{"id":2106,"date":"2025-10-01T09:48:46","date_gmt":"2025-10-01T07:48:46","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2106"},"modified":"2025-10-07T09:25:58","modified_gmt":"2025-10-07T07:25:58","slug":"gottes-kraft-in-anspruch-nehmen-teil-2","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/gottes-kraft-in-anspruch-nehmen-teil-2\/","title":{"rendered":"Gottes Kraft in Anspruch nehmen, Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus, m\u00f6ge der Name unseres Herrn verherrlicht werden. Schlagen wir den Text f\u00fcr die heutige Predigt auf und lesen <b>Epheser Kapitel 3, die Verse 14 bis 21<\/b>. Epheserbrief, Kapitel drei, die Verse vierzehn bis einundzwanzig.<\/p>\n<p>\u201eDeshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, von dem jede Vaterschaft in den Himmeln und auf Erden benannt wird. Er gebe euch, nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft gest\u00e4rkt zu werden, durch seinen Geist an dem inneren Menschen, dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohnt und ihr in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet seid, damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen v\u00f6llig zu erfassen, was die Breite und L\u00e4nge und H\u00f6he und Tiefe ist. Und zu erkennen die die Erkenntnis \u00fcbersteigende Liebe des Christus, damit ihr erf\u00fcllt werdet zur ganzen F\u00fclle Gottes. Dem aber, der \u00fcber alles hinaus zu tun vermag, \u00fcber die Ma\u00dfen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gem\u00e4\u00df der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, der Vater, nach dem jede Vaterschaft benannt ist, sowohl im Himmel als auch auf Erden. So wie Paulus m\u00f6chten wir nun in unseren Herzen unsere Knie vor dir beugen. Vor diesem Text, dem der menschliche Verstand nicht gerecht werden kann. Wahrheiten, die unm\u00f6glich zu erfassen sind, vollst\u00e4ndig zu erfassen sind. Tiefe und Reichtum und Einblick in das Reichtum deines Wesens, deiner Liebe, deiner Herrlichkeit, die wir versuchen zu verstehen, zu versuchen zu ergreifen. Und wir tun es auch, aber wir werden niemals das Ende des Fasses erreichen. Es ist eine Quelle, deren Tiefe unendlich ist, aus der wir sch\u00f6pfen und sch\u00f6pfen und sch\u00f6pfen k\u00f6nnen, und das Wasser wird niemals ausgehen. Wir bitten dich, Vater, dass du in dieser Stunde nun uns den Geist schenkst, die Haltung schenkst, m\u00f6glich aufmerksam zu sein auf das Wort, das verk\u00fcndet wird, dein Wort, deine heiligen Worte, die verk\u00fcndet werden. M\u00f6gest du in dieser Gemeinde auch zu dieser Stunde verherrlicht werden und schenke uns ein betendes Herz, indem wir auf dein Wort h\u00f6ren. M\u00f6ge durch dieses Wort dein Geist in unseren Herzen wirken, und m\u00f6gen wir ver\u00e4ndert werden, gest\u00e4rkt werden, und m\u00f6gen wir alle gemeinsam das erkennen, was unergr\u00fcndlich ist. M\u00f6gen wir alle gemeinsam als Heilige zur ganzen F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt werden. Dir sei alle Ehre. Und wir bitten dich, segne diese Stunde. Im Namen deines Sohnes, Jesus Christus. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne.<\/p>\n<p>Seit einiger Zeit besch\u00e4ftigt uns das Bild eines Mannes, der auf einer Schiffsreise ist. Der das letzte seines Geldes ausgegeben hat, damit er von Europa in die USA \u00fcber das Schiff verreisen kann. Weil er sein letztes Geld ausgegeben hat, um sich das Ticket zu besorgen, die Fahrkarte zu besorgen, konnte er sich die Speisen im Schiff nicht leisten und musste sich vom N\u00f6tigsten versorgen. Bis ein Passagier zu ihm kam und ihm offenbart hat, dass alle Speisen bereits in der Fahrkarte enthalten sind. Er hat wochenlang fast verhungert, obwohl er die ganze Zeit Zugriff zu all den Speisen auf der Schifffahrt hatte.<\/p>\n<p>Was macht nun der Mann, der nach wochenlangem Hungern erkannt hat, dass seine Fahrkarte bereits alle Speisen auf dem Schiff mit einschlie\u00dft? Geht er nun endlich in den Speisesaal und bedient sich am Buffet? Wie macht er das? Wie macht er sich die zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen zunutze? Wie kann er sich mit den Speisen st\u00e4rken und so mit voller Energie und voller Kraft sein Reiseziel erreichen?<\/p>\n<p>Diese Idee, diese Illustration begleitet uns durch diese quasi Miniserie, die wir \u201eDie Gebete des Epheserbriefes\u201c nennen k\u00f6nnen. Denn wir haben n\u00e4mlich erkannt, dass Gl\u00e4ubige gro\u00dfe Kraft in Christus besitzen. W\u00e4hrend wir Gl\u00e4ubigen oft kraftlos, energielos und verschmachtet durch unser Leben wandeln, steht uns gro\u00dfe Kraft zur Verf\u00fcgung. Das haben wir im Gebet von Epheser 1 gesehen: Auferstehungskraft, die Jesus Christus aus den Toten auferweckt hat und an die absolute Spitze aller Macht erhoben hat. Haben wir gesehen in Vers 1, 18 bis 23.<\/p>\n<p>Durch unsere Erl\u00f6sung in Christus wurden wir also nicht nur vor der H\u00f6lle und vor dem Zorn Gottes gerettet. Gott hat uns mit Kraft zum Leben, zur Herrlichkeit Gottes ausger\u00fcstet. Wir haben Zugang zum freigiebigen Buffet Gottes, einem Buffet, einem Mahl der Kraft. Dann haben wir vergangene Woche begonnen zu sehen, dass Paulus drei Kapitel lang dieses Eph\u00e4serbriefes, fast die H\u00e4lfte des Eph\u00e4serbriefes, damit besch\u00e4ftigt, damit verbringt, die Ressourcen, die wir in Christus haben, zu beschreiben. All die Speisen, die wir in Christus haben, all das, was uns Energie gibt, all das, was uns zur Verf\u00fcgung steht in Christus, was uns geschenkt ist in Christus, zu beschreiben.<\/p>\n<p>Und bevor er sich dann in Kapitel 4 den Aufforderungen widmet, f\u00fcr unser Leben im Lichte dieser Ressourcen, betet er f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen, dass sie diese Ressourcen, die Kraft, in Anspruch nehmen, dass der Motor gestartet wird und wir energievoll unser Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. So haben wir diese Predigt, die Reihe hei\u00dft \u201eDie Gebete des Epheserbriefes\u201c, die Predigt der vergangenen Woche und auch der heutige Titel ist <b>\u201eGottes Kraft in Anspruch nehmen.\u201c<\/b> In diesem Gebet von Paulus haben wir bereits gesehen: Paulus im Lichte all dieser Wahrheiten geht in die Knie vor Gott und bittet f\u00fcr Dinge, und f\u00fcr drei Dinge haben wir bereits, drei Dinge haben wir uns bereits angeschaut. Wir haben gesehen, diese drei Dinge h\u00e4ngen miteinander zusammen. Die Erf\u00fcllung des einen Anliegens hat das n\u00e4chste Anliegen sozusagen zur Folge. Und wir haben gesehen, diese drei Dinge, die wir uns bisher angeschaut haben, sind alles Dinge, die der Gl\u00e4ubige in gewisser Weise bereits hat, aber er soll darin wachsen.<\/p>\n<p>Die drei Punkte, die wir uns angeschaut haben letzte Woche, erstens: die Kraft im Inneren. Zweitens: die Herzensherrschaft Jesu. Und drittens: das Fundament der Liebe.<\/p>\n<p>Erst eins, die Kraft im Inneren. Was hatten wir uns angeschaut? Paulus betet daf\u00fcr, dass der innere Mensch durch den Geist mit Kraft gest\u00e4rkt wird. Wir haben gesehen, der innere Mensch ist unser wahres Ich, unsere Seele, unser Geist. Es ist, vor allem f\u00fcr uns Gl\u00e4ubige, ist das innere Ich neu geschaffen, die neue Natur in Christus. Und der innere Mensch muss stark sein. Der Heilige Geist wirkt durch das Wort Gottes und st\u00e4rkt so den inneren Menschen, sodass egal, was mit dem \u00e4u\u00dferen Menschen passieren w\u00fcrde, unserem Leib, unserem K\u00f6rper, der innere Mensch kann erfrischt sein, neu sein oder erneuert sein, stark sein, erquickt sein, so wie es Paulus im 2. Korintherbrief beschrieben hat. Wir haben erkannt: Mit einem schwachen inneren Menschen k\u00f6nnen wir kein heiliges Leben f\u00fchren. Wir k\u00f6nnen keine S\u00fcnden \u00fcberwinden, wir k\u00f6nnen keinen Versuchungen widerstehen, und mit einem schwachen inneren Menschen werden wir kein geistliches Wachstum erfahren. Und wir haben auch gesehen, wir k\u00f6nnen dem Wirken des Geistes ein Hindernis sein, wenn wir uns nicht dem Wort Gottes und der Gemeinschaft mit ihm widmen.<\/p>\n<p>Als Zweites haben wir gesehen, die Herzensherrschaft Jesu. Paulus bittet daf\u00fcr, dass Jesus Christus in unseren Herzen wohnt. Und wir haben gesehen, wir haben: Es gibt einen Unterschied dazwischen, in einem Herzen einfach zu sein oder im Herzen zu wohnen. Dort, wo wir wohnen, dort f\u00fchlen wir uns zu Hause. Dort richten wir es uns so ein, wie es uns gef\u00e4llt. Wir schmei\u00dfen Dinge heraus, die uns nicht gefallen, und richten all die Dinge ein, die uns gefallen. So soll Christus in unseren Herzen wohnen. Er soll zu Hause sein, sich niederlassen. Alle Bereiche unseres Herzens, alle Bereiche unseres Lebens, unseres Denkens sollen von ihm bewohnt und dadurch beherrscht werden. Es geht darum, dass er Zugriff hat auf jeden Bereich unseres Herzens und dass alles, was er in unserem Herzen vorfindet, ihm wohlgef\u00e4llig sein soll. Es geht ganz klar um Heiligung. Unser Herz soll gereinigt werden von allem Schmutz der S\u00fcnde und Begierde. Unser Herz soll ausstr\u00f6men des Wesen Christi: Heiligung und Liebe.<\/p>\n<p>Und genau darum betet Paulus als drittes. Wie gesagt, die h\u00e4ngen miteinander zusammen. Wenn Christus in unseren Herzen wohnt, wird seine Natur mehr und mehr uns beeinflussen und unsere Natur wird mehr und mehr seiner Natur \u00e4hnlicher. Wir sollen in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet sein. Selbstlose, aufopfernde, vergebende, sanftm\u00fctige Liebe soll alles Denken, Reden und Tun durchstr\u00f6men.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chten wir das Gebet fortsetzen und kommen zum n\u00e4chsten \u201ehina.\u201c Wenn ihr euch erinnert, habe ich euch gesagt, dass es im Griechischen hier diese <b>\u201ehin-ne\u201c-Konstruktionen<\/b> gibt, also diese \u201esodass-\u201c oder \u201edamit-Konstruktionen,\u201c die nat\u00fcrlich einen Zweck oder ein Resultat demonstrieren. Und jetzt kommt also, jetzt kamen also diese drei Dinge: der starke innere Mensch, Christus im Herzen wohnen und in Liebe gegr\u00fcndet und gewurzelt sein. Und jetzt kommt das <b>\u201ehin-ne\u201c<\/b>, jetzt kommt das \u201esodass.\u201c Wozu soll das f\u00fchren? Was soll das Resultat von Gl\u00e4ubigen sein, die einen starken inneren Menschen haben, wo Christus im Herzen wohnt und wo sie in Liebe gegr\u00fcndet und gewurzelt sind? Was ist das Resultat?<\/p>\n<p>Und wir sehen weitere drei Punkte heute. Theoretisch ist das erstens, aber im ganzen Gebet ist das das viertens.<\/p>\n<p>Viertens: <b>das gemeinsame Begreifen des Unbegreiflichen<\/b>. F\u00fcnftens: <b>die F\u00fclle des Unendlichen<\/b>. Und sechstens: <b>das Verm\u00f6gen des Unerdenklichen<\/b>.<\/p>\n<p>An diesen drei Stichpunkten k\u00f6nnt ihr erkennen, es geht um Unbegreifliches, es geht um Unendliches und es geht um Unerdenkliches. Die Tiefen, in denen wir uns heute begeben, sind Tiefen des Wesens und der F\u00fclle Gottes, die wir niemals aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Die Ewigkeit wird nicht genug sein, um die Dinge zu erkennen und zu verstehen und zu erfassen, vollst\u00e4ndig, die wir hier heute beschrieben werden. Am Ende dieser Predigt werden wir uns vermutlich, werden wir einiges verstanden haben, hoffentlich, aber wir werden immer noch nicht genug haben. Es wird sich immer noch so anf\u00fchlen, als h\u00e4tten wir lediglich an der Oberfl\u00e4che von dem gekratzt, was hier beschrieben wird. Es geht um Unbegreifliches, Unendliches und Unerdenkliches.<\/p>\n<p>Kommen wir also zum ersten Punkt f\u00fcr heute und dem vierten Punkt in diesem Gebet: <b>das gemeinsame Begreifen des Unbegreiflichen.<\/b> Vers 18: \u201edamit ihr imstande seid, mit allen Heiligen v\u00f6llig zu erfassen, was die Breite und L\u00e4nge und H\u00f6he und Tiefe ist.\u201c \u201eDamit\u201c: hier haben wir dieses \u201ehin-ne.\u201c Also, was ist das Resultat, wohin soll das hingehen? Was ist der Zweck von Menschen, die einen st\u00e4rkeren inneren Menschen haben, in denen Christus im Herzen wohnt und die in Liebe gegr\u00fcndet und gewurzelt sind? Worum geht es? \u201eDamit,\u201c was ist das Resultat? \u201eIhr imstande seid.\u201c Es geht also darum, dass wir durch diese Dinge, das Resultat von diesen drei Dingen, soll sein, dass wir zu etwas f\u00e4hig sind. Wir sollen <b>imstande<\/b> sein.<\/p>\n<p>Das Wort \u201eimstande\u201c impliziert nat\u00fcrlich, dass es sich um eine gro\u00dfe oder schwierige Aufgabe handelt. Also, wir sollen imstande sein, f\u00e4hig sein oder Kraft haben, um diese schwere Sache, um zu dieser schweren Sache f\u00e4hig zu sein. Und wozu sollen wir f\u00e4hig sein? \u201eDamit ihr imstande seid, zu erfassen.\u201c Es geht also darum, dass wir f\u00e4hig sind, etwas zu erfassen. Und das Wort <b>erfassen<\/b> ist auch ein starkes Wort. Es bedeutet, etwas vollst\u00e4ndig zu ergreifen. Das Wort, das hierf\u00fcr \u201eerfassen\u201c verwendet wird, wird in den Evangelien verwendet, um zu beschreiben, wie ein D\u00e4mon, ein unreiner Geist, einen Menschen ergreift. Und wir k\u00f6nnen uns vorstellen, wenn ein unreiner Geist einen Menschen ergreift, besitzt, dann nimmt er vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber diesen Menschen. Wir kennen die Beispiele aus den Evangelien, wie Menschen hin- und hergezerrt werden, sich selbst wehtun und Schaden hinzuf\u00fcgen, wenn sie besessen sind. Sie verlieren jegliche Kontrolle \u00fcber sich selbst. Und die Idee ist, dass wir imstande sein sollen, also f\u00e4hig sein sollen, etwas voll und ganz zu erfassen. Ja, der unreine Geist macht sich diesen Menschen zu eigen, sozusagen. Wenn man das parallel hier sieht, dann k\u00f6nnten wir sagen, wir sollen das, was hier beschrieben wird, uns zu eigen machen, voll und ganz umfassen, erfassen und uns zu eigen machen. Wir sollen also imstande sein, f\u00e4hig sein, etwas v\u00f6llig\u2014es steht ja auch nicht nur zu erfassen, sondern <b>v\u00f6llig zu erfassen<\/b>. Und das sollen wir nicht allein tun, sondern wir sollen es tun <b>\u201emit allen Heiligen.\u201c<\/b> Und das ist ein so wichtiges Element.<\/p>\n<p>Bisher die Dinge soll jeder von uns einzeln machen. Jeder von uns pers\u00f6nlich muss einen inneren, starken Menschen haben. Jeder von uns pers\u00f6nlich soll Jesus im Herzen wohnen haben. Jeder von uns soll pers\u00f6nlich in Liebe gewurzelt sein. Und das alles sollen wir tun, nicht damit wir alle einzeln und jeder f\u00fcr sich etwas erkennen. Nein, jeder soll pers\u00f6nlich in seinem Leben diese Dinge entwickeln, und das Ziel ist, dass wir dann gemeinsam etwas erfassen mit allen Heiligen.<\/p>\n<p>Und die Abfolge ist hier so wunderbar. Liebe Geschwister, ich kann nicht euren inneren Menschen st\u00e4rken. Ich kann nicht verursachen, dass Jesus in euren Herzen wohnt. Ich kann nicht daf\u00fcr sorgen, dass ihr in Liebe gegr\u00fcndet und gewurzelt seid. Ja, die Gemeinde und die Predigt oder diese Dinge tragen ihren Beitrag dazu, aber wenn dein innerer Mensch nur durch die Predigt am Sonntag gest\u00e4rkt wird, ist das wie eine w\u00f6chentliche Reanimation eines fast gestorbenen, toten inneren Menschen, fast toten. Nein, du musst dich mit dem Wort Gottes f\u00fcllen. Du musst in der Heiligung k\u00e4mpfen und vorangehen und Christus die Bereiche deines Lebens \u00f6ffnen, sodass er herrschen kann, Bu\u00dfe tun von deinen S\u00fcnden und hin zur Heiligkeit laufen und streben. Du musst dich mit der Liebe Gottes besch\u00e4ftigen und darauf dich pr\u00fcfen, wie diese Liebe in deinem Denken, in deinem Reden, in deinem, in deinem Denken, Reden und Handeln herausstr\u00f6men kann als Grundlage f\u00fcr all dein Handeln. Ja, die Gemeinde hilft, aber das musst du auch in deinem pers\u00f6nlichen Wandel mit Christus machen durch die Kraft des Geistes, mit dem Wort Gottes in deinem pers\u00f6nlichen Wandel.<\/p>\n<p>Aber jetzt kommen wir zu etwas, was alleine nicht m\u00f6glich ist. Es ist alleine nicht m\u00f6glich, das zu erfassen, was hier beschrieben wird als alleiniger, einzelner pers\u00f6nlicher Christ. Es ist mit ihr nicht erreicht. Und es ist so ein wundersch\u00f6nes Bild. Stellt euch vor, die Gemeinde als einen Ort, wo jeder Einzelne, stellt euch diesen Gottesdienst vor am Sonntag, aber in der vergangenen Woche, seit dem vergangenen Sonntag, jeden Tag hat jeder Bruder, jede Schwester sich einzeln, sich pers\u00f6nlich am inneren Menschen gest\u00e4rkt, Christus in seinem Herzen wohnen lassen und ist in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet durch das Wort Gottes, durch das Nachsinnen, Auswendiglernen, Beten, durch Heiligung, durch Kampf mit S\u00fcnde und \u00dcberwindung von S\u00fcnde, durch Widerstehen von Versuchungen. Und dann kommen wir hier alle zusammen.<\/p>\n<p>Dann kommen wir hier alle zusammen, um das zu tun, was wir alleine unter der Woche nicht schaffen k\u00f6nnen, um das zu tun, was wir nur gemeinsam schaffen k\u00f6nnen. Das ist das Bild, das ist die Abfolge, die hier zusammengebracht wird. Das ist dieses \u201edamit,\u201c diese <b>hin-ne-Konstruktion<\/b>, die sagt, jeder Einzelne, und dann das Resultat ist: Dann kommen jeder einzelne mit gest\u00e4rktem inneren Menschen, mit Christus im Herzen wohnen, mit Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet, komm zusammen und tun das, was wir alleine nicht zu tun imstande sind. Es ist wie jedes, es ist wie die Gemeinde wird mit einem Leib verglichen. Es ist ein Leib, wo jedes einzelne Glied gest\u00e4rkt und gegr\u00fcndet ist und dann kommen alle Glieder zusammen, um gemeinsam zu wachsen. In Vers 2 haben wir bereits gesehen, hei\u00dft es in 20 bis 22, dass wir aufgebaut sind auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist. Und dann in ihm zusammengef\u00fcgt w\u00e4chst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn. Und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist. Es wird das Bild eines Tempels verwendet, der aus einzelnen Steinen besteht und so zu einer Behausung Gottes wird. 1. Petrus Kapitel 2, 4 und 5 verwendet ein sehr \u00e4hnliches Bild.<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>Petrus Kapitel 2, Verse 4 und 5: \u201eZu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserw\u00e4hlt, kostbar, lasst euch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, Gott hoch willkommen durch Jesus Christus.\u201c Stell dir vor, ein Haus, stell dir vor, einzelne Steine, die lebendig sind, die kr\u00e4ftig sind, die gegr\u00fcndet sind und die dann St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zusammenkommen, um einen wunderbaren Palast zu bauen, um ein wunderbares Haus zu bauen, ein Haus, ein Tempel Gottes zu seiner Ehre. Das ist die Gemeinde.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir sollen lebendige, vom Geist gest\u00e4rkte Steine sein. Aber ein Stein, so lebendig er auch sein m\u00f6ge, verpasst seinen Zweck, wenn er sich nicht zum geistlichen Haus aufbauen l\u00e4sst. Unser geistliches Wachstum, unser christliches Leben ist nicht nur um uns selbst willen. Unser pers\u00f6nliches geistliches Wachstum soll einen gemeinsamen Zweck erf\u00fcllen. Der Gl\u00e4ubige ist nicht dazu bestimmt, alleine auf dieser Erde zu wandeln. Und der Gl\u00e4ubige wird niemals alles in Anspruch nehmen, was Gott ihm zur Verf\u00fcgung gestellt hat, wenn er sich nicht den Heiligen in Form der Ortsgemeinde anschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Ein Christ, der lediglich f\u00fcr sich selbst lebt und sich weigert, sich einer Gemeinde anzuschlie\u00dfen, lebt im Ungehorsam zur Schrift. Er ist nicht nur selbsts\u00fcchtig und lebt in dieser S\u00fcnde, er raubt sich selbst der Ressourcen, die er nur mit den Heiligen zusammen in Anspruch nehmen kann. Es ist wie ein Mann, der Mann im Schiff, der nun Zugriff hat auf das Buffet, auf den Speisesaal, aber er bedient sich nur einem geringen Anteil des Essens, weil zum anderen Anteil des Essens, zum anderen Teil des Speisesaals, kommt er nur, wenn er auch mit den anderen G\u00e4sten Gemeinschaft hat, wenn er mit den anderen G\u00e4sten zusammen ist. Mit allen Heiligen zusammen, nat\u00fcrlich schlie\u00dft das alle Gl\u00e4ubigen weltweit ein, aber praktisch umgesetzt wird das in der \u00f6rtlichen Gemeinde.<\/p>\n<p>Du m\u00f6chtest dein Lebensziel, deinen Zweck als Gl\u00e4ubiger erf\u00fcllen, voll und ganz aussch\u00f6pfen? Es geht nicht ohne die Gemeinde. Was sollen wir mit allen Gl\u00e4ubigen gemeinsam, mit allen Heiligen gemeinsam erfassen? Was sollen wir so v\u00f6llig erfassen? <b>\u201eDie Breite und L\u00e4nge und H\u00f6he und Tiefe.\u201c<\/b> Die Frage, die sich nat\u00fcrlich stellt, ist, die Breite von was? Die L\u00e4nge von was? Die H\u00f6he von was? Die Tiefe von was? Ein Hinweis hier in der Tamilischen Bibel ist hier bereits Liebe gegeben, also die Breite, L\u00e4nge, H\u00f6he, Tiefe der Liebe Christi. Aber im urspr\u00fcnglichen Text ist Liebe hier in diesem Vers noch nicht drinnen, in diesem Vers, in diesem Vers, Vers 18, sondern erst in Vers 19.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re nicht falsch, wenn wir hier von diesen Dimensionen reden: H\u00f6he, Breite, Tiefe und L\u00e4nge, dass es sich um die Dimensionen der Liebe Christi handelt. Das w\u00e4re nicht falsch. Ich glaube, das w\u00e4re auch ein angemessenes Verst\u00e4ndnis. Aber die Tatsache, dass es hier nicht explizit dasteht, dass es um die Dimension der Liebe Christi geht, gibt mir den Eindruck, dass es offener ist. N\u00e4mlich um die unbegrenzten Dimensionen von Gott selbst: Was die Breite, die L\u00e4nge, die H\u00f6he und die Tiefe des Wesens Gottes selbst ist, seiner Liebe, seines Ratschlusses, des Geheimnisses des Christus, was hier im Epheserbrief uns dargelegt wird. All diese Dinge k\u00f6nnen hier eingeschlossen werden.<\/p>\n<p>Vor allem im Zusammenhang des Epheserbriefes sind diese Dimensionen, Breite, L\u00e4nge, H\u00f6he und Tiefe, so deutlich. Was sind die Dimensionen, was sind die Breite, die L\u00e4nge und die Tiefe und die H\u00f6he, die wir im Epheser-Brief sehen? Des Ratschlusses Gottes, des Geheimnisses des Christus, des Wesens Gottes durch dir das Heil in Christus Jesus. Lasst uns das mal anschauen, und das ist etwas, so wird ja ganz oft, werden diese vier Dimensionen oft auch ausgelegt.<\/p>\n<p><b>Die Breite<\/b>. Breite, wenn wir an Breite denken, dann denken, vermittelt das ein Bild von etwas Umfassendem, einschlie\u00dfendem, wenn etwas breit ist, dann versuchen wir, unsere H\u00e4nde voneinander zu entfernen und etwas einzuschlie\u00dfen. Wir reden oft von der Breite eines Raumes, eines M\u00f6belst\u00fccks. Im Epheserbrief erkennen wir eine Breite. Wir erkennen sie in Kapitel 2, wie n\u00e4mlich in Christus Gott sowohl die nahen Juden als auch die fernen Heiden gerettet hat. Wir sehen die allumfassende Breite der Liebe, der Barmherzigkeit, des Ratschlusses, der, der, der, der, der, des Geheimnisses, dass Christus, das nicht nur auf die Juden beschr\u00e4nkt ist, sondern sich ausweitet in ihrer Breite und die Heiden mit einschlie\u00dft. In Epheser Kapitel 2, ab Vers 11, ist genau das ja beschrieben. Ab Vers 11: \u201eDie Nation in dem Fleisch nach, wir waren Unbeschnittene. Wir waren ohne Christus, wir waren fern vom B\u00fcrgerrecht Israels, Fremdling hinsichtlich der B\u00fcndnisse, fern von Gott und ohne Gott. Jetzt aber,\u201c Vers 13: \u201edie ihr einst fern wart, sind durch das Blut des Christus nahe geworden.\u201c Und wir sind nicht nur nahe geworden, \u201eer hat Juden und Heiden die zwei Friedensstiften in sich selbst zu einem neuen Menschen geschaffen und in einem Leib mit Gott vers\u00f6hnt.\u201c Vers 17: \u201eund er kam und hat Frieden verk\u00fcndigt, euch den Fernen und Frieden den Nahen.\u201c Die Fernen, die Heiden, die fern von Gott waren, die Nahen, die Juden, die nah, zumindest oberfl\u00e4chlich, an Gott waren. Es geht um Gottes Herz, das so unvorstellbar breit ist, dass alle Nationen darin enthalten sind, sowohl Heiden als auch Juden. So dass es hei\u00dft, wie in R\u00f6mer 10: \u201eDenn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr \u00fcber alle und er ist reich f\u00fcr alle, die ihn anrufen, denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.\u201c<\/p>\n<p>Dann haben wir <b>die L\u00e4nge<\/b>. Was f\u00fcr eine L\u00e4nge k\u00f6nnten wir denn im Epheserbrief sehen? Wir k\u00f6nnen die L\u00e4nge der Zeit nehmen, die im Epheserbrief beschrieben wird. Wo begann alles? Epheser 1, Vers 4 sagt: \u201eWie er uns in ihm auserw\u00e4hlt hat vor Grundlegung der Welt.\u201c Das Geheimnis des Christus, die Liebe des Christus, das Wesen, das im Heilsplan Gottes, im Ratschluss Gottes hier offenbart wird, hatte seinen Beginn in der Ewigkeit, ewigen Vergangenheit. In der ewigen Vergangenheit, da begann es. Und wie lang, wie weit geht sie? Epheser 2, Vers 7, Vers 6 lies dazu f\u00fcr Kontext: \u201eEr hat uns mit auferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt, in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den \u00fcberragenden Reichtum seiner Gnade in G\u00fcte an uns erweist in Christus Jesus.\u201c Was in der ewigen Vergangenheit begann, endet, und man kann eigentlich nicht sagen endet, weil es endet ja gar nicht, geht bis in die ewige Zukunft hinein. Ewige Vergangenheit, ewige Zukunft, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist die L\u00e4nge, die Spanne, von der hier die Rede ist. Ist dir bewusst, dass Gott dich gerettet hat, damit er von Ewigkeit zu Ewigkeit seine Gnade an dir demonstrieren kann?<\/p>\n<p>Die Breite, die L\u00e4nge, <b>die H\u00f6he<\/b>. Die H\u00f6he als Dimension ist uns klar im Eph\u00e4serbrief geschildert. Wir sind n\u00e4mlich gesegnet mit allen geistlichen Segnungen, mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt. Hei\u00dft es in Kapitel 1, Vers 3. In Kapitel 2, Vers 6 hei\u00dft es, \u201eer hat uns mit auferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt.\u201c Wir wurden bereits in Gottes Gegenwart mit Christus versetzt. In unserer Position sind wir bereits so hoch mit Christus in seiner H\u00f6he, und es wird eines Tages in Realit\u00e4t offenbart werden.<\/p>\n<p><b>Die Tiefe<\/b>, was ist die Tiefe, die wir im Epheser-Brief sehen? Vom Wesen Gottes im Heilsplan, seines Ratschlusses, seiner Liebe und des Geheimnisses des Christus. Die Tiefe, in der wir uns befanden, als Christus hinabkam, um uns zu retten. Epheser 2, 1 bis 3 beschreibt, dass wir tot waren in unseren Vergehungen, wandelten dem Zeitlauf dieser Welt gem\u00e4\u00df und gem\u00e4\u00df dem F\u00fcrsten der Macht der Luft. Wir waren Kinder des Zorns und wandelten nach allen Begierden unseres Fleisches. Und Gott hat sich, Christus, hat sich in diese Schlucht hinabbegeben. Aus dieser Tiefe hat Christus uns gerettet und uns in unendliche H\u00f6hen der Himmelswelt versetzt.<\/p>\n<p>Was sollen wir also erfassen? Wir sollen das Heil in Christus, das Wesen Christus, Christi und die unendlichen Dimensionen des Geheimnisses, das Christi, erfassen. Wenn wir hier also zusammenkommen, gemeinsam mit allen Heiligen, sollen wir die unbegrenzte F\u00fclle und Tiefe der \u00fcberragenden Sch\u00f6nheit der Person Jesu Christi erkennen: Die ewigen Dimensionen unseres Heils. Ist es nicht zu wunderbar, dar\u00fcber nachzudenken? Wie f\u00e4llt nicht alles Tempor\u00e4re, was uns hier auf dieser Erde passiert? F\u00e4llt das nicht flach, wenn wir \u00fcber die ewigen Dimensionen Gottes nachdenken? Das Heil, das uns von aller Tiefe, von der tiefsten Tiefe der S\u00fcnde und auf dem Weg zur H\u00f6lle in aller h\u00f6chsten H\u00f6hen versetzt hat. Die Breite der Liebe Christi, die uns, die wir fern waren, nahegebracht hat. R\u00f6mer 11,33, 1133 sagt: \u201eWelch Tiefe das Reichtum, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes, wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufsp\u00fcrbar seine Wege.\u201c Das ist der gemeinsame Segen, den wir als Heilige teilen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Das Ziel ist, dass jeder von uns, mit starkem inneren Menschen, mit Christus im Herzen wohnend, in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet, dann zusammenkommen, um gemeinsam diese Dimensionen zu erkennen und uns zu eigen zu machen. Und es h\u00f6rt nicht auf, wir sollen noch etwas gemeinsam tun. Wir reden ja \u00fcber das Ergreifen, das Unbegreifliche.<\/p>\n<p>Vers 19: \u201eUnd zu erkennen die die Erkenntnis \u00fcbersteigende Liebe des Christus, damit ihr erf\u00fcllt werdet zur ganzen F\u00fclle Gottes.\u201c Wir sollen also erfassen die unendlichen Dimensionen Gottes, seines Heilsplans, seines Wesens. Und nun sollen wir erkennen, verstehen, lernen: <b>\u201eDie Erkenntnis \u00fcbersteigende Liebe des Christus.\u201c<\/b> Ist das nicht ein Widerspruch? Wie soll man etwas erkennen, das die Erkenntnis \u00fcbersteigt? Hier versagt jedes Vorstellungsverm\u00f6gen. Das Erkenntnis der Liebe Christi kann vom rein menschlichen Verstand niemals voll und ganz erfasst werden. Deswegen habe ich vom Unbegreiflichen geredet, das Begreifen des Unbegreiflichen. Sie ist zu gro\u00df, zu tief, zu weit. Die Liebe Christi sprengt die Grenzen des menschlichen Verstandes. Nur der Geist Gottes kann diese Erkenntnis schenken. Und das selbst: Wir werden nie aufh\u00f6ren, diese Liebe zu erkennen. Liebe Geschwister, wir werden Ewigkeit zu Ewigkeit verbringen, diese Liebe zu erkennen, aber wir werden niemals aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Sehen wir wieder die Kette: Der Geist muss wirken, damit wir die Liebe erkennen. Daf\u00fcr braucht er das Wort. Wir m\u00fcssen uns mit dem Wort reichlich f\u00fcllen, damit er den inneren Menschen st\u00e4rken kann. Damit Christus in unseren Herzen wohnen kann und sein Wesen unser Herz einnehmen kann, n\u00e4mlich Liebe. Und dann kommen wir zusammen mit allen Heiligen und erkennen die Dimensionen der Liebe Christi und seines Wesens. Was f\u00fcr eine gro\u00dfe Liebe! Sie \u00fcbersteigt Erkenntnis. Keine Beschreibung wird ihr gerecht, keine Illustration kann sie erfassen, diese Liebe. Ich m\u00f6chte ein Element dieser Liebe mit euch betrachten, um einfach zumindest anzufangen, uns eine Vorstellung von dem zu geben, wie gro\u00df diese Liebe ist. Johannes 15, Vers 9.<\/p>\n<p>Johannes Kapitel 15, Vers 9: \u201eWie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe.\u201c Das ist ein Vers, den kann man so schnell lesen, aber wir m\u00fcssen innehalten und ihn mal auf der Zunge zergehen lassen. \u201eWie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt.\u201c Also, wie der Vater Jesus Christus liebt, mit derselben Liebe, so liebt Christus uns, dich und mich. Ist uns das bewusst? Vater und Sohn, der Vater liebt den Sohn, es ist vollkommene, perfekte, absolute, heilige Liebe. Und mit derselben Liebe liebt Christus dich und mich. Brauchen wir noch eine bessere Beschreibung, um die Erkenntnis \u00fcbersteigende Liebe zu verstehen? Diese Liebe ist g\u00f6ttlich. Diese Liebe ist <b>intratrinit\u00e4r<\/b>, sozusagen. Innerhalb der Personen der Dreieinigkeit herrscht diese Liebe. Und mit dieser Liebe liebt uns Christus, mit der Liebe, mit der der Vater ihn liebt. Nur eine Illustration, um uns diese Liebe vor Augen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Ihr kennt die Szene bei der Gefangennahme von Jesus. Jesus wird gefangen genommen und Petrus hieb dem Diener, einem Diener, das Ohr ab. Jesus wehrt ihm, heilt das Ohr und sagt zu ihm, Matth\u00e4us 26, Vers 53: \u201eOder meinst du nicht, dass ich meinen Vater bitten k\u00f6nne und er mir jetzt mehr als zw\u00f6lf Legionen Engel stellen werde?\u201c Zw\u00f6lf Legionen. Eine Legion sind circa 5 bis 6, manchmal 7000 Soldaten. Zw\u00f6lf Legionen sind dementsprechend bis zu ca. 72.000 Engel. Wie viele Engel h\u00e4tten gereicht, um diese Schar von ein paar hundert Menschen zu erschlagen? Wahrscheinlich w\u00e4re ein Engel genug gewesen. Ein \u00fcbernat\u00fcrlicher, kraftvoller Engel w\u00e4re absolut genug gewesen. Wieso also zw\u00f6lf Legionen? Wieso 72.000 Legionen? Es ist ein Ausdruck der Liebe des Vaters f\u00fcr seinen Sohn. Es ging nicht darum, dass einfach nur das Mindeste seinem Sohn zur Seite zu stellen, um diese Menschen zu erschlagen. Es ging darum, seinem Sohn das aus Liebe alles zur Verf\u00fcgung zu stellen, was gar ist.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel: Denkt an die Sch\u00f6nheit der Sch\u00f6pfung. Wir wissen, dass alles in Christus und zu Christus hin geschaffen worden ist. Kolosser 1, Johannes 3, 1. Jede Sch\u00f6nheit, die du in der Sch\u00f6pfung siehst, ist ein Ausdruck der Liebe des Vaters f\u00fcr den Sohn. Und jetzt liest noch einmal Johannes 15, Vers 9. \u201eWie der Vater mich geliebt hat, so habe ich euch auch ich euch geliebt.\u201c Jetzt sinne \u00fcber diese Liebe nach, wie sehr der Vater den Sohn liebt. Und denke dar\u00fcber nach, dass Jesus dich mit derselben Liebe liebt. Wisst ihr, es ist genauso andersherum. Jesus liebt uns so, wie der Vater ihn liebt. Und der Vater liebt uns so, wie er Jesus liebt. Also, erst hie\u00df es, wie der Vater mich geliebt hat, habe ich euch geliebt. Also Jesus liebt uns so, wie der Vater ihn liebt. Und in Johannes 17, Vers 23 lesen wir. Johannes 17, Vers 23: \u201eIm Gebet von Jesus sagt er, ich in ihnen und du in mir, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.\u201c Der Sohn liebt uns so, wie der Vater ihn liebt, und der Vater liebt uns so, wie er den Sohn liebt, \u201eund sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.\u201c<\/p>\n<p>Siehst du die Erkenntnis \u00fcbersteigende Liebe des Christus? Seine bedingungslose, aufopferungsvolle, heilige, vollkommene Liebe. Seine Liebe ist so gro\u00df. Er wird dich nie versto\u00dfen. Egal, was du tust, egal, wie sehr du ihn betr\u00fcbst oder missachtest, wenn du in Christus Jesus bist, an seiner Liebe wird sich nichts \u00e4ndern. Keine Gewalt kann dich von seiner Liebe scheiden, hei\u00dft es in R\u00f6mer 8. Es gibt ein Lied, das hei\u00dft, \u201eOh the deep, deep love of Jesus\u201c &#8211; Oh, die tiefe, tiefe Liebe Christi, wo die Liebe Christi mit einem Ozean verglichen wird, so ein \u00dcberfluss, so reichlich erhaben, so massiv, grenzenlos. Ich wollte euch einfach ein paar Zeilen dieses Lieds vorlesen und ich habe, damit ihr hier mitlesen k\u00f6nnt, auch hier die erste und dritte Strophe hier drauf. Es hei\u00dft: \u201eOh die tiefe, tiefe Liebe Jesu, gewaltig, unermesslich, grenzenlos, frei. Rollt wie ein m\u00e4chtiger Ozean in ihrer ganzen F\u00fclle \u00fcber mich. Unter mir, um mich herum, ist der Strom seiner Liebe, der mich vorw\u00e4rts f\u00fchrt, nach Hause f\u00fchrt, zu seiner herrlichen Ruhe um.\u201c In der dritten Strophe hei\u00dft es dann: \u201eOh die tiefe, tiefe Liebe Jesu, die Beste aller Lieben. Sie ist ein riesiger Ozean voller Segen. Sie ist ein s\u00fc\u00dfer Hafen der Ruhe. O die tiefe, tiefe Liebe, Jesu! Sie ist f\u00fcr mich der Himmel aller Himmel, und sie erhebt mich zur Herrlichkeit, erhebt mich f\u00fcr alle Ewigkeit.\u201c Oh, die tiefe, tiefe Liebe Jesu.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir beginnen, \u00fcberhaupt diese Liebe zu erfassen? Ein Ozean. Um mich herum, unter mir, \u00fcber mir. Ein riesiger Ozean voller Segen. Ein s\u00fc\u00dfer Hafen der Ruhe. Wir haben so viel \u00fcber die Liebe Jesu geredet, und ich f\u00fchle mich absolut, als h\u00e4tten wir noch nichts angeschaut. Wir kratzen an der Oberfl\u00e4che von etwas, was unendlich, unbegreiflich ist.<\/p>\n<p>Kommen wir zum n\u00e4chsten Anliegen. F\u00fcnftens: <b>die F\u00fclle des Unendlichen.<\/b> Hier kommen wir zu der n\u00e4chsten \u201ehin-a\u201c-Konstruktion. Das finale Resultat, das letztendliche Ergebnis, <b>\u201edamit ihr erf\u00fcllt werdet zur ganzen F\u00fclle Gottes.\u201c<\/b> Das endg\u00fcltige Ziel dieser Liebe ist, dass wir erf\u00fcllt werden zur ganzen F\u00fclle Gottes. Achtet auf diese gro\u00dfartigen Worte. F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt werden, zur ganzen F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt werden. Gottes ganze F\u00fclle, die Idee der F\u00fclle vermittelt uns, da fehlt nichts. Es ist die vollkommene Vollst\u00e4ndigkeit. Es gibt nichts Vollkommeneres als die F\u00fclle Gottes. Gottes selbst genugsame F\u00fclle, er selbst, der alles in allen erf\u00fcllt, zu dieser hin werden wir erf\u00fcllt. Wir werden erf\u00fcllt zur ganzen F\u00fclle Gottes. Unvorstellbarerma\u00dfen.<\/p>\n<p>Das, wenn ich davon rede, zur ganzen F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt zu werden, es erinnert mich an die Szene, nachdem das Zelt der Begegnung oder der Tempel fertiggestellt wurde. 2. Mose Kapitel 40, nachdem Mose all das ganze Zelt aufgerichtet hatte, hei\u00dft das folgendes. 2. Mose Kapitel 40, 34 und 35: \u201eDa bedeckte die Wolke das Zelt der Begegnung, und die Herrlichkeit des Herrn erf\u00fcllte die Wohnung. Und Mose konnte nicht in das Zelt der Begegnung hineingehen, denn die Wolke hatte sich darauf niedergelassen, und die Herrlichkeit des Herrn erf\u00fcllte die Wohnung.\u201c So ist es auch, nachdem der Tempel fertiggestellt wurde. Also, das war 2. Mose 40, 34 bis 35. Das ist jetzt, jetzt kommt 1. K\u00f6nige 8, Verse 10 bis 11. 1. K\u00f6nige 8, Verse 10 bis 11, nachdem Salomo den Tempel fertiggestellt hatte: \u201eUnd es geschah, als die Priester aus dem Heiligen hinausgingen, da erf\u00fcllte die Wolke das Haus des Herrn. Und die Priester konnten wegen der Wolke nicht hinzutreten, um den Dienst zu verrichten, denn die Herrlichkeit des Herrn erf\u00fcllte das Haus des Herrn.\u201c Seht ihr das Bild einer F\u00fclle, wie Gottes Gegenwart, Gottes Pr\u00e4senz, dieses Geb\u00e4ude, das Zelt oder den Tempel, erf\u00fcllt, so erf\u00fcllt, dass die Leute nicht mal hereingehen k\u00f6nnen. Es nimmt alles ein. Die Leute k\u00f6nnen nicht reingehen, so voll ist dieses Geb\u00e4ude von der Pr\u00e4senz Gottes und von seiner Gegenwart. Das wird oft, Gottes Pr\u00e4senz wird oft seine <b>Shekina<\/b> genannt. Oder im Englischen sagt man oft <b>Shekina Glory<\/b>. Das bedeutet quasi die sichtbare Gegenwart Gottes. Die Herrlichkeit Gottes, wenn er unter den Menschen wohnt, was eben oft mit dem Zelt der Begegnung oder mit dem Tempel in Verbindung gebracht wird. Das ganze Geb\u00e4ude strahlt seine Herrlichkeit und seine Gegenwart aus. Gott war hier. Das ist offenbar. Hier ist Gottes Wohnst\u00e4tte unter den Menschen. Und der Ausdruck seiner Gegenwart str\u00f6mte aus der F\u00fclle dieses Geb\u00e4udes heraus. Und darum geht es hier, so m\u00f6gen wir durch pers\u00f6nliches geistliches Wachstum und mit dem Erfassen der Liebe und Wesen Christi, mit den Heiligen gemeinsam, wir sollen voll von Gott werden, seinem Wesen, seiner Herrlichkeit, seiner Pr\u00e4senz.<\/p>\n<p>Die Idee der F\u00fclle. Ich glaube nicht, dass wir als Menschen jemals Gottes F\u00fclle in dem Sinne besitzen werden, wie, dass wir voll und ganz mit Gott Volles Gottes F\u00fclle ganz erfassen werden oder ganz mit ihr gef\u00fcllt sein werden, dass es irgendwann zu Ende ist. Sondern es geht um die Richtung: Wir werden zur Gottes F\u00fclle hin erf\u00fcllt. Wir werden stets dahin erf\u00fcllen, wir werden mehr und mehr damit erf\u00fcllt. Das ist die Richtung. Wir werden dahingehend erf\u00fcllt. Das ist das Ziel vom geistlichen Wachstum. Das Ziel der Erkenntnis von der christlichen Liebe, dass wir von Gottes ganzer F\u00fclle erf\u00fcllt werden. Das bedeutet, dass Gottes Herrlichkeit von uns ausgestrahlt wird. Dass wir wie eines, wie der Mond sind, der reflektiert die Herde, das Licht der Sonne, wir reflektieren, erf\u00fcllt von Gottes Wesen, das Wesen Gottes. Was f\u00fcr ein Privileg. Liebe Geschwister, stell dir vor, wer bin ich, dass Gott in mir wohnt? Was f\u00fcr ein glorreiches Ziel, mit der ganzen F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt zu werden! Er, der Unendliche. Deswegen hei\u00dft es ja hier f\u00fcnftens: die F\u00fclle des Unendlichen. Er, der Unendliche, mit seiner ganzen F\u00fclle sollen wir erf\u00fcllt werden. Denn in Vers 1 hie\u00df es: \u201eder, der alles in allen erf\u00fcllt.\u201c Ich werde mit seiner ganzen F\u00fclle erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Liebe Schwester, lieber Bruder, liebe Schwester, dein Leben hat ein Ziel, eine Mission, ein Resultat, das angestrebt wird. Es ist kein 08\/15 allt\u00e4gliches Leben, wo wir einfach nur schlafen, essen, arbeiten und unserer Freizeit nachgehen. Es schl\u00e4uft einer Mission und einem Resultat entgegen, dass wir mit der ganzen F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt werden. Die Idee, F\u00fclle, es ist nicht damit getan, ein bisschen erf\u00fcllt zu sein. Es ist nicht damit erledigt, halb leer durch unser christliches Leben zu gehen. Die Idee der F\u00fclle beschreibt Vollst\u00e4ndigkeit. Dass es an nichts mangelt, an nichts fehlt. Es geht um gef\u00fcllt zu sein mit Kraft, mit der Kraft, mit dem Wesen und der Herrlichkeit Gottes.<\/p>\n<p>Eine andere Weise, wie wir uns das auch verstehen k\u00f6nnen, ist: Jesus wird die F\u00fclle der Gottheit genannt. Er in Kolosser 2 ist es, \u201ein ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit, leibhaftig.\u201c Mit der F\u00fclle Gottes k\u00f6nnen wir also auch verstehen, dass es um nichts anderes geht, das Christus und sein Wesen uns mehr und mehr \u00fcbernimmt. Das letztendliche Ziel ist also, dass wir Christus \u00e4hnlich werden. Das ist doch unser Ziel, oder? Dazu hat er uns doch erw\u00e4hlt und vorherbestimmt, heilig und tadellos zu sein. Das ist doch das Ziel der goldenen Kette der Erl\u00f6sung in R\u00f6mer 8: Dass wir verherrlicht werden, dass wir in das Bild seines Sohnes geformt werden. Er, der Erstgeborene, unter vielen Br\u00fcdern. Mit der F\u00fclle Gottes, ganz einfach gesagt, es geht um nichts anderes als Christus\u00e4hnlichkeit. Aber die Idee der F\u00fclle ist nicht dieser Kampf, wo wir st\u00e4ndig nur am Verlieren sind und halb schwach und leer durchs Leben geht. Es ist ein energisches Leben, das gef\u00fcllt ist, das gest\u00e4rkt ist am inneren Menschen, gewurzelt und gegr\u00fcndet ist. Seht die Sprache hier. Das ist kein, kein Gel\u00e4hmter, der hier beschrieben wird. Es ist ein aktiver, energetischer, gekr\u00e4ftigter Mensch, der alleine pers\u00f6nlich, aber dann auch mit den Heiligen zusammen, dieses glorreiche Ziel der Christus\u00e4hnlichkeit und der F\u00fclle Gottes nachstrebt.<\/p>\n<p>Viele reden davon, was gibt diese Philosophien, das Glas ist halb leer oder halb voll. Unser Glas ist voll, liebe Geschwister. Es gibt kein halb leer, es gibt kein halb voll, es gibt nur voll. F\u00fclle. Unendliche F\u00fclle. Das war f\u00fcnftens: die F\u00fclle des Unendlichen.<\/p>\n<p>Jetzt kommen wir zum sechsten: <b>das Verm\u00f6gen des Unerdenklichen.<\/b> Vers 20: \u201eDem aber, der \u00fcber alles hinaus zu tun vermag, \u00fcber die Ma\u00dfen mehr, als wir bitten oder denken, gem\u00e4\u00df der Kraft, die in uns wirkt.\u201c Das Verm\u00f6gen des Unendlichen, es geht ums Verm\u00f6gen. \u201eDer tun vermag.\u201c Und Paulus endet dieses Gebet mit einer, das nennt man <b>Doxologie<\/b>, einem Lobpreis, sozusagen. Ein Ausdruck von Anbetung. Er lobpreist und verherrlicht Gott. Das sehen wir in Vers 21 am Ende: \u201eIhm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.\u201c Aber wie beschreibt er diesen Gott, den er hier lobpreist? Das ist ja in Vers 20. Vers 21 ist der Lobpreis ausgesprochen. In Vers 20 wird der Gott beschrieben, den er lobpreist. Wie beschreibt er diesen Gott?<\/p>\n<p>Um das richtig erfassen zu wollen, m\u00f6chte ich die Bausteine Schritt f\u00fcr Schritt hinzuf\u00fcgen. Ich habe euch das \u00f6fter schon mal gesagt: Macht das mal, wenn ihr die Bibel liest und diese ganz vielen Beschreibungen habt. Reduziert es mal runter, bricht es runter auf die minimalste Beschreibung und dann f\u00fcgt einen Baustein nach dem anderen hinzu, um die Ma\u00dfe dieser Gr\u00f6\u00dfe zu erfassen. Was meine ich damit? Paulus h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen, erstens, \u201edem aber, der zu tun vermag, was wir erbitten.\u201c Das w\u00e4re also bedeutet, Gott ist f\u00e4hig, er ist in der Lage, das zu tun, worum wir bitten. Das w\u00e4re doch schon absolut ausreichend, wenn Gott das tun kann. Wenn er f\u00e4hig ist, imstande ist, das zu tun, wenn er vermag, das zu tun, was wir bitten. Das w\u00e4re doch schon wunderbar. Aber das ist ja nicht alles.<\/p>\n<p>Zweitens, also \u201edem, der zu tun vermag, was wir bitten,\u201c wir machen einen Baustein dazu. \u201eDem aber, der zu tun vermag, was wir erbitten <b>oder erdenken<\/b>.\u201c Gott ist f\u00e4hig, nicht nur das zu tun, was wir aktiv erbitten, sondern er ist f\u00e4hig, er vermag das zu tun, sogar das, was wir erdenken k\u00f6nnen. Nicht nur, was wir erbitten, was wir aktiv aussprechen als Bitte und flehen, sondern was wir uns vorstellen k\u00f6nnen, was wir uns erdenken k\u00f6nnen. Das sehen wir auch in anderen Stellen, zum Beispiel ja in R\u00f6mer 8 und anderen Stellen, dass der Geist zum Beispiel wei\u00df, worum wir bitten. Dass er f\u00fcr uns vertritt. Dass Gott wei\u00df, worum wir bitten, bevor wir es bitten, weil er ja das auch tun kann und das wei\u00df, was wir sogar uns denken. Aber das ist auch nicht alles hier.<\/p>\n<p>Nicht nur \u201edem aber, der zu tun vermag, was wir ja bitten oder denken,\u201c sondern drittens, \u201edem aber, der zu tun vermag, dem aber, der <b>\u00fcber alles hinaus zu tun vermag<\/b>, was wir erbitten oder erdenken.\u201c Seht ihr die Bausteine, wie sie aufeinander gestapelt werden? Gott ist also nicht nur f\u00e4hig, das zu tun, was wir uns erbitten oder erdenken. Gott ist f\u00e4hig, sogar \u00fcber das hinauszugehen, was wir erdenken k\u00f6nnen. Gott ist in dem, was er vermag zu tun, nicht von unserer Vorstellungskraft beschr\u00e4nkt. Er hat diese Grenze nicht, sondern alles, was wir erdenken k\u00f6nnen, Gott kann mehr tun. Gott kann dar\u00fcber hinaus. Gott kann \u00fcber alles, alles, was du dir jemals erdenken k\u00f6nntest, alles, was du dir vorstellen kannst, Gott kann ihm dar\u00fcber hinaus zu tun. Gott vermag dar\u00fcber hinaus zu tun.<\/p>\n<p>Aber das ist auch nicht alles. Wir machen den letzten Baustein jetzt drauf, um die Gr\u00f6\u00dfe dessen zu erkennen. \u201eDem aber, der \u00fcber alles hinaus zu tun vermag, <b>\u00fcber die Ma\u00dfen mehr<\/b>.\u201c Paulus war es nicht genug zu sagen, dass Gott \u00fcber alles hinaus zu tun vermag. Er musste noch einmal betonen, \u201e\u00fcber die Ma\u00dfen mehr, als wir bitten oder denken.\u201c Gott ist nicht nur f\u00e4hig, ein wenig, ein bisschen mehr zu tun, als wir uns erbitten oder denken, sondern er ist in der Lage, weit \u00fcber das zu tun. \u201e\u00dcber die Ma\u00dfen\u201c steckt drin dieses Wort <b>\u201eHyper\u201c<\/b> wieder drinnen. Hyper, hoch, weit, viel mehr, als wir bitten oder denken.<\/p>\n<p>Liebe Schwester, Gott ist also in der Lage, so viel mehr zu tun, auf so vielen h\u00f6heren Ebenen zu agieren, als wir erbitten oder als wir uns vorstellen k\u00f6nnen. Gott hat das Verm\u00f6gen, das Unerdenkliche zu tun. Deswegen dieser sechste Punkt: <b>das Verm\u00f6gen des Unerdenklichen.<\/b> So gro\u00df ist dieser Gott, den Paulus hier im Lobpreist. Und er tut das, wir sehen in Vers 20, \u201egem\u00e4\u00df der Kraft, die in uns wirkt.\u201c <b>\u201eGem\u00e4\u00df der Kraft, die in uns wirkt.\u201c<\/b> Hier macht Paulus noch einmal deutlich, dass wir diese Kraft nicht erst bekommen m\u00fcssen. Diese Kraft, wir haben sie bereits. Sie wirkt in uns, im Pr\u00e4sens. Sie wirkt in uns. Sie ist gerade am Wirken in uns. Verstehst du das, was hier gesagt wird? Die Kraft, entsprechend welcher, Gott \u00fcber die Ma\u00dfen zu tun vermag, was wir uns erbitten oder vorstellen k\u00f6nnen, dieselbe Kraft ist jetzt gerade am Wirken in dir. \u201eGem\u00e4\u00df der Kraft, die in uns wirkt,\u201c bedeutet, dieselbe Kraft, mit der Gott es \u00fcber die Ma\u00dfen mehr tun kann, als wir uns vorstellen k\u00f6nnen, dieselbe Kraft ist gerade im Wirken in dir. Wir haben so sehr viel schon dar\u00fcber geredet, wie gro\u00df diese Kraft ist. Deswegen m\u00f6chte ich nicht weiter ins Detail dar\u00fcber eingehen.<\/p>\n<p>Ist das nicht einfach unfassbar? Diese Kraft, die Gott, entsprechend der Gott das Undenkbare tun mag, weit dar\u00fcber hinaustun vermag, was undenkbar ist, dieselbe Kraft, die gleiche Kraft wirkt gerade in dir. Pr\u00e4sens. Wie k\u00f6nnen wir uns je beschweren, dass wir keine Kraft haben? Wie k\u00f6nnen wir jemals behaupten, dass die Kraft zu wenig ist?<\/p>\n<p>Was sollen wir nun hierzu sagen? Paulus sagt es oft im R\u00f6merbrief. Was sollen wir nun hierzu sagen? Ich sage euch, was wir hierzu sagen wollen. \u201eIhm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.\u201c Ich liebe diesen Vers. \u201eIhm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde.\u201c Er ist unser Publikum. Ihm versuchen wir hier zu gefallen. Seine Ehre, das ist unsere h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Dieser Vers w\u00e4re fast unser Gemeindevers geworden. Wir haben uns dann am Ende doch f\u00fcr einen anderen entschieden, f\u00fcr R\u00f6mer 11, 36. Aber wenn ihr auf unsere Webseite geht und bei dem \u201eWir sind\u201c Teil unserer Webseite, ist dieser Vers drauf. Damit jeder, der uns wissen will, wer wir sind, versteht und von Anfang an wir klarmachen: Wir, diese Gemeinde, ist eine Gemeinschaft von Menschen, die sich auf der Grundlage der Person und des Werkes Jesu Christi versammeln, und das Ziel verfolgen, Gott allein die Ehre zu geben, indem wir sein unfehlbares, genug ins Zentrum stellen und der Erkenntnis Gottes sowie der Heiligung nachstreben. Das machen diese Gemeinde aus. Das machen diese, die Soli Deo Gloria-Gemeinde M\u00fcnchen, aus.<\/p>\n<p>Jedes Glied dieser Gemeinde hat die Verantwortung, das Wort Gottes zu seinem Zentrum, zum Zentrum seines pers\u00f6nlichen Lebens zu machen und so am inneren Menschen gest\u00e4rkt zu werden, Christus im Herzen wohnen zu haben und in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet zu sein. Damit dann, wenn wir als Glieder versammelt werden, in der Gemeinde mit den Heiligen, das unfassbare Wesen Gottes, die unergr\u00fcndliche Liebe Christi erkennen, sodass wir zur F\u00fclle Gottes und Christus\u00e4hnlichkeit erf\u00fcllt werden. So wird Gott in der Gemeinde die Herrlichkeit gegeben. Du als Glied dieser Gemeinde hast Verantwortung f\u00fcr deinen inneren Menschen, f\u00fcr dein Herz, in dem Christus leben soll, f\u00fcr die Liebe, in der du gewurzelt und gegr\u00fcndet sein sollst. Und dann kommen wir als Heilige zusammen, um das zu zu ergreifen, was wir alleine nicht ergreifen k\u00f6nnen und so der Kenntnis Gottes und der Heiligung nachzustreben, der Christus\u00e4hnlichkeit. So wird Gott in dieser Gemeinde, in der Gemeinde, die Herrlichkeit gegeben und in Christus auf alle Geschlechter hin, von Ewigkeit zu Ewigkeit.<\/p>\n<p>Lasst uns zum Schluss kommen.<\/p>\n<p>Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass Sie mir zustimmen, wenn ich sage, dass wir uns heute Dinge angeschaut haben, die unseren Verstand \u00fcbersteigen. Wir haben uns diesen Text angeschaut und gef\u00fchlt k\u00f6nnte ich n\u00e4chste Woche aber wieder \u00fcber diesenselben Text predigen, weil ich den Eindruck habe, diesen Text nicht in der Tiefe betrachtet zu haben, in der es sich geh\u00f6rt. Aber ich wei\u00df nicht, ob wir das jemals schaffen k\u00f6nnen. Die Tiefen dieses, eines Abschnitts wie diesen, werden die Ewigkeit verbringen, dar\u00fcber nachzusinnen. Und ich kann euch nur ermutigen, auch selbst in eurer pers\u00f6nlichen Zeit mit Gott \u00fcber solche Texte nachzudenken, nachzusinnen. Die unendlichen Tiefen des Herzen Gottes, seinen Ratschluss, seine Liebe. Stehen wir, wieso Paulus in die Knie geht, wenn er betet hier? Er beugt seine Knie. Wie k\u00f6nnen wir stehen bleiben? Im Angesicht so einer gro\u00dfen Herrlichkeit.<\/p>\n<p>Er fleht darum, dass Gott uns nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gebe, dass wir einen starken inneren Menschen haben, dass Christus in unseren Herzen wohnen kann, wir in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet sind. Und das Ziel davon ist, dass wir dann als Heilige zusammenkommen, um die unendlichen und unvorstellbaren Grenzen zu erkennen und die unfassbare Liebe Christi zu erkennen. Und zur ganzen F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt zu werden. Das Ziel ist Christus\u00e4hnlichkeit. Dieses Gebet hier ist schlichtweg ein Gesamtgebet f\u00fcr unser geistliches Leben, der Zyklus, den wir laufen sollen. Dieses Gebet sollte, ich sage nicht w\u00f6rtlich oder Wort f\u00fcr Wort, aber die Gedanken dieses Gebets, die Prinzipien dieses Gebets sollten Teil deines Gebetslebens sein. Es geht um diesen Zyklus.<\/p>\n<p>Und die praktischen Anwendungen beginnen bei dem, was wir vergangene Woche gesehen haben. Deswegen werde ich nicht zu sehr wieder darauf eingehen. Wir haben letztes Mal gesehen, erstens: Lass den Heiligen Geist deinen inneren Menschen st\u00e4rken, indem du dich dem Wort Gottes aussetzt. Das ist deine Verantwortung, mit der Kraft Gottes, mit der Kraft Christi. Ich sage nicht, dass du alleine bist in dieser Sache, sondern Gott ist da und Gott schenkt Kraft, aber es ist deine Verantwortung. Zweitens: H\u00f6r auf, Christus aus den Bereichen deines Lebens rauszuhalten. \u00d6ffne Christus alle Bereiche deines Lebens und deines Herzens. Schenke ihm nichts ein, sondern lass ihn herrschen \u00fcber dein Herz und \u00fcber dein Leben. Drittens: Liebe Gott und liebe deine N\u00e4chsten. Lass Liebe zur Grundlage deines Lebens werden und zu all deinen Handlungen. Christus\u00e4hnliche, biblische Liebe, nicht wie Liebe wie die Welt, sondern aufopferungsvolle, selbstlose, vergebende und sanftm\u00fctige Liebe. Geduldige, sanftm\u00fctige Liebe. Langmut.<\/p>\n<p>Und heute haben wir gesehen, es ging um viel Unbegreifliches, viel Unendliches, viel Unerdenkliches. Wir haben gesehen, das gemeinsame Begreifen des Unbegreiflichen, die F\u00fclle des Unendlichen und das Verm\u00f6gen des Unerdenklichen. Was k\u00f6nnen wir hieraus praktisch lernen? Nachdem wir, wir haben uns wie gesagt letzte Woche schon sehr praktisch mit Dingen besch\u00e4ftigen, ich m\u00f6chte heute nur zwei Dinge, zwei praktische Anwendungen hervorbringen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Sei ein aktives Mitglied einer Ortsgemeinde.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Du fragst dich jetzt vielleicht, wie ich auf diese Anwendung komme. Es beginnt alles beim Wort Gottes, wie ich gesagt habe. Du musst dich dem Wort Gottes aussetzen und damit f\u00fcllen. Ohne das Wort kann der innere Mensch nicht durch den Geist gest\u00e4rkt werden, damit auch Christus nicht in deinen Herzen wohnen und du wirst auch nicht in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet sein. Aber wenn du dann dich dem Wort Gottes aussetzt, einen starken inneren Menschen hast, Christus in deinem Herzen wohnt, in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet sind, damit h\u00f6rt es nicht auf. Damit ist dein Ziel, das Zweck, das Resultat deines christlichen Lebens nicht erreicht. Wenn du hier aufh\u00f6rst, wirst du niemals die Tiefen des Geheimnisses Christi oder die Erkenntnis \u00fcbersteigende Liebe Christi erfassen. Und dann wirst du auch niemals zur F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt werden. Diese Dinge tust du n\u00e4mlich <b>mit allen Heiligen.<\/b><\/p>\n<p>Wie gesagt, es trifft eine in gewisser Weise auf alle Heiligen weltweit zu, ja. Auch Sie k\u00f6nnen uns dabei helfen. Aber die praktische Umsetzung geh\u00f6rt davon, geschieht in der Ortsgemeinde. Wir sehen n\u00e4mlich dasselbe in Epheser Kapitel 4, wo es dann um die Anwendungen geht. Ich m\u00f6chte nur kurz lesen, h\u00f6rt mir einfach zu. In Vers 7 hei\u00dft das: \u201eJedem Einzelnen von uns aber ist die Gnade nach dem Ma\u00df der Gabe Christi gegeben worden.\u201c Das hei\u00dft, jedem von uns sind Gaben gegeben worden, oder sage ich mal so, mindestens eine Gabe geschenkt worden, mit der wir der Gemeinde dienen sollen. Und dann ab Vers 11: \u201eJesus hat der Gemeinde Apostel, Propheten gegeben und die heute noch existieren, sind Evangelisten und Hirtenlehrer.\u201c Dann: \u201ezur Ausr\u00fcstung der Heiligen, das Werk des Dienstes, f\u00fcr die Erbauung des Leibes Christi, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Kenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Ma\u00df der vollen Reife Christi.\u201c<\/p>\n<p>Seht ihr die \u00c4hnlichkeit in diesen Worten? Das volle Ma\u00df der Reife f\u00fcr Christi, Selbsterbauung, die Erbauung bis zu einem Ziel hin, zur vollen Mannesreife. Einheit des Glaubens, Erkenntnis des Sohnes Gottes, sehr \u00e4hnliche Worte. Und die Idee ist, Gott hat dich in deine \u00f6rtliche Gemeinde gestellt und hat dich ausger\u00fcstet, damit du der Gemeinde dienen kannst. Wir alle sollen einander dienend reifen zur F\u00fclle Christi. Du willst die Dimensionen des Wesens und der Liebe Christi erkennen. Du m\u00f6chtest in der Heiligung und in der Ausstrahlung und der F\u00fclle von Gottes Herrlichkeit wachsen. Du tust das in der Ortsgemeinde.<\/p>\n<p>Wie tust du das? Ich m\u00f6chte ein paar Beispiele geben. Erstens, wie geschieht das in der Ortsgemeinde? Das ist besser formuliert. Wie geschieht das in der Ortsgemeinde? Ein paar Beispiele. Erstens: <b>die Verk\u00fcndigung des Wortes Gottes.<\/b> Das ist nat\u00fcrlich das Offensichtlichste. Durch die Verk\u00fcndigung, durch die Predigt des Wortes Gottes, wird Gottes Wahrheit gelehrt. Du wirst \u00fcberf\u00fchrt, zurechtgewiesen, ermahnt, getr\u00f6stet, ermutigt. Und das alles dient nat\u00fcrlich zum Wachsen in der Erkenntnis Gottes und der Christus\u00e4hnlichkeit. Gott hat dir in der Gemeinde Evangelisten und Hirtenlehrer geschenkt, damit du nicht, damit du erfassen kannst, die Dimensionen, die Liebe Christi, damit du zur F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt werden kannst.<\/p>\n<p>Es geschieht durch die <b>symbolischen Akte der Gemeinde<\/b>, wie zum Beispiel das Herrenmahl und die Taufe. Symbole, die Wahrheiten repr\u00e4sentieren und dich an diese Wahrheiten erinnern und dir so die Gelegenheit schenken, dich zu pr\u00fcfen und Christus und das Heil in ihm vor Augen zu f\u00fchren. Wenn wir jedes Mal das Herrenmahl feiern, es ist eine Gelegenheit, einen Realit\u00e4tscheck zu machen, innezuhalten, seine vergangene Woche Revue passieren zu lassen und dar\u00fcber nachzusinnen, wie seine Beziehung mit Gott ist. Ist mein innerer Mensch stark? Habe ich meinen inneren Menschen diese Woche gest\u00e4rkt? Wenn wir uns jetzt zum Herrenmahl, uns gleich an den Tisch Christi setzen werden, ist das eine Gelegenheit f\u00fcr dich, dich zu pr\u00fcfen. Wohnt Jesus in meinem Herzen, bin ich in Liebe und Kraft, in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet? Dazu ist die Gemeinde da, dich auch darauf aufmerksam, die Herren mal. Oder auch eine Taufe, ja, die Taufe, eine Taufe geschieht in der Regel nicht so oft wie das Herrenmahl, zumindest hier. Aber die Taufe, die wir auch vor einigen Wochen gefeiert haben, hat sie uns nicht erinnert, was es bedeutet, wenn wir mit Christus eins gemacht sind? Was es bedeutet, befreit zu sein von der Sklaverei der S\u00fcnde? Befreit worden zu sein.<\/p>\n<p>Drittens: <b>die Veranstaltungen der Gemeinde, die Versammlungen.<\/b> Gottesdienst, Gebetsstunde, Bibelstunde, das Treffen der Schwestern, all diese Dinge. Jede Versammlung der Gemeinde konfrontiert dich mit Menschen, die Rechenschaft \u00fcber deinen Lebenswandel von dir fordern k\u00f6nnen. Jede dieser Veranstaltungen, Versammlungen sind Gelegenheiten, Heuchelei Einhalt zu bieten und sich dem Herrn neu hinzugeben. Ein banales Beispiel: Du hast die ganze Woche keine Bibel gelesen und nicht gebetet. Wenn du dann aber Sonntag in den Gottesdienst kommst, dienstags zum Schwesterntreffen kommst oder Mittwoch zum Gebet kommst, ist das nicht, konfrontiert dich dieses Treffen mit deinen Geschwistern, mit den Heiligen, nicht damit, mit der Realit\u00e4t, dass du die ganze Woche keine Bibel gelesen hast, nicht gebetet hast? Dass wenn du dich hinsetzt hier, um mit Geschwistern zu beten, wirst du nicht \u00fcberf\u00fchrt, dass du alleine aber diese Woche keine Zeit mit Gott verbracht hast. Und ja, das tut vielleicht am Anfang weh, aber es ist eine gute Sache. Es ist etwas, was dich anspornt, wieder dich hinzugeben, den inneren Menschen neu zu st\u00e4rken. Dann gehst du am Dienstagabend oder am Mittwochabend vielleicht nach Hause und betest oder am Donnerstagmorgen oder am Mittwochmorgen nimmst du dir neu vor, deinen inneren Menschen zu st\u00e4rken. Oder nach einem Sonntag. Ermutigt dich zum Beispiel die Gebetsstunde nicht noch einmal neu zu beten, selber zu beten, die Bibel zu lesen? Oder ein anderes Szenario: Du begehst deine S\u00fcnde, von der du die ganze Woche keine Bu\u00dfe getan hast. Sp\u00e4testens, sp\u00e4testens beim Herrenmahl, solltest du wachger\u00fcttelt werden. Es sollte davor geschehen, deine Bu\u00dfe, aber sp\u00e4testens dann. Wenn du dich selbst pr\u00fcfst und an dich an diesen Tisch des Herrn setzen m\u00f6chtest, f\u00e4llt es dir nicht schwerer, deinen Br\u00fcdern, deinen Geschwistern in die Augen zu sauen, wenn, dass du nicht Bu\u00dfe getan hast von deinen S\u00fcnden? Und ich m\u00f6chte das nicht als nur das Negative beschreiben, aber das sind Gelegenheiten. Das sind Momente, die uns konfrontieren und uns herausfordern. Und das geschieht nicht, wenn du alleine lebst. Das geschieht nicht. Das geschieht nur in der Ortsgemeinde. In der biblischen Ortsgemeinde.<\/p>\n<p>Es gibt so viele Gemeinden, wo es Gemeinde und Mitgliedschaft und Veranstaltungen gibt, aber diese Dinge niemals geschehen. Rechenschaft zueinander ablegen. Nicht als Polizisten, nicht als Kontrolleure, sondern als gemeinsame Heilige, die versuchen und danach streben, Gott zu erkennen und Christus \u00e4hnlicher zu werden.<\/p>\n<p>Viertens: Wie geschieht das in der Gemeinde? <b>Das einander dienen.<\/b> Ganz einfach, das einander dienen. Du hast eine Aufgabe in der Gemeinde. Und Aufgabe bedeutet nicht immer etwas \u00d6ffentliches, das Predigen, das Gottesdienstleisten, Leiten oder sonst etwas. Durch die Gespr\u00e4che am Tisch nach dem Gottesdienst dienst du deinen Geschwistern. Durch eine ermutigende Textnachricht kannst du deinen Geschwistern dienen. Gastfreundschaft, durch Kochen, durch St\u00fchle stapeln, all das sind Ausdr\u00fccke der Liebe Christi. Die Tatsache, dass du kommst, ist ein Dienst f\u00fcr deine Gemeinde. Wir k\u00f6nnen die Liebe Christi nicht nur erkennen, indem wir dar\u00fcber reden oder indem wir dar\u00fcber lernen. Das ist ein Weg, wie wir die Liebe Christi erfassen, diese unergr\u00fcndliche Liebe. Wir k\u00f6nnen sie auch in den Geschwistern der Gemeinde erkennen und von ihnen lernen. In ihnen, in Geschwistern der Gemeinde k\u00f6nnen wir die Liebe Christi erkennen und so besser verstehen. Diese erkenntnis\u00fcbergreifende Liebe Christi.<\/p>\n<p>Bist du also ein aktives Mitglied einer Ortsgemeinde? Oder versuchst du alleine durchs Leben zu gehen? Wenn ja, tue Bu\u00dfe und schlie\u00dfe dich einer biblischen \u00f6rtlichen Gemeinde an. Nimmst du die oben genannten Privilegien, diese vier Beispiele, die ich genannt habe, eines Gemeindemitglieds wahr? Beteiligst du dich in deiner Rolle, der oben genannten Pflichten eines Gemeindemitglieds, indem du kommst, indem du deinen Geschwistern dienst, indem du Gemeinschaft mit ihnen hast und sie liebst? Ich ermutige dich, wenn du zur F\u00fclle Gottes wachsen m\u00f6chtest, wenn du wirklich das wahre Resultat und Ziel deines christlichen Lebens erreichen m\u00f6chtest, sei ein aktives Mitglied einer biblischen Ortsgemeinde. Diene mit den Gaben und den Gelegenheiten, die Gott dir schenkt. Und erneut, dienen bedeutet nicht nur predigen.<\/p>\n<p>Ist dir bewusst, was f\u00fcr eine Liebe Christi du offenbarst, wenn du zum Gottesdienst kommst, wenn du zum Gebet kommst, wenn du zum Treffen der Schwestern kommst? Wie sehr du damit dienst? Wei\u00dft du, wie du dienst dieser Gemeinde, durch dein Gebet f\u00fcr diese Gemeinde, dein pers\u00f6nliches Gebet, das Gebet in den Versammlungen? Ist dir bewusst, wie du dienst? Wenn wir zum Beispiel nach dem Gottesdienst hier am Tisch miteinander reden, einander erkundigen, wie es einem ging, einander helfen, einander Rat geben, einander gemeinsam \u00fcber die Predigt reden oder \u00fcber das, was wir diese Woche in der Schrift gelesen haben, ist dir bewusst, dass du so dienst? Ist dir bewusst, dass du, wenn du als Ehemann deiner Ehefrau dienst, deine Kinder erziehst, dass du dienst? Dienen ist nicht nur predigen, dienen ist nicht nur das, wo die Aufmerksamkeit geschieht. Ich glaube, wir werden im Himmel die gr\u00f6\u00dften Diener der Gemeinde erkennen, und wir werden wahrscheinlich nie von ihnen geh\u00f6rt haben. Also, untersch\u00e4tze diese Dienste nicht. Sei ein dienendes Mitglied in der Ortsgemeinde, damit wir als Heilige gemeinsam die unendlichen Tiefen Gottes und der Liebe Christi erkrassen k\u00f6nnen. Damit wir alle zur F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Bete f\u00fcr das Erdenkliche, zu dem Gott, der das Unerdenkliche kann.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte es dabei belassen. Ich sage dir nicht, bete das Unerdenkliche, weil das Unerdenkliche kannst du ja gar nicht denken. Also kannst du es auch nicht beten. Bete doch aber wenigstens das Erdenkliche. Bete doch zu Gott, der das Unerdenkliche tun kann, bete zu ihm doch das, was du dir erdenken kannst, das, was du dir vorstellen kannst. Du h\u00f6rst diese Dinge und du bist \u00fcberw\u00e4ltigt. Du denkst daran, wie sehr du versagst. Du glaubst, du kannst niemals erschaffen, diese Dinge umzusetzen. Du wirst niemals deine S\u00fcnde \u00fcberwinden. Du wirst niemals zur F\u00fclle Gottes hin erf\u00fcllt werden. Gehst du schwach und niedergeschlagen durch dein christliches Leben. Du kannst dir nicht vorstellen, dass du dich wahrhaft ver\u00e4ndern kannst und wirklich ein Ausdruck der Herrlichkeit Gottes werden kannst.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte dich ermutigen: Die Kraft, mit der der Gott des Universums in der Lage ist, \u00fcber die Ma\u00dfen mehr zu tun, als du dir \u00fcberhaupt vorstellen kannst, diese Kraft wirkt in dir. Er hat sie dir geschenkt. Es ist sein Wille, dass du so wirst. Wieso betest du also nicht daf\u00fcr? Ich wei\u00df, dieser Vers \u00fcber das Gebet wird daf\u00fcr verwendet, allgemein f\u00fcrs Gebet, dass Gott so viel uns schenken kann, \u00fcber die Ma\u00dfen, was wir denken k\u00f6nnen. Und das stimmt doch, dem widerspreche ich nicht. Aber der Kontext ist hier wichtig. Hier, in diesem unmittelbaren Zusammenhang, geht es nicht jetzt um den Job oder die anderen Dinge, die wir jetzt vielleicht beten, oder die Gesundheit und so, nicht, dass das, wie gesagt, das kann auch darauf zutreffen, aber in diesem unmittelbaren Kontext geht es um dein Ziel als Christ, um die Mission deines christlichen Lebens, n\u00e4mlich an, letztendlich zur F\u00fclle Gottes erf\u00fcllt zu werden.<\/p>\n<p>Wie oft hast du gedacht, ach, das wird doch eh nichts? Dass ich mich wirklich ver\u00e4ndere, dass ich wirklich von dieser S\u00fcnde loskomme, dass ich wirklich mein Charakter sich ver\u00e4ndert, mein Zorn oder mein Wut, meine Ungeduld, meine Liebe oder meine Begierde, dass sich das \u00e4ndert. Wie oft denkst du dir, ach, das wird doch eh nichts? H\u00f6r auf damit. H\u00f6r auf, an Gott zu zweifeln. Ich sage dir nicht, dass Gott all deine Gebete sofort erh\u00f6ren wird, aber er kann alles tun, um dieses Ziel, n\u00e4mlich, dass du zu seiner F\u00fclle erf\u00fcllt wirst, zu verfolgen. Er kann alles tun, damit dieses Ziel verfolgt wird. Das ist sein Wille. So sei ihm die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser herrlicher Vater im Himmel, ich bitte dich, gebe nach dem Reichtum deiner Herrlichkeit, dass jeder Gl\u00e4ubige hier gest\u00e4rkt wird am inneren Menschen mit Kraft durch deinen Geist. Dass Christus in ihren Herzen wohnen m\u00f6ge. Dass wir in Liebe gewurzelt und gegr\u00fcndet seien. Mit dem Ziel, dass wir als Heilige gemeinsam, als Ortsgemeinde, gemeinsam die unendlichen Dimensionen deines Wesens, deines Ratschlusses, des Geheimnis, des Christi erfassen k\u00f6nnen, v\u00f6llig erfassen k\u00f6nnen. Und die Erkenntnis \u00fcbersteigende Liebe deines Sohnes erkennen m\u00f6gen, damit wir letztendlich zu deiner F\u00fclle erf\u00fcllt werden, deinem Sohn \u00e4hnlicher werden, in seinem Bild geformt werden. Und eine Ausstrahlung von deinem Wesen und deiner Herrlichkeit sein m\u00f6gen, m\u00f6ge von uns str\u00f6men, dass du in uns wohnst. Wie die Wolke den Tempel erf\u00fcllt hat und signalisiert hat: Hier wohnt Gott unter den Menschen. M\u00f6gen wir Ausstrahlungen deiner Herrlichkeit sein. Ausstr\u00f6men m\u00f6ge die unfassbare Gr\u00f6\u00dfe deines Wesens, deines vollkommenen Wesens von uns heraus, in unserem Handeln, in unserem Denken, in unserem Reden. Vater, diese Gemeinde, diese Soli Deo Gloria-Gemeinde M\u00fcnchen, dir sei die Herrlichkeit in dieser Gemeinde von Ewigkeit zu Ewigkeit. 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