{"id":1990,"date":"2025-07-19T12:58:05","date_gmt":"2025-07-19T10:58:05","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=1990"},"modified":"2025-09-28T14:16:53","modified_gmt":"2025-09-28T12:16:53","slug":"der-anfang-der-geburtswehen-teil-1-verfuehrer-kriege-und-katastrophen","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/der-anfang-der-geburtswehen-teil-1-verfuehrer-kriege-und-katastrophen\/","title":{"rendered":"Der Anfang der Geburtswehen, Teil 1 &#8211; Verf\u00fchrer, Kriege und Katastrophen"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name unseres Herrn, m\u00f6ge der Name Jesu Christi verherrlicht werden. Schlagen wir Lukas-Evangelium Kapitel 21 auf und lasst uns die Verse 5 bis 28 gemeinsam lesen. Lukas-Evangelium Kapitel 21, die Verse 5 bis 28.<\/p>\n<p>\u201eUnd als einige von dem Tempel sagten, dass er mit sch\u00f6nen Steinen und Weihgeschenken geschm\u00fcckt sei, sprach er: Diese Dinge, die ihr seht, Tage werden kommen, in denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird. Sie fragten ihn aber und sagten: Lehrer, wann wird denn dies sein und was ist das Zeichen, wann dies geschehen soll? Er aber sprach: Seht zu, dass ihr nicht verf\u00fchrt werdet, denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin\u2019s, und die Zeit ist nahe gekommen! Geht ihnen nicht nach. Wenn ihr aber von Kriegen und Emp\u00f6rungen h\u00f6ren werdet, so erschreckt nicht, denn dies muss vorher geschehen; aber das Ende ist nicht so gleich da. Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und K\u00f6nigreich gegen K\u00f6nigreich; und es werden gro\u00dfe Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersn\u00f6te und Seuchen. Auch Schrecknisse und gro\u00dfe Zeichen vom Himmel wird es geben. Vor diesem allem aber werden sie ihre H\u00e4nde an euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen und Gef\u00e4ngnisse \u00fcberliefern, um euch vor K\u00f6nige und Statthalter zu f\u00fchren um meines Namens willen. Es wird euch aber zu einem Zeugnis ausschlagen. Setzt es nun fest in euren Herzen, nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten sollt, denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht widerstehen oder widersprechen k\u00f6nnen. Ihr werdet aber sogar von Eltern und Br\u00fcdern und Verwandten und Freunden \u00fcberliefert werden, und sie werden einige von euch t\u00f6ten; und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen. Und nicht ein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen. Gewinnt eure Seelen durch euer Ausharren. Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt seht, dann erkennt, dass seine Verw\u00fcstung nahe gekommen ist. Dann sollen die in Jud\u00e4a auf die Berge fliehen, und die, die in seiner Mitte sind, daraus fortgehen, und die, die auf dem Land sind, nicht dort hineingehen. Denn dies sind Tage der Rache, dass alles erf\u00fcllt wird, was geschrieben steht. Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn gro\u00dfe Not wird auf der Erde sein und Zorn gegen dieses Volk. Und sie werden fallen durch die Sch\u00e4rfe des Schwertes und gefangen weggef\u00fchrt werden unter alle Nationen. Und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erf\u00fcllt sein werden. Und es werden Zeichen an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer, brausendem und wogendem Meer. W\u00e4hrend die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die \u00fcber den Erdkreis kommen, denn die Kr\u00e4fte der Himmel werden ersch\u00fcttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und gro\u00dfer Herrlichkeit. Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure H\u00e4upter empor, weil eure Erl\u00f6sung naht.\u201c<\/p>\n<p>Vergangene Woche ist ein sehr guter Freund von uns, von unserer Familie und auch ein Mentor von uns in Sachen der Bibel und des Bibelstudiums verstorben. Und gestern waren wir auf seiner Beerdigung, auf seiner Trauerfeier. Sein Name war Alois Wagner. Wir haben sehr viel Zeit mit ihm verbracht, die Bibel zu studieren. Eine Zeit lang war es regelm\u00e4\u00dfig alle zwei Wochen, dass wir uns mit ihm getroffen haben. Davor bereits, als William und Jenny im Jugendalter waren, hat er sie durch Jugendstunden und Bibelstudium gepr\u00e4gt. Und gestern, als man sich an ihn erinnert hat, sind mir zwei Dinge in den Kopf gekommen. Und die zwei Dinge und zwei Wahrheiten, die er mir gro\u00df gemacht hat in der Zeit, die ich mit ihm verbracht habe: Er hat mir die Gnade Gottes gro\u00df gemacht auf eine Weise, wie es kaum sonst jemand getan hat. Und nicht nur das, wenn er \u00fcber die Ewigkeit gesprochen hat, wenn er \u00fcber diesen Tag gesprochen hat, wie wir es eben im Lied gesungen haben, an dem Tag, wo wir vor dem Herrn stehen, ohne S\u00fcnde und rein in seiner Gegenwart. Er hatte ein Strahlen im Gesicht, wie ich es fast bei sonst keinem gesehen habe. Ich w\u00fcnschte, ich h\u00e4tte dieses Strahlen, wenn ich von der Ewigkeit rede und wenn ich vom Leben nach dem Tod rede, wenn ich davon rede, in der Gegenwart Gottes zu sein, in der Gegenwart des Herrn.<\/p>\n<p>Er war jemand, mit dem ich mit vielen Fragen hingegangen bin. Fragen \u00fcber die Schrift, Fragen \u00fcber alle m\u00f6glichen Lehren. Und auch die Endzeitlehre war eine der Fragen, die ich ihm, glaube ich, damals, jetzt wieder angefangen habe, eine der ersten Fragen, die ich ihm gestellt habe. Ich kann mich noch erinnern, wie er mir viel erkl\u00e4rt hat, was die Endzeitlehre anging, auch zugegeben hat: Auch er hat gesehen, dass es dort viele Meinungen unter Gl\u00e4ubigen gibt, guten und wahrhaftigen und treuen Gl\u00e4ubigen. Aber er hat mir seine \u00dcberzeugung aus der Schrift heraus gezeigt, die auch meine \u00dcberzeugung war und auch heute noch ist. Und wenn er davon gesprochen hat, war ein Staunen in seinem Gesicht, war ein Sehnen nach der Ewigkeit und nach dem Kommen, nach der R\u00fcckkehr Jesu Christi in seinem Gesicht. Das ich hoffe, dass wenn wir in dieser Predigtreihe durch diesen Text hindurchgehen, dass uns das auch vermittelt werden m\u00f6ge durch diesen Text.<\/p>\n<p>Bei aller Schwierigkeit oder Kompliziertheit des Textes, bei allen vielleicht Begrifflichkeiten, die einem komisch oder etwas ungewohnt vorkommen, lasst uns nicht das Gro\u00dfe und Ganze aus dem Auge verlieren. Der Herr Jesus Christus wird wiederkommen und wir sollten uns alle danach sehnen, dass er wiederkommt. Wir haben gerade gesungen: \u201eKomme Herr, komme bald.\u201c M\u00f6ge das doch unser Sehnen sein, m\u00f6ge das doch unser Herzenswunsch sein, dass der Herr Jesus Christus wiederkommt, wie auch immer er es tun m\u00f6ge. Das ist das Wichtigste, wenn es um die Endzeit geht und das, worauf sich alle wahrhaftigen Gl\u00e4ubigen einigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei all dem hei\u00dft es nicht, dass es vollst\u00e4ndig oder komplett egal ist, was die Bibel noch \u00fcber die Endzeit sagt, denn es sind uns so viele Stellen, so viele Kapitel gewidmet und sogar die gr\u00f6\u00dfte Rede, oder die l\u00e4ngste Rede Jesu. Im Matth\u00e4us-Evangelium haben wir einmal die Bergpredigt, die sehr lang ist, aber dann haben wir in Matth\u00e4us 24\/25, im Lukas 21 und in Markus 13 die Reden Jesu zur Endzeit. Und wir m\u00f6chten sie studieren, wir m\u00f6chten sie verstehen und die vergangenen Wochen haben wir damit begonnen. Wir haben gesagt, bevor wir die Antwort von Jesus richtig verstehen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir die Frage der J\u00fcnger richtig verstehen. In Lukas 21, Vers 7, stellen sie die Frage: \u201eLehrer, wann wird denn dies sein und was ist das Zeichen, wann dies geschehen soll?\u201c Dieses \u201edies\u201c, was hier im Vers erw\u00e4hnt wird, \u201ewann wird dies sein, was ist das Zeichen, wann dies geschehen wird?\u201c, wir haben gesagt, es sind zwei Fragen, die sie stellen, beziehungsweise drei, wenn wir die anderen Stellen auch mit dazu nehmen. Wann und was ist das Zeichen? Wann wird dies sein, was ist das Zeichen daf\u00fcr?<\/p>\n<p>Und wir haben gesehen, um die Frage der J\u00fcnger richtig zu verstehen, m\u00fcssen wir die Vorstellung der Juden zur damaligen Zeit erkennen, was sie denn \u00fcber das Kommen des Messias und das Ende der Zeit gedacht haben. Wir haben einige Punkte festgehalten, was sie aus dem Alten Testament herausgewonnen haben und auch an der Literatur der Juden aus den Jahrhunderten vor, zwischen dem Alten und Neuen Testament, zu der Zeit auch von Jesus, konnten wir erkennen, was die Juden \u00fcber den Messias, das Kommen des Messias und die darauffolgende Zeit geglaubt haben. Wir haben gesehen, sie haben geglaubt, dass der Messias, bevor er kommt, wird es eine Zeit der Drangsal geben. In dieser Drangsal, vor dem Messias, wird Elia kommen, dann wird der Messias kommen und alle Nationen werden sich gegen den Messias und Jerusalem versammeln. Aber in dieser Stunde der Not w\u00fcrde der Messias das Blatt wenden und Jerusalem von den Nationen befreien und alle feindlichen Nationen vernichten. Er w\u00fcrde Jerusalem wiederherstellen, alle zerstreuten Juden w\u00fcrden wieder versammelt werden nach Israel und der Messias richtet ein K\u00f6nigreich auf der Erde auf mit Jerusalem als Zentrum. Die ganze Erde wird erneuert und wiederhergestellt, die Toten werden auferstehen und es wird ein letztes Gericht geben.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, wenn die J\u00fcnger also nach dem Wann dies fragen, nat\u00fcrlich im unmittelbaren Zusammenhang ist die Zerst\u00f6rung des Tempels, aber die Zerst\u00f6rung des Tempels ordnen die J\u00fcnger dann in diese ganze endzeitliche Vorstellung ein und denken sich: Der Tempel wird zerst\u00f6rt, aber daraufhin unmittelbar wird Wiederherstellung passieren, Jesus als Messias endlich auftreten und die Juden befreien und sie retten und sein Reich aufrichten. F\u00fcr sie gab es keinen Abstand zwischen dem, gab es \u00fcberhaupt keine zwei Kommen von Jesus, ein erstes und ein zweites. F\u00fcr sie gab es keinen Abstand zwischen dem ersten und zweiten Kommen Jesu. F\u00fcr sie waren all diese Ereignisse eine Abfolge ohne besonderen, ohne bedeutenden Abstand, sodass die J\u00fcnger sogar nach der Auferstehung Jesu fragen: \u201eOkay, jetzt haben wir all das durch mit dem Tod und der Auferstehung, jetzt doch, jetzt kannst du doch, oder wann wirst du jetzt das Reich f\u00fcr Israel wiederherstellen?\u201c Auch dann hatten sie noch nicht verstanden, dass Jesus nun in den Himmel auffahren wird und f\u00fcr eine lange Zeit nicht wiederkommen wird.<\/p>\n<p>Es war wichtig, das zu verstehen, damit wir die Antwort von Jesus zu verstehen, denn wenn Jesus jetzt antwortet, sagt er ihnen nicht einfach nur: \u201eHier und da wird der Tempel zerst\u00f6rt werden.\u201c Nein, mit dieser Tempelzerst\u00f6rung will er ihre ganze endzeitliche Vorstellung korrigieren beziehungsweise alles mal richtig einordnen. Sehr viel, was von dem sie ihn kannten, war richtig, aber er m\u00f6chte mit seiner Antwort allem etwas mehr Klarheit und Einordnung geben.<\/p>\n<p>Da haben wir letztes Mal aufgeh\u00f6rt und ich bitte euch auch im Rahmen dieser Reihe, teile ich immer wieder diese Zettel aus, doch die alle Zettel mitzunehmen, weil vergangener Woche sind wir ja zum Beispiel nicht fertig geworden und wir m\u00f6chten quasi dort ankn\u00fcpfen, wo wir vergangener Woche aufgeh\u00f6rt haben und daf\u00fcr braucht ihr den Zettel, den ich vergangener Woche ausgeteilt habe. Wir m\u00f6chten heute n\u00e4mlich erstmal beginnen, dass wir uns einen \u00dcberblick \u00fcber die Hauptauffassungen verschaffen. Dieser \u00dcberblick, wie gesagt, es wird etwas technisch, was die Begrifflichkeiten angeht. Viele Dinge kommen euch vielleicht neu oder unbekannt vor, es wirkt etwas \u00fcberw\u00e4ltigend, aber es ist mir wichtig, dass wir uns diesen \u00dcberblick verschaffen, damit wir wissen, was es unter der orthodoxen Christenheit, damit meine ich quasi wahrhaftige Gl\u00e4ubige, f\u00fcr Vorstellungen gibt, auch Geschwister im Herrn, die wir lieben und denen wir dienen k\u00f6nnen und sollen, aber trotzdem, was diese Sachen angeht und was diesen Abst\u00e4nden angeht, unterschiedliche Meinungen haben. Auch in einer Zeit, wo wir \u00fcber das Internet und \u00fcber YouTube alle m\u00f6gliche Lehren und Meinungen h\u00f6ren k\u00f6nnen, ist es mir wichtig, dass wir einen \u00dcberblick davon haben, dass wir zumindest diese Begrifflichkeiten oder diese Ansichten mal geh\u00f6rt haben und sie richtig einordnen k\u00f6nnen. Es gibt Grenzen, die teilweise in diesen Meinungen nat\u00fcrlich \u00fcberschritten werden, die nicht mehr sozusagen orthodox sind, die wir nicht mehr so als gesunden Glauben noch annehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcberblick \u00fcber die Antwort Jesu<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bevor wir diese Hauptauffassungen anschauen, nochmal kurz der \u00dcberblick \u00fcber die Antwort Jesu ist auch auf eurem Zettel drauf. Wie Verse 8 bis 19 im Lukas-Evangelium nenne ich \u201eDer Anfang der Geburtswehen\u201c, das ist ein Begriff, der in Lukas selbst nicht vorkommt, aber in Markus und Matth\u00e4us vorkommt. \u201eDer Anfang der Geburtswehen\u201c, in den Versen 8 bis 11 etwas Details, \u201eVerf\u00fchrer, Kriege und Katastrophen\u201c, Verse 12 bis 19 \u201eVerfolgung um Jesu Willen\u201c. Dann haben wir in den Versen 20 bis 24 die Verw\u00fcstung \u201eJerusalems\u201c und in den Versen 25 bis 28 des Kommens des Menschensohnes und Verse 29 bis 36 \u201eDie Warnung zur Wachsamkeit\u201c. Das sind also die Dinge, \u00fcber die Jesus redet, ein \u00dcberblick dar\u00fcber.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Hauptauffassungen der Endzeit<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und wie werden diese eingeordnet? Wahrgl\u00e4ubige und treue Lehrer der Schrift haben unterschiedliche Auffassungen. Ganz grob lassen sich diese Auffassungen in zwei Lager oder in zwei Meinungen einordnen. Die eine Auffassung nennt sich <b>Pr\u00e4terismus<\/b>, die andere <b>Futurismus<\/b>.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Pr\u00e4terismus<\/b> kommt aus dem Lateinischen \u201evorbei\u201c oder \u201evor\u00fcber\u201c. Wir kennen das aus der ersten Vergangenheit im Deutschen, die erste Vergangenheitsform nennt sich ja Pr\u00e4teritum. Da haben wir auch dieses \u201ePr\u00e4ter-\u201c drinnen. Es ist Vergangenheit.<\/li>\n<li><b>Futurismus<\/b>. Das k\u00f6nnen wir uns auch ganz gut merken, glaube ich, \u201eFutur\u201c, die Zukunft, die zuk\u00fcnftige Zeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Hauptauffassungen?<\/p>\n<p>Der <b>Pr\u00e4terismus<\/b> hat die Auffassung, dass der gesamte beziehungsweise der gro\u00dfe Teil der \u00d6lbergrede Jesu, die wir gerade uns anschauen, bereits im ersten Jahrhundert nach Christus erf\u00fcllt worden ist. Deswegen Vergangenheit. Sie sagen also, die Pr\u00e4teristen oder der Pr\u00e4terismus, dass alles beziehungsweise fast alles von dem, was wir hier in Lukas lesen, was wir in Matth\u00e4us 24 lesen und in Markus 13 lesen, bereits vergangen ist im ersten Jahrhundert nach Christus, insbesondere 70 nach Christus bei der Eroberung Jerusalems und der Zerst\u00f6rung des Tempels. Also erstmal ganz einfach gedacht, wir haben Pr\u00e4terismus, Vergangenheit, die glauben, dass alles, was hier beschrieben wird, Matth\u00e4us 24 und auch in Markus 13 die \u00d6lbergrede und dazu kommt auch noch ja, gro\u00dfe Teile der Offenbarung, das Buch der Offenbarung, sich bereits 70 nach Christus erf\u00fcllt haben. Vergangen.<\/p>\n<p><b>Futurismus<\/b> oder Futuristen lehren, dass sich die \u00d6lbergrede entweder vollst\u00e4ndig in der Zukunft erf\u00fcllen wird oder teilweise ab der Himmelfahrt Jesu fortlaufend erf\u00fcllen wird, wobei der H\u00f6hepunkt der Erf\u00fcllung in der Zukunft liegt, in der Drangsal beziehungsweise Gro\u00dfen Drangsal liegt. Begrifflichkeiten, Gro\u00dfe Drangsal auch, die wir aus Matth\u00e4us 24, Markus 13 und so weiter erhalten, die in unserer Zukunft liegen, die in Daniel und Offenbarung in Kapitel 4 bis 22 beschrieben werden. Also ohne es unn\u00f6tig kompliziert zu machen, Pr\u00e4terismus: Vergangenheit, sie glauben, dass das alles bereits vergangen ist, n\u00e4mlich erstes Jahrhundert, insbesondere 70 nach Christus. Futurismus: Sie sagen, dass erf\u00fcllt sich entweder alles ganz in der Zukunft beziehungsweise es erf\u00fcllt sich, seitdem Jesus es gesagt hat, fortlaufend in der Zukunft mit einem H\u00f6hepunkt, der in der Zukunft liegt, der in der Gro\u00dfen Drangsal liegt, dass sich mit Daniel, wie Kapitel 9 und Kapitel 11, aber Offenbarung, der Gro\u00dfteil von Kapitel 4 bis 22, was dort beschrieben wird.<\/p>\n<p>Ihr habt dann in eurem Zettel eine kleine Tabelle, die quasi diesen \u00dcberblick \u00fcber die Antwort Jesu, das, was ich euch gerade vorgelesen habe, in dieser verschiedenen Teile, Ansichten, einteilt. Wir haben ja gesagt, der Anfang der Geburtswehen, Verse 8 bis 19, so habe ich es ja gegliedert. Das, was Jesus hier beschreibt \u00fcber Verw\u00fcstungen, Kriege, Verf\u00fchrungen und all das, sind vergangen, insbesondere nat\u00fcrlich 70 nach Christus. Verw\u00fcstung Jerusalems, in den Versen 20 bis 21, die beschrieben wird, auch 70 nach Christus vergangen, die Pr\u00e4teristen sehen das als vergangen. Und das Kommen des Menschensohnes, und da gibt es eben einen Unterschied zwischen vollem Pr\u00e4terismus oder Hyperpr\u00e4terismus und partiellem Pr\u00e4terismus. Das Kommen des Menschensohnes: Der volle Pr\u00e4terismus sagt, ist auch schon 70 nach Christus geschehen, der partielle Pr\u00e4terismus sagt, dass dieser teilweise vergangen ist, aber teilweise noch zuk\u00fcnftig liegt.<\/p>\n<p>Wieso ist diese Unterscheidung wichtig? Ich habe vorhin von Grenzen geredet, die \u00fcberschritten werden, dass, wenn diese Grenzen \u00fcberschritten werden, wir nicht mehr von gesunder Lehre, von gesundem Glauben reden. <b>Voller oder Hyperpr\u00e4terismus ist kein gesunder Glaube mehr.<\/b> Wenn Menschen glauben, dass Jesu zweites Kommen bereits vergangen ist, Jesus nicht mehr wiederkommt, dann ist das kein gesunder Glaube mehr. Wir lesen davon zum Beispiel in 2. Timotheus 2, Vers 16 bis 19, dort spricht Paulus von Menschen, die bereits sagen, dass die Auferstehung bereits geschehen ist. Er benennt diese, dass sie wie Krebs sind, die sich um sich fressen, und das sind ganz klar keine Geschwister im Herrn mehr, Leute, die das glauben. Wenn Jesus n\u00e4mlich \u00fcberhaupt nicht mehr wiederkommt, dann gibt es keine Hoffnung mehr auf unsere Auferstehung, dann gibt es keine Hoffnung mehr auf das Wiederkommen Jesu, und nur eine ganz geringe Menschen, geringe Leute von Pr\u00e4teristen glauben das, aber es gibt sie, und ich m\u00f6chte das nur kurz klarstellen, dass diese nicht, dass das eine Irrlehre ist, die nicht mehr zum gesunden Glauben geh\u00f6rt. Leute, die das glauben, sind keine Geschwister im Herrn. <b>Partielle Teilpr\u00e4teristen<\/b> sozusagen sind aber schon Geschwister im Herrn. Sie deuten, dass Kommen Jesu so aus, dass Jesus 70 nach Christus zwar kam, aber nur in Form des Gerichts kam. Er kam als Richter \u00fcber Jerusalem durch die, in Form der R\u00f6mer, die 70 nach Christus Jerusalem erobert haben und den Tempel zerst\u00f6rt haben, aber das echte Kommen Jesu liegt noch in der Zukunft. Sie glauben also noch ein bevorstehendes zweites Kommen von Jesus, sie glauben aber 70 nach Christus ist er bereits in Form des Gerichts gekommen. So viel zum Pr\u00e4terismus.<\/p>\n<p><b>Futurismus<\/b>, da gibt es auch zwei Ansichten, quasi ganz simpel gesagt. Hier ist der <b>historische, klassische<\/b>, dann kommt da noch ein Begriff <b>Pr\u00e4millennialismus<\/b> dazu, sagt, glaubt, dass einfach alles in der Zukunft liegt. Alles geh\u00f6rt in die Gro\u00dfe Drangsal, alles geh\u00f6rt in diese Zeit, in diese letzte Woche, die Daniel Kapitel 9 beschreibt, die in Offenbarung in diesen Kapiteln, ab Vers 4, Kapitel 4 beschrieben werden, dass einfach alles in der Zukunft liegt. Dann gibt es aber sozusagen einen <b>progressiven Pr\u00e4millennialismus<\/b> oder auch <b>Dispensationalismus<\/b>, der sagt, diese Worte Jesu, die erf\u00fcllen sich heute beziehungsweise seit Jesus das beschrieben hat, seit der Himmelfahrt Jesu, fortlaufend heute, aber der H\u00f6hepunkt liegt in der Zukunft. Die Verw\u00fcstung Jerusalems, da gibt es sogar unter Futuristen eine, die Verw\u00fcstung Jerusalems, die Futuristen sagen normalerweise, es liegt alles auch in der Zukunft, das sind die Dinge, die wir letzte Woche zum Beispiel in Sacharja 14 gelesen haben, wo Jerusalem fast \u00fcbernommen wird, aber dann in der letzten Sekunde eine Rettung stattfindet. Wenn es aber konkret um Lukas geht, gibt es auch Futuristen, die sagen, nur Lukas 21, 20 bis 24 redet \u00fcber 70 nach Christus. Sie sagen, die selben Parallelstellen in Matth\u00e4us und Markus reden \u00fcber die Zukunft, aber Lukas hat einige Unterschiede zwischen Matth\u00e4us und Markus, deswegen ist der Abschnitt im Lukas-Evangelium \u00fcber 70 nach Christus, werden die Parallelstellen in Matth\u00e4us und Markus \u00fcber die Zukunft gehen. Und dann das Kommen des Menschensohnes ist nat\u00fcrlich auch, dass das noch in der Zukunft liegt. Wie gesagt, viele Begrifflichkeiten, vielleicht etwas \u00fcberw\u00e4ltigend, aber es geht nur darum, dass wir diesen \u00dcberblick haben. Und dann, wenn wir jetzt durch die Abschnitte gehen, dann werden wir auch lernen, was der Text uns sagt und nat\u00fcrlich auch lernen, was wir als Gemeinde lernen und als Leiterschaft, als \u00c4lteste und als Leiterschaft glauben. Und wieso wir das glauben, beziehungsweise wieso wir die anderen Ansichten nicht vertreten. Aber vorab kann ich euch schon mal sagen, sozusagen ein Spoiler, wir geh\u00f6ren quasi als Gemeinde, was unsere Lehre angeht auf diese ganz rechte Spalte, quasi progressiver Futurismus. Aber wieso, weshalb, das werden wir jetzt im Laufe der Predigtreihe sehen, wenn wir durch diese Texte gehen.<\/p>\n<p>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber, eng verbunden mit, also jetzt haben wir zwei Unterschiede geschaut, Pr\u00e4terismus, Futurismus, Vergangenheit, Zukunft. Eng verbunden mit diesen beiden Sichtweisen sind auch drei Perspektiven \u00fcber die Endzeit. Und der Dreh- und Angelpunkt der Unterschiede zwischen diesen drei Perspektiven ist das tausendj\u00e4hrige Reich, genannt <b>Millennium<\/b>, aus Offenbarung 20, 1 bis 6. Im Buch der Offenbarung, in Kapitel 20, wird ein Reich beschrieben, eine Herrschaft von Jesus beschrieben, die tausend Jahre anh\u00e4lt. Und es gibt unterschiedliche Meinungen unter den Gl\u00e4ubigen, insgesamt drei unterschiedliche Meinungen, Hauptauffassungen, was es mit der Herrschaft Jesu und der Bindung Satans zu dieser Zeit zu tun hat. Auch hier der \u00dcberblick:<\/p>\n<ul>\n<li><b>Postmillennialismus<\/b> (Post bedeutet nach, also nachher, und Millennium wiederum, das tausendj\u00e4hrige Reich aus Offenbarung 20, also nach dem Millennium). Partielle Pr\u00e4teristen vertreten oft, dass sich das Reich Gottes durch zunehmende Bekehrung und Einfluss in der Welt ausbreitet und die Welt dominieren wird. Die Gemeinde richtet im Laufe der Geschichte das Reich auf Erden auf, welches im Zweiten Kommen Jesu nach dem Millennium m\u00fcndet. Postmillennialisten glauben also, diese ganzen Gerichte und die ganzen Gerichte hier in der Endzeitrede, Matth\u00e4us 24, Lukas 21, Offenbarung Kapitel 6 und folgende, dass diese bereits in der Vergangenheit erf\u00fcllt worden sind. Nun ist die Zeit, das Millennium quasi, das quasi nicht wortw\u00f6rtlich tausend Jahre sind, sondern die Zeit beschreibt, in der die Gemeinde durch Evangelisation und durch Einfluss in der Welt sich ausbreiten wird. Und wir Christen werden quasi die Welt und Institutionen dieser Welt und Regierungs\u00e4mter einnehmen und dominieren, sodass die ganze Welt mehr oder weniger christlich wird. Und dieses, dieser Einfluss und dieses Aufrichten, also die Gemeinde ist es, die das Reich Jesu auf Erden aufrichtet, und das endet alles, das m\u00fcndet alles im Zweiten Kommen Jesu. Also Jesus kommt nach dem Millennium, deswegen Postmillennialismus, Jesus kommt nachdem die Gemeinde das Reich auf Erden aufgerichtet hat. Eine M\u00f6glichkeit.<\/li>\n<li><b>Amillennialismus<\/b> (A ist die Verneinung und dann Millennium wieder das Tausendj\u00e4hrige Reich). Das hei\u00dft, sie verneinen sozusagen das Tausendj\u00e4hrige Reich in dem Sinne, dass sie nicht glauben, dass es ein wortw\u00f6rtliches Reich Jesu hier auf Erden gibt und das dauert auch nicht tausend Jahre, sondern sie glauben, dass das Tausendj\u00e4hrige Reich symbolisch die Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Kommen Jesu beschreibt. Da Jesus durch die Gemeinde regiert und der Satan in dem Sinne gebunden ist, dass das Evangelium nach dem Sieg Jesu am Kreuz verk\u00fcndet werden kann. Sie glauben also, das Tausendj\u00e4hrige Reich ist jetzt gerade, es beschreibt die Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Kommen Jesu und Jesus regiert in den Herzen der Gl\u00e4ubigen und wir regieren und der Satan ist in dem Sinne gebunden, dass das Evangelium frei verk\u00fcndet werden kann. Und das beschreibt viele dieser Amillennialisten und Postmillennialisten sind oft auch Pr\u00e4teristen beziehungsweise die sagen, entweder es ist alles vergangen oder alles was in Offenbarung und in dieser Endzeitrede gesagt wird, das ist alles so symbolisch, es beschreibt einfach nur den Lauf der Welt, ohne ein bestimmtes Ereignis, ohne eine bestimmte Abfolge, sondern es ist einfach nur der Lauf der Welt und Jesus wird irgendwann dann zur\u00fcckkommen.<\/li>\n<li><b>Pr\u00e4millennialismus<\/b> (Pr\u00e4 bedeutet vorher). Vertreter dieser Sichtweise glauben, dass Jesus vor dem tausendj\u00e4hrigen Reich wiederkommen wird. Also Post- und Amillennialisten glauben gewisserma\u00dfen, dass Jesus nach dem tausendj\u00e4hrigen Reich wiederkommt, entweder nach dieser Zeit zwischen seinem Kommen oder nachdem die Gemeinde hier auf Erden das Reich aufgerichtet hat. Wir glauben, dass Jesus vor dem tausendj\u00e4hrigen Reich kommen wird, dass er es ist, der das tausendj\u00e4hrige Reich aufrichten wird und dann eben f\u00fcr tausend Jahre, wortw\u00f6rtlich tausend Jahre, nat\u00fcrlich gibt es auch Pr\u00e4millennialisten, die glauben, dass es einfach nicht eine unbestimmte Zeit ist, aber wir glauben, dass es wortw\u00f6rtlich tausend Jahre auf der Erde regieren wird. Wir glauben, dass die bestimmten prophetischen Stellen, zum Beispiel aus Daniel, Sacharja, die \u00d6lbergrede, gro\u00dfe Teile von Offenbarung, Kapitel 4 bis 22, noch in der Zukunft liegen. Wir glauben aber auch gerade hier, dass sich Teile der \u00d6lbergrede so, dass sie sich in der Geschichte bereits anfangend zu erf\u00fcllen, der H\u00f6hepunkt aber noch in der Zukunft liegt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Also, ich wei\u00df, viele Begrifflichkeiten, aber zusammenfassend, zwei Perspektiven: Pr\u00e4terismus, vergangen, 70 nach Christus erf\u00fcllt. Futurismus, Zukunft beziehungsweise heute bis Zukunft wird sich noch erf\u00fcllen. Drei, Postmillennialismus, die Gemeinde richtet das Reich auf Erden auf und dann kommt Jesus wieder. Amillennialismus, es gibt kein Reich auf Erden, das beschreibt einfach nur die Zeit zwischen dem ersten und zweiten Kommen Jesu. Pr\u00e4millennialismus, Jesus kommt wieder, er wird das Reich aufrichten und dann tausend Jahre regieren. Und wie gesagt, das soll keine vollst\u00e4ndige Darlegung von allen Argumenten pro und kontra jeder Sicht sein, sondern sollen einen \u00dcberblick geben. Und anhand der Rede, die Jesus hier in Lukas 21 gibt, m\u00f6chten wir herausfinden, wieso wir das glauben, was wir glauben und wieso wir es glauben. Nach diesem \u00dcberblick kommen wir zur\u00fcck zum Lukas 21 und kommen wir zu der Frage wieder, wann wird dies geschehen und was ist das Zeichen.<\/p>\n<p>Jesus beantwortet diese Frage in umgekehrter Reihenfolge. Er sagt nicht, er f\u00e4ngt nicht mit Wann an, sondern er f\u00e4ngt an mit was ist das Zeichen, beziehungsweise was sind die Zeichen? Und bevor wir in dieses Detail gehen, sehen wir, dass Jesus eine Sache gerade am Anfang auch wieder zu betonen scheint. Jesu Antwort beginnt in Vers 8 und in Vers 8 redet er von Verf\u00fchrern, die sagen: \u201eIch bin\u2019s\u201c und \u201edie Zeit ist nahe gekommen! Geht ihnen nicht nach.\u201c Also er warnt also vor Verf\u00fchrern, die sagen, dass es jetzt schon so weit ist. Diesen soll man aber nicht nachfolgen. Dann sagt er in Vers 9: \u201eWenn ihr aber von Kriegen und Emp\u00f6rungen h\u00f6ren werdet, so erschreckt nicht, denn dies muss vorher geschehen, aber das Ende ist noch, ist nicht zugleich da.\u201c Also er betont hier, dass das Ende nicht so gleich da ist. Und dann in Vers 12, wenn er anf\u00e4ngt, geht er nicht nach.<\/p>\n<p>Wie passt das in die Vorstellung der J\u00fcnger? Wie gesagt, die J\u00fcnger glauben, dass alles, was die Endzeit betrifft, sogar alles, was Jesus hier beschreiben m\u00f6ge, ohne Abstand aufeinander abfolgt. Eins nach dem anderen, ohne Abstand. Jesus betont hier aber mehrfach: \u201eWenn jemand kommt und sagt, es ist schon so weit, glaubt ihm nicht. Wenn ihr das und das h\u00f6rt, erschreckt nicht, es muss zwar geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Vor all dem aber, was ihr euch vorstellt, was hintereinander passieren wird. Also was Jesus zu betonen scheint, ist einerseits in dieser Frage, er m\u00f6chte den J\u00fcngern klarmachen, dass es Abst\u00e4nde gibt. Dass es Dinge gibt, die wie das Ende aussehen, aber es noch nicht sind. Dass Leute kommen werden und sie verf\u00fchren wollen, dass die Zeit schon gekommen ist, sie sollen ihnen nicht nachfolgen. Jesus spricht hier also von Ereignissen, macht aber bei diesen Ereignissen den J\u00fcngern auch klar: Die sind wie das Ende, aber es ist noch nicht das Ende. Es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Es werden sogar Leute kommen und sagen: \u201eSeht hin, ich bin der Christus, es ist die Zeit, es ist gekommen\u201c, glaubt ihnen nicht. Und vor all dem, vor all diesem, was ihr denkt, das \u00f6ffentliche Auftreten des Messias, das Aufrichten des Reiches, vor all dem kommt noch Verfolgung.<\/p>\n<p>Was Jesus hier macht, ist, er macht ihnen eigentlich deutlich, dass es Ereignisse und Zeichen geben wird, die wie das Ende ausschauen, aber es noch nicht sind. Und das macht er in den anderen Textstellen, in Matth\u00e4us und in Markus, durch die Begrifflichkeit der <b>Anfang der Geburtswehen<\/b>. Wir sehen diese Begrifflichkeit in Matth\u00e4us auch in Kapitel 24, aber auch in Kapitel Markus 13, in Matth\u00e4us Kapitel 24, Vers 8 lesen wir davon. Und Markus 13, Vers 8, dort sagt Jesus in Markus 13, Vers 8: \u201eEs wird sich Nationen gegen Nationen, K\u00f6nigreich gegen K\u00f6nigreich erheben. Es werden Erdbeben sein in verschiedenen Orten, es werden Hungersn\u00f6te sein. Dies ist der Anfang der Wehen.\u201c Der Anfang der Wehen. Und wie gesagt, da habe ich diese Begrifflichkeit, die \u00dcberschrift f\u00fcr diesen Abschnitt 8 bis 19, \u201eder Anfang der Geburtswehen\u201c.<\/p>\n<p>Was vermittelt Jesus durch den Vergleich \u201eder Anfang der Geburtswehen\u201c? Dieser Vergleich vermittelt uns, was die Dinge, die Jesus hier beschreibt, kennzeichnet. Die M\u00fctter in diesem Raum wissen es, Geburtswehen k\u00f6nnen, oder Wehen allgemein, k\u00f6nnen sehr fr\u00fch bereits auftauchen. Es gibt sogenannte Braxton-Hicks-Wehen, die nennt man im Deutschen auch \u00dcbungswehen, k\u00f6nnen teilweise ab dem zweiten Trimester schon beginnen. Diese fr\u00fchen Wehen, genannt \u00dcbungswehen, sind leichter, die sind k\u00fcrzer und unregelm\u00e4\u00dfig. Sie sind wie ein kleiner Vorgeschmack auf die Wehen, die am Ende wirklich auf einen warten. Die echten Geburtswehen beginnen auch leicht und mit Abst\u00e4nden. Aber die Wehen werden immer h\u00e4ufiger, es wird immer schwerer, es wird immer schmerzvoll, bis zu einem H\u00f6hepunkt, bis zur Geburt. Da ist dieser letzte Wehe, der letzte Schrei der Mutter, da ist der H\u00f6hepunkt, der Schmerz und der Schwierigkeit. Aber dieser letzte Wehe, der letzte Schrei der Mutter m\u00fcndet in gro\u00dfer Freude. Auf diesen letzten Schrei der Mutter folgt der erste Schrei des Kindes. So sind Wehen. Sie beginnen schwach mit vielen gro\u00dfen Abst\u00e4nden, sie werden aber zum H\u00f6hepunkt immer intensiver, immer h\u00e4ufiger und dann ist der H\u00f6hepunkt. Zwischen diesen Wehen am Anfang gibt es Phasen der Ruhe, aber es ist manchmal so, als w\u00e4re es noch gar nicht so weit. Aber und sie enden, die Schmerzen der Wehen gehen auf diesen einen H\u00f6hepunkt zu, die in einem wundersch\u00f6nen Ausgang enden. Und wenn wir dieses Bild der Wehen hernehmen, was Jesus hier benutzt und dann erkennen, dass Jesus immer wieder betont: \u201eWenn jemand kommt und sagt, es ist schon so weit, dann folgt ihm nicht. Wenn ihr das und das h\u00f6rt, erschreckt nicht, es muss zwar geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Vor allem aber, was ihr euch vorstellt, das passieren wird vor diesen gro\u00dfen Ereignissen, muss noch das und das passieren.\u201c Dann sehen wir, dass Jesus hier Merkmale und Zeichen der Zeit gibt. Und wie Geburtswehen werden diese Zeichen mit der Zeit st\u00e4rker, sie werden intensiver bis ein H\u00f6hepunkt erreicht wird. Und nach diesem H\u00f6hepunkt, dieser H\u00f6hepunkt m\u00fcndet in einem freudigen Ausgang und in der Erl\u00f6sung. So kommt auch unsere Vorstellung von diesem Ablauf. Das, was Jesus hier beschreibt, erf\u00fcllt sich durch die Zeit wie Wehen. Teilweise diese \u00dcbungswehen, die sich heute bereits, die sich damals und bis heute bereits erf\u00fcllen, aber die wahren Wehen. Das ist der Anfang der Geburtswehen, aber das Ende der Geburtswehen, der H\u00f6hepunkt dieser Wehen liegt noch in der Zukunft, in der sogenannten <b>Gro\u00dfen Drangsal<\/b>. Aber dieser H\u00f6hepunkt des Schmerzes m\u00fcndet im freudigen Ausgang, wenn der Herr Jesus wiederkommt.<\/p>\n<p>Und so m\u00f6chten wir uns jetzt, wenn wir in das Detail des Textes kommen und uns anschauen, welche Zeichen Jesus hier nennt, wie wir den Anfang der Wehen, diese \u00dcbungswehen, wenn wir sie so nennen wollen, in unserer Zeit und in der Zeit seit Christi Himmelfahrt sehen k\u00f6nnen, bis heute, dann aber auch sehen, wo sich der H\u00f6hepunkt dieser Wehen befindet.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Zeichen Jesu: Der Anfang der Wehen<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beginnen wir in Vers 8 bei den Verf\u00fchrern.<\/p>\n<p>1. Verf\u00fchrer (Lukas 21, Vers 8; Matth\u00e4us 24, Vers 5; Markus 13, Vers 5-6)<\/p>\n<p>Er aber sprach: \u201eSeht zu, dass ihr nicht verf\u00fchrt werdet, denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin\u2019s, und die Zeit ist nahe gekommen! Geht ihnen nicht nach.\u201c Das erste Zeichen, wie gesagt, er beantwortet jetzt die Frage, was sind die Zeichen? Und das erste Zeichen, dass Jesus beschreibt, sind Verf\u00fchrungen durch falsche Christusse, Irrlehrer, falsche Messias. Und zwei Dinge machen sie aus: Sie kommen und behaupten, sie seien Jesus beziehungsweise nicht unbedingt Jesus, den christlichen Jesus, den wir uns vorstellen, sondern nat\u00fcrlich, wenn Jesus sagt, \u201eIch bin\u2019s\u201c, sie behaupten, der Messias zu sein, der Christus zu sein. Zweitens, sie behaupten, dass die Zeit nahe gekommen ist. Sie behaupten also, dass das Ende, dass die J\u00fcnger sich vorstellen, das Ende, dass die J\u00fcnger sich vorstellen, das Gericht, aber gleichzeitig auch die Aufrichtung des Reiches bevorstehen. In anderen Worten, sie werden falsche Vorhersagen treffen. Sie werden sagen, es ist schon soweit, ja, das Reich wird jetzt aufgerichtet werden oder Jerusalem wird aufgerichtet werden, aber es wird nicht geschehen. Jesus fragt, also die J\u00fcnger fragen also, wann und was ist das Zeichen? Jesu erste Antwort geht um die Zeichen und das erste Zeichen ist, es werden Verf\u00fchrer kommen. Seht zu, dass sie nicht verf\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Wenn wir in die Geschichte schauen, k\u00f6nnen wir durch die Geschichte hindurch sehen, dass viele Menschen aufgetreten sind, die behaupteten, der Messias beziehungsweise Christus zu sein. Man kann Listen finden, die in den letzten 2000 Jahren \u00fcber 50, ich habe sogar eine Liste mit 64 Beispielen gesehen, von falschen Christus, von Menschen, die behauptet haben, dass sie der Messias oder der zur\u00fcckgekehrte Jesus sind. Ich m\u00f6chte euch nur einige Beispiele aus der Geschichte zeigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Im zweiten Jahrhundert, circa 100 Jahre nachdem Jesus diese Worte gesprochen hat, trat ein <b>Simon Bar Kochba<\/b> auf. Ihr habt von den Bar Kochba Aufst\u00e4nden geh\u00f6rt, im zweiten Jahrhundert. Da haben sich die Juden wieder einmal gegen die R\u00f6mer aufgelehnt und ein Rabbi und auch Simon Bar Kochba selbst, hat Simon Bar Kochba als Messias bezeichnet. Er sei der Messias und man glaubte, er w\u00fcrde das j\u00fcdische Volk befreien und das messianische K\u00f6nigreich aufrichten. Genau das, was Jesus gesagt hat: \u201eIch bin es und die Zeit ist nahe gekommen.\u201c Aber seine Rebellion scheiterte 135 n. Chr. Jerusalem wurde zerst\u00f6rt und er wurde get\u00f6tet.<\/li>\n<li>Ein anderes Beispiel, einfach nur aus den verschiedenen Punkten der Geschichte, um es herauszuf\u00fchren, ein <b>David Alroy<\/b>, oder David Alroy in seinem originalen Namen, Menachem Ben-Suleiman Alruhi aus dem 12. Jahrhundert. Er wird Zauberer von Kurdistan genannt. Sein Vater hat sich selbst als die Wiedergeburt von Elia gesehen und sein Sohn war seiner Meinung nach dann der Messias. Wenn er Elia ist, ist sein Sohn Messias. Er schloss Juden zusammen, um gegen das persische Reich vorzugehen, das \u00fcber sie geherrscht hat, in Kurdistan. Er rief das unterdr\u00fcckte Volk Israel dazu auf, ihn als den langersehnten Messias zu betrachten. Er wurde Zauberer genannt, weil er von den Persern gefangen genommen wurde und auf wundersame Weise aus seiner Zelle herausgekommen ist. Er versprach seinen Br\u00fcdern, also den Juden, aus der Unterdr\u00fcckung zur R\u00fcckeroberung Jerusalems zu f\u00fchren, wonach er ihr K\u00f6nig sein w\u00fcrde und sie f\u00fcr immer frei sein w\u00fcrden. Er wurde aber, so sagt man, von seinem Stiefvater ermordet und seine Anh\u00e4nger haben sich zerstreut.<\/li>\n<li>Ein weiteres Beispiel in der Geschichte, 17. Jahrhundert, mit Namen <b>Shabtai Tzvi<\/b>. Er sagte voraus, dass er 1666 als Messias die Herrschaft \u00fcbernehmen w\u00fcrde und die Juden nach Israel f\u00fchren w\u00fcrde. Stattdessen wurde er aber vom osmanischen Sultan gefangen genommen und zum Islam gezwungen, er musste konvertieren, zwangskonvertieren. Aber nachdem er zwangskonvertiert ist, ist seine Bewegung auch zerbrochen.<\/li>\n<li>Wir haben also Beispiele durch die Geschichte von Menschen, die behauptet haben, Christus zu sein. Diejenigen zu sein, die Israel und die Juden wieder zur\u00fcckbringen werden ins Land und das Reich aufrichten werden, dass die Zeit gekommen ist. Und Matth\u00e4us und Markus sagen ja auch, sie werden viele verf\u00fchren. All diese Menschen hatten viele Anh\u00e4nger. Aber sie haben, sie waren es nicht. Sie wurden get\u00f6tet, ihre Anh\u00e4ngerschaft ist zerstreut worden.<\/li>\n<li>Ein etwas aktuelleres Beispiel aus unserem Jahrhundert, 21. Jahrhundert, <b>Jos\u00e9 Luis de Jes\u00fas Miranda<\/b>. Er behauptete auch, dass er Jesus Christus sei, dass er der zur\u00fcckgekehrte Jesus sei. Er behauptete sp\u00e4ter auch, dass er Jesus gleichzeitig der Antichrist ist. Und er machte eine Voraussage auch, dass 2012 alle seine Anh\u00e4nger unsterblich werden w\u00fcrden. Er hat ein genaues Datum und eine Zeitperiode gegeben. Und ja, 2012 w\u00fcrden er und alle seine Anh\u00e4nger unsterblich werden. Er selbst starb 2013 an Leberzirrhose.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir haben also durch die Geschichte hindurch Beispiele, wie sich die Worte Jesu erf\u00fcllen. \u00dcber 50, wie gesagt, manche Listen haben 64 Beispiele von Menschen, die behauptet haben, Jesus Christus zu sein. Aber wenn wir wieder an das Bild der Geburtswehen denken, dann haben wir das Bild von etwas, was immer wieder passieren wird, was gegen das Ende hin immer st\u00e4rker, immer intensiver wird und in einem H\u00f6hepunkt endet. Und der H\u00f6hepunkt befindet sich auch davon in der Gro\u00dfen Drangsal. Von dem, den wir, von dieser einen Person, die wir Antichrist nennen, diese eine Person, die der gr\u00f6\u00dfte, die der gr\u00f6\u00dfte Verf\u00fchrer \u00fcberhaupt sein wird, sich selbst als Christus und sogar als Gott aufstellen wird, sich selbst als Messias aufstellen wird, sogar die Juden werden ihm glauben, dass er der Messias ist. Er wird einen Vertrag mit ihnen schlie\u00dfen f\u00fcr sieben Jahre, aber in der Mitte dieser sieben Jahre wird er diesen Bund brechen. Und die Juden verfolgen und ein Gr\u00e4uel der Verw\u00fcstung im Tempel von Jerusalem aufstellen.<\/p>\n<p>All das, all davon lesen wir in den Stellen. Wir m\u00f6chten nur zwei oder drei von diesen Stellen lesen: Daniel Kapitel 9, Vers 27. Wie gesagt, wir haben Geburtswehen, die sich im Laufe der Geschichte bis zu unserer heutigen Zeit immer wieder erf\u00fcllen. Aber es wird einen H\u00f6hepunkt geben von dem, was Jesus hier spricht, der in der Zukunft liegt. Daniel Kapitel 9, Vers 27, nach Daniels Gebet empf\u00e4ngt er eine sehr spannende und sehr detaillierte Vision und Prophezeiung, was das Volk Israel betreffen wird. Dort ist von 70 Wochen die Rede und sie werden Jahrwochen genannt, weil jede Woche f\u00fcr sieben Jahre steht. Dort wird prophezeit, und zwar auf die Jahre genau, wie Jerusalem nach dem babylonischen Exil wiederhergestellt wird. Und nach 67 und 62 Wochen, nach 69 Wochen, wenn man 69 mal 7 rechnet und seit dem Punkt rechnet, wie, das haben wir mal, glaube ich, in einer Jugendstunde gemacht, ich kann mich erinnern, dass seit dem Zeitpunkt, also das Wort in Vers 25, \u201eJerusalem wiederherzustellen\u201c, wenn man 69 mal 7 Jahre rechnet und kommt man fast auf die genaue Woche, wo Jesus stirbt. N\u00e4mlich nach diesen 67 Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden, hei\u00dft es in Vers 26. Dann in Vers 27, Mitte Vers 26, wird von einem Volk eines kommenden F\u00fcrsten geredet und in Vers 27 wird dieser kommende F\u00fcrst n\u00e4her beschrieben, den wir als Antichristen identifizieren: \u201eUnd stark machen wird er einen Bund f\u00fcr die vielen eine Woche lang; und zur H\u00e4lfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufh\u00f6ren lassen. Und auf dem Fl\u00fcgel von Gr\u00e4ueln kommt ein Verw\u00fcster, bis fest beschlossene Vernichtung \u00fcber den Verw\u00fcster ausgegossen wird.\u201c Er wird einen Bund schlie\u00dfen f\u00fcr eine Woche, also f\u00fcr sieben Jahre, zur H\u00e4lfte, nach dreieinhalb Jahren, wird er diesen Bund brechen, er wird Schlachtopfer und Speisopfer aufh\u00f6ren lassen und ein Gr\u00e4uel der Verw\u00fcstung aufstellen. In Matth\u00e4us 24 und Markus 13 lesen wir davon vom Gr\u00e4uel der Verw\u00fcstung. Er wird einen G\u00f6tzen, und zwar wenn wir jetzt weiterlesen, sich selbst, einen G\u00f6tzen von ihm selbst am Ende des Tages im Tempel aufstellen und die Menschen dazu bringen, ihn anzubeten.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Thessalonicher Kapitel 2, Verse 3 bis 12, werden nicht alle Verse gelesen, aber nur damit wir genug verstehen. In 2. Thessalonicher Kapitel 2, da gibt es auch wieder Menschen, die sagen: \u201eJesus ist bereits gekommen oder der Tag ist bereits da gewesen, der Tag des Herrn.\u201c Paulus warnt, Thessalonicher, \u201eihr lasst euch nicht verf\u00fchren\u201c, \u00e4hnlich wie Jesus hier sagt. 2. Thessalonicher Kapitel 2, ab Vers 3: \u201eDass euch doch niemand auf irgendeine Weise verf\u00fchre. Denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich \u00fcberhebt \u00fcber alles, was Gott hei\u00dft oder Gegenstand der Verehrung ist, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei.\u201c Und jetzt wisst ihr, was zur\u00fcckh\u00e4lt, damit er zu seiner Zeit offenbart wird, denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam, nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher zur\u00fcckh\u00e4lt, aus dem Weg ist. Gott h\u00e4lt diese Zeit und diesen Menschen noch zur\u00fcck, noch ist das nicht so weit. Vers 8: \u201eDann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten wird durch die Erscheinung seiner Ankunft.\u201c Gott wird irgendwann dieses Zur\u00fcckhalten entfernen, loslassen sozusagen, und dann wird er auftreten, der gro\u00dfe Verf\u00fchrer, der sich selbst in den Tempel setzen wird und sich Gott nennen wird. Das passt mit Daniel 9, Vers 27, es passt mit Matth\u00e4us 24, Markus 13 und auch 2. Thessalonicher hier.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Nur ganz kurz, da wird er namentlich oder mit dieser Bezeichnung erw\u00e4hnt, 1. Johannes 2, Vers 18: \u201eKinder, es ist die letzte Stunde; und wie ihr geh\u00f6rt habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten. Daher erkennen wir, dass die letzte Stunde ist.\u201c Da haben wir diese Begrifflichkeit, diese Namen und Antichrist her. Es gibt diesen einen, er wird kommen, aber es gibt quasi viele kleine, man kann schon sagen, \u201elowercase\u201c Antichristen, die wie er sind, aber nicht er sind. Wieder, wir haben die Idee von diesen Geburtswehen, H\u00e4ufigkeit, sie kommen immer wieder, aber es gibt diesen einen H\u00f6hepunkt, das ist das Wahre. Und so auch hier, es gibt viele Antichristen, jetzt auch schon und in der Geschichte, wie wir auch gesehen haben, aber es wird diesen einen geben, der den H\u00f6hepunkt darstellt. Und wie gesagt, weitere Verse k\u00f6nnt ihr auch lesen, in Offenbarung Kapitel 6, auch 3 und 4, Offenbarung Kapitel 16 und 19, da ist vom falschen Propheten die Rede, da ist vom Antichristen die Rede, da wird er als ein Tier beschrieben, das Menschen verf\u00fchrt, vielleicht nur ganz kurz, Offenbarung Kapitel 16, Vers 13, oder 19, Vers 20, oder alles, 19, Vers 20. Ja, genau, ein paar Stunden, wir k\u00f6nnen Offenbarung weglassen, aber auf jeden Fall wird er dort auch beschrieben, als Verf\u00fchrer, als jemand, der Menschen dazu bringt, sich ihm anzubeten, als w\u00e4re er Gott, als w\u00e4re er der Messias. Wir haben also das erste Zeichen Verf\u00fchrer, falsche Christus und den H\u00f6hepunkt im Antichristen.<\/p>\n<p>2. Kriege und Emp\u00f6rungen (Lukas 21, Vers 9-10)<\/p>\n<p>Versen 9 bis 10, im Lukas-Evangelium: \u201eWenn ihr aber von Kriegen und Emp\u00f6rungen h\u00f6ren werdet, so erschreckt nicht, denn dies muss vorher geschehen, aber das Ende ist noch, ist nicht zugleich da. Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und K\u00f6nigreich gegen K\u00f6nigreich.\u201c Das zweite Zeichen also, das zweite Zeichen, was diese Geburtswehen ausmacht, den Anfang der Geburtswehen, sind Kriege und Emp\u00f6rungen. Als Jesus diese Worte gesprochen hat, herrschte die sogenannte Pax Romana, der r\u00f6mische Frieden, der mit Kaiser Augustus begann. Es war eine Zeit von innerem Frieden und von Stabilit\u00e4t. Man konnte sich gar nicht vorstellen, dass pl\u00f6tzlich, es gab immer wieder kleinere Unruhen und Aufst\u00e4nde, aber dass dieser Frieden zerbricht, war lange unvorstellbar. Er hielt, je nachdem, wann man das Ende datiert, bis ins dritte Jahrhundert. Aber im Laufe der Zeit brach dieser Frieden.<\/p>\n<p>Und wenn man die menschliche Geschichte sich anschaut, glaube ich, wir brauchen nicht sehr dar\u00fcber r\u00e4tseln, oder es ist uns keine \u00dcberraschung, die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte des Krieges. Einige Beispiele nur, wenn wir uns die menschliche Geschichte anschauen. Insbesondere schauen wir uns das letzte Jahrhundert an, das zwanzigste Jahrhundert. Im zwanzigsten Jahrhundert sind mehr Menschen gestorben, als wenn man alle 19 Jahrhunderte zusammenaddiert. Einerseits nat\u00fcrlich gab es auch viel mehr Menschen auf der Erde im zwanzigsten Jahrhundert, aber trotzdem die Fortschritte in Technologie und Waffen und die Zwei Weltkriege, der Kalte Krieg, all diese Dinge haben gro\u00dfe Menschenopfer gefordert und waren teilweise die gr\u00f6\u00dften Kriege, die wir erlebt haben. Im Jahr 2023 wurden weltweit 369 Konflikte erfasst, von denen 22 als Kriege eingestuft werden k\u00f6nnen. 2024 soll im Vergleich zum Vorjahr die politische Gewalt um 25 Prozent gestiegen sein. Zudem sollen jetzt aktuell 92 L\u00e4nder in Konflikte verwickelt sein. So viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Ich m\u00f6chte nicht zu viel Zeit hier damit verbringen, denn ich glaube, wenn Jesus von Kriegen spricht, dann brauchen wir nur um uns herumschauen und wir k\u00f6nnen sehen, dass sich das im Laufe der Zeit erf\u00fcllt hat. Wir k\u00f6nnen auch sagen, sogar, dass es schlimmer geworden ist, insbesondere wenn wir das letzte Jahrhundert uns anschauen.<\/p>\n<p>Aber auch hier wird es noch einmal einen H\u00f6hepunkt geben. Es wird noch schlimmer werden in dieser Gro\u00dfen Drangsal. Wir sehen die Parallele zu diesem H\u00f6hepunkt in Offenbarung Kapitel 6, Verse 3 und 4. Offenbarung 6, 3 und 4: \u201eUnd als es das zweite Siegel \u00f6ffnete \u2013 hier \u00f6ffnet das Lamm das Buch der Siegel, nur zu betonen, Jesus \u00f6ffnet die Siegel. Jesus bringt jedes dieser Gerichte auf die Erde. \u2013 h\u00f6rte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm! Und es zog aus ein anderes, ein feuerrotes Pferd; und dem, der darauf sa\u00df, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, und die Menschen dahin zu bringen, dass sie einander schlachteten; und ihm wurde ein gro\u00dfes Schwert gegeben.\u201c Die Kriege, die es gab und die wir heute sehen, es wird einen H\u00f6hepunkt geben. Es wird ein Gericht auf dieser Erde herausgelassen werden, dass der Frieden hinweggenommen wird. Und die Menschen werden einander schlachten. Vers 8 sehen wir auch ein weiteres Pferd, Kapitel 6, Vers 8: \u201eUnd ich sah, und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf sa\u00df, dessen Name ist Tod, und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben, \u00fcber den vierten Teil der Erde zu t\u00f6ten mit dem Schwert, und mit Hunger, und mit dem Tod, und durch die wilden Tiere der Erde.\u201c Ein vierter Teil der Erde wird sterben. Und ein Gro\u00dfteil davon durch Krieg, durch das Schwert.<\/p>\n<p>3. Katastrophen (Lukas 21, Vers 11)<\/p>\n<p>Vers 11, Katastrophen. Ich habe es zusammengefasst in Katastrophen, denn Vers 11 sagt uns in Lukas 21: \u201eEs werden gro\u00dfe Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersn\u00f6te und Seuchen. Auch Schrecknisse und gro\u00dfe Zeichen vom Himmel wird es geben.\u201c Katastrophen habe ich zusammengefasst, es sind einmal Naturkatastrophen wie Erdbeben. Dann gibt es aber auch andere Katastrophen wie Hungersn\u00f6te und Seuchen, die manchmal in gewissem Sinne Naturkatastrophen sind, nat\u00fcrliche Ursachen haben. Manchmal haben Hungersn\u00f6te oder oft haben Hungersn\u00f6te und Seuchen aber auch menschlichen Ursprung. Dann Schrecknisse und gro\u00dfe Zeichen vom Himmel wird es geben. Das kann manche sehen, dass einerseits als Dinge wie Meteoriten-Einschl\u00e4ge oder diese Dinge, aber dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen wir gro\u00dfe Zeichen vom Himmel auch einfach als Wetterereignisse sehen. Wetter, das vom Himmel her die Erde zerst\u00f6rt und auch Schaden hervorbringt.<\/p>\n<p>Auch das ist leicht zu best\u00e4tigen, nicht nur Kriege, sondern auch andere Katastrophen kennzeichnen unsere Geschichte. Naturkatastrophen wie Erdbeben, aber auch Hungersn\u00f6te, Seuchen. Ob durch Menschen verursacht oder nicht. Ich habe heute Morgen auf einer Website, es gibt so eine Erdbeben-Watch-Website, und dort gelesen, dass in den letzten 24 Stunden, also der Stand heute Mittag, gab es 1.263 Beben bis zu einer St\u00e4rke von 5,5. 5,5, jetzt gibt es ja diese Richterskala. Nat\u00fcrlich gibt es ganz viele Erdbeben, die wir nicht merken. William, der ja jetzt in Kalifornien lebt, in Los Angeles, erz\u00e4hlt uns immer wieder von Erdbeben, die dort auch geschehen, die sind dort h\u00e4ufiger als nat\u00fcrlich hier in M\u00fcnchen, die man auch immer wieder merkt. Im Jahr 2024 gab es 104 Erdbeben zwischen der St\u00e4rke 6 und 7, und 11 Beben gr\u00f6\u00dfer als St\u00e4rke 7. Im Jahr 2023 starben mehr als 57.000 Menschen bei einem einzigen Erdbeben, n\u00e4mlich bei dem Erdbeben in der T\u00fcrkei und Syrien, 57.000 Menschen, einem der schlimmsten Naturkatastrophen der letzten 100 Jahre.<\/p>\n<p>Nicht nur Erdbeben, gro\u00dfe Erdbeben wie hier, sondern auch Hungersn\u00f6te. Laut UN-Zahlen sterben 25.000 Menschen t\u00e4glich an Hunger, und wenn wir uns Seuchen anschauen, dann brauchen wir auch wieder nur ins letzte Jahrhundert schauen. Die spanische Grippe soll, es gibt ganz viele verschiedene Zahlen, einige Zahlen sagen 20 bis 50 Millionen Menschen get\u00f6tet haben. Manche Sch\u00e4tzungen sagen, dass sogar 100 Millionen Menschen durch die spanische Grippe get\u00f6tet worden sind, 1918 bis 1920. Durch die spanische Grippe sollen mehr Menschen gestorben sein als im Ersten Weltkrieg. Und wiederum denkt an das Bild der Geburtswehen, daran das Anzeichen des Endes, aber es ist noch nicht das Ende, es ist eher der Anfang vom Ende, es wird einen H\u00f6hepunkt geben.<\/p>\n<p>Und auch hier, wenn wir wieder in Offenbarung schauen, dann sehen wir Folgendes: Offenbarung Kapitel 6, Vers 8, und ich h\u00f6rte etwas wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sagte: \u201eEin Ma\u00df Weizen f\u00fcr einen Dinar und drei Ma\u00df Gerste f\u00fcr einen Dinar; und dem \u00d6l und dem Wein f\u00fcge keinen Schaden zu.\u201c Und an 7 und 8 haben wir gerade schon gelesen, dass diesem vierten Pferd die Macht gegeben wird, mit Schwert, mit Hunger, mit Tod und durch all wilde Tiere den vierten Teil der Erde zu zerst\u00f6ren. Und 6, das Ma\u00df Weizen und drei Ma\u00df Gerste f\u00fcr einen Dinar, es beschreibt eine Lebensmittelknappheit und dass Lebensmittel teurer werden, es beschreibt Hungersn\u00f6te und Mangel an Lebensmitteln. Menschen sterben durch Hunger und Seuchen und Katastrophen.<\/p>\n<p>Verse 12 bis 17 im selben Kapitel sehen wir: \u201eUnd ich sah, als das sechste Siegel ge\u00f6ffnet wurde, es geschah ein gro\u00dfes Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie ein h\u00e4renes Sacktuch, und der ganze Mond wurde wie Blut und so weiter.\u201c Ich fasse das jetzt einfach wegen der Zeit auch ein bisschen zusammen. Dann Kapitel 9, Kapitel 13, ja, Kapitel 9 ab Vers 13 sehen wir: \u201eUnd es t\u00f6nte, Kapitel 9 ab Vers 13, und dann haben wir die Posaunen. Und ich h\u00f6rte eine Stimme aus den vier H\u00f6rnern des goldenen Altars, der vor Gott ist, zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: L\u00f6se die vier Engel, die an dem gro\u00dfen Strom Euphrat gebunden sind!\u201c Und ich h\u00f6rte ihre Zahl, und so sah ich hinter der Erscheinung die Rosse. Und ja, genau, also wir haben hier auch wieder ein vierter Teil, der get\u00f6tet wird, und diese auch durch Katastrophen. Kapitel 11, Vers 13 haben wir wieder ein gro\u00dfes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt fiel, und 7.000 Menschennamen wurden in dem Erdbeben get\u00f6tet. Und es geht weiter, in Kapitel 16, Kapitel 18, auch Erdbeben, Hungersn\u00f6te, Seuchen. Ich glaube, bei euch spielen wir vielleicht noch lesen. In Kapitel 16, Vers 2, wir haben die Siegel, wir haben die Posaunen, und dann haben wir die Zornschalen, und in Vers 2 haben wir: \u201eUnd der erste ging hin und goss seine Schale auf die Erde, und es entstand ein b\u00f6ses und schlimmes Geschw\u00fcr an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und sein Bild anbeteten.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was wir lernen k\u00f6nnen<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wiederum, wir sehen in der Geschichte, wie sich Jesu Worte erf\u00fcllen, aber das sind nur die \u00dcbungswehen, das sind nur der Anfang der Wehen. Der H\u00f6hepunkt wird sich in dieser Zeit, die in Offenbarung beschrieben wird, die noch in der Zukunft liegt, erf\u00fcllen. Was k\u00f6nnen wir lernen aus all dem, was wir uns heute angeschaut haben? Alles, was wir uns heute angeschaut haben, und was wir uns auch weiter in den n\u00e4chsten Wochen erst einmal anschauen werden, h\u00f6rt sich erst mal ziemlich d\u00fcster an. Es h\u00f6rt sich nicht so an, als w\u00fcrden die Dinge besser werden, sondern als w\u00fcrden sie schlechter werden. Und wenn wir die Schmerzen von Wehen, von Geburtswehen anschauen, dann sind sie auch so. Die Schmerzen bei Wehen werden nicht weniger, sie werden nicht immer schw\u00e4cher, sie werden immer st\u00e4rker, sie werden immer h\u00e4ufiger, sie werden immer intensiver. Einer der Gr\u00fcnde, und wie gesagt, wir werden im Laufe weiter dr\u00fcber reden, und wieso wir nicht den Postmillennialismus vertreten, dass alles besser werden wird, und wir die Welt dominieren werden, oder dass wir das Reich aufrichten werden. Dinge werden, wenn wir uns diese Dinge anschauen, erst einmal schlechter.<\/p>\n<p>Aber was k\u00f6nnen wir aus diesen Sachen lernen? Erstens, wir haben drei Befehle hier von Jesus, zwei Befehle und noch eine weitere Wahrheit, die wir aus denen wir etwas lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>Geht ihnen nicht nach!Die erste Befehl in Vers 8, als Jesus \u00fcber die falschen Christusse redet, die sagen: \u201eIch bin\u2019s\u201c und sagen: \u201eDie Zeit ist nahe.\u201c Jesus sagt: \u201eGeht ihnen nicht nach. Seht zu, dass ihr nicht verf\u00fchrt werdet.\u201c H\u00fcten wir uns vor falschen Lehrern jeder Art, einem falschen Propheten, einem Irrlehrer, einem falschen Messias. Uns h\u00f6rt sich das leicht an, wenn wir Gl\u00e4ubige sind und weil wir die Wahrheit kennen. Aber wir m\u00fcssen uns h\u00fcten. Jesus warnt uns davor. Seht zu, dass wir nicht verf\u00fchrt werden. All dieser falschen Irrlehrer, sei es falsche Christus, sei es falsche Propheten, sei es falsche Religionen dieser Welt, falsche Formen des Christentums, Wohlstandsevangelisten, der Katholizismus, andere christliche, in Anf\u00fchrungsstrichen, Sekten und Kulte, die entstanden sind. Genau wegen solcher Sachen, wegen falschen Vorhersagen, wegen Menschen, die andere verf\u00fchrt haben, weil sie sagen, jetzt ist das Ende der Welt. So viele gab es, und es gab noch mehr Beispiele bei den falschen und gef\u00e4lschten Christus. Viele sind verf\u00fchrt worden. H\u00fcten wir uns vor ihnen. Lasst uns wie die Ber\u00f6er sein, die mit aller Bereitwilligkeit das Wort aufnahmen und t\u00e4glich die Schriften untersuchten, ob sich das so verh\u00e4lt. Wenn wir einen Lehrer h\u00f6ren, sei es hier in der Gemeinde, sei es auf YouTube oder im Internet, wir begegnen einem, lasst uns mit dem unfehlbaren Wort Gottes pr\u00fcfen, ob stimmt, was diese Person sagt. Niemand wei\u00df, wann Jesus kommen wird. Wenn jemand euch behauptet, er wei\u00df, wann Jesus kommt, dann ist er ein L\u00fcgner. Dann ist er ein falscher Lehrer. Dann ist er genau jemand, vor dem Jesus hier warnt. Jesus hat immer wieder seinen J\u00fcngern gesagt, und wir haben es schon im Lukas-Evangelium gesehen. Lukas Kapitel 12, Jesus hat gesagt, wir sollen wie Diener und treue Diener wachen, denn Lukas Kapitel 12, Vers 40: \u201eAuch ihr seid bereit, denn der Sohn des Menschen kommt in der Stunde, da ihr es nicht meint.\u201c Ich wei\u00df nicht, wann Jesus wiederkommen wird. Er hat den J\u00fcngern, als sie gefragt haben: \u201eStellst du jetzt das Reich f\u00fcr Israel wieder her?\u201c, hat er gesagt in der Apostelgeschichte 1,7: \u201eEs ist nicht eure Zeit, Zeiten und Fristen zu wissen, die der Vater in seiner Vollmacht festgesetzt hat.\u201c Wir wissen es nicht, und wir sollen es nicht wissen, wann Jesus kommt. Wenn jemand euch sagt, er wei\u00df, wann Jesus kommt, dann l\u00fcgt er. Wir haben in Lukas Kapitel 17 bereits gesehen, es wird niemals der Fall sein, dass Jesus kommt, und du als Gl\u00e4ubiger es nicht bemerkst. Du wirst es merken. Entweder bei der Entr\u00fcckung, weil du mit ihm zu ihm in den Himmel aufgenommen wirst, oder in seiner \u00f6ffentlichen Wiederkehr, die Lukas 17 so beschreibt: \u201eDenn wie der Blitz leuchtet von einem Ende unter dem Himmel bis zum anderen unter dem Himmel, so wird der Sohn des Menschen sein an seinem Tag.\u201c Er wird kommen und wie der Blitz \u00fcber die ganze Erde leuchtet, man wird es sehen. Du wirst es merken. Hier in Lukas 21 am Ende sagt er: \u201eDann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und gro\u00dfer Herrlichkeit.\u201c Du wirst es nicht verpassen. Niemand wei\u00df, wann Jesus kommen wird, und wenn Jesus kommt, wirst du es merken.Und liebe Geschwister, und das trifft vielleicht gar nicht so euch an, aber ich habe leider in den Gemeinden, die ich gesehen habe, in den Rednern, die ich geh\u00f6rt habe, die sind nicht unbedingt Verf\u00fchrer. Aber manche Christen, wenn es um Endzeit und wenn es um Zukunft geht, werden sie sozusagen sogenannten \u201eSchlagzeilen-Auslegern\u201c. Jeden Tag die Zeitung aufmachen oder jede Zeitungs-App aufmachen, von einem Krieg oder einer Naturkatastrophe h\u00f6ren und sagen: \u201eSeht, jetzt ist schon die Endzeit, jetzt ist schon die Endzeit.\u201c Lasst uns keine Schlagzeilen-Ausleger werden. Die Zeichen, die Jesus hier beschreibt, kennzeichnen denn auch unsere Zeit? Ja, aber \u201edas Ende ist noch nicht so gleich da\u201c, hat Jesus auch gesagt. Wir k\u00f6nnen nicht auf jedes Unwetter, jeden Krieg und jedes gro\u00dfe Ereignis in der Weltpolitik reagieren und sagen: \u201eEs ist jetzt schon so weit.\u201c Jesus hat gesagt, das sind Zeichen, es muss geschehen, aber das Ende ist noch nicht so gleich da. Diese Ereignisse in unserer Zeit sind lediglich ein Vorgeschmack f\u00fcr den H\u00f6hepunkt. Und wir pers\u00f6nlich glauben ja, dass bevor dieser H\u00f6hepunkt wird, wir die Gemeinden entr\u00fcckt werden. Aber auch dazu werden wir noch kommen. Manchmal, und das m\u00f6chte ich nicht, dass wir nicht so sind, ich kenne Christen, die sind wie Klima-Alarmisten. Bei jedem Unwetter, bei jedem Hurrikan, bei jedem Unwetter-Ereignis sagen sie, ja, die Erde ist zerst\u00f6rt und in zehn Jahren ist die Erde kaputt und wir m\u00fcssen dementsprechend jetzt handeln. Manchmal gibt es auch Gl\u00e4ubige, die so sind, die bei jedem Ereignis, bei jeder Schlagzeile denken, jetzt ist das Ende schon da, jetzt ist es schon so weit. Lasst uns nicht solche Menschen sein. Sie sind ein Vorgeschmack, sie sind der Anfang vom Ende, sie sind noch nicht das Ende. Diese Ereignisse sind lediglich ein Vorzeichen f\u00fcr den H\u00f6hepunkt. An diesen Vorzeichen k\u00f6nnen, was k\u00f6nnen wir, was sollen wir dann mit diesen Vorzeichen anfangen? In unserer Zeit, wir k\u00f6nnen an ihnen die Wahrhaftigkeit Jesu und seine Souver\u00e4nit\u00e4t erkennen. Wir d\u00fcrfen uns dar\u00fcber freuen, dass wir in diesen Ereignissen die Erf\u00fcllung der Worte Jesu finden, wir d\u00fcrfen sie aber auch nicht \u00fcberbewerten.<\/li>\n<li>Denn dies muss vorher geschehen.Zweitens: \u201eDenn dies muss vorher geschehen.\u201c Und ich liebe es, wenn in der Schrift in diesen solchen Passagen das kommt, es muss. Wieso muss es geschehen? Wieso muss es geschehen? Es muss geschehen, weil Gott in seiner Souver\u00e4nit\u00e4t es so vorherbestimmt hat. Gott, der Autor der Geschichte, der Autor der Zukunft hat den Ablauf dieser Ereignisse nach seinem Wohlgefallen vorherbestimmt. Kein Krieg, keine Katastrophe, kein falscher Christus, keine Katastrophe, sei es Erdbeben, Seuchen oder Hungersn\u00f6te, geschieht au\u00dferhalb seiner Kontrolle. Dieser Jesus, der diese Worte im Lukas gesprochen hat, er ist der souver\u00e4ne Gott und seine Worte bewahrheiten sich. Wenn er redet, redet er Wahrheit, er l\u00fcgt nicht und wir k\u00f6nnen uns um uns herumschauen, um zu sehen, wie sich seine Worte erf\u00fcllen. Seit jeher bis heute und bis in die Zukunft, seine Worte erf\u00fcllen sich.<\/li>\n<li>Erschreckt nicht!Und weil er wahrhaftig ist, weil er souver\u00e4n ist, weil er ein Gott ist, der nicht l\u00fcgt, in Vers 9 sagt Jesus drittens: \u201eErschreckt nicht!\u201c Bei all dem, was wir lesen, k\u00f6nnte man nachvollziehen, dass jemand \u00e4ngstlich wird, er schreckt. Vor allem wenn dann diese Dinge geschehen, im Tumult dieser Welt, beim Kriegen, Katastrophen, bei Tod, bei Ungl\u00fcck, bei Hungersnot, bei Seuchen. Als Kind Gottes brauchst du dich nicht f\u00fcrchten, als wahrhaftiger J\u00fcnger Jesu. Jesus sagt, erschreckt nicht. Gott sitzt auf seinem Thron, egal was passiert. Er hat dir bereits gesagt, was passieren wird. Wir brauchen nicht \u00fcberrascht sein. Wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn es schlimmer wird. Wir k\u00f6nnen doch diese Wahrheit unseres Herrn vor Augen sehen darin. Wir brauchen uns nicht zu f\u00fcrchten, denn das Endziel von allem ist, dass Gott verherrlicht wird und dass du und ich Christus \u00e4hnlicher werden. Gott wird alles zu unserem Wohl wirken und das Wohl davon, dem ich spreche, ist, dass wir Christus \u00e4hnlicher werden. Auch Krankheit, auch Tod, auch Verf\u00fchrungen sind manchmal dazu da, die Gemeinde zu reinigen, um falsche Gl\u00e4ubige zu entlarven und die Gemeinde zu reinigen. Das Gericht soll im Haus Gottes zuerst beginnen, hei\u00dft es im 1. Petrus, oder im 2. Petrus.Selbst wenn wir in einer dieser Katastrophen, die Jesus hier beschreibt, in diesen Anfangswehen, unser Leben lassen m\u00fcssen und wir werden n\u00e4chste Woche sehen, dass wir uns nicht verheiraten werden. Wir werden es m\u00fcssen durch Verfolgung. F\u00fcr den Gl\u00e4ubigen ist Sterben Gewinn. Das habe ich im Leben von Alois gesehen, wenn er vom Tod geredet hat. Wenn er vom Tod geredet hat, dann hat er sich, dann war ein Strahlen in seinem Gesicht. F\u00fcr den Gl\u00e4ubigen, wir haben es vorhin gesungen, bedeutet der Tod, bedeutet der Tod dieser Tag, \u201ewenn ich im Himmel dort dein Angesicht sehe, ohne S\u00fcnde, rein und heilig, nur aus Gnade vor dir stehen.\u201c Deswegen, wir brauchen nicht zu erschrecken, liebe Geschwister. M\u00f6ge die Welt im Chaos versinken, wir brauchen nicht erschrecken. Denn unser Gott, der uns liebt und der seinen Sohn f\u00fcr uns nicht verschont hat, sitzt auf dem Thron.Wenn du aber nicht an Jesus glaubst, wenn du kein Kind Gottes bist, dann hast du Anlass zur Furcht. Dann sage ich dir sogar: <b>F\u00fcrchte dich!<\/b> Denn f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen ist Sterben Gewinn. Wenn du aber im Unglauben stirbst, bist du ohne Filter dem Zorn Gottes in der H\u00f6lle ausgesetzt. Und wenn du all das hier liest und denkst, es ist schrecklich, das ist nichts im Vergleich zu ewigen Verdammnis, zu ewigen Verdammnis im H\u00f6llenfeuer, in der ewigen Pein. Wenn du also nicht glaubst, so kehre um von deinen S\u00fcnden, glaube an Jesus, der souver\u00e4ne Gott, der nicht l\u00fcgt und der verhei\u00dfen hat: Jeder, der seinen Namen anruft, jeder, der an ihn glaubt, wird gerettet werden. Selbst wenn du stirbst, lebst du und wirst auferstehen mit ihm. Jeder, der an seinen Namen glaubt, empf\u00e4ngt Vergebung seiner S\u00fcnden und ewiges Leben. Und jeder, der das getan hat, braucht sich nicht zu erschrecken. Was immer auch kommt. Amen.<\/li>\n<\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name unseres Herrn, m\u00f6ge der Name Jesu Christi verherrlicht werden. Schlagen wir Lukas-Evangelium Kapitel 21 auf und lasst uns die Verse 5 bis 28 gemeinsam lesen. 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