{"id":2272,"date":"2026-01-13T16:43:01","date_gmt":"2026-01-13T14:43:01","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2272"},"modified":"2026-01-14T17:39:56","modified_gmt":"2026-01-14T15:39:56","slug":"die-finale-vorbereitung-der-juenger-durch-den-herrn-jesus","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-finale-vorbereitung-der-juenger-durch-den-herrn-jesus\/","title":{"rendered":"Die finale Vorbereitung der J\u00fcnger durch den Herrn Jesus"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p data-pm-slice=\"0 0 []\">Lasst uns gemeinsam lesen: Lukas Kapitel 24, die Verse 36 bis 49. Lukas Evangelium, Kapitel 24, die Verse 36 bis 49. W\u00e4hrend sie aber dies redeten, stand er selbst in ihrer Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Sie aber erschraken, wurden von Furcht erf\u00fcllt und meinten, sie s\u00e4hen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr best\u00fcrzt und warum steigen Gedanken auf in euren Herzen? Seht meine H\u00e4nde und meine F\u00fc\u00dfe, dass ich es selbst bin. Betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, das ich habe. Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die H\u00e4nde und die F\u00fc\u00dfe. Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich wunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? Sie aber reichten ihm ein St\u00fcck gebratenen Fisch, und er nahm und a\u00df vor ihnen. Er sprach aber zu ihnen: Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, dass alles erf\u00fcllt werden muss, was \u00fcber mich geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und Psalmen. Dann \u00f6ffnete er ihnen den Sinn daf\u00fcr, die Schriften zu verstehen, und sprach zu ihnen: So steht geschrieben, und so musste der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen aus den Toten. Und in seinem Namen Bu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden gepredigt werden, allen Nationen, anfangend von Jerusalem. Ihr seid Zeugen hiervon. Und siehe, ich sende die Verhei\u00dfung meines Vaters auf euch. Ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr bekleidet werdet mit Kraft aus der H\u00f6he.<\/p>\n<p>Allm\u00e4chtiger und guter Vater, wir danken dir f\u00fcr die Gnade und f\u00fcr die Gnade, dass du uns heute hierher alle versammelt hast. Kraft schenkst, dein Wort zu verk\u00fcndigen, und dass du auch dem \u00fcbersetzenden Bruder hilfst, die richtigen Worte zu finden. Wir bitten dich, dass dein Heiliger Geist uns helfen m\u00f6ge, diese Worte richtig zu verstehen. M\u00f6gen diese Worte in den Herzen der Zuh\u00f6rer wirken und sie ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wir befinden uns in unserer fortlaufenden Betrachtung des Lukasevangeliums. Wir haben uns vergangene Woche damit besch\u00e4ftigt, wie der auferstandene Christus im verschlossenen Zimmer mit einer Botschaft des Friedens unter den J\u00fcngern auftaucht. Und wir haben gesehen, dass der Herr Jesus sich mit unterschiedlichen Beweisen den J\u00fcngern demonstriert hat, dass er tats\u00e4chlich auferstanden ist. Der Titel der heutigen Predigt lautet: Die finale Vorbereitung der J\u00fcnger durch den Herrn Jesus. Unter diesem Titel, die finale Vorbereitung der J\u00fcnger durch den Herrn Jesus, m\u00f6chten wir uns zwei Punkte anschauen. Erstens: Die \u00d6ffnung der Herzen durch die Schrift. Und der zweite Punkt wird sein: Der Auftrag, Zeugen zu sein. Und wie wir sehen, von Anfang von Jerusalem zu allen Nationen.<\/p>\n<p>Beginnen wir mit Vers 44. Er sprach aber zu ihnen: Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, dass alles erf\u00fcllt werden muss, was \u00fcber mich geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und Psalmen. Und sagt ihnen, erinnert sie, dass dies die Worte sind, die er zu ihnen redete, als er noch bei ihnen war, n\u00e4mlich das, was alles erf\u00fcllt werden muss, was \u00fcber ihn geschrieben steht in Besetzung Mose, in den Propheten und Psalmen. Wir sehen es in allen Evangelien und gerade auch nat\u00fcrlich im Lukasevangelium, haben wir im Laufe immer wieder gesehen, als Jesus in Galil\u00e4a war, in Jud\u00e4a war. \u00dcber seine ganze Dienstzeit hinweg hat der Herr Jesus den J\u00fcngern immer wieder davon berichtet, dass er leiden wird, sterben wird und wieder auferstehen wird. Er hat ihnen immer wieder davon berichtet und erz\u00e4hlt, dass er in Jerusalem sterben wird. Und es war wichtig, dass er sie an diese Dinge erinnert: Dass er von den Obersten gefangen genommen wird, dass er den Nationen \u00fcberliefert werden wird, dass er gekreuzigt wird, sterben wird und wieder auferstehen wird \u2013 er hat es ihnen immer wieder gesagt.<\/p>\n<p>Lasst uns die Beispiele sehen, wo er es den J\u00fcngern davon berichtet hat, zum Beispiel Lukas 9, Vers 22, Lukas Kapitel 9, Vers 22. Der Sohn des Menschen muss leiden, und der Sohn des Menschen muss vieles leiden und verworfen werden von den \u00c4ltesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und get\u00f6tet und am dritten Tag auferweckt werden. Das hat er den J\u00fcngern, diese Botschaft hat er den J\u00fcngern mehrfach gegeben, auch in Lukas 18, 31 bis 34. Und es hatte einen alttestamentlichen Bezug, wenn Jesus eben davon geredet hat, dass er leiden muss, dass er verworfen wird, dass er get\u00f6tet und auferweckt werden wird. Und in Lukas 18 sehen wir, Vers 31 bis 34, dort sehen wir in Vers 31, dass er die Zw\u00f6lf zu sich nahm. Es war eine Botschaft, die an sie direkt ging und die er mit ihnen teilte, und er hat sie zu sich genommen. Er nahm aber die Zw\u00f6lf zu sich und sprach zu ihnen: Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was durch die Propheten auf den Sohn des Menschen hingeschrieben ist. Denn er wird den Nationen \u00fcberliefert werden und wird verspottet und geschm\u00e4ht und angespien werden. Und wenn sie ihn gegei\u00dfelt haben, werden sie ihn t\u00f6ten, und am dritten Tag wird er auferstehen. Und sie verstanden nichts von diesen Worten, und diese Rede war vor ihnen verborgen, und sie begriffen das Gesagte nicht.<\/p>\n<p>Jesus wiederholt also diese Worte auch hier nochmal mit den J\u00fcngern und er m\u00f6chte, dass sie auf diese Worte achten und sich merken. Wir sehen aber in Vers 34 eben, die J\u00fcnger verstanden nichts von diesen Worten. Es waren ihnen verborgen, sie begriffen es nicht. Auch in Lukas 9 gehen wir etwas wieder zur\u00fcck, in Kapitel 9, Verse 44 und 45 lesen wir folgendes: Nehmt ihr diese Worte in eure Ohren, n\u00e4mlich, dass der Sohn des Menschen \u00fcberliefert werden wird in die H\u00e4nde der Menschen. Sie aber verstanden dieses Wort nicht, und es war von ihnen verborgen, dass sie es nicht begriffen, und sie f\u00fcrchteten sich, ihn \u00fcber dieses Wort zu fragen. Wir sehen also, es ist ihnen verborgen, sie verstehen die Worte nicht, die Jesus so wiederholt an sie richtet. Und wir wissen \u00fcber die J\u00fcnger, sie wollten dieses Wort auch einfach nicht verstehen. Es war ihnen verborgen, weil das f\u00fcr sie nicht wahr sein konnte. Sie konnten es nicht verstehen, weil sie es nicht verstehen wollten. Und sie f\u00fcrchteten sich auch noch, Jesus \u00fcber dieses Wort n\u00e4her zu befragen. Sie wollten es nicht verstehen. Sie glaubten, dass Jesus der Messias ist, aber in ihrem Verst\u00e4ndnis gibt es kein Leiden beim Messias, kein Sterben und kein Auferstehen. Das haben sie nicht gesehen. Sie waren gl\u00fccklich, dass sie den Messias gefunden haben und hatten ihre Vorstellungen \u00fcber den Messias. Aber sie wollten nichts davon h\u00f6ren, dass er get\u00f6tet wird, leiden wird und auch wieder auferweckt wird. Sie denken an den Triumph des Messias und sind in einem Freudenzustand, dass sie den Messias, der sie befreien wird, gefunden haben. Sie hatten lediglich ein Teilverst\u00e4ndnis von dem, was \u00fcber den Messias geschrieben stand. Sie hatten nur den Triumph und die Herrlichkeit des Messias vor Augen.<\/p>\n<p>Auch bei den Frauen haben wir gesehen zu Beginn von Kapitel 24, dass als sie in Vers 3 in die Gruft hineingingen und den Leib des Herrn nicht fanden. Wir sehen also, sogar obwohl Jesus ihnen oft davon erz\u00e4hlt hat, sogar jetzt, nachdem sie das leere Grab gefunden haben, denken sie immer noch nicht an die Worte des Herrn Jesus, auch die Frauen hier, sondern sie brauchen die Erkl\u00e4rung von den zwei M\u00e4nnern, die wir in Versen 4 bis 8 sehen, von den beiden Engeln, die sie daran erinnern, was Jesus ihnen gesagt hat. In Vers 6 und 7, dort sehen wir, wie die zwei Engel sagen: Er ist nicht hier, sondern ist auferweckt worden. Erinnert euch daran, wie er zu euch geredet hat, als er noch in Galil\u00e4a war, indem er sagte: Der Sohn des Menschen muss in die H\u00e4nde s\u00fcndiger Menschen \u00fcberliefert und gekreuzigt werden. Wir sehen also auch bei den Frauen, dass sie, obwohl sie nun das leere Grab gesehen haben, nicht geglaubt haben oder sich nicht an die Worte erinnert haben. Sondern ihnen mussten die Engel davon erz\u00e4hlen und sie an die Worte Jesu erinnern.<\/p>\n<p>Und wir sehen dann in Vers 44, Jesus setzt fort. Wir sehen hier drei Kategorien von Schriften, die Jesus hier erw\u00e4hnt: n\u00e4mlich das Gesetz Mose, die Propheten und die Psalmen. Und in der j\u00fcdischen Bibel der damaligen Zeit, zur Zeit Jesu, war die j\u00fcdische Bibel genau in diese drei Kategorien unterteilt. Jesus nimmt also hier Bezug auf das gesamte Alte Testament, auf die gesamte j\u00fcdische Bibel. Was wir das Alte Testament nennen, und nimmt Bezug auf alle drei Kategorien, in die die j\u00fcdische Bibel damals unterteilt war. Und er sagt, er ist die Erf\u00fcllung von dem, was zum Beispiel im Gesetz des Mose geschrieben ist. Er ist auch die Erf\u00fcllung von dem, was in den Propheten geschrieben ist. Eine kleine Randnotiz, die wir hier aber auch sehen: Dadurch, dass Jesus sich auf die gesamte j\u00fcdische Bibel, diese drei Kategorien, bezieht, best\u00e4tigt er uns das Alte Testament. Er best\u00e4tigt uns das Alte Testament, die j\u00fcdische Bibel, die damals 400 Jahre vor Christus war. Und wir sehen das Alte Testament, wenn wir bei Genesis anfangen, dass von Anfang an die Geburt und der Tod Jesu prophezeit werden. Zum Beispiel auch Jesaja 53, das Kapitel, das wir gut kennen. Also aus den Propheten sehen wir auch das Leiden und das Sterben. Und die Psalmen auch: Psalm 22, Psalm 69 und viele weitere Psalmen prophezeien und nehmen Bezug auf Jesus. Jesus hat ihnen also gesagt in der Zeit, in der er mit ihnen war, dass all dies aus dem Alten Testament, aus dem Gesetz Mose, den Propheten und Psalmen, aus der Schrift heraus hat erf\u00fcllt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes m\u00f6chten wir uns Vers 45 und 46 anschauen. Vor zwei Wochen haben wir uns damit besch\u00e4ftigt, wie Jesus eine Bibelstunde mit diesen J\u00fcngern auf dem Weg gehalten hat und wie ihre Herzen im Vers 32 gebrannt haben. Und Vers 45 und 46 sagt es uns, k\u00f6nnen wir auch verstehen, dass auch dort Jesus wahrscheinlich eine lange Bibelstunde mit den J\u00fcngern gehalten hat. Es ist traurig, dass wir bei dieser Bibelstunde nicht dabei sein konnten. Wir k\u00f6nnen jetzt schon die Fragen und Zweifel, die wir haben, aufschreiben und wenn wir bei Jesus sind, k\u00f6nnen wir ihm alle unsere Fragen stellen. Es ist hier im Lukasevangelium nicht explizit erw\u00e4hnt, aber nach seiner Auferstehung war Jesus ja noch 40 Tage lang auf der Erde und ist sich oft den J\u00fcngern begegnet und hat sie oft \u00fcber diese 40 Tage belehrt und sich mit ihnen besch\u00e4ftigt. Und wir haben vor zwei Wochen gesehen, wie der Herr Jesus, obwohl er es ja war, der mit den J\u00fcngern dort geredet hat, wie er auf diesem Weg den J\u00fcngern ihre Zweifel und ihre Fragen aus der Schrift heraus, aus dem Alten Testament heraus, beantwortet hat und die Zweifel beseitigt hat. Und das sehen wir hier, dass er ihnen ihren Sinn daf\u00fcr \u00f6ffnete, die Schriften zu verstehen, und sprach zu ihnen, was geschrieben steht. Also er \u00f6ffnete ihnen durch die Schrift den Sinn daf\u00fcr. Sie hatten nur dieses Teilverst\u00e4ndnis, sie hatten nur die eine H\u00e4lfte des Messias verstanden, \u00fcber seinen Triumph und seine Herrlichkeit und sein Reich. Aber sie hatten eben nicht die andere Seite verstanden. Und nun \u00f6ffnet ihnen Jesus ihren Sinn, indem er ihnen aus der Schrift die andere Seite zeigt und erkl\u00e4rt. Er \u00f6ffnet ihnen seinen Sinn.<\/p>\n<p>Jesus bereitet hier seine J\u00fcnger final vor. Er wird in wenigen Tagen in den Himmel zum Vater hinauffahren. Er erinnert sie aus den Schriften und erkl\u00e4rt in den Schriften, dass sie Zeugen sein sollen, dass er gestorben und auferstanden ist. Seht ihr, wie wichtig das Jesus war f\u00fcr die J\u00fcnger und damit auch am Ende f\u00fcr die Gemeinde dann? Dass er ihnen in diesen letzten Tagen, in dieser finalen Vorbereitung, bevor er die Erde verl\u00e4sst, den Sinn er\u00f6ffnet, die Schriften zu verstehen, und aus den Schriften heraus die Botschaft des Evangeliums erkl\u00e4rt, die Botschaft seines Todes und seiner Auferstehung.<\/p>\n<p>Kommen wir zum Vers 47. Und in seinem Namen Bu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden gepredigt werden, allen Nationen, anfangend von Jerusalem. Also, wir haben in Vers 46 gesehen: So steht geschrieben, Christus musste leiden und auferweckt werden. Und nun muss in seinem Namen, Vers 47, Bu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden gepredigt werden. Das, was jetzt in Vers 46 war, das, was geschehen ist \u2013 jetzt in Vers 47, was geschehen soll: Ist das die finale Botschaft des Herrn Jesus, der Auftrag an die J\u00fcnger? Wir sehen: In seinem Namen Bu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden gepredigt werden. Wir m\u00f6chten auf diese Inhalte des Verses achten: In seinem Namen. In wessen Namen? In seinem Namen, also in Jesu Namen, Bu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden, alle Nationen, anfangend von Jerusalem. Es ist der Name Jesu Christi, in dem Bu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden gepredigt werden soll. Es ist nicht der Name eines anderen Menschen. Es ist nicht der Name einer Religion, im Namen Buddhas, oder im Namen eines anderen G\u00f6tzen, oder im Namen eines anderen Menschen. Apostelgeschichte Kapitel 4, Vers 12, sagt: Kein anderer Name unter dem Himmel ist gegeben worden den Menschen, in dem man gerettet werden muss. Das ist dasselbe, was wir in Matth\u00e4us 28, 16 bis 20 lesen, wo Jesus den J\u00fcngern den Auftrag gibt, in die Welt hinauszugehen und J\u00fcnger zu machen, sie zu taufen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, und sie alles zu lehren, alles zu bewahren, was er ihnen gelehrt hat, und er wird mit ihnen sein alle Zeit.<\/p>\n<p>Wovon m\u00fcssen wir in unserem Leben Bu\u00dfe tun? Bu\u00dfe zu tun bedeutet umzukehren. Sich abzuwenden von seinem Stolz, von seiner Selbstgerechtigkeit, von seinem G\u00f6tzen. Und wenn ich G\u00f6tzen sage, hei\u00dft das nicht immer nur eine Religion und ein Ort, wo man im Tempel einen G\u00f6tzendienst hat, sondern jeder Mensch hat in seinem Leben G\u00f6tzen, von denen er sich abwenden muss. Wir sollen predigen, es soll gepredigt werden im Namen Jesu Bu\u00dfe. Und die Apostel, die J\u00fcnger hier, mit ihnen hat dieser Auftrag nicht geendet. Dieser Auftrag ist an uns weitergegeben worden. Ihr kennt alle sicherlich den Sport, wo im Staffelrennen der Staffelstab weitergegeben wird. Oft, wenn man im Neuen Testament die Briefe liest, enden sie mit einem Gru\u00df, mit einem Gebet oder mit einem Amen. Aber die Apostelgeschichte endet in dem Sinne nicht, sondern die Apostelgeschichte geht quasi weiter in die Gemeinde hinein, in unsere, und geht durch die Geschichte der Gemeinde weiter. Der Auftrag, der den Aposteln gegeben wurde, wurde der Gemeinde weitergegeben. Es ist unser Auftrag, es ist unsere Mission, dies zu predigen.<\/p>\n<p>Lasst uns Verse 48 und 49 anschauen. Sie sind Zeugen von all dem gewesen. Heute sind wir es, die Gottes auserw\u00e4hlte Zeugen. Damals waren es die Apostel, die Gottes Auserw\u00e4hlte zu ihm brachten durch diesen Auftrag, indem sie Zeugen waren. Heute sind wir die Zeugen, die Gottes Auserw\u00e4hlte zu ihm bringen durch die Botschaft. Lasst uns ein paar Verse anschauen. Johannes Kapitel 15, Vers 27: Aber auch ihr zeugt, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Apostelgeschichte, Kapitel eins, Vers acht: Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist. Und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Jud\u00e4a und Samaria. Apostelgeschichte, Kapitel 3, 15 und 16: Den F\u00fcrsten des Lebens aber habt ihr get\u00f6tet. Den Gott aus den Toten auferweckt hat, wovon wir Zeugen sind. Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht. Durch die ganze Apostelgeschichte hindurch sehen wir es, wir haben uns nur einige wenige Beispiele angeschaut, wie die Apostel diesem Auftrag nachgehen: Zeugen zu sein. Und wir sehen es nicht nur dort, sondern auch in den Briefen, wie auch zum Beispiel im 1. Johannesbrief Kapitel 1: Was von Anfang an war, was wir geh\u00f6rt, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut, unsere H\u00e4nde betastet haben vom Wort des Lebens. Und das Leben ist offenbart worden, und wir haben es gesehen und bezeugen und verk\u00fcndigen euch das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns offenbart worden ist. Wir sehen also, wie die Apostel diesem Auftrag nachgegangen sind, Zeugen zu sein, wie ein Zeuge vor Gericht, der davon berichtet, was er gesehen oder was er geh\u00f6rt oder was er wei\u00df. So berichten die J\u00fcnger, die Apostel, davon als Zeugen.<\/p>\n<p>Wir leben hier in Fremdlingschaft, in einer Fremde. Und der Grund, wieso wir hier auf dieser Erde sind und Gott uns hier tr\u00e4gt und uns Kraft schenkt und vergibt und uns h\u00e4lt, ist unser Auftrag hier in dieser Fremdlingschaft. Unser Gott vergibt uns unsere S\u00fcnden, unsere Vergehungen, unser mangelndes Gebetsleben und all diese Dinge. Denn wir sollen hier auf dieser Erde Zeugen sein, durch unser Leben. Unser Leben soll ein Zeugnis und ein Licht sein f\u00fcr die Menschen um uns herum. Unser B\u00fcrgerrecht ist im Himmel. Wir sind hier lediglich Fremdlinge und G\u00e4ste auf dieser Erde. Solange wir auf dieser Erde hier sind, soll unser Leben ein Zeugnis sein. Das ist unser wichtiger Auftrag. Es kann leicht geschehen, dass wir diesen Auftrag vernachl\u00e4ssigen oder vergessen. Es kann geschehen, dass wir uns zu leicht in die Dinge und Besch\u00e4ftigungen dieser Welt verwickeln lassen. Manchmal kann es aber sogar sein, dass wir uns guten Dingen widmen, aber diesen Auftrag dabei vernachl\u00e4ssigen, wie in der Gemeinde zu sein, sich gegenseitig zu k\u00fcmmern, f\u00fcreinander zu beten, f\u00fcreinander da zu sein. Das ist alles wichtig und das ist alles gut und richtig. Und wir sollen das untereinander, einander dienen. Das ist gut und richtig. Aber wir d\u00fcrfen niemals dabei diesen Auftrag vergessen, n\u00e4mlich, dass wir Zeugen sein sollen. Wieso haben wir uns denn heute hier versammelt? Es ist unser Auftrag, die Auserw\u00e4hlten Gottes, die noch drau\u00dfen sind, hierher zu bringen. Es ist unser Auftrag zu verk\u00fcndigen, diese Botschaft. Es ist unser Auftrag zu verk\u00fcndigen im Namen Jesu Christi Bu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden allen Nationen.<\/p>\n<p>Seht daran, wie die J\u00fcnger, die Apostel diese Welt zum Ersch\u00fcttern gebracht haben. Wie, wenn wir von Apostelgeschichte 2 an lesen, wie oft nicht nur durch ihre Predigt, sondern auch durch ihr Leben waren sie ein Zeugnis. Es ist auch f\u00fcr uns, als Gemeinde, als Geschwister wichtig, dass wir darauf achten, den Auserw\u00e4hlten Gottes das Evangelium zu predigen. Dann sehen wir als n\u00e4chstes: Siehe, ich sende die Verhei\u00dfung meines Vaters auf euch. Ihr aber bleibt in der Stadt, bis ihr bekleidet werdet mit Kraft aus der H\u00f6he. Wir sehen das \u00e4hnlich auch in Matth\u00e4us am Ende Kapitel 28. Das ist die Verhei\u00dfung des Vaters, davon lesen wir in Joel zum Beispiel Kapitel 3, Vers 1: Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgie\u00dfen werde \u00fcber alles Fleisch. Und eure S\u00f6hne und eure T\u00f6chter werden weissagen. Eure Greise werden Tr\u00e4ume haben, eure jungen M\u00e4nner werden Visionen sehen. Und er f\u00e4hrt fort: \u00dcber die Knechte und \u00fcber die M\u00e4gde wird er sogar in seinen Tagen den Geist ausgie\u00dfen. Und jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Auch Johannes Kapitel 14, 16 bis 17 spricht von der Verhei\u00dfung des Vaters. Dort spricht Jesus zu den J\u00fcngern: Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch ist in Ewigkeit: Den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht, noch ihn erkennt. Und er f\u00e4hrt fort, auch in Kapitel 16, dass er den Geist der Wahrheit senden wird, und er wird die Welt \u00fcberf\u00fchren von S\u00fcnde und Gericht und diesen Dingen.<\/p>\n<p>Und wir sehen, wie sich das erf\u00fcllt in Apostelgeschichte Kapitel 2, ab Vers 30: Da er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid geschworen hatte, einen seiner Nachkommen auf seinen Thron zu setzen, hat er vorausschauend von der Auferstehung des Christus geredet, dass er weder im Hades zur\u00fcckgelassen worden ist, noch sein Fleisch die Verwesung gesehen hat. Wir sehen hier, dass die J\u00fcnger sich eben auch auf das Alte Testament hier in ihrer Predigt beziehen und die Erf\u00fcllung dieser Dinge des Alten Testaments hier sich darauf beziehen aus den Schriften heraus, wie Christus diese Schriften erf\u00fcllt und wer gestorben und auch auferstanden ist. Und wir sehen in Vers 34, als Antwort auf diese Predigt, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, Br\u00fcder? Und Petrus sprach zu ihnen. Wir sehen also, wie die Apostel die Kraft vom Heiligen Geist empfangen haben und in Kraft dann den Menschen Zeugnis ablegen und verk\u00fcndigen. Und wir sehen es, sie tun es genau aus dem Alten Testament, genau aus diesen drei Kategorien der Schriften, die Jesus ihnen hier gelehrt hat. Wenn er sagt, seid Zeugen hiervon, dann sind das am Ende auch bei den J\u00fcngern \u2013 sie sind M\u00e4rtyrer, sie sind Blutzeugen f\u00fcr diese Botschaft geworden. Was hat Stephanus ihnen gepredigt ins Gesicht, den Hohenpriestern und Pharis\u00e4ern und Schriftgelehrten? Er hat ihnen aus dem Alten Testament heraus, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, gelehrt und ihnen verk\u00fcndigt und ihnen aus dem Alten Testament heraus Christus gezeigt und auf Christus gewiesen, sodass sie es nicht mehr ertragen konnten und ihn umgebracht haben. In Apostelgeschichte Kapitel 8, der K\u00e4mmerer aus \u00c4thiopien sagt zum Philippus quasi: Ich verstehe Jesaja 53 nicht. Philippus liest in Jesaja 53, also den Propheten, was die Propheten \u00fcber Jesus gesagt haben, und dann wird er fertig f\u00fcr Jesus am Ende. Auf dem Weg nach Damaskus erscheint dieses Licht dem Saulus, und wir sehen, wie Paulus dann auch fortf\u00e4hrt, aus dem Alten Testament die Juden zu \u00fcberzeugen und sie zu \u00fcberreden und aus den Schriften zu zeigen, dass Jesus der Christus ist.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir lernen aus den Versen, die wir heute gesehen haben? Wir sehen, dass durch die Schrift der Herr Jesus ihnen ihren Sinn ge\u00f6ffnet hat und durch die Schrift ihre Herzen ge\u00f6ffnet hat. Als Gl\u00e4ubige m\u00fcssen wir die Schrift immer und stets studieren. Wir m\u00fcssen sie lesen, wir m\u00fcssen sie kennen und wir m\u00fcssen ihr gehorchen. Denn wenn du nicht erf\u00fcllt mit der Schrift bist, kannst du in dieser Welt kein Zeuge sein. Nur wenn wir erf\u00fcllt sind mit der Schrift, k\u00f6nnen wir ihnen die Botschaft der Schrift verk\u00fcndigen und sie zur Bu\u00dfe, zur Vergebung der S\u00fcnde aufrufen. Und f\u00fcr jeden, der nicht glaubt, ist heute das Zeugnis abgelegt worden davon: Nur im Namen Jesu Christi gibt es Heil und gibt es Vergebung deiner S\u00fcnden. In keinem anderen Namen unter dem Himmel gibt es Heil und gibt es Rettung. Als Gl\u00e4ubige ist unser Auftrag, uns mit der Schrift zu erf\u00fcllen, sie zu studieren, sie zu lesen. Und dann ist es unser Auftrag, Zeuge zu sein, Zeugnis abzulegen, auch durch unser Leben und durch unser Verhalten. Und an die Ungl\u00e4ubigen ist der Aufruf, Bu\u00dfe zu tun, denn es gibt keinen anderen Namen, in dem es Heil und in dem es Vergebung der S\u00fcnden gibt.<\/p>\n<p>Allm\u00e4chtiger und guter Vater, wir danken dir f\u00fcr dein Wort und das Wort, das du uns heute geschenkt hast. Wir bitten dich, Vater, hilf uns, dass wir in dieser Welt dein Wort kennen und uns davon erf\u00fcllen lassen und davon Zeugen sind in dieser Welt. Hilf uns, dass wir dieser Welt predigen, die Botschaft der Bu\u00dfe, die Botschaft zur Vergebung der S\u00fcnden, vom Gericht und vom kommenden Gericht. Gebrauche uns als ein Werkzeug, dass die Menschen um uns herum das Evangelium h\u00f6ren, dass deine Auserw\u00e4hlten gerettet werden. F\u00fchre und leite jeden von uns. Wir danken dir f\u00fcr die Gnade, die du geschenkt hast, um dein Wort zu verk\u00fcndigen. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript &nbsp; Lasst uns gemeinsam lesen: Lukas Kapitel 24, die Verse 36 bis 49. Lukas Evangelium, Kapitel 24, die Verse 36 bis 49. W\u00e4hrend sie aber dies redeten, stand er selbst in ihrer Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Sie aber erschraken, wurden von Furcht erf\u00fcllt und meinten, sie s\u00e4hen einen Geist. 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