{"id":2092,"date":"2025-10-01T09:40:25","date_gmt":"2025-10-01T07:40:25","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2092"},"modified":"2025-10-08T09:25:09","modified_gmt":"2025-10-08T07:25:09","slug":"die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/","title":{"rendered":"Die Kraft Gottes f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen"},"content":{"rendered":"<div id=\"model-response-message-contentr_448192adb458cfb7\" class=\"markdown markdown-main-panel stronger enable-updated-hr-color\" dir=\"ltr\">\n<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn verherrlicht werden. Wir machen in unserer fortlaufenden Betrachtung des Lukasevangeliums eine kleine Pause zum Sommer und m\u00f6chten uns in dieser <b>Sommerpause<\/b> unterschiedliche Texte anschauen. Und den Text, den wir uns heute anschauen m\u00f6chten, ist aus dem Epheserbrief, <b>Kapitel 1<\/b>. Und ich m\u00f6chte die <b>Verse 15 bis 23<\/b> lesen. <b>Epheserbrief, Kapitel 1, die Verse 15 bis 23<\/b>.<\/p>\n<p>\u201eDeshalb h\u00f6re auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen geh\u00f6rt habe, nicht auf, f\u00fcr euch zu danken. Und ich gedenke <b>eurer<\/b> in meinen Gebeten, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst gebe. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und was die \u00fcberragende Gr\u00f6\u00dfe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner St\u00e4rke. Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat, hoch \u00fcber jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zuk\u00fcnftigen genannt werden wird. Und alles hat er seinen F\u00fc\u00dfen unterworfen und ihn als Haupt \u00fcber alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die F\u00fclle dessen, der alles in allen erf\u00fcllt.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, Vater der Herrlichkeit, du bist ein herrlicher, ein wunderbarer, ein erhabener Gott. Du hast uns, die wir S\u00fcnder waren, als wir noch kraftlos waren und deine Feinde waren, sogar davor, vor Grundlegung der Welt, hast du uns erw\u00e4hlt. In Christus hast du uns zur Sohnschaft vorherbestimmt und uns ein Erbe verhei\u00dfen durch das Werk Jesu Christi. Du hast deinen Sohn auf diese Erde gesandt, der an unserer Stelle ein vollkommenes Leben f\u00fchrte, aber unsere Schuld dann auf sich genommen hat und vor uns S\u00fchnung vollbracht hat, indem er deinen Zorn am Kreuz von Golgatha gestillt hat. Er ist auferstanden und hat sich zu deiner Rechten gesetzt und vertritt uns allezeit vor dir. Du hast uns gerettet von der Strafe der S\u00fcnde, von der Macht der S\u00fcnde, und du hast uns unermesslich gro\u00dfe Kraft zur Verf\u00fcgung gestellt. Daf\u00fcr danken wir dir. Vater, wir bitten dich, nutze diese Stunde der Verk\u00fcndigung deines Wortes. Verherrliche dich in dieser Stunde, indem du die Herzen der Zuh\u00f6renden \u00f6ffnest, damit sie Acht geben m\u00f6gen auf dein Wort, auf die Botschaft deines Wortes. Dass wir erkennen m\u00f6gen, dass wir verstehen m\u00f6gen, dass die Augen unserer Herzen erleuchtet werden m\u00f6gen, diese Wahrheit zu begreifen. Es ist eine Wahrheit, die unseren Verstand \u00fcbersteigt, die wir nicht vollkommen zu erfassen verm\u00f6gen. Aber lass uns doch beginnen zu begreifen, beginnen zu erfassen, welche Kraft du dem Gl\u00e4ubigen geschenkt hast. Wir bitten dich f\u00fcr diese Stunde, dass du sie segnest und du verherrlicht wirst. Amen. Amen, setzt euch gerne.<\/p>\n<p>Es gibt eine alte Geschichte, die ich im Internet gefunden habe, \u00fcber einen Mann in Europa, der vor ein paar Jahrhunderten von Europa in die Vereinigten Staaten reisen wollte. Und zur damaligen Zeit war die einzige M\u00f6glichkeit, von Europa in die USA zu gelangen, ein Schiff nat\u00fcrlich. Und er arbeitete sehr hart, er sparte all sein Geld und hatte schlie\u00dflich genug Geld zusammen, dass er sich eine Fahrkarte f\u00fcr dieses Schiff kaufen konnte. Mit dem \u00fcbrigen Geld, was er noch gerade so \u00fcbrig hatte, nachdem er die Fahrkarte gekauft hatte, kaufte er sich einen Koffer mit K\u00e4se und Crackern. Und das sollte seine Verpflegung sein f\u00fcr diese dreiw\u00f6chige Reise von Europa in die USA. Mehr konnte er sich nicht leisten.<\/p>\n<p>Das Schiff legte ab und als das Schiff abgelegt hatte, kam die Zeit f\u00fcrs Essen und alle Reisenden wurden eben zum Essen gerufen. W\u00e4hrend alle anderen in den Speisesaal gingen, um zu essen, ging der Mann in seine Kabine, ging zu seinem Koffer, \u00f6ffnete ihn und a\u00df seinen K\u00e4se und a\u00df seine Cracker. W\u00e4hrend er das gegessen hatte, roch er aber den k\u00f6stlichen Duft aus dem Speisesaal und hat sich nach dem tollen Essen gesehnt, welches es im Speisesaal gab. Er wollte gerne zu den anderen Schiffsreisenden gehen und in den Speisesaal gehen und mit ihnen gemeinsam essen, aber er konnte sich kein Essen leisten. Er hatte kein Geld mehr. Es war auf dieser dreiw\u00f6chigen Reise manchmal so schlimm, dass er nachts wach lag und er tr\u00e4umte vom Essen aus dem Speisesaal und hat sich danach gesehnt. Gegen Ende der dreiw\u00f6chigen Reise kam ein Mann auf ihn zu und sagte zu ihm: \u201eSir, mir ist aufgefallen, dass Sie jedes Mal, wenn zum Essen gerufen wird und die Mahlzeit serviert wird, nicht teilnehmen und immer in Ihre Kabine gehen. Wieso essen Sie nicht mit uns?\u201c Der Reisende, der Mann, der war etwas verlegen, ihm war es peinlich zuzugeben, aber er musste es sagen, dass er gesagt hat: \u201eIch hatte nur genug Geld f\u00fcr die Fahrkarte. Ich hatte kein Geld mehr, um mir das Essen zu kaufen.\u201c Der andere Passagier, der mit ihm geredet hat, war \u00fcberrascht und sagte dem Mann: \u201eWissen Sie nicht, dass die Mahlzeiten im Fahrpreis inbegriffen waren? Ihre Mahlzeiten sind bereits bezahlt.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Mann lebte wochenlang von trockenen Keksen und K\u00e4se, w\u00e4hrend er die ganze Zeit Zugang zum Speisesaal hatte, zu den k\u00f6stlichen Speisen, zu dem Duft, den er roch und nach dem er sich so sehr gesehnt hatte. Reichlich Essen stand zur Verf\u00fcgung, aber weil der Mann nicht erkannt hatte, dass ihm dieses Essen bereits zur Verf\u00fcgung stand, dass er bereits Zugang zu diesem Speisesaal hatte, hat er fast die ganze Reise lang all das reichliche Essen verpasst. Er dachte, er muss noch mehr zahlen, um das Essen zu bekommen. Er hatte nicht verstanden, dass alles bereits bezahlt war. Als Gl\u00e4ubige k\u00f6nnen wir auch so durch unser Leben als Gl\u00e4ubige gehen, wie dieser Mann, wenn wir nicht erkennen, welche Kraft Gott uns zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Oft gehen wir schwach und kraftlos durch unser Leben und w\u00fcnschen uns mehr Kraft, mehr Kraft f\u00fcr unser christliches Leben. Oft wandeln wir niedergeschlagen, wie besiegt von S\u00fcnde, von unseren Umst\u00e4nden, von Anfechtungen. Wir wirken wie \u00fcberw\u00e4ltigt. Es reicht einfach nicht. Es wirkt alles zu viel f\u00fcr uns, zu viel zum \u00dcberwinden. Wir sind zu schwach, um Versuchungen zur S\u00fcnde zu widerstehen. Wir sind zu schwach, <b>konsistent<\/b> unsere Bibel zu lesen und zu beten, zu schwach, <b>eifrig<\/b> den Menschen um uns herum das Evangelium zu verk\u00fcndigen, zu schwach, zum Beispiel trotz eines harten Arbeitstages der Familie in Sanftmut zu dienen. Wir sind zu schwach, uns fehlt die Kraft in schweren Umst\u00e4nden, sei es Krankheit, sei es der Tod eines Angeh\u00f6rigen, sei es ein anderer trauriger Umstand. Wir sind zu schwach, um in diesen Situationen Gottes G\u00fcte zu vertrauen. Wir sind zu kraftlos, Ungerechtigkeit in der Welt zu ertragen. Wir sind zu schwach, um geduldig auf Gottes Antwort, auf unser Gebetsanliegen zu warten.<\/p>\n<p>Wenn du dich zu schwach f\u00fchlst, lieber Bruder, wenn du dich zu schwach f\u00fchlst, liebe Schwester, wenn du dir w\u00fcnschst: \u201eH\u00e4tte ich doch nur mehr Kraft!\u201c, dann m\u00f6chte ich dich ermutigen, denn dieser Abschnitt dient uns als Ermutigung. Es steht dir eine unvorstellbar gro\u00dfe Kraft zur Verf\u00fcgung. Jedem Gl\u00e4ubigen stellt Gott gro\u00dfe Kraft zur Verf\u00fcgung. Und ich m\u00f6chte dich von zwei Dingen \u00fcberzeugen. Ich m\u00f6chte dich \u00fcberzeugen, wie gro\u00df die Kraft ist, die er dir zur Verf\u00fcgung stellt, erstens. Und zweitens, ich m\u00f6chte dich davon \u00fcberzeugen, dass diese Kraft dir tats\u00e4chlich bereits zur Verf\u00fcgung steht. Sie ist bereits da. Du musst sie nicht bekommen, du musst nicht auf sie warten, du musst sie dir nicht erarbeiten. Sie ist bereits da. Und ich m\u00f6chte dich davon \u00fcberzeugen, erstens, wie gro\u00df die Kraft ist und zweitens, dass dir diese Kraft tats\u00e4chlich zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p>Wir befinden uns hier in diesem Abschnitt im Epheser-Brief. Und der Zusammenhang, <b>Kapitel 1<\/b>, ist einer der bekanntesten und wahrscheinlich einer der reichhaltigsten Abschnitte, die wir so die Gl\u00e4ubigen kennen und die wir im Neuen Testament finden k\u00f6nnen. Die <b>Verse 3 bis 14<\/b> enthalten einen einzigen Satz ohne einen Punkt im Original, das ist ein Lobpreis Gottes, ein ununterbrochener Lobpreis Gottes zwischen <b>Vers 3<\/b> und <b>Vers 14<\/b>. Und Paulus lobpreist Gott f\u00fcr all die geistlichen Segnungen, mit denen wir in Christus gesegnet sind. Er preist Gott daf\u00fcr, dass Gott uns in Christus vor Grundlegung der Welt erw\u00e4hlt hat. Dass er uns zur Sohnschaft vorherbestimmt hat, uns also zu Kindern Gottes bestimmt hat, uns sozusagen adoptiert hat, uns aufgenommen hat in die Familie Gottes und uns zu vollwertigen S\u00f6hnen Gottes bestimmt hat. Paulus lobpreist Gott daf\u00fcr, dass uns in Christus durch das Blut Jesu Christi unsere Vergehungen, unsere S\u00fcnden vergeben sind. Wir sind reingewaschen von unseren S\u00fcnden. Er lobpreist Gott f\u00fcr das Erbteil, das wir in Christus erhalten haben. Wir sind versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der uns eine Anzahlung ist f\u00fcr das Erbe, das uns in der Verherrlichung erwartet. Es ist ein Lobpreis Gottes f\u00fcr seine souver\u00e4ne Gnade. Denn dieser Text macht deutlich: Gott hat das alles getan zum Preis der Herrlichkeit seiner Gnade. Es geht um Gott. Und um seiner Ehre willen, um seiner Herrlichkeit willen, hat er dich erw\u00e4hlt, dich vorherbestimmt, dir vergeben und dich versiegelt. Wir sehen alle drei Personen der Gottheit hier t\u00e4tig. Gott der Vater erw\u00e4hlt und vorherbestimmt. Durch das Blut des Sohnes sind wir erl\u00f6st und unsere S\u00fcnden sind vergeben. Der Heilige Geist ist unsere Anzahlung f\u00fcr das Erbteil, mit dem wir versiegelt worden sind. Unendlich tiefe Wahrheiten, die Paulus in diesen Versen beschrieben hat.<\/p>\n<p>Dann in <b>Vers 15<\/b> beginnt er, davon zu reden, wie er f\u00fcr den Glauben der Epheser bittet. Er dankt ihnen f\u00fcr ihren Glauben. In <b>Vers 16<\/b> redet er davon, wie er unaufh\u00f6rlich f\u00fcr sie betet. Und in <b>Vers 17<\/b> sagt er uns, er betet daf\u00fcr, dass sie den Vater erkennen. Den Gott unseres Herrn Jesus Christus, dem Vater der Herrlichkeit, ihnen werde ein Geist, ihnen werde der Geist der Weisheit und Offenbarung in der Kenntnis seiner selbst gegeben. Sie sollen Gott selbst erkennen, daf\u00fcr betet er. Das ist eines von zwei Gebeten im Epheserbrief, die wir haben, oder diesen zwei gro\u00dfen Gebeten. In <b>Kapitel 3<\/b> haben wir das andere Gebet. Und in diesen Gebeten ist so auch reichlich Wahrheit enthalten. Und wir m\u00f6chten heute den Fokus, wir haben <b>15 bis 23<\/b> gelesen, aber der Fokus soll sein auf den <b>Versen 18 bis 21<\/b>. Und da m\u00f6chte ich beginnen.<\/p>\n<p><b>Verse 18 bis 21<\/b>: \u201eEr erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist.\u201c Paulus betet. Wir m\u00fcssen uns immer wieder erinnern: Das ist ein Gebet von Paulus. Und worum betet er hier? Paulus betet darum: \u201eer erleuchte die Augen eures Herzens.\u201c Das ist etwas, was wir immer wieder in den biblischen Zusammenhang bringen m\u00fcssen. Denn heutzutage, wenn wir vom Herzen reden, denken wir oft an den Sitz der Emotionen, an Gef\u00fchle. Herz ist ein Symbol f\u00fcr Liebe, f\u00fcr Verliebtsein heutzutage. Aber im biblischen Zusammenhang steht das Herz nicht f\u00fcr die Emotionen. Es steht nicht f\u00fcr den Sitz der Gef\u00fchle. Im biblischen Zusammenhang sind die Eingeweide das Organ, das f\u00fcr Gef\u00fchle steht. Dass die Eingeweide <b>herauskommen<\/b> oder <b>zerrei\u00dfen<\/b>, das ist das Bild f\u00fcr Emotionen und Gef\u00fchle. In der Bibel ist das <b>Herz das Kontrollzentrum unseres Willens<\/b>. Das Herz ist der Sitz unserer Neigungen. Es ist der Ort, wo unsere Entscheidungen getroffen werden, wo unser Denken ist. <b>Spr\u00fcche 4, Vers 23<\/b> sagt zum Beispiel \u00fcber das Herz: \u201ein ihm entspringt die Quelle des Lebens.\u201c Das Herz ist wie die Quelle. Es ist das Zentrum, wo die Entscheidungen getroffen werden, wo unser Denken, unser Kontrollzentrum liegt. Und wie das Herz aussieht, so werden die Entscheidungen getroffen, so wird gehandelt.<\/p>\n<p>Und das Herz soll erleuchtet werden. Es soll also nicht in Finsternis sitzen, unser Kontrollzentrum, unser Denken soll nicht in Finsternis sitzen, sondern es soll erleuchtet werden. Es soll nicht blind sein, es soll nicht verblendet sein oder kurzsichtig sein. Denn wenn mein Kontrollzentrum, wenn der Sitz meiner Neigungen, meines Denkens in Finsternis ist, werde ich in die falsche Richtung gehen. Ich werde stolpern, ich werde fallen, ich werde mir wehtun. Was bedeutet, wenn mein Herz finster ist, wenn mein Denken nicht erleuchtet ist, dann werde ich falsche Entscheidungen treffen. Dann werde ich die falschen Wege gehen. Dann werde ich blind durch mein Leben gehen. Ironischerweise sind es oft Emotionen, die die Wahrheiten Gottes vor unseren geistlichen Augen verschleiern, die unser Denken verblenden und verschleiern. Wenn wir nach unseren Emotionen leben, dann leben wir oft in Finsternis, weil unser Kontrollzentrum nicht unser Denken ist, nicht von unserem Denken von Wahrheiten und von Wissen gesteuert wird, von den Wahrheiten Gottes, sondern von Emotionen gesteuert wird. Daher m\u00fcssen wir unseren Verstand, unser Denken also, unser Kontrollzentrum, mit Wahrheiten f\u00fcllen, mit Wahrheit Gottes f\u00fcllen, die da unsere Entscheidungen und letztendlich am Ende unsere Emotionen lenken. Unser Verstand, unser Kontrollzentrum, unser Denken soll unsere Emotionen bestimmen, nicht andersherum.<\/p>\n<p>Paulus betet also: Gott m\u00f6ge die Augen des Herzens, also das Sehen, die Sicht des Denkens, erleuchten. Gott soll das Licht anmachen, sozusagen. Wozu? \u201eDamit ihr wisst.\u201c Und das ist ganz wichtig, es geht hier darum, \u201edamit ihr wisst.\u201c Gott m\u00f6ge sie erleuchten, damit sie Dinge verstehen, erkennen. Und liebe Geschwister, das ist ein so wichtiges Gebetsanliegen. Das ist ein Gebetsanliegen. Ich m\u00f6chte es erneut wiederholen: Er betet daf\u00fcr, dass die Augen erleuchtet werden, dass unser Verstand erleuchtet wird, damit wir verstehen. Wie oft betest du, dass du verstehst, dass du erkennst, dass du wei\u00dft? Wir beten oft f\u00fcr viele Dinge, dass sie geschehen, dass sie erf\u00fcllt m\u00f6gen, dass sie, dass wir so positiv, dass wir Dinge haben und das alles w\u00fcnschen. Paulus betet hier, dass ihr versteht, dass ihr erkennt. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr beten. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr beten, dass wir erkennen. Denn wenn wir nicht erkennen, wenn unser Kontrollzentrum nicht erleuchtet ist und die Dinge erkennt, die es erkennen soll, werden wir in Finsternis <b>wandeln<\/b>. Stolpern, wir werden fallen, wir werden, wie wir es am Anfang gesehen haben, kraftlos durch unser christliches Leben gehen.<\/p>\n<p>Was sollen sie verstehen? Und ich m\u00f6chte die ersten beiden Dinge nur kurz betrachten und den letzten Teil darauf unseren Fokus setzen. Was sollen sie erkennen? Was sollen sie verstehen? <b>Vers 18<\/b>, \u201edamit ihr wisst,\u201c erstens, \u201ewas die Hoffnung seiner Berufung ist.\u201c Sie <b>erbetet<\/b> also: \u201eErleuchte ihre Herzen, damit sie erkennen, welche Hoffnung in ihrer Berufung liegt.\u201c Es ist seine Berufung, es ist Gottes Berufung. Gott hat uns berufen und weil er uns berufen hat, in dieser Berufung liegt Hoffnung. Er hat uns nicht berufen und uns damit liegen lassen. Er hat uns nicht berufen, um einfach nur auf dieser Erde oder in dieser Position irdisch gerettet und gerechtfertigt zu sein, es liegt eine Hoffnung darin. Und \u00fcber die Hoffnung, \u00fcber genau diese Hoffnung hat ja Paulus in den <b>Versen 3 bis 6<\/b> geschrieben. Die Hoffnung der Berufung: Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung der Himmelswelt. Er hat uns auserw\u00e4hlt vor Grundlegung der Welt. Wof\u00fcr? Was ist die Hoffnung? Dass wir heilig und tadellos vor ihm sind. Nicht nur das, und uns vorherbestimmt hat. Wof\u00fcr? Was ist die Hoffnung dieser Vorherbestimmung, dieser Berufung zur Sohnschaft durch Jesus Christus f\u00fcr sich selbst, nach dem Wohlgefallen seines Willens? Gott hat uns Hoffnung geschenkt in dieser Berufung. Er hat uns erw\u00e4hlt, um heilig und tadellos vor ihm zu sein. Das ist etwas, was wir verstehen m\u00fcssen, was wir erkennen m\u00fcssen, womit wir unseren Verstand f\u00fcllen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zweitens, die Hoffnung ihrer Berufung. Zweitens, <b>Vers 18<\/b>, \u201ewas der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist.\u201c Der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes. Von diesem Erbe schreibt Paulus in den <b>Versen 11 bis 14<\/b>. In <b>Vers 11<\/b> sagt er: \u201eUnd in ihm, in Christus also, haben auch wir einen Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt sind, nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens <b>bewirkt<\/b>, damit wir zum Preis seiner Herrlichkeit sind, die wir vorher schon auf den Christus gehofft haben.\u201c Wir haben in Christus ein Erbteil erlangt. Der erste Petrusbrief sagt: \u201eEin unverwelkliches, ein unverg\u00e4ngliches und unverwesliches Erbteil in Christus.\u201c Wir haben eine Hoffnung auf Sohnschaft, auf Tadellosigkeit, Heiligkeit vor Gott. Wir haben eine Hoffnung aber auch auf ein Erbteil. Ein Erbteil mit Gott, ein unverg\u00e4ngliches Heil, das jetzt bereits wir empfangen haben, aber in der Zukunft und in der Ewigkeit v\u00f6llig enth\u00fcllt wird und v\u00f6llig offenbar werden wird. Wir m\u00fcssen also verstehen, wir sollen also verstehen, wir sind berufen worden mit einer Hoffnung, uns ist ein Erbteil, ein Erbe verhei\u00dfen worden, mit dem wir heute bereits eine Anzahlung bekommen haben, n\u00e4mlich eine Person der Dreieinigkeit selbst, der Heilige Geist, lebt in uns und wir sind mit ihm versiegelt worden als eine Anzahlung auf das Erbtal, das wir noch bekommen. <b>Vers 14<\/b>. Diese beiden, die ersten beiden Dinge sollen wir also erkennen.<\/p>\n<p>Und jetzt kommen wir zum dritten und das ist der Fokus der Predigt. Was ist das dritte, <b>Vers 19<\/b>? \u201eUnd was die \u00fcberragende Gr\u00f6\u00dfe seiner Kraft an uns, den Glaubenden ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner St\u00e4rke.\u201c Drittens sollen wir das Folgende verstehen: \u201ewas die \u00fcberragende Gr\u00f6\u00dfe seiner Kraft an uns den Glaubenden ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner St\u00e4rke.\u201c Wenn wir diesen Vers lesen und das Erste, was uns auff\u00e4llt, ist: Hier kommen sehr, sehr viele Worte \u00fcber Kraft vor. Ich habe mein Predigtscript \u00fcber <b>Google-\u00dcbersetzer<\/b> ins <b>Tamilische<\/b> \u00fcbersetzt, und der hat diesen Vers. Mit denselben <b>tamilischen<\/b> W\u00f6rtern f\u00fcr Kraft \u00fcbersetzt. Also er hat quasi vier Kraft, Kraft, Kraft und Kraft \u00fcbersetzt, weil <b>Google-\u00dcbersetzer<\/b> nicht unbedingt diese Nuancen hat, die richtig zu \u00fcbersetzen. Vier unterschiedliche W\u00f6rter f\u00fcr Kraft. Wir haben: \u201ewas die \u00fcberragende Gr\u00f6\u00dfe seiner Kraft.\u201c Dann haben wir \u201enach der Wirksamkeit,\u201c das h\u00f6rt sich f\u00fcr uns nicht so nach einem Wort an, aber es ist ein Wort f\u00fcr Kraft. Also seine Kraft, wir haben im Griechischen <b>Dynamis<\/b>, \u201enach der Wirksamkeit\u201c ist <b>Energia<\/b>, Energie. Dann haben wir \u201eder Macht.\u201c Ja, <b>Kratos<\/b>, und \u201eseine St\u00e4rke\u201c ist <b>H\u00f6chst<\/b>, was auch ein Wort f\u00fcr Kraft ist. Vier verschiedene W\u00f6rter f\u00fcr Kraft oder St\u00e4rke oder Macht.<\/p>\n<p>Alle vier W\u00f6rter haben leicht unterschiedliche Bedeutungen. Eins beschreibt eher eine <b>innenwohnende<\/b> Kraft, die andere beschreibt eine ultimative Macht oder eher eine Art Autorit\u00e4t. Aber hier geht es, glaube ich, nicht darum, dass Paulus hier die einzelnen unterschiedlichen Betonungen dieser unterschiedlichen W\u00f6rter uns aufzeigen m\u00f6chte, sondern es ist eher so, als ob Paulus jedes Wort f\u00fcr Kraft aus seinem Vokabular hierher genommen hat, um uns zu beschreiben, wie unendlich gro\u00df diese Kraft ist. Es geht nicht darum, welche Art von Kraft wir haben, es geht darum, wie viel Kraft an uns, den Glaubenden, ist. Paulus greift nach jedem Wort f\u00fcr Kraft, das er quasi kennt, und f\u00fcgt es hier ein. Kraft, Wirksamkeit, Macht, St\u00e4rke. Die Idee ist: \u00dcberall, wo du hinschaust, ist Kraft. Die Gr\u00f6\u00dfe seiner Kraft an uns, den Glaubenden. Und diese Kraft, die an uns Glaubenden ist, ist \u201enach der Wirksamkeit der Macht seiner St\u00e4rke.\u201c Es ist eine F\u00fclle an Kraft. Paulus stapelt die W\u00f6rter aufeinander. Manchmal, wenn ihr die Bibel lest, ich empfehle euch, macht mal dieses Experiment: Was h\u00e4tte Paulus hier sagen k\u00f6nnen, wenn er einfach nur von Kraft reden wollte? Er h\u00e4tte einfach nur sagen k\u00f6nnen: \u201eund was die Kraft an uns, den Glaubenden ist.\u201c Aber das war nicht genug. Er h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen: \u201ewas die Gr\u00f6\u00dfe seiner Kraft ist.\u201c Das war nicht genug. Er h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen: \u201ewas die Gr\u00f6\u00dfe seiner Kraft nach seiner St\u00e4rke ist.\u201c Das war auch nicht genug. Er sagt: \u201ewas die \u00fcberragende Gr\u00f6\u00dfe seiner Kraft an den Glaubenden ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner St\u00e4rke.\u201c Und diese Kraft, nicht nur vier W\u00f6rter f\u00fcr Kraft, er redet von \u201eder \u00fcberragenden Gr\u00f6\u00dfe seiner Kraft.\u201c Es ist eine Kraft, die \u00fcber die Ma\u00dfen geht, die \u00fcberflie\u00dft, sie ist \u00fcberragend gro\u00df. Sie ist so gro\u00df, dass wir sie nicht fassen k\u00f6nnen, dass sogar diese Worte wahrscheinlich nicht genug sind, um diese Kraft zu beschreiben.<\/p>\n<p>Und diese Kraft, sagt der Vers, \u201eist an uns, den Glaubenden.\u201c Es geht um die Kraft, die Gott an uns, den Glaubenden, hat und ist. Das bedeutet: Diese Kraft steht jedem Gl\u00e4ubigen zur Verf\u00fcgung. Es ist eine Art Exklusivit\u00e4t. Nur den Glaubenden, das ist keine Kraft, die einfach jedem auf der Welt zur Verf\u00fcgung steht, sondern denen, die des Glaubens an Jesus Christus sind. Und gleichzeitig bedeutet das aber auch, jedem Gl\u00e4ubigen. Wenn du glaubst, wenn du an Jesus Christus glaubst, wirkt diese Kraft Gottes in deinem Leben. Sie ist verf\u00fcgbar. Sie steht da in deinem Leben. Hier steht nicht nur den geistlichen Gl\u00e4ubigen, nicht nur den reifen Gl\u00e4ubigen. Wenn du an Jesus Christus glaubst, geh\u00f6rt dir diese Kraft. Gott hat diese Kraft an dir, bei dir, um dich herum. Diese ganzen W\u00f6rter von Kraft zeigen einfach: \u00dcberall ist Kraft da. Und Gott wird dir diese Kraft nicht erst geben. Er hat sie dir bereits gegeben. Er hat sie dir bereits gegeben, sie steht bereits zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Achtet darauf, ich erinnere erneut: Das ist ein Gebet von Paulus. Die Augen <b>m\u00f6gen<\/b> erleuchtet werden, der Verstand <b>m\u00f6ge<\/b> erleuchtet werden, damit wir diese Kraft bekommen. Betet Paulus, sie m\u00f6gen diese Kraft empfangen oder bekommen? Nein, er betet daf\u00fcr, er betet nicht daf\u00fcr, dass wir diese Kraft bekommen. Er betet daf\u00fcr, dass wir erkennen, was die Gr\u00f6\u00dfe dieser Kraft ist, die wir bereits haben. Er betet nicht: \u201eSie m\u00f6gen diese Kraft bekommen.\u201c Nein, \u201esie m\u00f6gen erkennen, wie gro\u00df diese Kraft ist.\u201c Denn er muss nicht beten, dass wir diese Kraft bekommen. Sie ist bereits da. Es ist eine Kraft, die bereits da ist. Es ist eine Kraft, die wir nicht erst bekommen m\u00fcssen, sondern er betet daf\u00fcr, dass wir erkennen, wie gro\u00df diese Kraft ist.<\/p>\n<p>Und nun kommen wir zu <b>Vers 20<\/b> und <b>21<\/b>. Paulus m\u00f6chte uns illustrieren, wie gro\u00df diese Kraft ist. Er m\u00f6chte uns illustrieren, wie gro\u00df diese Kraft ist, und gleichzeitig die Gewissheit geben, dass Gott uns diese Kraft wirklich geschenkt hat. Und er illustriert diese Kraft, indem er auf den Herrn Jesus Christus zeigt. <b>Vers 20<\/b>: \u201eDie hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat.\u201c Das ist jetzt quasi: Paulus ist quasi fertig mit seinem Gebet. Also jetzt geht es nicht mehr darum, dass er weiter f\u00fcr uns betet, sondern er m\u00f6chte diese Kraft, wof\u00fcr er betet, dass wir sie erkennen m\u00f6gen, die Gr\u00f6\u00dfe dieser Kraft. Er betet daf\u00fcr. Jetzt illustriert er uns die Gr\u00f6\u00dfe dieser Kraft. Und zwar, indem er sagt: \u201eSchau auf Christus.\u201c Gott hat n\u00e4mlich diese immense Kraft \u201ean Christus wirksam werden lassen.\u201c \u201eDie hat er in Christus wirksam werden lassen.\u201c In \u201ewirksam werden lassen\u201c steckt wiederum das Wort, wiederum ein Wort f\u00fcr Energie, f\u00fcr Kraft. Paulus sagt: \u201eIhr wollt diese Kraft erkennen, ihr wollt sehen, ihr wollt \u00fcberzeugt werden, wie gro\u00df diese Kraft ist und dass diese Kraft wirklich euch geh\u00f6rt.\u201c Schaut auf Christus. Schau auf seine Person. Schau auf sein Werk. Besch\u00e4ftige dich mit Jesus. F\u00fclle deine Gedanken mit ihm. Sinne \u00fcber ihn nach. So werden unsere Augen erleuchtet. So wird unser Herz erleuchtet.<\/p>\n<p>Paulus zieht unsere Aufmerksamkeit auf einen ganz bestimmten Aspekt der Person und des Werkes Christi. Er sagt: \u201eindem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat.\u201c Wir werden also ganz konkret auf die Auferstehung und auf die Erh\u00f6hung von Jesus hingewiesen. Wieder und wiederum mit dem Ziel, uns zu zeigen, wie gro\u00df diese Kraft ist und dass diese Kraft wirklich dem Gl\u00e4ubigen zur Verf\u00fcgung steht. Wie erkennen wir dabei in der Auferstehung und Erh\u00f6hung Jesu diese Kraft? Und wieso kann uns das die Gewissheit geben, dass Gott diese Kraft auch uns gegeben hat?<\/p>\n<p>Beginnen wir mit der Auferstehung und der Erh\u00f6hung. Das gesamte Leben von Jesus war voller Wunder. Seine Menschwerdung ist ein Wunder. Seine Geburt war von Wundern begleitet. Sein Leben und sein Dienst war, sein Dienst vor allem war von Wundern begleitet. Aber nichts kommt, kein Wunder, kein Zeichen kommt der Auferstehung nahe. Die Auferstehung von Jesus Christus ist das Wunder aller Wunder. Es ist das Zeichen aller Zeichen. Wieso? Weil mit der Auferstehung die Macht \u00fcber den Tod besiegt worden ist. Der Feind des Menschen, der seit <b>Genesis 3<\/b>, seit dem S\u00fcndenfall \u00fcber den Menschen geherrscht hat, ist besiegt. Es sind in der Geschichte manch andere Menschen auferstanden. Ja, Propheten im Alten Testament haben Leute auferweckt. Jesus selbst hat Menschen auferweckt. Mit dem Unterschied, dass diese Menschen dann wieder gestorben sind irgendwann. Jesus ist auferstanden und ist nicht mehr gestorben. Er hat den Tod besiegt. Keine Heilung, keine Vermehrung von Brot und Fisch, kein Wasser zu Wein kann dieses Wunder gleich herannahen. Der Tod konnte Jesus nicht halten, die S\u00fcnde konnte Jesus nicht halten, das Grab konnte ihn nicht halten. <b>Hebr\u00e4er 2, Vers 14 und 15<\/b> sagt: \u201eWeil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, so hat auch er in gleicher Weise daran Anteil gehabt, um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.\u201c Der Tod und die Todesfurcht hat alle Menschen unter Knechtschaft gehalten. Die Macht des Todes und der Teufel. Wir waren alle ihm unterworfen. Jesus durch die \u00dcberwindung des Todes, durch seine Auferstehung, hat diese Macht entbl\u00f6\u00dft. Er hat sie \u00fcberwunden. Und er hat diese Knechtschaft befreit. Deswegen konnte Paulus in <b>1. Korinther 15<\/b> sagen: \u201eWo ist, o Tod, dein Sieg? Wo ist, o Tod, dein Stachel? Gott aber sei Dank, der uns Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus.\u201c Christus hat \u00fcber den Tod gesiegt durch die Auferstehung. Diese Kraft hat, die Kraft der Auferstehung hat diese Fesseln der Knechtschaft des Todes \u00fcberwunden und von uns geworfen. Er hat den Stachel des Todes entfernt. Und \u00fcber den Tod gesiegt. In <b>Offenbarung 1<\/b> sagt der Herr Jesus: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und ich habe die Schl\u00fcssel des Todes und des Hades.\u201c Die Macht, die Kraft in der Auferstehung, die in der Auferstehung wirksam geworden ist: Christus hat die Macht, die Autorit\u00e4t \u00fcber Tod und Hades geschenkt. Du m\u00f6chtest wissen, wie gro\u00df die Kraft ist, die Gott dir, dem Gl\u00e4ubigen, zur Verf\u00fcgung gestellt hat? Schau auf den Triumph von Christus \u00fcber das Grab, \u00fcber den Tod. Siehst du die Kraft, siehst du die Wirksamkeit der Macht seiner St\u00e4rke, lieber Gl\u00e4ubiger? Sie ist f\u00fcr dich. <b>Auferstehungskraft<\/b> steht dir zur Verf\u00fcgung. Und du bist zu schwach, du f\u00fchlst dich zu schwach, du f\u00fchlst dich kraftlos und \u00fcberw\u00e4ltigt. Kraft, die Tod und Teufel und S\u00fcnde \u00fcberwunden hat, steht dir zur Verf\u00fcgung. Die Kraft, die die Fesseln des Todes und des Teufels zerst\u00f6rt hat, steht dir zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Aber nicht nur das, nicht nur die Auferstehung, Jesus ist auch zur Rechten Gottes in den Himmel erh\u00f6ht worden. Er hat sich zu Rechten Gottes gesetzt. Diese Kraft steht dir auch zur Verf\u00fcgung. Man k\u00f6nnte sagen, wenn wir von Auferstehungskraft reden, k\u00f6nnten wir von <b>Himmelfahrtskraft<\/b> reden, die dir zur Verf\u00fcgung steht. Und in <b>Vers 21<\/b> wird das weiter genauer beschrieben. Er ist hoch in den Himmel, zur Rechten Gottes hinaufgefahren und ist dorthin gesetzt worden. <b>Vers 21<\/b>, wo ist das? \u201eHoch \u00fcber jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zuk\u00fcnftigen genannt werden wird.\u201c Liebe Geschwister, wir machen dasselbe Experiment. W\u00e4re es nicht genug von Paulus, zu sagen, dass Jesus in der Himmelswelt ist? Okay, du willst das noch mehr betonen, sag halt, okay, er ist \u00fcber alle. Okay, sag \u00fcber jede Gewalt, das reicht doch. Wir haben es verstanden, Paulus. \u00dcber jede Gewalt, Macht und Kraft. \u00dcber jede Gewalt, Macht und Kraft und Herrschaft und es ist immer noch nicht genug, \u201e\u00fcber jeden Namen.\u201c Und sogar das ist nicht genug, \u201e\u00fcber jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem <b>zuk\u00fcnftigen<\/b> genannt werden wird.\u201c Er schlie\u00dft sogar, es schlie\u00dft also nicht nur eine lokale H\u00f6he, also dass er \u00fcber alles ist, sondern auch eine zeitliche, eine temporale Ebene sozusagen, sogar bis in alle Zukunft.<\/p>\n<p>So heutzutage sagt man bei Leuten, bei Fu\u00dfballspielern oder \u00c4hnlichem redet man vom <b>GOAT<\/b>, vom <b>Greatest of All Time<\/b>. Um zu sagen: \u201eEgal wer noch kommen m\u00f6ge, egal wer noch vorher war, er ist der Gr\u00f6\u00dfte, der <b>greatest<\/b>.\u201c Paulus macht etwas \u00c4hnliches, wo er sagt, \u201e\u00fcber jede Gewalt,\u201c alles, was du dir vorstellen kannst, alles, was Autorit\u00e4t hat. Gewalt, Macht, Kraft und Herrschaft und jeden Namen. Gewalt geht es, da geht es um anf\u00fchrende, oberste Macht. Es geht bei Macht, das zweite Wort Macht, geht es eher um ausf\u00fchrende Macht, eine untergestellte Macht. Kraft redet von Macht und St\u00e4rke, wie wir vorhin hatten. Herrschaft, wenn von Herrschaften die Rede ist, redet es oft auch von \u00fcbernat\u00fcrlichen Wesen wie Engeln und D\u00e4monen. Dann wird oft von Herrschaften geredet. Also auch \u00fcbernat\u00fcrliche, geistliche M\u00e4chte und dann \u00fcber jeden Namen, \u00fcber jede Person, jeden Titel. Alles, was du dir vorstellen kannst, es ist wiederum: Paulus greift nach jedem Wort f\u00fcr Autorit\u00e4t, f\u00fcr Macht, was er sich vorstellen kann, f\u00fcr jede Art von Titel, jeder, der irgendwie eine Art Autorit\u00e4t f\u00fcr sich beanspruchen k\u00f6nnte. Paulus greift nach all diesen Worten, nach all diesen Titeln, stapelt sie auf und sagt: \u201eJesus ist \u00fcber ihnen.\u201c \u00dcber ihnen. Und nicht nur einfach so \u00fcber ihnen. Paulus, es ist genug, dass du sagst, er ist \u00fcber ihnen. Nein, er sagt \u201ehoch \u00fcber ihnen.\u201c Es ist also nicht, dass alle hier sind und Jesus ist ein Millimeter dr\u00fcber. Jesus ist ein Meter dr\u00fcber. Nein, Jesus ist hoch, weit entfernt \u00fcber ihnen. Jesus ist gar nicht auf derselben Ebene wie diese anderen M\u00e4chte. Er ist hoch \u00fcber ihnen. Das \u201ehoch\u201c, also hier kommt in diesem Abschnitt kommt oft das griechische Wort <b>Hyper<\/b> vor. Ja, auch hier \u201ehoch \u00fcber jede Gewalt,\u201c da ist das <b>Hyper<\/b> drinnen. Man k\u00f6nnte also heutzutage sagen, Christus ist <b>hyper-hoch<\/b>. \u00dcber jede dieser M\u00e4chte. Jede Autorit\u00e4t, die du dir vorstellen kannst, ob menschliche oder geistliche, ob politische, ob K\u00f6nige, ob Statthalter, ob Kaiser, ob Pr\u00e4sidenten, ob Engel, ob der Teufel, ob D\u00e4monen, jede Autorit\u00e4t, jede Macht, die du dir vorstellen kannst, Christus ist weit \u00fcber ihnen. \u00dcber ihnen erh\u00f6ht worden. Nicht nur im heutigen <b>Zeitalter<\/b>, sondern f\u00fcr alle Ewigkeit.<\/p>\n<p>Andere Verse, die das untermauern, <b>Matth\u00e4us 28, Vers 18<\/b>, Jesus spricht zu den J\u00fcngern: \u201eMir ist alle Macht gegeben, im Himmel und auf Erden.\u201c Alle Macht, Himmel und Erde. <b>Hebr\u00e4er 1, Vers 4<\/b> sagt: \u201eEr ist umso viel erhabener geworden als die Engel, die geistlichen Herrschaften.\u201c <b>Psalm 110<\/b> sagt: \u201eSpruch des Herrn f\u00fcr meinen Herrn, setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Schemel deiner F\u00fc\u00dfe.\u201c Alle seine Feinde, alle, er sitzt auf dem Thron und alles ist seinen F\u00fc\u00dfen unterworfen. Das ist die H\u00f6he, in die Jesus erhoben worden ist, \u00fcber jede Autorit\u00e4t, jede Macht, jeden Titel, jeden Namen hoch hinaus ist er erh\u00f6ht worden. Diese Macht. <b>Vers 22a<\/b> sagt: \u201eUnd alles hat er seinen F\u00fc\u00dfen unterworfen und ihn als Haupt \u00fcber alles.\u201c Paulus hat immer noch nicht genug. <b>Vers 21<\/b> war immer noch nicht genug, um die H\u00f6he von Jesus zu beschreiben, in die er erh\u00f6ht worden ist. In <b>Vers 22<\/b> macht er weiter. Alles, falls du noch Zweifel hast. Dann macht Jesus deutlich, dann macht Paulus ein f\u00fcr alle Mal deutlich: Jesus ist nicht nur in Macht und Kraft h\u00f6her als ihnen, sie sind ihm aktiv unterworfen worden. Ihnen wurde jede Autorit\u00e4t, die sie hatten, ist ihnen abgenommen worden und ist Christus gegeben worden. Es geht nicht nur um Mehrmacht, die Christus hat. Jesus hat alle Macht. Alles ist ihm unterworfen. Er ist das Haupt \u00fcber alles.<\/p>\n<p>Wir reden \u00fcber diese Kraft und wir reden, wie gro\u00df diese Kraft ist, aber Worte scheinen nicht genug zu sein. Erkennst du, wie gro\u00df diese Kraft ist? Kraft, die Tod \u00fcberwunden hat, die Jesus so in die H\u00f6he erhoben hat. In eine unvorstellbare H\u00f6he \u00fcber jede Autorit\u00e4t und jede Macht der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Siehst du, wie gro\u00df diese Kraft ist, welche immense Kraft Gott dir zur Verf\u00fcgung stellt? Und Gott gibt dir diese Kraft nicht. Er hat sie dir bereits gegeben. Er hat sie dir bereits gegeben, sie steht dir zur Verf\u00fcgung. Verstehst du, wieso Paulus so viele verschiedene W\u00f6rter benutzt, wieso er so viele Worte aus seinem Vokabular hier benutzt, um die Gr\u00f6\u00dfe dieser Kraft zu beschreiben? Sie ist unergr\u00fcndlich gro\u00df. Und verstehst du, wieso wir beten m\u00fcssen, um diese Gr\u00f6\u00dfe dieser Kraft zu erkennen? Unser menschlicher Verstand ist viel zu klein, viel zu schwach, um diese Kraft zu erkennen. Deswegen betet Paulus: \u201eErleuchte die Augen ihres Verstandes, ihres Herzens, damit sie erkennen, damit sie wissen, wie gro\u00df diese Kraft ist.\u201c Wir m\u00fcssen beten, Geschwister, dass wir diese Kraft erkennen, die Gr\u00f6\u00dfe dieser Kraft.<\/p>\n<p>Ich glaube, Paulus hat das erste Ziel erreicht. Wir haben, glaube ich, eine bessere Vorstellung von der Gr\u00f6\u00dfe dieser Kraft. Aber wieso gibt diese Illustration, das Hinweisen auf Jesus, auch uns die Gewissheit, dass uns diese Kraft zur Verf\u00fcgung steht? Wieso gibt die Auferstehung, Erh\u00f6hung Jesu diese Gewissheit, uns diese Gewissheit, dass diese Kraft auch mir zur Verf\u00fcgung steht?<\/p>\n<p>Erstens. Weil Christus auferstanden ist, gibt es uns die Hoffnung, dass auch wir auferstehen werden. Er ist der Erstling aus den Toten, aus den Entschlafenen, hei\u00dft es in <b>1. Korinther 15<\/b>. \u201eUnd so wie durch den einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht.\u201c Das gibt uns Gewissheit. Aber Gott schenkt auch uns diese Kraft, denn Christus war das Vorbild. Das, was mit ihm geschehen wird, wird auch uns geschehen. <b>Philipper 3, Vers 21<\/b> sagt, dass \u201eunser Leib der Niedrigkeit umgestaltet wird, in seinen Leib der Herrlichkeit gleichf\u00f6rmig gemacht wird.\u201c <b>1. Petrus 1, Vers 3<\/b> sagt uns: \u201eDurch die Auferstehung Jesu Christi hat Gott uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung.\u201c Christi Auferstehung macht unsere Auferstehungshoffnung m\u00f6glich. Es ist die Grundlage f\u00fcr unsere Hoffnung. Und das, was Gott mit Christus bereits getan hat, hat er auf geistliche Perspektive bereits mit uns gemacht. Wir sind bereits geistlich auferweckt worden aus den Toten. Geistlich, in <b>Epheser 2<\/b> hei\u00dft es, sind wir in die Himmelswelt mit Christus. Wir sitzen mit Christus in der Himmelswelt, geistlich gesehen bereits. <b>Epheser 2, Vers 6<\/b>.<\/p>\n<p>Aber ich m\u00f6chte euch etwas noch etwas zeigen, was uns noch mehr Gewissheit geben wird. Weil die Frage ist ja: \u201eNur weil Gott das mit Christus gemacht hat, nur weil Gott in Christus diese Macht hat wirksam werden lassen, wieso sollte das mir und dir Gewissheit geben?\u201c Die Auferstehung und Erh\u00f6hung Jesu Christi gibt auch dir die Gewissheit, dass Gott dir diese Kraft zur Verf\u00fcgung gestellt hat. Weil bei Christi Auferstehung und bei Christi Erh\u00f6hung hat Gott diese Kraft an einem Menschen wirksam werden lassen. Weil Gott bereits an einem Menschen diese Macht hat wirksam werden lassen, gibt es dir die Gewissheit, dass sie auch dir, einem Menschen, Gott diese Kraft wirken wird. Was meine ich damit? Wir wissen, Jesus Christus ist wahrlich Gott und wahrlich Mensch. Der ewige Sohn nahm zu seiner g\u00f6ttlichen Natur zus\u00e4tzlich eine menschliche Natur an, war also wahrhaftig Gott und wahrhaftig Mensch. Und ich behaupte, dass dieser Abschnitt in dem <b>Epheserbrief<\/b> den Fokus auf die Menschlichkeit von Jesus setzt. Wieso? Einige Argumente daf\u00fcr. <b>Vers 17<\/b>, wenn ihr das lest, es f\u00e4llt vielleicht nicht beim ersten Mal Lesen auf, er redet in <b>Vers 17<\/b>, sagt Paulus, \u201edass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit.\u201c Vergleichen wir das mit <b>Vers 3<\/b>. Dort sagt Paulus: \u201eGepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.\u201c Oft und meistens eigentlich, wenn von Gott dem Vater die Rede ist, bez\u00fcglich auf Jesus Christus, diese Formulierung von <b>Vers 3<\/b> gew\u00e4hlt. \u201eGott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.\u201c Das ist das Typischste, das wir meistens finden. Aber hier ist vom \u201eGott, des Herrn Jesus Christus,\u201c die Rede. \u201eDass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit.\u201c F\u00fcr mich ist das ein Hinweis darauf, dass hier nicht der Fokus auf die ewige Stellung von Jesus als Sohn in Bezug auf den Vater gesetzt ist, sondern der Fokus ist hier auf die Menschlichkeit Jesu. Und deswegen wird es so formuliert: \u201eder Gott unseres Herrn Jesus Christus,\u201c nicht \u201eder Gott und Vater.\u201c<\/p>\n<p>Au\u00dferdem, in den <b>Versen 20 bis 23<\/b>, in diesen ganzen Versen, Jesus ist absolut passiv. Er ist nicht aktiv. Er hat die Macht hat Gott, Gott der Vater, in Christus wirksam werden lassen, indem er zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt <b>wurde<\/b>, indem er ihn hoch \u00fcber jede <b>Gewalt<\/b> erhoben hat. Jesus ist hier als passiv dargestellt, und all dies ist mit ihm geschehen durch diese Kraft, die in ihm wirksam geworden ist. Und liebe Geschwister, denkt dar\u00fcber, die Auferweckung, wenn es hier um Gott geht, ist keine gro\u00dfe Machtdemonstration. Gott kann \u00fcberhaupt nicht sterben. Gott aufzuerwecken, macht also eh keinen Sinn. Und daf\u00fcr ist auch keine gro\u00dfe Kraft notwendig, wenn \u00fcberhaupt. Gott muss nicht \u00fcber alle Gewalten und M\u00e4chte erhoben werden. Gott ist bereits \u00fcber alle Macht und all diesen Dingen. Aber einen Menschen aus den Toten aufzuerwecken, so aufzuerwecken, dass er Tod und Teufel und S\u00fcnde besiegt? Einen Menschen hoch zu erheben \u00fcber alle Gewalt, Macht und Autorit\u00e4t, hoch \u00fcber alle, das erfordert immense Kraft. Das braucht unvorstellbar gro\u00dfe Kraft.<\/p>\n<p>Darum geht es in <b>Philipper 2, Vers 6 bis 11<\/b>. Da geht es ja darum, dass da wird ja auch die Menschwerdung von Jesus betont. Und die Menschwerdung von Jesus wird betont, \u201eer war in Gestalt Gottes,\u201c <b>Philipper Kapitel 2, ab Vers 6<\/b>. \u201eUnd es hielt es nicht f\u00fcr einen Raub, Gott gleich zu sein. Er \u00e4u\u00dferte sich und nahm Knechtsgestalt an, indem er menschengleich geworden ist. Und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde Gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.\u201c Der Mensch, Jesus Christus, war gehorsam sein ganzes Leben lang, bis zum Tod am Kreuz und dann, <b>Vers 9<\/b>: \u201eDarum.\u201c Der Mensch, Jesus Christus, war gehorsam und weil er gehorsam war, weil er das makellose Lamm Gottes war, weil er das fehlerlose Leben gef\u00fchrt hat, hat Gott ihn hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der \u00fcber jeden Namen ist. Und es geht weiter.<\/p>\n<p>Verstehst du, woher diese Gewissheit jetzt auch dir zus\u00e4tzlich geschenkt wird? Gott hat einen Menschen und wir d\u00fcrfen nicht das eine zu sehr betonen. Aber in diesem Zusammenhang, glaube ich, ist der Fokus auf die Menschlichkeit Jesu. Gott ist dir bewusst, dass ein Mensch \u00fcber alles erhoben worden ist. Der Mensch, der Gottmensch, Jesus Christus, ist auferweckt worden und \u00fcber jede Autorit\u00e4t und jede Gewalt erhoben worden, hoch \u00fcber jede. Gott hat diese Macht an einem Menschen bereits demonstriert. Ist das nicht erstaunlich? Diese <b>hyper-gro\u00dfe<\/b> Kraft, diese gro\u00dfartige Kraft, ist bereits an einem Menschen gewirkt worden. Deswegen k\u00f6nnen wir noch sicherer sein, dass diese Kraft dir und mir zur Verf\u00fcgung steht. Ein Mensch hat gehorcht und gesiegt. Gott hat ihm durch die Auferweckung und Erh\u00f6hung best\u00e4tigt. Und was sagt der <b>Epheserbrief<\/b> st\u00e4ndig? Was sagt dieser Brief st\u00e4ndig? \u201eWir sind in Christus.\u201c In Christus, in diesem Menschen, in diesem Sohn Gottes, in diesem Gottmenschen. Der Gl\u00e4ubige ist in Christus. Wenn also Gott mit dir Christus all das getan hat, wenn Gott bei Christus all diese gro\u00dfe Macht hat wirksam werden lassen, wie viel mehr in dir, der du in ihm bist? Der du in ihm bist, in ihm auserw\u00e4hlt, in ihm vorherbestimmt, in ihm vergeben, in ihm versiegelt.<\/p>\n<p>Geliebte Geschwister, wir k\u00f6nnen gewiss sein. Gott stellt uns diese \u00fcberragend gro\u00dfe Kraft zur Verf\u00fcgung. Denn sie ist uns gesichert in der Auferweckung und Erh\u00f6hung Jesu Christi. Die Auferstehung und Erh\u00f6hung von Jesus ist wie ein Anker f\u00fcr uns, der uns all das best\u00e4tigt, was Paulus uns hier sagt. Es best\u00e4tigt uns, dass Gott uns diese, wie gro\u00df diese Kraft ist. Es best\u00e4tigt uns, dass Gott diese Kraft auch dir zur Verf\u00fcgung gestellt hat, denn er hat sie an Christus, diesem Menschen Christus, bereits wirksam werden lassen. Anders formuliert, lieber Bruder, lieber Schwester, wenn du das n\u00e4chste Mal zweifelst, ob du wirklich Kraft von Gott hast, dann denke daran: Wenn Gott dir diese Kraft nicht gegeben h\u00e4tte, w\u00e4re Jesus noch im Grab. Das leere Grab von Jesus ist deine Garantie, dass Gott dir Kraft geschenkt hat, diese immens gro\u00dfe Kraft geschenkt hat. Denn es ist dieselbe Kraft, die Jesus aus diesem Grab gebracht hat und hoch \u00fcber jede Gewalt gesetzt hat, die dir, die Gott an dir, dem Gl\u00e4ubigen, hat.<\/p>\n<p>Und ich m\u00f6chte das nicht als Fokus setzen, aber ich m\u00f6chte kurz auf die Verse, den Rest von <b>22<\/b> und <b>23<\/b>, nur kurz eingehen. \u201eUnd ihn das Haupt \u00fcber alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die F\u00fclle dessen, der alles in allen erf\u00fcllt.\u201c Ich kann nicht ins Detail gehen, das w\u00e4re eine separate Predigt. Christus wurde \u00fcber alles erhoben. Alles, was hier steht, alles wurde ihm unterworfen, er ist Haupt \u00fcber alles, alles ist ein Herrscher-<b>beherrschte<\/b> Beziehung. Eine Herr-Sklave-Beziehung. Und auch wir haben eine gewisse Herr-Sklave-Beziehung mit Christus. Aber die Betonung hier ist dann: \u201eder Gemeinde ist Christus gegeben.\u201c Seht ihr, wie sch\u00f6n das ist? Christus ist \u00fcber alles erhoben worden, aber der Gemeinde ist Christus gegeben. Dieser Christus, der \u00fcber alles erhoben ist, der Gemeinde ist er geschenkt worden. Bisher war Christus der Empf\u00e4nger \u00fcber alle Ehre, \u00fcber alle Macht, \u00fcber alle Positionen, \u00fcber all diese Dinge. Jetzt ist die Gemeinde der Empf\u00e4nger. Und der Gemeinde ist dieser Christus gegeben. Seht ihr, wie wertvoll die Gemeinde in Gottes Augen ist? Das H\u00f6chste im Universum, das oberste, Erhabenste, was existiert, hat Gott, Jesus Christus, hat Gott der Gemeinde gegeben. Geht es noch wertvoller? Geht es noch kostbarer? Wenn dir die Kraft, die Gott an Christus wirksam werden <b>lie\u00df<\/b>, nicht genug ist, bewegt es dich, wenn du dar\u00fcber nachdenkst, dass Gott Christus dir geschenkt hat, der Gemeinde? Wie wertvoll die Gemeinde ist. Die Gemeinde ist kein Spiel. Die Gemeinde ist nicht ein Zeitvertreib f\u00fcrs Wochenende. Siehst du, wie wertvoll die Gemeinde Gott ist. Und nur kurz, \u201esein Leib ist,\u201c wir sind sein Leib, \u201edie F\u00fclle dessen, der alles in allen erf\u00fcllt.\u201c Christus erf\u00fcllt alles. Er ist so reichhaltig. Er erf\u00fcllt alles. <b>Kolosser 1<\/b> redet auch davon. Aber was steht hier \u00fcber die Gemeinde, die sein Leib ist? \u201eDie F\u00fclle dessen.\u201c Die Gemeinde ist die F\u00fclle dessen, der alles erf\u00fcllt. Es ist fast so, und es ist nicht wirklich so, aber es ist fast so, als w\u00fcrde Paulus hier sagen: Die Gemeinde w\u00fcrde Jesus etwas geben, was ihm fehlen w\u00fcrde. Also Jesus fehlt nichts, aber das ist fast die Sprache, die Paulus hier verwendet. Die Gemeinde ist die F\u00fclle dessen, der alles erf\u00fcllt. Siehst du, wie wertvoll die Gemeinde ist? Wie kostbar in den Augen Gottes und Christi die Gemeinde ist.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, was wird uns daran hindern, zu s\u00fcndigen? Tricks und Tipps und alles kann helfen, aber es sind die Wahrheiten Gottes, die uns daran hindern, zu s\u00fcndigen. Die uns Kraft schenken, die Wahrheit \u00fcber die Auferstehung, die Wahrheit \u00fcber die Erh\u00f6hung, die Wahrheit dar\u00fcber, dass Gott dir das Kostbarste, was es gibt, seinen Sohn, den Erhabenen, den, der \u00fcber alles ist, dir geschenkt hat. Wenn das dir nicht Kraft schenkt, dann wei\u00df ich nicht was.<\/p>\n<p>Paulus verfolgte mit diesem Gebet zwei Ziele. Er m\u00f6chte, dass wir erkennen. Er m\u00f6chte neben anderen Dingen, vor allem, dass wir erkennen, erstens, wie gro\u00df diese Kraft ist. Und dass uns diese Kraft wirklich geschenkt ist. Und daf\u00fcr hat er uns auf Christus hingewiesen. Er hat gesagt, quasi: \u201eSchau auf Christus.\u201c Ist das nicht der Befehl, immer wieder im Neuen Testament, \u201eSchau auf Christus?\u201c <b>Hebr\u00e4er 12<\/b>, \u201eSchau auf Christus, den Anf\u00e4nger und Vollender unseres Glaubens.\u201c \u201eZieht den Herrn Jesus Christus an,\u201c hei\u00dft es in <b>R\u00f6mer 13<\/b>. In <b>2. Korinther 3<\/b> hei\u00dft es, \u201eseine Herrlichkeit zu sehen, die uns verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.\u201c Liebe Geschwister, diese Kraft, die dir zur Verf\u00fcgung steht von Gott, ist unheimlich gro\u00df. Sie ist unergr\u00fcndlich gro\u00df. Wir haben uns jetzt fast eine Stunde mit dieser Kraft besch\u00e4ftigt. Und wir haben gerade erst gerade mal an der Oberfl\u00e4che gekratzt. Die Auferstehung Jesu Christi, er hat demonstriert diese Kraft. Er hat Teufel, Tod und S\u00fcnde besiegt. Die Erh\u00f6hung Jesu Christi demonstriert diese Kraft. Er wurde \u00fcber jeden Namen, jede Autorit\u00e4t, geistliche, fleischliche, sichtbare und unsichtbare, derzeitige und zuk\u00fcnftige, erhoben. Dieser Mensch Jesus Christus, durch seinen Gehorsam, durch seinen Tod am Kreuz, durch seine Auferstehung, er ist \u00fcber alles erhoben worden. Der zweite Adam hat <b>es<\/b> vollbracht und an seinem Sieg hast du Anteil.<\/p>\n<p>Du sagst heute: \u201eIch bin zu schwach. Ich kann nicht heilig leben, ich kann S\u00fcnden nicht \u00fcberwinden, ich kann Menschen das Evangelium nicht verk\u00fcndigen, ich kann nicht hingegeben leben.\u201c Wenn du so denkst, dann m\u00f6chte ich dich ermutigen. Gott hat dir, dem Gl\u00e4ubigen, jedem Gl\u00e4ubigen, unendlich gro\u00dfe Kraft zur Verf\u00fcgung gestellt. <b>Auferstehungskraft<\/b>, <b>Himmelfahrtskraft<\/b>, Kraft, die einen Menschen \u00fcber jede Autorit\u00e4t und jede Gewalt erhoben hat. Teufel-, S\u00fcnde- und Tod-besiegende Kraft steht dir zur Verf\u00fcgung. <b>Auferstehungskraft<\/b>, <b>Himmelfahrtskraft<\/b>. Sie steht dir, dem Gl\u00e4ubigen, zur Verf\u00fcgung. Du musst nicht bitten. Du musst quasi nicht beten: \u201eVater, schenke mir Kraft.\u201c Viel mehr ist das Gebet: \u201e<b>Erkenne<\/b>. Lass mich erkennen, wie gro\u00df die Kraft ist, die du mir bereits in Christus geschenkt hast.\u201c Du bist mit jeder geistlichen Segnung der Himmelswelt gesegnet. Du hast Kraft, Kraft, Menschen das Evangelium zu verk\u00fcndigen. In <b>1. Korinther 2<\/b> sagt Paulus: \u201eMeine Rede und meine Predigt bestanden nicht in \u00fcberredenden Worten der Weisheit, sondern in der Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruht.\u201c Du bist \u00e4ngstlich, du denkst, du bist zu schwach, das Evangelium zu verk\u00fcndigen. Es ist nicht deine Kraft. Es ist nicht deine Weisheit, es ist nicht deine \u00fcberredenden Worte, es ist der Geist Gottes, das Wort Gottes, das in Kraft wirkt.<\/p>\n<p>Kraft, Leid zu ertragen. In <b>2. Korinther Kapitel 4, Vers 7<\/b> sagt Paulus: Paulus sagt, er ist verfolgt, er hungert, er durstet, er wird verfolgt, er wird geschlagen in diesem irdenen Gef\u00e4\u00df, in diesem zerbrechlichen Leib, aber darin wird das \u00dcberma\u00df der Kraft Gottes offenbar. Kraft, S\u00fcnden zu \u00fcberwinden. <b>R\u00f6mer 6, Vers 14<\/b> sagt: \u201eDenn die S\u00fcnde wird nicht mehr \u00fcber euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.\u201c Kraft steht dir zur Verf\u00fcgung. Ich m\u00f6chte dich ermutigen. Verzage nicht, verzweifle nicht. Du hast Kraft. Schau auf Christus und erkenne diese Kraft. Schau auf seine Auferstehung, schau auf seine Erh\u00f6hung. Und du hast diese Kraft. Ich m\u00f6chte dich ermutigen, aber diese Ermutigung ist auch eine Ermahnung. Es ist eine Mahnung, denn du hast keine Ausrede. Dass du aus dir selbst heraus schwach bist, ist keine Neuigkeit. Ich bin schwach. <b>Newsflash<\/b>, ja, du bist schwach. Das ist keine \u00fcberraschende Offenbarung. Aus mir selbst heraus bin ich schwach. Gott aber ist stark und er hat dir immense Kraft zur Verf\u00fcgung gestellt. Was ist, wenn du also schwach bist? Du kannst in Selbstmitleid fallen, du kannst in die Ecke gehen und weinen und traurig sein und verzagt sein, verzweifelt sein. Lieber Bruder, liebe Schwester, du hast keine Ausrede, um in deiner Schwachheit zu bleiben. Ja, du bist schwach. Ich widerspreche dir nicht. Aber das ist kein Grund, in deiner Schwachheit zu bleiben. Denn Gott ist stark. Christus ist auferstanden. Das Grab ist leer. Was m\u00f6chtest du noch? Paulus, <b>Timotheus<\/b>, hatte mit Schwachheiten zu k\u00e4mpfen. Er hatte k\u00f6rperliche Beschwerden. Er wurde nicht respektiert, weil er jung war. Er musste in einer Gemeinde Ordnung bringen, Irrlehrer bek\u00e4mpfen. In seinen letzten Worten von Paulus an <b>Timotheus<\/b> schreibt er in <b>2. Timotheus 2,8<\/b>: \u201eHalte im Ged\u00e4chtnis Jesus Christus, auferweckt aus den Toten, aus dem Samen Davids nach meinem Evangelium.\u201c <b>Timotheus<\/b> soll Christus vor Augen haben. \u201eHalte im Ged\u00e4chtnis Jesus, den Sohn Davids,\u201c der Sohn Davids betont seine Menschlichkeit, \u201eder aus den Toten auferweckt worden ist,\u201c der Tod \u00fcberwunden hat. Die Gr\u00f6\u00dfe der Person Jesu, das Werk Jesu. Denke daran, das wird dich bef\u00e4higen. Das wird dir Kraft schenken.<\/p>\n<p>Lieber Bruder und lieber Schwester, woher nimmst du Kraft? F\u00fcr Leben, <b>Verheiligung<\/b>, f\u00fcr Leiden, f\u00fcr Hingabe? Nimmst du deine Kraft aus deinen eigenen Leistungen, aus deinem eigenen Gehorsam? Wenn es gut l\u00e4uft, dann bist du auch voller Kraft und voller Ermutigung. Was f\u00fcr eine unstete Quelle f\u00fcr Kraft, wenn du auf dich selbst schaust. Du bist unbest\u00e4ndig. Dein Gehorsam ist nicht sicher. Heute <b>gehorchst<\/b> du, morgen vielleicht nicht, morgen f\u00e4llst du. Nimm deine Kraft aus Christus. Er ist sicher. Seine Person, sein Werk, seine Auferstehung, das ist eine sichere Quelle der Kraft. Oder nimmst du deine Kraft aus dem <b>irdischen<\/b> Segen? Wenn du gesund bist, wenn du Wohlstand hast, wenn du eine Arbeit hast, dann bist du auch kr\u00e4ftig, dann bist du auch hingegeben und ermutigt. Was, wenn diese Dinge sich entfernen? Wenn Krankheit, Armut oder Verfolgung herrscht? Bist du dann schwach? Wo wendest du dich dann f\u00fcr Kraft?<\/p>\n<p>Verstehst du, wieso Paulus so unaufh\u00f6rlich f\u00fcr den Glauben der <b>Epheser<\/b> betet? Wieso er f\u00fcr sie betet, dass sie verstehen, wie gro\u00df diese Kraft ist? Selbst jetzt haben wir uns mit einer gewissen Tiefe damit besch\u00e4ftigt, aber es ist immer noch so tief und so viel mehr zu erkennen. Was kannst du also tun?<\/p>\n<p>Erstens, bete daf\u00fcr, dass du verstehst. Genau das, was Paulus hier betet, bete daf\u00fcr. Das sind geistliche Dinge. Wir k\u00f6nnen sie nicht fleischlich begreifen. Wir k\u00f6nnen sie nicht einfach nur intellektuell begreifen. Wir m\u00fcssen den Geber dieser Kraft, die Quelle dieser Kraft, bitten zu verstehen, zu verstehen diese Kraft, wie gro\u00df sie ist. Und davon, zu Gott beten, dass er dich \u00fcberzeugt, dass dir diese Kraft zur Verf\u00fcgung steht. Bitte Gott, deine Augen zu \u00f6ffnen. Bitte nicht nur f\u00fcr dich selbst. Bete f\u00fcr deine Familie, f\u00fcr deine Ehefrau, f\u00fcr deinen Ehemann, f\u00fcr deine Kinder. Bete f\u00fcr die Gemeinde, f\u00fcr deine Geschwister, dass sie doch erkennen m\u00f6gen. So wie Paulus f\u00fcr die Gemeinde in Ephesus betet, bete doch f\u00fcr die Gemeinde, dass sie erkennen m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Zweitens, schaue auf Christus, indem du sein Wort studierst. <b>Johannes 5, Vers 39<\/b> sagt Jesus: \u201eDie Schrift zeugt von mir, von Genesis bis Offenbarung.\u201c Lies sein Wort. Sinne \u00fcber sein Wort nach und f\u00fclle deinen Verstand mit Gedanken \u00fcber deinen Heiland. Jesus! Hier hei\u00dft es in dem Vers: \u201ealles in allen erf\u00fcllt er.\u201c Du kannst dich nie zu viel mit Jesus besch\u00e4ftigen. Du kannst nie das Ende davon erreichen, Jesus zu erkennen. Es ist ein Meer ohne Boden. Es ist ein es ist ein Meer ohne Grenzen. Schaue auf Christus in seinem Wort. Ob in den Evangelien, ob in den Briefen, ob im Alten Testament, besch\u00e4ftige dich mit Christus, f\u00fclle deine Gedanken mit ihm. Du kannst nur. Du lebst nur dementsprechend, was du liebst. Und du musst Christus lieben. Und um Christus zu lieben, musst du ihn erkennen. Du musst dich mit ihm besch\u00e4ftigen. Deine Entscheidungen, dein Kontrollzentrum. Deswegen sage ich auch: Liebe, es ist kein Gef\u00fchl, sondern es ist eine Entscheidung. Und dein Leben wird davon bestimmt, was du liebst. Wenn du dich f\u00fcr S\u00fcnde entscheidest, ist es, weil du S\u00fcnde liebst. Weil du in diesem Moment S\u00fcnde mehr liebst als Jesus. Schaue auf Jesus und lerne ihn zu lieben. F\u00fclle dich mit ihm und wer er ist.<\/p>\n<p>Drittens, lerne das Wort Gottes auswendig. Du m\u00f6chtest davon erf\u00fcllt sein, von Christus? Du m\u00f6chtest mit dem Wissen \u00fcber Gott erf\u00fcllt sein? Dann bewahre das Wort Gottes auf in deinem Herzen. Wir lesen jetzt in unserer Lesung durch den <b>Psalm 119<\/b>. Auch da taucht es auf. <b>Vers 11<\/b> haben wir heute gelesen. Fangen wir zum Beispiel mit <b>Epheser 1<\/b> hier an, entweder <b>Vers 3 bis 14<\/b> oder jetzt die <b>Verse 18 bis 21<\/b>, die wir uns gerade angeschaut haben. Lieber Bruder, lieber Schwester, w\u00fcrdest du dich dazu verpflichten, heute, bis n\u00e4chste Woche, einen Vers auswendig zu lernen? Ich meine es ganz praktisch. Fang damit an. Die Bibel befiehlt es dir. Lerne das Wort Gottes auswendig. Nur dann wirst du diese Kraft erkennen. Nur dann werden deine Augen erleuchtet sein. Nur dann wirst du diese Kraft, wird diese Kraft in deinem Leben wirken.<\/p>\n<p>F\u00fcr diejenigen, die nicht zu Christus geh\u00f6ren. Du bist weit entfernt von dieser Kraft. Diese Kraft steht nur dem Glaubenden zur Verf\u00fcgung. Dem Glaubenden. Was <b>machst<\/b> du, wenn du kraftlos durch dein Leben gehst? ziellos, sinnlos durch dein Leben gehst, dann bedenke dies. Au\u00dferhalb von Christus gibt es keinen Segen. Au\u00dferhalb von Christus gibt es keine Kraft. Au\u00dferhalb von Christus gibt es keine Vergebung deiner S\u00fcnden. All das, wie er der <b>Epheserbrief<\/b> es wiederholt, sagt, ist in Christus. So kehre um von deinen S\u00fcnden und glaube an den Herrn Jesus Christus. Er vergibt dir deine S\u00fcnden, er schenkt dir ewiges Leben und er gibt dir unendlich gro\u00dfe Kraft f\u00fcr dein Leben hier. Und es ist Kraft nicht nur, damit wir hier dienen und leben, es ist Kraft, die uns festh\u00e4lt. Kraft, mit der er uns bewahrt. M\u00f6ge seinem Namen alle Ehre zuteil werden. Amen.<\/p>\n<p>Lass uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, welch immens gro\u00dfe Kraft hast du wirksam werden lassen, als du den Gott den Gottmensch, aber auch den Menschen, Jesus Christus, aus dem Toten auferweckt hast und ihn erh\u00f6ht hast zu deiner Rechten, hoch \u00fcber jede Gewalt. Hoch \u00fcber jede Autorit\u00e4t und jede Kraft. Gro\u00dfer Vater, wir preisen dich daf\u00fcr und wir bitten dich darum: lass uns erkennen. Lass uns nicht im Finstern tappen. Unsere S\u00fcnde, unsere Begierden, sie blenden uns, sie sto\u00dfen uns in Finsternis. Faulheit, unsere Nachl\u00e4ssigkeit, unsere mangelnde Hingabe und unsere mangelnde Gemeinschaft mit dir, sie verblendet uns so oft. Unsere Gef\u00fchle, unsere eigenen Gedanken, sie verblenden uns. So bitte ich dich, Vater, f\u00fcr uns, f\u00fcr mich, f\u00fcr diese Geschwister hier. Erleuchte die Augen ihres Herzens. Schenk ihnen Licht zu erkennen, wie gro\u00df diese Kraft ist, was die Gr\u00f6\u00dfe, \u00fcberragende Gr\u00f6\u00dfe dieser Kraft ist. Vater, ich bitte dich, lass uns jeden von uns auf Christus schauen. T\u00e4glich auf Christus schauen, ihn erkennen, ihn sehen in deinem Wort. Lass uns im Gebet die Gemeinschaft mit dir suchen. Und auch im Gebet, durch das Gebet, auf Christus schauen. Vater, wir bitten dich darum, mit jedem hier, dass du es m\u00f6glich machst, dass du ihm diese Kraft zu erkennen gibst und diese Kraft wirksam werden l\u00e4sst in jedem Leben von diesen Geschwistern. Vater, ich bitte dich darum. Lass uns nicht schwach, lass uns nicht besiegt und \u00fcberw\u00e4ltigt. Lass uns nicht niedergeschlagen durch unser Leben hier f\u00fchren. Christus hat den Sieg errungen. Und wir haben Anteil an seinem Sieg. Lass uns siegreich durch unser Leben gehen. Lass uns ermutigt und voller Kraft durch unser Leben gehen. Du hast uns zu mehr berufen als einfach nur. Niedergeschlagen auf dieser Erde zu wandeln, ohne Kraft auf dieser Erde zu wandeln. Du hast uns so viel mehr geschenkt. Unsere Berufung ist so viel h\u00f6her. Die Hoffnung, die wir haben, ist so viel erhabener. Das Geschenk von Christus, das du der Gemeinde geschenkt hast, ist so viel kostbarer, als dass wir hier so kraftlos durch unser Leben laufen. Bewahre uns davor. Und schenke uns Erkenntnis \u00fcber diese Kraft. Du, der du ein gutes Werk in uns begonnen hast, m\u00f6gest du es gut zu Ende bringen, indem du diese Kraft in uns wirksam werden l\u00e4sst. Nimm Ablenkungen von uns, die uns von dieser Kraft und die uns von der Person Christi abwenden. Weltliche Freuden, weltliche Besch\u00e4ftigungen, die uns ablenken, beh\u00fcte uns davor und nimm sie weg, wenn sie uns ablenken. Ich bitte dich darum, Vater, schenk uns die Hingabe. Auf Christus zu schauen und von ihm erf\u00fcllt zu sein, sodass wir diese Kraft erkennen und diese Kraft in uns wirksam werden kann. Im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn verherrlicht werden. Wir machen in unserer fortlaufenden Betrachtung des Lukasevangeliums eine kleine Pause zum Sommer und m\u00f6chten uns in dieser Sommerpause unterschiedliche Texte anschauen. Und den Text, den wir uns heute anschauen m\u00f6chten, ist aus dem Epheserbrief, Kapitel 1. Und ich m\u00f6chte die Verse 15 bis 23 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"template":"elementor_theme","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"wpfc_preacher":[7],"wpfc_sermon_series":[18],"wpfc_sermon_topics":[],"wpfc_bible_book":[19],"wpfc_service_type":[],"class_list":["wpfc_preacher-john-wesley-benjamin","wpfc_sermon_series-die-gebete-des-epheserbriefes","wpfc_bible_book-epheser","wpfc-sermon-single","post-2092","wpfc_sermon","type-wpfc_sermon","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Kraft Gottes f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen | Soli Deo Gloria<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Gottes \u00fcberragende Kraft wirkt in jedem Gl\u00e4ubigen \u2013 dieselbe Kraft, die Christus von den Toten auferweckt und erh\u00f6ht hat (Epheser 1:15-23).\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Kraft Gottes f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen | Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Gottes \u00fcberragende Kraft wirkt in jedem Gl\u00e4ubigen \u2013 dieselbe Kraft, die Christus von den Toten auferweckt und erh\u00f6ht hat (Epheser 1:15-23).\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-10-08T07:25:09+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\\\/\",\"name\":\"Die Kraft Gottes f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen | Soli Deo Gloria\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2025-10-01T07:40:25+00:00\",\"dateModified\":\"2025-10-08T07:25:09+00:00\",\"description\":\"Gottes \u00fcberragende Kraft wirkt in jedem Gl\u00e4ubigen \u2013 dieselbe Kraft, die Christus von den Toten auferweckt und erh\u00f6ht hat (Epheser 1:15-23).\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Predigten\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Die Kraft Gottes f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\",\"name\":\"Soli Deo Gloria\",\"description\":\"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Kraft Gottes f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen | Soli Deo Gloria","description":"Gottes \u00fcberragende Kraft wirkt in jedem Gl\u00e4ubigen \u2013 dieselbe Kraft, die Christus von den Toten auferweckt und erh\u00f6ht hat (Epheser 1:15-23).","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Die Kraft Gottes f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen | Soli Deo Gloria","og_description":"Gottes \u00fcberragende Kraft wirkt in jedem Gl\u00e4ubigen \u2013 dieselbe Kraft, die Christus von den Toten auferweckt und erh\u00f6ht hat (Epheser 1:15-23).","og_url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/","og_site_name":"Soli Deo Gloria","article_modified_time":"2025-10-08T07:25:09+00:00","twitter_card":"summary_large_image","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/","name":"Die Kraft Gottes f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen | Soli Deo Gloria","isPartOf":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website"},"datePublished":"2025-10-01T07:40:25+00:00","dateModified":"2025-10-08T07:25:09+00:00","description":"Gottes \u00fcberragende Kraft wirkt in jedem Gl\u00e4ubigen \u2013 dieselbe Kraft, die Christus von den Toten auferweckt und erh\u00f6ht hat (Epheser 1:15-23).","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-kraft-gottes-fuer-den-glaeubigen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Predigten","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Die Kraft Gottes f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/","name":"Soli Deo Gloria","description":"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"}]}},"sermon_audio":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sermons\/2025\/10\/SID4587910-SDG_2025-08-17_TASC_EPH_1_15-23_Deut_Die_Kraft_Gottes_fuer_den_Glaeubigen.mp3","sermon_audio_duration":"01:12:13","_views":"18","bible_passage":"Epheser 1:15-23","sermon_video_embed":"","sermon_video_url":"","sermon_bulletin":"","_featured_url":false,"sermon_date":1755423625,"_sermon_date_auto":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2092","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon"}],"about":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/wpfc_sermon"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2092\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2170,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2092\/revisions\/2170"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2092"}],"wp:term":[{"taxonomy":"wpfc_preacher","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_preacher?post=2092"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_series","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_series?post=2092"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_topics","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_topics?post=2092"},{"taxonomy":"wpfc_bible_book","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_bible_book?post=2092"},{"taxonomy":"wpfc_service_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_service_type?post=2092"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}