{"id":2334,"date":"2026-02-16T09:54:59","date_gmt":"2026-02-16T07:54:59","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2334"},"modified":"2026-02-26T12:16:10","modified_gmt":"2026-02-26T10:16:10","slug":"die-erhabenheit-jesu-christi-teil-1","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-erhabenheit-jesu-christi-teil-1\/","title":{"rendered":"Die Erhabenheit Jesu Christi &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>Schlagen wir auf Kolossabrief Kapitel 1 und lesen die Verse 15 bis 20. Kolosserbrief, Kapitel 1, die Verse 15 bis 20. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare. Es seien Throh oder Herrschaften oder Gewalten oder M\u00e4chte. Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen, und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang hat. Denn es gefiel der ganzen F\u00fclle, in ihm zu wohnen und durch ihn alles mit sich zu vers\u00f6hnen, indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes. Durch ihn sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist.<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel. W\u00fcrdig ist dein Sohn. W\u00fcrdig ist er, der ewig, von der ewiglich her von dir hervorgegangen ist. W\u00fcrdig ist er allen Ruhmes, allen Lobpreises, aller Ehre. Jede Autorit\u00e4t und alle Vollmacht besitzt er. Er ist vor allen. \u00dcber allen, und alles, was existiert, besteht durch ihn. Er ist nicht nur Urheber von allem, was geschaffen ist, er ist auch Sinn und Ziel von allem, was existiert. Wir leben und wir atmen f\u00fcr diesen Sohn.<\/p>\n<p>Vater, wir stehen vor solchen Worten. Und wir f\u00fchlen uns\u2014oder ich f\u00fchle mich\u2014unw\u00fcrdig und unf\u00e4hig, diesen Worten \u00fcber deinen Sohn gerecht zu werden: Dar\u00fcber zu predigen und dar\u00fcber zu verk\u00fcndigen, welche Wahrheit \u00fcber die Person deines Sohnes hier ist und hier offenbart ist. Was offenbart wird \u00fcber sein Wesen, \u00fcber seine Position, \u00fcber seine Ehre und seine Vollmacht. Vater, du hast f\u00fcr uns diese Worte niedergeschrieben: Zur Belehrung, zur \u00dcberf\u00fchrung, zur Rechtweisung und zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit auch durch diese Worte jeder Mensch richtig sei, f\u00fcr jedes gute Werk ausger\u00fcstet. Und so kommen wir vor deinen Thron der Gnade und deinen Thron der Liebe und bitten dich in aller Beugung und in aller Demut. Verherrliche dich und verherrliche deinen Sohn durch die Verk\u00fcndigung dieser Worte.<\/p>\n<p>M\u00f6ge Jesus Christus gro\u00df gemacht werden vor unseren Augen. M\u00f6ge er gro\u00df gemacht werden in unseren Herzen. Und m\u00f6gen wir dadurch erbaut werden. Lass uns die Herrlichkeit deines Sohnes in dieser Stunde sehen, sodass wir verwandelt werden von Herrlichkeit zu Herrlichkeit in dasselbe Bild. Ihm zur Erde. Amen.<\/p>\n<p>That\u2019s stuff, Janna. Wie oft hast du dich heute, bevor du hierher gekommen bist, im Spiegel angeschaut? Einmal vielleicht, kurz nachdem du das\u2014bevor du das Haus verlassen hast. Mehrere Male vielleicht, in verschiedenen Spiegeln.<\/p>\n<p>Ob es der Spiegel im Bad, ob es der vielleicht Ganzk\u00f6rperspiegel in der Wohnung, der Spiegel im Aufzug, der Innenspiegel im Auto. Wie oft hast du dich heute angeschaut im Spiegel? Wie oft schaust du dich an einem Tag an? Bis zu zehnmal vielleicht? Okay, vielleicht schaust du\u2014bist du jemand, der dich nichts, der sich nicht so oft im Spiegel anschaut.<\/p>\n<p>Wie oft denkst du dar\u00fcber nach, was andere \u00fcber dich denken? Wie oft erf\u00fcllt es deine Gedanken, was andere Menschen von dir halten? Ob du gut ausschaust, ob du von ihnen ernst und wahrgenommen wirst? Ob sie dich m\u00f6gen oder nicht m\u00f6gen? Ob du beliebt oder nicht unbeliebt bist? Ob sie dich witzig finden oder nicht?<\/p>\n<p>Wie oft denkst du \u00fcber dich selbst nach, \u00fcber deine Vergangenheit, deine Gegenwart, deine Zukunft? Trauer \u00fcber die Vergangenheit, Sorge um die Zukunft? Wie oft denkst du nach \u00fcber deine Bed\u00fcrfnisse, deine N\u00f6te, deine Erfolge und Errungenschaften? Wie oft denkst du nach \u00fcber deine S\u00fcnden und dein Versagen? Wir alle sind davon gepr\u00e4gt, \u00fcber uns selbst nachzudenken, uns selbst anzuschauen, \u00fcber uns selbst zu reflektieren und unsere Gedanken mit uns selbst zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Nicht nur das: Wir leben in einer Generation, in einer Zeit der Technologie, die darauf abgezielt ist, durch Algorithmen und alle m\u00f6glichen Dinge alles so anzupassen, wie wir es m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Auf unsere Geschm\u00e4cke, auf unsere Ziele, auf unsere Vorlieben. So ist es leicht, fixiert zu sein und fasziniert zu sein \u00fcber sich selbst und mit sich selbst besch\u00e4ftigt zu sein.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, ich m\u00f6chte euch heute einladen, dem Rat von Robert Mary McShane zu folgen. Robert Mary McShane, wir kennen ihn durch unseren Leseplan, der gesprochen hat. Im englischen Original hie\u00df es: &#8222;For every look at yourself, take ten looks at Christ.&#8220; F\u00fcr jeden Blick auf dich selbst, wirf zehn Blicke auf Christus.<\/p>\n<p>Wir stehen vor einem Text, der in gewisser Weise einzigartig ist. Fast nirgendswo sonst im Alten, im Neuen Testament, in gewisser Weise in der ganzen Schrift, hat man so eine Darstellung und so einen Abschnitt, der Christus auf diese Weise darstellt. Dieser Text aus Kolosser Kapitel 1 ist in diesem Sinne fast einzigartig.<\/p>\n<p>So, bei einem Text wie heute, lasst uns also die Fixierung und die Faszination von uns selbst ablegen und auf diesen Christus blicken, der uns pr\u00e4sentiert wird in diesem Text in all seiner Erhabenheit. Im Betrachtung dieses Textes werden wir in gewisser Weise zehn Blicke auf Christus werfen, nicht unbedingt zehn an der Zahl, genau, aber wir werden auf jeden Fall einige Blicke auf Christus werfen. Und m\u00f6gen diese Blicke doch \u00fcberragen \u00fcber die Blicke, die wir auf uns selbst werfen, sei es unser Erfolg, sei es unser Versagen. Und der Christus, den wir dort sehen, \u00fcberstrahle unseren Blick auf uns selbst.<\/p>\n<p>Der Titel der heutigen Predigt, und ich kann euch schon sagen, dieser Titel wird nicht heute vollst\u00e4ndig betrachtet werden, ist die Erhabenheit Jesu Christi. Die Erhabenheit Jesu Christi, heute Teil eins.<\/p>\n<p>Dieser besondere Text \u00fcber Jesus: In welchem Zusammenhang befindet er sich hier im Kolosserbrief? Ich glaube, wir haben es mittlerweile wirklich oft geh\u00f6rt, und trotzdem m\u00f6chte ich es kurz wiederholen. Der Hintergrund dieses Briefes des Apostel Paulus an die Gemeinde in Kolosse ist der Bericht, den er von Epaphras \u2013 der aus dieser Gemeinde kommt, wahrscheinlich diese Gemeinde gegr\u00fcndet hat \u2013 eine Reaktion auf diesen Bericht von Epaphras ist.<\/p>\n<p>Dass es sich in Kolosse eine gef\u00e4hrliche Irrlehre einschleicht: ein Mix aus j\u00fcdischer Gesetzlichkeit und heidnischer Philosophie, eine Vorstufe der Gnosis, die sp\u00e4ter im zweiten Jahrhundert wirklich ihre wahre Form gefunden hat. Die letzten Endes sagt, dass Jesus nicht genug ist. Jesus ist nicht genug f\u00fcr Heil und auch nicht Verheiligung.<\/p>\n<p>Man m\u00fcsse j\u00fcdische zeremonielle Gesetze beachten, um gerettet zu werden beziehungsweise um eine h\u00f6here Stufe der Geistlichkeit zu erreichen. Nicht nur das: Heidnischer Philosophie hat sich damit vermischt und eine Vorstellung hervorgebracht, dass man, dass es eben eine Art mystische Geistlichkeit zu erreichen gibt, die erreicht wird durch Visionen, durch Anbetung von Engeln und solchen Dingen.<\/p>\n<p>Diese Irrlehre beinhaltet auch diese Art Dualismus, die sagt: Alles Geistliche ist gut und alles Irdische oder Fleischliche ist per se b\u00f6se. Alle Materie ist s\u00fcndhaft, alles Geistliche ist heilig oder positiv. Und das bedeutete f\u00fcr diese Lehre auch, dass sie einerseits die Gottheit Jesu leugneten. Jesus ist nicht Gott, sondern er ist nur ein h\u00f6heres, ein g\u00f6ttliches Engelswesen, eine herabgestufte Version, viele Ebenen unter dem wahren Gott. Er ist aber auch nicht wahrlich Mensch, denn wenn er Mensch w\u00e4re, dann w\u00e4re er aus Materie bestehend, und weil Materie ja s\u00fcndhaft und b\u00f6se ist, kann er auch nicht wahrer Mensch gewesen sein.<\/p>\n<p>Das ist, wie gesagt, auch diese Vorstufe, die sich dann eben auch in dieser Irrlehre der Gnosis befindet. Die Idee davon ist strikt asketische Lebensweise, zeremonielle Gesetze, um eine h\u00f6here, mystische Form der Geistlichkeit zu erreichen.<\/p>\n<p>Und Paulus von Beginn an in diesem Brief k\u00e4mpft und trotzt dieser Irrlehre. Wir haben gesehen, dass sich Paulus in einem Gebet befindet beziehungsweise in der Beschreibung seines Gebetes befindet f\u00fcr die Kolosser.<\/p>\n<p>In den Versen 3 bis 8 haben wir gesehen, dass er f\u00fcr die Kolosser Gott Dank darbringt, f\u00fcr ihren Glauben, f\u00fcr ihre Liebe, f\u00fcr ihre Hoffnung. Er dankt Gott f\u00fcr die Grundlage, auf der all das basiert, n\u00e4mlich dem Evangelium, das in ihnen wirkt, so wie es auch in der ganzen Welt geschieht.<\/p>\n<p>Dann in den Versen 9 bis 14 haben wir besser gesehen, dass Paulus auch seine F\u00fcrbitte f\u00fcr die Kolosser beschreibt. Seine F\u00fcrbitte zusammengefasst ist, dass die Kolosser des Herrn w\u00fcrdig wandeln. Sie sollen w\u00fcrdig ihres glorreichen Herrnens wandeln. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie erf\u00fcllt sein, kontrolliert sein, gedr\u00e4ngt sein in der Erkenntnis seines Willens.<\/p>\n<p>Und in ihrem w\u00fcrdigen Wandel sollen sie Gott, dem Vater, danksagend wandeln, der sie gerettet hat. Der sie versetzt hat, der ihnen einen Anteil am Erbe der Heiligen geschenkt hat, und der sie versetzt hat aus dem Reich der Finsternis, aus dem Reich Satans und der S\u00fcnde, und sie versetzt hat in das Reich des Sohnes seiner Liebe: in das Reich Jesu Christi.<\/p>\n<p>Und wenn wir jetzt zum Vers 15 kommen, befindet sich Paulus theoretisch gesehen noch in diesem Gebet, noch in dieser Beschreibung, wie der Vater uns gerettet hat und wof\u00fcr wir dankbar sein sollen. Und in diesem Gebet, in diesem Verlauf, macht er jetzt einen Exkurs innerhalb seines Gebets, um die Kolosser \u00fcber die Person Jesu zu belehren. Wer dieser Jesus ist, in dem sie Erl\u00f6sung, die Vergebung ihrer S\u00fcnden haben? Wer ist dieser Sohn seiner Liebe, der Sohn der Liebe des Vaters, in dessen Reich sie versetzt worden sind?<\/p>\n<p>Also es ist quasi, und wir werden es sp\u00e4ter sehen, wenn wir Vers 20 und 21 weiter anschauen, dass es quasi weiter darum geht, wof\u00fcr Sie dankbar sein sollen, f\u00fcr die eine weitere Beschreibung der Erl\u00f6sung ist, aber eben in diesem Gebet er jetzt einen kurzen Exkurs macht \u00fcber die Person Jesu Christi und wer er ist.<\/p>\n<p>Und in diesem Abschnitt werden wir mehrere Aspekte der Erhabenheit Jesu erkennen. Und heute werden wir beginnen, lediglich beginnen mit den ersten zwei Aspekten der Erhabenheit Jesu Christi. Die ersten zwei Aspekte der Erhabenheit Jesu Christi. Und das erste ist sein Gottesbildsein. Erstens: Sein Gottesbildsein. Zweitens: Seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Zweitens: Seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Also erstens: Sein Gottesbildsein. Ja, also ich habe es aufgeschrieben mit &#8222;Sein Gottesbild-sein&#8220;. Zweitens: Seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Diese Aspekte werden wir beginnen, heute zu sehen. Lasst uns beginnen mit erstens: Sein Gottesbildsein. Sein Gottesbildsein. Vers 15: &#8222;Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung.&#8220; Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes.<\/p>\n<p>Wer ist dieser Er, von dem in Vers 15 hier die Rede ist? Das &#8222;Er&#8220; in diesem Vers ist im Original, im Griechischen, nicht das Pronomen &#8222;er&#8220;, sondern es ist das Relativpronomen eigentlich: der. Also es ist eine Fortsetzung von Vers 14, wo in Vers 14 hei\u00dft: &#8222;In ihm haben wir die Erl\u00f6sung, die Vergebung der S\u00fcnden.&#8220; Der das Bild des unsichtbaren Gottes ist. Also es ist eine Fortsetzung von Vers 14, ein Relativsatz, der quasi den n\u00e4her beschreibt, indem wir die Erl\u00f6sung haben. Wer ist dieser &#8222;in ihm&#8220;, der in Vers 14 gesagt wird? Es ist Jesus Christus, beziehungsweise wenn wir den Wortlaut von Vers 13 nehmen, es ist der Sohn seiner Liebe. Es ist der Sohn der Liebe des Vaters oder der vom Vater geliebte Sohn. Das ist dieser Er, von dem in Vers 15 die Rede ist.<\/p>\n<p>Was in Vers 15 beginnt, ist dieser quasi dieser Relativsatz, der diesen Sohn seiner Liebe n\u00e4her beschreibt, detaillierter betrachtet. Den, indem wir die Erl\u00f6sung haben, die Vergebung unserer S\u00fcnden, wird ab Vers 15 n\u00e4her und detaillierter betrachtet. Dieser Jesus Christus, dieser Sohn der Liebe des Vaters, ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Das Wort Bild, das hier verwendet wird, im Griechischen ist es das &#8222;Eikon&#8220;. Wenn ihr das h\u00f6rt, denkt ihr vielleicht an das englische Wort &#8222;Icon&#8220;.<\/p>\n<p>Oder im Deutschen das \u00c4quivalent, mehr oder weniger, w\u00e4re &#8222;Ikone&#8220;, auch wenn es nicht unbedingt genauso verwendet wird. &#8222;Ikone&#8220; beschreibt teilweise wortw\u00f6rtlich ein Bild von etwas, eine Repr\u00e4sentation bzw. eine Abbildung von etwas. Das Wort Bildeicon beschreibt ein Bild, eine Repr\u00e4sentation, eine Abbildung von einer Sache.<\/p>\n<p>Ich glaube, das Einfachste, um sich das vielleicht deutlich zu machen, ist, wo das Wort in den Evangelien vorkommt: Lukas Kapitel 20, Vers 24. Dort geht es um die Frage \u2013 da fragen die Pharis\u00e4er und Herodianer Jesus \u2013, ob man dem Kaiser Steuer zahlen darf. Dann in Lukas 20, 24 hei\u00dft es. Sagt Jesus: &#8222;Zeigt mir einen Denar. Wessen Bild&#8220; \u2013 und das ist das Wort hier &#8218;Icon&#8216; \u2013 &#8222;Wessen Bild und Aufschrift hatte er?&#8220; Sie aber antworteten und sprachen: &#8222;Des Kaisers.&#8220;<\/p>\n<p>Also, das r\u00f6mische Geld, die r\u00f6mische W\u00e4hrung, zum Beispiel in der Form eines Denars, hatte das Bild des Kaisers auf der M\u00fcnze. Damals war der Kaiser Tiberius auf den r\u00f6mischen M\u00fcnzen bzw. auf dem r\u00f6mischen Geld vorzufinden: Ein Bild von ihm, ein Abbild von ihm, eine Repr\u00e4sentation des Kaisers Tiberius. Wie die r\u00f6mischen M\u00fcnzen damals aussahen: Da war ein Bild oder beziehungsweise eine Abbildung des Kaisers auf der M\u00fcnze zu finden. Also, so wird das Wort zum Beispiel im Neuen Testament verwendet.<\/p>\n<p>Und hier ist also die Rede dann davon, dass Jesus die Abbildung und Repr\u00e4sentation Gottes ist, und zwar des unsichtbaren Gottes. Jesus ist also das Bild, die Abbildung, die Repr\u00e4sentation von dem unsichtbaren Gott. Das wird genauso genannt, zum Beispiel in 2. Korinther Kapitel 4, Vers 4, wo es hei\u00dft: &#8222;Den Ungl\u00e4ubigen, bei denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen.&#8220;<\/p>\n<p>2. Korinther Kapitel 4, Vers 4. Paulus redet davon, wie der Teufel den Sinn der Ungl\u00e4ubigen verblendet, damit sie das Licht des Evangeliums nicht sehen von der Herrlichkeit des Herrn, des Christus. Und Christus wird beschrieben, als der Gottesbild ist. Der der das Abbild von Gott ist, Gottes Repr\u00e4sentation.<\/p>\n<p>In Hebr\u00e4er Kapitel 1, Vers 3 wird das auch n\u00e4her beschrieben, wo wir diese Idee des Bildes, in Bezug auf Jesus, noch etwas n\u00e4her beschrieben finden. Hebr\u00e4er Kapitel 1, Vers 3: &#8222;Er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht tr\u00e4gt, Hat sich, nachdem er die Reinigung von den S\u00fcnden bewirkt hat, zu Rechten der Majest\u00e4t in der H\u00f6he gesetzt.&#8220;<\/p>\n<p>Seht ihr die Idee des Bildes, wie sie hier in Hebr\u00e4er 1, 3 etwas n\u00e4her beschrieben wird? Jesus ist die Ausstrahlung der Herrlichkeit Gottes. Er ist der Abdruck seines Wesens. Jesus ist also die exakte Repr\u00e4sentation von Gott. Er ist wesensgleich mit Gott. Er ist die exakte Upbilding des unsichtbaren Gottes, die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit, the abdruck seines Wesens. Ausstrahlung seiner Herrlichkeit, Abdruck seines Wesens: Das alles beschreibt uns n\u00e4her, was es bedeutet, dass Jesus das Bild des unsichtbaren Gottes ist.<\/p>\n<p>Ambrosius von Mailand, ein Bischof aus dem 4. Jahrhundert, hat Folgendes gesagt: &#8222;So wie der Abdruck des Siegels auf dem Wachs das Ebenbild des Siegels selbst ist, so ist Christus das Ebenbild, die vollkommene Darstellung Gottes.&#8220; Ja, also wenn ihr euch die Siegel aus der alten Zeit vorstellt, wo das Siegel mit dem Wachs aufgedr\u00fcckt, aufgestempelt wird. Die Form, in die das Wachs gepresst wird, der fl\u00fcssige Wachs, ist die exakte Repr\u00e4sentation, die vollkommene Abbildung vom Original, von diesem Stempel sozusagen. Und so ist Jesus die vollkommene Darstellung Gottes.<\/p>\n<p>Um vielleicht den Vergleich zu ziehen, was nicht ein Bild ist: Hebr\u00e4er Kapitel 10, Vers 1. Hebr\u00e4er Kapitel 10, Vers 1: &#8222;Denn da das Gesetz einen Schatten der zuk\u00fcnftigen G\u00fcter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es niemals mit denselben Schlachtopfern, die sie allj\u00e4hrlich dabringen, die den Zunahenden f\u00fcr immer vollkommen machen.&#8220;<\/p>\n<p>Versteht ihr? Also, hier in Hebr\u00e4er ein ganzer Kontext, but here gets darum that the Gesetz, also der alte Bund, ein Schatten zu k\u00fcnftige Dinge ist, and not the Ding selbst hat. Also, das Gesetz, der alte Bund, ist nicht die exakte Darstellung und die vollkommene Abbildung der zuk\u00fcnftigen Dinge. Sie sind ein Schatten. Also, sie sind eine Repr\u00e4sentation geringerer Qualit\u00e4t, weniger exakt, und deswegen werden sie Schatten genannt, and gegen\u00fcbergestellt zu einem Ebenbild. Also, ein Ebenbild, das w\u00e4re die exakte Repr\u00e4sentation. Das Ebenbild w\u00e4re die vollkommene Darstellung dieser Sache, but ein Schatten ist es eben nicht.<\/p>\n<p>Um es anders zu sagen, Jesus ist kein Schatten. Jesus ist das Bild, ist das Ebenbild, die vollkommene Abbildung des unsichtbaren Gottes. John Eadie, ein schottischer Theologe aus dem 19. Jahrhundert, hat das folgenderma\u00dfen gesagt: &#8222;Christus ist das Bild Gottes. Kein Merkmal fehlt, keines ist fehl am Platz, keines ist in seiner Vollkommenheit beeintr\u00e4chtigt oder in seinem Glanz getr\u00fcbt.&#8220; Christus ist das vollkommene Bild Gottes. Ohne Schaden, ohne Makel, ohne dass irgendetwas beeintr\u00e4chtigt ist oder etwas an seinem Glanz fehlen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der Bezug zum unsichtbaren Gott, weil das ist ja Christus \u2013 er ist das Bild des unsichtbaren Gottes \u2013 richtet unsere Aufmerksamkeit auf den Aspekt der Offenbarung. Denn wir sehen hier Bild und unsichtbar ja gegen\u00fcbergestellt. Paulus h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen, &#8222;Er ist das Bild Gottes.&#8220; Nein, er ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Also, wir haben auf der einen Seite Gott, der unsichtbar ist. Dann haben wir Christus, der die exakte Abbildung dieses unsichtbaren Gottes ist. Also, die Gegen\u00fcberstellung ist hier quasi: Jesus ist die Abbildung, die Repr\u00e4sentation, die den unsichtbaren Gott sichtbar macht, offenbart.<\/p>\n<p>Denn Gott ist unsichtbar. Gott ist unsichtbarer Geist. Einige Verse \u2013 ihr m\u00fcsst sie nicht aufschlagen, sondern h\u00f6rt hier gerne zu. Johannes 1,18: &#8222;Niemand hat Gott jemals gesehen.&#8220; Johannes 6, Vers 46, also Johannes 1,18, Johannes 6, 46: &#8222;Nicht, dass jemand den Vater gesehen hat.&#8220; 1. Timotheus 1,17: &#8222;Dem K\u00f6nig der Zeitalter, aber dem Unverg\u00e4nglichen, Unsichtbaren, alleinigen Gott sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.&#8220; 1. Timotheus 1,17.<\/p>\n<p>1. Timotheus 6, 15 bis 16. 1. Timothe Plus Kapitel 6, 15 bis 16: &#8222;Die wird zu seiner Zeit der selige und alleinige Machthaber zeigen, der K\u00f6nig der K\u00f6nige und Herr der Herren, der allein Unsterblichkeit hat und ein unzug\u00e4ngliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. Dem sei Ehre und ewig Macht. Amen.&#8220; Gott ist unsichtbarer Geist. Er wohnt in einem unzug\u00e4nglichen Licht. Kein Mensch hat ihn gesehen, und ein Mensch kann ihn auch nicht sehen. Hebr\u00e4er Kapitel 11, 27 wird von Mose gesagt: &#8222;Durch Glauben verlie\u00df er \u00c4gypten und f\u00fcrchtete die Wut des K\u00f6nigs nicht, denn er hielt standhaft aus, als s\u00e4he er den Unsichtbaren.&#8220; Fast schon wie ein Titel Gottes, wird hier Gott beschrieben als der Unsichtbare. Erster Johannes vier, Vers zw\u00f6lf: &#8222;Niemand hat Gott jemals gesehen.&#8220; Gott ist also unsichtbar. Das ist eine Eigenschaft Gottes. Er ist unsichtbarer Geist.<\/p>\n<p>Wenn also Jesus das Bild The former up and the exact representation that these are, then better that he is, that this God is in given unzugang is zug\u00e4nglich macht, diesen unsichtbaren Gott sichtbar macht.<\/p>\n<p>Wir haben es heute in einem der neuen Lieder gesungen. Dieses erste Lied, &#8222;Du gro\u00dfer Gott,&#8220; einer meiner Lieblingslieder, das so viel Lehre eigentlich beinhaltet. Er offenbart sich in der Sch\u00f6pfung in den ersten beiden Strophen. Und wenn ich Jesus sehe, auf der Erde wandeln. Christus offenbart den unsichtbaren Gott. Christus macht den, der unzug\u00e4nglich ist, zug\u00e4nglich. Den, der unsichtbar ist, er macht ihn sichtbar. Wir k\u00f6nnen zur\u00fcck an den DNA denken oder an den Kaiser. Nicht jeder x-beliebige Mensch kann einfach beim Kaiser auftauchen und den Kaiser sehen. Ja, man braucht eine Audienz, und nat\u00fcrlich kriegt diese nicht jeder.<\/p>\n<p>Aber jeder kann das Bild des Kaisers auf dem Geld sehen, auf der M\u00fcnze sehen. So ist Gott in seiner Unzug\u00e4nglichkeit, in seiner Unsichtbarkeit. Nicht zug\u00e4nglich f\u00fcr Menschen, aber Christus, der das Bild dieses unsichtbaren Gottes ist, macht ihm zug\u00e4nglich. Er ist der Abdruck seines Wesens, die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit, sodass Philippus gesagt hat: &#8222;Zeige uns den Vater.&#8220; Jesus sagt: &#8222;Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.&#8220;<\/p>\n<p>Nicht, weil Jesus und der Vater die exakt selbe Person sind. Der Vater und Sohn \u2013 Jesus ist nicht der Vater \u2013 sie sind zwei unterscheidbare Personen. Aber der Sohn ist wesensgleich mit dem Vater. Und wer den Sohn also gesehen hat, wer diese exakte, diese perfekte Abbildung des Vaters, des Gottes im Sohn gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Ihm fehlt nichts. Jesus fehlt nichts, dass er den Vater nicht repr\u00e4sentieren k\u00f6nnte. Jesus hat keinen Mangel, wie wir es vorhin im Zitat geh\u00f6rt haben, sein Glanz ist nicht getr\u00fcbt. Dieser Abdruck ist die vollkommene Repr\u00e4sentation des unsichtbaren Gottes, der Herrlichkeit und des Wesens des Vaters. Deswegen: Wer den Sohn gesehen hat, wer Jesus sieht, hat den Vater gesehen.<\/p>\n<p>Deswegen, ich habe viele Verse, Freunde, gelesen, ihr habt vielleicht gemerkt, ich habe nur den ersten Teil dieser Verse gelesen, denn in Johannes 1, Vers 18 hei\u00dft es: &#8222;Niemand hat Gott jemals gesehen.&#8220; Ja, aber danach hei\u00dft es: &#8222;Der einzig geborene Sohn, der in des Vaters Scho\u00dfe ist, der hat ihn bekannt gemacht.&#8220; Johannes 6, Vers 46 habe ich vorhin gelesen. &#8222;Nicht, dass jemand den Vater gesehen h\u00e4tte.&#8220; Aber dann geht es weiter: &#8222;Au\u00dfer dem, der von Gott ist. Dieser hat den Vater gesehen.&#8220; Was f\u00fcr ein Privileg! Ist uns bewusst, liebe Geschwister, dass Gott so heilig, so erhaben ist? Er bewohnt ein unzug\u00e4ngliches Licht. Wir k\u00f6nnten nichts \u00fcber diesen Gott wissen, wenn er sich nicht offenbaren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Und ja, wir k\u00f6nnten etwas durch die Sch\u00f6pfung wissen. Wir wissen durch unser Gewissen, dass es ein Gesetz gibt und dass Gott, that is a gets rich and falsch. Aber Jesus Christus, er ist die vollkommene Darstellung. Er ist die exakte Repr\u00e4sentation. Er macht zug\u00e4nglich, was f\u00fcr uns Menschen absolut unzug\u00e4nglich gewesen w\u00e4re. Wie gro\u00df ist dieser Jesus? Wie erhaben ist er? Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er macht sichtbar, was unsichtbar w\u00e4re. Er macht offenbar, was verborgen ist. Er bringt Licht, wo eigentlich nur Dunkelheit gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Und besonders als Mensch auf dieser Erde hat Jesus den Vater auf vollkommene Weise repr\u00e4sentiert. Die Idee des Bildes, liebe Geschwister, wir haben uns quasi den neutestamentlichen lexikalischen Begriff angeschaut. Aber wir m\u00fcssen dieses Wort nat\u00fcrlich auch biblisch betrachten. Wie wird es denn biblisch verwendet und was hat es biblisch zu bedeuten? Und es ist unm\u00f6glich, dieses Wort nicht, wenn es so in Bezug auf Jesus verwendet wird, darin zu vergleichen, dass n\u00e4mlich dieser Jesus darin triumphiert hat, worin der erste Adam, der im Bilde Gottes geschaffen wurde, gescheitert ist.<\/p>\n<p>Adam und Eva wurden im Bilde Gottes geschaffen. Und wenn wir Adam als Repr\u00e4sentant herausnehmen, als im Bilde Gottes geschaffen, um genau das zu tun: um Gott auf der Erde zu repr\u00e4sentieren, so \u00fcber die Erde zu herrschen, wie Gott \u00fcber alles herrscht, die Erde zu f\u00fcllen mit vielen Bildern Gottes, Abbildern und Repr\u00e4sentationen Gottes, damit wir \u00fcber die Erde herrschen, so wie Gott herrscht. Diese Herrschaft des Menschen und die Herrschaft Adams sollte auf diesen Gott hinweisen als Repr\u00e4sentant. Aber er hat versagt in seiner S\u00fcnde. Aber dieser Jesus, er hat darin triumphiert. Er war die vollkommene Abbildung, der perfekte Repr\u00e4sentant Gottes. Das wahre Bild, oder nicht das wahre Bild, sondern das vollkommene Bild dieses unsichtbaren Gottes.<\/p>\n<p>Aber ich m\u00f6chte auch euch davor warnen, das Bild sein Jesu nicht nur auf seine Menschwerdung zu beschr\u00e4nken. Wenn wir \u00fcber Offenbarung und Jesus auf Erden und wie er Gott repr\u00e4sentiert hat, denken, denken wir schnell an den Menschen Jesus auf der Erde.<\/p>\n<p>Ja, so wie zum Beispiel auch im Lied, dass ja die Jesu Wandel auf Erden und sein Tod am Kreuz betont wird oder beschrieben wird.<\/p>\n<p>Aber es ist wichtig hier zu beachten: Hier hei\u00dft das nicht, er wurde das Bild des unsichtbaren Gottes, als er Mensch geworden ist, sondern ER IST. ER IST. Er ist die exakte Repr\u00e4sentation des unsichtbaren Gottes, wesensgleich mit dem Vater, seit Ewigkeit her und bis in alle Ewigkeit. Er ist diese Repr\u00e4sentation, er ist das Bild. Dieses Pr\u00e4senz zieht sich durch alle Zeit hindurch. Er ist nicht nur, nicht erst als er Mensch geworden ist, Bild des unsichtbaren Gottes geworden, sondern bereits als ewiger Sohn ist er das Bild des unsichtbaren Gottes.<\/p>\n<p>Denn, wie gesagt, die Idee des Bildes hat auch einen alttestamentlichen Bezug. Wir haben bereits gesehen, in der Sch\u00f6pfung, dass der Mensch im Bilde Gottes geschaffen worden ist, aber als Repr\u00e4sentant. Aber die Idee von Bild hat auch die Idee, ist eng mit Sohnschaft verbunden.<\/p>\n<p>Denn wir sehen ja, im Stammbaum Jesu wird in Lukas 3 zum Beispiel, dieser Stammbaum, der quasi Marias Stammbaum folgt, wird ja immer zur\u00fcck von Josef, quasi die Generationen, zur\u00fcck bis Adam, wird die Generation gegangen. Und dann jeder der Sohn des Noahs, und so weiter, und so weiter. Und dann hei\u00dft es, dass Adams. Des Gottes. Adam, der im Bild, Bilde Gottes geschaffen worden ist, wird pr\u00e4sentiert wie ein Sohn Gottes, weil er ja im Bilde Gottes geschaffen worden ist.<\/p>\n<p>Und wir sehen auch im Alten Testament, 1. Mose Kapitel 5, Verse 1 und 3: So wie Adam im Bilde Gottes war, so ist der Sohn Adams im Bilde Adams? Also Genesis 5, 1 und 3. Hei\u00dft es: Dies ist das Buch der Generationenfolge Adams. An dem Tag, als Gott Adam schuf, machte er ihn Gott \u00e4hnlich. Ja, also im Bilde Gottes wurde Adam geschaffen. Dann in Vers 3: Und Adam lebte 130 Jahre und zeugte einen Sohn, ihm \u00e4hnlich, nach seinem Bild, und gab ihm den Namen Seth.<\/p>\n<p>Also die Idee des Bildes hat auch, wenn wir den alttestamentlichen Bezug herstellen, auch die Idee von Sohnschaft. N\u00e4mlich, dass der Vater und diesen Sohn dieselbe Natur teilen. So wie Adam die Natur eines Menschen hat, so hat so Seth, der in seinem Bild ist, ist ihm \u00e4hnlich, ist auch menschlicher Natur.<\/p>\n<p>Ja, wir haben Elias in unserer Gemeinde, er ist das Bild von Philippe, kann man sagen. Er ist ein Abbild, eine Repr\u00e4sentation von Philippe. Er teilt dieselbe Natur wie Philippe. Sie sind nicht dieselbe Person, sie sind zwei unterscheidbare Personen, aber sie teilen dieselbe Natur. Sie sind wesensgleich, in dem Sinne, in ihrer Menschheit.<\/p>\n<p>So ist also Jesus, wenn wir von seinem Bildsein reden, nicht nur als Mensch und in seiner Inkarnation das Bild des unsichtbaren Gottes, sondern als Sohn ist er, der von Ewigkeit her vom Vater ausgegangen ist. Ist er das Bild und die exakte Abbildung des Wesens des Vaters? Als ewiger Sohn ist er das bereits. Denn und weil er in seiner ewigen Natur als Sohn die exakt wesensgleich mit dem Vater ist, ist er auch in seiner Menschwerdung die vollkommene Offenbarung Gottes.<\/p>\n<p>Von der Ewigkeit her war er bereits dieses Bild des unsichtbaren Gottes, weil er vom Vater ewiglich ausgegangen ist. Er ist der Sohn innerhalb der Dreieinigkeit, der wesensgleich ist mit dem Vater, der dieselbe Natur teilt wie der Vater. Und weil er eben von der Ewigkeit her schon diese exakte Repr\u00e4sentation des Vaters ist, hat er es auch in seiner Menschwerdung vollkommen dargestellt.<\/p>\n<p>Jesus ist also ewiglich schon das Bild des unsichtbaren Gottes, bevor er den Namen Jesus trug als der ewige Sohn. Und in seiner Menschwerdung hat er ihn auch uns offenbart und uns zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n<p>Dieser ewige Sohn, der in der Gemeinschaft mit Vater und Geist in vollkommener Harmonie und Liebe, in aller Genugsamkeit existiert hat, er, der schon von Ewigkeit her die Ausstrahlung und der Abdruck seiner Herrlichkeit und seines Wesens ist, ist Mensch geworden. Und in seiner Menschheit hat er dann auch uns die exakte Ausstrahlung und den Abdruck des Wesens Gottes offenbart und pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Das ist dieser Jesus. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, von Ewigkeit her und in seiner Menschwerdung.<\/p>\n<p>Kommen wir zu zweitens: Seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Die zweite Bezeichnung hier \u2013 die erste war ein Bild des unsichtbaren Gottes \u2013 die zweite Bezeichnung hier f\u00fcr Jesus ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Und die Beschreibung der erstgeborenen aller Sch\u00f6pfung zieht sich bis in Vers 17. Also es beginnt hier im B-Teil von Vers 15 und dann Vers 16 und 17. Da geht es weiter um genau diese Beschreibung. Sie wird nun n\u00e4her und detaillierter begr\u00fcndet, erl\u00e4utert und dargestellt.<\/p>\n<p>Wir lesen diese Bezeichnung und viele von euch, die vielleicht auch schon diese Gespr\u00e4che und Diskussionen gef\u00fchrt haben, ich habe sicherlich. Wir Zeugen Jehovas, mit Muslimen und \u00c4hnlichen schon diese Gespr\u00e4che gef\u00fchrt. Viele verwenden diese Bezeichnung, &#8222;der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung&#8220;, um zu demonstrieren oder zu behaupten, dass Jesus lediglich ein geschaffenes Wesen ist. Er ist halt der Erste that geschaffen worden. Jesus ist ein geschaffenes Wesen, er ist halt nur der Erste, der geschaffen wurde und \u00fcber alles gesetzt wurde, aber er ist der Erstgeborene der Sch\u00f6pfung. Das ist etwas, was, wie gesagt, heute zum Beispiel Zeugen Jehovas so ein Vers daf\u00fcr verwenden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Aber das ist auch schon seit jeher eine Irrlehre, die zum Beispiel auch Arius im 4. Jahrhundert verbreitet hat, um zu beweisen, dass Jesus ein geschaffenes Wesen ist. Arius im 4. Jahrhundert, und auf seine, auf diesen Arianismus, auf diese Irrlehre hin, ist ja dann das Konzilium von Ninzea hat stattgefunden und wurde dann das Bekenntnis von Nicea erstellt, um eben Arius und seine Lehre, der Arianismus, zu verurteilen und darauf zu antworten.<\/p>\n<p>In dieser falschen Auslegung wird quasi gesagt: Der Erstgeborene einer Familie ist halt der \u00e4lteste Sohn, das erste Kind von den gezeugten Kindern. Und so ist Jesus, also der Erstgeborene der Sch\u00f6pfung, das hei\u00dft, er ist einfach der Erste, chronologisch der Erste, der geschaffen wurde. Deswegen ist Jesus nicht Gott, sondern nicht Sch\u00f6pfer, sondern Gesch\u00f6pf.<\/p>\n<p>Und das Wort in der Bibel wird teilweise auch so verwendet, um einfach den Erstgeborenen zu beschreiben. Zum Beispiel Jesus in seiner Menschwerdung wird der erstgeborene Sohn von Maria genannt. Lukas 2, Vers 7: &#8222;Und sie gab ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum f\u00fcr sie war.&#8220; Jesus war der Erstgeborene von Maria. Er war ihr erstes Kind, er war der \u00e4lteste. Er war der Erstgeborene.<\/p>\n<p>Nach dieser Irrlehre sei also Jesus das erste geschaffene Wesen, und danach kam halt der Rest. Das Bekenntnis von Nicea beschreibt diese Position von Arius, beziehungsweise dem Arianismus. Er, im Sinne von Jesus: &#8222;Es gab eine Zeit, da er nicht war.&#8220; Also es gab also eine Zeit, wo Jesus nicht existiert hat, nicht war. Und dann gab es eine Zeit, wo er war. &#8222;Er war nicht, bevor er gezeugt wurde.&#8220; Also er war nicht, er hat nicht existiert, bevor er gezeugt wurde, bis er also in Existenz gerufen wurde.<\/p>\n<p>Und Arius, oder eine andere Form dieser Beschreibung dieser Position, ist: &#8222;Er sei aus dem Nicht-Seienden geworden.&#8220; Er sei aus dem Nicht-Seienden, also er war nicht, er existierte nicht. Und aus der Nichtexistenz ist er zur Existenz geworden, ist er geworden.<\/p>\n<p>Und das Konzil von Nicea verdammte diese Position als Irrlehre und verdammte sie, also belegte sie mit diesem Anathema, was ja quasi die Verdammnis bedeutet. Diese Interpretation \u2013 Jesus als Erstgeborenen aller Sch\u00f6pfung \u2013 ja, Erstgeborene ist das erste Kind, beziehungsweise der erste, die erste chronologisch Erste dieser Sache. Deswegen, wenn Jesus der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist, ist er die erste Sch\u00f6pfung, also ist er ein geschaffenes Wesen und nicht Gott. Diese Interpretation ist falsch und wir werden sehen, wieso.<\/p>\n<p>Erstlich, Paulus w\u00fcrde sich selbst widersprechen. Er redete gerade davon, dass Jesus das Bild Gottes ist, und wir haben gesehen, was das bedeutet: die exakte Repr\u00e4sentation von Gott, wesensgleich mit ihm, die vollkommene Darstellung von Gott. Und damit einfach sagt er, dass er Gott selbst ist. Also das w\u00e4re in sich ein Widerspruch. Sp\u00e4ter hier in Vers 19 sagt er: \u201eDer ganzen F\u00fclle gefiel es, in ihm zu wohnen.\u201c In Kapitel 2, Vers 9 wird das weiter erkl\u00e4rt, denn in ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit, leibhaftig. Also Paulus sagt hier ganz deutlich, ein paar Verse sp\u00e4ter, dass Jesus die F\u00fclle der Gottheit besitzt, also vollkommene Gottheit hat. Also er redet hier nicht davon, dass Jesus einfach nur irgendein Engelswesen w\u00e4re oder ein geschaffenes Wesen w\u00e4re, sondern dass er die F\u00fclle Gottes besitzt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem: Das ganze Ziel vom Kolossabrief ist ja, den Irrlehrern zu widersprechen, die sagen, Jesus sei nur ein Engelswesen. Das hei\u00dft, wenn Paulus hier damit sagt, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung, damit will er eigentlich sagen, dass Jesus geschaffen, ein geschaffenes Wesen ist, dann w\u00fcrde er den Irrlehrern ja recht geben und ihnen \u00fcberhaupt nicht widersprechen. Aber nat\u00fcrlich, das sind so diese einfachen beziehungsweise oberfl\u00e4chlichen Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Der wahre Grund oder der tiefere Grund, wieso diese Interpretation falsch ist, ist einem in dem falschen Verst\u00e4ndnis des Wortes Erstgeborene. Diese Interpretation ist falsch und vor allem kurzsichtig. Denn Erstgeborener kann die chronologische Reihenfolge bedeuten, der Erste einer Sache zu sein, von Kindern zum Beispiel. Aber wenn man das Wort eben biblisch betrachtet, bedeutet es sehr viel mehr, als nur chronologisch das erste Kind beziehungsweise das erste einer Sache zu sein.<\/p>\n<p>Der Erstgeborene steht f\u00fcr den, der die h\u00f6chste Autorit\u00e4t und den gr\u00f6\u00dften Anspruch auf das Erbe hat. Daf\u00fcr steht der Erstgeborene im biblischen Zusammenhang und im alttestamentlichen Zusammenhang. 5. Mose, Kapitel 21, Vers 17: Dass man dem Erstgeborenen, dass man ihm zwei Teile von allen gibt, was sich bei ihm befindet. Denn er ist der Erstling seiner Kraft, ihm geh\u00f6rt das Recht der Erstgeburt. Das ist der Erstgeborene, 5. Mose 21, Vers 17. Ihm wird der doppelte Anteil. Also alle Kinder kriegen einen Anteil, der Erstgeborene kriegt den zweiten Anteil. Es ist sein Recht. Wieso streitet, wieso Stiehl Jakob Esau das Erstgeburtsrecht? Weil es etwas zu bedeuten hatte. Es gab ihm Autorit\u00e4t, es gab ihm Anrecht und Anteil, auf besondere Weise auf das Erbe.<\/p>\n<p>Und dieser Erstgeborene ist biblisch sogar manchmal eben nicht, ist nicht immer der chronologisch Erstgeborene. Ironischerweise ist es oft. Das ist manchmal sogar das Gegenteil. Was meine ich damit? Wir finden in der Bibel stattdessen, dass Gott den zum Erstgeborenen ernennt beziehungsweise den zum Erstgeborenen erw\u00e4hlt, der ist chronologisch \u00fcberhaupt gar nicht. We sehen in der Bibel, Erstgeborener verwendet in einer Art Ernennung und Bestimmung Gottes, die unabh\u00e4ngig von dieser chronologischen Sichtweise ist. Was meine ich damit?<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, dass das Wort Bild diesen alttestamentlichen Bezug hat, in Bezug auf die Sch\u00f6pfung, in Bezug auf Sohnschaft, und die Bedeutung vertieft. So handelt es sich auch bei dem Wort Erstgeborener um ein Wort, dessen Bedeutung durch die biblische beziehungsweise genauer gesagt durch die alttestamentliche Verwendung eine weitere Tiefe erh\u00e4lt. Zum Beispiel, 2. Mose 4, 22. 2. Mose 4, 22: Mose soll zum Pharao sagen: \u201eSo spricht der Herr: Mein erstgeborener Sohn ist Israel.\u201c Was ist hiermit gemeint? Israel war nicht chronologisch das erste Volk, das existiert hat. Bereits in Genesis 11, bevor Abraham \u00fcberhaupt ausgesondert wurde, gab es das Volk der Chalde\u00e4er, zumindest namentlich genannt. Und es gab nat\u00fcrlich auch mehr. Abraham wurde erst in Kapitel 12 ausgesondert, und der Dame Israel tauchte erst viel sp\u00e4ter auf, als Jakobs Name ge\u00e4ndert worden ist. Gut, dass wir im Leseplan alle diese Dinge gelesen haben, so sind sie sicherlich frisch im Kopf bei euch.<\/p>\n<p>Und bis Jakob wirklich als Volk genannt werden k\u00f6nnte, da k\u00f6nnte man auch nat\u00fcrlich sagen, dass noch mehr Zeit vergangen ist. Auch ist Israel nicht ein erstgeborener Sohn in dem Sinne, dass Gott viele andere V\u00f6lker als S\u00f6hne sich irgendwie Er hatte dann keinen Zweitgeborenen oder keinen zweiten Sohn. Nein, was bedeutet das, wenn Gott sagt: &#8222;Mein erstgeborener Sohn ist Israel&#8220;? Gott hat unter allen V\u00f6lkern dieses Volk als seinen Erstgeborenen ernannt. Und gibt ihm damit vor allen anderen V\u00f6lkern Recht und Anteil auf Segen, auf Verhei\u00dfung, auf die Offenbarung Gottes. Letztendlich gibt er Israel den vorrangigen Anteil. Gott hat sich diesen Volk auserkoren, den h\u00f6chsten Anteil zu haben an Gott, so that Israel, ja, durch Israel, ja, die Nationen kennenlernen k\u00f6nnen und Gott offenbart wird. Israel hatte diese besondere Stellung, und in diesem Sinne war Israel der erstgeborene Sohn Gottes.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel, und das macht das sehr deutlich: Jeremia Kapitel 31, Vers 9. Jeremia Kapitel 31, Vers 9: &#8222;Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen f\u00fchre ich sie. Ich bringe sie zu Wasserbechen auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht st\u00fcrzen. Denn ich bin Israel zum Vater geworden und Ephraim ist mein Erstgeboren.&#8220; Und liebe Geschwister, ich finde es unheimlich witzig. Ephraim wird hier als Erstgeborener bezeichnet. Ephraim war alles andere als ein Erstgeborener. Erst einmal war Ephraim ein Sohn Josefs, nicht Jakobs. Also er war sogar eine Generation versetzt als die Kinder Jakobs und die anderen St\u00e4mme Israels. Selbst wenn wir sagen: &#8222;Okay, aber weil Jakob darum gebeten hat,&#8220; und wie gesagt, wir befinden uns gerade in diesen Kapiteln, am Ende von Genesis, \u00e4hm, in unseren Lesungen \u2013 selbst wenn ihr sagt: &#8222;Okay, Jakob hat um Ephraim und Manasseh gebeten, und sie z\u00e4hlen genauso wie die anderen&#8220; \u2013 Ephraim war nicht mal unter den S\u00f6hnen Josefs der Erstgeborene. Ich glaube, heute oder morgen m\u00fcssten wir Genesis Kapitel 49 lesen.<\/p>\n<p>Und Josef sieht es als \u00dcbel an, dass Jakob Ephraim so segnet, als w\u00e4re Ephraim der Erstgeborene, obwohl Manasse, der Sohn Josefs, eigentlich der Erstgeborene ist. Erinnert beziehungsweise, wenn ihr dann lesen werdet: Jakob kreuzt seine Arme und segnet Ephraim mit seiner Rechten und Manasse mit seiner Linken, obwohl Amanasse der \u00c4ltere ist. Also ist Ephraim also alles das Gegenteil vom Erstgeborenen, sozusagen, in gewisser Weise. Wir sehen also, wenn Gott sagt: &#8222;Ephraim ist mein Erstgeboren,&#8220; es geht nicht um darum, dass er der Erste von allen Kindern Jakobs oder Josefs w\u00e4re. Es bezeichnet eine Art, eine Vorrangigkeit, eine Auserw\u00e4hlung und Aussonderung, die in diesem Zusammenhang letztendlich auf Gottes Bestimmung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, nicht die chronologische Reihenfolge, sondern Gottes Ernennung.<\/p>\n<p>Und das beste Beispiel hier ist Psalm 89. Und ich kann euch empfehlen \u2013 wir haben nicht die Zeit daf\u00fcr hier \u2013 ich kann euch empfehlen: Lest euch, und wir werden uns ja mehrere Wochen in diesem Text bef\u00e4ndigen. Lest euch mal Psalm 89 und in Kolosser diesen Abschnitt ab Vers 15, Kapitel 1, Vers 15 parallel zu, und ihr werdet sehen, wie sehr dieser Psalm auch zu dem passt, was hier beschrieben wird. Psalm 89. Schlage die ihm auf, wir werden ein paar Verse daraus lesen. Psalm 89. Es ist ein Psalm, wo der Psalmist Ethan, der Esrachiter, den Bund Gottes mit David beschreibt und Gott daf\u00fcr anbetet.<\/p>\n<p>Psalm 89, nur um ein paar Verse zu lesen, damit wir etwas den Kontext haben. Verse 4 und 5, Psalm 89, 4 und 5: &#8222;Einen Bund habe ich mit meinem Auserw\u00e4hlten geschlossen, habe David, meinem Knecht, geschworen. Bis in Ewigkeit will ich deiner Nachkommenschaft Bestand geben und f\u00fcr alle Generationen bauen deinen Thron.&#8220; Es geht also um den Bund, den Gott mit David eben geschlossen hat. Der nat\u00fcrlich auf David bezogen ist, aber eben auch auf seine Nachkommenschaft, und in dem Sinne nat\u00fcrlich auch eine messianische Perspektive beinhaltet, dieser Psalm 89. Dann Vers 21, um zu springen: &#8222;Ich habe David gefunden, meinen Knecht, mit meinem heiligen \u00d6l habe ich ihn gesalbt.&#8220;<\/p>\n<p>Meine Hand soll best\u00e4ndig mit ihm sein. Und mein Arm soll ihn st\u00e4rken, kein Feind soll ihn bedr\u00e4ngen. Vers 24: Ich will seine Bedr\u00e4nger vor ihm zerschmettern. Vers 25: Meine Treue und Gnade sollen mit ihm sein. Vers 27: Er wird mich anrufen: Mein Vater bist du, mein Gott, und er f\u00e4llt meiner Rettung. Und dann Vers 28: So will auch ich ihn zum Erstgeborenen machen, zum H\u00f6chsten unter den K\u00f6nigen der Erde.<\/p>\n<p>Hier sehen wir, dass Gott zu David spricht und \u00fcber David nat\u00fcrlich auch \u00fcber seine Nachkommenschaft bzw. den Messias. Ich will ihn zum Erstgeborenen machen. Hier sehen wir schon, Erstgeborene, es geht hier nicht um, wie du auf die Welt gekommen bist oder wie du chronologisch geschaffen worden bist. Es ist etwas, was Gott macht. Und was ist hier? Erstgeborenen machen, zum H\u00f6chsten unter den K\u00f6nigen der Erde. Was ist also hier? Was bedeutet es in diesem Zusammenhang, Erstgeborener zu sein? Es bedeutet, zum h\u00f6chsten K\u00f6nig unter den K\u00f6nigen der Erde zugemacht zu werden. Ich will dich zum Erstgeborenen machen. Was bedeutet das, zum H\u00f6chsten unter den K\u00f6nigen der Erde?<\/p>\n<p>Wenn ihr euch erinnert, es ist wieder, manchmal habe ich das Gef\u00fchl, Gott wusste, dass, oder er wusste, nat\u00fcrlich wusste er es, aber ich sehe eine gewisse Ironie darin. Dass God wusste that the Irrlehre \u00fcber den Erstgeborenen auftauchen wird, and he had over the Bible versprenkelt the Gegenteil vom Erstgeborenen ausw\u00e4hlt, um ihn Erstgeborenen zu nennen. Denn David, wenn ihr euch an die an Samuel erinnert, an das Buch Samuel erinnert, war erneut das Gegenteil vom Erstgeborenen. Er war der j\u00fcngste der S\u00f6hne Isais, der nicht mal bei der Familie war, sondern auf dem Feld bei den Schafen war, um sie zu h\u00fcten. Und er war auch chronologisch, wenn wir sagen, Erstgeborene bedeutet der K\u00f6nig unter den K\u00f6nigen zu Erden zu sein. Er war nicht der erste K\u00f6nig, der existiert hat. Ja, es gab viele K\u00f6nige vor ihm, also sogar in Israel gab es einen K\u00f6nig vor ihm und auch unter den anderen V\u00f6lkern gab es nat\u00fcrlich K\u00f6nige vor ihm.<\/p>\n<p>Also Erstgeborener bedeutet, und deswegen, liebe Geschwister, nur ganz kurz, wir k\u00f6nnen lexikalisch, griechisch, hebr\u00e4isch viele W\u00f6rter erkl\u00e4ren und lernen und so weiter. Und es ist auch gut und es ist wichtig. Aber ich m\u00f6chte betonen, die Bibel ist der beste Ausleger der Bibel. Wenn ihr das Wort Erstgeborener verstehen wollt, tut es lexikalisch griechisch-hebr\u00e4isch. Ich sage nicht, dass ihr es nicht tun sollt, aber vergesst nicht, das biblisch zu tun. Was bedeutet dieses Wort in biblischem Zusammenhang?<\/p>\n<p>Und ihr seht, Erstgeborener, ja, es wird verwendet um den Ersten chronologisch, wie Jesus als Erstgeborener Marias ist, aber es wird eben. Eben auch verwendet. Und gerade in diesem messianischen Kontext, gerade in diesem Kontext \u00fcber David, wird es verwendet, um zu sagen, er ist der Erstgeborene, das hei\u00dft, er ist der H\u00f6chste unter dem K\u00f6nig der Erde.<\/p>\n<p>Was m\u00f6chte also Paulus hier sagen, wenn er sagt, Christus ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung? M\u00f6chte er sagen, Christus ist chronologisch gesehen einfach halt der Erste, der geschaffen wurde? Nein, es geht darum, dass Christus Absoluten Vorrang hat \u00fcber alle Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Deswegen ist der Punkt 2 seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. David war der J\u00fcngste, er war der Hirte, er war der, der am weitesten entfernt war vom K\u00f6nig sein. Gott macht ihn aber zum Erstgeborenen, also zum H\u00f6chsten. Zum h\u00f6chsten K\u00f6nig, also zum K\u00f6nig mit der gr\u00f6\u00dften Autorit\u00e4t, mit der gr\u00f6\u00dften Macht. Und Jesus ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Das bedeutet Er hat Vorrang, er hat Autorit\u00e4t, er hat Vollmacht \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Wenn wir uns so vorstellen, wenn im Gesetz Moses der Erstgeborene doppelten Anteil des Erbes bekommen hat, dieser Erstgeborene \u00fcber alle Sch\u00f6pfung bekommt. Allen Anteil \u00fcber alles Erbe. Ihm geh\u00f6rt die gesamte Sch\u00f6pfung. Er hat Anteil an alle, er hat den ganzen Anteil am Erbe, nicht nur den doppelten.<\/p>\n<p>Wenn David als Erstgeborene der H\u00f6chste unter den K\u00f6nigen der Erde war, ist dieser Erstgeborene der K\u00f6nig der K\u00f6nige und der Herr der Herren, der Autorit\u00e4t hat \u00fcber nicht nur die K\u00f6nige der Erde, sondern \u00fcber die gesamte Sch\u00f6pfung, sowohl irdische und menschliche andere materielle Autorit\u00e4ten als auch \u00fcber geistliche andere Autorit\u00e4ten. Und genau darum geht es ja in den Versen danach. Darum geht es ja in den Versen danach.<\/p>\n<p>Dieser Erstgeborene ist der Urheber aller Sch\u00f6pfung. Er ist der Sinn und Ziel aller Sch\u00f6pfung. Er ist die gr\u00f6\u00dfte Autorit\u00e4t, denn alle Autorit\u00e4t ist von ihm geschaffen worden, sei es sichtbar, unsichtbar, Throne, Herrschaften, Gewalten oder M\u00e4chte. Er hat Vorrang vor allem und Anspruch auf alles. Das ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Er hat Recht auf alles.<\/p>\n<p>Psalm zwei, Vers acht. Gott spricht zum Sohn, von seinem zu seinem zu seinem Sohn: &#8222;Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben und zu deinem Besitz die Enden der Erde.&#8220; Seht ihr, was Erstgeborener bedeutet? Ihm geh\u00f6rt alles.<\/p>\n<p>Hebr\u00e4er Kapitel 1, Vers 2. Nachdem Gott eben durch die Propheten auf verschiedene und vielf\u00e4ltige Weise geredet hat, spricht er in den letzten Tagen durch den Sohn und hat er sich durch den Sohn offenbart. Und dann kam Vers 2. Diesen hat er am Ende, und dann Vers 2 eben, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat. Seht ihr, was es bedeutet, dass Jesus der Erstgeborene ist? Wie kurzsichtig es ist, einfach nur dieses Wort als chronologisch anzusehen und nicht biblisch zu verstehen, und zu welcher Irrlehre es nat\u00fcrlich f\u00fchren kann! Siehst du die Erhabenheit dieses Herrn? Als Erstgeborener ist er \u00fcber allen, hat Vorrang vor allen und Anspruch auf alles. Sein Erbe ist alles.<\/p>\n<p>Vers 16 bis 17, nur kurz. Deswegen gesagt, wir werden mehrere Wochen in diesen Texten sein. Nur ganz kurz, Vers 16 und 17: &#8222;Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare. Es seien Drone oder Herrschaften oder Gewalten oder M\u00e4chte. Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen worden.&#8220;<\/p>\n<p>Ich habe ja gesagt, der Gedanke \u00fcber die Vorrangigkeit Jesu zieht sich jetzt bis Vers 17 fort. Also es ist kein neuer Punkt, sondern es ist eine Fortsetzung dieses Punktes. Und dieses &#8222;denn,&#8220; &#8222;denn in ihm,&#8220; Vers 16 beginnt mit &#8222;denn,&#8220; dieses &#8222;denn&#8220; verbindet hier Vers 16 zur Aussage vorher. Also dies hier, Vers 16 und 17, sind die Begr\u00fcndung beziehungsweise die Erl\u00e4uterung, inwiefern Jesus der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist. Ja, inwiefern er den Vorrang und den Anspruch auf alles hat. Es ist der Beweis beziehungsweise die Erl\u00e4uterung daf\u00fcr, inwiefern er eben Erstgeborener ist.<\/p>\n<p>Versteht ihr? Deswegen, Erstgeborene nur chronologisch zu verstehen, macht \u00fcberhaupt keinen Sinn, wenn danach ja Paulus davon redet, wie er eben im Sinne des Anspruchs und im Sinne des Vorrangs Erstgeborener ist, in den Versen 16 bis 17. Und nur um es auch zusammenfassend zu sagen: Verse 15 bis 20, vielleicht habt ihr es schon gemerkt, ich habe es versucht zu betonen, wie oft das Wort &#8222;alles&#8220; auftaucht. In den Versen 15 bis 20 taucht das Wort &#8222;alles&#8220; siebenmal vor. Beziehungsweise das griechische Wort taucht achtmal vor, denn in Vers 19 hei\u00dft es ja &#8222;der ganzen F\u00fclle.&#8220; Das ist auch dasselbe griechische Wort von allem. Also es taucht achtmal insgesamt vor. Siebenmal ist es im Deutschen mit &#8222;alles&#8220; \u00fcbersetzt. Und in Versen 16 bis 17 taucht es viermal auf.<\/p>\n<p>Jesus, und wie gesagt, wir werden detailliert das n\u00e4chste, so der Herr will, n\u00e4chste Woche anschauen. Jesus ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung, denn Jesus ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung, weil alles in ihm geschaffen wurde, alles durch ihn geschaffen wurde, alles zu ihm hin geschaffen wurde. Er vor allem ist und alles durch ihn besteht. Seht ihr den Aspekt der Erstgeborenheit hier? Alles ist in ihm, alles ist durch ihn, alles ist f\u00fcr ihn, er ist vor allem, und alles besteht durch ihn. Jesus ist Urheber der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Er ist das Instrument, mit dem alles geschaffen wurde. Er ist das Ziel und der Zweck der Sch\u00f6pfung. Er ist durch den alles geschaffen worden ist. Er ist der, durch den alles, was geschaffen ist, bestehen bleibt, besteht gerade. Er ist vor allem und alles geh\u00f6rt ihm.<\/p>\n<p>Aber das werden wir uns im Detail zu der Herwell in der n\u00e4chsten Woche anschauen. Was haben wir heute gesehen? Paulus hebt die Erhabenheit Jesu hier hervor und trotzt damit der Irrlehre, die sich bei den Kolosseinen einschleicht.<\/p>\n<p>Jesus ist nicht nur ein Engel, er ist nicht nur ein g\u00f6ttlich angehauchtes Wesen von niederer Ebene. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Die exakte Abbildung Gottes, die vollkommene Repr\u00e4sentation ohne Marke. Er ist das Bild und die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit, der Abdruck seines Wesens. Sowohl als ewiger Sohn ist er das, als auch als Fleisch gewordener Mensch und Messias. Er ist die Offenbarung Gottes schlechthin.<\/p>\n<p>Und er ist \u00fcber die gesamte Sch\u00f6pfung erhaben. Er hat Vorrang. \u00dcber allem. Er ist kein Gesch\u00f6pf, sondern er ist der Sch\u00f6pfer. Alles, was existiert, ist von ihm geschaffen, durch ihn geschaffen und zu ihm hingeschaffen. Er ist der Sinn, das Ziel und der Zweck der gesamten Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir diese Wahrheiten in unserem Leben anwenden? Erstens: Staune \u00fcber die Erhabenheit Jesu. Staune dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Und liebe Geschwister, das soll keine leere Floskel sein. Staune dar\u00fcber, das muss man halt sagen. Sondern ich rede wirklich davon, umzusetzen, das umzusetzen, was Robert Marie McShane gesagt hat: \u201eF\u00fcr jeden Blick auf dich selbst wirf zehn Blicke auf Jesus.\u201c<\/p>\n<p>Und ich rede konkret \u00fcber deinen Blick, darauf deinen Blick zu werfen, was wir heute \u00fcber diesen Jesus erfahren haben. Gedanken, die unseren Verstand \u00fcbersteigen, aber mit denen wir uns besch\u00e4ftigen m\u00fcssen. Ich m\u00f6chte dich dazu ermutigen, ich m\u00f6chte dich dazu dr\u00e4ngen, dir Zeit im Tag zu nehmen, \u00fcber diesen Jesus nachzusenden, innezuhalten, stillzuhalten in all deiner Gesch\u00e4ftigkeit, in all deinen Dingen, die du zu tun hast, innezuhalten am Tag und \u00fcber diesen Jesus nachzudenken und \u00fcber seine Erhabenheit zu staunen.<\/p>\n<p>Versuche es doch wirklich mal so umzusetzen, wie Robert Mary McShane es gesagt hat: Jedes Mal f\u00fcr den, f\u00fcr das du in den Spiegel schaust, denke zehn Minuten, zehnmal \u00fcber Jesus Christus nach.<\/p>\n<p>Setze es um, dich mit ihm zu besch\u00e4ftigen. Staune \u00fcber ihn. Wie er das Bild des unsichtbaren Gottes ist. Von Ewigkeit her, wie diese Harmonie und Liebe und Beziehung zwischen Vater und Sohn existiert, wie sie sich gegeneinander erfreuen und einander verherrlichen.<\/p>\n<p>Der Vater und der Sohn, der Sohn, der ewig vom Vater ausgegangen ist. Denke dar\u00fcber nach, wie dieser Sohn in seiner Menschwerdung sich, das Bild Gottes geworden ist, das, was du sehen kannst und anfassen kannst. Wie er offenbart hat als Mensch diesen unsichtbaren Gott, wie er dir zug\u00e4nglich gemacht hat, was f\u00fcr dich eigentlich unzug\u00e4nglich w\u00e4re. Staune doch \u00fcber diesen Menschen. Staune \u00fcber diesen Gott. Staune \u00fcber diesen Gottmenschen.<\/p>\n<p>Staune dar\u00fcber, wie hoch erhaben er \u00fcber alles ist. Liebe Geschwister, achtmal in diesen Versen, siebenmal wird es als \u201ealles\u201c \u00fcbersetzt, kommt das vor?<\/p>\n<p>Es gibt nichts, also wenn es noch irgendeinen Zweifel gibt, dass etwas gr\u00f6\u00dfer oder st\u00e4rker als Jesus w\u00e4re, Paulus sagt: alles, alles, alles, alles. Er ist \u00fcber allem, er ist der Erstgeborene, er ist der h\u00f6chste K\u00f6nig, er ist der mit der h\u00f6chsten Autorit\u00e4t, mit der gr\u00f6\u00dften Vollmacht.<\/p>\n<p>Alles andere ist ihm unterworfen. Ihm geh\u00f6rt alles. Er ist der Erstgeborene und hat Anrecht auf alles. Er ist der Urheber der Sch\u00f6pfung. Er ist das Instrument, mit dem alles geschaffen wurde. Und er ist das Ziel der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Das ist Jesus Christus. Das ist der Sohn Gottes. Denke dar\u00fcber nach. Das n\u00e4chste Mal, wenn du dich im Spiegel betrachtest, denke dar\u00fcber nach. Das n\u00e4chste Mal, wenn deine Gedanken erf\u00fcllt damit sind, wer du bist, was Leute \u00fcber dich denken. Lege diese Gedanken ab und schau zehnfach auf Christus.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Mal, wenn du dich im Spiegel betrachtest, frage dich: Habe ich \u00fcber Jesu Erhabenheit nachgedacht? Das n\u00e4chste Mal, wenn du besorgt bist, was deine Kollegen oder deine Freunde oder andere Menschen um dich herum \u00fcber dich denken: Habe ich dar\u00fcber nachgedacht? Wir haben Jesus ist.<\/p>\n<p>Seht ihr, wie all das \u2014 mein Aussehen, was andere Menschen \u00fcber mich denken, meine K\u00e4mpfe, Bed\u00fcrfnisse, Schw\u00e4chen, St\u00e4rken? All das verblasst in der Erhabenheit Jesu. All das wird fast bedeutungslos, wenn wir die Gr\u00f6\u00dfe dieses Herrn sehen.<\/p>\n<p>Zweitens, erstens: Staune \u00fcber die Erhabenheit Jesu. Zweitens: Ruhe in der Erhabenheit Jesu.<\/p>\n<p>Ruhe in ihm und in dem, wie gro\u00df er ist. Wir haben gesungen heute: Wie gro\u00df bist du? Ruhe in seiner Gr\u00f6\u00dfe. Auf diesen Jesus, auf seine Erhabenheit zu schauen, ist Balsam f\u00fcr deine Seele. Es ist Nahrung f\u00fcr deinen verschmachteten Geist. Auf ihn zu schauen, ist der feste Anker in jedem Sturm. Wenn dein Blick sich weg von dir selbst hin zu Christus wendet, wenn du ihn zu deiner Zuflucht machst, darin darfst du ruhen. Denn er ist gr\u00f6\u00dfer als deine S\u00fcnde. Er ist gr\u00f6\u00dfer als deine Anfechtung. Er ist gr\u00f6\u00dfer als die Feinde in dieser Welt.<\/p>\n<p>Er ist gr\u00f6\u00dfer als jeder Politiker. Er ist gr\u00f6\u00dfer als jeder Widersacher, jeder Verfolger, jeder Sp\u00f6tter. Er ist gr\u00f6\u00dfer als deine Anfechtung und dein Kampf. Auf Jesus zu blicken, auf seine Erhabenheit zu blicken, sch\u00fctz dich vor falscher Lehre, wie er es hier in Kolossa tun soll. Auf seine Erhabenheit zu sehen, ermutig dich im Kampf gegen S\u00fcnde. Es tr\u00f6stet dich in deinem Versagen. Denn Jesus ist \u00fcber allem, auch \u00fcber deine Unzul\u00e4nglichkeit. Deine Vorrangigkeit nimmt dir die Angst: Angst vor der H\u00f6lle, Angst vor dem Feinden dieser Welt, Angst vor Krankheit, sei es Krankheit, sei es Krieg, sei es Verfolgung, sei es Tod. Sei es Angst vor Engeln oder D\u00e4monen, falls du solche M\u00e4chte f\u00fcrchtest. Jesus ist Herr \u00fcber dies alles.<\/p>\n<p>Und wir werden erst sp\u00e4ter ab Vers 18 dann auch \u00fcber seine Erhabenheit in Bezug auf die Gemeinde und auf die Rettung schauen. Und das werden wir noch sehen. Und wir werden sehen, wie sehr dir diese Erhabenheit Ruhe schenken kann.<\/p>\n<p>Drittens, und das ist der letzte Punkt: Bete diesen erhabenen Jesus an. Dieser erhabene Jesus ist w\u00fcrdig all deiner Anbetung und all deiner Hingabe. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes und er ist der Urheber und Ziel der gesamten Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>In der gesamten Menschheitsgeschichte fragen sich Menschen: Was ist der Sinn des Lebens? Was ist das Ziel meines Lebens? Was will ich mit meinem Leben erreichen? Wenn du heute hier sitzt und dich fragst, was ist der Sinn oder das Ziel deines Lebens: Es gibt nur eine Antwort: Jesus. Ihn. Er ist das Ziel deines Lebens. Du wurdest geschaffen von ihm, f\u00fcr ihn. Du wurdest nicht f\u00fcr deinen Job geschaffen. Du w\u00fcrdest nicht daf\u00fcr geschaffen, deine Vorstellungen und deine Ziele zu erf\u00fcllen auf dieser Erde. Du wurdest nicht f\u00fcr Wohlstand erschaffen. Du wurdest auch nicht f\u00fcr deine Familie, deinen Mann, deine Frau oder deine Kinder geschaffen. Du wurdest geschaffen f\u00fcr Jesus Christus. Von ihm, f\u00fcr ihn. Er ist der Sinn, das Ziel und der Zweck deines Lebens.<\/p>\n<p>Du w\u00fcrdest daf\u00fcr geschaffen, ihn anzubeten. Und um es einfach zu halten: Ihn anzubeten bedeutet ganz einfach, ihm zu gehorchen, sich ihm niederzuwerfen, sich ihm zu unterwerfen. Wir beten nicht nur Jesus an, wenn wir singen. Nein, wir beten Jesus an mit jedem Atemzug, den wir tun. Beziehungsweise haben wir die Gelegenheit dazu, ihn anzubeten, mit jedem Atemzug. Indem, wenn wir ihm gehorchen, beten wir ihn an.<\/p>\n<p>Wenn du also heute hier bist und nicht an diesen Jesus glaubst, dann rufe ich dich zur Bu\u00dfe auf. Ich rufe dich auch auf, dein Vertrauen in ihn zu setzen. Er ist dein Sch\u00f6pfer. Und wenn du nicht Zuflucht bei Jesus findest, wird er dein Richter sein und dich verdammen in die ewige H\u00f6lle. Denn dein Leben geh\u00f6rt ihm, und du wurdest von ihm, f\u00fcr ihn geschaffen.<\/p>\n<p>Wenn du aber in deinem Leben merkst und dein Leben betrachtest und siehst, dass du dein Leben verbracht hast, als w\u00fcrde es dir selbst geh\u00f6ren: Nach deinen eigenen Zielen, nach deinen eigenen Vorstellungen, nach deinen eigenen Ma\u00dfst\u00e4ben hast du dein Leben bisher gef\u00fchrt und hast Jesus das geraubt, was ihm geh\u00f6rt, n\u00e4mlich dein Leben. Dann sollst du wissen, dass Jesus eines Tages Rechenschaft von dir fordern wird. Und er wird dich richten, wenn du nicht an ihn glaubst und nicht Zuflucht in seinem Opfer am Kreuz gefunden hast.<\/p>\n<p>Aber dieser erhabene Jesus, wir haben es gesehen, er ist als Mensch auf diese Erde gekommen und hat sein Leben f\u00fcr S\u00fcnder wie dich gelassen, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht gerichtet wird, sondern Vergebung seiner S\u00fcnden empf\u00e4ngt und ewiges Leben hat.<\/p>\n<p>Jeder, der davon umkehrt, sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen und Richtlinien zu leben, sein Leben nach seinen eigenen Begierden und S\u00fcnden zu leben; wer davon umkehrt und sich zu Jesus wendet, sich ihm unterw\u00fcrft im Glauben an sein Opfer am Kreuz, dem schenkt Jesus ewiges Leben.<\/p>\n<p>Und f\u00fcr jeden, der bereits an Jesus glaubt, ist die Botschaft trotzdem dasselbe: Bete diesen erhabenen Jesus an. Erinnere dich daran, dass ihm alles geh\u00f6rt. Er ist die Erstgeburt. Er hat Anrecht auf alles. Und das bedeutet auf alles in deinem Leben.<\/p>\n<p>Wenn es also in deinem Leben einen Aspekt gibt, den du ihm nicht unterw\u00fcrst, beziehungsweise den du ihm nicht unterwerfen willst, dann erinnere ich dich: Gott, der Vater, hat ihm Anteil an den Nationen gegeben und zum Erbe das Besitz, zum Besitz gegeben, die Enden der Erde. Ich m\u00f6chte dich daran erinnern, dass er zum Erben aller Dinge eingesetzt worden ist, dass du von ihm und f\u00fcr ihn geschaffen worden bist. Er ist Sinn und Ziel deines Lebens. Alles geh\u00f6rt ihm. Du wurdest von ihm f\u00fcr ihn geschaffen. Du wurdest von ihm f\u00fcr ihn erl\u00f6st. Dein Leben geh\u00f6rt nicht dir, nicht deiner Arbeit, nicht deinem Wohlstand, nicht deiner Familie, nicht dir selbst. Dein Leben geh\u00f6rt dir nicht, es geh\u00f6rt Christus.<\/p>\n<p>Und ein so sch\u00f6ner Gedanke: Wir haben so viel \u00fcber das Bild des unsichtbaren Gottes gesehen. Was ist unser Ziel als Gl\u00e4ubige? Wonach streben wir? Und welches Ziel werden wir eines Tages erreichen? 2. Korinther 3, Vers 18. Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, unser Ziel als Gl\u00e4ubiger, unsere Finish line und unser Lebenssinn ist, dem Bild Jesu \u00e4hnlich zu werden, dem Bild Jesu gleichf\u00f6rmig zu werden. Das wird ja auch in R\u00f6mer 8, 28 und 29 gesagt: Er hat uns vorherbestimmt, seinem Bilder \u00e4hnlich zu werden, gleichf\u00f6rmig zu werden. Das hei\u00dft, deine Lebenserf\u00fcllung, der Sinn und Zweck deines Lebens, besteht darin, Christi Bild zu werden. Nicht genauso, wie er das Bild des unsichtbaren Gottes ist, aber \u00e4hnlich. Zudem ist unser Ziel, ein Abbild und eine exakte Repr\u00e4sentation von Jesus Christus zu sein. Und in der Ewigkeit werden wir ihm gleich sein, wie es in 1. Johannes hei\u00dft. Wir werden s\u00fcndenlos sein, wir werden frei sein im verherrlichten Leib. Das ist der Sinn deines Lebens, und das ist es, was sich in der Ewigkeit erf\u00fcllen will.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine Sch\u00f6nheit, was f\u00fcr eine Poesie! Der, der das Bild des unsichtbaren Gottes ist, hat sich offenbart und Menschen gerettet, damit sie seine Abbilder werden. Seht ihr die Heilsgeschichte? Seht ihr den Heilsplan? Sehst du, dass das das Ziel deines Lebens ist? Alles andere ist diesem Ziel und diesem Zweck untergeordnet. Dein oberstes Ziel ist es, Christus \u00e4hnlicher zu werden.<\/p>\n<p>Lasst uns also schauen. Lasst uns auf Christus schauen. Lasst uns zehnfach auf Christus schauen, denn ihn zu sehen, verwandelt dich in dieses Bild. Du willst dein Lebensziel erreichen, du willst dein Leben nicht vergeuden und deinen Sinn nicht verpassen: Schaue auf Christus, staune \u00fcber seine Erhabenheit. Schaue zehnfach auf ihn.<\/p>\n<p>Und du wirst verwandelt werden in seinem Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Ihm m\u00f6ge aller Ehre zuteil werden.<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>The gross I got. Wenn ich die Welt betrachte, wenn ich dein Wort betrachte und wenn ich deinen Sohn betrachte, dann jaucht&#8216; mein Herz, dir gro\u00dfer Herrscher, zu. Wie gro\u00df bist du? Wie gro\u00df bist du? Wie gro\u00df bist du, Herr Jesus Christus?<\/p>\n<p>Ewiger Sohn. Eine Person der Gottheit, der Dreieinigkeit. Ewiglich her vom Vater ausgegangen. Die exakte Darstellung und das vollkommene Abbild von Gott.<\/p>\n<p>Nicht nur von der Ewigkeit her, du hast dich erniedrigt und hast diesen Gott, diesen Unsichtbaren, diesen Unzug\u00e4nglichen, den, den niemand gesehen hat. Du hast ihn ausgelegt, du hast ihn erkl\u00e4rt, du hast ihn dargestellt, du bist die Exegese von Gott, der unsichtbar ist. Du hast ihn uns offenbart und du hast uns den Zugang zu ihm geschenkt.<\/p>\n<p>Du, der du der Erstgeborene bist. Dein Anrecht und dein Anteil ist alles. Alles, was existiert. Alles in der Sch\u00f6pfung. Du bist vor allen, du bist \u00fcber allen und dir geh\u00f6rt alles.<\/p>\n<p>Herr Jesus, wir beten dich an. Wir fallen vor dir nieder. Und wir bekennen dir oder anerkennen. Wir erkennen an, dass auch unser Leben nicht uns selbst geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Nicht dieser Welt, nicht anderen Menschen, nicht unserer Familie, sondern dir. Auch nicht uns selbst geh\u00f6rt unser Leben. Es geh\u00f6rt dir.<\/p>\n<p>Und du wirst Rechenschaft fordern von dem, was wir dir geraubt haben, was dir geh\u00f6rt. Sei es unsere Zeit, sei es unsere F\u00e4higkeiten, Talente oder Gaben, die du uns geschenkt hast, unser Verstand, unser Atem, unser Mund, unser Herz. Es geh\u00f6rt dir alles.<\/p>\n<p>Vater, wir singen oft in diesem einen Lied: &#8222;Mein Leben will ich Christus weihen, sodass sein Wesen durch mich scheint, als Spiegel seiner Herrlichkeit.&#8220; Das ist mein Gebet, Vater. M\u00f6gen wir ein Spiegel der Herrlichkeit, des Jesus Christus, deines Sohnes, des Sohnes deiner Liebe sein. M\u00f6ge sein Wesen durch uns scheinen. Dir zur Ehre. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript Schlagen wir auf Kolossabrief Kapitel 1 und lesen die Verse 15 bis 20. Kolosserbrief, Kapitel 1, die Verse 15 bis 20. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare. 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