Mai 17, 2026

Die Genugsamkeit des Werkes Christi – Teil 2

Serie:
Passage: Kolosser 2:11-15

Automatisch generiertes Transkript

Möge der Name unseres Herrn verherrlicht werden. Schlagen wir auf Kolosser Kapitel 2 und lasst uns lesen die Verse 6 bis 15. Kolosserbrief Kapitel 2, die Verse 6 bis 15.

Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihn. Gewurzelt und aufverbaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr überreich seid in Danksagung. Seht zu, dass niemand euch einfängt durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht christusgemäß. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht. In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschehen ist, sondern im Ausziehen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung des Christus. Mit ihm begraben in der Taufe. In ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Und euch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem Unbestittensein eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht, den in Satzung Bestehenden, der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte. Er hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt. In ihm hat er den Triumph über sie gehalten.

Lasst uns beten.

Unser Vater im Himmel, ich sage dir Dank für deinen Sohn, für Jesus Christus, den du auf dieser Erde gesandt hast, der für uns und um uns zu retten Mensch geworden ist, Sklavengestalt angenommen hat, auf dieser Erde gelebt hat, gewandelt ist, ohne Fehl und ohne Makel, vollkommen Gerechtigkeit gerecht gelebt hat und alle Forderungen deines Gesetzes an unserer Stelle erfüllt haben. Wir danken dir, dass er trotzdem an dieses Kreuz ging, in Gehorsam dir gegenüber, und unsere Schuld, unsere Sünde und damit auch die Strafe und den deinen Zorn für diese Schuld auf sich genommen hat. Wir haben gesungen: „Der Vorhang ist zerrissen.“ Dieser Vorhang ist zerrissen, weil du deinen Sohn zerbrochen hast. Es gefiel dir, ihn zu zerbrechen. Und durch seinen Tod, durch die Sühnung, die sein Tod vollbracht hat, haben wir nun Zugang zu dir. Das Gewissen ist befreit. Und mit Freimütigkeit dürfen wir eintreten und kommen vor deinem Thron.

Das Wunder von Golgatha, es ist unbeschreiblich. Es ist unendlich reichlich. Und es bietet so viel Nahrung für unsere Seele. Das, was da am Kreuz geschehen ist – wir werden die Ewigkeit damit verbringen, uns damit zu beschäftigen. Und ich danke dir für das Wunder, Vater, das du dort vollbracht hast. Wir bitten dich, dass wir doch heute auch mehr davon lernen mögen und mehr darüber staunen mögen, was dort geschehen ist und was du in Christus Jesus vollbracht hast, was du mit uns gemacht hast in Christus.

Ich bitte dich darum, dass du uns doch diese Zeit der Verkündigung deines Wortes, dass du sie segnen mögest. Dass du deine Worte klar und deutlich durch die Ohren und in die Herzen der Zuhörer senken mögest, sodass dein mächtiges Wort wirken möge. Unsere Gesinnung möge erneuert werden durch dein Wort, auf dich und auf deinen Sohn ausgerichtet werden, sodass wir in Christus Jesus wandeln mögen, so wie wir ihn empfangen haben. Segne diese Stunde, Vater, und verherrliche dich, und möge diese Zeit zur Erbauung deiner Gemeinde dienen. Im Namen Jesu Christi. Amen.

Seit einigen Wochen beschäftigen wir uns mit diesem Abschnitt aus dem Kolosserbrief Kapitel 2. Ja, das her. Teil wirklich dieses, des Herzens dieses Abschnittes und dieses Briefes, und die Warnung des Paulus ist sehr deutlich. Auf der einen Seite spricht er davon und befiehlt er uns, in Christus so zu wandeln, wie wir ihn empfangen haben. Auf der anderen Seite warnt er uns: Hütet euch vor Lehrer Philosophie und eitler und leerer Menschenweisheit.

Er gibt uns diese Befehle nicht einfach so, sondern er begründet seine Befehle auch in diesem Abschnitt. Und die Begründung seiner Befehle – damit haben wir uns die vergangenen Wochen beschäftigt – ist in einem Wort zusammengefasst: Christus.

Wegen Christus lehnen wir leere Philosophie ab, jede Form von einer Weltanschauung oder einem Denksystem oder einer Religion, die uns weg von Christus bringt und einfangen will in Gesetzlichkeit, in Gesetzlosigkeit, in reine äußere Religion, statt uns bei Christus zu halten.

Die Genugsamkeit von Jesus Christus – dass er genug ist, dass er ausreichend ist, sowohl in seiner Person als auch in seinem Werk, das er vollbracht hat – ist die Begründung des Paulus, wieso wir diese Dinge ablehnen. Wenn man Christus sieht und seine Genugsamkeit und die Genugsamkeit seiner Person, wird unmissverständlich deutlich, es ist offensichtlich, dass all diese menschlichen Rituale und zeremoniellen Gesetze und heidnischen Philosophien zu verwerfen sind.

Wer die Genugsamkeit von Christus sieht, der sieht, dass all das, was hier in Kolosse von den Irrlehrern verbreitet wird oder was heutzutage durch Religionen und Sekten und Philosophien verbreitet wird, was der Genugsamkeit des Christus widerspricht, dass all das wirkungslos ist, nutzlos ist im Vergleich zu der Genugsamkeit von Jesus Christus.

Ein Gedanke, der mir dabei gekommen ist – auch diese Woche ist es mir in der U-Bahn nochmal aufgefallen –, dass man immer wieder die dass es Anweisungen gibt dafür, wie man in einem Notfall handeln soll. Unter anderem wird beschrieben, wie man, wenn man sieht, dass jemand einen Herzstillstand hat, die Herzdruckmassage ausführen soll. Jeder von euch, der einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht hat oder auch wird, das erlebt haben und gelernt haben, wie man das machen soll.

Ich kann mich erinnern, im Flughafen von Los Angeles muss es sein, gibt es so einen Simulator, wie man eine Herzdruckmassage ausführen soll. Man kann dort eine – da gibt es so eine Fläche, wo man die Herzdruckmassage ausführen kann –, die einem dann sagt, ob das richtig ist, ob das oft genug ist oder tief genug ist und stark genug ist und all diese Dinge. Und wenn ihr das schon mal in einem Erste-Hilfe-Kurs oder so gemacht habt oder an so einer Puppe geübt habt, dann habt ihr bestimmt gemerkt, dass man da ordentlich Kraft aufwenden muss; dass es nicht nur ein leichtes Drücken ist, sondern es ist wirklich ein starkes Pressen in den Brustkorb, um diese Herzdruckmassage richtig auszuführen.

Natürlich setzt man sie ein, wenn ein Herzstillstand vorliegt, damit immer noch die Herzfunktion quasi wiederhergestellt werden kann, das Blut gepumpt werden kann. Das ersetzt ja quasi oder soll die über Zeit überbrücken, wo das Herz selbst nicht pumpt. Und es ist absolut sinnvoll und es ist kritisch, dass man bei Herzschillstand diese Herzdruckmassage ausführt.

Aber stell dir vor, man würde die Herzdruckmassage nicht bei einem Herzschillstand ausführen, sondern bei einem ganz normal gesunden Menschen, wo das Herz normal und gesund schlägt. Das würde gar keinen Sinn machen, bei dieser Person die Herzogmassage auszuführen. Oder stell dir vor, jemand wurde bereits erfolgreich reanimiert. Er wurde bereits, sagen wir – ob durch Defibrillator oder Herzdruckmassage – sein Herz wieder zum Schlagen gebracht.

Und nachdem die Person wiederhergestellt ist, würde man wieder anfangen, die Herzdruckmassage auszuführen. Das würde gar keinen Sinn machen. Nicht nur wäre das unnötig – wie ich gesagt habe, das ist schon ein starkes Pressen, wenn man diese Herzdruckmassage ausführt –, nicht nur, dass es unnötig ist, es kann sogar Schaden anrichten. Rippen können geprellt werden oder sogar gebrochen werden. Es ist nicht gut für das ein normal schlagende Herz, wenn von außen plötzlich nochmal so ein Druck aufkommt. Nicht nur ist so etwas also unnötig bei einer gesunden, lebendigen Person, es kann sogar großen Schaden anrichten.

Denn die Herz-Huck-Massage ist nicht für den Lebenden gedacht, sondern für den, der gerade kein Leben hat, dessen Herz gerade nicht schlägt. Und in ähnlichem Gedanken befinden wir uns hier im Kolossabrief in diesem Abschnitt auch, wo es darum geht – vor allem in den Versen, die wir uns heute anschauen –, dass wir tot waren, dass wir gestorben sind, begraben worden sind, aber wieder in Christus zum Leben auferweckt worden sind. Und weil wir mit Christus neues Leben geschenkt bekommen haben, bereits reanimiert worden sind – in gewissem Sinne, könnte man sagen –, brauchen wir keine zusätzliche geistliche Wiederbelebung.

Christus hat uns so ausreichend zu neuem Leben berufen und uns neues Leben geschenkt, dass keine menschliche Religion, Philosophie, äußere Rituale oder Gesetzlichkeit notwendig sind. Nicht nur sind sie unnötig, nicht nur sind Gesetzlichkeit und menschliche Philosophie unnötig; sie würden sogar großen Schaden anrichten. Denn in Christus sind wir bereits lebendig. Wir wurden wiederhergestellt. Unser neues geistliches Herz schlägt bereits gesund und munter. Und alles andere, was wir versuchen, von draußen dem hinzufügen zu wollen – wie eine geistliche Herzdruckmassage, diese Gesetzlichkeit, dieses Ritual –, es lenkt den Blick von Christus weg und von dem, was er bereits vollbracht hat, und kann großen Schaden anrichten.

Was Paulus hier in diesem Abschnitt tut, er zeigt uns, dass Christi Wiederbelebung, das, was Christus mit uns gemacht hat, ausreichend ist, ein vollendetes Werk ist. Und genau damit beschäftigen wir uns in diesem Abschnitt. Denn die Irrlehre, wie wir es immer wieder die vergangenen Wochen gesehen haben, greift genau diese Genugsamkeit von Jesus an: „Jesus ist nicht genug. Wir brauchen Philosophie, wir müssen Engel anbeten, wir müssen uns selbst unseren Leib peinigen und uns übermäßige Gesetze auf auferlegen, um geistlich zu sein – um, um ja, um geistlich zu sein.“

Paulus antwortet dieser Irrlehre, indem er uns die Erhabenheit und die Genugsamkeit von Jesus Christus aufzeigt. Gerade in den vergangenen Wochen haben wir eben gesehen, wie er begründet, wie er den Befehl begründet, wieso wir menschliche Weisheit und leere Philosophie ablehnen: wegen der Genugsamkeit von Jesus Christus. Es ging in den Versen 9 und 10 von Kapitel 2 um die Genugsamkeit seiner Person. Die Fülle der Gottheit wohnt in ihm leibhaftig – die ganze Fülle der Gottheit. In ihm ist kein Mangel. Und wir sind in ihm zur Fülle gebracht. Dadurch, dass wir mit Christus vereint sind, haben wir auch keinen Mangel. Alles, was notwendig ist, es ist uns in Christus bereits geschenkt. Er ist erhaben über jede Macht seines Engels oder Dämonen, egal jede Autorität; Jesus steht über ihnen. Das war die Genugsamkeit seiner Person.

Und vergangene Woche haben wir begonnen zu sehen: die Genugsamkeit des Werkes Christi. Die Genugsamkeit des Werkes Christi. Und wir sehen in diesem Abschnitt, dass Paulus uns fünf Aspekte der Genugsamkeit des Werkes Christi beschreibt, die uns das Fundament dafür geben, For learning philosophies to hut and in Christmas so to wand, we emphangen. For the week we began the error aspect anzuschau, the genuxampe der geistlichen Beschneidung.

Die weiteren Punkte, die wir heute und, so der Herr will, nächste Woche anschauen werden, sind die folgenden:
Zweitens, die Genugsamkeit der geistlichen Taufe. Die Genugsamkeit der geistlichen Taufe.
Drittens, die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung. Drittens, die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung.
Viertens, die Genugsamkeit der Sühnung. Viertens, die Genugsamkeit der Sühne.
Und fünftens, die Genugsamkeit des Triumphes. Die Genugsamkeit des Triumphes.

Fünf Aspekte der Genugsamkeit des Werkes Christi, die uns das Fundament dafür schenken, Lehre, Menschenphilosophie abzulehnen und in Christus so zu wandeln, wie wir ihn empfangen haben. Diese fünf Aspekte sind nicht strikt voneinander trennbar, sondern sie überschneiden sich in den Dingen, die sie beschreiben.

Vergangene Woche haben wir den ersten Aspekt gesehen: die Genugsamkeit der geistlichen Beschneidung. Und wir haben gelernt, dass in der geistlichen Beschneidung – anders als in der physischen Beschneidung der Vorhaut an unserem Körper – unsere alte sündhafte Natur vollständig weggenommen und erneuert wurde. Das Herz, das Gott gehasst hat, seine Gebote gehasst hat, Sünde liebte und nach dem eigenen Willen leben wollte und gelebt hat, wurde weggenommen und uns ein neues Herz geschenkt. Ein neues Herz, das Gott liebt, seine Gebote liebt, ihm gehorchen will, Gerechtigkeit und Heiligung, der Heiligkeit nachstreben möchte.

Wir haben gesehen: Diese geistliche Beschneidung geht viel tiefer als diese äußere physische Beschneidung. Es ist die Beschneidung des Christus; die wurde von dem Herrn der Herren vollzogen und erneuert unsere Natur vollständig. Die Beschneidung des alten Mundes war lediglich ein Bild für diese geistliche Realität. Christus ist aber der Diener des neuen Bundes, der bessere Mose. Als er, und mit ihm, kam die Realität, auf die diese physische Beschneidung hingewiesen hat. Und seine Beschneidung ist absolut genug. Die Verwandlung, die uns diese Idee uns damit geschenkt hat, ist genugsam.

Und heute möchten wir uns die Punkte 2 und 3 anschauen. Heute beginnen mit Punkt 2: die Genugsamkeit der geistlichen Taufe. Die Genugsamkeit der geistlichen Taufe. Vers 12: „Mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.“ Mit ihm begraben in der Taufe.

Paulus erklärt weiterhin – also deswegen habe ich gesagt, die fünf Punkte überschneiden sich – er führt den Gedanken der geistlichen Beschneidung fort, ändert aber hier die Perspektive auf die der Taufe oder verwendet hier die Illustration bzw. das, was die Taufe hier beschreibt: den Tod und die Auferstehung von uns mit Christus. Wenn wir das Wort „Taufe“ hören, dann denken wir zuerst, meistens, an die Wassertaufe, an das Untertauchen in Wasser. Das Wort „Taufe“ aber, so wie es im Neuen Testament verwendet wird, bedeutet wörtlich erst einfach mal: eintauchen.

Neben der bekannten Verwendung für die Wassertaufe, die auch Jesus befohlen hat, zum Beispiel in Matthäus 28,19, wird das Wort auch für die zeremoniellen Waschungen verwendet von den Juden – wie die Juden ihre Töpfe und alles Drum und Dran gewaschen haben, zum Beispiel in Markus 7. Wir sehen also, dass dieses Wort „eintauchen“, „taufen“ wörtlich verwendet wird in der Schrift. Wörtlich werden Menschen, zum Beispiel im Fluss Jordan, getauft oder Jesus befiehlt, sie zu taufen. Oder sie: Die Gefäßer werden eingetaucht, gewaschen, also wörtlich mit Wasser gewaschen.

Aber wenn wir uns das Neue Testament anschauen, wird sehr schnell deutlich, dass dieses Wort für Taufe nicht nur wörtlich verwendet wird, sondern auch bildlich verwendet wird, um Identifikation auszudrücken. Um Identifikation auszudrücken. Das deutlichste Beispiel sehen wir in 1. Korinther, Kapitel 10, Vers 2. 1. Korinther, Kapitel 10, Vers 2 – schlage das gerne auf, weil wir auch ein bisschen in die Verse vorher und nachher schauen werden. 1. Korintherbrief, Kapitel 10, Vers 2.

Ich lese ab Vers 1 für den Zusammenhang: „Denn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden.“ Wir sehen also, hier wird das Wort „taufen“ verwendet, und zwar, dass das Volk Israel, die Väter, auf Mose getauft worden sind. Das Wort „auf“ hier im Deutschen mit „auf“ übersetzt – wortwörtlich heißt das eigentlich „in Mose“ – in Mose hineingetauft worden sind.

Also, wenn wir normalerweise über Taufe nachdenken, ist das, worin wir eingetaucht werden, das Wasser. Wörtlich verstanden. Aber hier ist das, worin die Väter – also das Volk Israel – eingetaucht worden sind, Mose. Mose wäre hier das Wasser, in das sie eingetaucht worden sind.

Aber natürlich ist Mose kein Wasser, er ist eine Person. Sie wurden also in eine Person eingetaucht. Das ist natürlich billig zu verstehen. Die Idee ist, dass die Väter, das Volk—the folk that durch das Meer ging, unter der Wolke war, that these geistlichen Speisenars, den geistlichen Trank trank, and aus dem geistlichen Felsen, and so weiter—all this folk is eng with Mose identifiziert. Mose als ihr Anführer quasi, als ihr… es eine Art Repräsentant, sie sind eng mit Mose identifiziert. Das ist das Volk, das mit Mose aus Israel hinausging, das mit Mose durch die Wüste ging, dort die Gegenwart Gottes gesehen hat in Form der Wolkensäule und der Feuersäule, das all die Wunder und Segnungen erlebt hat wie das Wasser aus dem Felsen, das Manner aus dem Himmel und so weiter. Sie sind also in Mose getauft in dem Sinne, dass sie eng mit Mose identifiziert sind.

Wenn wir über Mose reden und Mose Zeit reden und das alles, was Mose erlebt hat und getan hat, dann ist das hier auch über dieses Volk wahr. Das eben… und dann geht es eben in die Verse; Verse 3 und 4, da geht es genau darum. Sie aßen dieselbe geistliche Speise, denselben geistlichen Trank. Sie haben also all diese Dinge getan, die auch eben Mose getan hat bzw. ihnen geschenkt hat durch Gott. Und der ganze Sinn von 1. Korinther 10 hier ist, dass Paulus sagt: Dieses Volk war so eng mit Mose identifiziert. Sie sind in Mose eingetaucht quasi, so eng mit ihm verbunden. Aber trotzdem hatte Gott an den meisten von ihnen keinen Gefallen. Das ist dann Vers 5, und dann geht es so weiter. „Nehmt euch ihnen nicht ein Vorbild“, sagt Paulus, sondern sie seien euch eine Warnung. Also, das ganze Ziel von diesem Abschnitt in 1. Korinther 10 ist zu sagen: Dieses Volk war so eng mit Mose verbunden. Sie haben all das erlebt mit Mose und diese Zeiten der Wunder, aber an den meisten hatte Gott keinen Gefallen. Das hat ihnen nicht wohlgefallen vor Gott gebracht.

Genauso—also wir sehen also—das Wort wird verbildlich verwendet, um Identifikation auszudrücken, um enge Verbundenheit mit einer Person auszudrücken. Und genauso ist es auch hier zu verstehen im Kolosserbrief, wenn der Apostel Paulus sagt, von der Taufe redet und davon redet, dass er sagt: „Wird ihm begraben in der Taufe.“ Nicht in der Wassertaufe, sondern in der Identifikation mit Jesus Christus, in der Vereinigung und Verbundenheit mit Jesus Christus. Die Person, das worin wir, das Objekt, in das wir eingetaucht worden sind in diesem Zusammenhang, ist Jesus Christus. Jesus ist der, Christus ist der, in den wir eingetaucht sind; also eng verbunden. Es geht um unsere Einheit mit Jesus Christus. Kolosser 3, Vers 3 sagt: „Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.“ Was für eine schöne Realität, was für ein schöner Satz. Unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott.

Ja, wenn ich an dieses Eintauchen in eine Person, dieses „Verborgen mit Christus in Gott“, wenn ich das höre, dann musste ich an etwas Anatomisches denken. Meine Masterarbeit war ja über das Herz und unser Herz aus anatomischer Sicht—also das physische Herz. Es schwebt ja nicht einfach in unserem Körper in der Luft, sondern unser Herz sitzt in einer sackartigen Struktur, die man Perikard nennt oder das Perikadium. Und dieses Perikadium umschließt das Herz und ist über Bänder und Sehnen an Brustbreien und Zwerchfell fixiert. Und um dieses Perikadium zu illustrieren—was eine häufige Analogie für das Perikadium ist—man soll sich vorstellen, dass man eine Faust in einen aufgeblasenen Ballon drückt. Ja, wenn man davon ausgeht, dass der Ballon natürlich nicht zerplatzt, in einen aufgeblasenen Ballon meine Faust hineindrücke, dann schmiegt sich dieser Ballon um meine Faust herum. Und so liegt das Herz in diesem Perikat, das sich um das Herz schmiegt und um das Herz wickelt, sozusagen. Das Herz ist umschlossen von dieser sackartigen Struktur, die man Perikat nennt.

Und in diesem Sinne, wenn von der Taufe von Jesus Christus ist, wenn davon die Rede ist, dass wir in ihn hineingetaucht sind, dann ist das wie dieser Ballon oder wie dieses Pedikat, das Herz umschließt. Wir sind in Christus hineingetaucht. Wir sind so eng mit ihm eins gemacht, dass Christus uns umschließt. Wenn wir davon reden, dass wir in Christus sind, was Paulus ja so oft verwendet, geht es um diese Einheit mit Christus, um diese Identifikation mit Christus, sodass er uns umschließt. Unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wir sind ganz umschlossen von Jesus Christus.

Ein weiterer Grund, wieso es keinen Sinn machen würde, dass Paulus here from the Wassertaufe remained, sondern from dieser identification of the geistlichen Taufe, which we often know, ist, dass es ja im ganzen Abschnitt hier nicht – dass es hier im ganzen Abschnitt um geistliche Realitäten geht, nicht um menschliche physische Aktivitäten oder Werke. Das ganze Argument, wie bei der Beschneidung, ist ja: Es geht um Dinge, die nicht mit Händen geschehen sind. Die Wassertaufe ist aber etwas, was mit Händen geschieht. Es ist ein Befehl des Herrn, dem jeder Gläubige gehorchen soll. Ja, man soll sich im Wasser taufen lassen. Aber darum geht es hier Paulus nicht.

Er sagt nicht: „Hütet euch vor diesen menschlichen Physophien wie Leute, die euch zwingen, physische Beschneidung zu tun, denn Christus hat euch geistlich beschnitten“, um dann im nächsten Satz zu sagen: „Ach ja, aber lasst euch stattdessen im Wasser taufen, denn das ist. Das ist so essentiell wie die geistliche Beschneidung und diese geistlichen Realitäten, die ich hier beschreibe.“ Das würde gar keinen Sinn machen. Es geht hier um geistliche Realitäten und so ist auch die Taufe, von der hier die Rede ist, die geistliche Taufe, die geistliche Realität der identification and vereinigung, unser Einsign with Christus.

Insbesondere, und das sehen wir ja, unser Vereint sein mit Christus in seinem Tod beziehungsweise seinem Begräbnis und seiner Auferstehung: Wir sind mit ihm begraben in der Taufe. Zusammenbegraben mit ihm in der Taufe. Wenn wir das einfach so lesen würden in einem Text und davon lesen würden, dass jemand mit einer anderen Person begraben worden ist, was würden wir denken? Dass zwei Menschen, zwei Personen in ein Grab gelegt worden sind. Wenn jemand mit einem begraben worden ist, dann wurden zwei Menschen in dieses Grab gelegt. Und genau das ist passiert. Zwei Menschen waren in diesem Grab: Christus und ich. Weil ich mit Christus eins bin, weil ich in ihm eingeschlossen bin, wurde ich mit ihm begraben. Das ist unser Einssein mit Christus.

Das ist wie, als wäre ich in einem Aufzug. Wohin der Aufzug hingeht, dort werde ich hingehen. So wie Christus ins Grab gegangen ist und ihm begraben worden ist, so bin ich auch mit ihm ins Grab gegangen, mit ihm begraben worden. Begraben – das Begräbnis – in einem Lexikon hieß es: Das Begräbnis besiegelt die Realität des Todes. Spätestens bei dem Begräbnis eines Menschen ist absolut klar und deutlich: Er ist tatsächlich tot. Er ist tot. Er ist begraben, er liegt unter der Erde. Er ist wirklich tot. Er ist nicht einfach nur ohnmächtig, er ist nicht eingeschlafen, sondern er ist wirklich tot.

Lazarus war wirklich tot, als er vier Tage lang in diesem Grab lag. Es ist die Bestätigung des Todes, wenn jemand begraben wird. Es verdeutlicht, dass dieser Mensch wirklich tot ist, dass das alte Leben wirklich nicht mehr da ist. Es ist vorbei. Und genau diese Sprache verwendet Paulus auch in Römer Kapitel 6. Wir haben es vorhin gelesen in unserer Lesung. Römer Kapitel 6, die Verse 3 bis 4: „Oder wisst ihr nicht, dass wir so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?“ Auch hier Taufe – es geht nicht um die Wassertaufe, sondern um die Identifikation mit Christus in seinem Tod. Wir sind, als Christus gestorben ist, sind wir auch gestorben.

So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch we in Neuheit des Lebens wandeln. We sind auf den Tod getauft worden. Mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod. Wir sind mit Christus gestorben und wir sind mit ihm begraben worden.

Also wir sind wirklich tot. Wir sind wirklich gestorben mit Christus. Dieses alte Leben, dieser alte Mensch – später sagt Paulus – wurde mitgekreuzigt. Eine Kreuzigung wird nicht überlebt. Bei der Kreuzigung stirbt der Gekreuzigte. Und so sind wir mit Christus – unser alter Mensch, unsere alte Natur, das, was wir uns vergangene Woche angeschaut haben, diese Natur, die Gott gehasst und Sünde geliebt hat – diese ist wahrhaftig gestorben, begraben worden. Dieses Leben ist vorbei.

Und wir haben vergangene Woche gesehen – und deswegen habe ich gesagt, das hängt alles zusammen, diese Aspekte – wir sind der Herrschaft der Sünde gestorben. Diese alte Natur ist gestorben, so dass Paulus dann im Rest dieses Kapitel 6 von Römer – und wir haben es in der Lesung gehabt – sagt, so dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Vers 6. Vers 12: „So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib.“ Vers 14: „Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen.“ Vers 17: „Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde ward.“ Vers 18: „Freigemacht aber von der Sünde.“ Vers 20: „Denn als ihr Sklaven der Sünde ward…“ Vers 22 dann: „Jetzt aber von der Sünde freigemacht und Gottes Sklaven geworden.“

Wenn wir mit Christus gestorben sind, wenn wir mit ihm begraben worden sind, ist das die definitive und absolute Deklaration, dass dieser alte Mensch tot ist, gestorben ist und nicht mehr da ist; dass wahrhaftige und definitive Freiheit geschenkt worden ist von der Sklaverei der Sünde und nun dieser alte Meister der Sünde keine Macht mehr über uns hat. Er hat keine Macht mehr über uns.

Wir sind aber nicht im Grab geblieben. Wir sind diesem alten Meister nicht nur gestorben. Wir sehen in Kolosser 2, Vers 12: „Mit ihm begraben in der Taufe.“ Es geht weiter: „In ihm auch mit auferweckt.“ In ihm auch mit auferweckt. Wir wurden nicht im Grab gelassen. Wir wurden auferweckt. Die haben wir wieder: „mit auferweckt“. Ja, mitgestorben – das ist ein Wort im Griechischen – und hier auch ein Wort im Griechischen: „mit auferweckt“. Zusammen auferweckt. In der Identifikation mit Jesus, in diesem Umschließtsein von Jesus, sind wir mit ihm am Kreuz gestorben, wir sind mitbegraben worden, wir sind aber auch mit auferweckt worden.

Wir sind der Herrschaft der Sünde gestorben. Wir sind aber auch zu einem neuen Leben auferweckt worden – eins, das frei von dieser Herrschaft ist und nun Gott gehört. Wir haben es vorhin in Römer 6, 3 und 4 gelesen: „Wir sind in der Taufe in den Tod, damit wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.“ Wir sind mit auferweckt worden zum Wandel in Neuheit des Lebens, zu einem neuen Leben auferweckt worden. Wir sind in Christus hineinversetzt und mit ihm eines neuen Lebens teilhaftig geworden – nicht nur neuen Verbesserung, sondern völlig neu in Art und Weise und in Qualität.

Seht ihr, liebe Geschwister, wir sind mit Christus gestorben, diese alte Natur wurde entfernt und es wurde uns eine neue Natur geschenkt. Es wurde nicht nur etwas entfernt, es wurde uns etwas Neues gegeben: neues Leben, eine neue Natur. Versteht ihr, Gott hat uns nicht genommen, so wie wir sind, und einfach Salz und Pfeffer nachgewürzt oder Zucker und Sahne hinzugefügt, damit wir schmackhafter werden. Gott hat das Alte weggenommen, getötet, begraben und etwas völlig Neues geschaffen.

Vergangene Woche haben wir 2. Korinther 5, 17 gelesen: „Siehe, das Alte ist vergangen. Siehe, Neues ist geworden.“ Neues Leben wurde uns geschenkt. Dass wir sterben und im Tod bleiben, war nicht der letztendliche Zweck, den Gott verfolgte, als er uns mit Christus eins gemacht hat.

Sondern der Tod war nur der notwendige Durchgang zu seinem eigentlichen Zweck. Nämlich, dass wir zur Neuheit des Lebens durchdringen. Ich habe sicherlich von Zeitreisen gehört, vielleicht Filme darüber geschaut oder Bücher gelesen, wo es um Zeitreisen ging. Liebe Geschwister, ist euch bewusst, dass ihr eine Zeitreise gemacht habt, beziehungsweise Gott mit euch eine Zeitreise sozusagen gemacht hat?

Gott hat nämlich dich und mich genommen. Wann immer diese geistliche Taufe, die Neugurt in unserem Leben stattgefunden hat, wann immer das war, er hat dich zu diesem Zeitpunkt genommen. Dich 2000 Jahre in die Vergangenheit gebracht und mit Christus an dieses Kreuz genagelt, mit Christus in dieses Grab gelegt und mit Christus auferweckt. Gott hat mit dir sozusagen eine Zeitreise gemacht. Er hat dich so mit Christus eins gemacht, dass als an diesem Kreuz Christus gestorben ist, nicht nur er gestorben ist, sondern zwei Personen sind gestorben. Zwei Personen sind begraben worden, zwei Personen sind zum neuen Leben auferweckt worden: Christus und ich.

Sodass Christi Tod mein Tod war, Christi Begräbnis war mein Begräbnis und seine Auferstehung war meine Auferstehung. Eine Auferstehung zu neuem Leben. Nicht mehr Sklave der Sünde, sondern nun Sklave Gottes. Nun frei, endlich, nach dem Willen Gottes zu leben und das zu tun, was ihm wohl gefällt.

Wodurch ist das geschehen? Wodurch sind wir in ihm auch mit auferweckt worden? Vers 12: Durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Durch Glauben. Durch Glauben sind wir mit auferweckt worden. Der Glaube ist also das Mittel. Und wir sehen im Neuen Testament, es ist deutlich: All die Dinge, wovon wir hier natürlich reden, sind die Dinge, die Gott vollbracht hat, und auch der Glaube ist ein Geschenk Gottes. Auch dieser Glaube, durch den wir mit auferweckt worden sind, ist ein Geschenk Gottes, dass er uns im Zuge dieser Erneuerung, der Neugeburt, dieser neuen Schöpfung schenkt.

Wir sehen im Neuen Testament Philippe 1,29: „Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden.“ Es ist euch geschenkt, an ihnen zu glauben, nicht nur an ihnen zu glauben, sondern an ihnen zu leiden. Es ist ein Geschenk. 2. Petrus 1,1: „Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters, Jesus Christus.“ Der Glaube ist ein Geschenk Gottes, den wir empfangen haben.

Und ja, es wirkt wie ein Widerspruch für uns, aber beides ist wahr laut der Schrift. Der Sünder ist aufgerufen zu glauben und er wird – du musst glauben, um gerettet zu werden – und du wirst dafür gerichtet werden, wenn du nicht glaubst. Du wirst für deinen Unglauben gerichtet werden. Gleichzeitig macht die Schrift auch deutlich: Der rettende Glaube, genauso wie die Buße, ist ein Geschenk Gottes. Der rettende Glaube ist ein Geschenk Gottes. Und Gott, in der Erneuerung unserer Natur, schenkt uns den rettenden Glauben, durch den wir mit Jesus Christus auch verweckt worden sind.

Es ist der Glaube an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus dem Toten auferweckt hat. Woran glauben wir? Was ist der Inhalt dieses Glaubens? Es ist der Glaube an die wirksame Kraft Gottes. Und dieses Wort „wirksam“ ist dann schon oft begegnet. Im Deutschen wird es nicht so deutlich, aber dieses Wort „wirksam“ enthält auch das Wort Kraft in sich. Also es geht um die kräftig wirkende Kraft Gottes, um die kräftige Kraft Gottes sozusagen, wenn man das so nennen will.

Es ist der Glaube an Gottes Kraft, dass er die Kraft hat, die Macht hat, die Autorität hat, das zu tun, was er tun möchte, das zu tun, was er uns verheißen hat, das zu tun, was er uns beschreibt, was er tut. Nämlich uns mit Christus eins zu machen und mit ihm aufzuerwecken. Auf die Frage: Kann Gott mich retten? Kann Gott mich wirklich so mit Christus vereinen, dass ich mit ihm auferweckt werde?

Dass ich ein neues Leben in Christus habe, so dass ich vollkommen erneuert bin. Kann Gott? Der Glaube antwortet: Gott kann. Gott kann. Damals war der Slogan von Obama sehr beliebt: „Ja, yes, we can.“ Die Bibel sagt nicht: „Yes, we can.“ Die Bibel sagt: „Yes, Gott can.“ Gott kann. Gott kann. Es ist der Glaube an die wirksame Kraft Gottes – die Kraft Gottes, die Kraft des Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Derselbe Gott und dieselbe Kraft, die ihm bereits Jesus auferweckt hat. Gott hat diese Macht, diese wirksame Kraft bereits demonstriert, als er Jesus Christus aus den Toten auferweckt hat.

Denn als Jesus Christus aus den Toten auferweckt worden ist, dort wurde demonstriert, wie Gott Tod, Sünde und den Teufel besiegt hat. In der Auferstehung ist uns gezeigt Gottes mächtig wirkende Kraft, indem er triumphiert hat: über den Tod, der seit dem Sündenfall über den Menschen geherrscht hat; über den Teufel, der laut Hebräer 2 uns versglavt hat durch die Furcht des Todes. Es triumphiert über Sünde, die uns den Lohn bereitet hat des Todes, wie wir heute in Römer 6 gelesen haben. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Der Tod konnte Jesus nicht halten, das Grab konnte ihn nicht halten. So groß ist die Macht Gottes und die Kraft Gottes, die er bereits demonstriert hat in Christus Jesus und in seiner Auferstehung. Was für eine immense Macht! Was für eine große Kraft.

Vergangenes Jahr haben wir uns Epheser Kapitel 1 angeschaut, das ist Gebet. Und auch damals in unserer Auslegung von Epheser haben wir uns damit beschäftigt. Schaut euch Everser Kapitel 1, die letzten Verse nochmal an, ab Vers 18, wo diese Macht beschrieben wird in außerordentlicher Schönheit, mit Worten und Beschreibungen, die… die uns eigentlich wortlos dastehen lassen, wie groß diese Macht ist. An so eine Macht glauben wir, an so einen Gott glauben wir, liebe Geschwister. Das ist es, wodurch wir auferweckt worden sind: der Glaube an diesen Gott und an die Macht dieses Gottes.

Wir sehen also: Paulus beschreibt die Genugsamkeit der Identifikation mit Jesus. Wir sind so mit Jesus eins gemacht, wörtlich in ihn hineingetaucht, dass wir mit ihm gestorben, begraben und auferweckt wurden. Der alte, von Sünde beherrschte Mensch ist tot und begraben. Ein neuer Mensch ist zum Leben auferweckt worden – einer, der frei von der Herrschaft der Sünde ist.

Für uns bedeutet das erstens: Haltet euch diese Realität der geistlichen Taufe vor Augen. Liebe Geschwister, was können euch Lehre, Philosophien und menschliche Weisheit bieten, wenn du mit Christus – den Christus, in dem die Gottheit, die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt – wenn du mit diesem Christus vereint bist? Was kann dir menschliche Weisheit bieten? Wenn du mit ihm gestorben und begraben und auferstanden bist, was soll ein äußeres Ritual bewirken, was nicht diese Taufe, dieser Tod und diese Auferweckung mit Jesus nicht schon bereits vollbracht hat?

Die leere Menschenweisheit spricht: „Christus ist nicht genug. Du brauchst Engel, du brauchst weltliche Therapie, du brauchst Sakramente, selbst auferlegte Gesetze wie Speisegebote oder Selbstgeißelung.“ Die Schrift spricht jedoch: „Du bist mit Christus vereint worden in seinem Tod, in seinem Begräbnis, in seiner Auferstehung. Du glaubst an eine Macht.“ Gott hat dir den Glauben an eine Macht geschenkt, die Tod, Teufel und Sünde besiegt hat und dich von der Herrschaft der Sünde befreit hat.

Wenn du also mit Sünden zu kämpfen hast, wenn du in der Heiligung vorankommen willst, frustriert wirst, weil es schwer ist, weil es nicht voranzugehen scheint, dann lass dich nicht von billigen menschlichen Tricks und Systemen täuschen. Halte dir die Genugsamkeit der geistlichen Taufe vor Augen. Die Realität der Vereinigung mit Christus – das ist es, aus der dein Wandel fließen muss. Die Realität… es ist Realität, es ist wahr. Gott hat das bereits mit dir gemacht, dich mit Christus eins zu machen, dich vollkommen zu verändern. Aus dieser Realität soll der Wandel fließen.

So wie du Christus empfangen hast, so wandel in ihm. Wie hast du Christus empfangen? Du bist mit ihm in ihn hineingetauft worden. Du bist mit ihm einst gemacht worden. Du bist gestorben der Herrschaft der Sünde, deinem alten Menschen. Und dir wurdest neues Leben geschenkt. Daraus fließt dein Wandel.

Deswegen spricht Paulus in Galater 2, 19 und 20: „Ich bin mit Christus gekreuzigt und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“ Galater Kapitel 2, 19, 20. „Ich bin mit Christus gekreuzigt. Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.“

Siehst du, wie verbunden du mit Christus bist? Der alte Mensch ist tot. Jetzt lebst du identifiziert mit Christus. So eng identifiziert mit Christus, dass Paulus sagen kann: „Ich lebe gar nicht mehr, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“ Das ist das Fundament für deinen Wandel. Das informiert deinen Wandel, so wie du Christus empfangen hast. So wandeln ihn.

Dann nämlich, dass du eins gemacht bist mit ihm. Ruhe darin, lieber Bruder, lieber Schwester, dass du heute mit Christus eins bist. Lass dich dadurch trösten. Selbst wenn du fällst, selbst wenn du sündigst. An der Einheit mit Christus wird sich nichts ändern. Gott nimmt dich nicht kurz aus Christus heraus und steckt dich wieder herein. Nein, du bist mit ihm gestorben und auferstanden; du bist eins mit ihm. In Momenten der Frustration lass dich nicht verführen. Christus hat dich bereits neu gemacht.

Deswegen, zweitens: Wandele entsprechend deiner Einheit mit Christus. Lebe entsprechend dem, wie du Christus empfangen hast. Verstehe – und deswegen musst du dir diese Realität vor Augen führen, deswegen musst du dich an diesen Realitäten, geistlichen Realitäten nähern – verstehe, dass die Zellentür des Kerkers, in dem du gefangen warst, nun offen ist. Die Gefängnistür ist offen. Du musst nicht mehr in der Gefängniszelle bleiben, die dir die Sünde geschaffen hat, in der du warst. Du musst nicht mehr sündigen, du bist nun frei.

Glaube an diese immense Macht, die Jesus aus den Toten auferweckt hat. Es gibt keine größere Macht. Kein menschliches Ritual kann an diese Macht nur herankommen. Diese Macht hat dich bereits von der Herrschaft der Sünde befreit. Eines Tages wird sie dich auch von der Gegenwart der Sünde befreien. Vertraue ihr heute zur Überwindung deiner Sünden und zum Wandel in der Heiligkeit. Deswegen sagt Paulus in Römer 6, Vers 11: „So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot und Gott aber lebend in Christus Jesus.“

Das ist die Genugsamkeit der geistlichen Taufe. Du bist mit Christus eins gemacht, mit dem gestorben, mit dem begraben, mit dem auferstanden. Und dadurch bist du der alten Herrschaft der Sünde gestorben und neu zum Leben auferweckt, um Christus, um Gott wohlgefällig zu leben.

Wir wollen zum dritten Punkt kommen. Drittens: Die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung. Die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung. Vers 13: „Und euch, die ihr tot wart in Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat.“

Paulus kommt nun zu einem weiteren Aspekt des genugsamen Werkes Christi. Gerade eben ging es um unsere Einheit mit Christus in der Taufe, in dieser engen Identifikation. Insbesondere die Identifikation mit Christi Tod, Begräbnis und Auferstehung. Es ging viel um unsere Beziehung zur Sünde. Die, wo der alte Mensch gestorben ist mit Christus, begraben worden ist und ein neuer Mensch auferweckt worden ist, der frei von der Herrschaft der Sünde ist. Die vollständige Verwandlung unserer Natur bezüglich unserer Beziehung zur Sünde.

Nun geht es weiter, und wie gesagt, das kann man nicht—absolutely strict trend, but the focus is wieder, or the focus is etwas—and the Verwandlung unseres Zustandes between unserer Beziehung zu God. Bezüglich unserer Beziehung zu Gott: Wie wir einst waren in unserer Beziehung zu Gott, und was Christus mit uns gemacht hat heute in unserer Beziehung zu Gott.

Unser Alterzustand war folgender: „Euch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches.“ Wir waren einst tot. Und Tod bedeutet tot. Nicht krank, nicht schwach, nicht ochtig; tot bedeutet tot. Wenn wir einst tot waren, bedeutet das, dass wir kein Leben hatten. Und das bedeutet, dass wir keine Beziehung zu Gott hatten, Gott gegenüber tot waren, geistlich tot waren. Es bedeutet, dass wir unfähig waren. Ein Toter kann nichts tun. Er kann sich nicht regen, er kann sich nicht bewegen, geschweige denn verändern. Ein Toter kann nichts tun. Es bedeutet, dass wir blind waren und in Finsternis uns befanden. Wir waren tot.

In Epheser Kapitel 4, 17 bis 19 wird es folgendermaßen gesagt: „…wie auch die Nationen wandeln in Nichtigkeit ihres Sinnes.“ Epheser Kapitel 4, 17 bis 19: Sie sind verfinstert am Verstand, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens. Sie, die abgestumpft sind, haben sich selbst der Ausschweifung hingegeben zum Ausüben jeder Unreinheit mit Gier. Wir waren dem Leben Gottes entfremdet. Entfremdet. Wir kannten das Leben Gottes nicht und waren abgeschnitten von der Quelle allen Lebens.

In Hesekel Kapitel 37 wird das Volk Israel in seinem Zustand vor seiner bevorstehenden Wiederherstellung verglichen mit einem Tal, das gefüllt ist mit vertrockneten Gebeinen. Ja, nicht nur Gebeine. Gebeine sind schon tot, aber sie sind auch noch vertrocknet. Sie sind lange schon tot. Das ist die Illustration für den Zustand des Volkes Israel, bevor Gott sie wiederherstellt. Und wenn wir davon reden, dass wir geistlich tot waren, passt diese Illustration auch zu unserem geistlichen Zustand. Tod, trockene Gebeine—da war kein Leben, da war keine Regung.

Und wir waren tot in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches. Vergehungen—in dem Wort steckt „Fallen“ drin—dass wir quasi dem Maßstab Gottes, seinen Geboten, nicht gerecht werden, sondern eben fallen vor ihnen. Es geht um die Übertretungen der Gebote Gottes, unsere sündhaften Handlungen. In diesen Dingen waren wir tot. Ja, wir haben gehandelt. Wir haben sündhaft gehandelt. Aber geistlich gesehen war das Tod. Und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches—wir haben darüber geredet—unser Fleisch, es geht nicht um unseren Körper, physischen Körper, sondern unser Fleisch beschreibt unsere alte, sündhafte Natur. Wir waren unbeschnitten am Herzen.

Wir sehen also beides. Unser toter Zustand ergibt sich sowohl aus unserer Natur—Unbeschnittensein eures Herzens—als auch unserem Wandel in den Vergehungen. In jeder Hinsicht, in dem, was wir waren und in dem, was wir taten, waren wir tot.

„Und euch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem unbeschnittenen Seinen eures Leibes, hat er mit lebendig gemacht mit ihm.“ Und es ist so schön; vielleicht manchmal, wenn ihr die Bibel lest und über etwas stolpert, das klingt irgendwie komisch, dann achtet mal darauf, weil wir sehen hier: „hat er mit lebendig gemacht mit ihm.“ Und wenn ihr darauf achtet, wir haben hier „mit lebendig“ und nochmal „mit ihm“. Weil das „mit lebendig“, das ist das Verb, das steckt in—das ist wieder ein Wort, wie wir vorhin schon hatten—„mit lebendig gemacht“, zusammen lebendig gemacht, das ist ein Wort. Und dann nochmal „mit ihm“, mit Jesus. Wir haben also „mit begraben“, „mit auferweckt“ und jetzt „mit lebendig gemacht“. Vorher ging es darum, es gab diesen alten Menschen, der gekreuzigt worden ist, begraben worden ist und auferweckt worden ist, vor allem in der Beziehung zur Sünde.

Jetzt geht es darum, dass wir in Bezug zur Beziehung zu Gott tot waren, also keine Beziehung hatten, jetzt aber lebendig gemacht worden sind – also nun eine Beziehung zu Gott haben. Nun ist dort Leben, wo vorher keines war, lebendig gemacht worden. Es ist die Umkehrung, die völlige Umkehrung des Zustandes. Vorher waren wir tot, entfremdet den Leben Gottes. Nun haben wir eine lebendige Beziehung zu Gott. Wir kennen Gott und wir sind von Gott erkannt. Vorher waren wir blind und in Finsternis, heute sind wir erleuchtet und haben ein neues Leben.

Vorher waren wir unfähig wie tote Gebeine, unfähig zur Veränderung, unfähig, überhaupt zu agieren in Beziehung zu Gott. Nun sind wir fähig. Wir haben Leben. Wir sind fähig zur Veränderung, fähig zu einer Beziehung mit Gott. Und genau das sind die Dinge, die auch in Epheser 2 beschrieben werden, in den ersten Versen: dass wir auferweckt worden sind. Epheser Kapitel 2, 1 bis 3 und auch in den Versen 5 bis 6. Wir waren also tot, absolut tot, und sind lebendig gemacht worden. Wo vorher Unfähigkeit und Tod war, ist nun Fähigkeit und Leben. Wo keine Beziehung zu Gott war, ist nun Beziehung zu Gott da.

Ich muss, wenn ich an diese Auferweckung denke, an das Lied von Shailin denken. Das Lied heißt „Election“, es geht um Erwählung und redet von einer gängigen Illustration, die verwendet wird. Ja, dort heißt es, manche sagen, wir seien im Meer ertrunken und haben uns kaum über Wasser gehalten, und Gott hat uns dann ein Seil zugeworfen. Und unser freier Wille half uns, um uns vorwärts zu tasten und mit unserem Glauben – die Hand, mit dem Glauben der Hand – das Seil zu ergreifen. Und Gott hat uns dann an diesem Seil wieder ins Boot gezogen.

Und Shailin antwortet darauf: „Ohne mich verteidigen zu wollen, weise ich diese Illustration – ich weise sie zurück. Die Wahrheit ist nicht, dass wir uns an der Wasseroberfläche uns gehalten haben, uns über Wasser gehalten haben. Die Wahrheit ist: Wir lagen tot auf dem Meeresgrund. Da war kein Leben, da war keine Bewegung, da war kein Über-Wasser-Halten. Wir waren tot auf dem Meeresgrund. Ich war eine Leiche ohne Hoffnung, bis der Herr vom Ufer zum Meeresgrund tauchte, in diesen Meeresgrund seine Hand gestreckt hat und mich aus dem Wasser gezogen hat – ganz ohne mein Zutun. Er hat mir Leben eingehaucht und er hat mich dabei nicht um Erlaubnis gefragt.“

Das ist die viel passendere Analogie zu dem, wie wir gerettet worden sind. Wir waren tot am Meeresgrund, trockene Gebeine, nichts, wo Regung, Leben oder Beziehung zu Gott dava. Gott hat in den Meeresgrund seine Hand gestreckt, gegriffen, uns Leben eingehaucht und uns an die Oberfläche gezogen, zu sich gezogen, mit lebendig gemacht mit Christus. Das ist das, was Christus vollbracht hat.

Liebe Geschwister, es ging um die geistliche Taufe, unsere Identifikation mit Christus. Jetzt ging es um die geistliche Auferweckung in Christus und die Genugsamkeit davon. Nicht nur unsere Beziehung zur Sünde wurde in Christus völlig verändert, auch unsere Beziehung zu Gott wurde vollkommen umgekehrt. Einst waren wir tot und hatten keine Beziehung zu Gott und waren so entfernt von ihm, dass wir dem Leben Gottes entfremdet waren in geistlicher Unfähigkeit und Finsternis. Aber heute sind wir lebendig und befinden uns in einer lebendigen Beziehung mit Gott, nun fähig, nach seinem Willen zu leben.

Und auch hier ist die Anwendung und die Lektion dieselbe. Erstens: Halte dir die Realität der geistlichen Auferweckung vor Augen. Nicht nur die geistliche Taufe, sondern auch die geistliche Auferweckung. Verstehst du, lieber Bruder, liebe Schwester, du musst keine Engel anbeten, du musst zu keinen Heiligen beten. Du brauchst auch keine Visionen, du brauchst auch nicht in Zungen reden, um dich mit Gott in Verbindung zu fühlen, um eine lebendige Beziehung mit Gott zu haben. In Christus wurde deine Beziehung mit Gott vollständig und vollkommen wiederhergestellt. Du warst einst tot.

Und das Einzige, was dich lebendig gemacht hat, ist deine Einheit mit Christus – dass Gott dich mit ihm lebendig gemacht hat. Heute lebst du als Gläubiger in Christus. Du brauchst keine weitere Reanimation, du brauchst keine Herzdruckmassage und keinen Defibrillator mehr. Du hast Leben geschenkt bekommen, Leben in Fülle von der Quelle allen Lebens.

Fliehe vor jeder falschen Lehre, die dich in eine scheinbar wahrhaftigere oder lebendigere oder geistlichere Beziehung mit Gott bringen will. Hüte dich vor allem, was dir verspricht: „Dann wirst du dich geistlicher fühlen, dann wirst du spüren, dass Gott in deinem Leben gegenwärtig ist oder dass du eine lebendige Beziehung mit Gott hast“, aber dich von Christus hinwegführen möchte. Hüte dich vor all diesen Dingen: Lehren, Philosophien, Religionen.

Gerade diese Woche habe ich – ich muss sagen, ich kenne mich nicht sehr mit der orthodoxen Kirche aus, aber ich habe diese Woche davon gehört –, dass die orthodoxe Kirche lehrt und von Gläubigen verlangt, dass man Ikonen, also Bilder – wirklich wortwörtlich Bilder von Jesus, Maria und den Heiligen – in Kirchen aufstellen soll und diese verehren soll. Verehren bedeutet, dass man diese Bilder küsst, sich vor ihnen verneigt, sie mit Weid auch beweihäuchert. Und wer das ablehnt, wird ausdrücklich von der orthodoxen Kirche verurteilt und lebt nicht, laut der orthodoxen Kirche lebt nicht in der Wahrheit der Kirche. Und damit impliziert ist natürlich, dass so eine Person, die diese Ikonen, diese Bilder nicht verehrt, nicht in rechter Gemeinschaft, in Ungehorsam zu Gott wandelt.

Wir sehen also, wie relevant die Warnung des Paulus an die Kolosser ist. Um in der rechten Kirche zu wandeln – und natürlich in Gehorsam zu Gott und in der Gemeinschaft mit Gott zu wandeln – muss man Heilige verehren, Bilder von Heiligen verehren, beweiräuchern, küssen, verneigen. Hüte dich vor diesen falschen Lehren. Hüte dich vor dieser leeren Menschenweisheit.

Christus ist genug. Du möchtest mit Gott eine lebendige Beziehung haben? Christus hat dich alles vollbracht, was dafür notwendig ist. Gott hat dich mit Christus so eins gemacht, dass du mit ihm lebendig gemacht worden bist, mit ihm auferweckt worden bist. Alles andere ist oberflächlicher Menschen, oberflächliches Menschen tun, das nicht nur unnötig ist, sondern Schaden anrichten wird. Die Schrift sagt: Christus ist genug. Er hat dich lebendig gemacht und in Gemeinschaft mit Gott gebracht. Er freue dich und tröste dich mit dieser Realität.

Du wirst die Gegenwart Gottes oder deine Beziehung zu Gott nicht immer spüren oder fühlen. Es kann sogar sein, dass du dich danach fühlst oder das Gefühl hast, den Eindruck hast, dass Gott nicht da ist oder dich verlassen hat. Dann lass dich nicht von menschlicher Weisheit verführen, die sagt: „Ah, tu das, bete Engel an, du musst in Zungen reden, du musst dies tun, Bilder verehren oder sonst etwas.“ Bleibe bei Christus. Halte dir die Realität der geistlichen Auferweckung vor Augen und halte daran fest. Halte an Christus fest.

Und zweitens: Wandle entsprechend deiner Auferweckung in Christus. Du bist nicht mehr tot, lieber Bruder. Du bist nicht mehr unfähig, du bist nicht mehr blind. Hör also auf, so zu wandeln, als wärst du noch tot. Du wurdest lebendig gemacht, dein Verstand wurde erleuchtet. Du hast Teil, Anteil am Leben Jesu Christi. Wandle mit offenen geistlichen Augen für den Willen Gottes – Römer 12 nennt es das Gute, Wohlgefällige und Vollkommen.

Du hast keine Ausrede mehr. Du kannst – nicht aus dir selbst heraus, aber durch das, was Christus vollbracht hat, durch sein genugsames Werk. Ich habe es vorhin gesagt: Die Zellentür ist offen, du musst nicht in der Gefängniszelle der Sünde bleiben. Du bist diesem Herrscher, alten Herrscher, gestorben. Du bist nicht mehr tot, sondern lebendig. Und so wie Paulus sagt: Halte dich der Sünde für tot, Gott aber lebendig in Christus Jesus. Stelle deine Lieder nicht mehr der Ungerechtigkeit zur Verfügung. Du musst nicht mehr.

Sondern stelle deine Gerechtigkeit Gott zur Verfügung als Sklave der Gerechtigkeit, als Werkzeug der Gerechtigkeit. Du kannst der Widersuversuchung widerstehen. Du kannst gehorchen durch das, was Christus vollbracht hat – ohne irgendwelche Tricks und menschlichen Ritualen.

Und wenn du heute hier bist und noch nicht gläubig bist, noch nicht von Neuem geboren bist, dann flehe ich dich an und bitte dich: Komme zu diesem Christus! Diese Welt bietet dir so viel an, an Falschheit und leerer Menschenweisheit, Religionen und Selbstgerechtigkeit, Angebote und Angebote über Angebote und Optionen über Optionen, wie du eine Wana erreichen kannst, wie du wahre Geistlichkeit erreichen kannst. Wege um Wege, wie du Gott nahe sein kannst oder den Sinn deines Lebens finden kannst. Der einzige Weg ist Jesus Christus und deine Vereinigung und eine Vereinigung mit ihm. Mit ihm eins zu sein, mit ihm in Verbindung gebracht zu werden, ist das einzige genugsame Mittel zum Heilen.

Und so bitte ich dich: Kehre um! Kehre um von Selbstgerechtigkeit, falscher Religion und menschlicher Philosophie und kehre zu Jesus Christus. Glaube an ihn! Glaube an diese wirksame Kraft Gottes, die ihn aus den Toten aufverweckt hat, die Macht hat, einen Menschen vollkommen zu erneuern. Jedes menschliche Ritual ist so, als würdest du einen Haufen von Menschenkot nehmen und darauf Salz und Pfeffer und Zucker streuen. Gott nimmt aber die Fäulnis deiner alten Natur, entfernt sie vollständig von dir, reinig dich von aller Ungerechtigkeit und schenkt dir neues Leben: Jesus Christus. Eine neue Natur. Von einem Rebell und Feind und Toten zu einem Kind Gottes – lebendig und in der Lage, Gott zu gehorchen und für ihn zu leben. Kehre um zu Christus!

Und liebe Geschwister, uns fehlt noch ein Abschnitt von diesem bis Vers 15 oder ein Teil, also zwei Punkte bis zu diesem Vers 15 vom genugsamen Werk Christi. Und dort werden wir sehen: Wie hat Gott uns mit Christus lebendig gemacht? Wie hat er das gemacht? Wie konnte Gott dieses Wunder vollbringen? Und damit werden wir uns das nächste Mal beschäftigen. Die Geist – so der Herr will – die Geistliche… nee, die Genugsamkeit der Sühnung und die Genugsamkeit des Triumphes. Möge dem Herrn Jesus Christus alle Ehre zuteil werden. Lasst uns beten.

Unser Vater im Himmel, unzählig sind die Segnungen und die Realitäten, die du vollbracht hast in Christus Jesus. Dass wir mit ihm eins sind, es ist der Schlüssel für so vieles: für unser Verständnis unseres Zustandes, für die Beziehung, die wir heute zu dir haben, für die Befähigungen und die Freiheit, die du uns geschenkt hast. Alles kommt darauf zurück, dass du uns mit Christus eins gemacht hast. Unser Einssein mit ihm, unsere Einheit mit ihm.

Vater, ich bete dich an für dieses Wunder. Wer sind wir, dass wir eins mit deinem Sohn sein dürfen? Dass wir in ihm verborgen sein dürfen, umschlossen? Und umschlossen und verborgen mit ihm in dir? Wir, die wir einst tot waren, dem Herrscher und Meister unseres Lebens, der Sünde, gedient haben, dich weder gesucht haben noch irgendetwas Gutes oder Gerechtes getan haben. Du hast dich unserer erbarmt.

Reich an Barmherzigkeit und um der vielen Liebe willen, mit der du uns geliebt hast, hast du uns auferweckt. Du hast diesen alten Menschen, unsere alte Natur, gekreuzigt mit Christus. Und er ist wahrlich tot. Diese alte Natur ist nicht mehr da, sie ist begraben worden. Aber du hast uns auch nicht im Grab gelassen, sondern hast uns zu neuem Leben auferweckt, uns lebendig gemacht mit Christus.

Vater, ich danke dir für all das. All das ist das Fundament für unsere Identität und für unser Wandel. Wer wir in Christus sind, wie wir wandeln sollen – so wie wir ihn empfangen haben, so sollen wir wandeln. Und wir haben ihn auf so glorreiche Weise empfangen. Wir haben ihn empfangen in so vielen verschiedenen Facetten, in so einem Reichtum der Wahrheit und der geistlichen Realitäten hast du uns Christus geschenkt.

O Vater, ich bitte dich, hilf jedem von uns hier, das vor Augen zu halten, uns täglich daran zu erinnern. Diese Wahrheiten, diese Realitäten, das, was du in Christus mit uns vollbracht hast, die Genugsamkeit des Werkes von Jesus Christus, es ist das Fundament für unseren Wandel. Es ist das Fundament dafür, dass wir bewahrt werden vor all der menschlichen Weisheit, die uns von Christus hinweg gefangen nehmen möchte.

Vater, ich bitte dich, hilf jedem von uns, dass wir uns die Zeit nehmen, uns mit deinem Wort zu beschäftigen, uns mit Christus zu beschäftigen, um uns mit dem Evangelium zu beschäftigen, sodass uns diese Wahrheiten vor Augen bleiben mögen. Dass wir diese Genugsamkeit des Werkes Christi nicht aus den Augen verlieren. Mögen diese Gedanken, auch die, die wir heute gehört haben, uns begleiten in der kommenden Woche. Ich bitte dich darum, Vater. Ich bitte dich darum, dass wir auch informiert durch diese Realitäten wandeln mögen. So wandeln mögen. Entsprechend dem, was du mit uns vollbracht hast.

Dass wir lebendig heute sind, dass der alte Mensch gestorben ist und gekreuzigt ist und eine neue Schöpfung geschaffen worden ist. All diese Dinge, Vater, ich bitte dich darum, lass uns dementsprechend leben. Bewahre uns vor Ausreden, das wir nicht können. Bewahre uns vor leichtfertigem Umgang mit Sünde. Zeige uns den Widerspruch auf, wie wahnsinnig es ist, wie irrsinnig es ist, wenn wir heute noch diesem alten Herrscher der Sünde gehorchen, wo du uns doch Freiheit geschenkt hast, wo du uns doch neues Leben geschenkt hast, indem du uns so mit Christus eins gemacht hast.

Vater, ich bitte dich darum, lass uns diese Realitäten vor Augen bleiben, sodass wir dich in unserem Wandel verherrlichen, sodass wir bewahrt und behütet bleiben vor menschlicher Lehrerphilosophie. Ich bitte dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.

Nach oben scrollen