{"id":2256,"date":"2026-01-13T11:50:01","date_gmt":"2026-01-13T09:50:01","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2256"},"modified":"2026-01-15T17:44:29","modified_gmt":"2026-01-15T15:44:29","slug":"das-zeugnis-der-auferstehung","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/","title":{"rendered":"Das Zeugnis der Auferstehung"},"content":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript<\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn, m\u00f6ge der Name unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf das Lukasevangelium, Kapitel 24, und lesen die Verse 1 bis 12. Lukas Evangelium, Kapitel vierundzwanzig, Verse eins bis zw\u00f6lf.<\/p>\n<p>An dem ersten Tag der Woche aber, ganz in der Fr\u00fch, kam sie zu der Gruft und brachten die wohlriechenden \u00d6le, die sie bereitet hatten. Sie fanden aber den Stein von der Groft weggew\u00e4lzt, und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. Und es geschah, als sie dar\u00fcber in Verlegenheit waren: Siehe, da standen zwei M\u00e4nner in strahlendem Gewand bei ihnen. Als sie aber von Furcht erf\u00fcllt wurden und das Gesicht zur Erde neigten, sprachen sie zu ihnen: &#8222;Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern ist auferweckt worden. Erinnert euch daran, wie er zu euch geredet hat, als er noch in Galil\u00e4a war, indem er sagte: &#8218;Der Sohn des Menschen muss in die H\u00e4nde s\u00fcndiger Menschen \u00fcberliefert werden, \u00fcberliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen.'&#8220; Und sie erinnerten sich an seine Worte. Und sie kehrten von der Gruft zur\u00fcck und verk\u00fcndeten dies alles den elf Aposteln und den \u00fcbrigen allen. Es waren aber die Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und die \u00fcbrigen mit ihnen. Sie sagten dies zu den Aposteln. Und diese Reden schienen ihnen wie Geschw\u00e4tz, und sie glaubten ihnen nicht. Petrus aber stand auf und lief zur Gruft, und als er sich hineinbeugt, sieht er nur die leinen T\u00fccher. Und er ging nach Hause und wunderte sich \u00fcber das, was geschehen war.<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, wir beten dich an daf\u00fcr, dass du so ein gn\u00e4diger, so ein weiser und barmherziger Gott bist. Jesus Christus ist auferstanden, dein Fleisch gewordener Sohn. Dein Sohn, der in diese Welt kam, Knechtsgestalt angenommen hat, indem er dem Menschen gleich geworden ist. Er lebte nicht nur auf dieser Erde ein vollkommenes Leben. Er starb nicht nur am Kreuz an Stelle von S\u00fcndern als S\u00fchneopfer, sondern am dritten Tag ist er auferstanden. Er ist aus den Toten ins Leben auferweckt worden. Er ist der Erstling der Auferstehung. Er lebt, und er stirbt nicht mehr.<\/p>\n<p>Vater, wir beten dich an f\u00fcr das leere Grab von Jesus Christus, wie du in ihm und in seiner Auferstehung deinen Sieg \u00fcber S\u00fcnde, Tod und Teufel deklariert hast. Du hast der Welt erkl\u00e4rt, dass dein, das Opfer deines Sohnes, dir angenehm ist, dass du es angenommen hast und dass die S\u00fch, die er bereitet hat f\u00fcr alle, die an ihn glauben, angenommen ist. Gro\u00dfer Vater, wir preisen dich daf\u00fcr. Wir preisen dich f\u00fcr die Auferstehung, die Gewissheit, die sie uns schenkt, die Hoffnung, die sie uns schenkt, denn auch eines Tages werden wir auferweckt werden. Diese sterblichen Leiber werden Unsterblichkeit anziehen und werden ihm, dem Erstgeborenen unter vielen Br\u00fcdern, \u00e4hnlich sein.<\/p>\n<p>Gro\u00dfer Vater, wir danken dir f\u00fcr diese wunderbare Wahrheit. Wir danken dir f\u00fcr das Wunder des Heils, insbesondere der Auferstehung, und bitten dich, dass, wenn wir uns heute, ja, in der Tiefe mit deinem Wort besch\u00e4ftigen, dass du uns doch helfen m\u00f6gest. Schenke uns die Aufmerksamkeit an diesem Morgen. Schenke uns die Konzentration, tief in dein Wort einzusteigen und mitzukommen. Wir bitten dich darum, dass du Verst\u00e4ndnis schenkst, zu sehen, wie das Zeugnis der Auferstehung, wie sie uns geschenkt worden sind in diesen Evangelien, in diesen Berichten, wie sie miteinander harmonieren, wie sie eine gesamte Geschichte erz\u00e4hlt, die ja hier einen ihrer gro\u00dfen H\u00f6hepunkte erreicht. Wir bitten dich, Vater, dass du diese Stunde segnest, dass du f\u00fchrst und dass du leitest. Wir bitten dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne.<\/p>\n<p>Stell dir vor, du bist ein Polizist. Und du bekommst einen Anruf und wirst gebeten, an eine Unfallstelle zu kommen. Und du h\u00f6rst das und kommst zur Unfallstelle und siehst: Folgendes Bild findest du vor, wenn du zur Unfallstelle kommst.<\/p>\n<p>Ja, ihr k\u00f6nnt hier sehen, mehrere Autos, die wohl ineinander kollidiert zu sein scheinen, Menschen, die miteinander streiten. Und jetzt ist es deine Aufgabe, zu er\u00f6rtern, was hier geschehen ist.<\/p>\n<p>Was macht man normalerweise als Polizist, wenn man herausfinden will, was passiert ist? Man nimmt Zeugenaussagen auf.<\/p>\n<p>Und du stellst folgende Fragen, zum Beispiel: Wann geschah der Unfall? Was ist passiert? nat\u00fcrlich. Das ist die allgemeine Frage, aber die Frage. Eine Frage, die sich gibt: Wann hat sich der Unfall ereignet? Wann geschah der Unfall?<\/p>\n<p>Du befragst deine Zeugen und bekommst verschiedene Antworten. Der erste Zeuge, Zeuge A, sagt: &#8222;Als der Unfall passiert ist, war es noch hell.&#8220;<\/p>\n<p>Der zweite Zeuge sagt: &#8222;Die Sonne war schon untergegangen, als ich an die Unfallstelle ankam.&#8220; Der dritte Zeuge, Zeuge C, sagt: &#8222;Es war kurz nach 17.30 Uhr, als ich den Knall h\u00f6rte.&#8220;<\/p>\n<p>Nun, was machst du als Polizist, wenn du diese Zeugenaussagen hast? Was ist die Antwort darauf, ob, wann der Unfall sich ereignet hat? Der eine sagt, es war noch hell. Der andere sagt, die Sonne ist schon untergegangen, als er ankam. Der andere sagt, es war kurz nach 17.30 Uhr, als er den Knall geh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>Wie gehen wir mit solchen Zeugenaussagen um? Sind die Aussagen widerspr\u00fcchlich? L\u00fcgt einer dieser Zeugen? Oder hat er eine Falschaussage gemacht?<\/p>\n<p>Der eine sagt, es ist noch hell, der andere sagt, die Sonne ist schon runtergegangen. Der andere spricht von einer Uhrzeit.<\/p>\n<p>Nein, was man normalerweise macht, ist, man nimmt diese Zeugenaussagen und sieht. Nur weil der eine sagt, dass die Sonne schon untergegangen ist, hei\u00dft es nicht unbedingt, dass es schon dunkel ist.<\/p>\n<p>Es kann immer noch sein, dass die Sonne untergegangen ist, aber trotzdem noch hell ist. Also, was Zeuge A und Zeuge B sagen, widerspricht sich nicht unbedingt.<\/p>\n<p>Es schlie\u00dft sich gegenseitig nicht aus. Es sind nur Aussagen, die von anderen Perspektiven, anderen Blickwinkeln kommen.<\/p>\n<p>Der zweite Zeuge sagt ja auch: &#8222;Die Sonne war schon untergegangen, als ich an die Unfallstelle ankam.&#8220; Das hei\u00dft, es kann sein, dieser Zeuge kam erst etwas sp\u00e4ter an die Unfallstelle, und als er angekommen ist, ist die Sonne bereits untergegangen. War, es ist vielleicht dunkler, als wenn der Unfall wirklich passiert ist.<\/p>\n<p>Und der dritte Zeuge gibt lediglich pr\u00e4zisere Aussagen. Die anderen waren einfach nicht so genau, sie haben nicht auf die Uhr geguckt. Es kann sein, der Zeuge C, als er den Knall h\u00f6rte, war der vielleicht gerade auf die Uhr geguckt und konnte eine genauere Angabe angeben, wann der Unfall geschehen ist.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes stellst du die Frage, nicht nur wann, sondern du fragst: &#8222;Was ist genau passiert?&#8220;<\/p>\n<p>Was ist genau passiert? Hier kriegst du wieder drei verschiedene Zeugenaussagen.<\/p>\n<p>Der erste Zeuge sagt: &#8222;Ich habe genau gesehen, wie das orange Auto und das blaue Auto frontal ineinander gefahren sind. Es hat richtig gekracht. Gleich danach haben sich die beiden Fahrer im Auto angeschrien, ich konnte das aus meinem Wagen h\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n<p>Also der erste Zeuge sagt: Blaues Auto, oranges Auto, zwei Autos, die also involviert sind, sind ineinander gecrashed, und die Fahrer haben miteinander gestritten, als sie noch im Auto waren.<\/p>\n<p>Der zweite Zeuge, Zeuge B, sagt: &#8222;Als ich an die Stelle kam, standen da mehrere Fahrzeuge ineinander verkeilt. Ich w\u00fcrde sagen, vier oder f\u00fcnf. Die Fahrer waren ausgestiegen und haben sich drau\u00dfen auf der Stra\u00dfe gestritten, und noch ein anderer Mann hat lautstark mitgeredet.&#8220;<\/p>\n<p>Dieser Zeuge redet jetzt pl\u00f6tzlich von vier oder f\u00fcnf Autos, w\u00e4hrend der erste Zeuge nur von zwei Autos geredet hat.<\/p>\n<p>Nicht nur redet er von vier oder f\u00fcnf Autos, er sagt, dass die Fahrer ausgestiegen sind und miteinander gestritten haben. Und es waren nicht nur beide zwei Fahrer, sondern ein dritter Mann war auch noch lautstark. Dabei.<\/p>\n<p>Widersprechen sich Zeuge A und Zeuge B?<\/p>\n<p>Dann Zeuge C, der dritte Zeuge, sagt: &#8222;Ja, ich habe gesehen, wie die M\u00e4nner drau\u00dfen gestritten haben. Ach ja, davor gab es einen riesigen Knall.&#8220;<\/p>\n<p>Ich habe mich total erschrocken. Das muss der Moment gewesen sein, als die zwei Autos frontal ineinander gefahren sind. Jedenfalls, als ich dann vorbeikam, hat der eine Mann den anderen beschuldigt und so weiter.<\/p>\n<p>Was machst du als Polizist mit solchen Zeugenaussagen? L\u00fcgt einer dieser Zeugen? Widersprechen sich diese Zeugenaussagen? Wenn ich die Frage stelle, wie viele Autos waren beteiligt an diesem Unfall, sind es zwei, wie der erste Zeuge gesagt hat, blau und orange, oder sind es vier oder f\u00fcnf?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, als Polizist h\u00f6rst du diese beiden Zeigung Aussagen und sagst: &#8222;Beide haben recht.&#8220; Der erste Zeuge, Zeuge A, schildert halt nur den Kernunfall, dass n\u00e4mlich blaues Auto und oranges Auto miteinander gecrasht sind. Zeuge B schildert das Gesamtchaos, was nachdem passiert ist auch noch, nachdem die beiden Autos miteinander kollidiert sind, dass n\u00e4mlich vier oder f\u00fcnf Autos noch oder zwei oder drei Autos noch dazugekommen sind und in diesem Unfall involviert sind. Und der dritte Zeuge gibt uns auch eine vollst\u00e4ndige Perspektive. Er h\u00f6rte einen Knall, das waren wahrscheinlich die zwei Autos, die aneinander geknallt sind, und danach, und danach ging es weiter.<\/p>\n<p>Was ist, wenn ich die Frage stelle, wie viele M\u00e4nner, wie viele, wo haben sich die M\u00e4nner gestritten? Im Auto oder drau\u00dfen auf der Stra\u00dfe? Zeuge A sagt, sie waren noch im Auto und es waren nur zwei. Zeuge B sagt, es waren drau\u00dfen auf der Stra\u00dfe und es war ein dritter Mann dabei. Widersprechen sich diese Aussagen? Nein, es kann gut sein, dass die M\u00e4nner, beide Fahrer, angefangen haben, im Auto schon sich anzuschreien, dann aber ausgestiegen sind und weiter sich angeschrien haben und ein dritter Mann dazugekommen ist, der vielleicht eines von den anderen vier oder f\u00fcnf Autos gefahren ist.<\/p>\n<p>Als Polizist nimmst du diese Aussagen auf und dadurch schildert sich f\u00fcr dich die gesamte Ereigniskette. Was war der Unfallhergang? Ja nun, wahrscheinlich haben sich zwei Autos zuerst gecrasht, weil nach diesem Crash sind zwei, drei weitere Autos auch. And the men have anything in Auto, and then they are ausgestiegen and weitergestritten and beschuldigt.<\/p>\n<p>So gehen wir normalerweise mit Berichten \u00fcber Ereignisse um. Wieso rede ich zu euch \u00fcber einen Autounfall und wie wir damit umgehen? Weil wir normalerweise mit Berichten, mit Zeugenaussagen, genauso umgehen, wie ich es hier gerade geschildert habe. Man h\u00f6rt verschiedene Menschen, die aus ihrem jeweiligen Blickwinkel erz\u00e4hlen. Diese Aussagen k\u00f6nnen manchmal sogar widerspr\u00fcchlich erscheinen. Waren es zwei oder vier Autos? Waren es zwei Fahrer, die gestritten haben, oder wo haben sie gestritten? Drinnen oder drau\u00dfen? Aber normalerweise, was wir machen, ist, dass wir alle Zeugenaussagen nehmen und sehen k\u00f6nnen, wie diese verschiedenen Blickwinkel sind und aus diesen Zeugenaussagen das Gesamtereignis uns er\u00f6rtern k\u00f6nnen. Das ist ganz normal. Das ist etwas, was wir immer machen.<\/p>\n<p>Wie gesagt, ein Polizist macht das zum Beispiel, wenn er einen Unfall sieht und Zeugenaussagen aufnimmt. Das geschieht im Gericht. Ja, wenn es um einen Tathergang geht, dann muss man Zeugenaussagen nehmen und sie richtig einordnen und verstehen und so den Tathergang beschreiben.<\/p>\n<p>So tun wir das auch mit historischen Berichten. Keiner von uns war anwesend, wenn vor 100 Jahren, vor 200 Jahren, vor 1000 Jahren. Was tun wir mit historischen Berichten? Wir sehen die Quellen, die uns \u00fcber diese historischen Dinge berichten und erz\u00e4hlen. Wir nehmen die Quellen zusammen, ber\u00fccksichtigen die Hintergr\u00fcnde und die Perspektiven und Blickwinkel, die diese historischen Quellen haben, und dadurch ergibt sich f\u00fcr uns das Gesamtbild. So gehen wir mit Berichten um, mit historischen Berichten, Berichten \u00fcber Ereignisse um. Ganz normal.<\/p>\n<p>Wenn es aber um die Bibel geht, sind sogenannte Intellektuelle oder Skeptiker schnell dabei, die Berichte der Schrift als widerspr\u00fcchlich darzustellen, insbesondere die Auferstehungsberichte, wie den einen, den wir eben gelesen haben in Lukas 24.<\/p>\n<p>Bei den Auferstehungsberichten wird oft auf die scheinbaren Widerspr\u00fcche hingewiesen, und deswegen werden die Evangelien und die Bibel als Ganzes verworfen. &#8222;Das widerspricht sich ja alles. Das macht doch gar keinen Sinn, was Lukas, Johannes, Markus und Matth\u00e4us sagen.&#8220;<\/p>\n<p>Heute m\u00f6chten wir uns unter dem Titel der Predigt &#8222;Das Zeugnis der Auferstehung&#8220; mit diesen Berichten zur Auferstehung besch\u00e4ftigen und dabei die folgenden Punkte sehen: Das Zeugnis Auferstehen. Wir wollen erst mal sehen: erstens die scheinbaren Widerspr\u00fcche in den Berichten; zweitens die Harmonie zwischen den Berichten; drittens der Grund, wieso wir der Bibel glauben.<\/p>\n<p>Die Predigt heute ist eine etwas andere Art. Es ist vielleicht eher eine Bibelstunde als eine Predigt, und deswegen habe ich euch auch Hausaufgaben mitgegeben. Ich hoffe, ihr habt sie gemacht und die Abschnitte gelesen, denn ich werde davon ausgehen, dass ihr einigerma\u00dfen diese Abschnitte im Kopf habt. Ich werde nicht alle Texte noch einmal explizit hier lesen. Wir haben hier Lukas noch mal gelesen, aber Matth\u00e4us, Markus und Johannes werden wir uns nicht explizit noch einmal durchlesen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte auch schon vorwarnen, wir werden viel in unseren Bibeln bl\u00e4ttern. Einiges findet ihr auch auf diesen Folien, und ich werde die Folien beziehungsweise vielleicht auch ein Handout erstellen und es euch zur Verf\u00fcgung stellen im Nachhinein, falls ihr nicht mitkommt mit dem Mitschreiben. Also keine Sorge.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten also beginnen mit den scheinbaren Widerspr\u00fcchen, einfach damit wir verstehen, was diese Widerspr\u00fcche sind, und durch diese Widerspr\u00fcche gehen und sehen, ob sie denn wirklich Widerspr\u00fcche sind. Zweitens, dann m\u00f6chten wir uns die Harmonie zwischen den Berichten anschauen: Was, wenn wir uns alle Zeugenaussagen nehmen und das Gesamtbild \u00fcber den Auferstehungsbericht anschauen? Und dann m\u00f6chten wir uns etwas grundlegender anschauen, was aber durch auch diese Betrachtung deutlich werden wird: Wieso glauben wir der Bibel? Der Grund, wieso wir der Bibel glauben.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten uns anschauen. Diese scheinbaren Widerspr\u00fcche m\u00f6chten wir uns anschauen: Erstens, wann kamen die Frauen zum Grab? Zweitens, wie viele Frauen kamen zum Grab? Drittens, wo war der Stein, als die Frauen ankamen? Und viertens \u2013 und viertens, dass es hier nicht drauf ist \u2013 werden wir uns ganz nur kann schauen, wie viele M\u00e4nner beziehungsweise Engel erschienen \u00fcberhaupt den Frauen. Ja?<\/p>\n<p>Wenn ihr die Hausaufgabe gemacht habt und die Abschnitte euch durchgelesen habt, sind euch vielleicht selbst diese Fragen aufgekommen, wenn man alle vier Evangelien liest. Wenn nicht, dann werden wir sie heute eben auch noch einmal anschauen. Dann beginnen wir mit der ersten Frage: Wann kamen die Frauen zum Grab?<\/p>\n<p>Hier ist einmal der \u00dcberblick, was die Textstellen sagen: Matth\u00e4us, Markus, Lukas und Johannes. Matth\u00e4us spricht von der Morgend\u00e4mmerung. Markus spricht davon, dass es sehr fr\u00fch war und als die Sonne aufgegangen war. Lukas sagt, wie wir hier in Vers 1 lesen, ganz in der Fr\u00fche. Johannes im Kapitel 20 sagt: &#8222;Fr\u00fch, als es noch finster war.&#8220;<\/p>\n<p>Wie gehen wir mit diesem scheinbaren Widerspruch um? Was ist der scheinbare Widerspruch? Johannes redet davon, dass es noch dunkel ist. Markus redet davon, dass die Sonne aufgegangen war. Matth\u00e4us spricht von der Morgend\u00e4mmerung. Vielleicht denkt ihr, vielleicht ist es f\u00fcr euch offensichtlich, wieso das kein Widerspruch ist. Wir wollen es trotzdem durchgehen.<\/p>\n<p>Ich habe auch schon mit vielen Leuten diskutiert und geredet, sowohl Muslime, Atheisten, die so etwas als einen Widerspruch auch heranbringen. Alle Evangelien machen deutlich: Es ist sehr fr\u00fch am Morgen, als die Frauen zum Grab kommen. Die Frage ist: War die Sonne bereits aufgegangen, wie Markus es sagt, oder war es noch dunkel, wie Johannes es sagt? Ist das ein Widerspruch? Um das zu beantworten, m\u00f6chten wir sehen, wenn von &#8222;ganz fr\u00fch&#8220; oder &#8222;sehr fr\u00fch&#8220;, wie es in den Evangelien hier die Rede ist, gesprochen wird.<\/p>\n<p>Handelt es sich wahrscheinlich um die vierte Nachtwache in der j\u00fcdischen Tageszeitrechnung. Zum Beispiel in Matth\u00e4us 14, Vers 25 finden wir auch die vierte Nachtwache vor, beim Gleichnis vom Knecht. Und das bedeutet f\u00fcr uns: Es war circa zwischen 3 Uhr und 6 Uhr morgens, die vierte Nachtwache. Das war die Zeit, also zwischen drei und sechs Uhr morgens, in der sich zum Beispiel die Priester auf ihren Dienst vorbereitet haben. Wenn Reisende ihre Reise antraten, bereiteten sie sich um diese Zeit und die vierte Nachtwache vor. Und auch das r\u00f6mische Stadtleben begann so langsam um diese Zeit, mit den ersten Lichtstrahlen.<\/p>\n<p>Es macht also Sinn, wenn ihr euch erinnert: Die Frauen haben ja am Freitag bei der Kreuzigung, als Jesus gestorben ist, bereits geplant, sich nach dem Sabbat mit \u00d6len und Salben um seinen Leib zu k\u00fcmmern. Es macht also Sinn, dass sich die Frauen dann am Sonntag fr\u00fch um diese vierte Nachtwache ungef\u00e4hr eben auf den Weg machen, Jesus zu salben, auf den Weg zur Gruft machen. Johannes redet davon, dass es noch dunkel war, w\u00e4hrend die anderen von der D\u00e4mmerung beziehungsweise vom Sonnenaufgang sprechen.<\/p>\n<p>Lass uns zuerst zu Markus gucken. Er ist ja derjenige, der explizit sagt, &#8222;als die Sonne aufgegangen ist&#8220;. In Markus ist dieses Wort, das Verb, &#8222;als die Sonne aufgegangen war&#8220;, steht im Partizip. In der griechischen Grammatik hat das Partizip an sich selbst keine zeitliche Funktion. Es sagt nicht, dass etwas vorher oder nachher unbedingt geschehen ist. Das ist etwas, was man aus dem Kontext verstehen muss. Das Partizip, wenn man es wirklich in der reinsten Form ins Deutsche \u00fcbersetzen w\u00fcrde, w\u00fcrde man immer diese N-D-Endung haben. Zum Beispiel hier: Die Sonne aufgehend. Und wenn man sagt, &#8222;die Sonne aufgehend&#8220;, dann wissen wir nicht unbedingt, ob das vorher geschehen ist oder nachher geschehen ist. Es kann sehr gut sein, dass das auch gleichzeitig geschehen ist. Also w\u00e4hrend sich die Frauen auf dem Weg zum Grab machen, dass w\u00e4hrenddessen die Sonne aufgegangen ist. Wortw\u00f6rtlich \u00fcbersetzt w\u00fcrde das Partizip hei\u00dfen: die Sonne aufgehend, wie ich gesagt habe. Oder man k\u00f6nnte auch sagen: W\u00e4hrend die Sonne aufging, oder: W\u00e4hrend die Sonne aufging, k\u00f6nnte man auch sagen.<\/p>\n<p>Zum Beispiel das Wort, was hier f\u00fcr &#8222;sehr fr\u00fch&#8220; verwendet wird, ich habe doch hier ein. Was f\u00fcr sehr fr\u00fch verwendet wird, wird in Markus an einer anderen Stelle verwendet, n\u00e4mlich in Markus Kapitel 1, Vers 35. Markus 1, Vers 35, dort hei\u00dft es: &#8222;Und fr\u00fch morgens,&#8220; da haben wir dieses Wort *proi*, das griechische Wort *proi*, fr\u00fch, was auch hier verwendet wird, &#8222;und fr\u00fch morgens, als es noch sehr dunkel war, stand Jesus auf und ging hinaus und ging fort an einen einsamen Ort und betete dort.&#8220;<\/p>\n<p>Also wir sehen, Markus benutzt dieses Wort *proi* auch unter anderem, wenn es noch sehr dunkel war. Das war n\u00e4mlich der Zeitpunkt, wenn Jesus zum Beten ging. Und dann, wenn wir das dazu nehmen, dass die Sonne aufgegangen ist, nur ein Partizip ist, also an sich nicht bedeutet, ob das vorher geschehen ist oder nachher geschehen ist, kann es gut sein, dass es noch dunkel war, als die Frauen losgegangen sind, aber sich die Sonne im Prozess des Aufgehens befand. Also haben wir hier Markus richtig verstanden.<\/p>\n<p>Dann aber, wenn wir in Matth\u00e4us gehen, das passt perfekt zu Matth\u00e4us, denn Matth\u00e4us spricht ja von der Morgend\u00e4mmerung beziehungsweise von der D\u00e4mmerung. Auch im Partizip, also auch das Wort, das hier verwendet wird, steht auch im Partizip. Also auch, wenn man sagen w\u00fcrde: d\u00e4mmernd. Ja, wenn man diese w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung nimmt. Man k\u00f6nnte auch sagen, das Wort, das hier verwendet wird: beginnendes Licht. Es ist wirklich der Anbruch des Lichts, wenn man sich das Wort genauer anschaut. Wir w\u00fcrden im Deutschen wahrscheinlich sagen, um es ganz w\u00f6rtlich zu \u00fcbersetzen: beim ersten Sonnenstrahl. Wenn wir also sagen, es ist gerade dunkel und die Sonne befindet sich im Aufgang, passt das perfekt zu Matth\u00e4us, der vom beginnenden Licht, von den ersten Sonnenstrahlen redet.<\/p>\n<p>Um das zu illustrieren, ich habe auf einer Webseite gefunden, da ist ein Fotograf, der Tipps gibt, wie man vom Sonnenaufgang und vom Sonnenuntergang Fotos nehmen soll. And welche Zeiten. It&#8217;s by the Sonnenaufgang the astronomische D\u00e4mmerung, die nautische D\u00e4mmerung, die b\u00fcrgerliche.<\/p>\n<p>They had here a Photo. Von der astronomischen D\u00e4mmerung, also von den ersten Sonnenstrahlen. Ich wei\u00df, das ist vielleicht nicht ideal zu erkennen, aber ihr seht hier: wirklich die ersten Sonnenstrahlen, das erste bisschen Sonne, was hier aus dem Horizont heraufkommt. Aber ihr seht, es ist auch noch ziemlich dunkel. Die ersten Sonnenstrahlen machen nicht alles hell. Bei den ersten Sonnenstrahlen kann es noch ziemlich dunkel sein.<\/p>\n<p>Wenn wir 100 Menschen dieses Bild zeigen w\u00fcrden und es beschreiben sollten, oder 100 Menschen befinden sich gerade da, w\u00fcrden die meisten wahrscheinlich von der Morgend\u00e4mmerung reden. Manche w\u00fcrden aber vielleicht auch noch sagen, dass es noch dunkel ist. Ich glaube, es w\u00e4re v\u00f6llig fair zu sagen, es ist noch dunkel bei so wenig Licht.<\/p>\n<p>Und genauso ist es mit den biblischen Berichten. Johannes sagt, es ist noch dunkel, dass es noch finster war. Und das ist absolut legitim, zu sagen, dass es noch finster ist, wenn es zum Beispiel gerade noch so ausgesehen hat. Es ist aber auch legitim, von der Morgend\u00e4mmerung zu reden oder davon zu reden, dass die Sonne gerade am Aufgehen ist, so wie Markus es tut.<\/p>\n<p>Wir sehen also: Wenn wir mit der Bibel normal umgehen, so wie wir mit\u2014wie gesagt, wenn wir 100 Menschen fragen w\u00fcrden und sagen w\u00fcrden, was sehen Sie hier oder was f\u00fcr eine Tageszeit ist es\u2014w\u00fcrden wir unterschiedliche Antworten bekommen, die sich nicht widersprechen, sondern die super miteinander passen, wenn wir einfach nur mit der Bibel normal umgehen und sie verstehen, wie sie verstanden werden soll. Au\u00dferdem, wie gesagt, kann es ja auch sein, dass es zu Beginn, sogar als die Frauen losgegangen sind, noch dunkler war, vielleicht noch gar keine Sonnenstrahlen zu sehen waren. Und Johannes bezieht sich darauf, aber auf dem Weg ist es langsam heller geworden, so dass die Sonne ged\u00e4mmert ist.<\/p>\n<p>Wir sehen also, es gibt hier keinen Widerspruch, wann die Frauen zum Grab kamen. Es sind lediglich unterschiedliche Bezeichnungen f\u00fcr die verschiedenen Phasen des Sonnenaufgangs. V\u00f6llig legitim. \u00c4hnlich wie beim Autounfall. Der eine hat gesagt, es war noch hell. Der andere hat gesagt, als ich ankam, war die Sonne schon runtergegangen. Haben Sie gelogen? Haben Sie sich widersprochen? Nein, es sind nur verschiedene Blickwinkel f\u00fcr diese Phase des Sonnenuntergangs beim Autounfall, hier beim Sonnenaufgang. Also wir haben also jetzt die Frage gekl\u00e4rt: Wann kamen die Frauen zum Grab? Beim Sonnenaufgang w\u00e4re es absolut legitim zu sagen, als es noch dunkel war, wenn es d\u00e4mmerte bei den ersten Sonnenstrahlen.<\/p>\n<p>Kommen wir zur zweiten Frage: Wie viele Frauen kamen zum Grab? Das ist euch vielleicht beim Lesen aufgefallen. Was sagen die Berichte? Matth\u00e4us spricht von Maria Magdalena und der anderen Maria. Markus spricht von Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Salome. Lukas, das haben wir letzte Woche auch gesehen, spricht von Maria Magdalena, Johanna, Maria, das Jakobusmutter, und die \u00fcbrigen mit ihnen. Matth\u00e4us redet also von zwei Frauen, Markus redet von drei Frauen, Lukas spricht von mehreren Frauen, unter anderem auch eine andere Frau, Johanna statt Salome, und Johannes spricht nur von Maria Magdalena, also von einer Person.<\/p>\n<p>Wie viele Frauen kamen jetzt zum Grab? Nur eine? War es nur Maria Magdalena? Waren es Maria und die andere Maria? Waren es Salome? Waren es Johanna? Waren es noch ganz viele andere Menschen, Frauen? Au\u00dferdem: Johannes 20, 1 bis 2, lese ich kurz vor. Johannes, Kapitel 20, 1 bis 2: &#8222;An dem ersten Tag der Woche aber kommt Maria Magdalena fr\u00fch, als es noch finster war, zur Gruft und sieht den Stein von der Gruft weggenommen.&#8220;<\/p>\n<p>Sie l\u00e4uft nun und kommt zu Simon Petrus und zu dem anderen J\u00fcnger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: &#8222;Sie haben den Herrn aus der Gruft weggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.&#8220;<\/p>\n<p>Wir sehen also in Johannes nicht nur, dass es nur Maria Magdalena ist. Wir sehen auch, dass Maria Magdalena das offene Grab sieht und direkt zu Simon Petrus. Simon Petrus und Johannes l\u00e4uft. Also Maria Magdalena interagiert gar nicht mit den Engeln, wie es aus den anderen Evangelienberichten geschehen scheint. Und sie ist auch nicht in das Grab gegangen, sondern sie l\u00e4uft direkt zu Simon und Johannes und sagt, dass Jesu Leib gestohlen worden ist, weggenommen wurde.<\/p>\n<p>Was ist hier also passiert? Widersprechen sich die Autoren der Evangelien hier, oder hat das einer einfach falsch wiedergegeben?<\/p>\n<p>Beginnen wir bei den Frauen chronologisch. Wenn ihr euch erinnert, Lukas Kapitel 23 Ende, Verse 55 und 56, haben wir folgendes \u00fcber die Frauen gelesen. Lukas 23, 55 und 56: &#8222;Es folgten aber die Frauen nach, die mit ihm aus Galil\u00e4a gekommen waren und besahen die Gruft und wie sein Leib hineingelegt wurde. Als sie aber zur\u00fcckgekehrt waren, bereiteten sie wohlriechende \u00d6le und Salben, und den Sabbat \u00fcber ruhten sie nach dem Gebot.&#8220;<\/p>\n<p>Wir sehen also, am Freitag haben die Frauen gesehen, wie Jesus von Joseph von Arimathea und Nikodemus in das Grab, in die Gruft gelegt worden ist, wie sie den Stein vor das Grab gerollt haben. Und bereits am Freitag schmieden sie den Plan, Jesus nach dem Sabbat zu salben und ihm und ihnen zu salben.<\/p>\n<p>In Markus Kapitel 16, Vers 1 lesen wir folgendes. Markus Kapitel 16, Vers 1: &#8222;Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Salome wohlriechende \u00d6le, um hinzugehen und ihnen zu salben.&#8220;<\/p>\n<p>Nach dem Sabbat, also Markus Kapitel 16, Vers 1 ist nach dem Sabbat. Kaufen Maria Magdalena und Maria, die andere Maria, und Salome die wohlriechenden \u00d6le, um Jesus zu salben. Wenn es hier hei\u00dft, &#8222;nach dem Sabbat,&#8220; war das wahrscheinlich der Samstagabend. Samstagabend. Wieso Samstagabend? Wenn ihr euch erinnert, wir haben schon mal dar\u00fcber gesprochen: Der j\u00fcdische Tag ging nicht von Mitternacht zu Mitternacht, sondern von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang. Also beim Sonnenuntergang des einen Tags begann bereits der n\u00e4chste Tag. Deswegen am Freitagabend begann quasi der Sabbat schon. Deswegen sollten ja Jesus und die anderen R\u00e4uber schnell die Beine gebrochen werden und so weiter, damit das nicht im Sabbat geschieht. Das hei\u00dft, am Samstagabend, Samstag zu Sonnenuntergang, war bereits der Sabbat vorbei. War quasi der Sonntag schon angefangen. Kauften drei Frauen aus dieser ganzen Gruppe von Frauen noch weitere \u00d6le.<\/p>\n<p>Also sie haben Freitag schon den Plan geschmiedet, hatten vielleicht nicht Zeit genug, \u00d6le zu kaufen und Salben zu kaufen. Deswegen, Samstagabend nach dem Sabbat, gehen sie nochmal und holen kaufen wohlriechende \u00d6le, um Jesus zu salben. Und dann sehen wir eine Gruppe von, und dann geht die Gruppe von den Frauen zum Grab, um Jesus zu salben. Wir wissen nicht genau, wie viele. Lukas sagt ja zum Beispiel &#8222;die \u00fcbrigen,&#8220; also wir wissen nicht genau, wie viele. Johannes redet von einer, Markus redet von dreien, Matth\u00e4us nur von zweien und so weiter. Wie gehen wir damit um?<\/p>\n<p>Denken wir zur\u00fcck an das Beispiel des Autounfalls am Anfang. Am Anfang habe ich zum Beispiel die Frage gestellt: Wie viele Autos waren beteiligt? Der eine Zeuge hat gesagt: &#8222;Zwei Autos, das orange und das blaue, sie sind ineinander gefahren.&#8220; Der andere Zeuge hat gesagt: &#8222;Das waren vier oder f\u00fcnf Autos.&#8220; Und mit der dritten Aussage haben wir gesehen, es gab einen urspr\u00fcnglichen Knall und dann ging das irgendwie weiter. Was stimmt nun? Beides stimmt. Es hat nur begonnen mit zwei Autos, das war der Kernunfall. Dann sind aber noch weitere Autos dazugekommen, sodass es zu vier und f\u00fcnf Autos gekommen sind. Es waren urspr\u00fcnglich nur zwei Fahrzeuge, die anderen kamen hinzu. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es hier genauso war.<\/p>\n<p>Und das sehen wir \u00f6fter in der Schrift, dass nicht alle Evangelisten immer alle Menschen Einzelnen Aufrufen beim Namen, die an einem Geschehen beteiligt sind. Wir sehen es oft in den Evangelien, dass zum Beispiel, ihr kennt alle die Geschichte des blinden Bartim\u00e4us wahrscheinlich, auf dem Weg zu Jericho. In dem einen Evangelium sind es zwei Blinde. In dem anderen Evangelium wird nur Barim\u00e4us erw\u00e4hnt. Es ist dieselbe Geschichte, aber es ist nur eine Frage des Fokusses. Der eine fokussiert sich nur auf Bartim\u00e4us, den einen Blinden, der andere Schreiber gibt das Gesamtbild und nimmt beide Blinde in seinen Bericht auf.<\/p>\n<p>Ihr kennt die Geschichte des besessenen Gerasenas sicherlich, wo Jesus dann die D\u00e4monen ausgetrieben hat und dann in die Schweineherde getrieben hat. Es waren zwei Besessene in Gerasena. Denn Matth\u00e4us berichtet uns von zwei Besessenen. Lukas und Markus sprechen nur von einem. Widersprechen sich diese Aussagen? L\u00fcgt der eine? Nein, der andere, eine hat nur den Fokus auf den einen Besessenen gesetzt, w\u00e4hrend Matth\u00e4us eben das Gesamtbild geliefert hat, wo auch der zweite Besessene da war. Genauso wie beim Autounfall: Der erste hat seinen Fokus auf den Kernunfall gesagt, das blaue und orange Auto, zwei Autos beteiligt. Der andere, der zum Beispiel sp\u00e4ter dazu kam, hat ein Gesamtbild gegeben. Es waren vier bis f\u00fcnf Autos ineinander gecrashed.<\/p>\n<p>Was wir also sehen, ist: Lukas sagt uns, alle Frauen gingen zum Grab. Nicht jede Frau wird aber explizit erw\u00e4hnt. Matth\u00e4us setzt seinen Fokus auf zwei Personen, Maria Magdalena und die andere Maria. Andere Schreiber f\u00fcgen noch andere Namen hinzu. Vielleicht zum Beispiel, weil die Adressaten, die dieses Evangelium empfangen, diese Personen kennen. Zum Beispiel, wir haben das damals bei Markus Evangelium gesehen, der Rufus und Alexander, den Sohn des Simon von Kyrene, erw\u00e4hnt. Der das Kreuz von Jesus getragen hat, erw\u00e4hnt Rufus und Alexander, weil er an die Gemeinde in Rom schrieb und die Gemeinde in Rom, Rufus und Alexander, zumindest Rufus, gekannt hat. Das kann sein, dass deswegen Markus Salome erw\u00e4hnt und Lukas Johanna erw\u00e4hnt. Muss nicht sein, kann sein. Deswegen werden diese explizit erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Johannes setzt seinen Fokus auf Maria Magdalena und l\u00e4sst die anderen weg, nur weil er seinen Fokus auf sie setzt, weil er aus ihrer Perspektive uns heraushebt gegen\u00fcber der Gesamtdarstellung, die wir zum Beispiel in Lukas oder Markus haben. Was ist also passiert? Alle Frauen gingen zum Grab. Matth\u00e4us fokussiert sich auf Maria und die andere Maria. Markus f\u00fcgt noch Salom\u00e4 explizit hinzu. Johannes redet aber davon, dass Maria ans Grab kam und dann schnell weggelaufen ist, nachdem sie das leere Grab gesehen hat, oder das offene Grab gesehen hat.<\/p>\n<p>Was ist passiert? Es kann gut sein, dass Maria als erstes einfach am Grab ankam und Johannes das davon berichtet. Das ist absolut nachvollziehbar. Genauso wie zuerst das blaue und orange Auto miteinander gecrasht sind, was dann weiter zu weiteren Crashes gef\u00fchrt hat. Kam Maria wahrscheinlich als erstes an in dieser Frauengruppe gegen\u00fcber den anderen, von denen Lukas, Markus und Matth\u00e4us reden. Maria kam, Magdalena kam wahrscheinlich als erstes an, wenn wir uns Johannes anschauen, sah das leere Grab und lief sofort zu Petrus und Johannes, noch bevor die restlichen Frauen angekommen sind und mit den beiden Engeln geredet haben. W\u00e4hrend Maria Magdalena dann zu Petrus und Johannes gelaufen ist, kamen wahrscheinlich die restlichen Frauen an und sahen die beiden M\u00e4nner bzw. Engel, wovon die restlichen drei Evangelien sprechen.<\/p>\n<p>Wie viele Frauen kamen also an das Grab Jesu? Wir wissen nicht die genaue Zahl, wir wissen einige explizite Namen. Und was wahrscheinlich ist, ist es, Maria Magdalena zuerst ankam. Wenn man viele Ausleger oder historische Ausleger betrachtet, dann gehen sie davon aus, dass Maria Magdalena von dieser Gruppe von Frauen wahrscheinlich die j\u00fcngste war, dass sie zuerst ankam und sofort dann zu Petrus und Johannes gelaufen ist.<\/p>\n<p>Und die restlichen Frauen eben sp\u00e4ter ankamen und dann mit den M\u00e4nnern und Engeln interagierten. Also auch hier sehen wir, dass hier kein Widerspruch dasteht, sondern einfach nur Zeugenaussagen, die verschiedene, die verschiedenen Fokus haben, unterschiedlichen Fokus haben.<\/p>\n<p>Johannes fokussiert sich auf Maria Magdalena. Sie kam zuerst an. Sie ist dann weggelaufen zu Petrus und Johannes und erz\u00e4hlt ihnen davon. Und wir sehen sp\u00e4ter, auch sie ist es, die dann Jesus nochmal am Grab alleine begegnet. Das ist der Fokus von Johannes.<\/p>\n<p>Lukas und Markus geben uns eher ein Gesamtbild von dem, was geschehen ist. Matth\u00e4us gibt uns auch ein gewisses Gesamtbild, aber f\u00fcgt noch hinzu, dass zum Beispiel die restlichen Frauen auch Jesus begegnen, before they to the jungen comes. It is einfach nur an Fokus, der gesetzt wird. Es ist wie eine Kamera, and Johannes Kamera zoomt auf Maria Magdalena und sieht den Rest quasi nicht in seiner Erz\u00e4hlung. Lukas und Markus und teilweise auch Matth\u00e4us haben einen gr\u00f6\u00dferen Winkel in ihrer Kameraeinstellung und geben uns einfach das Gesamtbild. Genauso wie der eine Zeuge von zwei Autos geredet hat, der andere Zeuge aber von mehr vier bis f\u00fcnf Autos geredet hat. Kein Widerspruch, nur unterschiedlicher Fokus.<\/p>\n<p>Kommen wir zum dritten scheinbaren Widerspruch: Wo war der Stein, als die Frauen ankamen? Wo war der Stein, als die Frauen ankamen? Matth\u00e4us spricht davon.<\/p>\n<p>Ich lese kurz Matth\u00e4us 28, 1 bis 2: &#8222;Aber nach dem Sabbat, in der Morgend\u00e4mmerung des ersten Tages der Woche, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen. Und siehe, da geschah ein gro\u00dfes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab, trat hinzu, w\u00e4lzte den Stein weg und setzte sich darauf.&#8220;<\/p>\n<p>Also laut Matth\u00e4us geschah ein gro\u00dfes Erdbeben. Der Engel kam aus dem Himmel herab, trat ins Uhr und w\u00e4lzte den Stein weg. In Lukas zum Beispiel, in Lukas 24, kommen die Frauen, und der Stein war bereits weggew\u00e4lzt. Und so ist es auch in Markus und auch in Johannes: Als die Frauen ankommen, war der Stein bereits weg. Matth\u00e4us 28 hei\u00dft es aber: &#8222;Kamen Maria, Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen. Und siehe, da geschah ein gro\u00dfes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab, trat hinzu, w\u00e4lzte den Stein weg und setzte sich darauf.&#8220;<\/p>\n<p>Das ist vermutlich der schwierigste Scheinwiderspruch von diesen, aber auch das l\u00e4sst sich sehr, l\u00e4sst sich klar erkl\u00e4ren, wenn wir uns einfach nur den Text anschauen und analysieren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend drei Evangelien also klar davon sprechen, dass der Stein bereits weg war, als sie ankamen, wirkt es in Matth\u00e4us so, als w\u00fcrde der Stein erst dann vom Engel weggerollt werden, als die Frauen angekommen waren. Ich m\u00f6chte euch erst sagen, wie ich die Reihenfolge richtig verstehe, wie ich die Reihenfolge verstehe, und dann m\u00f6chte ich euch die Argumente geben, wieso ich darauf komme.<\/p>\n<p>Also wie verstehe ich, wie sehe ich hier die Reihenfolge? Ich glaube, dass das Erdbeben und das Wegrollen des Steines geschahen, bevor beziehungsweise w\u00e4hrend die Frauen noch auf dem Weg zur Gruft waren, also noch bevor sie am Grab angekommen waren. Ich glaube, das Erdbeben geschah, der S\u00e4ngel rollte den Stein weg, die r\u00f6mischen Soldaten wurden ohnm\u00e4chtig. Davon lesen wir in Matth\u00e4us 28. Und noch bevor die Frauen am Grab ankamen, sind die unm\u00e4chtigen r\u00f6mischen W\u00e4chter wieder aufgewacht und sind geflohen zu den Hohenpriestern, wie wir sp\u00e4ter in Matth\u00e4us weiterlesen.<\/p>\n<p>Wie komme ich auf diese Reihenfolge? Und das ist auch wieder keine Magie, die hier betrieben wird, sondern stell dir vor wieder, du bist ein Polizist. Du h\u00e4ltst diese Zeugenaussagen, und du gehst nicht standardm\u00e4\u00dfig davon aus, dass diese Zeugen l\u00fcgen und sich widersprechen oder Falsches aussagen. Wie w\u00fcrdest du mit diesen Zeugenaussagen umgehen? Wie komme ich darauf? Erstens: Drei Evangelien sprechen davon, dass der Stein bereits weggerollt war, als die Frauen ankamen.<\/p>\n<p>Markus, Lukas und Johannes sprechen davon: Der Stein war bereits weg, als die Frauen angekommen sind. Lasst uns also \u00e4hnlich wie ein Polizist, der versucht, aus den Zeugenaussagen einen Unfallhergang zu rekonstruieren, vorgehen. Es ist logisch, erstmal die Schilderung zu nehmen, die sich am meisten wiederholt, und das als Basis zu nehmen. Die wiederholt sich am meisten. Alle drei Evangelien sagen: Der Stein war weg. Und das ist unsere Basisannahme, wenn wir wie Polizisten versuchen, das zu rekonstruieren.<\/p>\n<p>In Markus ist es auch sehr deutlich, oder nicht nur in Markus, glaube ich. Ja, in Markus ist auch in allen drei dieser Evangelien, also Markus, Lukas und Johannes: Das Verb \u201ezur\u00fcckgew\u00e4lzt\u201c, \u201eweggew\u00e4lzt\u201c, \u201eweggenommen\u201c \u2013 in allen drei Evangelien sind sie im Griechischen Imperfekt. Das ist die Vergangenheitsform, die ein vollendetes Resultat darstellt. Also, als sie ankamen, war es zur\u00fcckgew\u00e4lzt. Es war nicht im Prozess des Zur\u00fcckw\u00e4lzens, sondern er war zur\u00fcckgew\u00e4lzt, und das Resultat ist: Es ist zur\u00fcckgew\u00e4lzt. Das ist die Perfekt Form im Griechischen. Und in alle drei Verben, \u201ezur\u00fcckgew\u00e4lzt\u201c, \u201eweggew\u00e4lzt\u201c und \u201eweggenommen\u201c, sind im Perfekt. Das best\u00e4rkt die Aussage, dass der Stein bereits weg war, als die Frauen ankamen und auch hinaufgeschaut haben.<\/p>\n<p>In Markus wird es auch sehr deutlich, da sich die Frauen noch auf dem Weg befinden. In Markus 16, Verse 2 bis 3, wenn wir das lesen, hei\u00dft es folgenderma\u00dfen: Markus 16, 2 bis 3. &#8222;Wer wird uns den Stein von der T\u00fcr der Grucht wegw\u00e4lzen?&#8220; Und \u2013 und jetzt ist meine Einf\u00fcgung \u2013 dann, als Sie aufblickten, sehen Sie, dass der Stein zur\u00fcckgew\u00e4lzt ist. Sie fragen sich also auf dem Weg noch: &#8222;Oh nein, wer wird uns \u00fcberhaupt den Stein wegw\u00e4lzen?&#8220; Dann blicken Sie hinauf und sehen, dass der Stein im Perfekt zur\u00fcckgew\u00e4lzt ist \u2013 bereits. Also deutlich ist, der Stein \u2013 drei Evangelien reden davon \u2013 dass der Stein bereits weggerollt war, als die Frauen ankamen. Das nehmen wir mal als Basis.<\/p>\n<p>Zweitens: Wir sehen keine Interaktion zwischen den Wachen, den r\u00f6mischen Soldaten und den Frauen.<\/p>\n<p>In Matth\u00e4us 28 lesen wir davon, dass die W\u00e4chter ohnm\u00e4chtig geworden sind. Ich lese nochmal kurz vor, Matth\u00e4us 28, 2 bis 4. Matth\u00e4us Kapitel 28, 2 bis 4: &#8222;Und siehe, da geschah ein gro\u00dfes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab, trat hinzu, w\u00e4lzte den Stein weg und setzte sich darauf. Sein Ansehen aber war wie der Blitz und sein Gewand wei\u00df wie Schnee. Aber aus Furcht vor ihm bebten die W\u00e4chter und wurden wie Tote.&#8220; Sie wurden ohnm\u00e4chtig, sozusagen, k\u00f6nnte man sagen.<\/p>\n<p>Die Wachen sind nach dem Erdbeben ohnm\u00e4chtig geworden. Erst sp\u00e4ter in Matth\u00e4us 28 ab Vers 11 sehen wir: &#8222;W\u00e4hrend sie aber hingingen, siehe, da kamen einige von der Wache in die Stadt und verk\u00fcndeten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.&#8220; Also dann gehen sie eben \u2013 dann sind sie irgendwann sind sie aufgewacht \u2013 und sie gehen halt zu den Hohenpriestern.<\/p>\n<p>Also r\u00f6mische Soldaten werden bei diesem Erdbeben und Wegrollen des Steines ochtig. Aber mit den Frauen passiert nichts. Die Frauen werden nicht om\u00e4chtig, sie fallen nicht um, sie fallen nicht auf die F\u00fc\u00dfe. In Vers 5 sehen wir einfach nur: &#8222;Der Engel aber begann und sprach zu den Frauen: &#8218;F\u00fcrchtet euch nicht.'&#8220; Also sie hatten Furcht, aber r\u00f6mische Soldaten beben aus Furcht und werden ohnm\u00e4chtig wie Tote. Aber wenn aber die Frauen auch schon anwesend gewesen w\u00e4ren, als das Erdbeben geschah und der Stein weggerollt wurde, m\u00fcssten dann nicht die Frauen auch eine \u00e4hnliche Reaktion gezeigt haben?<\/p>\n<p>Sie hatten Furcht, aber sie sind nicht ochtig geworden. Wir m\u00fcssten sagen, dass die Frauen h\u00e4rter im Nehmen sind als die r\u00f6mischen Soldaten, die Jesu Grab bewacht haben, wenn wir das sagen. Es ist also unwahrscheinlich, dass die Frauen schon anwesend waren, als das Erdbeben geschah und der Stein weggerollt worden ist. Und wie gesagt, es gibt auch keine Interaktion zwischen den W\u00e4chtern und den Frauen. Da ist kein Gespr\u00e4ch zwischen den W\u00e4chtern und den Frauen, keine Reaktion der W\u00e4chter auf das Kommen der Frauen.<\/p>\n<p>Das l\u00e4sst mich zu der Schlussfolgerung kommen, dass die W\u00e4chter entweder noch ohnm\u00e4chtig waren, als die Frauen kamen, oder schon bereits gegangen waren, als die Frauen ankamen. Auf der anderen Seite sehen wir auch, die Frauen reagieren nicht \u00fcberhaupt auf die W\u00e4chter. Sie reden nicht mit ihnen, sie bitten sie nicht, den Stein wegzurollen, bevor der Engel kam. Sie reagieren auch nicht auf potenziell ohnm\u00e4chtige W\u00e4chter, die vielleicht noch da ochtig da liegen. Oder sie reagieren auch nicht auf fliehende W\u00e4chter, die weglaufen, nachdem sie wieder aufgewacht sind. Es gibt keine Interaktion zwischen den Wachen und den Frauen. Deswegen gehe ich davon aus, dass die Bew\u00e4chter om\u00e4chtig geworden sind, aufgewacht sind und weggegangen waren, als die Frauen angekommen sind.<\/p>\n<p>Und dann, und das ist wahrscheinlich das st\u00e4rkste Argument hier, Matth\u00e4us 28, 2-4, das, was ich gerade gelesen habe, wirkt eher wie ein Einschub, der dem Leser Hintergrundwissen liefert, als dass es ein Ereignis ist, dass sich nach Vers 1, nach Vers 1 stattfindet. Was meine ich damit?<\/p>\n<p>Vers 2 beginnt ja, also Vers 1: &#8222;Aber nach dem Sabbat, in der Morgend\u00e4mmerung des ersten Tages der Woche, kam Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen.&#8220; Sie kamen, um das Grab zu besehen. Das bedeutet nicht, dass sie schon angekommen unbedingt waren. Es kann auch gut sein, dass sie gerade begonnen haben zu gehen, oder sich begonnen haben, den Weg zu gehen. Und dann Vers 2 ist: &#8222;Und siehe da, siehe, da geschah ein gro\u00dfes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab.&#8220; Also dieses &#8222;Und siehe da&#8220; wirkt wie ein Einschub oder eine R\u00fcckblende innerhalb der Erz\u00e4hlung von Matth\u00e4us. Beziehungsweise es k\u00f6nnte auch sein, dass es w\u00e4hrenddessen geschah, als die Frauen noch auf dem Weg waren.<\/p>\n<p>Ja, \u00e4hnlich wie bei einem Film oder im Theater, wo das Publikum eine Szene, wo dem Publikum eine Szene gezeigt wird, die den Charakteren des Films oder des Theaters. Gibt Matth\u00e4us uns hier den Lesern Hintergrundwissen. Er sagt: &#8222;Okay, die Frauen machen sich gerade auf dem Weg zum Grab.&#8220; &#8222;Ach ja, und was passiert ist? Da war ein gro\u00dfes Erdbeben und ein Engel kam und hat den Stein weggerollt.&#8220; Also, Matth\u00e4us sagt quasi, die Frauen befinden sich auf dem Weg, Vers 1, und dann: &#8222;Nun zeige ich euch, was vorher im Grab geschah,&#8220; Vers 2. Heutzutage in Filmen oder Serien gibt es oft these flashback-Szenen where it was, and then it&#8217;s a flashback to the Vergangenheit or what parallel game is, and then gave the Erz\u00e4hlung weiter.<\/p>\n<p>Weil wie der Engel, fern dann Vers 5, &#8222;Der Engel aber begann und sprach.&#8220; Dieses &#8222;begann und sprach&#8220; ist ja dieses, was wird oft bei Jesus auch verwendet, das ist, wenn der Engel eine Rede beginnt. Wenn in Vers 5, Matth\u00e4us 28, Vers 5, &#8222;Der Engel aber begann und sprach zu den Frauen: F\u00fcrchtet euch nicht,&#8220; das muss nicht unbedingt direkt nach dem Wegrollen gewesen sein. Es kann sein, dass der Engel diese Rede erst begonnen hat, nachdem die Frauen angekommen sind. Und so ein R\u00fcckblendeinschub wird von Matth\u00e4us an anderer Stelle auch verwendet.<\/p>\n<p>Ein Beispiel ist Matth\u00e4us Kapitel 14. Matth\u00e4us Kapitel 14, wir k\u00f6nnen nicht alles lesen, aber ihr k\u00f6nnt einfach mal kurz aufschlagen, damit ihr das seht. Matth\u00e4us Kapitel 14. Er beginnt damit, dass Herodes von Jesus h\u00f6rt in Versen 1 und 2. Und er sagt zu seinen Dienern: &#8222;Dieser, also Jesus, ist Johannes der T\u00e4ufer, er ist von den Toten auferweckt worden.&#8220; &#8222;Darum wirken solche Wunderkr\u00e4fte in ihm.&#8220; Das ist also die Gegenwart. Herodes h\u00f6rt von Jesus und sagt, das ist der wiederauferweckte Johannes der T\u00e4ufer. Dann, Verse 3 bis 12a, sind ein R\u00fcckblendeeinschub. Denn Herodes hatte Johannes ergriffen, ihn gebunden und ins Gef\u00e4ngnis gesetzt, um Herodias willen. Und dann kommt die ganze Geschichte, wie Johannes gefangen genommen wurde und wie er dann enthauptet worden ist.<\/p>\n<p>Aber das ist ja. In der Vergangenheit, denn in Vers 1 und 2 ist ja Johannes bereits tot. In Vers 2 sagt ja: &#8222;Johannes ist von den Toten auferweckt worden.&#8220; Das denkt Herodes \u00fcber Jesus.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, Johannes war bereits tot. Dann kommt der R\u00fcckblende, Einschub f\u00fcr den Leser, die Hintergrundinformation, die uns Matth\u00e4us liefert. Ach ja, Herodes hatte Johannes ergriffen, ihn gefangen gehalten, wollte ihn eigentlich nicht t\u00f6ten, aber dann am Ende hat er ihn doch get\u00f6tet, hat ihn enthauptet, um seiner Menschenfurcht und seiner Begierde willen. Und dann in 12a sehen wir: &#8222;Und seine J\u00fcnger kamen herbei, hoben den Leid auf und gruben ihn.&#8220; Und dann: &#8222;Und sie kamen und verg\u00fcndeten es Jesus.&#8220; Und als Jesus es h\u00f6rte, zog er sich von dort in einem Boot abseits an einen \u00f6den Ort zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Also Vergangenheit, Gegenwart, dann ein Schub aus der Vergangenheit, und dann geht es in der Gegenwart weiter. Es kann also sein, es kann also ganz gut sein, dass das so \u00e4hnlich hier ist. Die Frauen machen sich auf den Weg, Gegenwart. Kurzer R\u00fcckblick in die Vergangenheit: Der Stein wurde weggerollt, es gab ein Erdbeben. Und dann geht es in Vers 5 weiter, wo der Engel dann mit den Frauen redet.<\/p>\n<p>Einzeln genommen wirken diese Argumente vielleicht nicht stark. Man k\u00f6nnte sagen: &#8222;Ja, aber es kann ja trotzdem einfach, Matth\u00e4us 28, kann ja trotzdem einfach ein Widerspruch sein.&#8220; Aber wenn man all die Argumente zusammennimmt \u2013 keine Interaktion zwischen den Wachen und den Frauen; dass die drei anderen Evangelien deutlich machen, dass es schon weggerollt war; und das ist typisch f\u00fcr Matth\u00e4us, Matth\u00e4us ist, wie er es in Kapitel 14 gemacht hat, einen kleinen R\u00fcckblendereinschub, um f\u00fcr die Information der Leser einzuf\u00fchren. Wenn man all das zusammennimmt, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Stein bereits weggerollt war, als die Frauen ankamen, dass das Erdbeben und die unm\u00e4chtigen W\u00e4chter vorher geschehen sind.<\/p>\n<p>Wir sehen also, wenn man die verschiedenen Aussagen zusammennimmt, wie ein Polizist, der unterschiedliche Aussagen bekommt. Und nicht einfach immer gleich die Haltung hat, &#8222;Das ist alles gelogen, das ist eh alles falsch,&#8220; sondern einfach mal die Zeugenaussagen nimmt und zusammennimmt, dass sich ein passendes, harmonisierendes Gesamtbild ergibt.<\/p>\n<p>Wenn man die Texte genau analysiert, den Zusammenhang und den Erz\u00e4hlstil beachtet, harmonieren die Berichte miteinander. Und ich m\u00f6chte auch betonen, dass wir das dem Text nicht aufzwingen, um ihn auf Biegen und Brechen passend zu machen, um irgendwie es nicht widerspr\u00fcchlich darzustellen. Wiederum, ich verweise auf das Beispiel des Autounfalls. Da hat auch ein Zeuge beginnend zu berichten, hat einen Einschub gehabt und hat dann weitererz\u00e4hlt. Zum Beispiel der eine Zeuge hat gesagt, im Anfangsbeispiel: &#8222;Ich habe gesehen, wie die M\u00e4nner drau\u00dfen gestritten haben. Ach ja, davor gab es einen riesen Knall. Ich habe mich total erschrocken. Das muss der Moment gewesen sein, als die zwei Autos ineinander gefahren sind.&#8220; Jedenfalls, als ich dann vorbeikam, hat der eine Mann den anderen beschuldigt.<\/p>\n<p>Er redet also davon, wie die M\u00e4nner streiten, und dann f\u00e4llt ihm ein: &#8222;Ach ja, davor habe ich den Knall geh\u00f6rt, das war wahrscheinlich, wo die gecrashed sind,&#8220; und dann kam ich wieder an und der eine hat den anderen beschuldigt. Das ist v\u00f6llig normal, in seiner Erz\u00e4hlung etwas zu erz\u00e4hlen, kurz zu pausieren, um etwas aus der Vergangenheit oder etwas Vergangenes ist, um diese Hintergrundinfo zu liefern und dann weiterzuerz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Der Polizist w\u00fcrde nicht sagen: &#8222;Dieser Typ l\u00fcgt einfach oder ist widerspr\u00fcchlich jetzt mit den anderen, weil er sagt, dass die M\u00e4nner ja zuerst gestritten haben und dann der Knall war.&#8220; Nein, er wei\u00df einfach: Ah, er hat sich erinnert, dass er vorher der Knall gewesen war, obwohl er mit dem Streit der M\u00e4nner angefangen hat zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Also wir machen hier nichts auf Briegen und Brechen. Wir gehen mit diesen Zeugen-Aussagen, mit diesen Berichten um, wie wir mit anderen Zeugen-Aussagen und historischen Berichten umgehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die vierte Frage lasse ich mal weg, weil das ist sehr kurz zu behandeln. Wie viele M\u00e4nner sind den Frauen erschienen? Eine oder zwei.<\/p>\n<p>Zwei M\u00e4nner. Die einen reden von einem, die anderen von zwei. Es ist wieder eine Frage des Fokus. Es hat nur einer geredet. Deswegen setzen Matth\u00e4us und Markus den Fokus auf den einen, der geredet hat. Lukas und Johannes geben uns ein vollst\u00e4ndigeres Bild.<\/p>\n<p>Dann, was ist nun die Harmonie zwischen diesen Berichten? Wir haben einige dieser Scheinwiderspr\u00fcche betrachtet und gesehen, wie sich diese Scheinwiderspr\u00fcche bei genauerer Beachtung aufl\u00f6sen. Nun m\u00f6chten wir uns die Harmonie anschauen. Das hei\u00dft, wir wollen die Ereignisse in ihrer Reihenfolge auflisten.<\/p>\n<p>Und wenn man alle Evangelien durchgeht und eine \u00e4hnliche Analyse betreibt, wie eben, mit allen anderen Stellen und anderen Passagen, kann man auf die folgende Reihenfolge kommen. Es muss nicht unbedingt diese Reihenfolge sein, aber f\u00fcr mich war diese Reihenfolge am logischsten. Und ich m\u00f6chte auch darauf verweisen: Es gibt Werke, wie so Harmoniewerke, die quasi alle Evangelien parallel darstellen.<\/p>\n<p>Entweder einzeln in so vier Spalten, wo du alle vier Evangelien nebeneinander hast. Es gibt aber auch B\u00fccher, die quasi die Bibelverse der vier Evangelien nehmen und in eine Reihe tun. Ich habe hier zwei mitgenommen, falls ihr euch doch so was mal anschaut. &#8222;Harmony of the Gospels&#8220;, das ist so vier Spalten, wo nebeneinander die Evangelien aufgelistet sind und wo man sehen kann, welche Reihenfolge sie haben und wo welche Evangelien miteinander eben zeitlich angepasst sind. Oder es gibt auch ein Buch hier von John MacArthur, &#8222;One Perfect Life&#8220;, wo es nicht in vier Spalten, parallel, sondern in einem Flie\u00dftext quasi alle Texte der Evangelien zusammengenommen sind, um dieses Gesamtbild zu zeigen.<\/p>\n<p>Was ist hier die Reihenfolge, auf die ich gekommen bin? Die Harmonie zwischen den Berichten.<\/p>\n<p>Erstens: Das ist, glaube ich, offensichtlich. Jesus wird am Freitag gekreuzigt, stirbt und wird begraben. Wie gesagt, ihr werdet wahrscheinlich keine Zeit haben, alles aufzuschreiben. Ich werde euch diese Punkte geben.<\/p>\n<p>Zweitens: Die Frauen sehen, wie Jesus begraben wird und planen, Jesus nach dem Sabbat zu salben und ruhen am Sabbat. Das haben wir am Ende von Lukas 23 gesehen.<\/p>\n<p>Drittens: Nach dem Sabbat, wahrscheinlich Samstagabend, besorgen die Frauen noch weitere \u00d6le (Markus 16,1).<\/p>\n<p>Viertens: In der Nacht vom Samstag auf Sonntag \u2013 Jesus ist auferstanden \u2013, geschieht ein Erdbeben und ein Engel w\u00e4lzt den Stein vor der Gruft. Die Wachen werden ohnm\u00e4chtig und wachen irgendwann aber wieder auf und fliehen.<\/p>\n<p>Wisst ihr, was witzig ist? Wir lesen eigentlich: In den Evangelien wird nicht \u00fcber die Auferstehung selbst berichtet. Nirgendwo steht: &#8222;Jetzt gerade ist Jesus auferstanden.&#8220; Wir k\u00f6nnen davon ausgehen, dass als der Engel kam und das Erdbeben geschah und den Stein weggerollt hat, dass dann Jesus auferstanden ist. Aber das muss nicht sein. Es kann auch sein, dass Jesus vorher schon auferstanden ist, weil vor allem: Der Engel hat den Stein nicht f\u00fcr Jesus weggerollt, damit Jesus raus kann. Jesus ist aus den Toten auferstanden. Er kann auch durch einen Stein hindurchgehen oder an diesem Stein vorbeikommen. Ja, er brauchte keinen Engel, der den Stein wegrollt. Der Engel hat den Stein f\u00fcr die weggerollt, die drau\u00dfen sind, damit sie reinkommen k\u00f6nnen und sehen k\u00f6nnen, dass das Grab leer ist. Der Engel hat den Stein nicht f\u00fcr Jesus weggerollt, sondern f\u00fcr die Zeugen, damit sie reingehen k\u00f6nnen und sehen k\u00f6nnen, dass das Grab leer ist.<\/p>\n<p>Aber wie gesagt, eigentlich wissen wir nicht genau, oder es wird nicht genau \u2013 ich fand das nur witzig \u2013 es wird nicht genau berichtet, wann Jesus in dieser Nacht auferstanden ist. Es k\u00f6nnte sein, dass es zeitgleich mit dem Engel war, aber muss auch nicht sein. Sie werden ohnm\u00e4chtig und fliehen.<\/p>\n<p>F\u00fcnftens: Maria Magdalena kommt als Erstes an die Gruft und sieht den Stein weggenommen (Johannes 20, Vers 1). Das haben wir ja gesehen.<\/p>\n<p>Sechstens, daraufhin l\u00e4uft sie zu Petrus und Johannes, ohne hineingegangen zu sein, und berichtet ihnen: Jesu Leib wurde geraubt. Maria Magdalena ist nicht reingegangen. Sie hat den Stein weggenommen gesehen und dachte, es waren Grabr\u00e4uber. Die haben Jesu Leib weggenommen. Deswegen l\u00e4uft sie zu Jesus und leuchtet sie zu Petrus und Johannes und teilt ihnen ihre Vermutung mit.<\/p>\n<p>Siebtens. W\u00e4hrend Maria Magdalena zu Petrus und Johannes lief, kamen die anderen Frauen am Grab an und sahen den Stein weggerollt. Sie gehen in die Gruft und sehen das leere Grab. Zwei M\u00e4nner standen bei ihnen und berichten ihnen von Jesu Auferstehung. Also, das ist Matth\u00e4us, Markus und womit wir uns in Lukas die letzten beiden Wochen besch\u00e4ftigt haben. Ja, weil, wenn man Matth\u00e4us nimmt, kann es gut sein, dass die Engel einmal schon geredet haben, als sie drau\u00dfen waren, noch nicht in der Gruft waren, und gesagt haben: &#8222;Komm, geht hinein.&#8220; Und dann reden sie auch noch einmal drinnen mit den Frauen.<\/p>\n<p>Achtens: Die Frauen machen sich auf den Weg, den J\u00fcngern hiervon zu berichten. Das haben wir auch letzte Woche in Lukas gesehen. Sie machen sich auf den Weg, davon zu berichten; auch in Matth\u00e4us und in Markus lesen wir davon. Dann geht es in Johannes weiter. Als Petrus und Johannes von Maria Magdalena geh\u00f6rt hatten, dass der Leib Jesu geraubt worden ist, liefen sie zur Gruft. Johannes war schneller. Petrus und war schneller am Grab. Petrus ging aber als erstes in die Gruft hinein. Die Kleidungsst\u00fccke implizieren, also das Tuch und so weiter \u2013 das haben wir auch letzte Woche gesehen, die letzten zwei Wochen gesehen \u2013 dass es sich nicht um einen Tempelraub handelt, wie Maria Magdalena gedacht hat, weil niemand would die Leinent\u00fccher von der Leiche entfernen, um die Leiche zu stehlen. Deswegen macht es keinen Sinn, dass es sich um einen Tempelraub, sagen, Grabraub gehandelt, wie Maria Magdalena urspr\u00fcnglich berichtet hat. Daraufhin gehen sie wieder heim. \u00dcbrigens, Johannes glaubt bereits da, dass Jesus auferstanden ist. Davon lesen wir im Johannes Evangelium.<\/p>\n<p>Zehntens, w\u00e4hrenddessen. Oh, habe ich das nicht mehr ersetzt? Ah, hier. Jetzt. Zehntens, w\u00e4hrenddessen ist Maria Magdalena auch wieder am Grab und begegnet sowohl den zwei Engeln als auch Jesus selbst. Maria Magdalena ist wahrscheinlich die Erste, die den auferstandenen Jesus sieht und begegnet. Ihr erinnert euch daran: Jesus sagt: &#8222;R\u00fchr mich nicht an.&#8220; Sie denkt, das ist der G\u00e4rtner, und fragt nach dem Leib, und dann versteht sie, dass es Jesus ist, nennt ihn Rabuni.<\/p>\n<p>11. Danach, als die Frauen noch auf dem Weg zu den J\u00fcngern waren, begegnet Jesus dieser Gruppe von Frauen auch. Davon lesen wir in Matth\u00e4us. Sie umfassen seine F\u00fc\u00dfe und freuen sich, dass sie sich freuen dar\u00fcber, Jesus gesehen zu haben. Jesus begegnet, so wie es aussieht, zuerst Maria Magdalena, dann den anderen Frauen.<\/p>\n<p>Und dann zw\u00f6lftens: Alle Frauen, Maria Magdalena und die \u00fcbrigen, erz\u00e4hlen den J\u00fcngern von den Ereignissen. Davon haben wir in Lukas letzte Woche gesehen und auch in Johannes lesen wir davon.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re die Reihenfolge, die sich aus meinem Studium hier ergibt. Manche Dinge kann man tauschen. Ich meine, theoretisch k\u00f6nnte es sein, dass Jesus den anderen Frauen zuerst erschienen ist als Maria Magdalena, aber das. Ja, im Groben und Ganzen sollte das die Reihenfolge, die sich aus den Evangelien ergibt. Was sagen wir zu der Harmonie dann? Was alle Evangelien gleich haben, gleich berichten, ohne Unterschiede, ohne Scheinwiderspr\u00fcche oder sonst was. Das Grab Jesu ist leer. Alle Evangelien sagen das unmissverst\u00e4ndlich, ohne Zweifel. Zweitens, Engelswesen bezeugen dir auf Verstehung des Herrn Jesus. In allen Evangelien bezeugen Engel, g\u00f6ttliche Botschafter, dass Jesus auferstanden ist. Er ist nicht mehr unter den Toten.<\/p>\n<p>Warum sucht ihr den Toten unter den Lebenden? Warum sucht ihr den Lebenden unter den Toten? Und drittens, was alle Evangelien gleich haben: Die Frauen sind Zeugen des leeren Grabs und der \u00fcbernat\u00fcrlichen Verk\u00fcndigung, der Auferstehung. \u00dcbernat\u00fcrliche Verk\u00fcndigung, also die Verk\u00fcndigung durch die Engel. Wir sehen also, die Kernaspekte sind alle gleich: Jesus ist auferstanden, das Grab ist leer. Engelswesen bezeugen das, und die Frauen sind die Zeugen des leeren Grabs und der \u00fcbernat\u00fcrlichen Verk\u00fcndigung.<\/p>\n<p>Die Unterschiede liegen in den Details. Was war der genaue Sonnenstand, wann sie ankamen? Wer kam zuerst an, wer ging zusammen los? Waren es eine oder zwei Engel und all diese Sachen? Das sind Details, wie wir gesehen haben; sie widersprechen sich nicht. Aber sind, wir sind aus den unterschiedlichen Perspektiven, ergeben sich aus den unterschiedlichen Perspektiven und geben uns ins Gesamten ein vollst\u00e4ndiges Bild.<\/p>\n<p>Dreht es doch mal um. H\u00e4tten die Schreiber eine erfundene Geschichte gemeinsam sich erdacht, w\u00fcrde nicht jedes Detail absolut miteinander stimmen? Wenn du eine Geschichte erfindest, die zw\u00f6lf J\u00fcnger tun sich zusammen oder die vier Evangelisten tun sich zusammen, erfinden die Auferstehung Jesu, w\u00fcrde nicht jedes kleinste Detail passende. W\u00e4rst du nicht skeptisch, wenn Wort f\u00fcr Wort alles genau gleich klingen w\u00fcrde?<\/p>\n<p>Nein, die scheinbaren Widerspr\u00fcche, die bei genauerer Betrachtung wunderbar miteinander harmonieren, best\u00e4tigen die Wahrhaftigkeit der biblischen Berichte, statt dass sie ihre Glaubw\u00fcrdigkeit untergraben. Markus gibt die Augenzeugenberichte von Petrus wieder. Matth\u00e4us war selbst Augenzeuge als J\u00fcnger, als Apostel. Lukas hat einen historischen Bericht gefasst und hatte andere Quellen, f\u00fcr die er berufen hat, auch unterschiedliche Quellen, auch eben Augenzeugenberichte. And that passed that these scholarship aspects between an interesting focus have another harmony. Diese Scheinwiderspr\u00fcche best\u00e4tigen die Wahrhaftigkeit der Bibel, statt dass sie ihre Glaubw\u00fcrdigkeit untergraben w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Nun m\u00f6chte ich zum Schluss kommen, und ich m\u00f6chte zu diesem etwas allgemeineren Prinzip kommen: der Grund, wieso wir der Bibel glauben. Naja, der Titel sollte hier eigentlich hei\u00dfen: &#8222;Der Grund, wieso wir der Bibel glauben.&#8220; An dem Beispiel der Auferstehung erkennen wir, wieso wir der Bibel glauben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn wir uns die Auferstehungsberichte anschauen, dann sehen wir: Es sind Sammlungen historischer Berichte von Augenzeugen, die niedergeschrieben wurden. Gleichzeitig glauben wir, die Schreiber sind vom Heiligen Geist derart beaufsichtigt worden, dass sie durch ihre individuellen Pers\u00f6nlichkeiten und unterschiedlichen Schreibstile Gottes Wort ohne Fehler im Ganzen oder in Teilen zusammengestellt und niedergeschrieben haben.<\/p>\n<p>Das ist eine, das ist, wie vier Berichte der Auferstehung sind, wie vier Zeugenaussagen. Sind wie vier historische Berichte von Menschen, die sich aufgemacht haben, dieses Ereignis zu beschreiben. Und es ist absolut nat\u00fcrlich, dass wir diese unterschiedlichen Perspektiven haben, unterschiedlichen Hauptaugenmerkmale haben und Scheinwiderspr\u00fcche auch haben, so wie wir es bei diesen Zeugenaussagen auch haben. Deswegen k\u00f6nnen wir der Bibel glauben.<\/p>\n<p>Sie sind, und hier zitiere ich. Hier zitiere ich Body Baucham, der gefragt hat: &#8222;Warum entscheide ich mich daf\u00fcr, an die Bibel zu glauben?&#8220; Die Bibel. Die Bibel ist eine zuverl\u00e4ssige Sammlung historischer Dokumente, die von Augenzeugen zu Lebzeiten anderer Augenzeugen verfasst wurden. Sie berichten von \u00fcbernat\u00fcrlichen Ereignissen, die in Erf\u00fcllung bestimmter Prophezeiungen stattfanden und behaupten, dass ihre Schriften eher g\u00f6ttlichen als menschlichen Ursprungs sind.<\/p>\n<p>Wie kommt Body Baucham auf diese Antwort? Sie ist aus der Schrift. Schlagt auf: 2. Petrus, Kapitel 1. Zweiter Petrus, Kapitel eins, ab Vers sechzehn. Zweiter Petrus Brief, Kapitel eins, ab Vers sechzehn.<\/p>\n<p>Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundgetan, nicht, Nicht indem wir ausgekl\u00fcgelten Fabeln folgten, sondern weil wir Augenzeugen seiner herrlichen Gr\u00f6\u00dfe gewesen sind. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der erhabenen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihm erging: \u201eDies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.\u201c Und diese Stimme h\u00f6rten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren. Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester. Und ihr tut gut daran, darauf zu achten, als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht. In dem ihr dies zuerst wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben vom Heiligen Geist.<\/p>\n<p>Wieso glauben wir also der Bibel? Es ist eine Sammlung historischer Dokumente, die von Augenzeugen zu Lebzeiten anderer Augenzeugen. Petrus, der Augenzeuge, sagt: \u201eWir sind nicht ausgekl\u00fcgelten Fabeln gefolgt. Wir haben uns das nicht ausgedacht, sondern wir berichten von dem, was wir gesehen haben. Wir sind Augenzeugen.\u201c Und die Augenzeugen \u2013 und selbst wenn jemand nicht Augenzeuge war, wie Lukas \u2013 wir haben uns Lukas 1, 1 bis 4 uns angeschaut, vor viereinhalb Jahren mittlerweile. Was hat Lukas getan? Er sagt, er hat einen historischen Bericht verfasst. Er hat geforscht. Er hat gesagt: \u201eIch habe einen Bericht von den Ereignissen zu verfassen, die sich unter uns zugetragen haben, wie sie uns, wie sie uns die \u00fcberliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind.\u201c<\/p>\n<p>Lukas hat also einen historischen Bericht verfasst, in dem er Augenzeugen befragt hat, um Theophilus all das zu berichten, damit er die Zuverl\u00e4ssigkeit der Dinge erkennt. Nicht damit Theophilus irgendeinen blinden Glauben hat. Nein, er soll die Zuverl\u00e4ssigkeit der Dinge erkennen. Die Bibel ist kein M\u00e4rchenbuch. Die Bibel ist nicht ausgedacht, der Auferstehungsbericht ist nicht ausgedacht, sondern das waren Augenzeugen.<\/p>\n<p>Maria Magdalena war eine Augenzeugin. Johannes hat wahrscheinlich Maria Magdalena als Zeugin gehabt, als Quelle gehabt, um diesen Teil auch seines Evangeliums zu schreiben. Das hat ja nur Maria Magdalena erlebt. Und der Herr Jesus nat\u00fcrlich. Lukas hat Augenzeugen gehabt. Vielleicht die Johanna, die erw\u00e4hnt war, war vielleicht eine der Augenzeugen, eine der Quellen, die Lukas hatte, als er diesen Bericht geschrieben hat. Das waren Augenzeugen.<\/p>\n<p>1. Korinther 15, dort redet Paulus vom Evangelium und sagt dann: \u201eDie meisten von denen, die Jesus gesehen haben, auferstanden, einige sind entschlafen, die meisten sind aber noch am Leben.\u201c Das hei\u00dft, wenn Paulus gelogen h\u00e4tte, h\u00e4tte einfach irgendjemand zu diesen Augenzeugen gehen k\u00f6nnen und fragen k\u00f6nnen: \u201eWar das so?\u201c Und wenn er Paulus widersprochen h\u00e4tte, dann w\u00e4re die L\u00fcge aufgeflogen. \u201eEr ist Kephas erschienen,\u201c hei\u00dft das in 1. Korinther 15, dann im 12. \u201eEr ist mehr als 500 Br\u00fcdern auf einmal erschienen.\u201c \u00dcber 500 Personen haben den auferstandenen Jesus gesehen, waren Augenzeugen. \u201eVon denen die meisten bis jetzt \u00fcbrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind.\u201c Danach erschien auch Jakobus, also dem Bruder des Herrn Jesus. Zuletzt aber von allen Paulus selbst, der sich hier gewisserma\u00dfen als Missgeburt bezeichnet.<\/p>\n<p>Die Auferstehungsberichte sind kein M\u00e4rchen. Sie sind Berichte, zuverl\u00e4ssige Berichte von Augenzeugen oder mit Augenzeugen als Quellen, die noch am Leben waren, als diese Dinge niedergeschrieben wurden. Sie berichten von \u00fcbernat\u00fcrlichen Ereignissen, die in Erf\u00fcllung bestimmter Prophezeiungen stattfanden. Wir haben die Prophezeiung uns angeschaut bei der Kreuzigung. Wenn du Psalm 22 und Lukas 23 parallel liest, das ist so, als h\u00e4tten sie voneinander abgeschrieben. Psalm 22 wurde aber nur tausend, wurde tausend Jahre vorher geschrieben.<\/p>\n<p>Es wurde tausend Jahre vorher geschrieben, als es so etwas wie eine Kreuzigung nicht einmal gab. Aber es enthielt Details, die nur zu einer Kreuzigung passen. Genauso Jesaja 53.<\/p>\n<p>Petrus hat gesehen, was auf diesem Berg geschah, dem Berg der Verkl\u00e4rung. Er war Augenzeuge davon. Und er sagt: &#8222;Das sind nicht Menschenworte.&#8220; Ja, Menschen haben sie niedergeschrieben. Wir glauben hier an zweifache Autorenschaft. Die Bibel wurde von Menschen niedergeschrieben, aber er sagt: &#8222;Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben vom Heiligen Geist.&#8220;<\/p>\n<p>Wir glauben nicht an die Bibel, weil wir einfach so erzogen worden sind. Wir glauben nicht an die Bibel, weil es sich einfach richtig anf\u00fchlt. Wir glauben an die Bibel, weil sie zuverl\u00e4ssig und wahr ist. Sie ist das Wort Gottes, von Menschen niedergeschrieben, genauso wie Gott es wollte. Dabei behielten die Menschen, die Autoren, ihre Pers\u00f6nlichkeit und ihren Schreibstil. Wir reden von Lukas als Historiker und Arzt. Wir reden von Paulus mit seinem Hintergrund.<\/p>\n<p>Sie ist eine Sammlung historischer Dokumente, von Erz\u00e4hlungen, Gebeten, Gedichten, Briefen und prophetischer Schrift. Sie berichtet von \u00fcbernat\u00fcrlichen und g\u00f6ttlichen Dingen. Sie ist best\u00e4tigt durch die Erf\u00fcllung ihrer bestimmten Prophezeiungen, wie auch die Auferstehung. Die Erf\u00fcllung von Prophezeiungen war Jesu eigener Prophezeiung und der Prophezeiung aus dem Alten Testament, Hunderte, teilweise tausend Jahre vorher geschrieben. Deswegen glaube ich der Bibel. Deswegen glaube ich an die Auferstehung Jesu Christi.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir daraus lernen? Ich m\u00f6chte es kurz halten. Erstens: Bete Gott f\u00fcr sein Wort an und daf\u00fcr, wie er es uns in der Bibel offenbart hat.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, ich wei\u00df, das war heute wahrscheinlich viel und etwas intensiv, aber ist das nicht erstaunlich, wie tief das Wort Gottes ist? In was f\u00fcr eine Tiefe wir gehen k\u00f6nnen! Und ich kann euch erz\u00e4hlen, ich habe immer noch das Gef\u00fchl, wir haben uns nur die Oberfl\u00e4che der Auferstehungsberichte angekratzt, wie viel man sich anschauen kann und was man daraus lernen kann. Siehst du, wie die Berichte wunderbar miteinander passen? Wie ein Puzzle, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck setzt sich, jeder Bericht passt perfekt angepasst zueinander, und es ergibt sich ein gesamtes, wundersch\u00f6nes Bild! So erhaben ist unser Gott, so erhaben ist sein Wort.<\/p>\n<p>Gottes Wort ist unfehlbar. Es ist irrtumslos, frei von jeglicher Falschheit oder Betrug. Und das ist das, das du h\u00e4ltst: das Wort Gottes, die Bibel in der Hand. Ist das nicht Anlass, auf deine Knie zu gehen und Gott f\u00fcr sein Wort zu preisen? Was f\u00fcr ein Wunder, was f\u00fcr eine Faszination d\u00fcrfen wir \u00fcber dieses Wort, \u00fcber das Wort Gottes, haben!<\/p>\n<p>Ich denke auch daran, wie er uns sein Wort in diesem Buch offenbart hat: die Lehre der Inspiration. Er hat uns nicht nur ein Gesetzbuch gegeben, nicht nur eine Liste mit Verboten und Geboten. Er hat uns nicht nur Gedichte gegeben, die sch\u00f6n klingen und wo wir emotional werden k\u00f6nnen. Sogar das Leben seines Sohnes auf Erden hat er uns in vier Berichten geschenkt, statt uns einfach nur einen Bericht zu geben.<\/p>\n<p>Du magst vielleicht einwenden: Es w\u00e4re doch viel einfacher gewesen, wenn wir nur ein Evangelium gehabt h\u00e4tten, dann h\u00e4tten wir diese ganzen Probleme gar nicht. Dann h\u00e4tte man diese Scheinwiderspr\u00fcche nicht. Aber jeder von euch, der die Evangelien kennt: Was w\u00fcrde uns fehlen, wenn wir nicht diese vier Evangelien h\u00e4tten? Wenn wir nur eins h\u00e4tten, so toll jedes Einzelne ist. Wenn wir das Johannesevangelium nicht h\u00e4tten&#8230; Jetzt, wir haben uns viereinhalb Jahre mit dem Lukas-Evangelium besch\u00e4ftigt. Stellt euch vor, wir h\u00e4tten es nicht! Jeder dieser Berichte hat ihren eigenen Schwerpunkt und vermittelt uns so einzigartige Dinge. Einige Beispiele: Dass Matth\u00e4us zum Beispiel das Erdbeben und das Wegrollen des Steines mit einschlie\u00dft, passt dazu, denn er schreibt ja ein Evangelium f\u00fcr Juden, um ihnen zu zeigen, dass Jesus der verhei\u00dfene Messias ist.<\/p>\n<p>Erdbeben h\u00e4ngen im Alten Testament oft mit der Gegenwart und dem Handeln Gottes zusammen. Der Berg Sinai, in den Psalmen lesen wir davon, in den Propheten. Auch dass ein Engel herabkommt, dass Matth\u00e4us das so explizit erw\u00e4hnt, passt gut f\u00fcr sein alttestamentliches Publikum. Ein Engel kam herab, als Daniel in der L\u00f6wengrube war. Im Psalmen hei\u00dft es, dass Gott seine Engel herabsendet, um die Seinen zu sch\u00fctzen. Dass die Wachen om\u00e4chtig geworden sind, passt zu den Gotteserscheinungen oder Gotteswirkungen im Alten Testament: Daniel, Hesekiel, Jesaja.<\/p>\n<p>Wie sch\u00f6n ist es, dass wir von Johannes diese einzigartige Perspektive von Maria Magdalena bekommen? Macht es uns nicht wieder deutlich, wie wir es in der Predigt vor zwei Wochen auch geh\u00f6rt. Wie Gott das Verachtete auf der Welt auserw\u00e4hlt als seine Zeugin? Ihr m\u00fcsst euch vorstellen: Maria Magdalena war eine Frau, und wir wissen auch von Lukas, sie war von sieben Geistern besessen, die Jesus ausgetrieben hat. Unter den Juden war so eine Frau absolut verachtet. Sie war eine Frau und dazu war sie auch noch besessen. Also wahrscheinlich war sie eine gro\u00dfe S\u00fcnderin, dass sie besessen geworden ist. So einer Frau offenbart sich Jesus als allererstes, vermutlich.<\/p>\n<p>Was sagt das \u00fcber unseren Gott aus? Seine Barmherzigkeit, seine Auswahl. Er w\u00e4hlt das Verachtete aus, er w\u00e4hlt das Versto\u00dfene aus. Das ist unser Gott. Und stell euch vor, das w\u00fcrde uns fehlen. Wie sehr d\u00fcrfen wir bei unserem Gott staunen!<\/p>\n<p>Und daran, wie er sich in diesem Wort offenbart hat. In diesen unterschiedlichen Berichten steckt so ein gro\u00dfer Reichtum, den Gott uns in seiner Weisheit und Liebe geschenkt hat. Bete Gott daf\u00fcr an! Dieses Buch, das du in deiner Hand h\u00e4ltst \u2013 was f\u00fcr ein wunderbares Geschenk ist es!<\/p>\n<p>Zweitens: Vertraue dem Zeugnis der Auferstehung. Das gilt f\u00fcr Ungl\u00e4ubige und Ungl\u00e4ubige. Und ich sage es wieder: Es kann sein, die Dinge, die wir uns heute angeschaut haben, waren vielleicht viel. Und ich wei\u00df, ich \u00fcberziehe auch hier. Vielleicht konntest du nicht allem hundertprozentig folgen. Vielleicht musst du das nochmal im Nachhinein verdauen oder dir noch einmal anschauen. Und das kann ich absolut verstehen. Was aber alle Berichte unverst\u00e4ndlich deutlich machen und was du auf jeden Fall mitnehmen solltest heute: Jesus Christus ist auferstanden.<\/p>\n<p>Das Grab ist leer, der Lebende ist nicht mehr unter den Toten zu finden. Die Engel bezeugen es, die Frauen bezeugen es, die Apostel bezeugen es. \u00dcber 500 Menschen, denen Jesus als Auferstandener begegnet ist, bezeugen es. Und die meisten dieser 500 Menschen haben ihr Leben f\u00fcr dieses Zeugnis gegeben. Menschen sterben eher vielleicht f\u00fcr eine Ideologie, f\u00fcr eine Idee. Diese Menschen sind f\u00fcr etwas gestorben, das sie gesehen haben. Sie haben gesagt, sie haben gesehen, dass Christus auferstanden ist. Und daf\u00fcr haben sie ihr Leben gelassen.<\/p>\n<p>Haben sie alle eine Halluzination gehabt? 500, \u00fcber 500 Menschen? Ein, zwei Leute vielleicht. 500 Menschen haben sich diese L\u00fcge ausgedacht. Wof\u00fcr? Um f\u00fcr diese L\u00fcge zu sterben?<\/p>\n<p>F\u00fcr Gl\u00e4ubige, f\u00fcr dich Gl\u00e4ubiger, bedeutet das: Das leere Grab ist die g\u00f6ttliche Best\u00e4tigung, dass Gott dir tats\u00e4chlich all deine S\u00fcnden vergeben hat. Das leere Grab bedeutet, dass das Opfer Jesu f\u00fcr Gott angenehm war. Er hat es als S\u00fchnemittel f\u00fcr dich angenommen, dein Opfer, dein Ersatzopfer. Was f\u00fcr dein Leben gegeben worden ist, wurde von Gott angenommen. Der Zorn Gottes ist zufriedengestellt. Der Schuldschein ist zerrissen.<\/p>\n<p>Hebr\u00e4er 10,18 sagt: &#8222;Wo aber Vergebung dieser S\u00fcnden ist, gibt es kein Opfer mehr f\u00fcr S\u00fcnde.&#8220; R\u00f6mer 8: &#8222;Wer ist es, der da verdammt? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja, noch mehr, auferweckt, der auch zu Rechten Gottes ist, der sich auch f\u00fcr uns verm\u00fcngt.&#8220; Wir haben davon gesungen: Nicht Todesmacht, nicht Satansband, rei\u00dft jemals mich aus seiner Hand. Weil das Grab leer ist.<\/p>\n<p>Lieber Bruder, liebe Schwester, wenn du das n\u00e4chste Mal daran zweifelst, ob wirklich deine S\u00fcnden vergeben sind, all deine S\u00fcnden vergeben sind, dann erinnere dich: Das Grab ist leer. Wenn auch nur einer deiner S\u00fcnden nicht vergeben w\u00e4re, wenn Jesus auch nur f\u00fcr einer deiner S\u00fcnden nicht gezahlt h\u00e4tte, dann w\u00e4re er noch im Grab. Dann hat Gott das Opfer nicht angenommen.<\/p>\n<p>Lieber Bruder, liebe Schwester, wenn du die Zuverl\u00e4ssigkeit und die Harmonie der Berichte \u00fcber die Auferstehung siehst, was wir uns heute betrachtet haben, das soll dich nicht nur intellektuell zufriedenstellen. Das soll dir nicht nur helfen, den Atheisten oder Muslimen zu antworten. Auch das kann dich gerne helfen, aber es soll auch deinen Glauben st\u00e4rken. Im Moment des Zweifels, wenn du in S\u00fcnde gefallen bist, wenn du denkst: Jetzt ist die S\u00fcnde zu gro\u00df, jetzt bin ich zu tief gefallen, als dass noch Vergebung da w\u00e4re. Denke daran: Das Grab ist leer. Jesus ist auferstanden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Ungl\u00e4ubige: F\u00fcr euch ist es dasselbe, vertraue dem Zeugnis der Auferstehung Jesu Christi.<\/p>\n<p>Du hast heute geh\u00f6rt, wieso wir der Bibel glauben, wie man die scheinbaren Widerspr\u00fcche der Auferstehungsberichte miteinander harmoniert, wie sie miteinander harmonieren. Ich k\u00f6nnte dir noch vieles andere erz\u00e4hlen: Die \u00fcber 5500 griechischen Manuskripte, die \u00fcbersetzten Manuskripte der ersten Jahrhunderte, Syrisch und Lateinisch, die Bibelzitate der Kirchenv\u00e4ter, mit denen man 95% der Bibel wiederherstellen kann. Und alle Berichte harmonieren miteinander: Die Manuskripte, die \u00dcbersetzungen, die Zitate der Kirchenv\u00e4ter.<\/p>\n<p>Wenn du an das&#8230; Wenn du an die Bibel mit demselben Standard herangehst, wie du mit den gallischen Kriegen von C\u00e4sar umgehst, wie du mit den Schriften von Aristoteles umgehst, wie du mit dem Ilias von Homer umgehst: Die Bibel hat so viel besseres historisches Backing, ein so viel besseres historisches Fundament, dass es fast nicht mal vergleichbar ist. Ich m\u00f6chte nicht auf die Details eingehen. Aber wenn man historisch konsistent ist, ist es ein historischer Fakt, dass Jesus auferstanden ist.<\/p>\n<p>Wenn du zum Beispiel glaubst, dass C\u00e4sar Krieg mit den Galliern gef\u00fchrt hat, dann ist Jesus Christus zehnmal auferstanden, weil zehnmal mehr Berichte, \u00fcber zehnfach mehr Manuskripte zur Verf\u00fcgung stehen, die davon sprechen. Das Grab ist leer, Jesus ist auferstanden. Und er wird eines Tages wiederkommen und alle Menschen richten.<\/p>\n<p>Oder wenn du heute oder irgendwann stirbst, und das kann jederzeit passieren, wirst du vor Jesus stehen, und er wird dich richten. Und dort wird keiner deiner m\u00f6glichen intellektuellen Argumente ziehen: &#8222;Es gab nicht genug Beweise.&#8220; &#8222;Es waren Widerspr\u00fcche da.&#8220;<\/p>\n<p>Die Sch\u00f6pfung ist Beweis genug f\u00fcr Gottes Existenz. Dein Gewissen, das dich beschuldigt, ist Beweis, dass es ein Gesetz gibt, das du \u00fcbertreten hast. Der aufverstandene Jesus ist Beweis daf\u00fcr, dass Jesus Gottes Sohn ist und das Opferlamm Gottes ist, der f\u00fcr S\u00fcnder sein Leben gab und wieder auferstanden ist.<\/p>\n<p>Jemand hat mal gesagt \u2013 ich habe noch nicht tief \u00fcber diese Aussage nachgedacht, aber sie k\u00f6nnte gut stimmen \u2013 es gibt nur zwei Dinge m\u00fcssen wahr sein, damit das Christentum wahr ist: Gott muss existieren und Jesus muss auferstanden sein. Dann ist das Christentum wahr. Gott muss existieren, und Jesus muss auferstanden sein. Dann ist das Christentum wahr.<\/p>\n<p>Dass Gott existiert, ist eine Wahrheit, die du nicht verleugnen kannst. Und dass Jesus Christus auferstanden ist \u2013 wir haben uns die letzten Wochen und auch heute eine gute Basis daf\u00fcr geliefert, dass das wahr ist.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte dir aber sagen, lieber Ungl\u00e4ubiger: Jesus kam \u00fcberhaupt auf die Erde, um S\u00fcnder, verlorene S\u00fcnder, zu suchen und zu retten. Er kam, um S\u00fcnder wie dich zu retten. Er ist auferstanden, weil er zuvor gestorben ist. Er starb, obwohl er s\u00fcndlos war. Er musste nicht sterben. Aber er starb an Stelle von S\u00fcndern und hat das Gericht von S\u00fcndern auf sich genommen. Meine H\u00f6lle hat Jesus an diesem Kreuz getragen, als er in der Finsternis hing.<\/p>\n<p>Wir haben es vor ein paar Wochen gesehen. Er nahm den gerechten Zorn Gottes auf sich, damit jeder, der an ihn glaubt und sein Vertrauen auf sein stellvertretendes Opfer setzt, ewiges Leben hat und Vergebung der S\u00fcnden empf\u00e4ngt. Und so bitte ich dich: Glaube an den auferstandenen Herrn Jesus Christus. Tue Bu\u00dfe von deinem Unglauben. Tue Bu\u00dfe von deinem Stolz. Von dem Falschen. M\u00f6chte gern ausreden. Dem\u00fctige dich vor Gott und bitte ihn um Vergebung. Bitte darum, dass er dir Glauben schenken m\u00f6ge. Der Auferstene Jesus Christus ist deine einzige Hoffnung. Ihm sei alle Ehre. Amen.<\/p>\n<p>Ah, bete. Ich bete noch zum Schluss. Unser Vater im Himmel, wir danken dir f\u00fcr dein Wort.<\/p>\n<p>Wir danken dir daf\u00fcr, wie zuverl\u00e4ssig es ist und wie wir die Gewissheit haben d\u00fcrfen, dass es wahr ist. Du hast Menschen getrieben, dein Wort aufzuschreiben, genau die Worte aufzuschreiben, die du wolltest. Gleichzeitig haben sie ihre Pers\u00f6nlichkeiten gehabt, ihre Schreibstile gehabt, sie haben bestimmte B\u00fccher mit einem bestimmten Publikum und Adressaten im Sinn gehabt, als sie diese Dinge geschrieben haben. Und all das kommt so wunderbar zusammen, wenn wir uns mit der Schrift besch\u00e4ftigen. Wir durften es heute sehen in den Berichten der Auferstehung deines Sohnes. Wir beten dich davor an, Vater. Wir beten dich davor an, dass du uns dein Wort geschenkt hast, dass du dich offenbart hast und dass du uns dieses Wort, diese Offenbarung in geschriebenem Wort in unsere H\u00e4nde geschenkt hast.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Privileg ist es! Wie tiefgr\u00fcndig und wie reichlich ist dein Wort, Vater! Wir beten dich an daf\u00fcr. Wir bitten dich darum: Lass uns staunen \u00fcber dein Wort und lass uns in Gewissheit durch unser Leben gehen. Lass uns dem Wort glauben, denn es ist zuverl\u00e4ssig. Es ist wahr. Es hat den Test der Zeit bestanden, mehrfach und so oft. Lass uns dem Wort glauben, Vater, den Verhei\u00dfungen, die im Wort stehen, dem Evangelium, was im Wort steht. Lass uns glauben, Vater.<\/p>\n<p>St\u00e4rke die Gl\u00e4ubigen, dass sie t\u00e4glich in dem, was sie in der Schrift lesen, dass sie den Dingen glauben m\u00f6gen, die in dieser Schrift stehen und dieses Glauben auch wirklich ihr Leben beeinflussen und ver\u00e4ndern m\u00f6ge.<\/p>\n<p>Vater, wir bitten dich f\u00fcr diejenigen, die nicht an dich glauben, dass du auch ihnen den Glauben schenken m\u00f6gest. Am Ende des Tages wird kein Argument, kein Beweis, kein arch\u00e4ologischer Fund oder historisches Argument einen Menschen \u00fcberzeugen. Du musst Gnade schenken. Du musst die neue Geburt schenken, Vater. Und wir bitten dich doch: Schenke die neue Geburt. Schenke den Glauben. Schenke die Bu\u00dfe. Wir bitten dich, dass du das denen schenken m\u00f6gest, die hier sind und nicht an dich glauben. Erbarme dich ihrer, Vater. Wir haben von deiner souver\u00e4nen Gnade heute gelesen auch. Du erbarmst dich, wessen du willst.<\/p>\n<p>Erbarme dich doch, g\u00fctiger und barmherziger Vater, diesen Menschen. Ich bitte dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn, m\u00f6ge der Name unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf das Lukasevangelium, Kapitel 24, und lesen die Verse 1 bis 12. Lukas Evangelium, Kapitel vierundzwanzig, Verse eins bis zw\u00f6lf. An dem ersten Tag der Woche aber, ganz in der Fr\u00fch, kam sie zu der Gruft [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"template":"","wpfc_preacher":[7],"wpfc_sermon_series":[14],"wpfc_sermon_topics":[],"wpfc_bible_book":[9],"wpfc_service_type":[],"class_list":["wpfc_preacher-john-wesley-benjamin","wpfc_sermon_series-lukasevangelium","wpfc_bible_book-lukas","wpfc-sermon-single","post-2256","wpfc_sermon","type-wpfc_sermon","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Das Zeugnis der Auferstehung | Soli Deo Gloria<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Predigt \u00fcber Lukas 24:1-12. Die Auferstehungsberichte der Evangelien harmonieren wunderbar und bezeugen: Jesus Christus ist auferstanden, das Grab ist leer.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das Zeugnis der Auferstehung | Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Predigt \u00fcber Lukas 24:1-12. Die Auferstehungsberichte der Evangelien harmonieren wunderbar und bezeugen: Jesus Christus ist auferstanden, das Grab ist leer.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-01-15T15:44:29+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/das-zeugnis-der-auferstehung\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/das-zeugnis-der-auferstehung\\\/\",\"name\":\"Das Zeugnis der Auferstehung | Soli Deo Gloria\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-01-13T09:50:01+00:00\",\"dateModified\":\"2026-01-15T15:44:29+00:00\",\"description\":\"Predigt \u00fcber Lukas 24:1-12. Die Auferstehungsberichte der Evangelien harmonieren wunderbar und bezeugen: Jesus Christus ist auferstanden, das Grab ist leer.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/das-zeugnis-der-auferstehung\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/das-zeugnis-der-auferstehung\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/das-zeugnis-der-auferstehung\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Predigten\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Das Zeugnis der Auferstehung\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\",\"name\":\"Soli Deo Gloria\",\"description\":\"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Das Zeugnis der Auferstehung | Soli Deo Gloria","description":"Predigt \u00fcber Lukas 24:1-12. Die Auferstehungsberichte der Evangelien harmonieren wunderbar und bezeugen: Jesus Christus ist auferstanden, das Grab ist leer.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Das Zeugnis der Auferstehung | Soli Deo Gloria","og_description":"Predigt \u00fcber Lukas 24:1-12. Die Auferstehungsberichte der Evangelien harmonieren wunderbar und bezeugen: Jesus Christus ist auferstanden, das Grab ist leer.","og_url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/","og_site_name":"Soli Deo Gloria","article_modified_time":"2026-01-15T15:44:29+00:00","twitter_card":"summary_large_image","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/","name":"Das Zeugnis der Auferstehung | Soli Deo Gloria","isPartOf":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website"},"datePublished":"2026-01-13T09:50:01+00:00","dateModified":"2026-01-15T15:44:29+00:00","description":"Predigt \u00fcber Lukas 24:1-12. Die Auferstehungsberichte der Evangelien harmonieren wunderbar und bezeugen: Jesus Christus ist auferstanden, das Grab ist leer.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/das-zeugnis-der-auferstehung\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Predigten","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Das Zeugnis der Auferstehung"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/","name":"Soli Deo Gloria","description":"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"}]}},"sermon_audio":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/SID4598410-SDG_2025-11-30_TASC_LUK_24_1-12_Deut_Das_Zeugnis_der_Auferstehung.mp3","sermon_audio_duration":"01:32:11","_views":"8","bible_passage":"Lukas 24:1-12","sermon_video_embed":"","sermon_video_url":"","sermon_bulletin":"","_featured_url":false,"sermon_date":1764503401,"_sermon_date_auto":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2256","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon"}],"about":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/wpfc_sermon"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2256\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2294,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2256\/revisions\/2294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"wpfc_preacher","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_preacher?post=2256"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_series","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_series?post=2256"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_topics","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_topics?post=2256"},{"taxonomy":"wpfc_bible_book","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_bible_book?post=2256"},{"taxonomy":"wpfc_service_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_service_type?post=2256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}