{"id":2357,"date":"2026-03-06T08:35:32","date_gmt":"2026-03-06T06:35:32","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2357"},"modified":"2026-03-13T11:05:38","modified_gmt":"2026-03-13T09:05:38","slug":"die-erhabenheit-jesu-christi-teil-3","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-erhabenheit-jesu-christi-teil-3\/","title":{"rendered":"Die Erhabenheit Jesu Christi \u2013 Teil 3"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden.<\/p>\n<p>Schlagen wir auf den Kolosserbrief, Kapitel 1, und lassen uns lesen die Verse 15 bis 20. Kolosserbrief, Kapitel eins, die Verse f\u00fcnfzehn bis zwanzig. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare. Es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder M\u00e4chte. Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen, und er ist vor allem und alles besteht durch ihn. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe. Denn es gefiel der ganzen F\u00fclle, in ihm zu wohnen und durch ihn alles mit sich zu vers\u00f6hnen. Indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn, sei es was auf der Erde oder was in den Himmel ist.<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel. Wir sind dir dankbar, dass wir uns wie nun wieder deinem Wort widmen d\u00fcrfen. Dein Wort schenkt Leben, dein Wort erquickt, dein Wort erh\u00e4lt die Augen. Dein Wort macht weise. Wir durften davon singen: Christus allein ist es, der uns rettet. Nicht andere Heilige, nicht unsere eigenen Werke, Christus allein. Auf ihn zu schauen ist das Kostbarste, was wir tun k\u00f6nnen. Auf Christus zu blicken, f\u00fcr ihn zu leben, ist der Sinn und der Zweck unseres Lebens. Und so sind wir dir dankbar, Vater, dass wir uns nun heute zum dritten Mal wieder diesem Text widmen d\u00fcrfen. Und auch weiterhin bleibt unser Anliegen, dass Christus gro\u00df gemacht werden m\u00f6ge. Dein Sohn, dein geliebter Sohn, der Sohn deiner Liebe, wie du ihn hier nennst. Er m\u00f6ge gro\u00df gemacht werden vor unseren Augen. F\u00fchre die Stunde der Verk\u00fcndigung, sodass Christus gro\u00df gemacht wird und die Gemeinde erbaut wird. Dass wir erkennen m\u00f6gen und staunen m\u00f6gen \u00fcber die Erhabenheit deines geliebten Sohnes. Dass wir anerkennen m\u00f6gen, dass er das Zentrum und das Haupt von allem ist. Und wie viel mehr er dann das Zentrum unseres Lebens sein m\u00fcsste. Bringe uns ins Staunen. Verwandle uns durch den Blick auf Christus von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Und m\u00f6gest du auch diese Stunde der Verk\u00fcndigung daf\u00fcr nutzen, deinen Sohn zu verherrlichen. Im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne. Wahrhaftig sch\u00f6ne Lieder sind es, die wir singen d\u00fcrfen. Gerade die beiden neuen Lieder, die wir singen, auch heute gesungen haben, wo es in dem einen Lied darum ging, wenn wir Christus auf der Erde wandeln sehen, sein g\u00f6ttliches Handeln sehen. Wie er am Kreuz bezahlt f\u00fcr viele S\u00fcnder Schuld, wie Gott darin offenbart wird und wie unser Herz jauchzt \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe unseres Gottes, wenn wir den Christus schauen. Wenn wir davon singen, wie Christus allein, diese Wahrheit, die in der Reformation wiederentdeckt und wiederbelebt wurde, Christus allein ist der Erl\u00f6ser. In Christus allein ist Erl\u00f6sung. Nicht durch die Kirche, nicht durch den Papst, nicht durch die eigenen Werke oder Sakramente. Christus allein ist der Erl\u00f6ser. Und es ist so passend, wenn wir uns derzeit in so einem Text wie diesem hier aus dem Kolosserbrief besch\u00e4ftigen, die Gr\u00f6\u00dfe, die Erhabenheit, die Genugsamkeit Christi auch in den Liedern zu besingen, die wir in der Gemeinde haben.<\/p>\n<p>Das Zitat von Robert Murray M&#8217;Chayne begleitet uns durch diesen Text, und ich m\u00f6chte euch wieder erneut daran erinnern, wo Robert Murray M&#8217;Chayne gesagt hat: &#8222;F\u00fcr jeden Blick auf dich selbst wirf zehn Blicke auf Christus.&#8220; F\u00fcr jeden Blick auf dich selbst wirf zehn Blicke auf Christus. Und ich m\u00f6chte dich fragen, \u00e4hnlich wie zur vergangenen Woche, wie hast du diesen Rat in der vergangenen Woche umgesetzt? Hast du dir Zeit genommen, bewusst \u00fcber Christus zu reflektieren? In Momenten, als deine Gedanken auf dich fixiert waren, deine Bed\u00fcrfnisse, was andere \u00fcber dich denken, deine Erfolge oder dein Versagen?<\/p>\n<p>Konntest du dich aufhalten und deine Blicke auf Christus wenden? Hast du innegehalten und gedacht, habe ich heute schon \u00fcber Christus nachgedacht, auf ihn geblickt, auf seine Erhabenheit? Als du dich im Spiegel betrachtet hast oder als du einfach erf\u00fcllt von dir selbst warst und Gedanken \u00fcber dich selbst, konntest du deine Aufmerksamkeit auf Christus legen? Konntest du Jesus Christus den Vorrang in deinem Leben geben, der ihm geb\u00fchrt, den er aus der Natur seiner Person heraus besitzt? Den Vorrang, den er hat? Konntest du auf seine Erhabenheit blicken? Die Tatsache, dass er das Bild des unsichtbaren Gottes ist, dass er der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist?<\/p>\n<p>Diese Woche ist es unter der Woche so sch\u00f6n sonnig geworden. Ihr habt euch sicherlich auch so gefreut \u00fcber das gute Wetter, das wir hier in M\u00fcnchen auch erleben konnten, nach langer K\u00e4lte und grauem Wetter. Als es diese Woche so sonnig wurde, hast du daran gedacht, wie Jesus es ist, der die Sonne aufgehen l\u00e4sst, der die Erde auf ihrer Laufbahn um die Sonne h\u00e4lt? Wie das ganze System, wie unser Planet rotiert und sich bewegt, wie die physikalischen Gesetze und die Naturkonstanten, die dazu f\u00fchren, dass \u00fcberhaupt die Sonne aufgeht, die Erde im richtigen Winkel geneigt ist, sich in der richtigen Geschwindigkeit und richtigen Entfernung um die Sonne herum bewegt. Dass diese Dinge und diese physikalischen Gesetze, die dahinterstehen, alle erhalten werden von Jesus Christus. Wenn Jesus diese Dinge nicht aktiv bestehen lassen w\u00fcrde, w\u00fcrde alles in sich zusammenfallen. Hast du daran gedacht, als es diese Woche so sonnig geworden ist? Hast du daran gedacht, dass diese Sonne scheint, nicht f\u00fcr dich, sondern f\u00fcr ihn?<\/p>\n<p>Als du geatmet hast. Bei jedem deinem Herzschlag, der dir vielleicht aufgefallen ist, ist dir bewusst geworden, dass all das erhalten wird von Jesus Christus. Jeder Prozess, sogar das Atmen, das uns ja keine M\u00fche bereitet, etwas, was wir automatisch tun, dass das etwas ist, was Jesus Christus in der Macht seines Wortes tr\u00e4gt. Und ohne ihn g\u00e4be es deinen n\u00e4chsten Atemzug nicht. Hast du dar\u00fcber nachgedacht, dass du von ihm geschaffen wurdest und f\u00fcr ihn geschaffen wurdest?<\/p>\n<p>Wir besch\u00e4ftigen uns in diesem Text heute. Zum dritten Mal kommen wir, und so der Herr will, zum letzten Mal zu diesem Abschnitt von den Versen 15 und 20. Und in diesem Text geht es um die Erhabenheit Jesu Christi. Und wir haben uns bereits einige Aspekte dieser Erhabenheit angeschaut und m\u00f6chten auch heute fortfahren, all diese Aspekte seiner Erhabenheit zu sehen. Wir haben gesehen, dass Paulus sich eigentlich in der Beschreibung seines Gebets f\u00fcr die Kolosser befindet und in dieser Beschreibung seines Gebets f\u00fcr sie beginnt er, einen Exkurs zu machen im Rahmen seines Gebets, um sie Kolosser \u00fcber die Person Jesu Christi zu belehren.<\/p>\n<p>Die Kolosser hatten mit dieser Irrlehre zu k\u00e4mpfen, die eben auf sie zugekommen ist. Und diese Irrlehre leugnete die Gottheit Jesu Christi. Jesus war nur eine Art Engelswesen oder g\u00f6ttliches, kleineres Wesen, das sehr viele Ebenen tiefer war als das wahre G\u00f6ttliche. Jesus war gleichzeitig auch kein Mensch laut dieser Irrlehre, denn alle Materie war b\u00f6se und alles Geistliche war gut, also konnte Jesus nicht wahrlich Mensch sein, denn alles Materielle, alles Physische ist b\u00f6se. Dieser Irrlehre zu trotzen, beschreibt Paulus hier Jesus in all seiner Erhabenheit, seiner G\u00f6ttlichkeit, aber auch, wie wir heute sehen werden, in seiner Menschlichkeit, indem er den Kolossern, die er hat, heute Jesu Christi pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Wir haben bisher gesehen, die verschiedenen Aspekte. Erstens, der erste Aspekt der Erhabenheit Jesu Christi, sein Gottesbild sein. Die Tatsache, dass Jesus, er wird hier in Vers 13 genannt, der Geliebte, der Sohn seiner Liebe, also der geliebte Sohn des Vaters, dass er das Bild des unsichtbaren Gottes ist, bedeutet, dass er die exakte Abbildung und die vollkommene Repr\u00e4sentation des unsichtbaren Gottes ist. Gott ist unsichtbar.<\/p>\n<p>Er wohnt in einem Licht, das unzug\u00e4nglich ist. Aber Jesus ist die Offenbarung dieses unsichtbaren Gottes. Er ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit. Das ist er bereits als ewiger Sohn. Das ist er bereits gewesen, bevor er Mensch geworden ist. Als Sohn ist er der wesensgleiche Abdruck des Vaters. Aber nat\u00fcrlich ist er das auch als Fleisch gewordener Mensch. Jesus hat, niemand hat den Vater gesehen, aber der Sohn hat ihn uns kundgetan, indem er Fleisch geworden ist und Gott uns offenbart hat, so wie wir es auch in diesem Lied gesungen haben. Jesus ist also das Bild des unsichtbaren Gottes, die exakte Abbildung, die vollkommene Repr\u00e4sentation.<\/p>\n<p>Wir haben zweitens, und damit haben wir uns auch vergangene Woche und auch die Woche davor schon besch\u00e4ftigt, zweitens seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Jesus wird genannt, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. Wir haben gesehen, dass das bedeutet, ist, dass es hier nicht um chronologischen, den chronologisch Erstgeborenen geht, sondern dass dieser Titel Erstgeborene etwas ist, was den beschreibt, der die gr\u00f6\u00dfte Autorit\u00e4t und den gr\u00f6\u00dften Anspruch auf das Erbe hat. Jesus ist also derjenige mit der gr\u00f6\u00dften Autorit\u00e4t und dem Anspruch \u00fcber die gesamte Sch\u00f6pfung. Wenn er hier Erstgeborener genannt wird, bedeutet, dass er der Herr und K\u00f6nig \u00fcber alles Geschaffene ist. Ihm geh\u00f6rt alles und er hat Anspruch und Autorit\u00e4t \u00fcber allem.<\/p>\n<p>Weiterhin haben wir gesehen, dass er Urheber und Ziel der Sch\u00f6pfung ist. Alles ist von ihm geschaffen und alles ist f\u00fcr ihn geschaffen. Kein Molek\u00fcl, kein Atom auf dieser Erde existiert, das nicht Jesus Christus geh\u00f6rt und zu seiner Ehre, zu seinem Wohlgefallen geschaffen wurde. Er ist Urheber und Ziel und Zweck der Sch\u00f6pfung. Er ist der Sinn eines jeden Sinn und Zweck eines jeden Gesch\u00f6pfes. Und wir haben gesehen, er h\u00e4lt alles Geschaffene zusammen. Und er hat Vorrang vor allem. Den Kolosser, an denen gesagt wird, Jesus sei nur ein kleineres Engelswesen, eine Art, eine G\u00f6ttlichkeit niederer Stufe. Denen trotzt Paulus und sagt, er ist \u00fcber allem. Er ist Herr und K\u00f6nig \u00fcber allem. Er ist wesensgleich mit Gott, die vollkommene Abbildung dieses Gottes. Kein Engel kommt an diesen heran. Kein Engelswesen ist n\u00f6tig, denn Jesus steht \u00fcber ihnen allen.<\/p>\n<p>Und so kommen wir heute zu den Versen 18 bis 20. Und diese Verse 18 bis 20 enthalten mehrere Aspekte. Ich habe sie versucht zusammenzufassen unter dem Aspekt drittens. Also wir h\u00e4tten erstens sein Gottesbild sein, zweitens seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfungen, drittens seine Errungenschaften als Mensch. Drittens, seine Errungenschaften als Mensch. Vers 18: \u201eUnd er ist das Haupt des Leibes der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem Vorrang hat.\u201c Es beginnt mit, und er ist das Haupt des Leibes. Und verbindet nat\u00fcrlich den Vers 18 mit dem, was Paulus vorher beschrieben hat. Es wird deutlich, Paulus ist noch nicht fertig. Es geht noch weiter. Es war Paulus noch nicht genug, Jesus zu pr\u00e4sentieren, als den, der \u00fcber allem ist. \u00dcber die Sch\u00f6pfung ist, der das Bild des Unsichtbaren Gottes ist. Es war noch nicht genug zu zeigen, dass Paul, dass Jesus, der der alles geschaffen hat, durch den alles geschaffen wurde und zu dem alles geschaffen wurde. All das war noch nicht genug. Es geht weiter. Er m\u00f6chte den Sohn seiner Liebe weiter erh\u00f6hen und so dieser irrele trotzen. Er sagt, der geliebte Sohn des Vaters ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung und das Haupt des Leibes der Gemeinde.<\/p>\n<p>Und hier sehen wir, dass es, und hier und vor allem dann auch in den Versen sp\u00e4ter, beginnen wir zu sehen, dass sich etwas ver\u00e4ndert, n\u00e4mlich: Bisher ging es sozusagen um die universelle Erhabenheit Jesu Christi. Sein Gottesbildsein, seine Vorrangigkeit \u00fcber alle Sch\u00f6pfung, das sind alles Eigenschaften, die er in seiner ewigen Natur als Sohn Gottes bereits besitzt bzw. besessen hat.<\/p>\n<p>Sie sind allgemein wahr und ewig und als Sch\u00f6pfer in seinem g\u00f6ttlichen Wesen verankert. Er musste daf\u00fcr, all diese Dinge ist er in seiner Natur als Sohn Gottes. Er musste daf\u00fcr kein Mensch werden, er musste f\u00fcr diese Dinge nicht am Kreuz sterben. Als Sohn Gottes ist er bereits \u00fcber das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung und \u00fcber und vor allem.<\/p>\n<p>Nun wird aber unsere Aufmerksamkeit auf konkretere, nicht so diese universellen, die gesamte Sch\u00f6pfung und alles diese universellen Quellen bezogen, sondern jetzt geht es um konkretere Aspekte der Erhabenheit Jesu Christi. Aspekte, die er nicht nur als ewiger g\u00f6ttlicher Sohn innewohnend besitzt, sondern insbesondere als Fleisch gewordener Gott, als Gottmensch durch seinen Gehorsam und Triumph errungen hat. Es geht um Errungenschaften des Herrn Jesus, insbesondere auch als Mensch, als Mensch, als Gottmensch. Denn als Gott und als Sohn Gottes ist er sowieso \u00fcber allen und vorrangig. Als Mensch hat er das aber durch seinen Verdienst errungen, \u00fcber allem erhoben zu werden. Wir werden sp\u00e4ter weiter verstehen, was ich weiter tiefer sehen, was ich damit meine. Aber beginnen wir mit dieser Beschreibung: Er ist das Haupt des Leibes der Gemeinde.<\/p>\n<p>Jesus ist also das Haupt, die Gemeinde ist sein Leib. Die Beschreibung der Gemeinde als Leib ist sehr \u00fcblich im Neuen Testament. Wir finden sie hier im Kolosserbrief auch immer wieder jetzt vor, im Epheserbrief, im ersten Korintherbrief, sie ist es sehr \u00fcblich. Es ist eine einzigartige Beschreibung f\u00fcr die Gemeinde. In dem Sinne, es gibt viele Beschreibungen und Bilder f\u00fcr die Gemeinde, die \u00fcblich sind, die auch f\u00fcr das Volk Israel im Alten Testament verwendet wurden. Aber die Beschreibung und die Illustration des Leibes, die gibt es nicht im Alten Testament f\u00fcr das Volk Israel, die gibt es nur f\u00fcr die Gemeinde im Neuen Testament. W\u00e4hrend es sich auch auf eine Ortsgemeinde beziehen kann, wenn vom Leib die Rede ist, also auf eine lokale Versammlung, geht es hier um die weltweite Gemeinde, um die universelle Gemeinde, wo alle Gl\u00e4ubigen der neutestamentlichen Zeit eingeschlossen sind. Es geht um die weltweite Gemeinde.<\/p>\n<p>Jesus ist das Haupt dieser Gemeinde. Einige Verse sp\u00e4ter, in Kapitel 1, Vers 24, sagt Paulus auch: \u201eJetzt freue ich mich in den Leiden f\u00fcr euch und erg\u00e4nze in meinem Fleisch, was noch aussteht, von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus f\u00fcr seinen Leib. Das ist die Gemeinde.\u201c Die Gemeinde ist der Leib Christi. Und Paulus freut sich, alles, was noch aussteht, zu ertragen um des Leibes Christi willen, um der Gemeinde willen.<\/p>\n<p>Wenn wir die Illustration des Leibes nehmen, was betont diese Illustration? Woran denken wir, wenn wir \u00fcber einen Leib nachdenken? Es betont die Eigenschaft der Gemeinde, dass sie ein lebendiger einheitlicher Organismus ist. Dieses Bild des Leibes wird verwendet, um die Einheit der Gemeinde und die Notwendigkeit jedes Gliedes zu beschreiben. Zum Beispiel in 1. Korinther 12 wird dieses Bild sehr detailliert betrachtet: die Gemeinde als Leib. Wir werden ein paar Verse lesen, 1. Korinther Kapitel 12, ab Vers 12 bis 27. Wir werden nicht jeden einzelnen Vers lesen, aber nur ausgew\u00e4hlte Verse aus diesem Abschnitt. 1. Korinther Kapitel 12, ab Vers 12. Hier sehen wir, wof\u00fcr diese Illustration des Leibes steht und was sie verdeutlicht.<\/p>\n<p>1. Korinther 12, Vers 12: \u201eDenn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind, so auch der Christus. Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getr\u00e4nkt worden.\u201c Also hier sehen wir, die Idee des Leibes beinhaltet: Ja, ein Leib hat viele Glieder, die Gemeinde hat viele Glieder, aber sie geh\u00f6ren alle zu einem Leib. We are verschiedene, aber wir sind eins in Christus. We are alle mit demselben Geist in diesen Leib hineingetauft worden. Und dann Vers 14: \u201eDenn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.\u201c<\/p>\n<p>Und dann geht die Illustration los ab Vers 15, wenn der Fu\u00df sagt: \u201eIch brauche die Hand nicht.\u201c Oder: \u201eWeil ich nicht Hand bin, geh\u00f6re ich nicht zum Leib.\u201c Geh\u00f6rt er deswegen nicht zum Leib? Nein, nat\u00fcrlich. Jedes Glied ist notwendig. Jedes Glied wird gebraucht. Das ist die Idee hinter diesem Bild des Leibes.<\/p>\n<p>Vers 24, wie gesagt, nur auserw\u00e4hlte Verse hier aus diesem Abschnitt. Vers 24: \u201eAber Gott hat den Leib zusammengef\u00fcgt und dabei dem Mangelhafteren gr\u00f6\u00dfere Ehre gegeben, damit keine Spaltung im Leib ist, sondern die Glieder dieselbe Sorge f\u00fcreinander haben. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit. Und wenn ein Glied verherrlicht wird, so freuen sich alle Glieder mit.\u201c<\/p>\n<p>Ihr aber seid Christi Leib und einzeln genommen Glieder. Wir sehen also, die Idee und die Illustration des Leibes betont die Einheit der Gemeinde, trotz dieser verschiedenen Glieder. Es betont, dass ein Leib ein lebendiger Organismus ist, der w\u00e4chst und der lebt. Und das ist also die Gemeinde, sie ist der Leib Jesu Christi. Er ist das Haupt dieses lebendigen Organismus. Das Haupt gibt dem Leib Leben. Ohne das Haupt gibt es keinen lebendigen Leib. Du kannst ohne Hand leben, du kannst ohne Fu\u00df leben, aber du kannst nicht ohne Haupt leben. Das Haupt ist in gewisserma\u00dfen das, was dem Leib das Leben schenkt. Jesus ist das, was dem Leib Leben schenkt.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter in Kolosser wird das Bild wieder verwendet. Kolosser Kapitel 2, Vers 19. Kolosser Kapitel 2, Vers 19. Dort, Paulus warnt hier vor den Irrlehrern, die nicht am Haupt festhalten, die nicht an Christus festhalten, sondern sich von ihm entfernen. Und er beschreibt sie und sagt: \u201eUnd nicht festh\u00e4lt das Haupt, von dem aus der ganze Leib durch die Gelenke und B\u00e4nder unterst\u00fctzt und zusammengef\u00fcgt, das Wachstum Gottes w\u00e4chst.\u201c<\/p>\n<p>Diese Irrenlehrer halten also nicht fest vom Haupt, und das Haupt ist es, von dem aus der ganze Leib zum Wachstum Gottes w\u00e4chst. Das Haupt ist also, vom Haupt geht das Wachstum aus. Das Haupt ist die Quelle von Leben und Wachstum. Demnach ist Jesus die Quelle von Leben und Wachstum in der Gemeinde. Von ihm aus kommt alles f\u00fcr die Gemeinde. Er ist der Lebensgeber, er ist der Versorger, er ist das Heil, der Segen, Verhei\u00dfungen, alles kommt von Christus. Er ist das Haupt der Gemeinde dieses Leibes.<\/p>\n<p>Epheser 4, 15 bis 16. Auch dort haben wir oft in diesem Brief den Vergleich des Leibes. Epheser Kapitel 4, 15 bis 16: \u201eLasst uns aber die Wahrheit reden in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus. Aus ihm wird der ganze Leib zusammengef\u00fcgt und verbunden durch jedes der Unterst\u00fctzung dienende Gelenk entsprechend der Wirksamkeit nach dem Ma\u00df jedes einzelnen Teils und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.\u201c<\/p>\n<p>Alles wird also vom Haupt, von Jesus, zusammengef\u00fcgt. Dann hast du die einzelnen Glieder in der Gemeinde, die eben nach dem gottgegebenen Ma\u00df dienen und wirken und zum Erbauen dienen. Und so wirkt er, das Haupt des Leibes, das Wachstum zu seiner Selbstauferbauung in Liebe. Und wo wollen wir hinwachsen? Zu ihm, zum Haupt.<\/p>\n<p>Christus ist also Quelle von Leben und Wachstum der Gemeinde. Er ist auch das Ziel des Wachstums der Gemeinde. Die Gemeinde w\u00e4chst aus Christus zu Christus. Von Christus zu Christus. Wir haben es bereits in der Sch\u00f6pfung gesehen, in den Versen 15 bis 17. Die gesamte Sch\u00f6pfung wurde von ihm und durch ihn geschaffen, und sie wurde zu ihm hin, f\u00fcr ihn geschaffen. So ist auch die Gemeinde. Die Beziehung zwischen Haupt und Leib derartig, dass von ihm alles kommt. Er ist der Lebensgeber, er ist der Versorger, er ist aber auch das Ziel der Gemeinde, zu ihm hinzuwachsen. Das ist das Ziel der Gemeinde.<\/p>\n<p>Jesus ist also diese Illustration Haupt und Leib bedeutet also, Jesus ist der Versorger und die Quelle des Wachstums f\u00fcr die Gemeinde. Sie ist aber auch das Ziel. Aber das Bild des Hauptes zeugt auch davon, dass Jesus die Kommandozentrale ist. Das Haupt ist die Kommandozentrale des Leibes. Vom Haupt aus kommen die Befehle.<\/p>\n<p>Das Haupt hat die Vollmacht \u00fcber den Leib. Die Entscheidungen und die Befehle, die vom Haupt aus gesendet werden, das ist das, was der Leib ausf\u00fchrt. So ist also Jesus als Haupt des Leibes, der Gemeinde, derjenige, der die Vollmacht \u00fcber den Leib hat. Er hat Vollmacht \u00fcber die Gemeinde. Er entscheidet, was die Gemeinde tun soll. Er befiehlt der Gemeinde. Er herrscht \u00fcber seinen Leib. Und der Leib hat den Befehl, seines Hauptes zu gehorchen.<\/p>\n<p>Epheser 1, 22 bis 23. Vor einigen Monaten habe ich \u00fcber diesen Text auch gepredigt, und mittlerweile auch auf unserer Webseite zu finden als Aufnahme. \u201eUnd alles hat er seinen F\u00fc\u00dfen unterworfen und ihn als Haupt \u00fcber alles der Versammlung gegeben, die sein Leib ist, die F\u00fclle dessen, der alles erf\u00fcllt.\u201c Alles sei den F\u00fc\u00dfen unterworfen und als Haupt \u00fcber alles wurde Christus der Gemeinde gegeben.<\/p>\n<p>Epheser 5, 23 und 24, auch das beschreibt die Haupt-Leib-Illustration. \u201eDenn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist, er als der Retter des Leibes. Wie aber die Gemeinde sich den Christus unterordnet, so auch die Frauen den M\u00e4nnern in allem.\u201c Wie die Gemeinde, dass Christus das Haupt der Gemeinde ist, bedeutet, die Gemeinde hat sich dem Christus unterzuordnen.<\/p>\n<p>Das Bild vom Haupt zum Leib ist also eins, das sowohl den versorgenden als auch den herrschenden Aspekt der Beziehung Jesu zur Gemeinde beschreibt. Es zeigt auch eine gewisse Intimit\u00e4t. Haupt und Leib sind unzertrennlich miteinander verbunden. So unzertrennlich und eng sind wir mit Christus verbunden. Wir hatten es vorhin in 1. Korinther 12: Wir sind in den Leib hineingetauft worden, hineingetaucht in Christus, in diesen Leib, in Einheit mit ihm, in enger Gemeinschaft mit ihm.<\/p>\n<p>Versteht ihr, eine Gemeinde, die mit der Irrlehre konfrontiert wird, dass Jesus nicht genug ist, bezeugt Paulus, dass Jesus die Quelle, der Herrscher und das Ziel der Gemeinde ist. Es braucht keine Visionen. Man muss nicht Engel anbeten. Jesus, von ihm kommt alles, was die Gemeinde ben\u00f6tigt. Er ist das Ziel von allem, was die Gemeinde tun soll. Er ist der Befehlshaber \u00fcber die Gemeinde. Die Gemeinde ist von Jesus und f\u00fcr Jesus. Die Gemeinde ist Jesu Herrschaftsgebiet. Er hat die Gemeinde mit seinem kostbaren Blut erworben und zu seinem Eigentum gemacht. Niemand anderes herrscht \u00fcber die Gemeinde: Nicht ich, nicht du, nicht der Papst, nicht der Kanzler. Niemand herrscht \u00fcber die Gemeinde als Christus allein. Er ist das Haupt der Gemeinde.<\/p>\n<p>Und wir haben gesehen in Epheser 1, wenn man den Zusammenhang liest, er wurde der Gemeinde gegeben, nachdem er in den Himmel aufgefahren ist, durch die Errungenschaft seines Lebens, durch seinen Gehorsam bis zum Tod, durch seinen Tod am Kreuz und dann in seiner Auferstehung und der Macht seiner Auferstehung, mit der er \u00fcber allem erhoben worden ist und das Haupt \u00fcber alles der Gemeinde gegeben worden ist. Deswegen ist dieser Punkt sozusagen zusammengefasst in seine Errungenschaften als Mensch. Er hat die Gemeinde erworben als Mensch, als Gottmensch, als Messias, als Erl\u00f6ser.<\/p>\n<p>Paulus hat immer noch nicht genug, er f\u00e4hrt fort: \u201eEr ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten.\u201c Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten. Das \u201eer\u201c hier in \u201eer ist der Anfang\u201c ist im Originalen eigentlich wieder ein Relativpronomen, also \u201eder\u201c. Also wortw\u00f6rtlich hei\u00dft es eigentlich: \u201eUnd er ist das Haupt des Leibes der Gemeinde, der der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten ist.\u201c Also, es ist ein Relativpronomen. Im Deutschen ist in den meisten \u00dcbersetzungen f\u00fcr die Leserlichkeit ein Punkt und dann eben ein Pronomen, das Pronomen \u201eer\u201c daraus gemacht worden. Aber eigentlich ist das ein Relativpronomen, eine Fortsetzung. Und wer ist dieser \u201eer\u201c oder wer ist das \u201eder\u201c? Er ist das Haupt des Leibes, und das Haupt des Leibes ist wer? Der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist wer? Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Und wer ist das? Er ist der, in dem wir die Erl\u00f6sung und Vergebung der S\u00fcnden haben.<\/p>\n<p>Und wer ist das? Es ist der Sohn seiner Liebe, der Sohn seiner Liebe, der Sohn seiner Liebe ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten. \u00c4hnlich wie das Wort \u201eErstgeborene\u201c ist das Wort, wie wir es die letzten Male betrachtet haben, kann Anfang hier auch zeitlich verstanden werden, aber das Wort beinhaltet auch die Idee des der Ursache, der anf\u00e4nglichen Ursache. Was meint Paulus damit, wenn er hier sagt, Jesus ist der Anfang? Der n\u00e4chste Teil des Verses macht es nat\u00fcrlich f\u00fcr uns deutlicher. Er verbindet es mit, er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten.<\/p>\n<p>Jesus ist also der Anfang bzw. die anf\u00e4ngliche Ursache, der Urheber derer, die aus den Toten auferweckt werden. Der Erstgeborene aus den Toten, wir haben gesehen, das bedeutet nicht derjenige, der chronologisch der Erste unbedingt ist, sondern es geht um den, der die gr\u00f6\u00dfte Vollmacht hat und \u00fcber allen gesetzt ist. Jesus ist also, wenn er der Erstgeborene aus den Toten ist, ist er der Oberste, der \u00fcber allen Gesetzte von denen, die aus den Toten sind, die aus den Toten auferweckt werden.<\/p>\n<p>Vorher ging es darum, dass Jesus der Erstgeborene, also der Vorrangige, \u00fcber alle Sch\u00f6pfung ist. Hier geht es darum, dass Jesus der ist, der die Vollmacht \u00fcber den Tod hat und der Oberste von allen ist, die aus den Toten auferstehen. Er ist der Urheber und der Oberste dieser Gruppe von Menschen, dieser Mensch, dieser neuen Menschheit, die aus den Toten aufersteht. Er ist der Anf\u00fchrer dieser Wiederherstellung von denen, die aus den Toten auferstehen. Er ist der Anfang, der Anf\u00fchrer, die anf\u00e4ngliche Ursache und der Erste, der Oberste, der, der mit der gr\u00f6\u00dften Vollmacht von denen, die aus den Toten auferstehen.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, diese Beschreibung von Jesus in diesem Zusammenhang zu verstehen. Paulus geht es hier darum, die Erhabenheit Jesu zu betonen. Und er tut es, indem er unsere Aufmerksamkeit auf die Auferstehung lenkt und dar\u00fcber, dass Jesus der Erstgeborene, also der Oberste derer ist, die aus den Toten auferstehen. Und wir d\u00fcrfen die Erhabenheit Jesu aufgrund seiner Verstehung nicht untersch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Denn was ist die gr\u00f6\u00dfte oder unter den gr\u00f6\u00dften M\u00e4chten, die seit dem S\u00fcndenfall in 1. Mose Kapitel 3 \u00fcber den Menschen und \u00fcber die Sch\u00f6pfung herrscht? Welchem Feind kann der Mensch nicht fliehen, auch wenn er alles M\u00f6gliche tun versucht? Dem Tod. Seit dem S\u00fcndenfall unserer Vorfahren, seit dem Fall Adams, herrscht der Tod \u00fcber die Menschheit und \u00fcber diese Sch\u00f6pfung. Und \u00fcber die Sch\u00f6pfung, genau darum wird es in Vers 20 sp\u00e4ter gehen, aber erst \u00fcber die Menschheit.<\/p>\n<p>Wenn es etwas gibt, was den Menschen beherrscht, was unglaubliche Macht \u00fcber jeden Menschen hat, ist es der Tod. So viel der Mensch auch versucht, dem Tod zu entkommen, er ist der Macht des Todes ausgeliefert. Wir sehen den Effekt des Todes um uns herum. Der Tod, der gro\u00dfe Feind, herrscht seit dem S\u00fcndenfall \u00fcber die Menschheit und \u00fcber die Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Aber dieser Jesus Christus, der Gottmensch, er ist Mensch geworden, als Mensch auf diese Erde gekommen, geboren von der Jungfrau Maria. Er lebte ein heiliges und vollkommenes Leben, war gehorsam bis zum Tod am Kreuz, wo er den Zorn Gottes f\u00fcr S\u00fcnder auf sich nahm, wo er starb und begraben wurde. Dieser Jesus Christus, er konnte vom Tod nicht gehalten werden. Das Grab ist leer, das Grab konnte ihn nicht halten, der Tod konnte ihn nicht halten. Er ist wieder auferstanden.<\/p>\n<p>Und wir m\u00fcssen verstehen, liebe Geschwister, er ist nicht so wiederauferstanden, wie Lazarus auferweckt wurde oder der Sohn der Witwe auferweckt wurde. Denn Lazarus ist auferstanden, diese anderen Menschen, die auferweckt worden sind, sind auferstanden, aber sie sind wieder gestorben. Dieser Jesus doch, R\u00f6mer 6, Vers 9, sagt: \u201eDa wir wissen, dass Christus aus den Toten auferweckt nicht mehr stirbt, der Tod herrscht nicht mehr \u00fcber ihn.\u201c<\/p>\n<p>Versteht ihr, wie die Erhabenheit Jesu Christi in seiner Auferstehung demonstriert ist? Der Tod herrscht nicht mehr \u00fcber ihn, dieser Feind, den kein Mensch und kein Gesch\u00f6pf entfliehen konnte. Die Macht, die \u00fcber jeden Menschen geherrscht hat, sie herrscht nicht mehr \u00fcber diesen Menschen. \u00dcber diesen Gottmenschen, Jesus Christus, den Fleisch gewordenen Sohn Gottes, herrscht der Tod nicht mehr. Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten. Er ist der, der mit einem Auferstehungsleib, einem verherrlichten Leib auferstanden ist. Er ist der, der wahrlich, der den Tod besiegt hat und \u00fcberwunden hat. Die Macht des Todes ist durch seine Auferstehung \u00fcberwunden. Die Macht des Todes wurde nicht durch Lazarus\u2019 Auferstehung \u00fcberwunden, nein, durch die Auferstehung Jesu Christi. Die Macht des Todes ist \u00fcberwunden, so wie es in 1. Korinther 15, Vers 55 hei\u00dft: \u201eWo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?\u201c Der Stachel des Todes aber ist die S\u00fcnde, die Kraft der S\u00fcnde aber das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus. Der Stachel des Todes, der Sieg des Todes ist nicht mehr. Denn Jesus hat \u00fcberwunden. Jesus hat triumphiert \u00fcber Tod, S\u00fcnde und Teufel.<\/p>\n<p>Lasst uns einige Verse aus dem 1. Korintherbrief lesen. 1. Korintherbrief, Kapitel 15. 1. Korintherbrief, Kapitel 15, Vers 17. Erster Korintherbrief, Kapitel f\u00fcnfzehn, Vers siebzehn: \u201eWenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig. So seid ihr noch in euren S\u00fcnden. Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verloren gegangen. Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus gehofft haben, so sind wir die elendesten Menschen von allen.\u201c<\/p>\n<p>Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, und hier haben wir die \u00e4hnliche Sprache wie Erstgeborene, der Erstling der Entschlafenen. Denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus, sodann die, welche Christus bei seiner Ankunft, dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater \u00fcbergibt, wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggenommen hat.<\/p>\n<p>In Adam kam der Tod in diese Sch\u00f6pfung, und in Adam sind alle gestorben. In Jesus, in seiner Auferstehung liegt der Anfang und die Ursache der Auferstehung der Menschen. Die Verherrlichung, die Erl\u00f6sung des Leibes. In diesem Sinne ist Jesus der Anfang, der Erstgeborene aus dem Toten. In seiner Auferstehung ist er der Erste, der Oberste, der die Vollmacht hat, die anderen Erl\u00f6sten aufzuerwecken. Versteht ihr, seine Auferstehung macht die Auferstehung der anderen \u00fcberhaupt m\u00f6glich. Deswegen ist er der Anfang, der Erstgeborene. Er ist diese anf\u00e4ngliche Ursache, der, der die Vollmacht hat. In Johannes hei\u00dft es, dass er die Vollmacht hat, sein Leben zu geben und wieder zu nehmen. Mit der Kraft seiner Auferstehung werden die Gl\u00e4ubigen auferweckt werden. In dem Sinne ist er der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten.<\/p>\n<p>In Apostelgeschichte 26 verteidigt sich Paulus, Verse 22 und 23, dass er nichts sagt au\u00dfer dem, was auch die Propheten und Mose geredet haben, dass es geschehen werde, dass der Christus leiden sollte. Dass er als Erster durch Totenauferstehungen Licht verk\u00fcndigen sollte, sowohl dem Volk als auch den Nationen. Schon die Propheten und Mose haben davon geredet, dass Jesus der Erstling, der Erstgeborene der Auferstehung sein wird.<\/p>\n<p>Offenbarung 1, Vers 5: Dort hei\u00dft es: \u201eJesus Christus, der der Zeuge ist, der Erstgeborene aus den Toten und der F\u00fcrst der K\u00f6nige der Erde. Dem, der uns liebt und uns von unseren S\u00fcnden erl\u00f6st hat durch sein Blut.\u201c Hier haben wir auch die beiden Aspekte wie aus Kolosser. Hier hei\u00dft es: der F\u00fcrst der K\u00f6nige der Erde, er ist der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Und dann haben wir aber auch den Erstgeborenen aus den Toten, den Anf\u00fchrer, den Obersten und die anf\u00e4ngliche Ursache der Auferstehenden. Die gro\u00dfe Macht des Todes, die seit dem S\u00fcndenfall geherrscht hat, ist besiegt und \u00fcberwunden. Und das durch den Gehorsam des Menschen, des zweiten Adams, des Gottmenschen Jesus Christus. Er ist der Anfang, der H\u00f6chste, der Erstgeborene aus den Toten. Dann hei\u00dft es weiter: \u201edamit er in allem den Vorrang hat.\u201c Das ist der Zweck, das ist das Ziel davon, dass er der Erstgeborene aus den Toten ist, damit er in allem Vorrang hat.<\/p>\n<p>Du fragst dich: \u201eVielleicht haben wir nicht die letzten beiden Wochen damit verbracht, zu beschreiben, dass Jesus bereits den Vorrang vor allem hat. Wie kann es jetzt das Ziel der Auferstehung sein, dass er jetzt Vorrang in allem hat? Er hat doch schon Vorrang in allem. Wie kannst du jetzt sagen, dass das Ziel der Auferstehung war, dass er in allem Vorrang hat?\u201c<\/p>\n<p>Da ging es, bisher in den Versen 15 bis 17, ging es um seine Vorrangigkeit als Sohn Gottes, die er aus seiner Natur heraus hat. Das habe ich vorhin erkl\u00e4rt. Als Sohn Gottes, als das Bild des unsichtbaren Gottes ist er durch die Natur seiner Person und durch die Sch\u00f6pfung Der Vorrangige \u00fcber allen. Hier geht es aber um den Menschen, Jesus Christus, der in diese Welt hineingekommen ist, der vollkommen gehorsam war an unserer Stelle, der Gottes Willen vollkommen vollbracht hat. Gehorsam war bis zum Tod. Er wurde zu Unrecht an dieses Kreuz genagelt. Er wurde gerichtet, nicht wegen seiner eigenen S\u00fcnden, sondern wegen der S\u00fcnden anderer. Aus Gehorsam Gott gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Und wegen diesem Gehorsam, weil er selbst an diesem, als er an diesem Kreuz hing und alle S\u00fcnden der Erw\u00e4hlten getragen hat, selbst als er dort hing, hat er den Willen Gottes gemacht und sich im Wohlgefallen des Vaters verhalten. Und sein Lohn und die Demonstration seiner Unschuld und des angenehmen Opfers war die Auferstehung als Erstling. Versteht ihr? Es geht nicht um den Vorrang, den er hier hat, in seiner Natur als ewiger Sohn, als Sohn Gottes, sondern es geht um die Vorrangigkeit, die er sich errungen hat, als vollkommener Mensch. Und das ist ein Aspekt, den wir nicht vernachl\u00e4ssigen d\u00fcrfen. Ja, er ist wahrer Gott, er ist aber auch wahrer Mensch. Und als Mensch wurde er in allem versucht, aber war ohne S\u00fcnde, war gehorsam und ist unschuldig an dieses Kreuz genagelt worden, hat die S\u00fcnden nicht seine eigenen S\u00fcnden getragen, sondern unsere S\u00fcnden getragen.<\/p>\n<p>Und dieser Gehorsam und dass die Annahme des Opfers Jesus Christi ist, demonstriert in seiner Auferstehung. Er ist durch diese Auferstehung pr\u00e4sentiert und demonstriert als der Anf\u00fchrer der Wiederherstellung, als der Anf\u00fchrer und das Haupt derer, die ihm in der Auferstehung folgen werden. Und die Wiederherstellung der Sch\u00f6pfung, die unter den Fluch geraten ist, damit er in allem Vorrang hat. Als Mensch hat er sich diesen Vorrang verdient. Nur ein Mensch ist im Himmel, weil er es sich verdient hat, und das ist Jesus Christus, der Gottmensch.<\/p>\n<p>Offenbarung 1,17 bis 18, dort hei\u00dft es: \u201eUnd als ich ihn sah, fiel ich zu seinen F\u00fc\u00dfen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: F\u00fcrchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich habe die Schl\u00fcssel des Todes und des Hades.\u201c Er war tot, und siehe, er ist lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und jetzt hat er die Macht. Er hat die Schl\u00fcssel des Todes und des Hades. Er hat Vollmacht \u00fcber den Tod. Er hat Vollmacht \u00fcber den Hades. Denn er war tot und war lebendig.<\/p>\n<p>Philipper Kapitel 2 macht das auch sehr deutlich. Philipper Kapitel 2. Philipper Kapitel 2, ab Vers 5. Verse, die vielen von euch sicherlich wohlbekannt sind. Philipper Kapitel 2, ab Vers 5: \u201eHabt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, der in Gestalt Gottes war und es nicht f\u00fcr einen Raub hielt, Gott gleich zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Aber er ent\u00e4u\u00dferte sich und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist und der Gestalt nach, wie ein Mensch befunden wurde. Gott, der ewige Sohn Gottes, hat die menschliche Natur hinzugenommen, ist den Menschen gleich geworden. Und dann erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod. Ja, zum Tod am Kreuz.<\/p>\n<p>Und dann Vers 9, das ist wichtig. Darum \u2013 warum? Weil er Gehorsam bis zum Tod war, darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der \u00fcber jeden Namen ist, damit mit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beugt, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen. Und jede Zunge bekennt, dass Jesus Christus Herr ist zur Ehre Gottes des Vaters. Warum wurde Jesus erhoben? Weil er gehorsam war bis zum Tod. Aber war Jesus nicht schon \u00fcberall? Ja, als ewiger Sohn. Ja, aber als Mensch ist er erhoben worden aufgrund seines Gehorsams. Er hat es errungen. Er hat es sich verdient. Aufgrund seines Gehorsams wurde er erhoben. Versteht ihr jetzt? Er ist der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang hat. Als Mensch hat er auch den Vorrang in allem. Durch seinen Gehorsam hat er \u00fcber den Tod triumphiert und ist das Haupt derer geworden, die aus den Toten auferstehen. Er hat Vorrang \u00fcber alle Sch\u00f6pfung. Als ewiger Sohn bereits \u00fcber die gesamte Sch\u00f6pfung, sowohl der alten gefallenen Sch\u00f6pfung als auch der neuen wiederhergestellten Sch\u00f6pfung. Darum geht es bei den Auferstehungen der Toten. Die Gl\u00e4ubigen, die aus dem Toten auferstehen, sie sind Teil der neuen Sch\u00f6pfung, die einen verherrlichten Leib haben, die frei vom Fluch der S\u00fcnde sind. Und er ist der Anf\u00fchrer von ihnen. Er hat Forderung \u00fcber alle Sch\u00f6pfung, der Gegenw\u00e4rtigen und auch der neuen wiederhergestellten. Er hat Vorrang in allem, sowohl als ewiger Sohn als auch als Mensch.<\/p>\n<p>Vers 19: Denn es gefiel der ganzen F\u00fclle in ihm zu wohnen. Denn es gefiel der ganzen F\u00fclle, in ihm zu wohnen. Das denn zeigt uns, es geht hier um die Begr\u00fcndung daf\u00fcr, warum bzw. wie Jesus der Erstgeborene aus den Toten sein kann. Warum ist es m\u00f6glich, dass dieser Jesus der Anf\u00fchrer dieser aus den Toten Erweckten ist? Wie kann dieser Mensch Jesus \u00fcber Tod triumphieren und so \u00fcber den Tod erhaben sein? Wie geht das? Weil es der ganzen F\u00fclle gefiel, in ihm zu wohnen. Weil es der ganzen F\u00fclle gefiel, in ihm zu wohnen. Was ist hier die ganze F\u00fclle? Die ganze F\u00fclle ist hier wie ein \u2013 das ist das Subjekt. Es gefiel der F\u00fclle in ihm zu wohnen, aber was ist denn die F\u00fclle? Bevor wir dazu kommen, dass in ihm bezieht sich nat\u00fcrlich auf Jesus. Es gefiel der ganzen F\u00fclle in Jesus zu wohnen, dem Sohn der Liebe. Und bevor wir zur F\u00fclle kommen, es ist die ganze F\u00fclle. Ja, es ist F\u00fclle und es ist ganze F\u00fclle. Es ist vollkommen, ohne dass etwas von dieser F\u00fclle fehlt, die ganze F\u00fclle wohnt in Jesus.<\/p>\n<p>Aber was ist denn diese F\u00fclle? Kolosser 2, Vers 9 beantwortet es uns, wo Paulus wieder diesen Begriff verwendet und n\u00e4her beschreibt. Kolosser 2, Vers 9: \u201eDenn in ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig.\u201c Die F\u00fclle ist also die F\u00fclle der Gottheit. Es geht darum, dass die F\u00fclle der Gottheit in Jesus Christus, diesem Menschen, leibhaftig wohnt, diesem Gottmenschen. Es geht hier um das Geheimnis der Inkarnation, der Fleischwerdung des Sohnes Gottes. In dem Menschen Jesus Christus wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit. Gottheit in ihrer F\u00fclle ohne Mangel, ohne Makel, ohne Betr\u00fcbnis in ihrem Glanz, wohnt in Jesus Christus, dem mensch gewordenen Jesus Christus.<\/p>\n<p>Was bedeutet das? Es ist die Lehre der zweifachen Natur des Herrn Jesus Christus. Eine Person, zwei Naturen. Jesus ist wahrhaftig Gott und wahrhaftig Mensch. Eine Person, zwei Naturen. In der Sprache des Konzils von Chalcedon, 451 nach Christus, dort hei\u00dft es: \u201ein zwei Naturen, unvermischt, unver\u00e4ndert, ungetrennt und unteilbar.\u201c Zwei Naturen, unvermischt. Gottheit und Menschheit haben sich nicht vermischt. Unver\u00e4ndert. Die Gottheit Jesu hat sich nicht ver\u00e4ndert, als er die menschliche Natur mit dazu angenommen hat.<\/p>\n<p>Sie ist auch nicht ungetrennt, gleichzeitig ist sie aber auch ungetrennt. Man kann nicht Jesus aufteilen in 50% Gott oder hier 50% Mensch, ist ungetrennt und unteilbar. Man kann diese Dinge nicht separieren. Zwei Naturen, eine Person. Oder in unserem Lehrbekenntnis hei\u00dft das \u00e4hnlich, und da ist nat\u00fcrlich auch an die Sprache dieses Konzils angelehnt: \u201eZwei vollst\u00e4ndige, vollkommene und unterschiedliche Naturen, die g\u00f6ttliche und die menschliche, in einer Person vereint, ohne Vermischung, Ver\u00e4nderung, Teilung oder Trennung.\u201c Er ist also ganz Gott und ganz Mensch und doch ein einziger Christus, der einzige Vermittler zwischen Gott und Mensch. In ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit. Er ist wahrer und voller Gott. Den Kolossern, die damit konfrontiert worden sind, die Gottheit Jesu zu leugnen, sagt Jesus: \u201eIn diesem Jesus, in diesem Menschen Jesus, fehlt nichts an Gottheit. In ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit. Er ist kein geringerer Gott, er ist kein halber Gott, er ist kein g\u00f6ttliches Wesen, ein engelsm\u00e4\u00dfiges Wesen niederer Ebene. Nein, er ist Mensch und er ist Gott. Wahrhaftig Mensch und wahrhaftig Gott.\u201c<\/p>\n<p>Als er Mensch geworden ist \u2013 und es gibt dieses Zitat, ich habe es zuerst gekannt aus einem christlichen Hip-Hop-Lied, aber ich habe sp\u00e4ter gelernt, dass es anscheinend auch von einem Mann aus der Kirchengeschichte kommt \u2013 im Englischen hie\u00df es: \u201ebecoming what he wasn&#8217;t, while never ceasing to be what he was.\u201c Er wurde zu etwas, das er nicht war, ohne jemals aufzuh\u00f6ren, das zu sein, was er war. Er wurde zu etwas, was er nicht war. Er war vorher kein Mensch, er hatte keine menschliche Natur. Aber er wurde Mensch, was er vorher nicht war. Ohne jemals aufzuh\u00f6ren, das zu sein, was er war. Ja, er wurde Mensch, was er vorher nicht war, aber er hat nie aufgeh\u00f6rt, Gott zu sein. Er hat seine G\u00f6ttlichkeit nicht abgelegt, um Mensch zu werden. Nein, er hat zu seiner g\u00f6ttlichen Natur die menschliche Natur mit hinzugenommen, sodass es zwei Naturen sind. Er wurde das, was er nicht war, ohne jemals aufzuh\u00f6ren, das zu sein, was er war.<\/p>\n<p>Wie kann die ganze F\u00fclle der Gottheit in einem Menschen wohnen, in einem Baby, das von einer Jungfrau Maria zur Welt gebracht worden ist, das in einem Futtertrog gelegt worden ist? Das ist ein Geheimnis und eine Wahrheit, die meinen Verstand und unseren Verstand \u00fcbersteigt. Aber weil es der F\u00fclle Gottes gefiel, in ihm zu wohnen, deswegen konnte er \u00fcber den Tod triumphieren. Wieso konnte er \u00fcber den Tod triumphieren? Kann ein reiner Mensch, ein Mensch allein, \u00fcber den Tod triumphieren, Erstling der Entschlafenen sein und der Erstgeborene aus den Toten sein? Nein, ein Mensch allein kann das nicht. Aber ein Gottmensch kann. Der Mensch, in dem die F\u00fclle der Gottheit wohnt, die ganze F\u00fclle der Gottheit wohnt, der kann.<\/p>\n<p>Und wir m\u00f6chten auch nicht \u00fcbersehen, mit dieser Sprache nimmt Paulus auch einen alttestamentlichen Bezug. Denn fast dieselbe Sprache wird verwendet in Psalm 68, Vers 17: \u201eWarum lauert ihr neidisch, ihr gipfelreichen Berge, auf den Berg, den Gott zu seinem Wohnsitz begehrt hat?\u201c Hier haben wir eine \u00e4hnliche Sprache zu Kolosser. Es gefiel der ganzen F\u00fclle, in ihm zu wohnen in den Kolossern. Hier begehrt Gott einen Berg, begehrt, auf ihm zu wohnen, dort seinen Wohnsitz zu haben. Und hier geht es nat\u00fcrlich um den Tempelberg, den Berg Moria. Der Tempel in Jerusalem war ja der Ort, den Gott erw\u00e4hlt hatte, um dort zu wohnen. Dort setzte sich seine Herrlichkeit, wie auch schon beim Zelt. Ja, wenn ihr euch erinnert, bei der Einweihung, wie die Herrlichkeit Gottes den Tempel erf\u00fcllte, die Priester konnten nicht mal hineingehen. Das war der Wohnsitz Gottes unter seinem Volk. Der Tempel war der Ort der Anbetung, der Gemeinschaft mit Gott, der Opferdarbringung. Und hier haben wir die Parallele: Gott begehrte, auf diesem Berg zu wohnen, im Tempel zu wohnen. Hier haben wir die ganze F\u00fclle der Gottheit, begehrte. Wo zu wohnen? In Jesus Christus. Jesus ist also der Tempel Gottes.<\/p>\n<p>Er besitzt die F\u00fclle der Herrlichkeit Gottes. Jesus ist also der Ort, wo Gott begehrt hat zu wohnen, Johannes 2, 19 und 21. Dort hei\u00dft es, Jesus sagt: \u201eBrech diesen Tempel ab und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten.\u201c Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. Jesus ist der ultimative Tempel Gottes. In ihm, er ist der ultimative Wohnsitz der ganzen F\u00fclle der Gottheit. Denn das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Einzigen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.<\/p>\n<p>In der Person Jesus Christus hat man heute Gemeinschaft mit Gott. Damals, wenn ihr die Psalmen lest, begehrten die Juden, damit begehrten, in den Tempel zu gehen, in die Vorhalle des Herrn zu kommen. Wir m\u00fcssen zu keinem Tempel. Heute m\u00fcssen wir zu keinem Tempel, nicht zu einem besonderen Ort oder einem Geb\u00e4ude. Du musst nicht zu Engeln, du musst nicht zu Heiligen, du musst nicht zum Papst, du musst nicht nach Mekka. In der Person Jesu Christi wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit. Du brauchst nichts anderes. Ihm fehlt nichts. Er hat keinen Mangel. Du musst nirgendwo anders hin oder nirgendwo anders suchen. Alles, was du bedarfst, die F\u00fclle der Gottheit wohnt in dieser Person. Das ist alles in ihm zu finden.<\/p>\n<p>Die erste Person, Begr\u00fcndung daf\u00fcr, dass Jesus der Erstgeborene aus den Toten ist, liegt also in der Person, in seiner vollkommenen G\u00f6ttlichen Natur, die er als Mensch besitzt. Deswegen ist er der Erstgeborene aus den Toten. Ein reiner Mensch kann das nicht tun. Ein reiner Mensch allein kann nicht der Erstgeborene aus dem Toten sein. Aber der Gottmensch kann es sein. Der Mensch, in dem die ganze F\u00fclle der Gottheit wohnt, er kann der Erstling der Sch\u00f6pfung sein.<\/p>\n<p>Vers 20, die zweite Begr\u00fcndung: \u201e&#8230;und durch ihn alles mit sich zu vers\u00f6hnen, indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmel ist. Und durch ihn mit sich zu vers\u00f6hnen.\u201c Das ist die Fortsetzung von dem, was der ganzen F\u00fclle gefiel. Also der ganzen F\u00fclle gefiel es erstens, in ihm zu wohnen. Und der ganzen F\u00fclle gefiel es, durch ihn alles mit sich zu vers\u00f6hnen, durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was auf den Himmel ist.<\/p>\n<p>Schauen wir diesen Teil zuerst an. Also wir schauen das Blut seines Kreuzes, Frieden gemacht, schauen wir gleich an. Zuerst durch ihn alles mit sich zu vers\u00f6hnen, durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was auf den Himmel ist. Der F\u00fclle der Gottheit gefiel es also nicht nur in Jesus zu wohnen, sondern ihr gefiel es auch, durch Jesus alles zu vers\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Das Wort \u201evers\u00f6hnen\u201c bedeutet, die Beziehung zwischen zwei feindseligen Seiten oder entfremdeten Seiten, diese Beziehung vollst\u00e4ndig wiederherzustellen. In diesem Vers geht es aber nicht um die Vers\u00f6hnung zwischen Gott und Mensch. Um diese Vers\u00f6hnung geht es ab Vers 22. Da geht es um diese Vers\u00f6hnung zwischen Gott und Mensch. Hier geht es. Und es ist wichtig zu verstehen, dass es hier nicht um die Vers\u00f6hnung von allen Menschen geht, wenn hier die Rede ist, alles mit sich zu vers\u00f6hnen, sei es was auf der Erde und was auf den Himmel ist. Es geht nicht um die universelle Rettung von allen Menschen, dass alle Menschen irgendwann gerettet werden. Nein, darum geht es nicht. Sondern es geht hier um die Erl\u00f6sung und die Vers\u00f6hnung der Sch\u00f6pfung. Das ist es, was auf der Erde und auf den Himmeln ist. Das ist das alles, worum es hier geht. Denn das alles, darum ging es ja auch in Vers 16, alles in den Himmel ist f\u00fcr ihn geschaffen worden. Das alles war nicht nur Menschen, sondern das alles war Sch\u00f6pfung, alles Geschaffene. Es geht also um die Vers\u00f6hnung von allem Geschaffenen, von der Sch\u00f6pfung. Was auf der Erde und was in den Himmeln ist.<\/p>\n<p>Wieso muss die Sch\u00f6pfung mit Gott vers\u00f6hnt werden? Weil die Sch\u00f6pfung seit der S\u00fcnde Adams verflucht worden ist, Genesis 3, 17, als Gott Adam richtete, hat er gesagt: \u201eSo sei der Erdboden deinetwegen verflucht!\u201c Wegen Adam wurde der Erdboden verflucht.<\/p>\n<p>Wegen Adam wurde die gesamte Sch\u00f6pfung dem Tod unterworfen und verflucht. Ja, lasst uns einige Verse lesen, die uns das erkl\u00e4ren. R\u00f6mer Kapitel 8, Vers 19. R\u00f6merbrief Kapitel 8, Vers 19. R\u00f6mer Kapitel acht, Vers neunzehn.<\/p>\n<p>Denn das sehns\u00fcchtige Harren der Sch\u00f6pfung wartet auf die Offenbarung der S\u00f6hne Gottes. Denn die Sch\u00f6pfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin. Was bedeutet das hier? Die Sch\u00f6pfung wartet darauf, erl\u00f6st zu werden. Die Sch\u00f6pfung wartet auf die Offenbarung der S\u00f6hne Gottes, denn seit dem S\u00fcndenfall ist die ganze Sch\u00f6pfung dem Fluch und dem Tod unterworfen.<\/p>\n<p>Die Sch\u00f6pfung hofft also auf etwas. Vers 21, dass doch selbst die Sch\u00f6pfung von der Knechtschaft der Verg\u00e4nglichkeit freigemacht werden wird, zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Sch\u00f6pfung zusammens\u00e4ufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erl\u00f6sung unseres Leibes. Seht ihr, es geht um die Erl\u00f6sung des Leibes.<\/p>\n<p>Und es geht um die Erl\u00f6sung der Sch\u00f6pfung. Es geht um die Vers\u00f6hnung der Sch\u00f6pfung, es geht um Wiederherstellung. Es geht hier nicht um die Erl\u00f6sung im Sinne der Seele des Menschen, es geht um die Wiederherstellung der Sch\u00f6pfung in einen Pr\u00e4s\u00fcndenfallzustand. In einem Zustand, als alles noch gut war, wie Gott es gut geschaffen hatte. Als aber S\u00fcnde auf diese Erde kam, wurde alles verdorben. Und die gesamte Sch\u00f6pfung ist der Nichtigkeit und dem Zerfall unterworfen worden.<\/p>\n<p>Versteht ihr also, Jesus wird diese Sch\u00f6pfung wiederherstellen. Und es gefiel der ganzen F\u00fclle der Gottheit, es gefiel Gott durch Jesus diese Sch\u00f6pfung wiederherzustellen. Wir haben keine Zeit daf\u00fcr, aber liest mal Jesaja Kapitel 11, ja, die ersten neun, zehn Verse. Dort haben wir einen Einblick in die wiederhergestellte Sch\u00f6pfung. Dort haben wir, dass der L\u00f6we und das Kalb miteinander nebeneinander sein werden, dass ein kleiner Junge mit dem Raubtier spielen wird, weil sogar der B\u00e4r oder der L\u00f6we sich vom Gras ern\u00e4hren wird, nicht mehr vom Fleisch. Weil Tiere nicht mehr die Feinde des Menschen sein werden, wie es einige zumindest sind.<\/p>\n<p>Es geht um eine Wiederherstellung. Jesaja 51, Jesaja 35 redet davon, Jesaja 51 redet davon, dass die W\u00fcste wie der Garten Eden werden wird, und die Steppe wie der Garten des Herrn. Es geht um eine wiederhergestellte Sch\u00f6pfung, \u00fcber die der Sohn des Menschen herrschen wird. Wir glauben, dass Jesus bei seiner R\u00fcckkehr seine Feinde besiegen und vernichten wird. Die \u00fcbrigen Heiligen werden auf der Erde leben und die wiederauferweckten Heiligen werden mit Jesus herrschen, tausend Jahre \u00fcber diese Sch\u00f6pfung. Und in dieser Zeit wird die Sch\u00f6pfung einen verherrlichten Zustand haben, so wie sie ihn hatte, oder einen wiederhergestellten Zustand haben, so wie sie ihn hatte vor dem S\u00fcndenfall.<\/p>\n<p>Indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes. Wie vers\u00f6hnt Jesus die Sch\u00f6pfung mit Gott? Wie stellt er die Sch\u00f6pfung wieder her? Wie hebt er den Fluch \u00fcber die Sch\u00f6pfung wieder auf, indem er Frieden gemacht hat? Er hat Frieden gemacht, er hat diese zwei, er hat die gefallene Sch\u00f6pfung und Gott, die Feindschaft und die Trennung zwischen ihnen beendet. Und wie hat Jesus Frieden geschaffen? Durch das Blut seines Kreuzes. Das ist das Mittel, sein kostbares Blut, das am Kreuz vergossen wurde, sein Leben, das er gelassen hat, das Opfer, das er vollbracht hat. Seht ihr, wie m\u00e4chtig der Opfertod Jesu ist? Wie weitreichend das Blut Jesu Christi ist, die Wirksamkeit des Blutes Jesu. Wir denken beim Opfer Jesu immer nur an uns und teilweise auch zu Recht nat\u00fcrlich verstehen wir, es geht um uns und unsere Erl\u00f6sung, um die Waschung unserer S\u00fcnden.<\/p>\n<p>Aber ist euch bewusst, dass durch das Blut Jesu Christi das gesamte Universum wiederhergestellt werden wird? Dass durch das Blut Jesu Christi der Fluch von der Sch\u00f6pfung aufgehoben wird. Was f\u00fcr eine Macht in diesem Opfer steckt, was f\u00fcr eine Wirksamkeit in seinem Blut ist. Der Opfertod Jesu geht \u00fcber unsere Erl\u00f6sung hinaus. Er rettet auch die nichtige, gefallene Sch\u00f6pfung. Lass uns zum Schluss kommen. Jesu Errungenschaften als Mensch waren heute das Thema, waren heute der Aspekt, den wir uns angeschaut haben, der Aspekt der Erhabenheit Jesu. Jesus Christus ist ewiger so, ewiger Gott, Sohn Gottes. Und aus dieser Natur heraus, aus der Natur seines Wesens heraus, ist er bereits \u00fcber allen und hat Vorrang \u00fcber allen. Aber er ist auch Mensch geworden. Und als Mensch hat er ein vollkommenes und s\u00fcndenloses Leben gef\u00fchrt. Er wurde in allem versucht, war aber ohne S\u00fcnde. Und nahm trotzdem den Tod auf sich. Er h\u00e4tte nicht sterben m\u00fcssen und trotzdem ist er gestorben f\u00fcr die S\u00fcnden anderer, f\u00fcr unsere S\u00fcnden. Und durch diesen Gehorsam hat er errungen, hat er sich verdient, Vorrang zu haben \u00fcber allem. Und das ist demonstriert worden in seiner Auferstehung, in seiner Auferstehung und Erh\u00f6hung \u00fcber alle Namen, \u00fcber alle Autorit\u00e4ten, \u00fcber alle Gewalten. Und als Haupt \u00fcber alles ist er der Gemeinde gegeben worden. Was k\u00f6nnen wir daraus lernen? Wie ich bereits vergangene Woche gesagt habe, die Botschaft und die Anwendung \u00e4ndert sich nicht wirklich viel. Erstens, staune \u00fcber die Erhabenheit Jesu. Staune \u00fcber die Erhabenheit Jesu. Staune \u00fcber ihn. Denke \u00fcber ihn nach, f\u00fclle deine Gedanken mit ihm. \u00dcber ihn nachzudenken, ist das kostbarste Tun, was wir tun k\u00f6nnen. Er ist das Zentrum dieses Universums. Mach ihn zum Zentrum deiner Gedanken. F\u00fcr ihn wurde alles geschaffen. Er ist allem vorrangig. Er ist vor allem als ewiger Sohn und Gott, aber auch als Mensch. Aus der Natur seiner Person heraus, aber auch als, durch die Errungenschaft seines Werkes ist er \u00fcber allem. Wie w\u00fcrdig ist er? Wie w\u00fcrdig ist er, dass du ihm all deine Gedanken widmest? Dass du aufh\u00f6rst, dich selbst, dich \u00fcber dich selbst zu fixieren, von dir selbst fasziniert zu sein und stattdessen fasziniert zu sein \u00fcber diesen Jesus. Halte inne und denke \u00fcber ihn nach. Denke \u00fcber die Wirksamkeit und Macht seines Opfers nach, dass das nicht nur dich von deinen S\u00fcnden reinw\u00e4scht, sondern dass es die Sch\u00f6pfung und das Universum wiederherstellen wird. Wie gro\u00df ist das? Wir haben gesungen: Wie gro\u00df bist du? Bist du unter der Woche im Erstaunen und singst in deinem Herzen: Wie gro\u00df ist dieser Jesus? Jauch dein Herz zu ihm zu, wenn du dar\u00fcber nachsinnst, wer dieser Jesus ist. Wie er das Haupt der Gemeinde ist, Versorger, Herrscher und Ziel der Gemeinde. Wie er als Mensch Sieg \u00fcber S\u00fcnde, Tod und Teufel errungen hat in seiner Auferstehung. Wie er dein erstgeborener, \u00e4lterer Bruder ist dieser neuen, verherrlichten Menschheit, die aus den Toten auferweckt werden wird, Anf\u00fchrer der Kinder Gottes, \u00fcber die der Tod nicht mehr herrscht. Ist dir bewusst, dass der Tod nicht mehr \u00fcber dich herrschen wird wegen Jesus? Wenn du den Tod f\u00fcrchtest, selbst wenn du stirbst, der Tod herrscht nicht mehr \u00fcber dich. Denn so wie Jesus auferstanden ist, er der Erstling, so wirst auch du auferstehen werden. So wirst auch du auferstehen mit einem verherrlichten Leib und wirst sein wie er. Denkst du dar\u00fcber nach, wie er eine Person ist, aber zwei Naturen hat? Wahrhaftiger Gott, wahrhaftiger Mensch. Wenn du denkst, dass S\u00fcnde deine W\u00fcnsche und Ziele erf\u00fcllen kann, denk dar\u00fcber nach, dass in ihm die F\u00fclle aller Gottheit wohnt. Ihm fehlt nichts. Alles, was dir die S\u00fcnde verspricht, alles, was dir deine Begierde und deine G\u00f6tzen versprechen, sie werden dich nur leer zur\u00fccklassen. Aber dieser Jesus, in ihm wohnt die F\u00fclle der Gottheit. Ihm mangelt nichts, ihm fehlt nichts. Staune \u00fcber ihn, denke \u00fcber ihn nach, ruhe in ihm.<\/p>\n<p>&#8222;Glaubst du, dieser Jesus, der durch das Blut seines Kreuzes die gesamte Sch\u00f6pfung wiederherstellt, in einen Vorfluchzustand, in einen Vorgenesis-3-Zustand? Dieser Jesus ist nicht stark genug, dich zu halten und dich zu tragen? Ruhe in der Erhabenheit Jesu Christi. Er ist m\u00e4chtig, sein Opfer ist wirksam. Er ist das Haupt, und er ist \u00fcber allem. Du darfst in ihm ruhen, in seinen Verhei\u00dfungen. \u201eChristus h\u00e4lt, was er verspricht\u201c, haben wir gesungen. Er h\u00e4lt, was er verspricht. Du darfst seinen Verhei\u00dfungen vertrauen und in ihm ruhen.<\/p>\n<p>Drittens, gib Jesus die Vorg\u00e4ngigkeit, die ihm geb\u00fchrt. Dieser Erhabene Jesus ist w\u00fcrdig all deiner Anbetung und all deiner Hingabe. Er ist das Haupt der Gemeinde, der Erhabene \u00fcber den Tod. Auch als Mensch hat er Vorrang in allem. In ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit. Ihn hat sich Gott auserkoren, um in ihm zu wohnen. Sein Werk am Kreuz rettet nicht nur den S\u00fcnder, nein, es ist so m\u00e4chtig, dass es die Sch\u00f6pfung wiederherstellt. Dieser erhabene Jesus ist w\u00fcrdig all deiner Aufmerksamkeit, all deiner Faszination. Er ist w\u00fcrdig deiner Liebe. Liebe diesen Jesus und gib ihm Vorrang in deiner Liebe. Er ist w\u00fcrdig deiner Unterwerfung. Er, der das Zentrum des Universums ist, ist auch w\u00fcrdig, das unangefochtene Zentrum deines Lebens zu sein.<\/p>\n<p>Wenn du heute hier bist und nicht an diesen Jesus glaubst, dann rufe ich dich auf zur Bu\u00dfe und ich rufe dich auf, dein Vertrauen in diesen Jesus zu setzen. Du kannst es mit allem in dieser Welt versuchen, den Durst deiner Seele zu stillen: mit Bildung, mit Reichtum, mit deiner Karriere. Du kannst all deine W\u00fcnsche und Begierden erf\u00fcllen. Du kannst versuchen, menschengemachten Religionen zu folgen, zu Tempeln zu gehen oder irgendeine heilige St\u00e4tte aufzusuchen. Aber Gott hat einen Ort auserw\u00e4hlt, wo er wohnen m\u00f6chte, wo er wohnt, wo er zu finden ist. Einen Tempel, in dem man sich Gott nahen kann \u2013 einen Mittler zwischen Gott und Menschen. Und das ist Jesus Christus. Es gibt keinen anderen. In ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit. Er allein kann den Durst deiner Seele stillen. Er wird eines Tages kommen und diese Sch\u00f6pfung wiederherstellen. Aber bevor er die Sch\u00f6pfung von ihrem Fluch befreit, wird er seine Feinde vernichten und von der Erde entfernen. Und wenn du nicht an Jesus Christus glaubst, wenn du dein Leben ihm nicht unterworfen hast, dann bist du ein Feind Gottes. Du bist nicht vers\u00f6hnt mit dem Heiligen Gott. Wenn du dein Leben also nach deinen eigenen Vorstellungen lebst, nach deinen Zielen und nach deinem Wohlgefallen, statt es dem zu widmen, von und f\u00fcr den du geschaffen worden bist, raubst du diesem Jesus, dem Erstgeborenen \u00fcber alle Sch\u00f6pfung, seinen Anteil und seinen Anspruch. Du bist ein Dieb, der von dem raubt, was Jesus geh\u00f6rt. Fliehe also dem Zorn des Sohnes, fliehe dem Zorn des Erstgeborenen, indem du Zuflucht in ihm findest, in seinem Kreuz. Kehre um von deiner Rebellion und setze dein Vertrauen in Jesus Christus. Du kannst dich selbst nicht retten und deine Werke k\u00f6nnen dich nicht retten. Allein die Person und das Werk Jesu Christi. Glaube an ihn f\u00fcr die Vergebung deiner S\u00fcnden. Glaube ihm allein f\u00fcr das Heil deiner Seele. Wer zu ihm kommt, den wird er nicht versto\u00dfen. Und wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Wer an ihn glaubt, hat ewiges Leben.<\/p>\n<p>Und f\u00fcr dich, wenn du bereits an Jesus Christus glaubst: Die Botschaft an dich ist, gib Jesus den Vorrang, der ihm geb\u00fchrt, in jedem Aspekt deines Lebens. Er ist w\u00fcrdig, dass du ihm dein gesamtes Leben opferst. Alle G\u00f6tzen in deinem Leben \u2013 seien es deine Begierden, unreine Gedanken und W\u00fcnsche, sei es Geld und Wohlstand, sei es deine Karriere, sei es Familie, sei es deine Kinder, sei es die Liebe und die Aufmerksamkeit von Menschen \u2013 allem, was du Vorrang gibst, statt Jesus, sie verblassen in der Erhabenheit Jesu Christi. Wenn du deine Gedanken wirklich darauf richtest, \u00fcber diesen Erhabenen Jesus nachzusinnen, wenn du deine Gedanken, wenn du inneh\u00e4ltst, deine.&#8220;<\/p>\n<p>deine nichtigen Gedanken \u00fcber diese G\u00f6tzen ablegst und \u00fcber diesen Jesus Christus nachdenkst und \u00fcber seine Gr\u00f6\u00dfe, seine Erhabenheit. Und tats\u00e4chlich \u00fcber ihn nachsinnend, verblassen alle diese G\u00f6tzen. Sie verlieren alle ihre Bedeutung. Kein Opfer ist f\u00fcr diesen Jesus zu gro\u00df: deine Gem\u00fctlichkeit, ein einfaches Leben, Sicherheit, Gesundheit. Selbst wenn ich all das verliere, aber Christus gewinne, ist es das wert?<\/p>\n<p>Pr\u00fcfe dein Leben. Wenn jemand dich begleiten w\u00fcrde einen Tag lang, eine Woche lang, w\u00fcrde er sehen, dass du Jesus Christus Vorrang gibst in deinem Leben? Wenn er sehen w\u00fcrde, womit du deine Zeit verbringst, was du dir anschaust, was du liest, was du dir anh\u00f6rst. Wenn er sehen w\u00fcrde, wenn man sehen w\u00fcrde, wie du mit deiner Familie umgehst, zwischen Ehemann und Ehefrau, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern. Wenn er zuschauen w\u00fcrde, wie du in der Schule, in der Uni oder in der Arbeit dich verh\u00e4ltst \u2013 Hat Jesus dort den Vorrang? Gehorchst du ihm? Richtest du deinen Tag, deine Woche nach ihm aus? Stehst du auf aus deinem Bett wegen Jesus oder wegen anderen Dingen? Planst du deinen Tag um deinen Willen, nach deinem Willen oder nach dem Willen der Kinder, nach dem Willen, den dir die Welt vorgibt? Oder planst du deinen Tag und deine Woche nach Jesus Christus?<\/p>\n<p>Wenn du in die Gemeinde kommst, kommst du f\u00fcr ihn, in dem Bewusstsein, dass er das Haupt der Gemeinde ist. Nicht du bist das Haupt der Gemeinde, nicht ich bin das Haupt der Gemeinde. Ist dein Ziel in dieser Gemeinde, als Glied dieser Gemeinde, deinen anderen Mitgliedern zu dienen, sodass wir alle gemeinsam zu Christus wachsen m\u00f6gen? Bist du lediglich Konsument in der Gemeinde und nimmst? Oder bist du ein Glied, das dient in der Gemeinde und gibt, damit jeder in dieser Gemeinde zum Haupt wachsen m\u00f6ge? Komm in die Gemeinde f\u00fcr ihn. Lebe, plane deine Woche nach ihm, arbeite f\u00fcr ihn, mach Urlaub f\u00fcr ihn, denn er hat in allem Vorrang. Ihm geh\u00f6rt alles und zu ihm hin ist alles geschaffen. Und als Mensch, als Gottmensch hat er alles errungen und sich verdient, diesen Vorrang zu haben. Ihm m\u00f6ge alle Ehre zuteilwerden. Amen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Herr Jesus Christus. Worte werden deiner Erhabenheit nicht gerecht. Wir k\u00f6nnen noch so viel \u00fcber dich und \u00fcber deine Erhabenheit nachsinnen. Es scheint nicht genug zu sein. Und die Worte scheinen nie das erreichen zu k\u00f6nnen, was du wirklich bist und wer du wirklich bist. Als er den Thron beschreiben wollte, den er in seiner Vision sah, und irgendwann fehlten ihm die Worte. Er konnte nur noch von Gestalten reden, von Dingen, die so aussehen wie das und so wirken wie das. So sehen wir diese Worte. Und diese Worte, die hast du uns geschenkt, um uns zu belehren, um uns Jesus gro\u00df zu machen. Aber sie \u00fcbersteigen unseren Verstand. So m\u00f6chten wir dich doch bitten, Herr Jesus, dass diese Worte in unseren Gedanken und unseren Herzen tief verwurzelt sein m\u00f6gen. Dass wir nicht heute nach diesem Gottesdienst diese Worte wieder vergessen, sondern dass sie uns begleiten m\u00f6gen in dieser Woche. Dass uns deine Erhabenheit pr\u00e4gen m\u00f6ge, wenn wir aufstehen, wenn wir in die Arbeit, in die Schule, in die Uni gehen. Dass wir in den Entscheidungen, die wir treffen, den Worten, die wir reden und den Gedanken, die wir denken, dass das alles getr\u00e4nkt sein m\u00f6ge in einem Ozean von der Erkenntnis und dem Staunen von deiner Erhabenheit. F\u00fclle unsere Gedanken mit dir. Mach uns zu Anbetern, die anbetend leben und wandeln, die gehorsam sind in allem, was wir tun und dir den Vorrang geben, der dir geb\u00fchrt. Herr Jesus Christus, ich bete dich an. Du bist w\u00fcrdig allen Ruhmes, aller Ehre und aller Herrlichkeit. Du bist das Zentrum von allem. Sei Zentrum in meinem Leben. Sei Zentrum im Leben der Geschwister. Sei Zentrum in dieser Gemeinde. Und wenn hier jemand ist, der nicht an dich glaubt, der nicht sein Vertrauen in dein Opferwerk am Kreuz gesetzt hat, erl\u00f6se ihn und rette ihn.<\/p>\n<p>&#8222;Ziehe ihn zu dir, sodass er zur Erkenntnis deiner Gr\u00f6\u00dfe kommen m\u00f6ge. Dein Geist m\u00f6ge wirken und dich gro\u00df machen, sodass diejenigen ihr Leben dir \u00fcbergeben. Dir m\u00f6ge aller Ehre zuteil werden. Amen.&#8220;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf den Kolosserbrief, Kapitel 1, und lassen uns lesen die Verse 15 bis 20. Kolosserbrief, Kapitel eins, die Verse f\u00fcnfzehn bis zwanzig. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung. 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