March 29, 2026

Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verkündigung des Dieners. Teil 3

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Passage: Kolosser 1:24-29

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Schlagen wir auf Kolosser, Kapitel 1, und lasst uns die Verse 24 bis 29 lesen. Kolossabrief, Kapitel 1, die Verse 24 bis 29: „Jetzt freue ich mich in den Leiden vor euch und ergänze in meinem Fleisch, was noch aussteht von den Bedrängnissen des Christus für sein Leib – das ist die Gemeinde. Ihr Diener bin ich geworden nach der Verwaltung Gottes, die mir im Blick auf euch gegeben ist, um das Wort Gottes zu vollenden: das Geheimnis, das von den Zeitaltern und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen offenbart worden ist. Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Ihn verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen. Worum ich mich auch bemühe und kämpfend ringe gemäß seiner Wirksamkeit, die in mir wirkt in Kraft.“

Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, wir möchten dich preisen unter den Völkern und loben vor den Nationen. Denn du, großartiger und erhabener Gott, bist würdig. Aus deiner Natur heraus bist du würdig. Und durch das Heilswerk, das du durch deinen Sohn vollbracht hast, auch dazu bringst du uns zum Lobpreis dir gegenüber, der du uns aus Gnade allein, in Christus allein und durch Glauben allein gerettet hast. Wir beten dich an. Wir danken dir, dass du uns zum Leib deines Sohnes hinzugefügt hast. Durch deinen Geist hast du uns in diesen Leib hineingetauft und hast uns zu Dienern und zu Gliedern dieses Leibes gemacht. Und dafür danken wir dir und beten dich an.

Wir preisen dich dafür, dass du uns das Privileg schenkst, zu deinem Sohn zu gehören, eher ihm als unser Haupt und seinem Leib dienen zu dürfen, uns Diener der Gemeinde, Diener des Leibes Christi nennen zu dürfen. Wir bitten nicht darum, dass wir treue Verwalter und Diener sein mögen mit dem, was du uns geschenkt hast zur Verwaltung. Wir bitten dich darum, dass wir durch diesen Text lernen mögen, was es bedeutet, ein Diener der Gemeinde zu sein, und was wir von Paulus lernen dürfen und seinem Dienst lernen dürfen, was es bedeutet, Christus zu verkündigen, damit jeder Mensch in Christus vollkommen dargestellt werden kann. Dahin möchtest du, dass wir gehen. Das ist das Ziel unseres Dienstes, dass wir in Christus vollkommen sein mögen, ihm und seinem Bilde gleichförmig werden mögen.

O Vater, nutze doch auch diese Stunde, dass wir diesem Ziel näher kommen. Dass wir einander dienen mögen, sodass wir alle in Christus vollkommen werden mögen und vollkommen dargestellt werden können. Wir bitten dich für diese Stunde, dass du sie segnest und dein Wort wirken möge in den Ohren der Zuhörer und in den Herzen der Zuhörer. Dass dein Geist wirken möge, sodass wir erbaut werden, sodass wir mehr von dir und deinem Sohn erkennen mögen, dass wir von deinem Wort erquickt und verwandelt werden. Darum bitten wir dich. Segne diese Zeit und nutze sie zur Erbauung der Gemeinde und zu deiner Ehre. Amen.

Setzt euch gerne. In unserem Lied „Eden“ hieß es: „Nicht durch mich, sondern nur durch Christus in mir.“ Diesen Christus in mir, diesen Christus in uns – mit dieser Wahrheit und mit diesem Geheimnis haben wir uns unter anderem vergangene Woche beschäftigt. Ein Geheimnis, also eine Wahrheit, eine Realität, die verborgen gewesen war von den Zeitaltern her, nun aber offenbart worden ist den Heiligen, nämlich: Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit.

Wir haben gesehen, Paulus beschreibt den Kalossern in diesem Abschnitt seinen Dienst für die Gemeinde, seinen Dienst als Diener und Verwalter der Aufgaben, die Gott ihm geschenkt hat, und als Diener des Leibes Christi. Wir haben gesehen, dass Teil seines Dienstes ist – und das habe ich eben gesagt – das Geheimnis zu verkünden, das Geheimnis von Christus in uns: die Einheit zwischen Christus und einem Gläubigen, sogar einem Gläubigen aus den Nationen.

Wir, die wir einst fern waren und Feinde Gottes waren. Alle Menschen waren das. Aber insbesondere die Nationen waren fern von den Verheißungen, fern von den Bündnissen, entfremdet dem Leben Gottes. Aber durch Christus sind wir nahegebracht worden und so in eine so innige Gemeinschaft mit Christus gebracht worden, dass wir in Christus sind und er in uns. Und dieser Christus ist nicht einfach irgendwer – wir haben uns damit beschäftigt. Dieser Christus ist erhaben, hat Vorrang über allem. Er ist Gott selbst. Er ist der Mensch, in dem die Fülle der Gottheit wohnt. Er ist es, der uns versöhnt hat, die wir einst Feinde waren: durch den Leib, in dem Leib seines Fleisches, durch den Tod.

Und Paulus ist Diener dieses Leibes geworden – dieses Leibes, der die Gemeinde ist. Wir haben uns bisher in der Beschreibung von Apostel Paulus, in der Beschreibung seines Dienstes, zwei Aspekte angeschaut. Wir haben uns angeschaut: erstens das fröhliche Leiden des Dieners. Wir haben gesehen, ein Diener des Leibes Christi freut sich in seinem aufopferungsvollen Dienst für die Gemeinde und er freut sich sogar in den Leiden und für die Verfolgung, die er im Rahmen seines Dienstes für den Leib. Er leidet. Er weiß, es dient zum Wohl der Gemeinde. Und er weiß auch, sein Leiden repräsentiert den Gläubigen das Leiden Christi. Es zeigt stellvertreten für Christus, der nicht mehr auf dieser Erde ist, sondern in den Himmel hinaufgefahren ist. Stellvertretend zeigt es den Gläubigen die Liebe des Herrn, die Hingabe des Herrn.

Wir haben uns vergangene Woche beschäftigt mit: zweitens der Berufung des Dieners. Denn ein Diener der Gemeinde ist von Gott berufen, zum Wohl der Gemeinde, der Geschwister zu dienen. Er ist nicht das Haupt und er ist auch nicht. Der ist nicht das Haupt und er ist auch nicht der Anführer der Gemeinde, er ist ein Diener. Wir haben gesehen, dass das Wort auch für Tischbedüngung, quasi für einen Kellner, verwendet wird. Er ist lediglich ein Verwalter; ihm gehört die Gemeinde nicht. Die Gemeinde gehört Gott, es ist Christi Leib. Er ist ein Verwalter und hat seinen Platz und seine Rolle, diesem Leib zu dienen. Und das Ziel seiner Berufung ist, das Geheimnis des innewohnenden Christus zu verkündigen. Das Privileg, dass dieser erhabene Christus mit uns vereint ist. Damit haben wir uns die vergangenen Wochen beschäftigt.

Insgesamt haben wir gesehen: In diesem Abschnitt zählt Paulus anhand seines Dienstes mehrere Merkmale eines Dieners der Gemeinde auf, die uns herausfordern, ihm nachzuahmen. Denn wir haben gesehen, wir sind alle Diener der Gemeinde. Es sind nicht nur die Ältesten, die Prediger oder die Evangelisten Diener der Gemeinde; jedes Glied des Leibes des Herrn ist ein Diener, hat seine Aufgabe und seine Verwaltung von Gott bekommen, der Gemeinde, und in der Praxis ist das, im Rahmen der Ortsgemeinde zu dienen. Wenn Paulus also hier seinen Dienst beschreibt, ist das eine Herausforderung für uns und ein Vorbild für uns: seinem Beispiel zu folgen, fröhlich zu leiden, aufopferungsvoll zu dienen für die Gemeinde, im Bewusstsein zu dienen, dass man von Gott berufen ist, Diener und Verwalter zu sein und das Geheimnis des innerwohnenden Christus zu verkündigen.

Und heute möchten wir uns mit dem dritten Dienst, dem dritten Merkmal beschäftigen. Wir haben gesehen, die insgesamte Überschrift über diesen Abschnitt des Paulus: „Diener des Leibes Christi“. Heute kommen wir zu Teil 3: die Verkündigung des Dieners. Teil 3: die Verkündigung des Dieners. Und wir werden uns mit vier Merkmalen der Verkündigung des Dieners beschäftigen. Erstens: der Inhalt der Verkündigung. Zweitens: die Art der Verkündigung. Drittens: das Ziel der Verkündigung. Und viertens: das Ringen der Verkündigung. Erstens der Inhalt, zweitens die Art, drittens das Ziel und viertens das Ringen. Heute werden wir uns lediglich mit den ersten beiden Punkten beschäftigen: dem Inhalt und der Art der Verkündigung. Erstens: der Inhalt der Verkündigung. Vers 28.

Ihn verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen.

Paulus, nachdem er davon geredet hat, was das Geheimnis ist, das er verkünden möchte – wir haben in vergangene Woche gesehen, er hat gesagt, er möchte das Wort Gottes vollenden. Wir haben gesehen, das bedeutet, er möchte seinen Dienst vollenden. Er möchte das Evangelium voll und ganz verkündigen. Er möchte das Geheimnis des Christus, des innerwohnenden Christus, verbreiten over all where it is not, where God had that he not, he wanted the word God.

Und nun beschreibt er, was es ist, dass er verkündigt. Deswegen erstens: der Inhalt der Beverkündigung. Das hat quasi in Vers 27 schon begonnen, denn in Vers 27 redet er ja davon, dass er eben das Geheimnis verkündet und verbreitet das Geheimnis von „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“. Und hier in Vers 28 fährt er nun fort, sei den Inhalt der Verkündigung zu beschreiben, nämlich: „Ihn verkündigen wir.“

Das „ihn“ hier… Im Deutschen ist natürlich ein Punkt gesetzt nach Vers 27, zumindest in der Elberfällerübersetzung, revidierten Elberfällerübersetzung, und dann beginnt ein neuer Satz mit „Ihn“, Vers 28. Genau genommen steht hier eigentlich das Relativpronomen „der“. Es ist eigentlich eine Fortsetzung des vorherigen Verses. Ja, das hatten wir bereits in Vers 15 zum Beispiel, wo in den meisten deutschen Übersetzungen gestreht „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes“, also ein neuer Satz begonnen wird mit „er“, aber es genau genommen eigentlich ein Relativpronomen ist, was das eigentlich heißt: „der das Bild des unsichtbaren Gottes ist“, also eine Fortsetzung des vorherigen Satzes.

So ist es auch hier eine Fortsetzung des vorherigen Satzes. Das heißt, es eigentlich wortwörtlich gesehen steht hier – Vers 27 endet mit „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“ – „den wir euch verkündigen“, „den wir verkündigen“. Also es ist ein Relativpronomen, es ist eine Fortsetzung. Also dieser „den“, also ein Relativsatz, ein Relativpronomen, die beschreiben ja, sie beschreiben oder verknüpfen den vorherigen Satz und geben uns mehr Details, also: den, den sie verkündigen. Ihn verkündigen wir. Wer ist das? Es ist Jesus Christus.

Aber wenn wir das eben mit Vers 27 verbinden, ist das nicht nur Jesus Christus, diese zwei Worte, sondern es ist eben dieser „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“. Paulus verkündet also Christus. Und dieser Christus – nicht nur Christus, sondern eben dieser „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“ – diesen Christus verkündet Paulus. Verkündigen wir Christus? Was ist also erstens der Inhalt der Verkündigung? Was ist der Inhalt der Verkündigung? Christus ist der Inhalt der Verkündigung. Dieser Christus in euch ist der Inhalt der Verkündigung, die Hoffnung der Herrlichkeit.

Wenn wir davon reden, zum Beispiel, wir reden oft davon, dass wir das Evangelium verkündigen. Und es stimmt natürlich, wir verkündigen oder predigen das Evangelium, ja, aber wir dürfen nicht vergessen: Der Inhalt dieser Botschaft ist am Ende des Tages eine Person. Wir verkündigen eine Person. Wir predigen eine Person, nämlich Jesus Christus. Deswegen haben wir eben 1. Korinther Kapitel 2 gelesen in unserer neutestamentlichen Lesung. Dort hieß es in Kapitel 2, Vers 2: „Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen, als nur Jesus Christus und ihn als gekreuzigt.“

Und wir haben den Zusammenhang gelesen. Paulus redet davon, wie er in Tittern und in Furcht in Korund kam und dort gepredigt hat. Nicht in Menschenweisheit, nicht in Vollmacht der Worte oder Geschick der Rede, sondern in der Kraft des Geistes, in der Kraft Gottes. Und vor allem: Der Inhalt war nicht in Überreden der Rede oder überredender Weisheit, sondern der Inhalt seiner Predigt war Jesus Christus und Jesus Christus als gekreuzigt. Wir verkündigen Christus – die Botschaft eines Dieners, der Inhalt seiner Botschaft, eines Dieners der Gemeinde, des Leibes.

Christi ist Jesus Christus selbst. Wenn die Verkündigung des Dieners nicht Jesus zum Inhalt hat, Jesus als Kern und als Essenz seiner Botschaft hat, dann ist diese Verkündigung nichtig. Wir verkündigen Christus.

Und wenn ihr diesen Vers 28 liest, fällt euch sofort auf – und darüber werden wir später noch mal mehr reden: Dreimal in diesem Vers kommt vor „jeden Menschen“. Jeden Menschen ermahnen, jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen. Paulus betont durch diese dreifache Beschreibung von „jeden Menschen“: Diese Verkündigung und der Inhalt dieser Verkündigung und die Art der Verkündigung, worüber wir alles später noch reden werden, ist unabhängig vom Publikum. Ob Jude oder Heide, ob Atheist oder Moslem, ob ungläubiger, selbstgerechter Katholik oder ein Drogenabhängiger – der Inhalt bleibt der gleiche. Jesus Christus ist der Inhalt der Verkündigung.

In 1. Korinther, Kapitel 1, redet Paulus davon, ein paar Verse vorher, vor dem, was wir in der neutestamentlichen Lesung gelesen haben. 1. Korinther 1, 22 bis 24 – 1. Korintherbrief, Kapitel 1, die Verse 22 bis 24: „Und weil denn Juden Zeichen fordern und Griechen Weisheit suchen, predigen wir Christus als gekreuzigt. Für Juden ein Anstoß und für die Nationen eine Torheit, den Berufenen selbst aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.“

Also, Paulus sagt: Die Juden wollen Zeichen, die Griechen suchen nach Weisheit. Was geben wir ihnen? Christus. Christus. Das ist unsere Botschaft. Das ist der Inhalt unserer Botschaft. Wir passen den Kern unserer Verkündigung nicht an unser Publikum oder ihre Vorlieben an. Die Juden wollen Zeichen fordern – sie kriegen Christus. Die Griechen wollen Weisheit und Philosophie – sie kriegen Christus. Sei es ihnen ein Anstoß, sei es ihnen Torheit; den Berufenen ist aber Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

Natürlich passen wir, je nach Situation, je nach Beziehungen, je nach Umständen und Hintergrund, Kleinigkeiten unserer Darstellung vom Evangelium zum Beispiel oder unserer Herangehensweise an. Ich sage nicht, dass wir Wort für Wort immer dieselben Worte wählen, wenn wir zum Beispiel evangelisieren; dass wir nicht in Acht nehmen, ob jemand selbstgerecht ist oder nicht. Wir sehen, selbstgerecht ist oder nicht. Zum Beispiel, wir sehen das ja sogar bei Jesus selbst, wenn er zum Beispiel mit Zöllern und Sündern redet, oder wenn er mit dem reichen Jüngling redet oder Pharisäern redet. Wir sehen es bei Paulus selbst: In 1. Korinther 9, ab Vers 19 bis 23, redet er, dass er dem Juden ein Jude geworden ist, dem unter dem besetzt geworden ist, dem Schwachen ein Schwachen geworden ist.

Natürlich reden wir nicht immer wortwörtlich dieselben Worte. Natürlich achten wir darauf, wie gesagt, ob jemand zum Beispiel selbstgerecht ist oder ob jemand eher schuldbewusst ist. Aber der Kern bleibt der gleiche. Der wesentliche Inhalt unserer Verkündigung ändert sich nicht, egal ob Jude oder Grieche, Mann oder Frau, selbstgerecht oder schuldbewusst. Der Inhalt bleibt immer Christus. Der Kern bleibt immer Christus. Und das ändert sich nicht. Ihn verkündigen wir.

Und liebe Geschwister, es kann uns so schnell passieren, dass wir zwar oberflächlich die richtige Botschaft predigen, aber die Person, die wir verkündigen, dabei vergessen oder vernachlässigen. Der Inhalt unserer Verkündigung ist nicht: „Glaube an die Bibel, dann wird dein Leben besser, dann wirst du reich oder dann wirst du gesund oder dann werden sich deine Probleme auflösen.“ Der Inhalt unserer Verkündigung ist auch nicht: „Glaube an die Bibel, weil wir tausende Manuskripte haben, die beweisen, dass die Bibel glaubwürdig ist und dieselbe ist, die damals geschrieben wurde.“ Wir sagen auch nicht – der Inhalt unserer Botschaft ist auch nicht: „Glaube an die Bibel, weil es wissenschaftlich und historisch gesehen und archäologisch gesehen plausibel ist oder weil wir die besseren Argumente haben.“

Mag alles Teil der Botschaft sein, das mag seinen Platz haben in unserer Verkündigung. Aber der Inhalt unserer Botschaft ist Jesus Christus. Es ist Jesus Christus, den wir verkündigen: wer er ist, was er vollbracht hat. Was sein Wille ist, was sein Aufruf ist, das ist der Inhalt unserer Botschaft. Jesus Christus: die Person, das Werk, der Wille Jesu Christi, das Wort Jesu Christi – das ist unsere Botschaft.

Wir sehen zum Beispiel in 2. Petrus Kapitel 3, Vers 15. 2. Petrus Kapitel 3, Vers 15: „Sondern haltet den Herrn, den Christus, in euren Herzen heilig. Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, über die Hoffnung in euch.“ 2. Petrus Kapitel 3, Vers 15.

Petrus zitiert hier aus einem alttestamentlichen Vers und referenziert ihn und redet davon, Christus im Herrn heilig zu halten. Und in diesem Wort steckt, in diesem Vers steckt das Wort, hier das Wort „Verantwortung“. „Apologia“ ist der griechische Begriff dafür, und aus dem kriegen wir den Begriff Apologetik zum Beispiel. Wir verstehen auch Pologetik oft als die Verteidigung des Glaubens durch zum Beispiel wissenschaftliche, historische Argumente. Und auch wenn das seinen Platz hat – was sagt Petrus hier im Zusammenhang mit Apologetik sozusagen, mit Verantwortung und Rechenschaft zu geben über die Hoffnung in uns?

Er sagt – er sagt nicht: Er macht wissenschaftliche Forschungen oder lernt die Argumente für die Existenz Gottes und die Glaubwürdigkeit der Bibel auswendig. Das hat alles seinen Platz, aber was ist sein Befehl hier vorher? Wir sollen den Herrn, den Christus, in unseren Herzen heilig halten. Das ist eng damit verbunden, jederzeit zur Verantwortung bereit zu sein über diejenigen, die Rechenschaft fordern über die Hoffnung in uns.

Heilig zu halten, heilig – wir wissen, das Wort bedeutet „absonder“. Jesus heilig zu halten bedeutet, Jesus den ihm würdigen, abgesonderten Platz in unserem Herzen zu geben. Es bedeutet, dass unser Herz erfüllt ist von der Erkenntnis dieses Christus. Erfüllt es von der Erkenntnis dieses Christus, dass er der Herrscher unseres Herzens ist. Erfüllt zu sein mit der Erkenntnis Christus, sei, dass das Herz ihm hingegeben ist. Das ist notwendig, wenn wir jederzeit bereit sein müssen wollen. Verantwortung, jederzeit zur Verantwortung bereit sein wollen, Rechenschaft zu geben über die Hoffnung in uns.

Und Hoffnung in uns passt eigentlich ganz gut zum Kolossabrief, denn wer ist denn in uns? Christus, die Hoffnung der Herrlichkeit. Wenn also jemand Rechenschaft fordert von der Hoffnung in uns, also von Christus, die Hoffnung der Herrlichkeit, ist es am Ende Christus, über den wir Zeugnis ablegen. Wenn wir Rechenschaft ablegen, wenn wir der Verantwortung nachgehen, Rechenschaft abzulegen über die Hoffnung in uns, dann predigen wir am Ende Christus. Ja, wissenschaftliche Argumente, biblische, historische, archäologische Argumente haben alle ihren Platz. Ich sage nicht, dass das überhaupt nicht notwendig ist. Aber der Kern unserer Botschaft ist Jesus Christus, und das ist das Wichtigste.

Wir versuchen nicht, Menschen intellektuell zu übermannen. Wir versuchen nicht, Diskussionen zu gewinnen, sondern wir verkündigen Jesus Christus. Erfüllt von seiner Erkenntnis und motiviert von seiner Liebe. Das ist die Verkündigung des Dieners. Er ist erfüllt von der Erkenntnis Jesu Christi. Er ist motiviert von der Liebe Christi zu ihm. Und so predigt er diesen Christus.

Ich weiß nicht, ob es euch mal so gegangen ist, dass wenn ihr… wenn ihr evangelisieren wollt, dass ihr diesen Druck spürt, dass ihr Angst habt: „Oh nein, jetzt muss ich wieder jemanden von seiner Sünde erzählen, jetzt muss ich wieder jemanden erzählen, dass er in die Hölle gehen wird, wenn er nicht an Christus glaubt. Jetzt muss ich diese unangenehme Situation… an diese unangenehme Situation gehen.“ Liebe Geschwister, das sollte nicht so sein. Wir verkündigen nicht einfach nur Fakten und Realitäten oder Wahrheiten.

Ja, wir verkündigen auch das, aber wir verkündigen eine Person: unseren Herrn, unseren Heiland. Welch schönere Botschaft gibt es, welch würdigeren Inhalt gibt es, wenn wir verkündigen, als diesen Jesus Christus? Wir erzählen von einer Person, von unserem Herrn, von unserem Heiland, erfüllt von seiner Erkenntnis und motiviert von seiner Liebe.

In 2. Korinther 5, Vers 14 redet Paulus davon. 2. Korinther 5, Vers 14: „Denn die Liebe Christi drängt uns.“ Da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer für alle gestorben ist und somit alle gestorben sind. 2. Korinther 5, Vers 14: „Denn die Liebe Christi drängt uns.“

The word for „drengen“ is very interesting. This is a word that under the Nine Testament um dafür verwendet wird zu beschreiben, wie man von Krankheiten geplagt ist. Ja, in Matthäus 4 wird das Wort dafür verwendet von Leuten, die von Qualen geplagt sind. Dieses „Plagen“, das ist dasselbe Wort, das hier mehr für „Drängen“ verwendet wird. Oder in Lukas 19 wird es dafür verwendet, um zu beschreiben, wie Jerusalem eines Tages von Armeen von allen Seiten bedrängt sein wird, weil diese Armee einen Wall aufschütten gegen die Stadt. Also das Bedrängtsein von allen Seiten von einer Armee, von einer feindlichen Armee – das Wort wird in diesem Zusammenhang verwendet.

Und Paulus verwendet dasselbe Wort, um zu beschreiben, wie die Liebe – die Liebe Christi – ihn drängt. Das ist fast schon paradox. Aber die Liebe des Christus zu ihm – der Erhabene, der durch das Blut seines Kreuzes Versöhnung geschafft hat – diese Liebe des Christus, sie übt einen immensen Druck auf Paulus aus. Ja, wir mögen das Wort „Druck“ nicht, wir mögen es nicht, von allen Seiten bedrängt zu sein, das ist dasselbe Wort. Paulus verwendet es here in einer positive Weise. Nämlich dass die Liebe des Christus, when er saht, wie sehr sein Heiland ihn liebt, das lässt ihn nicht in Ruhe. Es erzeugt auf eine positiven Art einen Druck aus auf ihn.

„Da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer sehr als Stellvertreter für alle gestorben ist und somit alle gestorben sind.“ Und dann erfährt das fort in den weiteren Versen und redet von der Versöhnung in Christus. Die Liebe des Christus motiviert ihn, ihn zu verkündigen. In einem anderen Vers sagt er: Er kann nicht anders. Wehe ihm, wenn er das Evangelium nicht verkündigt!

Liebe Geschwister, wir verkündigen Christus. Das ist die Aufgabe des Dieners des Herrn. Es ist nicht – es ist nicht das Gewinnen von Argumenten. Es ist nicht das reine Auflisten von Wahrheiten, von abstrakten Konzepten. Wir predigen eine Person, und zwar die Person, die unser Herz erfüllen sollte; die Person, deren Liebe uns drängen sollte. Wir predigen Christus. Und das wird einen Effekt auf unsere Verkündigung haben. Nämlich dass wir nicht versuchen, Diskussionen zu gewinnen, wissenschaftliche Argumente, die besseren Argumente zu haben, sondern dass wir von Christus predigen; dass wir Christus predigen.

In meinem eigenen Leben musste ich dies – Glaubensleben – musste ich diese Lektion lernen, nämlich kurz nach meiner Bekehrung. Und ich habe mittlerweile gestern darüber geredet, dass es in diesem Sommer 15 Jahre her ist, dass ich mich taufen ließ. Ich kann mich gut erinnern, dass ich in dieser Zeit sehr motiviert war, mit Leuten über den Glauben zu reden. Ja, mit – sei es Freunde, Mitschüler, Lehrer. Ich habe es geliebt, mich mit ihnen anzulegen und zu diskutieren über den Glauben. Sei es Atheismus, sei es meine muslimischen Freunde, sei es der Biologie – sei es die Biologielehrerin, die über Urknall und Evolution unterrichtet hat. Ich habe es geliebt zu diskutieren.

So schön mein Eifer gewesen sein mag, es war mir wichtiger, diese Diskussionen zu gewinnen. Ich wollte meine Gesprächspartner fertig machen – intellektuell und in der Diskussion. Meine Verkündigung war lieblos und teilweise auch einfach überheblich. Ich war zu sehr damit beschäftigt, ihnen zu zeigen, wie falsch sie sind, als ihnen den Christus zu predigen. Ich predigte ihnen nicht Christus.

Weder durch meine Worte noch durch meine Haltung oder meinen Ton habe ich ihnen Christus gepredigt. Ich kann mich gut erinnern: Nach so einer Diskussion habe ich mit William darüber geredet, wie ich diese Leute fertig gemacht habe in der Diskussion. Und William hat mir gesagt: „Johnny, du sollst die Menschen nicht fertig machen. Du sollst sie lieben.“ Und seitdem habe ich gelernt: Mein Ziel ist es nicht, Diskussionen zu gewinnen, Leute fertig zu machen, die besseren Argumente zu haben. Mein Ziel muss es sein, Christus zu predigen. Er ist der Inhalt meiner Botschaft. In seiner Heiligkeit, in seiner Gnade und in seinem Versöhnungswerk ihn zu verkündigen – das ist der Inhalt meiner Botschaft.

Wir predigen also nicht… der Inhalt unserer Verkündigung sind nicht die Argumente, sind nicht intellektuelle Überzeugungsversuche. Und noch eine Sache – und das bitte nicht falsch verstehen: Ja, unsere Verkündigung wird beinhalten Wahrheiten und Realitäten, geistliche Konzepte und abstrakte, teilweise vielleicht abstrakte Konzepte von Rechtfertigung, von Sühnung, von der Zufriedenstellung, von Gottes Zorn und all diesen Dingen. Ja, unsere Verkündigung wird Dinge wie Sünde, Vergebung, ewiges Leben beinhalten. Ja. Aber unsere Verkündigung ist nicht einfach nur die Weitergabe von Informationen. Wir verkündigen nicht nur eine Geschichte, die vor 2000 Jahren passiert ist. Oder wir erzählen nicht nur theologische Wahrheiten und abstrakte Konzepte auf.

Der Inhalt unserer Verkündigung ist eine Person. Wir predigen Christus. Wer ist dieser Christus? Wer ist es, den wir predigen? Was haben wir denn bisher im Kolosserbrief über diesen Christus gelernt? Wir predigen Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit (Vers 27). Wir predigen das Bild des unsichtbaren Gottes (Vers 15). Wir predigen den Erstgeborenen aller Schöpfung (Vers 15). Wir predigen den Schöpfer, den Erhalter und das Ziel von allem Geschaffenen (Verse 16 bis 17). Wir predigen das Haupt des Leibes der Gemeinde (Vers 18). Wir predigen und verkündigen den Erstgeborenen aus den Toten (Vers 18). Wir verkündigen die Fülle der Gottheit im Menschen (Vers 19). Wir verkündigen den Wiederhersteller der Schöpfung (Vers 20). Wir verkündigen den Versöhner und Vollender von Sündern, denjenigen, der die Sünder versöhnt, um sie vollendet darzustellen: heilig und tadellos und unschläflich.

Versteht ihr, liebe Geschwister, wie unsere Aufgabe ist es, diesen glorreichen Jesus zu verkündigen? Wir predigen den Gottmenschen, den guten Hürden, den Propheten, Priester und König. Letzte Woche haben wir uns nach dem Gottesdienst darüber unterhalten: Priester, Prophet und König. Wir verkündigen den einzigen Mittler zwischen Gott und Menschen. Wir verkündigen das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Wir verkündigen den besseren Mose, den besseren David. Wir verkündigen den König der Könige, den Herr der Herren. Wir verkündigen das Alpha und das Omega. Wir verkündigen den, der tot war, aber lebendig ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit, der die Schlüssel des Todes und des Hades hat. Wir verkündigen den Richter von Lebenden und von Toten.

Und wir könnten diese Liste noch viel, viel länger machen. Wir verkündigen den „Ich Bin“. Wir verkündigen den wahren Weinstock. Wir verkündigen den Weg, die Wahrheit und das Leben. Und, und, und. Diesen Christus verkündigen wir. Seht ihr, wie reichhaltig diese Botschaft ist? Wie tief der Inhalt dieser Botschaft ist? Jesus, seine Person, wer er ist und was er vollbracht hat, ist eine unausschöpfliche Quelle. Ein würdiger Inhalt unserer Botschaft. Es ist die Größe, die Schönheit, die Erhabenheit und Herrlichkeit dieses Jesus. Ihn verkündigen wir. Er ist der Inhalt unserer Botschaft.

Und wenn wir diesen Jesus verkündigen, wir verkündigen nicht uns selbst. Wir sind nicht das Zentrum der Geschichte, wir sind nicht der Held der Geschichte. Es ist Jesus. In 2. Korinther Kapitel 4, Vers 5 spricht der Apostel Paulus. 2.

Korinther Kapitel 4, Vers 5: „Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn, uns aber als eure Sklaven um Jesu willen.“

Im Zusammenhang vom zweiten Korintherbrief kämpft Paulus unter anderem gegen diese falschen Apostel, welche die Korinther beeinflussen. Und er macht die Unterschiede an mehreren Stellen des Briefes deutlich zwischen ihm und diesen falschen Aposteln. Und eines dieser Unterschiede ist, dass er nicht sich selbst, sondern Jesus Christus als Herrn predigt. Paulus präsentiert sich selbst als Sklave der Gläubigen um Jesu willen. Christus aber ist der Herr und der Inhalt seiner Botschaft. Währenddessen erheben sich die falschen Apostel selbst und predigen nicht Christus, sondern predigen sich selbst. Jesus Christus ist der Herr; er ist der Inhalt der Predigt und der Verkündigung eines Dieners Christi und der Gemeinde. Wenn jemand etwas anderes oder sich selbst zum Inhalt seiner Botschaft macht, dann halte dich fern von ihm.

Calvin hat gesagt, in seinem Kommentar zu Kolosser Kapitel 2, was später kommt: „Wenn uns daher jemand irgendwohin anders als zu Christus rufen will, so ist er leer und voller Wind. Lasst uns ihm deshalb ohne Bedenken Leberwohl sagen.“ Wenn dich irgendjemand woanders hinruft als zu Christus – ohne Sorgen kannst du ihm und ohne Bedenken Lebewohl sagen. Wenn er dich zu Selbstgerechtigkeit, zu anderen Menschen oder zu sich selbst hinlenkt, sich selbst präsentiert, anstatt Christus zu präsentieren, sag ihm ohne Bedenken: „Liebe wollen.“

Das war ja das Problem in Kolosse, oder? Die falsche Irrlehre, die sich einschlicht: Christus ist nicht genug. Wir brauchen heidnische Philosophie, wir brauchen Gesetzlichkeit und zeremonielle Gesetze, weil Christus nicht genug ist. Diese falschen Lehrer in Kolosse haben die Kolosser genau nicht zu Christus, sondern woanders hingeführt. Paulus sagt aber: Ein Diener, ein wahrer Diener der Gemeinde Christi, er führt dich nicht zu heidnischen Philosophien, er führt dich nicht zur Gesetzlichkeit, er führt dich auch nicht zu sich selbst; denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn. Ihn predigen wir. Ich bin lediglich ein Sklave. Paulus sagt sogar: „Euer Sklave, Sklave der Gemeinde um Jesu willen.“ Christus ist Herr, und Christus ist Inhalt der Botschaft.

Und ich weiß, wir befinden uns lange in diesem Gedanken von Christus als der Inhalt unserer Botschaft, aber ich glaube, das ist wichtig. Es ist wichtig, dass wir uns damit beschäftigen. Weil ich möchte nicht nur, dass wir hier an Irrlehrer denken, die einen falschen Christus oder sich selbst predigen. Auch uns kann es schnell passieren, dass wir etwas anderes zum Fokus und zum Inhalt unserer Verkündigung machen. Wir haben schon geredet über Argumente und Apologetik und Wissenschaft und diesen ganzen Sachen. Die haben alle ihren Platz, aber sie sind nicht der Inhalt der Botschaft. Aber es kann auch schnell passieren, dass wir uns selbst ins Zentrum stellen, statt Christus.

Ja, so verdreht ist leider unser sündhaftes Herz. Wir verpacken es geistlich. Zum Beispiel, wenn wir unser Zeugnis erzählen, dann tun wir doch Christus verkündigen, wenn wir davon reden, wie Gott uns gerettet hat. Aber so schnell kann es passieren, dass wenn wir von unserem Zeugnis reden, dass wir im Mittelpunkt des Zeugnisses sind – dass wir zum Beispiel das Opfer unserer Umstände sind, dass wir entschieden haben, wir das getan haben, wir dies getan haben. Liebe Schwester, lasst uns uns selbst prüfen, wenn wir unser Zeugnis erzählen: Ist Christus der Mittelpunkt unseres Zeugnisses? Ist er der Held unserer Geschichte?

Und noch eine Sache. Ich weiß, wir befinden uns lange bei diesem Punkt, aber wie gesagt, es ist mir wichtig. Wenn wir darüber reden, dass wir Christus verkündigen, denken wir alle vielleicht jetzt erstmal an Evangelisation. Dann verkündigen wir Christus. Den Ungläubigen verkündigen wir Christus.

Aber liebe Geschwister, als Diener der Gemeinde dienen wir nicht nur den Verlorenen in der Welt, sondern wir dienen unseren Geschwistern in der Gemeinde, in der Ortsgemeinde. Auch ihnen sollen wir Christus verkündigen.

Wem hat Paulus denn im bisherigen Kolossabrief diesen Christus verkündigt? An wen waren die Verse 15 bis 23 gerichtet? An die Verlorenen in der Welt? Nein, es war an die Gemeinde in Kolosse gerichtet. Es war an die gerichtet, die Paulus in Kapitel 1, Vers 2 nennt: „heilige und gläubige Brüder“.

Liebe Geschwister, das Evangelium und auch die Botschaft von Christus ist nicht etwas, was unser Eintrittsticket ist und was wir danach wegwerfen können. Der Gläubige braucht Christus. Er braucht den verkündigten Christus, die Verkündigung des Christus. Im Römerbrief – den berufenden Heiligen in Rom – ist Paulus willig, das Evangelium zu verkündigen. Er nennt sie berufene Heilige, Geliebte; „Geliebte Gottes“ nennt er sie. Ihnen verkündigt Paulus das Evangelium.

Das Evangelium und Christus sind Inhalte, die wir nicht verwerfen können, weil wir ja schon drinnen sind. Wir brauchen Christus. Jeder, auch der Gläubige, braucht die Verkündigung des Christus. Deswegen dreimal: „jed“, „jeder Mensch“, „jeder Mensch“ – das heißt auch gläubig und ungläubig. Jeder Mensch braucht die Verkündigung von Christus. Dein Bruder und deine Schwester in deiner Ortsgemeinde brauchen deine Verkündigung von Christus.

Für Wachstum und Heiligung brauchen wir Christus. Denn – und dazu werden wir erst nächstes Mal kommen – was ist denn das Ziel, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen? Das Ziel ist nicht damit erreicht, dass du einfach nur drinnen bist, im Club bist. Nein, das Ziel ist, dich vollkommen darzustellen in Christus. Also brauchst du die Verkündigung von Christus, auch wenn du gläubig bist. Und liebe Geschwister, bitte unterschätzt das nicht: Die Verkündigung von Christus ist der Schlüssel für Wachstum und Verheiligung, für die Überwindung von Sünden, für das Überwinden von Versuchungen und Begierden.

Ich möchte euch ein Beispiel erzählen. Ihr wisst – oder ich habe euch sicherlich schon mal erzählt –, dass ich gerne christlichen Hip-Hop höre. Ist es vielleicht nicht die Musikart für jeden, aber mir gefällt es sehr, vor allem wenn es natürlich textlich gut ist. Und einer der Künstler, die ich mag, er heißt Timothy Brindle. Er hatte, nachdem er bekehrt, nachdem er sich bekehrt hat, gläubig geworden ist, hat er schon einige Alben herausgebracht und hat gedient. Aber dann hat er sich jahrelang zurückgezogen, weil er mit Sünde zu kämpfen hatte. Genauer gesagt ging es um Pornografie. Er hatte mit dieser Sünde zu kämpfen und irgendwann hat er sich von Musik und auch von seinen Diensten zurückgezogen, bis er diese Sünde überwunden hatte.

Und irgendwann, Jahre später, hat er dann ein Album herausgebracht, wo er davon erzählt, wie er die Sünde letztendlich überwunden hat. Das Album heißt im Englischen „The Restoration“, also „Die Wiederherstellung“. Ein schönes Album; wenn ihr euch das mal anhören wollt, gerne mal anhören. Ich finde es ein sehr schönes Album. Wo dort redet er unter anderem davon, wie er alles probiert hatte, um diese Sünde zu überwinden: strengere Disziplin, christliche, aber auch weltliche Beratung und Therapie, Psychiatrie, Medikamente, betreutes Wohnen. Aber nicht schien zu funktionieren für ihn, um diese Sünde zu überwinden.

In einem Lied stellt er dann die Frage: „Womit hat Gott mich denn dann wieder hergestellt in dem Ruin, in dem ich mich befand?“ Was ist die Antwort? Gibt es die magische Formel? Es war die Wahrheit seiner Herrlichkeit, die im Sohn Gottes in seinem Angesicht leuchtete, am deutlichsten sichtbar im Evangelium der Gnade. Es war die Herrlichkeit Gottes, sichtbar in Christus, offenbart im Evangelium. Das war das, was ihn dazu gebracht hat, seine Sünde zu überwinden. Er redet – es gibt ein Lied in diesem Album, das heißt „The Daily Gospel“, also „Das tägliche Evangelium“.

Er redet davon, in diesem Lied davon, das Evangelium sei mein tägliches Manner. Es ist nicht so, dass ich jeden Tag gerettet werden muss. Aber es ist eine starke Ermutigung, dass Gott mich heute annehmen wird. So kann ich mich von selbstsüchtigen Vergnügungen abwenden zu Christus, der meine Gerechtigkeit ist, die ich mir niemals verdienen kann. Es ist wichtiger als meine armseligen Leistungen, die einzige sichere Gewissheit, dass der Herr für uns ist. Christus, meine Gerechtigkeit.

Seht ihr, liebe Geschwister, was hat diesen Mann am Ende wiederhergestellt? Es war die Verkündigung von Christus. Du willst eine magische Formel, um deine Sünden zu überwinden, um Versuchungen zu überwinden? Die magische Formel des Christus: die Verkündigung von Christus. Es gibt nicht den Trick, nicht den Zehn-Punkte-Plan, sondern es ist die Verkündigung von Christus. Der Inhalt der Verkündigung des Dieners der Gemeinde ist Jesus Christus. Der Diener des Leibes Christi ist erfüllt von der Erkenntnis von Christus und motiviert von der Liebe Christi. Der Kern seiner Verkündigung bleibt der gleiche, unabhängig vom Publikum oder von den Umständen. Es macht sogar keinen Unterschied, ob du gläubig oder ungläubig ist, denn der Inhalt bleibt Christus. Der Inhalt der Verkündigung bleibt Christus.

Jetzt haben wir uns lange mit dem Inhalt beschäftigt. Jetzt möchten wir zu zweitens kommen: die Art der Verkündigung. Die Art der Verkündigung. Der Inhalt ist Christus. Wie verkündigen wir Christus? Wie machen wir das? Was bedeutet das, Christus zu verkündigen? Zweitens: die Art der Verkündigung.

Vers 28, wir sind immer noch dort: „Ihn verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren.“ Wie genau verkündigen wir diesen Christus nun? Was bedeutet es, ihn zu verkündigen? Erst einmal sehen wir: Wir verkündigen ihn. Das Wort „verkündigen“ hier kommt 18 Mal im Neuen Testament vor und am meisten in der Apostelgeschichte; elfmal kommt es in der Apostelgeschichte vor, wo es meistens eben dafür verwendet wird, um die Verkündigung des Evangeliums zu beschreiben, wie die Apostel das getan haben. Das Wort „verkündigen“ hier ist eine öffentliche Erklärung, eine umfassende Kundgebung.

Wenn wir also Christus verkündigen, handelt es sich – ist es kein Flüstern. Es ist auch kein wohlgemeinter Rat oder ein Vorschlag, wenn wir Christus verkündigen. Wenn wir Christus verkündigen, handelt es sich nicht um eine Botschaft von vielen möglichen Botschaften. Es ist eine klare und öffentliche Deklaration dieses erhabenen Jesus. Wenn wir ihn verkündigen, ist das eine öffentliche Kundgebung dieser Person, Jesu Christi. Wir verkündigen Christus. Es ist eine Proklamation.

Wie machen wir das genau? „Indem“ beschreibt die Art und Weise, wie etwas geschehen wird. Predigen wir diesen Christus. Wie verkündigen wir ihn? Indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren. Ich möchte gerne mit dem Lehren zuerst beginnen, weil das dann etwas einfacher zu erklären ist, und danach reden wir über das Ermahnen. Ja, zuerst also: jeden Menschen in aller Weisheit lehren.

Lehren, das Wort, das hier verwendet wird, kann wortwörtlich damit übersetzt werden: Es ist das Veranlassen zum Lernen. Wenn du lehrst, veranlasst du jemanden zu lernen. Du bringst ihn dazu zu lernen. Lernen ist die Vermittlung von Informationen und die Weitergabe von Wissen. Lehren betrifft zuerst einmal den Verstand. Ja, ich habe vorhin gesagt, wir predigen nicht nur Wissen oder geben nicht nur Wahrheiten weiter. Das stimmt, das ist nicht die Essenz; die Essenz ist Christus. Aber es geht auch nicht ohne die Weitergabe von Informationen. Wenn wir Christus predigen sollen – wer er ist, was er vollbracht hat, was sein Wille ist –, dann müssen wir ja die Wahrheit über ihn kennen und weitergeben. Wie bereits gesagt, Christus zu verkündigen ist nicht nur eine Auflistung von Fakten. Aber es geht nicht ohne die Weitergabe von Wahrheiten und von Lehre.

Wir können Christus nicht verkündigen, wenn unser Verstand nicht erfüllt ist von der Wahrheit über ihn und seinem Wort. Damit zusammenhängt es: die ganze Wahrheit der Schrift, denn Christus ist ja in der gesamten Schrift auch zu finden. Und das sind Aspekte über ihn: die Lehre von der Schrift, die Glaubwürdigkeit der Bibel, die Inspiration der Bibel, die Wahrhaftigkeit der Schrift, die Lehre von Gott, die Lehre der Dreieinigkeit – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Ein Gott, ein Wesen, drei Personen. What the Bible learned, what the Bible Sünde laid, what the Bible left, what the Bible learned, and all these God, and all the Christmas.

Denn zum Beispiel, damit wir das Werk Christi verstehen, müssen wir ja verstehen, was Sünde ist, wer der Mensch ist. Damit wir die Gemeinde verstehen – die Gemeinde ist der Leib Christi, die Braut Christi. Wir müssen Gott verstehen, damit wir Christus verstehen. Diese Einigkeit und all diese Dinge, sie hängen alle miteinander zusammen. Das ist nicht nur für einige wenige Intellektuelle, systematische Theologie. Nein, sondern jeder Mensch – wieder, wir haben gesehen, dreimal: jeder Mensch wird belehrt.

Markus 12, 30 sagt Jesus: „Ja, wir sollen den Herrn – du sollst den Herrn, dein Gott – unter anderem mit deinem ganzen Verstand lieben.“ Nicht nur mit dem Herzen, nicht nur mit der Seele, auch mit deinem Verstand. Dein Verstand muss erfüllt sein mit Wahrheiten, mit Lehre. Denn wenn das nicht der Fall ist, wie willst du Christus predigen? Wie willst du den wahren Christus predigen, wenn du nicht die Wahrheit über ihn kennst und über die Wahrheit über ihn gelehrt bist? Wenn du die Wahrheit von Christus nicht kennst, wenn dein Verstand nicht damit erfüllt ist, dann wirst du einen falschen Christus predigen. Einen Christus deiner Vorstellung, einen Christus, der nicht Christus ist.

Christus zu verkündigen ist also nicht nur die Weitergabe von Wahrheiten, aber es geschieht auch nicht ohne die Weitergabe von Wahrheiten, ohne Lehre. Wir lernen auch die Wahrheit also, wenn wir Christus verkündigen. Wir geben Wahrheit weiter. Wir bringen Menschen dazu zu lernen, Wahrheiten über Christus. Und wie gesagt, es geht nicht nur um theologische Wahrheiten und Realitäten. Es geht ja auch darum, seinen Willen, über seinen Willen zum Beispiel zu lehren. Dasselbe Wort für Lehren kommt sehr oft im Neuen Testament vor. Es kommt ja unter anderem auch in Matthäus 28 vor. Matthäus 28 im Missionsbefehl, Verse 19 bis 20, heißt es folgendermaßen: „Matthäus 28, 19 bis 20. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie…“ Was soll gelehrt werden? Geht es hier einfach nur um die Informationen von? Nein. „Leard sie alles to bewahren, was ich euch geboten habe.“ Lehrt sie zu gehorchen.

Lehrt sie systematische Theologie und die Wahrheit über Gott und die Welt und Sünde und Mensch und das Heilswerk und all diese Dinge, und lehrt sie zu gehorchen. Das bedeutet es, ein Jünger zu sein und Jünger zu machen. Lehrt sie zu gehorchen. Wir sollen nicht nur Hörer des Wortes sein, wir sollen Täter des Wortes sein. Also ein Lerner zu sein bedeutet zu hören und zu tun. Ein Jünger zu sein – Jünger bedeutet ja, das griechische Wort bedeutet Schüler. Ein Jünger Christi ist ein Schüler. Und der Schüler lernt nicht nur und erfüllt damit seinen Verstand, er lernt auch zu gehorchen. Ein Jünger, ein Lerner hört nicht nur, sondern er tut auch. Wir sollen lehren zu gehorchen. Das bedeutet natürlich, wenn wir lehrernen sollen, wenn wir Lehrer sein sollen, müssen wir zuerst und müssen wir auch Lehrer sein. Lernen, bereit sein zu lernen, sowohl die Wahrheit als auch den Gehorsam.

Jeden Menschen in aller Weisheit lernen, und dann haben wir auch: jeden Menschen ermahnen. Das Wort ermahnen hier ist auch interessant. Wörtlich besteht es aus dem Wort Verstand und legen oder hinlegen oder platzieren. Ja, also wörtlich könnte es heißen: Verstand platzieren, in den Verstand platzieren.

Ein Kommentator definierte dieses Wort als das In-Ordnung-Bringen der Gedanken einer Person. Zu ermahnen bedeutet also, die Gedanken einer Person in Ordnung zu bringen, in eine rechte Ordnung zu bringen. Es wird in der Bibel mit „ermahnen“ und „zurechtweisen“ übersetzt im Neuen Testament. Wir verkünden Christus also nicht nur durch das Lehren, sondern auch durch Zurechtweisung und Ermahnung. Indem man jemanden — zum Beispiel der sich in Sünde befindet oder jemand, der sich auf dem falschen Weg befindet, indem er einer falschen Lehre folgt — indem man in sein Leben hineinspricht, ihn von dieser Sünde überführt und ihn korrigiert und ihn zurück auf den rechten Weg bringt. Wir verkündigen Christus, indem wir jeden Menschen ermahnen.

Sprüche 27, Vers 6 — dort heißt es, Sprüche 27, Vers 6: „Treu gemeint sind die Schläge dessen, der liebt, aber überreichlich die Küsse des Hassers.“ Einen Menschen zu ermahnen oder zurechtzuweisen, ist kein Merkmal von Lieblosigkeit oder Härte. Es ist das Gegenteil. Die Sprüche reden davon: Treu gemeint sind diese Schläge. Wessen Schläge? Dessen, der liebt. Liebe ist es, Schläge zu verteilen, laut Sprüche. Wir sehen das ähnliche Prinzip bei Eltern: Wer sein Kind liebt, wird die Rute nicht schonen.

Zum Beispiel, wenn wir einem Ungläubigen Christus zu verkündigen vermitteln, lernen wir ihn über diese Wahrheiten; aber es ist auch unsere Aufgabe, ihm zum Beispiel durch das Gesetz, durch die zehn Gebote seine Sünde aufzuzeigen, seinen Zustand vor Gott als Schuldigen aufzuzeigen. Und was das für ihn bedeuten würde: ihn zu warnen, ihn zu ermahnen, dass er in die Hölle gehen wird, wenn er ohne Christus vor Gott steht. Nur dann wird er ja auch die Notwendigkeit für einen Erlöser erkennen, dass er aus sich selbst heraus nicht gut genug ist, sondern einen Erlöser und einen Stellvertreter braucht.

Zu ermahnen bedeutet zum Beispiel, einen Bruder oder eine Schwester in der Gemeinde von ihrer Sünde zu überführen, wenn wir in seinem Leben eine Sünde sehen. Wenn wir sehen, dass er sich auf einem falschen Weg befindet, wenn wir sehen, dass er zum Beispiel beginnt, einer falschen Lehre zu folgen. Dann ist es die Verantwortung eines Gläubigen, ihn zu ermahnen, ihn durch die Ermahnung Christus zu predigen.

Das ist oft eine unangenehme Aufgabe. Und wir vermeiden es lieber zu ermahnen oder zurechtzuweisen, weil es einfacher ist, weil es komfortabler ist, das zu vermeiden. Auf der einen Seite ist es unsere Menschenfurcht. Wir sorgen uns um die Reaktion auf unsere Ermahnung: Was wird er von mir denken? Was wird er von mir sagen? Was, wenn er es nicht annimmt? Was, wenn er stattdessen mir einen Fehler aufzeigen will? Menschenfurcht. Auf der anderen Seite mögen wir es auch nicht, ermahnt zu werden, und reagieren schnell beleidigt, wenn wir ermahnt oder zurechtgewiesen werden.

Aber liebe Geschwister, das darf nicht unser Maßstab sein. Wir dürfen nicht fleischlich sein, wir dürfen nicht wie die Welt sein und auf Ermahnung beleidigt reagieren oder uns fürchten vor Ermahnung und Zurechtweisen — unseren Bruder oder unsere Schwester zu ermahnen und zurechtzuweisen —, weil wir Angst vor der Reaktion haben. Wenn du in ihrem Leben Sünde siehst oder merkst, dass sie sich auf einem falschen Weg befinden, aber aus Gemütlichkeit und Menschenfurcht nichts sagst, dann hasst du deinen Bruder. Du bist nicht sorgfältig, du bist nicht liebevoll oder verständnisvoll, du hasst deinen Bruder. Das ist das, was die Bibel sagt.

Seht, was — und das Beispiel fand ich interessant, das habe ich in einer Predigt gehört — was der Apostel Paulus mit den Ephesern jahrelang gemacht hat. Ja, Apostelgeschichte, Kapitel 20. Apostelgeschichte Kapitel 20, ab Vers 20. Ich glaube, wir haben uns diese Verse auch im Rahmen dieses Textes immer wieder angeschaut. Apostelgeschichte Kapitel 20, ausgewählte Verse ab Vers 20: „Wie ich nichts zurückgehalten habe von dem, was nützlich ist, dass ich es euch nicht verkündigt.“ Wir haben hier das Wort „verkündigen“.

„Und euch gelehrt hätte“ – hier haben wir das Wort für Lehren – „öffentlich und in den Häusern, da ich sowohl Juden als auch Griechen die Buße zu Gott und den Glauben an so den Herrn Jesus Christus bezeugte.“ Hier sehen wir den Lehrenteil, wie Paulus sie jahrelang belehrt hat. Er hat nichts zurückgehalten. Wir haben später auch gesehen, dass er davon redet, dass er den ganzen Ratschluss Gottes ihnen verkündigt hat. Also die ganze Wahrheit. Er hat ihnen nichts zurückgehalten. Er hat sie belehrt.

Und wir sehen hier: Das Belehren bin, haltet auch das Lehren, Buße zu tun, „da ich sowohl Juden als auch Griechen die Buße zu Gott und den Glauben an Jesus Christus bezeugte“. Hier haben wir das Lehren, dann haben wir aber auch das Ermahnen in Vers 31. Apostelschete 20, 31: „Darum wacht und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Nacht und Tag nicht aufgehört habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen.“

Und hier haben wir dasselbe Wort für Ermahnen. Tag und Nacht, drei Jahre lang, hat Paulus sie ermahnt. Sie gewarnt. Das müsst ihr euch mal vorstellen: drei Jahre lang Tag und Nacht ermahnt werden. Das ist hart, sowohl für Paulus, aber natürlich sicherlich auch für die Zuhörer gewesen. Aber waren die Efässer beleidigt? „Paulus ist reich, drei Jahre lang hast du uns nun ermahnt, uns zurechtgewiesen.“ Waren sie froh, als Paulus endlich weg war? „Endlich hörte auf, uns mal zu ermahnen, Tag und Nacht.“ Das sind ja die Abschiedsworte von Paulus an die Efäßer. Kapitel 20, Vers 37: „Es entstand aber lautes Weinen bei allen, und sie fielen Paulus um den Hals und küssten ihn“ – diesen Paulus, der sie drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört hat, zu ermahnen. Zurecht zu weisen, zu korrigieren. Wie gehen sie mit ihm um? Sie wünschten sich, er würde sie nicht verlassen. Sie legen ihn um den Hals und küssen ihn und weinen.

So soll Gemeinde sein. So soll Gemeinde sein. Ein gegenseitiges Belehren und Ermahnen. Und dass man sich dafür gegenseitig schätzt und liebt, dass man sich ermahnt. Genau das dazu fordert Paulus die Kolosser dann im Kapitel 3 später auf. Wir werden es sehen dann im Kapitel 3. 3, Vers 16, dort heißt es: „Das Wort des Christus wohnen reichlich in euch. In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig. Mit Psalmen und Lobbildern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade.“

So soll eine Gemeinde sein. Liebe Geschwister, lasst uns nicht wie die Welt sein, die beleidigt ist, wenn sie ermahnt wird, die Menschenfurcht hat zu ermahnen. Lasst uns eine Gemeinschaft von Menschen sein. Wer sind wir? Sind wir Menschen, die durch ihre eigene Gerechtigkeit hier sind? Was verlieren wir, wenn wir ermahnt werden? Dass wir Sünder sind? Dass rauskommt, dass wir Sünder sind? Newsflash. Wir sind alle hier, weil wir Sünder sind. Nicht, weil wir besser als andere Menschen sind. Nicht, weil wir uns vor Menschen uns eine falsche, geheuchelte Reputation bewahren wollen. Wir sind eine Versammlung von Sündern, denen Gnade widerfahren ist. Wieso fürchten wir also den Menschen? Wieso sind wir wie die Welt, wenn wir korrigiert werden? Lasst uns nicht so sein, liebe Geschwister.

Lasst uns eine Gemeinde sein, die belehrt und ermahnt und die Belehrung und Ermahnung annimmt. „In aller Weisheit“, sagt Paulus. „In aller Weisheit“ kommt mit dem Lehren zusammen, aber ich glaube, es ist auf beides, auf das Lehren und Ermahnen, bezogen. Das Lehren und Ermahnen muss in Weisheit geschehen. Wir sind keine Roboter, denen einprogrammiert ist: „Predigt Christus, indem ihr ermahnt und lehrt.“ Es ist nicht das kalte Deklarieren von „Du bist Sünder“ oder „Du hast das falsch gemacht“. Es muss in Liebe, es muss in Sanftmut, es muss in Weisheit geschehen. Wann ist Ermahnung notwendig? Wann ist Lehren notwendig? Was muss gelehrt werden? Wann und wie muss ermahnt werden? Das erfordert Weisheit. Weisheit ist die rechte Anwendung des Wissens und des Gelerntens. Lasst uns also ermahnen, lasst uns lernen in Weisheit.

Was sagt Paulus in Kolosser 3,16, wo ich gerade gesegt habe? „Das Wort des Christus wohnt reich in euch.“ Und dann: „In aller Weisheit und lehrt und ermahnt euch gegenseitig.“ I must from the Word of Christus erfilled sein, from him error, but at the end of the day and leere Christus. Er is the Inhalt meiner Botschaft, auch when I learn. Also muss meine Botschaft auch diesen Christus beinhalten – in all seiner Güte, in all seiner Sanfmut, in all seiner Weisheit, in seiner Liebe.

Ich möchte es nur kurz nochmal wiederholen: Dreimal in diesem Vers wird „jeder Mensch“ wiederholt. Die Verkündigung kennt keine Grenzen. Die Verkündigung kennt auch nicht das Ansehen der Person. Ob reich oder arm, Heide oder Jude, gläubig oder ungläubig, ob uns jemand sympathisch ist oder unsympathisch ist – spielt keine Rolle. Jeden Menschen ermahnen, jeden Menschen belehren, damit jeder Mensch in Christus voller Nett dastehen kann.

Wir sehen also: Der Diener der Gemeinde verkündet Christus, indem er jeden Menschen lehrt und ermahnt. Er gibt die Wahrheiten über Jesus, sein Wort und seinen Willen weiter und spricht auch in das Leben der Menschen hinein, um Menschen zurechtzuweisen, wenn es nötig ist. Dabei macht er keinen Unterschied und sieht nicht auf das Ansehen der Person.

Damit wollen wir heute abschließen. Wir haben gesehen: Paulus beschreibt seinen Dienst. Als Diener der Gemeinde, des Leibes, freut er sich in seinen Leiden. Wir haben das fröhliche Leiden des Dieners gesehen. Er ist ein von Gott berufener Diener und Verwalter, der das Geheimnis Gottes vom innewohnenden Christus verkündet. Und heute haben wir begonnen zu sehen: Christus, was die Verkündigung des Dieners ist. Und Christus ist die Essenz seiner Verkündigung. Und er tut das, indem er verkündigt – also proklamiert, öffentlich erklärt und kundgebt –, indem er ermahnt und indem er lehrt, und zwar jeden Menschen.

Was können wir daraus lernen? Die Anwendung heute, das ist eine einzige Anwendung: Verkündige jeden Menschen Christus. Das ist es, was ein Diener des Christus macht. Er verkündigt Christus, und zwar jedem Menschen, indem er lehrt und ermahnt. Vergangene Woche haben wir bereits gesehen – und es war vergangene Woche wichtig zu verstehen –, dass jeder Gläubige ein Diener der Gemeinde ist. Jeder Gläubige hat seinen Dienst.

Ja, dienen bedeutet nicht nur predigen, es bedeutet nicht nur irgendwie vor Menschen etwas Sichtbares zu tun. Dienen beginnt damit – wir haben in der vergangene Woche darüber geredet – zu kommen zum Bibelstudium, zum Gebet, zum Gottesdienst. Dienen bedeutet, in der Gemeinschaft gemeinsam sich zu ermutigen, zu ermahnen, zurechtzuweisen, Anliegen auszutauschen, füreinander zu beten, mitzusingen, der Predigt zu folgen, Gemeinschaft zu haben, sich auszutauschen, Essen mitzunehmen, mit anzupacken, financial zu unterstützen. All diese Arten, all diese Dinge können Dienst der Gemeinde sein.

Heute haben wir einen ganz konkreten Aspekt des Dienstes gesehen, nämlich den Dienst der Verkündigung. Als Diener der Gemeinde Christi – also jeder Gläubige, denn jeder Gläubige ist Diener der Gemeinde Christi – ist es deine Aufgabe, Christus zu verkündigen. Es ist nicht nur die Aufgabe des Predigers, der Ältesten, des Evangelisten; es ist deine Aufgabe, Christus zu verkündigen. Und nein, nicht jeder tut das von der Kanzel aus. Nicht jeder tut das auf der Straße durch eine Straßenpredigt. Aber du kannst es tun. Du kannst es tun, und du sollst es tun.

Zum Beispiel – oder über die Beispiele wollen wir gleich reden. Zuerst möchte ich noch beim Inhalt bleiben: Es ist nicht deine Aufgabe, Diskussionen zu gewinnen oder wissenschaftlich den Glauben zu belegen. Sondern der Kern deiner Botschaft ist Jesus Christus. Nicht nur eine abstrakte Wahrheit oder ein philosophisches Prinzip, sondern eine Person. Und liebe Geschichte, es gibt nichts Größeres. Es gibt keins Würdigeres, was der Inhalt unserer Botschaft sein könnte.

Allein im Kolossabrief haben wir schon gesehen, wie erhaben dieser Jesus ist, wie herrlich er ist. Wenn deine Botschaft einen anderen Innehalt hat als diesen Jesus, dann enthältst du deinem Zuhörer des Kosmos. Was es gibt. Du enthältst es ihm. Wie verkündigst du Jesus? Wie machst du das? Du sagst ja nicht einfach nur: „Christus, Christus, Christus“, ständig und hintereinander. Du tust es, indem du über die Wahrheiten über ihn lehrst – über ihn, seine Person, sein Werk, sein Wort, sein Willen. Und indem du ermahnst; du sprichst in das Leben von Menschen hinein, zeigst ihnen auf, wenn sie sich auf dem falschen Weg befinden, und rufst sie und ermahnst sie, auf den richtigen Weg zu kommen.

Wem verkündest du diesen Jesus? Wen sollst du lehren und ermahnen? Jeden Menschen. Jeden Menschen, jeden Menschen. Ohne Ansehen der Person. Ob in der Gemeinde oder ob in der Welt, ob angenehm oder unangenehm. Was bedeutet das für dich? Wie gesagt, nicht jeder steht, macht das von der Kanzler aus, nicht jeder macht das von der Straße in der Straßenpredigt aus. Aber du kannst Christus verkündigen, zum Beispiel deinen ungläubigen Nachbarn, deinen Freunden, deinen Arbeitskollegen und deinen Verwandten. Verkündige ihnen diesen Christus. Du sollst ja jedem Menschen Christus verkündigen. Das muss nicht von einem Kanzel aus geschehen, das kann in einem Gespräch geschehen: am Mittagstisch, beim Abendessen, beim Familientreffen. Verkündige den Verlorenen dieser Welt Christus.

Lehre sie über Christus: seine Gottheit, seine Gerechtigkeit, seine Heiligkeit. Lehre sie über ihre Sünde, überführe sie. Ja, ihr kennt das – wie durch das… durch die zehn Gebote zum Beispiel. Man könnte die zehn Gebote durchgehen und sie darüber belehren, was Gottes Maßstab ist und wie wir in dem Licht dieses Maßstabs sind. Belehre sie über das Heilswerk Jesu Christi, wie er den Zorn Gottes anstelle von Sündern auf sich genommen hat. Wie er Gottes Zorn zufriedengestellt hat. Und wie durch den Glauben der Sünder gerechtfertigt wird, indem die Gerechtigkeit Christi auf den Sünder, dem Sünder angerechnet wird, während die Schuld und Sünde des Sünders Christus am Kreuz angerechnet wurde.

Belehre sie darüber. Aber belehre sie da nicht nur; ermahne sie, weise sie zurecht, dass sie sich auf einem falschen Weg befinden, auf dem breiten Weg, der ins Verderben führt. Dass, wenn sie ohne Christus bleiben, sie eines Tages vor Gott gestehen werden, die Bücher aufgetan werden und sie in die Hölle fahren werden wegen ihrer Sünde. Weise sie zurecht, indem du sie aufrufst zur Buße, zur Umkehr von ihrem sündhaften Weg und sündhaften Leben zu Christus, zu Gott. Warne sie vor einem Leben ohne Christus, das in der Hölle enden wird. So verkündigst du Christus, indem du das Evangelium weitergibst deinen Mitmenschen.

Und vergiss dabei nicht: Du verkündigst eine Person. Du redest von deinem Heiland. Du willst die Leute nicht einfach nur fertigmachen. Du willst nicht einfach nur ihnen Wahrheiten präsentieren. Du präsentierst ihnen deinen Heiland, Jesus Christus. Wie würdig ist er, dass du ihn verkündest diesen Verlorenen, die keine andere Hoffnung haben als Jesus?

Wie kannst du Christus noch verkündigen? In der Gemeinde kannst du Christus verkündigen. Lass uns eine Gemeinde sein, die sich gegenseitig Christus verkündigt. Denn auch wir brauchen die Verkündigung von Christus. Für Ermutigung, für Trost, für die Überwindung von Versuchungen und Sünden brauchen wir Christus und die Verkündigung von ihm. Wir tun das, indem wir gemeinsam über ihn reden, unser Zeugnis miteinander teilen, wie Christus uns gerettet hat. Was wir über Christus diese Woche gelernt haben, zum Beispiel; wie Christus in unserem Leben gewirkt hat. Wir verkündigen uns Christus, indem wir für unsere Anliegen austauschen und füreinander beten. Denn das repräsentiert uns doch auch Christi Fürsorge für uns. Ich möchte erneut sagen: Wirklich über ihn.

Manchmal sind wir Menschen einfach manchmal so verdreht, dass wir im geistlichen Deckmantel zwar oberflächlich von Christus reden, aber am Ende des Tages sind wir Zentrum des Gesprächs und Zentrum der Geschichte. Lass uns über ihn reden und ihn zum Helden machen, ihn zum Mittelpunkt machen – auch in der Gemeinde. Rede über die Herrlichkeit des Christus, seine Schönheit, seine Größe, seine Erhabenheit.

Schau deinem Bruder, lehre sie und ermahne sie. Lieben wir uns einander, indem wir uns ermahnen, treue Schläge verteilen, wo es nötig ist. Schau deinem Bruder oder deiner Schwester nicht zu, wie er oder sie sich auf einem falschen Weg entlanggeht, und sprich in sein Leben hinein. Mit Sanftmut und Liebe zeige ihm auf, dass er sich auf dem falschen Weg befindet, und unterweise ihn auf den richtigen Weg. Das bedeutet es, Christus zu verkündigen. So dienst du deiner Gemeinde, indem du der Welt da draußen und deinen Geschwistern hier drinnen Christus verkündigst, indem du sie belehrst, indem du sie ermahnst und zurechtweist.

Und zu guter Letzt: Du kannst Christus nur verkündigen, wenn du an ihn glaubst. Wenn du nicht an ihn glaubst, dann kannst du ihn nicht verkündigen. Dann möchte ich ihn dir heute verkündigen. Und ich habe schon über diesen Christus geredet. Die Botschaft, die wir an die Ungläubigen und an die Verlorenen in dieser Welt gehen, geht auch an dich, wenn du vor Gott eines Tages stehen wirst – und eines Tages wirst du vor Gott stehen. Und das ohne Christus, dann wirst du in den Feuersee geworfen werden und ewige Verdammnis erleben. Denn nach Gottes Maßstab, nach seinem perfekten und heiligen Maßstab und seiner Gerechtigkeit, bist du ein Sünder, bist du sein Feind.

Aber dieser Jesus, dieser Erhabene, der selbst Gott ist, ist Mensch geworden, auf diese Erde gekommen und hat sein Leben für Sünder gegeben als Lösegeld. Er hat dich freigekauft, deinen Schuldschein – den Schuldschein von Sündern – zerrissen am Kreuz, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben hat. Wer ihn anruft, wer an ihn glaubt, wer daran glaubt, dass er für deine Sünden am Schuld am Kreuz bezahlt hat, stellvertretend, dieser wird gerettet werden. Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Diesen Christus verkündige ich dir heute. Und ich ermahne dich, Buchst du zu tun. Kehre um von deinem Weg, kehre um von deinen Sünden und kehre zu Christus, dem Heiland. Ihm möge alle Erde zuteil werden. Amen.

Lasst uns beten. Jesus Christus, wir haben gesungen: „Das höchste Gut bist du, unser Erlöser.“ Es gibt nichts mehr, was Gott uns schenken könnte. Wie wahr sind diese Worte. Du bist wahrhaftig das höchste Gut und das Kostbarste, was uns Gott hätte schenken können. Du in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit, ist das große Geheimnis – eines dieser Geheimnisse, das verborgen war, nun aber offenbar ist. Was für ein Geschenk!

Herr Jesus, wenn du Zentrum und Mittelpunkt des Universums bist, wenn alles in dir, durch dich und zu dir hin geschaffen worden ist, wie sehr – wie würdig bist du und wie viel würdiger bist du, der Zentrum und der Mittelpunkt unserer Botschaft und unserer Verkündigung zu sein? Du bist würdig, dass unser Herz und unser Leben und unsere Gedanken sich ganz allein um dich drehen. Und du bist würdig, dass du der Inhalt unserer Botschaft bist, sowohl an die verlorenen Seelen in dieser Welt als auch unseren Geschwistern in der Gemeinde.

Jesus Christus, ich bitte dich: Damit wir dich verkündigen können, müssen wir erfüllt sein von der Erkenntnis von dir. So erfülle uns. Du hast uns dein Wort geschenkt, mit dem wir uns täglich beschäftigen dürfen. Du hast uns die Predigt geschenkt. Auch in den vergangenen Wochen, in diesem Kolossabrief, hast du uns diese unermesslich großen Wahrheiten über dich geschenkt. Lasst uns darüber nachsinnen. Lasst uns erfüllt damit sein. Lasst das geschenkt, dass unsere Tage damit erfüllt sind, wo wir reflektieren über dich und deine Person – wer du bist, was du vollbracht hast.

Lass uns erfüllt sein von der Lehre von dir, vom Wissen von dir, sodass wir dich lieben. Und diese Liebe, deine Liebe zu uns, uns dazu drängen möge, dich auch zu verkündigen, heilig zu leben, unseren Geschwistern und der Gemeinde zu dienen, indem wir dich verkündigen. In Wahrheit und in Treue. In Belehrung und in Ermahnung. Darum bitten wir dich, Herr Jesus Christus.

Schenk, dass diese Gemeinde hier, diese Solideo Gloria-Gemeinde hier, eine Gemeinde ist, die sich gegenseitig Christus verkündigt, die in diese Welt hinaus den Verlorenen Christus verkündigt, indem wir jeden Menschen lehren und jeden Menschen ermahnen. Damit jeder Mensch vollkommen in dir dargestellt werden kann, schenke das doch in dieser Gemeinde. Dein Name möge verherrlicht werden. Amen.

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