{"id":1994,"date":"2025-07-19T12:59:39","date_gmt":"2025-07-19T10:59:39","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=1994"},"modified":"2025-09-28T14:16:23","modified_gmt":"2025-09-28T12:16:23","slug":"der-anfang-der-geburtswehen-teil-2-verfolgung-um-jesu-willen","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/der-anfang-der-geburtswehen-teil-2-verfolgung-um-jesu-willen\/","title":{"rendered":"Der Anfang der Geburtswehen, Teil 2 &#8211; Verfolgung um Jesu willen"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name unseres Herrn Jesus verherrlicht werden. Schlagen wir das Lukasevangelium auf und lasst uns Lukas Kapitel 21, Verse 8 bis 19, gemeinsam lesen. Lukasevangelium Kapitel 21, Verse 8 bis 19:<\/p>\n<p>Er aber sprach: \u201eSeht zu, dass ihr nicht verf\u00fchrt werdet, denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: \u201aIch bin es!\u2018 und \u201aDie Zeit ist nahe gekommen!\u2018 Geht ihnen nicht nach. Wenn ihr aber von Kriegen und Emp\u00f6rungen h\u00f6ren werdet, so erschreckt nicht, denn dies muss vorher geschehen, aber das Ende ist nicht sogleich da.\u201c Dann sprach er zu ihnen: \u201eEs wird sich Nation gegen Nation erheben und K\u00f6nigreich gegen K\u00f6nigreich, und es werden gro\u00dfe Erdbeben sein und in verschiedenen Orten Hungersn\u00f6te und Seuchen. Auch Schrecknisse und gro\u00dfe Zeichen vom Himmel wird es geben. Vor diesem allem aber werden sie ihre H\u00e4nde an euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen und Gef\u00e4ngnisse \u00fcberliefern, um euch vor K\u00f6nige und Statthalter zu f\u00fchren um meines Namens willen. Es wird euch aber zu einem Zeugnis ausschlagen. Setzt es nun fest in euren Herzen, nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten sollt, denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht widerstehen oder widersprechen k\u00f6nnen. Ihr werdet aber sogar von Eltern und Br\u00fcdern und Verwandten und Freunden \u00fcberliefert werden, und sie werden einige von euch t\u00f6ten, und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen, und nicht ein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen. Gewinnt eure Seelen durch euer Ausharren.\u201c<\/p>\n<p>Ich habe letztens eine Episode von einer Serie gesehen, bei der eine Frau mit Zwillingen schwanger war. Es war so eine Arztserie, wo die Frau im Krankenhaus war mit ihren beiden Zwillingen im Bauch. Ein Zwilling war leider zu schwach und musste noch l\u00e4nger im Mutterleib bleiben, um sich noch weiterzuentwickeln. Der andere Zwilling war aber schon so weit und musste geboren werden. Dabei bestand die Gefahr, dass, wenn der schw\u00e4chere Zwilling auch geboren wird, er nicht \u00fcberleben wird. Da hatte man in dieser Serie die Idee, die Wehen herbeizuf\u00fchren, den gesunden Zwilling auf die Welt zu bringen, aber dann die Wehen zu stoppen, um den schw\u00e4cheren Zwilling noch im Mutterleib zu behalten. Sie haben medizinisch dar\u00fcber nachgedacht, wie man das machen kann, aber ein gro\u00dfes Problem bei Geburtswehen ist: Sobald sie gestartet sind, sind sie eigentlich nicht mehr zu stoppen. Es ist fast unm\u00f6glich, Geburtswehen, die gestartet sind, wieder aufh\u00f6ren zu lassen. Die Geburtswehen k\u00f6nnen zwar lange andauern und teilweise gr\u00f6\u00dfere Abst\u00e4nde voneinander haben, jede einzelne Wehe, aber wenn die echten Geburtswehen mal gestartet sind, h\u00f6ren sie normalerweise nicht einfach auf. Es gibt keinen Halt mehr, sie werden immer st\u00e4rker, sie werden immer h\u00e4ufiger, bis es zum H\u00f6hepunkt, bis es zur Geburt kommt.<\/p>\n<p>Mit solchen Geburtswehen vergleicht Jesus die Zeichen der Zeit, die seine Wiederkehr und das Aufrichten seines messianischen Reiches kennzeichnen. Als die J\u00fcnger ihn fragen: \u201eWann wird das Zeichen, und was ist das Zeichen, wann dies geschehen soll?\u201c, fragen sie nach dem Zeitpunkt und nach den Erkennungsmerkmalen von all dem, was sie sich unter der Endzeit, was sie sich unter dem Auftreten des Messias und des messianischen Reiches auf Erden vorstellen: wann und welche Zeichen, der Zeitpunkt und welche Erkennungsmerkmale.<\/p>\n<p>Und Jesus vergleicht die Erkennungsmerkmale mit Geburtswehen, haben wir auch vergangene Woche uns angeschaut. Geburtswehen, die \u00fcber einen langen Zeitraum gehen k\u00f6nnen, die mal st\u00e4rker werden, aber dann auch mal wieder Abst\u00e4nde zwischeneinander haben. Geburtswehen, die aber im Laufe der Zeit immer st\u00e4rker, immer intensiver und h\u00e4ufiger werden, bis es zum H\u00f6hepunkt, zu diesem sch\u00f6nen Ausgang kommt, der Geburt. So ist es auch mit den Zeichen, die Jesus hier beschreibt, den Erkennungsmerkmalen. Sie beginnen, sie laufen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, sie beginnen manchmal leichter, sie haben vielleicht Abst\u00e4nde zueinander, die Frieden ausdr\u00fccken, die eine Phase der Ruhe ausdr\u00fccken, aber am Ende des Tages, wenn die echten Geburtswehen losgehen, werden sie nicht mehr aufzuhalten sein. Sie werden h\u00e4ufiger, sie werden intensiver, und das Ende ist unvermeidbar. Das Ende hier ist nat\u00fcrlich die R\u00fcckkehr von Jesus, der sch\u00f6ne Ausgang, auf den diese Geburtswehen, auf den der Schmerz und das Leiden, aber auch am Ende hinausl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Wir haben diesen Abschnitt von Vers 8 bis 36 folgenderma\u00dfen aufgeteilt \u2013 und nur falls ihr euch wundert, euch fragt: Heute gibt es kein Handout, keinen Handzettel zum Austeilen, nur falls ihr euch das gefragt habt. Was war dieser \u00dcberblick? Wir haben Vers 8 bis 19 betitelt als der <b>Anfang der Geburtswehen<\/b> und haben das noch mal unterteilt in die Verse 8 bis 11: <b>Verf\u00fchrer, Kriege und Katastrophen<\/b>. Damit haben wir uns vergangene Woche besch\u00e4ftigt. Heute m\u00f6chten wir uns mit den Versen 12 bis 19 besch\u00e4ftigen: <b>Verfolgung um Jesu willen<\/b>. Darauf folgt die <b>Verw\u00fcstung Jerusalems<\/b> (20 bis 24), das <b>Kommen des Menschensohnes<\/b> (25 bis 28) und die <b>Warnung zur Wachsamkeit<\/b> (Verse 29 bis 36).<\/p>\n<p>Wie bereits gesagt, heute m\u00f6chten wir uns diesem zweiten Teil, <b>der Anfang der Geburtswehen<\/b>, widmen, der <b>Verfolgung um Jesu willen<\/b>, und das ist auch der Titel. Unter diesem gro\u00dfen Titel \u201eDie \u00d6lbergrede\u201c, unter dem Untertitel \u201eDer Anfang der Geburtswehen\u201c, sind wir jetzt im Unter-Untertitel <b>Verfolgung um Jesu willen<\/b>. Und wir beginnen in Vers 12.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Verfolgung um Jesu Willen<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Lukas 21,12:<\/b> \u201eVor diesem allem aber werden sie ihre H\u00e4nde an euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen und Gef\u00e4ngnisse \u00fcberliefern, um euch vor K\u00f6nige und Statthalter zu f\u00fchren um meines Namens willen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eVor diesem allem aber\u201c, so beginnt Jesus diesen Vers 12. Er hat bereits in den Versen 8 und 9 gesagt: Wenn falsche Messiasse, falsche Christusse kommen und sagen: \u201eDie Zeit ist nahe gekommen\u201c, dann glaubt ihnen nicht. Er hat in Vers 9 gesagt: Die Kriege und Emp\u00f6rungen, ja, sie werden stattfinden, aber das Ende ist noch nicht sogleich da \u2013 diese Idee der Periode, einer l\u00e4ngeren Periode dieser Geburtswehen, wo diese Dinge bereits auftauchen, aber noch nicht das Ende bedeuten. Und nun sagt er in Vers 12: \u201eVor diesem allem aber werden sie ihre H\u00e4nde an euch legen.\u201c<\/p>\n<p>Jesus beantwortet immer noch die Frage: \u201eWas ist das Zeichen, wann dies geschehen soll?\u201c Also, was sind die Erkennungsmerkmale dessen, dass er wiederkommen wird, sein Reich aufrichten wird? Also alles, was mit dieser endzeitlichen Vorstellung der J\u00fcnger, mit ihrer Frage, zu tun hat. Und er gibt ihnen ein weiteres Zeichen. Wir haben bereits drei Zeichen gesehen, wir haben bereits drei Arten von Geburtswehen gesehen. Wir haben gesehen <b>Verf\u00fchrer<\/b>, wir haben gesehen <b>Kriege<\/b>, wir haben gesehen <b>Katastrophen<\/b> \u2013 Naturkatastrophen, Seuchen, Hungersn\u00f6te und dergleichen. Drei Arten von Geburtswehen, drei Zeichen haben wir bereits gesehen: Verf\u00fchrer, Kriege und Katastrophen.<\/p>\n<p>Die vierte Art von Geburtswehe, das vierte Zeichen, Erkennungsmerkmal, das Jesus seinen J\u00fcngern gibt, ist die <b>Verfolgung um seines Namens willen<\/b>. Und er macht hier deutlich mit diesem \u201eVor diesem allem\u201c, dass diese Geburtswehe und dieses Zeichen zeitlich am n\u00e4chsten liegen. Das, was am direktesten zeitlich auf sie folgen wird, vor den Kriegen, vor den Verf\u00fchrern, vor den Katastrophen: die Verfolgung um Jesu willen. Und diese Verfolgung teilt sich in drei Teile.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>1. Verfolgung durch falsche Religion<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Erstens:<\/b> Verfolgung durch falsche Religion. Wir sehen hier: \u201eSie werden ihre H\u00e4nde an euch legen und euch verfolgen, indem sie euch an die Synagogen und Gef\u00e4ngnisse \u00fcberliefern.\u201c Hier haben wir diese Begrifflichkeiten von \u201eH\u00e4nde an euch legen\u201c und wir haben \u201e\u00fcberliefern\u201c. Beides sind Begrifflichkeiten, die wir im Neuen Testament immer im Zusammenhang von Festnahmen sehen. Jesus, an dem die H\u00e4nde gelegt wurden, oder sie versuchten, ihre H\u00e4nde an Jesus zu legen, oder die Apostel in der Apostelgeschichte. Jesus, der \u00fcberliefert wurde \u2013 das lesen wir auch jedes Mal, wenn wir das Herrenmahl feiern: \u201eIn der Nacht, in der Herr Jesus \u00fcberliefert wurde.\u201c Das ist die Sprache von Gefangennahmen, Festnahmen.<\/p>\n<p>Und wir sehen hier, wer ist es, der sie verfolgt? \u201eSie werden ihre H\u00e4nde an euch legen.\u201c Wir sehen hier: \u201eindem sie euch an die Synagogen und Gef\u00e4ngnisse \u00fcberliefern.\u201c Hier spricht Jesus also die <b>Verfolgung durch die Juden<\/b>, die Verfolgung durch die j\u00fcdischen F\u00fchrer und das j\u00fcdische Volk auf, also die Verfolgung durch die falsche Religion des Judentums, das damals auch Jesus verfolgt und get\u00f6tet hat. Wir sehen hier: Sie werden sie an die Synagogen \u00fcberliefern, und wir haben uns bereits viel mit Synagogen besch\u00e4ftigt im Laufe des Lukasevangeliums, und Synagogen dienten eben auch als die lokalen j\u00fcdischen Gerichtsh\u00f6fe. Vor eine Synagoge gestellt zu werden und angeklagt zu werden, war nat\u00fcrlich sch\u00e4ndlich. Man wurde blo\u00dfgestellt und als Krimineller oder als Gesetzes\u00fcbertreter dargestellt, wenn man vor die Synagoge gestellt wurde. Nicht nur werdet ihr vor das Gericht gestellt, ihr werdet auch f\u00fcr schuldig befunden werden, denn sie werden euch an die Gef\u00e4ngnisse \u00fcberliefern. Sie werden euch zum Urteil, zum Gericht schleppen, und sie werden euch f\u00fcr schuldig befinden und ins Gef\u00e4ngnis werfen.<\/p>\n<p>Wir wissen, Juden durften unter der r\u00f6mischen Herrschaft jemanden nicht direkt hinrichten, keine Todesstrafe vollziehen im Normalfall. Deswegen wurden ja \u2013 was die Juden aber tun durften \u2013 sie durften Rutenschl\u00e4ge verh\u00e4ngen. Sie haben sich da an das Alte Testament orientiert, in 5. Mose 25, Vers 3 wird das definiert, dass man einen Schuldigen mit 40 Schl\u00e4gen, mit 40 Rutenschl\u00e4gen schlagen soll, aber nicht mehr als 40. Deswegen haben die Juden immer 39 Schl\u00e4ge an einen Schuldigen gegeben, damit sie nicht aus Versehen \u00fcber 40 hinausgehen. Jesus gibt ihnen ein weiteres Zeichen, n\u00e4mlich Verfolgung um seines Namens willen. Jesus gibt ihnen hier vor allem die Verfolgung durch die Juden, durch die falsche Religion, die auch Jesus verfolgt hat.<\/p>\n<p>Wir wissen ganz genau, wir haben die Apostelgeschichte gelesen in unserem Leseplan. Auch in der Lesung hier im Neuen Testament, im Gottesdienst, lesen wir durch die Apostelgeschichte. Es hat nicht lange gedauert, bis sich dieses Zeichen offenbart hat, bis sich diese Geburtswehe angefangen hat zu offenbaren. Apostelgeschichte 1 f\u00e4hrt Jesus in den Himmel auf. Apostelgeschichte 2 kommt der Heilige Geist. Die Gemeinde wird geboren. Petrus h\u00e4lt eine Predigt in Apostelgeschichte 2 und 3, und 3 eine weitere. Und es dauert nicht mehr als Apostelgeschichte Kapitel 4, Vers 1, bis sie das erste Mal festgenommen werden.<\/p>\n<p><b>Apostelgeschichte Kapitel 4, Vers 1-3:<\/b> \u201eW\u00e4hrend sie aber zu dem Volk redeten, kamen die Priester und der Hauptmann des Tempels und die Sadduz\u00e4er auf sie zu, emp\u00f6rt dar\u00fcber, dass sie das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung aus den Toten verk\u00fcndigten. Und sie legten Hand an sie [da haben wir wieder die Sprache, das Handanlegen] und setzten sie in Gewahrsam bis an den Morgen, denn das war schon Abend.\u201c<\/p>\n<p>Jesus f\u00e4hrt in den Himmel auf in Kapitel 1. Petrus predigt in Kapitel 2 und dann in Kapitel 3 ein zweites Mal. In Kapitel 4, Vers 1 werden sie verhaftet. 4, Vers 3: Es hat nicht lange gedauert, bis es so weit gekommen ist, dass sich begonnen haben, dass diese Geburtswehen begonnen haben, sich zu zeigen. Apostelgeschichte 5, Vers 17 geht es weiter: \u201eDer Hohepriester aber trat auf und alle, die mit ihm waren, n\u00e4mlich die Sekte der Sadduz\u00e4er, und wurden von Eifersucht erf\u00fcllt. Und sie legten Hand an die Apostel und setzten sie in \u00f6ffentlichen Gewahrsam.\u201c Wir haben gesehen, also es hat nicht lange gedauert. Kapitel 6, Vers 8, wir wissen, wie es mit Stephanus weitergeht. Und so geht es weiter und weiter und weiter. Sie werden von den Juden, von den F\u00fchrern dieser falschen Religion, aber auch vom Volk verfolgt.<\/p>\n<p>Wie oft haben wir jetzt entlang der Apostelgeschichte gelesen: Paulus geht in eine Stadt, er predigt den Juden. Manche bekehren sich, der Rest wird eifers\u00fcchtig und schleppt Paulus die Stadt hinaus, steinigt Paulus. Die Thessalonicher kommen sogar in die Nebenstadt, nach Ber\u00f6a, nur um Paulus wieder zu verfolgen. In 2. Korinther Kapitel 11, Verse 24 und 25, lesen wir Folgendes:<\/p>\n<p><b>2. Korinther Kapitel 11, Vers 24-25:<\/b> \u201eVon Juden habe ich f\u00fcnfmal 40 Schl\u00e4ge weniger einen bekommen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten. Einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht.\u201c<\/p>\n<p>Hier haben wir diese f\u00fcnfmal 40 Schl\u00e4ge weniger einen, weil die Juden immer 39 Schl\u00e4ge statt 40 gemacht haben, um sicherzugehen, dass sie niemals mehr als 40 Mal schlagen. F\u00fcnfmal hat er diese Schl\u00e4ge empfangen. Dreimal ist er mit Ruten geschlagen worden. Wir lesen davon auch in der Apostelgeschichte Kapitel 16, wie Paulus und Silas, nachdem sie den Wahrsagergeist von dem M\u00e4dchen befreien und die Herren ihren Gewinn verlieren, lesen wir davon, dass sie mit der Rute geschlagen werden. In Kapitel 16, Vers 22-23: \u201eUnd die Menge erhob sich mit ihnen gegen sie; und die Hauptleute rissen ihnen die Kleider ab und befahlen, sie mit Ruten zu schlagen. Und als sie ihnen viele Schl\u00e4ge gegeben hatten, warfen sie sie ins Gef\u00e4ngnis\u201c, und wir wissen, wie es mit dem Kerkermeister weitergeht.<\/p>\n<p>Jesus verhei\u00dft also ein Zeichen der Zeit. Eine Art, eine weitere Art der Geburtswehe wird Verfolgung durch die Juden sein. Wir k\u00f6nnen das aber vielleicht auch allgemein als <b>Verfolgung durch falsche Religion<\/b> bezeichnen. Die Juden haben Jesu Botschaft nicht ertragen. Es ist direkt in Lukas Kapitel 4 passiert, Jesu erste Predigt im Lukasevangelium. Wenn er sie damit konfrontiert, dass sie blind sind, dass sie verloren sind, dass sie gefangen sind, dass sie S\u00fcnder sind, die Erl\u00f6sung brauchen, die Gnade brauchen, die einen Retter brauchen. Ertr\u00e4gt es die Religion? Falsche Religion, der gefallene Mensch, der in einer selbstgerechten Religion feststeckt, er hasst das Evangelium. Er nimmt Ansto\u00df am Evangelium, an einer Botschaft, die ihm sagt: \u201eDu kannst dich selbst nicht retten. Du bist blind und verloren. Du brauchst Rettung aus dem Himmel.\u201c Eine falsche Religion hasst diese Botschaft. Selbstgerechtigkeit hasst diese Botschaft.<\/p>\n<p>Verfolgung durch falsche Religion. Und wenn wir diesen Gedanken der Geburtswehen weiter hervorbringen, wenn wir \u00fcber die Zeit hinausschauen, dann wissen wir auch, dass falsche Religion durch die Geschichte und durch falsche Religion die am meisten wahre Gl\u00e4ubige verfolgt hat. Die Juden des ersten Jahrhunderts. Denkt an die katholische Kirche, die die Bibel\u00fcbersetzer und Reformatoren und so viele mehr Leute get\u00f6tet und hingerichtet, auf dem Scheiterhaufen verbrannt hat. Die Queen Mary aus England, genannt \u201eBloody Mary\u201c, weil sie so viele Leute hat hinrichten lassen, weil sie England wieder zur\u00fcck zum Katholizismus bringen wollte und jeden Protestanten, wie zum Beispiel die Puritaner, einen nach dem anderen hingerichtet hat, wovon John Rogers zum Beispiel der Erste war. Denkt an den Islam heute, L\u00e4nder wie Nigeria, Afghanistan und andere, wo Christen verfolgt werden und f\u00fcr ihren Glauben hingerichtet, get\u00f6tet werden. Jesus verhei\u00dft Verfolgung durch falsche Religion, und genauso ist es eingetreten, in der Zeit der J\u00fcnger bereits, aber auch bis heute und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>2. Verfolgung durch politische Gewalt<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verfolgung nicht nur durch falsche Religion, sondern <b>zweitens<\/b>: Verfolgung durch politische Gewalt. Wir sehen in Vers 12: \u201eSie werden euch in Synagogen und Gef\u00e4ngnisse \u00fcberliefern\u201c, was nat\u00fcrlich die Juden und die j\u00fcdische religi\u00f6se Verfolgung deutet, aber wir sehen auch: \u201eum euch vor K\u00f6nige und Statthalter zu f\u00fchren um meines Namens willen.\u201c Und wenn wir die Parallelstellen Markus 13, Matth\u00e4us 24 dazunehmen, was wir sehen ist, dass Jesus nicht nur die Verfolgung durch die Juden, durch die falsche Religion, durch Selbstgerechtigkeit hier hervorhebt, sondern auch die <b>Verfolgung durch politische Gewalt<\/b>, wie die R\u00f6mer, s\u00e4kulare politische Gewalt. Nat\u00fcrlich haben die R\u00f6mer Christen auch wegen Religionsverfolgung oder weil sie eine falsche Religion waren, verfolgt, aber wenn die R\u00f6mer die Christen verfolgt haben, hatte es ganz oft auch politische Gr\u00fcnde, ganz oft wirtschaftliche Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Wenn hier von K\u00f6nigen die Rede ist, dann sind damit Leute gemeint wie zum Beispiel Herodes. Ja, uns begegnet Herodes, er ist zwar, er hat den Titel K\u00f6nig, aber er ist ein geringerer Herrscher, er hat eigentlich nicht so viel Autorit\u00e4t. Der Herodes ist kein Jude, er ist Idum\u00e4er. Wir sehen in der Apostelgeschichte Kapitel 12 die ersten Verse: Herodes ist es, der den Apostel Jakobus hinrichten l\u00e4sst, und weil es den Juden so gef\u00e4llt, l\u00e4sst er auch dann Petrus gefangen nehmen. Dann haben wir Statthalter. Wir kennen Pilatus. Einen weiteren Statthalter sehen wir in der Apostelgeschichte, den Statthalter Felix in Apostelgeschichte Kapitel 24. Und wenn wir durch die Geschichte hindurch schauen, dann sehen wir, dass die J\u00fcnger Jesu und wahre Gl\u00e4ubige eben auch durch, sage ich mal, s\u00e4kularere politische Gewalt verfolgt werden, wo nicht unbedingt falsche Religion selbst ein Ausl\u00f6ser ist, die Gl\u00e4ubigen zu verfolgen. Auch in der Geschichte k\u00f6nnen wir sehen, wie zum Beispiel im Kommunismus unter Lenin oder Stalin wahre Gl\u00e4ubige verfolgt worden sind, in Gulags verschleppt worden sind, get\u00f6tet und hingerichtet worden sind. In China werden bis heute Christen in Arbeitslager geschickt, sie werden get\u00f6tet, so auch in Nordkorea. Jesus verhei\u00dft Verfolgung durch falsche Religion, durch Regierungen, durch politische Gewalt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Warum diese Verfolgung?<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieso machen das diese Menschen? Wieso verfolgen sie die Christen? Wieso verfolgen sie wahre Gl\u00e4ubige? Wieso verfolgen sogar andere Christen, Christen in Anf\u00fchrungszeichen, Katholiken und dergleichen, wahre Gl\u00e4ubige, wahre J\u00fcnger Jesu? Jesus gibt uns den Grund in Vers 12, ganz am Ende, er sagt: \u201e<b>um meines Namens willen.<\/b>\u201c Wieso werden sie euch verfolgen? Wegen mir, wegen meinem Namen. Eure Identifikation mit mir, das ist es, wieso sie euch verhaften, ins Gef\u00e4ngnis werfen und euch t\u00f6ten, um meines Namens willen, weil ihr zu mir geh\u00f6rt, und weil sie mich hassen, hassen sie euch und deswegen t\u00f6ten sie euch. Deswegen war in den, vor allem in diesen ersten Jahrhunderten, deswegen ist vor allem in den L\u00e4ndern und Orten und Zeiten, wo Christen verfolgt worden sind und heute auch noch verfolgt werden, die Wassertaufe so eine gro\u00dfe, eine vielleicht gr\u00f6\u00dfere Sache, wie wir sie heute vielleicht hier sehen, denn die Wassertaufe dient als \u00f6ffentliches Bekenntnis, als \u00f6ffentliche Identifikation mit Jesus Christus. Wir sehen, und wer mit Jesus identifiziert ist, den wird die Welt hassen.<\/p>\n<p><b>Johannes Kapitel 15, Vers 18-20:<\/b> \u201eWenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt w\u00e4ret, w\u00fcrde die Welt das Ihre lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erw\u00e4hlt habe, darum hasst euch die Welt. Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht gr\u00f6\u00dfer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.\u201c<\/p>\n<p>Wenn sie euch hassen, wisst, dass sie mich vorher gehasst haben. Wenn sie euch hassen, dann, weil sie mich hassen und den Vater nicht kennen. Jesus ist unser Herr, wir sind seine Sklaven. Wenn sie den Herrn gehasst haben, werden sie auch die Sklaven hassen. Kapitel 16 im Johannesevangelium, Vers 1-4:<\/p>\n<p><b>Johannes 16, Vers 1-4:<\/b> \u201eDies habe ich zu euch geredet, damit ihr keinen Ansto\u00df nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausschlie\u00dfen. Es kommt sogar die Stunde, dass jeder, der euch t\u00f6tet, meinen wird, Gott einen Dienst zu tun. Und dies werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Dies aber habe ich zu euch geredet, damit ihr, wenn ihre Stunde gekommen ist, euch daran erinnert, dass ich es euch gesagt habe. Dies aber habe ich euch von Anfang an nicht gesagt, weil ich bei euch war.\u201c<\/p>\n<p>Jesus sagt den J\u00fcngern: \u201eIch habe es euch von Anfang an gesagt, sie werden euch ausschlie\u00dfen, sie werden sogar denken, sie tun Gott einen Dienst. Erwartet es. Seid nicht \u00fcberrascht, wenn es passiert. Ich habe es euch gesagt.\u201c Er sagt auch: \u201eIch habe es euch nicht von Anfang an gesagt, weil ich bei euch war.\u201c Als Jesus noch bei ihnen war, haben ihn all der Hass, all die Drohungen getroffen. Er war wie der Schild, der all das absorbiert hat. Der ganze Hass richtete sich gegen Jesus. Nun aber, nachdem er in den Himmel aufgefahren ist, wird der ganze Hass gegen Jesus auf seine J\u00fcnger, auf seine Sklaven, auf seine Nachfolger fallen.<\/p>\n<p>Wir haben gerade in Apostelgeschichte 4 gelesen, als die J\u00fcnger verhaftet wurden. Wor\u00fcber waren sie so emp\u00f6rt und mit Zorn erf\u00fcllt? Weil sie zum Volk redeten und die Auferstehung von Jesus verk\u00fcndigten. Wor\u00fcber sind die H\u00f6rer von Stephanus am Ende so emp\u00f6rt? Apostelgeschichte Kapitel 7, Vers 56 und 57:<\/p>\n<p><b>Apostelgeschichte 7, Vers 56-57:<\/b> \u201eUnd er sprach: \u201aSiehe, ich sehe die Himmel ge\u00f6ffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen.\u2018 Sie schrien aber mit lauter Stimme, hielten ihre Ohren zu und st\u00fcrzten einm\u00fctig auf ihn los.\u201c<\/p>\n<p>Das, was das Fass zum \u00dcberlaufen gebracht hat hier, ist, dass Stephanus bezeugt hat, wie er Jesus im Himmel stehen sieht, zur Rechten Gottes. Und was macht das Volk? Sie wollen diese Botschaft ertr\u00e4nken, indem sie laut schreien und sich ihre Ohren zuhalten. Wir kennen das vielleicht von Kindern, die aufm\u00fcpfig sind und nicht auf ihre Eltern h\u00f6ren wollen, die sich ihre Ohren zuhalten und irgendwie \u201elalala\u201c durch die Gegend scheinen, blo\u00df nicht das zu h\u00f6ren, was sie h\u00f6ren wollen, was sie h\u00f6ren sollen. Mit so einem irrationalen Hass, es ist der Hass auf Jesus, den wir hier in Aktion sehen. Sie hassen Jesus und deswegen hassen sie Stephanus und st\u00fcrzen einm\u00fctig auf ihn los. Um seines Namens willen, deswegen erleidet der Gl\u00e4ubige dieses Leid, diese Verfolgung.<\/p>\n<p>Ein Kommentator, Lane, schreibt: \u201eDie Misshandlungen, die die J\u00fcnger erdulden mussten, waren eigentlich f\u00fcr Jesus bestimmt, und die J\u00fcnger wurden nur verfolgt, weil sie mit ihm identifiziert wurden. Die Peitschenhiebe, die auf den R\u00fccken eines Christen niedergingen, waren eigentlich dazu bestimmt, den Herrn zu treffen.\u201c Jeder Schlag, jeder Peitschenhieb, jeder Speer, mit dem zum Beispiel die Apostel durchbohrt worden sind, jede Kreuzigung und die N\u00e4gel, die in die Apostel geschlagen worden sind, jedes Feuer, das angez\u00fcndet worden ist, wo die Christen am Scheiterhaufen angez\u00fcndet worden sind \u2013 eigentlich galt es Jesus Christus. Ihr Hass gegen Jesus Christus ist es, der sie dazu bringt. Es ist sch\u00f6n, es ist sehr sch\u00f6n hier formuliert von ihm: \u201eDie Peitschenhiebe, die auf den R\u00fccken eines Christen niedergingen, waren eigentlich dazu bestimmt, den Herrn zu treffen.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>3. Verfolgung durch das engste Umfeld<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verfolgung erstens durch falsche Religion, Verfolgung zweitens durch politische Gewalt, <b>drittens<\/b> Verfolgung durch das engste Umfeld, was vielleicht die schwerste, herzzerrei\u00dfendste Art der Verfolgung ist. Verfolgung durch das engste Umfeld. Wir springen kurz zu Versen 16 bis 17, damit wir alle diese Arten der Verfolgung zusammen angeschaut haben, bevor wir zur Verhei\u00dfung kommen. Verfolgung durch das engste Umfeld.<\/p>\n<p><b>Lukas 21, Vers 16-17:<\/b> \u201eIhr werdet aber sogar von Eltern und Br\u00fcdern und Verwandten und Freunden \u00fcberliefert werden, und sie werden einige von euch t\u00f6ten, und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen.\u201c<\/p>\n<p>Nicht nur die da drau\u00dfen, die b\u00f6sen M\u00e4chte da drau\u00dfen, die falschen Religionen da drau\u00dfen \u2013 sogar im engsten Umfeld, Eltern, Br\u00fcder, Verwandte, Freunde. Auch sie werden sich gegen euch wenden. Das ist nicht das erste Mal, dass Jesus das sagt. Matth\u00e4us 10 hat auch gesagt: \u201eEs wird aber Bruder dem Bruder zum Tode \u00fcberliefern und Vater das Kind, und Kinder werden sich erheben gegen die Eltern und sie zum Tode bringen, und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen.\u201c<\/p>\n<p>Wir kennen Geschichten von einigen hier aus unserer Gemeinde, die zum \u2013 die wurden jetzt nicht dem Tod verurteilt oder verfolgt worden sind, aber als sie sich zu Christus bekannt haben, wie sich ihre Familien, ihre Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde gegen sie gestellt haben, Kontakte abgebrochen haben oder sogar ganz schlimme Worte gegen sie gesprochen haben. Nicht zu vergleichen nat\u00fcrlich mit der \u00dcberlieferung ins Gef\u00e4ngnis oder dem T\u00f6ten, aber trotzdem sehen wir diese Anzeichen.<\/p>\n<p>Man sagt ja: \u201eBlut ist dicker als Wasser.\u201c Gibt es das Sprichwort, um zu betonen, dass Blut, Familien, Zugeh\u00f6rigkeit, Verwandtschaft immer eine hohe Priorit\u00e4t hat oder die h\u00f6chste Priorit\u00e4t hat. Ein Prediger hat das so formuliert: Die geistliche Familienzugeh\u00f6rigkeit geht tiefer als das Blut. Blut mag dicker als Wasser sein, aber geistliche Zugeh\u00f6rigkeit, geistliche Verwandtschaft ist h\u00f6her oder geht tiefer als fleischliche Verwandtschaft, das Blut ist. Denn wenn wir die Welt anschauen, teilt sich die Welt geistlich gesehen in nur zwei Familien auf: nur zwei Familien, die <b>Kinder Gottes<\/b> und die <b>Kinder des Teufels<\/b>. Und diese geistliche Zugeh\u00f6rigkeit ist die h\u00f6chste, ist die, die am tiefsten geht. Da z\u00e4hlt Verwandtschaft, Vater, Mutter, Freunde, nicht so hoch.<\/p>\n<p>In Johannes 8 sagt es uns Jesus:<\/p>\n<p><b>Johannes 8, Vers 44:<\/b> \u201eIhr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenm\u00f6rder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die L\u00fcge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein L\u00fcgner und der Vater derselben.\u201c<\/p>\n<p>Und in Vers 47: \u201eWer aus Gott ist, h\u00f6rt die Worte Gottes. Darum h\u00f6rt ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.\u201c<\/p>\n<p>Es gibt geistlich gesehen nur diese beiden Familien. So dass auch Br\u00fcder, Familienmitglieder, Geschwister, Vater und Eltern und Kinder, Freunde sich gegen einen stellen k\u00f6nnen. Ich werde auch im Laufe und auch am Ende einige Beispiele aus einem Buch euch geben. Das nennt sich \u201eFoxes Buch der M\u00e4rtyrer\u201c, ein Buch, das von John Fox geschrieben worden ist, ich glaube, es war 16. oder 17. Jahrhundert, wurde aber auch \u00fcber die Zeit vervollst\u00e4ndigt, editiert. Es gibt sehr viele verschiedene Ausgaben von diesem Buch, in dem er von Stephanus an, dem ersten M\u00e4rtyrer, bis circa 1800 \u2013 wie gesagt, es gibt auch neue Versionen, die viele andere, die noch weitere Jahrhunderte dazunehmen \u2013 Christenverfolgungen und den Tod von M\u00e4rtyrern zusammenfasst, Beispiele gibt. Beginnend, wie gesagt, von Stephanus, die Apostel, die Verfolgung unter Nero 64 nach Christus, die Verfolgung unter Domitian, was 90 nach Christus geschehen ist, usw., usw., Valerian, Diokletian, Konstantin, die Verfolgung beendet hat, und dar\u00fcber hinaus, wie gesagt, das Mittelalter, die Reformatoren, nat\u00fcrlich viel auch die Zeit unter der K\u00f6nigin Bloody Mary in England oder ja, in dem K\u00f6nigreich.<\/p>\n<p>Und ich habe ein Beispiel herausgebracht, wo wir sehen, wie sich das erf\u00fcllt, dass auch sogar Familienmitglieder und das engste Umfeld einen verraten. Das ist unter der Verfolgung unter Valerian, 257 nach Christus. Ich lese vor:<\/p>\n<p>\u201eRufina und Secunda waren zwei sch\u00f6ne und gebildete Frauen, T\u00f6chter des Asterius, eines angesehenen Mannes in Rom. Rufina, die \u00c4ltere, war f\u00fcr Ammentarius, einen jungen Edelmann, bestimmt. Secunda, die J\u00fcngere, f\u00fcr Verinus, eine Person von Rang und Reichtum. Die Verlobten waren zum Zeitpunkt des Beginns der Verfolgung beide Christen, also alle vier, sowohl die beiden Schwestern, Rufina und Secunda, als auch ihre beiden M\u00e4nner, Verlobten, waren Christen, zumindest bekannten sie das, Christen zu sein. Doch als die Gefahr drohte, schworen sie ihrem Glauben ab. Also die beiden M\u00e4nner, sobald die Verfolgung losging, schworen sie ihrem Glauben ab, um ihr Verm\u00f6gen zu retten. Sie gaben sich gro\u00dfe M\u00fche, die Damen zu \u00fcberreden, dasselbe zu tun. Aber da sie in ihrem Vorhaben entt\u00e4uscht wurden, waren die Liebenden denn niedertr\u00e4chtig genug, die Damen zu verraten, die als Christen festgenommen, vor Junius Donatus, den Statthalter von Rom, gebracht wurden, wo sie 257 nach Christus ihr Martyrium mit ihrem Blut besiegelten.\u201c<\/p>\n<p>Ein Beispiel von vielen: Die Verlobten, die auch sich als Gl\u00e4ubige bekannt hatten, als aber die Verfolgung losging \u2013 und nat\u00fcrlich, Verfolgung bedeutete nicht nur direkten Tod, es hatte auch viele andere Aspekte, wie das Verm\u00f6gen von den Leuten genommen worden ist, angeeignet worden ist. Sie schworen dem Glauben ab und haben den Glauben verlassen und wollten auch ihre beiden Verlobten, die beiden Damen, \u00fcberreden. Die beiden Damen aber haben sich geweigert, den Glauben zu verleugnen. Und dann haben diese beiden Verlobten, die diese beiden Frauen heiraten wollten, sie verraten. Und diese beiden Frauen wurden festgenommen und get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Wenn ihr durch die Geschichte wieder hindurch schaut, und ich kann euch dieses Buch nur empfehlen, auch mal, wenn ihr wollt, das zu besorgen und mal durchzubl\u00e4ttern. Nachbarn haben Leute unter der Zeit von Queen Mary, der Bloody Mary, verraten. Einer, der damals get\u00f6tet worden ist, das war 16. Jahrhundert, 1555, war es, glaube ich, George Marsh hie\u00df er. Er hat mit jemandem gebetet, um ihm zu helfen, und derjenige, mit dem er gebetet hat, hat ihn an die Beh\u00f6rden verraten, woraufhin auch George Marsh sp\u00e4ter get\u00f6tet worden ist.<\/p>\n<p>Jesus gibt den J\u00fcngern ein weiteres Zeichen, eine weitere Art der Geburtswehe, dass immer wieder, diese immer wieder kommen wird, immer wieder auch h\u00e4ufiger und intensiver werden wird: <b>Verfolgung um Jesu willen<\/b>. Verfolgung durch falsche Religion, Verfolgung durch politische Gewalt, Verfolgung durch das engste Umfeld sogar. Leid, Verfolgung, Gef\u00e4ngnis, Folter und Tod. Aber egal welche Verfolgung und egal, wenn oberfl\u00e4chlich auch wirtschaftliche Gr\u00fcnde, politische Gr\u00fcnde herrschen m\u00f6gen, am Ende des Tages verfolgen sie die J\u00fcnger, verfolgen sie wahre Gl\u00e4ubige um Jesu willen, weil sie Jesus hassen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Verhei\u00dfung inmitten der Verfolgung<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In dieser d\u00fcsteren Botschaft, in dieser d\u00fcsteren Situation und in dieser d\u00fcsteren Verhei\u00dfung oder in dieser d\u00fcsteren Vorhersage gibt Jesus aber auch eine Verhei\u00dfung. Wir haben die Verfolgung gesehen, jetzt kommen wir zur Verhei\u00dfung inmitten der Verfolgung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>1. Das Ziel des Zeugnisses<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die erste Verhei\u00dfung: das Ziel des Zeugnisses. Verhei\u00dfung inmitten Verfolgung, das Ziel des Zeugnisses.<\/p>\n<p><b>Lukas 21, Vers 13:<\/b> \u201eEs wird euch aber zu einem Zeugnis ausschlagen.\u201c<\/p>\n<p>Wieso werden Christen verfolgt? Aus menschlicher, fleischlicher, s\u00fcndhafter Perspektive, weil sie Jesus hassen. Ja, aus Gottes Perspektive: Wieso l\u00e4sst Gott Christen, wieso l\u00e4sst er es zu, dass sie verfolgt werden? Es gibt nat\u00fcrlich einerseits seine Herrlichkeit, das Wohl des Gl\u00e4ubigen, und in dem gibt es zwei Gr\u00fcnde, und das erste ist die Verbreitung des Evangeliums. Das Ziel des Zeugnisses, das Ziel der Verfolgung ist das Zeugnis, das die Verfolgten geben werden. <b>Verfolgung bringt die Verbreitung des Evangeliums hervor.<\/b> Das sehen wir in Vers 13: \u201eEs wird euch aber zum Zeugnis ausschlagen.\u201c Dass sie euch verfolgen, dass sie euch in Gef\u00e4ngnisse \u00fcberliefern, dass sie euch vor Synagogen, Statthalter und K\u00f6nige schleppen, es wird euch zum Zeugnis ausschlagen. Es wird dazu dienen, dass ihr Zeugnis geben k\u00f6nnt vom Evangelium, dass sich das Evangelium verbreitet.<\/p>\n<p>Wir sehen das von Anfang an, auch diesen Effekt, bereits in der Apostelgeschichte. Stephanus wird gesteinigt, es beginnt eine gro\u00dfe Verfolgung. Apostelgeschichte Kapitel 8, Vers 1:<\/p>\n<p><b>Apostelgeschichte Kapitel 8, Vers 1:<\/b> \u201eSaulus aber willigte in seine T\u00f6tung [also in Stephanus&#8216; T\u00f6tung] mit ein. An jenem Tag entstand aber eine gro\u00dfe Verfolgung gegen die Gemeinde in Jerusalem, und alle wurden in die Landschaften von Jud\u00e4a und Samaria zerstreut, ausgenommen die Apostel.\u201c<\/p>\n<p>Wir sehen also, bisher war schwerpunktm\u00e4\u00dfig die Gemeinde nur in Jerusalem. Jesus hatte den J\u00fcngern gesagt: \u201eIhr sollt von Jerusalem aus nach Jud\u00e4a, Samaria und in die ganze Welt.\u201c Bisher war sie nur in Jerusalem. Was passiert, als Verfolgung kommt? Sie werden zerstreut. Sie gehen in die Landschaften von Jud\u00e4a und Samaria, die n\u00e4chsten beiden Landschaften, Regionen, oder der n\u00e4chste Erweiterungskreis, den Jesus erw\u00e4hnt hatte. Und was machen die Zerstreuten in Ph\u00f6nizien? \u201eDie Zerstreuten aber gingen umher und verk\u00fcndigten das Wort.\u201c Und in Jud\u00e4a, in Samaria bekehren sich Menschen. Liebe Geschwister, seht ihr, was die Verfolgung hier, die erste, bereits hervorgebracht hat? Wie sich das erf\u00fcllt, was Jesus hier sagt: \u201eEs wird euch aber zum Zeugnis ausschlagen.\u201c<\/p>\n<p>Die erste gro\u00dfe Verfolgung gegen die Gemeinde in Jerusalem f\u00fchrt dazu, dass das Evangelium nach Jud\u00e4a und Samaria kommt. Wir wissen in Kapitel 8, was danach passiert, Philippus, der in Samaria das Wort verk\u00fcndigt und viele Menschen dort zum Glauben kommen, wie dann sp\u00e4ter die Apostel kommen und so weiter. Flucht in andere Regionen bringt das Evangelium in andere Regionen. Wie oft bei Paulus in der Apostelgeschichte, er meistens ist er durch Verfolgung in die n\u00e4chste Stadt gekommen, weil er nicht mehr in dieser einen Stadt bleiben konnte, weil sie ihn umbringen wollten und verfolgt haben, ist er in die n\u00e4chste gegangen und hat dort gepredigt.<\/p>\n<p>In Philipper Kapitel 1, Vers 12 bis 14, sehen wir Folgendes:<\/p>\n<p><b>Philipper Kapitel 1, Vers 12-14:<\/b> \u201eIch will aber, dass ihr wisst, Br\u00fcder, dass sich meine Umst\u00e4nde mehr zur F\u00f6rderung des Evangeliums ausgeschlagen haben, sodass meine Fesseln in Christus im ganzen Pr\u00e4torium und bei allen anderen offenbar geworden sind und dass die meisten der Br\u00fcder im Herrn Vertrauen gewonnen haben durch meine Fesseln und viel mehr wagen, das Wort Gottes ohne Furcht zu reden.\u201c<\/p>\n<p>Paulus schreibt diesen Brief an die Philipper aus Gefangenschaft, aber er sagt, meine Umst\u00e4nde, meine Gefangenschaft, meine Verfolgung hat zur F\u00f6rderung des Evangeliums auch beigetragen. Einerseits, dass dadurch die Leute im Pr\u00e4torium das Wort geh\u00f6rt haben, aber nicht nur dadurch, dass Paulus in Fesseln war, sind andere aufgetreten und haben mit Freim\u00fctigkeit das Wort verk\u00fcndigt. Verfolgung dient zur Verbreitung des Evangeliums.<\/p>\n<p>Ich habe vorhin in Apostelgeschichte 24 erw\u00e4hnt, wie Paulus vor dem Statthalter Felix gebracht wird. Ein heidnischer Statthalter, und Paulus hat die Gelegenheit, vor Felix zu reden, und dann am Ende von Kapitel 24 lesen wir Folgendes:<\/p>\n<p><b>Apostelgeschichte 24, Vers 24-25:<\/b> \u201eNach einigen Tagen aber kam Felix herbei mit Drusilla, seiner Frau, die eine J\u00fcdin war, und lie\u00df den Paulus holen und h\u00f6rte ihn \u00fcber den Glauben an Jesus Christus. Als er aber von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und dem kommenden Gericht redete, wurde Felix furchtsam und antwortete: F\u00fcr diesmal geh; wenn ich aber eine gelegene Zeit haben werde, werde ich dich rufen lassen.\u201c<\/p>\n<p>Die Juden haben Paulus verfolgt, wollten ihn anklagen. Er wird vor Felix, den Statthalter, gebracht, und es schl\u00e4gt ihm zum Zeugnis aus. Es dient ihm zum Zeugnis. Er hat die Gelegenheit, vor Felix zu reden. Felix nimmt seine Frau mit, die eine J\u00fcdin ist, und er redet das Evangelium zu ihnen. Jesu Worte erf\u00fcllen sich. Wir sehen es in Pr\u00e4zision. Wir sehen es, wie bereits in der Apostelgeschichte, wie es geschieht und in den Briefen. Und wenn wir an diese Geburtswehen denken, die Verfolgung wird immer schlimmer, wie Geburtswehen. Es wird immer mehr, es wird intensiver, es wird schwerer. Aber das bedeutet auch, dass das Evangelium sich immer weiter verbreiten wird und immer mehr Zeugnis gegeben werden kann.<\/p>\n<p>In Matth\u00e4us 24, Vers 14 in der Parallelstelle lesen wir Folgendes: \u201eUnd dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zum Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.\u201c Wir haben letzte Woche immer diese \u00dcbungswehen und dann die richtige gro\u00dfe Drangsal gesehen. Auch hier die \u00dcbungswehen sind das, was wir in der Apostelgeschichte sehen, die eher Anfang der Geburtswehen in der Apostelgeschichte, in der Geschichte, durch die Geschichte hindurch. Den H\u00f6hepunkt wird es in der Tr\u00fcbsal geben, in der Drangsal geben. Dort wird die Verfolgung am schwersten sein, aber auch das Evangelium wird auf wundersame Weise verk\u00fcndigt werden. Wenn ihr lest in Offenbarung Kapitel 6, ab Vers 9 bis 11, sehen wir Zeugnisse und M\u00e4rtyrer Jesu, die Zeugnisse abgelegt haben und gestorben sind und get\u00f6tet worden sind in der Drangsal. In Kapitel 11 lesen wir von zwei Zeugen, die weissagen der Welt, und die Welt h\u00f6rt zu, die Welt muss zuh\u00f6ren. Kapitel 14 sehen wir 144.000 Juden zeugen Jesu in der Drangsal. In Kapitel 14, ab Vers 6, lesen wir von einem gro\u00dfen Zeugnis, der das Evangelium der ganzen Erde predigt.<\/p>\n<p>Geschwister, Verfolgung ist schwer, ist schlimm, und wir k\u00f6nnen dankbar sein, dass wir keine Verfolgung erleben. Aber Gott nutzt Verfolgung zum Guten, er nutzt es zur Verbreitung seiner Botschaft. Paul Washer hat das mal so formuliert: \u201eOft w\u00fcnschen sich Gl\u00e4ubige Erweckung, dass das Evangelium erweckt wird, dass eine Erweckung im Land geschieht, so dass viele, viele Menschen gl\u00e4ubig werden.\u201c Paul Washer hat das so gesagt: \u201eSeid vorsichtig, wenn ihr um Erweckung betet, f\u00fcr euer Land oder f\u00fcr eure Gegend, denn ganz oft mit Erweckung ist Verfolgung verbunden. Wo es eine Erweckung gibt, gibt es ganz oft auch Verfolgung.\u201c Und das ist genau das, was Jesus hier sagt. Es wird Verfolgung geben, ihr werdet get\u00f6tet werden, ihr werdet leiden, ihr werdet schwer verfolgt werden. Aber es wird auch dazu f\u00fchren, dass das Evangelium verbreitet wird. Seien wir also achtsam zumindest, was wir uns w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Was machen wir dann aber, wenn die Verfolgung kommt? Woher k\u00f6nnen wir wissen, woher k\u00f6nnen wir wissen, dass wir richtig reden werden, wenn es soweit ist, dass wir die richtigen Worte finden werden, dass wir wirklich auch wirklich auch zum Zeugnis dienen werden und nicht nur theoretisch die Verhei\u00dfung geht weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>2. Der Beistand des Heiligen Geistes<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jesus versichert dir, wir haben gesagt Verhei\u00dfung inmitten der Verfolgung, das Ziel des Zeugnisses. Wir haben das in Vers 13 gesehen. Wir haben das in Vers 14 und 15: \u201eSetzt es nun fest in euren Herzen, nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten sollt. Denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht werden widerstehen oder widersprechen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Jesus befiehlt, er ist ein Befehl: \u201eSorgt euch nicht dar\u00fcber, was ihr sagen wollt, sagen sollt.\u201c Und das hei\u00dft nicht, dass wir niemals dar\u00fcber nachdenken d\u00fcrfen. Die Formulierung hier beschreibt, wie das Vorbereiten einer Rede. Du musst keine Rede vorbereiten, die du im Falle des Falles der Verfolgung dann hervorbringen musst und auswendig aufsagen musst. Du musst keine Rede vorbereiten. Wir m\u00fcssen keine Gef\u00e4ngnissituation in der Gemeinde einmal simulieren und \u00fcben, damit jeder einmal eine Verteidigungsrede \u00fcben kann. Wieso? Denn Jesus wird euch in diesem Moment die Worte und Weisheit schenken. Das ist eine Verhei\u00dfung, die wir in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. Wenn der Tag der Verfolgung kommt, und manchmal wird so ein Vers missbraucht, um zu sagen, man kann predigen, ohne sich vorzubereiten oder man soll sich nicht vorbereiten. Es geht hier nicht um den Predigtdienst, es geht darum, unter Verfolgung das Zeugnis zu geben. Dann verhei\u00dft Jesus, dass er uns die richtigen Worte und die Weisheit schenken wird.<\/p>\n<p>In Markus 13, Vers 11 wird das gesagt: \u201eDenn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Heilige Geist.\u201c Der Heilige Geist, mit dem wir versiegelt worden sind. Der Heilige Geist, der in uns lebt, er wird reden. Und liebe Geschwister, auch das sehen wir doch erf\u00fcllt in der Apostelgeschichte. Wir sehen das erf\u00fcllt in der Geschichte der Gemeinde. Denkt an Petrus und die J\u00fcnger, Hitzk\u00f6pfe, in gewisser Weise Feiglinge, die weggelaufen sind, die einfach geredet haben, ohne nachzudenken. Wir haben letztens erst, wir hatten jetzt letztens erst wieder die Lesung in Markus, wo Elias, wo die Verkl\u00e4rung ist auf dem Berg und Elias und Mose dastehen und Petrus einfach redet, ohne zu wissen, was er redet. Wie Petrus Jesus verleugnet hat, wie alle J\u00fcnger weggelaufen sind. Was sehen wir aber? Nachdem sie den Heiligen Geist empfangen haben, sie predigen freim\u00fctig, Petrus in der Apostelgeschichte 2 und 3. Sie werden verhaftet und reden, stehen Antwort. Apostelgeschichte Kapitel 6, Vers 10, Stephanus, wir haben schon gesehen. Stephanus, es wird gesagt: \u201eUnd sie konnten der Weisheit und dem Geist nicht widerstehen, womit er redete.\u201c Seht ihr die Worte Jesu, wie sie sich erf\u00fcllen? Stephanus redete mit einer Weisheit und einem Geist, dem sie nicht widerstehen konnten. Alles, wir haben es ja gesehen, alles, was sie sp\u00e4ter tun konnten, ist, sich die Ohren zuzuhalten, schreien und auf ihn losgehen. Sie konnten nicht widersprechen, sie konnten nicht widerstehen. Jesus wird, wenn die Verfolgung kommt, wenn diese Gelegenheit kommt, das Zeugnis zu geben, wird Jesus Weisheit und Mund schenken. Denkt an diese Situation, Stephanus. Paulus, wie oft wird er pl\u00f6tzlich vor einer Menge gezerrt, vor den Hohen Rat gezerrt, wird er vor Felix, dem Statthalter, gezerrt, und wir sehen seine Antworten. Und ein paar andere Beispiele wollen wir uns auch noch gleich anschauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>3. Die Bewahrung des Glaubens<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verhei\u00dfung inmitten der Verfolgung, das Ziel des Zeugnisses, haben wir gesehen. Wir haben aber noch eine Verhei\u00dfung inmitten der Verfolgung: die Bewahrung des Glaubens.<\/p>\n<p><b>Lukas 21, Vers 18:<\/b> \u201eUnd nicht ein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen.\u201c<\/p>\n<p>Die Worte Jesu hier sind insgesamt keine Worte des Optimismus. Sie werden am Ende optimistisch, wenn er kommt wieder und wird uns retten. Aber die unmittelbare Zeit und die Geburtswehen, die er hier beschreibt, sind eine traurige Aussicht. Aber inmitten all dem, sagt er, verhei\u00dft er einmal, dass er uns Wort und Weisheit geben wird, dass das Evangelium dadurch verbreitet wird. Und dann sagt er uns, gibt er uns diese feste Verhei\u00dfung: \u201eNicht ein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen.\u201c Diese Formulierung ist nat\u00fcrlich nicht w\u00f6rtlich. Es geht nicht um unser physisches Haar, was auf unserem Kopf ist, sondern das steht f\u00fcr unversehrte Bewahrung. Ein Haar ist etwas Bedeutungsloses. Es ist unwichtig, es ist verzichtbar. Wenn wir ein einziges Haar auf unserem Haupt verlieren w\u00fcrden, wir merken es nicht mal. Wir verlieren t\u00e4glich Haare, jedes Mal, wenn wir uns k\u00e4mmen. Aber es macht uns nichts aus, weil ein Haar unwichtig ist. Es ist nicht schlimm. Wenn aber dann Jesus sagt: \u201eNicht mal dieses unwichtige Haar, nicht mal ein einziges verzichtbares, unwichtiges Haar wird verloren gehen\u201c, was er damit sagt, ist: \u201eIch werde euch vollkommen bewahren, unversehrt bewahren.\u201c<\/p>\n<p>Und hier geht es nicht um die Bewahrung des Leibes. Sonst macht ja alles, was Jesus hier vorher und nachher sagt, keinen Sinn. Es geht nicht um unseren Leib. Es geht hier nicht darum, dass wir auf der Erde hier gerettet werden w\u00fcrden in der Verfolgung, sondern es geht um die <b>Bewahrung unseres Glaubens<\/b>, um die <b>Bewahrung unserer Seele<\/b>. Es geht darum, dass der wahre Gl\u00e4ubige niemals verloren gehen wird. Du wirst, dein Glaube wird unversehrt, vollkommen, vollkommen bleiben und bewahrt werden. Deine Seele wird nicht verloren gehen, sie wird bewahrt werden. Eine feste Verhei\u00dfung von Jesus, dass das nicht passieren wird.<\/p>\n<p><b>Lukas 21, Vers 19:<\/b> \u201eGewinnt eure Seelen durch euer Ausharren.\u201c<\/p>\n<p>Manche lesen jetzt diesen Vers 19 und sagen: \u201eOh nein, es ist ja eine Aufforderung. Ich muss mir M\u00fche geben und meine Seele durch mein Ausharren gewinnen.\u201c Das w\u00fcrde ja bedeuten, dass das Ausharren von meiner, dass die ganze Sache von meiner Leistung abh\u00e4ngt. \u201eWas ist, wenn ich nicht meine Seele durch Ausharren gewinnen kann? Wenn ich mir keine M\u00fche gebe, dann verliere ich meine Seele, verliere ich mein Heil.\u201c Wie kann man auf diese Auslegung kommen, wenn man vorher in Vers 18 die Verhei\u00dfung hat: \u201eNicht ein Haar von eurem Haupt wird verloren gehen\u201c? Jesus gibt doch nicht die feste Verhei\u00dfung, dass ihr vollkommen bewahrt und unversehrt bleiben werdet \u2013 und wir wissen, es geht nicht um den Leib, denn Jesus sagt dir ganz klar, dass wir get\u00f6tet werden werden, get\u00f6tet, geschlagen und verfolgt werden \u2013 dann aber sagen, dann sagt Jesus aber: \u201eAch ja, aber es kommt ein bisschen auf euch an, ob ihr das \u00fcberhaupt schafft.\u201c Vom Kontext her macht das null Sinn und zweitens auch grammatikalisch, wenn wir sehen, der Vers hier ist so aufgebaut, dass das \u201edurch euer Ausharren\u201c nach vorne gestellt ist. Die Betonung liegt darauf. Es ist das Ausharren und der Imperativ hier, es gibt ja Aktiv, Passiv und im Griechischen auch die mittlere Stimme. \u201eImperativ\u201c ist der mittelstimige Wert. Man kann also fast auch so \u00fcbersetzen: \u201eDurch Ausharren gewinnt ihr eure Seelen.\u201c Die Betonung dabei liegt nicht, dass wir uns jetzt M\u00fche geben m\u00fcssen und dass es von uns abh\u00e4ngt, nein, die Betonung liegt auf das Ausharren selbst.<\/p>\n<p>Ja, und das stimmt, wir brauchen Ausharren. Ausharren ist ja, das Wort ist verwendet, das f\u00fcr Ausharren verwendet wird, kann auch mit Geduld und oder Langmut \u00fcbersetzt werden, und die Idee ist, als w\u00fcrde man unter etwas stehen und etwas ertragen. Und wir m\u00fcssen ertragen. Ja, durch Ausharren, durch Ertragen werden wir unsere Seelen gewinnen, das stimmt. Und der wahre Gl\u00e4ubige wird ausharren. In den anderen Parallelstellen in den Evangelien ist das als mehr als Relativsatz, als als Befehl formuliert: \u201eWer aber bis zum Ende ausharrt, gewinnt seine Seele.\u201c Ja, und das stimmt, wer bis zum Ende ausharrt, gewinnt seine Seele. Denn wir lesen auch in Matth\u00e4us in der Parallelstelle: \u201eViele werden abfallen, viele werden von den Verf\u00fchrern verf\u00fchrt werden, viele werden unter der Verfolgung fallen.\u201c Denkt an das Gleichnis vom S\u00e4mann, der Same, der auf den Felsen f\u00e4llt. Er w\u00e4chst schnell, er wirkt wie ein wahrer Same, er wirkt wie ein Same, der auf guten Boden gefallen ist, als aber die Hitze den Samen trifft, und die Hitze der Verfolgung ist das, was Jesus sagt, verbrennt der Same. Wir haben die beiden Verlobten uns vorher angeschaut von den beiden Damen. Sie haben auch Christus bekannt, aber sie sind nicht bis zum Ende ausgeharrt. Sie wollten ihr Verm\u00f6gen nicht verlieren, sie haben das Verm\u00f6gen mehr geliebt als Christus, was offenbarte, dass sie nie wirklich gl\u00e4ubig waren.<\/p>\n<p>Verfolgung, ich habe gesagt, neben allen anderen, hat es zwei Ziele einmal. Verfolgung verbreitet das Evangelium. Hier sehen wir auch das zweite: Verfolgung reinigt die Gemeinde. Verfolgung reinigt die Gemeinde. Verfolgung trennt den Spreu von dem Weizen. Verfolgung offenbart, wer wahrhaftig gl\u00e4ubig ist und wer nicht. Denkt an die Briefe, die ein Verfolgter geschrieben ist, sind Petrusbrief, Hebr\u00e4erbrief, Johannesbrief, Erster Johannes 2, Vers 19: \u201eSie sind von uns gegangen.\u201c W\u00e4ren sie wirklich von uns, w\u00e4ren sie geblieben. Aber dadurch, dass sie von uns gegangen sind, haben sie offenbart, dass sie nicht wirklich von uns sind. Erster Johannes 2, Vers 19.<\/p>\n<p>Wir brauchen Ausharren. Wir m\u00fcssen ausharren. Sonst ertr\u00e4gt man ja so eine Verfolgung nicht. Aber das Ausharren h\u00e4ngt nicht von unserer eigenen Kraft ab. Die Kraft kommt von Gott. Und wahrer Glaube wird ausharren. Und durch das Ausharren, das von Gott kommt, der Glaube, der von Gott kommt, der Glaube, von dem Gott in Vers 18 sagt, dass er nicht verloren gehen wird, unsere Seele, die nicht verloren gehen wird, werden wir unsere vollst\u00e4ndige Erl\u00f6sung erlangen, die vollst\u00e4ndige Erl\u00f6sung, die Erl\u00f6sung vom Leib, die Verherrlichung.<\/p>\n<p>R\u00f6mer 8, ab Vers 35, gibt uns das Konkrete, gibt uns auch noch mal die Klarheit. Da ist genau das Szenario, von dem Szenario die Rede, das Jesus hier beschreibt, n\u00e4mlich Verfolgung.<\/p>\n<p><b>R\u00f6mer Kapitel 8, Vers 35-39:<\/b> \u201eWer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Bedr\u00e4ngnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Bl\u00f6\u00dfe oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: Um deinetwillen werden wir get\u00f6tet den ganzen Tag, wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden. Aber in diesem allem sind wir mehr als \u00dcberwinder durch den, nicht durch uns selbst, nicht durch unsere eigene Kraft, sondern durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin \u00fcberzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges, noch M\u00e4chte, weder H\u00f6he noch Tiefe, noch irgendein anderes Gesch\u00f6pf uns scheiden k\u00f6nnen von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, Verfolgung ist \u2013 ich m\u00f6chte es noch mal sagen, ich m\u00f6chte es nicht als etwas Tolles darstellen. Verfolgung ist schlimm und schwer und gro\u00dfes Leid. Aber seht ihr die Sch\u00f6nheit Gottes, wie er so eine schwere Sache, so eine schlimme Sache, zum Guten benutzt, sein Evangelium zu verk\u00fcnden? Nicht nur sein Evangelium zu verk\u00fcnden, um die Gemeinde zu reinigen. In Erster Petrus Kapitel 1, Vers 6 sagt Petrus, ja, nehmen wir ganz kurz, Erster Petrus, Kapitel 1, ab Vers 6:<\/p>\n<p><b>1. Petrus Kapitel 1, Vers 6-7:<\/b> \u201eDarin jubelt ihr, [er schreibt an verfolgte Christen] die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es n\u00f6tig ist, in mancherlei Versuchungen betr\u00fcbt worden seid, damit die Bew\u00e4hrung eures Glaubens, viel kostbarer befunden wird als die des verg\u00e4nglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi.\u201c<\/p>\n<p>Petrus vergleicht es wie das Testen von Gold. Er schreibt hier zu verfolgten Christen in ihrer Bedr\u00e4ngnis, in ihrer Versuchung, jubeln sie, damit die Bew\u00e4hrung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird. Liebe Geschwister, die Verfolgung reinigt die Gemeinde, es bringt dazu falsche Gl\u00e4ubige, Heuchler und Namenschristen, sich abzuwenden, und f\u00fcr die wahren Gl\u00e4ubigen best\u00e4tigt es ihren Glauben. Es ist wie ein Test, es ist wie die Bew\u00e4hrung des Goldes durch Feuer, und ist es nicht, wie ich sage, Verfolgung ist schlimm, aber wenn Verfolgung kommt, ist es nicht sch\u00f6n, dass wenn du die Verfolgung aush\u00e4ltst, eine gr\u00f6\u00dfere Best\u00e4tigung f\u00fcr deinen Glauben gibt es nicht, dass dein Glaube wahr ist, als dass du unter Verfolgung vom Herrn bewahrt bist, nicht durch eigene Kraft, nicht durch deinen eigenen, von menschlich hervorgebrachten Glauben, sondern von dem Glauben Gott, dass von dem Glauben, den Gott dir geschenkt hat und den Glauben, den Gott bewahrt bis zum Ende.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Was k\u00f6nnen wir lernen?<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir haben das vierte Zeichen, das Jesus erw\u00e4hnt hat, die vierte Art der Geburtswehe, hat uns heute angeschaut: die <b>Verfolgung um Jesu willen<\/b>. Verfolgung durch falsche Religion, Verfolgung durch politische Gewalt, Verfolgung durch das engste Umfeld sogar. Leid, Verfolgung, Gef\u00e4ngnis, Folter und Tod. Aber Jesus wird das nutzen, um das Evangelium zu verbreiten. Er wird es dazu verwenden, dass wir Zeugnis ablegen k\u00f6nnen. Er wird es dazu verwenden, dass die Gemeinde gereinigt wird, und er verhei\u00dft jedem Gl\u00e4ubigen: \u201eNicht ein Haar von deinem Haupt wird verloren gehen.\u201c Jesus wird dich vollkommen bewahren.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir also lernen?<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li><b>Erwarte Verfolgung.<\/b> Liebe Geschwister, lasst uns nicht \u00fcberrascht sein. Wir leben in einem Land und in einer Situation, wo wir nicht verfolgt werden. Jesus verhei\u00dft aber Verfolgung. Und wie Geburtswehen wird es h\u00e4ufiger, intensiver und schlimmer werden. Wir wissen nicht, ob wir zu unseren Lebzeiten hier in M\u00fcnchen, in Deutschland, Verfolgung erleben werden. Aber ich glaube, man kann ganz schnell sehen, wie das passieren kann. Ich glaube, wenn wir uns, was waren es mittlerweile fast die letzten f\u00fcnf Jahre, oder die Zeit vor f\u00fcnf Jahren, etwas gelehrt hat, ist, wie schnell sich die Gesellschaft und Menschen gegen einen entscheiden k\u00f6nnen. Wie schnell man verfolgt werden k\u00f6nnte, auch wenn wir als Gl\u00e4ubige nat\u00fcrlich nicht in dem Sinne verfolgt worden sind. Nicht so, wie es in anderen L\u00e4ndern teilweise war. Erwartet es, Jesus hat es verhei\u00dfen. Lasst uns nicht \u00fcberrascht sein. Wir wissen nicht wann, und wir wissen nicht, ob wir es zu unseren Lebzeiten selbst erleben werden. Aber wir m\u00fcssen nur in die Welt hinausschauen und sehen, wo Christen verfolgt werden.<\/li>\n<li><b>Betet f\u00fcr die Verfolgten.<\/b> Lasst uns beten f\u00fcr die, die heute verfolgt werden um Jesu willen. Die Menschen in China, in Nordkorea, in Nigeria, in Afghanistan und in so vielen anderen L\u00e4ndern. Es gibt Websites, es gibt Newsletter, die Updates geben, die dar\u00fcber berichten, wie Christen weltweit verfolgt werden. Wir haben hinten hier das Plakat von Open Doors h\u00e4ngen, was das immer zusammenfasst. Lasst uns f\u00fcr sie beten. Lasst uns daf\u00fcr beten, dass die Verfolgung aufh\u00f6rt. Aber solange sie anh\u00e4lt, lasst uns daf\u00fcr beten, dass die Menschen im Glauben gest\u00e4rkt werden, dass sie bewahrt werden, wie Jesus es auch verhei\u00dfen hat. Dass ihnen Mund und Weisheit gegeben wird in Situationen, wo sie das Zeugnis geben k\u00f6nnen, und dass das Evangelium verbreitet wird.<\/li>\n<li><b>Dankt Gott und findet Trost in seiner Bewahrung.<\/b> Drittens: Dankt Gott und findet Trost darin, dass Gott deinen Glauben bewahren wird. In all dem Schlechten, was Jesus hier uns voraussagt. Und deswegen mag ich es nicht, wenn unsere Perspektive, was diese ganze Endzeit anbetrifft \u2013 ich mag es nicht, wenn wir als Pessimisten beschrieben werden. Ja, wir glauben, dass Dinge schlimmer werden, weil Jesus es so sagt, aber wir sind keine Pessimisten. Jesus hat uns inmitten dieser dunklen, schwierigen Zeit, die er vorhersah, unendliche Hoffnung gegeben, unendlichen Anlass zur Freude gegeben. Gott wird deinen Glauben bewahren. Lasst uns das nicht vergessen. Jesu Opfer, das ein f\u00fcr alle Mal vollbrachte Opfer, keine Bedr\u00e4ngnis, keine Verfolgung der Welt, kann das wirksame Opfer Jesu r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Er hat einmal f\u00fcr deine Schuld bezahlt. Es gibt keine Schuld mehr, die bezahlt werden muss. Und er ist es, der dir den Glauben geschenkt hat. Er ist es, der dir die Bu\u00dfe geschenkt hat. Er hat dich zu einer neuen Sch\u00f6pfung gemacht. Er wei\u00df dich zu bewahren. Er hat dich vor Grundlegung der Welt erw\u00e4hlt, bevor du existiert hast. Er hat dich berufen und vorherbestimmt zur Sohnschaft. Du bist sein Kind, du bist nicht mehr ein Kind des Teufels. Du bist ein Kind Gottes. Als die Zeit reif war, hat er dich von Neuem geboren, hat er in dein Leben eingegriffen und dich zu einer neuen Sch\u00f6pfung gemacht. Was er in der ewigen Vergangenheit begonnen hat, wird er in der ewigen Zukunft, bis in die ewige Zukunft vollenden. Was unser Gott beginnt, wird er zu Ende bringen. Und wenn er ein Werk an dir begonnen hat, als sein Kind, als wahrer Gl\u00e4ubiger, dann wird er dich halten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Nachricht, wisst, dass wenn die Verfolgung kommt, liebe Geschwister. Es gibt viel, wor\u00fcber wir trauern k\u00f6nnen und trauern werden, wenn Verfolgung kommt. Aber inmitten all dessen: Unser Herr wird uns niemals verlassen. Er wird niemals loslassen. Danken wir ihm daf\u00fcr. Lasst uns ihn daf\u00fcr anbeten und darin Trost finden, was auch immer kommen m\u00f6ge, was auch immer geschehen m\u00f6ge.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, dass ich schon \u00fcber die Zeit dr\u00fcber bin, aber ich habe noch drei Beispiele aus dem Buch \u201eFoxes Buch der M\u00e4rtyrer\u201c mitgenommen, um zu illustrieren, wie sich die Dinge erf\u00fcllt haben, auch in der Geschichte, die Jesus hier vorausgesagt hat. Nur drei Beispiele.<\/p>\n<p>Ein erstes Beispiel: <b>John Rogers<\/b>, der erste M\u00e4rtyrer unter Bloody Mary. Er \u00fcbersetzte unter anderem mit Tyndale zusammen die Bibel ins Englische. Es hei\u00dft in dem Buch: \u201eAls die Zeit gekommen war, dass er von Newgate nach Smithfield, dem Ort seiner Hinrichtung, gebracht werden sollte, kam Mr. Woodroofe, einer der Sheriffs, zuerst zu Mr. Rogers und fragte ihn, ob er seine abscheuliche Lehre und die schlechte Meinung \u00fcber das Sakrament des Altars widerrufen w\u00fcrde.\u201c Die katholische Kirche, was sie \u00fcber das Sakrament und so weiter geglaubt hat, ihre Sakramente, dem widersprachen die Reformatoren, die Protestanten. \u201eMr. Rogers antwortete: \u201aWas ich gepredigt habe, werde ich mit meinem Blut besiegeln.\u2018\u201c Wie findet man Mut in so einer Situation, so zu antworten? Es ist menschlich nicht erkl\u00e4rbar. Es ist Jesu Verhei\u00dfung, die sich hier erf\u00fcllt. \u201eMr. Woodroofe, dieser Sheriff, sagt: \u201aDu bist ein Ketzer.\u2018 Mr. Rogers sagt: \u201aDas wird am Tag des J\u00fcngsten Gerichts erfahren.\u2018 Mr. Woodroofe sagte: \u201aIch werde nie f\u00fcr dich beten.\u2018 Mr. Rogers antwortete: \u201aAber ich werde f\u00fcr Sie beten.\u2018\u201c John Rogers sagt zu demjenigen, der ihn gerade zum Tode verurteilt, der ihn gerade gleich am Scheiterhaufen anz\u00fcnden wird: \u201eIch werde f\u00fcr Sie beten.\u201c \u201eSo wurde er nach seinem Tag vom Sheriff nach Smithfield gebracht, wobei unterwegs der Psalm \u201aDe profundis\u2018 gesungen wurde. Das ganze Volk wunderte sich \u00fcber die Standhaftigkeit von John Rogers und lobte Gott daf\u00fcr und dankte.\u201c Seht ihr, wie es zum Zeugnis ausschl\u00e4gt? Der Mann wird zu seiner Hinrichtung gebracht wegen seines Glaubens an Jesus, an den treuen Glauben, an die Schrift. Das Volk sieht seine Standhaftigkeit und lobt Gott und dankt ihm daf\u00fcr. \u201eSeine Frau und seine elf Kinder, von denen zehn gehen konnten und eines an ihrer Brust saugte, trafen ihn auf dem Weg, als er nach Smithfield ging. Dieser traurige Anblick, seine eigenen Kinder und Enkelkinder, konnte ihn nicht bewegen, sondern er nahm seinen Tod mit wunderbarer Geduld, in der Verteidigung und im Streit um das Evangelium Christi standhaft und fr\u00f6hlich.\u201c Auf dem Weg zu seiner Hinrichtung sieht er seine Frau und seine elf Kinder und vermutlich stehen auch Enkelkinder, aber auch das \u00e4ndert seine \u00dcberzeugung nicht. Das ist nicht menschlich zu erkl\u00e4ren, liebe Geschwister. Es ist der Geist Gottes, der in ihm gewohnt hat und die Worte Jesu, die sich erf\u00fcllt haben.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel von zwei Bisch\u00f6fen, <b>Hugh Latimer und Nicholas Ridley<\/b>, 1555, auch unter Queen Mary. \u201eSein K\u00f6rper [also der K\u00f6rper von Dr. Ridley, dem Bischof Ridley] wurde gewaltsam vom Feuer durchdrungen, und das Blut floss reichlich aus dem Herzen, als ob sein st\u00e4ndiger Wunsch, sein Herzblut zur Verteidigung des Evangeliums zu vergie\u00dfen, best\u00e4tigt werden sollte. Nun wurde Dr. Ridley ein brennender Reisigb\u00fcndel zu F\u00fc\u00dfen gelegt, was Mr. Latimer, der andere Bischof, der mit ihm angez\u00fcndet worden ist, zu der Bemerkung veranlasste: \u201aSeien Sie guten Mutes, Ridley, und zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite. Wir werden heute mit Gottes Gnade in England eine Kerze entz\u00fcnden, die, wie ich hoffe, niemals erl\u00f6schen wird.\u2018\u201c Diese beiden haben ihren eigenen M\u00e4rtyrertod, ihr eigenes Angez\u00fcndetwerden am Scheiterhaufen, als eine M\u00f6glichkeit gesehen, wie das Evangelium in England verbreitet wird, so wie Jesus es gesagt hat.<\/p>\n<p>Ein letztes Beispiel, eine Frau namens <b>Anne Askew<\/b>, 1545. Sie schreibt aus der Ich-Perspektive, sie selbst: \u201eDann haben sie mich lange Zeit gefoltert, weil ich keine einzige Frau oder keinen Gentleman verraten habe, der die gleichen religi\u00f6sen Ansichten wie ich hatte. Da ich gelogen und nicht geschrien hatte, begann der Lordkanzler und Herr Rich mich mit ihren eigenen H\u00e4nden zu foltern, bis ich fast tot war. Dann entfernte mich der Leutnant vom Foltertisch. Ich verlor unwillk\u00fcrlich das Bewusstsein. Dann brachten sie mich zum Bewusstsein. Danach sa\u00df ich zwei lange Stunden auf dem nackten Boden und antwortete dem Lordkanzler, der mich mit vielen schmeichelhaften Worten zu \u00fcberzeugen versuchte, auf meine Ansichten zu verzichten. Der Herr Jesus, ich danke f\u00fcr seine ewige G\u00fcte, gab mir die Gnade, festzustehen, und ich hoffe, dass er mir hilft, bis zum Ende zu stehen.\u201c Weiter hei\u00dft es: \u201eLord Thilner schickte mir eine Nachricht, dass wenn ich meine Meinung aufgeben werde, keinen Mangel versp\u00fcren werde, aber wenn nicht, werde ich sofort nach Newgate geschickt und bald verbrannt. Ich schickte ihm meine Antwort, dass es besser f\u00fcr mich ist, zu sterben, als meinen Glauben aufzugeben.\u201c Ein letztes Mal auf dem Scheiterhaufen wurde ihr angeboten, ihren Glauben zu verzichten, ihre Ansichten zu leugnen. Sie antwortete, dass sie nicht nach Smithfield gekommen war, um ihren Herrn und Meister zu verleugnen. \u201eVon der Flamme verschluckt, starb die fromme Anne Askew im Jahr 1546 im Herrn als gesegnetes Opfer f\u00fcr Gott.\u201c Eine Frau, die gefoltert wird, mit Schl\u00e4gen fast totgeschlagen wird, der immer wieder aber auch schmeichelhaft angeboten wird: \u201eVerzichte auf deinen Glauben, verleugne deine Ansichten.\u201c Und sie sagt: \u201eEs ist besser f\u00fcr mich zu sterben, als meinen Glauben aufzugeben.\u201c \u201eDer Herr Jesus, ich danke f\u00fcr seine ewige G\u00fcte, gab mir die Gnade, festzustehen, und ich hoffe, dass er mir hilft, bis zum Ende zu stehen.\u201c Jesu Worte erfahren sich im Leben dieser Menschen, dass er die Gnade erf\u00fcllt, und im Leben zahlreicher weiterer. Und sie sagt es sogar hier: \u201eJesus gab mir die Gnade, festzustehen.\u201c Sie kam nicht aus ihr heraus, sie wird nicht aus mir selbst herauskommen. Jesus hat diese Gnade geschenkt.<\/p>\n<p>Lasst uns unseren Herrn anbeten f\u00fcr die Gnade, die er schenkt, f\u00fcr die Gnade, dass er unseren Glauben bewahren wird, auch in der dunkelsten Stunde der Verfolgung. Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name unseres Herrn Jesus verherrlicht werden. Schlagen wir das Lukasevangelium auf und lasst uns Lukas Kapitel 21, Verse 8 bis 19, gemeinsam lesen. 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