{"id":2301,"date":"2026-01-26T10:42:19","date_gmt":"2026-01-26T08:42:19","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2301"},"modified":"2026-02-02T12:18:57","modified_gmt":"2026-02-02T10:18:57","slug":"gott-sei-dank-teil-2","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/gott-sei-dank-teil-2\/","title":{"rendered":"Gott sei Dank &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>Schlagen wir auf Kolosserbrief Kapitel 1 und lasst uns lesen die Verse 3 bis 8. Kolosserbrief Kapitel 1, die Verse 3 bis 8.<\/p>\n<p>Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, alle Zeit, wenn wir f\u00fcr euch beten, da wir von eurem Glauben in Christus Jesus geh\u00f6rt haben und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt. Wegen der Hoffnung, die f\u00fcr euch in den Himmeln aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr vorher schon geh\u00f6rt im Wort der Wahrheit des Evangeliums, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist. Und Frucht bringt und w\u00e4chst, wie auch unter euch, von dem Tag an, da ihr es geh\u00f6rt und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. So habt ihr es gelernt von Epaphras, unserem geliebten Mitknecht, der ein treuer Diener des Christus f\u00fcr euch ist und uns auch eure Liebe im Geist kundgetan hat.<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, Gott und Vater des Herrn Jesus Christus. Wir danken dir, denn du bist die Quelle allen Segens und dir gilt all unser Dank. Wir m\u00f6chten dir danken f\u00fcr all das Gute, das du uns schenkst. Denn alles Gute und jeder Segen erkommt von oben, von der Himmelswelt, von dir. Wir danken dir, dass wir heute hier sein d\u00fcrfen, um dein Wort zu h\u00f6ren. Dass du uns \u00fcber all die Jahre und vor allem auch in diesem letzten Jahr These R\u00e4umlichkeiten zur Verf\u00fcgung gestellt hast, um zusammenzukommen, sich zu versammeln und dich anzubeten. In diesem Jahr, um zusammenzukommen und dein Wort zu h\u00f6ren, darin ermahnt, erbaut zu werden und miteinander die Gemeinschaft der Heiligen zu genie\u00dfen. Wir danken dir daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Wir danken dir \u00fcber allem f\u00fcr deinen Sohn Jesus Christus, den du gegeben hast f\u00fcr uns. Er lebte an unserer Stelle, er starb an unserer Stelle. Und er wurde zum Leben auferweckt, so wie wir es auch eines Tages sein werden. Vater, wir danken dir. Dass du uns den Glauben geschenkt hast, dass du uns gegeben hast, was wir nicht verdient haben. Und dass du uns vorenthalten hast, das, was wir eigentlich verdient h\u00e4tten. Wir danken dir f\u00fcr dieses Erbarmen und beten dich an und bitten dich, dass du diese Stunde segnest, die Zuh\u00f6rer segnest und mich auch f\u00fchrst, um dein Wort zu verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p>M\u00f6ge dein Wort auf guten Boden fallen, Frucht bringen und wachsen. M\u00f6ge dein Evangelium, diese frohe Botschaft, wachsen und gedeihen in dieser Gemeinde und auch in dieser Welt. Wir bitten dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne.<\/p>\n<p>Vergangene Woche haben wir bereits begonnen, uns diesen Abschnitt aus dem Kolosserbrief anzuschauen, die Verse 3 bis 8, unter dem Titel: &#8222;Gott sei Dank&#8220;. Im Zuge damit, sich mit Dankbarkeit zu besch\u00e4ftigen, wie wir es in diesem Text auch tun, bin ich auf ein Zitat gesto\u00dfen, das Folgendes gesagt hat:<\/p>\n<p>&#8222;He who forgets the language of gratitude can never be on speaking terms with happiness.&#8220;<\/p>\n<p>Wer die Sprache der Dankbarkeit vergisst, wird sich niemals mit Fr\u00f6hlichkeit unterhalten. Ach, wer die Sprache der Dankbarkeit vergisst, wird sich niemals mit Fr\u00f6hlichkeit unterhalten.<\/p>\n<p>Was dieses Zitat quasi sagt, ist: Wer nicht Dank sagt. Wer es vergisst, Dank zu sagen, dankbar zu sein und diesen Dank auch dazu bringen. Wer diese Sprache der Dankbarkeit vergisst, der wird sich nie mit Fr\u00f6hlichkeit unterhalten. Der wird fern sein von Fr\u00f6hlichkeit, denn er hat vergessen, dankbar zu sein.<\/p>\n<p>Dankbarkeit und Freude sind eng miteinander verbunden. Wer in seinem Leben fr\u00f6hlich sein m\u00f6chte, der muss lernen, dankbar zu sein. Es ist n\u00e4mlich sehr leicht, niedergeschlagen und verbittert durch das Leben zu gehen, indem man nur den Mangel sieht, in dem man immer nur die Dinge sieht, die man nicht hat. Das Haus, das man nicht hat, den Wohlstand, den man sich w\u00fcnscht, aber nicht hat. Oder irgendeinen anderen Wunsch, den wir uns, ein Bed\u00fcrfnis oder einen Wunsch, den wir haben, und wir sehen nur das, was wir nicht haben. So kann man schnell in Undankbarkeit verfallen, und diese Undankbarkeit n\u00f6tigt uns die Freude rauben.<\/p>\n<p>Undankbarkeit tr\u00fcbt unseren Sinn f\u00fcr die Dinge, die wir haben, und wir sehen nur noch die Dinge, die wir nicht haben, die uns fehlen, unserer Meinung nach. Daher m\u00fcssen wir uns darin disziplinieren, Undankbarkeit abzulegen und Dankbarkeit anzulegen, anzuziehen. Und die Gr\u00fcnde daf\u00fcr, Dank zu sagen, die Gr\u00fcnde f\u00fcr Dankbarkeit: Wir m\u00fcssen uns darin disziplinieren, diese Gr\u00fcnde uns stets vor Augen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Paulus weist im Kolosserbrief die Gemeinde mehrfach dazu auf, Dank zu sagen. Wir haben vergangene Woche schon dar\u00fcber geredet, aber noch einmal zur Wiederholung. Kolosser 3, Vers 15 sagt Paulus: &#8222;Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib. Und seid dankbar.&#8220; Er befiehlt ihnen: &#8222;Seid dankbar&#8220; in Kolosser 3,15. Nur zwei Verse sp\u00e4ter, in Kolosser 3, Vers 17, sagt Apostel Paulus: &#8222;Alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk. Alles tut im Namen des Herrn Jesus und sagt Gott dem Vater Dank durch ihn.&#8220; Sagt Gott dem Vater Dank durch Jesus Christus. Und in Karosser 4, 2, nur ein wenige Verse sp\u00e4ter, sagt er erneut: &#8222;Haltet fest am Gebet und wacht darin mit Danksagung.&#8220; Wacht im Gebet mit Danksagung. Das ist ein Befehl, das ist eine Anordnung des Paulus an die Gemeinde. Seid dankbar.<\/p>\n<p>Und wie wir gesehen haben, Dankbarkeit und Freude sind eng miteinander verbunden. Und Paulus ist aber jemand: Er gibt nicht nur die Anweisung und den Befehl, dankbar zu sein; er macht es den Kolossern vor. Und genau das sehen wir hier in den Versen 3 bis 8. Er beschreibt seine Danksagung zu Gott \u00fcber die Kolosser.<\/p>\n<p>Eine kurze Wiederholung f\u00fcr den Hintergrund des Briefes. Wir haben gesehen: Der Kolosserbrief wird von Paulus geschrieben als Antwort auf den Bericht von Epaphras, dem Gr\u00fcnder der Gemeinde, der wegen einer gef\u00e4hrlichen Irrlehre den weiten Weg von Kolossae nach Rom zu Paulus auf sich genommen hat. Es war eine Lehre, die heidnische Philosophie, griechische Philosophie, mit j\u00fcdischer Gesetzlichkeit verband, um damit eine h\u00f6here Stufe der Geistlichkeit zu erreichen, sowohl bez\u00fcglich des Heils und auch des christlichen Lebens. Und am Ende des Tages stellte diese Irrlehre die Genugsamkeit von Jesus in Frage. Paulus antwortet in diesem Brief darauf, auf diesen Bericht und auf diese einschleichende Irrlehre, indem er die Erhabenheit und v\u00f6llige Genugsamkeit von Jesus f\u00fcr Heil und Gott Seligkeit.<\/p>\n<p>Und in diesen Versen 3 bis 8, wo Paulus seine Danksagung f\u00fcr die Kolosser beschreibt, sehen wir, dass Paulus. Dass wir drei Aspekte lernen k\u00f6nnen, mit denen haben wir in der vergangenen Woche begonnen. Vom Paulus&#8216; Danksagen k\u00f6nnen wir drei Aspekte lernen, die unsere Dankbarkeit ausmachen sollen. Unsere Dankbarkeit soll gekennzeichnet werden, soll gekennzeichnet sein von unter anderen drei Aspekten. Wenn wir uns darin disziplinieren, diese drei Aspekte auch in unserer Dankbarkeit anzuwenden, werden wir auch Freude haben, denn Dankbarkeit leitet zur Freude.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen: Erstens ging es um das Adressat unserer Dankbarkeit. Erstens: Der Adressat unserer Dankbarkeit. Wir haben in der vergangenen Woche gesehen, dass Gott die Quelle allen Segens ist. Er, ihm geb\u00fchrt all unser Dank. Und genau das macht Paulus hier, wenn er sagt: &#8222;Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus.&#8220; Als Gott und Vater sehen wir die Beziehung zwischen uns und Gott, n\u00e4mlich dass wir Kinder Gottes sind, S\u00f6hne und T\u00f6chter Gottes, die Geschwister des Herrn Jesus Christus sozusagen. Er ist der Erstgeborene unter vielen Br\u00fcdern, der sich nicht sch\u00e4mt, uns Br\u00fcder zu nennen. Wir danken unserem Vater, unserem Sch\u00f6pfer, aber unserem Vater vor allem durch Jesus Christus, der uns durch Jesus Christus zu S\u00f6hnen gemacht hat, zu Kindern Gottes gemacht hat. Unser Dank gilt unserem Vater im Himmel.<\/p>\n<p>Das ist der, erstens, das haben wir gesehen, letzte Woche, der Adressat unserer Dankbarkeit. Zweitens: der Gegenstand unserer Dankbarkeit. Wof\u00fcr sollen wir dankbar sein? Wof\u00fcr ist Paulus hier dankbar? Er ist dankbar f\u00fcr den Glauben in Christus.<\/p>\n<p>Er ist dankbar f\u00fcr die Liebe zu den Heiligen, und er ist dankbar f\u00fcr die Hoffnung im Himmel. Der Glaube an Christus und die daraus resultierende Liebe zu den Heiligen sind Anlass zum Dank. Der Glaube ist ein Geschenk Gottes. Gleichzeitig ist es der Mensch, der sich Gott anvertraut, der sich Gott hingibt.<\/p>\n<p>That not Fakten zustimmt \u00fcber Jesus, der nicht nur that Jesus or the Dinge, die He said, wahr sind, sondern es ist das Anvertrauen der Seele an Christus. Der Glaube, dass man ein S\u00fcnder ist, der verloren ist, der den gerechten Zorn Gottes in der ewigen H\u00f6lle verdient h\u00e4tte. Aber der sein Vertrauen in Christus Jesus setzt, das sein Opfer, was er da am Kreuz vollbracht hat, meine H\u00f6lle war. Was er da am Kreuz getan hat, meine Strafe war. Und durch seine S\u00fchnung, durch sein Opfer wurde, kann ich gerechtfertigt werden. Es ist der Glaube und das Vertrauen darin. Daf\u00fcr ist er dankbar.<\/p>\n<p>Und aus diesem Glau flie\u00dft die Liebe zu den Heiligen. Wir haben gesehen: Liebe in der Schrift ist eine aufopferungsvolle Liebe. Es ist eine Liebe, die selbstlos ist. Nur der, der das Vertrauen in das einmalig vollbrachte Opfer Jesu gesetzt hat \u2013 dieses Opfer, was uns mit Christus vers\u00f6hnt \u2013 nur der kann diese Liebe zu den anderen Heiligen haben. Und nur der kann diese aufopferungsvolle Liebe zu den Heiligen haben und leben, w\u00e4hrend der Hoffnung festh\u00e4lt, die in den Himmeln aufbewahrt ist.<\/p>\n<p>Nur wer diese Hoffnung hat und an dieser Hoffnung festh\u00e4lt, die in den Himmeln aufbewahrt ist \u2013 unsere Verherrlichung, Jesus Christus von Angesicht zu Angesicht zu sehen, die Ewigkeit mit ihm zu verbringen, den Lohn des Verhehrens, der im Himmel auf uns wartet, das unverw\u00e4lgliche Erbe, das im Himmel auf uns wartet \u2013 nur wer diese Hoffnung hat. Nur wer diese Hoffnung festh\u00e4lt, kann sein Leben auf dieser Erde hier verlieren. Das bedeutet: Nur der ist bereit, auf Wohlstand, auf Bequemlichkeiten, auf die scheinbaren Bed\u00fcrfnisse dieser Erde zu verzichten, diese Dinge aufzugeben und diese Liebe zu den Heiligen aufzuwenden, selbst wenn es zum eigenen Verlust dient. Daf\u00fcr ist er dankbar.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen: Der Adressat unserer Dankbarkeit, der Gegenstand unserer Dankbarkeit, der Glaube, Liebe und Hoffnung. Diese drei Dinge, wir haben dar\u00fcber geredet, wie zentral sie f\u00fcr das christliche Leben sind. Nun kommen wir zu drittens: die Grundlage unserer Dankbarkeit. Wir m\u00f6chten nun zur Grundlage unserer Dankbarkeit kommen.<\/p>\n<p>Was ist die Grundlage? Was ist das Fundament, auf dem der Gegenstand unserer Dankbarkeit beruht? Was ist das Fundament, aus dem die Dinge, Glaube, Liebe und Hoffnung, \u00fcberhaupt entstanden sind oder vorhanden sind? Was ist das Fundament? Wir m\u00f6chten ab dem B-Teil, ab dem zweiten Teil von Vers 5, beginnen: &#8222;Von ihr habt ihr vorher schon geh\u00f6rt im Wort der Wahrheit des Evangeliums, dass zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist und Frucht bringt und w\u00e4chst, wie auch unter euch, von dem Tag an, da ihr es geh\u00f6rt und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt.&#8220;<\/p>\n<p>Paulus spricht davon: &#8222;Von ihr habt ihr vorher schon geh\u00f6rt im Wort der Wahrheit des Evangeliums.&#8220; Von ihr \u2013 hier redet er \u00fcber die Hoffnung, \u00fcber die er vorher geredet hat in Vers 5, &#8222;wegen der Hoffnung, die f\u00fcr euch in den Himmel aufbewahrt ist.&#8220; Und dann kommt &#8222;von ihr&#8220;. Von wem? Von der Hoffnung. Von der Hoffnung habt ihr vorher schon geh\u00f6rt. Wo haben die Kolosser von dieser Hoffnung geh\u00f6rt? Was ist die Grundlage oder was ist das Fundament von der Hoffnung? Im Wort der Wahrheit des Evangeliums. Das Evangelium ist die Grundlage f\u00fcr die Dankbarkeit des Paulus.<\/p>\n<p>Versteht ihr, liebe Geschwister? Ohne die Verk\u00fcndigung des Evangeliums, welcher die Kolosser geglaubt haben, g\u00e4be es den Glauben nicht, g\u00e4be es die Liebe zu den Heiligen nicht, und g\u00e4be es auch die Hoffnung nicht. Es g\u00e4be an dieser Stelle keine Grundlage, Dank zu sagen, ohne das Evangelium. Es ist das Evangelium. Wir wissen: Das Wort Evangelium bedeutet frohe Botschaft, gute Nachricht. Paulus nennt das hier das Wort der Wahrheit.<\/p>\n<p>Im Wort der Wahrheit des Evangeliums. Dieses Evangelium, diese Botschaft, sie ist wahr. Sie ist wahres Wort. Weder Paulus noch Epaphras sind ausgekl\u00fcgelten Fabeln gefolgt, haben sich diese Botschaft ausgedacht. Oder haben sich etwas ausgedacht? Nein, Paulus als Apostel hat mit seinen eigenen Augen den auferstandenen Herrn Jesus gesehen und wurde von ihm beauftragt, diese Botschaft zu bezeugen. Diese Augenzeugen wie Paulus haben die Botschaft an Menschen wie Epaphras weitergegeben, Have from them berichtet, what they see, what they heard, with their eyes and earns. And this Epahr has this Botschaft given to the Colossa. Das ist das Evangelium. Es ist das Wort der Wahrheit. Es ist wahres Wort.<\/p>\n<p>Wir haben uns einige Wochen zuvor im Zuge des Lukasevangeliums und den Auferstehungsberichten mit diesen Versen besch\u00e4ftigt, aber ich m\u00f6chte sie erneut einmal lesen, n\u00e4mlich aus 2. Petrus Kapitel 1, ab Vers 15. 2. Petrus Kapitel 1, ab Vers 15. Petrus, kurz vor seinem Tod, er ist sich bewusst, dass er nicht mehr lange auf dieser Erde weilen wird. Er m\u00f6chte in Erinnerung bringen das Wesentliche f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen. Ja, in Vers 14 redet er davon. Er wei\u00df, das Ablegen seines Zeltes wird bald geschehen. Und deswegen m\u00f6chte er in Vers 15: &#8222;Ich werde darauf bedacht sein, dass ihr auch nach meinem Abschied jederzeit imstande seid, euch diese Dinge ins Ged\u00e4chtnis zu rufen.&#8220; Was ist die Botschaft, die Petrus kurz vor seinem Tod dem Gl\u00e4ubigen noch mitgeben m\u00f6chte?<\/p>\n<p>&#8222;Denn wir haben euch die Macht und die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundgetan, nicht indem wir ausgek\u00fcgelten Fabeln folgten, sondern weil wir Augenzeugen seiner herrlichen Gr\u00f6\u00dfe gewesen sind. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der erhabenen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn entging: &#8218;Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.'&#8220; Sie sind nicht Fabeln gefolgt, sie haben sich nichts ausgedacht, sie sind Zeugen gewesen, sie haben es mit ihren eigenen Augen gesehen. Und sie haben gesehen, wie zum Beispiel auf dem Berg der Verkl\u00e4rung Jesus in seiner Herrlichkeit erschien. Der Vater hat Zeugnis gegeben vom Himmel, dass dieser sein geliebter Sohn ist, an dem er Wohlgefallen gefunden hat. Vers 18: &#8222;Und diese Stimme h\u00f6rten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem Heiligen Berg waren. Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester. Und ihr tut gut darauf zu achten, als auf eine Lampe, die in einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht.&#8220;<\/p>\n<p>Petrus&#8216; finale Botschaft here is: Haltet fest an dem Wort Gottes! Haltet fest an dem prophetischen Wort! Haltet fest an, we have it, umso fester. Was er gesehen hat, aber das, was er hier weitergibt, ist nicht aus der Fantasie von Menschen entstanden. Er hat es sich nicht ausgedacht, sondern er hat es gesehen, und er bezeugt es, und es wurde niedergeschrieben. Und dann in Vers 20 hei\u00dft es: &#8222;Indem ihr dies zuerst wisst, dass ist keine Wei\u00dfsaugung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben von Heiligem Geist.&#8220; Das Evangelium ist ein Wort, ist das Wort der Wahrheit. Es ist wahres Wort, von Gott selbst, dem Geist, niedergeschrieben durch Menschen, aber es ist genau Gottes Wort. Es ist das Wort der Wahrheit.<\/p>\n<p>Das Evangelium, es ist die frohe Botschaft, es ist Wahrheit. Es ist nicht nur ein religi\u00f6ses Gef\u00fchl, der Inhalt dieser Botschaft ist wahr. Und man muss sich dieser Wahrheit unterordnen. Deswegen ist oft auch im Neuen Testament vom Glaubensgehorsam die Rede. Zum Beispiel in der Apostelgeschichte, Kapitel 6, Vers 7 hei\u00dft es: &#8222;Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der J\u00fcnger in Jerusalem mehrte sich sehr, und eine gro\u00dfe Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.&#8220; Auch im R\u00f6merbrief Kapitel 1 wird vom Glaubensgehorsam die Rede. Diese Botschaft ist eine wahre Botschaft. Es ist die Wahrheit, der man sich unterwerfen muss.<\/p>\n<p>Wer das Evangelium ablehnt, lehnt die Wahrheit ab. Wer dem Evangelium widerspricht, redet L\u00fcge. Vor allem im Zusammenhang der Kolosse ist das wichtig, dass Paulus sie daran erinnert.<\/p>\n<p>Ich habe bereits letzte Woche gesagt: Dieses Gebet beinhaltet fast eigentlich schon die ganze Struktur, wenn vor allem, wenn wir das Gebet auch bis weiter Vers 14 uns anschauen, beziehungsweise 12 bzw. 14, beinhaltet fast schon den ganzen Inhalt des Briefes, was Paulus noch sagen wird. Aber \u00e4h, hier sehen wir die Kolosser, die eben von einer falschen Irrlehre angegriffen werden.<\/p>\n<p>Sie erinnert Paulus: Dies ist das Wort der Wahrheit. Das, was ihr geh\u00f6rt habt. Das ist das Wort der Wahrheit. Alles, was dem widerspricht, ist L\u00fcge und Falschheit. Diese Irrlehre, die das Evangelium erg\u00e4nzen m\u00f6chte, die das Leben eines Gl\u00e4ubigen, was das Evangelium auch \u00fcber das Leben eines Gl\u00e4ubigen sagt, infrage stellt \u2013 das ist Falschheit, denn dies ist das Wort der Wahrheit. Ihr habt es geh\u00f6rt. Im Evangelium, im Wort der Wahrheit.<\/p>\n<p>Und hier sehen wir bereits, und bevor wir in die Details der weiteren Elemente gehen: Seht ihr in diesen Versen, dass Paulus immer wieder da von dem redet, was die Kolosser bereits geh\u00f6rt haben?<\/p>\n<p>Er redet hier in Vers 5 am Ende: Von ihr habt ihr vorher schon geh\u00f6rt. Dann redet er in Vers 6, dass zu euch gekommen ist. Er redet dann in Vers 6 am Ende von dem Tag an, da ihr es geh\u00f6rt und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. Vers 7: So habt ihr es gelernt von Ephrast.<\/p>\n<p>Also mehrfach bezieht sich Paulus auf die Vergangenheit, auf den Zeitpunkt, oder nimmt er Bezug auf damals *as the Colossa that* Evangelium zum ersten Mal *geheard* beziehungsweise gelernt.<\/p>\n<p>Er sagt: Ihr habt schon davon geh\u00f6rt. Von dem Tag, als es zu euch gekommen ist, von dem Tag an, da ihr es geh\u00f6rt und erkannt habt. Wirkt es unter euch. So habt ihr es gelernt von Epaphras.<\/p>\n<p>Also in dieser Danksagung, und wo er das Fundament seiner Danksagung darlegt, bezieht sich Paulus immer wieder darauf: Ihr habt dieses Evangelium bereits geh\u00f6rt. Es ist bereits zu euch gekommen. Er bezieht sich auf die urspr\u00fcngliche Verk\u00fcndigung durch Epaphras. Es ist dieselbe Botschaft, welche die Kolosser damals geh\u00f6rt und geglaubt haben.<\/p>\n<p>Denn nachdem sie diese frohe Botschaft damals geh\u00f6rt haben, kommen jetzt Irrlehrer, die behaupten, diese Botschaft sei falsch, oder diese Botschaft sei nicht genug. Es besteht die Gefahr, dass sie durch diese Irrlehre von Philosophie und Gesetzlichkeit von dieser Botschaft abkommen und damit die Grundlage der Dankbarkeit des Paulus f\u00fcr die Kolosse rauben.<\/p>\n<p>Diese Irrlehre raubt den Kolossern, raubt dem Paulus die Grundlage f\u00fcr seine Dankbarkeit, denn sie leugnet das Evangelium. Paulus sagt doch: Ihr habt schon die Wahrheit geh\u00f6rt. Ihr habt das Evangelium bereits geh\u00f6rt. Alles, was jetzt kommt und dem widerspricht, dem Das sei ferne von euch.<\/p>\n<p>Die Galater, die Gemeinde in Galatien, hat ein \u00e4hnliches Problem. Sie haben auch dem Evangelium geglaubt, wurden aber infiltriert *with j\u00fcdischer Gesetzlichkeit*, also *that was not so the heidnish philosophy*, sondern *judicial gesetzlichkeit align*.<\/p>\n<p>Und Paulus erinnert auch die Galater, festzuhalten, was sie zu Beginn geh\u00f6rt und geglaubt haben. In Kapitel 1, Vers 6, Galater Kapitel 1, Abvers 6, Galaterbrief, Kapitel 1, Abvers 6, sagt Paulus: &#8222;Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, wo es doch kein anderes gibt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren. Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verk\u00fcndigen, was wir euch als Evangelium verk\u00fcndigt haben, er sei verflucht.&#8220;<\/p>\n<p>Paulus sagt ihnen: Ihr habt bereits das Evangelium geh\u00f6rt, und denen wir glaubt! Wieso wendet ihr euch jetzt von dem ab? Selbst when ich, irgendjemand anderes, oder selbst wenn ich morgen to euch come and Engel aus dem Himmel morgen bei euch auftaucht und euch ein anderes Evangelium predigt als das, was ihr bereits habt: Er sei verflucht. Und er wiederholt es in den Versen danach.<\/p>\n<p>Denn in Kapitel 3, 1 bis 3, Galater, Kapitel 3, 1-3, sagt er auch: &#8222;Unverst\u00e4ndiger Galater! Wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus als gekreuzigt vor Augen gemalt wurde? Nur dies will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens? Seid ihr so unverst\u00e4ndlich? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden?&#8220;<\/p>\n<p>Paulus fragt: Euch wurde Christus so wunderbar vor Augen gemalt. Das Evangelium wurde euch so klar pr\u00e4sentiert und gepredigt. Wieso wendet ihr euch jetzt von dem ab?<\/p>\n<p>Also, was wir hier sehen, ist: Paulus bezieht sich immer wieder auf dieses, was ihr geh\u00f6rt habt, was Epaphras euch verk\u00fcndigt hat, was von dem Tag an da, ihr es geh\u00f6rt habt. Er bezieht sich auf diese urspr\u00fcngliche Verk\u00fcndigung des Evangeliums zur\u00fcck und sagt:<\/p>\n<p>Alles, was dem widerspricht: Dies ist das Wort der Wahrheit, die darin liegt, die Hoffnung, die im Himmel liegt. Von ihr, von dieser Hoffnung habt ihr nicht in diesen neuen Philosophien oder in diesen gesetzlichen Sachen geh\u00f6rt, sondern diese Hoffnung, von der ihr geh\u00f6rt habt, die Hoffnung, die im Himmel liegt. Von ihr habt ihr geh\u00f6rt im Evangelium. Es ist dasselbe Evangelium, das Epaphras euch damals verk\u00fcndigt hat. Es ist dasselbe Evangelium, das von dem Tag an, da ihr es geglaubt habt, in euch wirkt. Alles, was dem widerspricht, jeder, der diesem widerspricht: Er sei verflucht. So sagt er es in Galata.<\/p>\n<p>Weiter sehen wir in Vers 6. Dort: &#8222;Der Wahrheit des Evangeliums, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist und Frucht bringt. Und w\u00e4chst, wie auch unter euch, von dem Tag an, da ihr es geh\u00f6rt und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt.&#8220;<\/p>\n<p>Wir sehen hier, Paulus. Es ist sehr interessant. Wir sehen hier einerseits: Paulus redet \u00fcber das Evangelium und die Auswirkungen des Evangeliums unter den Kolossern. Und sie stellt das auch parallel damit, unter den Auswirkungen des Evangeliums in der ganzen Welt. Also wir haben hier quasi zwei globale und lokale Aspekte des Evangeliums, beziehungsweise der Auswirkungen des Evangeliums: Global und lokal.<\/p>\n<p>Wir sehen hier das Wort des Wahrheit des Evangeliums, das erstens lokal, pers\u00f6nlich zu euch gekommen ist: Zu euch, den Kolossern. Und er sagt: Dieses Evangelium, dasselbe Evangelium, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist. Dasselbe Evangelium, das lokal, pers\u00f6nlich zu euch gekommen ist, das ist dasselbe Evangelium, das auch global in die ganze Welt hinausgeht und ist. Dieses Evangelium ist nicht nur eine Botschaft f\u00fcr euch Kolosser. Es ist nicht nur eine Botschaft f\u00fcr Juden. Es ist nicht nur eine Botschaft f\u00fcr Heiden; es ist eine Botschaft an alle Menschen, an die ganze Welt.<\/p>\n<p>Zwei Aspekte, die wir darin sehen. Eure \u2013 was Paulus damit auch deutlich macht: Diese Irrlehr war ja etwas Lokales; es ist etwas, was sich in Phrygien, in dieser Region, entwickelt hat. Es ist nicht die Botschaft, die zu euch gekommen ist, und es ist auch nicht die Botschaft, die in die Welt hinausgegangen ist.<\/p>\n<p>Seht ihr? Paulus ist dankbar f\u00fcr, dankbar f\u00fcr das Evangelium, das zu ihnen gekommen ist und das in die Welt hinausgegangen ist. Das Evangelium hat sich nicht ver\u00e4ndert. Es hat sich nicht angepasst an die Region von Kolossee and Phrygien und hat sich dann angepasst, wenn es weiter hinaus in die Welt geht. Es ist dieselbe Botschaft. Dieselbe Botschaft in Kolosse, dieselbe Botschaft in Laodicea, dieselbe Botschaft in Herapolus, und es ist dieselbe Botschaft in Rom, in Galatien, in ganz Asien und in der ganzen Welt. Es ist dieselbe Botschaft.<\/p>\n<p>Wie kann eure Irrlehre, dieses philosophische und gesetzliche Wahrsein, wenn es doch dasselbe Evangelium ist, das vor euch verk\u00fcndigt worden ist und das in der ganzen Welt verk\u00fcndigt wird?<\/p>\n<p>Und nicht nur das, und dar\u00fcber wird dann in Kapitel 3 wird das wieder auch ein bisschen auftauchen. Es ist auch eine Erinnerung an uns, liebe Geschwister. Die Botschaft des Evangeliums ist eine Botschaft, nicht nur f\u00fcr hier, nicht nur f\u00fcr diese Gemeinde, nicht nur f\u00fcr M\u00fcnchen oder Deutschland: es ist eine Botschaft an die ganze Welt. Das Evangelium ist f\u00fcr die ganze Welt. Es ist dieselbe Botschaft f\u00fcr die ganze Welt.<\/p>\n<p>Und Gott hat gefallen daran, dass sein Evangelium in die ganze Welt hinausgeht. Menschen aus allen Nationen, egal welche Herkunft, egal ob Arm oder Reich, egal ob Herr oder Sklave, das Evangelium soll in die ganze Welt hinaus und alle Arten von Menschen retten.<\/p>\n<p>Denn wir sehen in der Zukunft, in Offenbarung Kapitel 7, Vers 9, sehen wir was? Offenbarung Kapitel 7, Vers 9: Nach diesem sah ich, sagt Johannes, siehe, eine gro\u00dfe Volksmenge, die niemand z\u00e4hlen konnte. Aus jeder Nation und aus St\u00e4mmen und V\u00f6lkern und Sprachen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit wei\u00dfen Gew\u00e4ndern und Palmen in ihren H\u00e4nden.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, das Evangelium ist lokal, es ist pers\u00f6nlich, aber es ist global. Es geht in die ganze Welt hinaus, es soll in die ganze Welt hinausgehen, und es wird alle Arten von Menschen retten, sodass am Ende des Tages vor dem Thron des Lammes eine unz\u00e4hlbare Menge aus jeder Nation, aus St\u00e4mmen und V\u00f6lkern und Sprachen stehen wird. Seht ihr das Fundament unserer Dankbarkeit, die Auswirkungen des Evangeliums, nicht nur lokal, nicht nur in Kolosse, nicht nur klein, sondern es ist global. Das ist die Grundlage unserer Dankbarkeit.<\/p>\n<p>Und wir sehen weiter, Paulus sagt, es ist global und lokal in seiner Reichweite, sage ich mal. Dann ist es aber auch global und lokal darin, dass es Frucht bringt und w\u00e4chst. Seht ihr, das zu euch gekommen ist, lokal, wie es auch in der ganzen Welt ist, global. Und dann geht es weiter global und Frucht bringt und w\u00e4chst. Und dann wieder lokal, wie auch unter euch, von dem Tag, an da ihr es geh\u00f6rt und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt.<\/p>\n<p>Also zwei Aspekte, jeweils global und lokal. Es ist unter euch, es ist zu euch gekommen, so wie sie in die ganze Welt kommt, global und lokal. Dann haben wir wieder global, lokal. Es bringt in der ganzen Welt Frucht und w\u00e4chst in der ganzen Welt, genauso wie es unter euch Frucht bringt und w\u00e4chst, in dem Tag, da ihr geh\u00f6rt habt.<\/p>\n<p>Seht ihr, liebe Geschwister, what is the Grundlage unserer Dankbarkeit? This is the Evangelium. It is the Evangelium that not only here, but in the world, and Menschen from all Nationen rettet. It is an Evangelium that Frucht bringt.<\/p>\n<p>Das Evangelium ist also nicht einfach nur eine leere Botschaft, die mit dem Verstand f\u00fcr wahrgehalten wird. Es ist eine Botschaft, die verwandelt. Es ist eine Botschaft, die bei einem Menschen bewirkt, dass er Frucht bringt.<\/p>\n<p>Wovon reden wir, wenn wir von Frucht bringen, reden? Wir reden von, um es in einem Wort zusammenzufassen: Verwandlung oder Ver\u00e4nderung. Frucht zu bringen bedeutet, ver\u00e4ndert zu werden. Im Denken, im Reden, im Handeln ver\u00e4ndert zu werden.<\/p>\n<p>Das Evangelium ist eine Botschaft, die einen gotthassenden S\u00fcnder in einen gerechtfertigten Gl\u00e4ubigen verwandelt, der Gott sein Leben unterwirft. Das Evangelium ist eine Botschaft, die einen selbsts\u00fcchtigen Egoisten verwandelt in jemanden, der aufopferungsvolle Liebe f\u00fcr alle Heiligen hat. Und andere h\u00f6her achtet als ich selbst.<\/p>\n<p>Das Evangelium ist eine Botschaft, die Menschen dazu bringt, f\u00fcr das jenseitige Leben und f\u00fcr die Hoffnung, die im Himmel aufbewahrt ist, sein Leben hier auf dieser Erde wegzuwerfen und aufzuopfern, sei es Wohlstand, sei es Beliebtheit, sei es Unversehrtheit, sei es Bequemlichkeit, sei es&#8230;<\/p>\n<p>The Bed\u00fcrfnisse and beginning that he had, this Evangelium ver\u00e4ndert einen Menschen, so dass er bereit is, all these things um the Himmelswillen, um Christi Willen, um the Hoffnung willen, die im Himmel aufbewahrt ist. Seht ihr, das Evangelium bringt Frucht, sowohl in der Welt, global, \u00fcberall wo es gepredigt wird, \u00fcberall, wo es Menschen errettet und verwandelt und transformiert, als auch unter euch.<\/p>\n<p>Diese Botschaft ist es, die Frucht bringt und eben die auch w\u00e4chst. Wachsen nat\u00fcrlich im Sinne von Frucht bringen. Ist die pers\u00f6nliche Transformation, k\u00f6nnte man sagen. Das Wachsen bezieht sich dann eher darauf, wie weiter immer mehr Menschen zum Glauben kommen, wie immer mehr Menschen, wie die Frucht an sich, die Anzahl dieser Frucht, sage ich mal, vielleicht, oder Anzahl der, der, der Reben des Weinstocks quasi wachsen und dann aber auch, wie die Frucht selbst w\u00e4chst, wie die Reben selbst Frucht bringen, die an Christus dran sind.<\/p>\n<p>Wenn das Evangelium diese Kraft hat, wenn das Fundament unserer Dankbarkeit diese Ver\u00e4nderung und diese Auswirkungen hat, Liebe Kolossa, wie kann eure Philosophie und Gesetzlichkeit der wahre Schl\u00fcssel zur Geistlichkeit sein, wenn dieselbe Botschaft, die euch verk\u00fcndigt worden ist, dieselbe Botschaft, die auf der ganzen Welt verk\u00fcndigt wird, lebensver\u00e4ndernde Frucht bringt?<\/p>\n<p>Seht ihr, wie Paulus in seiner Beschreibung, seiner Dankbarkeit, das Evangelium bereits hochstellt und die Kolosser dazu bringt, sich zu fragen: &#8222;Wie k\u00f6nnte es sein, dass diese Irrlehre wahr ist, wenn das Evangelium doch so eine Macht hat, so eine Auswirkung hat?&#8220; Liebe Geschwister, Paulus erinnert sie daran: Dieses Evangelium bringt Frucht. Er erinnert sie, was wir vorhin gesagt haben, die Dinge zu sehen, die das Evangelium bereits in ihrem Leben gemacht hat, die Dinge zu sehen, die das Evangelium unter ihnen und in der ganzen Welt macht. Es bringt Menschen zum Glauben, es w\u00e4chst. Es bringt Frucht, es ver\u00e4ndert euch, es ver\u00e4ndert Menschen in der Welt.<\/p>\n<p>Wieso m\u00f6chtet ihr jetzt, um diese neue geistliche Stufe zu erreichen oder um dieses eine Ding zu erreichen, was ihr meint, dass euch fehlt? Wieso wollt ihr euch jetzt von diesem Evangelium euch entfernen? Liebe Geschwister, das ist so eine wichtige Lehre, doch auch f\u00fcr uns. Wenn wir denken, es geht nicht weiter, es geht nicht voran, wir brauchen diesen n\u00e4chsten Schritt der Geistlichkeit. Oh, wie sehr m\u00fcssen wir daran erinnert werden, dass das Evangelium, was das bereits in unserem Leben gemacht hat.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, denkt doch dar\u00fcber nach, wer wart ihr vor zwei Jahren, vor vier Jahren, vor f\u00fcnf Jahren, vor zehn Jahren, vor 15 Jahren, je nachdem wann ihr gl\u00e4ubig geworden seid. Was f\u00fcr eine Ver\u00e4nderung, was f\u00fcr eine Frucht hat das Evangelium in eurem Leben bereits hervorgebracht? Was f\u00fcr eine Transformation habt ihr erlebt: Verwandlung von eurer Gesinnung, eurem Denken und eurem Reden und eurem Handeln. Was hat sich bereits nicht so alles schon ver\u00e4ndert? Wo wollt ihr hin, um die n\u00e4chste geistliche Stufe zu erreichen? Wo wollt ihr hin? Weg vom Evangelium. Weg von Christus.<\/p>\n<p>Wenn ihr nicht nur an euch denkt: Paulus sagt, denkt auch an die ganze Welt, wie das Evangelium in die ganze weite Welt hinausgeht, wie Leute zum Glauben kommen, wie Leute bereit sind, ihr Leben wegzuwerfen f\u00fcr das Evangelium, wie Menschen, die in Verfolgung leben und gl\u00e4ubig werden, bereit sind, ihr, your Wohlstand, your Laden, your family to verlieren um das Evangelium, um Christi willen. Seht ihr die Frucht that the Evangelium in the ganze hinaustr\u00e4gt and hervorbringt? Denkt ihr, das Evangelium, das einen Menschen \u2013 wir lesen in den Nachrichten von Nigeria, wie viele Christen dort get\u00f6tet werden \u2013 denkt ihr, dass das Evangelium, das einen Menschen wie zum Beispiel aus Nigeria dazu bringen kann, bereit zu sein, f\u00fcr seinen Glauben zu sterben, dass es nicht genug ist, um euch zu helfen, um euch zu ver\u00e4ndern, um euch Heiligung zu schenken?<\/p>\n<p>Ist Christus stark genug, dass ein Gl\u00e4ubiger bereit ist, Folter und Qual und Tod zu ertragen? Dieser Christus ist aber nicht genug, um euch St\u00e4rke und Mut und Heiligung und \u00dcberwindung von S\u00fcnde zu geben.<\/p>\n<p>Paulus sagt: Denkt, schaut, wie das Evangelium wirkt. Schaut die Auswirkungen dieser Botschaft. In euch, unter euch. Deswegen habe ich gesagt, denkt an euch selbst, wo ihr wart vor ein Jahren, vor zwei Jahren, vor zehn Jahren. Aber auch in der ganzen Welt. Schaut euch an, was geschieht. Wo wollen wir hin, au\u00dfer zu Christus? Wo wollen wir hin, au\u00dfer zu diesem Evangelium?<\/p>\n<p>Paulus sagt, dass wie auch unter euch von dem Tag an, da ihr es geh\u00f6rt und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. Von dem Tag an, da ihr diese Botschaft geh\u00f6rt habt, wirkt es unter euch. Es w\u00e4chst. Menschen werden gl\u00e4ubig in eurer Umgebung oder um euch herum. Aber auch in der Welt, in der ganzen Welt. Und ihr bringt Frucht von dem Tag an. Nicht, wo ihr diese Philosophie eingef\u00fchrt habt. Nein, bereits vorher, von dem Tag an, wo ihr diese Botschaft geh\u00f6rt habt, das Wort der Wahrheit des Evangeliums und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt, von dem Tag an wirkt es bereits in euch. Wo wollt ihr nun also hin, weg von dieser Botschaft?<\/p>\n<p>Von dem Tag an, da ihr es geh\u00f6rt und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. Die Erkenntnis der Gnade. Wir haben auch bei den ersten beiden Versen bei der Einf\u00fchrung dar\u00fcber geredet: Gnade ist die unverdiente Gunst Gottes, die du durch nichts erarbeiten oder verdienen kannst. Die Gnade Gottes in Wahrheit zu erkennen, ist synonym, ist gleichbedeutend damit, dem Wort der Wahrheit des Evangeliums zu glauben. Es bedeutet, zu erkennen, dass man ein verlorener S\u00fcnder ist, ein Rebell und ein Feind Gottes ist und vor dem Gesetz Gottes ohne Ausrede und ohne Entschuldigung verurteilt dasteht. Es bedeutet, die Gnade Gottes in Wahrheit zu erkennen, bedeutet, sich der Wahrheit zu unterwerfen: Dass nichts, was ich tun kann, nichts \u2013 keine religi\u00f6sen Aktivit\u00e4ten, keine guten Werke, nicht meine eigene Gerechtigkeit \u2013 dass nichts mich vor dem gerechten und heiligen Zorn Gottes retten kann, als einzig und allein das vollkommene Opfer Jesu am Kreuz.<\/p>\n<p>Das bedeutet es, die Gnade Gottes in Wahrheit zu erkennen. Es gibt \u2013 ich habe in der Predigt geh\u00f6rt \u2013 im Englischen gibt es f\u00fcr &#8222;Grace,&#8220; das Wort Gnade, dieses Akronym, wird als Akronym verwendet, um Gnade zu definieren. &#8222;Grace,&#8220; ihr wisst ja den Buchstaben, G-R-A-C-E. Grace, unser Akronym, um Gnade zu erkl\u00e4ren, ist &#8222;God&#8217;s Riches at Christ&#8217;s Expense.&#8220; Also, &#8222;Grace&#8220;: G, God; R, Riches; A, at; C, Christ; und E, Expense. &#8222;God&#8217;s Riches at Christ&#8217;s Expense.&#8220; Das ist Gnade. Gottes Reicht\u00fcmer auf Kosten von Christus.<\/p>\n<p>Gottes Reicht\u00fcmer auf Kosten von Christus. Das ist Gnade. Du hast nicht das bekommen, was du verdient hast. Dir wurde vorenthalten, das, was du verdient hast. Dir wurde es vorenthalten, und es wurde auf Christus gelegt, das, was du eigentlich verdient h\u00e4ttest, wegen deiner S\u00fcnde. Stattdessen hast du das bekommen, was du nicht verdient hast. Das, was Christus eigentlich bekommen, wie h\u00e4tte Christus eigentlich behandelt werden sollen, das hast du bekommen: Vergebung deiner S\u00fcnden, Gnade, ewiges Leben, Hoffnung, Liebe, Glaube, all diese Dinge. Das ist Gnade.<\/p>\n<p>Und seitdem die Kolosser diese Erkenntnis gewonnen haben, diese Gnade Gottes in Wahrheit erkannt haben, wirkt es Frucht bringen unter ihnen. Seit dem Tag, da ihr es geh\u00f6rt habt. Erinnert euch zur\u00fcck, sagt Paulus. Verse 7 und 8.<\/p>\n<p>Das Fundament unserer Dankbarkeit, es wurde verk\u00fcndet von einem Werkzeug Gottes, von einem Diener Gottes. So habt ihr es gelernt von Epaphras, unserem geliebten Mitknecht, der ein treuer Diener des Christus f\u00fcr euch ist und uns auch eure Liebe im Geist kundgetan hat. Das Fundament der Dankbarkeit, das Evangelium, wurde euch von diesem treuen Diener und geliebten Mitsklaven verk\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Wir haben uns in der Einf\u00fchrung angeschaut, Epaphras ist wahrscheinlich in den zwei Jahren, die Paulus in Ephesus unterrichtet hat und gelehrt hat.<\/p>\n<p>Von Paulus unterrichtet worden und hat dann in Kolosse das Evangelium verk\u00fcndet, und wahrscheinlich war er auch der Gr\u00fcnder der Gemeinde. Paulus nennt ihn hier unseren geliebten Mitknechten.<\/p>\n<p>Vielleicht auch kurz: Epaphras ist die Kurzform des griechischen Namens Epaphroditus. Es gibt aber auch einen anderen Epaphroditus im Philippabrief; das sind nicht dieselbe Person. Das ist Epaphras, der andere Epaphroditus. Epaphras ist nur eine Kurzform des Griechennamens Epaphroditos und bedeutet so \u00e4hnlich, so etwas \u00c4hnliches wie: \u201eGeehrt von der Aphrodite.\u201c Epaphroditus: \u201eGeehrt von der Aphrodite.\u201c Also sicherlich ein mit heidnischem Hintergrund, Epahr, mit diesem Namen.<\/p>\n<p>Paulus nennt ihn hier unseren geliebten Mitknecht. Unser Geliebter, also er ist geliebt, sowohl von Paulus als auch von der Gemeinde in Kolosse. Und er ist ein Mitknecht, besser \u00fcbersetzt mit Sklave. Es ist das griechische Wort hier: Syn-Dulos. Dulos ist das Wort f\u00fcr Sklaven. Auch Tychikos wird sp\u00e4ter im Kapitel 4 ein Mitsklave genannt.<\/p>\n<p>Sklave, Dulos, bedeutet: Ein Sklave ist jemand, der das Eigentum eines anderen ist. Ein Sklave ist dem Willen seines Herrn unterworfen. Paulus nennt ihn hier Syndulos, also Mitsklaven, mit Knechten. Er sagt also, wir sind gemeinsame Knechte. Wir sind beide Sklaven. Wir haben, indem er sagt &#8218;Mitsklave,&#8216; mit\u2014\u00e4hm\u2014mit Sklave demonstriert er, dass sie alle \u2013 Er ist ja unser geliebter Mitsklave \u2013 also Paulus, Epaphras und die Kolosse \u2013 alle sind gemeinsam miteinander Sklaven.<\/p>\n<p>Wir hatten es heute, glaube ich, in der Lesung. In R\u00f6mer 14 kam es ja auch dazu: \u201eWieso richtest du einen Mitsklaven oder einen Haussklaven eines anderen Herrn?\u201c Im Sinne von: Wir sind alle Sklaven des Herrn Jesus Christus. Das ist die Identit\u00e4t eines jeden Gl\u00e4ubigen. Er geh\u00f6rt dem Herrn Jesus Christus. Jeder Gl\u00e4ubige ist ein Sklave, Untertan und Eigentum vom Herrn Jesus Christus. Wir sind Sklaven des Herrn.<\/p>\n<p>Dadurch, dass wir uns ihm unterworfen haben durch Glauben, gleichzeitig sind wir Sklaven, aber auch durch den Kauf unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns erl\u00f6st und uns erkauft mit seinem kostbaren Blut.<\/p>\n<p>Und unsere Beziehung untereinander: Wir sind Mitsklaven. Wir haben alle denselben Herrn. Wir sind alle Eigentum des einen Herrn. Diese Bezeichnung &#8218;Mitsklave&#8216; beoffenbart nat\u00fcrlich einerseits Demut. Ja, wir sind \u2013 er selbst und auch Epaphras \u2013 wir sind alle gemeinsame Sklaven. Aber es ist auch eine Einheit. Wir sind Mitsklaven. Ja, wir sind miteinander verbunden, indem wir demselben Herrn geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Weiterhin bezeichnet Paulus ihn als treuen Diener des Christus f\u00fcr die Kolosse. Er ist treu, also er ist wahrhaftig, er ist zuverl\u00e4ssig, er ist vertrauensw\u00fcrdig. Er ist ein Diener, ja, Diakonos. Dieses Wort kennen wir von dem Amt des Diakons, des Dieners. Aber Paulus verwendet Diener oft auch eben nicht nur im Sinne dieses Amtes des Diakons, sondern er verwendet es oft auch im Sinne eines Dieners f\u00fcr eine Gemeinde.<\/p>\n<p>Und er sagt: Er ist Diener des Christus. Er sagt nicht direkt, er ist Diener von euch, sondern er ist Diener des Christus. Erstmal dient er dem Christus, aber er dient dem Christus f\u00fcr euch. F\u00fcr euch. Er ist Diener des Christus f\u00fcr euch.<\/p>\n<p>So, ihr habt gelernt. Von wem habt ihr dieses Evangelium geh\u00f6rt? Von wem habt ihr das Evangelium geh\u00f6rt, das unter euch Frucht bringt, in der ganzen Welt Frucht bringt? Es ist Epaphras. Und dieser Epaphras ist ein Mitsklave. Der geliebte Mitsklave. Er ist ein treuer, wahrhaftiger Diener des Christus f\u00fcr euch.<\/p>\n<p>Und Vers 8: \u201eUnd hat auch uns eure Liebe im Geist kundgetan.\u201c Er hat Paulus berichtet von der Liebe der Kolosse. Er hat Paulus berichtet von all den Dingen, f\u00fcr die Paulus hier dankbar ist. Dieser treue Diener ist es, von dem ihr das Evangelium geh\u00f6rt habt. Und was bedeutet auch: Wenn diese falsche Lehre, die sich bei euch einschleicht, wahr ist, dann ist Epaphras ein L\u00fcgner! Dann ist dieser Epaphras, von dem ihr das Evangelium gelernt habt, dieser geliebte Mitsklave, dieser treue, wahrhaftige Diener.<\/p>\n<p>Ja, er war ein Diener, er war nicht nur ein passiver Zuschauer, er war ein Diener, ein aktiver Diener f\u00fcr den Herrn, f\u00fcr die Gemeinde in Kolosse. Wenn diese falsche Irrlehre wahr ist, dann ist er ein L\u00fcgner, er, der euch dieses Evangelium verk\u00fcndigt hat. \u00dcber Epaphras erfahren wir noch mehr in Kapitel 4.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte nicht zu detailliert darauf eingehen. Dar\u00fcber werden wir dann reden, wenn wir in Kapitel 4 sein werden, aber nur kurz.<\/p>\n<p>Kapitel vier, Kolosser vier, zw\u00f6lf bis dreizehn. Kolosser Kapitel vier, zw\u00f6lf bis dreizehn.<\/p>\n<p>Es gr\u00fc\u00dft euch Epaphras, der von euch ist, ein Knecht Christi Jesu. Hier haben wir wieder Knecht als Sklave, Dulos, ein Sklave Christi Jesu, der alle Zeit f\u00fcr euch ringt in den Gebeten, dass ihr vollkommen und v\u00f6llig \u00fcberzeugt in allem Willen Gottes dasteht. Denn ich gebe ihm Zeugnis, dass er viel M\u00fche hat um euch und die in Laodicea und die in Hierapolis.<\/p>\n<p>Nur kurz hier. Hier lernen wir so viel von Epaphras in diesen wenigen Zeilen, aber ich m\u00f6chte es kurz halten. Er ist aus Kolosse, er ist von euch, end in hier wie der Sklaven Christi Jesu.<\/p>\n<p>Und hier sehen wir: Er charakterisiert Epaphras als jemanden, der alle Zeit f\u00fcr die Kolosser betet. Seht ihr diesen Epaphras, wie sehr er um diese Gemeinde besorgt ist? Er betet alle Zeit f\u00fcr die.<\/p>\n<p>Ich habe in einem Kommentar gelesen. Ich konnte es nicht vollst\u00e4ndig \u00fcberpr\u00fcfen, aber ich m\u00fcsste stimmen, soweit ich mich erinnern kann. Epaphras ist der Einzige, den Paulus als Vorbild heranzieht und darstellt f\u00fcr Gebet.<\/p>\n<p>Nur um das mal in die Perspektive zu setzen. Paulus sagt: &#8222;Ich bete und danke alle Zeit, wenn ich bete f\u00fcr euch.&#8220; Von Epaphras sagt er: &#8222;Er alle Zeit ringt er in Gebeten.&#8220;<\/p>\n<p>Das Wort Ringen hier, er ringt in Gebeten. Er betet einfach nicht nur. Das Wort Ringen hier, es ist ein Wort, das im Sport, wie im Ringkampf oder heutzutage w\u00fcrde ich vielleicht Wrestling sagen, verwendet wird.<\/p>\n<p>Es ist ein Kampf. Er k\u00e4mpft in Gebeten um euch. Es ist ein K\u00e4mpfen und Ringen im Gebet f\u00fcr diese Gemeinde.<\/p>\n<p>Das Substantiv dieses Wortes Ringen hier wird verwendet in Lukas 22,44, um das Gebet von Jesus in Gethsemane zu beschreiben.<\/p>\n<p>In Lukas 22, Vers 44 hei\u00dft es: &#8222;Und als er in Angst war, betete er heftiger, es wurde aber sein Schwei\u00df wie gro\u00dfe Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen.&#8220;<\/p>\n<p>Dieses &#8222;Als er in Angst war,&#8220; dieses in Angst \u2013 Jesus war in Angst, Agonia. Ja, vielleicht h\u00f6rt ihr das englische Wort Agony aus diesem Wort heraus. Es kann auch \u00fcbersetzt werden, und in der CSV Elberfelder wird es \u00fcbersetzt, als er in ringendem Kampf war. Ringender Kampf hat Jesus hier in Gethsemane, als er gebetet hatte.<\/p>\n<p>Und das hat auch Epaphras, wenn er f\u00fcr die Gemeinde betet.<\/p>\n<p>Was uns zeigt auch, ist: Gebet ist ein Kampf. Es ist nicht etwas, was einem immer leicht fallen wird. Es ist nicht etwas, was man einfach mal macht und dann l\u00e4uft es schon.<\/p>\n<p>Echtes und hingegebenes Gebet ist ein Ringen und K\u00e4mpfen in der stillen Kammer.<\/p>\n<p>Gebet, so wie Epaphras hier getan hat, dringendes Gebet erfordert Anstrengung, es erfordert Opfer, es bedeutet Hingabe.<\/p>\n<p>Ansonsten wird man nicht so beten, wie Epaphras es getan hat f\u00fcr die Gemeinde.<\/p>\n<p>Ein Missionar namens Samuel Zwemer, der 1918. Jahrhundert gelebt hat, der unter Muslimen gewirkt hat, sagt: &#8222;Das Gebet ist die Turnhalle der Seele.&#8220;<\/p>\n<p>Ein anderer Prediger hat dieses Zitat benutzt und darauf beziehend gesagt: &#8222;Gebet ist nicht die hei\u00dfe Badewanne. Gebet ist nicht die Sauna, wo man sich ausruht.&#8220;<\/p>\n<p>Gebet ist die Turnhalle. Heutzutage w\u00fcrde man vielleicht Fitnessstudio sagen.<\/p>\n<p>Gebet ist etwas. Wir sagen heutzutage, wenn wir unsere Faulheit \u00fcberwinden m\u00fcssen, um Sport zu machen, um in die Turnhalle zu gehen, dass man seinen inneren Schweinehund \u00fcberwinden muss. Gebet ist auch etwas, wo du dich dazu \u00fcberwinden musst, wo du dich dazu hingeben musst.<\/p>\n<p>Und er tat das alle Zeit. Er tat das f\u00fcr die Kolosser, er tat das f\u00fcr die Laodicea, tat das f\u00fcr Hierapolis. Er hat viel M\u00fche um sie, hei\u00dft es da.<\/p>\n<p>Viel M\u00fche bezieht sich auf Anstrengung, auf Schmerzen und Qual. Seine Sorge um die Gemeinden lagen auf ihm.<\/p>\n<p>Und wof\u00fcr hat er gebetet? Er hat nicht daf\u00fcr gebetet, dass sie reich werden, dass all ihre W\u00fcnsche erf\u00fcllt werden, dass sie beliebt w\u00e4ren, dass sie, was wei\u00df ich, ihre j\u00fcdischen Probleme \u00fcberwinden. Nein, er betet daf\u00fcr, dass sie vollkommen und v\u00f6llig \u00fcberzeugt in allem Willen Gottes dastehen.<\/p>\n<p>Er betet f\u00fcr ihr geistliches Leben. Sie sollen vollkommen sein, in Christus\u00e4hnlichkeit, die Vollkommenheit, der Vollkommenheit streben und darin vollkommen. Sie sollen v\u00f6llig \u00fcberzeugt sein. Gerade diese Gemeinde und die Gemeinden, wo sich diese falsche Irrlehre langsam einschleicht: Oh, m\u00f6gen sie doch vollkommen \u00fcberzeugt sein in dem Willen Gott, in allem Willen Gottes und so vollkommen dastehen.<\/p>\n<p>Pepa Phras ist jemand, der umgeben ist. Sein Gebet ist umgeben von der Last dieser Sorge. Und sein Fokus ist nicht so auf sich selbst. Sein Fokus ist auf den Gemeinden. Charles Burgeon hat gesagt: &#8222;Niemand kann mir in dieser Welt eine gr\u00f6\u00dfere Freundlichkeit erweisen, als f\u00fcr mich zu beten.&#8220; Und wie viel k\u00f6nnen wir von diesem Epafress beten und von diesem Epafhras lernen? Und wie besch\u00e4mend ist es, f\u00fcr mich selbst auch, wenn ich diesen Beta-Epahr sehe und mein Gebetsleben damit vergleiche.<\/p>\n<p>Lasst uns zum Schluss kommen. Paulus sagt: &#8222;Gott sei Dank.&#8220; Er ist dem Gott, unserem Vater und dem Vater des Herrn Jesus, dankbar. Er dankt Gott, denn er ihm gilt und geb\u00fchrt aller Dank. Wir haben gesehen, er dankt f\u00fcr den Glauben, die Liebe und die Hoffnung der Kolosser, von denen er geh\u00f6rt hat. Und all diese Sachen, wof\u00fcr er dankbar ist \u2013 der Glaube, die Liebe, die Hoffnung \u2013 sie sind bei den Kolossern vorhanden, weil das Evangelium ihnen verk\u00fcndigt worden ist und sie geglaubt haben. Es ist dieselbe Botschaft, die unter ihnen und in der Welt w\u00e4chst und Menschen ver\u00e4ndert. Diese frohe Botschaft ist die Grundlage f\u00fcr Paulus Dankbarkeit.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir daraus lernen? Die Anwendung ist sehr \u00e4hnlich zu vergangenen Mal.<\/p>\n<p>Erstens: Schlie\u00dfe dich dem Dank von Paulus an, f\u00fcr dich und f\u00fcr alle Heiligen. Paulus macht es uns vor. Wir haben vergangene Woche \u00fcber die Glauben, die Liebe und die Hoffnung geredet. Heute haben wir den Fokus auf das Evangelium gehabt. Schlie\u00dfe dich deinem Dank an. Danke f\u00fcr das Evangelium! Was f\u00fcr eine Botschaft! Was f\u00fcr eine Kraft steckt in dieser Botschaft! Nicht nur hier, sondern in der ganzen Welt. Und wir k\u00f6nnen mittlerweile sagen, schon \u00fcber seit 2000 Jahren: Was macht diese Botschaft mit dir pers\u00f6nlich, mit den Menschen in deinem Umfeld, in deiner Gemeinde, in deiner Stadt? Was macht das Evangelium weltweit? Sieh an, wie es w\u00e4chst. Sieh, wie es Frucht bringt, in dir selbst und in der ganzen Welt. Sei dankbar daf\u00fcr. Sage Dank f\u00fcr dich.<\/p>\n<p>Aber wir sehen es bei Paulus, aber auch von Epaflas. Denke nicht nur an dich, wenn du Dank sagst. Denke nicht nur an dich, wenn du betest. Denke an andere. Denke, Paphras betet nicht mal nur f\u00fcr die Menschen, die ihr immer seht, die Gemeinde in Kolosse, sondern eben auch f\u00fcr die in Lauritia und Herapolis. Denke doch auch im Gebet an Menschen, die du nicht immer siehst: F\u00fcr die Gl\u00e4ubigen in dieser Welt, f\u00fcr die Verfolgten in dieser Welt, f\u00fcr die Verlorenen in dieser Welt. Sagen wir vor allem Dank.<\/p>\n<p>Es ist so leicht, in unserem Leben zu vergessen, dankbar zu sein. So schnell ist unser Blick auf all die Dinge gerichtet, die wir nicht haben, und wir sehen gar nicht mehr die Dinge, die wir alle haben. Wir sehen das Haus, das Gehalt, die Ehe, die Errungenschaften, die wir nicht haben. Und w\u00e4hrend wir darauf fokussiert sind, was wir nicht haben, verlieren wir das Auge f\u00fcr alle Dinge, die unz\u00e4hligen Segnungen, die wir haben. Und wir gew\u00f6hnen uns ab, Dank zu sein, Dank zu sagen und dankbar zu sein. Und Unzufriedenheit dar\u00fcber, was man nicht hat, f\u00fchrt am Ende immer dazu, dass wir uns auf s\u00fcndige Weise das nehmen, was wir meinen zu brauchen.<\/p>\n<p>Dass wir uns das nehmen, auf s\u00fcndige Weise, weil wir meinen, dass wir es verdient haben. Und genau hier sehen wir, wie Undankbarkeit unsere Augen tr\u00fcbt. Denn wenn es darum geht, dass wir bekommen, was wir verdienen, m\u00fcssen wir uns doch erinnern, was m\u00fcssten wir denn eigentlich alle empfangen? Was w\u00fcrden wir denn alle verdienen? Ewige Verdammnis. Du m\u00f6chtest auf deine Rechte bestehen, du m\u00f6chtest darauf bestehen, ich verdiene das: Das Haus, das Geld oder was auch immer. Das Einzige, worauf du das Recht hast, ist die H\u00f6lle. Das ist das, was du verdient h\u00e4ttest.<\/p>\n<p>Wenn du dich aber darin disziplinierst, dir den Gegenstand und die Grundlage f\u00fcr Dankbarkeit in Erinnerung, ins Ged\u00e4chtnis zu rufen, dann hast du Grund zur Freude. Diszipliniere dich daran. Es ist etwas, woran wir Undankbarkeit anzunehmen. Sich bewusst hinzusetzen und so in Erinnerung zu rufen, all das Gute, was der Herr geschenkt hat. Du hast hier drei Beispiele: Glaube, Hoffnung und Liebe.<\/p>\n<p>Du hast das Evangelium, that dich von dieser ewigen Verdammnis, die du eigentlich verdient hast, gerettet hat. Und dir jede geistliche Segnung in der Himmelsfeld geschenkt hat, die dich ver\u00e4ndert hat. Seit dem Tag, da du daran geglaubt hast, hat es Menschen um dich herum gerettet, hat es dich und die Menschen um dich herum und in der ganzen Welt ver\u00e4ndert. Sehe auf dieses Evangelium, was in der ganzen Welt verk\u00fcndet wird und Menschen in das Reich Gottes bringt und sie ver\u00e4ndert und auch unter ihnen Frucht bringt. Sei dankbar daf\u00fcr, lerne daf\u00fcr, dankbar zu sein. Und du wirst beginnen, aus dieser Dankbarkeit auch mehr und mehr und stabile Freude zu haben.<\/p>\n<p>Danke, Gott. Und du wirst dir angew\u00f6hnen, all das Gute zu sehen, was du hast und was dir Gott geschenkt hat. Danke Gott f\u00fcr den Glauben an Christus, danke f\u00fcr die daraus resultierende Liebe, danke Gott f\u00fcr die unersprechliche Hoffnung, die in den Himmel aufbewahrt ist. Danke f\u00fcr die Grundlage, auf der all diese Dinge aufbauen, die Botschaft, die frohe Botschaft des Herrn Jesus Christus. Danke Gott f\u00fcr Zeugen wie Epaphras, die in deinem Leben und in die Welt hinausgehen, um das Evangelium zu verk\u00fcndigen. Danke Gott f\u00fcr treue Diener wie Epaphras, die mit M\u00fche und Ringen f\u00fcr dein geistliches Leben beten. Danke Gott f\u00fcr dich selbst, danke Gott f\u00fcr deine Familie, danke Gott f\u00fcr die Gemeinde, danke Gott f\u00fcr alle Heiligen.<\/p>\n<p>Zweitens: Finde Trost und Ermutigung, wenn du diese Gr\u00fcnde, wenn du diese Dinge in deinem Leben erkennst, also den Gegenstand der Dankbarkeit, das Fundament der Dankbarkeit. Wenn du das in deinem Leben erkennst, dann finde Trost und Ermutigung darin. Wir haben letztes Mal davon geredet. Glaube, Liebe und Hoffnung. Wenn du diese Dinge in deinem Leben siehst, dann sei dankbar und finde Trost darin, denn es ist ein Zeugnis daf\u00fcr, dass du gerettet bist.<\/p>\n<p>Heute haben wir gesehen: Dieses Evangelium, wenn es dein Leben ver\u00e4ndert. Nicht nur die Existenz dieser Dinge von Glaube, Liebe, Hoffnung, sondern auch das kontinuierliche Wachstum dieser Dinge. Das Frucht bringen demonstriert that the Wort in deinem Leben wirkt. Finde Trost darin. Wenn du zur\u00fcckblickst auf deine Jahre als Gl\u00e4ubiger von dem Tag an, da du die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt hast, finde Trost in der Frucht, die Gott in deinem Leben geschenkt hat. In der Ver\u00e4nderung deines Charakters, in der Ver\u00e4nderung deines Denkens, deines Willens, deines Redens und deines Handelns. Finde Trost darin. Es geht nicht um Perfektion, sondern ob diese Dinge wie Glaube, Liebe, Hoffnung, Ver\u00e4nderung und Frucht in deinem Leben vorhanden sind und ob sie wachsen. Wenn das so ist, dann lass dich tr\u00f6sten, denn Gott wirkt in dir, seine Botschaft wirkt in dir.<\/p>\n<p>Du brauchst nichts anderes. Du brauchst nicht das extra Plus. Alles, was du hast und alles, was du brauchst, ist in der Person Jesu Christi und in seiner Fronbotschaft zu finden. Drittens: Nimm die Epaphras als Vorbild, als Verk\u00fcndiger des Evangeliums. Sei ein Verk\u00fcndiger des Evangeliums.<\/p>\n<p>Diese Botschaft, das ist das Fundament f\u00fcr Dankbarkeit. Verk\u00fcndige es: deinen Freunden, deiner Familie in deiner Umgebung, deinen Arbeitskollegen. Sei ein Verk\u00fcndiger. Lasst uns diese Botschaft in diese Welt hinausbringen. This force. This with all the things to still. We have this. We have the Wasser of evil. Let us bring it.<\/p>\n<p>Es ist diese eine Botschaft, die Epaphras den Kolossern verk\u00fcndigt hat. Die Botschaft, die in die Welt damals hinausgegangen ist, die Botschaft, die auch heute in die Welt hinausgeht. Lasst uns dieser Welt doch diese Botschaft verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten wie Epaphras. Lasst uns ein Ringk\u00e4mpfer sein im Gebet. \u00dcberwinde deinen inneren Schweinehund. Diszipliniere dich dazu, zu beten, wie Epaphras das getan hat. Darf es dich Opfer erfordern von dir? Es kann dein Schlaf sein. Es kann das lange Aufbleiben am Abend davor sein. Es kann sein, dass du von deinem Fernsehen, von deinem Smartphone im Bett, YouTube oder allen m\u00f6glichen TV-Shows oder Serien oder was auch immer das ist, was dich ablenkt und davon abh\u00e4lt, dich im Gebet hinzugeben.<\/p>\n<p>Du musst dir diese Dinge abgew\u00f6hnen. Du musst sie ablegen und dir gute Gewohnheiten aneignen: fr\u00fch ins Bett zu gehen, ohne Ger\u00e4te, fixe Zeiten zum Gebet. Fr\u00fches Aufstehen kann helfen. All diese Gewohnheiten k\u00f6nnen helfen. Ringe im Gebet. Sei ein K\u00e4mpfer.<\/p>\n<p>Wenn du nicht k\u00e4mpfst f\u00fcrs Gebet, wirst du niemals ein Beter sein, wie Epaphras war. Du m\u00f6chtest den Heiligen dienen. Oft denkst du dir vielleicht: &#8222;Wie diene ich denn den Heiligen?&#8220; Wir denken nur an die Dienste, die \u00f6ffentlich sichtbar sind, wie Predigen oder sonstige Dinge. Denke an Spurgeons Worte: Das Freundlichste, was du ihm erweisen konntest, war, f\u00fcr ihn zu beten. Wei\u00dft du, wie viel du dienst, wenn du f\u00fcr Heilige betest? Dein Gebet ist so ein wertvoller Dienst in den Augen Gottes.<\/p>\n<p>Und zuletzt: Wenn du heute hier bist und dein Vertrauen nicht in Christus gesetzt hast, dann tue Bu\u00dfe. Wir haben viel \u00fcber Dankbarkeit geredet. Wir haben \u00fcber den Gegenstand der Dankbarkeit geredet. Wir haben \u00fcber die Grundlage der Dankbarkeit geredet. Aber wenn du nicht an Christus glaubst, wenn du dich nicht ihm unterworfen hast, dann hast du keinen Anlass zur Dankbarkeit. Glaube, Liebe, Hoffnung sind nicht in deinem Leben vorhanden. Du merkst nicht, dass dieses Evangelium, diese Botschaft, in dir wirkt, dass es Frucht bringt, dich ver\u00e4ndert, dich von Neuem geboren hat.<\/p>\n<p>Vielleicht bist du jemand, der schnell mal &#8222;Gott sei Dank&#8220; sagt, aber du meinst es nicht wirklich. Du hast dein Leben Jesus nicht anvertraut. Du hast dich selbst nie als so einen gro\u00dfen S\u00fcnder gesehen. &#8222;So schlimm bin ich doch gar nicht, wie die da drau\u00dfen.&#8220; Du h\u00e4ltst fest an deinen guten Werken und deiner eigenen Gerechtigkeit und du bist nicht bereit, die Wertlosigkeit deiner eigenen Werke vor einem heiligen Gott anzuerkennen.<\/p>\n<p>Dann sage ich dir: Tue Bu\u00dfe. Lass los von deiner Selbstgerechtigkeit, lass los von deinen Werken, lass los von deinem Stolz und dem\u00fctige dich unter die m\u00e4chtige Hand Gottes. Er ruft den S\u00fcnder. Er m\u00f6chte dir Glauben schenken. Er m\u00f6chte den S\u00fcnder retten. Er m\u00f6chte den Verlorenen finden. Er bietet dir lebendiges Wasser an. Du m\u00f6chtest Freude haben, wahre Freude haben in deinem Leben. Dann brauchst du Dinge, f\u00fcr die du wahrhaftig dankbar sein kannst. Aber ohne Jesus hast du keinen Anlass zur Dankbarkeit.<\/p>\n<p>So komme zu Jesus. Auch heute schreckt er noch seine H\u00e4nde aus nach S\u00fcndern wie dir. Kehre um von deiner S\u00fcnde und vertraue dich Jesus Christus an. Und er wird dir vergeben und dir ewiges Leben schenken. Ihm sei alle Ehre. Amen.<\/p>\n<p>Lass uns beten. Unser Vater im Himmel. Deine frohe Botschaft ist die Basis f\u00fcr jeden Dank, den wir da bringen. Denn ohne diese Botschaft g\u00e4be es keinen Grund zur Fr\u00f6hlichkeit. Ohne diese Botschaft g\u00e4be es kein Wachstum, es g\u00e4be keine Frucht. Es g\u00e4be keine Hoffnung, keinen Glauben, keine Liebe. Du hast dich dazu entschieden, Vater.<\/p>\n<p>Dass in dieser Botschaft und der Verk\u00fcndigung, der Predigt dieser Botschaft, das Heil verk\u00fcndet wird. Die Torheit der Predigt ist das Werkzeug deiner Wahl, um Menschen zu erl\u00f6sen. Wir beten dich an f\u00fcr diese Weisheit. Wir beten dich an f\u00fcr die. Dieses Evangelium. Denn wir preisen dich daf\u00fcr, wie dieses Evangelium seit 2000 Jahren in diese Welt hinausgegangen ist, w\u00e4chst und Frucht bringt.<\/p>\n<p>Es ist ein Evangelium, das, wenn wir zur\u00fcck auf unser Leben schauen, auch uns ver\u00e4ndert hat. Es hat uns durch das Wort des Evangeliums, diesen Samen. Sind wir zu einer neuen Sch\u00f6pfung geworden? Das Alte ist vergangen, und Neues ist geworden durch die Macht deines Wortes. Nicht nur das, t\u00e4glich ver\u00e4ndert es uns. T\u00e4glich werden wir davon \u00fcberf\u00fchrt, wir werden davon belehrt, zurechtgewiesen, erzogen und unterwiesen in der Gerechtigkeit. Es macht uns richtig, f\u00fcr jedes gute Werk ausger\u00fcstet zu sein. Es ist die Botschaft, die uns ver\u00e4ndert, die uns, wenn wir fallen, wieder Trost schenkt und uns wieder aufrichtet. Es ist die Botschaft, die uns dem\u00fctigt, wenn wir hochm\u00fctig und stolz werden und wenn wir uns selbst oder unsere Taten \u00fcberbewerten. Es ist die Botschaft, die uns an unsere Hoffnung erinnert, die in den Himmel aufbewahrt ist. Es ist die Botschaft, die uns immer wieder zur\u00fcck zu Jesus Christus bringt.<\/p>\n<p>Vater, wir danken dir f\u00fcr dieses Evangelium. Wie kraftvoll ist es, wie wunderbar ist es! Es ist die Grundlage f\u00fcr jeden Dank, den wir dir darbringen. Vater, lass uns doch dankbar sein. Lass uns dankbar sein f\u00fcr das Evangelium.<\/p>\n<p>Lass uns zu Betern werden, wie Epaphras es war. Voller Dankbarkeit, aber auch voller. Voll von Anliegen und Last f\u00fcr die Gemeinde, f\u00fcr deine Gemeinden und f\u00fcr die Heiligen. Dass wir doch in jedem Gl\u00e4ubigen sehen m\u00f6gen, Christus in vollkommener Reife und v\u00f6lliges \u00dcberzeugtsein in allem, was deinen Willen betrifft.<\/p>\n<p>Lass uns zu Betern, wie Epaphras werden. Lass uns ihn als Vorbild nehmen, und hilf uns, abzulehnen und uns abzugew\u00f6hnen, in schlechte Gewohnheiten, die uns daran hindern, zu solchen Betern zu werden. Hilf uns und hilf uns, abzulegen: Undankbarkeit und den Blick auf nur die Dinge, die wir nicht haben, die wir meinen, zu brauchen. Hilf uns zu lernen und anzuziehen: Zufriedenheit in Christus. Der Blick vor all den Segen und all den Reichtum, den du uns auf Kosten Christi geschenkt hast. Hilf uns, anzuziehen: Dankbarkeit und die daraus resultierende Freude zu genie\u00dfen. Ich bitte dich um all dies im Namen Jesu Christi. 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