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Lass uns beten. Vater, was für wunderbare Lieder hast du uns geschenkt. Sie loben dich, Herr. Sie zeigen uns. Sie ermahnen uns, worauf wir schauen müssen. Und Herr, wenn wir diese Lieder singen, dann fragen wir uns immer wieder, ist das Wahrheit in unserem Leben? Sehnen wir uns nach der Droge? Haben wir dieser Welt versagt? Und singen wir mit Wahrhaftigkeit, dass wir uns sehnen, Herr, dich zu sehen, dass wir uns sehnen, mit dir zu sein? Herr, ist das Wahrheit? Und Herr, wenn wir uns jetzt setzen und dein Wort aufschlagen, so schenk uns doch den Verstand. Schenk uns doch die Ehrlichkeit. Schenk uns doch die Klarheit. Das trügerische Herz, das wir haben, zu untersuchen, es zu prüfen, es zu durchleuchten durch dein heiliges, unfehlbares Wort. O Herr, damit wir sehen, wer du bist. O Herr, damit wir sehen, was dein Wille für unser Leben ist. O Herr, damit wir sehen, ob unser Herz wirklich ungeteilt dir gehört. Herr, schenke uns allen offene Augen, offene Ohren und einen klaren Blick auf das, was dein Wort sagt. Wir bitten dich das im Namen deines Sohnes, Jesus Christus. Amen. Bitte setzt euch. Ja, Geschwister, schlagen wir auf Matthäus Kapitel 16, wie wir gerade in der Lesung gehört haben. Und während wir das Wort Gottes zu Matthäus Kapitel 16 aufschlagen, möchte ich euch gerne auch zu unserem Gottesdienst heute begrüßen. Dies ist ein besonderer Tag. Es ist der erste Tag dieser Woche. Und diesen ersten Tag dieser Woche möchten wir damit beginnen, dass wir gemeinsam zusammenkommen, um den Herrn anzubeten. Das Erste, was wir tun in dieser Woche, wo wir rein starten, ist, dass wir sein Wort aufschlagen und ihm den Raum geben, in unser Leben zu sprechen. Aber nicht nur das, sondern auch zu gedenken. Wir sehen hier das Brot und den Traubensaft. Wir kommen hier auch zusammen am ersten Tag der Woche, um zu gedenken, was er getan hat. Und auch zu gedenken, dass er kommen wird. Richtig? Und auch zu verkündigen. Wem? Uns gegenseitig. Aber wisst ihr, die Schrift sagt auch, Dass wenn wir das Brot und den Kelch zu uns nehmen, nicht nur die sichtbare Welt, sondern auch die unsichtbare Welt schaut. Und weißt du, was sie sagen? Sie loben Gott. Weil das einst Gefallene, das einst in Rebellion Gewesene, wieder aufgebaut wird und zu Christus schaut. Es hat Versöhnung stattgefunden. Ja, so begrüßen wir euch hier in der Gemeinde. Und wir freuen uns, dass wir heute das Wort Gottes aufschlagen können und diesem Gott, der uns versöhnt hat mit sich selbst, den Raum schenken können, geben können, in unser Leben hineinzusprechen.
In Matthäus Kapitel 16 befinden wir uns gerade in einer Serie über die Gemeinde. Wir möchten uns anschauen in dieser Serie, was ist die Gemeinde? Was ist die Identität der Gemeinde? Was ist die Funktion der Gemeinde? Wieso ist die Gemeinde anders als alles andere auf dieser Welt? Und wenn wir uns diese Serie anschauen, dann kommen wir zu Matthäus Kapitel 16. Weil dort zum ersten Mal in der gesamten biblischen Geschichte die Gemeinde erwähnt wird. Ist dir das aufgefallen? Bevor Pfingsten in Apostelgeschichte 2 die Gemeinde eigentlich geboren wird, greift Jesus diesen Punkt schon auf. Und er selbst gibt uns die Identität, er gibt uns die Wahrheit und er gibt uns die Klarheit über die Gemeinde. Letzte Woche haben wir uns die Frage gestellt, wer ist Jesus? In Matthäus Kapitel 16, in den Versen 13 bis 16 haben wir uns vier Wahrheiten angeschaut. Über die Person Jesu Christi. Und wir haben gesehen, dass die Gemeinde nicht anfängt mit einer Struktur, sie fängt nicht an mit einer Hierarchie, sie fängt auch nicht damit an. Wie die Gebäudeaufteilung, die Raumaufteilung, die rechtlichen Rahmenbedingungen sind, die Gemeinde fängt mit einer Person an. Die Gemeinde fängt mit der Person Jesu Christi an. Und Jesus stellt diese entscheidende Frage seinen Jüngern. An einem Ort Caesarea Philippi, wo Götzendienst vollzogen wird. Jesus zieht sich zurück mit seinen Jüngern nach zweieinhalb Jahren. Und spricht sie an und fragt: Was denken die Menschen, wer ich bin? Zweieinhalb Jahre hat Jesus öffentlich gewirkt. Zweieinhalb Jahre hat Jesus Wunder getan. Er hat in den Synagogen gepredigt. Er hat Menschen Fragen beantwortet. Er hat Tote auferweckt. Lahme geheilt, Aussätzigen, wieder Anschluss zum Leben gegeben. Und Jesus stellt jetzt die Frage: Was denken die Menschen, wer ich bin? Wer der Sohn des Menschen ist. Und wir haben letzte Woche herausgefunden, die Menschen dachten durchaus positiv über Jesus. Einige dachten, er ist Elia. Andere dachten, es ist Jeremia. Andere wiederum dachten, er ist Johannes der Täufer oder einer der Propheten. Die Menschen um Jesus waren nicht gegen ihn. Sie waren für ihn. Für ihn in einer Weise, wo sie sogar seine göttliche Herkunft und seine Geistlichkeit anerkannten. Siehst du das? All diese Titel, all diese Bezeichnungen beschreiben kein feindseliges Bild gegenüber Jesus. Aber sie beschreiben nicht die Wahrheit über Jesus Christus. Ist es nicht so, dass oft Menschen. Das Gute, das Positive, das Religiöse und manchmal sogar das Übernatürliche über Jesus anerkennen. Aber sie fallen zurück. Sie erreichen es nicht, die wahre Identität Jesu zu erfassen. Nachdem Jesus die allgemeine Wahrheit der Volksmenge erfahren hat, dreht er sich zu seinen Jüngern. Er fragt sie zweieinhalb Jahre später, persönlich, direkt. Er fragt sie und sagt in Vers 15: Ihr aber, ihr aber, was denkt ihr, wer ich bin? Und wir haben festgestellt, das ist die alles entscheidende Frage. Die sich heute jeder Mensch auch stellen muss. Es ist einfach, über andere zu reden. Es ist einfach wie bei den Fußballspielen am Spielfeldrand zu stehen und zu kommentieren, was jemand anderes hätte besser machen können. Es fällt uns leicht. Wir tun das mit einer Leichtigkeit. Aber wenn es persönlich wird, wenn es direkt wird, Dann wollen wir uns drücken, richtig? Lass mich dich heute fragen, ganz persönlich, wie auch Jesus seine Jünger gefragt hat. Was denkst du, wer Jesus ist? Und Petrus tritt hervor. Und er sagt mit Klarheit in Vers 16, Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Petrus spricht etwas aus, das radikal anders ist als das, was die Menschen von ihm denken. Siehst du den Unterschied, den radikalen Unterschied zwischen das, was Petrus sagt, und das, was die Menschen sagen? Petrus sagt: wenn er Jesus als den Christus bezeichnet, haben wir uns letzte Woche angeschaut, er bezeichnet ihn als den Messias, den Gesalbten. Mit diesem Halbsatz, mit dieser Phrase, sagt Petrus. Du bist derjenige, mit dem sich das gesamte Alte Testament erfüllt. Du bist die Hoffnung, auf die das gesamte Volk Israels wartet. Er sagt: Du bist derjenige, Messias, du bist der Messias, der Frieden und ein ewiges Reich aufbauen wird. Mit diesem einzigen Halbsatz, du bist der Christus. Fasst Petrus, die gesamte Hoffnung und Prophezeiung von Jahrhunderten zusammen. Aber Petrus hört nicht auf. Das ist die halbe Wahrheit. Petrus erkennt noch mehr. Petrus erkennt. Etwas Tiefgründigeres. Was ist der nächste Halbsatz? Du bist der Christus, und es ist nicht Schluss, da er setzt fort: Du bist der Sohn des lebendigen Gottes. Was bedeutet das? Was bedeutet das? Es bezeugt, dass es nicht nur um Religiosität geht. Dass es nicht nur um Geistlichkeit geht. Es bedeutet, dass es nicht nur um eine Funktion und um einen Vorteil für ein Volk, für eine Menschengruppe gibt. Nein, was Petrus hier bekennt, ist die Identität über Jesus. Er bekennt, dass Jesus Gott ist. Wir haben uns das genau angeschaut letzte Woche. Es ist eine Aussage, die über die Natur Jesu urteilt, die die Natur Jesu als nicht nur einen natürlichen Menschen bezeugt. Sondern seine Natur auf den lebendigen Gott zusammenführt. Wenn Petrus Jesus hier als den Sohn des lebendigen Gottes bezeugt, sagt er, Du hast die gleiche Natur wie der Vater. Du hast die gleiche Göttlichkeit. Wir sprechen von der Natur, von der Essenz. Du hast die Essenz des Vaters. Mit anderen Worten, du bist Gott. Was für eine wahre, was für eine klare Aussage. Und Petrus spricht diese Worte aus. Und wir haben uns angeschaut letzte Woche. Sofort muss Jesus intervenieren. Sofort muss Jesus etwas sagen. Sofort muss Jesus hier ein Bekenntnis loslassen, eine Wahrheit aussprechen. Jesus sagt zu Petrus in Vers 17, und Jesus antwortete und sprach zu ihm, glückselig bist du. Dass jeder Mensch sich einmal dem Volk zuordnen kann oder sich Petrus zuordnen kann. Wenn er sich dem Petrus zuwendet, kann Jesus zu einem sagen: Glückselig bist du. Und wir wissen, Jesus spricht, den Segen von der Bergpredigt. Dem Petrus aus. Erinnerst du dich an die Bergpredigt? Erinnerst du dich an die Seligpreisungen in Matthäus Kapitel 5? Glückselig sind die! Glückselig sind die. Und immer und immer wieder von Vers 1 bis 10 beschreibt Jesus die Wirklichkeit eines Himmelsbürgers. Und all diese Segnungen spricht Jesus nun zu Petrus. Und dann setzt er fort und sagt. Glückselig bist du, Simon Bar-Jona. Und wir haben gesehen, Jesus spricht hier den ganzen Namen von Petrus aus. Ja, wir kennen das von hier, ist es nicht? Wenn wir etwas Wichtiges zu Kindern sagen, und im Deutschen sagt man das, ja, dann spricht man den vollen Namen aus. Wenn meine Mutter mir etwas Wichtiges sagen möchte aus deutscher Sicht, würde sie sagen, William Carey Benjamin. Man spricht alle Namen aus. Und oft, manchmal denkt man sich, oh, jetzt bin ich in Schwierigkeiten. Aber in der Bibel ist das nicht der Fall. Wenn Jesus hier ausspricht, Simon, Bar-Jona, was bedeutet? Simon, Sohn des Jonas, weißt du, was das bedeutet? Du bist ein einfacher Mensch. Du bist nicht gelehrt, du bist nicht besonders, du bist nicht besonders begabt. Du bist ein einfacher, ein normaler Mensch. Man würde heute sagen, du bist ein gewöhnlicher Mann, der von einem Vater gezeugt und geboren wurde. Seht ihr den Kontrast? Petrus sagt, du bist der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus dreht sich zu ihm hin und sagt: Du bist der Sohn eines gewöhnlichen Mannes. Seht ihr diese Parallele hier? Und was sagt Jesus hier über Petrus? Denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart. Sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Jesus spricht über die Quelle seiner Offenbarung. Jesus spricht über die Quelle der Erkenntnis des Petrus. Und Jesus muss sagen: Du bist nicht die Quelle. Deine Herkunft ist nicht die Quelle. Deine Geburt, dein Vater ist nicht die Quelle. Und er setzt fort und sagt nicht mal deine Natur. Fleisch und Blut, nicht mal deine Natur, nichts, das aus dir geboren ist, hat dich zu dieser Erkenntnis geführt. Weißt du, was Jesus sagt? Du in deiner Gewöhnlichkeit wirst diese Wahrheit nicht erkennen. Warum? Warum sagt das Jesus? Warum können wir, warum kann der Mensch in seiner normalen Sterblichkeit, in seinem Fleisch und in seinem Blut diese Wahrheit über Jesus nicht erkennen? Die Antwort ist, weil er es nicht möchte. Weißt du, was diese Erkenntnis bedeutet, die Petrus geäußert hat? Es bedeutet, es gibt einen Gott. Das bedeutet, es gibt einen Schöpfer. Weißt du, was das bedeutet? Du und ich sind Kreaturen. Wir sind Schöpfung. Wir sind Geschöpfe. Und wir stehen schuldig. Wir stehen in Verantwortung. Wir stehen als Untertanen gegenüber einem Schöpfergott. Und das möchte der Mensch nicht. Der Mensch möchte lieber in Freiheit leben. Der Mensch möchte in Individualität leben. Der Mensch möchte sich nichts sagen lassen. Der Mensch möchte, die Bibel sagt es, auf seinen eigenen Weg wenden. Weißt du, was Petrus noch sagt? Du bist der Christus. Und weißt du, was das bedeutet? Das bedeutet, du bist verloren. Das bedeutet, du bist als Mensch verloren und du brauchst einen Retter. Lauf mal heute in die Straße, hier runter, in die Kaufingerstraße. In die Fußgängerzone und frag mal einem Menschen, du bist verloren und du brauchst einen Retter. Der wird dir sagen, du hast eine Meise. Der wird dir sagen, ich habe eine Wohnung, ich hab einen Job, ich fahre ein Auto. Ich habe Vermögen aufgebaut, ich habe einen Sparplan, ich werde mir ein Häuschen kaufen, ich werde Kinder haben, vielleicht auch nicht, wir wissen heute nicht, was die Leute machen. Aber sag mal zu einem Menschen, du bist verloren. Ich sage dir, der Mensch wird sich mit Händen und Füßen dagegen sträuben. Wir wollen das nicht. Der natürliche Mensch möchte keinen Gott, er möchte keinen Retter, er möchte sich nicht unterordnen, er möchte nicht jemand anderem in der Schuld stehen. Und deswegen muss Gott intervenieren. Der Vater muss intervenieren. Der Vater muss unser Herz, das aus Stein ist, herausnehmen. Und er muss uns ein fleischernes Herz geben. Wir nennen es die Neugeburt. Wir nennen es die neue Geburt. Wer ist Jesus? Wer ist Jesus für dich? Ist er dein Gott? Ist er dein Retter? Oder siehst du dich mit den Menschen, die sagen, er ist gut, er ist religiös, er ist sogar ein bisschen übernatürlich? Weißt du, was dieser Vers und dieser Abschnitt uns klar lehren? Dieser Abschnitt lehrt ganz klar. Es ist möglich, Jesus zu ehren, hoch von ihm zu denken, ihn sogar als übernatürlich zu erkennen, aber es ist möglich, ihn trotzdem abzulehnen. Das Einzige, was rettet, das Einzige, was zählt, ist, dass wir Jesus als Gott und als Retter sehen.
Bis hierhin war die Frage: Wer ist Jesus? Und wir haben gesehen, Jesus ist Gott, Jesus ist Retter. Und diese Frage und diese Antwort und diese Erkenntnis eröffnet nun etwas komplett Neues in der Menschheitsgeschichte. Der Abschnitt, wer ist Jesus? Dieser Abschnitt, diese Frage muss beantwortet werden, bevor wir uns dem widmen können, was dieser Jesus bauen wird. Verstehst du, du steckst fest. Du kommst in deinem Leben nicht weiter, wenn du diese Frage nicht richtig beantwortest. Und deswegen ist es so wichtig, aber gleichzeitig ist es so genial, wie Gott sein Wort aufbaut. Also, die Frage bis jetzt war: Wer ist Jesus? Die Frage, die sich jetzt stellt, von nun an, was wird Jesus tun? In der heutigen. Predigt. Der Titel der Predigt heute ist: Die Gemeinde, die Jesus baut. Die Gemeinde, die Jesus baut. In Matthäus Kapitel 16, Vers 18 sehen wir drei Wahrheiten über die Identität der Gemeinde, sodass du deine Sicht auf die Gemeinde prüfst. Wir sehen drei Wahrheiten über die Identität der Gemeinde, sodass du deine Sicht auf die Gemeinde prüfst. Und wir werden uns diesen Vers, wir schauen uns heute nur einen einzigen Vers an, Vers 18, unter drei Gliederungspunkten anschauen. Das Fundament, der Baumeister, die Verheißung. Das Fundament, der Baumeister, die Verheißung. So lasst uns mit unserem heutigen Text anfangen, welcher die Gemeinde, die Jesus baut.
Und der erste Punkt in Vers 18 heute ist das Fundament. Und wir lesen in Vers 18, nachdem Jesus diese Sache über Petrus gesagt hat, aber auch ich sage dir, du bist Petrus. Und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen.
Ja, dieser Vers löst heftige Diskussionen aus. Und bevor wir uns diesen heftigen Diskussionen widmen: Warum ich auch 20 Minuten unserer Predigzeit der Wiederholung gewidmet habe, hat einen einzigen Grund. Worum geht es in diesem Abschnitt? Stell dir diese Frage, worum geht es in diesem Abschnitt? Geht es um Petrus? Oder geht es um Jesus? Wir müssen uns diese Frage stellen, weil dieser Vers stellt einen Scheidepunkt dar. Zwischen der evangelischen protestantischen Glaubensgemeinschaft und der römisch-katholischen Kirche. Die römisch-katholische Kirche versteht diesen Vers so, dass durch die Aussage, die Jesus hier tätigt, Petrus selbst der Fels ist. Auf dem die Gemeinde aufgebaut wird. Aus dieser Auslegung leitet die römisch-katholische Kirche das Papstamt ab. Und die apostolische Sukzession. Nach diesem Verständnis baut Christus seine Kirche auf der Person des Petrus. Und auf die Linie der Bischöfe und anderen Päpste, die von Rom aus ihr nachfolgen. Und Freunde, das ist keine Nebensächlichkeit. Wir können nicht einfach sagen, wir sind tolerant und lasst uns Jesus sagen und lasst uns Kumbaya sagen, lasst uns zusammen sein, lasst uns Stuhlkreise bilden, lasst uns Freude, Friede, Eierkuchen haben zusammen. Das geht nicht. Weil das keine Nebensächlichkeit ist. Die Aussage, Petrus zum Felsen zu erklären, hat weitreichende Folgen. Weißt du, was das bedeutet? Wenn das stimmt, dann ruht die gesamte sichtbare Kirche auf dem Menschen Simon Petrus, dem Sohn des Jonas. Verstehst du? Die gesamte Gemeinde ist aufgebaut auf der Person und auf den Menschen Simon Petrus. Ist das die Aussage? Ist die Aussage dieses Verses? Baut Jesus dieses gesamte Argument auf in diesem Vers, in diesem Abschnitt, um diese eine Wahrheit zu verkündigen, dass Petrus der Fels ist, auf dem die Kirche gebaut wird? Ist Petrus der Fels, auf dem jede Gemeinde steht und somit jeder Papst, der nach Petrus kommt? Ist die Gemeinde Jesu aufgebaut auf Benedikt, auf Ratzinger oder jetzt dem amerikanischen Papst? Ist dieser der Eckstein? Ist dieser der Fels, auf dem die Gemeinde Jesu Christi steht? Versteht ihr, wie weitreichend diese Aussage ist? Ja, lasst uns nun einsteigen in den Vers und uns wirklich aus Gottes Wort sagen lassen, wie wir diesen Vers zu verstehen haben. Und Verse wie diese helfen uns und stellen für uns Grundlagen dar, wie wir das Wort Gottes studieren müssen. Zunächst einmal nach meinem Studium in der Abschlussrede hat einer meiner Professoren gesagt: Es gibt nur eine Sache, die ihr bis zum Ende wissen müsst. Nach dreieinhalb Jahren, nach fünf Jahren Studium, schaut uns der Professor an und sagt: Das ist das Wichtigste, was ihr wissen müsst. Context is king. Ich habe mir gedacht, toll, das hätte es auch früher sagen können. Hätte ich mir fünf Jahre sparen können. Versteht ihr, Kontext ist King. Wenn wir uns einen Bibelfers anschauen, gibt es drei Arten von Kontexten. Es gibt den unmittelbaren Kontext, es gibt den Kontext des Buches. Und es gibt den Kontext der gesamten Schrift. Kontext bedeutet auch Zusammenhang. Es gibt den unmittelbaren Zusammenhang eines Textes. Es gibt den. Buchkontext, also Matthäus-Evangelium, was Matthäus versucht, in seinem gesamten Werk darzustellen, und es gibt den gesamtbiblischen Kontext, der auch zu uns spricht.
Also, fangen wir an und stellen uns zunächst einmal die Frage und machen uns Gedanken darüber, worum geht es in diesem Abschnitt. Jesus nimmt seine Jünger nach zweieinhalb Jahren Dienst nach Caesarea Philippi. Und was ist die treibende Frage? Was ist die treibende Frage in Vers 13, in Vers 15? Was ist die Quintessenz dieser Konversation? Es ist die Wahrheit über Jesus Christus. Versteht ihr? Dieser Text handelt nicht von Petrus. Dieser Text handelt nicht über die Jünger. Die Hauptaussage dieses Abschnittes, der Grund, warum Jesus seine Jünger mitnimmt. ist, um ihnen ganz klar und ohne Zweifel klar zu machen. Und zu verstehen, ob sie wirklich verstanden haben, wer Jesus Christus ist. Und wir sehen das. Das Bekenntnis des Petrus in Vers 16 bildet den Höhepunkt dieses Abschnittes. Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes in Vers 16. Was ist die unmittelbare Antwort von Jesus in Vers 17? Was ist die unmittelbare Antwort von Jesus zu Petrus, seinem Bekenntnis? Sagt Jesus, Petrus, du bist. Außergewöhnlich. Sagt Jesus zu ihm, Petrus, du bist klüger als alle anderen Menschen. Sag Petrus, sag Jesus zu Petrus, du hast einen ganz besonderen Zugang. Nein. Was tut Jesus? Jesus führt die Quelle seiner Erkenntnis zurück. Zu wem? Er sagt, nicht du glückselig bist du, Simon Barona, denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmel ist. Verstehst du, dass mit dieser Aussage Jesus Petrus jeden Grundlage zum Ruhm nimmt? Siehst du, dass Jesus mit dieser Aussage Petrus jeden Hauch von Selbstlob Eigenleistung wegnimmt. Er sagt, es war nicht dein Tun, es war Gottes Tun. Der Mittelpunkt dieses Abschnittes ist nicht Petrus. Der Mittelpunkt ist Jesus Christus und die Wahrheit über ihn. Darum müssen wir uns jetzt fragen, wenn der gesamte Abschnitt von Christus handelt, warum sollten wir plötzlich annehmen, dass Jesus im Gespräch, mitten im Gespräch, das Thema wechselt? Und Petrus zum Mittelpunkt der Gemeinde macht. Versteht ihr das Argument aus dem Kontext heraus? Das Argument aus dem Kontext heraus macht klar, dass Petrus eine Nebenfigur ist. Und dass die Hauptfigur, Jesus, und die Wahrheit über seine Identität ist. Die Gemeinde wird auf der Wahrheit gebaut, dass der Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist. Freunde, was ist nun das Fundament, auf dem die Gemeinde gebaut ist? Was ist nun das Fundament, auf dem die Gemeinde gebaut ist? Es ist die Erkenntnis über die Identität Jesu Christi. Es ist die Erkenntnis, es ist die Wahrheit über die Identität Jesu Christi. Liebe Geschwister, genau hier beginnt die Gemeinde. Verstehst du? Die Gemeinde ist kein Gebäude. Die Gemeinde ist keine Organisation. Die Gemeinde ist die Versammlung derer, die die Wahrheit über Christus erkannt haben. Das bedeutet, die Gemeinde ist nicht die Landwehrstraße 60. Die Gemeinde bist du. Jeder einzelne Gläubige ab der Geburt seiner Wiedergeburt, ab dem Zeitpunkt seiner Wiedergeburt gehört der Gemeinde Gottes an. Verstehen wir das? Deshalb müssen wir uns die Frage wirklich gefallen lassen. Was würde passieren? Wenn wir das Fundament eines Menschen sein lassen? Was würde passieren, wenn wir der römisch-katholischen Auslegung folgen? Und sicher, dass nicht die Wahrheit über Christus, sein Gottsein und sein Rettersein das Fundament ist, sondern die Person Petrus. Wir würden auf Menschenwerk bauen. Wir würden auf Menschenwerk bauen. Und was wissen wir denn über Menschen? Schau dich doch heute an. Schau mich doch heute an. Letzte Woche war es uns zu heiß. Und wir haben auf die Uhr geschaut und gedacht, wann ist die Predigt vorbei? Diese Woche vielleicht kamen wir hierher und einige konnten keinen Parkplatz finden. Und dann vielleicht war unser Gedanke, ich gehe lieber heim. Ich habe keine Lust mehr, dreimal um diesen Block zu fahren und keinen Parkplatz zu finden. Es ist bewölkt. Am liebsten würden wir uns jetzt im Bett auf die andere Seite drehen, richtig? Richtig? Jesus sagt: Du bist Petrus, der Sohn eines gewöhnlichen Menschen. Weißt du, was unmittelbar im nächsten Abschnitt mit Petrus passiert? Petrus wird zum Stolperstein für Jesus. Und Jesus muss zu ihm sagen: Geh hinter mich, Satan, in Vers 22 und 23. Und du denkst, dass Petrus das Fundament ist, auf dem Jesus seine Gemeinde baut? Wieso denken Menschen? Wieso denkt die römisch-katholische Kirche, dass Petrus der Fels ist? Schauen wir auf den Text und lassen uns ein bisschen über das Vokabular reden. Was sagt Jesus in Vers 18 zu Petrus? Du bist Petrus. Und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Und es kann sein, dass wir auf den ersten Blick Mit Klarheit die Aussage treffen, ja, Petrus ist der Fels. Ist das nicht genau das, was Jesus hier sagt? Du bist Petrus. Aber was sagt Jesus nicht? Schau auf den Text. Jesus sagt nicht, du bist der Fels. Siehst du das? Er sagt, du bist Petrus. Und im Deutschen kommt es nicht ganz rüber, aber im Urtext bedeutet Petrus. . . Käfas. Und mein Professor hat es mir oft so erklärt, es ist der Name Im Englischen haben wir bestimmt den Namen schon mal Rocky gehört. Ja, es gibt einen Film, Rocky, der Boxer. Petrus sagt zu ihm, du bist Rocky. Im Deutschen übersetzt, Jesus schaut Petrus an und überlegt, Petrus sein Name ist nicht Petrus. Sein Name ist was? Simon, richtig? Wer hat Jesus den Namen Petrus gegeben? Kefas? Es war Jesus, richtig? Er hat ihn umbenannt und Kephas genannt. Und Kephas ist ein kleiner Stein. Man könnten ein kleines Steinchen. Jesus schaut zu ihm und ich übersetze es mal ins Deutsche und sagt, du bist stein. Du bist Steiny. Du bist Rocky. Aber was er als nächstes sagt, ist so wichtig. Und auf diesem. Fels, was bedeutet Petra? Petra, auf diesem Fels werde ich meine Gemeinde bauen. Also, was Jesus hier tut, ist ein Wortspiel, ein Wortspiel, das die Kleinigkeit des Petrus hervorhebt, als. Kephas als Petrus, aber die Größe des Felses darlegt. Auf einem Kephas, auf einem Petros, sorry, auf einem Petros, das Griechische ist Petros, auf einem kleinen Steini, auf einem Rocky. Baut man keine Gebäude auf. Ein Petras, ein Rocky, kann kein Fundament sein. Allein das Bild, das Jesus, benutzt. ist eigentlich die implizite Aussage, dass man auf einem Rocky, auf einem Steini kein Fundament bauen kann. Versteht ihr? Versteht ihr das Wortspiel? Er sagt nicht, du bist der Fels, er sagt, du bist der Stein. Aber auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Und ich möchte dabei ehrlich sein und anmerken, dass die Grammatik allein uns nicht hilft, eine definitive Aussage zu treffen über den Text. Weißt du was, grammatikalisch kann es auch sein, dass Petrus dieser Fels ist. Man kann es auf beiden Seiten auslegen. Und deswegen möchte ich auch eine Warnung hier an alle richten, die so Hobbygriechen sind und Hobbykurse belegen. Bitte seid vorsichtig. Bitte seid sehr vorsichtig, weil Halbwissen ist gefährlich. Halbwissen ist gefährlich. Wir werden diesen Vers nicht damit lösen, dass wir uns die Grammatik anschauen. Wir werden nur diesen Vers aufklären durch den Kontext. Das Vokabular selbst. Also, was können wir festhalten? Petrus, der Name, Petrus, beschreibt einen Stein. Aber Jesus sagt, du bist Petrus, du bist ein Stein. Und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen. Also was ist dann dieser Fels? Und ich habe euch schon gesagt, dass es. Das Bekenntnis, die Wahrheit über Jesus ist. Und wir haben uns schon im unmittelbaren Kontext Klarheit erlangt. Dass der Kontext nicht Petrus in den Mittelpunkt stellt. Der Hauptprotagonist ist nicht die Person des Petrus. Der Hauptprotagonist ist Jesus und die Wahrheit über seine Identität.
Und jetzt gehen wir einen Schritt weiter. Und stellen auch noch fest, dass Matthäus als Schreiber eine Wahrheit zu einem Fundament macht vorher. Ich möchte noch mal kurz zusammenfassen, damit wir Klarheit haben. Die Aussage ist, dass der Fels, auf dem die Gemeinde gebaut ist. Das Bekenntnis über die wahre Identität Jesu Christi ist. Was ist das Bekenntnis? Du bist Retter, Messias, und du bist Gott, der Sohn des Lebendigen. Es ist nicht die Person Petrus, dass wir deutlich durch den unmittelbaren Kontext Weil der Abschnitt Jesus zum Mittelpunkt erklärt, weil der Abschnitt die Wahrheit und die Identität des Jesus in den Mittelpunkt stellt. Weil im unmittelbaren Kontext, fünf Verse später, Petrus selbst zum Stolperstein des Jesus wird in Vers 22 und 23. Und Jesus sich umdrehen muss und in 23 sagen muss zu Petrus, Vers 23, geh hinter mich, Satan. Du bist mein Ärgernis, denn du sinnst nicht auf das, was Gott ist, sondern auf das, was der Menschen ist. Der unmittelbare Kontext beschreibt Petrus als jemanden, der den Retter und den Gott möchte, aber nicht das Kreuz. Und jetzt gehen wir zum weiterführenden Kontext. Wir müssen jetzt vom Text beweisen, dass. dass das Konzept, dass ein Fels eine Wahrheit, eine Botschaft sein kann, im Matthäus-Evangelium bereits vorhanden ist. So schlag bitte auf Matthäus Kapitel 7, Vers 24. Matthäus Kapitel 7, Vers 24. Und Matthäus Kapitel 7 ist das Ende der Bergpredigt. Und die Bergpredigt stellt die Verfassung des Reiches Gottes dar. Und Matthäus Kapitel 7, Vers 24, lesen wir. Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, dem werde ich mit einem klugen Mann vergleichen. der sein Haus auf den Felsen baute. Gleiches Wort. Der das Haus auf den Felsen baute. Petra. Seht ihr, dass der Text uns zeigt, dass Matthäus Das Wort Fels, bereits in Matthäus Kapitel 7, verwendet, nicht beziehend auf eine Person, sondern beziehend auf eine Botschaft. Und was ist die Botschaft? Was sagt Vers 24? Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut. Den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Versteht ihr? Das gleiche Bild. Ein Gebäude wird gebaut auf diesem Felsen. Das Fundament der Gemeinde wird gebaut auf Felsen Dem Bekenntnis, dass Jesus wahrer Gott und wahrer Retter ist. Also. Nochmal, hier sehen wir das gleiche Wort benutzt. Und das geht nicht um einen Menschen, sondern um die Wahrheit der Worte Jesu. Es geht um das Vertrauen auf seine Offenbarung. Versteht ihr, was das bedeutet? Die Gemeinde Jesu ruht nicht auf einen Menschen. Warum? Weil Menschen enttäuschen. Weil Menschen sündigen, weil Menschen, halte ich fest, sterben. Aber Christus bleibt. Jesus bleibt. Darum ist die Gemeinde sicher. Auch nach der Aussage in Matthäus Kapitel 16, 18. Nur fünf Verse später sagt dieser Petrus und beweist, dass er enttäuscht. Er beweist, dass er sündigt. Und er beweist, dass er nicht sterben möchte. Und Jesus sagt zu ihm, geh hinter mich, Satan. Also, nicht nur der unmittelbare Kontext, sondern auch der Kontext in Matthäus zeigen. Dass nicht die Person Petrus das Fundament sein kann.
Aber auch der gesamtbiblische Kontext macht klar und ist sehr deutlich, dass das Fundament nicht Petrus ist. Schlagen wir auf, 1. Korinther Kapitel 3, Vers 11. 1. Korinther Kapitel 3, Vers 11. 1. Korinther Kapitel 3, Vers 11 Lesen wir, und das ist hier Paulus, okay? Nicht Petrus, Paulus. Paulus schreibt: einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist. Welcher ist Jesus Christus? Paulus sagt: Die Gemeinde ist gebaut auf der Person Jesus Christus. Gehen wir weiter. Paulus schreibt weiter in Epheser Kapitel 2, Vers 20. Also versteht ihr, Paulus hätte schreiben können. Die Gemeinde ist gebaut auf Petrus. Sagt er das? Nein. Er sagt, die Gemeinde ist gebaut auf Jesus Christus. Und dann später in Epheser Kapitel 2, Vers 20, was sagt er dort? Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten. Wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist. Und das ist ja auch wichtig, weil manche Menschen nehmen diesen Vers. Und sagen, hier heißt es doch, dass wir aufgebaut sind auf der Grundlage der Apostel. Und ist Petrus nicht ein Apostel? Ja, er ist. Ja, die Gemeinde ist aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten. Und weißt du, wann diese Grundlage gelegt wurde? In der gesamten apostolischen Zeit. In der gesamten apostolischen Zeit. Was bedeutet das? Die katholische Kirche sagt nicht, dass die Grundlage alle Apostel sind. Die katholische Kirche sagt, die Grundlage der Kirche ist der Papst. Eine Person. Und dieser eine Papst, der erste unter ihnen, war Petrus selbst. Eine Person. Also wenn wir konsistent sind und diesen Vers nehmen, dann können wir schon mal sagen, das, was die katholische Kirche bekennt als Verständnis dieses Vers, wird nicht treffen, wird nicht wahr sein. Warum? Erstens, es ist eine Pluralität, richtig? Vers 20, die Grundlage der Apostel, Plural, und Propheten, Plural. Versteht ihr, dass der Vers hier nicht als Grundlage Personen nimmt? eine Person nimmt, sondern Personen. Und wenn wir ganz genau sind, was ist denn die Grundlage in Epheser Kapitel 2? Was ist denn die Grundlage in Epheser Kapitel 2? Jesus Christus selbst. Das Evangelium. Das Evangelium. Und was sagt Paulus in Epheser 2? Wobei Christus Jesus selbst der Eckstein ist. Also, der unmittelbare Kontext, der Kontext im Matthäus-Evangelium, der Kontext in Paulus, spricht auch nicht davon, dass Petrus der Fels, das Fundament ist, auf dem die Gemeinde aufgebaut ist.
Und jetzt kommt wahrscheinlich der Stärkste. Punkt. Was denkt denn Petrus selbst? Was denkt denn Petrus selbst? Ist es nicht das Beste, wenn wir Petrus hinstellen und fragen, Petrus, was denkst du? Bist du das Fundament? Schlagen wir auf 1. Petrus Kapitel 2. Also Petrus schreibt einen Brief später. 1. Petrus Kapitel 2. Und was sagt Petrus dort? Er sagt in 1. Petrus Kapitel 2. Verse 6 bis 8. Denn es ist in der Schrift enthalten, siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein. Und wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden. Euch nun, die ihr glaubt, bedeutet er die Kostbarkeit. Für die Ungläubigen aber gilt der Stein, den die Bauleute verworfen haben. Dieser ist zum Eckstein geworden. Jetzt Vers 8. Und ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses, da sie nicht gehorsam sind, stoßen sie sich an dem Wort, wozu sie auch bestimmt worden sind. Ganz viele Steine hier, richtig? Ganz viele Steine in diesem Abschnitt. Ein bisschen weiter vorher sagt Petrus sogar. In Vers 4, zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott, aber auserwählt und kostbar. Das ist ein ganz spannender Abschnitt. Weil in diesem Abschnitt bezeichnet Petrus nur einen einzigen als den Felsen. Richtig? Er bezeichnet die Menschen, die Heiligen, als Steine, die zu ihm kommen und aufgebaut werden. Welcher Gruppe ordnet sich Petrus selbst zu? Versteht ihr, dieser Text zeigt uns zwei verschiedene Steine. Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, und dann in Vers 5: Lasst euch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott wohl annehmbar durch Jesus Christus. Er bezeichnet alle Gläubigen als Steine. Aber was für Art von Steine? Bausteine, richtig? Die zusammengesetzt und ein Gebäude bilden. Wie hat Jesus Petrus bezeichnet? Er hat ihn. Stein genannt. Wie hat er ihn genau bezeichnet? Rocky. Steini. Aber wie hat er. Das Objekt bezeichnet, auf dem die Gemeinde gebaut wird? Fels. Versteht ihr? Petrus. Beschreibt ihn nicht als Fundament. Er beschreibt ihn selbst als einen Stein, der zu dem lebendigen Stein kommt und aufgebaut wird. Und weißt du, wen Petrus als Fels beschreibt? Vers 8. Und ein Stein des Anstoßes und ein, und hier, Fels des Ärgernisses. Da sie nicht gehorsam sind, stoßen sie sich an dem Wort, wozu sie auch bestimmt worden sind. Was ist der Fels hier? Es ist die Botschaft über Jesus. Woran haben sich die Menschen gestoßen? Und Petrus spricht hier zu einem jüdischen Volk, das in der Zerstreuung lebt. Woran haben sich die Juden gestoßen? Daran, dass Jesus der Messias ist und daran, dass Jesus sagt, er ist Gott. Richtig? Haben Sie nicht Steine aufgehoben, um ihn zu steinigen? Haben Sie nicht ihre Kleider zerrissen und gesagt? Haben gesagt, Blasphemie! Der Fels, dem sie sich nicht unterordnen können, der Fels des Ärgernisses ist Jesus und die Wahrheit über seine Identität. Petrus zeigt nicht auf sich. Petrus zeigt auf Christus. Seine Botschaft ist es, nicht ich, sagt Petrus hier. Liebe Geschwister, ist das nicht herrlicher? Gibt es der Gemeinde nicht das richtige Fundament? Stellt euch vor, es wäre tatsächlich Petrus, auf dem die Gemeinde gebaut wird. Stellt euch vor, das Fundament wäre ein Mensch. Wäre die Gemeinde sicher? Weißt du, was Petrus getan hat? Petrus hat Jesus verraten. Dreimal, weil er Angst um sein Leben hatte. Er hat gelogen, um sich selbst zu schützen. Er rannte weg, als die Menschen, als die Soldaten kamen, um Jesus gefangen zu nehmen. Er rannte, um Leib und Leben zu schützen. Und als die Leute ihn erkannten am Feuer und fragten: Hey, bist du nicht mit Jesus abgehangen? Warst du nicht mit Jesus? Was sagt Petrus? Niemals! Ich weiß nicht mal, wer das ist. Und du glaubst, das ist das Fundament? Und du glaubst, darauf baut Jesus eine Gemeinde, die nicht überwältigt werden kann von den Pforten des Haades? Du kannst jetzt vielleicht sagen, ja, aber Petrus wurde wiederhergestellt. Du kannst vielleicht sagen, Jesus hat gesagt, weide meine Schafe. Jesus hat zu Petrus dreimal gesagt: Weide meine Schafe. Jesus hat alles weggewischt. Und Jesus hat gesagt: hier, du bist der Papst, weide meine Schafe. Und weißt du, was in Galater passiert, als Paulus ihn anspricht? Nach Pfingsten, nach gewisser Zeit der Apostelgeschichte? Petrus sitzt mit Heiden. Juden kommen. Petrus verschwindet. Petrus heuchelt. Petrus hat Menschenfurcht. Und Paulus muss ihn vor allen Menschen zurechtweisen. Weißt du, was Paulus sagt? Ich widerstand ihm ins Angesicht. Weil er nicht nur gesündigt hat, er hat auch andere Menschen zur Sünde geführt. Petrus war der Auslöser und Grund, dass andere Heilige in der Gemeinde sündigen. Und der einzige Grund, um das zu verhindern, war, dass Paulus ihm ins Gesicht widerstehen musste. Und du denkst, das ist das Fundament, auf dem die Gemeinde gebaut ist? Nein. Das ist nicht das Fundament. Jesus ist das Fundament. Die Wahrheit, dass er Gott und Retter ist, ist das Fundament. Deshalb lautet die erste Wahrheit über die Gemeinde. Die Gemeinde, die Jesus baut, hat das richtige Fundament. Sie steht nicht auf Petrus, sie steht auf Christus. Genau deshalb kann Jesus jetzt im nächsten Satz sagen: Ich werde meine Gemeinde bauen, denn nur der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. kann eine Gemeinde bauen, die selbst die Pforten des Hades überwindet.
Ja, liebe Geschwister, ich wünschte, ich könnte weitermachen, aber eine Stunde ist schon vorüber. Und ich möchte zum Abschluss kommen. Die Gemeinde, die Jesus baut, ist gebaut auf einem sicheren Fundament. Und dieses Fundament ist kein Mann, es ist kein Mensch. Es ist die Wahrheit. Und ich frage dich heute, wieder. Du magst vielleicht auf diese Botschaft jetzt hören. Und du kannst jetzt nach Hause gehen und gehen und sagen, ich weiß, dass die Gemeinde auf das Fundament der Wahrheit über Jesus gebaut ist. Und du kannst sagen, ich kenne die Gemeinde, die Jesus baut. Aber kennst du Jesus? Liebe Freunde, wenn Jesus, wie in diesem Vers hier bekannt, Gott und Retter ist. Spiegelt dein Leben diese Wahrheit wider? Hat dieser Gott und Retter den gesamten Anspruch deines Lebens geltend gemacht? Oder sträubst du nicht? Oder sagst du, Jesus darf nur, wenn ich nicht arbeiten muss? Jesus darf nur herrschen über mein Leben, wenn ich nicht arbeiten muss. Jesus darf nur herrschen über mein Leben, wenn ich nicht gerade in Urlaub bin. Jesus darf nur über mein Leben herrschen, nachdem ich Feierabend habe. Er darf nur über mein Leben herrschen, wenn ich keine Prüfungszeit habe, wenn die Klausuren vorbei sind. Jesus darf nur über mein Leben herrschen, zwei Stunden von zehn bis zwölf Uhr, wenn ich in den Gottesdienst komme. Oder hat Jesus Gesamtanspruch auf dein Leben? Petrus hat die Wahrheit erkannt. Aber Petrus wollte den Weg, den Jesus geht, nicht. Und in dieser Serie werden wir uns das genauer anschauen. Weil wir alle, auch wenn wir die Wahrheit über Christus erfahren und bekannt haben, uns dem Weg, den er vorgesehen hat, sträuben. So bitte ich dich. Prüfe dein Leben. Prüfe deine Einstellung. Prüfe deinen Herrschaftsanspruch. Den Christus hat über dein Leben. Und für all diejenigen, die heute da sind, möchte ich ein weiteres sagen. Freust du dich? Ist dein Leben, wie wir vorher gesungen haben, bevor die Predigt losgeht? Nichts habe ich. Außer dich, o Herr. Kannst du das mit Freude sagen? Mögen die Berge und Täler dieses Planeten wunderschön sein. Kannst du wahrlich aus deinem Herzen singen, dass es nichts Besseres gibt als ihn? Was konkurriert in deinem Leben? Siehst du den menschgewordenen Gott, Jesus, der für dich lebt? Für dich die Gemeinde baut. Dich nimmt aus dieser verrottenden Welt. Und in sein Reich setzt. Denk darüber nach. Und prüfe dein Herz.
Lass uns beten. Himmlischer Vater, wir sind erstaunt über dein Wort, erstaunt über die Wahrheit, dass du das Fundament bist. Erstaunt über die Wahrheit, dass die Wahrheit, dass du Retter und Schöpfer bist, solch eine tiefe Bedeutung hat. Und wir blicken auf die Gemeinde, die du baust. Und wir müssen einfach feststellen und bekennen. O Herr, wie dankbar wir doch sind, dass es kein Menschenwerk ist. Und dass das Fundament kein Mensch ist, sondern dass du es bist, O Herr. Lass uns doch festhalten an diesem Fundament. Und nicht wanken. Lass uns nahe sein an dem, was du baust und nimm uns fern von dem, was wir gedenken, zu bauen. Und Herr, lass uns nicht auf die Lügen dieser Welt hereinfallen. Und Herr, lass uns auch nicht auf die Lügen des Widersachers hereinfallen, der dieses wunderbare Bekenntnis nimmt. Und einem Menschen zuschreibt. Lass uns auf deine Wahrheit schauen und lass uns durch deine Wahrheit gebaut werden. In Jesu Namen. Amen.