{"id":1982,"date":"2025-07-19T12:14:01","date_gmt":"2025-07-19T10:14:01","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=1982"},"modified":"2025-09-28T14:17:57","modified_gmt":"2025-09-28T12:17:57","slug":"jesu-urteil-ueber-den-tempel","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/jesu-urteil-ueber-den-tempel\/","title":{"rendered":"Jesu Urteil \u00fcber den Tempel"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<div id=\"model-response-message-contentr_794d6e1cbbfd0bd0\" class=\"markdown markdown-main-panel stronger enable-updated-hr-color\" dir=\"ltr\">\n<p>M\u00f6ge der Name unseres Herrn, m\u00f6ge der Name Jesu Christi verherrlicht werden. Schlagen wir das Lukas-Evangelium auf und lesen gemeinsam aus Lukas Kapitel 21, die Verse 5 und 6. Lukas-Evangelium Kapitel 21, die Verse 5 bis 6. Und als einige von dem Tempel sagten, dass er mit sch\u00f6nen Steinen und Weihgeschenken geschm\u00fcckt sei, sprach er: \u201eDiese Dinge, die ihr seht, Tage werden kommen, in denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird.\u201c<\/p>\n<p>In den Religionen dieser Welt sind Gottesh\u00e4user ein Symbol f\u00fcr die Gegenwart des Objektes, das in diesem Haus angebetet werden soll, sozusagen der Gottheit, die in diesem Gotteshaus angebetet wird. Gottesh\u00e4user werden so angesehen, als w\u00fcrde die Gottheit in diesem Haus, in diesem Geb\u00e4ude, wohnen. Gottesh\u00e4user, die oft Tempel genannt werden, werden zu Ehren der Gottheit aufgestellt. Und sie repr\u00e4sentieren auch in gewisser Weise die Herrlichkeit der Gottheit, die in diesem Tempel, in so einem Gotteshaus, angebetet werden soll. Oft versucht man, so einen Tempel, so ein Gotteshaus, so gro\u00df, so herrlich und so sch\u00f6n wie m\u00f6glich aufzurichten und aufzubauen. Je gr\u00f6\u00dfer, je wertvoller das Geb\u00e4ude, desto majest\u00e4tischer und desto heiliger wirkt das Geb\u00e4ude selbst, aber nat\u00fcrlich auch die Gottheit, die mit diesem Tempel verherrlicht werden soll.<\/p>\n<p>Wir sehen das in vielen verschiedenen Religionen. Im Hinduismus sehen wir zum Beispiel oder insgesamt auch im asiatischen Raum, geh\u00f6ren die Tempel, die gebaut worden sind, oft zu den gro\u00dfen Sehensw\u00fcrdigkeiten jenes Landes oder einer Stadt. In Indien zum Beispiel gibt es gro\u00dfe, herrliche Tempel, die in die H\u00f6he ragen, die aus einer architektonischen Perspektive sch\u00f6n sind, die gewaltig sind, geschm\u00fcckt sind. Sie haben Gold und Silber und allerlei wertvolle Steine und Diamanten, die nat\u00fcrlich die Herrlichkeit der Gottheit, der dieser Tempel gewidmet ist, repr\u00e4sentieren und darauf hinweisen sollen.<\/p>\n<p>Selbst in den Religionen, wo, wie zum Beispiel im Judentum und im Islam, nat\u00fcrlich nicht Statuen des Gottes selbst in Synagogen oder in Moscheen sind, sind diese oft in Richtung Jerusalem oder in Richtung Mekka hin gebaut, um die Verbundenheit mit diesem Heiligen Ort und der Gegenwart Gottes, die mit diesem Heiligen Ort, sei es nun Jerusalem, sei es Mekka, die sozusagen in Anf\u00fchrungsstrichen dieser heiligen St\u00e4dte und der damit verbundenen Gegenwart Gottes auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p>In der Heiligen Schrift sehen wir, dass der einzig wahre und lebendige Gott der Bibel sich auch eine Wohnung ausgesucht hat. Zu Beginn war seine Wohnung ein Zelt in der W\u00fcste unter den S\u00f6hnen Israels, die er mit seiner Herrlichkeit erf\u00fcllt hat. Das lesen wir zum Beispiel zum Ende vom Exodus, dem zweiten Buch Mose. Sp\u00e4ter sehen wir, dass Salomo einen Tempel in Jerusalem baute. Und das Zelt beziehungsweise der Tempel war ein Ort der Begegnung mit Gott, ein Ort, wo Gott gesprochen hat, ein Ort, wo man sein Gebet, seine Opfer, seine Gaben f\u00fcr Gott gebracht hat. Es war ein Symbol daf\u00fcr, dass Gott hier ist, dass Gottes Herrlichkeit da ist. Gottes Segen, Gottes Zustimmung war da durch den Tempel oder durch das Zelt. In 1. Samuel 4, als das Zelt an die Philister verloren gegangen ist, war das f\u00fcr die Israeliten gleichbedeutend damit, dass die Herrlichkeit Gottes von ihnen gewichen ist. In 1. Samuel 4 lesen wir davon, der Sohn, der Schwiegersohn Elis, wird Ikabod genannt, weil die Bundeslade verloren gegangen ist und somit die Herrlichkeit von Israel gewichen ist. In den Psalmen lesen wir davon, wie David sich nach dem Haus Gottes, nach dem Zelt sehnt. In Psalm 42 w\u00fcnscht er sich, vor das Angesicht Gottes treten zu k\u00f6nnen. Er erinnert sich an den Jubel beim Haus Gottes. Daf\u00fcr steht der Tempel. Daf\u00fcr steht das Haus Gottes.<\/p>\n<p>Im Lukas-Evangelium kommen wir nun zu der Zeit von Jesus, wo nicht mehr der Tempel Salomos steht und auch nicht wirklich mehr direkt der Tempel Serubbabels, der ja nach der Wegf\u00fchrung, nach dem Exil in Babylon, gebaut wurde, sondern es steht in Jerusalem der Tempel Herodes. Und was wir in unserer heutigen Predigt machen wollen, ist, wir wollen uns anschauen, wie dieser Tempel zur Zeit Jesu, der Tempel des Herodes, gebaut war, wie die Menschen ihn sahen und welches Urteil Jesus aber \u00fcber diesen Tempel f\u00e4llt. Titel der Predigt ist: <b>\u201eJesu Urteil \u00fcber den Tempel.\u201c<\/b> Jesu Urteil \u00fcber den Tempel. Und wir m\u00f6chten diesen Text in zwei Punkten aufteilen. Erstens: <b>Die Sch\u00f6nheit des Tempels.<\/b> Zweitens: <b>Das Urteil \u00fcber den Tempel.<\/b> Die Sch\u00f6nheit des Tempels und das Urteil \u00fcber den Tempel. Die Sch\u00f6nheit und das Urteil.<\/p>\n<p>Bevor wir in den Text einsteigen, m\u00f6chten wir ihn in seinen Zusammenhang erst einmal richtig einordnen. Wir befinden uns in unserem Textabschnitt weiterhin in der Passionswoche, in der letzten Woche Jesu vor seiner Kreuzigung. Es ist entweder der Dienstag oder der Mittwoch, je nachdem, wie man die Tage z\u00e4hlt. Wir wissen, dass Jesus unter Jubel in Jerusalem eingezogen ist. Und direkt nach seinem Einzug ging er in den Tempel, hat sich alles dort angesehen. Und nachdem er wieder zur\u00fcckgegangen ist, am n\u00e4chsten Tag ging er hin und reinigte den Tempel von den Verk\u00e4ufern und Wechslern. Er hat gesagt, sie haben das Bethaus zu einer R\u00e4uberh\u00f6hle gemacht in Lukas 19, Vers 46.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, dass die religi\u00f6sen F\u00fchrer des Volkes aus dem Gesetz Gottes ein selbstgerechtes, heuchlerisches System kreiert haben, mit dem sie sich selbst bereichert haben und den Menschen untragbare B\u00fcrden auferlegt haben, w\u00e4hrend ihre eigene Gerechtigkeit nur f\u00fcr das Auge des Menschen war und daf\u00fcr war, um von Menschen geehrt zu werden. Wir haben gesehen, besonders verwerflich ist es, dass die religi\u00f6sen F\u00fchrer die Schutzlosen des Volkes ausrauben. In Lukas 20 wird es formuliert, dass sie die H\u00e4user der Witwen verschlingen. Sie rauben schutzlose Menschen, wie zum Beispiel Witwen, aus. Sie pl\u00fcndern sie quasi dadurch, dass sie in ihrer Funktion als Anw\u00e4lte f\u00fcr sie, aber auch durch Dinge wie die Tempelsteuern, durch die hinterh\u00e4ltig-listigen Kosten, die sie f\u00fcr die Opfer im Tempel gefordert haben, durch die Geldwechsel, die sie f\u00fcr die Tempelsteuern gefordert haben und all diese Dinge, verschlingen sie das Volk, verschlingen sie insbesondere die Armen und die Schutzlosen des Volkes. In ihrem selbstgerechten, heuchlerischen System waren diejenigen, die reich waren, diejenigen, die gesund waren, gesegnet von Gott; diejenigen, die aber arm waren, die Krankheiten hatten, oder eine Witwe, wie wir sie letzte Woche gesehen haben, die ihren Mann verloren hatte, sie waren von Gott verflucht wegen ihrer S\u00fcnde. Und man konnte sich nur durch Selbstgerechtigkeit, durch Geldgaben und Gerechtigkeit von Menschen erl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Wir haben vergangene Woche das Beispiel gesehen. Wir haben gesehen, Jesus hatte einen Tag voller Fragen und Antworten. Die Pharis\u00e4er wollen ihn zu Fall bringen. Jesus beantwortet alle ihre Fragen. Jesus versucht, final noch mal ihnen zu pr\u00e4sentieren, dass er der Messias ist, dass er wahrlich Gott ist, der Erl\u00f6ser ist. Aber sie lehnen ihn ab, sie verwerfen ihn. Nach so einem langen, erm\u00fcdenden Tag, nachdem Jesus dieses falsche System der Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten so kritisiert und verurteilt hatte, sehen wir, er geht in den Vorhof des Tempels, er setzt sich hin, er schaut hinauf und sieht eine Witwe, wie sie ihre letzten beiden M\u00fcnzen in den Schatzkasten wirft.<\/p>\n<p>Wir haben vergangene Woche gesehen, diese Witwe ist kein positives Vorbild f\u00fcr uns, das Jesus lobt. Nein, diese Witwe ist eine Illustration f\u00fcr das selbstgerechte, geldliebende System der Pharis\u00e4er. Eine Illustration daf\u00fcr, wie sie sich selbst bereichern auf dem R\u00fccken von diesen schutzlosen Menschen wie dieser Witwe. Wir haben gesehen, im Vers vorher redet Jesus davon, wie die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten die H\u00e4user der Witwen verschlingen, wie sie sie ausrauben und sich an ihnen bereichern und direkt danach sehen wir ein Beispiel daf\u00fcr, wie das geht, durch die Tempelsteuern, durch diese Kosten f\u00fcr die Opfer. Sie d\u00fcrfen nur vom Tempel die teuren Opfer kaufen, dann nur ist das Opfer angenehm. Wenn sie die Tempelsteuer abgeben wollen, dann m\u00fcssen sie das in bestimmten M\u00fcnzen tun und wenn sie die M\u00fcnzen nicht haben, m\u00fcssen sie teuer diese M\u00fcnzen wechseln. Und so rauben sie die Menschen aus, so rauben sie diese Witwe aus.<\/p>\n<p>Und ich m\u00f6chte auch noch mal klarstellen, hei\u00dft das, wir wollen niemals f\u00fcr das Reich Gottes oder f\u00fcr die Dinge des Reiches Gottes Geld geben oder niemals unser Geld, unsere Segnungen, die Gott uns gegeben hat, f\u00fcr das Reich Gottes geben? Nein. Wir d\u00fcrfen nicht in das andere Extrem verfallen. Es gibt zwei Extreme, wenn es darum geht, wie man mit Geld und dem Reich Gottes, wie man das Geben, wie man mit dem Geben umgehen soll. Es gibt das eine Extrem, es gibt Menschen, die niemals geben, die niemals f\u00fcr das Reich Gottes oder f\u00fcr die Dinge, die f\u00fcr das Reich Gottes notwendig sind, ihr Geld geben oder nur geben, sobald sie sich alle Sch\u00e4tze auf der Erde gesammelt und gesichert haben und dann nur etwas geben. Wir sehen im Propheten Haggai kritisiert Gott das Volk daf\u00fcr, dass sie ihre eigenen H\u00e4user bauen, aber das Haus Gottes \u00f6de dasteht. Das lesen wir im Propheten Haggai. Also das verurteilt Gott, wenn Menschen nur um sich selbst bek\u00fcmmert sind und niemals um die Sache Gottes, um das Reich Gottes bek\u00fcmmert sind.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite gibt es aber das andere Extrem. Es gibt Menschen, die von Irrlehrern, wie zum Beispiel Wohlstandsevangelisten, von so selbstgerechten, heuchlerischen Predigern und wie damals auch von diesen selbstgerechten Lehrern und F\u00fchrern Israels verf\u00fchrt werden und ja, von ihnen ausgeraubt werden. Die denken, sie m\u00fcssen wie Bettler leben. Und wenn ich wie Bettler lebe, meine ich wie Bettler, weil diese Frau, diese Witwe, sie hat ihren ganzen Lebensunterhalt eingelegt. Sie war, nachdem sie das getan hatte, eine Bettlerin. Das ist das andere Extrem. Und daf\u00fcr ist diese Stelle eine Illustration f\u00fcr das andere Extrem, f\u00fcr dieses eine Extrem eines religi\u00f6sen Systems, wo die Menschen ausgeraubt werden, wo arme Menschen ausgeraubt werden und das verurteilt Jesus. Sollen Gl\u00e4ubige f\u00fcr die Sache des Reiches Gottes geben? Nat\u00fcrlich. Aber das ist nicht die Stelle, die uns dazu auffordert. Lukas 21, Vers 1-4 ist nicht das Vorbild daf\u00fcr, dass wir geben sollen oder die Aufforderung daf\u00fcr, wie wir geben sollen. Es ist eine Illustration f\u00fcr eine falsche Weise, f\u00fcr ein falsches Extrem. Wir haben andere Stellen wie Haggai, wie aus dem Matth\u00e4us-Evangelium, wie der zweite Korintherbrief, Stellen, die \u00fcber das Geben reden. Aber diese Stelle ist uns nicht als Vorbild gegeben. Und so sieht Jesus ein Opfer dieses Systems, nachdem er es verurteilt hat, nachdem er dar\u00fcber geredet hat. Und das Beispiel schlechthin, die Illustration selbst, sind eine arme, schutzlose Witwe. Wie oft wird im Alten Testament davon geredet, wie Witwen und Waisen besch\u00fctzt werden sollen, dass sich um sie gek\u00fcmmert werden soll, dass sie nicht benachteiligt werden sollen, im Recht oder in anderen Dingen. So eine arme Witwe wird ausgeraubt von diesem religi\u00f6sen System, von den religi\u00f6sen F\u00fchrern der Zeit.<\/p>\n<p>Und genau dort setzt unser Text an. Wir haben am Anfang gefragt: Ein Haus Gottes, ein Tempel symbolisiert diesen Gott selbst. Die Gegenwart dieses Gottes, die Herrlichkeit dieses Gottes, irgendwo auch die Eigenschaften dieses Gottes. Der Gott dieses Tempels, der Sohn Gottes, der Messias selbst, sitzt gerade in diesem Tempel. Was denkt er \u00fcber diesen Tempel? Was ist sein Urteil \u00fcber diesen Tempel? Genau das wollen wir sehen. Bevor wir aber sehen, was Jesus sagt, kommen wir zuerst zur <b>Sch\u00f6nheit des Tempels.<\/b><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Sch\u00f6nheit des Tempels<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Vers 5:<\/b> \u201eUnd als einige von dem Tempel sagten, dass er mit sch\u00f6nen Steinen und Weihgeschenken geschm\u00fcckt sei, sprach er.\u201c Und dann geht es weiter.<\/p>\n<p>Gerade sahen wir also eine Institution f\u00fcr dieses r\u00e4uberische religi\u00f6se System, das den Tempel ausmacht. Und einige Menschen, sehen wir hier, einige, sagen von dem Tempel, dass er mit sch\u00f6nen Steinen und Weihgeschenken geschm\u00fcckt sei. Wenn wir das im Lukas-Evangelium lesen, h\u00f6rt es sich so an, wie gesagt, stellt euch vor, ihr seid im Urlaub, zum Beispiel irgendwo in einem asiatischen Raum, ihr seid in einem Tempel oder schaut euch so einen Tempel an und h\u00f6rt im Hintergrund jemanden sagen: \u201eSchaut, der Tempel sieht nicht sch\u00f6n aus. Schaut, ist das nicht ein sch\u00f6nes Geb\u00e4ude oder eine sch\u00f6ne Statue und ist das nicht kunstvoll geschm\u00fcckt?\u201c So h\u00f6rt es sich an. Ja, Jesus ist dort gerade im Tempel, sieht diese arme Witwe, wie sie ihre letzten zwei M\u00fcnzen dort hineinlegt. Und er h\u00f6rt einige im Tempel sagen: \u201eOh, wie sch\u00f6n diese Steine, wie sch\u00f6n ist dieses Bauwerk! Wie geschm\u00fcckt ist es doch mit Weihgeschenken!\u201c<\/p>\n<p>In Markus 13 erfahren wir etwas mehr Details. Wir sehen in Markus 13, Vers 1, wie die J\u00fcnger, nachdem Jesus aus dem Tempel herausgeht, einer seiner J\u00fcnger zu ihm [sagt]: \u201eLehrer, sieh, was f\u00fcr Steine und was f\u00fcr Geb\u00e4ude!\u201c Das ist ein Ausdruck von Staunen. Was f\u00fcr Steine, was f\u00fcr ein Geb\u00e4ude! Sie staunen richtig \u00fcber dieses Bauwerk. Und dieser Tempel, er war definitiv beeindruckend. Aus den historischen Quellen, was wir \u00fcber diesen Tempel wissen, kann man das sehr deutlich sagen.<\/p>\n<p>Bevor wir zum jetzigen Tempel kommen, etwas Hintergrundinformation. Wir haben bereits vorhin gesehen, zu Beginn galt das Zelt in der W\u00fcste, das Zelt der Begegnung, auch die Stiftsh\u00fctte genannt, als die Wohnung Gottes, als der Ort, wo Gott seine Gegenwart offenbarte, wo seine Herrlichkeit wohnte, wo man mit ihm sprach, wo Opfer gebracht wurden. Und wir wissen, David hegte dann den Wunsch, ein Haus zu bauen, in dem Gott f\u00fcr ewig wohnen sollte, ein Haus in Jerusalem. David, Sohn Salomo, verwirklichte diesen Traum. Und wir haben etliche Kapitel, 1. K\u00f6nige, Kapitel 6 und 7. Wir haben in den ersten und zweiten Chroniken, 1. Chronik, Kapitel 22 bis 2. Chronik, Kapitel 5, etliche Kapitel, dem Tempel, seinem Bauwerk und seinen Ordnungen gewidmet.<\/p>\n<p>Dieser Tempel Salomos, der Salomonische Tempel, wurde circa 900 v. Chr. gebaut. Und wir haben bei der Einweihung dieses Salomonischen Tempels auch dort gesehen, wie Salomo davon redet, dass dieses Haus der Ort der Gegenwart Gottes sein soll, dass Gott von dieser St\u00e4tte aus die Gebete seines Volkes und das Flehen seines Volkes h\u00f6ren soll. Als aber Israel mehr und mehr in G\u00f6tzendienst gefallen ist, sich von Gott abgekehrt hat, bereits dort in Jeremia 7 und 11 nennt Gott den Tempel, dass er wie eine R\u00e4uberh\u00f6hle geworden ist. In Hesekiel Kapitel 10 und 11 lesen wir davon symbolisch, wie die Herrlichkeit Gottes den Tempel und Jerusalem verl\u00e4sst. Und wir wissen, in circa 586 v. Chr. zerst\u00f6ren die Babylonier Jerusalem und den Tempel. Gott richtet sein Volk und zerst\u00f6rt dabei den herrlichen Tempel Salomos.<\/p>\n<p>Wir haben jetzt zu Beginn des Jahres Esra gelesen und haben gelesen, der erste Akt, nachdem die Juden aus diesem babylonischen Exil zur\u00fcckgekehrt sind, war es, den Tempel zu bauen. Wir haben gelesen in Esra 4, dass, nachdem der Grundstein gelegt worden ist, diejenigen, die den Tempel Salomos gesehen hatten und noch kannten, geweint haben. Weil dieser neue Tempel unter Esra, der Tempel Serubbabels oder der Tempel zur Zeit Esras genannt wird, vergleichsweise wohl sehr klein war, nicht so herrlich war. Sie haben geweint, weil ihrer Meinung nach dieser neue Tempel unter Esras Zeit nicht so w\u00fcrdig war als Symbol f\u00fcr die Gegenwart des Gottes Israels.<\/p>\n<p>Dann haben wir die Zeit zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. Und in dieser Zeit wurde der Tempel, der zur Zeit Esras gebaut wurde, gab es viele \u00c4nderungen. Er wurde oft umgebaut. Er wurde unter dem griechischen F\u00fcrsten Antiochus entweiht als ein Zeustempel und dem griechischen Gott Zeus wurden im Tempel von Jerusalem G\u00f6tzen dargebracht. Antiochus hat sogar Schweine auf dem Altar dargebracht, einzig und allein, um ihn auch zu entweihen und zu verunreinigen.<\/p>\n<p>Kurz vor der Geburt Jesu begann aber Herodes der Gro\u00dfe diesen Tempel vollst\u00e4ndig neu aufzubauen. Er, mehr oder weniger, riss er diesen Tempel quasi ab, der unter Serubbabel gebaut wurde und fast von Grund auf baute Herodes der Gro\u00dfe einen neuen Tempel. Der Tempelbau von diesem Herodianischen Tempel begann circa 20 oder 19 v. Chr. und wurde lange nach dem Tod von Herodes dem Gro\u00dfen fortgesetzt, der Bau von diesem Tempel. Herodes der Gro\u00dfe, wissen wir ja, ist kurz nach der Geburt Jesu gestorben, kurz nachdem er in Bethlehem alle S\u00e4uglinge unter zwei Jahren get\u00f6tet hatte. Aber der Tempelbau ging weiter und wir wissen, zur Zeit von Jesus wurde immer noch an diesem Tempel gebaut, also bereits circa 50 Jahre lang wurde an diesem Tempel zur Zeit von Jesus gebaut. In Johannes 2, Vers 20, als Jesus den Tempel das erste Mal reinigte, zu Beginn seines Dienstes, reden die Juden davon: \u201eJohannes 2, Vers 20: 46 Jahre ist an diesem Tempel gebaut worden und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?\u201c Das ist, nachdem Jesus gesagt hat: \u201eBrecht diesen Tempel ab und ich werde ihn in drei Tagen aufbauen.\u201c Jesus redete von dem Tempel seines Leibes, die Juden redeten \u00fcber den Herodianischen Tempel. Also zu Beginn von Jesu Dienst wurde bereits 46 Jahre lang an diesem Tempel gebaut, gegen Ende von Jesu Dienst, also fast 50 Jahre. Und es ging \u00fcber den Tod und die Auferstehung Jesu hinaus, insgesamt wurden \u00fcber 80 Jahre an diesem Tempel gebaut. 80 Jahre lang wurde am Herodianischen Tempel gebaut und er ist circa 62 n. Chr. fertiggestellt worden und die letzten Arbeiten sind sogar erst 68 n. Chr. fertiggestellt worden. Also \u00fcber 80 Jahre lang wurde an diesem Tempel gebaut und Herodes der Gro\u00dfe war ein gro\u00dfer Architekt. Er hat sich selbst der Gro\u00dfe genannt, er wollte, wenn er etwas baute, seine eigene Gr\u00f6\u00dfe und Majest\u00e4t in den Bauwerken unter ihm widerspiegeln. Es gibt die St\u00e4dte wie zum Beispiel Caesarea, von denen man nat\u00fcrlich heute auch noch viel sehen kann, die so grandios von ihm gebaut worden sind, Caesarea zum Beispiel zu Ehren des Caesars nat\u00fcrlich, aber unter all den Bauprojekten von Herodes dem Gro\u00dfen war der Tempel sein beeindruckendstes Bauprojekt. Er wird manchmal zu den Wundern der Antike gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Und um euch das zu zeigen, um euch was, was ich normalerweise nicht mache, ich habe ein Bild von diesem Tempel dabei, von einem Modell dieses Tempels, wie er damals ausgesehen haben soll. Ich wei\u00df nicht, wie gut man das erkennen kann. Kannst du das mittlere Licht runterdrehen? Das ist eine Nachbildung, ein Modell von diesem Tempel, er steht ja heute nat\u00fcrlich nicht, und das ist ein Modell von dem Herodianischen Tempel. Das ist nat\u00fcrlich das Haupt-Tempelgeb\u00e4ude, aber es gibt dieses riesige Plateau, auf dem dieser Tempel steht und nat\u00fcrlich diesen riesigen Vorhof, der sich hier befindet. Und dieser Vorhof nat\u00fcrlich war teilweise eben die Orte, wo Jesus am meisten gepredigt hat, wo diese Schatzk\u00e4sten waren, wo auch die Witwe zum Beispiel ihre zwei M\u00fcnzen eingelegt hat.<\/p>\n<p>Einige Informationen \u00fcber diesen Tempel: Der Platz um diesen Tempel, um das Tempelgeb\u00e4ude selbst, war ca. 144.000 Quadratmeter gro\u00df. Mehr als 20 Fu\u00dfballfelder war dieser \u00e4u\u00dfere Platz drum herum. Wie ihr sehen k\u00f6nnt, war er sehr hoch, also viele Stockwerke. Das Plateau selbst, auf dem das ganze Geb\u00e4ude steht, ragt 15 Etagen \u00fcber den Kidron, der dort im Tal flie\u00dft. Die Mauern waren \u00fcber 30 Meter hoch, und wie ihr auch in diesem Modell sehen k\u00f6nnt, war er mit sch\u00f6nen wei\u00dfen Steinen gebaut worden. Die Steine wurden teilweise so pr\u00e4zise gehauen, dass sie perfekt ineinander gelegt werden konnten. Nicht nur das, die \u00f6stliche Seite, und dieses Modell ist quasi von der \u00f6stlichen Seite aus. Also das ist die \u00f6stliche Seite, wenn man hier rausgeht, und hier geht Jesus sp\u00e4ter dann auch heraus, durch das Tal, kommt man dann zum \u00d6lberg. Das ist dann die Seite, wo Jesus auch hinausging, die \u00f6stliche Seite zum \u00d6lberg hin. Diese \u00f6stliche Seite zum \u00d6lberg hin, war mit Goldplatten ausgeschm\u00fcckt, so dass, wenn die Sonne aufging, das Gold wie eine Flamme, wie brennend geschienen hat, auf dieser Ostseite.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen also verstehen, wenn die Leute sagen, und wenn die J\u00fcnger sagen: \u201eLehrer, sieh, was f\u00fcr Steine!\u201c Das versteht man. Das kann man nachvollziehen, das ist ein wertvolles, ein majest\u00e4tisches Baugeb\u00e4ude. Und sie sagen nicht nur, was f\u00fcr Steine, sie sagen auch, dass er mit sch\u00f6nen Steinen und Weihgeschenken geschm\u00fcckt sei. Weihgeschenke sind nat\u00fcrlich Geschenke, Gaben von Menschen, die sie dem Tempel geweiht haben. Das k\u00f6nnen freiwillige Gaben sein, das k\u00f6nnen Gaben sein, die sie gegeben haben, wenn sie Gel\u00fcbde abgegeben haben. Also war dieser Tempel ein gro\u00dfer Tempel, ein herrlicher, ein sch\u00f6ner Tempel.<\/p>\n<p>Josephus, der Historiker, der uns nat\u00fcrlich viele Informationen \u00fcber diese Zeit liefert, schreibt \u00fcber den Tempel folgendes: \u201eDas \u00c4u\u00dfere des Geb\u00e4udes l\u00e4sst nichts vermissen, was Geist oder Auge h\u00e4tte in Erstaunen versetzen k\u00f6nnen. Denn kaum war die Sonne aufgegangen, strahlte es so feurig, dass, wenn man sich anstrengte, es zu betrachten, gezwungen war, die Augen wie vor den Sonnenstrahlen abzuwenden. Fremden, die sich n\u00e4herten, erschien es aus der Ferne wie ein schneebedeckter Berg, denn was nicht mit Gold \u00fcberzogen war, war Stein von reinstem Wei\u00df.\u201c So sch\u00f6n, so herrlich und majest\u00e4tisch war dieser Tempel. Ja, es ist nachvollziehbar, dass die Menschen darauf aufmerksam werden, dass sie sagen, wie sch\u00f6n dieser Tempel, wie sch\u00f6n sind die Steine, wie sch\u00f6n ist er geschm\u00fcckt. So ein herrlicher und sch\u00f6ner Tempel, der muss doch Gott wohlgef\u00e4llig sein, so ein grandioses Bauprojekt, fast ein Wunder der Antike. Das ist doch ein angemessenes Symbol f\u00fcr die Gegenwart des Gottes Israels. Richtig?<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Urteil \u00fcber den Tempel<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Vers 6:<\/b> \u201eDiese Dinge, die ihr seht, Tage werden kommen, in denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird.\u201c<\/p>\n<p>Jesus l\u00e4sst sich von dem \u00c4u\u00dferen nicht beeindrucken. Au\u00dfen m\u00f6gen wir Gold, m\u00f6gen wir wei\u00dfe Steine sehen, die Reinheit, die Heiligkeit und Sch\u00f6nheit darstellen. Jesus hat aber bereits mit den Pharis\u00e4ern etwas gesagt, was genau so gut man \u00fcber dieses Geb\u00e4ude aussagen kann. In Matth\u00e4us 23, wir haben es vor zwei Wochen bereits gelesen, aber ich m\u00f6chte es noch mal lesen. Matth\u00e4us 23, ab Vers 25: \u201eWeh euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, Heuchler, denn ihr reinigt das \u00c4u\u00dfere des Bechers und der Sch\u00fcssel, inwendig aber sind sie voller Raub und Unenthaltsamkeit! Blinder Pharis\u00e4er, reinige zuerst das Inwendige des Bechers, damit auch sein \u00c4u\u00dferes rein wird. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, Heuchler, denn ihr gleicht \u00fcbert\u00fcnchten Gr\u00e4bern, die von au\u00dfen zwar sch\u00f6n scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unreinheit sind. So scheint auch ihr von au\u00dfen zwar gerecht vor den Menschen, von innen aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.\u201c<\/p>\n<p>Jesus spricht das \u00fcber die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten. Es trifft aber eigentlich auch ganz gut auf den Tempel selbst zu, oder? Sch\u00f6ne Steine mit goldverziertem Schmuck, ein hohes und majest\u00e4tisches Geb\u00e4ude. Wenn jemand von au\u00dfen schaut, ja, er wird so geblendet vom Licht, es ist so, als w\u00fcrde er die Herrlichkeit Gottes in diesem Tempel direkt sehen. Wer waren denn auch die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er? \u00dcbert\u00fcnchte Gr\u00e4ber, Gr\u00e4ber in wei\u00df get\u00fcncht, in wei\u00df gef\u00e4rbt. Becher und Sch\u00fcsseln, die au\u00dfen gereinigt sind und scheinen und gl\u00e4nzen. Aber was ist innen drinnen? Was ist innen drinnen? Jesus sagt: \u201eVoller Raub und Unenthaltsamkeit, voller Totengebeine und Unreinheit.\u201c<\/p>\n<p>Was hat Jesus in Lukas 19 gesagt \u00fcber diesen Tempel? Lukas 19, Vers 46: \u201eUnd er sprach zu ihnen: \u201aEs steht geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus. Ihr aber habt es zu einer R\u00e4uberh\u00f6hle gemacht.\u2018\u201c Was bringt das Gold, die wei\u00dfen Steine, hohe Geb\u00e4ude, die hohen Mauern und die sch\u00f6nen Verzierungen, wenn innen drinnen eine R\u00e4uberh\u00f6hle ist?<\/p>\n<p>Jesus spricht in Vers 6: \u201eTage werden kommen.\u201c Das hei\u00dft klar, er spricht \u00fcber die Zukunft. Jesus prophezeit hier \u00fcber die Zukunft, etwas, das noch nicht eingetroffen ist: \u201e\u2026in denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird.\u201c Jesus sagt nicht einfach, in denen dieser Tempel zerst\u00f6rt wird. Er ist genau. Und wenn er davon redet, \u201enicht ein Stein auf dem anderen\u201c, bedeutet das nichts anderes als absolute Zerst\u00f6rung. Es wird vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt werden. Normalerweise, wenn etwas steht, dann stehen noch Ruinen da, dann stehen noch \u00dcberreste da, aber Jesus sagt, dieser Tempel, er wird v\u00f6llig zerst\u00f6rt werden. Absolute Zerst\u00f6rung. Das ist das Urteil Jesu \u00fcber die Heuchelei und die Selbstgerechtigkeit. Es ist die Heuchelei und Selbstgerechtigkeit, die sie dazu gef\u00fchrt hat, diesen Tempel, das Bethaus, das Haus Gottes, zu einer R\u00e4uberh\u00f6hle zu machen. Ihre Geldliebe, die sie dazu gebracht hat, die Menschen auszurauben, sogar Witwen, Waisen und arme Menschen in Armut. Das religi\u00f6se, das falsche System, das dazu gef\u00fchrt hat, dass sie den Sohn Gottes, dass sie ihren Messias abgelehnt und get\u00f6tet haben. Das ist das Urteil Jesu dar\u00fcber. Daf\u00fcr steht leider dieser Tempel. Er steht hier nicht f\u00fcr die Herrlichkeit Gottes. Dieser Tempel wurde von ihnen zur R\u00e4uberh\u00f6hle gemacht.<\/p>\n<p>Und das ist nicht das erste Mal, dass Jesus von der Zerst\u00f6rung des Tempels redet. Er hat mehrfach schon im Lukas-Evangelium die Zerst\u00f6rung des Tempels angedeutet. Wir haben es gesehen in Lukas 13, ab Vers 34: \u201eJerusalem, Jerusalem, das da t\u00f6tet die Propheten und steinigt, die zu ihnen gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Brut unter die Fl\u00fcgel, und ihr habt nicht gewollt! Siehe, euer Haus wird euch \u00fcberlassen. Ich sage euch aber, ihr werdet mich nicht sehen, bis es geschieht, dass ihr sprecht: Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!\u201c Jesus klagt hier \u00fcber Jerusalem und er sagt: \u201eEuer Haus wird euch \u00fcberlassen.\u201c Damals, als wir es uns angeschaut haben, haben wir gesehen, dieses \u00dcberlassen wird nicht einfach: Es ist euer, sondern es wird euch schutzlos \u00fcberlassen. Es wird euch verw\u00fcstet \u00fcberlassen. Es gibt keinen Schutz mehr, es gibt keinen Segen mehr, es ist euch \u00fcberlassen und es wird verw\u00fcstet werden.<\/p>\n<p>Jesus hat bereits von den J\u00fcngern und auch den Menschen von der Zerst\u00f6rung des Tempels, von der Zerst\u00f6rung Jerusalems, gesprochen. Auch in Kapitel 19, ab Vers 41: \u201eUnd als er sich n\u00e4herte und die Stadt sah, weinte er \u00fcber sie und sprach: \u201aWenn auch du an diesem Tag erkannt h\u00e4ttest, was zum Frieden dient! Jetzt aber ist es vor deinen Augen verborgen. Denn Tage werden \u00fcber dich kommen, da werden deine Feinde einen Wall um dich aufsch\u00fctten und dich umzingeln und dich von allen Seiten einengen. Und sie werden dich und deine Kinder in dir zu Boden werfen und werden in dir nicht einen Stein auf dem anderen lassen, daf\u00fcr, dass du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.\u2018\u201c<\/p>\n<p>Die Verse machen es deutlich. Das ist das Urteil Jesu \u00fcber den Tempel. Und der Tempel nat\u00fcrlich ist hier Repr\u00e4sentant f\u00fcr das Volk, f\u00fcr die religi\u00f6sen F\u00fchrer. Sie haben die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannt. Jesus kam und predigte die frohe Botschaft vom Reich Gottes. Er kam und predigte, dass das Gnadenjahr ausgerufen ist und er gekommen ist, den Blinden sehend zu machen, den Gefangenen zu befreien, aber sie wollten sich nicht als Gefangene sehen. Sie waren nicht bereit, sich als Blinde zu sehen. In ihrer Selbstgerechtigkeit, in ihrer Heuchelei haben sie festgehalten, in ihrem Stolz haben sie festgehalten an ihrer Selbstgerechtigkeit, an diesem falschen System. Und sie haben Jesus abgelehnt, die Zeit der Heimsuchung nicht erkannt. Und so wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird. Dieser sch\u00f6ne Tempel, den ihr da seht, den ihr gerade lobt, den ihr bestaunt, er wird zerst\u00f6rt werden und zwar vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Jesus&#8216; Prophezeiung erf\u00fcllt sich. Seine Worte bewahrheiten sich. 70 n. Chr. haben wir schon \u00f6fter dar\u00fcber gesprochen, Titus, der Feldherr, durchbricht mit seiner Armee die Mauern Jerusalems, das bereits seit l\u00e4ngerem belagert war. Und Titus macht Jerusalem dem Erdboden gleich. \u00dcber eine Million starben 70 n. Chr. Viele der Juden sind, als die R\u00f6mer durch die Mauer durchbrochen sind, in den Tempel gelaufen, um sich zu sch\u00fctzen. Und die R\u00f6mer, sie hatten nicht die Absicht, den Tempel zu zerst\u00f6ren. Titus hatte Befehl gegeben, der Feldherr Titus hatte Befehl gegeben, den Tempel nicht zu zerst\u00f6ren. Der Tempel sollte eigentlich stehen bleiben, aber der Tempel fing Feuer. Und mit dem Feuer br\u00f6ckelte nat\u00fcrlich das ganze Geb\u00e4ude, aber nicht nur das Gold, das sich in dem Geb\u00e4ude befand. Wir haben gerade von den Goldplatten gesprochen, von den Weihgeschenken gesprochen, mit denen der Tempel geschm\u00fcckt ist. Das Gold begann zu schmelzen. Das Gold schmolz und floss in die Tr\u00fcmmern, floss zwischen die Steine und die Tr\u00fcmmerhaufen. Und die Soldaten nat\u00fcrlich, sie wollten das Gold nicht einfach in den Tr\u00fcmmern lassen. Aber was muss man tun, damit man das Gold wieder aus den Tr\u00fcmmern herausgewinnt? Man muss die Tr\u00fcmmer, die Steine zerschmettern. Man muss alles auseinandernehmen, um all das Gold, das geschmolzene Gold, das zwischen die Tr\u00fcmmern geflossen ist, wieder heraus zu gewinnen, muss man die Tr\u00fcmmern zerst\u00f6ren, zertr\u00fcmmern, pulverisieren. Und so wurde genau das, was Jesus getan hat. Es war nicht mal die Absicht der R\u00f6mer, den Tempel zu zerst\u00f6ren. Aber nicht ein Stein wurde auf dem anderen gelassen. Der Tempel fing Feuer, wurde dadurch schon zerst\u00f6rt und dann wurde auch noch wirklich jeder Stein auseinandergenommen, um das Gold, das geschmolzene Gold aus den Tr\u00fcmmern zu gewinnen.<\/p>\n<p>Josephus, der Historiker, beschreibt die Zerst\u00f6rung, Eroberung Jerusalems. Und er beschreibt hier konkret den Tempel, Josephus: \u201eDieses Geb\u00e4ude hatte Gott jedoch schon vor langer Zeit dem Feuerpreis gegeben. Aber nun im Wandel der Zeiten war der schicksalhafte Tag gekommen. Der zehnte Tag des Monats entspricht unserem August. Genau der Tag, an dem es zuvor dem K\u00f6nig von Babylon fast 600 Jahre zuvor niedergebrannt worden war. Einer der Soldaten, der weder auf Befehle wartete, noch von dem Schrecken einer so gef\u00fcrchteten Unternehmung erf\u00fcllt war, sondern von einem \u00fcbernat\u00fcrlichen Impuls bewegt wurde, schnappte sich ein brennendes St\u00fcck Holz aus dem lodernden Holz und schleuderte die feurige Rakete durch ein goldenes Feuer, durch ein goldenes Fenster, wobei er von einem seiner Kameraden hochgezogen wurde. Als die Flammen aufloderten, stie\u00df die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung einen ebenso herzzerrei\u00dfenden Schrei aus wie die Trag\u00f6die selbst. W\u00e4hrend das Heiligtum brannte, wurde weder Mitleid mit dem Alter noch Respekt vor dem Rang gezeigt. Im Gegenteil, Kinder und alte Menschen, Laien und Priester wurden gleicherma\u00dfen massakriert. C\u00e4sar, also der Kaiser, hatte befohlen, die ganze Stadt und den Tempel dem Erdboden gleich zu machen. Der Rest der Stadtmauer wurde so vollst\u00e4ndig dem Erdboden gleich gemacht, dass zuk\u00fcnftige Besucher keinen Grund zu der Annahme haben, dass die Stadt jemals bewohnt war.\u201c<\/p>\n<p>Ist es nicht erstaunlich, wie sich die Worte Jesu erf\u00fcllt haben? Lukas 13, Lukas 19, Lukas 21. Die Stadt wurde dem Erdboden gleich gemacht. Und zwar so sehr, dass man danach gar nicht auf die Idee kommen w\u00fcrde, dass \u00fcberhaupt jemals dort eine Stadt gewesen ist, dass sie jemals bewohnt war. Nicht nur das, der Tempel, vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt, nicht ein Stein auf dem anderen. Die Plattform selbst, die ich euch vorhin gezeigt habe, auf der das ganze Geb\u00e4ude stand, die kann man noch finden, von der sind noch Teile \u00fcbrig geblieben. Nat\u00fcrlich die Klagemauer von der \u00e4u\u00dferen Mauer, dort ist etwas nat\u00fcrlich von der Stadt \u00fcbrig geblieben, aber der Tempel selbst ist zerst\u00f6rt worden, v\u00f6llig, und ist bis heute nicht mehr da.<\/p>\n<p>Ein Arch\u00e4ologe, Jay Simmons hei\u00dft der, schreibt: \u201eWenn sich die Prophezeiung Christi \u00fcber die Zerst\u00f6rung des Herodianischen Tempels, von dem kein Stein auf dem anderen bleiben sollte, auf den eigentlichen Tempel und den gesamten Geb\u00e4udeblock innerhalb der \u00e4u\u00dferen Umfriedung bezog, dann hat sich keine Prophezeiung w\u00f6rtlicher erf\u00fcllt.\u201c Der Arch\u00e4ologe sagt, das Plateau selbst, das ist zwar noch \u00fcbrig geblieben, wenn Jesus aber \u201ekein Stein auf dem anderen gelassen werden\u201c vom Tempelgeb\u00e4ude selbst spricht, von dem Bauwerk selbst, das auf diesem Plateau stand, dann hat sich keine Prophezeiung w\u00f6rtlicher erf\u00fcllt, weil wortw\u00f6rtlich kein Stein auf dem anderen gelassen worden ist. Das ist die absolute Zerst\u00f6rung des Tempels. Das ist das Urteil Jesu \u00fcber den Tempel. Das ist das Gericht an diesem selbstgerechten, heuchlerischen religi\u00f6sen System, das die Juden aus dem Alten Testament, aus dem Gesetz Gottes gemacht haben.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir aus diesem Abschnitt lernen? Erstens: <b>Jesus Christus ist Gott.<\/b> Er ist nicht nur allwissend, er kennt die Zukunft nicht nur, er steuert die Zukunft. 40 Jahre bevor das geschehen ist, 40 Jahre bevor dieser Tempel in Schutt und Asche gelegt worden ist, hat er vorhergesagt und hat er genau vorhergesagt, dass kein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird. Und als er gesprochen hat, hat er es nicht wie die Propheten des Alten Testaments gemacht. Die Propheten des Alten Testaments haben gesprochen: \u201eSo spricht der Herr.\u201c Jesus selbst musste das aber nicht sagen, denn er selbst war der Herr. Er selbst ist Yahweh, der Gott, der die Zukunft kennt, der die Zukunft gestaltet und steuert, der alles in seiner Hand hat. Liebe Geschwister, selbst so ein Urteil, etwas, was wir als ein schreckliches Urteil empfinden, ein schreckliches Gericht, es ist in seinen H\u00e4nden und er hat die Kontrolle dar\u00fcber. Von der Zerst\u00f6rung des Tempels Salomos bis hin zur Zerst\u00f6rung des Herodianischen Tempels, es war alles in Gottes Hand. Diese Zerst\u00f6rung, dieses Gericht, dieses Urteil, es ist in den H\u00e4nden unseres Herrn Jesus. Er hat das vorausgesagt und es ist so geschehen. Einem Gott, einem Herrn, der die Zukunft kennt und der die Zukunft gestaltet, k\u00f6nnen wir vertrauen. Dieser Gott, dieser Herr, er h\u00e4lt auch meine und deine Zukunft in seinen H\u00e4nden. Er wei\u00df nicht nur, was passieren wird, er ist es, der souver\u00e4n \u00fcber das, was passieren wird, herrscht. Sei es in unserem pers\u00f6nlichen Leben, sei es mit diesem Land, sei es mit dieser Erde. Wir wissen nicht, was passieren wird, wir steuern nicht, was passieren wird. Sei es Segen, sei es Gericht, sei es Krieg oder Frieden, sei es Wohlstand oder sei es Armut, sei es Aufbau, sei es Zerst\u00f6rung. Jesus hat alles in seiner Hand. Er kennt die Zukunft, er gestaltet die Zukunft. Wir k\u00f6nnen diesem Herrn vertrauen. Alles, was er tut, ist zu seiner Ehre und es ist zu unserem Wohl.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir noch daraus lernen? Wir sehen das Urteil Jesus \u00fcber dieses falsche und heuchlerische System. Wir haben vor zwei Wochen bereits gesehen, teilweise, dass diese harten Worte nicht an die Heiden gingen, nicht an die G\u00f6tzendiener gingen. Es ging nicht an die Z\u00f6llner, es ging an die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten. Das Israel zur Zeit Jesu war nicht in G\u00f6tzendienst per se verfallen, wie damals zur Zeit der K\u00f6nige. Mit der Aschera und dem Baal und all diesen Dingen. Nein, sie waren in dem Sinne keine G\u00f6tzendiener. Aber das hat sie nicht n\u00e4her zu Gott gebracht. Mit ihren Lippen waren sie Gott-nah, sagt Jeremia, aber mit ihren Herzen waren sie fern. Und in ihrer Selbstgerechtigkeit, in ihrer Gerechtigkeit vor Menschen, Menschengef\u00e4lligkeit, in ihrem Stolz und in ihrer Hochmut waren sie genauso fernab wie damals. In Markus haben wir gelesen, Jesus verl\u00e4sst den Tempel, er verl\u00e4sst den Tempel nach Osten zum \u00d6lberg hin. Und diese Szene, ist sie nicht fast genauso wie die Herrlichkeit Gottes in Hesekiel Kapitel 10 und 11, die Jerusalem und den Tempel nach Osten hin verl\u00e4sst und sich auf den \u00d6lberg begibt? So verl\u00e4sst Jesus diesen Tempel. Wir sehen, was Gott \u00fcber dieses System denkt. Wir sehen, was Gott \u00fcber Heuchelei und Selbstgerechtigkeit denkt. Liebe Geschwister, liebe Zuh\u00f6rer, bewahren wir uns davor. Bleiben wir fern von Heuchelei. Bleiben wir fern von Selbstgerechtigkeit. Genauso fern, wie wir bleiben sollen von Hurerei, von G\u00f6tzendienst, von all diesen Dingen, bleiben wir genauso fern von Selbstgerechtigkeit und Heuchelei.<\/p>\n<p>Aber auch erfreuliche Dinge k\u00f6nnen wir aus diesem schrecklichen Gericht lernen und uns dar\u00fcber freuen. Der Tempel, der Tempel und damit der Tempeldienst und all das zeremonielle Gesetz, was mit diesem Tempel verbunden war, es ist weg. Liebe Geschwister, mit dem Tod von Jesus Christus riss der Vorhang des Tempels, der Gott und die Menschen trennte. 70 n. Chr., mit dem Gericht Jesu \u00fcber diesen Tempel, wurde der ganze Tempel zerst\u00f6rt, der bis heute nicht steht. Wir brauchen keine Vorh\u00e4nge mehr. Wir brauchen keine zeremoniellen Waschungen mehr, um Gott zu nahen. Wir brauchen nicht mehr den menschlichen Hohepriester, der nur einmal im Jahr in diesem Tempel, in dieses Heiligtum gehen kann, um f\u00fcr uns S\u00fchne zu vollbringen, um unsere S\u00fcnden vor Gott zu s\u00fchnen. Nein, wir haben einen ewigen Hohepriester, ein himmlisches Heiligtum, in das unser Herr hineingegangen ist, der ein f\u00fcr allemal sein Leben gegeben hat, als Opfer f\u00fcr S\u00fcnden.<\/p>\n<p>Lesen wir ganz kurz Hebr\u00e4er, Kapitel 9. Hebr\u00e4erbrief, Kapitel 9. Kurz Vers 1 und dann springen wir zu Vers 11. Hebr\u00e4er, Kapitel 9, Vers 1 und dann springe ich zu Vers 11: \u201eEs hatte nun zwar auch der erste Bund Satzungen des Dienstes und des irdischen Heiligtums.\u201c Das war der alte Bund, Satzungen des Dienstes, die zeremoniellen Gesetze, die Leviten des Priesterdienstes und all diese Dinge. Und es gab ein irdisches Heiligtum. Springen wir zu Vers 11: \u201eChristus aber ist gekommen als Hohepriester der zuk\u00fcnftigen G\u00fcter und ist durch das gr\u00f6\u00dfere und vollkommenere Zelt, das nicht mit H\u00e4nden gemacht, das hei\u00dft nicht von dieser Sch\u00f6pfung ist und nicht mit Blut von B\u00f6cken und K\u00e4lbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein f\u00fcr allemal in das Heiligtum eingegangen und hat uns eine ewige Erl\u00f6sung erworben.\u201c Vers 15: \u201eUnd darum ist er der Mittler eines neuen Bundes, damit da der Tod geschehen ist zur Erl\u00f6sung von den \u00dcbertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verhei\u00dfung des ewigen Erbes empfangen.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, der Tempel ist zerst\u00f6rt, den Tempeldienst, ihn gibt es nicht mehr. Der Vorhang ist zerrissen und so haben wir Freim\u00fctigkeit, durch den Hohepriester des himmlischen Heiligtums zu Gott zu kommen. So schrecklich dieses Gericht auch ist, es symbolisiert auch den neuen Zugang, den wir zu Gott haben, in diesem neuen Bund.<\/p>\n<p>Meine Botschaft an die Ungl\u00e4ubigen, an Menschen, die noch nicht an Jesus glauben, ist: <b>Kehrt um von eurer S\u00fcnde! Kehrt um von Geldliebe, von Selbstgerechtigkeit und von Heuchelei!<\/b> T\u00e4uscht euch nicht mit einem sch\u00f6nen \u00e4u\u00dferen, religi\u00f6sen Aktivit\u00e4ten, wenn Menschen euch f\u00fcr gerecht und religi\u00f6s halten. Das Urteil von Menschen hat f\u00fcr Gott keine Bedeutung. Du kannst vor Gott nur gerecht sein, wenn du gekleidet bist in die Gerechtigkeit eines anderen, n\u00e4mlich die von Herrn Jesus Christus. Nur sein Blut erl\u00f6st dich von deinen S\u00fcnden ein f\u00fcr allemal. Durch ihn hast du Zugang zum Vater, zum Thron, der in Gnade und Barmherzigkeit gegr\u00fcndet ist. Mit Freim\u00fctigkeit kannst du zu Christus kommen, wenn du an ihn glaubst. Kehre um von deiner eigenen Gerechtigkeit und nimm Christus an und nimm seine Gerechtigkeit, sein Gnadengeschenk an. Gott sieht das Innere, t\u00e4usche dich nicht mit einem sch\u00f6nen \u00c4u\u00dferen. Der Tempel war sch\u00f6n von au\u00dfen, innen aber war er voller Raub, Unreinheit und Ungerechtigkeit.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, lasst uns \u00fcber unseren Herrn staunen. Er kennt unsere Zukunft. Er h\u00e4lt unsere Zukunft, die Zukunft dieses Landes, die Zukunft dieser Welt in seiner Hand. Lasst uns ihm vertrauen in Wohlstand oder in Krieg, in Segen oder in Gericht. Ihm d\u00fcrfen wir vertrauen. Liebe Geschwister, lasst uns unserem Herrn danken f\u00fcr seinen Priesterdienst am himmlischen Heiligtum. Lasst uns daran erinnern, dass es keinen Vorhang mehr gibt, kein Hindernis mehr, kein Ritual mehr, das vorher getan werden muss, bevor wir zu Gott kommen m\u00fcssen. Jesus hat alles ein f\u00fcr allemal vollbracht. Eine ewige Erl\u00f6sung durch sein vollkommenes Blut. 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