{"id":2370,"date":"2026-03-15T21:39:30","date_gmt":"2026-03-15T19:39:30","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2370"},"modified":"2026-04-14T13:04:35","modified_gmt":"2026-04-14T11:04:35","slug":"paulus-diener-des-leibes-christi-das-froehliche-leiden-des-dieners-teil-1","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-das-froehliche-leiden-des-dieners-teil-1\/","title":{"rendered":"Paulus Diener des Leibes Christi. Das fr\u00f6hliche Leiden des Dieners. Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf den Kolossabrief und lasst uns lesen die Verse 24 bis 29. Kolosserbrief, Kapitel 1, die Verse 24 bis 29:<\/p>\n<p>\u201eJetzt freue ich mich in den Leiden f\u00fcr euch und erg\u00e4nze in meinem Fleisch, was noch aussteht, von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus f\u00fcr seinen Leib. Das ist die Gemeinde. Ihr Diener bin ich geworden nach der Verwaltung Gottes, die mir im Blick auf euch gegeben ist, um das Wort Gottes zu vollenden. Das Geheimnis, das von den Zeitaltern und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen offenbart worden ist. Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei. Und das ist Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Ihn verk\u00fcndigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen. Worum ich mich auch bem\u00fche und k\u00e4mpfend ringe, gem\u00e4\u00df seiner Wirksamkeit, die in mir wirkt, in Kraft.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, gepriesen sei dein heiliger Name. Wir danken dir, dass wir uns als Gemeinde nun deinem Wort widmen d\u00fcrfen. Du gro\u00dfer Gott, wir danken dir f\u00fcr deinen Sohn, Jesus Christus. Er, die Ausstrahlung, vollkommene Ausstrahlung deiner Herrlichkeit und der perfekte Abdruck deines Wesens, sowohl als ewiger Sohn als auch als Mensch gewordener Christus, der auf dieser Erde wandelte und dich offenbart hat, der du in einem unzug\u00e4nglicht wohnst.<\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, wir preisen deinen heiligen Namen. Deine Diener zu sein, dazu hast du uns berufen. Deine Diener f\u00fcr deinen Leib, die Gemeinde, deine Braut zu sein, dazu hast du uns berufen. Du hast diese Braut geliebt und dein Leben f\u00fcr sie hingegeben, sie erkauft mit deinem kostbaren Blut und dir zu eigen gemacht. Und du hast uns als Gl\u00e4ubige, als Glieder dieses Leibes, die Verantwortung und die Aufgabe gegeben, dir zu dienen, deiner Braut zu dienen, zu ihrer Auferbauung mit beizutragen \u2013 zu deiner Erde, damit wir alle gemeinsam zu dir, dem Haupt, hinwachsen m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, wir bitten dich darum, dass wir uns nun mit diesem Text besch\u00e4ftigen, dass du in uns wirken m\u00f6gest; dass die Aufmerksamkeit auf dein Wort gerichtet sein m\u00f6ge, dass du ablenkende Gedanken und Zerstreuungen hinwegnehmen m\u00f6gest und dass du uns ausrichten m\u00f6gest auf das, was du uns in deinem Wort zu sagen hast. Lass uns lernen von deinem Diener Paulus, den du eingesetzt hast als Herold und als Apostel, als Diener der Gemeinde, insbesondere f\u00fcr die Nationen. Lass uns von ihm lernen, was es bedeutet, ein Diener deiner Gemeinde zu sein. Sprich zu uns durch deinen Text, wirke durch deinen Geist in unseren Herzen, sodass wir ver\u00e4ndert, sodass wir verwandelt werden \u2013 dir zur Ehre und zur Erbauung der Gemeinde. Dir sei alle Ehre. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne. You know, but you know, you&#8217;re&#8230; Wir alle kennen Jobprofile oder Beschreibungen einer Arbeitsstelle. Entweder haben wir uns selbst beworben und haben gesehen, dass ein Job bei der Ausschreibung einer Stelle das Profil dieses Berufs beschrieben wird, oder wir haben vielleicht selbst sogar schon Leute eingestellt und dabei ein Profil definiert, wonach wir suchen. Ja, dieses Profil charakterisiert, welche Kriterien diese Person erf\u00fcllen muss, die diesen Job haben m\u00f6chte, die eingestellt werden soll. Und sie beschreibt auch die T\u00e4tigkeiten und die Verantwortungen dieses Profils und dieser Person, wenn sie den Job bekommen sollte.<\/p>\n<p>Und in unterschiedlichen Berufsfeldern gibt es unterschiedliche Profile. Einige hier aus dieser Gemeinde, wir arbeiten im Softwarebereich am Computer. Das Profil an so einem Beruf ist anders als zum Beispiel die anderen, die hier aus der Gemeinde in der Gastronomie arbeiten. Das Profil ist anders. Die Stellenbeschreibung wird anders sein.<\/p>\n<p>Die Verantwortung, die mit einem Beruf einhergeht, das Profil, das von einem Beruf erfordert wird, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich von dieser Aufgabe und von der Verantwortung ab, die man hat in dieser T\u00e4tigkeit. Wir befinden uns hier im Kolosserbrief in einem Abschnitt, wo der Apostel Paulus seinen Dienst beschreibt und uns damit ein Profil, sozusagen eine Art Jobbeschreibung, gibt f\u00fcr einen Diener der Gemeinde Jesu Christi.<\/p>\n<p>Paulus, der \u2013 und wir haben uns in den vergangenen Wochen damit besch\u00e4ftigt \u2013 diese Gemeinde in Kolosse nicht selbst gegr\u00fcndet hat und sie auch noch nicht gesehen hat, nachdem er sie begr\u00fc\u00dft hat, nachdem er f\u00fcr sie gebetet hat, gedankt hat, sowohl gedankt hat als auch f\u00fcr sie F\u00fcrbitte geleistet hat; nachdem er ihnen im Rahmen seines Gebetes die erhabene Person, die Erhabenheit der Person Jesu Christi und seines Werkes verdeutlicht hat, pr\u00e4sentiert den Kolosser nun und stellt nun seinen Dienst f\u00fcr die Gemeinde vor.<\/p>\n<p>Wir haben in den vergangenen Wochen gesehen, dass insbesondere ab Vers 15 der Apostel Paulus die Erhabenheit der Person und des Werkes Jesu Christi beschreibt. Verse 15 bis 17, da ging es um die universelle Erhabenheit Jesu als Gott, Jesus als ewiger Sohn. Welche Erhabenheit er hat: dass er das Bild des unsichtbaren Gottes ist, dass er der Erstgeborene aller Sch\u00f6pfung ist und somit Vorrang hat \u00fcber alle Sch\u00f6pfung aus der Natur seiner Person heraus und seiner sch\u00f6pferischen Urheberschaft.<\/p>\n<p>Wir haben uns weiterhin besch\u00e4ftigt, Verse 18 bis 23, mit seinen Errungenschaften als Mensch. Er ist das Haupt der Gemeinde. Er ist der Erstgeborene aus den Toten. Er ist die F\u00fclle der Gottheit, die in einem Menschen wohnt, als menschgewordener Sohn Gottes. Wir haben gesehen: Er ist der Wiederhersteller der Sch\u00f6pfung, die Sch\u00f6pfung, die durch die S\u00fcnde des Menschen in Fluch gefallen ist. Er, durch sein Kreuzeswerk und das Blut seines Kreuzes \u2013 durch ihn vers\u00f6hnt er die Sch\u00f6pfung mit ihrem Sch\u00f6pfer. Aber nicht nur die Sch\u00f6pfung allgemein; nein, Jesus ist auch der Vers\u00f6hner von S\u00fcndern. Er vers\u00f6hnt mit Gott verfeindete S\u00fcnder, indem er S\u00fchnung geschaffen hat im Leib seines Fleisches durch den Tod, mit dem Ziel, dass wir eines Tages vor Gott heilig, tadellos und unstr\u00e4flich sind.<\/p>\n<p>Wir haben heute gesungen: \u201eOhne S\u00fcnde, rein und heilig werden wir vor ihm stehen.\u201c Das war das Ziel von der Vers\u00f6hnung, des Vers\u00f6hnungswerkes Jesu Christi, dass wir eines Tages so ohne S\u00fcnde, rein und heilig vor Gott stehen werden, vor Gott pr\u00e4sentiert werden. Paulus warnt die Kolosser, in diesem Evangelium, in diesem Glauben zu bleiben. Denn wenn sie es nicht tun, ist das der Beweis und demonstriert es, dass sie nie wahrlich gl\u00e4ubig waren.<\/p>\n<p>Nun f\u00e4hrt Paulus, wie ich gesagt habe, dazu nun fort, dass er seinen Dienst vorstellt. Und in diesem Abschnitt k\u00f6nnen wir anhand der Beschreibung von Paulus seines eigenen Dienstes f\u00fcr die Gemeinde die Merkmale eines Dieners der Gemeinde Jesu Christi lernen. Der Titel der heutigen Predigt ist also: \u201ePaulus, Diener des Leibes Christi\u201c. Und heute \u2013 wir werden diesen Abschnitt heute nicht beenden \u2013 wir werden uns, genauer gesagt, nur den Vers 24 heute anschauen. Und dieser Teil 1 hat quasi den Untertitel: \u201eDas fr\u00f6hliche Leiden des Dieners. Das fr\u00f6hliche Leiden des Dieners.\u201c<\/p>\n<p>Also der Abschnitt insgesamt ist \u201ePaulus, Diener des Leibes Christi\u201c, und heute nur Vers 24, Teil 1, sozusagen, \u201eDas fr\u00f6hliche Leiden des Dieners\u201c. Denn in diesem Abschnitt z\u00e4hlt Paulus anhand seines Dienstes mehrere Merkmale eines Dieners der Gemeinde auf, die uns herausfordern, ihn nachzuahmen. Anhand des Dienstes von Paulus k\u00f6nnen wir lernen, anhand der Merkmale seines Dienstes f\u00fcr die Gemeinde k\u00f6nnen wir lernen und nachahmen, wie unser Dienst der Gemeinde gegen\u00fcber characterized sein. What our life and our Dienst for the Gemeinde will learn an hand of Merkmale, which Paulus here on hands heran. Und dieses erste Merkmal ist eben das fr\u00f6hliche Leiden des Dieners. Ein Diener der Gemeinde Jesu Christi ist ein \u2013 leidet fr\u00f6hlich.<\/p>\n<p>Vers 24, lasst uns beginnen: \u201eJetzt freue ich mich in den Leiden f\u00fcr euch. Und erg\u00e4nze in meinem Fleisch, was noch aussteht, von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus f\u00fcr sein Leib.\u201c Das ist die Gemeinde. Wir beginnen bei: \u201eJetzt freue ich mich in den Leiden f\u00fcr euch\u201c. Wir sehen, dass Paulus diesen Vers beginnt mit \u201ejetzt\u201c. Wenn er mit dem \u201ejetzt\u201c beginnt, stellt er das in Kontrast oder stellt er das gegen\u00fcber mit etwas Vergangenem? N\u00e4mlich in Vers 23 am Ende sehen wir, dass Paulus sagt \u2013 er redet vom Evangelium \u2013, dass ihr geh\u00f6rt habt, dass in der ganzen Sch\u00f6pfung und in den Himmel gepredigt worden ist. Und als Letztes: \u201e&#8230; dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.\u201c<\/p>\n<p>Paulus ist also in der Vergangenheit Diener dieses Evangeliums geworden, das die Kolosser geh\u00f6rt haben. In der Vergangenheit wurde er als Herold und als Apostel eingesetzt; von Gott auserkoren, ein Diener dieses Evangeliums zu sein. Und ein Diener \u2013 der, der als in der Vergangenheit Diener des Evangeliums geworden ist, jetzt freut er sich in seinen Leiden f\u00fcr sie. Also er ist Diener der Gemeinde geworden. Jetzt freut er sich in den Leiden f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Und hier, ab Vers 24 bis Kapitel 2, Vers 5, beschreibt Paulus quasi seinen Dienst \u2013 seinen Dienst, ihn als Diener des Evangeliums beziehungsweise ihn als Diener der Gemeinde. Von hier, Kapitel 1, Vers 24, bis circa Kapitel&#8230; bis Kapitel 2, Vers 5. Und ein wesentliches Merkmal seines Dienstes sind die Leiden und die Bedr\u00e4ngnisse, die er erf\u00e4hrt. Aber er redet davon, dass er sich in diesen Leiden f\u00fcr die Gemeinde erfreut. Er freut sich in diesen Leiden.<\/p>\n<p>Wir sehen, er sagt: \u201eJetzt freue ich mich\u201c, und die Verbform dieses Wortes \u201efreuen\u201c dr\u00fcckt einen fortw\u00e4hrenden Zustand aus. Es ist nicht eine momentane Freude, die da ist oder und dann schnell mal verschwinden kann. Es ist ein Zustand der Freude. Es ist eine fortw\u00e4hrende Freude. And Paulus freut sich also; grunds\u00e4tzlich hat Paulus Freude. Und zwar diese Freude hat er in dem Leiden f\u00fcr die Kolosse, f\u00fcr die Gemeinde.<\/p>\n<p>Wenn wir \u00fcber Freude reden, wenn wir \u00fcber fortw\u00e4hrende Freude reden, dann reden wir normalerweise dar\u00fcber im Zusammenhang mit&#8230; mit Gesundheit. Wir freuen uns, wenn es uns gesund geht. Wir freuen uns \u00fcber unsere Erfolge. Wir freuen uns \u00fcber positive Dinge, sch\u00f6ne Dinge. Paulus freut sich im Rahmen seiner unterschiedlichen Leiden. Was sind diese Leiden, in denen sich Paulus befindet? Und wie kann er sich innerhalb in diesen Leiden \u00fcberhaupt freuen?<\/p>\n<p>Erinnern wir uns, in welcher Lage sich Paulus gerade befindet. Er schreibt diesen Kolossabrief in seiner Gefangenschaft in Rom. Ihr wisst, zum Ende von der Apostelgeschichte, Kapitel 28, sehen wir, dass Paulus in Rom ankommt und dort zwei Jahre lang in Gefangenschaft befindet \u2013 es wird oft auch Hausarrest genannt, weil er in seiner eigenen Mietwohnung wohnen durfte. Er hatte gewisse Freiheiten, dass er Menschen empfangen konnte, aber es war trotzdem Gefangenschaft. In dieser Gefangenschaft war er an seinem Handgelenk an einen r\u00f6mischen Soldaten gekettet, und das 24 Stunden am Tag. Alle sechs Stunden wurde der Soldat ausgewechselt, also es war eine Schicht vorbei. Also er hatte im Laufe eines Tages vier verschiedene Soldaten an seinem Handgelenk angekettet.<\/p>\n<p>Also manchmal stellen wir uns den Hausarrest oder diese Gefangenschaft in Rom etwas gem\u00fctlich vor. Ja, sie war gem\u00fctlicher als jetzt vielleicht in einem Kerker oder so. Er hatte gewisse Freiheiten, er konnte das Evangelium predigen, aber es war trotzdem eine Gefangenschaft. 24 Stunden am Tag war an ihm ein Soldat gekettet, an seinem Handgelenk, und das f\u00fcr zwei Jahre. Aber nicht nur w\u00e4hrend dieser Zeit in Rom hat Paulus diese Leiden erlebt, sondern eben auch&#8230; sondern sein ganzer Dienst war gepr\u00e4gt von Leiden und Bedr\u00e4ngnissen um Christi Willen. Eine Zusammenfassung finden wir vor im 2. Korintherbrief, Kapitel 11, Verse 23 bis 28. Schlagt bitte auf: 2. Korintherbrief, Kapitel 11, 23 bis 28. Zweiter Korinther elf, dreiundzwanzig bis achtundzwanzig.<\/p>\n<p>Paulus in Korinth ist die Situation, dass sich falsche Apostel in Korinth eingeschlichen haben und sich befinden und die Autorit\u00e4t von Paulus als Apostel und als Diener Christi versuchen zu zerst\u00f6ren und angreifen. Und Paulus in diesem ganzen Brief, aber gerade auch in diesem Abschnitt, verteidigt sich dagegen; zeigt seine Lauterkeit, seine Authentizit\u00e4t als Apostel, unter anderem, indem er auf seine Leiden hinweist.<\/p>\n<p>2. Korinther 11, ab Vers 23: \u201eSie sind Diener Christi\u201c \u2013 also diese falschen Apostel, sie sagen, sie werden Diener Christi. Und dann sagt er: \u201eIch rede unsinnig, ich \u00fcber die Ma\u00dfen.\u201c Also er sagt, wenn diese falschen Apostel behaupten, Diener Christi zu sein, wie viel mehr ich? Und wie beweist er das? Wie demonstriert er, dass er umso viel mehr ein Diener Christi ist? \u201eIn M\u00fchen umso mehr, in Gef\u00e4ngnissen umso mehr, in Schl\u00e4gen \u00fcberm\u00e4\u00dfig, in Todesgefahren oft. Von den Juden habe ich f\u00fcnfmal vierzig Schl\u00e4ge weniger einen bekommen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten. Einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht. Oft auf Reisen, in Gefahren von Fl\u00fcssen, in Gefahren von Fl\u00fcssen, in Gefahren von R\u00e4ubern, in Gefahren von meinem Volk, in Gefahren von den Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der W\u00fcste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Br\u00fcdern; in M\u00fche und Beschwerde, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in K\u00e4lte und Bl\u00f6\u00dfe. Au\u00dfer dem \u00dcbrigen noch das, was t\u00e4glich auf mich eindringt: Sorge um alle Gemeinden.\u201c<\/p>\n<p>Paulus sagt also: Sie nennen sich \u2013 diese falschen Apostel nennen sich \u2013 Diener Christi; ich umso viel mehr. Er sagt, er redet unsinnig; dieses \u201eso viel mehr\u201c ist nat\u00fcrlich, \u00e4hm, ist nat\u00fcrlich \u00fcbertrieben gesagt. Aber wie demonstriert er, dass er umso viel mehr ein Diener Christi ist? Er sagt, es ist gezeigt in den Leiden. Ein wahrer Diener Christi leidet. Timot \u2013 im Timotheusbrief sagt er: \u201eWer gottesf\u00fcrchtig leben will, der wird verfolgt werden.\u201c Leiden sind ein Merkmal eines Dieners Jesu Christi, eines Dieners der Gemeinde. Denn falsche Apostel und falsche Lehrer und falsche Diener werden ganz schnell verschwinden, sobald Leid und Verfolgung und Bedr\u00e4ngnis auftaucht. Falsche Lehrer, Wohlstandsevangelisten und \u00e4hnliche, und falsche und Irrlehrer, falsche Namenschristen, falsche Diener Christi \u2013 sie verschwinden, sobald es hart wird, sobald Verfolgung kommt, sobald Leid und Bedr\u00e4ngnis kommt. Paulus demonstriert aber als Wahrer, demonstriert in seinen Leiden, dass er ein wahrer Diener und Apostel des Herrn Jesus ist.<\/p>\n<p>Paulus leidet also. Sein ganzer Dienst war gekennzeichnet von Leiden. Lest die Apostelgeschichte, wo er beginnt zu dienen, ab ca. Kapitel 14: wie oft er verfolgt wird, wie oft er geschlagen wird, gefangen genommen wird, gesteinigt wird. Ja, hier auch am Ende von Kapitel 11 in 2. Korinther hei\u00dft es: \u201eIn Damaskus bewachte der Statthalter des K\u00f6nigs Aretas die Stadt der Damaszener, um mich gefangen zu nehmen. Und durch ein Fenster wurde ich in einem Korb durch die Mauer hinabgelassen und in dran seinen H\u00e4nden.\u201c<\/p>\n<p>Lebensgefahr, Gefangenschaft, Folter, Schl\u00e4ge \u2013 von den Juden, von den Heiden, von den Naturgewalten; ja, Fl\u00fcsse und die Gew\u00e4sser und R\u00e4uber und alles. Hunger, Durst \u2013 das hat das Leben und den Dienst von des Apostel Paulus gepr\u00e4gt. Aber in diesen Leiden hat er Freude. In all dem hatte Paulus eine fortw\u00e4hrende Freude, einen Zustand der Freude. Er freute sich in diesen Leiden. Das sehen wir hier: \u201eJetzt freue ich mich in den Leiden.\u201c Wir haben gerade den Philippa-Brief gelesen im Hinblick auf diesen Text. Er redet von Freude. Hier im Kolosserbrief, Kapitel 2, Vers 5, redet er davon: \u201eWenn ich auch im Leib abwesend bin, bin ich doch im Geist bei euch, freue mich und sehe eure Ordnung.\u201c Er freut sich \u00fcber die Kolosser. Er freut sich in seiner Gefangenschaft. We have the Philippa Brief Kapitel 1 gelesen, where it says that he freed dark that Christmas vertically. Das freut ihn.<\/p>\n<p>Der ganze Philippa-Brief, Kapitel 1, Kapitel 2, Kapitel 3 und 4, sagt er immer wieder den Philippern, sich zu freuen und sich \u00fcber die Ma\u00dfen zu freuen. Er hatte Freude in seinem Leid. Denn er wusste \u2013 und das haben wir ja gerade in Philippa gelesen vorhin \u2013 dass es zum Wohl der Gemeinde dient, dass es zur Verk\u00fcndigung und Verbreitung des Evangeliums dient.<\/p>\n<p>Er sagt aber, er sagt aber: \u201eWas macht das denn? Wird doch auf jede Weise\u201c \u2013 Philippe 1,18 haben wir vorhin gelesen \u2013 \u201ewird doch auf jede Weise, sei es aus Vorwand oder in Wahrheit, Christus verk\u00fcndigt, und dar\u00fcber freue ich mich.\u201c Er freut sich in seinem Leid, denn es dient der Gemeinde. Er freut sich in seiner Gefangenschaft, denn es bringt die \u2013 es ermutigt die Br\u00fcder dazu, noch mutiger zu sein. Am Ende vom Philippabrief lesen wir, dass fast das ganze Haus des Kaisers zum Glauben gekommen ist. Wieso? Weil Paulus dort in Gefangenschaft ist. Und deswegen freut er sich in seinem Leiden. Er freut sich in seinem Leiden, denn es dient der Verbreitung des Evangeliums. Es dient der Gemeinde, dem Leib Jesu Christi.<\/p>\n<p>In Philippa Kapitel 2, 17 und 18 sagt er, Philippa Kapitel 2, 17 und 18: \u201eWenn ich aber auch als Trankopfer \u00fcber das Opfer und den Dienst eures Glaubens gesprengt werde, so freue ich mich und freue ich mich mit euch allen. Ebenso aber freut auch ihr euch und freut euch mit mir.\u201c Paulus w\u00fcrde sich dar\u00fcber freuen, wenn er im Dienst f\u00fcr den Glauben der Gemeinde als Trankopfer gesprengt wird, also sein Leben lassen w\u00fcrde, sein Leben opfern w\u00fcrde f\u00fcr den Dienst der Gemeinde.<\/p>\n<p>Wenn es dem Wohl der Gemeinde dient, dann freue ich mich in diesen Leiden. Selbst wenn mein Leben gesprengt wird wie ein Trankopfer. Wenn ich mein Leben opfere und hingerichtet werde, wenn es eurem Glauben dient, wenn es der Gemeinde dient, dann freue ich mich. Seht ihr die Perspektive von Paulus? Die Perspektive eines Dieners der Gemeinde. Er leidet, aber in seinem Leiden freut er sich. Denn es dient dem Wohl der Gemeinde, der Verbreitung des Evangeliums zur Ehre Gottes. Er ist bereit, zugunsten der Gemeinde zu leiden. Und all die Leiden, die der Gemeinde zugunsten kommen, bereiten ihm Freude.<\/p>\n<p>Wenn durch seine Leiden das Evangelium weiter verk\u00fcndigt wird, die Heiligen ermutigt werden, die Gemeinde erbaut wird, sie in der Erkenntnis Gottes und der Heiligung wachsen, dann ist er bereit, all das Leid und mehr auf sich zu nehmen. Wenn mein Leid dazu dient, dass andere ermutigt werden, das Evangelium zu verk\u00fcndigen, dann lass mich in diesem Gef\u00e4ngnis verrotten. Wenn mein Leid dazu dient, dass andere ermutigt werden und dadurch im Glauben gest\u00e4rkt werden, dann lass mich in diesem Gef\u00e4ngnis leiden und Schl\u00e4ge ertragen. Wenn mein Leiden dazu dient, dass andere Christus \u2013 dem Bilde Christus \u2013 \u00e4hnlicher werden, dann lass mich leiden, lass mich noch mehr leiden, lass mich sterben, wenn es sein muss.<\/p>\n<p>Das ist ein Diener der Gemeinde. Was f\u00fcr ein Vorbild, was f\u00fcr ein Profil! Ein Diener des Leibes Christi freut sich also in den Leiden um Christi und seines Leibes willen. Er ist nicht nur bereit, seinen Comfort, sein Wohlergehen, seine Freiheit, seine k\u00f6rperliche Unversehrtheit or gar sein zu opfern. Er is nicht nur bereit dazu, er tut das mit Freude. Das ist ein Diener Jesu Christi. Was f\u00fcr ein Vorbild! Was f\u00fcr ein Vorbild dieser Apostel Paulus.<\/p>\n<p>Kommen wir zum zweiten Teil von Vers 24: \u201eUnd erg\u00e4nze in meinem Fleisch, was noch aussteht von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus f\u00fcr sein Leib. Das ist die Gemeinde.\u201c Paulus f\u00e4hrt fort, seine Leiden als Diener der Gemeinde zu beschreiben. Er freut sich in seinen Leiden. Und dann sagt er: Er erg\u00e4nzt in seinem Fleisch die noch ausstehenden Bedr\u00e4ngnisse des Christus f\u00fcr die Gemeinde. Dieser Teil des Verses klingt erstmal komisch. Was sagt Paulus hier? Paulus&#8216; Aussage wirkt auf den ersten Blick vielleicht sogar skandal\u00f6s.<\/p>\n<p>Paulus erf\u00fcllt or erg\u00e4nzt die Bedr\u00e4ngnisse of Christi. Als w\u00e4ren die Bedr\u00e4ngnisse Christi nicht genug f\u00fcr die Gemeinde? Und Paulus muss das, was nicht genug ist \u2013 das, was noch fehlt \u2013 er muss es noch erg\u00e4nzen? Dieser Vers wird von falschen Lehrern unter anderem daf\u00fcr verwendet, dass Heilige oder die Kirche Anteil am S\u00fcneopfer Christi hat; dass das S\u00fchneopfer Jesu Christi wohl nicht genug sei, nicht ausreichend sei; dass Leiden Jesu nicht genug sei f\u00fcr das Heil und deswegen die Kirche bzw. Heilige diesem etwas beitragen m\u00fcssen, so wie Paulus es hier anscheinend beschreibt.<\/p>\n<p>Ist es das, was Paulus hier sagt? Dass er dem mangelhaften S\u00fcneopfer Jesu Christi etwas beitr\u00e4gt? Um es in den Worten Paulus&#8216; aus dem R\u00f6merbrief zu sagen: \u201eDas sei ferne!\u201c Paulus und die gesamte Schrift lehren deutlich, dass das Leiden Jesu Christi f\u00fcr die Erl\u00f6sung von S\u00fcnden vollkommen und, so weiter, genugsam ist.<\/p>\n<p>Paulus hat ja gerade in den Versen eben im Kolosserbrief beschrieben, wie erhaben die Person und das Werk Jesu Christi ist. Ja, Verse 19 bis 20: \u201eDie ganze F\u00fclle wohnt in ihm.\u201c Und diese Beschreibung in Vers 20: \u201eDurch der ganzen F\u00fclle gefiel es, durch ihn alles mit sich zu vers\u00f6hnen.\u201c Wie? Indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn \u2013 nochmal durch ihn \u2013 sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist. Paul, das Blut Jesu Christi, sein Kreuzeswerk, ist genug, die gesamte Sch\u00f6pfung durch ihn mit Gott zu vers\u00f6hnen. Und nicht nur das; er hat, Vers 21 und 22: \u201eDie ihr Feinde wart, hat er aber nun vers\u00f6hnt.\u201c Es ist geschehen \u201eIn the Fleisch\u201c durch den Tod, um sich heilig, anders and unstreflig \u201efor\u201c sich hin zu stellen.<\/p>\n<p>Paulus hat also gerade eben beschrieben, wie Jesus durch seinen Tod und sein Leiden am Kreuz S\u00fcnder vers\u00f6hnt hat. Und das ganze Ziel von diesem Brief \u2013 und das werden wir im Rest des Briefes damit verbringen, da werden wir uns das anschauen \u2013 ist, dass Paulus den Kolossern demonstriert, dass die Person und das Werk Jesu Christi genug ist und diesem nichts hinzugef\u00fcgt werden muss. Er versucht ja in diesem Brief gerade in den Kolossan \u201eto sagen\u201c: \u201eYou braucht nicht diese heidnische Philosophie, diesen Mystizismus and these Vision, you braucht not the judicial ceremonial gets to hold, sondern Christmas ist f\u00fcr Heil und Leben genug.\u201c Er ist erhaben \u00fcber all diese Dinge und er ist ausreichend f\u00fcr euch.<\/p>\n<p>Wenn Paulus also hier sagen w\u00fcrde, dass das Werk Jesu Christi oder sein S\u00fcneopfer nicht genug w\u00e4re, dann w\u00fcrde er dem Ganzen widersprechen, was er eben bisher beschrieben hat und auch im Rest des Briefes beschreiben wird. Aber nicht nur Paulus hier, sondern auch in der ganzen Schrift \u2013 vor allem im Neuen Testament nat\u00fcrlich \u2013 wird deutlich gemacht, dass das Vers\u00f6hnungswerk Jesu Christi genug ist.<\/p>\n<p>Johannes 19, Vers 30: Jesus selbst sagt am Kreuz, als er den Essig genommen hatte, sprach er: \u201eEs ist vollbracht.\u201c Ja, und ihr wisst \u2013 ihr habt vielleicht geh\u00f6rt \u2013 das ist auch in der sprachlichen Form: Das Perfekt ist dieses geschehene Resultat. \u201eEs ist vollbracht\u201c, und an diesem Resultat ist nichts mehr zu \u00e4ndern, nichts mehr hinzuzuf\u00fcgen. An diesem Vollbringen ist nichts mehr zu \u2013 fehlt nichts. R\u00f6mer 6, Vers 10, Paulus selbst sagt: \u201eDenn was er gestorben ist, ist er ein f\u00fcr alle Mal der S\u00fcnde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott.\u201c Ein f\u00fcr alle Mal der S\u00fcnde gestorben! Es muss dem nichts hinzugef\u00fcgt werden.<\/p>\n<p>Der Hebr\u00e4erbrief, ironischerweise \u2013 der Hebr\u00e4erbrief wird oft verwendet oder missbraucht, um Menschen zu zeigen oder Menschen zu sagen, dass man das Heil verlieren kann. Aber der Hebr\u00e4er-Brief ist das auf der anderen Seite, der so verdeutlicht \u201ethat the\u201c einmalige Werk Jesu Christi uns eine ewige Erl\u00f6sung erworben hat, an dem nichts zu r\u00fctteln ist. Hebr\u00e4er Kapitel 7, 27 sagt er \u2013 hei\u00dft es Hebr\u00e4er Kapitel 7, 27 \u2013 Jesus im Vergleich zu den Hohepriestern des Alten Testamentes. Hebr\u00e4er 7, 27: \u201eDer nicht Tag f\u00fcr Tag n\u00f6tig hat, wie die Hohepriester, zuerst f\u00fcr die eigenen S\u00fcnden Schlachtopfer darzubringen, dann f\u00fcr die des Volkes.\u201c<\/p>\n<p>Denn dies hat er ein f\u00fcr alle Mal getan, als er sich selbst dargebracht hat. Anders als die Hohepriester, die st\u00e4ndig opfern m\u00fcssen f\u00fcr sich selbst, Tag f\u00fcr Tag und dann f\u00fcr das Volk. Jesus hat das ein f\u00fcr alle Mal getan.<\/p>\n<p>Hebr\u00e4er Kapitel 9, Vers 12 und 26: Und nicht mit Blut von B\u00f6cken und K\u00e4lbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein f\u00fcr allemal in das Heiligtum hineingegangen und hat uns eine ewige Erl\u00f6sung erworben. Ein f\u00fcr allemal und ewige Erl\u00f6sung. Also ein f\u00fcr allemal, es muss nicht wiederholt werden, es muss nicht \u2013 dem muss nichts hinzugef\u00fcgt werden. Eine ewige Erl\u00f6sung. Eine Erl\u00f6sung, die sich nicht mehr \u00e4ndert, die nicht mehr weggenommen werden kann, die nicht mehr geraubt werden kann.<\/p>\n<p>Und Hebr\u00e4er 9, 26: \u201eSonst h\u00e4tte er oftmals leiden m\u00fcssen von Grundlegungen der Welt an.\u201c Jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter offenbar geworden, um durch sein Opfer die S\u00fcnde aufzuheben. W\u00e4re er wie ein alttestamentlicher Priester, h\u00e4tte er oftmals leiden m\u00fcssen. W\u00e4re er nicht ausreichend, h\u00e4tte er oftmals leiden m\u00fcssen vor Grundlegung der Welt, von Grundlegung der Welt an. Jetzt aber ist er einmal gekommen und hat mit seinem Opfer die S\u00fcnde aufgehoben. Einmaligkeit.<\/p>\n<p>Hebr\u00e4er Kapitel 10, Vers 10: \u201eIn diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein f\u00fcr allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.\u201c Ein f\u00fcr allemal geschehene Opfer \u2013 dem ist nichts hinzuf\u00fcgen, dem fehlt nichts. Denn unter Hebr\u00e4er 10, Vers 14: \u201eDenn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, f\u00fcr immer vollkommen gemacht.\u201c Mit einem Opfer f\u00fcr immer vollkommen gemacht.<\/p>\n<p>Wir sehen also, dass sowohl Paulus, das Neue Testament, der Kolossabrief, ist ganz klar, dass dem S\u00fchneopfer Jesu Christi f\u00fcr das Heil nichts fehlt. Dass dem S\u00fchneopfer Jesu Christi nichts hinzugef\u00fcgt werden muss. Dass Paulus nichts der S\u00fchnung hinzuf\u00fcgen muss, die Jesus erworben hat. Was meint Paulus denn hier, wenn er sagt: \u201eErg\u00e4nze in meinem Fleisch, was noch aussteht von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus\u201c? Er redet von Erg\u00e4nzen, also etwas, was aufgef\u00fcllt werden muss. Und er redet von etwas, was noch fehlt, was noch aussteht von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus. Also die Bedr\u00e4ngnisse des Christus, die gibt es, aber die sind noch mangelhaft, oder ihnen fehlt noch etwas. Und Paulus erg\u00e4nzt diese in seinem Fleisch.<\/p>\n<p>Was meint er damit? Und um das zu verstehen, m\u00fcssen wir verstehen, dass im Neuen Testament das Leiden der J\u00fcnger Jesu repr\u00e4sentativ f\u00fcr das Leiden von Jesus gesehen wird. Dass durch die Einheit zwischen Jesus und den Gl\u00e4ubigen, zwischen dem Haupt und dem Leib, Jesus sich mit dem Leid seiner Braut identifiziert. Dass das Leiden der Gl\u00e4ubigen gesehen wird wie das Leiden von Jesus \u2013 wir werden uns gleich anschauen, wieso und wo \u2013, aber was Paulus also hier sagt: Seine Leiden, seine Leiden hier sind die Bedr\u00e4ngnisse des Christus, von denen er hier spricht. Deswegen erg\u00e4nzt er sie ja in seinem Fleisch. Das Leid, die Gefangenschaft, die Schl\u00e4ge, die Folter \u2013 und all diese Dinge, die er in seinem Leib erf\u00e4hrt, mit seinen Leiden erg\u00e4nzt er die Leiden des Christus.<\/p>\n<p>Was meine ich damit? Erstens, wir sehen im Neuen Testament: Gl\u00e4ubige leiden \u00e4hnlich, wie Jesus gelitten hat. Gl\u00e4ubige leiden \u00e4hnlich, wie Jesus gelitten hat. Lasst uns daf\u00fcr lesen 1. 1. Petrus Kapitel 4, Verse 12 bis 16. Schlagt bitte auf, 1. Petrus, Kapitel vier, Verse zw\u00f6lf bis 16: \u201eGeliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Pr\u00fcfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes. Sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut. Wenn ihr im Namen Christi geschm\u00e4ht werdet, gl\u00fcckselig seid ihr, denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch. Denn niemand von euch leidet als M\u00f6rder oder Dieb oder \u00dcbelt\u00e4ter oder als einer, der sich in fremde Sachen mischt. Wenn er aber als Christ leidet, sch\u00e4me er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen.\u201c<\/p>\n<p>Paulus schreibt hier an verfolgte Gl\u00e4ubige. Yeah, the Gl\u00e4ubigen, who in the Zerstreuung waren wegen the Christenverfolgung, sagt ihnen, they not wundern over the Verfolk, they not as Fremartiges say, sondern sie sollen sich darin freuen. Und er sagt er: \u201eInsoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid.\u201c<\/p>\n<p>Gl\u00e4ubige k\u00f6nnen also am Leid des Christus teilhaben, dieser Leiden teilhaftig sein. Was bedeutet das? Dass sie am S\u00fchneopfer Jesu Christi teilhaben? Nein. Der Rest des Neuen Testaments \u2014 wir haben es gerade gesehen \u2014 macht deutlich, dass das ein ein f\u00fcr alle Mal von Christus vollbrachtes Werkes. Was meint Petrus hier dann, wenn er davon redet, dass die Gl\u00e4ubigen am Leid teilhaftig sind, an den Leiden Christi?<\/p>\n<p>Er meint damit, dass sie so leidet, wie Jesus gelitten hat. Namely, er sagt ja: \u201eIhr leidet nicht als M\u00f6rder, als Ehebrecher, als Diebe. Ihr leidet nicht, weil ihr etwas Falsches getan habt. Ihr leidet nicht als Ungerechte, sondern ihr leidet als \u2014 ihr leidet zu Unrecht. Ihr leidet als Christen um Christi Willen, obwohl ihr gerecht seid.\u201c Und hat nicht Christus genauso gelitten? Hat Christus gelitten, weil er ein Dieb, ein M\u00f6rder, ein Krimineller war? Nein, Christus war gerecht. Er hat zu Unrecht gelitten.<\/p>\n<p>Und wenn du also als Christ leidest, dann hast du Teil an den Leiden Christi, weil du wie er leidest, \u00e4hnlich wie Christus leidest, n\u00e4mlich zu Unrecht. Du leidest \u2014 in Vers 19 hei\u00dft es sp\u00e4ter: \u201eDaher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, einem trauen Sch\u00f6pfer ihre Seelen anbefehlen im Gutes tun.\u201c Christus litt nach dem Willen Gottes. So leiden die verfolgten Christen nach dem Willen Gottes. Sie leiden wie Christus, und so haben sie Teil an den Leiden Jesu.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches sehen wir in Matth\u00e4us Kapitel 20, 22 bis 23. Matth\u00e4us Kapitel 20, 22 bis 23. Paul, \u00e4h, P. \u2014 Jesus hat gerade den J\u00fcngern davon nochmal zum dritten Mal in dem Matth\u00e4us-Evangelium davon geredet, dass er nach Jerusalem hingehen wird, dort eben \u00fcberliefert werden wird, sterben wird und wieder auferweckt werden wird. Er hat gerade also \u00fcber sein Leid gesprochen.<\/p>\n<p>Dann kommt die Mutter der S\u00f6hne des Tibedeus \u2014 also die Mutter von Johannes und Jakobus \u2014 und bittet Jesus darum, dass seine J\u00fcnger, that your son in such Reich to safety and link sites. Jakobus and Johannes will to rechten and linken Jesus sit down, image im Reich Gottes, im Reich Jesu. Und Jesus antwortet darauf in Matth\u00e4us 20, 22 und 23. Jesus aber antwortete und sprach: \u201eIhr wisst nicht, um was ihr bittet. K\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?\u201c Sie sagen zu ihm: \u201eWir k\u00f6nnen es.\u201c<\/p>\n<p>Also Jesus sagt Johannes und Jakobus: \u201eIhr wisst nicht, worum ihr bittet.\u201c Denn derjenige, der leidet f\u00fcr das Reich Gottes \u2014 derjenige wird belohnt werden f\u00fcr sein Leid im Reich Gottes. Also wenn hier vom Kelch die Rede ist, ist vom Kelch des Leides die Rede. Denn das Leid, das the Gl\u00e4ubige, the light that Jesus eran would&#8230; The Kelch Jesus was a besonder. It was the Kelch des Zorns, who he drunk had. Und deswegen sagt er: \u201eK\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke?\u201c Sie sagen zu ihm: \u201eWir k\u00f6nnen es.\u201c<\/p>\n<p>Jakobus und Johannes in ihrem \u00dcbermut und ihrem Eifer sagen: \u201eNat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir das.\u201c Auch wenn ihnen damals wahrscheinlich noch nicht ganz bewusst war, was das bedeutet. Dann spricht Jesus zu ihnen: \u201eMeinen Kelch werdet ihr zwar trinken. Aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu vergeben, steht nicht bei mir, sondern ist f\u00fcr die, denen es von meinem Vater bereitet ist.\u201c<\/p>\n<p>Also er sagte: \u201eIhr werdet meinen Kelch trinken.\u201c Sagt Jesus damit: \u201eIhr werdet den Zornkelch des Vaters trinken\u201c? Nein. Aber sie werden dieselben Leiden erfahren wie Jesus. Denn was ist mit Jakobus passiert? In Apostelgeschichte 12 wurde er f\u00fcr den Glauben hingerichtet, er wurde enthauptet. Was ist mit Johannes passiert? Er wurde verfolgt und schlussendlich auf eine Insel Patmos ins Exil geschickt wegen seinem Glauben. Paul, also haben Johannes und Jakobus \u2014 sie haben den Kelch von Jesus getrunken.<\/p>\n<p>Nicht den Zorneskelch des Vaters, aber den Kelch des Leides. Und deswegen kann Jesus auch sagen: \u201eMeinen Kelch, meinen Kelch werdet ihr zwar trinken.\u201c Ihr werdet leiden, so wie ich gelitten habe. Nicht das Leid im Sinne des Gerichtes Gottes auf sich und den Zorn Gottes auf sich zu nehmen, aber in dem Sinne, dass ihr in euren Leibn, dass ihr physisch diese diese Leiden haben werdet: enthauptet zu werden, verfolgt zu werden, gefoltert zu werden, bedr\u00e4ngt zu werden.<\/p>\n<p>Ihr Leiden ist nicht exakt dasselbe, aber dem Leiden Jesu \u00e4hnlich. Und ihr Leiden repr\u00e4sentiert das Leiden von Jesus. Versteht ihr? Wenn Jakobus und Johannes f\u00fcr Jesus und die Gemeinde leiden, ihr Leben hingeben, hingerichtet werden, ins Exil geschickt werden \u2013 sieht man in ihrem Leid. Es zeigt, es ist repr\u00e4sentativ f\u00fcr das Leiden von Jesus. Den Kelch, den sie trinken, erinnert und weist uns hin auf den Kelch, den Jesus getrunken hat, der nat\u00fcrlich weit \u00fcber das hinausging, was sie erlebt haben, was sie erfahren haben.<\/p>\n<p>Seht ihr? Wenn Gl\u00e4ubige leiden, ist das dem Leiden Jesu \u00e4hnlich. Wir sehen diese Formulierung oft im Neuen Testament. Ein weiteres Beispiel: 2. Korinther Kapitel 1, 5 bis 6. 2. Korintherbrief, Kapitel 1, die Verse 5 bis 6. Zweiter Korinthapitel eins, f\u00fcnf bis sechs: \u201eDenn wie die Leiden des Christus \u00fcberreich auf uns kommen, so ist auch durch den Christus unser Trost \u00fcberreich. Sei es aber, dass wir bedr\u00e4ngt werden, so ist es zu eurem Trost und Heil. Sei es, dass wir getr\u00f6stet werden, so ist es zu eurem Trost, der wirksam wird im geduldigen Ertragen derselben Leiden, die auch wir leiden.\u201c<\/p>\n<p>Paulus spricht davon: Die Leiden des Christus kommen \u00fcberreich auf uns \u2013 also auf sich und seine Gef\u00e4hrten. Was meint er hier? Es geht um die Verfolgung, die Bedr\u00e4ngnis, die Drohungen, die Schl\u00e4ge, die Gefangenschaft, Folter, die Qual. Die Leiden, die auch Christus erfahren hat. Christus wurde verfolgt, Christus wurde bedr\u00e4ngt, Christus wurde bedroht, Christus wurde geschlagen, Christus wurde gefangen genommen und am Ende hingerichtet. Die Leiden, die ja auch Christus erfahren hat \u2013 die Leiden des Christus \u2013 kommen \u00fcberreich auf uns. Und er sagt: \u201eSei es aber, dass wir bedr\u00e4ngt werden, so ist es zu eurem Trost und Heil.\u201c<\/p>\n<p>Seht ihr wieder? Er leidet, aber er sieht in diesem Leiden den \u2013 den Vorteil und den Segen f\u00fcr die Gemeinde. Es ist f\u00fcr euch Trost und Heil. Denn wenn ihr uns leiden seht, seht ihr: Unser Leiden zeigt auf das Leiden von Jesus Christus. Darin k\u00f6nnt ihr ermutigt werden. Darin k\u00f6nnt ihr getr\u00f6stet werden. Wenn wir in unserem Leiden feststehen, wenn wir trotz unseres Leidens feststehen \u2013 in unserem Glauben fest \u2013, ist das euch Trost. Denn es zeigt euch, dass der Herr Jesus Christus Kraft hat, im Leiden zu tragen. Es zeigt euch, dass der Herr Jesus Christus es w\u00fcrdig ist, f\u00fcr ihn zu leiden. Und es zeigt euch unsere Liebe zu euch und unsere F\u00fcrsorge f\u00fcr euch, wenn wir f\u00fcr euch leiden. Und so umso viel mehr zeigt es euch \u2013 ist es ein Hinweis auf das Leiden Christi und seine F\u00fcrsorge f\u00fcr euch?<\/p>\n<p>Wir sehen also: Gl\u00e4ubige leiden \u00e4hnlich wie Christus. Aus demselben Grund, wie Christus gelitten hat \u2013 nach dem Willen Gottes. Als Gerechte leiden sie zu Unrecht, nicht als Diebe oder so. Sie trinken den Kelch Christi; nicht in dem Sinne, dass sie den Zoriskelch trinken, aber dass sie dieselben Leiden durchgehen. Die Leiden des Christus, die gleichen oder \u00e4hnlichen Leiden, kommen auf die Gl\u00e4ubigen wie auf Apostel Paulus.<\/p>\n<p>Wir sehen sogar: Jesus Christus identifiziert sich mit den Leiden des Gl\u00e4ubigen. Das hei\u00dft, wenn die Gl\u00e4ubigen leiden, leidet Christus. Wir sehen n\u00e4mlich Apostelgeschichte, Kapitel 9, 4 bis 5 \u2013 das Ereignis, das nat\u00fcrlich der Weg nach Damaskus, die Stra\u00dfe nach Damaskus, die das Leben von Apostel Paulus (damals noch Saulus) ver\u00e4ndert hat. Apostelgeschichte Kapitel 9, 4 und 5: \u201eUnd er fiel auf die Erde und h\u00f6rte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.\u201c<\/p>\n<p>Zweimal in diesen Versen spricht Jesus davon, dass Saulus ihn verfolgt. Aber genau gesehen hat Saulus doch gar nicht Jesus verfolgt. Jesus war im Himmel, zur Rechten Gottes. Saulus hat doch die Gemeinde verfolgt. Er hat Gl\u00e4ubige gefangen genommen und gebunden und nach Jerusalem gebracht. Er hat die Gemeinde verfolgt, aber Jesus hat gesagt: \u201eWas verfolgst du mich? Ich bin Jesus, den du verfolgst.\u201c<\/p>\n<p>Jesus identifiziert sich also so eng mit der Bedr\u00e4ngnis und der Verfolgung der Gemeinde, dass, wenn Saulus die Gemeinde verfolgt, er letztendlich Jesus verfolgt. Ich sage zu diesem Vers gerne also: \u201eWenn du dich mit der Gemeinde anlegst, legst du dich mit Jesus an.\u201c So eng identifiziert sich Jesus mit der Gemeinde. Wenn die Gemeinde leidet und verfolgt wird, wird Jesus&#8230; leidet Jesus sozusagen und leidet, wird Jesus verfolgt. Das Geleit der Gemeinde ist in gewissem Sinne das Leid Jesu Christi.<\/p>\n<p>Wir sehen also, wenn Paulus von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus spricht, geht es nicht um das Leiden als S\u00fchneopfer, sondern es geht um das Leiden, die dem k\u00f6rperlichen Leiden von Jesus \u00e4hneln. Mit denen sich Jesus \u2013 die Leiden der Gl\u00e4ubigen, mit denen sich Jesus identifiziert \u2013 die Verfolgung, die Gefangenschaft. Diese Leiden repr\u00e4sentieren das Leiden Jesu. Sie leiden wie Jesus. In ihrem Leiden sieht man oder kann man das Leiden Jesu wiedererkennen. Und Jesus identifiziert sich mit diesen Leiden.<\/p>\n<p>Jetzt ist aber noch die Frage: Inwiefern erg\u00e4nzt Paulus nun dieses Leiden? Inwiefern f\u00fcllt er etwas aus, was noch fehlen w\u00fcrde? Was fehlt denn jetzt genau an diesem Leiden des Christus? Und das sehen wir jetzt anhand zwei Verse; k\u00f6nnen wir das sehen, wo wir sehr \u00e4hnliche Konstruktionen haben. Wir haben fast exakt dieselben W\u00f6rter. Gerade f\u00fcr dieses \u201ewas noch aussteht\u201c, das, was noch aussteht, als im Kolossa \u00fcbersetzt wird, und dieses Erg\u00e4nzen. Es ist nicht das exakt selbe Wort von Erg\u00e4nzen, es hat nur einen anderen Pr\u00e4fix, aber der Wortstamm ist dasselbe.<\/p>\n<p>That&#8217;s&#8230; Lass uns lesen 1. Korinther 16, 17 bis 18. Erster Korinther Kapitel sechzehn, siebzehn bis achtzehn. 1. Korinther 16, 17 bis 18: \u201eIch freue mich aber \u00fcber die Ankunft des Stephanas und Fortunatus und Achaiikus. Denn diese haben eure Abwesenheit ersetzt. Denn sie haben meinen und euren Geist erquickt. Er kennt nun solche an.\u201c<\/p>\n<p>Hier redet Paulus davon, dass diese drei M\u00e4nner von Korinth eben gekommen ist. Und was hier \u00fcbersetzt ist: \u201eDenn diese haben eure Abwesenheit ersetzt.\u201c In euren Fu\u00dfnoten seht ihr vielleicht die w\u00f6rtlichere \u00dcbersetzung. Es hei\u00dft n\u00e4mlich dieses \u201eEure Abwesenheit ersetzt\u201c. W\u00f6rtlich gesehen kann man sagen: \u201eDiese haben, woran ihr es fehlen lie\u00dfet, ausgef\u00fcllt.\u201c Also hier haben wir dieselben \u201eworan ihr es fehlen lie\u00dfet\u201c \u2013 das ist dasselbe Wort, was im Colossal verwendet wird f\u00fcr \u201ewas noch aussteht\u201c, also \u201ewas noch fehlt\u201c \u2013 und dieses \u201eausgef\u00fcllt\u201c hat denselben Wortstamm wie das Wort erg\u00e4nzen in Kolosser. Es ist nicht exakt dasselbe Wort, aber der Wortstamm ist dasselbe, nur der Pr\u00e4fix ist etwas anders.<\/p>\n<p>Also hier haben wir auch einen Mangel. Die Kolossen und die Korinther haben etwas fehlen lassen, und diese drei Br\u00fcder haben dies ausgef\u00fcllt bzw. erg\u00e4nzt. Was haben die Korinther fehlen lassen? Die Tatsache, dass sie nicht da waren. Sie waren physisch nicht anwesend. Sie waren nicht bei Paulus. Aber an Stelle der Korinther erf\u00fcllten diese drei Br\u00fcder die Aufgabe, repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Gemeinde, f\u00fcr die Korinther, Paulus zu erquicken. Er sagt ja: \u201eSie haben meinen und euren Geist erquickt.\u201c<\/p>\n<p>Der Mangel war hier also durch die Abwesenheit. With the physical abwesenheit of Krynter given, and the full, the mangles, the ausgle of these mangles, was given to the Dienst dieser driver, die f\u00fcr die Korinther, repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Korinther, die nicht anwesend sind, Paulus erquickt haben. Wir sehen also den Mangel als physische, k\u00f6rperliche Abwesenheit, der ersetzt wird, der erg\u00e4nzt wird, der erf\u00fcllt wird repr\u00e4sentativ durch die physische Anwesenheit von anderen.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche, ganz genau denselben Wortlaut oder dieselben Worte wie in 1. Korinther 16 haben wir auch in Philippa 2, 30 \u2013 Philippa Kapitel 2, Vers 30: &#8222;Denn um des Werkes Christi willen ist er dem Tod nahe gekommen und hat sein Leben gewagt, um den Mangel in eurem Dienst f\u00fcr mich auszugleichen.&#8220; Ja, Philipperbrief, Kapitel 2, Vers 30, da geht es gerade um Epaphroditus.<\/p>\n<p>Nicht zu verwechseln mit unserem Epaphras aus Kolosser. Hier geht es um den Epaphroditus aus Philippi. Und Paulus redet von ihm und gibt Zeugnis von ihm. Und er sagt, er w\u00e4re fast gestorben um des Werkes Christi willen und hat sein Leben gewagt, um den Mangel in eurem Dienst f\u00fcr mich auszugleichen. Hier haben wir wieder Mangel \u2013 das, was fehlt, das, was noch aussteht \u2013 in eurem Dienst f\u00fcr mich auszugleichen. Hier haben wir dasselbe Wort wie in 1. Korinther 16: zu erf\u00fcllen oder zu ersetzen oder zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Inwiefern mangelte es am Dienst der Philippa f\u00fcr Paulus? Insofern sie nicht alle nach Rom gekommen sind und den weiten Weg auf sich genommen haben, nach Rom zu kommen. In Kapitel 4 sehen wir, dass die Philippa Paulus mit ihrer Gabe dienen wollten, ihn unterst\u00fctzen wollten, und daf\u00fcr haben sie Epaphroditus gesandt. N\u00e4mlich in Kapitel 4, Vers 18 lesen wir \u2013 Philipper Kapitel 4, Vers 18 lesen wir: &#8222;Ich habe aber alles erhalten.&#8220; Und Paulus redet in diesem ganzen Abschnitt \u00fcber die Gabe der Philipper und wie er sich dar\u00fcber freut. Und in Kapitel 4, Vers 18 sagt er: &#8222;Ich habe aber alles erhalten und habe \u00dcberfluss. Ich habe die F\u00fclle, da ich von Epaphroditus das von euch Gesandte empfangen habe. Ein duftenden Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer.&#8220;<\/p>\n<p>Also die Philippa dienten dem Paulus mit ihrer Gabe. Sie haben Aphroditus gesandt, um Paulus diese Gabe zu geben. Der sich \u2013 der auch hier w\u00e4hrend des Philippa-Briefes in Rom befindet, in dieser Gefangenschaft. Epaphroditus erf\u00fcllte also in der Abwesenheit der Philipper ihren Dienst an Apostel Paulus. Also was war der Mangel? Dass die Philippern nicht alle gemeinsam diese weite Strecke von Philippi nach Rom auf sich genommen haben. Aber sie haben Epaphroditus genannt, gesandt, der stellvertretend, der repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Gemeinde in Philippi Paulus diese Gabe \u00fcberbracht hat und ihm gedient hat.<\/p>\n<p>Wir sehen also: In beiden F\u00e4llen waren die Gesandten Repr\u00e4sentanten der Sender. Die physische Abwesenheit der Gemeinde \u2013 der Korinther und der Philippa \u2013 verursachte den sogenannten Mangel. Ihr wart nicht da. Ihr konntet mir nicht direkt in Person von Angesicht zu Angesicht diesen Dienst erweisen oder diese Gabe geben. Aber diesen Mangel wurde von der physischen Anwesenheit, von der k\u00f6rperlichen Anwesenheit eurer Repr\u00e4sentanten erf\u00fcllt beziehungsweise ausgeglichen. Das hei\u00dft, diese drei M\u00e4nner von Korinth und auch Epaphoditus, sie waren Repr\u00e4sentanten der F\u00fcrsorge und der Liebe der Gemeinden f\u00fcr Paulus.<\/p>\n<p>Den Dienst, den diese drei an Paulus geleistet haben, war repr\u00e4sentativ f\u00fcr den Dienst der Gemeinden f\u00fcr Paulus. Der Mangel war die k\u00f6rperliche Anwesenheit, aber diese Repr\u00e4sentanten erf\u00fcllten diesen Mangel und demonstrierten darin die Liebe, die F\u00fcrsorge der Gemeinden f\u00fcr Paulus. Die Liebe, die F\u00fcrsorge und der Dienst dieser Gemeinden wurde von diesen Boten quasi getragen und zu Paulus gebracht. In ihnen konnte Paulus den Dienst und die Gabe und die Liebe der Geschwister erkennen in diesen Boten.<\/p>\n<p>Und genau in diesem Sinne erf\u00fcllt, erg\u00e4nzt Paulus durch sein Leiden die Bedr\u00e4ngnisse des Christus, was noch aussteht. Was steht noch aus? Was ist der Mangel hier? Jesus, Jesu physische Abwesenheit. Die Gemeinde in Kolosse und auch heute die Gemeinde kann Jesu Leiden nicht mehr sehen: wie er gefangen genommen wurde, wie er verfolgt und bedr\u00e4ngt wurde, wie er bespuckt und geschlagen wurde, wie er gefangen gehalten wurde; wie er verspottet wurde, wie er eine Dornenkrone trug, wie er gegei\u00dfelt wurde, sein R\u00fccken und sein Fleisch aufgerissen wurde; wie an ein Kreuz genagelt wurde und dieses Kreuz erhoben wurde, aufgerichtet wurde.<\/p>\n<p>Jesus hat sein Leiden auf der Erde vollbracht und ist in den Himmel aufgefahren. Er ist physisch, k\u00f6rperlich nicht mehr anwesend. Die Kolosser k\u00f6nnen das Leid des Herrn Jesus nicht sehen, nicht mehr sehen. Dieser durch die k\u00f6rperliche Abwesenheit Jesu entstandene Mangel \u2013 diesen erf\u00fcllt Paulus durch seine Leiden. Sein Leiden im Fleisch repr\u00e4sentiert das Leiden ihres Herrn.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen: Jesus identifiziert sich mit den Leiden seiner J\u00fcnger. Wenn sie leiden, ist das sein Leiden. Sie leiden \u00e4hnlich, wie Jesus gelitten hat. Also ist das Leiden des Paulus eine Repr\u00e4sentation, ist der Sichtbare, eine sichtbare Demonstration f\u00fcr die unsichtbaren Leiden Christi, die nicht mehr gesehen werden k\u00f6nnen, die mangelhaft in dem Sinne sind, dass man sie nicht sehen kann.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen also die Gefangennahme Jesu nicht sehen, aber sie k\u00f6nnen den Gefangen genommen in Paulus in Rom sehen, erkennen. Sie k\u00f6nnen im Leid des Christus \u2013 sie k\u00f6nnen die Liebe, die Hingabe und die F\u00fcrsorge des Herrn Jesus Christus f\u00fcr die Gemeinde \u2013 nicht mehr in seinem Leiden physisch sehen. Aber sie k\u00f6nnen im Diener des Herrn Jesus, im Diener f\u00fcr die Gemeinde, die Liebe, die Hingabe und die F\u00fcrsorge Jesu Christi erkennen. Der Diener der Gemeinde repr\u00e4sentiert das Leiden Jesu, und damit repr\u00e4sentiert er die F\u00fcrsorge, die Liebe, die Hingabe und die Opferbereitschaft ihr des Herrn.<\/p>\n<p>Wenn dieser Paulus als Diener der Gemeinde derartig leidet, was sagt das \u00fcber seinen Herrn aus und die Liebe und die Aufopferung dieses Herrn f\u00fcr die Gemeinde? Sie k\u00f6nnen die Aufopferung des Herrn Jesus nicht mehr in seinem Leiden sehen. Das ist vorbei. Er ist nicht mehr da, k\u00f6rperlich. Sie k\u00f6nnen aber die Liebe, die Hingabe und die Aufopferung des Apostel Paulus in dem Leid seines Dieners sehen.<\/p>\n<p>Deswegen spricht Paulus davon (1. Korinther 4,10): \u201eAllezeit das Sterben Jesu am Leib umhertragend, damit auch das Leben Jesu an unserem Leibe offenbar wird.\u201c Oder in Galater 6, Vers 17 sagt er: \u201eIn Zukunft mache mir keiner M\u00fche, denn ich trage die Mahlzeichen Jesu an meinem Leib.\u201c Was meint ihr damit \u2013 \u201eich trage die Mahlzeichen Jesu in meinem Leib\u201c? Dass er so gelitten hat, wie Jesus das getan hat. Die Bedr\u00e4ngnisse, die Leiden \u2013 nicht den S\u00fchne, nicht die S\u00fchneopfer, nicht den Zorn Gottes, aber die physischen Leiden. Er tr\u00e4gt das Sterben Jesu am Leib. Sein Leben und sein Leid ist eine Demonstration des Leidens und des Sterbens Jesu Christi.<\/p>\n<p>Jesus kann seine Male an der Hand durch die N\u00e4gel uns nicht zeigen. Aber wir k\u00f6nnen \u2013 die Kolosser k\u00f6nnen die Male in den H\u00e4nden, oder die Galater k\u00f6nnen die Male zeichnen von Paulus an seinen H\u00e4nden und Armen und K\u00f6rpern sehen und darin die Mahlzeichen Jesu erkennen. Darin die Liebe Jesu erkennen. Wenn Paulus also bedr\u00e4ngt wird, wenn er verfolgt wird, wenn er geschlagen wird, wenn er gegei\u00dfelt wird, wenn er gesteinigt wird, dann verk\u00f6rpert er die Leiden des Christus.<\/p>\n<p>So eng is Paulus mit seinem Christus vereint and so verbunden that seine Leiden Christi Leiden sind, dass in seinem Leiden Christi Leiden erkannt werden k\u00f6nnen, weil Jesus jetzt nicht mehr auf der Erde anwesend ist \u2013 k\u00f6rperlich. Es ist eine innige Gemeinschaft mit dem Herrn, die im Feuer der Bedr\u00e4ngnis geschmiedet wird. Philippa Kapitel 3, Vers 10 (in diesem Abschnitt Philippa 7 bis 11) redet Paulus davon \u2013 wir kennen diese Verse \u2013, dass er alles, was er f\u00fcr Gewinn gehalten hat, bereit ist f\u00fcr Verlust zu halten, dass er bereit ist f\u00fcr die Erkenntnis Christi alles f\u00fcr Dreck zu halten. Und dann hei\u00dft es um ihn (Philippa Kapitel 3, Vers 10): \u201e&#8230;um ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden zu erkennen, indem ich seinem Tod gleich werde.\u201c<\/p>\n<p>Paulus sagt hier, Paulus sehnt sich danach, die Gemeinschaft der Leiden Christi zu erkennen. Was f\u00fcr ein Wunsch, was f\u00fcr eine Sehnsucht ist das, um die Gemeinschaft der Leiden Christi zu erkennen? Und Paulus sagt, daf\u00fcr hat er all seinen Gewinn f\u00fcr Verlust. Daf\u00fcr ist er bereit, all seinen Gewinn f\u00fcr Verlust zu halten und sogar dem Tod Christi gleich zu werden.<\/p>\n<p>Bedeutet das, dem Tod Christi gleich zu werden, dass Paulus auch ein S\u00fchnoopfer ist? Nein, aber dieselben Leiden, dieselbe Bedr\u00e4ngnis und denselben Tod \u2013 um Gottes Willen, nach Gottes Willen zu erleiden, um Gemeinschaft auch in seinen Leiden zu haben.<\/p>\n<p>Gemeinschaft in den Leiden Christi, das ist etwas, was menschlich gesehen, weltlich gesehen etwas ist, wonach man nicht strebt. Paulus strebt danach, damit ich ihn erkenne, damit ich die Gemeinschaft seiner Leiden erkenne. Dieser Jesus \u2013 die Erkenntnis seiner, sogar die Erkenntnis in der Gemeinschaft seiner Leiden \u2013 dieser Jesus ist es w\u00fcrdig, dass ich alles f\u00fcr Dreck halte, alle Errungenschaften f\u00fcr Verlust halte, um diesen Jesus zu erkennen, auch in seinen Leiden.<\/p>\n<p>Ist uns bewusst, was das hier bedeutet? Lieber Bruder, liebe Schwester! Du als Gl\u00e4ubiger kannst in deinem Leid f\u00fcr die Gemeinde ein Repr\u00e4sentant der Leiden Jesu Christi sein. Verstehst du, dass Geschwister in dir das Leiden von Jesus Christus erkennen k\u00f6nnen, wenn du f\u00fcr die Gemeinde leidest? Wenn du f\u00fcr die Gemeinde Opfer bringst, kannst du den Heiligen die Liebe, die Hingabe und die F\u00fcrsorge des Heilands verk\u00f6rpern. Was f\u00fcr ein Privileg! Du kannst in der Abwesenheit, in der physischen Abwesenheit von Jesus Christus, der Gemeinde, den Heiligen ein Repr\u00e4sentant der Leiden Christi sein, dass, wenn sie dich leiden sehen, es f\u00fcr sie ein Hinweis und eine Verk\u00f6rperung und eine Repr\u00e4sentation der Leiden Jesu Christi ist. Du kannst die Bedr\u00e4ngnisse des Christus erg\u00e4nzen, die durch seine Abwesenheit noch aufstehen. Du kannst leiden, damit seine Botschaft verbreitet wird und seinen Geliebten, die ihn selbst, aufzuzeigen.<\/p>\n<p>Das war eine erhabene Aufgabe. Ist dir das bewusst, dass du die Leiden Christi und mit den Leiden Christi ja seine Liebe, seine aufopferungsvolle und hingebungsvolle Liebe ihnen repr\u00e4sentieren kannst? Dein Dein Mitteilhaber des Erbes, dein Bruder, deine Schwester im Herrn, sie k\u00f6nnen in dir Jesus erkennen \u2013 in deinem Leiden. Was f\u00fcr ein Privileg. Was f\u00fcr eine noble Aufgabe.<\/p>\n<p>Was sehen wir also? Ein Diener des Leibes Christi verk\u00f6rpert das Leiden seines Herrn und damit die aufopferungsvolle Liebe und Hingabe seines Meisters f\u00fcr die Gemeinde. Ein Diener des Leibes Christi ist so eng mit Jesus, seinem Haupt, verbunden, dass er Gemeinschaft mit Jesus hat, auch in seinen Leiden. Er leidet als Repr\u00e4sentant seines Herrn f\u00fcr die Braut seines Herrn und demonstriert der Braut seine Liebe. Er sieht die Erkenntnis Jesus, einschlie\u00dflich der Gemeinschaft mit den Leiden Jesu, als h\u00f6heren Gewinn als alles, was die Welt ihm bieten k\u00f6nnte oder was er sonst als Gewinn achten k\u00f6nnte. Diesen Jesus zu erkennen, ihn sogar in seinen Leiden zu erkennen, vielleicht gerade in seinen Leiden zu erkennen, ist so viel mehr wert als alle Gewinne dieser Welt.<\/p>\n<p>Lass uns zum Schluss kommen. Was haben wir heute in diesem Vers gesehen? Paulus beginnt in diesen Versen, in diesem Abschnitt, den Koloss an seinen Dienst f\u00fcr den Leib Jesu, der Gemeinde, zu beschreiben. Und wir werden in diesen weiteren Abschnitten sehen, in welchem Zusammenhang das steht. Nachdem er den Jesus vorgestellt hat und pr\u00e4sentiert hat, zeigt er sich als Diener dieses Herrn und als Diener des Evangeliums und als Diener der Gemeinde, des Leibes dieses Herrn. Und nat\u00fcrlich, um auch den Kolossern Kraft und Mut zu geben und sie zu bewahren vor dieser Irrlehre, die sich bei ihnen einschleicht, die sie von Jesus, von diesem Evangelium abwenden wollen. Und er verdeutlicht ihnen \u2013 wir haben heute gesehen, dass er ihnen verdeutlicht \u2013, dass er sich in den Leiden, die er im Rahmen seines Dienstes f\u00fcr sie erf\u00e4hrt, freut. Diese Leiden demonstrieren in der physischen, in der k\u00f6rperlichen Abwesenheit des Herrn Jesus die Liebe des Herrn Jesus und die Hingabe des Herrn Jesus f\u00fcr die Gemeinde. Jesus identifiziert sich mit dem Leiden seiner Diener, sodass ihr Leiden sein Leiden ist.<\/p>\n<p>Und was noch gelitten werden muss f\u00fcr die Verbreitung des Evangeliums, f\u00fcr die Vervollkommnung der Gl\u00e4ubigen, wird noch erg\u00e4nzt werden. Was k\u00f6nnen wir aus diesen Versen lernen? Es gibt nur einen Punkt der Anwendung heute: Gebe dein Leben fr\u00f6hlich hin f\u00fcr den Dienst an der Gemeinde Jesu Christi.<\/p>\n<p>Wir haben heute begonnen zu sehen, was das Profil, die Jobbeschreibung eines Dieners Christi, eines Dieners der Gemeinde ist. Ein Diener des Leibes Christi freut sich in den Leiden um Christi und seines Leibes willen. Er ist nicht nur bereit, seinen Komfort, sein Wohlergehen, seine Freiheit, seine k\u00f6rperliche Unversehrtheit oder gar sein Leben f\u00fcr das Wohl der Gemeinde zu opfern, sondern er tut es mit Freude.<\/p>\n<p>Ein Diener Jesu Christi ist ein Repr\u00e4sentant seines Herrn und seiner Leiden f\u00fcr die Gemeinde. Er demonstriert und verk\u00f6rpert in seinem Leiden die Liebe seines Heilands f\u00fcr seine Braut. Wenn du ein Diener des Leibes Christi bist \u2013 und jeder Gl\u00e4ubige ist ein Diener \u2013, dann muss diese Haltung auch dein Leben charakterisieren. F\u00fcr die Gemeinde zu leiden, fr\u00f6hlich zu leiten, das muss deine Bereitschaft sein, deine freudige Bereitschaft.<\/p>\n<p>Nun, wir sind nicht alle \u2013 wahrscheinlich die meisten von uns \u2013 dazu berufen, so wie Paulus oder Petrus zu leiden in Gefangenschaft, Folter oder Hinrichtung. Aber wenn wir nicht schon auf diese Weise leiden m\u00fcssen \u2013 Gefangenschaft, Verfolgung, Hinrichtung \u2013, sollten wir nicht umso mehr dazu bereit sein, fr\u00f6hlich unsere Zeit, unsere Energie f\u00fcr die Gemeinde hinzugeben? Unsere Gem\u00fctlichkeit und unseren Komfort f\u00fcr die Braut Christi aufzugeben?<\/p>\n<p>In 2. Korinther 12, Vers 15, im Abteil des Verses, sagt Paulus: \u201eIch will aber sehr gern alles aufwenden und mich aufopfern f\u00fcr eure Seelen.\u201c Paulus w\u00fcrde alles aufwenden. Und alles und sich selbst aufopfern \u2013 wir haben vorhin gelesen, sich sprenkeln lassen wie ein Trankopfer f\u00fcr die Seelen der Heiligen. In 2. Timotheus 2, Vers 10, sagt er: \u201eDeswegen erdulde ich alles um der Auserw\u00e4hlten willen, damit auch sie die Rettung, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit erlangen.\u201c<\/p>\n<p>Ist das etwas, das dein Leben charakterisiert? Willst du f\u00fcr deine Geschwister im Herrn sehr gern alles aufwenden und dich aufopfern f\u00fcr ihre \u2013 f\u00fcr ihre Seelen? Bist du bereit zu ertragen um den Auserw\u00e4hlten willen? Leidest du fr\u00f6hlich f\u00fcr die Gemeinde? Vielleicht nicht durch Verfolgung, Hinrichtung, Folter, aber bist du bereit, deine Zeit, deine Abende, deine Vormittage, vielleicht sogar ganze Tage deinen Geschwistern zu opfern, um die Versammlungen nicht zu vernachl\u00e4ssigen, um deine Geschwister durch deine Teilnahme, durch dein Gebet, durch die Gemeinschaft, durch die Erkundigung zu ermutigen?<\/p>\n<p>Bist du bereit, deine Zeit zu opfern, ihnen zu dienen, indem du sie tr\u00f6stest, indem du sie ermahnst, indem du sie st\u00e4rkst? Bist du bereit, oberfl\u00e4chliche Beziehungen aufzugeben und unangenehme Gespr\u00e4che mit deinen Geschwistern zu f\u00fchren, um deinen Bruder oder deine Schwester auf S\u00fcnde hinzuweisen, vor Liebe zur Welt zu bewahren oder vor falscher Lehre zu bewahren? Bist du bereit, diese gem\u00fctlichen Beziehungen und oberfl\u00e4chlichen Beziehungen aufzugeben?<\/p>\n<p>Sehnst du dich danach und bem\u00fchst du dich darum, dass die Heiligen in der Kenntnis Jesu wachsen, und bist du bereit, fr\u00f6hlich daf\u00fcr dein Leben hinzugeben? Deine Zeit, deine Energie, deine Ressourcen, deine von Gott geschenkten Gaben, Talente hinzugeben? Bist du bereit, zum Beispiel auch nach einem langen Arbeitstag, nach der Gebetsstunde oder nach dem Gottesdienst das lange Gespr\u00e4ch zu f\u00fchren, um deinen Bruder oder deiner Schwester Christus gro\u00df zu machen?<\/p>\n<p>Auch wenn du m\u00fcde bist, auch wenn du ersch\u00f6pft bist, bist du bereit, Opfer zu bringen f\u00fcr die Gemeinde, zu leiden f\u00fcr die Gemeinde? \u00d6ffnest du ihnen dein Haus? Bist du ihnen gastfreundlich? Nimmst du sie auf? Und wenn du das tust, tust du das ohne St\u00f6hnen, ohne Murren?<\/p>\n<p>Tust du es einfach, weil du es einfach tun musst, obwohl du es nicht willst? Oder tust du es mit Freude? Weil du innen diesem Opfer, das du vielleicht bringst \u2013 die Gem\u00fctlichkeit, die Zeit, die Ruhe, den Frieden, auf den du vielleicht verzichtest, indem du die Geschwister aufnimmst \u2013 weil du darin siehst, ihr Wohl siehst, wie dieses Leid, wie dein Leid ihnen zum Wohl dient. Weil dir bewusst ist, dass du mit deinem Dienst und deinem aufopferungsvollen Dienst ihnen Jesus Christus zeigen kannst, seine Leiden.<\/p>\n<p>Kannst du dich in Aufopferung und Verzicht freuen, wenn es der Gemeinde dient? Ein Diener des Leibes Christi ist durch Freude im Leid f\u00fcr die Gemeinde gekennzeichnet. Wenn du das n\u00e4mlich tust, demonstrierst du das Wesen Jes, der Gemeinde und dieser Welt. Was f\u00fcr ein Privileg ist das, was f\u00fcr ein Vorrecht ist das, dass Jesus sich mit den Leiden der Gemeinde und mit deinen Leiden identifiziert? Mit welcher Freude und Hingabe solltest du dich den Seinen aufopfern, wenn es bedeutet, dass du dadurch Christus gewinnst? Das hei\u00dft, innige Gemeinschaft mit ihm hast und auch diese Gemeinschaft in diesem Leiden und diesem Opfer f\u00fcr die Gemeinde erf\u00e4hrst an deinem eigenen Leib.<\/p>\n<p>Dieser Jesus \u2013 und wir haben gesehen, wer dieser Jesus ist in den Versen 15 bis 23, wer er ist, was er errungen hat, was er vollbracht hat \u2013 er ist es w\u00fcrdig, dass du seinem Leib, der Gemeinde, dein Leben hingibst. Lieber Bruder, liebe Schwester, du bist nicht dazu berufen worden, in dieser Welt gem\u00fctlich und ohne Opfer zu leben und zu f\u00fchren. Jesus hat gesagt: \u201eDie F\u00fcchse haben H\u00f6hlen und die V\u00f6gel des Himmels haben Nester, aber der Sohn des Menschen hat keinen Ort, wo er sein Haupt niederlegen kann.\u201c Jesus hat gesagt: \u201eWenn du mir nachfolgen willst, nimm dein Kreuz auf, t\u00e4glich, und folge mir nach.\u201c<\/p>\n<p>Nimm doch dein Kreuz auf, indem du deine Gem\u00fctlichkeiten und deine Zeit und deine Energie und dein Haus und deine F\u00fcrsorge und deine Zeit opferst f\u00fcr die Gemeinde und f\u00fcr die Geschwister. Demonstriere ihnen Christi Leiden. Wie sch\u00f6n ist es, wenn Geschwister in deinem Leben das Leiden Christi sehen k\u00f6nnen. Wenn die Geschwister in deiner F\u00fcrsorge und in deiner Liebe die Liebe ihres Heilands erkennen k\u00f6nnen, was f\u00fcr eine Nobelaufgabe ist das?<\/p>\n<p>Vor euch, wenn man sich f\u00fcr die Gemeinde dient und aufopfert und nur auf das Irdische blickt und vielleicht nicht die Frucht sieht, nicht die Ver\u00e4nderung sieht, die man sich erhofft, ist es leicht, verbittert zu werden. Dann m\u00f6chte ich dich ermutigen und dir sagen: Wenn du leidest f\u00fcr deine Geschwister, wenn du dich aufopferst f\u00fcr deine Geschwister, zeigst du ihnen die Liebe Christi. Was f\u00fcr ein Vorrecht, was f\u00fcr ein Privileg ist das. Auf ihn ausgerichtet kannst du dein Leben auf dieser Erde hier verlieren, damit du es gewinnst. Und dann kannst du dein Kreuz t\u00e4glich auf dich nehmen und ihm nachfolgen.<\/p>\n<p>Wenn du heute hier sitzt und nicht an ihn glaubst, dann tue Bu\u00dfe. Nur ein Diener dieses Herrn wird die Ewigkeit mit ihm verbringen. Wenn du heute von diesem Jesus geh\u00f6rt hast, f\u00fcr den Paulus ist, willig ist, zu leiden und zu sterben \u2013 ich sage dir, dieser Jesus ist es w\u00fcrdig, dein Leben hinzugeben. Er ist Herr und K\u00f6nig \u00fcber alles, auch \u00fcber dein Leben. Wenn du ihm dein Leben nicht hingibst, wenn du nicht an ihn glaubst, wirst du die Ewigkeit in der H\u00f6lle verbringen, weil du ein Feind Gottes geblieben bist.<\/p>\n<p>Aber dieser Jesus ist gekommen und hat den Dienst der Vers\u00f6hnung vollbracht durch seinen Tod, indem er die S\u00fcnden auf sich genommen hat und die Schuld bezahlt hat. Jeder, der an ihn glaubt, wird gerettet werden. Jeder, der sich anvertraut, wird ewiges Leben empfangen. So rufe ich dich auf: Tue Bu\u00dfe von deiner S\u00fcnde. Tue Bu\u00dfe von deinem eigenen sinnigen Leben und lass dich vers\u00f6hnen mit Gott durch Jesus Christus. Ihm m\u00f6ge alle Erde zuteil werden. Amen.<\/p>\n<p>Let&#8217;s beat it. Unser Herr Jesus Christus, du bist w\u00fcrdig. Du bist w\u00fcrdig, dass wir leiden.<\/p>\n<p>Und alles, was wir hier auf dieser Erde haben \u2013 unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Unversehrtheit, unsere Freiheit, alles, was wir als Gewinn achten k\u00f6nnten in dieser Welt: Du bist w\u00fcrdig, dass wir alles aufgeben und f\u00fcr deine Braut, f\u00fcr deinen Leib aufgeben und opfern.<\/p>\n<p>Wir sehen das Profil eines Dieners, dass er einer ist, der sich in Leiden freut, der dein Leiden verk\u00f6rpert und der Gemeinde demonstriert. Was f\u00fcr ein Privileg, Herr Jesus, dass du uns das auf Vorrecht gegeben hast, deine Repr\u00e4sentanten und Repr\u00e4sentanten deines Leides, aber auch Repr\u00e4sentanten deiner Liebe und deiner Hingabe und deiner Aufopferung f\u00fcr die Gemeinde zu sein.<\/p>\n<p>Wie s\u00fc\u00dflich ist es zu wissen oder wie s\u00fc\u00dflich w\u00e4re es zu wissen und zu h\u00f6ren, dass in unserem Leben Geschwister die Liebe, deine Liebe erkennen k\u00f6nnen, dein Leiden erkennen k\u00f6nnen, deine Hingabe erkennen k\u00f6nnen. Was f\u00fcr ein Privileg, dass du elende S\u00fcnder wie uns dazu berufen hast, dich zu repr\u00e4sentieren hier auf Erden, in deiner Abwesenheit.<\/p>\n<p>Jesus Christus, ich bitte dich darum: M\u00f6gen diese Worte uns bewegen. M\u00f6ge deine Gr\u00f6\u00dfe und deine Erhabenheit und deine Liebe f\u00fcr uns dazu bewegen, uns selbst der Gemeinde hinzugeben. Zum Wohl der Gemeinde, zu ihrem Segen, zur Verbreitung des Evangeliums, zur Erbauung der Gemeinde, zur Heiligung der Geschwister, alles zu geben und bereit zu sein, zu leiden, zur Aufopferung zu bringen.<\/p>\n<p>Herr Jesus Christus, du hast uns gn\u00e4digerweise davor bewahrt, dass wir nicht in einem Land leben, wo wir verfolgt werden, wo wir f\u00fcr unseren Glauben gefoltert oder in Gef\u00e4ngnisse geworfen werden. Daf\u00fcr sind wir dankbar. Aber wir m\u00f6chten dich bitten, dass wir, wenn wir diese Art von Verfolgung und Leid nicht erleben, dass wir doch dazu bereit sind, unsere Gem\u00fctlichkeiten, unsere Bequemlichkeiten, unsere Zeit und unsere Energie und all diese Dinge, unsere Talente und unsere Gaben, die du uns geschenkt hast, alles hinzugeben, opferberei aufzuopfern f\u00fcr deine Braut.<\/p>\n<p>Jesus Christus, bitte wirke durch dieses Wort und lass uns treue Diener sein, die sich im Leid f\u00fcr die Gemeinde freuen. Dir sei alle Ehre. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf den Kolossabrief und lasst uns lesen die Verse 24 bis 29. Kolosserbrief, Kapitel 1, die Verse 24 bis 29: \u201eJetzt freue ich mich in den Leiden f\u00fcr euch und erg\u00e4nze in meinem Fleisch, was noch aussteht, von den Bedr\u00e4ngnissen des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"wpfc_preacher":[7],"wpfc_sermon_series":[28],"wpfc_sermon_topics":[],"wpfc_bible_book":[29],"wpfc_service_type":[],"class_list":["wpfc_preacher-john-wesley-benjamin","wpfc_sermon_series-kolosserbrief","wpfc_bible_book-kolosser","wpfc-sermon-single","post-2370","wpfc_sermon","type-wpfc_sermon","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - 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