Januar 18, 2026

Gott sei Dank – Teil 1

Serie:
Passage: Kol 1:3-8

Automatisch generiertes Transkript

Schlagen wir auf den Kolosserbrief, Kapitel 1, und lasst uns lesen die Verse 3 bis 8.

Kolosserbrief, Kapitel 1, die Verse 3 bis 8. Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, alle Zeit, wenn wir für euch beten. Da wir von eurem Glauben in Christus Jesus gehört haben und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr vorher schon gehört im Wort der Wahrheit des Evangeliums, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist und Frucht bringt. Und wächst, wie auch unter euch, von dem Tag an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. So habt ihr es gelernt von Epaphras, unserem geliebten Mitknecht, der ein treuer Diener des Christus für euch ist und uns auch eure Liebe im Geist kundgetan hat.

Lasst uns beten.

Unser Gott und Vater im Himmel. Zahlreiche und unzählbare Mengen an Gründen gibt es, dankbar zu sein, Dir Dank zu sagen. Dass Du uns überhaupt geschaffen hast, uns Leben eingehaucht hast und uns Leben lässt auf dieser Erde und wandeln lässt. Dass Du uns jeden weiteren einzelnen Morgen schenkst, den Du uns bisher geschenkt hast. Und uns auch heute wieder aufgeweckt hast, uns Leben und Atem geschenkt hast. Die Sonne hast aufgehen lassen. Uns Kleidung, uns Nahrung und ein Zuhause geschenkt hast. All diese Dinge sind Anlass, vor Dir niederzufallen und Dir zu danken. Wenn wir darüber nachdenken, dass Du das nicht guten Menschen tust, Gerechten und Heiligen, die ja von sich aus heilig wären, sondern dass Du das Sündern wie uns schenkst. Dass Du die Sonne aufgehen lässt, auch über diese Ungerechten. Dass Du es regnen lässt und uns versorgst. Es ist Gnade, und es ist an, es ist Anlass, Dir Dank zu sagen.

Wie viel mehr Anlass ist es Dir, Dank zu sagen für das Wunder der Erlösung, das Du in jedem Einzelnen von Gläubigen vollbracht hast? Dass Du uns Glauben geschenkt hast. Dass die Liebe Gottes in unseren Herzen ausgegossen wurde, sodass sie überfließt. Dass Du uns Hoffnung geschenkt hast inmitten einer hoffnungslosen, verlorenen Welt. Hoffnung, die über diese Welt hinausgeht. Hoffnung, die ihren Anker im Himmel hat.

Das alles durch die Verkündigung Deiner Botschaft, des Evangeliums, dieser frohen und guten Nachricht. Gott, wir möchten Dir danken. Wir möchten Dich dafür lobpreisen. Und wir möchten Dich bitten, dass diese Danksagung sich durch unser ganzes Leben ziehen möge. Und auch heute in der Betrachtung dieses Textes, dass Du uns begleiten mögest, uns segnen möchtest, jedem Zuhörer Aufmerksamkeit schenken mögest, Verständnis schenken mögest. Segne die Übersetzung. Lass den Übersetzer die richtigen Worte finden, sodass Deine Botschaft auch in die andere Sprache rechter Weise, auf rechte Weise verkündet wird. Wir bitten Dich, Vater, dass Du diese Zeit segnen mögest, zur Erbauung, dass sie zur Erbauung der Gemeinde dienen möge und Dich verherrlichen möge. Im Namen Jesu Christi. Amen.

Setzt euch gerne.

Der Titel der heutigen Predigt lautet: Gott sei Dank.

„Gott sei Dank,“ ein Ausdruck, den jeder von uns sicherlich schon mal benutzt hat, der eine Art Redewendung mittlerweile fast schon. Die nicht nur hier in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum, sondern auch in allen anderen Sprachen und in vielen Sprachen sehr üblich ist. Um mal an die Sprachen zu denken, die heute vielleicht anwesend sind: Man sagt im Deutschen „Gott sei Dank,“ im Englischen „Thank God.“ Ich habe gegoogelt: Im Spanischen „Gracias a Dios.“ Im Tamilischen sagt man – ja, gibt es verschiedene Möglichkeiten – aber sagt man auch „Nandri Katave“ oder „Nandri Kadavole.“ Worte, die uns so schnell, so leicht über die Lippen gehen, wenn wir den Bus erwischt haben, wenn wir sicher an unserem Reiseziel angekommen sind. Wenn wir aus einer schwierigen Lage herausgekommen sind und erfolgreich dastehen, dann kommen diese Worte schnell über unsere Lippen. Gott sei Dank.

Oft wird der Ausdruck, „Gott sei Dank“, ohne richtiges Bewusstsein für die Worte ausgesprochen. So können auch Leute, die überhaupt nicht an Gott glauben, schnell mal sagen: „Gott sei Dank.“ Ein Ausdruck, der in unserer Sprache, wenn wir in diese Welt hinausschauen, eigentlich jegliche Bedeutung verloren hat. Heute in diesem Text möchten wir sehen, wie Paulus sagt: „Gott sei Dank.“ And when Paulus „Gott sei Dank“ sagt, dann möchten wir hieran erkennen, dass Danksagung zu Gott etwas Ernstzunehmendes ist, etwas Bedeutendes ist. Und wir wollen anhand der Danksagung des Paulus lernen, wofür wir dankbar sein sollen.

Gott Dank zu sagen, ist ein Merkmal, das das Leben eines Gläubigen kennzeichnen muss. Es ist ein Merkmal, dass dies alle Schriften des Apostel Paulus gekennzeichnet hat. Und Dank zu sagen hat etwas zu bedeuten. „Gott sei Dank“ zu sagen, ist etwas Ernstzunehmendes. Und wir möchten heute sehen, wie Paulus Gott Dank sagt in seinem Brief an diese Kolosse.

Um etwas zu wiederholen von vergangener Woche: Wir haben gesehen, Paulus schrieb den Brief an die Gemeinde in Kolosse als Reaktion auf den Bericht von Epaphras, einem Gläubigen aus der Gemeinde in Kolossee und höchstwahrscheinlich der Gründer der Gemeinde in Kolossee. Er ist derjenige, der den Kolossern das Evangelium gelehrt hat.

Die Sache war, dass eine Irrlehre sich begonnen hat, in die Gemeinde in Kolosse einzuschleichen. Nicht nur in Kolosse, sondern in diesem Gebiet Phrygien, wo auch Kolosse war, um auch Laodicea und Herapolis. Diese Irrlehre war eine Mischung von heidnischer griechischer Philosophie und jüdischer Gesetzlichkeit. Aus Sorge um die Gemeinden, die in der Region Phrygien waren, nahm Epaphras den weiten Weg von Kolesse nach Rom zu Paulus auf sich, um Paulus davon zu berichten. Und als Antwort auf diesen Bericht schreibt Paulus in seiner römischen Gefangenschaft, circa 60 bis 62 nach Christus in diesem Zeitraum, diesen Brief an die Gemeinde in Kolossee.

Diese Irrlehre greift im Grunde die Erhabenheit und die Genugsamkeit von Jesus Christus an. Ganz einfach gesagt, sagt dieser Irrlehrer aus: Jesus ist nicht genug. Diese Irrlehre und diejenigen, die dieser Irrlehre anhängen und sie verbreiten, streben nach einer höheren geistlichen Stufe, einschließlich von Visionen und Engelsanbetungen und ähnlichen Dingen. Diese geistliche Stufe kann nur erreicht werden durch selbst auferlegte Gesetze, wie zum Beispiel die zeremoniellen Gesetze des Judentums. Im Herzen dieser Irrlehre steckt „Jesus Plus“. Jesus ist nicht genug, um gerettet zu werden. Jesus ist auch nicht genug, um in Gottesfurcht zu leben, in Geistlichkeit zu leben. Man muss eine besondere geistliche Stufe erreichen, und dies ist nur möglich durch Philosophie und Gesetzlichkeit.

Und Paulus antwortet auf diese Irrlehre, indem er die Erhabenheit und die Genugsamkeit des Herrn Jesus Christus für Leben und für Gottseligkeit demonstriert. Bereits in den ersten zwei Versen, in dem Gruß des Apostel Paulus, konnten wir sehen, wie er diese Gedanken teilweise bereits betont. Und wir werden im Laufe des gesamten Briefes sehen, wie er diese Dinge adressiert. In den Versen 3 bis 8 haben wir die Danksagung von Paulus. Er sagt: „Gott sei Dank.“

Und wenn wir so eine, wenn ich weiß, vielleicht ging es auch, geht es euch oft auch so, wenn ihr so einen Brief liest oder vielleicht sogar studiert: Dass man die Grüße liest, diesen Dank oder das Gebet liest, und man liest schnell über dieses Gebet drüber, weil das ist ja nur so die Einleitung. Man will schnell zur Hauptsache, zum Inhalt des Briefes und den vielleicht den Lehren oder den Anweisungen. Und dann geht man schnell über diese Gebete schnell drüber, weil man denkt, dass das nicht so wichtig ist oder dass das, was danach kommt, erst so der das Hauptsächliche hier im Brief ist. In diesem Brief aber, und nicht in diesem Gebet aber, was wir hier vorfinden und was sich in gewisser Weise dann ab Vers 9 sogar fortsetzt und in Richtung Fürbitte geht.

Nachdem es drei bis acht eher um Danksagung geht, macht, was der Apostel Paulus hier aber in diesem Gebet eigentlich schon macht, ist, dass er fast den ganzen Inhalt des Briefes in diesem Gebet This gate is fast as the muster where the rest of Briefes. And we the Dinge and the Irlehrer, die in Kolossä eingeschlinked. Worum geht es also in diesem Text? Was ist die Hauptaussage?

Von Paulus‘ Danksagung können wir drei Aspekte lernen, die unsere Dankbarkeit ausmachen soll. Wir können drei Aspekte lernen von der Danksagung des Paulus hier, die unsere Dankbarkeit ausmachen soll. Erstens: Der Adressat unserer Dankbarkeit. Erstens: Der Adressat unserer Dankbarkeit. Zweitens: Der Gegenstand unserer Dankbarkeit. Man könnte auch sagen, die Gründe für unsere Dankbarkeit. Ich habe es genannt: Der Gegenstand unserer Dankbarkeit. Und drittens: Die Grundlage unserer Dankbarkeit. Drittens: Die Grundlage unserer Dankbarkeit.

Beginnen wir bei erstens: Der Adressat unserer Dankbarkeit. Vers 3: „Wir danken Gott, dem Vater, unseres Herrn Jesus Christus, alle Zeit, wenn wir für euch beten.“ Paulus beginnt, indem er sagt: „Wir danken,“ und um den Teil am Ende des Verses noch gleich dazu zu nehmen: „Wir danken alle Zeit, wenn wir für euch beten.“

Paulus redet also hier davon, wie er Gott dankt. Wie so oft er es in seinen Briefen tut, nach seinem Gruß kommt eine Art Danke. Redet Paulus davon, wie er für die Gemeinde oder für die Adressaten betet, für sie dankt, aber auch für Bitte für sie leistet. Und diese Danksagung zieht sich eben bis Vers 8, und danach ab Vers 9 geht es in die Richtung der Fürbitte. Also, bis Vers 8 sagt er Danke. Ab Vers 9 betet er für die Kolosser und bringt seine Anliegen vor Gott.

Und wir sehen hier: Er dankt Gott alle Zeit. Er dankt Gott alle Zeit, wenn er für sie betet. Das ist hier nicht direkt gemeint, dass er die ganze Zeit betet und die ganze Zeit für sie dankt, 24 Stunden des Tages, aber wenn er für sie betet, dann dankt er alle Zeit. Sein Gebet ist eingeschlossen in Dank. Es ist durchträngt von Dank. Wenn er für die Kolosser betet, dann dankt er Gott allezeit.

Paulus war ein Mensch, der von Dankbarkeit gekennzeichnet ist. Das sehen wir in seinen Briefen, das sehen wir in seinen Worten. Insbesondere, wenn es um das Wirken Gottes unter den Gemeinden ging, sehen wir Paulus, wie er immer und immer wieder Gott dankt. Darin ist Paulus uns ein Vorbild. Denn dieses Vorbild, was Paulus hier den Kolossern und uns demonstriert, das ist das, was er dann aber auch von uns und von den Gläubigen verlangt.

Vor allem im Kolosserbrief zieht sich der Gedanke der Danksagung immer wieder durch den ganzen Brief. Hier in Kapitel 1, Vers 3, er dankt Gott, dem Vater. Kapitel 1, Vers 12, betet er für die Kolosser. Kapitel 1, Vers 12: „Dem Vater danksagend.“ Kapitel 2, Vers 7 sagt er ihnen: „Indem ihr überreich seid in Danksagung.“ Kapitel 3, Vers 15 sagt er: „Der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib.“ Und dann befiehlt er: „Und seid dankbar.“ Kapitel 3, Vers 17: „Alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt: Gott dem Vater, dankt durch ihn.“ Also, alles, was ihr tut, tut durch den im Namen des Herrn Jesus und sagt in allem Gott Dank. Kapitel 4, Vers 2: „Haltet fest am Gebet und wacht darin mit Danksagung.“

Paulus befiehlt also: „Ihr sollt überreich sein in Danksagung, ihr sollt dankbar sein, ihr sollt in allem, was ihr tut, Gott dankbar sein. Ihr sollt beten mit Wachsamkeit und mit Danksagung.“ Und das, was er den Kolossern sagt und die Anweisung, die er den Kolossern gibt, er lebt es vor. Wenn er für die Kolosser betet, dann dankt er Gott. Und bevor wir uns anschauen, wofür er Gott dankt, möchten wir uns eben den Adressaten der Danksagung noch mal näher anschauen, nämlich, wie Paulus ihn beschreibt: Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus. Es ist vielleicht für uns ein offensichtlicher Gedanke. Natürlich ist der Adressat des Dankes Gott.

Aber trotzdem möchte ich hier darauf eingehen, denn es ist Gott, der Vater, unseres Herrn Jesus Christus. Er ist der Adressat unseres Dankes. Andere Menschen und so weiter können uns helfen, wir können ihnen dankbar sein, aber der ultimative, der letztendliche Adressat unserer Danksagung ist Gott. Von ihm kommt alles Gute. Alle guten Schätze kommen aus dem Himmel. Alle geistlichen Segnungen der Himmelswelt sind uns von Gott in Christus geschenkt, von Gott, dem Vater.

Für alles, wofür Paulus jetzt dankbar sein wird – und er listet Dinge auf, für die er dankbar ist – Gott gebührt der Dank dafür. Niemand anderem. Letztendlich. Selbst wenn Menschen wie Epaphras – und er erwähnt Epaphras später in Vers 7 – ihnen das Evangelium gebracht hat, den Kolossern, gilt der Dank letztendlich Gott. Denn dieser Gott ist es, der Epaphrast gebraucht hat als Werkzeug, um den Koloss an das Evangelium zu geben. Wir haben es gerade gesungen: „Komm du Quelle allen Segens.“ Dieser Gott ist die Quelle allen Segens. Ihm gebührt der Dank.

Er beschreibt Gott weiterhin als Gott. Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus. Auch eine übliche, die Paulus in seinen Briefen hat für Gott, den Vater. Oft ist es Gott und Vater des Herrn Jesus Christus oder ähnliches; hier ist es Gott, quasi dem Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er spricht hier also von Gott, dem Vater. Und die Beziehung des Herrn Jesus von Ewigkeit her, bevor er überhaupt den Namen Jesus trug, als der ewige Sohn, die Beziehung war zum Vater. Die ID war die Beziehung eines Sohnes, von Ewigkeit her vom Vater gezeugt.

Er bete zu Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, aber damit kein Zweifel an der Erhabenheit von Jesus entsteht, oder damit niemand Schluss folgern könnte: „Oh, wenn Gott ja der Vater des Herrn Jesus Christus ist, dann ist Jesus ihm doch untergestellt.“ Nennt ihn gleichzeitig Paulus hier: unseres Herrn Jesus Christus. Des Kyrios, des Herrn, des Souveräns Jesus Christus, der die Macht und Autorität und Erhabenheit hat. Er möchte jegliche mögliche Schussfolgerung einer geringeren Stellung des Sohnes im Keim ersticken. Er bezeichnet ihn als Herrn Jesus Christus. Er ist Herr. Er ist souverän. Er ist der Herrscher. Er ist erhaben und der Vorrangige mit aller Autorität.

Er ist der Christus. Christus bedeutet der Gesalbte. Das ist die griechische Form des hebräischen Messias. Er ist der, von dem die Propheten gesprochen haben. Er ist der, der der auferstandene Knecht Gottes, der prophezeite Erlöser.

Indem Paulus hier den Adressaten des Danks als Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, präsentiert, sehen wir auch den Bezug zu Vers 2, den wir letzte Woche angeschaut haben. Denn am Ende von Vers 2 nennt Paulus Gott unseren Vater. Gott ist also unser Vater und Gott ist der Vater des Herrn Jesus Christus. Gott ist der Vater von Paulus, von Timotheus, von Epaphras, von den Kolossern, von uns, den Gläubigen. Und er ist der Vater des Herrn Jesus Christus.

Die Idee, dass Jesus der Erstgeborene unter vielen Brüdern ist, wie es in Römer 8, 29 heißt. Hebräer Kapitel 2, Vers 11, einer der schönsten Verse, an die ich denken kann, wenn es hier umgeht: „Aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen.“ Liebe Geschwister, wie viele Gründe hätte Jesus, sich zu schämen, uns Brüder zu nennen? Aber er tut es nicht. Er schämt sich nicht, uns Brüder zu nennen. Er schämt sich nicht, der Erstgeborene unter vielen Brüdern zu sein. Mit uns allen, die wir den gemeinsamen Vater haben.

Er ist unser Vater, er ist der Vater des Herrn Jesus Christus. Wir sehen erneut den Gedanken: Der Gläubige ist in die Familie Gottes aufgenommen, adoptiert worden. Jesus ist quasi unser ältester Bruder. Wir haben einen gemeinsamen Vater, dem der Dank gebührt. Versteht ihr, für die Kolosser, die denken, sie müssen irgendwelchen mystischen, geistlichen, geheimen Sachen nachfolgen, irgendwelche mystischen Schlüssel entdecken, der Philosophie und der durch Gesetzlichkeit erlangt werden muss.

You seem Bruder with Herrn Jesus Christus. You have a Gemeinsamen, den wir gerade Dank da bringen. Das ist wichtig für die Kolosser zu verstehen. Das ist wichtig, liebe Geschwister, dass wir das auch verstehen. Wenn von Gott, unserem Vater, die Rede ist, wenn von Gott, dem Vater des Herrn Jesus Christus, die Rede ist, dass wir darin die Gnade Gottes sehen, in die Familie Gottes adoptiert worden zu sein. Wir haben die Sohnschaft empfangen. Und wie ich es oft in den vergangenen Wochen gesagt habe, mit allen Rechten, mit allen Privilegien, die damit einhergehen, ein Sohn Gottes zu heißen, ein Miterbe zu heißen.

Gott ist also der Adressat unserer Dankbarkeit. Ihm, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, unserem gemeinsamen Vater, der uns in die Familie Gottes aufgenommen hat. Ihm gilt unser Dank alle Zeit. Er ist der Adressat unseres Dankes.

Zweitens, der Gegenstand unserer Dankbarkeit oder die Gründe unserer Dankbarkeit. Wofür ist Paulus dankbar? Was ist nun der Gegenstand der Danksagung des Paulus? Verse 4 bis 5: „Da wir von eurem Glauben in Christus Jesus gehört haben und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmel aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr vorher schon gehört im Wort der Wahrheit des Evangeliums.“

Die Gründe hier, der Gegenstand der Dankbarkeit, sehen wir in den Versen 4 bis 5 zum ersten Teil. Uns muss bewusst sein, Paulus hat die Kolosser noch nicht gesehen. In Kapitel 2, Vers 1 sehen wir das. Er hat die Gemeinde selbst noch nicht besucht. Er kennt einzelne Personen wie Epaphras, aber er war noch nicht in dieser Gemeinde. And Paulus is thankful for the things that he from Epaphras heard. Epaphras had him berichtet, deswegen said, „We have heard of these things, and deswing we are danking.“

Konkret ist Paulus in Bezug auf die Kolosser für drei Dinge dankbar. Das ist der Gegenstand seiner Dankbarkeit, diese drei Dinge: Erstens, der Glaube in Christus; zweitens, die Liebe zu den Heiligen; drittens, die Hoffnung im Himmel. Was ist der Gegenstand der Dankbarkeit des Paulus? Wofür ist er dankbar? Erstens, der Glaube an Christus; zweitens, die Liebe zu den Heiligen; drittens, die Hoffnung im Himmel.

Diese—ich glaube, wenn ich das vielleicht nochmal wiederhole, fällt es euch bestimmt spätestens dann auf: Glaube, Liebe, Hoffnung. Diese drei Worte spielen eine besondere Rolle im Neuen Testament, in der Schrift. Wir sehen sie oft zusammenkommen als drei essentielle Merkmale, die das Leben eines Christen kennzeichnen müssen: Glaube, Liebe, Hoffnung. Zum Beispiel in 1. Korinther 13, Vers 13, nach diesem Hohelied der Liebe, was so genannt wird, heißt es am Ende in Vers 13, 1. Korinther 13, 13: „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe. Diese drei. Die größte aber von diesen ist die Liebe.“

Paulus erwähnt auch in 1. Thessalonicher 1,3, wo er über die Thessalonicher redet, vor unserem Gott und Vater, ein neuer Werk des Glaubens, Gedenken. Und die Bemühungen der Liebe und das Ausharren in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus. Diese drei Dinge, wir sehen sie in der Schrift und vor allem in den Schriften des Paulus betont, die müssen, sind Dinge, die das, sind Merkmale. Essentielle Merkmale, die das Leben eines Christen kennzeichnen müssen: Der Glaube an Christus, die Liebe zu den Heiligen, die Hoffnung im Himmel.

Erstens: Wofür ist Paulus dankbar? Er sagt: „Da wir von eurem Glauben in Christus Jesus gehört haben.“ Als erstes ist er also für ihren Glauben in Christus Jesus dankbar. Hier geht es um den rettenden Glauben an Jesus. Wenn wir von Glauben reden, dann reden wir nicht von dem Glauben, den ein kleines Kind hat, wenn er an den Weihnachtsmann glaubt. Es ist nicht der Glaube an irgendwelche Märchen oder irgendwelche Geschichten. Glaube ist auch mehr als reines Faktenwissen über Jesus. Ich weiß, dass es einen Jesus gab. Ich weiß, dass er gelebt hat vor 2.000 Jahren. Ich weiß, dass er am Kreuz gestorben ist. Ich weiß, dass er am dritten Tage aufersteht.

Glaube ist mehr als das Wissen dieser reinen Fakten. Glaube ist auch mehr als der Zustimmung dieser Fakten. Also nicht nur: Ich glaube etwas über Jesus, ich glaube etwas, dass es über, ich habe von Jesus gehört, ich weiß gewisse Dinge von Jesus. Glaube ist auch nicht zu sagen: „Ich glaube, dass diese Dinge passiert sind, existiert sind.“ Glaube ist mehr als das. Denn Jakobus 2, Vers 19 sagt uns: „Auch die Dämonen glauben und zittern.“

Lasst mich euch eins sagen: Die Dämonen glauben an Jesus Christus. Sie glauben, dass er der Sohn Gottes ist. Sie wissen sehr viel über Jesus, teilweise vielleicht sogar mehr als wir. Wir sehen ihre Reaktionen, wie sie reagieren, wenn sie Jesus in den Evangelien begegnen. Die Dämonen glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist, dass er gestorben ist, dass er auferstanden ist, dass er in den Himmel aufgefahren ist. Die Dämonen glauben auch und erwarten auch einen Tag, wo er wiederkommen wird und sie richten wird. All das glauben die Dämonen, aber sie haben keinen rettenden Glauben. Sie halten diese Dinge für wahr, ja. Sie stimmen diesen Dingen in dem Sinne sogar zu. Ja, das stimmt. Aber sie haben keinen rettenden Glauben.

Rettender Glaube, wahrer Glaube, ist das persönliche Anvertrauen deines Seelenheils in die Hände von Jesus Christus. Es geht auch um die Zustimmung zu den Aussagen Jesu, dass du ein verlorener Sünder bist, der Gottes heiligen und gerechten Zorn verdient hat. Das stellvertretende Opfer Jesu, der an deiner Stadt den Zorn Gottes auf sich genommen hat. All dem sollst du zustimmen, ja, aber es geht darüber hinaus und geht darum, diesen Christus auch persönlich aufzunehmen als deinen Erlöser und als deinen Herrn. Es ist das Überzeugtsein, dass das sündlose Leben Jesu dir angerechnet wird, während all deine Sünden ihm am Kreuz angerechnet wurden. Dass er am Kreuz behandelt worden wurde, wie du hättest behandelt werden müssen, damit du behandelt werden kannst, wie Jesus Christus behandelt werden hätte müssen. Der Glaube ist die leere Hand, es sind die leeren Hände, die das freie Gnadengeschenk Gottes annehmen. Es ist die persönliche Unterwerfung und Übergabe deines Lebens zu Jesus Christus.

Es geht weit darüber hinaus, einfach nur gewisse Dinge zu wissen. Es geht weit darüber hinaus, einfach nur, ähm, einfach nur Dingen auch zuzustimmen. Es geht weit darüber hinaus, religiöse Gefühle und Empfindungen zu haben. Rettender Glaube ist die persönliche Übergabe an Jesus Christus. Es ist das Aufnehmen von Jesus Christus und das Anvertrauen deiner Ewigkeit und deines ewigen Seelenheils in Jesus Christus. Glaube ist es, rettender Glaube ist es, diese persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu haben.

Und dieser Glaube ist nicht etwas, was du aus dir selbst heraus hervorbringen kannst, sondern es ist ein Gnadengeschenk Gottes. Es ist eine Konsequenz des Wirkens Gottes, wenn er den Sünder erneuert. In 2. Psychos 1,1 heißt es: „Simon Petrus, Knecht, Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben, durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters, Jesus Christus.“ Dieser Glaube ist ein kostbarer Schatz, den du dir nicht selbst erarbeitet hast, sondern den du aus Gnade geschenkt bekommen hast. Paulus ist dankbar, dass die Kolosse an den Herrn Jesus Christus gegläubigt geworden sind, dass Gott ihnen den rettenden Glauben geschenkt hat.

Also erstens: Der Glaube an Christus. Zweitens: Die Liebe zu den Heiligen. Dafür ist Paulus auch dankbar: Die Liebe zu den Heiligen. Aus diesem Glauben – und diese Liebe ist ein Resultat dieses Glaubens, aus diesem Glauben an Christus – fließt ein zentrales Merkmal eines Gläubigen hinaus, nämlich die Liebe zu den Heiligen.

Und hier wieder: Heutzutage, so wie Glaube, wir einfach wie Märchenglauben oft verstehen, denken wir an Liebe an warme Gefühle, aber biblisch gegenüber einer Person. Aber biblisch gesehen ist Liebe etwas anderes. Liebe ist eine Willensentscheidung, sich aufopferungsvoll einer Person hinzugeben und ihr zu dienen.

Jesus selbst hat dieses Vorbild vorgelebt, als er den Jüngern seine die Füße gewaschen hat. Er, der Herr der Herren, hat sich erniedrigt und die dreckigen Füße seiner Jünger gewaschen, ihnen gedient, und ihnen ist das Vorbild hinterlassen.

Und dann hat er ihnen in Johannes 13,34 gesagt: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

Wie hat er sie geliebt? Indem er sich ihnen hingegeben in Herrn hat. Indem er ihnen die Füße gewaschen und sie ihnen gedient hat, indem er ihnen sein Leben gegeben hat. Liebe zu den Heiligen.

Die Kolosser hatten Liebe zu den Heiligen, und Paulus ist dankbar dafür. Johannes 15, Vers 12 bis 13 sagt, wie diese Liebe ist. Jesus sagt: „Denn dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt.“ Ein Gläubiger liebt die Heiligen, das kennzeichnet ihn. Ein Gläubiger, der die Heiligen nicht liebt, ist nicht gläubig.

1. Johannes 3, Vers 16 sagt: „Hierin haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat. Auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben.“ Paulus hat von Epaphras gehört: die Liebe der Kolosser zu den Heiligen. Und diese Liebe – es ist eine aufopferungsvolle Liebe. Es ist eine sich hingebende Liebe. Es ist eine Willensentscheidung, die den Heiligen dient.

Wie äußert sich Liebe zu den Heiligen? Es äußert sich im Dienen für sie. Es äußert sich darin, für die Heiligen zu beten. Es äußert sich darin, sich einander zu ermahnen, sich einander zu ermutigen, mit den jeweiligen Gaben, die Gott jedem heiligen Gläubigen geschenkt hat, einander zu erbauen, zu Liebe und zu guten Werken zu reizen, sich im Kampf mit der Sünde gegenseitig zu helfen, gastfreundlich zu sein, für einander zu beten, einander zu überführen, einander von einem gefährlichen Pfad abzuhalten und zurechtzuweisen.

Römer Kapitel 12, wir haben es vergangene Woche gelesen, spricht viel davon und sehr praktisch davon, was es bedeutet, einander in Liebe zu dienen. In Römer Kapitel 12, Vers 9 heißt es, Römer Kapitel 12, Abvers 9:

„Die Liebe sei ungeheuchelt. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten. In der Bruderliebe seid herzig zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend, im Fleiß nicht säumig, brennend im Geist, dem Herrn dienend. In Hoffnung freut euch, in Bedrängnis hart aus, in Gebet haltet an, an den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil, nach Gastfreundschaft trachtet.“ Es geht weiter: „Seid gleichgesinnt gegeneinander, sind nicht auf hohe Dinge, sondern haltet euch zu den Niedrigen, seid nicht klug bei euch selbst. Vergeltet niemand Böses mit Bösem, seid bedacht auf das, was ehrbar ist vor allen Menschen.“ Ja, „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten.“

Und wir können durch das ganze Neue Testament gehen. Die Einanderbefehle: Dient einander, erbaut einander, ermutigt einander, ermahnt einander, überführt einander. All das ist Ausdruck der Liebe zu den Heiligen.

Und es ist eine aufopferungsvolle Liebe. Es ist eine Liebe, die dich kosten wird. Es ist eine Liebe, die dich dazu bringen wird, auf Dinge zu verzichten. Das macht biblische Liebe aus. Und Paulus ist dankbar für die Kolosser. Er dankt Gott dem Vater für die Liebe der Kolosser an die Heiligen.

Und du hörst das vielleicht und denkst dir: „Ja, okay, du verstehst es, wie wichtig Liebe ist.“ Ich möchte dir noch etwas sagen, und das wird jedem von uns, auch mir, schwerfallen. Die Liebe der Kolosser – an wen ging sie? An die Heiligen. Ja, und wir haben vergangene Woche gesehen, Heilige sind von Gott abgesonderte Menschen. Wie vergangene Woche erwähnt: Du wirst nicht heilig durch deine eigene Tugend. Du wirst auch nicht heilig, weil die Kirche dich für heilig erklärt, sondern du wirst heilig.

Durch die Gnade Gottes, der dich aus der Welt auserwählt hat und dich für sich selbst geweiht hat. Das bist du heilig in deinem Zustand, nicht durch eigene Werke und nicht durch die Deklaration der Kirche.

Die Liebe der Kolosser ging also an die Heiligen, an die Gläubigen. Sie ging an alle Heiligen. Und hier kommt vielleicht der schwierige, nochmal der schwierigere Teil. Er ging an alle Heiligen.

Nicht nur die Heiligen, die in Kolossa sind? Nein, er ging auch an die Heiligen, die in Lauricea, in Chirapolis und in der ganzen Welt sind. Nicht nur die Heiligen, die du magst, mit denen du gut klarkommst, mit denen du alle lehrmäßigen Einstimmigkeiten hast. Nein, ihre Liebe ging zu allen Heiligen. Ihre Liebe war auch nicht begrenzt auf die Heiligen mit derselben Herkunft, Volkszugehörigkeit oder Sprache.

Die Liebe, in anderen Worten, die Liebe der Kolosser sah nicht die Person an. Es gab kein Ansehen der Person in der Liebe der Kolosser. Arm oder reich, in der Gesellschaft, angesehen oder nicht angesehen, Herr oder Sklave, Jude oder Grieche – das spielte keine Rolle. Es war eine unterschiedslose Liebe der Kolosser. Und für diese unterschiedslose Liebe der Kolosser dankt Paulus dem Gott, Gott dem Vater.

Oh, wie sehr müssen wir von dieser Liebe lernen! Es fällt uns sehr leicht, diejenigen zu lieben, die uns auch lieben; diejenigen, Gutes zu tun, die uns auch Gutes tun. Was ist mit der Liebe zu allen Heiligen? Gerade für uns, die wir Lehre und das Wort ernst nehmen – und das ist wichtig und das ist richtig. Aber wir sind auch dazu aufgerufen, alle Heiligen zu lieben. Auch diejenigen, die lehrmäßigen Unterschiede haben. Solange wenn sie Heilige sind, unsere Liebe soll auch ihnen gelten. Paulus ist dankbar für die Liebe, die er von den Kolossern gehört hat.

Drittens: Die Hoffnung im Himmel. Die Hoffnung im Himmel. Das ist der dritte Grund für die Dankbarkeit des Apostels Paulus.

Die Hoffnung hier in Vers 5, „wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln aufbewahrt ist“, ist sowohl der dritte Grund oder der dritte Aspekt des Gegenstandes der Dankbarkeit des Paulus, aber es ist auch unmittelbar der Grund oder die letztendliche Ursache für die Liebe der Kolosser zu allen Heiligen. Also er redet davon: „da wir von eurem Glauben in Christus Jesus gehört haben und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, wegen der Hoffnung, die vor euch in den Himmeln aufbewahrt ist.“ Also die Liebe, die ihr zu den Heiligen habt. Die Wurzel davon und der Ursprung davon, die Ursache davon, ist die Hoffnung, die in den Himmeln aufbewahrt ist.

Hoffnung, worüber reden wir, wenn wir Hoffnung sind? Auch wiederum. Hoffnung heutzutage: Wir hoffen, dass gutes Wetter wird. Das ist einfach nur ein vages Wünschen, ist manchmal mit Hoffen gemeint, wenn wir heutzutage davon reden.

Im biblischen Sinne ist Hoffnung eine feste Erwartung von etwas, das noch bevorsteht. Es ist aber nicht Hoffnung, die einfach sich nur etwas wünscht, dass es passiert, und hoffentlich passiert es. Nein, wir wissen, dass es passieren wird. Wir sind davon überzeugt, dass es passieren wird, aber wir sehen es noch nicht. Aber wir haben eine feste Erwartung, dass das, was noch bevorsteht, geschehen wird.

Im neutestamentlichen Kontext geht es meistens bei der Hoffnung des Gläubigen die Hoffnung auf die finale Erlösung des Gläubigen: Die finale Erlösung, nach der sich der Gläubige sehnt, die Verherrlichung seines Leibes. Es ist die Hoffnung, endlich frei von der Gegenwart der Sünde zu sein. Durch Christus sind wir bereits frei von der Strafe der Sünde. Durch Christus sind wir bereits frei von der Macht der Sünde. Leider, solange wir auf dieser Erde noch wandeln, sind wir aber noch nicht frei von der Gegenwart der Sünde. Das Fleisch in uns, die Welt um uns herum. Aber eines Tages werden wir frei von der Gegenwart der Sünde sein. Und dieser Tag wird der Tag sein, wenn wir unseren geliebten Heilern von Angesicht zu Angesicht sehen werden.

Wenn wir in die herrliche Freude unseres Herrn eingehen werden und Ewigkeit mit ihm verbringen werden. Es ist die Hoffnung.

Die Offenbarung spricht an diesem, wo er jede Träne von den Augen abwischen wird. Noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein. Es ist die Hoffnung darauf.

Römer Kapitel 8 spricht viel von dieser Hoffnung. Römer Kapitel 8, ich lese vereinzelte Verse ab Vers 18. Römer Kapitel 8, ab Vers 18. Und hier sehen wir schon, beginnen wir zu sehen, wie diese Hoffnung dann im Gegenzug in Beziehung steht zu den heutigen Leiden. Römer Kapitel 8, ab Vers 18: „Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nichts ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“ Das ist die Hoffnung, die zukünftige Herrlichkeit, die er uns offenbart werden soll.

Vers 19: „Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.“ Darauf warten wir. Das ist unsere Hoffnung, die feste Erwartung der Erfüllung dieser Dinge.

Vers 23: „Nicht allein aber sie,“ also die Schöpfung, „sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft: Die Erlösung unseres Leibes.“ Das ist die Hoffnung, worauf wir warten.

Vers 24: „Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung, denn wer hofft, was er sieht? Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Aussagen.“ Hoffnung macht einen Gläubigen aus. Das, wonach wir uns sehnen.

Und diese Hoffnung, in einem Wort zusammengefasst: Jesus selbst ist die Personifizierung dieser Hoffnung. Jesus voll und ganz zu empfangen, im Sinne von Angesicht zu Angesicht zu sehen, endlich bei ihm zu sein. Das ist der Gegenstand unserer Hoffnung, die in den Himmeln aufbewahrt ist.

Titus 1,2 redet von der Hoffnung des ewigen Lebens. Das ist die Hoffnung von erfülltem Leben, von Leben, das endlich frei ist von Sünde und der Gegenwart der Sünde. Ewiges Leben, wo wir endlich die Ewigkeit mit unserem Gott verbringen werden.

Petrus spricht davon [in 1. Petrus Kapitel 1, ab Vers 3]: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, Der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung.“ Diese Hoffnung ist lebendig. Es ist nicht eine Hoffnung, wir hoffen mal, dass es passiert, mal sehen. Nein, es ist eine lebendige Hoffnung.

Es ist eine lebendige Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi. Sie ist lebendig, weil Jesus lebt. Diese Hoffnung ist lebendig, weil Jesus auferstanden ist aus den Toten zu einem unvergänglichen, unbefleckten und unverwälklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch.

1. Johannes 3, ab Vers 2. Johannes sagt: „Es ist noch nicht offenbar geworden, Geliebte, was wir sein werden. Wir wissen aber, dass wir, wenn es offenbar wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie auch jener rein ist.“

Jeder, der diese Hoffnung hat—welche Hoffnung? Ihn zu sehen, wie er ist. Das ist das Verlangen, das ultimative Verlangen eines Gläubigen: ihn zu sehen, wie er ist. Denn an diesem Tag, wenn wir ihn sehen, wie er ist, Jesus, endlich Jesus zu sehen, wie er ist, von Angesicht zu Angesicht zu sehen, endlich seine Herrlichkeit mit Augen zu betrachten, dann werden wir auch frei von Sünde sein. Dann beginnt die ewige Glückseligkeit.

Und solange wir hier auf dieser Erde sind, haben wir diese Hoffnung und sollen aufharren in dieser Hoffnung. Und Kolosser sagt uns ganz deutlich—und das ist wichtig, dass wir das verstehen: Es ist Hoffnung, die vor euch in den Himmeln aufbewahrt ist.

Lieber Zuhörer, diese Hoffnung wirst du nicht auf dieser Erde finden. Diese Hoffnung wirst du nicht auf dieser Erde finden, wenn dein Leben auf dieser Erde ausgerichtet ist.

Wenn deine Hoffnung, all deine Hoffnung, all deine Ziele, all deine Prioritäten, all deine Wünsche und Träume auf dieser Erde ausgerichtet ist. Wenn dein Schatz, den du zu empfangen suchst, die Zufriedenheit, die du zu erreichen suchst, auf dieser Erde ausgerichtet ist. Dann trägst du diese Hoffnung nicht in dir, denn diese Hoffnung ist in den Himmel. Sie ist nicht auf diese Erde gerichtet. Diese Hoffnung wartet auf ihre Offenbarung. Wie heißt es im Lied, dass wir singen? „Nichts stillt hier mein Sehnen, mein Herz bleibt leer. Dort ewig zu wohnen ist, was ich begehe. Nichts stillt hier mein Sehnen.“ Du kannst alles versuchen. Du kannst alles versuchen. Der Prediger hat alles versucht. Im Alten Testament, im Buch der Prediger, redet er davon. Er hat alles probiert. Er hat Wohlstand versucht. Er hat Weisheit versucht. Ja, die Philosophie, vielleicht ähnlich zu der Philosophie der Kolossa hier. Er hat Vergnügen und die Erfüllung all seiner irdischen Begierden und Wünsche versucht. Er hat alles versucht, aber am Ende des Tages war sein Urteil: Es ist alles Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.

Nichts davon wird den Durst deiner Stele stillen. Nichts als Jesus Christus selbst, die Hoffnung, die in den Himmeln aufbewahrt ist. Nichts wird dein Sehnen stillen. Dein Herz wird leer bleiben. Du kannst alles probieren: Lust, die Lust des Fleisches, die Lust der Augen, der Hochmut des Lebens. Du kannst alles probieren, was es in dieser Welt gibt. Nichts wird dein Sehnen stillen. Sein Angesicht zu sehen ist die finale Erlösung. In Kolosser 3 später redet er davon: „Wenn der Christus, euer Leben – Christus ist euer Leben, die Essenz, und das Kostbarste, und der Gegenstand, und das Wesen eures Lebens – wenn er offenbart wird,“ Kolosser 3, Vers 4, 3 und 4, „offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.“ Dann erst. Wenn er sich offenbart, dann wirst auch du offenbart werden.

Hebräer 6 nennt diese Hoffnung, diese Hoffnung, diese, und das ist diese Hoffnung. Hebräer Kapitel 6, Vers 19: „Diese Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht, wohin Jesus als Vorläufer für uns hineingegangen ist.“ Der Schreiber des Hebräerbriefs sagt, diese Hoffnung ist wie ein sicherer und fester Anker. Ein Anker, der wie ein Schiff an der Stelle hält und unerschütterlich ist. Dieser Anker, unser Anker und unserer Seele, der reicht in den Himmel. Er reicht in das Innere des Vorhangs und ist dort befestigt. Und deswegen ist diese Hoffnung unerschütterlich. Diese Hoffnung ist sicher und fest wie ein Anker, der bei Gottes Thron selbst im Inneren des Heiligtums fest verankert ist.

Und wegen dieser Hoffnung: Wer diese Hoffnung in sich trägt, Paulus Johannes sagt es, wer diese Hoffnung in sich trägt, reinigt sich selbst. Und hier in diesem Zusammenhang, wer diese Hoffnung in sich trägt, der ist es, der diese aufopferungsvolle Liebe an alle Heiligen liefern kann. Wer auf den Himmel ausgerichtet ist, das ist es, was er in Kolosser 3 sagt: „Sinnt auf das, was droben ist,“ wo Christus ist. Wer auf den Himmel ausgerichtet ist, nur der kann auf dieser Erde ein Gott wohlgefälliges Leben führen. Nur der, der diese Hoffnung auf den Himmel ausgerichtet ist, wo diese Hoffnung ihren Sitz hat. Nur der ist bereit, trotz Verlust irdischer Bedürfnisse, irdischen Wohlstands oder irdischer Bequemlichkeit die Heiligen zu lieben und sich ihnen hinzugeben.

Hebräer Kapitel 11 redet davon, wenn es über Mose geht. Hebräer Kapitel 11, ab Vers 24. Hebräer Kapitel elf, ab Vers vierundzwanzig: „Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter Pharaos zu heißen, und zog es vor, lieber zusammen mit dem Volk Gottes geplagt zu werden, als den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben, indem er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägyptens. Denn er schaute auf die Belohnung.“ Und dann später in Vers.

„27 heißt es auch: Durch Glaube verließ er Ägypten und fürchtete die Wut des Königs nicht, denn er hielt standhaft aus, als säer den Unsichtbaren. Stellt euch Mose vor, liebe Geschwister: Er wuchs auf als Sohn der Tochter des Pharaos. Er hätte dieses Leben leben können, voller Wohlstand, voller Ansehen, Ehre, im Prunk, nach all seinem Vergnügen, all seinen Begieren, unter einem der mächtigsten Männer der damaligen Zeit.

Aber was ist passiert? Er weigerte sich, als er groß geworden war, diesen Titel zu tragen, Sohn der Tochter des Pharaos. Und zog es vor, er bevorzugte es, lieber mit dem Volk Gottes geplagt zu werden, als den zeitlichen Genuss der Sünde zu haben.

Was für ein Mensch tut so etwas? Stellt euch mal vor, was für ein Mensch tut so etwas? Wer gibt es auf, mehr oder weniger Enkel des mächtigsten Mannes der damaligen Zeit zu sein, Sohn der Tochter des Pharaos zu heißen? Wer gibt all die Ehre, all den Wohlstand, all den Prunk und all das irdische Wohl, was er da hat? Wer gibt all das auf, um mit diesem Volk Israel in die Wüste hinauszuwandern und in dieses Land zu bringen? Wer macht sowas? Wer wirft sein Leben so weg?

Jemand, der auf die Belohnung schaut. Jemand, der auf die Hoffnung schaut, die in den Himmeln aufbewahrt ist. Jemand, der die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt, als die Schätze Ägyptens.

Er hatte Anspruch auf die Schätze Ägyptens als Sohn der Tochter des Pharaos. Aber am Ende, was wirklich zählt, was wirklich den Durst seiner Seele gestillt hat, war die Hoffnung, die für ihn aufbewahrt ist: die Schmach des Christus.

Wenn du von der Schmach des Christus die Rede hast, dann geht es darum, dass er als Vorbild und als Vorläufer die Leiden des Christus getragen hat. Als Vorläufer des Christus, als Prophet und als Anführer des Volkes. Die Leiden, die er für dieses Volk und für Gott aufgenommen hat, waren ein Vorbild, ein Vorläufer für die Leiden des Christus.

Und was für Leiden hat Mose erfahren? Er hat seinen Wohlstand verloren, er hat den Prunk verloren, er hat den Titel verloren, er war in der Wüste. Und wenn wir die Geschichte Israels kennen, er hat nicht nur vom Pharao gelitten, er hat auch unter diesem Volk gelitten. Aber für dieses Volk – die Liebe zu allen Heiligen, darüber reden wir doch – für dieses Volk, er hat es ertragen. Er hat es ertragen. Wegen dem, was vor ihm lag. Wegen dem, was vor ihm lag. Wegen dieser Hoffnung war er bereit, alles wegzuwerfen, was ihm diese Welt bot.

Lukas 9, Vers 24: „Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren.“ Who has his life for me? When you this has to all in this ear, all the Wohlstand, all the Bequemlichkeit, and all those. Festzuhalten. Du willst nicht loslassen. Denn deine Hoffnung und deine Wünsche und deine Ziele sind alle auf diese Erde gerichtet. Aber wenn deine Hoffnung in den Himmel aufbewahrt ist, dann ist dir das alles. Dann bist du bereit, alles aufzugeben: Allen Wohlstand, alle Bequemlichkeit, all deine Begierden and all deine Sünden, all of the irdisch brauchen musst, um endlich zufrieden anders to sein. Du bist bereit, alles for Verlust to halt.

Genau das sagt Paulus in Philippa 3: Alles, was ihm gewinnt. Alles, was er als Gewinn und Ansehen und Errungenschaft gesehen hat, um Christi willen, hält er es für Verlust. Philippa 3, Abvers 7: „Ja, wirklich, ich halte alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn willen. Um dessen Willen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck halte, damit ich Christus gewinne.“

Christus, der Gegenstand dieser Hoffnung, die Personifizierung dieser Hoffnung, die Hoffnung, ihn zu sehen, bei ihm zu sein, die Hoffnung, die ihn in den Himmel aufbewahrt ist, dass das der wahre Geistliche ist. Trank ist, der den Durst meiner Seele stillt. Diese Hoffnung bewegt zu dieser Art von Liebe, zu dieser Art der Aufopferung und Hingabe. Das ist es, die bewegt, die Heiligen zu lieben, alle Heiligen zu lieben, so schwierig sie auch sein mögen, so wie Mose es getan hat.

Und Paulus ist dankbar für diese Liebe, wegen der Hoffnung, die die Kolosser in sich tragen. Und ich merke, dass uns die Zeit heute leider ausgeht. Deswegen kommen wir heute nicht zu Drittens: Der Grundlage unserer Dankbarkeit. Wir möchten, so der Herr es will, dies in der kommenden Woche anschauen. Und wir möchten zum Schluss kommen.

Und heutzutage in unserer Jugendsprache würde man sagen: „Spoiler Alert.“ Aber die Grundlage unserer Dankbarkeit ist das Evangelium. Es ist das Evangelium. Es ist die Botschaft, durch die wir glauben. Es ist die Botschaft, die in uns diese Liebe Gottes verkündet hat, die in uns ausgegossen würde, sodass wir andere überhaupt lieben können. Es ist die Botschaft des Evangeliums, das uns überhaupt von dieser Hoffnung erzählt hat. Das Fundament unserer Dankbarkeit ist das Evangelium, und wir werden es, so der Herr will, nächste Woche im Detail betrachten.

Wenn wir also zum Schluss kommen, was haben wir heute gesehen? „Gott sei Dank,“ sagt Paulus. Paulus ist Gott, unserem Vater, unserem Vater und dem Vater des Herrn Jesus Christus, dankbar. Der Dank des Paulus gilt Gott, Gott dem Vater. Denn er ist die Quelle für all das, wofür Paulus dankbar ist. Er ist der Geber von all dem, wofür Paulus hier dankbar ist, die bei den Kolossern vorhanden ist. Gott ist die Quelle dieser Dinge.

Er dankt für den Glauben der Kolosser an Christus, für die Liebe und die Hoffnung der Kolosser, von denen er von Epaphras gehört hat. Diese Dinge sind bei den Kolossern vorhanden, weil sie dem Evangelium geglaubt haben und die Botschaft der Gnade erkannt haben. Und über diese Botschaft werden wir uns nächste Woche noch mehr anschauen.

Wir müssen verstehen, wenn Paulus für diese Dinge sagt, dann hat das für die Kolosser etwas Wichtiges zu bedeuten. Denn er dankt für all diese Dinge, die bereits bei den Kolossern da sind. Die bei ihnen da sind, ohne die mystischen Philosophien, denen sie folgen müssen, ohne dieser selbst auferlegten Gesetzlichkeit, an der sie sich halten müssen. Er dankt für Glaube, Liebe und Hoffnung, die sie durch Christus empfangen haben, die sie durch das Evangelium empfangen haben. Nicht durch irgendeine Zusatzbotschaft, nicht durch eine Botschaft von Jesus, sondern durch das Evangelium, das Wort der Wahrheit. Dafür ist Paulus dankbar.

Say, wie bereits the danks are going to Paulus, the themes these briefs be inhalting. Was können wir daraus lernen? Kommen wir zur Anwendung.

Erstens, schließe dich dem Dank von Paulus an, für dich und für alle Heiligen. Schließe dich dem Dank von Paulus an, für dich selbst und für die alle Heiligen. Paulus macht es vor. Bevor er den Kolossern ihm später im Brief anweist, Gott Dank zu sagen, tut er es selbst. Gott gilt all sein Dank.

Also, wenn du betest, wenn du betest, danke Gott alle Zeit. Du hast so viel Grund zur Dankbarkeit. Neben all dem, in Anführungsstrichen, „kleinen Dingen,“ für die wir dankbar sein können. Du kannst dankbar sein für Glaube an Christus, für die daraus resultierende Liebe an den Heiligen. Und du kannst Gott danken für die unaussprechliche Hoffnung, die in den Himmel aufbewahrt ist.

Eine Hoffnung so lebendig, so unerschütterlich, der Anker deiner Seele, der sichere und feste, unerschütterliche Grund, die dich dazu bewegt. Die dich zur Heiligung bewegt, die dich dazu bewegt, diese Welt und ihre Begierden und alles, was diese Welt dir anbietet, loszulassen und dich Gott Christus hinzugeben und der Liebe und dem Dienst der Heiligen hinzugeben. Danke Gott für die Grundlage. Und darüber werden wir nächstes Mal mehr reden. Die Botschaft des Evangeliums, die Botschaft von Jesus Christus. Danke Gott für die Zeugen wie Epaphras, die Gott gebraucht, diese Botschaft zu verkündigen. Und danke nicht nur für dich selbst, für deinen Glauben, für deine Liebe und für deine Hoffnung. Danke doch für den Glauben, die Liebe und die Hoffnung dieser Gemeinde.

Wie schön wäre es, wenn Paulus auch über diese Gemeinde, diese Solidia-Gloria-Gemeinde sagen würde: „Ich habe von eurem Glauben gehört. Ich habe gehört von eurer Liebe. Ich habe gehört von der Hoffnung wegen dieser Liebe und wegen der Hoffnung, die in den Himmel aufbewahrt ist.“ Wie schön wäre es, wenn Paulus das über diese Gemeinde sagen würde, wie er es über die Gemeinde in Kolossei gesagt hat.

Zweitens, finde Trost und Ermutigung, wenn du die Gründe für Dankbarkeit in deinem Leben erkennst. Finde Trost und Ermutigung, wenn du den Gegenstand der Dankbarkeit in deinem Leben erkennst. Was meine ich damit? Wenn du in deinem Leben Glauben an Christus, Liebe zu Heiligen, wegen der Hoffnung im Himmel erkennst, dann ist das ein klares Kennzeichen dafür, dass du dem Evangelium wahrlich glaubst, dass du wirklich von Neuem Geborenen bist. Die Existenz dieser Ding in deinem Leben und das kontinuierliche Wachstum dieser Ding in deinem Leben demonstrieren, dass das Wort der Wahrheit in deinem Leben wirkt. Sie sind ein Beweis dafür, dass du wirklich gläubig bist, dass du nichts anderes brauchst.

Das ist es ja, was Paulus mit diesem Gebet auch mit den Kolossan eigentlich macht. Denen, wo sich einschließt: „Ich brauche noch das, ich brauche die Vision, ich brauche Engelsanbetung, ich brauche diese Gesetzlichkeit.“ Paulus sagt ihnen: „Ich danke Gott, denn all diese Dinge sind bei euch vorhanden,“ und das schenkt uns doch Trost, das schenkt uns doch Ermutigung. Wenn du in deinem Leben diese Dinge erkennst, dann schenkt es dir Gewissheit, dass du tatsächlich von Neuem geboren bist.

Wenn du den Glauben an Christus in deinem Leben erkennst, dass du dich Jesus anvertraut hast, dass du sein Gnadengeschenk angenommen hast, mit leeren Händen, wenn du das in deinem Leben siehst. Wenn du die Liebe zu allen Heiligen in deinem Leben erkennst, dass du dich hingabevoll und aufopferungsvoll dem Dienst der Heiligen zur Verfügung stellst, ihre Erbauung dienst, sie tröstest, sie ermutigst, sie ermahnst, und alles, was wir vorhin uns angeschaut haben. Wenn du motiviert bist und bewegt bist durch die Hoffnung, die in den Himmeln aufbewahrt ist. Wenn du siehst, dass deine Sehnsucht, deine Erwartungen nicht auf diese Erde gerichtet ist, dass dein Gewinn und deine Erfüllung in Christus ist, der offenbart werden wird, den du in der Jenseits über diese Welt hinaus von Angesicht zu Angesicht sehen wirst. Wenn deine Ziele nicht jüdischer Wohlstand, Bequemlichkeit oder Beliebtheit, Zufriedenheit sind. Wenn du das in deinem Leben erkennst, siehst du die Gnade Gottes in deinem Leben, wie sie wirkt, wie sie dein Leben verwandelt.

Und es geht dabei nicht um Perfektion. Es geht nicht dabei, dass wir fehlerlos sind in dieser, in der Liebe zu den Heiligen, in der Hoffnung, die uns motiviert, in dem Loslassen vom Irdischen. Aber wenn diese Dinge in deinem Leben vorhanden sind, wenn du ein kontinuierliches Wachstum (und darüber werden wir nächstes Mal reden) in dieser Dinge in deinem Leben erkennst. Wenn das so ist, dann lass dich trösten. Danke Gott dafür, denn er ist am Wirken in dir.

Drittens, bete für Wachstum in diesen Dingen. Darüber wird es später mehr gehen. Aber während wir dankbar sein wollen für diese Dinge im Leben, möchten wir doch natürlich auch nicht einfach nur zufrieden sein mit dem gegenwärtigen Zustand. Sondern bete dafür, dass das Evangelium, bete dafür, dass das begonnene Werk in dir weitergehen möge, dass du noch mehr Frucht bringen möglichst dafür, dass das Evangelium in diese Welt hinausgehen möge und Menschen retten möge. Bete dafür, dass diese Gemeinde dort ein Zeugnis für Glaube, Liebe und Hoffnung wird, so wie es die Gemeinde in Kolosse gewesen ist.

Und viertens, letztens, wenn du heute hier bist und noch nicht dein Vertrauen in Jesus Christus gesetzt hast, dann tue Buße und glaube an Jesus. Wir haben über Glaube, Liebe und Hoffnung geredet. Wenn du heute hier sitzt und merkst, diese Gänge sind in deinem Leben einfach nicht vorhanden.

Wenn du merkst, dass da kein Glaube an Christus ist: Du hast vielleicht eine gewisse Neugier, du bist vielleicht christlich aufgewachsen, du hast vielleicht eine christliche Kultur. Aber eine persönliche Beziehung zu Jesus, eine Hingabe und ein Anvertrauen deines Seelenheils an Christus – wenn das in deinem Leben nicht vorhanden ist. Wenn du das merkst, dann tue Buße und Glaube an Jesus, kehre um von deinen Sünden.

Wenn du immer noch sagst: „Aber ich bin doch nicht so ein schlimmer Sünder, dass ich Jesus brauche, dass er für mich stirbt. Ich bin doch nicht so schlimm wie die anderen da draußen.“ Wenn du so denkst, dann kehre um davon. Denn du bist ein Sünder, der Gottes Gebote übertreten hat und seinen heiligen Zorn verdient hast. Und du kannst durch nichts anderes, nichts anderes gerettet werden, als das stellvertretende Opfer Jesu am Kreuz.

Der Glaube daran, nicht deine eigenen Werke, nicht deine eigene Gerechtigkeit. Keine Sakramente. Es ist der Glaube allein an Jesus Christus, der dich rettet.

Wenn du merkst, dass Liebe zu den Heiligen überhaupt nicht in deinem Leben vorhanden ist. Die Heiligen spielen überhaupt keine Rolle in deinem Leben. Da sind nicht mal warme Gefühle, geschweige denn eine aufopferungsvolle Liebe, den Heiligen zu dienen.

Wenn du merkst, dass deine Hoffnung auf diese Erde gerichtet ist, prüfe dich. Was ist mit deinen Zielen? Was ist mit deiner Hoffnung? Worin findest du Erfüllung? Wenn all das auf die Erde gerichtet ist, wenn deine Prioritäten und deine Ziele auf diese Erde gerichtet sind: Wohlstand, irdische Freude und Zufriedenheit und Genuss, Anerkennung und Aufmerksamkeit von Menschen und all diese Dinge, Bequemlichkeit.

Du willst das Beste aus deinem Leben hier herausholen. Und du hast Angst, irgendwas zu verpassen, irgendeine Freude, irgendeinen Genuss zu verpassen, den dir diese Welt bieten kann. Dann bist du nicht von Neuem geboren. Für dich wäre es nicht der größte Verlust, Christus und die Hoffnung im Himmel zu verpassen, sondern für dich wäre es der größte Verlust: Deine irdischen Wünsche und Begierden nicht erfüllt zu kriegen. Wenn das dein größter Verlust ist, dann bitte ich dich, tue Buße.

Wenn das auf dich zutrifft, dann sage ich dir, diese Erde wird dich niemals zufriedenstellen. Du kannst alles probieren, und du wirst leer zurückkommen. Ein Prediger hat es mal so formuliert: „Du wurdest geschaffen, um nur von Gott allein erfüllt zu sein. Du wurdest so geschaffen, dass nur Gott allein dich erfüllen kann.“ Du kannst also alles andere probieren, mit allem anderen versuchen, dieses Loch zu stopfen. Sogar mit deiner eigenen Religiosität. Aber das wird dir nichts bringen. Alles, was dir diese Welt bietet, ist ein Haschen nach Wind und Nichtigkeit.

Jesus aber spricht: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird in ihm, wird nicht dürsten in Ewigkeit, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird ihm in ihm eine Quelle, Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quellt.“ Jesus bietet dir wahre Zufriedenheit an. Er bietet dir ewiges Leben an, eine Beziehung zu ihm und eine lebendige Hoffnung. Er bietet dir die Vergebung deiner Sünden an, die dich zur ewigen Verdammnis in die Hölle verurteilen.

Also komm zu Jesus. In Offenbarung spricht der Geist und die Braut: „Komm!“ Wer es hört, „Komm!“ Wen dürstet? Der komme. Du dürst, deine Seele dürstet. Dann komme, wer da will, und nehme das Wasser des Lebens umsonst. Heute streckt Jesus noch seine Hand aus an dich, Sünder. Kehre um von deinen Sünden, kehre um von deiner Selbstgerechtigkeit. Wenn du zu ihm kommst und dein Vertrauen in ihn setzt, wird er dich nicht verstoßen. Sondern er wird dir ewiges Leben schenken.

Ihm möge alle Ehre zuteil werden. Amen.

Lasst uns beten. Vater im Himmel, Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, ich möchte dir danke sagen für den Glauben an Jesus Christus in mir und in den Geschwistern, die hier in dieser Gemeinde sind.

Ich möchte Dir danken für ihre Liebe, die Liebe, die ihre Quelle in Deiner Liebe selbst hat, die Du ausgegossen hast in unseren Herzen. Ich möchte Dir danken für ihre Liebe zu den Heiligen. Ich möchte Dir danken für die Hoffnung, die für uns aufbewahrt ist in den Himmel. Ich möchte Dir dafür danken, dass Jesus Christus all unser Sehnen stillt.

All unsere Erfüllung, all unser Durst wird gestillt in Christus Jesus. Ich danke Dir dafür. Und ich danke Dir, dass Du uns diese Hoffnung loslassen lässt, ablassen lässt von dieser Welt und allem, was diese Welt uns anbietet.

Vater, ich bitte Dich: Möge das doch auch über diese Gemeinde wahr werden, mehr und mehr wahr werden. Mögen doch die paar Worte, die Paulus über Kolosse, über die Gemeinde in Kolosse, die er zum Dank dargebracht hat, mögen diese Worte doch auch auf uns zutreffen, auf diese Gemeinde. Und möge diese Gemeinde in diesen Dingen nur wachsen und Frucht bringen durch das Evangelium, dem Wort der Wahrheit.

Glaube, Liebe und Hoffnung. Diese großen drei Dinge, diese drei essentiellen Dinge, all diese Dinge empfangen wir von Dir, Gott, der Quelle, allen Segens, allem Guten. Dir allein gebührt alle Ehre im Namen Jesu Christi. Amen.

Nach oben scrollen