{"id":2208,"date":"2025-10-15T21:25:13","date_gmt":"2025-10-15T19:25:13","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2208"},"modified":"2025-10-15T21:42:15","modified_gmt":"2025-10-15T19:42:15","slug":"die-vergebende-gnade-zu-golgatha","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/","title":{"rendered":"Die vergebende Gnade zu Golgatha"},"content":{"rendered":"<div id=\"model-response-message-contentr_78fd9504622b0185\" class=\"markdown markdown-main-panel stronger enable-updated-hr-color\" dir=\"ltr\">\n<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn, m\u00f6ge der Name Jesu Christi verherrlicht werden. Schlagen wir den Text f\u00fcr die heutige Predigt auf, Lukas, Kapitel 23, und lasst uns die Verse 33 bis 43 lesen. Lukas 23, die Verse 33 bis 43.<\/p>\n<p>\u201eUnd als sie an den Ort kamen, der Sch\u00e4delst\u00e4tte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die \u00dcbelt\u00e4ter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Sie aber verteilten seine Kleider und warfen das Los dar\u00fcber. Und das Volk stand und sah zu. Es h\u00f6hnten aber auch die Obersten und sagten: Andere hat er gerettet, er rette sich selbst, wenn dieser der Christus Gottes ist, der Auserw\u00e4hlte. Aber auch die Soldaten verspotteten ihn, indem sie hinzutraten, ihm Essig brachten und sagten: Wenn du der K\u00f6nig der Juden bist, so rette dich selbst. Es war aber auch eine Aufschrift \u00fcber ihm in griechischen und lateinischen und hebr\u00e4ischen Buchstaben: Dieser ist der K\u00f6nig der Juden. Einer der geh\u00e4ngten \u00dcbelt\u00e4ter aber l\u00e4sterte ihn: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns. Der andere aber antwortete und wies ihn zurecht und sprach: Auch du f\u00fcrchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist. Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind, dieser aber hat nichts Unstatthaftes getan. Und er sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst. Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, gn\u00e4diger und barmherziger Gott. Wenn wir solche Verse lesen, wenn wir diesen Text sehen, kommen wir nicht aus dem Staunen heraus. In dem finstersten Moment der Weltgeschichte, wo die Sch\u00f6pfung sich gegen den Sch\u00f6pfer zusammenschlie\u00dft, wo sich Gesch\u00f6pfe gegen den, der sie geschaffen hat, durch den sie geschaffen worden sind, zu dessen Ehre sie geschaffen worden sind, ihn l\u00e4stern sie, ihn verspotten sie, ihn t\u00f6ten sie. Vater, was ist die Antwort auf so eine Finsternis? Was ist die Reaktion auf diese Boshaftigkeit? Vater, wir sehen deinen Sohn, wie er an diesem Kreuz h\u00e4ngt. Wir sehen ihn in all seinem Leid, seinen Schmerzen, seiner Qual, wie er betet, wie er zu dir gebetet hat: \u201eVater, vergib ihnen.\u201c Vater, wir sehen deinen Sohn gekreuzigt zwischen zwei R\u00e4ubern und \u00dcbelt\u00e4tern, die ihn gel\u00e4stert und geschm\u00e4ht haben. Aber wie zu einem dieser R\u00e4uber er am Ende sagt: \u201eHeute wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c Vater, wir sehen diese Worte und sie sind f\u00fcr uns unbegreiflich. Es ist nicht nachvollziehbar, wie jemand so auf so eine Bosheit, auf so eine Niedertr\u00e4chtigkeit, in so einer Qual so reagieren kann, wie es dein Sohn getan hat. Es ist f\u00fcr uns nicht nachvollziehbar, es ist unverst\u00e4ndlich. Und doch sehen wir es hier. Und so bitten wir dich: Schenke doch heute die Kraft, deinen Sohn zu sehen. Schenke doch heute und \u00f6ffne doch heute unsere Augen, sodass wir Jesus Christus erkennen m\u00f6gen. M\u00f6gen wir ihn erkennen in all seiner Sch\u00f6nheit, in all seiner Herrlichkeit, in all seines g\u00f6ttlichen Wesens, das uns hier pr\u00e4sentiert wird. \u00d6ffne unsere Augen, seine Barmherzigkeit zu sehen, seine Gnade zu sehen, seine Vergebung zu sehen f\u00fcr seine Widersacher. Vater, ich bitte dich, segne diese Zeit, wo dein Wort verk\u00fcndigt wird, sodass wir wachsen m\u00f6gen in der Erkenntnis Christi, seiner Liebe, die allen Verstand \u00fcbersteigt. Wir bitten dich, verherrliche dich in dieser Stunde. Amen. Amen, setzt euch gerne.<\/p>\n<p>Die letzten Worte eines Menschen k\u00f6nnen manchmal sehr viel \u00fcber ihn aussagen. Vor einigen Jahren haben wir im Rahmen einer Jugendgruppe und im Rahmen einer Andacht habe ich mit einem weiteren Bruder zusammen ein Spiel zur Einleitung gespielt, wo wir die letzten Worte von ber\u00fchmten Menschen zusammengeschnitten hatten. Und die Aufgabe der Jugendlichen war es, die letzten Worte den Personen zuzuordnen, die eben auf der anderen Seite waren. Da waren Zitate und letzte Worte von K\u00fcnstlern, von historischen Figuren, Politikern. Und das Interessante war nat\u00fcrlich, die Jugendlichen haben alle Zitate der richtigen Person zugeordnet. Wie konnte man den Personen ihre letzten Worte richtig zuordnen? Weil manchmal die letzten Worte einer Person sehr viel \u00fcber diese Person, \u00fcber den Charakter dieser Person, \u00fcber die Pers\u00f6nlichkeit dieser Person aussagen k\u00f6nnen. Was sagen die letzten Worte unseres Heilands, die uns hier im Lukas-Evangelium berichtet sind, \u00fcber ihn aus? Was offenbaren sie \u00fcber seinen Charakter? Und was wird hier am Kreuz von Golgatha zum Ausdruck gebracht?<\/p>\n<p>Dies ist die zweite Woche, in der wir uns mit diesem Abschnitt besch\u00e4ftigen. Und vergangene Woche haben wir uns mit dem grausamen Spott zu Golgatha besch\u00e4ftigt. In diesem Text sehen wir <b>grausames Leid<\/b> und <b>grausamen Spott<\/b> dargestellt. Wir haben uns mit der Illustration des Nachthimmels besch\u00e4ftigt. Wieso sehen wir jetzt gerade die Sterne nicht? Selbst wenn klarer Himmel w\u00e4re, sehen wir tags\u00fcber die Sterne nicht oder zumindest nicht gut, weil es Dunkelheit ben\u00f6tigt, um das Licht der Sterne zu sehen. Die Strahlkraft der Sterne wird erst deutlich, wenn sie im Hintergrund des dunklen Nachthimmels scheinen k\u00f6nnen. Und so haben wir vergangene Woche in diesem Text den dunklen Nachthimmel gezeichnet. Wir haben skizziert, wie pechschwarz die S\u00fcndhaftigkeit des Menschen ist, die hier zum Ausdruck kommt. Der grausame Spott der Kreuzigung. Die Grausamkeit der Kreuzigung selbst, des Prozesses. Wir haben uns im Detail damit besch\u00e4ftigt. Ich m\u00f6chte nicht noch einmal auf die Details eingehen, aber wir haben gesehen, wie grausam dieser Prozess war. Die Kreuzigung war eine Art der Hinrichtung, die Schmerzen und Scham maximieren sollten. Es ging nicht darum, einfach einen Menschen schnell zu exekutieren. Es ging darum, seine Scham, seine Schande und seine Schmerzen ins absolute Maximum zu treiben, ohne ihn schnell zu t\u00f6ten. Wir haben aber auch gesehen, die Schreiber der Evangelien widmen nicht sehr viele Zeilen der Kreuzigung selbst. Es sind nur wenige Worte: \u201esie kreuzigten ihn dort.\u201c Stattdessen widmen sie viel mehr Zeit dem grausamen Spott, der hier zur Schau gestellt wird. Die Anordnung der Kreuze war eine Art von Spott. Jesus wie ein K\u00f6nig und die \u00dcbelt\u00e4ter rechts und links, wie seine obersten Beamten. Wir haben gesehen, das Volk hier in Lukas sehen wir, \u201estand und sah zu.\u201c Sie schauten dem zu wie einem Schauspiel. Und wir haben in Matth\u00e4us und Markus gesehen, auch sie verh\u00f6hnten Jesus. Sie sch\u00fcttelten den Kopf und l\u00e4sterten ihn. Wir haben gesehen, die Obersten des Volkes, sie r\u00fcmpfen ihre Nase, wortw\u00f6rtlich, das sind die griechischen Worte hier. Sie r\u00fcmpfen ihre Nase, sie verspotten Jesus vor dem Volk. Wir haben gesehen, sogar die Soldaten tun so, l\u00e4stern Jesus, indem sie so tun, als w\u00e4re er ein K\u00f6nig und opfern ihm Gaben, hier Essig, aber nat\u00fcrlich als ein niedertr\u00e4chtiger Spott und sogar die <b>mitgeh\u00e4ngten<\/b> \u00dcbelt\u00e4ter. Wir haben gesehen, hier in Lukas wird nur einer erw\u00e4hnt, aber in den anderen Evangelien: beide R\u00e4uber, die dieselben Leiden durchleben wie Jesus. Wir haben gesehen, um f\u00fcr jeden Atemzug musste ein Gekreuzigter sich am Kreuz hochstemmen. Das erforderte Kraft. In all diesem Leiden finden die \u00dcbelt\u00e4ter Kraft, Jesus zu l\u00e4stern und sich \u00fcber ihn lustig zu machen. Sie finden Freude daran, Jesus zu verspotten in all dem Leid, was sie selbst durchleben. Es ist eine Szene, die die absolute Verdorbenheit des Menschen ausdr\u00fcckt. Da ist kein Hauch von Mitleid. Hier ist kein Hauch von Erbarmen zu finden, Jesus gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, ich m\u00f6chte das nochmal vor Augen f\u00fchren. Diese Menschen haben die letzten drei Jahre lang erlebt, wie Jesus sie von Krankheiten geheilt hat, von D\u00e4monen befreit hat, Menschen aus dem Tod auferweckt hat. Sie haben erlebt, wie Jesus Tausende mit wenigen Fischen und Brot gespeist hat, wie Jesus ihnen jahrelang frohe Botschaft verk\u00fcndigte. Jetzt stehen dieselben Menschen vor ihnen. Sie sch\u00fctteln ihre K\u00f6pfe, sie r\u00fcmpfen ihre Nase und verh\u00f6hnen ihn. Damit haben wir uns vergangene Woche besch\u00e4ftigt. Das war der finstere Nachthimmel, den wir zeichnen mussten, bevor wir heute beginnen k\u00f6nnen, die Sterne leuchten zu lassen. Denn heute m\u00f6chten wir uns mit dem anderen Teil, den wir in diesem Abschnitt sehen, besch\u00e4ftigen. Und der Titel dieser Predigt hei\u00dft: \u201eDie vergebende Gnade zu Golgatha.\u201c Die vergebende Gnade zu Golgatha. Wir hatten den grausamen Spott. Das ist der Mensch. Das ist die S\u00fcnde, die wir in vollem Ausdruck sehen, in vollem Ma\u00dfe ihres Ausdrucks. Heute richten wir unseren Blick auf den Heiland, auf den Herrn, und wir wollen seine vergebende Gnade zu Golgatha sehen. Denn wie antwortet Jesus auf diese Bosheit? Auf den Spott, auf den Hohn? Wie reagiert er mit seinen letzten Worten auf diese unaussprechlichen Grausamkeiten? Er antwortet mit rettender Gnade, mit vergebender Gnade. Wir m\u00f6chten heute gegen\u00fcber der finsteren Grausamkeit des Menschen das Licht der rettenden Gnade unseres Herrn Jesus leuchten lassen. Wir m\u00f6chten heute lediglich beginnen, uns mit der vergebenden Gnade zu besch\u00e4ftigen. Heute ist Teil 1 der vergebenden Gnade zu Golgatha. So der Herr will, m\u00f6chten wir uns n\u00e4chste Woche mit Teil 2 besch\u00e4ftigen. Wir wollen uns insgesamt drei Aspekte der vergebenden Gnade von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha anschauen, die uns im Kontrast zum grausamen Spott des Menschen den heiligen Charakter von Jesus offenbart und auch uns als Vorbild dient. Heute m\u00f6chten wir uns mit <b>erstens<\/b> besch\u00e4ftigen und heute bleiben wir nur bei <b>erstens<\/b>: Das Gebet der vergebenden Gnade. Das Gebet der vergebenden Gnade.<\/p>\n<p><b>Vers 33<\/b>. Wir m\u00f6chten noch einmal die Szene hier an uns erinnern, daran rufen. \u201eUnd als sie an den Ort kamen, der Sch\u00e4delst\u00e4tte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn und die \u00dcbelt\u00e4ter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.\u201c Jesus wurde also gerade ans Kreuz genagelt. Sein gegei\u00dfelter, verwundeter, und wir haben uns mit dem <b>Gei\u00dfelungsprozess<\/b> besch\u00e4ftigt, wortw\u00f6rtlich zerfetzter K\u00f6rper, wurde an seinen Handgelenken mit N\u00e4geln ans Kreuz genagelt. Das Kreuz wurde aufgerichtet, dann wurden N\u00e4gel durch seine F\u00fc\u00dfe gebohrt. Jeder Atemzug von Jesus erfordert jetzt, dass er sich an diesem Holz hochstemmt, hochringt, um atmen zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrenddessen trifft von allen Seiten Spott auf ihn, vom Volk, von den Obersten, von den Soldaten, sogar von den <b>mitgekreuzigten<\/b> \u00dcbelt\u00e4tern. Was sind die letzten Worte unseres Herrn in dieser Lage? Wenn man alle Evangelien zusammennimmt, dann trifft Jesus auf dem Kreuz sieben Aussagen. Sie werden oft als die <b>sieben letzten Worte Jesu<\/b> oder die <b>sieben Worte zu Golgatha<\/b> identifiziert. In chronologischer Folge sind es die folgenden: Die ersten drei Aussagen traf Jesus zwischen 9 Uhr morgens und <b>12 Uhr<\/b>. Dort hei\u00dft es, sein erstes Wort ist das, was wir hier sehen in <b>Vers 34<\/b>: \u201eVater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.\u201c Das zweite ist, was wir sp\u00e4ter in <b>Vers 43<\/b> sehen: \u201eWahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c Das dritte finden wir in <b>Johannes 19, Vers 27<\/b>, wo Jesus zu Johannes, seinem J\u00fcnger, und auch zu Maria, seiner Mutter, sagt: \u201eFrau, siehe deinen Sohn,\u201c und zu Johannes: \u201esiehe deine Mutter.\u201c Das sind die ersten drei. Die restlichen vier Aussagen trifft er nach 12 Uhr mittags bis 15 Uhr, bis zu seinem Tod. Als um zw\u00f6lf <b>Uhr<\/b> trat er diese gro\u00dfe Finsternis ein und in dieser Zeit sprach er die letzten vier Worte. Viertens: In Markus und Matth\u00e4us lesen wir davon: \u201eEloi, Eloi, Lemai, Lema Sabactani,\u201c was ja \u00fcbersetzt hei\u00dft: \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u201c Dann f\u00fcnftens: \u201eMich d\u00fcrstet,\u201c in <b>Johannes 19, 28<\/b>. Sechstens: in <b>Johannes 19, Vers 30<\/b> spricht Jesus: \u201ees ist vollbracht.\u201c Und siebtens als allerletztes wieder hier in Lukas, <b>Vers 46<\/b>: \u201eVater, in deine H\u00e4nde \u00fcbergebe ich meinen Geist.\u201c Das sind die sieben letzten Worte Jesu, die sieben Aussagen am Kreuz zu Golgatha. Und wir k\u00f6nnten uns in einer Serie mit all diesen besch\u00e4ftigen. Im Rahmen des Lukasevangeliums m\u00f6chten wir aber erst einmal bei denen bleiben, die uns hier im Lukas gegeben sind. Und heute m\u00f6chten wir uns nur mit der ersten Aussage besch\u00e4ftigen: Das Gebet der vergebenden Gnade.<\/p>\n<p><b>Vers 34<\/b>: \u201eJesus aber sprach: Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Sie aber verteilten seine Kleider und warfen das Los dar\u00fcber.\u201c \u201eJesus aber sprach.\u201c Was soll man an dieser Stelle tun? Im Angesicht des bevorstehenden Todes, voller Schmerzen und Leid, verh\u00f6hnt und verspottet von allen Seiten. Manche Menschen h\u00e4ngen vielleicht an diesem Kreuz und verfluchen andere Menschen, verfluchen ihre Henker, verfluchen die Menschen, die sie gerade verspotten. Manche bekennen beim Sterben vielleicht ihre Schuld und versuchen irgendwie noch Seelenfrieden zu finden vor ihrem Tod. Jesus spricht. Und wir sehen, wir wissen, wenn er hier spricht, er betet. Jesus betet zum Vater kurz vor seinem Tod. Inmitten all des Leides betet Jesus zum Vater. Und ich m\u00f6chte sp\u00e4ter weiter n\u00e4her darauf eingehen, aber es ist so einfach: Jesus ist hier uns ein absolutes Vorbild. In diesem Leid betet er zum Vater, auch wenn er Schmerzen hat, auch wenn er gerade f\u00fcr Gott, ja, im Auftrag des Vaters, im Gehorsam des Vaters all dieses Leid und all diesen Spott durchgeht, er betet zum Vater in Liebe und Vertrauen zu ihm. Die griechische Form des Verbs \u201esprechen\u201c hier ist im Imperfekt, was eine fortw\u00e4hrende Handlung ausdr\u00fcckt. Das bedeutet, Jesus sprach diese Worte nicht einfach und wollte sie erledigt haben. Die Worte, die <b>wir<\/b> uns jetzt gleich anschauen werden. Sondern es war eine fortw\u00e4hrende Haltung vom Herrn Jesus und auch eine fortw\u00e4hrende Handlung. Es kann sogar sein, dass Jesus vielleicht in den Stunden, die er an diesem Kreuz hing, diese Worte mehrfach gesprochen hat. Auf jeden Fall wird hier eine fortw\u00e4hrende Kontinuit\u00e4t in diesem Verb zum Ausdruck gebracht, also dass Jesus diese Haltung, zumindest diese Haltung, wenn nicht diese Worte sogar wiederholt hat. W\u00e4hrend also Jesus dieser Bosheit und diesem Spott begegnet, betet er fortw\u00e4hrend f\u00fcr die Vergebung seiner Widersacher. Was f\u00fcr eine Gnade. Wie steht das hier im Kontrast zu der grausamen Bosheit der Menschen, die wir hier sehen?<\/p>\n<p>Und was betet er? \u201eVater, vergib ihnen.\u201c Dass Jesus kurz vor seinem Tod betet, das allein ist vielleicht gar nicht so besonders. Viele Kriminelle oder viele, auch nicht mal Kriminelle, vielleicht Menschen, die dem Tod entgegengehen, beten vielleicht. Versuchen noch ein letztes Gebet zu sprechen, bevor sie sterben. Aber diese Menschen beten meistens f\u00fcr sich, dass Gott sie aus ihrem Leiden befreit oder sie versuchen noch schnell Vergebung zu finden. Jesus aber betet hier nicht f\u00fcr sich, er betet f\u00fcr die Vergebung anderer. Und er betet zum Vater. Er nennt ihn Vater. Er betet immer noch im Lichte dieser intimen Beziehung, die er zu Gott, dem Vater, hat. Im Vertrauen und in Liebe zum Vater. Und stellt euch das vor, <b>Jesaja 53, Vers 10<\/b> sagt uns ja: \u201eDoch dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen.\u201c Gott ist es hier, der Jesus an dieses Kreuz <b>bringt<\/b>. Aber trotzdem betet er zum Vater, im Lichte dieser Beziehung. Was uns das zeigt, ist, wie Jesus selbst in dieser dunkelsten Stunde betete, liebte den Vater, vertraute dem Vater. Wusste, dass er vom Vater selbst nicht verlassen ist. <b>Johannes 16, Vers 32<\/b>, dort hei\u00dft es: \u201eSiehe, es kommt die Stunde und ist gekommen, dass ihr euch zerstreuen werdet.\u201c Jesus sagt den <b>J\u00fcngern<\/b>, \u201eihr werdet mich alle verlassen, ein jeder in seine Heimat und mich allein lassen werdet, doch ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.\u201c In all dem Leid vertraut Jesus dem Vater und liebt Jesus den Vater. Und das kommt nochmal zum Ausdruck, dass er sagt: \u201eVater.\u201c Auch hier wieder ist er uns ein Vorbild. Jesus erlebt hier das gr\u00f6\u00dfte Leid \u00fcberhaupt. Wir werden niemals eine Versuchung oder eine Anfechtung oder ein Leid erleben, wie Jesus es erlebt hat. Aber in all dem ruft er zum Vater, betet zu ihm in Vertrauen und in Liebe.<\/p>\n<p>Er betet f\u00fcr Vergebung, nicht f\u00fcr sich selbst, denn er selbst ist unschuldig, er ist s\u00fcndenlos, er braucht keine Vergebung, er betet f\u00fcr die Vergebung f\u00fcr andere. Vergebung, das Wort, beinhaltet die Idee von Loslassen, <b>Erlauben<\/b>. Die Idee von Vergebung ist, dass die Schuld und die S\u00fcnde von den Menschen losgelassen werden soll. Er soll die Schuld und die S\u00fcnde den Menschen nicht anrechnen, ihnen nicht zur Last legen. Sicherlich von Jesus inspiriert sprach Stephanos auch im Angesicht seiner Steinigung \u00e4hnliche Worte. <b>Apostelgeschichte 7, Vers 60<\/b>: \u201eUnd niederknieend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne Ihnen diese S\u00fcnden nicht zu.\u201c Und als er dies gesagt hatte, entschlief er. Dieses \u201enicht zu rechnen\u201c, das ist Vergebung. Behandle sie so, als h\u00e4tten sie diese Schuld nicht getan. Lege diese Schuld ihnen nicht zur Last. Wie kann dem S\u00fcnder die Schuld vergeben werden? Wie kann einem Schuldner seine Schuld nicht zugerechnet werden? Es geht nur durch Bu\u00dfe, durch Glauben. In <b>Lukas Kapitel 24, 46 bis 47<\/b> sagt Jesus nach seiner Auferstehung Folgendes. <b>Lukas 24, 46 bis 47<\/b>: \u201eSo steht geschrieben, und so musste der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen aus den Toten, und in seinem Namen zur Vergebung der S\u00fcnden gepredigt werden, allen Nationen, anfangs von Jerusalem.\u201c Zur Vergebung der S\u00fcnden muss Bu\u00dfe geschehen. Umkehr von seinen S\u00fcnden. Bu\u00dfe bedeutet <b>umdrehen<\/b>, umkehren. Umkehr von seinen S\u00fcnden, weg von seinen S\u00fcnden, weg von dem Leben, das man in seiner eigenen Herrschaft und seinen S\u00fcnden entsprechend gelebt hat, und umkehren zu Jesus als Erl\u00f6ser und als Herrn. Wenn also Jesus hier betet: \u201eVergib ihnen,\u201c betet er daf\u00fcr, dass diese Menschen Bu\u00dfe tun m\u00f6gen, dass sie glauben m\u00f6gen, dass sie zur Errettung kommen m\u00f6gen, dass sie errettet werden m\u00f6gen. Glaube und Bu\u00dfe, wir sehen es im Neuen Testament, sind Geschenke Gottes aus Gnade. Und Jesus bittet f\u00fcr die Menschen, dass Gott ihnen Glauben und Umkehr schenkt, damit sie Vergebung empfangen.<\/p>\n<p>Er sagt: \u201eVergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.\u201c Wieso soll ihnen vergeben werden? Weil sie nicht wissen, was sie tun. Was bedeutet das? Ich m\u00f6chte an dieser Stelle kurz klarstellen: Unwissenheit sch\u00fctzt nicht vor Strafe. Das sehen wir ganz deutlich in der Schrift. Es wird ganz deutlich, wenn wir selbst eine allt\u00e4gliche Situation nehmen, wenn wir wegen Geschwindigkeits\u00fcbertretung von Polizisten aufgehalten werden. Kommen wir nicht um den Strafzettel herum, wenn wir den Polizisten sagen: \u201eOh, ich wusste nicht, dass hier diese Geschwindigkeitsbegrenzung herrscht.\u201c Unwissenheit sch\u00fctzt nicht vor Strafe, Unwissenheit rechtfertigt S\u00fcnde nicht. Und das wird auch hier deutlich. Und dieses, was wir aber ein Prinzip, das wir aus der Schrift sehen, ist, dass Unwissenheit das Ma\u00df der Strafe manchmal reduzieren kann. Ein Prinzip, das sehen wir durch die ganze Schrift hindurch, aber es ist gut zusammengefasst in <b>Lukas 12, 47 bis 48<\/b>: \u201eJener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wusste und sich nicht bereitet hat, noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schl\u00e4gen geschlagen werden. Wer ihn aber nicht wusste, aber getan hat, was der Schl\u00e4ge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden.\u201c In diesem Gleichnis wird gut zusammengefasst und am Ende dieses Gleichnis wird zu gut zusammengefasst, ein Prinzip, das wir aus der Schrift sehen. Beide Knechte. Der eine kannte den Willen des Herrn und hat es nicht getan. Der andere kannte nicht den Willen seines Herrn und hat es aber auch nicht getan. Beide werden hier bestraft. Die Unwissenheit des einen Knechten sch\u00fctzt sie nicht vor der Strafe, noch rechtfertigt sie seine S\u00fcnde. Was wir aber lediglich finden, ist, dass die Unwissenheit das Ma\u00df der Strafe reduzieren kann. Dazu kommt auch, wenn Unwissenheit wirklich S\u00fcnde rechtfertigen w\u00fcrde, m\u00fcsste doch Jesus gar nicht f\u00fcr die Vergebung dieser Leute bitten. Was muss ihnen denn vergeben werden, wenn sie ihre Unwissenheit unverantwortlich macht f\u00fcr ihre S\u00fcnde? Sie sind verantwortlich f\u00fcr ihre S\u00fcnde. Aber unser Herr betet aus Gnade, dass der Vater ihnen diese Schuld nicht anrechnen w\u00fcrde. So wie auch Stephanus gebetet hat: \u201eHerr, rechne ihnen diese S\u00fcnde nicht an.\u201c Sie wussten ganz genau, dass sie Stephanos gerade hier steinigen und zu Unrecht umbringen. Aber aus Gnade hat Stephanos gebetet, in seiner Barmherzigkeit auch, dass ihnen vergeben werden sollte. So auch Jesus betet hier. Nicht weil Unwissenheit ihre S\u00fcnde rechtfertigt, sondern weil er doch Erbarmen darin sieht, dass sie nicht verstehen, was sie hier wirklich tun. Dass sie nicht erkennen, was sie hier wirklich tun.<\/p>\n<p>F\u00fcr wen betet Jesus also hier? F\u00fcr die, die nicht wissen, was sie tun. Eine Prophezeiung, die sich hier aus Jesaja erf\u00fcllt, hilft uns, das zu verstehen. 700 Jahre vor Jesus wurde bereits prophezeit, dass er vergeben wird. <b>Jesaja Kapitel 53, Vers 12<\/b>: \u201eDarum werde ich ihm Anteil geben unter den Gro\u00dfen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen. Daf\u00fcr, dass er seine Seele ausgesch\u00fcttet hat in den Tod,\u201c spricht hier \u00fcber den Herrn Jesus, \u201edaf\u00fcr, dass er seine Seele ausgesch\u00fcttet hat in den Tod und sich zu den Verbrechern z\u00e4hlen lie\u00df. Er aber hat die S\u00fcnde vieler getragen und f\u00fcr die Verbrecher F\u00fcrbitte getan.\u201c Was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Beschreibung f\u00fcr Jesus ist das. Und das ist es doch, was wir letzte Woche gesehen haben. Er sch\u00fcttet seine Seele aus in den Tod. Er tr\u00e4gt die Verbrecher, die S\u00fcnden vieler, lie\u00df sich zu Verbrechern z\u00e4hlen und er hat F\u00fcrbitte getan, f\u00fcr die Verbrecher. Und hier sehen wir die den Verstand \u00fcbersteigende Retternatur des Herrn Jesus. Er betet hier also, oder Jesaja sagt es uns, f\u00fcr wen betet er? F\u00fcr die Verbrecher. Welche Verbrecher? Die Verbrecher, die ihn, den Unschuldigen, gerade ans Kreuz nageln. Die Juden, das Volk, die Obersten, die R\u00f6mer. Die Verbrecher, die ihn gerade hier an dieses Kreuz nageln und t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Wir sehen n\u00e4mlich, auch im restlichen Neuen Testament, dass deutlich wird, dass hier auch die Unwissenheit der Menschen best\u00e4tigt wird. <b>Apostelgeschichte Kapitel 3, Vers 17<\/b>, Petrus predigt hier zu den Juden. Teilweise wahrscheinlich zu Juden, die hier mit unter dem Volk standen. Die mit hier Jesus verh\u00f6hnt und verspottet haben und gerufen haben zu Pilatus: \u201eKreuzige ihn, kreuzige ihn.\u201c Zu unter den Zuh\u00f6rern von Petrus sind wahrscheinlich Menschen, die hier dabei waren. In der <b>Apostelgeschichte 3, Vers 17<\/b> sagt Petrus zu ihnen: \u201eUnd jetzt, Br\u00fcder, ich wei\u00df, dass ihr in Unwissenheit gehandelt habt, wie auch eure Obersten.\u201c Peter sagt, \u201eich wei\u00df, ihr habt in Unwissenheit gehandelt, wie auch eure Obersten.\u201c Paulus sagt etwas \u00c4hnliches in <b>1. Korinther Kapitel 2, Vers 8<\/b>. \u201eKeiner von den F\u00fcrsten dieses Zeitalters hat sie erkannt.\u201c Bedeutet hier die Weisheit Gottes in der Kreuzigung von Jesus. \u201eKeiner der F\u00fcrsten von den F\u00fcrsten dieses Zeitalters hat sie erkannt.\u201c <b>1. Korinther 2, Vers 8<\/b>: \u201eDenn wenn sie sie erkannt h\u00e4tten, wenn sie die Weisheit der Kreuzigung erkannt h\u00e4tten, so w\u00fcrden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben.\u201c Sie haben es nicht erkannt, die F\u00fcrsten dieses Zeitalters haben es nicht erkannt, haben die Weisheit Gottes des Kreuzes nicht erkannt, nicht verstanden. Denn wenn sie es erkannt h\u00e4tten, wenn sie es verstanden h\u00e4tten, h\u00e4tten sie Jesus nicht gekreuzigt. In <b>1. Timotheus, Kapitel 1, Vers 13<\/b>, gibt Paulus sein Zeugnis. Nochmal in diesen Worten an Timotheus und sagt, <b>1. Timotheus 1, Vers 13<\/b>: \u201eder ich fr\u00fcher ein L\u00e4sterer und Verfolger und Gewaltt\u00e4ter war. Aber mir ist Barmherzigkeit zuteil geworden, weil ich es unwissend im Unglauben getan hatte.\u201c Paulus sagt: \u201eIch war ein <b>L\u00e4sterer<\/b>, Verfolger, aber mir ist Erbarmen zuteil geworden, weil ich es Unwissenheit, in Unwissenheit, unwissend im Unglauben getan hatte.\u201c<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte noch mal sagen, Unwissenheit sch\u00fctzt vor Strafe nicht. Unwissenheit rechtfertigt S\u00fcnde nicht. Denn Paulus sagt ja, mir ist Erbarmen zuteil geworden. Wenn er in Unwissenheit schuldlos w\u00e4re, dann br\u00e4uchte er kein Erbarmen. Aber er brauchte Erbarmen, weil er schuldig ist, weil er verantwortlich ist. Aber es ist nur hier als ein Grund angef\u00fchrt, dass ihm Barmherzigkeit zuteil geworden ist. Dass er ihm das volle Ma\u00df von dem, was er getan hat, dass er Jesus verfolgt hat, dass er ein L\u00e4sterer war und Gewaltt\u00e4ter war, dass er wirklich falsch gehandelt hat, das hatte er nicht erkannt. In Unwissenheit und Unglauben hat er gehandelt. Wir sehen dasselbe hier. Die Menschen, die Jesus ans Kreuz nagelten, wussten manche mehr, manche weniger, zum Beispiel die r\u00f6mischen Soldaten wussten sicherlich weniger als die Obersten des Volkes oder die Juden. Aber sie wussten, dass Jesus unschuldig ist. Das wurde deutlich. Wir haben die all die Zeugen gesehen. Pilatus bezeugt es, Pilatus&#8216; Frau bezeugte es, Herodes bezeugte es. Seine Anklageschrift ist \u201eder K\u00f6nig der Juden,\u201c deswegen wird er hingerichtet, w\u00e4hrend dasselbe Volk, \u00fcber dessen K\u00f6nig er ist, ihn verspottet und h\u00f6hnt und ans Kreuz nageln will. Sie wussten, dass die Anklage \u201eer ist der K\u00f6nig der Juden\u201c eine falsche Anklage war. Die Obersten, das Volk, sie wussten, was Jesus von sich behauptet hat, welche Zeichen er getan hat. Sie sind f\u00fcr all das schuldig. Niemand rechtfertigt ihre S\u00fcnde, niemand sagt, dass sie unschuldig sind. Sie sind schuldig f\u00fcr die Verwerfung von Jesus. Sie sind schuldig, dass sie einen Unschuldigen hier hinrichten. Aber was auch wahr ist, sie erkannten nicht das volle Ausma\u00df dessen, was sie hier taten. Sie haben nicht erkannt, sie haben nicht verstanden, dass sie den fleischgewordenen Sohn Gottes hier t\u00f6ten. Und wie bereits gesagt, das befreit sie nicht von ihrer <b>Schuld<\/b>. Aber das restliche Neue Testament, es best\u00e4tigt uns, dass sie in Unwissenheit gehandelt haben. In ihrer Unwissenheit ist Jesus ihnen barmherzig. Er ist ihnen gn\u00e4dig und betet f\u00fcr ihre Vergebung. F\u00fcr die Vergebung der Menschen, die ihm so viel Grausamkeit entgegnen.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns die Frage stellen, wie hat Gott der Vater dieses Gebet erh\u00f6rt? Hat er es \u00fcberhaupt erh\u00f6rt? Hat Gott der Vater das Gebet von Herrn Jesus hier erh\u00f6rt? Hat er Menschen vergeben, die hier dastehen und Jesus l\u00e4stern, spotten und t\u00f6ten? Hat er Menschen Bu\u00dfe und Glauben geschenkt und sie gerettet? Wir sehen hier unmittelbar am Kreuz zu Golgatha den R\u00e4uber, einen der R\u00e4uber. Hier in <b>Vers 40 bis 43<\/b> sehen wir, zu einem der R\u00e4uber sagte <b>er<\/b>: \u201eHeute wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c Damit m\u00f6chten wir uns n\u00e4chste Woche besch\u00e4ftigen, aber stell dir vor, dieser R\u00e4uber hat noch mit dem anderen Jesus gel\u00e4stert und verh\u00f6hnt. Wenige Stunden sp\u00e4ter sagt er aber: \u201eJesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst.\u201c Wie ist das passiert? Wie konnte ein R\u00e4uber, ein \u00dcbelt\u00e4ter, ein vielleicht M\u00f6rder, vielleicht ein aufst\u00e4ndischer Aufr\u00fchrer, der gerade noch die Kraft gefunden hat, Jesus am Kreuz zu l\u00e4stern, wenige Stunden sp\u00e4ter an Jesus Christus glauben? Und die Verhei\u00dfung empfangen: \u201eHeute wirst du mit mir im Paradies sein.\u201c Weil Gott, der Vater, das Gebet seines Sohnes erh\u00f6rt hat. In <b>Matth\u00e4us 27, Vers 54<\/b> sehen wir, der Hauptmann und seine Soldaten: \u201eAls aber der Hauptmann und die, die mit ihm Jesus bewachten,\u201c <b>Matth\u00e4us 27, Vers 54<\/b>, \u201edas Erdbeben sahen und das, was geschah, f\u00fcrchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn.\u201c Hier zu Golgatha bekehren sich ein Hauptmann und seine Soldaten. Wie? Wie geht das? Weil Gott, der Vater, das Gebet des Sohnes erh\u00f6rt hat. In der <b>Apostelgeschichte 2<\/b> und in der <b>Apostelgeschichte Kapitel 3<\/b>: 3000 Juden und sp\u00e4ter 5000 bekehren sich. Von denen einige, ihr m\u00fcsst euch \u00fcberlegen, das sind lediglich 50 Tage sp\u00e4ter, wo wieder viele Juden in Jerusalem sind f\u00fcr das Pfingstfest. Von denen so viele wahrscheinlich hier dabei waren. Petrus sagt ihnen, Petrus hat ihnen gesagt: \u201eIhr seid es, die Jesus gekreuzigt haben.\u201c Einige von ihnen waren wahrscheinlich hier und sie bekehren sich, sie glauben an den Herrn Jesus. Ihnen werden ihre S\u00fcnden vergeben. Wie geht das, weil Gott der Vater das Gebet des Sohnes erh\u00f6rt hat? In <b>Apostelgeschichte Kapitel 6, Vers 7<\/b> lesen wir Folgendes. <b>Apostelgeschichte Kapitel 6, Vers 7<\/b>: \u201eUnd das Wort Gottes wuchs und die Zahl der J\u00fcnger in Jerusalem <b>mehrte<\/b> sich sehr, und eine gro\u00dfe Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.\u201c Priester in Jerusalem. Vermutlich vielleicht Leute, die Teil des Hohen Rates waren, die Jesus zu Unrecht zum Tode verurteilt haben. Wir haben uns damit besch\u00e4ftigt, was f\u00fcr ein Schauspiel das Gericht des Hohen Rates war. Priester vielleicht Teil der Menschen von den Obersten hier, die Jesus so verh\u00f6hnt haben und ihre Nase r\u00fcmpften. Wir wissen es nicht genau, aber es k\u00f6nnte gut sein. Wie geht das, dass solche Menschen sp\u00e4ter Jesus Christus glauben und von ihm gehorsam werden? Weil Gott, der Vater, das Gebet seines Sohnes erh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>Seht ihr, wie Gott das Gebet, das Jesus erh\u00f6rt hat? Teilweise sogar hier, wenige Stunden sp\u00e4ter, beim R\u00e4uber und beim Soldaten. Und nicht nur das, stellt euch vor, wir haben oft vom Gericht \u00fcber Jerusalem geredet, das 70 nach Christus \u00fcber die Juden gefallen ist. Auch ein Gericht, weil sie Jesus verworfen haben. Aber stellt euch vor, Jesus, Gott gab den Menschen, den Juden, noch fast 40 Jahre Zeit, bevor sie vernichtet worden sind. Eine Zeit, wo ihnen das Evangelium gepredigt worden ist und sie die Gelegenheit hatten, zum Glauben zu kommen, was f\u00fcr eine Gnade ist das? H\u00e4tte Gott der Vater sie nicht auf der Stelle nach der Himmelfahrt vernichten k\u00f6nnen? H\u00e4tte er. Aber er war gn\u00e4dig und hat so viele Menschen dadurch gerettet, dass <b>er<\/b> 40 Jahre lang das Gericht noch auf sich warten lie\u00df. Ich glaube, man kann in gewisser Weise sagen, Jesus hat hier so wie Stephanus gebetet, einfach f\u00fcr die Menschen, die ihn hier, die ihn hier zum Tode verurteilen und verspotten, dass sie doch gerettet werden m\u00f6gen, dass er ihnen die Schuld nicht <b>zurechnet<\/b>. Wir sollen als Gl\u00e4ubige, <b>1. Timotheus 2<\/b> sagt ja auch, wir auch sollen als Gl\u00e4ubige f\u00fcr alle Menschen beten, f\u00fcr die Erl\u00f6sung aller Menschen beten. Und ich glaube, Jesus in seiner Retternatur, in seinem Erbarmen, weil er ein Rettergott ist, weil er S\u00fcnder retten will, sehen will, dass sie Vergebung empfangen, betet hier in gewissen allgemeinen f\u00fcr alle die Menschen, die f\u00fcr seinen Tod verantwortlich waren. Man k\u00f6nnte darin auch Leute wie Pilatus und andere in diese Gruppe mit einschlie\u00dfen. Ich glaube, man kann dies als so ein allgemeines Gebet auch sehen.<\/p>\n<p>Wie geht das? Wie geht es, dass Jesus f\u00fcr solche Menschen betet, f\u00fcr die Vergebung solcher Menschen betet? Diese Menschen foltern ihn. Und ich m\u00f6chte es nicht nochmal wiederholen, aber wir haben uns vergangene Woche damit besch\u00e4ftigt, was diese r\u00f6mischen Soldaten, vielleicht der Hauptmann, der sp\u00e4ter hier sagt: \u201e<b>Wahrhaftig<\/b>, dieser Sohn Gottes,\u201c die Dornenkrone, die goldene Robe, die sie ihm umgeh\u00e4ngt haben und ihn verspottet haben. Wir haben uns mit der Gei\u00dfelung besch\u00e4ftigt, wie brutal sie ist. Vielleicht waren das diese Hauptm\u00e4nner und seine Soldaten, die das Jesus hinzugef\u00fcgt haben. Wie geht es, dass Jesus f\u00fcr solche Menschen betet? \u201eVergib ihnen.\u201c Wie kann Jesus daf\u00fcr beten, dass sie doch Vergebung ihrer S\u00fcnden empfangen? Wie h\u00e4ttest du an dieser Stelle an <b>Jesus&#8216;<\/b> Stelle reagiert? Bei dieser Ungerechtigkeit, bei diesem Spott, bei diesem Hohn, bei diesem Unrecht, wenn es dir widerfahren w\u00e4re. H\u00e4tten wir nicht mit Rache und Hass, h\u00e4tten wir nicht an diesem Kreuz h\u00e4ngend unsere letzten Atemz\u00fcge noch benutzt, um unsere Sp\u00f6tter zu verfluchen? Was offenbart dieses letzte Wort Jesu \u00fcber ihn? Und was k\u00f6nnen wir daraus lernen?<\/p>\n<p>Erstens, wir kommen zum Schluss, Jesus ist Gott. Was hier durch die letzten Worte Jesu offenbart wird: Er ist Gott. Wie kann man im Angesicht dieses grausamen Spotts f\u00fcr genau die Menschen, die ihn verwerfen, foltern und t\u00f6ten, beten? Die Antwort finden wir in <b>Jesaja 55, 8 bis 9<\/b>. <b>Jesaja Kapitel 55, die Verse 8 bis 9<\/b>: \u201eDenn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr. Denn so viel der Himmel h\u00f6her ist als die Erde, so sind meine Wege h\u00f6her als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.\u201c In <b>Jesaja 55<\/b> spricht Gott: \u201e<b>denn<\/b> meine Gedanken sind anders als die Gedanken des Menschen. Sie sind h\u00f6her. Sie sind so hoch, wie der Himmel von der Erde entfernt ist, also auf einer v\u00f6llig anderen Ebene.\u201c Und in welchem Kontext spricht Gott diese Worte? In welchem Kontext w\u00fcrden wir solche Verse erwarten, dass Gott davon spricht, dass seine Wege anders sind und h\u00f6her sind? Wir w\u00fcrden sie in einem Kontext erwarten, wo Gott etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches tut, oder? Wo Gott etwas tut, was Menschen normalerweise nicht tun w\u00fcrden. Und in welchem Zusammenhang sagt Gott, spricht Gott diese Worte? Lesen wir den Zusammenhang von <b>Jesaja 55<\/b>, beginnend in <b>Vers 1<\/b>. In welchem Zusammenhang spricht Gott: \u201eMeine Wege sind anders, meine Wege sind h\u00f6her, meine Gedanken sind h\u00f6her.\u201c <b>Jesaja 55, Vers 1<\/b>: \u201eAuf, ihr Durstigen! Alle kommt zum Wasser. Und die ihr kein Geld habt, kommt, kauft und esst. Ja, kommt, kauft ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch. Warum wiegt ihr Geld ab f\u00fcr das, was kein Brot ist? Und euren Verdienst f\u00fcr das, was nicht s\u00e4ttigt? H\u00f6rt doch auf mich und esst das Gute, und eure Seele labe sich am Fetten. Neigt euer Ohr und kommt zu mir, oh h\u00f6rt, und eure Seele wird leben. Und ich will einen ewigen Bund mit euch schlie\u00dfen, getreu den unverbr\u00fcchlichen Gnadenerweisen an David.\u201c Ich springe zu <b>Vers 6<\/b>: \u201eSucht den Herrn, w\u00e4hrend er sich finden l\u00e4sst. Ruft ihn an, w\u00e4hrend er nahe ist. Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann der Bosheit seine Gedanken. Und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich \u00fcber ihn erbarmen und zu unserem Gott. Denn er ist reich an Vergebung.\u201c Und dann: \u201edenn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken.\u201c Was ist der Zusammenhang von <b>Jesaja 55<\/b>? Es ist Gottes freies Angebot der Gnade. Es ist Gottes Einladung an S\u00fcnder und an Gottlose, ihren Weg zu verlassen und Vergebung zu empfangen. Es hei\u00dft hier in <b>Vers 7<\/b> am Ende: \u201edenn er ist reich an Vergebung.\u201c \u201eDenn er ist reich an Vergebung.\u201c Und dann kommt <b>Vers 8<\/b>: denn wieso ist Gott reich an Vergebung? \u201eDenn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken.\u201c Liebe Zuh\u00f6rer, wir denken oft, dass Gottes Gnade etwas Selbstverst\u00e4ndliches ist. Dass Gott gn\u00e4dig ist, dass Gott S\u00fcnden vergibt, dass Gott barmherzig ist, das ist selbstverst\u00e4ndlich. Viele Menschen stellen sich Gott wie einen alten Menschen im Himmel vor, der nichts anderes zu tun hat, als gn\u00e4dig und barmherzig zu sein. Aber ich m\u00f6chte eines klarmachen: Gottes Gnade ist in Anf\u00fchrungsstrichen das Komische an ihm. Das, was ihn vom Menschen unterscheidet. Das, was seine Gedanken h\u00f6her macht, das, was seine Wege anders macht als unsere, ist, dass er S\u00fcndern gn\u00e4dig ist, dass er ihnen Vergebung anbietet. Und das auch noch umsonst. Er sagt: \u201e<b>Kommt<\/b> und kauft ohne Geld.\u201c Das macht ihn zu Gott. In diesem Zusammenhang spricht er diese Worte. In <b>Hosea Kapitel 11, Vers 9<\/b> sagt er Folgendes. <b>Hosea Kapitel 11, Vers 9<\/b>: \u201eNicht ausf\u00fchren will ich die Glut meines Zorns, will nicht noch einmal Ephraim vernichten, denn Gott bin ich und nicht ein Mensch. In deiner Mitte, der Heilige, ich will nicht ins Zornblut kommen.\u201c Wir sehen hier, Gott sagt: \u201eIch will meinen Zorn nicht ausf\u00fchren.\u201c Denn, wieso will er seinen Zorn nicht ausf\u00fchren? \u201eDenn Gott bin ich und nicht ein Mensch. In deiner Mitte, der Heilige, ich will nicht ins Zornblut kommen.\u201c Das, was also Gott von Menschen unterscheidet, ist, dass er gn\u00e4dig ist, dass er nicht ins Zornblut kommt. Er ist Gott, weil er sich entscheidet, nicht Ephraim zu vernichten. Er entscheidet sich, nicht Efraim zu vernichten, nicht Gericht zu halten, nicht seinen Zorn auszugie\u00dfen, weil er Gott ist und nicht ein Mensch. Der Mensch w\u00fcrde den Zorn ausf\u00fchren, Gott aber nicht. \u201eIn deiner Mitte, der Heilige.\u201c Wir wissen, das Wort \u201eheilig\u201c in seiner Wurzel bedeutet \u201eabgesondert.\u201c Gott ist abgesondert vom Menschen, er ist anders als der Mensch, er ist auf einer anderen Ebene als der Mensch. Und der Heilige, teilweise die Heiligkeit Gottes ist ausgedr\u00fcckt in seiner Gnade, seine Gnade ist heilig, seine Gnade ist das, was ihn anders macht als uns Menschen.<\/p>\n<p>Wie kann also Jesus f\u00fcr die Vergebung dieser grausamen und verdorbenen S\u00fcnder beten? Wie kann er im Angesicht dieses Spottes, dieses Hasses, ihr m\u00fcsst euch vorstellen, das Schlimmste, was der Mensch tut, geschieht hier. Es ist der H\u00f6hepunkt des Hasses des Menschen gegen\u00fcber Gott. Sie bringen den Sch\u00f6pfer um. Gott, Jesus kam, wir haben es letzte Woche gesehen, als Licht in diese Welt. Und was haben die Menschen gemacht? Sie haben das Licht gehasst. Und sie haben alles getan, um das Licht auszul\u00f6schen. Und diesen Menschen ist Jesus hier barmherzig. Wie geht das? Wie kann Jesus das tun? Weil seine Gedanken nicht unsere Gedanken sind. Seine Wege nicht unsere Wege sind. Weil Jesu Wege und Gedanken so viel h\u00f6her sind als unsere Gedanken, weil Jesus Gott ist. Das offenbart dieses letzte Wort von Jesus \u00fcber ihn: <b>Er ist Gott, weil er gn\u00e4dig ist, weil er barmherzig ist, weil er S\u00fcnder retten will.<\/b> Die erste Lektion, also ganz simpel gesagt: Jesus ist Gott.<\/p>\n<p>Zweitens, und das ist jetzt mehr die Anwendung f\u00fcr uns, <b>glaube der vergebenden Gnade zu Golgatha<\/b>. Das gilt f\u00fcr Ungl\u00e4ubige, so wie auch f\u00fcr Gl\u00e4ubige. Wenn du heute hier sitzt und nicht an den Herrn Jesus Christus glaubst, wenn du nicht umgekehrt bist von deiner S\u00fcnde und dein Leben ihm nicht \u00fcbergeben hast, dann bitte ich dich, siehe auf die unverst\u00e4ndliche Gnade, die dem Golgatha zum Ausdruck kommt. Jesus begegnet hier dem absoluten H\u00f6hepunkt der Boshaftigkeit des Menschen. Er, der s\u00fcndenlos war, unschuldig war, er hat niemandem Leid angetan. Er wird auf brutalste Weise von diesen Menschen hingerichtet, gefoltert, get\u00f6tet und verspottet. Die Welt, die Menschheit, ging so mit dem Sohn Gottes um, der kam, um sie zu erl\u00f6sen. Der kam, um das Verlorene zu suchen. Seine Botschaft, wir haben es seit Lukas 4 gesehen, war eine Botschaft der Gnade, dass er bereit ist, den Blinden <b>sehen<\/b> zu machen, den Gefangenen zu befreien. Er ist gekommen, frohe Botschaft den Armen zu verk\u00fcndigen, aber genau diesen Menschen haben sie genommen. Und sie haben ihn get\u00f6tet. Wir haben es vorhin gesagt, dieser Mensch, Jesus, er hat ihnen alle Krankheiten geheilt, D\u00e4monen ausgetrieben. Er hat Witwen ihre verstorbenen S\u00f6hne wieder geschenkt, zum Leben auferweckt. Er hat sie belehrt wie einer mit Vollmacht. Und diesen Menschen lassen die Menschen hier stehen, am Kreuz genagelt. Sie sch\u00fctteln ihre K\u00f6pfe, sie l\u00e4stern ihn und schauen ihm zu, wie er stirbt. Und wie reagiert Jesus auf diese Menschen? Er bittet f\u00fcr ihre Vergebung. Und viele, die hier standen und Jesus verh\u00f6hnt haben, haben diese Vergebung empfangen. Wir sind die Liste vorhin durchgegangen. Volle Vergebung f\u00fcr ihre S\u00fcnden, f\u00fcr alle ihre S\u00fcnden. Vollst\u00e4ndige Vers\u00f6hnung mit Gott. Das Gebet von Jesus wurde erh\u00f6ht bei so vielen Menschen hier.<\/p>\n<p>H\u00f6r mir zu, wenn diesen Menschen vergeben werden kann, dann kann auch dir vergeben werden. Es gibt keine S\u00fcnde, die du gegen den Sohn Gottes begehen k\u00f6nntest, die so gro\u00df ist, dass keine Vergebung mehr da ist. Schau dir die Leute hier an. Wie sie Jesus qu\u00e4len, verspotten und t\u00f6ten. Wenn diesen Menschen vergeben werden kann, dann kann auch dir vergeben werden. Das gr\u00f6\u00dfte Unrecht <b>geschieht<\/b> hier. Und den Menschen, die dieses gr\u00f6\u00dfte Unrecht begehen, wird vergeben. Vielen von ihnen wird vergeben. Die vergebende Gnade zu Golgatha ist gr\u00f6\u00dfer als jede S\u00fcnde, die du begehen k\u00f6nntest. Erkenne, dass du ein verlorener S\u00fcnder vor Gott bist. Gottes Gerechtigkeit verlangt vollkommene Rechtschaffenheit, die du nicht besitzt. Denke an all deine L\u00fcgen, dein Leben ohne Jesus, dein Leben nach deinen eigenen Regeln, nach deinen eigenen G\u00f6tzen, sei es Wohlstand, sei es Geld, sei es die Beliebtheit von Menschen. All das Unrecht, das du getan hast, die G\u00f6tzen, die dein Leben bestimmen, alle unreinen Gel\u00fcste, aller Stolz, aller Hochmut, aller Begierde in deinem Leben. Wie diese Menschen hier hast du auch Jesus verspottet und verh\u00f6hnt. S\u00fcnde ist es, die Jesus ans Kreuz genagelt hat. Wenn du deine S\u00fcnde siehst, wenn du deine S\u00fcnde erkennst, wenn du dich, wir haben das Lied letzte Woche zitiert, wenn du dich unter diesen Sp\u00f6ttern siehst, dann erkenne doch die vergebende Gnade von Jesus. Jesus betet f\u00fcr S\u00fcnder wie auch dich. Er betet f\u00fcr Menschen, die ihn verspottet haben und verworfen haben. Er betet f\u00fcr Menschen, die ihn gequ\u00e4lt haben und get\u00f6tet haben, die ihm die Dornenkrone aufgesetzt haben, die ihn gegei\u00dfelt haben, die ihn geschlagen haben, auf ihn gespuckt haben. F\u00fcr solche Menschen betet Jesus. Er betet f\u00fcr Menschen wie dich. Wenn diesen Menschen vergeben werden kann, kann auch dir vergeben werden.<\/p>\n<p>Vielleicht denkst du, deine Schuld ist zu gro\u00df. Du hast zu viele S\u00fcnden oder zu schwere S\u00fcnden begangen. Dir kann nicht vergeben werden. Dann m\u00f6chte ich dir sagen: schau auf diesen Mann am Kreuz und sieh, wie er inmitten des gr\u00f6\u00dften Verbrechens f\u00fcr die Vergebung dieser Verbrecher betet. Jesus will S\u00fcnder retten. Er will, dass sie Vergebung empfangen. Die Worte, die wir hier in <b>Jesaja 55<\/b> gelesen haben, gelten auch f\u00fcr dich. \u201eAuf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser.\u201c Und du musst nicht mit eigenen Werken kommen. Du musst nicht mit religi\u00f6sen Aktivit\u00e4ten kommen. Du musst nicht und du kannst auch nicht mit deiner eigenen Gerechtigkeit vor Gott bestehen. In <b>Jesaja 55<\/b> hei\u00dft es: \u201edie ihr kein Geld habt, kommt, kauft und esst. Kauft ohne Geld und ohne Kaufpreis, Wein und Milch.\u201c Was sagt Gott damit? \u201eKommt mit leeren H\u00e4nden.\u201c Wir werden uns n\u00e4chste Woche den R\u00e4uber anschauen. Was hat er getan, um gerettet zu werden? Er konnte ja nichts mehr tun. Gerade eben hat er noch den Herrn gel\u00e4stert und trotzdem sagt Jesus zu ihm: \u201eHeute wirst du mit mir sein im Paradies.\u201c Komme mit leeren H\u00e4nden zu Jesus. Lass ab von deinem Stolz, lass ab von deiner Selbstgerechtigkeit. Wenn du vor Gott stehst und versuchst, in den Himmel zu kommen, indem du sagst: \u201eIch habe gut gelebt, ich habe das getan, ich bin in die Kirche gegangen, ich habe das getan,\u201c dann kommst du nicht in den Himmel. Komme mit leeren H\u00e4nden, komme ohne deine eigene Gerechtigkeit. <b>Vers 7<\/b> in <b>Jesaja 55<\/b> haben <b>wir<\/b> gesagt: \u201eSucht den Herrn, w\u00e4hrend er sich finden l\u00e4sst. Sucht ihn, ruft ihn an. Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann der Bosheit seine Gedanken und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich \u00fcber ihn erbauen.\u201c Umkehr. Kehre um, S\u00fcnder. Kehre um von deinen S\u00fcnden, von deiner Selbstgerechtigkeit und kehre zu Jesus. Glaube an ihn. Und vertraue auf ihn, dass er f\u00fcr S\u00fcnder wie dich starb. Dass er an deiner Stelle den Zorn Gottes, den du verdient h\u00e4ttest, aufgenommen hat. Vertraue dem Herrn, der sein Leben anstelle von S\u00fcndern gab und aus den Toten auferstand.<\/p>\n<p>Aber dieselbe Lektion gilt auch f\u00fcr uns Gl\u00e4ubige, f\u00fcr Gl\u00e4ubige, die bereits ihr Leben anvertraut haben. Manchmal haben wir mit der Gewissheit zu k\u00e4mpfen: Sind uns unsere S\u00fcnden wirklich vergeben? Manchmal, wenn wir in S\u00fcnde fallen, denken wir, jetzt haben wir die Gnade Gottes ausgesch\u00f6pft. Jetzt gibt es keine Vergebung mehr. Wenn du damit zu k\u00e4mpfen hast, wenn du an der Gnade Gottes, wenn du an der Vergebung Gottes zweifelst, dann hei\u00dft dieselbe Anwendung f\u00fcr dich: Meine Aufforderung an dich ist, schau auf diesen Mann am Kreuz. Wie er am Kreuz dort h\u00e4ngt und f\u00fcr Vergebung bittet f\u00fcr seine Feinde. In gewissem Sinne, lieber Gl\u00e4ubiger, hat Jesus f\u00fcr dich an diesem Kreuz gebetet. Denn er betete ja zum Vater: \u201eVergib ihnen.\u201c Er betete zum Vater gewisserma\u00dfen: \u201eNimm mein stellvertretendes Opfer an und rechne ihnen ihre Schuld nicht zu. L\u00f6sche ihre Schuld aus, sodass ihr Schuldschein zerrissen werden kann.\u201c Und das gilt auch f\u00fcr dich. Und nicht nur das, er hat nicht nur dieses Gebet da am Kreuz in gewissem Sinne f\u00fcr dich gebetet. Jesus vertritt dich heute als Hohepriester vor Gott. Er h\u00e4lt F\u00fcrsprache f\u00fcr dich. Man k\u00f6nnte fast sagen, dass Jesus dasselbe Gebet als Hohepriester heute f\u00fcr dich betet. Indem er vor Gott steht und sagt: \u201eVergib ihm, denn ich habe bereits f\u00fcr seine Schuld gezahlt.\u201c Wenn du an der Gnade Gottes zweifelst, wenn du an der Vergebung Gottes zweifelst, dann sage ich dir, Gl\u00e4ubiger: \u201eTue Bu\u00dfe.\u201c Tue Bu\u00dfe von deinem Kleinglauben. Kehre um von deinem Zweifeln an der Gr\u00f6\u00dfe der Gnade und Vergebung Gottes. H\u00f6r auf, die vergebende Gnade zu Golgatha klein zu reden und klein zu machen. Diese Gnade ist nicht klein. Diese Gnade ist nicht aussch\u00f6pfbar. Wenn du denkst, du k\u00f6nntest so viel s\u00fcndigen, dass <b>du<\/b> als Gl\u00e4ubiger so viel s\u00fcndigen <b>k\u00f6nntest<\/b>, dass die Gnade ausgesch\u00f6pft ist, dann machst du die Gnade kleiner als sie ist. Nat\u00fcrlich ist das kein Freifahrtschein zum S\u00fcndigen, aber der wahre Gl\u00e4ubige wird das auch nicht benutzen als Freifahrtschein zum S\u00fcndigen. Sondern er wird diese Gnade sehen, er wird diese Liebe sehen und von seiner S\u00fcnde umkehren.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, besch\u00e4ftigt euch mit dieser Gnade. F\u00fcllt euch mit dieser Gnade. Sinnt dar\u00fcber nach, wenn du einen Moment hast, wo du in S\u00fcnde f\u00e4llst. Denke an diese Gnade und m\u00f6ge dich diese Gnade und das Voraugenf\u00fchren dieser Gnade dich vor dem S\u00fcndigen bewahren. Aber selbst wenn du dann in S\u00fcnde gefallen bist und an der Vergebung Gottes zweifelst, dann denk an diese Gnade. Lies diesen Abschnitt. Schau auf Christus, der hier am Kreuz h\u00e4ngt und in gewisserma\u00dfen auch f\u00fcr dich gebetet hat: \u201eVergib ihnen.\u201c<\/p>\n<p>Drittens, und eine Anwendung an Gl\u00e4ubige. Nimm dir die vergebende Gnade als Vorbild. Wir haben es zwischendrin immer wieder gesehen. Was Jesus hier getan hat, und wir haben gesehen, Jesus konnte das, weil er Gott ist. Aber es ist auch das, was er uns befohlen hat. Denn den Gl\u00e4ubigen schenkt Jesus eine neue Natur, die es erm\u00f6glicht, dass sie seinen Fu\u00dfspuren nachfolgen k\u00f6nnen. Dieselbe vergebende Gnade zum Ausdruck, dieselbe Art von vergebender Gnade zum Ausdruck bringen k\u00f6nnen. Jesus hat hier vorgelebt, was er uns befohlen hat. <b>Lukas 6, 27 bis 28<\/b>, sagt Jesus, <b>Lukas Kapitel 6, 27 bis 28<\/b>: \u201eAber euch, die ihr h\u00f6rt, sage ich, liebt eure Feinde. Tut wohl denen, die euch hassen, segnet, die euch fluchen, betet f\u00fcr die, die euch beleidigen.\u201c Liebe Geschwister, wir sind dazu aufgerufen, du bist dazu aufgerufen, deine Feinde zu lieben, ihnen wohlzutun, sie zu segnen und f\u00fcr sie zu beten. Wo ist das besser umgesetzt als Jesus hier am Kreuz? Wo er f\u00fcr dich seine Feinde betet, f\u00fcr die Vergebung derer betet, die ihn gerade verspotten, foltern und t\u00f6ten. Was tust du mit deinen Feinden? Was passiert, was tust du mit denen, die dich hassen, die dich fluchen, die dich beleidigen? Beleidigst du zur\u00fcck? Fluchst du zur\u00fcck? Vielleicht tust du es nicht vor ihren Gesichtern, vielleicht l\u00e4sterst du hinter ihrem R\u00fccken. F\u00fcgst du ihnen Schaden zu? W\u00fcnschst du ihnen B\u00f6ses? Das ist nicht der Weg eines J\u00fcngers Jesu. Du bist dazu aufgerufen, sie zu lieben, ihnen wohlzutun, sie zu segnen und f\u00fcr sie zu beten. Wof\u00fcr beten? Dass Gott sie auf der Stelle vernichten m\u00f6ge? Sollst du daf\u00fcr beten f\u00fcr deine Feinde? Nein. Sollst du daf\u00fcr beten, dass sie aufh\u00f6ren, dich zu verfolgen und dich zu beleidigen? Vielleicht. Aber vielmehr sollst du daf\u00fcr beten, dass sie errettet werden. Vielmehr sollst du f\u00fcr sie beten, dass der Vater ihnen vergeben m\u00f6ge, ihnen Gnade, ihnen Bu\u00dfe und Glaube schenken m\u00f6ge. Daf\u00fcr sollst du beten. So wie Jesus es hier getan hat.<\/p>\n<p>Lieber Bruder, liebe Schwester, wann hast du das letzte Mal mit Namen f\u00fcr jemanden gebetet, dass er zum Glauben kommt, pers\u00f6nlich? Wann hast du das letzte Mal f\u00fcr einen deiner Feinde, einen der Menschen, die dich verspotten, die dich beleidigen, die dich hassen, mit Namen gebetet, dass sie zum Glauben kommen? Vielleicht hast du daf\u00fcr gebetet, dass sie aufh\u00f6ren, dich zu verspotten, aufh\u00f6ren, dich zu beleidigen, dass du aufh\u00f6rst, durch diese Anfechtung zu gehen. Und ich sage nicht, dass das falsch ist. Aber wir als Gl\u00e4ubige sollen mehr tun, f\u00fcr mehr beten, als dass dir das Leid aufh\u00f6rt. Du sollst f\u00fcr die Hasser, f\u00fcr die Feinde, f\u00fcr die Sp\u00f6tter beten, dass sie Vergebung empfangen. <b>1. Petrus Kapitel 2, 21 bis 24<\/b>. <b>1. Petrus Kapitel 2, 21 bis 24<\/b>. \u201eDenn hierzu seid ihr berufen worden. Denn auch Christus hat f\u00fcr euch gelitten und euch ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fu\u00dfspuren nachfolgt. Der keine S\u00fcnde getan hat, auch ist kein Trug in seinem Mund gefunden worden, der geschm\u00e4ht nicht widerschm\u00e4hte, leidend nicht drohte, sondern sich dem \u00fcbergab, der gerecht richtet. Der unsere S\u00fcnden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir den S\u00fcnden abgestorben der Gerechtigkeit leben, durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, lieber Bruder, liebe Schwester, du bist dazu berufen, den Fu\u00dfspuren Jesu nachzufolgen. Und wohin f\u00fchren die Fu\u00dfspuren Jesu? Die Fu\u00dfspuren Jesu f\u00fchren dich zu einem Kreuz, wo er f\u00fcr die Vergebung derer bittet, die ihn t\u00f6ten, die ihn hassen und verspotten. Seine Fu\u00dfspuren f\u00fchren dich an ein Kreuz, wo er geschm\u00e4ht wurde, aber nicht wieder schm\u00e4hte, wo er bedroht wurde, wo er leidete, aber nicht drohte. Sie f\u00fchren nicht an ein Kreuz, wo er verspuckt worden ist, geschlagen worden ist, verspottet und verh\u00f6hnt worden ist und am Ende sein Leben lie\u00df. Das ist das Beispiel, das Jesus dir hinterlassen hat. Das sind die Fu\u00dfspuren, die du nachfolgen sollst.<\/p>\n<p>Und insbesondere in unserer Zeit. Wir leben in einer Welt und in einer Zeit, wo viel Spaltung herrscht. Ob traditionelle Medien, ob durch soziale Medien. Es geht viel darum, Feindbilder zu schaffen. Es geht viel darum, eine <b>Wir-gegen-Sie<\/b>-Mentalit\u00e4t zu haben. In gewissem Sinne mag das \u00fcber uns Gl\u00e4ubige stimmen, denn Jesus selbst hat gesagt, wir leben in einer Welt, die uns hasst. Die Welt hasst uns, weil sie zuerst Jesus gehasst <b>hat<\/b>. Wir sind in einer feindseligen Welt, als Gl\u00e4ubige. Aber unsere Antwort auf den Hass gegen denen, gegen unseren Heiland und gegen uns, soll die Liebe sein, die auch unser Heiland f\u00fcr unverdiente S\u00fcnder wie dich und mich gezeigt hat. Wir m\u00fcssen eine Haltung der Vergebung haben. Das soll uns Gl\u00e4ubige ausmachen. In einer Welt und in einer Zeit, wo es darum geht, nur Feinde zu sehen und Feinde zu besiegen, Feinde runterzumachen, sollst du f\u00fcr deine Feinde beten. Sollst du danach streben, dass deine Feinde gerettet werden und Vergebung ihrer S\u00fcnden empfangen? Du sollst ihnen wohl tun. Du sollst sie segnen. Wir sollen denen vergeben, die uns Unrecht tun. Simpel. Vergebe denen, die dir Unrecht tun. Aber wir sollen sogar noch mehr tun. Wir sollen nicht nur ihnen vergeben. Wir sollen f\u00fcr ihre <b>Salvation<\/b> beten. Und ich kann dir eins sagen, das ist etwas, was mein Vater mir schon oft gesagt hat. Es ist sehr schwer, Menschen zu hassen, f\u00fcr die du betest. Fang an, f\u00fcr deine Hasser zu beten. Fang an, f\u00fcr deine Feinde zu beten. Und wenn du f\u00fcr sie betest, f\u00fcr ihre Vergebung betest, f\u00fcr ihre Errettung betest, es wird dir immer schwerer fallen, sie zu hassen. Du wirst beginnen, sie zu lieben. So ver\u00e4ndert Gebet dich auch.<\/p>\n<p>Du h\u00f6rst das vielleicht und denkst dir, das ist unm\u00f6glich. Das geht nicht, dass ich meine Feinde liebe, dass ich ihnen vergebe, f\u00fcr sie bete, f\u00fcr ihre Rettung bete. Mit diesen Feinden soll ich noch die Ewigkeit verbringen? Es ist unvorstellbar, dass ich das umsetzen kann. Es ist nicht unm\u00f6glich. Sieh auf Stephanus. Er konnte seinen Steinigern vergeben. Vor kurzem haben wir geh\u00f6rt, wie die Ehefrau von Charlie Kirk, Erica Kirk, einer der bewegendsten Momente dieser Memorial, dieser Gedenkfeier war, wie sie dem Sch\u00fctzen ihres Ehemannes vergeben hat. Wie kann man auf Bosheit mit Vergebung reagieren? Ein weiteres Beispiel, und das ist Gottes F\u00fchrung. Gestern haben wir im Hebr\u00e4isch-Kurs kurz \u00fcber Jim Elliott geredet und seine Biografie wurde vorgestellt. Jim Elliott war ein Missionar, in den 1950er Jahren zusammen mit Nate Saint und drei weiteren Menschen im ecuadorianischen Dschungel, <b>Auca<\/b>-Einwohnern, den <b>Huaruani<\/b> oder auch <b>Auca<\/b> genannt, diesen Menschen wollten sie versuchen, wollten sie das Evangelium bringen. Sie sind als Missionare zu f\u00fcnft hingegangen. Wochenlang haben sie erst \u00fcber Helikopter den Menschen Geschenke geschenkt und Hilfspakete geschenkt, damit sie einen friedlichen Kontakt aufbauen k\u00f6nnen. Nach einer gewissen Zeit sind diese f\u00fcnf Missionare aber auch wirklich dann in den Dschungel gegangen und wollten diesen Menschen das Evangelium bringen. Als sie das tun wollten, wurden sie von diesem Stamm get\u00f6tet, mit Speeren aufgespie\u00dft. Sie haben diesen Menschen nichts getan. Sie haben ihnen sogar Geschenke und Hilfspakete gebracht. Sie wollten ihnen einfach nur das Evangelium bringen. Und sie wurden davor umgebracht.<\/p>\n<p>Wie muss es der Familie von diesen Missionaren gegangen sein? Welchen Hass haben sie vielleicht empfunden oder welche Wut werden sie empfunden haben? Stattdessen sehen wir aber: Jahre sp\u00e4ter gingen die Frau von Jim Elliott, Elizabeth Elliott, und die Schwester von Nate Saint, einer der f\u00fcnf von diesen f\u00fcnf, Rachel St., gingen unter genau denselben Stamm und verk\u00fcndeten ihnen das Evangelium. Den Leuten, die ihren Mann, ihren Bruder und drei weitere Menschen aufgespie\u00dft haben, einfach nur daf\u00fcr, dass sie ihn in das Evangelium bringen wollten. Sie gingen hin und sie \u00fcbten keine Rache, sie wollten diese Menschen nicht bestrafen, sie verk\u00fcndeten ihnen das Evangelium. Und viele aus diesem Stamm sind gl\u00e4ubig geworden. Und wisst ihr, was ganz besonders ist? Einer der Leute, die diese f\u00fcnf M\u00e4nner umgebracht hat, sein Name ist <b>Minkay<\/b>. Er war einer von diesem Stamm. Er war einer der Leute, die diese f\u00fcnf Missionare umgebracht haben, aufgespie\u00dft haben. Man wei\u00df es nicht genau, aber vielleicht war er derjenige, der den Spie\u00df durch Nate Saint, einen der f\u00fcnf Missionare, gebohrt hat, gesto\u00dfen hat. Dieser <b>Minkei<\/b> ist gl\u00e4ubig geworden. Er ist nicht nur gl\u00e4ubig geworden. Er wurde wie ein geistlicher Vater f\u00fcr Stephen Saint, den Sohn von Nate Saint. Der Sohn dessen, den er umgebracht hat. F\u00fcr den ist dieser <b>Minkai<\/b> wie ein geistlicher Vater geworden. Man sieht heute, man kann das googeln und man sieht es auf Videos. Steve Saint, Minkai ist 2020 gestorben. Und Steve Nate spricht davon, dass er ihn immer <b>Papa<\/b> oder <b>Grandpa Minkei<\/b> genannt hat. Sie reisten sp\u00e4ter gemeinsam um die Welt, um von der Vergebung und der Vers\u00f6hnung in Christus zu reden. Das klingt unm\u00f6glich. Der Mensch, der 50 Jahre vorher, der den Vater umgebracht hat, dieser Mensch wird mit der Vergebung, der Vers\u00f6hnung und dieser vergebenden Gnade, die wir auch in Golgatha gefunden haben, begegnet. Durch diese Menschen wie Elizabeth Elliott, durch die Schwester, Rachel Saint, die diesem Volk das Evangelium verk\u00fcnden, er wird gerettet. Er wurde einer der \u00c4ltesten in einer Gemeinde in Ecuador und er wurde wie ein geistlicher Vater f\u00fcr den Sohn dessen, den er mit dem Speer ermordet hat.<\/p>\n<p>Was du f\u00fcr unm\u00f6glich h\u00e4ltst, f\u00fcr Christus ist es m\u00f6glich. Er hat dich zu einer neuen Sch\u00f6pfung gemacht. Er kann Menschen ver\u00e4ndern, verwandeln, transformieren. Wenn er das mit Stephanos tun konnte, wenn er das mit jemandem wie Erica Kirk tun konnte, wenn er das mit jemandem wie Elizabeth Elliott and Rachel Saint tun konnte, dass sie ihren Feinden, ihren Hassern, M\u00f6rdern <b>ihrer<\/b> Angeh\u00f6rigen, diese Liebe und diese Gnade und diese Barmherzigkeit entgegenbringen k\u00f6nnen, dann k\u00f6nnen sie das auch mit dir. Das bedeutet f\u00fcr dich auch, du hast keine Ausrede. Du hast keine Ausrede. Du kannst nicht sagen, es ist unm\u00f6glich. \u201eAch, ich kann nicht so lieben.\u201c Nein, es geht. Es geht. Mit Christus ist es m\u00f6glich. Aber daf\u00fcr musst du auf den Mann auf diesem Kreuz blicken. Du musst dich mit der vergebenden Gnade von Golgatha f\u00fcllen. Das Nachsinnen dar\u00fcber ist es, was dich verwandeln wird, was dich bef\u00e4higen wird, die zu lieben und f\u00fcr die zu beten, die dich hassen, die dich verspotten und die deine Feinde sind. Schaue auf Jesus. Ihm sei alle Ehre in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Herr Jesus Christus. Es fehlen die Worte, wenn wir deine vergebende Gnade zu Golgatha sehen. Es erscheint unm\u00f6glich. Wie kann dieser Finsternis, dieser Bosheit, dieser Grausamkeit mit Liebe und Gnade begegnet werden? Wie kannst du diese S\u00fcnder lieben? Wie kannst du einen S\u00fcnder wie mich lieben? Auch ich geh\u00f6re zu denen, die unter diesen Sp\u00f6ttern waren. Wie oft habe ich dich verspottet durch mein Leben? Wie oft habe ich dich gel\u00e4stert durch meine Worte, durch Unglauben, durch G\u00f6tzen, durch Stolz, durch Begierden? Wie kannst du S\u00fcnder lieben? Wie kannst du f\u00fcr die Vergebung von denen beten, die dich hier ans Kreuz nageln? Herr Jesus, ich preise dich. Ich bete dich an, dass deine Gedanken nicht meine Gedanken sind. Dass deine Wege nicht unsere Wege sind. Dass deine Gedanken und Wege so viel h\u00f6her sind, als es unsere sind. Ich preise dich an, Herr Jesus, dass du die Durstigen einl\u00e4dst, dass du den Gottlosen zur Umkehr einl\u00e4dst. Umsonst, Herr Jesus, nicht durch irgendwelche Werke, nicht durch irgendetwas, was ich in mir oder aus mir selbst heraus bewerkstelligen oder vollbringen k\u00f6nnte. Nein, so wie der R\u00e4uber am Kreuz mit leeren H\u00e4nden darf ich kommen. Ohne Geld und ohne Kaufpreis darf ich mich s\u00e4ttigen an deiner unendlichen Gnade. Herr Jesus, ich danke dir, dass du uns unsere Schuld nicht anrechnest, dass du uns unsere S\u00fcnde vergibst. Der Schuldschein ist zerrissen, weil du ihn bezahlt hast. Blut musste vergossen werden f\u00fcr die Vergebung der S\u00fcnden und dein Blut wurde vergossen, das Blut des Gerechten, der Gerechte starb f\u00fcr Ungerechte. Herr Jesus, ich danke dir. Ich bete dich an und ich bitte dich. Halte uns diese vergebende Gnade zu Golgatha vor Augen. Halte uns vor Augen, dich gekreuzigt. Dich, wie du gebetet hast: \u201eVergib ihnen.\u201c Herr Jesus, ich bitte dich, verwandle uns. Verwandle uns, dass wir diesen Fu\u00dfspuren nachfolgen k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen es nicht aus uns selbst heraus. Es widerspricht unserer Natur. Feinde zu lieben, denen zu vergeben, die uns Schaden zuf\u00fcgen. Aber durch deine Gnade, durch deinen Geist, der in uns wohnt, k\u00f6nnen wir ver\u00e4ndert werden. Werden wir in das Bild, in dein Bild verwandelt? M\u00f6ge das geschehen. M\u00f6gen wir uns f\u00fcllen mit der vergebenden Gnade zu Golgatha und m\u00f6gen wir verwandelt werden, ver\u00e4ndert werden in dein Bild, sodass wir lieben k\u00f6nnen unsere Feinde, sodass wir vergeben k\u00f6nnen unseren Widersachern, sodass wir beten k\u00f6nnen f\u00fcr ihre Errettung. Und Vater, ich bitte dich f\u00fcr alle, die hier sitzen und nicht an dich, an deinen Sohn glauben. Ich bitte dich, wirke in ihren Herzen. M\u00f6gen sie \u00fcberf\u00fchrt werden von ihrer S\u00fcnde, ihrer Boshaftigkeit, m\u00f6gen sie \u00fcberf\u00fchrt werden davon, dass sie vor dir nicht bestehen k\u00f6nnen mit ihrer S\u00fcnde, nicht bestehen k\u00f6nnen auch mit ihrer eigenen Gerechtigkeit oder ihren eigenen Werken. Gib ihnen zu erkennen die Gnade, die hier zu Golgatha offenbart worden ist. Schenke ihnen den Glauben, schenke ihnen die Bu\u00dfe. Vater, vergib ihnen. Schenke ihnen diese Vergebung. Ich bitte dich, Vater, darum, im Namen deines Sohnes, Jesus Christus. Amen. Amen.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn, m\u00f6ge der Name Jesu Christi verherrlicht werden. Schlagen wir den Text f\u00fcr die heutige Predigt auf, Lukas, Kapitel 23, und lasst uns die Verse 33 bis 43 lesen. Lukas 23, die Verse 33 bis 43. \u201eUnd als sie an den Ort kamen, der Sch\u00e4delst\u00e4tte genannt wird, kreuzigten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"wpfc_preacher":[7],"wpfc_sermon_series":[14],"wpfc_sermon_topics":[],"wpfc_bible_book":[9],"wpfc_service_type":[],"class_list":["wpfc_preacher-john-wesley-benjamin","wpfc_sermon_series-lukasevangelium","wpfc_bible_book-lukas","wpfc-sermon-single","post-2208","wpfc_sermon","type-wpfc_sermon","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die vergebende Gnade zu Golgatha | Soli Deo Gloria<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Jesu Gebet der Vergebung am Kreuz: &#039;Vater, vergib ihnen.&#039; Eine Predigt \u00fcber die unfassbare Gnade zu Golgatha (Lukas 23:33-43).\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die vergebende Gnade zu Golgatha | Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Jesu Gebet der Vergebung am Kreuz: &#039;Vater, vergib ihnen.&#039; Eine Predigt \u00fcber die unfassbare Gnade zu Golgatha (Lukas 23:33-43).\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-10-15T19:42:15+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\\\/\",\"name\":\"Die vergebende Gnade zu Golgatha | Soli Deo Gloria\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2025-10-15T19:25:13+00:00\",\"dateModified\":\"2025-10-15T19:42:15+00:00\",\"description\":\"Jesu Gebet der Vergebung am Kreuz: 'Vater, vergib ihnen.' Eine Predigt \u00fcber die unfassbare Gnade zu Golgatha (Lukas 23:33-43).\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Predigten\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Die vergebende Gnade zu Golgatha\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\",\"name\":\"Soli Deo Gloria\",\"description\":\"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die vergebende Gnade zu Golgatha | Soli Deo Gloria","description":"Jesu Gebet der Vergebung am Kreuz: 'Vater, vergib ihnen.' Eine Predigt \u00fcber die unfassbare Gnade zu Golgatha (Lukas 23:33-43).","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Die vergebende Gnade zu Golgatha | Soli Deo Gloria","og_description":"Jesu Gebet der Vergebung am Kreuz: 'Vater, vergib ihnen.' Eine Predigt \u00fcber die unfassbare Gnade zu Golgatha (Lukas 23:33-43).","og_url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/","og_site_name":"Soli Deo Gloria","article_modified_time":"2025-10-15T19:42:15+00:00","twitter_card":"summary_large_image","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/","name":"Die vergebende Gnade zu Golgatha | Soli Deo Gloria","isPartOf":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website"},"datePublished":"2025-10-15T19:25:13+00:00","dateModified":"2025-10-15T19:42:15+00:00","description":"Jesu Gebet der Vergebung am Kreuz: 'Vater, vergib ihnen.' Eine Predigt \u00fcber die unfassbare Gnade zu Golgatha (Lukas 23:33-43).","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vergebende-gnade-zu-golgatha\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Predigten","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Die vergebende Gnade zu Golgatha"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/","name":"Soli Deo Gloria","description":"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"}]}},"sermon_audio":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sermons\/2025\/10\/SID4953510-SDG_2025-10-12_TASC_LUK_23_33-43_Deut_Die-Vergebende-Gnade-zu-Golgatha_Teil1.mp3","sermon_audio_duration":"01:15:31","_views":"11","bible_passage":"Lukas 23:33-43","sermon_video_embed":"","sermon_video_url":"","sermon_bulletin":"","_featured_url":false,"sermon_date":1760304313,"_sermon_date_auto":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon"}],"about":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/wpfc_sermon"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2208\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2210,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2208\/revisions\/2210"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"wpfc_preacher","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_preacher?post=2208"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_series","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_series?post=2208"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_topics","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_topics?post=2208"},{"taxonomy":"wpfc_bible_book","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_bible_book?post=2208"},{"taxonomy":"wpfc_service_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_service_type?post=2208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}