{"id":2083,"date":"2025-10-01T09:28:44","date_gmt":"2025-10-01T07:28:44","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2083"},"modified":"2025-10-02T12:37:34","modified_gmt":"2025-10-02T10:37:34","slug":"der-gerechte-fuer-den-ungerechten","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/der-gerechte-fuer-den-ungerechten\/","title":{"rendered":"Der Gerechte f\u00fcr den Ungerechten"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden.<\/p>\n<p>Lasst uns gemeinsam lesen, Lukas Evangelium, Kapitel 23, die Verse 13 bis 25: \u201eAls aber Pilatus die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammengerufen hatte, sprach er zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abspenstig. Und siehe, ich habe ihn vor euch verh\u00f6rt und habe an diesem Menschen keine Schuld gefunden, worin ihr ihn anklagt. Aber auch Herodes nicht, denn er hat ihn zu uns zur\u00fcckgesandt. Und siehe, nichts Todesw\u00fcrdiges ist von ihm getan. Ich will ihn nun z\u00fcchtigen und losgeben. Sie schrien aber allesamt und sagten: Weg mit diesem, gib uns aber den Barabbas los! Der war wegen eines Aufruhrs, der in der Stadt geschehen war, und wegen eines Mordes ins Gef\u00e4ngnis geworfen. Pilatus rief ihnen nun wieder zu, weil er Jesus losgeben wollte. Sie aber schrien dagegen und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! Er aber sprach zum dritten Mal zu ihnen: Was hat dieser denn B\u00f6ses getan? Ich habe keine Ursache des Todes an ihm gefunden. Ich will ihn nun z\u00fcchtigen und losgeben. Sie aber setzten ihm zu mit lautem Geschrei und forderten, dass er gekreuzigt werde. Und ihr Geschrei nahm \u00fcberhand. Pilatus aber entschied, dass ihre Forderung erf\u00fcllt werde. Er gab aber den los, der eines Aufruhrs und Mordes wegen ins Gef\u00e4ngnis geworfen war, den sie forderten. Jesus aber \u00fcbergab er ihrem Willen.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Allm\u00e4chtiger und guter Vater, wir danken dir daf\u00fcr, dass du die Leiden deines Sohnes uns so detailliert beschrieben hast. Wir k\u00f6nnen hier sehen, wie diese Welt gegen dich gesinnt war. Wir k\u00f6nnen sehen, wie Gerechtigkeit verwehrt worden ist. Wir danken dir, dass du uns durch diese Verse gezeigt und geschildert hast, wie diese Welt dich verworfen und zum Tode verurteilt hat. Wir danken dir f\u00fcr diese deine wunderbaren Worte. Wir bitten dich, diese Predigt anzunehmen und sie zu segnen. Wir befehlen dir die \u00fcbrige Zeit an, dass du sie f\u00fchren m\u00f6gest. Wir bitten dich im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<p>Wir befinden uns in unserer fortlaufenden Betrachtung des Lukas-Evangeliums und besch\u00e4ftigen uns mit drei Charakteren: mit Judas, mit Pilatus und mit Herodes. Keiner von ihnen, und auch Pilatus nicht, hat irgendeine todesw\u00fcrdige Schuld an Jesus gefunden. Sie beurteilten Jesus als unschuldig. Wenn wir uns Pilatus anschauen, dann ist er ein Statthalter, der \u00fcber mehrere Bereiche im R\u00f6mischen Reich verantwortlich war und auch ein Feldherr war. Als Statthalter hatte Pilatus drei wichtige Aufgaben: Es war seine Verantwortung, die Steuern vom Volk einzutreiben, er hatte wirtschaftliche Verantwortung f\u00fcr seinen Bereich, und seine Verantwortung war auch die Rechtsprechung \u00fcber seinen Bereich. W\u00e4hrend er die Autorit\u00e4t in seiner Region hatte, wurde auch die Wahl des Hohenpriesters zum Beispiel mit ihm abgestimmt. Die j\u00fcdischen Obersten und die j\u00fcdischen F\u00fchrer mussten, damit sie ihre Angelegenheiten umsetzen konnten, mit Pilatus Kompromisse eingehen und mit ihm zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>In der Sache von Jesus versuchte Pilatus, ein gerechtes Urteil zu sprechen. Dreimal bezeugt Pilatus hier die Unschuld Jesu in diesem Kapitel 23: zuerst in Vers 4, dann in Vers 14 und dann erneut zum dritten Mal in Vers 22. Er sagt ihnen, dass er nichts Todesw\u00fcrdiges an ihm findet, worin die Menschen ihn anklagen. Wir sehen aber, dass das j\u00fcdische Volk und die j\u00fcdischen F\u00fchrer Pilatus unter Druck setzen, Jesus hinzurichten. Sie fordern ihn vehement auf, Jesus Christus ans Kreuz zu nageln. Wir sehen, Pilatus versucht das zu vermeiden, auch in diesem Text hier. In der Vergangenheit hatte Pilatus versucht, sobald er erfahren hatte, dass Jesus aus Galil\u00e4a ist, ihn an Herodes abzugeben, damit Herodes ein Urteil \u00fcber ihn spreche. Pilatus versucht auch, den Juden zu sagen, sie sollten Jesus nach ihrem eigenen Gesetz richten. Die j\u00fcdischen F\u00fchrer m\u00f6chten aber, dass Pilatus quasi Rom Jesus umbringt, damit sie die Verantwortung an Rom geben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kommen wir zum Vers 13. Wir sehen jetzt hier drei unterschiedliche Personengruppen, die sich mit Pilatus unterhalten. Bisher waren es lediglich zwei gewesen. Hier sehen wir jetzt, dass neben den Hohenpriestern und Obersten auch das Volk zusammengerufen worden ist. Wir haben vorhin in Vers elf davon gelesen, dass Herodes Jesus geringsch\u00e4tzig behandelt, verspottet und ihn so gedem\u00fctigt hat und ihn wieder zur\u00fcck zu Pilatus gesandt hat. Wenn wir uns den Herrn Jesus Christus anschauen, dann sehen wir, er war eigentlich nur eine kurze Zeit bei Pilatus selbst. Bereits in der Nacht hindurch wurde Jesus von den Juden befragt, von den Hohenpriestern und vom Hohen Rat, und sie haben da bereits ihr Urteil gef\u00e4llt. Danach erst haben sie Jesus zu Pilatus gebracht. Also hatten sich die Hohenpriester und Obersten bisher darum gek\u00fcmmert. Jetzt sehen wir, dass das Volk dazugekommen ist. Pilatus holt also jetzt das Volk hinzu und beginnt erneut dieses finale Verh\u00f6r.<\/p>\n<p>Pilatus wusste bereits viel von Jesus. Als Verantwortlicher \u00fcber die Region Jud\u00e4a wird Pilatus Jesus gut gekannt haben. Als Jesus Anfang der Woche montags in die Stadt einzog, wurde er unter Hosanna-Ges\u00e4ngen als Sohn Davids willkommen gehei\u00dfen. Das wird Pilatus sicherlich mitbekommen haben. Jesus hat Wunder getan, er hat Tote auferweckt, er hat den Tempel gereinigt am folgenden Tag, und all diese Dinge wird er mitbekommen haben. Pilatus wusste aber sehr deutlich, dass durch Jesus f\u00fcr ihn oder f\u00fcr die r\u00f6mische Herrschaft keine Gefahr bestand. Und sie wussten auch, dass die Juden Jesus aus Neid \u00fcberliefert hatten. Pilatus wird aber an Jesus erkannt und gewusst haben, dass er unschuldig ist, dass er ein dem\u00fctiger, ein barmherziger Mensch ist. Er wusste ganz genau, dass die Juden ihn aus Neid \u00fcberliefert haben, dass Jesus aber unschuldig, gerecht und ein liebevoller, ordentlicher Mensch war.<\/p>\n<p>Wir sehen jetzt im Vers 14, wie diese Anschuldigung wieder aufkommt, dass Jesus eine Gefahr, ein Risiko f\u00fcr Pilatus&#8216; Herrschaft sein m\u00f6ge. Das ist n\u00e4mlich die Anklage, der Vorwurf, den sie hervorbringen: dass Jesus eine Gefahr f\u00fcr die r\u00f6mische Herrschaft ist, und so reizen sie auch das Volk auf. Und Pilatus sagt hier in Bezug auf diese Anklage: \u201eIch habe ihn vor euch verh\u00f6rt und keine Schuld an ihm gefunden.\u201c Ja, das ist im Plural: die Anklagen, worin ihr ihn angeklagt habt, ich finde keine Schuld an ihm. Pilatus gibt hier also das Zeugnis von Jesu Unschuld zum zweiten Mal. Aber wir m\u00fcssen auch verstehen, Pilatus befindet sich in einer brenzligen Situation. Pilatus sitzt zwischen den St\u00fchlen: Einerseits besteht die Gefahr von Ausschreitungen und Problemen unter dem Volk, auf der anderen Seite ist da sein Selbstbewahrungsinstinkt, seine Position, seine Macht. Deswegen versucht er zwar am Anfang, das Richtige f\u00fcr Jesus zu tun, er m\u00f6chte das Gerechte tun, aber er erh\u00e4lt einen unheimlichen Druck vom Volk und von den Hohenpriestern.<\/p>\n<p>Kommen wir zum Vers f\u00fcnfzehn. Nun sagt er dem Volk: \u201eAber auch Herodes nicht, denn er hat ihn zu uns zur\u00fcckgesandt.\u201c Pilatus sagt: Ich habe sogar Herodes zu Rate gezogen, und auch er zeugt davon, dass er nichts an Jesus gefunden hat. \u201eIhr habt doch gesagt, dass er von Galil\u00e4a kommt, und dann habe ich ihm sogar an den Herrscher \u00fcber Galil\u00e4a gesandt, und auch er bezeugt und sagt, dass dieser Mensch keine Schuld hat.\u201c Ja, er hat Herodes zur\u00fcck zu mir gesandt, weil er nichts an ihm gefunden hat. Wir sehen also, sie tun hier so weit das, was recht ist. Ja, sie tun, was rechtes ist, sie verh\u00f6ren Jesus, sie forschen nach und finden aber keine Schuld an ihm. An allen Positionen, wo er verh\u00f6rt worden ist, ist nichts Todesw\u00fcrdiges an ihm gefunden worden. Wir sehen also die Bem\u00fchungen, Recht walten zu lassen, Gerechtigkeit auszu\u00fcben, aber wir sehen auch, wie das gehindert wird. Sie wussten genau, wieso das Volk und wieso die Hohenpriester Jesus \u00fcberliefert hatten. Pilatus sagt zu ihnen: \u201eWas hat er Todesw\u00fcrdiges getan, dass er hingerichtet werden muss?\u201c Aber jeder andere und jedes Verh\u00f6r landet dabei, dass er nichts Todesw\u00fcrdiges getan hat. \u201eIhr seid die Einzigen, die sagen, dass man ihn hinrichten muss. Welche Beweise habt ihr?\u201c Wir sehen hier, dass ein Schauspiel der Gerechtigkeit aufgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen auch beachten und ber\u00fccksichtigen, dass weder Pilatus noch Herodes ein eigenes Interesse daran hatten, Jesus f\u00fcr unschuldig zu befinden. Sie sind keine Freunde von Jesus. Sie gewinnen nichts dadurch, Jesus unschuldig zu sprechen. Sie sind nicht voreingenommen. Man kann nicht davon ausgehen, dass sie die Person von Jesus ansehen und so ein Urteil f\u00e4llen. Pilatus wusste das Urteil. Wenn wir aber sehen, in Vers 16 sehen wir, dass Pilatus etwas anderes Hinterlistiges versucht zu tun. Er sagt: \u201eIch will ihn nun z\u00fcchtigen und losgeben.\u201c Denkt an diesen Vers 16, was er hier sagt. Er hat dreimal gesagt, dass er keine Schuld an Jesus findet \u2013 in Vers 4, in Vers 14 und 15 und dann sp\u00e4ter wird er das nochmal in Vers 22 sagen. Er hat dreimal gesagt, dass er keine Schuld an ihm findet. Wozu muss Jesus dann gez\u00fcchtigt werden? Wieso muss man ihn z\u00fcchtigen und losgeben? Wo ist da die Gerechtigkeit? Pilatus versucht hier, die Strafe, die er Jesus geben m\u00f6chte, ist wie die, die man einem Kind gibt, das man z\u00fcchtigt. Das ist das, was er hier sagt. Wir werden sp\u00e4ter sehen, welche Strafe er tats\u00e4chlich Jesus gegeben hat.<\/p>\n<p>Wir sehen hier, Pilatus, obwohl er mehrfach bezeugt hat und gesehen hat, dass Jesus unschuldig ist, sagt hier, dass er ihn zumindest z\u00fcchtigen will und losgeben will. Also sehen wir hier, seine Motivation ist, dass er das Volk irgendwie zufriedenstellen will, damit sie ruhig werden. Wir sehen also, er will seine Position und seine Autorit\u00e4t und sein Amt bewahren. Auf der anderen Seite will er Jesus losgeben, weil das das Richtige w\u00e4re. Auf der anderen Seite will er aber auch das Volk zufriedenstellen. Wir sehen also, in was f\u00fcr einer Lage sich Pilatus hier befindet.<\/p>\n<p>Und wir sehen im Vers 17, er versucht etwas anderes. In der deutschen Elberfelder \u00dcbersetzung ist in der Fu\u00dfnote vermerkt, dass dieser Vers in vielen Handschriften nicht enthalten ist, dass es diesen Brauch gab, n\u00e4mlich dass Pilatus zum Fest einen Gefangenen losgab. Diese Tradition hatte er. Und wir sehen hier, dass er nun diesen Weg versucht einzuschlagen. Denn es war seine Tradition, eben zum Passahfest den Juden einen loszugeben. Auf dieser Grundlage ist es, dass Pilatus quasi in Vers 16 eben gesagt hat, dass er ihn z\u00fcchtigt und losgibt. Das ist wieder eine der Taktiken des R\u00f6mischen Reiches und dieser r\u00f6mischen Statthalter, um das Volk zufriedenzustellen, um irgendwie dem Volk, \u00fcber das sie herrschen, eine Freude zu bereiten und es zufriedenzustellen. Denn das Volk kann sich damit frei jemanden aussuchen und w\u00fcnschen, dass jemand losgelassen wird.<\/p>\n<p>Schlagen wir auf Markus Kapitel 15, Vers 6 auf: \u201eZum Fest aber pflegte er ihnen einen Gefangenen loszugeben, wen sie sich erbaten.\u201c Das war also eine Tradition der R\u00f6mer, dass sie dies den Juden gew\u00e4hrt haben. Warum haben die R\u00f6mer das den Juden erlaubt, sich einen Gefangenen zu w\u00fcnschen und ihn zu geben? Es war eine Taktik, um die Juden zu erfreuen, sie zufriedenzustellen und die Juden daran zu hindern, sich gegen die R\u00f6mer aufzulehnen, zu rebellieren. F\u00fcr eine friedvolle Herrschaft \u00fcber dieses Volk, das sie erobert haben. Damit die Juden nicht rebellieren, sondern sich daran erfreuen und die R\u00f6mer quasi in Frieden herrschen k\u00f6nnen. Die Taktik ist nat\u00fcrlich, das eroberte, besetzte Volk zu erfreuen und dadurch Rebellion und aufr\u00fchrerische Dinge zu verhindern.<\/p>\n<p>Kommen wir zum Vers 18. \u201eSie schrien aber allesamt und sagten: Weg mit diesem, gib uns aber den Barabbas los!\u201c Am Montag hie\u00dfen die Menschen Jesus willkommen und sangen: \u201eHosanna in der H\u00f6he, dem Sohn Davids\u201c, haben Palmzweige ausgebreitet. Wie einen K\u00f6nig haben sie Jesus in Jerusalem willkommen gehei\u00dfen. Pilatus wusste das. Pilatus vermutete, dass, wenn er diese Tradition hervorbringt, dass er zum Fest jemanden losgibt, dann w\u00fcrde das Volk doch Jesus w\u00e4hlen. Aber dieses Volk antwortet: \u201eWeg mit diesem!\u201c Und dieses \u201eWeg mit diesem\u201c ist wirklich: Weg aus dem Leben, vernichte ihn, beseitige ihn. Und sie sagen aber: \u201eGib uns den Barabbas los!\u201c Jesus aber m\u00f6ge vernichtet, beseitigt werden.<\/p>\n<p>Lasst uns zu Vers 19 kommen. \u201eDer war wegen eines Aufruhrs, der in der Stadt geschehen war, und wegen eines Mordes ins Gef\u00e4ngnis geworfen.\u201c Wir sehen also, Barabbas war wegen eines Aufruhrs und wegen eines Mordes in Gefangenschaft. Und wenn wir die anderen Berichte von Barabbas lesen, dann sehen wir davon, dass er einen Aufruhr angeleitet hat unter den Juden gegen die R\u00f6mer, und bei diesem Aufruhr sind einige Menschen gestorben. Und wir sehen auch, dass er ein R\u00e4uber war und deswegen gefangen genommen wurde. Barabbas war jemand, der tats\u00e4chlich schuldig war und dazu verurteilt werden w\u00fcrde, am Kreuz zu sterben. Pilatus wusste sicherlich auch \u00fcber Barabbas und seinen Hintergrund Bescheid. Pilatus war wahrscheinlich sogar der, der Barabbas verh\u00f6rt und verurteilt hat. Pilatus kann sich vorstellen, dass, wenn Barabbas losgelassen wird, er das Volk wieder anzetteln wird, wieder einen Aufruhr gegen die R\u00f6mer starten wird und es wieder zu Problemen und zu Aufruhr und vielleicht sogar wieder Toten kommt.<\/p>\n<p>Wir sehen hier, dass der Herr Jesus verurteilt wird oder angeklagt wird f\u00fcr eine Schuld, f\u00fcr eine Tat, die er nicht begangen hat. Der aber genau diese Dinge getan hat \u2013 ein Aufr\u00fchrer, ein M\u00f6rder, ein R\u00e4uber, der genau dieser Dinge schuldig war \u2013 wird hier gefordert, freigelassen zu werden, w\u00e4hrend der Unschuldige, der all dieser Dinge angeklagt wird, gefordert wird, dass er gekreuzigt wird. Ja, Kommentatoren beschreiben, wie dieses Volk hier schreit und antwortet, und hier ist es wie ein Ausbruch von einem Vulkan. Es war ein Aufschrei, der so stark und so vehement war. Pilatus wird mehr und mehr in eine Ecke gedr\u00e4ngt, aus der er nicht mehr entfliehen kann.<\/p>\n<p>Und wir sehen im Matth\u00e4us-Evangelium, Kapitel 27, dass sogar ein weiterer Zeuge aufkommt und Jesu Unschuld bezeugt, n\u00e4mlich die Frau von Pilatus. Sie sagt, dass sie die ganze Nacht gequ\u00e4lt worden ist bez\u00fcglich Jesus und wei\u00df, dass er unschuldig ist. Lasst uns lesen, Matth\u00e4us Kapitel 27, Vers 22: \u201ePilatus spricht zu ihnen: Was soll ich denn mit Jesus tun, der Christus genannt wird?\u201c Die einstimmige Antwort lautet: \u201eWeg mit ihm, beseitige ihn!\u201c Pilatus ist gefangen in einer unm\u00f6glichen Situation. Pilatus dachte, das Volk, das diesen Jesus so herzlich empfangen hat wie einen K\u00f6nig am Montag, dieses Volk wird doch wohl diesen Jesus verlangen, um freigelassen zu werden. Jetzt muss Pilatus einen unschuldigen Mann umbringen, die Gerechtigkeit brechen, den tats\u00e4chlich Schuldigen freilassen und seine Pflicht \u00fcbertreten. Pilatus befindet sich in einer v\u00f6llig gefangenen, zersponnenen Lage. Einstimmig sagen sie: \u201eWeg mit diesem!\u201c<\/p>\n<p>Genau das ist es, worauf sich der Apostel Petrus bezieht in seiner Predigt in Apostelgeschichte 3, Vers 14, wo er sagt: \u201eIhr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und gebeten, dass euch ein M\u00f6rder geschenkt wurde.\u201c In dieser Predigt sagt Petrus dem Volk: \u201eIhr habt den Sohn Gottes, den Messias, den Christus, den Heiligen, den Reinen, den Gerechten, ihr habt ihn verleugnet und zum Tode \u00fcberliefert, w\u00e4hrend ihr aber einen Menschen, einen Schuldigen, einen R\u00e4uber und einen M\u00f6rder, freigelassen habt.\u201c Der Unschuldige soll behandelt werden wie der Schuldige, wie der Kriminelle. Und der Kriminelle, der R\u00e4uber, der M\u00f6rder Barabbas soll behandelt werden wie ein Unschuldiger. Alles Gericht wurde von Gott dem Vater Jesus Christus \u00fcbergeben, und er wird richten.<\/p>\n<p>Lasst uns mit diesem Vers 18 f\u00fcr heute abschlie\u00dfen. Was k\u00f6nnen wir aus diesen Versen f\u00fcr unser Leben lernen? Wir sehen vor Hannas, vor Kaiphas, vor Herodes, vor Pilatus steht der Sohn Gottes, der Retter der Welt. Was f\u00fcr Fragen h\u00e4tten sie ihm stellen k\u00f6nnen? Wir sehen hier, wie Bosheit und Ungerechtigkeit, Gottlosigkeit hier am Werk ist. Der Sch\u00f6pfer dieser Welt, der Retter dieser Welt steht vor ihren eigenen Augen, aber ihre Augen erkennen es nicht. So steht auch Jesus Christus vor jedem Menschen dieser Welt. Und die Frage, die sich stellt, ist: Wie geht man mit ihm um? Wer Jesus Christus verwirft und ihn dazu verurteilt, nicht derjenige zu sein, der er tats\u00e4chlich ist, der wird eines Tages vor Jesus vor Gericht stehen. Wir sehen hier, diese Menschen, die Jesus hier richten, sie richten am Ende sich selbst. Sie denken, sie sind diejenigen, die hier Jesus beurteilen, richten und zum Tode verurteilen, aber sie verstehen nicht, dass sie dadurch genau sich selbst zum ewigen Tod verurteilen.<\/p>\n<p>Lasst uns Hebr\u00e4er Kapitel 6, Vers 6 lesen: \u201eUnd doch abgefallen sind, wieder zur Bu\u00dfe zu erneuern, da sie f\u00fcr sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.\u201c Denn es ist unm\u00f6glich \u2013 ist der Teil von Vers 4 \u2013. Diejenigen, die Jesus verleugnen, die Jesus ablehnen, verwerfen, nicht an ihn glauben, setzen Jesus zum Spott aus. Sie kreuzigen ihn sozusagen. Sie sind auch schuldig darin, ihn zu kreuzigen. Und eines Tages werden sie vor Jesus stehen und daf\u00fcr gerichtet werden.<\/p>\n<p>Wir wollen auch noch einmal festhalten: Jesu Tod hat sich nicht ereignet, weil Hannas es wollte oder weil Kaiphas es wollte. Er wurde nicht verspottet und gedem\u00fctigt und zum Tode verurteilt, weil Herodes es wollte, Pilatus es wollte oder das Volk, das hier in Vers 13 dazugekommen ist, wollte. Wir, diejenigen, die Jesus als Lamm, als Opferlamm angenommen haben, auch wir sind es, die letztendlich Jesus ans Kreuz genagelt haben. Er ist n\u00e4mlich f\u00fcr uns alle, die an ihn glauben und so gerettet, erl\u00f6st werden, am Kreuz gestorben. Er hat n\u00e4mlich die Schuld und das Gericht, die Strafe, die auf uns h\u00e4tte fallen m\u00fcssen, auf sich selbst genommen.<\/p>\n<p>\u00dcber diese ganze Zeit, wir haben es gesehen, vor Pilatus, vor Herodes, fast die meiste Zeit war Jesus still, und er hat geschwiegen. Er hat sich selbst nicht verteidigt, er hat nicht geschrien, gerufen, er hat nicht geklagt, sondern er war still und hat geschwiegen. Das hat er f\u00fcr uns, f\u00fcr dich und mich getan.<\/p>\n<p>Wir haben heute in der Schrift gesehen, wie Gerechtigkeit und Wahrheit verdreht wird aufgrund von S\u00fcnde, Gottlosigkeit und Bosheit.<\/p>\n<p>Lasst uns mit einem Gebet beenden. Allm\u00e4chtiger und guter Vater, du hast uns wundersch\u00f6ne Worte geschenkt, daf\u00fcr danken wir dir. Wenn wir dein Wort mit Geduld und mit Sorgfalt lesen, was f\u00fcr ein Segen und was f\u00fcr eine Ermutigung ist das f\u00fcr unser Leben. Wir danken dir, dass du deinen Sohn f\u00fcr uns gesandt hast. Dein Sohn hat in dieser Welt keine Gerechtigkeit empfangen. Hilf uns auch, dass auch wir, wenn wir in dieser Welt Ungerechtigkeit erfahren, dass wir die Geduld deines Sohnes aufbringen. Hilf uns, dass wir in unserem christlichen Leben auch ruhig sein m\u00f6gen. Hilf uns, dass wir recht wandeln auf dieser Welt. Lass uns den Gesetzen, den Obrigkeiten uns unterordnen und recht wandeln. Wir danken dir f\u00fcr diese gesegneten Worte, die wir uns anschauen konnten und die wir in der Tiefe dar\u00fcber nachsinnen durften. Wir befehlen dir die \u00fcbrige Zeit an. Im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Lasst uns gemeinsam lesen, Lukas Evangelium, Kapitel 23, die Verse 13 bis 25: \u201eAls aber Pilatus die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammengerufen hatte, sprach er zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abspenstig. 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