{"id":2318,"date":"2026-02-02T11:46:12","date_gmt":"2026-02-02T09:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2318"},"modified":"2026-02-02T12:27:40","modified_gmt":"2026-02-02T10:27:40","slug":"gottes-willen-erkennen","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/gottes-willen-erkennen\/","title":{"rendered":"Gottes Willen erkennen"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus verherrlicht werden. Die Verse 9 bis 14.<\/p>\n<p>Der Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Kolosse, Kapitel 1, Verse 9 bis 14. Deshalb h\u00f6ren auch wir nicht auf, von dem Tag an, da wir es geh\u00f6rt haben, f\u00fcr euch zu beten und zu bitten: Dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erf\u00fcllt werdet in aller Weisheit und geistlichem Verst\u00e4ndnis, um des Herrn w\u00fcrdig zu wandeln, zu allem Wohlgefallen, Fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes, gekr\u00e4ftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut mit Freuden.<\/p>\n<p>Dem Vater danksagend, der euch f\u00e4hig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht. Er hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. In ihm haben wir die Erl\u00f6sung, die Vergebung der S\u00fcnden. Amen. Amen. Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Die tiefen Wahrheiten, die in diesem Brief, in diesen Versen stecken, zu verstehen. Hilf durch deinen Heiligen Geist, Verst\u00e4ndnis zu geben \u00fcber dein Wort. M\u00f6ge dein Wort mit den Herzen der Zuh\u00f6rer in ihren Herzen wirken. Wir bitten dich im Namen des Herrn Jesus Christus. Amen. Amen. Setzt euch gerne.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten uns heute damit besch\u00e4ftigen, wie der Apostel Paulus f\u00fcr die Kolosser in den Versen 9 bis 11 betet. Also heute werden wir uns die Verse 9 bis 11 anschauen.<\/p>\n<p>Wir haben uns in den vergangenen Predigten damit besch\u00e4ftigt, dass der Apostel Paulus dem Herrn dankt f\u00fcr den Glauben der Kolosser. Die Liebe, die sie zu den Heiligen haben, und auch die Hoffnung, die sie in den Himmel aufbewahrt ist. Er redet davon in Vers 3 im Deutschen, dass er dem Herrn Jesus Christus, Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, alle Zeit f\u00fcr diese Dinge bei den Kolossern Dank darbringt. Und nicht nur das, weiterhin haben wir in Vers 6 gesehen, dass das Wort der Wahrheit des Evangeliums, das Sie geh\u00f6rt haben, auch in der ganzen Welt w\u00e4chst und Frucht bringt.<\/p>\n<p>Die heutige Predigt m\u00f6chten wir uns in drei Punkten anschauen: Als erstes Erf\u00fcllt sein mit der Erkenntnis seines Willens. Zweitens: w\u00fcrdig des Herrn wandeln.<\/p>\n<p>Wir sehen in Vers 9, dass er daf\u00fcr bittet, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erf\u00fcllt werdet. Und dann hei\u00dft es, dass man w\u00e4chst in der Erkenntnis Gottes. Dann als drittes sehen wir, dass es darum geht, gekr\u00e4ftigt mit aller Kraft zu sein.<\/p>\n<p>Wir haben bisher im Kapitel 1 schon gesehen, dass die Kolosser Glauben an Christus haben, Liebe zu den Heiligen und die an der Hoffnung im Himmel festhalten. Wenn die Kolosser all das bereits haben, wieso muss Paulus jetzt weiter f\u00fcr sie beten und f\u00fcr Bitte tun?<\/p>\n<p>Und genau das werden wir im Laufe der heutigen Predigt sehen, dass der Apostel Paulus trotzdem f\u00fcr sie F\u00fcrbitte leistet. Im Vers 9 lesen wir davon, dass der Apostel Paulus betet f\u00fcr die Kolosser, dass sie mit der Erkenntnis seines Willens erf\u00fcllt werden. Das Leben eines Gl\u00e4ubigen muss die Wahrheiten, die er glaubt, offenbaren. Alles, was der Gl\u00e4ubige tut, sei es, jeden Schritt, den er tut, jede Entscheidung, die er trifft, alles, was der Gl\u00e4ubige tut und redet und denkt, muss gegr\u00fcndet sein in seinen \u00dcberzeugungen und in den Dingen, die er glaubt, die das Gute und das Gerechte und das Heilige verwirft. Und unser Leben muss in dieser Welt aber entsprechend der Wahrheit und des Glaubens und unserer \u00dcberzeugungen sein.<\/p>\n<p>Unser Wandel muss mit der Wahrheit zusammenh\u00e4ngen, an die wir glauben. Nur wenn unser Wandel gewurzelt im Wesen Gottes ist, wer er ist, dann leben wir Christus wohlgef\u00e4llig. Unser Leben, unser geistliches Leben, muss bestimmt sein vom Wort Gottes. Nur wenn wir das Wort Gottes erkennen, werden wir Gott erkennen. Wer Gottes Willen erkennen m\u00f6chte, muss das Wort Gottes kennen. Nur dann werden wir auf rechte Weise wandeln. Nur der einzige Weg, um recht zu wandeln, um wohlgef\u00e4llig zu wandeln, ist das Wort Gottes; dort beginnt es. Wie wollen wir Gott anbeten, ihm w\u00fcrdig oder wohlgef\u00e4llig wandeln, wenn wir ihn nicht aus seinem Wort heraus erkennen?<\/p>\n<p>In Vers 9 sagte er: &#8222;Deshalb h\u00f6ren auch wir nicht auf von dem Tag an, da wir es geh\u00f6rt haben, f\u00fcr euch zu beten und zu bitten.&#8220; Paulus hat also von den Kolossern hier geh\u00f6rt, von dem Tag an, da wir es geh\u00f6rt haben. Von wem hat er es geh\u00f6rt? Von Epaphras. Epaphras ist ja zu Paulus gekommen und hat ihm von den Kolossern berichtet. Von dem Tag an, da Paulus von Epaphras diese Dinge geh\u00f6rt hat, den Bericht empfangen hat, h\u00f6rt er nicht auf, f\u00fcr die Kolosser zu beten. Und wer sind diejenigen, die beten? Wir k\u00f6nnen Paulus nat\u00fcrlich, aber wir k\u00f6nnen wahrscheinlich auch Timotheus und Epaphras selbst mit in diese Gruppe hineinnehmen, die f\u00fcr die Kolosser beten.<\/p>\n<p>Wie beten sie? Sie h\u00f6ren nicht auf. Wenn sie davon reden, dass sie nicht aufh\u00f6ren zu beten, dann war das Gebet f\u00fcr die Kolosser eine Gewohnheit, eine st\u00e4ndige Gewohnheit des Apostels Paulus und der anderen. Und wof\u00fcr bitten sie, was ist ihr Anliegen? Dass sie mit der Erkenntnis seines Willens erf\u00fcllt werden! Denn der Wandel des Christen beginnt in der Erkenntnis Gottes. Deswegen betet er daf\u00fcr, dass sie mit der Erkenntnis des Willens Gottes erf\u00fcllt werden. Nur wenn wir Gott erkennen, seinen Willen, und damit Gott erkennen, werden wir auch seinen Willen und seinen Ma\u00dfstab erkennen. Nur danach, nur dann k\u00f6nnen wir dementsprechend auch nach diesem Ma\u00dfstab wandeln. Wir sehen auch, dass es hei\u00dft: erf\u00fcllt werden mit der Kenntnis seines Willens in aller Weisheit und geistlichem Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Es geht also darum, wenn wir zusammenfassen, in aller Weisheit und geistlichem Verst\u00e4ndnis, dass die Erkenntnis seines Willens geschehen soll, und wir die Prinzipien daraus empfangen, um dies in unserem Leben anzuwenden. Die Erkenntnis selbst, also das Wissen, das man empf\u00e4ngt, soll in Weisheit geschehen. In Weisheit geht es darum, dieses Wissen auch anwenden zu k\u00f6nnen, dieses Wissen umzum\u00fcnzen, so dass es auch Auswirkungen hat in unserem Leben. Weisheit, bei Weisheit geht es um Anwendung von Erkenntnis.<\/p>\n<p>In Spr\u00fcche 1 hei\u00dft es, die Furcht des Herrn ist der Beginn, ist der Anfang der Weisheit. Da sehen wir, dass dieses Wissen, dass diese Erkenntnis \u00fcber die Furcht des Herrn eben auch in Anwendung, in Schlussfolgerung und in Prinzipien sich verwandelt.<\/p>\n<p>Wir sehen in Vers 9: Er betet daf\u00fcr, dass sie die Erkenntnis des Willens Gottes in aller Weisheit und geistlichem Verst\u00e4ndnis haben. Und dann in Vers 10 kommt jetzt der Zusammenhang. Was ist das Ziel davon? Was ist der Zweck, dass sie seinen Willen erkennen? Um des Herrn w\u00fcrdig zu wandeln, zu allem Wohlgefallen, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes. Wenn also das Ziel ist, des Herrn w\u00fcrdig zu wandeln, fruchtbringend zu sein und zu wachsen, dann ist die Voraussetzung daf\u00fcr die Erkenntnis seines Willens und damit erf\u00fcllt zu sein.<\/p>\n<p>Nur wenn wir seinen Willen erkennen, mit dieser Erkenntnis gef\u00fcllt, erf\u00fcllt sind, nur dann werden wir seinen Ma\u00dfstab, seinen Willen verstehen und auch sehen in unserem Leben, wie wir seinen Willen anwenden. Nur dann werden wir w\u00fcrdig, ihm w\u00fcrdig wandeln. Dies wird uns dazu bewegen, diese Prinzipien, die wir daraus erkennen, die Weisheit, die aus dieser Erkenntnis herauskommt. Das ist es, woran wir festhalten und davon erf\u00fcllt sein m\u00fcssen, was dann unser Leben dazu bewegen wird, ihm w\u00fcrdig zu wandeln.<\/p>\n<p>Wenn wir nach seinem Willen wandeln wollen, dann hei\u00dft es gleichzeitig, dass wir nach seinem Wort wandeln sollen. Wie setzen wir das in unserem Leben um? Es beginnt damit, dass wir den Willen Gottes aus seinem Wort erkennen und uns damit f\u00fcllen. So aus dieser Erkenntnis seines Willens gewinnen wir die Prinzipien, die wir anzuwenden und umzusetzen haben in unserem t\u00e4glichen Leben, sodass wir ihm w\u00fcrdig wandeln. Dieses Prinzip ist etwas fortlaufendes, es muss etwas t\u00e4gliches, fortlaufendes in unserem Leben sein. Nur so, wenn wir das tun, aus seinem Wort seinen Willen erkennen, diesen Willen in unserem Leben anwenden und umsetzen, nur dann werden wir ihm zum Wohlgefallen wandeln.<\/p>\n<p>Wenn wir des Herrn w\u00fcrdig wandeln wollen, nur wenn unsere Gedanken, unser Sinnen, unser Herz erf\u00fcllt ist mit dem, wer Gott ist. Was sein Wille ist, wie er ist in seiner Eigenschaften, in Heiligkeit, in Macht, in Reinheit und all diese Eigenschaften Gottes, nur dann werden wir auch ihm w\u00fcrdig wandeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dieses Gebet, was der Apostel Paulus hier f\u00fcr die Kolosser betet, ist so ein wichtiges Gebet f\u00fcr das geistliche Leben eines Gl\u00e4ubigen. Wir haben nicht die Zeit, uns alles anzuschauen, aber oft betet er mit demselben Gedanken f\u00fcr die anderen Gemeinden. Eigentlich in allen Briefen, fast in allen Briefen, haben wir dieses Gebet und diesen Bericht \u00fcber das Gebet des Apostel Paulus, dass er alle Zeit oder unaufh\u00f6rlich immer stets f\u00fcr die Gemeinden, f\u00fcr die Heiligen betet. Und auch der Inhalt des Gebets ist oft in dem Gedankengang sehr \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>Nur wenn wir erkennen, wer Gott ist, wie er ist, was sein Wille ist, k\u00f6nnen wir auch ihm w\u00fcrdig wandeln: fruchtbringend und wachsend.<\/p>\n<p>Lasst uns einen Vers lesen, 1. Thessalonicher, Kapitel 2, Vers 11. Im Deutschen Kapitel 2, Vers 12: [Wir haben euch] ermahnt und getr\u00f6stet und beschworen, des Gottes w\u00fcrdig zu wandeln, der euch zu seinem Reich und seiner Herrlichkeit beruft. Hier erinnert Paulus die Thessalonicher daran, wie sie mit ihnen umgegangen sind, die Thessalonicher ermahnt und beschworen. Wozu haben sie sie ermahnt? Des Gottes w\u00fcrdig zu wandeln, der euch zu seinem Reich und seiner Herrlichkeit beruft.<\/p>\n<p>Wir sehen \u00e4hnliche Worte in Epheser Kapitel 4, Vers 1: \u201eIch ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn, wandelt w\u00fcrdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid.\u201c Paulus ermahnt die Epheser: Wandelt w\u00fcrdig der Berufung. Es gibt diese Berufung, mit der ihr berufen worden seid. Sie ist hoch, sie ist erhaben. Dieser Gott selbst und all seinen Eigenschaften. Ihr sollt ihm w\u00fcrdig wandeln, ihm entsprechend wandeln.<\/p>\n<p>1. Johannes Kapitel 2, Vers 6 lesen wir folgendes: \u201eWer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist.\u201c<\/p>\n<p>Nur wenn wir Gott selbst erkennen, in der Kenntnis wachsen, in der Erkenntnis seines Willens wachsen. Wir sollen so wandeln, wie er, Christus, gewandelt ist. Wir sollen ihm w\u00fcrdig wandeln. Nur wenn wir ihn erkennen, k\u00f6nnen wir ihm w\u00fcrdig wandeln und ihm entsprechend wandeln.<\/p>\n<p>Wie sieht dieser w\u00fcrdige Wandel zu allem Wohlgefallen aus, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes? Hier geht es also darum: Dieser w\u00fcrdige Wandel sieht aus, fruchtbringend in jedem guten Werk und erwachsend durch die Erkenntnis Gottes.<\/p>\n<p>Dieses Fruchtbringende, es ist die Ver\u00e4nderung, die bei einem Gl\u00e4ubigen geschieht und die daraus resultiert, dass er den Willen Gottes erkennt. Gott selbst erkennt, und seinem Willen entsprechend wandelt er dann und wird seinem Willen entsprechend verwandelt. Dazu sind wir berufen worden. Das ist sehr wichtig in unserem Leben. Lasst uns Psalm eins und zwei lesen.<\/p>\n<p>Psalm 1, 2 und 3: Sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und \u00fcber sein Gesetz sinnt Tag und Nacht. Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserb\u00e4chen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Laub nicht verwelkt. Alles, was er tut, gelingt.<\/p>\n<p>Wer wird sein wie jemand, der ein Baum, dessen Laub nicht verwelkt? Derjenige, der seine Lust hat am Gesetz des Herrn und \u00fcber das Gesetz des Herrn sinnt, nach Frucht zu bringen in dem guten Werk \u2013 dieser ver\u00e4nderte Wandel.<\/p>\n<p>Christus hat uns zuerst geliebt und sich selbst vor uns hingegeben. Wir sehen es am Apostel Paulus, die Liebe, die er f\u00fcr die Menschen hat und sie zu Christus f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wenn unser Leben nicht ver\u00e4ndert wird vom Wort Gottes, fruchtleer ist von der Ver\u00e4nderung, die aus der Erkenntnis des Wortes Gottes kommt, dann werden wir den V\u00f6lkern, die verloren gehen, kein Zeugnis sein k\u00f6nnen. Nur wenn unser Leben, informiert vom Willen Gottes, fruchtbringend in jedem guten Werk ist, ein Zeugnis und damit ein Licht ist, nur dann werden wir auch ein Zeugnis und ein Licht eben f\u00fcr die Menschen sein, die verloren gehen.<\/p>\n<p>In Vers 11 kommen wir zum dritten Punkt: Nun eben mit Gekr\u00e4ftigtsein, mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit zu allem Ausharren und aller Langmut mit Freuden. Bevor wir in den Vers 11 genauer einsteigen: Wir sehen in diesen ganzen Versen am Ende des Tages, dass Paulus immer wieder Christus und Gott selbst ins Zentrum stellen. Es ist die Erkenntnis des Willens Gottes, die wir brauchen. Es geht darum, herrnw\u00fcrdig zu wandeln und wachsend in der Erkenntnis Gottes. Es geht darum, mit gekr\u00e4ftigt zu sein nach der Macht seiner Herrlichkeit zu allem Ausharren.<\/p>\n<p>Also Gott ist im Zentrum von allem, was Paulus hier den Kolossern lehrt, die eben in der Gefahr stehen mit diesen Philosophien und dieser Irrlehre, die letzten Endes sagen: Christus ist nicht genug. Gott ist nicht genug. Wir brauchen diese h\u00f6here Ebene der Erkenntnis oder der Sache. Paulus in diesem Gebet sagt immer und immer wieder, eigentlich die ganze Zeit: Es ist Gott und es ist Gott allein, es ist Christus und Christus allein. Es ist die Erkenntnis seines Willens. Es geht darum, ihn w\u00fcrdig zu wandeln, zu wachsen in der Erkenntnis Gottes und gekr\u00e4ftigt zu sein nach seiner Herrlichkeit. Es geht um Gott, und Gott ist genug.<\/p>\n<p>Paulus, auch in seinem Gebet, wie wir es bisher auch schon gesehen haben, in seinem Gebet finden wir bereits auch den restlichen Inhalt des Briefes vor, beziehungsweise diese Prinzipien, gegen die er k\u00e4mpft. N\u00e4mlich diese Irrlehre, die sagt: Christus ist nicht genug. Wir brauchen mehr als Christus. Wir brauchen etwas anderes als Christus. Und er sagt auch in diesem Gebet: Es ist Christus, es ist die Erkenntnis seines Willens, es ist die Wahl, w\u00fcrdig zu ihm zu wandeln. Es geht nicht um irgendwelche Engel oder sonstige Dinge. Es geht darum, in der Kenntnis Gottes zu wachsen. Es geht darum, gekr\u00e4ftigt zu sein mit seiner Herrlichkeit. Es geht um Christus. Es geht um Gott.<\/p>\n<p>Und wir haben gesehen, Vers 9, die Erkenntnis seines Willens, damit erf\u00fcllt zu sein. Wir haben in Vers 10 gesehen, des Herrn w\u00fcrdig zu wandeln, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes. Und nun als drittes sehen wir in Vers 11. Als letztes betet also Paulus daf\u00fcr, dass die Kolosser in ihrem Wandel gekr\u00e4ftigt werden oder gekr\u00e4ftigt sind, mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit zu allem Ausharren und aller Langmut mit Freuden. Wir sehen also, es geht darum, mit Kraft Gottes diesen Wandel zu vollziehen. Und zwar das Ziel ist auch hier zu allem Ausharren. Es geht also um das Ertragen von schwierigen Situationen, von Leid.<\/p>\n<p>Woher kommt Ausharren? Alles immer wieder aus der Kenntnis seines Willens. Erf\u00fcllt zu sein damit, mit der Erkenntnis Gottes aus seinem Wort, wer Gott ist, was sein Wille ist, was seine Verhei\u00dfungen sind. All diese Dinge, die Erkenntnis dar\u00fcber informiert uns und ist es, was uns zum Ausharren bringt. In Jakobus Kapitel eins, Vers zw\u00f6lf, lesen wir folgendes: Gl\u00fcckselig der Mann, der die Versuchung erduldet, denn nachdem er bew\u00e4hrt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verhei\u00dfen hat, die ihn lieben. Wir sehen also in Jakobus: Diese Verhei\u00dfung zum Beispiel, auch diese Dinge sind es, die wir erkennen aus dem Wort und die uns eben dieses Ausharren schenken. Ein weiteres Vers zum Ausharren: 2. Korinther Kapitel 4.<\/p>\n<p>2. Korinther Kapitel 4, Vers 8. Der Apostel Paulus spricht von seinem Ausharren: Verfolgt, aber nicht verlassen. Niedergeworfen, aber nicht vernichtet. Ihr k\u00f6nnt gerne das ganze Kapitel mal lesen, hier beredet und berichtet Paulus von seinen Leiden. Aber wir sehen, dass er in diesem Leiden ausharrt. Er ertr\u00e4gt dieses Leiden, und er bricht unter diesem Leid nicht zusammen, sondern er ertr\u00e4gt es. Er harrt aus mit der Erkenntnis und dem Vertrauen in Christus, wer er ist und seinen Verhei\u00dfungen.<\/p>\n<p>Er sagt hier: zu allem Ausharren und aller Langmut mit Freuden. Es soll nicht nur ein Z\u00e4hneknirschen des Ertragens sein, sondern mit Freuden, mit Geduld und Langmut haltet und ertragt alle Versuchung, alles Leid, was kommen m\u00f6ge. Ausharren mit Langmut und Freuden. Ausharren und Langmut mit Freuden, das ist etwas, was Gott wohlgef\u00e4llig ist.<\/p>\n<p>Und das alles \u2013 wie schaffen wir es, auszuharren in aller Langmut mit Freuden? Es ist, gekr\u00e4ftigt zu sein mit aller Kraft, nach der Macht seiner Herrlichkeit. Apostelgeschichte Kapitel 1, Vers 8: &#8222;Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist. Und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Jud\u00e4a und Samaria und bis an das Ende der Erde.&#8220;<\/p>\n<p>Paulus betet daf\u00fcr, dass sie gekr\u00e4ftigt werden mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit. Lasst uns einen weiteren Vers lesen, Epheser Kapitel 3, Vers 16. Dort hei\u00dft es, er gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gest\u00e4rkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen. Schlie\u00dflich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner St\u00e4rke.<\/p>\n<p>Es geht also darum, seinen Willen zu erkennen, ihm w\u00fcrdig zu wandeln, und dieser w\u00fcrdige Wandel soll gekr\u00e4ftigt sein mit der Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit. Also in dem Willen Gottes, nach den Ma\u00dfst\u00e4ben Gottes sie zu verstehen und darin gekr\u00e4ftigt zu werden.<\/p>\n<p>Das Gebet des Apostel Paulus hier ist etwas, was etwas Wiederholendes, Fortlaufendes, T\u00e4gliches sein sollte in unserem Leben. Jeder von uns, der gl\u00e4ubig geworden ist, nach seiner Bekehrung: Das war der Anfang darin, dass wir Gott wohlgef\u00e4llig wandeln wollten, dass wir ihm Frucht bringen in jedem guten Werk.<\/p>\n<p>Und es geht aber darum, dass wir nicht stehen bleiben bei diesen Dingen, sondern es geht darum zu wachsen, voranzuschreiten in diesen Dingen. Das Wort zu lesen, zu studieren, ihn zu erkennen, dem Wort zu gehorchen. Unser Leben muss so sein, dass das Wort Gottes absolute Priorit\u00e4t hat. Wenn wir ihm die oberste Priorit\u00e4t geben, dann wachsen wir im wohlgef\u00e4lligen Wandel zu ihm, im Frucht bringen und in der Erkenntnis Gottes.<\/p>\n<p>Der Apostel Paulus, wenn er das betet, und mit ihm ja wahrscheinlich auch Epaphras und Timotheus, das ist ein Gebet, das auch aus dem Zeugnis von ihrem Leben Zeugnis gibt. Wir sehen beim Apostel Paulus, welche Leiden er ertragen musste, wie er ausharren musste, wie er zum Beispiel im Gef\u00e4ngnis war und sogar im Gef\u00e4ngnis gefesselt. Den Herrn lobpreiste und ihn anbetete. Also wir sehen, wie er durch die Erkenntnis Gottes und seines Willens w\u00fcrdig gewandelt ist und eben in Leid mit Kraft ausgeharrt hat.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir hier aus dem Gebet des Apostel Paulus lernen f\u00fcr unser Leben? Sprichst du dieses Gebet f\u00fcr dich, f\u00fcr dein Leben? Betest du f\u00fcr die Geschwister in dieser Gemeinde, dieses Gebet? Wir haben gesehen, was der Wille Gottes ist durch diese Verse.<\/p>\n<p>Wenn du den Willen Gottes wissen willst, zuallererst ist es der Wille Gottes, dass du errettet wirst, dass die verloren gehenden Nationen gerettet werden. Denn dort beginnt alles. Wenn du nicht errettet bist, dann wird von einem nicht unerl\u00f6sten Menschen kein gutes Werk ausgehen. All sein Denken und Handeln ist auf diese Erde gerichtet.<\/p>\n<p>In 1. Timotheus 2, beginnend in Vers 1, redet Paulus davon, dass Gebete, F\u00fcrbitten und Danksagung getan werden f\u00fcr alle Menschen, f\u00fcr K\u00f6nige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben f\u00fchren in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Rettergott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.<\/p>\n<p>1. Thessalonicher Kapitel 4, Vers 3. Du willst den Willen Gottes f\u00fcr dein Leben wissen? Es ist deine Heiligung. Ist Heiligung, fortschreitende Heiligung in deinem Leben vorhanden? Von Tag zu Tag, von Zeit zu Zeit, gehst du voran und schreitest du voran in Heiligung.<\/p>\n<p>Der Apostel Paulus hat nicht nur f\u00fcr alle Gemeinden dies bzw. \u00e4hnlich gebetet. Beten wir auch f\u00fcr alle Heiligen. Auch dieses Gebet, was noch zum Beispiel in Epheser Kapitel 1, F\u00fcnfzehn bis siebzehn steht. Deshalb h\u00f6re auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen geh\u00f6rt habe, nicht auf, f\u00fcr euch zu danken. Und ich gedenke euer in meinen Gebeten, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst.<\/p>\n<p>Er betet unaufh\u00f6rlich alle Zeit f\u00fcr alle Gemeinden. Der Apostel Paulus tut das. R\u00f6mer 1, Vers 9. R\u00f6merkapitel 1, Vers 9: Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist an dem Evangelium seines Sohnes diene, wie unabl\u00e4ssig ich euch erw\u00e4hne, alle Zeit in meinen Gebeten, indem ich flehe, ob es mir wohl durch den Willen Gottes endlich einmal gelingen wird, zu euch zu kommen. Der Apostel Paulus zieht hier Gott als Zeugen heran f\u00fcr sein Gebet f\u00fcr diese Menschen. Beten wir f\u00fcr alle Gemeinden, f\u00fcr alle Heiligen.<\/p>\n<p>Wie ist unser Bibellesen in unserem Leben? Entspricht unser Leben dem, was wir lesen? Verwandeln wir uns durch das Gelesene von Herrlichkeit zu Herrlichkeit mehr und mehr in das Bild des Herrn Jesus?<\/p>\n<p>Im Vers hie\u00df es, fruchtbringend in jedem guten Werk, in allerlei guten Werk. Denn unsere guten Werke sind es, die so wichtig sind und so ein wichtiger Bestandteil dessen sind, wenn wir anderen das Evangelium verk\u00fcnden wollen. Wir sind dazu berufen worden, Christus seinem Bilde \u00e4hnlich zu werden und wie er zu wandeln: t\u00e4glich eine fortlaufende Verwandlung, ein fortlaufendes Voranschreiten in der Christus\u00e4hnlichkeit. Erleben wir, erfahren wir Kraft in unserem Leben? Gibt es Ausharren in unserem Leben, Leid, Veranfechtung, Verfolgung, um diese Dinge zu ertragen?<\/p>\n<p>Ich habe jetzt viele Fragen an euch gestellt. Wie k\u00f6nnen aber diese Dinge in Realit\u00e4t werden im Leben? Denn ihr, als ihr das heilige Wort aufgenommen habt und gerettet worden seid, seid ihr mit dem Heiligen Geist versiegelt worden? Wir sind nicht allein. Du als Gl\u00e4ubiger bist ein Tempel des Heiligen Geistes. Er wohnt in dir. Er bef\u00e4higt dich und bef\u00e4higt durch das Wort, dich zu erkennen und auch verwandelt zu werden. Die Bibel macht deutlich: Aus uns selbst heraus k\u00f6nnen wir nichts tun. Gott wirkt aber durch uns.<\/p>\n<p>2. Korinther Kapitel 6, Vers 16, der B-Teil sagt: \u201eDenn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, lasst uns dieses Gebet des Apostel Paulus auch selbst beten. Aber heutzutage ist es oft so, dass das Gebet etwas das ist, was am geringsten in unserem Leben gesch\u00e4tzt und umgesetzt wird. Und wenn wir beten, dann beten wir f\u00fcr unsere Familie, unseren Beruf, unser Auto, unsere Gesundheit. Auch wie Paulus es hier getan hatte, mit geistlichen Dingen im Blick: Beten wir auch au\u00dferhalb von uns selbst f\u00fcr die Geschwister, die wir in der Gemeinde haben, aber auch eben f\u00fcr die Geschwister in der Welt. Ihr seht, wie es Christen in der Welt heutzutage geht, wie zum Beispiel den Christen in Nigeria, wie viele Menschen dort sterben. Wieso d\u00fcrfen wir unser Gebet nicht erweitern als nur der Christ, der vor unseren Augen ist?<\/p>\n<p>Kirchengeschichte, liebe Geschwister, wie Menschen Gottes gebetet haben, zum Beispiel zu senden, dass Gott doch Menschen senden m\u00f6ge an Orte, wo wir nicht gehen k\u00f6nnen. Und das ist auch f\u00fcr uns eine Lehre, auch wenn wir nicht gehen k\u00f6nnen und an Orte zu missionieren oder Missionar zu werden, auch wenn wir vielleicht diese oder jene Sache nicht tun k\u00f6nnen oder diese Art des Dienstes nicht tun k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen beten, und unser Gebet wird Dienst und wird in diese Welt hinausgehen.<\/p>\n<p>Wir singen ein Lied zur Heimat dort oben. Dort hei\u00dft es ja: Wir sind hier nur zu Gast auf Erden. Was braucht ein Gast hier? Petrus nennt uns Fremdlinge. Was wollen wir? Wir k\u00f6nnen auf all die Dinge schauen, die wir nicht tun k\u00f6nnen oder die wir nicht schaffen, aber was wir tun k\u00f6nnen, ist beten. Wir k\u00f6nnen. Also lasst uns beten.<\/p>\n<p>Lasst uns beten, wie der Apostel Paulus gebetet hat. Lasst uns, denn es geht letztendlich nur um den Herrn Jesus Christus, es geht um Gott, ihn ins Zentrum zu stellen, auch ins Zentrum unseres Gebets. Und eben f\u00fcr das geistliche Leben auch zu beten, wie der Apostel Paulus es hier f\u00fcr die Kolosser getan hat. Amen. Amen. Lass uns beten.<\/p>\n<p>Ein m\u00e4chtiger und guter Vater wie er. Wir danken dir f\u00fcr die Gnade und die Kraft, die du geschenkt hast, heute dein Wort zu verk\u00fcndigen. Vater, wir bekennen dir unseren Mangel an Gebet und bitten dich, dass du uns doch als Priorit\u00e4t in unserem Leben schenkst zu beten, so wie du m\u00f6chtest, dass wir beten, zum Beispiel f\u00fcr alle Menschen, f\u00fcr alle K\u00f6nige und Menschen mit Autorit\u00e4t. Wir danken dir, dass du uns die Wichtigkeit des Gebets vor Augen gef\u00fchrt hast.<\/p>\n<p>Vater, wir bitten dich, dass du uns bewusst machst, was wir verlieren und was wir verpassen, wenn wir uns eben nicht im Gebet dir anvertrauen, wenn wir diese m\u00e4chtige Waffe des Gebets ungenutzt lassen, die du uns geschenkt hast. Lass uns doch treu sein im Gebet.<\/p>\n<p>Vater, hilf uns darin zu wachsen, eben nicht nur f\u00fcr uns oder f\u00fcr die Dinge, die vor unseren Augen sind, zu beten, sondern eben auch unseren Blick zu erweitern und f\u00fcr alle Heiligen zu beten, f\u00fcr alle Menschen auf dieser Welt zu beten, f\u00fcr Missionare und \u00e4hnliche zu beten.<\/p>\n<p>So m\u00f6chten wir dich bitten, Vater, f\u00fcr alle Gemeinden auf dieser Welt hier, die Licht sind an den Orten, in die du sie gestellt hast, die k\u00e4mpfen f\u00fcr die Wahrheit und das Evangelium verk\u00fcndigen. Vater, dass sie doch wachsen m\u00f6gen in der Kenntnis deiner selbst, wachsen m\u00f6gen in der Kenntnis deines Willens, damit sie erf\u00fcllt sein m\u00f6gen, um dir w\u00fcrdig zu wandeln.<\/p>\n<p>Vater, wir staunen dar\u00fcber, mit welchem Anliegen der Apostel Paulus f\u00fcr diese Gemeinde und f\u00fcr die Gemeinden betet. Lasst uns davon lernen, dass auch wir doch beten m\u00f6gen mit Anliegen und mit Hingabe.<\/p>\n<p>Wir bitten dich im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus verherrlicht werden. Die Verse 9 bis 14. Der Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Kolosse, Kapitel 1, Verse 9 bis 14. 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