Dezember 21, 2025

Der auferstandene Christus inmitten des verschlossenen Zimmers der Jünger

Passage: Lukas 24:36-43

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Möge der Name des Herrn verherrlicht werden.

Lasst uns gemeinsam lesen: Lukas Evangelium, Kapitel 24, die Verse 36 bis 49. Lukas 24, die Verse 36 bis 49. Während sie aber dies redeten, stand er selbst in ihrer Mitte und sprach zu ihnen: „Friede euch!“ Sie aber erschraken, wurden von Furcht erfüllt und meinten, sie sähen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: „Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken in euren Herzen auf? Seht meine Hände und meine Füße, dass ich es selbst bin. Betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, dass ich habe.“ Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Füße. Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich wunderten, sprach er zu ihnen: „Habt ihr etwas zu essen?“ Sie aber reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch, und er nahm und aß vor ihnen. Er sprach aber zu ihnen: „Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war. Dass alles erfüllt werden muss, was über mich geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und Psalmen.“ Dann öffnete er ihnen den Sinn dafür, die Schriften zu verstehen. Und sprach zu ihnen: „So steht geschrieben, und so musste der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen von den Toten. Und in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden gepredigt werden allen Nationen, anfangend von Jerusalem. Ihr seid Zeugen hiervon. Und siehe, ich sende die Verheißung meines Vaters auf euch. Ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr bekleidet werdet mit Kraft aus der Höhe.“

Allmächtiger und guter Vater, wir danken dir, dass du uns diesen heutigen Tag geschenkt hast. Wir danken dir für alle, die du hierher versammelt hast. Wir bitten dich darum, dass du uns hilfst, deine Worte zu begreifen. Wir bitten dich, dass, wenn wir jetzt dein Wort uns anschauen und diejenigen, die dein Wort hören, dass dein Heiliger Geist mit deinem Wort gemeinsam wirken möge in den Herzen der Menschen. Du hast dein Wort verherrlicht. Wir bitten dich, dass du das auch in dieser Stunde tun mögest. Wir befehlen dir diese übrige Stunde an und bitten dich um all dies im Namen deines Sohnes, Jesus Christus.

In unserer fortlaufenden Betrachtung des Lukas-Evangeliums befinden wir uns seit einiger Zeit nun im 24. Kapitel. Wir haben vergangene Woche gesehen, wie Jesus durch die Auslegung der Schrift zwei seiner Jünger ihr Herz zum Brennen gebracht hat. Nicht nur das, er hat ihnen durch die Schriftauslegung ihre Augen geöffnet. Aus diesem Abschnitt schauen wir uns heute nur die Verse 36 bis 43 an. Unter dem Titel: „Der auferstandene Christus inmitten des verschlossenen Zimmers der Jünger.“ Und wir werden weiterhin sehen, wie Jesus voranschreitet und hier vorgeht, um ihre Zweifel zu beseitigen und sie zu überzeugen.

Die Auferstehung des Herrn Jesus Christus ist eine Botschaft, die der Welt Hoffnung schenkt. Es ist eine Botschaft, die von einem Tag berichtet, an dem der Tod besiegt worden ist, in der die Sünde besiegt worden ist. Wir haben es vergangene Woche gesehen, auch, dass die Sünden vergeben worden sind. Die Sünden, unsere Sünden sind weggenommen worden. Denn das Grab ist leer, und Christus hat über Tod und Sünde gesiegt. Es ist der Tag, an dem die Sünde besiegt worden ist und der Tod überwunden worden ist. Der Auferstehungstag erinnert uns an den Triumph über den Tod.

Wenn wir uns den Zusammenhang kurz anschauen, die Verse 33 bis 35: Die Jünger von Jesus sind gerade in heiterem Gespräch, denn die Jünger von Emmaus berichten gerade darüber, wie sie den auferstandenen Jesus gesehen haben. Dann berichten die Elf davon, dass Jesus dem Simon Petrus erschienen ist, und sie reden untereinander und sie befinden sich zusammen in einem Raum. Und sie sind in einem verschlossenen Raum, sie verstecken sich nämlich aus Furcht vor den Juden. Während sie aber redeten, stand er selbst in ihrer Mitte und sprach zu ihnen: „Friede euch!“ Aus Angst vor den Juden sind hier die Jünger in einem verschlossenen Zimmer, und Jesus taucht plötzlich inmitten dieses verschlossenen Zimmers auf. Das ist ein Wunder, oder nicht? Er ist auferstanden, er hat einen Leib, er hat Fleisch und Gebein, aber auf wundersame Weise taucht er inmitten dieses verschlossenen Zimmers auf. Auf eine übernatürliche Weise agiert Jesus hier, indem er inmitten dieses Raumes auftaucht. Ein verschlossener Raum ist dem Herrn Jesus Christus kein Hindernis.

Wenn wir in die Schrift schauen, sehen wir, dass „Friede euch“ eine typische oder eine gängige Begrüßung in der damaligen Zeit war. Trotzdem kann hier hinter dieses „Friede euch“ auch mehr stecken. Denn Jesus wird wahrscheinlich den verwirrten und ängstlichen Zustand der Jünger gekannt haben und möchte ihnen Frieden bringen und ihnen Zuversicht geben. Denn wir sehen später in den Versen 39 und 40, dass Jesus ihnen ja seine Hände und seine Füße, damit sicherlich auch seine Wunden und diese Dinge ihnen zeigt. Er erklärt ihnen und zeigt ihnen: „Seht die Beweise dafür, dass ich leibhaftig vor euch stehe: meine Wunden, die Nägel, meine Hände und meine Füße und all diese Dinge.“ Der Frieden ist gekommen, weil Jesus Christus am Kreuz gelitten hat und gestorben ist. Er hat den Frieden zwischen Menschen und Gott hergestellt durch seine Leiden. Empfangt! Wenn er sagt „Friede euch“, sagt er quasi auch: „Empfangt diesen Frieden, den ich geschaffen habe durch mein Leid und durch mein stellvertretendes Opfer und mit diesem Frieden mit Gott geht hinaus in die Welt als meine Zeugen.“

Lasst uns Lukas Kapitel 10, die Verse 5 und 6 lesen. Lukas Kapitel 10, die Verse 5 und 6. „In welches Haus ihr aber eintretet, sprecht zuerst: Friede diesem Haus. Und wenn dort ein Sohn des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen. Wenn aber nicht, so wird er zu euch zurückkehren.“ Also bereits damals sehen wir, dass Jesus seinen Jüngern gesagt hat, als er sie ausgesendet hat, dass sie dem Haus Frieden wünschen sollen, und wenn ein Sohn des Friedens dort ist, so wird dieser Friede auch auf ihm ruhen. Wenn also Jesus hier „Friede euch“ sagt, war das mehr als nur eine Begrüßung oder mehr als nur tröstende Worte inmitten dieses ängstlichen Zustands, den diese Jünger hatten. Es war ein Wunsch des Friedens für sie, den Anteil zu haben an dem Frieden, den er durch seine Leiden errungen hat.

Kommen wir zu Vers 37: „Sie aber erschraken, wurden von Furcht erfüllt und meinten, sie sähen einen Geist.“ Sie erschrecken und fürchten sich, was eigentlich sehr verständlich ist, weil in einem verschlossenen Raum plötzlich Jesus mitten unter ihnen auftaucht und sie erschrecken sich und fürchten sich. Wie ist er hier reingekommen? Wie kann ein Mensch mit Fleisch und Bein einfach plötzlich in einen verschlossenen Raum auftauchen? Und sie befanden sich in einem andauernden, länger anhaltenden Zustand der Furcht.

Lasst uns ein Beispiel davon anschauen: Markus Kapitel 6, Verse 49 und 50. Markus Kapitel 6, Verse 49 und 50. „Sie aber sahen ihn auf dem See einhergehen und meinten, es sei ein Gespenst, und schrien auf, denn alle sahen ihn und wurden bestürzt. Er aber redete sogleich mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid guten Mutes, ich bin es, fürchtet euch nicht!“ Er gibt Ähnliches, Übernatürliches in diesem Zusammenhang. Und auch dort dachten sie, es wäre ein Geist, und sie haben sich erschreckt und haben sich gefürchtet, und Jesus beruhigt sie. So ähnlich ist es hier. Passiert etwas Übernatürliches, und sie erschrecken sich, sie fürchten sich und denken, sie sähen einen Geist.

Und dann fragt sie der Herr Jesus in Vers 38: „Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken auf?“ Wenn Jesus diese Frage stellt, hat er vielleicht damit gerechnet, dass einige Antworten von den Jüngern hier kommen. Warum verhaltet ihr euch so? Denn sie haben doch bereits so viele Zeugnisse über die Auferstehung des Herrn Jesus gehabt. Ihr habt die Botschaft von der Engelsbotschaft gehört. Göttliche Boten, die erzählt haben davon, dass ich auferstanden bin. Ihr habt davon gehört, wie das Grab leer ist und dass die Leinentücher sogar im Grab gelassen worden sind. Die Frauen kamen und haben euch Zeugnis davon abgeliefert, dass ich auferstanden bin. Die Jünger, die auf dem Weg nach Emmaus gegangen sind, sie haben euch erzählt, dass ich ihnen begegnet bin, auferstanden. Ihr habt so viele Zeugnisse gehört, ihr habt so viele Berichte und Augenzeugen gehört, die euch erzählt haben – warum seid ihr immer noch bestürzt? „Warum seid ihr grundlos bestürzt?“

Kommen wir zu den Versen 39 und 40. Er spricht: „Seht meine Hände und meine Füße, dass ich es selbst bin. Betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, dass ich habe.“ Und in Vers 40 zeigt er ihnen die Hände und die Füße. Was Jesus ihm quasi sagt: „Benutzt eure Augen, schaut mich an.“ Aber die anderen Jünger erzählen Thomas davon, dass Jesus auferstanden ist. Da haben wir einige Details. Johannes Kapitel 20. Dort, eine Woche später, kommt Thomas auch unter den Jüngern anwesend, und Jesus erscheint ihnen. Vers 26: „Und nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in die Mitte und sprach: Friede euch! Dann spricht er zu Thomas: Reiche deine Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite. Sei nicht ungläubig, sondern gläubig.“ Thomas hat nicht den anderen Jüngern geglaubt, dass Jesus auferstanden ist. Er hat gesagt: „Erst wenn ich seine Hände sehe und das Mal der Nägel in seinen Händen sehe und seine Füße sehe und seine Seite sehe, wo der Speer hineingestoßen wurde. Nur dann werde ich glauben.“ Und so taucht Jesus unter ihnen wieder auf und sagt: „Thomas, schau meine Hände an, schau meine Füße an, die Male, die du suchst. Meine Seite, taste an und sieh die Wunde, wo der Speer hineingestoßen ist.“ Und daraufhin spricht Thomas: „Mein Herr und mein Gott!“ Und dann spricht Jesus: „Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben.“

Wieso hat Thomas gezweifelt, beziehungsweise wieso war es Jesus wichtig, noch einmal den Jüngern zu erscheinen, wenn Thomas anwesend ist und ihnen das zu tun? Johannes Kapitel 11, Vers 16. Dort sprach Thomas, der auch Zwilling genannt wird – Zwilling, griechisch Didymos, also seine griechische Form für das aramäische Thomas, beides bedeutet Zwilling – spricht Thomas in Kapitel 11, Vers 16: „Lasst uns auch hingehen, dass wir mit ihm sterben.“ Thomas spricht hier: „Lasst uns auch hingehen mit Jesus nach Jerusalem und sterben.“ Und Jesus spricht in Johannes Kapitel 14, Vers 3: „Ich werde hingehen und euch eine Stätte bereiten. Und dann werde ich wiederkommen und euch zu mir nehmen.“ Und dann in Vers 5 spricht Thomas zu ihm: „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir den Weg wissen?“ Und daraufhin antwortet, auf die Frage: „Woher wissen wir denn, wie können wir den Weg wissen?“, antwortet Jesus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ Und er spricht dieses „Ich bin“ mit demselben „Ich bin“, mit dem Gott sich Mose vorgestellt hat als Jahwe, als der „Ich bin, der ich bin“. Jesus ist es wichtig, seine Jünger zu überzeugen, ihnen das Zeugnis zu schärfen, dass er lebendig ist.

Vers 41: Wir sehen weiter: „Sie aber glaubten noch nicht vor Freude und wunderten sich.“ Sie sind immer noch nicht ganz überzeugt, aber diesmal ist es aus Freude. Und wir kennen das vielleicht, dieses Nichtglauben aus Freude, wenn wir vielleicht etwas gebetet haben, lange Zeit, und das dann passiert, oder wenn etwas Schönes in unserem Leben passiert ist, dann ist es fast zu schön, um wahr zu sein. Wir können eigentlich gar nicht glauben, dass es doch tatsächlich passiert ist. Das ist zu schön, um wahr zu sein. So geht es den Jüngern gerade. Und aus Freude und weil das so schön ist, dass Jesus wirklich auferstanden zu sein scheint, sie können es kaum glauben.

Wir sehen ein ähnliches Beispiel in Apostelgeschichte Kapitel 12. Petrus befindet sich in Gefangenschaft. Und ein Engel des Herrn wird gesendet, um Petrus aus dem Gefängnis zu befreien. Und Petrus war schläfrig, hat nicht ganz verstanden, was eigentlich abgelaufen ist, und der Engel musste sich um alles kümmern beziehungsweise Petrus alles sagen und ihn herausführen. Er tastet ihn an der Seite und weckt ihn auf und sagt: „Steh schnell auf!“ Und er muss drei Tore durchstreiten, bis Petrus aus diesem Kerker herauskommt. „Wahr ist, was da gerade passiert.“ Er denkt, es ist nur eine Erscheinung, vielleicht eine Vision, eine Art Traum. Er denkt, er meinte, eine Erscheinung zu sehen. Nachdem der Engel Petrus aus dem Kerker, aus dem Gefängnis herausgeführt hatte, dann versteht Petrus, was hier passiert ist. Und dann kommt Petrus zur Gemeinde, klopft an der Tür und sagt: „Ich bin es, macht mir auf!“ Und aus Freude, anstatt ihm aufzumachen, läuft sie in die Versammlung und erzählt ihnen davon. Und die anderen, die gerade dafür beten, dass Petrus freigelassen wird, glauben der Magd nicht, dass Petrus freigelassen wurde, und sagen: „Du bist von Sinnen!“ Also die Gemeinde betet gerade dafür, dass Petrus aus der Gefangenschaft befreit wird. Taucht bei ihm vor der Tür auf und klopft, aber die merken nicht, dass Petrus an der Tür ist und sagen: „Du bist von Sinnen!“ Und wir sehen aber, dass Petrus dann dasselbe erzählt, wie der Herr ihn befreit hat und dass er wirklich so ist. Es ist der Zustand, den wir in Vers 41 hier sehen. Sie glauben vor Freude nicht. Es ist zu schön, um wahr zu sein.

Und damit Jesus sie vollständig überzeugt, sagt er ihnen: „Habt ihr etwas zu essen?“ Und dann sehen wir in Vers 42: „Sie aber reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch, und er nahm und aß vor ihnen.“ Und dann stellt sich vielleicht die Frage: Wie kommt es, dass er mit einem verherrlichten Leib isst? Aber das ist nicht das erste Mal, dass wir so etwas vielleicht sehen. Gott besucht Abraham mit zwei Engeln in Genesis 18. Hier ist also Gott erschienen dem Abraham in einer Form, sodass er auch essen konnte. In der Verklärung sehen wir, wie Jesus für einen kurzen Moment und in einer unübernatürlichen Geschwindigkeit kurz sich im Himmel befindet, wo er mit Mose und Elia geredet hat auf dem Berg der Verklärung. In einer Sekunde, auch in einer Geschwindigkeit, die menschlich oder unmöglich und unerreichar ist, auf eine übernatürliche, wundersame Weise. Im Nu hat er die Grenze überschritten zur übernatürlichen Welt. Diesen verherrlichten Leib – es ist ein Leib, man kann ihn sehen, man kann ihn hören, man kann ihn antasten, er kann essen, er kann Speise zu sich nehmen – und darüber hinaus kann dieser verherrlichte Leib des Herrn Jesus auch übernatürliche Dinge tun? Und wir dürfen nicht vergessen, dass Gott allmächtig ist. Er kann übernatürliche Dinge tun. Er kann übernatürliche Distanzen überschreiten. Er ist gleichzeitig an einem Ort und am anderen Ort. Er ist allgegenwärtig. All diese Dinge über Gott dürfen wir nicht vergessen.

Und Jesus Christus ist dieser Gott. Er hat sich vorgestellt als der „Ich bin“, als Jahwe. Durch das gesamte Alte Testament können wir sehen, wie Gott in die Natur eingreift, um auch seine Ziele und seine Pläne zu erfüllen, wie er die Naturgewalten bestimmt und beherrscht. Das können wir sehr deutlich sehen.

Lasst uns etwas anschauen, was wir von dem Herrn Jesus nämlich empfangen werden und ob uns das bewusst ist, beziehungsweise ob wir dafür bereit sind. Philipper 3, Verse 20 und 21. Dort lesen wir, was wir denn von dem Herrn noch empfangen werden. Philipper Kapitel 3, Verse 20 und 21. „Denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird und seinem Leib der Herrlichkeit gleichförmig machen wird, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen.“ Wir werden denselben Leib, verherrlichten Leib, einen gleichförmigen Leib haben wie der Herr Jesus. Wenn er kommt, werden wir so sein wie er.

Die Augenzeugen des auferstandenen Herrn Jesus. Wir sehen hier, wie er sie überzeugt, ihnen Beweise dafür gibt, dass er wahrhaftig auferstanden ist. Wenn wir uns alle Zeugen aufzählen, was hier passiert ist: das leere Grab, die Botschaft der Engel, die sagen, dass Jesus auferstanden ist, die Frauen, die den Jüngern erzählt haben, dass Jesus auferstanden ist, denen Jesus auch erschienen ist, die Jünger, die auf dem Weg nach Emmaus Jesus begegnet sind und den Jüngern erzählt haben, dass Jesus auferstanden ist, der Herr Jesus ist dem Petrus erschienen und er hat erzählt, dass Jesus auferstanden ist. Und jetzt ist Jesus ihnen selbst erschienen. Sie konnten ihn ansehen, sie konnten seine Hände und seine Füße betasten, dass er wahrlich auferstanden ist, dass es derselbe Jesus ist, der drei Tage vorher an dieses Kreuz genagelt wurde. Sie haben die Wunden gesehen, die Male der Nägel, an der Seite den Speer gesehen, und sie haben ihn jetzt auch essen sehen. Also er ist wahrhaftig auferstanden, leiblich auferstanden und ist vor ihnen.

Dieser Tag vor circa 2000 Jahren, ungefähr 30 nach Christus, an diesem Sonntag, ist der Tag, an dem Sieg und Triumph errungen wurde. Das Grab ist leer. Jesus ist nicht mehr dort. Er ist nicht mehr unter den Toten, sondern unter den Lebenden. Die unerschütterliche Säule des Christentums, das, was uns zeigt und beweist, und über die Jahre hinweg niemals weggenommen werden konnte, ist das leere Grab des auferstandenen Jesus Christus. Aber die unerschütterliche Hoffnung, die jeder dieser Jünger und die Jünger nach ihnen in sich getragen haben, war, dass der Gott, den sie anbeten, auferstanden ist. Die Botschaft der Gemeinde ist: Leben aus dem Tod. In der Botschaft des Petrus zu Pfingsten hieß es den Menschen: „Ihr habt ihn getötet.“ Kapitel 3: „Ihr habt ihn ans Kreuz genagelt.“ Kapitel 4: „Durch eure Hände ist er ans Kreuz genagelt worden.“ „Ihr habt ihn den Leiden überliefert.“

Lasst uns Apostelgeschichte Kapitel 10, Verse 41 bis 43 lesen. Apostelgeschichte, Kapitel 10, 41 bis 43. Auch hier sehen wir die Botschaft von Leben aus dem Tod. Die Auferstehung. Lasst uns lesen, 41 bis 43, Apostelgeschichte, Kapitel 10: „Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen. Uns, die wir mit ihm waren, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war.“ Zeugnis gegeben und ist uns sichtbar geworden. Wir haben mit ihm gegessen, wir haben mit ihm getrunken, nachdem er auferstanden ist. Und dann im nächsten Vers: Er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und eindringlich zu bezeugen, dass er der von Gott verordnete Richter der Lebenden und der Toten ist. Und dann in Vers 43 heißt es: „Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen.“

Wir sehen hier in Römer Kapitel 1, Vers 4: „Und als Sohn Gottes in Kraft eingesetzt, dem Geist der Heiligkeit nach, aufgrund der Totenauferstehung.“ Er ist auferstanden aus den Toten und dadurch ist er in Kraft eingesetzt als Sohn Gottes. Liebe Geschwister, wegen dieser Botschaft, für die Botschaft, dass Christus auferstanden ist, sind unzählige Menschen gestorben. Für diese Botschaft sind elf der zwölf Apostel getötet worden, sind gestorben als Märtyrer, für die Botschaft, dass Jesus Christus auferstanden ist. Thomas zum Beispiel ist nach Indien gegangen und ist dort getötet worden für diese Botschaft.

Liebe Geschwister, die Botschaft der Auferstehung muss unser Leben erschüttern. Wir können nicht tatenlos dastehen. Die Jünger haben Zeugnis abgeliefert über die Auferstehung. Als ein Beispiel: 1. Johannes Kapitel 1, Vers 1. Erster Johannes Kapitel 1, Vers 1: „Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens. Was wir gesehen und gehört haben“, Vers 3, „verkündigen wir auch euch.“ Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist auch unsere Predigt inhaltslos. Inhaltslos aber auch euer Glaube, ab Vers 14. Wir werden aber auch als falsche Zeugen befunden, weil wir gegen Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt. Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden. Wenn Christus nicht auferweckt worden wäre, wären wir noch in unseren Sünden.

Der Herr Jesus hat gesagt: „Meinen Frieden gebe ich euch.“ Vergangene Woche in der Lesung des Neuen Testaments haben wir gelesen in Römer 10, Vers 9, dass wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst. Jeder, der dies getan hat, bekannt und glaubt, der hat diesen Frieden empfangen. In Vers 12 heißt es weiter: „Es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle und er ist reich für alle, die ihn anrufen.“ Teilen wir und verkünden wir anderen Menschen von dem Frieden, den wir von Gott empfangen haben, durch Christus. Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger? Und er zitiert hier dann später in Römer 10, 15: „Wie schön sind die Füße derer, die Gutes verkündigen.“ Wir müssen die Botschaft der Auferstehung verkündigen. Wir sollen den Segen, den wir empfangen haben, mit anderen auch teilen.

In Vers 37 hatten wir gesehen: Die Jünger waren erschrocken und voller Furcht. Wieso? Jesus hat ihnen bereits vorher gesagt: „Wir werden nach Jerusalem gehen, ich werde dort überliefert werden, ich werde sterben. Ich werde nicht immer bei euch sein, sondern ich werde auch hinweggenommen werden.“ Das hat Jesus ihnen angekündigt. Er hat gesagt: „Ich muss das beenden, wofür mich der Vater gesandt hat. Ich werde hingehen und euch eine Stätte bereiten und dann werde ich wiederkommen, um euch zu euch zu holen.“ Wenn wir dem Wort Gottes nicht glauben, wenn wir uns nicht an das Wort Gottes lehnen und darin unsere Zuflucht finden, werden auch wir mit Furcht erfüllt durch unser Leben gehen.

Jesus hätte hier einfach herkommen können, auftauchen können, sagen können: „Ich bin auferstanden, seht mich an, ihr braucht euch nicht mehr fürchten.“ Es war damit nicht erledigt. Er folgt nun darauf, ihnen eine Bibelstunde zu geben aus dem Alten Testament, um zu zeigen, was alles erfüllt werden musste, was ihn betrifft. Deswegen sehen wir später im Vers 44, dass er zu ihnen redete: „Alles, was erfüllt werden muss, was über mich geschrieben steht im Gesetz des Mose und in den Propheten und den Psalmen.“ Wir haben vorhin gesehen, wie Jesus sie sanft zurechtweist, vorhin die Jünger von Emmaus: „Ihr Unverständigen und herzträgen, alles zu glauben.“

Wo suchen wir heute nach dem auferstandenen Christus? Schauen wir in seinem Wort und suchen wir in seinem Wort nach ihm, oder suchen wir an den falschen Stellen? Auch hier in dieser Gemeinde geben wir euch das Wort, denn dort ist der auferstandene Christus zu finden. In Johannes 20, Vers 31 heißt es: „Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes. Und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“ Er zeigt den Jüngern durch die Schrift und überzeugt und öffnet ihnen den Sinn für die Schrift, macht mit ihnen quasi eine Bibelstunde, die wir uns in der kommenden Woche anschauen werden. Der Engel des Herrn hat nicht einfach gesagt: „Geht zu unserem Herrn Jesus und schaut ihn euch an, sondern: Das Grab ist leer, er ist nicht mehr unter den Toten.“

Die Botschaft, die wir bis heute verkündigen, ist: Christus ist aus den Toten auferstanden. Und das ist die Botschaft auch an die, die nicht an Christus glauben. Vielleicht habt ihr in öffentlichen Verkehrsmitteln oder so diese kleinen Sticker gesehen, wo steht: „Jesus lives“ oder „Jesus lebt“. Eines Tages kommt der Tag, an dem es zu spät ist, auf seine Stimme zu hören. Die Zeit, in der wir leben, ist die Zeit der Gnade. Eines Tages wird es diese Gnade nicht mehr geben, es kommt schneller, als man es erwartet. Es kann sein, dass der Herr Jesus da kommt und zurückkehrt. Wir leben in einer Zeit voller neuer Technologien und jeden Tag kommt etwas Neues heraus. Lehnen wir diese Dinge ab? Versuchen wir immer noch mit unserem alten Wähltelefon unsere Anrufe zu tätigen? Und in dieser Zeit der Technologie und in dieser Zeit der Gnade hast du Zugriff auf das Wort Gottes? Du hast mehr Zugriff auf das Wort Gottes als vielleicht jemals zuvor. Dass er sich dir offenbaren möge, so wie er es den Jüngern getan hat, dass Jesus sich offenbaren möge, wenn du sein Wort liest. Bete zu ihm.

So viele Missionare und so viele Völker haben nicht das Wort Gottes. Sie haben nicht das Neue Testament oder das Alte Testament. Es gab Missionare, die das Neue Testament oder Teile der Bibel gefunden haben, indem sie es im Müll gefunden haben. Solche Menschen, die durch ein weggeworfenes Stück Neues Testament zum Glauben gekommen sind, sind Missionare geworden, sind zum Beispiel nach Sri Lanka gekommen und haben dort missioniert, haben dort evangelisiert, haben dort Schulen gegründet, was bis heute sogar eine der besten Universitäten in Sri Lanka ist. In Sri Lanka sind die besten Universitäts-Colleges die, die von Missionaren gegründet wurden. Auf ihrem Grab wurden Schulen gegründet, wurden alle Engel in der Kirche gesorgt, wurden Kirchen gebaut. Sie haben die Botschaft gepredigt, dass Christus aus den Toten auferweckt worden ist und sind so gestorben.

Gedenke des Segens, den wir empfangen haben. Über alles hinaus: die Vergebung unserer Sünden. Ewiges Leben. Wenn heute Abend etwas dir zustoßen könnte. Der Retter der Welt ist für dich. Er ist der auferstandene Christus. Er ist der, der sich den Jüngern gezeigt hat. Er hat den Jüngern bewiesen, dass er der Christus ist. Ihr könnt jederzeit zu ihm kommen.

Geliebte Geschwister, verkündet und teilt diese Botschaft mit den Menschen um euch herum. Jesus wird wiederkommen. Irgendwann endet die Zeit der Gnade. Die Gemeinde wird nicht mehr auf Erden sein. Diese Gläubigen werden nicht mehr auf der Erde sein. Denkt an das Leid, das kommen wird, nachdem die Gemeinde entrückt worden ist. Aber durch die Gnade Gottes hast du das lebendige Wort in deinen Händen. Das, was Johannes gesagt hat: „Was wir gesehen, was wir angetastet, was wir gehört haben, haben wir euch verkündigt.“ Dieses lebendige Wort habt ihr in euren Händen. Lasst uns darüber nachsinnen.

Lasst uns beten. Lieber allmächtiger und guter Vater, wir danken dir für die Botschaft, die du uns in deinem Wort heute geschenkt hast. Vater, wir bitten dich darum, dass jeder hier doch dein Wort lesen möge. Und auch wenn er dein Wort liest und Dinge auftauchen, die er nicht ganz versteht, woran er Zweifel hat, mögen wir dich doch darum bitten, dass du dich durch dein Wort offenbaren mögest, die Zweifel hinwegnehmen mögest. Vater, wir danken dir dafür, dass du deinen Jüngern deinen Sohn offenbart hast in Fleisch und Gebein, und wie du ihn heute offenbarst durch deinen Geist und durch dein Wort. Wir bitten dich darum: Lass uns Zeugen sein für diese unglaublich große und frohe Botschaft des auferstandenen Christus und lass uns diese Botschaft verkündigen den Menschen um uns herum. Amen.

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