{"id":2348,"date":"2026-02-26T12:04:29","date_gmt":"2026-02-26T10:04:29","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2348"},"modified":"2026-03-13T10:38:54","modified_gmt":"2026-03-13T08:38:54","slug":"die-erhabenheit-jesu-christi-teil-2","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-erhabenheit-jesu-christi-teil-2\/","title":{"rendered":"Die Erhabenheit Jesu Christi \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf Kolosser Kapitel 1 und lasst uns lesen die Verse 15 bis 20. Kolosserbrief, Kapitel eins, die Verse f\u00fcnfzehn bis zwanzig.<\/p>\n<p>Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare. Es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder M\u00e4chte. Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen. Und er ist vor allem und alles besteht durch ihn. Und er ist das Haupt des Leibes der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang hat. Denn es gefiel der ganzen F\u00fclle in ihm zu wohnen. Und durch ihn alles mit sich zu vers\u00f6hnen, indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes. Durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist. Amen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, ich m\u00f6chte dir danken f\u00fcr diesen Tag und ich m\u00f6chte dir danken f\u00fcr diese Stunde, dass wir uns nun deinem Wort widmen d\u00fcrfen. Herr Jesus Christus, ich bete dich an, du, der du der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung bist und das Bild des unsichtbaren Gottes. Herr Jesus Christus, alles, was geschaffen worden ist, ist in dir und durch dir, durch dich und zu dir hin geschaffen worden. Du bist das Zentrum des Universums, der Mittelpunkt von allem. Und so m\u00f6chten wir dich darum bitten, dass in dieser Stunde nun doch auch du im Zentrum dieser Verk\u00fcndigung sein m\u00f6gest und der Mittelpunkt dieses Gottesdienstes sein m\u00f6gst. M\u00f6gen unsere Augen, unsere Ohren, unsere Aufmerksamkeit und unsere Gedanken ausgerichtet sein auf dich und deine erhabene Gr\u00f6\u00dfe. F\u00fchre uns und leite uns durch deinen Geist, sodass dein Wort in uns wirken m\u00f6ge, du gro\u00df gemacht werden m\u00f6gest und du verherrlicht werden m\u00f6gest. Wir bitten dich, dass du diese Stunde der Verk\u00fcndigung segnest, zu deiner Ehre und zur Erbauung der Gemeinde. Amen.<\/p>\n<p>Vergangene Woche hat uns im Rahmen dieses Textes das Zitat beziehungsweise der Rat von Robert Mary McShane begleitet: \u201eF\u00fcr jeden Blick auf dich selbst wirf zehn Blicke auf Christus.\u201c<\/p>\n<p>Wie bist du mit diesem Rat in der vergangenen Woche umgegangen? Wie hast du ihn umgesetzt in diesen vergangenen Tagen? Hast du dir Zeit genommen, bewusst \u00fcber Christus zu reflektieren? In den Momenten, als du in den Spiegel geschaut hast, hast du vielleicht diese Woche daran gedacht, zehnfach auf Christus zu gucken. Oder zumindest f\u00fcr diesen einen Moment, wo du in den Spiegel geschaut hast, innezuhalten, zu stoppen. Und dir Zeit zu nehmen, \u00fcber Christus nachzusinnen.<\/p>\n<p>Wie erging es dir diese Woche, als deine Gedanken auf dich selbst fixiert waren? Deine Bed\u00fcrfnisse, was andere \u00fcber dich denken, deine Erfolge oder auch dein Versagen, konntest du dich aufhalten und deine Gedanken auf Jesus Christus richten? Seine Erhabenheit, sein Gottesbildsein, seine Offenbarungsrolle des unsichtbaren Gottes und sein Erstgeburtsrecht \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Hast du innegehalten und dar\u00fcber nachgesinnt? Dar\u00fcber nachgedacht.<\/p>\n<p>In Momenten der Versuchung, in Momenten der Versuchung zur S\u00fcnde, hast du auf ihn geblickt? Und deinen Sinn und deine Gedanken und dein Herz darauf ausgerichtet, dass er, dass es dein Lebensziel ist: Dem Bilder dessen gleichf\u00f6rmig zu werden, der das Bild des unsichtbaren Gottes ist. Dass es dein Lebenssinn ist, Ihm \u00e4hnlich zu werden, der selbst das Bild des unsichtbaren Gottes ist.<\/p>\n<p>Im Kampf gegen die S\u00fcnde, in Momenten der Versuchung, konntest du deinen Blick auf diesen Christus wenden und erkennen, dass Jesus besser ist als S\u00fcnde, ihn zu w\u00e4hlen, ihn zu ehren, ihm \u00e4hnlich zu handeln und zu wandeln, besser ist als alles, was dir die S\u00fcnde verspricht. Konntest du an seine Vollmacht denken, dass sie gr\u00f6\u00dfer ist als die Kraft der S\u00fcnde?<\/p>\n<p>Ich hoffe, wenn wir uns mit Texten wie diesen besch\u00e4ftigen, hier im Colossalbrief, dass wir nicht nur am Sonntag \u00fcber diese Texte staunen.<\/p>\n<p>Begeistert sind von den Dingen, die wir vielleicht gelernt haben, Dingen, die wir jetzt besser erkl\u00e4ren k\u00f6nnen und in unserem Kopf besser verstehen k\u00f6nnen. Ich hoffe, dass diese Texte uns ver\u00e4ndern, uns pr\u00e4gen und auch in unserem Alltag begleiten. So dass unsere Gedanken gerichtet sind auf diesen erhabenen Jesus Christus.<\/p>\n<p>Denn vergangene Woche haben wir begonnen, uns durch diesen Abschnitt auf diesen Christus zu blicken, auf seine Erhabenheit. Wir haben es oft erw\u00e4hnt: In Kolosse, in dieser Gemeinde, in dieser Stadt, schlich sich eine gef\u00e4hrliche Irrlehre ein, eine Fr\u00fchform der sp\u00e4ter auftauchenden Gnosis. Es war eine Mischung aus j\u00fcdischer Gesetzlichkeit und heidnischer Philosophie. Sie griff die Gottheit Jesu an. Jesus sei eine Art h\u00f6heres oder g\u00f6ttliches Engelswesen, eine herabgestufte, weit von Gott entfernte Wesen, das nicht genug ist, um dich zu retten, und das nicht genug ist f\u00fcr Gott Seligkeit. Sondern man muss Engel anbeten. Man muss sich an die zeremoniellen Gesetze halten, um eine mystische Form der Geistlichkeit und Visionen zu empfangen. Dieser Irrlehre antwortet und er trotzt Paulus durch diesen Kolossabrief.<\/p>\n<p>Und wir haben gesehen: Paulus befindet sich hier in diesen Versen, eigentlich noch in seinem Gebet, aber im Rahmen seines Gebetes macht er einen Exkurs, um die Kolosser \u00fcber die Person Jesu Christi zu belehren. Und vergangene Woche haben wir damit angefangen, uns mit den ersten beiden Aspekten der Erhabenheit Jesu zu besch\u00e4ftigen. Wir haben gesagt, der Titel der Predigt ist die Erhabenheit Jesu Christi. Vergangene Woche war Teil 1, heute werden wir uns mit Teil 2 besch\u00e4ftigen. Vergangene Woche haben wir gesehen, erstens: Welche Aspekte der Erhabenheit Jesu Christi haben uns angeschaut? Erstens: Sein Gottesbildsein. Die Tatsache, dass der geliebte Sohn des Vaters \u2013 so wird er ja in Vers 13 genannt. Diese Bezeichnung ist es ja, auf die sich Paulus in Vers 15 mit R bezieht. Beziehungsweise, wir haben gesehen, im Original ist das eigentlich ein Relativpronomen. Der ist das Bild des unsichtbaren Gottes ist.<\/p>\n<p>Er bezieht sich also auf Jesus Christus, genauer gesagt auf den Sohn der Liebe in Vers 13. Er ist die exakte Abbildung und die vollkommene Repr\u00e4sentation des unsichtbaren Gottes. Wir haben gesehen, Gott in seinem Wesen ist ein unsichtbarer Geist. Er wohnt in einem unzug\u00e4nglicht. Niemand hat Gott jemals gesehen, aber der Sohn, er ist. Der wesensgleiche Abdruck des Vaters und seiner Herrlichkeit. Jesus offenbart uns den unsichtbaren Gott, insbesondere als fleischgewordener Mensch. Als ewiger Sohn, der Mensch geworden ist, offenbart er uns Gott auf eine Weise, die absolut einzigartig ist? Aber er ist als ewiger Sohn auch bereits ewig aus dem Vater hervorgegangen, als ewig aus dem Vater hervorgegangen. Ist er der wesensgleiche Abdruck des Vaters, das Bild des unsichtbaren Gottes? Er ist der Sohn Gottes, der ewige Sohn Gottes. Und hat dieselbe Natur wie der Vater. Er ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens. Also, wir haben gesehen, der erste Aspekt, der haben wir Jesu Christi, ist das Gottes Sein, Gottesbildsein.<\/p>\n<p>Zweitens, wir haben damit begonnen, zu sehen: seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Jesus wird der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung genannt. Und wir haben gesehen: Dieser Begriff \u2013 in the Schrift, eben nicht nur chronologisch to say that he the erste, chronologisch, site the erste, who was that the Erstgeborene is the erste in the family unter den Kindern is \u2013 sondern wir haben gesehen, dass in der Schrift an zentralen Stellen eben nicht der chronologisch Erstgeborene diesen Titel empf\u00e4ngt, sondern zum Teil sogar er das Gegenteilige, der Letztgeborene, Erstgeborene genannt wird. Wir haben gesehen, in der Schrift wird Erstgeborene nicht nur chronologisch verwendet, sondern als Titel und als Bezeichnung f\u00fcr den, der die h\u00f6chste Authority und f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Anspruch auf das Erbe hat.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, Israel wird der erstgeborene Sohn Gottes genannt, obwohl sie sicherlich nicht das erste Volk auf Erden waren. Sondern sie waren das Volk, dem Gott diese besondere Stellung, Anrecht und Offenbarung geschenkt hat. Ephraim wird der Erstgeborene genannt, obwohl er. Der j\u00fcngere Sohn gegen\u00fcber Ephraim und Manasseh war unter Josefs Kindern und unter Jakobs Kindern dementsprechend der j\u00fcngste, eigentlich. Wir haben gesehen, David wird als Erstgeborener genannt in Psalm 89. Um gesehen, David war der J\u00fcngste in seiner Familie. Aber dieser Begriff \u201eErstgeborene\u201c bezieht sich eben auf die Benennung von David durch Gott als Erstgeborenen. In Psalm 89, 28 haben wir gesehen: \u201eSo will ich auch ihn zum Erstgeborenen machen.\u201c Was bedeutet das? Zum H\u00f6chsten unter den K\u00f6nigen der Erde. Es bezieht sich auf Davids Stellung, die er von Gott empfangen hat, der gr\u00f6\u00dfte, der h\u00f6chste K\u00f6nig unter den K\u00f6nigen der Erde zu sein.<\/p>\n<p>Wenn also davon die Rede ist, dass Jesus der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist, dann ist er der mit aller Autorit\u00e4t und dem Anspruch auf alles, n\u00e4mlich den Anspruch auf die gesamte Sch\u00f6pfung. Er ist der Herr und K\u00f6nig \u00fcber alles Geschaffene. Er hat sein Erstgeburtsrecht umfasst alle Sch\u00f6pfung. Und wir werden heute in den weiteren Versen sehen, wie Jesus \u2013 Jesus ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung aus der Natur seiner Person heraus, wer er ist als der ewige Sohn \u2013 aber eben auch aus dem Verdienst, aus seinem Verdienst im Erl\u00f6sungswerk. Und dazu werden wir heute nicht kommen, aber, so der Herr will, in der kommenden Woche.<\/p>\n<p>Wir befinden uns also weiterhin in diesem zweiten Aspekt, den wir vorangegangen begonnen haben, n\u00e4mlich zweitens: eine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Und heute kn\u00fcpfen wir hier an und setzen fort. Vers 15: \u201eEr ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung.\u201c Wir haben gesehen, \u201eErstgeborene\u201c bezieht sich eben in diesem Zusammenhang nicht auf die chronologische Stellung, sondern es geht um Vorrangigkeit. Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Wir haben vergangene Woche gesagt: Wenn der Erstgeborene laut dem Gesetz Moses den doppelten Anteil des Erbes bekam, ist Jesus der Erbe von allem Geschaffenen? Wenn David der h\u00f6chste K\u00f6nig unter den K\u00f6nigen der Erde war, ist Jesus der h\u00f6chste K\u00f6nig \u00fcber die gesamte Sch\u00f6pfung und allen Autorit\u00e4ten, ob menschlichen K\u00f6nigen oder auch geistlichen Autorit\u00e4ten. Er hat Vorrang und vor allem und Anspruch auf alles. Wir haben gesehen in Psalm 2, Vers 8. Dort hei\u00dft es: \u201eForderere von mir und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben und zu deinem Besitz die Enden der Erde.\u201c Da spricht der Herr zum Sohn. Hebr\u00e4er 1,2: \u201eIhn hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet, im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat.\u201c Jesus ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung, der Erbe aller Dinge. Sein Erstgeburtsrecht umfasst alles Geschaffene.<\/p>\n<p>Wir haben begonnen, uns mit Vers 16 vergangene Woche zu besch\u00e4ftigen im Oberfl\u00e4chlich, und heute m\u00f6chten wir nun in die Tiefe gehen. Vers 16: \u201eDenn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden. Das Sichtbare und das Unsichtbare. Es sei ein Throne. oder Herrschaften oder Gewalten oder M\u00e4chte. Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen.\u201c<\/p>\n<p>Wir haben vergangene Woche begonnen zu sehen, dass \u201edenn\u201c hier Vers 16 mit der Aussage vorher in Vers 15 verbindet, n\u00e4mlich dass Jesus der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Denn in ihm ist alles geschaffen. Das \u201edenn\u201c ist also, Vers 16 und 17 zusammen, sind also die Begr\u00fcndung beziehungsweise die Erl\u00e4uterung, inwiefern Jesus der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist. Der Beweis und die Demonstration, wie Jesus, der Erstgeborene, aller Sch\u00f6pfung ist.<\/p>\n<p>In den Versen 15 bis 20 taucht das Wort \u201ealles\u201c siebenmal auf. Achtmal, wenn man in Vers 19 das Wort \u201eganz\u201c erz\u00e4hlt, im Griechischen ist es dasselbe Wort. Wie die anderen W\u00f6rter, die im Deutschen mit \u201ealles\u201c oder \u201ealle\u201c \u00fcbersetzt werden.<\/p>\n<p>Und in den Versen 16 bis 17 taucht das Wort \u201ealles\u201c viermal davon auf. Viermal in diesen zwei Versen taucht das Wort \u201ealles\u201c auf. Und wir m\u00fcssen gar nicht dar\u00fcber reden, oder es ist nicht schwer zu verstehen: Wenn so oft \u201ealles\u201c vorkommt, dann m\u00f6chte Paulus mit seiner Sprache \u00fcber die allumfassende Vorrangigkeit von Jesus sprechen. Er m\u00f6chte keinen Zweifel daran lassen, dass es irgendetwas innerhalb der Sch\u00f6pfung gibt, das nicht durch Jesus geschaffen worden ist, das nicht in ihn geschaffen worden ist, das nicht zu ihm hingeschaffen worden ist, wo er nicht vor allem ist und nicht durch ihn besteht.<\/p>\n<p>Alles Geschaffene, ohne Ausnahme und ohne Einschr\u00e4nkung. Jesus ist allem vorrangig. Wie ist er das? Inwiefern ist er allem vorrangig? Wieso ist er das? Denn in ihm ist alles in den Himmeln und der Erde geschaffen worden. Jesus ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung, weil alles in ihm geschaffen wurde, alles durch ihn geschaffen wurde, alles zu ihm hingeschaffen wurde, er vor allem ist und alles durch ihn besteht.<\/p>\n<p>Jesus ist der Urheber der Sch\u00f6pfung. Er ist das Ziel der Sch\u00f6pfung. Er ist es, durch den alles geschaffen ist und durch den alles besteht. Er ist vor allen, und alles geh\u00f6rt ihm.<\/p>\n<p>Bevor wir uns die Dinge genauer anschauen, die Jesus geschaffen hat, m\u00f6chten wir uns diese Pr\u00e4positionen anschauen: \u201ein ihm\u201c, \u201edurch ihn\u201c und \u201ezu ihm\u201c ist alles geschaffen. Drei Pr\u00e4positionen, um die Beziehung zwischen Jesus und allem Geschaffenen zu beschreiben. Alle Dinge sind in ihm geschaffen, durch ihn geschaffen und zu ihm hin geschaffen. Und ich m\u00f6chte diese Pr\u00e4positionen nicht allzu sehr voneinander trennen, weil sie sich einerseits auch \u00fcberschneiden, aber es ist schon auch interessant zu sehen, wie Paulus das hier formuliert.<\/p>\n<p>Erst hei\u00dft es: \u201ein ihm ist alles geschaffen.\u201c Das Wort, das hier f\u00fcr \u201ein\u201c benutzt worden ist \u2013 \u201een\u201c \u2013 wird prim\u00e4r mit \u201einnen\u201c \u00fcbersetzt, aber kann auch mit \u201ebei\u201c, \u201emit sich\u201c oder \u201edurch\u201c \u00fcbersetzt werden, je nach Zusammenhang. Aber insgesamt beschreibt dieses Wort \u201een\u201c Jesus als sch\u00f6pferische Sph\u00e4re. Was meine ich damit? In der Person Jesu Christi, in seiner Vollmacht ist alles geschaffen worden. Er ist die grundlegende Verankerung von allem Geschaffenen.<\/p>\n<p>In Apostelgeschichte 17, 28 sagt Paulus \u2013 Apostelgeschichte, Kapitel 17, Vers 28: \u201eDenn in ihm leben wir und bewegen uns und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben; denn wir sind auch sein Geschlecht.\u201c Paulus spricht hier zu den Heiden in Athen und sagt: \u201eDenn in ihm leben wir und bewegen uns und sind wir.\u201c Er spricht hier von Gott wie von einem Raum, wie von einer Sph\u00e4re, in der wir uns befinden, in der alles Geschaffene sich befindet und existiert. Unsere Existenz und die Existenz der gesamten Sch\u00f6pfung ist in Christus verankert.<\/p>\n<p>Dann hei\u00dft es: \u201edurch ihn.\u201c \u201eIn ihm ist alles geschaffen, durch ihn ist alles geschaffen.\u201c \u201eDurch\u201c vermittelt uns die Idee eines Mittels. Jesus ist das Mittel, mit dem alles geschaffen wurde. Wir wollen aber nicht Mittel und Durchstehen, dass, als w\u00e4re Jesus ein passives Werkzeug, wie der Hammer in der Hand eines Handwerkers, sondern er ist der aktive Ausf\u00fchrer des sch\u00f6pferischen Willens Gottes. Er ist als ewiger Sohn die handelnde Ursache und g\u00f6ttlicher Urheber. Er ist nicht das passive Werkzeug, mit dem geschaffen worden ist, sondern er ist der ausf\u00fchrende Akteur des sch\u00f6pferischen Willens Gottes. \u201eDurch ihn ist alles geschaffen.\u201c<\/p>\n<p>Johannes 1, Vers 3 spricht vom Wort, das im Anfang war, bei Gott war und Gott ist: \u201eAlles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.\u201c Ein so faszinierender Vers, und wir kennen diesen Abschnitt sicherlich gut aus Johannes 1. Alles, was wurde, alles, was geworden ist, ist durch dieses Wort geworden. Und dieses Wort \u2013 wir wissen, es ist \u2013 Dieses Wort ist der ewige Sohn. Es ist derjenige, der Fleisch geworden ist und sich offenbart hat. Es ist Jesus Christus.<\/p>\n<p>Theologen k\u00f6nnen das bestimmt sicherlich besser erkl\u00e4ren, als ich das kenne, aber wenn ihr mal nochmal auf Johannes 1 achtet und auf die Sprache achtet: dieser Unterschied zwischen Sein und Wer. Alles, was geworden ist, alle Sch\u00f6pfung \u2013 und das schlie\u00dft uns nat\u00fcrlich mit ein \u2013. Wir sind Werden. Ja, und wir waren einmal nicht und sind dann geworden. Aber das Wort ist Sein. Es ist Sein. Es ist nicht Wer, denn es ist Sein. Es hat ewiglich existiert und wird ewiglich existieren. Es ist unver\u00e4nderlich. Es ist Sein. Deswegen auch: Ich bin. Ja, weh: &#8222;Ich bin der Ich bin.&#8220; Jesus ist Sein. Alles Geschaffene ist Werden. Deswegen: Alles, ohne dasselbe, wurde auch nicht eines, das geworden ist.<\/p>\n<p>Alles Geschaffene ist geworden. Und es ist geworden, es ist geschaffen worden durch ihn. Hebr\u00e4er Kapitel 1, 2 sagt \u2013 wir haben es vorhin schon gelesen \u2013 hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat. Durch den Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat. Durch den hat er auch die Welten gemacht. Jesus, der aktive Ausf\u00fchrer, die handelnde Ursache in der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>In seinem Kommentar beschreibt Matthew Henry: Macht zieht den folgenden Vergleich. In Spr\u00fcche 3, Vers 19 hei\u00dft es: &#8222;Der Herr hat durch Weisheit die Erde gegr\u00fcndet, den Himmel befestigt durch Einsicht.&#8220; Also lesen wir: Gott hat die Welt also durch Weisheit gegr\u00fcndet und durch Einsicht den Himmel befestigt. In 1. Korinther 1, 24 hei\u00dft es: &#8222;Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.&#8220; Wir sehen also: Durch Weisheit hat Gott die Welt geschaffen, und Christus wird bezeichnet als die Weisheit Gottes. Er ist das &#8222;Durch&#8220;, mit dem alles geschaffen wurde. Christus ist die Weisheit Gottes, mit dem die Welt geschaffen wurde.<\/p>\n<p>In Psalm 33, Vers 6 hei\u00dft es: &#8222;Durch des Herrn Wort ist der Himmel gemacht und all sein Herr durch den Hauch seines Mundes.&#8220; Hier ist das Wort das Mittel, mit dem Gott alles geschaffen hat. Und wir kennen Genesis Kapitel 1: Gott sprach! Und das Wort Gottes hat alles Geschaffene in Existenz gerufen. Und wer wird als das Wort bezeichnet? Jesus Christus, Johannes 1, 1 und 3. Wir haben es gerade gelesen: &#8222;Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.&#8220;<\/p>\n<p>Gott hat durch Weisheit die Welt geschaffen; Christus ist die Weisheit Gottes. Gott hat durch sein Wort die Welt erschaffen; Christus ist das ewige Wort. Seht ihr Christus, wie durch ihn alles geschaffen wurde? Er ist das Mittel, er ist das&#8230; Ich m\u00f6chte nicht sagen &#8222;Werkzeug&#8220;, weil &#8222;Werkzeug&#8220; so passiv klingt. Aber ihr versteht, was ich meine. Und wenn wir ihn als Wort und als Weisheit bezeichnen, dann sehen wir: Er war nicht ein passives Werkzeug, sondern der aktiv-aktive Ausf\u00fchrer des sch\u00f6pferischen Willens Gottes.<\/p>\n<p>Dann hei\u00dft es \u2013 also wir haben gesehen \u2013: In ihm, durch ihn und als letztes zu ihm hin ist alles geschaffen. Und dar\u00fcber&#8230; man kann diesen Worten nicht gerecht werden, dies zu erkl\u00e4ren. &#8222;Zu ihm hin&#8220; beschreibt den Sinn, den Zweck der gesamten Sch\u00f6pfung. Das Ziel von allen Geschaffenen ist Jesus selbst. Man k\u00f6nnte dieses &#8222;zu ihm hin&#8220; auch \u00fcbersetzen mit &#8222;f\u00fcr ihn&#8220;. In der 11er F\u00e4lle CSV wird es so \u00fcbersetzt: &#8222;F\u00fcr ihn ist alles geschaffen.&#8220; F\u00fcr ihn ist alles geschaffen. Ihn als letztendliches Ziel. Auf ihn ausgerichtet ist alles geschaffen. Zu seinem Wohlgefallen hin, zu seiner Ehre hin ist alles geschaffen.<\/p>\n<p>Ich hoffe, wir sind uns bewusst, wovon wir hier reden, liebe Geschwister. Nichts, was geschaffen ist, nichts in dieser Welt existiert f\u00fcr sich selbst. Alles, was geschaffen ist, existiert f\u00fcr Jesus. Vom Grashalm, vom kleinsten Molek\u00fcl, Atom, Elektron, Quark&#8230; Bis hin zum Universum, den Galaxien, den Sternen, der Sonne, den Planeten. Alles existiert und wurde geschaffen f\u00fcr Jesus. Und alles schlie\u00dft auch dich mit ein. Du wurdest geschaffen zu Jesus hin. Du lebst nicht hier f\u00fcr dich selbst.<\/p>\n<p>Du bist nicht geschaffen, um f\u00fcr dich selbst zu leben. Du bist nicht dazu geschaffen, f\u00fcr deine Ziele, deine W\u00fcnsche oder deine Begierden zu leben. Das ist nicht dein Lebenssinn, das ist nicht der Zweck deines Lebens. Du lebst, gehst und atmest nicht um deinen Willen, sondern um seinen Willen. Du lebst auch nicht f\u00fcr andere: nicht f\u00fcr deine Frau, nicht f\u00fcr deinen Mann, nicht f\u00fcr deine Kinder, nicht f\u00fcr deine Verwandtschaft, nicht f\u00fcr deinen Beruf, nicht f\u00fcr deinen Wohlstand. Du lebst und gehst und atmest um Christi Willen. Das ist der Sinn deines Lebens und die Bedeutung deiner Existenz.<\/p>\n<p>Du geh\u00f6rst ihm. Und in ihm ist die Erf\u00fcllung deines Lebenssinns. Wenn du nicht zu ihm hinlebst, wenn er nicht das Ziel und die Ausrichtung deiner Existenz ist, verpasst du deinen Lebenssinn. Du verschwendest dein Leben f\u00fcr etwas Geringeres, was es nicht verdient hat, deinen Leben Dein Ziel und deine Ausrichtung zu sein. Verstehen wir das. Nichts auf dieser Welt hat es verdient, au\u00dfer Jesus Christus, der Sinn und das Ziel deines Lebens zu sein. Alles au\u00dfer Jesus ist es nicht w\u00fcrdig, so wichtig und gut Dinge sein m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Ich erwidere: Deine Familie, dein Job, all diese Dinge \u2013 ich rede sie nicht schlecht oder sage nicht, dass sie unwichtig sind. Aber wenn deine Liebe und wenn dein Leben auf irgendetwas anderes als Jesus Christus gerichtet ist, sei es sogar deine Familie oder dein Job oder sonst etwas, dann verpasst du deinen Lebenssinn. Du gibst und richtest dich nach etwas Geringerem aus als Jesus Christus. Du raubst dem Erstgeborenen, was sein Recht ist.<\/p>\n<p>Zu ihm hin ist alles geschaffen worden. Du willst wissen, inwiefern Jesus der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist? Du holst die Begr\u00fcndung daf\u00fcr, was Jesus zu diesem Erstgeborenen macht, der Anrecht und Anspruch auf alles hat und die h\u00f6chste Autorit\u00e4t hat. Jesus ist der Urheber und das Ziel der gesamten Sch\u00f6pfung. Alles, alles, alles und alles, viermal in Vers 16 und 17, geh\u00f6rt ihm, ist von ihm, durch ihn und f\u00fcr ihn. Jesus Christus ist das Zentrum des Universums. Es geht um ihn. Es geht nicht um dich. Es geht um ihn. Es geht nicht um andere Menschen, es geht um ihn. Er ist der Protagonist, er ist der Hauptdarsteller, er ist w\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Kommen wir nun, was darauf, was dies alles ist, was denn geschaffen worden ist. Was ist dieses Alles? Paulus gibt uns verschiedene Beschreibungen daf\u00fcr in drei Schritten. In den Himmeln und auf der Erde. Das Sichtbare und das Unsichtbare. Es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder M\u00e4chte. Das ist das Alles. Das ist dieses Alles oder eine derere und detailliertere Beschreibung von dem, was alles umfasst. Was ist das alles, was in ihm, durch ihn und zu ihm hin geschaffen worden ist? Alles in den Himmeln und auf der Erde.<\/p>\n<p>In den Himmeln und auf der Erde ist eine Bezeichnung f\u00fcr die Gesamtheit der Sch\u00f6pfung. Wir kennen Genesis 1,1, wo es hei\u00dft: \u201eIm Anfang schuf Gott Himmel und Erde.\u201c Die gesamte Sch\u00f6pfung ist also in Christus geschaffen, alles umfassend, was in dieser Welt existiert. Es gibt ein Zitat, den ich in einer Predigt geh\u00f6rt habe, von Abraham Koiper, der gesagt hat: \u201eEs gibt keinen Quadratzentimeter im gesamten Bereich der menschlichen Existenz, \u00fcber den Christus nicht ruft: \u201aMeins.\u2018\u201c Es gibt keinen Quadratzentimeter im gesamten Bereich der menschlichen Existenz, \u00fcber den Christus nicht ruft: \u201aMein.\u2018\u201c Alles geh\u00f6rt ihm. Alles geh\u00f6rt ihm. Und alles ist von ihm und durch ihn und zu ihm hin geschaffen worden.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re doch schon genug, Paulus, wenn du sagst, in den Himmel und auf der Erde. Wir haben es verstanden: Alles. Aber es ist Paulus nicht genug. Er m\u00f6chte keinen Zweifel daran lassen, dass es noch irgendetwas gibt in der Sch\u00f6pfung, dass Jesus als Erstgeborene geschaffen hat beziehungsweise \u00fcber den er nicht Vorrang hat. Ohne Einschr\u00e4nkung, allumfassend. Deswegen setzt er fort und sagt das Sichtbare und das Unsichtbare. Also die sichtbare physische Welt ist durch Christus geschaffen \u2013 in ihm, man kann es jedes Mal dazu sagen: in ihm, durch ihn und zu ihm hin.<\/p>\n<p>Sondern auch die unsichtbare, \u00fcbernat\u00fcrliche Welt ist in ihm, durch ihn und zu ihm hingeschaffen. Er hat schon gesagt alles. Er hat schon gesagt die Himmel und Erde, was die gesamte Sch\u00f6pfung umfasst.<\/p>\n<p>Aber er m\u00f6chte nicht. Vielleicht kommen die Irrlehrer in Kolosse und sagen pl\u00f6tzlich: &#8222;Ja, ja, alles in der Sch\u00f6pfung, aber wir reden hier von Engelswesen und von unsichtbaren Wesen, die sind \u00fcber Jesus oder die sind, \u00fcber die hat Jesus keinen Vorrang. Sie sind nicht durch Jesus geschaffen.&#8220; Nein, Paulus ist kein Zweifel: Das Sichtbare und das Unsichtbare. Versteht ihr, gerade den Kolosser, man sagt ihnen, Jesus sei nur eine Art Engel oder ein niederes g\u00f6ttliches Wesen. Den Kolossern, den gesagt wird, ihr m\u00fcsst Engel anbeten, damit ihr Visionen habt und Geistlichkeit erreicht. Jesus ist nicht genug. Ihnen sagt Paulus: &#8222;Diese Engel, die ihr anbeten sollt? Diese Engel, die gr\u00f6\u00dfer oder gr\u00f6\u00dfer sein sollen als Jesus Christus?&#8220; Alle sind von ihm geschaffen.<\/p>\n<p>Und falls das immer noch nicht durch Unsichtbare deutlich ist, setzt er fort: Es seien Throh oder Herrschaften oder Gewalten oder M\u00e4chte. Dieser Begriffe: Throne, Herrschaften, Gewalten oder M\u00e4chte, wie haben sie, sie sind uns schon hier und da begegnet, zum Beispiel auch im Erf\u00e4serbrief schon. Sie bezeichnen geistliche Autorit\u00e4ten von Engelswesen und von D\u00e4monen. Wir kennen die Details und die genauen R\u00e4nge oder was diese R\u00e4nge bedeuten nicht, aber wir sehen in der Schrift, ganz deutlich, dass das eben geistliche Autorit\u00e4ten beschreibt. Ich meine, es kann auch nat\u00fcrlich, diese W\u00f6rter k\u00f6nnen teilweise auch menschliche Autorit\u00e4ten bezeichnen, aber vor allem eben auch. Geistliche Autorit\u00e4ten, die es wohl, und R\u00e4nge, die es wohl unter Engelswesen gibt.<\/p>\n<p>Und genau solche Wesen sollen ja die Kolosser laut dieser Irrlehre anbeten. Laut diesen Irrenlehrern f\u00fcllten solche Engelswesen die L\u00fccke, die in der Person Jesus Christus nicht geschlossen werden k\u00f6nnen. Und Paulus kontert diesen Aussagen, indem man deutlich macht, dass Jesus als der Sch\u00f6pfer von absolut allem, einschlie\u00dflich eben dieser Engelswesen, der Erstgeborene \u00fcber allem Geschaffenen ist. Er ist \u00fcber diesen Engeln. Sie sind in ihn geschaffen, sie sind durch ihn geschaffen. Diese Engel, die ihr anbeten sollt, die anscheinend das tun k\u00f6nnen, was Jesus nicht tun kann, sie sind f\u00fcr ihn geschaffen worden.<\/p>\n<p>Was sollen diese Engel tun, was Jesus nicht kann? Was sollen sie erreichen, was der, der sie geschaffen hat, durch den sie geschaffen sind und zu dem sie hingeschaffen sind, was er nicht tun kann? Was k\u00f6nnten diese Engel denn bewirken? Sie sind auch nur Gesch\u00f6pfe seiner Macht. Sie sind auch nur ein Teil seines Erbes als Erstgeborenen. Egal welchen Rang oder welche Autorit\u00e4t diese Engelswesen haben m\u00f6gen, er ist \u00fcber ihnen als Erstgeborener gesetzt.<\/p>\n<p>Vor einigen Monaten hatten wir uns Epheser 1, 20 bis einundzwanzig angeschaut, wo es hei\u00dft: &#8222;Die hat er, also Gott, diese Kraft Gottes, hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat. Hoch \u00fcber jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zuk\u00fcnftigen genannt werden wird.&#8220; Jede Macht, jede Autorit\u00e4t, jeder Titel, ob in dem Zeitalter oder in dem zuk\u00fcnftigen, hoch \u00fcber alle hinaus ist Jesus erhoben worden. Hier nat\u00fcrlich in dem Zusammenhang nach seiner Menschwerdung, nach seinem Tod am Kreuz und mit der Himmelfahrt. Aber Jesus bereits als ewiger Sohn, bevor er Mensch geworden ist, in der Sch\u00f6pfung und in der Natur seiner Person, ist er bereits \u00fcber all diesen Wesen. \u00dcber all diesen Wesen.<\/p>\n<p>Hebr\u00e4er Kapitel 1, schlagen wir kurz Hebr\u00e4er Kapitel 1 auf. Wir wollen einige Verse aus diesem Kapitel lesen. Ihr habt sicherlich gemerkt, vergangene Woche und diese Woche auch, wie oft wir Hebr\u00e4er Kapitel 1 hergenommen haben.<\/p>\n<p>In Hebr\u00e4er Kapitel 1 geht es, den Hebr\u00e4erbrief insgesamt, wenn man den Hebr\u00e4erbrief in einem Wort zusammenfassen kann, ist es das Wort \u201ebesser\u201c. Es ist das Wort \u201ebesser\u201c. Jesus ist besser. Jesus ist besser als die Engel. Jesus ist besser als Mose. Jesus ist besser als die Priester. Der neue Bund ist besser als der alte Bund. Und ja, im ersten Kapitel geht es darum: Jesus ist besser als die Engel. Jesus ist erhabener als die Engel.<\/p>\n<p>Und was der Schreiber des Hebr\u00e4erbriefs hier macht, ist, dass er ganz viele alttestamentliche Zitate hernimmt und immer vergleicht: \u201eDas sind Engel, aber das ist der Sohn.\u201c \u201eDas wird \u00fcber Engel gesagt, aber das hier wird \u00fcber den Sohn gesagt.\u201c<\/p>\n<p>Und wir m\u00f6chten lesen ab Vers 4. Ja, wir haben Vers 1 und 2 und 3 auch immer wieder schon betrachtet. Ab Vers 4, einige ausgew\u00e4hlte Verse, Hebr\u00e4er Kapitel 1: \u201eUnd er ist umso viel erhabener geworden als die Engel, wie er einen vorz\u00fcglicheren Namen vor ihnen geerbt haben. Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: &#8218;Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt&#8216;? Und wiederum: &#8218;Ich werde ihm Vater, und er wird mir Sohn sein.&#8217;\u201c Das sagt er zum Sohn, nicht zu den Engeln. Ja, es soll zeigen, dass der Sohn erhabener, gr\u00f6\u00dfer ist als die Engel.<\/p>\n<p>Wenn er aber den Erstgeborenen \u2013 hier haben wir wieder \u201eErstgeborener\u201c, ja, im Sinne dieses Ranges, seiner Vorrangigkeit \u2013 wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erstkreis einf\u00fchrt, spricht er: \u201eUnd alle Engel Gottes sollen ihn anbeten.\u201c Den Sohn sollen alle Engel Gottes anbeten. Er ist gr\u00f6\u00dfer als die Engel, er ist erhabener als die Engel. Denn alle Engel Gottes sollen ihn anbeten, den Erstgeborenen.<\/p>\n<p>Denn von den Engeln zwar spricht er: \u201eDer seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme.\u201c Also von den Engeln spricht Gott von seinen Dienern, von seinen Boten und so weiter. Jetzt aber in Vers 8: \u201eVom Sohn aber \u2013 ihr seht den Vergleich, von den Engeln das, vom Sohn aber \u2013 &#8218;dein Thron, oh Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und das Zepter der Aufrichtigkeit, das Zepter deines Reiches. Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst. Darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit Freuden\u00f6l vor deinen Gef\u00e4hrten.&#8217;\u201c Seht ihr, vom Engel wird zwar das gesagt, aber vom Sohn wird gesagt, er wird Gott genannt. Sein Thron ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er hat also keinen Anfang und er hat kein Ende. Gerechtigkeit geliebt, Gesetzlosigkeit gehabt. Darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit Freuden\u00f6l.<\/p>\n<p>Und dann in Vers 10: \u201eDu, Herr, hast am Anfang die Erde gegr\u00fcndet.\u201c Ja, das wird, weil es die Fortsetzung ist, das wird \u00fcber den Sohn gesagt. \u00dcber den Sohn wird gesagt: \u201eDu, Herr, hast am Anfang die Erde gegr\u00fcndet, und die Himmel sind Werke deiner H\u00e4nde. Sie werden untergehen, du aber bleibst.\u201c Wer bleibt? Der Sohn. \u201eUnd sie werden alle veralten wie ein Gewand, und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufh\u00f6ren.\u201c Das wird zum Sohn gesagt. Seht ihr, wie viel erhabener der Sohn \u00fcber die Engel ist?<\/p>\n<p>Zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: \u201eSetze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner F\u00fc\u00dfen\u201c? Zu welchem Engel? Denn der, dieser hier, ist erhabener als die Engel. Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst, um derer willen, die das Heil erben sollen? Ja, sie sind. Engel haben ihre Aufgabe, Engel haben ihren Dienst. Ja, sie sind sogar zum Dienst gesandt um derer willen, die das Heil erben sollen \u2013 f\u00fcr uns. Aber der Sohn ist anders. Er ist erhabener, er ist gr\u00f6\u00dfer. Von ihm und zu ihm werden Dinge gesprochen, die nicht zu den Engeln geredet werden.<\/p>\n<p>Jesus Christus ist \u00fcber allem. Keine Engelsmacht, keine D\u00e4monen k\u00f6nnen ihm auch nur ansatzweise die Stirn bieten. Jakobus sagt, auch die D\u00e4monen glauben und zittern (in Jakobus 2,19), weil sie wissen, wer dieser Sohn ist. Also, als Erstgeborener hat er alle Autorit\u00e4t und Vollmacht.<\/p>\n<p>Falls ihr euch vor D\u00e4monen oder so f\u00fcrchtet, ich hoffe, das nimmt euch die Furcht, dieser erstgeborene Christus. Er ist \u00fcber diesen D\u00e4monen, hoch \u00fcber ihnen hinaus.<\/p>\n<p>Er ist es, der sie geschaffen hat. Er ist es, durch den sie geschaffen worden sind. Er ist es, f\u00fcr den sie geschaffen worden sind.<\/p>\n<p>Seht ihr, inwiefern Jesus der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist? Wie diese Idee des Erstgeburtsrechts, der die h\u00f6chste Autorit\u00e4t, den gr\u00f6\u00dften Anspruch hat, in diesen Versen weiter deutlich wird, weiter erkl\u00e4rt wird in den Versen 16 und 17.<\/p>\n<p>Seht ihr, wie vollkommen unlogisch es w\u00e4re, in diesem Zusammenhang die Erstgeborenen einfach chronologisch zu verstehen? Diese ganze Begr\u00fcndung macht keinen Sinn. Die Begr\u00fcndung hier passt zum Erstgeborenen, als den, der die gr\u00f6\u00dfte Autorit\u00e4t hat und den gr\u00f6\u00dften Anspruch auf das Erbe hat, der von Gott eingesetzt ist. Als Erbe von allem.<\/p>\n<p>Aber Paulus, das w\u00e4re doch, war das nicht jetzt bereits genug? Paulus, wir haben es verstanden. Wir haben es verstanden, er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, er ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Wir haben es verstanden, alles ist durch ihn, f\u00fcr ihn und in ihm geschaffen worden. Wir haben es verstanden. Sogar, okay, ich verstehe, das Sichtbare und das Unsichtbare, Engel, Gewalten und Autorit\u00e4ten. Wir haben es verstanden, Paulus. Es reicht.<\/p>\n<p>Nein, es reicht nicht. Paulus ist noch nicht fertig. Vers 17.<\/p>\n<p>Und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn.<\/p>\n<p>Er ist vor allem. Jesus ist nicht nur als Sch\u00f6pfer, Urheber und Ziel der Sch\u00f6pfung. Er ist vor allem.<\/p>\n<p>Vor allem. Beinhaltet zwei Aspekte. Einerseits einen chronologischen Aspekt in dem Sinne. Dass er vor allem existiert hat, n\u00e4mlich ewiglich existiert hat. Er ist vor allem.<\/p>\n<p>Verstehen wir, alles begann. Irgendwann. Alles in der Sch\u00f6pfung hatte irgendwann seinen Anfang. Auch die Engelswesen, auch die D\u00e4monen. Es gab eine Zeit, wo sie nicht waren. Nicht so der Sohn.<\/p>\n<p>Wir haben es gerade in den Hebr\u00e4er gelesen. Du, dein Thron, war von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wir haben vorhin in Johannes 1 gesehen: Alles wurde. Er ist sein. Er existiert ewiglich. Er hatte keinen Anfang und w\u00fcrde auch kein Ende haben.<\/p>\n<p>Wir wissen, Johannes 1, 1-2, wir haben es vorhin gelesen: \u201eIm Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott.\u201c Im Anfang war es bereits. Es wurde nicht, es war. Und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.<\/p>\n<p>Johannes 8, 58, Jesus spricht zu den Juden: \u201eWahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham war, bin ich.\u201c Und hier wieder, wenn ihr darauf achtet, Johannes: \u201eBin ich\u201c, nicht \u201ewurde ich\u201c, \u201ewar ich\u201c, \u201ewar ich\u201c im Sinne von werden, sondern \u201ebin ich\u201c. Nicht nur, dass Jesus sagt, ich existierte vor Abraham, ich wurde vor Abraham, sondern ich bin vor Abraham. Jesus behauptet, ewiglich zu existieren.<\/p>\n<p>Und er ist vor allen. Er ist vor allem chronologisch gesehen einerseits, aber gleichzeitig nat\u00fcrlich geht es hier auch wieder um Vorrangigkeit.<\/p>\n<p>Er ist vor allen. In Rang, in Namen, in Ehre und in Anrechte. Er ist vor allen.<\/p>\n<p>Alles besteht durch ihn. Alles besteht durch ihn. Er ist nicht nur Sch\u00f6pfer von allem, er ist nicht nur vor allem. Er ist alles. Er ist es, der alles, was geschaffen ist, zusammenh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Das Wort Bestehen kann mit Zusammenhalten beschrieben werden. Auch das ist etwas. Es \u00fcbersteigt unseren Verstand. Diese Welt wird aktiv von Jesus zusammengehalten.<\/p>\n<p>Das bedeutet. Im Umkehrschluss, wenn Jesus nicht aktiv die Sch\u00f6pfung zusammenhalten w\u00fcrde, w\u00fcrde alles in sich zusammenfallen. Die gesamte Sch\u00f6pfung w\u00fcrde in sich zusammenfallen.<\/p>\n<p>Verstehen wir das, liebe Geschwister, alles, was existiert, dieses gesamte Universum, alles w\u00fcrde zusammenfallen, wenn auch nur Jesus nur f\u00fcr einen Moment nicht alles aktiv zusammenhalten w\u00fcrde? Was bedeutet das? Nat\u00fcrlich glauben wir an Naturgesetze wie Schwerkraft oder so. Aber manchmal ist es so, glaube ich, dass wir uns vorstellen, ja, Gott hat alles geschaffen und Gott hat Naturgesetze und physikalische Gesetze und alles.<\/p>\n<p>Geschaffen und und und und und geschaffen und hat sich dann entfernt, und dann bewegt sich einfach alles nach diesen Gesetzen. Aber so ist es nicht. Es l\u00e4uft nicht einfach alles nach den Gesetzen, die Gott geschaffen hat, und dann hat er sich entfernt, dann ist er passiv geworden. In der Person und der Macht des Sohnes werden all diese Dinge zusammengehalten.<\/p>\n<p>Die Erhaltungsgesetze; die vier fundamentalen Kr\u00e4fte der Physik, wie Schwerkraft, elektromagnetische Kraft, die schwache und starke Kernkraft; die Gesetze der Mathematik, die Gesetze der Logik; Energieerhaltung, Massenerhaltung, Entropie; die Gesetze der Thermodynamik, der Wasserzyklus, Ebbe und Flut, die Laufbahn von Planeten, Sternen und Galaxien, dein schlagendes Herz, das Gerinnen von deinem Blut, die Anreicherung von deinem Blut mit Sauerstoff in deinen Lungen; die elektrischen Signale deiner Neuronen \u2013 alles besteht durch die Person Jesu Christi. Ist uns das bewusst, liebe Geschwister?<\/p>\n<p>In meiner Arbeit besch\u00e4ftige ich mich mit viel, mit den. Mit den mechanischen Gesetzen und Gleichungen, und meine ganze Arbeit basiert, wenn es um numerische Simulationen von diesen Ereignissen geht, es basiert auf, alles basiert auf die Erhaltungsgesetze: Energieerhaltung, Massenerhaltung, Impulserhaltung. Aus diesen Gleichungen, aus diesen Gesetzen ergeben sich alle Formeln und alle mathematischen Modelle und Beschreibungen, mit denen ich arbeite. Und eine der Dinge, die ich an meiner Arbeit so liebe, ist, wie es mich zum Staunen bringt \u00fcber diese Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Liebe Schwester, ohne Massenerhaltung, Energieerhaltung k\u00f6nnen wir unser Universum nicht erkl\u00e4ren; k\u00f6nnen wir Ph\u00e4nomene nicht erkl\u00e4ren, nicht ausrechnen, nicht modellieren. Aber diese Dinge sind nicht einfach nur leere Gesetze oder statische Gesetze, die in die Existenz gerufen worden sind und dann einfach \u2013 das l\u00e4uft dann einfach. Jesus ist es, der Energie erh\u00e4lt. Jesus ist es, der Masse in einem System erh\u00e4lt. Jesus ist es, der den Impuls erh\u00e4lt. Jesus ist es, der die Newtonschen Gesetze erh\u00e4lt. Auf eine Aktion gibt es Reaktion: Dass der Apfel auf den Boden f\u00e4llt durch die Schwerkraft. Jesus ist es, der diese Schwerkraft erh\u00e4lt. Ohne ihn g\u00e4be das nicht. G\u00e4be es das nicht. Und es w\u00fcrde alles zusammenfallen.<\/p>\n<p>Denkt an den Wasserzyklus, etwas, was wir vielleicht alle, sicherlich alle, in der Grundschule gelernt haben. Die Sonne scheint. Das Wasser verdunstet. Es verdunstet, sammelt sich in Wolken. Und danach, wenn die Wolke genug Dunst angesammelt hat, beginnt es zu regnen, und das Wasser kehrt zur\u00fcck auf die Erde. Ein Zyklus, der sehr nat\u00fcrlich ist. Wir denken, er funktioniert einfach automatisch. Aber die Bildschwister, wir m\u00fcssen uns mal bewusst machen: Jesus ist es, der diesen Wasserzyklus aktiv erh\u00e4lt. Ohne ihn g\u00e4be es diesen nicht.<\/p>\n<p>Dass unsere Erde sich so um die Sonne herum bewegt. Wisst ihr, wie viele physikalische Konstanten existieren m\u00fcssen, damit das richtig funktioniert, damit das funktioniert, damit Leben auf der Erde sein kann? Der Winkel, um den unsere Erde um ihre eigene Achse geneigt ist, was uns die vier Jahreszeiten schenkt. Wisst ihr, wie genau diese Dinge sein m\u00fcssen, sein m\u00fcssen und in Zusammenspiel mit diesen physikalischen und naturwissenschaftlichen Gesetzen funktionieren m\u00fcssen, damit wir leben k\u00f6nnen, damit wir existieren k\u00f6nnen? Aber was ich sage, ist, dass es nicht nur die physikalische Konstante ist, dass es nicht nur das mechanische Gesetz ist, dass es nicht nur diese Kraft ist, sondern dass es Jesus Christus ist, der das erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Und ich, liebe Geschwister, ich muss selbst sagen, dass ich manchmal eine lange Zeit das nicht vor Augen hatte. Ja, Gott hat die physikalischen Gesetze und den Zyklus und alles geschaffen. Und dann l\u00e4uft es halt. Liebe Geschwister, ist euch bewusst: Jesus h\u00e4lt dein schlagendes Herz. Er ist es, der es erh\u00e4lt. Er ist es, der es bestehen l\u00e4sst. Wieso schl\u00e4gt dein Herz? Ich habe meine Arbeit dar\u00fcber geschrieben.<\/p>\n<p>Elektrische Impulse, die Zellen, die sich selbst in diesen Zustand bringen und dann diesen elektrischen Impuls an dein Herz schicken und dadurch dein Herz zum Pumpen bringen, dadurch Blut durch deinen K\u00f6rper gepumpt wird.<\/p>\n<p>Das ist das, ja, das ist es auch, wieso dein Herz schl\u00e4gt. Aber vor allem schl\u00e4gt dein Herz, weil Jesus Christus es erh\u00e4lt. Wenn er es nicht aktiv erhalten w\u00fcrde, w\u00fcrde dein Herz auf der Stelle aufh\u00f6ren zu schlagen.<\/p>\n<p>Ich k\u00f6nnte weitergehen und weitergehen und weitergehen. Dass unser Blut grinnt, wenn wir uns schneiden. Ein automatischer Zyklus, ein automatischer Mechanismus unseres K\u00f6rpers. Nein, nein, Jesus ist es, der diesen erh\u00e4lt. Sonst w\u00fcrden wir alle beim kleinsten Messerschnitt oder beim kleinsten Papier, an dem wir uns schneiden, verbluten.<\/p>\n<p>Hebr\u00e4er, wir lesen es immer wieder. Hebr\u00e4er Kapitel 1, Vers 3 hei\u00dft es: Er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht tr\u00e4gt. Jesus tr\u00e4gt alle Dinge durch das Wort seiner Macht.<\/p>\n<p>Ein anderer Aspekt, einen, den wir vielleicht nicht so oft vor Augen haben, wenn wir \u00fcber diesen Vers nachdenken: Auch deine Widersacher, sei es in der Arbeit, sei es in der Familie, in der Verwandtschaft oder sei es sogar der Teufel \u2013 auch sie werden von Jesus erhalten. Sie leben und existieren, weil Jesus es erlaubt. Wenn Jesus es nicht erlauben w\u00fcrde, w\u00fcrden diese nicht bestehen bleiben.<\/p>\n<p>Es wirft noch eine andere Perspektive, wenn es hei\u00dft, dass, wenn wir Anfechtungen versuchen und Widersachern ausgesetzt sind. Jesus erlaubt das. Jesus l\u00e4sst denjenigen aktiv bestehen. Wie sehr kannst du diesem Jesus dann vertrauen, wenn du Anfechtungen erf\u00e4hrst?<\/p>\n<p>Jesus ist es, der dich erh\u00e4lt, nicht nur physisch und dein physisches Leben. Jesus ist es, der deine Seele erh\u00e4lt. Jesus, der das gesamte Universum erh\u00e4lt in seiner Person, durch die Macht seines Wortes \u2013 das gesamte Universum mit Mit so vielen Sternen und Galaxien. Glaubst du nicht, er kann dich erhalten? Deine Seele? Egal, wie schwer die Lage sein m\u00f6ge? Wie sehr kannst du diesem Jesus vertrauen?<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten an dieser Stelle zum Schluss kommen und diesen Punkt abschlie\u00dfen \u00fcber die Vorrangigkeit Jesu aller Sch\u00f6pfung, \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Paulus l\u00e4sst keinen Zweifel an der Erhabenheit Jesu bestehen. Sein Argument und seine Beschreibung ist allumfassend. Alles, alles, alles und alles. Und falls das noch nicht genug ist: Erde und Himmel, sichtbar und unsichtbar, Throne, Gewalten, M\u00e4chte, Herrschaften. Er ist vor allem. Er ist. Und alles besteht durch ihn.<\/p>\n<p>Der Sohn ist der gesamten Sch\u00f6pfung vorrangig. Er ist kein Gesch\u00f6pf, sondern er ist Sch\u00f6pfer von allem. \u00dcber allem. Und er ist das Sinn und das Ziel und der Zweck von allem.<\/p>\n<p>Bisher ging es prim\u00e4r um seine Vorrangigkeit in der Natur als ewiger Sohn. Ja, bereits in der Sch\u00f6pfung. Im n\u00e4chsten Abschnitt wird es um seine Vorrangigkeit und Erhabenheit in Bezug auf die Gemeinde und das Heilswerk gehen, was wir uns dann ab den Versen 18 anschauen werden, so der Herr will, in der kommenden Woche.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir aus diesen Versen lernen zur Anwendung?<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, ihr werdet merken, wenn wir uns jetzt die Anwendung anschauen: Im Prinzip \u00e4ndert sich nichts zum letzten Mal, was die Anwendung betrifft. Denn der Text ist derselbe und die Botschaft des Textes ist derselbe. Jesus Christus ist erhaben. So ist die erste Anwendung, dieselbe wie vergangene Woche: Staune \u00fcber die Eramheit Jesu. Und wie vergangene Woche m\u00f6chte ich euch bewusst machen und auch wirklich mit euch ringen.<\/p>\n<p>Lasst die Worte von Robert Mary McShane keine leere Floskel sein. Lass die Idee, \u00fcber Christus zu staunen, nicht einfach nur ein &#8222;Ja, ja, das machen wir schon. Das mache ich schon&#8220; sein. Nimm dir vor, setz es dir als Ziel, bewusst \u00fcber Jesus Christus nachzudenken.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, das ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr alles. F\u00fcr jeden Blick auf dich selbst, wirf zehn Blicke auf Jesus. Nimm dir Zeit, am Tag dar\u00fcber nachzus\u00fcnden, was wir heute gelernt haben.<\/p>\n<p>Was es bedeutet, dass Jesus der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist. Wie er zu diesem Titel gekommen ist, was ihn zum Erstgeborenen macht, n\u00e4mlich, dass er der Sch\u00f6pfer ist, in einem Wort gesagt. In ihm ist alles geschaffen. Alle Existenz ist in ihm verankert. Durch ihn ist alles geschaffen. Nichts, was existiert, ist ohne das Wirken Jesu in Existenz gerufen worden. Und alles ist zu ihm hingeschaffen.<\/p>\n<p>Denke \u00fcber Jesus nach und seine Vorrangigkeit \u00fcber die gesamte Sch\u00f6pfung. Sinne dar\u00fcber nach. Wenn du dich das n\u00e4chste Mal im Spiegel betrachtest, frage dich, wie oft habe ich heute \u00fcber Jesus Christus nachgedacht? \u00dcber seine Erhabenheit. Wenn du in Anfechtung oder Bedr\u00e4ngnis bist, denke \u00fcber diesen Jesus nach. Seine Erhabenheit, wie nichts und niemand ihm die Stirn bieten kann. Wie er alles erh\u00e4lt und wie er auch dich erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>M\u00f6chtest du in deinem Leben, in deinem Alltag davon loslassen, deine Gedanken mit dir selbst zu f\u00fcllen, auf dich selbst fixiert zu sein? Und m\u00f6chtest du auf diesen erhabenen Jesus Christus schauen?<\/p>\n<p>Erstens: Staune \u00fcber die Erbenheit Jesu.<\/p>\n<p>Und zweitens: auch dieselbe Anwendung wie die vergangene Woche. Ruhe in der Erhabenheit Jesu. Ich habe es vergangene Woche gesagt: auf diesen Jesus zu schauen, ist ein Balsam f\u00fcr die Seele. Jesus ist es, der dich erh\u00e4lt. Deine Seele erh\u00e4lt, deinen Glauben erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Wie sehr kannst du dem vertrauen, der \u00fcber alle Sch\u00f6pfung gesetzt ist? Wie sehr kannst du dem vertrauen, der alles geschaffen hat und alles Bestehen erh\u00e4lt, der vor allem ist? Was k\u00f6nnen Krieg, Verfolgung, Tod? Was k\u00f6nnen Engel und D\u00e4monen ausrichten? Und was kann dir in dieser Welt schaden, \u00fcber das Jesus nicht Herr ist? Er erh\u00e4lt alles, auch deine Seele.<\/p>\n<p>Wenn er das Universum und alles in der Welt erh\u00e4lt und zusammenh\u00e4lt, welches Vertrauen darfst du in ihm haben, dass er dich tragen und erhalten wird, durch dein ganzes Leben hindurch? Dass er niemals zu schwach sein wird. Dass ihm niemals Vollmacht mangeln wird. Egal wie schwer deine Umst\u00e4nde. Was sind deine Umst\u00e4nde im Vergleich zum gesamten Universum, das er durch die Macht seines Wortes erh\u00e4lt?<\/p>\n<p>Und wir werden in den vergangenen, in den kommenden Wochen, so der Herr will, sehen, wie die Erhabenheit Jesu \u00fcber dein Heil dir auch noch Ruhe schenken kann.<\/p>\n<p>Drittens: Gib Jesus die Vorrangigkeit, die ihm geb\u00fchrt. Gib Jesus die Vorrangigkeit. Jesus ist vorrangig \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Das ist Tatsache, das ist seine Position. Aber ich m\u00f6chte dich fragen: ist er das auch in deinem Leben? Hat Jesus in deinem Leben die Vorrangigkeit, die ihm geb\u00fchrt?<\/p>\n<p>Wenn du hier sitzt und dich fragst, was ist der Sinn deines Lebens? Wozu bin ich hier auf dieser Erde? Wozu arbeite ich? Wozu atme ich? Die Antwort ist einfach: es ist Jesus Christus. Du wurdest von ihm f\u00fcr ihn geschaffen. Er ist es, der dein Herz am Schlagen h\u00e4lt. Er ist der Grund, wieso du durch jetzt auf dieser Stelle hirntot bist, weil er dich am Leben h\u00e4lt. Du wurdest von ihm und f\u00fcr ihn geschaffen, nicht f\u00fcr deinen Job, nicht f\u00fcr Menschen, nicht f\u00fcr dich selbst, sondern f\u00fcr ihn.<\/p>\n<p>Er ist der Sinn, das Ziel und der Zweck deines Lebens.<\/p>\n<p>Und der Aufruf an diejenigen, die nicht an Christus glauben, ist derselbe: Tue Bu\u00dfe und kehre um zu diesem Jesus Christus.<\/p>\n<p>Wir haben heute so viel \u00fcber die Erhabenheit Jesu gesprochen. Ich m\u00f6chte nochmal euch vor Augen f\u00fchren: Das ist derselbe Jesus, der blutend, gegei\u00dfelt und in einer Dornenkrone als Krimineller am Kreuz von Golgatha hing. Das ist derselbe, der Mensch geworden ist, der Zimmermann genannt worden ist. Der genannt worden ist: \u201eIst er nicht der Sohn der Maria? Und kennen wir nicht seine Geschwister?\u201c So haben die Menschen in Nazareth geredet. \u00dcber diesen selben Sohn haben sie so geredet.<\/p>\n<p>Dieser erhabene Sohn, der Grund ist f\u00fcr alles, was existiert und der Grund daf\u00fcr ist, dass alles \u00fcberhaupt lebt. Er wurde bespuckt. Er wurde gegei\u00dfelt. Er wurde gefoltert, verspottet und an ein Kreuz geh\u00e4ngt. Und \u00fcber all dem hat dieser erhabene Jesus den Zorn Gottes f\u00fcr S\u00fcnder getragen.<\/p>\n<p>Ist euch bewusst? Jesus war es, w\u00e4hrend er an diesem Kreuz hing. Der das Leben derer erhalten hat, die ihn gerade an dieses Kreuz genagelt haben. Seht ihr, was dieser erhabene Jesus f\u00fcr S\u00fcnder getan hat? Wie er sich selbst hingegeben hat, damit niemand verloren geht, sondern jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben hat. Was f\u00fcr ein Herr! Was f\u00fcr ein K\u00f6nig! Was f\u00fcr ein erhabener Jesus, der sich so gedem\u00fctigt hat!<\/p>\n<p>Und so bitte ich jeden: Z\u00f6gere nicht, wenn du nicht an Christus glaubst heute. Mit offenen Armen wird er dich empfangen, wenn du in Bu\u00dfe kommst. Glaube an ihn und kehre um. Kehre um von Selbstgerechtigkeit. Kehre um davon, dein Leben nach deinen eigenen Vorstellungen zu leben. Kehre um von deinem Stolz. Und wende dich zu Jesus und erwerfe dich ihm. Er ist w\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Und f\u00fcr dich, wenn du bereits an Jesus Christus glaubst, unterwerfe ihm jeden Aspekt. Gib ihm die Vorrangigkeit, die ihm geb\u00fchrt. Dein Leben geh\u00f6rt nicht dir. Dein Leben geh\u00f6rt nicht deiner Arbeit. Dein Leben geh\u00f6rt nicht deiner Familie. Dein Leben geh\u00f6rt Jesus Christus.<\/p>\n<p>Du wurdest auf ihn ausgerichtet geschaffen. Wenn alles, was geschaffen wurde, ein Pfeil ist, alles, was existiert, wenn du mit einem Pfeil repr\u00e4sentiert werden kannst. Du, als du geschaffen worden bist, bist du geschaffen worden als ein Pfeil, der in Richtung Jesu Christi zeigt. Richtest du dein Leben dann aber auch nach Jesu Christus aus? Gibst du ihm die Vorrangigkeit, die er in der Natur seiner Person auch tats\u00e4chlich hat? Oder raubst du Jesus das, was ihm geh\u00f6rt, indem du anderen Dingen den Vorrang in deinem Leben gibst: deinen eigenen W\u00fcnschen, Begierden und Zielen, deiner Arbeit, deiner Familie, anderen Menschen?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte dich dazu ermutigen: Richte dein Leben aus nach Christus. Er ist das Zentrum des Universums. Er ist der Mittelpunkt von allem, was geschaffen ist. Ist er Mittelpunkt deines Lebens? Ist er das Zentrum deiner Existenz? Ist dein Denken, dein Reden, dein Wandeln auf ihn ausgerichtet? Ich ermahne dich: Richte dein Leben nach ihm aus.<\/p>\n<p>Wenn du das nicht tust, raubst du Jesus das, worauf er als Erstgeborener Anspruch hat. Richte dein Leben, deine Ziele, die Entscheidungen deines Lebens! Was soll ich studieren? Was soll ich arbeiten? Wo soll ich leben? Wen soll ich heiraten? Und all diese Lebensentscheidungen, die man hat, richte sie aus nach ihm.<\/p>\n<p>Und auch ganz einfach: Nicht nur diese gro\u00dfen Lebensentscheidungen. Fang klein an. Richte deine Woche nach Christus aus. Richte deinen Tag nach Christus aus. Gib ihm den Vorrang darin, wie du deinen Tag gestaltest und wie du deine Woche gestaltest.<\/p>\n<p>Wenn du morgens aufstehst, wenn du deinen Wecker stellst, stell ihn nicht f\u00fcr die Arbeit, stell ihn nicht f\u00fcr die Familie, sondern stell ihn f\u00fcr Christus. Steh auf f\u00fcr ihn und auf ihn ausgerichtet. Nicht auf deine Arbeit. Nicht einmal deine Familie. Das hei\u00dft nicht, dass du diese Dinge vernachl\u00e4ssigen wirst, denn wenn du wirklich f\u00fcr Christus aufstehst, wirst du diese Dinge eben nicht vernachl\u00e4ssigen. Aber ich rede \u00fcber ein ver\u00e4ndertes Denken.<\/p>\n<p>Wahre Disziplin ist nicht aufzustehen, wenn man es muss f\u00fcr die Arbeit. Wahre Disziplin ist, aufzustehen f\u00fcr Christus, wenn man es von der Arbeit her oder von der Familie her nicht tun m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Plane deinen Tag um ihn herum. Wie kann ich meinen Tag um ihn herum ausrichten? Wie kann ich ihn ehren? Wie kann ich diesen Tag f\u00fcr ihn verbringen? Nicht nach deinem Willen, nach dem deinem Plan. Nicht nach dem Plan, den dir die Welt vorgibt. Nicht mal nach dem Plan, den dir die Familie vorgibt. Plane um Jesus Christus willen.<\/p>\n<p>Wenn du arbeitest, arbeite f\u00fcr ihn. Wenn du Urlaub machst, mach es f\u00fcr ihn. Was meine ich mit Urlaub f\u00fcr Jesus machen? Ganz zwei Beispiele, einfach nur, damit ihr versteht, was ich meine. Vernachl\u00e4ssigt die Gemeinschaft nicht im Urlaub. Wie oft passiert es euch, dass ihr im Urlaub f\u00e4hrt und da f\u00e4llt es euch am schwierigsten? Bibel zu lesen oder zu beten. Wenn du Urlaub machst, mach es nicht um.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, mach es f\u00fcr deine Erholung und so weiter, aber. Es geht am Ende trotzdem um ihn. Es muss um ihn gehen. Es muss prim\u00e4r um ihn gehen. Er muss Vorrang haben, auch in deinem Urlaub.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel, nur damit ihr versteht, was ich damit meine. Verk\u00fcndige auch im Urlaub das Evangelium. Du machst nicht Urlaub vom Christ sein. Du machst Urlaub von deiner Arbeit, du erholst dich von deiner Arbeit, aber du machst nicht Urlaub vom Christ sein. Du machst nicht Urlaub davon, Christus den Vorrang zu geben. Nur damit ihr versteht, was ich konkret damit meine. Mach Urlaub f\u00fcr Jesus. Arbeite f\u00fcr ihn. Arbeite als dem Herrn. Sp\u00e4ter in Kolossa werden wir uns damit besch\u00e4ftigen. Erziehe deine Kinder f\u00fcr ihn. Komm in die Gemeinde f\u00fcr ihn, ihm den Vorrang gebend.<\/p>\n<p>Ich warne dich: Wenn es etwas in deinem Leben gibt, das du ihm vorenth\u00e4ltst. Du raubst dem Erstgeborenen sein Recht. In 1. Korinther 10, 31 hei\u00dft es: Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes. Sp\u00e4ter in Kolosser 3,17 hei\u00dft es: Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk \u2013 alles tut im Namen des Herrn Jesus.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, gebt ihm Vorrang, denn er hat Vorrang in allem. Ihm m\u00f6ge alle Ehre zuteil werden. Amen. Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Herr Jesus Christus, ich bete dich an, denn du hast Vorrang vor allem und \u00fcber allem. Ich existiere und ich atme. Mein Herz schl\u00e4gt durch dich und f\u00fcr dich. Diese Welt existiert, dieser Planet dreht sich. Die Sonne geht auf. Durch dich und f\u00fcr dich. Wir sind nicht die Helden der Geschichte und wir sind nicht der Mittelpunkt unseres Lebens. Oder dieser Welt. Du bist es, Herr Jesus Christus. Du bist es, der als Einziges von sich \u00fcberhaupten kann: Der Mittelpunkt von allem zu sein. Und du \u00fcbertreibst nicht. Du bist wahrhaftig der Mittelpunkt von allem. Ich bitte dich darum, Herr Jesus. M\u00f6gen wir dar\u00fcber nachsinnen, m\u00f6gen wir dar\u00fcber reflektieren und m\u00f6gen wir doch, dir diesen Vorrang auch geben in unserem Leben. Nimm weg, Herr Jesus, und rei\u00dfe aus unserem Herzen und unserem Leben heraus alles, was wir dir vorenthalten. Nimm die G\u00f6tzen hinfort, allem, was wir mehr, was wir Vorrang geben \u00fcber dir, hinein statt dir. Rei\u00df das aus und richte unsere Herzen aus nach dir. Jesus Christus. Rich unsere Herzen aus, sodass wir den Sinn und den Zweck unseres Lebens nicht verpassen.<\/p>\n<p>Dich nicht berauben, sondern dir geben, was dir geb\u00fchrt, n\u00e4mlich alles. Wir bitten nicht darum. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf Kolosser Kapitel 1 und lasst uns lesen die Verse 15 bis 20. Kolosserbrief, Kapitel eins, die Verse f\u00fcnfzehn bis zwanzig. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. 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