{"id":2151,"date":"2025-10-06T09:14:26","date_gmt":"2025-10-06T07:14:26","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2151"},"modified":"2025-10-15T21:23:29","modified_gmt":"2025-10-15T19:23:29","slug":"der-grausame-spott-zu-golgatha","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/der-grausame-spott-zu-golgatha\/","title":{"rendered":"Der grausame Spott zu Golgatha"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf <b>Lukas-Evangelium, Kapitel 23,<\/b> und lasst uns lesen, die Verse <b>33 bis 43.<\/b> Lukas-Evangelium, Kapitel dreiundzwanzig, die Verse dreiunddrei\u00dfig bis dreiundvierzig.<\/p>\n<p>\u201eUnd als sie an den Ort kamen, der Sch\u00e4delst\u00e4tte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die \u00dcbelt\u00e4ter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Sie aber verteilten seine Kleider und warfen das Los dar\u00fcber. Und das Volk stand und sah zu. Es h\u00f6hnten aber auch die Obersten und sagten: Andere hat er gerettet, er rette sich selbst, wenn dieser, der Christus Gottes ist, der Auserw\u00e4hlte. Aber auch die Soldaten verspotteten ihn, indem sie hinzutraten, ihm Essig brachten und sagten: Wenn du der K\u00f6nig der Juden bist, so rette dich selbst. Es war aber auch eine Aufschrift \u00fcber ihm in griechischen, lateinischen und hebr\u00e4ischen Buchstaben: Dieser ist der K\u00f6nig der Juden. Einer der geh\u00e4ngten \u00dcbelt\u00e4ter aber l\u00e4sterte ihn: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns! Der andere aber antwortete und wies ihn zurecht und sprach: Auch du f\u00fcrchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist. Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unserer Taten wert sind. Dieser aber hat nichts Unstatthaftes getan. Und er sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst. Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, heiliger und gerechter Gott. Wir kommen zu deinem Thron, der Gnade und der Barmherzigkeit. Wir kommen zu deinen F\u00fc\u00dfen, denn wir stehen vor einem Abschnitt und wir stehen vor Versen, die uns sprachlos machen. Wir kommen zu dir, denn wir ben\u00f6tigen deine Weisheit, deine Gnade und deine Hilfe, diese Worte hier zu verstehen. Wie kann ein Ereignis gleichzeitig das schrecklichste Ereignis in der Geschichte des Universums sein, aber gleichzeitig die sch\u00f6nste Demonstration von Liebe sein? Wie k\u00f6nnen wir in diesen Worten zusammenbringen, dass die gr\u00f6\u00dfte S\u00fcnde, die gr\u00f6\u00dfte Missetat, dass Menschen hier begangen wird, aber gleichzeitig du in diesen Worten, in diesen Versen, in diesem Ereignis, \u00fcber alle S\u00fcnde, \u00fcber Tod, Teufel und H\u00f6lle triumphierst? Wir sehen deinen Sohn, wie er an diesem Kreuz h\u00e4ngt und dem Spott von allen Seiten ausgeliefert ist. Wir sehen ihn, wie er gel\u00e4stert wurde, aber nicht zur\u00fcckl\u00e4sterte, wie er bedroht wurde, aber er stumm blieb, und die einzigen Worte, die er sprach, Worte der Vergebung, der Gnade und Erl\u00f6sung waren. Wir sehen Gegens\u00e4tze in dieser Szene, die f\u00fcr uns fast unbegreiflich sind: sowohl Finsternis als auch Licht. Wir sehen Gericht als auch Gnade. Wir sehen Hass als auch Liebe. Vater, wir bitten dich, mache deinen Sohn gro\u00df und herrlich durch diese Verk\u00fcndigung. Verherrliche dich, indem du deinen Sohn gro\u00df machst, durch die Verk\u00fcndigung deiner Schrift. Segne mich und r\u00fcste mich aus zu der Verk\u00fcndigung. Und segne die Zuh\u00f6rer, m\u00f6ge dein m\u00e4chtiges Wort, m\u00f6ge das Blicken auf Christus Herzen ver\u00e4ndern. Wir bitten dich im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne.<\/p>\n<p>Ich hatte die Woche die Chance, durch fast unsere gesamte Predigtsammlung des Lukas-Evangeliums zu gehen. Und ich musste von allen Aufnahmen, die ich zur Verf\u00fcgung hatte, konnte ich wenigstens, musste ich fast in jede Aufnahme mindestens ein paar Sekunden hereinh\u00f6ren, um die Aufnahmen zu kategorisieren und vorzubereiten und zu organisieren. Und es war sch\u00f6n, den Verlauf dieser Predigtreihe zu sehen, begonnen, ich habe die Daten hinzugef\u00fcgt, begonnen im Juli 2021 haben wir mit dem Lukas-Evangelium und viereinhalb, circa viereinhalb Jahre sp\u00e4ter kommen wir nun wahrscheinlich zum absoluten H\u00f6hepunkt dieses Evangeliums. Und schon seit damals ungef\u00e4hr, aber insbesondere seit in den letzten Monaten, habe ich mich gefragt, wenn wir denn nun zu diesem Text kommen: Wie predigt man \u00fcber so einen Text? Wie soll ich \u00fcber das gr\u00f6\u00dfte Ereignis in der Geschichte der Welt innerhalb circa einer Stunde reden? Ein Abschnitt, der sowohl die gr\u00f6\u00dfte Trag\u00f6die als auch den gr\u00f6\u00dften Triumph beinhaltet. Ein Text, der so voller Kontrast ist. Ein Text, den wir in gewisser Weise alle kennen und alle sicher schon mal gelesen haben oder geh\u00f6rt haben, aber einen Text, der trotzdem so unheimlich tief ist, dass man sich v\u00f6llig unf\u00e4hig dazu f\u00fchlt, so einen Text zu bearbeiten und zu predigen.<\/p>\n<p>Beim Lesen des Textes f\u00e4llt sofort auf, dass es ein Text voller Kontraste ist. Wir sehen gr\u00f6\u00dftes Leid, Folter und Qual. Wir sehen Schmerzen und Spott. Drei verschiedene W\u00f6rter f\u00fcr Spott haben wir in diesem Text. Es wird verspottet, es wird verh\u00f6hnt, es wird gel\u00e4stert. Gleichzeitig sehen wir aber einen Text voll von Vergebung. Einen Heiland, der am Kreuz h\u00e4ngt und betet: \u201eVater, vergib ihnen.\u201c Wir sehen einen R\u00e4uber, einen \u00dcbelt\u00e4ter, einen Kriminellen, der sich an diesem Kreuz bekehrt und zu dem Jesus sagt: \u201eHeute wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c Diese Dinge sind nebeneinander in diesem Text, im selben Abschnitt.<\/p>\n<p>Als ich dar\u00fcber nachgedacht habe, musste ich an diese bekannte Illustration des Nachthimmels denken. Ihr habt sie sicherlich schon mal geh\u00f6rt. Die Illustration ist folgende: Wenn wir jetzt hinausschauen, okay, es ist auch wolkig und regnerisch, aber selbst wenn wir klaren Himmel h\u00e4tten, wieso k\u00f6nnen wir jetzt gerade nicht die Sterne sehen oder kaum die Sterne sehen? Wegen der Sonne, wegen dem Licht der Sonne. Das Licht der Sonne macht alles hell und \u00fcberstrahlt alles, und deswegen sehen wir die Sterne nicht. Wann w\u00fcrden wir denn dann die Sterne sehen? In der Nacht. In der Nacht, wenn die Sonne nicht scheint, wenn das Licht der Sonne ged\u00e4mmert ist? Wir sehen also, das Licht der Sterne wird erst ersichtlich, wenn es zum Hintergrund die Dunkelheit des Nachthimmels hat. Wir brauchen, und es ist ja so, wenn wir jetzt hier in M\u00fcnchen von der Stadt aus in den Sternen im Himmel sehen, sehen wir zwar einige Sterne, aber die Stadt ist so hell. Man sieht die Sterne so viel besser, so viel heller und so viel strahlender, wenn man nicht in einer Stadt w\u00e4re, wo es nicht so hell ist. Wir brauchen Dunkelheit, um die strahlenden Sterne wirklich zu sehen. Wir brauchen die pechschwarze Finsternis der Nacht, um den gr\u00f6\u00dften Schein der Sterne zu erkennen.<\/p>\n<p>Und das passt sch\u00f6n zu diesem Text. Denn in diesem Abschnitt haben wir beides. Wir haben den pechschwarzen, verdorbenen, dunklen Nachthimmel in der Grausamkeit, in dem Spott und der S\u00fcnde, die wir hier sehen. Wir haben die gr\u00f6\u00dfte Finsternis, skizziert in diesen Versen, in der Kreuzigung und in der Verspottung des Heilands, des Sohnes Gottes, des Sch\u00f6pfers des Universums. Aber wir haben gleichzeitig auch das gr\u00f6\u00dfte Licht, die gr\u00f6\u00dfte Demonstration der Gnade, der Liebe und Heiligkeit Gottes.<\/p>\n<p>Und das, deswegen m\u00f6chte ich, was ich heute tun m\u00f6chte, und wir werden heute lediglich beginnen, uns diesen Text anzuschauen, was ich heute tun m\u00f6chte: Ich m\u00f6chte zuerst euch den dunklen Nachthimmel zeichnen. Ich m\u00f6chte zuerst die finstere Verdorbenheit der S\u00fcnde skizzieren, bevor ich das Licht der Vergebung und Erl\u00f6sung leuchten lasse. Heute schauen wir uns den schwarzen Nachthimmel an, damit wir beim folgenden Mal die volle Strahlkraft der Sterne sehen k\u00f6nnen. Daher ist der Titel der heutigen Predigt: <b>\u201eDer grausame Spott zu Golgatha.\u201c<\/b> Heute m\u00f6chten wir unser Augenmerk auf die Grausamkeit der Kreuzigung legen, die getr\u00e4nkt ist im niedertr\u00e4chtigen Spott von allen Seiten.<\/p>\n<p>Der grausame Spott zu Golgatha, und wir m\u00f6chten uns das unter f\u00fcnf Stichpunkten anschauen. Und ich werde die f\u00fcnf Stichpunkte jetzt zwar nennen, aber sp\u00e4ter auch noch einmal wiederholen, wenn wir zu ihnen kommen. F\u00fcnf Stichpunkte:<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>der grausame Spott der Kreuzigung.<\/li>\n<li>der grausame Spott des Volkes.<\/li>\n<li>der grausame Spott der Obersten.<\/li>\n<li>der grausame Spott der Soldaten.<\/li>\n<li>und der grausame Spott der \u00dcbelt\u00e4ter.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Kommen wir zuerst: <b>der grausame Spott der Kreuzigung.<\/b> Und wir werden diese Verse nicht absolut chronologisch anschauen. Wir werden uns sie unter diesen Punkten anschauen. Und beim n\u00e4chsten Mal, wenn wir uns die andere Seite dieser Szene anschauen, dann werden wir den ganzen Abschnitt abschlie\u00dfen. Aber heute werden wir nicht ganz chronologisch durch die Verse gehen.<\/p>\n<p>Erst eins also: der grausame Spott der Kreuzigung. Unter diesem Stichpunkt m\u00f6chten wir die Grausamkeit der Kreuzigung, dieses Prozesses, und auch den Spott sehen, der allein durch den Prozess der Kreuzigung zum Ausdruck gebracht wird. Wir m\u00f6chten diese Szene anschauen, die durch die Kreuzigung hier entsteht. Vers 33: \u201eUnd als sie an den Ort kamen, der Sch\u00e4delst\u00e4tte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die \u00dcbelt\u00e4ter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.\u201c<\/p>\n<p>Sie kamen also an den Ort, der <b>Sch\u00e4delst\u00e4tte<\/b> genannt wird. Jesus, zusammen mit Simon von Kyrene, die beiden \u00dcbelt\u00e4ter, die r\u00f6mischen Soldaten, die Obersten und die Volksmenge, alle kamen zu dem Ort der Kreuzigung. Der Ort hei\u00dft Sch\u00e4delst\u00e4tte. Im Hebr\u00e4ischen oder Aram\u00e4isch ist, und aus dem Hebr\u00e4ischen und Aram\u00e4ischen haben wir das Wort <b>Golgatha<\/b>, das eben Sch\u00e4delst\u00e4tte bedeutet. In Matth\u00e4us 27,33 ist uns auch das Wort gegeben, \u201eals sie an den Ort gekommen waren, genannt Golgatha, das hei\u00dft Sch\u00e4delst\u00e4tte.\u201c Ja, das hebr\u00e4ische Wort \u201egulgolet\u201c ist Sch\u00e4del, und daraus ergibt sich Golgatha hier, Sch\u00e4delst\u00e4tte. Ihr habt euch vielleicht gefragt, ich habe mich das oft gefragt, man h\u00f6rt oft von dem Wort <b>Calvary<\/b> im Englischen, auch im Tamilischen sagt man \u201eCalvari\u201c. Das ist die aus dem Lateinischen. Das ist die lateinische Form von Golgatha, \u201eCalvaria.\u201c Daraus ergibt sich Calvary oder Calvari, bedeutet aber alles das gleiche: Sch\u00e4del beziehungsweise Sch\u00e4delst\u00e4tte.<\/p>\n<p>Wir wissen nicht genau, wieso der Ort Sch\u00e4delst\u00e4tte hie\u00df. Es kann sein, dass das ein \u00fcblicher Ort f\u00fcr die Hinrichtungen der R\u00f6mer war und deswegen diesen Namen bekam, aber wir wissen es nicht genau. Und wir wissen auch nicht genau, wo der Ort ist. Es gibt Theorien daf\u00fcr, wo Golgatha sein k\u00f6nnte, aber man wei\u00df es nicht genau. Wir reden oft vom Berg Golgatha. In der Bibel ist uns nicht explizit geschildert, dass es sich hier um einen Berg handelt. Aber es ist wahrscheinlich, dass es sich um einen Berg handelte, weil die R\u00f6mer Kreuzigungen oft auf erh\u00f6hten Ebenen vollbrachten, damit m\u00f6glichst viele Menschen es sehen konnten. Deswegen, es war oft auf einer erh\u00f6hten Ebene wie einem H\u00fcgel oder einem Berg. Deswegen ist es wahrscheinlich, dass auch Golgatha ein H\u00fcgel oder ein Berg war. Es ist uns zumindest nicht mit Gewissheit hier geschildert.<\/p>\n<p>Sie kommen also an den Ort Sch\u00e4delst\u00e4tte, an diesen Ort Golgatha, alle die ganze Menge, Jesus, die anderen \u00dcbelt\u00e4ter, Simon von Kyrene, die Soldaten, die Obersten und die Volksmengen. Und dort, wir sehen es, <b>kreuzigten sie ihn.<\/b> An dieser St\u00e4tte wurde Jesus Christus gekreuzigt. Wer hat das gemacht? Wer hat wirklich Jesus gekreuzigt? Es waren die r\u00f6mischen Soldaten nat\u00fcrlich. Sie waren damit beauftragt, die Hinrichtung zu vollziehen. Und wenn wir Markus Kapitel 15 die Parallelstelle hierzu lesen, dann wird ganz deutlich, dass es die Soldaten sind, die Jesus hier ans Kreuz nageln und kreuzigen.<\/p>\n<p>Interessant ist nat\u00fcrlich: Alle Schreiber der Evangelien halten diese Beschreibung der Kreuzigung sehr kurz. Das sind nur drei oder vier Worte: \u201eSie kreuzigten ihn.\u201c Es wirkt f\u00fcr uns vielleicht, wenn wir das so lesen, als w\u00e4re das so eine schnelle Angelegenheit. Ja, sie kreuzigten ihn, und es war vorbei. Es wird nichts von den N\u00e4geln erz\u00e4hlt, von den H\u00e4mmern des Prozesses und diesen Sachen. Und deswegen wirkt es f\u00fcr uns vielleicht so, als w\u00e4re das eine schnelle Angelegenheit. Dabei handelt es sich bei der Kreuzigung aber um einen langen, grausamen Prozess der Folter. Ein Prozess, eine Hinrichtungsart, die Schmerzen maximiert und damit endet, dass der Geh\u00e4ngte durch Ersticken stirbt.<\/p>\n<p>Etwas historischen Hintergrund: Kreuzigung als Form der Hinrichtung wurde wahrscheinlich von den Persern ca. im 6. Jahrhundert vor Christus erfunden. Darius soll 3000 Babylonier gekreuzigt haben. Alexander der Gro\u00dfe, ja, nat\u00fcrlich das griechische Reich, das dann die Perser erobert hatte, soll aus Tyros 2000 M\u00e4nner entlang der K\u00fcste gekreuzigt haben, weil sie sich gegen ihn aufgelehnt haben, und entlang der K\u00fcste damit, und das ist ein Zitat von diesen historischen Quellen, \u201edamit jeder, der vorbeikam, das Schauspiel sehe.\u201c Jeder, der an dieser K\u00fcste von Tyrus entlang fuhr oder entlang ging, sollte diese gekreuzigten 2000 Menschen sehen, die entlang dieser K\u00fcste gekreuzigt waren. Wir sehen also, bei der Kreuzigung, bereits bei Alexander des Gro\u00dfen, ging es nicht nur rein darum, jemanden zu t\u00f6ten. Es sollte ein Schauspiel sein. Es sollte eine Zuschaustellung davon sein, was passiert, wenn man gegen den Feldherren, gegen den F\u00fchrer rebelliert. Es sollte eine Dem\u00fctigung und ein Exempel sein, das statuiert wird.<\/p>\n<p>Ein makkab\u00e4ischer K\u00f6nig namens Alexander Jan\u00e4us kreuzigte etwa 800 Pharis\u00e4er. Er herrschte im 1. Jahrhundert vor Christus. Kreuzigte ungef\u00e4hr 800 Pharis\u00e4er. Und w\u00e4hrend die Pharis\u00e4er noch am Kreuz hingen und lebten, lie\u00df er die Frauen und Kinder dieser 800 Pharis\u00e4er vor ihren Augen t\u00f6ten. Und er selbst, dieser K\u00f6nig Alexander Jan\u00e4us selbst, schaute der Hinrichtung zu, inmitten seiner Konkubinen und feierte ein Fest, w\u00e4hrend er diesem Schauspiel zusah.<\/p>\n<p>Die R\u00f6mer, eben auch zur Zeit Jesu dann, \u00fcbernahmen die Kreuzigung und sie machten die Kreuzigung und formten sie zur qualvollsten Art der Hinrichtung. Um die Zeit Jesu herum, vor und um das 1. Jahrhundert herum, bis zum Ende des 1. Jahrhunderts, wurden Zehntausende Juden gekreuzigt. W\u00e4hrend des j\u00fcdischen Krieges, also 66 bis 70 nach Christus, berichtet Josephus, dass so viele Menschen gekreuzigt wurden, dass kein Platz mehr da war und kein Holz mehr f\u00fcr Kreuze vorhanden war. Manche Zahlen gehen hoch bis zu 30.000 Kreuzigungen. Nach dem gro\u00dfen Brand von Rom, also 64 nach Christus, beschuldigte er Kaiser Nero die Christen f\u00fcr den Brand. Und er lie\u00df viele von ihnen grausam hinrichten. Tacitus, der Historiker, schreibt dazu: \u201eMan heftete sie an Kreuze, man \u00fcbergoss sie mit Pech und Harz und z\u00fcndete sie an, damit sie bei Einbruch der Nacht als Fackeln brannten.\u201c Nero also kreuzigte nicht nur die Christen, als ob das nicht schon genug Qual w\u00e4re. Er z\u00fcndete sie an, damit sie in der Nacht als Fackeln brannten. Dar\u00fcber reden wir, wenn wir von Kreuzigung reden. Wir reden von der wohl qualvollsten Art der Hinrichtung.<\/p>\n<p>Und was die Schreiber der Evangelien hier nur in kurzen Worten sagen, und ich, ich habe einige Annahmen, wieso es nur so kurze Worte sind. Was beinhaltet das? Und ich m\u00f6chte euch eine kleine Warnung geben: die Beschreibung dieses Prozesses ist sehr grafisch, aber ich glaube, es ist trotzdem wichtig, dass wir uns damit besch\u00e4ftigen, weil das damit gemeint ist, wenn hier steht: \u201eUnd sie kreuzigten ihn dort.\u201c<\/p>\n<p>Der Prozess der Kreuzigung begann mit der <b>Gei\u00dfelung.<\/b> Die von der Gei\u00dfelung lesen wir in den Evangelien, zum Beispiel auch in Matth\u00e4us. Und bei der Begei\u00dfelung wurde der Verurteilte, er wurde mit einer Peitsche, er wurde gepeitscht. Nicht aber mit einfach nur einer Peitsche aus Stoff, sondern die Peitsche oder die Gei\u00dfel, w\u00fcrden wir eher im Deutschen sagen, war mit Knochen oder Blei ausgestattet. Wenn also gepeitscht wurde, drangen die Knochen oder das Blei in die Haut des Beschuldigten ein und sie rissen, wenn die Peitsche dann wieder hinweg gezogen wurde, rissen diese Knochen die Haut auf, sie rissen das Fleisch auf, sodass Muskeln, so die Muskeln freigelegt worden sind. Und die r\u00f6mischen Soldaten waren bei der Gei\u00dfelung, sie waren darauf trainiert, so viel Schmerz wie m\u00f6glich hinzuzuf\u00fcgen, ohne die Person zu t\u00f6ten. Bei der Gei\u00dfelung allein sollte der Beschuldigte an den Rand des Todes gebracht werden, so viel Schmerz, so viel Verletzung, so viel Blut und Blutverlust, dass sie am Rand des Todes sind, aber nicht sterben. Und wir wissen, dieses grausame Leid, Jesus musste es durchgehen. Ihr m\u00fcsst euch vorstellen, wenn er da zu diesem Kreuz gegei\u00dfelt wurde, sein R\u00fccken war komplett, ihr m\u00fcsst euch vorstellen, er war wahrscheinlich komplett offen. Haut und Fleisch aufgerissen, Blut, das einfach nur aus den Wunden flie\u00dft, Fleisch, seine Muskeln, seine Knochen teilweise freigelegt, indem seine Haut abgerissen worden ist durch diese Gei\u00dfel. Und wir wissen insbesondere aus Matth\u00e4us auch, dass diese Gei\u00dfelungen mit viel Spott begleitet worden sind. W\u00e4hrend er also k\u00f6rperlich solche unvorstellbaren Schmerzen erleidet, wird er auch noch von diesen Soldaten, die ihn gei\u00dfeln, verspottet. In Matth\u00e4us 27 lesen wir, Matth\u00e4us 27, ab Vers 27.<\/p>\n<p>Matth\u00e4us Kapitel 27, 27 bis 31: \u201eDann nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus mit in das Pr\u00e4torium und versammelten um ihn die ganze Schar. Und sie zogen ihn aus und legten ihm einen scharlachroten Mantel um. Und sie flochten eine Krone aus Dornen und setzten sie auf sein Haupt und gaben ihnen ein Rohr in seine Rechte. Und sie fielen vor ihm auf die Knie und verspotteten ihn und sagten: Sei gegr\u00fc\u00dft, K\u00f6nig der Juden. Und sie spien ihn an, nahmen das Rohr und schlugen ihn auf das Haupt. Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine eigenen Kleider an, und sie f\u00fchrten ihn ab, um ihn zu kreuzigen.\u201c Er wurde also gegei\u00dfelt mit diesen Gei\u00dfeln, mit diesen Peitschen, mit Knochen und Blei. Und dann wurde er verspottet, als w\u00e4re er ein K\u00f6nig. Sie haben ihn behandelt, als w\u00e4re er ein K\u00f6nig, w\u00e4hrend sie auf ihn geschmuckt haben, w\u00e4hrend sie ihn schlugen, w\u00e4hrend sie ihn folterten. Sie setzten ihm eine Krone auf, wie f\u00fcr einen K\u00f6nig, aber es war eine Dornenkrone, die wahrscheinlich in seine Haut, in seine Schl\u00e4fen eingedrungen ist und noch mehr Wunden verursacht hat, und Blut, das von seinen Schl\u00e4fen hinunterflie\u00dft durch die Dornenkrone. Wir wissen, die Dornenkrone behielt er, behielt er an.<\/p>\n<p>Das war der erste Schritt, der erste Schritt, die Gei\u00dfelung. Dann <b>das Tragen des Kreuzes<\/b>, das haben wir in den vergangenen Wochen gesehen. Die Beschuldigten mussten das Kreuz selbst tragen, davon haben wir geh\u00f6rt. Aber jetzt nehmt dazu den Hintergrund der Gei\u00dfelung. Nachdem sie so bereits gefoltert worden sind, wie schwer muss es f\u00fcr diesen geplagten K\u00f6rper sein, das Kreuz zu tragen und zum Ort der Kreuzigung zu bringen? Auch das war Folter, mit all diesen Schmerzen das Kreuz zu tragen.<\/p>\n<p>Drittens, das ist die Gei\u00dfelung, das Tragen des Kreuzes. Drittens, <b>das Nageln<\/b>, das Nageln an das Kreuz. Bevor der Schuldige ans Kreuz genagelt wurde, wurde dem Beschuldigten Galle mit Galle vermischten Wein gegeben. Wir lesen davon auch in Matth\u00e4us 34: \u201eSie gaben ihm mit Galle vermischten Wein zu trinken.\u201c Diese das diente als eine Art Beruhigungsmittel, als ein Sedativum. Es sollte einerseits etwas die Schmerzen reduzieren, aber vor allem sollte dieser Wein mit Galle vermischt den Widerstand beim Nageln ans Kreuz reduzieren. Sie sollen sediert werden, damit sie sich nicht so sehr wehren, w\u00e4hrend ihnen die N\u00e4gel durch den K\u00f6rper geh\u00e4mmert werden. Wir wissen aus Matth\u00e4us 27,34, Jesus verweigerte dieses Getr\u00e4nk. Er verweigerte das Beruhigungsmittel, das Sedativum. Jesus w\u00fcrde sich sowieso nicht wehren, ans Kreuz genagelt zu werden. Und wir sehen, Jesus wollte den Schmerz nicht lindern. Er wollte das volle Ma\u00df der Leiden durchgehen. Danach wurden spitze N\u00e4gel aus Eisen, ca. 12 bis 18 cm lang und einem mit einem Durchmesser von circa 1,5 cm, wurden durch die Handgelenke geh\u00e4mmert, durch die Handgelenke geh\u00e4mmert ans Kreuz in den Holzbalken. Und dann wurde das Kreuz aufgerichtet, und nachdem das Kreuz aufgerichtet worden ist, wurde ein Nagel durch beide F\u00fc\u00dfe, die aufeinander gelegt worden sind, durch beide F\u00fc\u00dfe gerammt. Die Knie etwas angewinkelt und wahrscheinlich zur Seite wurde dann zuletzt der Nagel durch die beiden F\u00fc\u00dfe gerammt.<\/p>\n<p>Viertens: <b>das H\u00e4ngen am Kreuz und der Tod durch die Erstickung.<\/b> Wenn die Gekreuzigten nicht bereits durch diese Folter gestorben sind, hingen sie nun am Kreuz. Manchmal stundenlang, manchmal tagelang. Und in der K\u00f6rperlage, also an den Handgelenkten und an den F\u00fc\u00dfen mit gebeugten Knien, ans Kreuz genagelt, sie befanden sich in einer K\u00f6rperlage, in der sie so nicht atmen konnten. Damit der Gekreuzigte atmen kann, musste er sich hochstemmen, er musste sich hochdr\u00fccken. Wie stemmt sich der Gekreuzigte hoch? Er muss sich gegen den Balken stemmen. Er muss also an den N\u00e4geln, an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen, sich dr\u00fccken, als St\u00fctze benutzen, sich gegen den Balken dr\u00fccken und sich hochstemmen, um zu atmen. Wie muss ein bereits so buchst\u00e4blich zerfetzter K\u00f6rper leiden, um sich an diesem Kreuz, an den N\u00e4geln st\u00fctzend hochzustemmen? Wie anstrengend muss jeder einzelne Atemzug f\u00fcr den Gekreuzigten sein? Mit all dieser Qual verbrachten die Gekreuzigten Stunden, manchmal sogar Tage am Kreuz.<\/p>\n<p>Was getan wurde, um diesen Prozess zu beschleunigen: Den Menschen wurden irgendwann dann den Gekreuzigten die Beine gebrochen. Auch wir lesen davon, Jesus wurden nicht die Beine gebrochen, weil er bereits gestorben war. Aber den anderen R\u00e4ubern wurden die Beine gebrochen. Wieso? Wenn die Beine gebrochen worden sind, dann konnten sie sich nicht mehr hochstemmen zum Atmen. Wenn sie sich also nicht mehr zum Atmen hochstemmen konnten, sterben sie an der Stickung, weil sie keine Luft mehr bekommen. Wir verstehen also, all das Leid, die Gei\u00dfelung, das Kreuz, die N\u00e4gel, das H\u00e4ngen, all das t\u00f6tet sie nicht. Am Ende sterben sie, weil sie keine Luft mehr bekommen. Auch das eine der qualvollsten, das geh\u00f6rt zu den qualvollsten Arten des Sterbens. Am Ende, zur Best\u00e4tigung des Todes, wurde ein Speer ins Herz gestochen, wo wenn Wasser und Blut herausflie\u00dfen, davon lesen wir auch von Jesus. Dass die Best\u00e4tigung ist, dass dieser Mensch tot ist.<\/p>\n<p>Verstehen wir also, was mit diesen drei, vier Worten hier gemeint ist, wenn da steht: \u201esie kreuzigten ihn\u201c? Durch welch unvorstellbare Qualen ging unser Herr Jesus Christus? Unertr\u00e4gliche, entsetzliche Schmerzen. Und wie gesagt, ich glaube, ich habe einige Annahmen, wieso die Schreiber der Evangelien das kurzhalten. Jeder, der diese Worte liest, die Adressaten, die urspr\u00fcnglichen Adressaten der Evangelisten, sie wissen ganz genau, was gemeint ist, wenn da steht: \u201eSie kreuzigten ihn dort.\u201c Sie brauchten keine Beschreibung, weil sie wussten genau, was damit gemeint ist. Wir haben gesagt, Zehntausende Juden wurden um die Zeit von Jesus herum gekreuzigt. Sie brauchten diese Beschreibung nicht. Zweitens, teilweise hielten sie es vielleicht so kurz, und das ist meine Vermutung, weil es eben so schrecklich ist, und wir werden gleich dar\u00fcber reden, wie schrecklich es noch ist. Und drittens: So schlimm, und damit werden wir uns dann die n\u00e4chsten Wochen besprechen, so schlimm diese k\u00f6rperlichen Schmerzen sind, darauf wollten die Schreiber nicht den Fokus legen. Es sollte ein blutiges Opfer sein. Ohne Blutvergie\u00dfen gibt es keine Vergebung der S\u00fcnde. Die Kreuzigung, die, die, die, die, die Brutalit\u00e4t der Kreuzigung soll uns illustrieren, wie schlimm S\u00fcnde und die Strafe der S\u00fcnde ist. Jesus sollte durch dieses k\u00f6rperliche Leid gehen, ja, aber der Fokus ist nicht auf dem k\u00f6rperlichen Leid, sondern auf die Schuld, die Jesus am Kreuz trug. Das Gericht und der Zorn Gottes, den er an diesem Kreuz trug. Und ich glaube, das ist auch einer der Gr\u00fcnde, wieso die Beschreibung hier so kurz ist. Die Beschreibung ist wichtig f\u00fcr uns. Wir sind nicht aus dem 1. Jahrhundert und kennen das nicht, wissen nicht sofort, was damit gemeint ist. Aber ich glaube, einer der Gr\u00fcnde, wieso sie auch die Beschreibung so kurz ist, ist, weil der Fokus auf die geistliche Qual, den Zorn und das Gericht Gottes legen sollte, die H\u00f6lle, die Jesus Christus durchlitt, als er an diesem Kreuz hing.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten uns weiter den grausamen Spott der Kreuzigung anschauen. Vers 34: \u201eSie aber verteilten seine Kleider und warfen das Los dar\u00fcber.\u201c Vers 34b. Wir lassen, wie gesagt, wir gehen nicht ganz chronologisch durch diese Verse. Wir lassen das \u201eVater, vergib\u201c aus, das m\u00f6chten wir uns das folgende, das n\u00e4chste Mal anschauen. Heute nur den Teil B von Vers 34: \u201esie aber verteilten seine Kleider und warfen das Los dar\u00fcber.\u201c Die Soldaten, die Jesus hinrichteten, teilten die Kleider unter sich auf. Das war \u00fcblich, denn den Soldaten, die die Hinrichtung vollzogen, sie hatten Anspruch auf den unmittelbaren Besitz, den die Person an sich hatte, wie zum Beispiel jetzt die Kleidung, vielleicht aber auch Schmuck oder Geld, das der Beschuldigte bei sich trug. Es geh\u00f6rte den Soldaten, die ihn hinrichteten, und sie teilten es sich auf. In Johannes 19, 23, 24 lesen wir davon. Es waren wahrscheinlich vier Soldaten und sie machten vier Teile und gaben jeden Soldaten einen Teil.<\/p>\n<p>Johannes 19, 23 und 24: \u201eDas Untergewand aber war ohne Naht, von oben an durchgewebt. Da sprachen sie zueinander, lasst es uns nicht zerrei\u00dfen, sondern darum losen. Wessen es sein soll, damit die Schrift erf\u00fcllt wurde, die spricht: Sie haben meine Kleider unter sich verteilt, und \u00fcber mein Gewand haben sie das Los geworfen.\u201c Die Soldaten haben nun dies getan. Sie haben also die anderen Teile, also den Mantel, die Sandalen, den G\u00fcrtel von Jesus unter sich, einfach es waren vier, f\u00fcnf Teile. Und die vier Teile haben sie unter sich vier Soldaten aufgeteilt, aber das f\u00fcnfte Teil war das Untergewand, das eben keine Naht hatte, also sie konnten es nicht ordentlich, deswegen warfen sie das Los, um zu entscheiden, wer es bekommen sollte. Und wir sehen, wie Johannes es auch sagt, wie sich die Worte aus Psalm 22 erf\u00fcllen, die tausend Jahre zuvor gesprochen worden sind. Psalm 22, Vers 19: \u201eSie teilen meine Kleider unter sich, und \u00fcber mein Gewand werfen sie das Los.\u201c<\/p>\n<p>Wir sehen also, wie sich die Prophezeiung erf\u00fcllt und die Soldaten das tun. Aber was bedeutet das f\u00fcr Jesus nat\u00fcrlich, dass Jesus nackt war, als er an diesem Kreuz hing? Vielleicht trug er noch ein Lententuch. Vielleicht aber auch nicht. In Zeichnungen und Illustrationen von Jesus nat\u00fcrlich tr\u00e4gt er dort ein Lententuch, aber es k\u00f6nnte auch sein, dass er keins trug, dass er vollkommen nackt an diesem Kreuz hing. Was f\u00fcr eine Dem\u00fctigung! Der Sch\u00f6pfer dieser Welt, der Herr und Heiland, der kam, um genau diese Menschen zu retten, steht gekreuzigt und nackt vor seinen Gesch\u00f6pfen. Was f\u00fcr eine Entniedrigung!<\/p>\n<p>Und es gibt noch ein weiteres Detail, und ich bin, ich will das fast gar nicht nennen. Und ich habe selbst auch noch nie dar\u00fcber nachgedacht, bis ich es in einem Vortrag geh\u00f6rt habe. Ich m\u00f6chte erst kurz halten, dieses Detail. Wir haben vielleicht nie dar\u00fcber nachgedacht, aber Jesus durfte die ganze Zeit \u00fcber diesen Prozess, er durfte keine Toilette benutzen. Die Kreuzigung dauerte stundenlang. Und wenn ein K\u00f6rper durch solche Leiden geht, so einen Schockzustand, Dehydration und Todesqualen ausgesetzt ist, dieser K\u00f6rper verliert die Kontrolle \u00fcber Ausscheidungen, \u00fcber Blase und Darm. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Aber siehst du die Schande, durch die der Herr Jesus ging? Vollkommen entbl\u00f6\u00dft. Nackt. Voller offenen Wunden, erniedrigt und als Schande zur Schau gestellt.<\/p>\n<p>Der Spott h\u00f6rt nicht auf. Der grausame Spott h\u00f6rt nicht auf. In Vers 33, zur\u00fcck zu Vers 33 sehen wir: \u201eSie kreuzigten ihn dort und die \u00dcbelt\u00e4ter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.\u201c Auch diese <b>Anordnung der Kreuze<\/b> sagt uns etwas \u00fcber den grausamen Spott aus. Sie haben Jesus in die Mitte gestellt und die \u00dcbelt\u00e4ter, diese R\u00e4uber rechts und links von ihm. Wenn wir Matth\u00e4us 27 diese Verse, aber auch eben hier den Vers 38 ber\u00fccksichtigen, sehen wir folgendes, Vers 38 hier: \u201eEs war aber auch eine Aufschrift \u00fcber ihm in griechischen und lateinischen und hebr\u00e4ischen Buchstaben: Dieser ist der K\u00f6nig der Juden.\u201c Der Spott zielte darauf ab, dass Jesus der K\u00f6nig der Juden war. Diese Aufschrift \u00fcber dem Kreuz, das stand f\u00fcr die Anklage. Das war das Verbrechen des Gekreuzigten. Und das Verbrechen Jesu war, dass er ein K\u00f6nig war, dass er der K\u00f6nig der Juden war. Sie setzten ihm ja auch eine Dornenkrone auf. Sie verspotteten ihn mit einer Robe, auch Herodes hat das getan. Und nun kreuzigten sie Jesus in der Mitte und die anderen beiden links und rechts von ihm. Als w\u00e4re er der K\u00f6nig und die anderen beiden sind seine hochrangigsten Beamten. Ja, ein K\u00f6nig sitzt hier am Kopf des Tisches oder sitzt vorne in der Mitte und rechts und links von ihm sind seine h\u00f6chsten Beamten. Und das ist die Szene der Kreuzigung, das ist die Verspottung von Jesus. Hier ist der K\u00f6nig der Juden in der Mitte. Und rechts und links seine hochrangigsten Beamten, gekreuzigt und \u00dcbelt\u00e4ter. Hier ist euer K\u00f6nig. In all seiner Pracht, in all seiner Herrlichkeit, geschlagen, gefoltert, gekreuzigt. Seht euren K\u00f6nig, Juden, den K\u00f6nig, den ihr gefordert habt, dass ich ihn kreuzigen soll. Seht ihr den Spott von Pilatus? Und dieser Abschnitt ist auch voller Ironie, liebe Geschwister. Denn in gewisser Weise war das ja wirklich die Schuld von dem Herrn Jesus, dass er der K\u00f6nig der Juden war, dass er der Messias war. Deswegen wurde er get\u00f6tet. In Markus 14, bei der Verh\u00f6rung, fragt ihn der Hohepriester: \u201eBist du der Christus, Sohn des Hochgelobten?\u201c Jesus sagt: \u201eIch, ich bin es, und ihr werdet den Sohn des Menschen sehen, kommen mit den Wolken der Macht und Herrlichkeit.\u201c Und dann sagt er: Dann zerrei\u00dft der Hohepriester seine Kleider und sagt: \u201eSeht ihr die L\u00e4sterung, was brauchen wir noch?\u201c Er ist der K\u00f6nig der Juden. Das war seine Schuld, das war sein Fehler. Er war nur nicht der K\u00f6nig, den die Juden wollten.<\/p>\n<p>Wir sehen also der grausame Spott der Kreuzigung. Wir m\u00f6chten zum zweiten Punkt kommen und die restlichen Punkte sind eher k\u00fcrzer.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der grausame Spott des Volkes.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vers 35: \u201eUnd das Volk stand und sah zu.\u201c Lukas berichtet uns, dass das Volk da stand und zugesehen hat. Auf den ersten Blick wirkt das vielleicht passiv. Ja, sie verspotten doch gar nicht, sie sind nur da und stauen zu. Sie sind passive Zuschauer. Wenn wir aber die anderen Evangelien lesen, wird ganz deutlich, sie sind alles andere als passive Zuschauer. Bereits in Lukas 23 haben wir ja gesehen, sie sind es, die von Pilatus fordern, lasst uns Barabbas frei, kreuzige diesen. Es ist ihr Wille, den Pilatus ihnen gew\u00e4hrt, ihre Forderung, die er erf\u00fcllt in Vers 24, sie forderten den Tod, die Kreuzigung dieses Mannes, dieses Menschen, dieses Herrn Jesus. Diese Volksmengen, anders also zu unterscheiden hier von diesen anderen Personengruppen, Obersten und r\u00f6mischen Soldaten, zum Passafest waren besonders viele Menschen da. Viele von diesen haben in den letzten drei Jahren vieles von dem gesehen und geh\u00f6rt, was Jesus getan hat, die Heilungen, Wunder und Zeichen. Viele waren vielleicht neugierig \u00fcber ihn, einige sind ihm oberfl\u00e4chlich nachgefolgt. Hier sehen wir, sie stehen und schauen zu.<\/p>\n<p>In Markus 15 lesen wir, was sie sagen. Markus 15, 29 bis 30: \u201eUnd die Vor\u00fcbergehenden l\u00e4sterten ihn und sch\u00fcttelten ihre K\u00f6pfe und sagten: Ha! Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst und steige herab vom Kreuz.\u201c Auch die Volksmengen, die vor\u00fcbergehen, sie verspotten den Messias. \u201eHa! Hat der nicht erz\u00e4hlt, dass er den Tempel abbrechen und in drei Tagen aufbauen will?\u201c Schaut ihn euch an. Er ist nicht mehr in der Lage, sich selbst zu retten. Und hier sehen wir erneut eine Ironie. Gerade indem Jesus am Kreuz h\u00e4ngt und stirbt, baut er den Tempel seines, bricht er den Tempel seines Leibes ab und wird ihn in drei Tagen bei der Auferstehung wieder aufbauen. W\u00e4hrend die Menschen, die Volksmengen, ihn also daf\u00fcr verspotten, an diesem Kreuz zu h\u00e4ngen, weil es ihrer Meinung nach beweist, dass er niemals der Messias sein k\u00f6nnte, geschweige denn, der in der Lage war, den Tempel abzubrechen und wieder aufzubauen, ist genau das Sterben vom Herrn Jesus der Beweis daf\u00fcr, dass er der Messias ist und den Tempel seines Leibes abbrechen und. Seht ihr die Ironie?<\/p>\n<p>Aber das Volk verspottet, sie l\u00e4stern, sie sagen, \u201eha! Der du den Tempel abbrichst. Jetzt steige doch herab.\u201c Nicht, weil sie glaubten, dass er herabsteigen kann. Das war purer Spott. Und liebe Geschwister, vergiss nicht, diese Menschen hier haben erlebt, wie Jesus \u00fcber drei Jahre lang unz\u00e4hlige von Krankheiten geheilt hat, von D\u00e4monen befreit hat, aus den Toten auferweckt hat, Tausende mit Brot und Fisch gespeist hat, gelehrt hat, wie einer mit Vollmacht, anders als die Pharis\u00e4er und Z\u00f6llner. Das sind die Menschen, die hier l\u00e4stern, ihren Kopf sch\u00fctteln und spotten. Weil er nicht der Messias war, den sie wollten, weil er sie nicht von den R\u00f6mern befreit hat. Stattdessen sprach dieser Messias davon, dass sie blind und gefangen in S\u00fcnden sind und Bu\u00dfe und Vergebung brauchen. So einen Messias brauchten sie nicht. So einen Messias wollten sie nicht. Und als ich durch die Aufnahmen, durch unser Lukas-Evangelium, Predigten durchging, das war doch in Lukas 4 schon so. Die erste Predigt von Jesus in Nazareth. Er redet davon, wie er gekommen ist, das Gnadenjahr auszurufen, den Blinden Sehen zu machen, die Gefangenen zu befreien. Und was tun die Menschen? Sie wollen Jesus von der Klippe st\u00fcrzen. Ihrer Meinung nach war das nicht ihr Messias. Ironischerweise beweist er genau durch das Sterben am Kreuz, dass er ihr Messias ist. Das war also zweitens: der grausame Spott des Volkes.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der grausame Spott der Obersten.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der grausame Spott der Obersten. Im selben Vers 35 hei\u00dft es: \u201ees h\u00f6hnten aber auch die Obersten.\u201c Die Obersten sind die Schriftgelehrten, die Pharis\u00e4er, die Mitglieder des Hohen Rates und die \u00c4ltesten des Volkes. Sie <b>h\u00f6hnten<\/b> ihn. Und hier ist ein anderes Wort, als hier ist ein Wort, das verwendet, das Wort w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt bedeuten w\u00fcrde: Sie r\u00fcmpfen sich die Nase. Ja, da steckt Nase in diesem Wort drin. Es ist wie das R\u00fcmpfen der Nase. Es ist Spott, der erkennbar gemacht wird. Es ist Spott, der gesehen werden soll und Zustimmung finden soll. Ihr kennt das bestimmt, dass wenn jemand manchmal sich \u00fcber jemanden lustig macht oder verspottet, dass er das macht und um sich herumschaut, um die Zustimmung der Gruppe oder der Menschen zu finden. Das tun die Obersten hier. Sie r\u00fcmpfen ihre Nase, sie machen ihren Spott erkenntlich und m\u00f6chten Zustimmung finden. Dieses Wort f\u00fcr h\u00f6hnen wurde nur ein weiteres Mal im Lukas-Evangelium verwendet. Da waren es auch die Pharis\u00e4er, die Jesus verh\u00f6hnten, weil sie geldliebend waren. Es ist also ein herablassender Spott, der Verachtenden und dem\u00fctigt.<\/p>\n<p>Sie sagten: \u201eAndere hat er gerettet, er rette sich selbst, wenn dieser, der Christus Gottes ist, der Auserw\u00e4hlte.\u201c Das hat Jesus ja von sich behauptet. Er ist, dass er der Christus Gottes ist, dass er der Auserw\u00e4hlte ist. Das sehen wir auch in Lukas 9. Sie spotten dar\u00fcber, dass er andere gerettet hat. Und wie er andere gerettet hat: von Krankheit, Aussatz, von D\u00e4monen, sogar Tod. Haben sie denn daran nichts gelernt? Dieser Mann, der solche m\u00e4chtigen Zeichen vollbringt, andere gerettet hat von Krankheit und Tod und D\u00e4monen. Sie verh\u00f6hnen ihn, dass er sich selbst retten m\u00f6ge, wenn er denn der sei, der behauptet, der Christus Gott ist.<\/p>\n<p>In Matth\u00e4us 27 lesen wir etwas detaillierter \u00fcber diesen Spott und Hohn der Obersten. Matth\u00e4us 27,41. Matth\u00e4us 27,41: \u201eEbenso aber spotteten auch die Hohenpriester mit den Schriftgelehrten und \u00c4ltesten und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist Israels K\u00f6nig, so steige er jetzt vom Kreuz herab, und wir werden an ihn glauben. Er vertraute auf Gott, der rette ihn jetzt, wenn er ihn liebt. Seht ihr den herablassenden Spott hier? Er vertraute auf Gott. Der rette ihn jetzt. Denn er, wenn er ihn liebt, denn er sagt, ich bin Gottes Sohn.\u201c Genau das wurde in Psalm 22 prophezeit, tausend Jahre vorher. Psalm 22. Wenn wir Psalm 22 lesen, ist es fast so, als w\u00fcrden wir hier die Stellen aus den Evangelien lesen.<\/p>\n<p>Psalm 22. Psalm 22, ich werde einige Verse einfach durchlesen hier. Vers 1 beziehungsweise Vers 2 bei uns im Deutschen: \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Schreins.\u201c Vers 7: \u201eIch aber bin ein Wurm und kein Mann. Ein Spott der Leute und verachtet vom Volk.\u201c H\u00f6rt ihr Lukas 23 und Matth\u00e4us 27 hier? \u201eAlle, die mich sehen, spotten \u00fcber mich. Sie verziehen die Lippen, sch\u00fctteln den Kopf.\u201c Mit Lukas Worten r\u00fcmpfen die Nase. Vers 9: \u201eW\u00e4lze es auf den Herrn, der rette ihn, befreie ihn, denn er hat dir gefallen an ihm.\u201c Das ist der Spott. Der Hohenpriester, den wir gerade in Matth\u00e4us 27 gelesen haben. \u201eEr vertraute doch dem Herrn. Der rette ihn, denn er sagte, ich bin Gottes Sohn.\u201c \u201eW\u00e4lze es auf den Herrn, der rette ihn, befreie ihn.\u201c Vers 14: \u201eWie Wasser bin ich hingesch\u00fcttet, und all meine Gebeine haben sich zertrennt. Wie Wachs ist mein Herz geworden, zerschmolzen in meinem Innern. Meine Kraft ist vertrocknet wie gebrannter Ton, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen. Und in den Staub des Todes legst du mich. Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von \u00dcbelt\u00e4tern hat mich umzingelt, sie haben meine H\u00e4nde und meine F\u00fc\u00dfe durchgraben. Alle meine Gebeine kann ich z\u00e4hlen. Sie schauen und sehen auf mich herab. Sie teilen meine Kleider unter sich und \u00fcber mein Gewand werfen sie das Los.\u201c<\/p>\n<p>Nun nebenbei, diese Prophezeiungen beschreiben Aspekte, die zur r\u00f6mischen Kreuzigung charakteristisch sind. 1000 Jahre bevor die R\u00f6mer Jesus gekreuzigt haben, 500 Jahre bevor Kreuzigung als Hinrichtung \u00fcberhaupt erfunden wurde. Wie die Knochen offengelegt werden, die Gebeine, die er z\u00e4hlen kann, die Kraft, die Dehydration, die vertrocknet ist und all diese Sachen. Seht ihr, welche Qualen und welchen grausamen Spott der Heiland durchlebt hat. Seht ihr, wie S\u00fcnde und Unglauben blendet? Mangelt es den Obersten des Volkes und dem Volk wirklich an Beweisen daf\u00fcr, dass Jesus der Messias und Sohn Gottes ist? Nein! Sie fragten nicht nach einem Beweis: \u201ekomm jetzt runter und dann glauben wir.\u201c Es war nur Spott voller Verachtung, vermutlich mit einem so h\u00e4misch boshaftem Grinsen. Ihr Hass gegen\u00fcber Jesus kommt ungefiltert zum Ausdruck. Sie hassen Jesus. Wer Jesus ist, wer er behauptete zu sein, was er lehrte, sie hassten ihn. Und sie sprechen, die Obersten hier in Lukas 13, sie sprechen ja Jesus nicht mal direkt an. Sie sagen, er rette sich selbst. Sie sprechen zum Volk. Sie wiegeln immer noch das Volk auf und sagen, seht ihn euch an, er rette sich doch, wenn er denn der sei, der euch behauptet hat, der er behauptet hat zu sein. Seht ihn euch an, spotten sie. Den, der den Gott liebt. Den Sohn Gottes, wie er sich genannt hat, den K\u00f6nig Israels. Seht ihn euch an.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der grausame Spott der Soldaten.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der grausame Spott der Soldaten. Vers 36 und 37: \u201eAber auch die Soldaten verspotteten ihn, indem sie hinzutraten, ihm Essig brachten und sagten: Wenn du der K\u00f6nig der Juden bist, so rette dich selbst.\u201c Sie <b>verspotteten<\/b> Jesus. Sie machten sich \u00fcber ihn lustig. Die Obersten r\u00fcmpften ihre Nase, diese hier. Sie machen sich \u00fcber Jesus lustig. Jesus prophezeite, dass er von den Nationen verspottet werden w\u00fcrde. Da wurde das gleiche Wort hier verwendet, das in Lukas 18, 31 und 32 verwendet wurde. Dass er von den Nationen verspottet werden wird. Auch in Lukas 23, Vers 11, als Herodes und seine Soldaten Jesus geringsch\u00e4tzig behandelten, ihm einen k\u00f6niglichen Robe umh\u00e4ngten, verspotteten sie ihn. Auch da wird dasselbe Wort verwendet. Und auch nat\u00fcrlich bei der Gei\u00dfelung, das haben wir vorhin gelesen.<\/p>\n<p>Wie verspotten sie ihn? Sie verspotten ihn, indem sie ihm Essig brachten. Das ist nicht das Essig, das ist nicht das Beruhigungsmittel, das Jesus am Anfang angeboten wurde, das hat er ja abgelehnt. Und ganz am Ende der Kreuzung, davon lesen wir in Johannes 19, sagt Jesus ja \u201emich d\u00fcrstet,\u201c und ihm wird Essig auf einem Busch Yesop gegeben. Das ist auch nicht das, sondern das hier ist auch eine Form der Verspottung. Denn das Wort hier f\u00fcr \u201eBrachten\u201c, das griechische Wort, das hier verwendet wurde, <b>Prosfero<\/b>, ist ein Wort, das auch zur Darbringung von Opfergaben des Altars benutzt wird. Es wird zum Beispiel benutzt, in Matth\u00e4us Kapitel 2, Vers 11 wird das Wort benutzt. Matth\u00e4us Kapitel 2, Vers 11, die drei Magier, die Chaldea, die Jesus besuchen und huldigen.<\/p>\n<p>Matth\u00e4us Kapitel 2, Vers 11: \u201eUnd als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kind mit Maria seiner Mutter, und sie fielen nieder, huldigten ihm und sie \u00f6ffneten ihre Sch\u00e4tze und opferten. Das Wort opferten hier, das ist das selbe Wort, dieses \u201eprosphero\u201c, opferten ihm Gaben, Gold und Weihrauch und Myrrhe.\u201c Wir sehen also, diese drei Chaldea, die drei Magier, sie huldigten Jesus als K\u00f6nig der Juden, indem sie ihm gaben und darbrachten, opferten, dasselbe Wort. Und hier haben wir dieselbe Situation, aber auf den Kopf gestellt in Spott und Verachtung. Hier huldigen die Soldaten Jesus als K\u00f6nig der Juden, das ist ja die Aufschrift \u00fcber seinem Kopf. Indem sie ihm den Essig als wie eine Gabe, wie eine Opfergabe f\u00fcr einen K\u00f6nig darbringen, opfern. Wir sehen also die Situation: Die Magier glaubten wirklich, dass dieser der K\u00f6nig Juden ist. Sie fielen nieder und beteten ihn an und opferten ihn, brachten ihm diese Geschenke, diese Gaben dar. Hier verdrehen es die Soldaten, sie verspotten Jesus, behandeln ihn wie einen geringsch\u00e4tzig, als er w\u00e4re ein K\u00f6nig und bringen ihm eine Gabe dar. Aber die Gabe ist Essig. Und auch sie sagen, \u201ewenn du der K\u00f6nig der Juden bist, rette dich selbst.\u201c Ihrer Meinung nach, wenn er denn ein K\u00f6nig w\u00e4re, m\u00fcsste er sich jetzt selbst retten. Ironischerweise beweist Jesus gerade dadurch, dass er sich nicht selbst rettet, dass er der K\u00f6nig der Juden ist. Sehen die Ironie.<\/p>\n<p>Die r\u00f6mischen Soldaten scheren sich nicht um den Messias, um die j\u00fcdische Theologie dar\u00fcber. Sie nehmen einfach am Spott teil, der stattfindet. Sie sehen, einen K\u00f6nig der Juden, so wird er angeklagt, der stirbt, von seinem eigenen Volk \u00fcberliefert wurde und qualvoll durch ihre eigenen H\u00e4nde stirbt. Was soll ein K\u00f6nig sein? Was f\u00fcr ein K\u00f6nig stirbt durch unsere H\u00e4nde am Kreuz und das auch noch von den Obersten seines eigenen Volkes \u00fcberliefert? Wie l\u00e4cherlich ist dieser K\u00f6nig!<\/p>\n<p>Viertens war viertens der grausame Spott der Soldaten und letztens, und nur kurz, der grausame Spott der \u00dcbelt\u00e4ter.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der grausame Spott der \u00dcbelt\u00e4ter.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der grausame Spott der \u00dcbelt\u00e4ter. Wir springen wieder ein paar Verse. Vers 39: \u201eEiner der geh\u00e4ngten \u00dcbelt\u00e4ter aber l\u00e4sterte ihn. Wir haben das dritte Wort f\u00fcr eine Form des Spottes: <b>l\u00e4stern.<\/b> \u201eBlasphemeo.\u201c \u201eL\u00e4sterte ihn, bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns.\u201c Sogar von seinen Mitgekreuzigten war Jesus nicht verschont. Auch sie verspotteten ihn. Ihr m\u00fcsst euch vorstellen, diese \u00dcbelt\u00e4ter gingen durch dieselben k\u00f6rperlichen Leiden wie Jesus. Dieselbe Gei\u00dfelung und N\u00e4gel und Hochstemmen zum Atmen. In all dieser Qual und Schwachheit fanden sie aber die Kraft, Jesus zu verspotten. Diese beiden waren \u00dcbelt\u00e4ter, also Kriminelle, die f\u00fcr Straftaten wie entweder Raub, von Raub bis hin zu einem rebellischen Aufstand hingerichtet wurden. Vielleicht, man wei\u00df es nicht, waren sie sogar Mitt\u00e4ter des freigelassenen Barabbas, von dem haben wir ja gelesen, dass er einen Aufstand und einen Mord begangen hatte. Es wird hier in Lukas nur einer der \u00dcbelt\u00e4ter erw\u00e4hnt, der l\u00e4stert, aber in Matth\u00e4us und Markus finden wir, beide \u00dcbelt\u00e4ter haben gel\u00e4stert. Beide R\u00e4uber haben gel\u00e4stert. Matth\u00e4us 27,44: \u201eauf dieselbe Weise schm\u00e4hten ihn auch die R\u00e4uber, die mit ihm gekreuzigt waren.\u201c Plural. Beide l\u00e4sterten also Jesus.<\/p>\n<p>Unterschied ist: Einer von denen bekehrt sich im Laufe der Kreuzigung, dieser Stunden am Kreuz. Beide spotten Jesus. Auch der \u00dcbelt\u00e4ter l\u00e4stert hier, \u201ebist du nicht der Christus?\u201c Wenn er seiner Meinung nach, wenn Jesus der Christus w\u00e4re, w\u00fcrde er sich also jetzt selbst und sie retten, auch wieder nat\u00fcrlich nicht ernst gemeint, entspott, aber wir sehen wieder die Ironie. Jesus beweist eben dadurch, dass er sich nicht rettet, dass er der Christus ist. Die verkehrte Sichtweise des Menschen, die Ironie des Kreuzes hier zu Golgatha. Stellt euch diesen Zynismus der R\u00e4uber vor. Sie gehen durch diese schwere Folter und Qual. Jeder Atemzug ist eine Anstrengung f\u00fcr sie. Aber sie finden den Atem, einen Mann, der dasselbe durchleidet zu verspotten. Dieser Spott erbringt ihnen keinen Gewinn, keine Linderung ihrer Qual, keinen Vorteil. Aber anstatt in ihrer Qual und kurz vor dem Tod wenigstens auch nur einen Hauch von Mitleid zu zeigen, Mitgef\u00fchl zu zeigen, finden sie Freude daran, diesen Unschuldigen zu verspotten. Seht die Grausamkeit und die Boshaftigkeit.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten zum Schluss kommen. Liebe Geschwister, hier haben wir den pechschwarzen Nachthimmel, den grausamen Spott zu Golgatha. Es ist grausam. Die Gei\u00dfelung, die Kreuzigung ist unvorstellbar grausam. Und der Spott ist grausam. Seht ihr, wie viel Zeit Lukas auf den Spott hier verwendet? Nicht so sehr auf die Kreuzigung und die physischen Schmerzen. So viel gibt es uns \u00fcber den Spott gegeben. All die Personengruppen, das Volk, die Obersten, die Soldaten, die \u00dcbelt\u00e4ter, sie spotten, drei verschiedene W\u00f6rter f\u00fcr Spott und Hohn. Die ganze Kreuzigung selbst, die Szene, die Anordnung, die Kreuzigung war nicht einfach nur eine Hinrichtung zum T\u00f6ten, es war eine Hinrichtung zum Schaustellen von Schande, zum Dem\u00fctigen, zum Verspotten. Wenn sie einfach nur jemanden hinrichten und t\u00f6ten wollten, h\u00e4tten sie das so viel schneller und g\u00fcnstiger tun k\u00f6nnen. Aber diese Kreuzigung dient dazu, Schande zur Schau zu stellen. Nackt, gegei\u00dfelt, mit offenem Fleisch, entbl\u00f6\u00dften Muskeln und Knochen, nach Luft zum Atmen ringend. Und dann der Spott. Die Anordnung der Kreuze, die Anklage, Aufschrift. Das Volk, die Obersten, die Soldaten, bis hin sogar zu den mitgeh\u00e4ngten \u00dcbelt\u00e4tern.<\/p>\n<p>Der Erl\u00f6ser dieser Welt. Er kam in diese Welt, um S\u00fcnder zu retten. Er kam in das Seine. Er wird verh\u00f6hnt und verspottet. Sie sch\u00fctteln den Kopf, sie r\u00fcmpfen die Nase, sie sprechen, \u201eha! Wie l\u00e4cherlich.\u201c \u201eWas hat er nicht alles gesagt?\u201c \u201eDen Tempel abbrechen und aufbauen will er in drei Tagen?\u201c \u201eEr soll der Christus, der Auserw\u00e4hlte Gottes sein?\u201c \u201eWie kann er es wagen, sich Sohn Gottes zu nennen?\u201c \u201eWas ist jetzt mit all dem?\u201c \u201eSchau, wo du bist, schau, wo du h\u00e4ngst.\u201c<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte zu den Anwendungen kommen. Nur zwei Anwendungen. Erstens:<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Erkenne die S\u00fcndhaftigkeit der S\u00fcnde.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Siehst du, wie boshaft der Mensch ist, wie absolut erbarmungslos der Mensch ist. Hier ist kein Hauch, nicht mal ein Ansatz von Mitleid, von Mitgef\u00fchl oder Erbarmen vorhanden. Liebe Schwester, ist es nicht genug, dass ein Mensch auf so eine brutale Weise get\u00f6tet und hingerichtet wird? Braucht es denn noch den Spott und die H\u00e4me? Ist nicht die Szene des Kreuzes bereits genug Schande, Spott und H\u00e4me? Und wir haben gesehen, was f\u00fcr eine Schande das Kreuz ist. Physisch, k\u00f6rperlich und alles, was damit einhergeht. F\u00fcr die Obersten des Volkes, f\u00fcr sie muss es sein, ihr habt doch gewonnen, zumindest scheint es f\u00fcr euch so. Aber sie wiegeln das Volk noch weiter auf. Ihr Volksmengen. Dieser Jesus heilte euch jahrelang von allen Krankheiten und D\u00e4monen. Er weckte eure Toten auf. Er gab euch Brot und f\u00fctterte Tausende. Er predigte euch frohe Botschaft. Befreiung von Knechtschaft und Blindheit. Was hat er getan, dass ihr ihn so verspottet? Was war seine Schuld, dass ihr so euren Kopf gesch\u00fcttelt, eure Nasen ger\u00fcmpft und gel\u00e4stert habt? Er hat euch gesagt, dass ihr S\u00fcnder seid und Bu\u00dfe ben\u00f6tigt? Was war seine Schuld, dass er euch nicht von den R\u00f6mern befreit hat?<\/p>\n<p>Seht ihr, was der S\u00fcnder mit Gott macht? Ich habe mir mal gew\u00fcnscht heutzutage, dass. Es w\u00e4re doch so sch\u00f6n, und was f\u00fcr ein gro\u00dfes Zeichen w\u00e4re das, wenn Jesus vom Himmel kommen w\u00fcrde und sich zeigen w\u00fcrde und Wunder tun w\u00fcrde. Liebe Geschwister, was tat der Mensch, als Gott auf diese Erde kam? Als der Sch\u00f6pfer auf diese Erde kam? Der Sch\u00f6pfer des Universums, das fehlerlose Lamm Gottes. Er kam auf die Erde, tat unvergleichliche Zeichen und Wunder. Was haben sie mit Gott getan, der als Mensch auf diese Erde kam? Sie t\u00f6teten ihn. Sie verspotteten ihn. Erbarmungslos. Johannes 3, 19 bis 20. Johannes 3, 19 bis 20: \u201eDies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren b\u00f6se. Denn jeder, der Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht blo\u00dfgestellt werden.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Schwester, das Licht kam in die Welt. Und die Menschen haben alles getan, das Licht auszul\u00f6schen. Wie die Welt mit dem Sohn Gottes umging, ist der klarste Ausdruck der S\u00fcndhaftigkeit der S\u00fcnde, der tiefen H\u00e4sslichkeit der S\u00fcnde. Das ist der Zustand des Unerl\u00f6sten, des verlorenen S\u00fcnders. Kein Wunder, kein Zeichen, kein wissenschaftliches Argument, kein arch\u00e4ologischer Fund, kommt gegen diese S\u00fcndhaftigkeit an. Nur der Heiland selbst und seine frohe Botschaft \u00fcberwindet das. Und wir beginnen jetzt ein bisschen, ein bisschen, die Sterne an diesem Nachthimmel zu sehen. Nur die Liebe des Heilands f\u00fcr diese lieblose und erbarmungslose Welt \u00fcberwindet den Hass und den Spott und die S\u00fcndhaftigkeit des Menschen.<\/p>\n<p>Und lieber Gl\u00e4ubiger, wenn du hier sitzt und diese Boshaftigkeit, die S\u00fcndhaftigkeit der S\u00fcnde dieser Menschen siehst, dann m\u00f6chte ich dir klarmachen, dass du dir nicht mehr so gut verstanden. Zwischen ihnen und dir, zwischen ihnen, den Menschen dort und mir, ist kein Unterschied, au\u00dfer einzig und allein die Gnade. Das ist eine Lektion, die mir ein Mentor von uns, Alois Wagner, mitgegeben hat. Und ich muss immer daran denken, wenn ich in der Schrift oder auch in der Welt eine Demonstration der S\u00fcndhaftigkeit des Menschen sehe. Ich erinnere mich jedes Mal, was er mir gesagt hat. Der einzige Unterschied ist Gnade. Zwischen diesen Menschen hier und mir. Zwischen den L\u00e4sterern, erbarmungslosen Sp\u00f6ttern und M\u00f6rdern des Sohnes Gottes. Und ich heute, der ich ein Sohn Gottes bin und Gott anbete, der einzige Unterschied ist Gnade. Denn es hei\u00dft in dem ber\u00fchmten Lied, \u201eWie tief muss Gottes Liebe sein,\u201c folgende Zeilen: \u201eIch schaue auf den Mann am Kreuz, kann meine Schuld dort sehen. Und voll Besch\u00e4mung sehe ich mich bei den Sp\u00f6ttern stehen. F\u00fcr meine S\u00fcnden hing er dort. Sie brachten ihn ums Leben.\u201c Ich stehe unter den Sp\u00f6ttern. Du stehst unter den Sp\u00f6ttern, den erbarmungslosen L\u00e4sterern des Sohnes Gottes. Mit deinen S\u00fcnden hast du ihn verspottet, mit meinen S\u00fcnden habe ich den Herrn und Heiland verspottet. Mit deinen s\u00fcndhaften Worten, mit deinem Zorn, deinen Begierden und deiner Lust, deinen G\u00f6tzen, deinem Stolz, deiner Selbstgerechtigkeit und deinen L\u00fcgen hast du den Heiland ans Kreuz genagelt. Du hast ihn gel\u00e4stert, du hast ihn verh\u00f6hnt, du hast ihn verspottet. Und am Kreuz get\u00f6tet. Wegen dir hing er dort. Wegen mir hing er dort. Das ist die Tiefe deiner S\u00fcnde. Das ist die Tiefe meiner S\u00fcnde.<\/p>\n<p>Was nun, nachdem wir diese Tiefe deiner S\u00fcndhaftigkeit erkannt haben? Was machen wir, wenn wir den pechschwarzen Nachthimmel skizziert haben? Wir beginnen, die Sterne zu sehen. Wir beginnen, das Licht zu sehen.<\/p>\n<p>Erstens war die erste Anwendung: erkenne die S\u00fcndhaftigkeit der S\u00fcnde. Zweitens:<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Siehe der Mensch.<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u201eSiehe der Mensch.\u201c<\/b> Das sagte Pilatus, als er Jesus gegei\u00dfelt und mit Dornenkrone im Purpurwandgewand vor das Volk brachte in Johannes 19. Er sagte: \u201eSiehe der Mensch.\u201c Er pr\u00e4sentierte ihnen Jesus. Ich pr\u00e4sentiere euch, liebe Geschwister, liebe Zuh\u00f6rer heute, Jesus Christus. Siehe der Mensch. Siehe Jesus Christus. Siehe ihn, wie er mit der Dornenkrone dasteht. Sieh ihn gegei\u00dfelt mit seinen Wunden, sein R\u00fccken und seinem K\u00f6rper aufgerissen, Blut und Wunden, Muskeln und Knochen freigelegt. Siehe ihn ans Kreuz genagelt, nach Luft ringend. Siehe ihn verspottet und gedem\u00fctigt. Entbl\u00f6\u00dft und nackt an diesem Kreuz h\u00e4ngend. Von der Sch\u00f6pfung, seinen eigenen Gesch\u00f6pfen, verspottet, verurteilt und get\u00f6tet. Lieber Zuh\u00f6rer, f\u00fcr wen tat Jesus das? Wieso ging er durch all das? F\u00fcr S\u00fcnder wie dich und mich. Ich m\u00f6chte mir daf\u00fcr noch etwas Zeit nehmen. Vergebt mir dir die \u00dcberziehung.<\/p>\n<p>Jesaja 53. Siebenhundert Jahre, bevor dies geschah, durch die Worte des Propheten prophezeite Gott. Jesaja 53, 3 bis 7: \u201eEr war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann, der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jedoch unsere Leiden, er hat sie getragen, und unsere Schmerzen, er hat sie auf sich geladen. Wir aber hielten ihn f\u00fcr bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer S\u00fcnden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Wir alle irrten umher wie Schafe. Aber der Herr lie\u00df ihn treffen, unser aller Schuld.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr wen ging Jesus durch diesen Spott? F\u00fcr wen ging er durch das Leid? F\u00fcr S\u00fcnder wie dich und mich. Unseren Spott, unsere Schuld, unsere Leiden nahm er auf sich. Durch seine Striemen, was sind die Striemen? Das sind die Wunden, die offengelegt werden durch die Gei\u00dfelung und durch die Kreuzigung. Dadurch ist dir und mir Heilung geworden, jedem, der an ihn glaubt. Jesus tat das f\u00fcr elende und boshafte S\u00fcnder. Und ihr m\u00fcsst euch vorstellen, Jesus, er trug das auch gerade f\u00fcr Menschen, f\u00fcr die Menschen, die unter diesen Sp\u00f6ttern waren, die unter diesen boshaften, erbarmungslosen S\u00fcndern waren. Denn einige von denen, die hier wahrscheinlich standen, sind zu Pfingsten gl\u00e4ubig geworden. Tausende Juden, denen Petrus gesagt h\u00e4tte: \u201eIhr habt den Herrn gekreuzigt.\u201c Sie kommen zum Glauben, sie bekehren sich, sie empfangen Vergebung durch das Opfer, das Jesus hier vollbringt. Versteht ihr, f\u00fcr wen Jesus das getan hat? Er tat das f\u00fcr diese schrecklichen S\u00fcnder, f\u00fcr diese erbarmungslosen, boshaften, verdorbenen S\u00fcnder. Und wir haben bereits gesehen, zwischen ihnen und mir ist kein Unterschied. Auch ich geh\u00f6re zu den diesen Sp\u00f6ttern. Er tat das f\u00fcr schreckliche S\u00fcnder wie dich und mich. Seht ihr, wie die Sterne beginnen zu leuchten hinter dem Nachthimmel unserer schrecklichen S\u00fcndhaftigkeit?<\/p>\n<p>Johannes 3, Vers 16: \u201edenn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ein ewiges Leben hat.\u201c Liebe Geschwister, wenn du diesen Vers liest und er dich nicht mehr zum Staunen bringt, dann ist das traurig. Ich wei\u00df, wir h\u00f6ren diesen Vers oft, und manchmal geht es mir selbst so, dass dieser Vers mich nicht mehr zum Staunen bringt. Wenn du diesen Vers liest und das erste oder einzige und prim\u00e4re, woran du denken kannst, ist, was die Welt bedeutet, ob das jeder einzelne Mensch ist, ob das Juden und Heiden sind, dann verpasst du die Aussage dieses Verses. Gott liebt die Welt. Er liebt elende und schreckliche S\u00fcnder. Und weil er sie liebt, hat er seinen Sohn hingegeben, hat er diesen, dieses fehlerlose Lamm auf diese Erde gesendet und ihn durch all diese Qualen, durch all diesen Spott, durch all den Hohn, durch all die L\u00e4sterung, durch all die Scham und Schande durchgehen lassen. Weil er S\u00fcnder liebt. Weil er nicht will, dass sie verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Und jeder, der an ihn glaubt, bekommt ewiges Leben, hat ewiges Leben und wird nicht verloren gehen.<\/p>\n<p>R\u00f6mer 5, Vers 8: \u201eGott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch S\u00fcnder waren, f\u00fcr uns gestorben ist.\u201c Als wir noch S\u00fcnder waren, als wir noch solche waren wie die aus diesen Sp\u00f6ttern. Er starb f\u00fcr solche wie diese Sp\u00f6tter, als ich noch S\u00fcnder war, als ich noch verloren war, als ich noch Feind und Rebell war. Hat Gott Christus f\u00fcr mich hingegeben. In Hebr\u00e4er 12 wei\u00df es, er nahm die Schande. Achtete die Schande nicht und erduldete das Kreuz. Was f\u00fcr eine Schande. Wir haben heute gesehen, einen tieferen, glaube ich, Einblick bekommen, was f\u00fcr eine Schande es war. Genau solche S\u00fcnder liebt der Herr Jesus. Genau solche S\u00fcnder wie da unter den Sp\u00f6ttern stehen. S\u00fcnder wie dich und mich. Seine Liebe f\u00fcr S\u00fcnder ist gr\u00f6\u00dfer als die S\u00fcnde.<\/p>\n<p>In demselben Lied, <b>\u201eWie tief muss Gottes Liebe sein,\u201c<\/b> hei\u00dft es in den ersten Zeilen: \u201eWie tief muss Gottes Liebe sein. Er liebt uns ohne Ma\u00dfen, hat seinen Sohn an unserer Stadt f\u00fcr alles b\u00fc\u00dfen lassen. Wie tief muss Gottes Liebe sein.\u201c Lieber Zuh\u00f6rer, wenn du heute hier sitzt und nicht an den Herrn Jesus glaubst, wenn du nicht umgekehrt bist von deinen S\u00fcnden und dein Leben ihm nicht \u00fcbergeben hast, erkennst du die S\u00fcndhaftigkeit deines Herzens, die Boshaftigkeit, die Verdorbenheit? Wie du den Heiland dieser Welt durch deinen Unglauben, durch deine Selbstgerechtigkeit, durch deinen Stolz und durch deine S\u00fcnde und durch deine G\u00f6tzen verspottest und verwirfst. Wie du mit L\u00fcge, Lust, Stolz den Heiland ans Kreuz genagelt hast. Wenn du deine Schuld erkennst, dann bleibe nicht damit stehen, dass du nur die Schuld erkennst, sondern erkenne, dass du den ewigen Tod verdient h\u00e4ttest. Den Zorn Gottes, den Jesus an Stelle von S\u00fcndern auf sich am Kreuz genommen hat, du verdienst diesen Zorn. Illustriert an dieser brutalen Hinrichtung der Kreuzigung. Du h\u00e4ttest dort h\u00e4ngen m\u00fcssen und nach dem H\u00e4ngen am Kreuz h\u00e4ttest du die Ewigkeit in der H\u00f6lle verbringen m\u00fcssen, um den gerechten und heiligen Zorn Gottes zu tragen, den er gegen dich hat. Aber genau f\u00fcr S\u00fcnder wie dich, f\u00fcr elende Sp\u00f6tter und Verachter, f\u00fcr verdorbene und boshafte, schreckliche S\u00fcnder wie dich. Im Namen Jesus, anstelle von S\u00fcndern wie dich, die den Zorn Gottes auf sich. Dar\u00fcber werden wir noch reden, wir kommen noch zu der Dunkelheit des Kreuzes, durch die letzten Worte Jesu. Aber diese physischen Schmerzen sind bereits eine Illustration daf\u00fcr, was Jesus auf sich genommen hat an deiner Stelle. Er bietet dir Vergebung deiner S\u00fcnden an. Er bietet dir ewiges Leben an. Du empf\u00e4ngst seine vollkommene Gerechtigkeit im Gegenzug f\u00fcr deine S\u00fcnde und Schuld. Glaube also an Jesus. Glaube daran, dass er f\u00fcr deine S\u00fcnden an diesem Kreuz hing. Dass er an deiner Stelle Gottes gerechten Zorn f\u00fcr deine S\u00fcnden auf sich genommen hat. Setze dein Vertrauen in ihn und in sein Werk am Kreuz. Du brauchst keine Wunder, du brauchst keine Zeichen, du brauchst keine Argumente, du brauchst keine Beweise. S\u00fcnde hindert dich daran, an Gott zu glauben. S\u00fcnde hindert dich daran, an Christus zu glauben. Was du brauchst, ist ein Heiland. Jesus ist dieser Heiland. So glaube an ihn und tue Bu\u00dfe.<\/p>\n<p>Liebe Zuh\u00f6rer, liebe Geschwister, wenn ihr bereits an Jesus glaubt, siehst du die Liebe, mit der Jesus dich liebt? Lieber Bruder, liebe Schwester, staune \u00fcber diese Liebe. Sinne \u00fcber diese Liebe nach, bete Jesus f\u00fcr diese Liebe an. Gott liebt dich so sehr, wie du nur \u00fcberhaupt geliebt werden kannst. \u201eOhne Ma\u00dfen liebt er uns,\u201c hei\u00dft es im Lied. Es ist eine Liebe, die unver\u00e4nderlich ist. Es ist eine Liebe, die nicht an Bedingungen gekn\u00fcpft ist. Er liebt dich in dem Moment, in dem du gehorchst, er liebt dich genauso in dem Moment, wo du s\u00fcndigst. Er liebt dich, auch wenn du ihn selbst gerade nicht liebst. Ob du hier in der Gemeinde sitzt oder nicht. Er liebt dich. Selbst wenn du gerade hier sitzt und dar\u00fcber nachdenkst und du da vielleicht sogar Pl\u00e4ne schmiedest, wie du deine n\u00e4chste S\u00fcnde begehen kannst. Wie du deiner Begierde nachgehen kannst, mit der du zu k\u00e4mpfen hast. Selbst wenn du hier gerade sitzt und dar\u00fcber nachdenkst, wann du das n\u00e4chste Mal deine S\u00fcnde begehen kannst, deiner Lust nachgeben kannst. Selbst dann liebt er dich. Und selbst in dem Moment, wo du dann der Begierde nachgibst, liebt er dich genauso wie jetzt gerade. F\u00fchre dir das doch vor Augen, wenn du dann mit der Begierde zu k\u00e4mpfen hast. Siehe auf Golgatha, siehe das Kreuz, den Spott und die Schande. Siehe auf den Herrn, siehe der Mensch Jesus Christus. F\u00fclle dich mit der Erkenntnis von ihm und m\u00f6ge sie dich ver\u00e4ndern. M\u00f6ge sie dich dazu bewegen, dieselbe Liebe auch dieser lieblosen und erbarmungslosen Welt zu entgegnen. Und mehr m\u00f6chten wir uns n\u00e4chste Woche anschauen.<\/p>\n<p>Im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, wie tief muss deine Liebe sein? Du liebst uns ohne Ma\u00dfen. Du hast deinen einzigen Sohn, deinen geliebten Sohn. Das waren deine Worte. Bei der Taufe, bei dem Berg der Verkl\u00e4rung. Dies ist mein geliebter Sohn, hast du gesagt. Du liebst deinen Sohn. F\u00fcr ihn und zu ihm hin hast du diese Welt geschaffen. F\u00fcr ihn und zu ihm hin ist alles, was existiert, geschaffen worden. Zu seiner Ehre, zu seiner Herrlichkeit, ein Ausdruck deiner Liebe f\u00fcr den Sohn. Und diesen deinen geliebten Sohn l\u00e4sst du durch so viel Spott, durch so viel H\u00e4me und Hohn gehen. Du l\u00e4sst ihn schlagen, gei\u00dfeln, anspucken. Du l\u00e4sst ihn dadurch gehen, dass er eine Dornenkrone aufgesetzt bekommt, an ein Kreuz genagelt wird, entbl\u00f6\u00dft und in Schande vor den Gesch\u00f6pfen, vor den eigenen Gesch\u00f6pfen steht. Du l\u00e4sst zu, dass er verspottet wird. Auf \u00fcbelste Weise, ohne auch nur einen Ansatz von Erbarmen, Mitleid oder Mitgef\u00fchl. Und du tust all das, weil du S\u00fcnder retten m\u00f6chtest, weil du dich in deiner souver\u00e4nen Gnade dazu entschieden hast, S\u00fcnder zu retten, S\u00fcnder wie mich zu retten. Dir hat es gefallen, deinem Sohn ein Volk zu kaufen und zu schenken, dass er sich mit seinem Blut und seinen Opfer erl\u00f6sen w\u00fcrde. Dir hat es gefallen, an diesen Erw\u00e4hlten im kommenden Zeitalter den Reichtum deiner G\u00fcte zu demonstrieren. Einzig und allein deswegen hast du deinen Sohn gesandt und all dies durchgehen lassen, weil du dich entschieden hast, in deiner Souver\u00e4nit\u00e4t S\u00fcnder zu lieben? Schreckliche S\u00fcnde, elende und verdorbene S\u00fcnde zu lieben. Vater, ich bete dich an f\u00fcr diese Liebe und undienlich. Mehr kann man dazu nicht sagen. Unverdient ist diese Liebe. Unverdiente Gunst bringst du uns entgegen. Und es fehlen die Worte, dar\u00fcber zu reden. M\u00f6ge deinem Namen alle Ehre zuteil werden. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf Lukas-Evangelium, Kapitel 23, und lasst uns lesen, die Verse 33 bis 43. 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