{"id":2389,"date":"2026-04-01T09:59:59","date_gmt":"2026-04-01T07:59:59","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2389"},"modified":"2026-04-01T11:01:42","modified_gmt":"2026-04-01T09:01:42","slug":"paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/","title":{"rendered":"Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3"},"content":{"rendered":"<p><em><span dir=\"auto\" style=\"vertical-align: inherit;\"><span dir=\"auto\" style=\"vertical-align: inherit;\">Automatically generated transcript<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p>Schlagen wir auf Kolosser, Kapitel 1, und lasst uns die Verse 24 bis 29 lesen. Kolossabrief, Kapitel 1, die Verse 24 bis 29: \u201eJetzt freue ich mich in den Leiden vor euch und erg\u00e4nze in meinem Fleisch, was noch aussteht von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus f\u00fcr sein Leib \u2013 das ist die Gemeinde. Ihr Diener bin ich geworden nach der Verwaltung Gottes, die mir im Blick auf euch gegeben ist, um das Wort Gottes zu vollenden: das Geheimnis, das von den Zeitaltern und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen offenbart worden ist. Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Ihn verk\u00fcndigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen. Worum ich mich auch bem\u00fche und k\u00e4mpfend ringe gem\u00e4\u00df seiner Wirksamkeit, die in mir wirkt in Kraft.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, wir m\u00f6chten dich preisen unter den V\u00f6lkern und loben vor den Nationen. Denn du, gro\u00dfartiger und erhabener Gott, bist w\u00fcrdig. Aus deiner Natur heraus bist du w\u00fcrdig. Und durch das Heilswerk, das du durch deinen Sohn vollbracht hast, auch dazu bringst du uns zum Lobpreis dir gegen\u00fcber, der du uns aus Gnade allein, in Christus allein und durch Glauben allein gerettet hast. Wir beten dich an. Wir danken dir, dass du uns zum Leib deines Sohnes hinzugef\u00fcgt hast. Durch deinen Geist hast du uns in diesen Leib hineingetauft und hast uns zu Dienern und zu Gliedern dieses Leibes gemacht. Und daf\u00fcr danken wir dir und beten dich an.<\/p>\n<p>Wir preisen dich daf\u00fcr, dass du uns das Privileg schenkst, zu deinem Sohn zu geh\u00f6ren, eher ihm als unser Haupt und seinem Leib dienen zu d\u00fcrfen, uns Diener der Gemeinde, Diener des Leibes Christi nennen zu d\u00fcrfen. Wir bitten nicht darum, dass wir treue Verwalter und Diener sein m\u00f6gen mit dem, was du uns geschenkt hast zur Verwaltung. Wir bitten dich darum, dass wir durch diesen Text lernen m\u00f6gen, was es bedeutet, ein Diener der Gemeinde zu sein, und was wir von Paulus lernen d\u00fcrfen und seinem Dienst lernen d\u00fcrfen, was es bedeutet, Christus zu verk\u00fcndigen, damit jeder Mensch in Christus vollkommen dargestellt werden kann. Dahin m\u00f6chtest du, dass wir gehen. Das ist das Ziel unseres Dienstes, dass wir in Christus vollkommen sein m\u00f6gen, ihm und seinem Bilde gleichf\u00f6rmig werden m\u00f6gen.<\/p>\n<p>O Vater, nutze doch auch diese Stunde, dass wir diesem Ziel n\u00e4her kommen. Dass wir einander dienen m\u00f6gen, sodass wir alle in Christus vollkommen werden m\u00f6gen und vollkommen dargestellt werden k\u00f6nnen. Wir bitten dich f\u00fcr diese Stunde, dass du sie segnest und dein Wort wirken m\u00f6ge in den Ohren der Zuh\u00f6rer und in den Herzen der Zuh\u00f6rer. Dass dein Geist wirken m\u00f6ge, sodass wir erbaut werden, sodass wir mehr von dir und deinem Sohn erkennen m\u00f6gen, dass wir von deinem Wort erquickt und verwandelt werden. Darum bitten wir dich. Segne diese Zeit und nutze sie zur Erbauung der Gemeinde und zu deiner Ehre. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne. In unserem Lied \u201eEden\u201c hie\u00df es: \u201eNicht durch mich, sondern nur durch Christus in mir.\u201c Diesen Christus in mir, diesen Christus in uns \u2013 mit dieser Wahrheit und mit diesem Geheimnis haben wir uns unter anderem vergangene Woche besch\u00e4ftigt. Ein Geheimnis, also eine Wahrheit, eine Realit\u00e4t, die verborgen gewesen war von den Zeitaltern her, nun aber offenbart worden ist den Heiligen, n\u00e4mlich: Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, Paulus beschreibt den Kalossern in diesem Abschnitt seinen Dienst f\u00fcr die Gemeinde, seinen Dienst als Diener und Verwalter der Aufgaben, die Gott ihm geschenkt hat, und als Diener des Leibes Christi. Wir haben gesehen, dass Teil seines Dienstes ist \u2013 und das habe ich eben gesagt \u2013 das Geheimnis zu verk\u00fcnden, das Geheimnis von Christus in uns: die Einheit zwischen Christus und einem Gl\u00e4ubigen, sogar einem Gl\u00e4ubigen aus den Nationen.<\/p>\n<p>Wir, die wir einst fern waren und Feinde Gottes waren. Alle Menschen waren das. Aber insbesondere die Nationen waren fern von den Verhei\u00dfungen, fern von den B\u00fcndnissen, entfremdet dem Leben Gottes. Aber durch Christus sind wir nahegebracht worden und so in eine so innige Gemeinschaft mit Christus gebracht worden, dass wir in Christus sind und er in uns. Und dieser Christus ist nicht einfach irgendwer \u2013 wir haben uns damit besch\u00e4ftigt. Dieser Christus ist erhaben, hat Vorrang \u00fcber allem. Er ist Gott selbst. Er ist der Mensch, in dem die F\u00fclle der Gottheit wohnt. Er ist es, der uns vers\u00f6hnt hat, die wir einst Feinde waren: durch den Leib, in dem Leib seines Fleisches, durch den Tod.<\/p>\n<p>Und Paulus ist Diener dieses Leibes geworden \u2013 dieses Leibes, der die Gemeinde ist. Wir haben uns bisher in der Beschreibung von Apostel Paulus, in der Beschreibung seines Dienstes, zwei Aspekte angeschaut. Wir haben uns angeschaut: erstens das fr\u00f6hliche Leiden des Dieners. Wir haben gesehen, ein Diener des Leibes Christi freut sich in seinem aufopferungsvollen Dienst f\u00fcr die Gemeinde und er freut sich sogar in den Leiden und f\u00fcr die Verfolgung, die er im Rahmen seines Dienstes f\u00fcr den Leib. Er leidet. Er wei\u00df, es dient zum Wohl der Gemeinde. Und er wei\u00df auch, sein Leiden repr\u00e4sentiert den Gl\u00e4ubigen das Leiden Christi. Es zeigt stellvertreten f\u00fcr Christus, der nicht mehr auf dieser Erde ist, sondern in den Himmel hinaufgefahren ist. Stellvertretend zeigt es den Gl\u00e4ubigen die Liebe des Herrn, die Hingabe des Herrn.<\/p>\n<p>Wir haben uns vergangene Woche besch\u00e4ftigt mit: zweitens der Berufung des Dieners. Denn ein Diener der Gemeinde ist von Gott berufen, zum Wohl der Gemeinde, der Geschwister zu dienen. Er ist nicht das Haupt und er ist auch nicht. Der ist nicht das Haupt und er ist auch nicht der Anf\u00fchrer der Gemeinde, er ist ein Diener. Wir haben gesehen, dass das Wort auch f\u00fcr Tischbed\u00fcngung, quasi f\u00fcr einen Kellner, verwendet wird. Er ist lediglich ein Verwalter; ihm geh\u00f6rt die Gemeinde nicht. Die Gemeinde geh\u00f6rt Gott, es ist Christi Leib. Er ist ein Verwalter und hat seinen Platz und seine Rolle, diesem Leib zu dienen. Und das Ziel seiner Berufung ist, das Geheimnis des innewohnenden Christus zu verk\u00fcndigen. Das Privileg, dass dieser erhabene Christus mit uns vereint ist. Damit haben wir uns die vergangenen Wochen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Insgesamt haben wir gesehen: In diesem Abschnitt z\u00e4hlt Paulus anhand seines Dienstes mehrere Merkmale eines Dieners der Gemeinde auf, die uns herausfordern, ihm nachzuahmen. Denn wir haben gesehen, wir sind alle Diener der Gemeinde. Es sind nicht nur die \u00c4ltesten, die Prediger oder die Evangelisten Diener der Gemeinde; jedes Glied des Leibes des Herrn ist ein Diener, hat seine Aufgabe und seine Verwaltung von Gott bekommen, der Gemeinde, und in der Praxis ist das, im Rahmen der Ortsgemeinde zu dienen. Wenn Paulus also hier seinen Dienst beschreibt, ist das eine Herausforderung f\u00fcr uns und ein Vorbild f\u00fcr uns: seinem Beispiel zu folgen, fr\u00f6hlich zu leiden, aufopferungsvoll zu dienen f\u00fcr die Gemeinde, im Bewusstsein zu dienen, dass man von Gott berufen ist, Diener und Verwalter zu sein und das Geheimnis des innerwohnenden Christus zu verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Und heute m\u00f6chten wir uns mit dem dritten Dienst, dem dritten Merkmal besch\u00e4ftigen. Wir haben gesehen, die insgesamte \u00dcberschrift \u00fcber diesen Abschnitt des Paulus: \u201eDiener des Leibes Christi\u201c. Heute kommen wir zu Teil 3: die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3: die Verk\u00fcndigung des Dieners. Und wir werden uns mit vier Merkmalen der Verk\u00fcndigung des Dieners besch\u00e4ftigen. Erstens: der Inhalt der Verk\u00fcndigung. Zweitens: die Art der Verk\u00fcndigung. Drittens: das Ziel der Verk\u00fcndigung. Und viertens: das Ringen der Verk\u00fcndigung. Erstens der Inhalt, zweitens die Art, drittens das Ziel und viertens das Ringen. Heute werden wir uns lediglich mit den ersten beiden Punkten besch\u00e4ftigen: dem Inhalt und der Art der Verk\u00fcndigung. Erstens: der Inhalt der Verk\u00fcndigung. Vers 28.<\/p>\n<p>Ihn verk\u00fcndigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen.<\/p>\n<p>Paulus, nachdem er davon geredet hat, was das Geheimnis ist, das er verk\u00fcnden m\u00f6chte \u2013 wir haben in vergangene Woche gesehen, er hat gesagt, er m\u00f6chte das Wort Gottes vollenden. Wir haben gesehen, das bedeutet, er m\u00f6chte seinen Dienst vollenden. Er m\u00f6chte das Evangelium voll und ganz verk\u00fcndigen. Er m\u00f6chte das Geheimnis des Christus, des innerwohnenden Christus, verbreiten over all where it is not, where God had that he not, he wanted the word God.<\/p>\n<p>Und nun beschreibt er, was es ist, dass er verk\u00fcndigt. Deswegen erstens: der Inhalt der Beverk\u00fcndigung. Das hat quasi in Vers 27 schon begonnen, denn in Vers 27 redet er ja davon, dass er eben das Geheimnis verk\u00fcndet und verbreitet das Geheimnis von \u201eChristus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit\u201c. Und hier in Vers 28 f\u00e4hrt er nun fort, sei den Inhalt der Verk\u00fcndigung zu beschreiben, n\u00e4mlich: \u201eIhn verk\u00fcndigen wir.\u201c<\/p>\n<p>Das \u201eihn\u201c hier&#8230; Im Deutschen ist nat\u00fcrlich ein Punkt gesetzt nach Vers 27, zumindest in der Elberf\u00e4ller\u00fcbersetzung, revidierten Elberf\u00e4ller\u00fcbersetzung, und dann beginnt ein neuer Satz mit \u201eIhn\u201c, Vers 28. Genau genommen steht hier eigentlich das Relativpronomen \u201eder\u201c. Es ist eigentlich eine Fortsetzung des vorherigen Verses. Ja, das hatten wir bereits in Vers 15 zum Beispiel, wo in den meisten deutschen \u00dcbersetzungen gestreht \u201eEr ist das Bild des unsichtbaren Gottes\u201c, also ein neuer Satz begonnen wird mit \u201eer\u201c, aber es genau genommen eigentlich ein Relativpronomen ist, was das eigentlich hei\u00dft: \u201eder das Bild des unsichtbaren Gottes ist\u201c, also eine Fortsetzung des vorherigen Satzes.<\/p>\n<p>So ist es auch hier eine Fortsetzung des vorherigen Satzes. Das hei\u00dft, es eigentlich wortw\u00f6rtlich gesehen steht hier \u2013 Vers 27 endet mit \u201eChristus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit\u201c \u2013 \u201eden wir euch verk\u00fcndigen\u201c, \u201eden wir verk\u00fcndigen\u201c. Also es ist ein Relativpronomen, es ist eine Fortsetzung. Also dieser \u201eden\u201c, also ein Relativsatz, ein Relativpronomen, die beschreiben ja, sie beschreiben oder verkn\u00fcpfen den vorherigen Satz und geben uns mehr Details, also: den, den sie verk\u00fcndigen. Ihn verk\u00fcndigen wir. Wer ist das? Es ist Jesus Christus.<\/p>\n<p>Aber wenn wir das eben mit Vers 27 verbinden, ist das nicht nur Jesus Christus, diese zwei Worte, sondern es ist eben dieser \u201eChristus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit\u201c. Paulus verk\u00fcndet also Christus. Und dieser Christus \u2013 nicht nur Christus, sondern eben dieser \u201eChristus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit\u201c \u2013 diesen Christus verk\u00fcndet Paulus. Verk\u00fcndigen wir Christus? Was ist also erstens der Inhalt der Verk\u00fcndigung? Was ist der Inhalt der Verk\u00fcndigung? Christus ist der Inhalt der Verk\u00fcndigung. Dieser Christus in euch ist der Inhalt der Verk\u00fcndigung, die Hoffnung der Herrlichkeit.<\/p>\n<p>Wenn wir davon reden, zum Beispiel, wir reden oft davon, dass wir das Evangelium verk\u00fcndigen. Und es stimmt nat\u00fcrlich, wir verk\u00fcndigen oder predigen das Evangelium, ja, aber wir d\u00fcrfen nicht vergessen: Der Inhalt dieser Botschaft ist am Ende des Tages eine Person. Wir verk\u00fcndigen eine Person. Wir predigen eine Person, n\u00e4mlich Jesus Christus. Deswegen haben wir eben 1. Korinther Kapitel 2 gelesen in unserer neutestamentlichen Lesung. Dort hie\u00df es in Kapitel 2, Vers 2: \u201eDenn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen, als nur Jesus Christus und ihn als gekreuzigt.\u201c<\/p>\n<p>Und wir haben den Zusammenhang gelesen. Paulus redet davon, wie er in Tittern und in Furcht in Korund kam und dort gepredigt hat. Nicht in Menschenweisheit, nicht in Vollmacht der Worte oder Geschick der Rede, sondern in der Kraft des Geistes, in der Kraft Gottes. Und vor allem: Der Inhalt war nicht in \u00dcberreden der Rede oder \u00fcberredender Weisheit, sondern der Inhalt seiner Predigt war Jesus Christus und Jesus Christus als gekreuzigt. Wir verk\u00fcndigen Christus \u2013 die Botschaft eines Dieners, der Inhalt seiner Botschaft, eines Dieners der Gemeinde, des Leibes.<\/p>\n<p>Christi ist Jesus Christus selbst. Wenn die Verk\u00fcndigung des Dieners nicht Jesus zum Inhalt hat, Jesus als Kern und als Essenz seiner Botschaft hat, dann ist diese Verk\u00fcndigung nichtig. Wir verk\u00fcndigen Christus.<\/p>\n<p>Und wenn ihr diesen Vers 28 liest, f\u00e4llt euch sofort auf \u2013 und dar\u00fcber werden wir sp\u00e4ter noch mal mehr reden: Dreimal in diesem Vers kommt vor \u201ejeden Menschen\u201c. Jeden Menschen ermahnen, jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen. Paulus betont durch diese dreifache Beschreibung von \u201ejeden Menschen\u201c: Diese Verk\u00fcndigung und der Inhalt dieser Verk\u00fcndigung und die Art der Verk\u00fcndigung, wor\u00fcber wir alles sp\u00e4ter noch reden werden, ist unabh\u00e4ngig vom Publikum. Ob Jude oder Heide, ob Atheist oder Moslem, ob ungl\u00e4ubiger, selbstgerechter Katholik oder ein Drogenabh\u00e4ngiger \u2013 der Inhalt bleibt der gleiche. Jesus Christus ist der Inhalt der Verk\u00fcndigung.<\/p>\n<p>In 1. Korinther, Kapitel 1, redet Paulus davon, ein paar Verse vorher, vor dem, was wir in der neutestamentlichen Lesung gelesen haben. 1. Korinther 1, 22 bis 24 \u2013 1. Korintherbrief, Kapitel 1, die Verse 22 bis 24: \u201eUnd weil denn Juden Zeichen fordern und Griechen Weisheit suchen, predigen wir Christus als gekreuzigt. F\u00fcr Juden ein Ansto\u00df und f\u00fcr die Nationen eine Torheit, den Berufenen selbst aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.\u201c<\/p>\n<p>Also, Paulus sagt: Die Juden wollen Zeichen, die Griechen suchen nach Weisheit. Was geben wir ihnen? Christus. Christus. Das ist unsere Botschaft. Das ist der Inhalt unserer Botschaft. Wir passen den Kern unserer Verk\u00fcndigung nicht an unser Publikum oder ihre Vorlieben an. Die Juden wollen Zeichen fordern \u2013 sie kriegen Christus. Die Griechen wollen Weisheit und Philosophie \u2013 sie kriegen Christus. Sei es ihnen ein Ansto\u00df, sei es ihnen Torheit; den Berufenen ist aber Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich passen wir, je nach Situation, je nach Beziehungen, je nach Umst\u00e4nden und Hintergrund, Kleinigkeiten unserer Darstellung vom Evangelium zum Beispiel oder unserer Herangehensweise an. Ich sage nicht, dass wir Wort f\u00fcr Wort immer dieselben Worte w\u00e4hlen, wenn wir zum Beispiel evangelisieren; dass wir nicht in Acht nehmen, ob jemand selbstgerecht ist oder nicht. Wir sehen, selbstgerecht ist oder nicht. Zum Beispiel, wir sehen das ja sogar bei Jesus selbst, wenn er zum Beispiel mit Z\u00f6llern und S\u00fcndern redet, oder wenn er mit dem reichen J\u00fcngling redet oder Pharis\u00e4ern redet. Wir sehen es bei Paulus selbst: In 1. Korinther 9, ab Vers 19 bis 23, redet er, dass er dem Juden ein Jude geworden ist, dem unter dem besetzt geworden ist, dem Schwachen ein Schwachen geworden ist.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich reden wir nicht immer wortw\u00f6rtlich dieselben Worte. Nat\u00fcrlich achten wir darauf, wie gesagt, ob jemand zum Beispiel selbstgerecht ist oder ob jemand eher schuldbewusst ist. Aber der Kern bleibt der gleiche. Der wesentliche Inhalt unserer Verk\u00fcndigung \u00e4ndert sich nicht, egal ob Jude oder Grieche, Mann oder Frau, selbstgerecht oder schuldbewusst. Der Inhalt bleibt immer Christus. Der Kern bleibt immer Christus. Und das \u00e4ndert sich nicht. Ihn verk\u00fcndigen wir.<\/p>\n<p>Und liebe Geschwister, es kann uns so schnell passieren, dass wir zwar oberfl\u00e4chlich die richtige Botschaft predigen, aber die Person, die wir verk\u00fcndigen, dabei vergessen oder vernachl\u00e4ssigen. Der Inhalt unserer Verk\u00fcndigung ist nicht: \u201eGlaube an die Bibel, dann wird dein Leben besser, dann wirst du reich oder dann wirst du gesund oder dann werden sich deine Probleme aufl\u00f6sen.\u201c Der Inhalt unserer Verk\u00fcndigung ist auch nicht: \u201eGlaube an die Bibel, weil wir tausende Manuskripte haben, die beweisen, dass die Bibel glaubw\u00fcrdig ist und dieselbe ist, die damals geschrieben wurde.\u201c Wir sagen auch nicht \u2013 der Inhalt unserer Botschaft ist auch nicht: \u201eGlaube an die Bibel, weil es wissenschaftlich und historisch gesehen und arch\u00e4ologisch gesehen plausibel ist oder weil wir die besseren Argumente haben.\u201c<\/p>\n<p>Mag alles Teil der Botschaft sein, das mag seinen Platz haben in unserer Verk\u00fcndigung. Aber der Inhalt unserer Botschaft ist Jesus Christus. Es ist Jesus Christus, den wir verk\u00fcndigen: wer er ist, was er vollbracht hat. Was sein Wille ist, was sein Aufruf ist, das ist der Inhalt unserer Botschaft. Jesus Christus: die Person, das Werk, der Wille Jesu Christi, das Wort Jesu Christi \u2013 das ist unsere Botschaft.<\/p>\n<p>Wir sehen zum Beispiel in 2. Petrus Kapitel 3, Vers 15. 2. Petrus Kapitel 3, Vers 15: \u201eSondern haltet den Herrn, den Christus, in euren Herzen heilig. Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegen\u00fcber, der Rechenschaft von euch fordert \u00fcber die Hoffnung, \u00fcber die Hoffnung in euch.\u201c 2. Petrus Kapitel 3, Vers 15.<\/p>\n<p>Petrus zitiert hier aus einem alttestamentlichen Vers und referenziert ihn und redet davon, Christus im Herrn heilig zu halten. Und in diesem Wort steckt, in diesem Vers steckt das Wort, hier das Wort \u201eVerantwortung\u201c. \u201eApologia\u201c ist der griechische Begriff daf\u00fcr, und aus dem kriegen wir den Begriff Apologetik zum Beispiel. Wir verstehen auch Pologetik oft als die Verteidigung des Glaubens durch zum Beispiel wissenschaftliche, historische Argumente. Und auch wenn das seinen Platz hat \u2013 was sagt Petrus hier im Zusammenhang mit Apologetik sozusagen, mit Verantwortung und Rechenschaft zu geben \u00fcber die Hoffnung in uns?<\/p>\n<p>Er sagt \u2013 er sagt nicht: Er macht wissenschaftliche Forschungen oder lernt die Argumente f\u00fcr die Existenz Gottes und die Glaubw\u00fcrdigkeit der Bibel auswendig. Das hat alles seinen Platz, aber was ist sein Befehl hier vorher? Wir sollen den Herrn, den Christus, in unseren Herzen heilig halten. Das ist eng damit verbunden, jederzeit zur Verantwortung bereit zu sein \u00fcber diejenigen, die Rechenschaft fordern \u00fcber die Hoffnung in uns.<\/p>\n<p>Heilig zu halten, heilig \u2013 wir wissen, das Wort bedeutet \u201eabsonder\u201c. Jesus heilig zu halten bedeutet, Jesus den ihm w\u00fcrdigen, abgesonderten Platz in unserem Herzen zu geben. Es bedeutet, dass unser Herz erf\u00fcllt ist von der Erkenntnis dieses Christus. Erf\u00fcllt es von der Erkenntnis dieses Christus, dass er der Herrscher unseres Herzens ist. Erf\u00fcllt zu sein mit der Erkenntnis Christus, sei, dass das Herz ihm hingegeben ist. Das ist notwendig, wenn wir jederzeit bereit sein m\u00fcssen wollen. Verantwortung, jederzeit zur Verantwortung bereit sein wollen, Rechenschaft zu geben \u00fcber die Hoffnung in uns.<\/p>\n<p>Und Hoffnung in uns passt eigentlich ganz gut zum Kolossabrief, denn wer ist denn in uns? Christus, die Hoffnung der Herrlichkeit. Wenn also jemand Rechenschaft fordert von der Hoffnung in uns, also von Christus, die Hoffnung der Herrlichkeit, ist es am Ende Christus, \u00fcber den wir Zeugnis ablegen. Wenn wir Rechenschaft ablegen, wenn wir der Verantwortung nachgehen, Rechenschaft abzulegen \u00fcber die Hoffnung in uns, dann predigen wir am Ende Christus. Ja, wissenschaftliche Argumente, biblische, historische, arch\u00e4ologische Argumente haben alle ihren Platz. Ich sage nicht, dass das \u00fcberhaupt nicht notwendig ist. Aber der Kern unserer Botschaft ist Jesus Christus, und das ist das Wichtigste.<\/p>\n<p>Wir versuchen nicht, Menschen intellektuell zu \u00fcbermannen. Wir versuchen nicht, Diskussionen zu gewinnen, sondern wir verk\u00fcndigen Jesus Christus. Erf\u00fcllt von seiner Erkenntnis und motiviert von seiner Liebe. Das ist die Verk\u00fcndigung des Dieners. Er ist erf\u00fcllt von der Erkenntnis Jesu Christi. Er ist motiviert von der Liebe Christi zu ihm. Und so predigt er diesen Christus.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, ob es euch mal so gegangen ist, dass wenn ihr&#8230; wenn ihr evangelisieren wollt, dass ihr diesen Druck sp\u00fcrt, dass ihr Angst habt: \u201eOh nein, jetzt muss ich wieder jemanden von seiner S\u00fcnde erz\u00e4hlen, jetzt muss ich wieder jemanden erz\u00e4hlen, dass er in die H\u00f6lle gehen wird, wenn er nicht an Christus glaubt. Jetzt muss ich diese unangenehme Situation&#8230; an diese unangenehme Situation gehen.\u201c Liebe Geschwister, das sollte nicht so sein. Wir verk\u00fcndigen nicht einfach nur Fakten und Realit\u00e4ten oder Wahrheiten.<\/p>\n<p>Ja, wir verk\u00fcndigen auch das, aber wir verk\u00fcndigen eine Person: unseren Herrn, unseren Heiland. Welch sch\u00f6nere Botschaft gibt es, welch w\u00fcrdigeren Inhalt gibt es, wenn wir verk\u00fcndigen, als diesen Jesus Christus? Wir erz\u00e4hlen von einer Person, von unserem Herrn, von unserem Heiland, erf\u00fcllt von seiner Erkenntnis und motiviert von seiner Liebe.<\/p>\n<p>In 2. Korinther 5, Vers 14 redet Paulus davon. 2. Korinther 5, Vers 14: \u201eDenn die Liebe Christi dr\u00e4ngt uns.\u201c Da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer f\u00fcr alle gestorben ist und somit alle gestorben sind. 2. Korinther 5, Vers 14: \u201eDenn die Liebe Christi dr\u00e4ngt uns.\u201c<\/p>\n<p>The word for \u201edrengen\u201c is very interesting. This is a word that under the Nine Testament um daf\u00fcr verwendet wird zu beschreiben, wie man von Krankheiten geplagt ist. Ja, in Matth\u00e4us 4 wird das Wort daf\u00fcr verwendet von Leuten, die von Qualen geplagt sind. Dieses \u201ePlagen\u201c, das ist dasselbe Wort, das hier mehr f\u00fcr \u201eDr\u00e4ngen\u201c verwendet wird. Oder in Lukas 19 wird es daf\u00fcr verwendet, um zu beschreiben, wie Jerusalem eines Tages von Armeen von allen Seiten bedr\u00e4ngt sein wird, weil diese Armee einen Wall aufsch\u00fctten gegen die Stadt. Also das Bedr\u00e4ngtsein von allen Seiten von einer Armee, von einer feindlichen Armee \u2013 das Wort wird in diesem Zusammenhang verwendet.<\/p>\n<p>Und Paulus verwendet dasselbe Wort, um zu beschreiben, wie die Liebe \u2013 die Liebe Christi \u2013 ihn dr\u00e4ngt. Das ist fast schon paradox. Aber die Liebe des Christus zu ihm \u2013 der Erhabene, der durch das Blut seines Kreuzes Vers\u00f6hnung geschafft hat \u2013 diese Liebe des Christus, sie \u00fcbt einen immensen Druck auf Paulus aus. Ja, wir m\u00f6gen das Wort \u201eDruck\u201c nicht, wir m\u00f6gen es nicht, von allen Seiten bedr\u00e4ngt zu sein, das ist dasselbe Wort. Paulus verwendet es here in einer positive Weise. N\u00e4mlich dass die Liebe des Christus, when er saht, wie sehr sein Heiland ihn liebt, das l\u00e4sst ihn nicht in Ruhe. Es erzeugt auf eine positiven Art einen Druck aus auf ihn.<\/p>\n<p>\u201eDa wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer sehr als Stellvertreter f\u00fcr alle gestorben ist und somit alle gestorben sind.\u201c Und dann erf\u00e4hrt das fort in den weiteren Versen und redet von der Vers\u00f6hnung in Christus. Die Liebe des Christus motiviert ihn, ihn zu verk\u00fcndigen. In einem anderen Vers sagt er: Er kann nicht anders. Wehe ihm, wenn er das Evangelium nicht verk\u00fcndigt!<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, wir verk\u00fcndigen Christus. Das ist die Aufgabe des Dieners des Herrn. Es ist nicht \u2013 es ist nicht das Gewinnen von Argumenten. Es ist nicht das reine Auflisten von Wahrheiten, von abstrakten Konzepten. Wir predigen eine Person, und zwar die Person, die unser Herz erf\u00fcllen sollte; die Person, deren Liebe uns dr\u00e4ngen sollte. Wir predigen Christus. Und das wird einen Effekt auf unsere Verk\u00fcndigung haben. N\u00e4mlich dass wir nicht versuchen, Diskussionen zu gewinnen, wissenschaftliche Argumente, die besseren Argumente zu haben, sondern dass wir von Christus predigen; dass wir Christus predigen.<\/p>\n<p>In meinem eigenen Leben musste ich dies \u2013 Glaubensleben \u2013 musste ich diese Lektion lernen, n\u00e4mlich kurz nach meiner Bekehrung. Und ich habe mittlerweile gestern dar\u00fcber geredet, dass es in diesem Sommer 15 Jahre her ist, dass ich mich taufen lie\u00df. Ich kann mich gut erinnern, dass ich in dieser Zeit sehr motiviert war, mit Leuten \u00fcber den Glauben zu reden. Ja, mit \u2013 sei es Freunde, Mitsch\u00fcler, Lehrer. Ich habe es geliebt, mich mit ihnen anzulegen und zu diskutieren \u00fcber den Glauben. Sei es Atheismus, sei es meine muslimischen Freunde, sei es der Biologie \u2013 sei es die Biologielehrerin, die \u00fcber Urknall und Evolution unterrichtet hat. Ich habe es geliebt zu diskutieren.<\/p>\n<p>So sch\u00f6n mein Eifer gewesen sein mag, es war mir wichtiger, diese Diskussionen zu gewinnen. Ich wollte meine Gespr\u00e4chspartner fertig machen \u2013 intellektuell und in der Diskussion. Meine Verk\u00fcndigung war lieblos und teilweise auch einfach \u00fcberheblich. Ich war zu sehr damit besch\u00e4ftigt, ihnen zu zeigen, wie falsch sie sind, als ihnen den Christus zu predigen. Ich predigte ihnen nicht Christus.<\/p>\n<p>Weder durch meine Worte noch durch meine Haltung oder meinen Ton habe ich ihnen Christus gepredigt. Ich kann mich gut erinnern: Nach so einer Diskussion habe ich mit William dar\u00fcber geredet, wie ich diese Leute fertig gemacht habe in der Diskussion. Und William hat mir gesagt: \u201eJohnny, du sollst die Menschen nicht fertig machen. Du sollst sie lieben.\u201c Und seitdem habe ich gelernt: Mein Ziel ist es nicht, Diskussionen zu gewinnen, Leute fertig zu machen, die besseren Argumente zu haben. Mein Ziel muss es sein, Christus zu predigen. Er ist der Inhalt meiner Botschaft. In seiner Heiligkeit, in seiner Gnade und in seinem Vers\u00f6hnungswerk ihn zu verk\u00fcndigen \u2013 das ist der Inhalt meiner Botschaft.<\/p>\n<p>Wir predigen also nicht&#8230; der Inhalt unserer Verk\u00fcndigung sind nicht die Argumente, sind nicht intellektuelle \u00dcberzeugungsversuche. Und noch eine Sache \u2013 und das bitte nicht falsch verstehen: Ja, unsere Verk\u00fcndigung wird beinhalten Wahrheiten und Realit\u00e4ten, geistliche Konzepte und abstrakte, teilweise vielleicht abstrakte Konzepte von Rechtfertigung, von S\u00fchnung, von der Zufriedenstellung, von Gottes Zorn und all diesen Dingen. Ja, unsere Verk\u00fcndigung wird Dinge wie S\u00fcnde, Vergebung, ewiges Leben beinhalten. Ja. Aber unsere Verk\u00fcndigung ist nicht einfach nur die Weitergabe von Informationen. Wir verk\u00fcndigen nicht nur eine Geschichte, die vor 2000 Jahren passiert ist. Oder wir erz\u00e4hlen nicht nur theologische Wahrheiten und abstrakte Konzepte auf.<\/p>\n<p>Der Inhalt unserer Verk\u00fcndigung ist eine Person. Wir predigen Christus. Wer ist dieser Christus? Wer ist es, den wir predigen? Was haben wir denn bisher im Kolosserbrief \u00fcber diesen Christus gelernt? Wir predigen Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit (Vers 27). Wir predigen das Bild des unsichtbaren Gottes (Vers 15). Wir predigen den Erstgeborenen aller Sch\u00f6pfung (Vers 15). Wir predigen den Sch\u00f6pfer, den Erhalter und das Ziel von allem Geschaffenen (Verse 16 bis 17). Wir predigen das Haupt des Leibes der Gemeinde (Vers 18). Wir predigen und verk\u00fcndigen den Erstgeborenen aus den Toten (Vers 18). Wir verk\u00fcndigen die F\u00fclle der Gottheit im Menschen (Vers 19). Wir verk\u00fcndigen den Wiederhersteller der Sch\u00f6pfung (Vers 20). Wir verk\u00fcndigen den Vers\u00f6hner und Vollender von S\u00fcndern, denjenigen, der die S\u00fcnder vers\u00f6hnt, um sie vollendet darzustellen: heilig und tadellos und unschl\u00e4flich.<\/p>\n<p>Versteht ihr, liebe Geschwister, wie unsere Aufgabe ist es, diesen glorreichen Jesus zu verk\u00fcndigen? Wir predigen den Gottmenschen, den guten H\u00fcrden, den Propheten, Priester und K\u00f6nig. Letzte Woche haben wir uns nach dem Gottesdienst dar\u00fcber unterhalten: Priester, Prophet und K\u00f6nig. Wir verk\u00fcndigen den einzigen Mittler zwischen Gott und Menschen. Wir verk\u00fcndigen das Lamm Gottes, das die S\u00fcnde der Welt hinwegnimmt. Wir verk\u00fcndigen den besseren Mose, den besseren David. Wir verk\u00fcndigen den K\u00f6nig der K\u00f6nige, den Herr der Herren. Wir verk\u00fcndigen das Alpha und das Omega. Wir verk\u00fcndigen den, der tot war, aber lebendig ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit, der die Schl\u00fcssel des Todes und des Hades hat. Wir verk\u00fcndigen den Richter von Lebenden und von Toten.<\/p>\n<p>Und wir k\u00f6nnten diese Liste noch viel, viel l\u00e4nger machen. Wir verk\u00fcndigen den \u201eIch Bin\u201c. Wir verk\u00fcndigen den wahren Weinstock. Wir verk\u00fcndigen den Weg, die Wahrheit und das Leben. Und, und, und. Diesen Christus verk\u00fcndigen wir. Seht ihr, wie reichhaltig diese Botschaft ist? Wie tief der Inhalt dieser Botschaft ist? Jesus, seine Person, wer er ist und was er vollbracht hat, ist eine unaussch\u00f6pfliche Quelle. Ein w\u00fcrdiger Inhalt unserer Botschaft. Es ist die Gr\u00f6\u00dfe, die Sch\u00f6nheit, die Erhabenheit und Herrlichkeit dieses Jesus. Ihn verk\u00fcndigen wir. Er ist der Inhalt unserer Botschaft.<\/p>\n<p>Und wenn wir diesen Jesus verk\u00fcndigen, wir verk\u00fcndigen nicht uns selbst. Wir sind nicht das Zentrum der Geschichte, wir sind nicht der Held der Geschichte. Es ist Jesus. In 2. Korinther Kapitel 4, Vers 5 spricht der Apostel Paulus. 2.<\/p>\n<p>Korinther Kapitel 4, Vers 5: \u201eDenn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn, uns aber als eure Sklaven um Jesu willen.\u201c<\/p>\n<p>Im Zusammenhang vom zweiten Korintherbrief k\u00e4mpft Paulus unter anderem gegen diese falschen Apostel, welche die Korinther beeinflussen. Und er macht die Unterschiede an mehreren Stellen des Briefes deutlich zwischen ihm und diesen falschen Aposteln. Und eines dieser Unterschiede ist, dass er nicht sich selbst, sondern Jesus Christus als Herrn predigt. Paulus pr\u00e4sentiert sich selbst als Sklave der Gl\u00e4ubigen um Jesu willen. Christus aber ist der Herr und der Inhalt seiner Botschaft. W\u00e4hrenddessen erheben sich die falschen Apostel selbst und predigen nicht Christus, sondern predigen sich selbst. Jesus Christus ist der Herr; er ist der Inhalt der Predigt und der Verk\u00fcndigung eines Dieners Christi und der Gemeinde. Wenn jemand etwas anderes oder sich selbst zum Inhalt seiner Botschaft macht, dann halte dich fern von ihm.<\/p>\n<p>Calvin hat gesagt, in seinem Kommentar zu Kolosser Kapitel 2, was sp\u00e4ter kommt: \u201eWenn uns daher jemand irgendwohin anders als zu Christus rufen will, so ist er leer und voller Wind. Lasst uns ihm deshalb ohne Bedenken Leberwohl sagen.\u201c Wenn dich irgendjemand woanders hinruft als zu Christus \u2013 ohne Sorgen kannst du ihm und ohne Bedenken Lebewohl sagen. Wenn er dich zu Selbstgerechtigkeit, zu anderen Menschen oder zu sich selbst hinlenkt, sich selbst pr\u00e4sentiert, anstatt Christus zu pr\u00e4sentieren, sag ihm ohne Bedenken: \u201eLiebe wollen.\u201c<\/p>\n<p>Das war ja das Problem in Kolosse, oder? Die falsche Irrlehre, die sich einschlicht: Christus ist nicht genug. Wir brauchen heidnische Philosophie, wir brauchen Gesetzlichkeit und zeremonielle Gesetze, weil Christus nicht genug ist. Diese falschen Lehrer in Kolosse haben die Kolosser genau nicht zu Christus, sondern woanders hingef\u00fchrt. Paulus sagt aber: Ein Diener, ein wahrer Diener der Gemeinde Christi, er f\u00fchrt dich nicht zu heidnischen Philosophien, er f\u00fchrt dich nicht zur Gesetzlichkeit, er f\u00fchrt dich auch nicht zu sich selbst; denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn. Ihn predigen wir. Ich bin lediglich ein Sklave. Paulus sagt sogar: \u201eEuer Sklave, Sklave der Gemeinde um Jesu willen.\u201c Christus ist Herr, und Christus ist Inhalt der Botschaft.<\/p>\n<p>Und ich wei\u00df, wir befinden uns lange in diesem Gedanken von Christus als der Inhalt unserer Botschaft, aber ich glaube, das ist wichtig. Es ist wichtig, dass wir uns damit besch\u00e4ftigen. Weil ich m\u00f6chte nicht nur, dass wir hier an Irrlehrer denken, die einen falschen Christus oder sich selbst predigen. Auch uns kann es schnell passieren, dass wir etwas anderes zum Fokus und zum Inhalt unserer Verk\u00fcndigung machen. Wir haben schon geredet \u00fcber Argumente und Apologetik und Wissenschaft und diesen ganzen Sachen. Die haben alle ihren Platz, aber sie sind nicht der Inhalt der Botschaft. Aber es kann auch schnell passieren, dass wir uns selbst ins Zentrum stellen, statt Christus.<\/p>\n<p>Ja, so verdreht ist leider unser s\u00fcndhaftes Herz. Wir verpacken es geistlich. Zum Beispiel, wenn wir unser Zeugnis erz\u00e4hlen, dann tun wir doch Christus verk\u00fcndigen, wenn wir davon reden, wie Gott uns gerettet hat. Aber so schnell kann es passieren, dass wenn wir von unserem Zeugnis reden, dass wir im Mittelpunkt des Zeugnisses sind \u2013 dass wir zum Beispiel das Opfer unserer Umst\u00e4nde sind, dass wir entschieden haben, wir das getan haben, wir dies getan haben. Liebe Schwester, lasst uns uns selbst pr\u00fcfen, wenn wir unser Zeugnis erz\u00e4hlen: Ist Christus der Mittelpunkt unseres Zeugnisses? Ist er der Held unserer Geschichte?<\/p>\n<p>Und noch eine Sache. Ich wei\u00df, wir befinden uns lange bei diesem Punkt, aber wie gesagt, es ist mir wichtig. Wenn wir dar\u00fcber reden, dass wir Christus verk\u00fcndigen, denken wir alle vielleicht jetzt erstmal an Evangelisation. Dann verk\u00fcndigen wir Christus. Den Ungl\u00e4ubigen verk\u00fcndigen wir Christus.<\/p>\n<p>Aber liebe Geschwister, als Diener der Gemeinde dienen wir nicht nur den Verlorenen in der Welt, sondern wir dienen unseren Geschwistern in der Gemeinde, in der Ortsgemeinde. Auch ihnen sollen wir Christus verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Wem hat Paulus denn im bisherigen Kolossabrief diesen Christus verk\u00fcndigt? An wen waren die Verse 15 bis 23 gerichtet? An die Verlorenen in der Welt? Nein, es war an die Gemeinde in Kolosse gerichtet. Es war an die gerichtet, die Paulus in Kapitel 1, Vers 2 nennt: &#8222;heilige und gl\u00e4ubige Br\u00fcder&#8220;.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, das Evangelium und auch die Botschaft von Christus ist nicht etwas, was unser Eintrittsticket ist und was wir danach wegwerfen k\u00f6nnen. Der Gl\u00e4ubige braucht Christus. Er braucht den verk\u00fcndigten Christus, die Verk\u00fcndigung des Christus. Im R\u00f6merbrief \u2013 den berufenden Heiligen in Rom \u2013 ist Paulus willig, das Evangelium zu verk\u00fcndigen. Er nennt sie berufene Heilige, Geliebte; &#8222;Geliebte Gottes&#8220; nennt er sie. Ihnen verk\u00fcndigt Paulus das Evangelium.<\/p>\n<p>Das Evangelium und Christus sind Inhalte, die wir nicht verwerfen k\u00f6nnen, weil wir ja schon drinnen sind. Wir brauchen Christus. Jeder, auch der Gl\u00e4ubige, braucht die Verk\u00fcndigung des Christus. Deswegen dreimal: &#8222;jed&#8220;, &#8222;jeder Mensch&#8220;, &#8222;jeder Mensch&#8220; \u2013 das hei\u00dft auch gl\u00e4ubig und ungl\u00e4ubig. Jeder Mensch braucht die Verk\u00fcndigung von Christus. Dein Bruder und deine Schwester in deiner Ortsgemeinde brauchen deine Verk\u00fcndigung von Christus.<\/p>\n<p>F\u00fcr Wachstum und Heiligung brauchen wir Christus. Denn \u2013 und dazu werden wir erst n\u00e4chstes Mal kommen \u2013 was ist denn das Ziel, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen? Das Ziel ist nicht damit erreicht, dass du einfach nur drinnen bist, im Club bist. Nein, das Ziel ist, dich vollkommen darzustellen in Christus. Also brauchst du die Verk\u00fcndigung von Christus, auch wenn du gl\u00e4ubig bist. Und liebe Geschwister, bitte untersch\u00e4tzt das nicht: Die Verk\u00fcndigung von Christus ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr Wachstum und Verheiligung, f\u00fcr die \u00dcberwindung von S\u00fcnden, f\u00fcr das \u00dcberwinden von Versuchungen und Begierden.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte euch ein Beispiel erz\u00e4hlen. Ihr wisst \u2013 oder ich habe euch sicherlich schon mal erz\u00e4hlt \u2013, dass ich gerne christlichen Hip-Hop h\u00f6re. Ist es vielleicht nicht die Musikart f\u00fcr jeden, aber mir gef\u00e4llt es sehr, vor allem wenn es nat\u00fcrlich textlich gut ist. Und einer der K\u00fcnstler, die ich mag, er hei\u00dft Timothy Brindle. Er hatte, nachdem er bekehrt, nachdem er sich bekehrt hat, gl\u00e4ubig geworden ist, hat er schon einige Alben herausgebracht und hat gedient. Aber dann hat er sich jahrelang zur\u00fcckgezogen, weil er mit S\u00fcnde zu k\u00e4mpfen hatte. Genauer gesagt ging es um Pornografie. Er hatte mit dieser S\u00fcnde zu k\u00e4mpfen und irgendwann hat er sich von Musik und auch von seinen Diensten zur\u00fcckgezogen, bis er diese S\u00fcnde \u00fcberwunden hatte.<\/p>\n<p>Und irgendwann, Jahre sp\u00e4ter, hat er dann ein Album herausgebracht, wo er davon erz\u00e4hlt, wie er die S\u00fcnde letztendlich \u00fcberwunden hat. Das Album hei\u00dft im Englischen &#8222;The Restoration&#8220;, also &#8222;Die Wiederherstellung&#8220;. Ein sch\u00f6nes Album; wenn ihr euch das mal anh\u00f6ren wollt, gerne mal anh\u00f6ren. Ich finde es ein sehr sch\u00f6nes Album. Wo dort redet er unter anderem davon, wie er alles probiert hatte, um diese S\u00fcnde zu \u00fcberwinden: strengere Disziplin, christliche, aber auch weltliche Beratung und Therapie, Psychiatrie, Medikamente, betreutes Wohnen. Aber nicht schien zu funktionieren f\u00fcr ihn, um diese S\u00fcnde zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>In einem Lied stellt er dann die Frage: &#8222;Womit hat Gott mich denn dann wieder hergestellt in dem Ruin, in dem ich mich befand?&#8220; Was ist die Antwort? Gibt es die magische Formel? Es war die Wahrheit seiner Herrlichkeit, die im Sohn Gottes in seinem Angesicht leuchtete, am deutlichsten sichtbar im Evangelium der Gnade. Es war die Herrlichkeit Gottes, sichtbar in Christus, offenbart im Evangelium. Das war das, was ihn dazu gebracht hat, seine S\u00fcnde zu \u00fcberwinden. Er redet \u2013 es gibt ein Lied in diesem Album, das hei\u00dft &#8222;The Daily Gospel&#8220;, also &#8222;Das t\u00e4gliche Evangelium&#8220;.<\/p>\n<p>Er redet davon, in diesem Lied davon, das Evangelium sei mein t\u00e4gliches Manner. Es ist nicht so, dass ich jeden Tag gerettet werden muss. Aber es ist eine starke Ermutigung, dass Gott mich heute annehmen wird. So kann ich mich von selbsts\u00fcchtigen Vergn\u00fcgungen abwenden zu Christus, der meine Gerechtigkeit ist, die ich mir niemals verdienen kann. Es ist wichtiger als meine armseligen Leistungen, die einzige sichere Gewissheit, dass der Herr f\u00fcr uns ist. Christus, meine Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Seht ihr, liebe Geschwister, was hat diesen Mann am Ende wiederhergestellt? Es war die Verk\u00fcndigung von Christus. Du willst eine magische Formel, um deine S\u00fcnden zu \u00fcberwinden, um Versuchungen zu \u00fcberwinden? Die magische Formel des Christus: die Verk\u00fcndigung von Christus. Es gibt nicht den Trick, nicht den Zehn-Punkte-Plan, sondern es ist die Verk\u00fcndigung von Christus. Der Inhalt der Verk\u00fcndigung des Dieners der Gemeinde ist Jesus Christus. Der Diener des Leibes Christi ist erf\u00fcllt von der Erkenntnis von Christus und motiviert von der Liebe Christi. Der Kern seiner Verk\u00fcndigung bleibt der gleiche, unabh\u00e4ngig vom Publikum oder von den Umst\u00e4nden. Es macht sogar keinen Unterschied, ob du gl\u00e4ubig oder ungl\u00e4ubig ist, denn der Inhalt bleibt Christus. Der Inhalt der Verk\u00fcndigung bleibt Christus.<\/p>\n<p>Jetzt haben wir uns lange mit dem Inhalt besch\u00e4ftigt. Jetzt m\u00f6chten wir zu zweitens kommen: die Art der Verk\u00fcndigung. Die Art der Verk\u00fcndigung. Der Inhalt ist Christus. Wie verk\u00fcndigen wir Christus? Wie machen wir das? Was bedeutet das, Christus zu verk\u00fcndigen? Zweitens: die Art der Verk\u00fcndigung.<\/p>\n<p>Vers 28, wir sind immer noch dort: \u201eIhn verk\u00fcndigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren.\u201c Wie genau verk\u00fcndigen wir diesen Christus nun? Was bedeutet es, ihn zu verk\u00fcndigen? Erst einmal sehen wir: Wir verk\u00fcndigen ihn. Das Wort \u201everk\u00fcndigen\u201c hier kommt 18 Mal im Neuen Testament vor und am meisten in der Apostelgeschichte; elfmal kommt es in der Apostelgeschichte vor, wo es meistens eben daf\u00fcr verwendet wird, um die Verk\u00fcndigung des Evangeliums zu beschreiben, wie die Apostel das getan haben. Das Wort \u201everk\u00fcndigen\u201c hier ist eine \u00f6ffentliche Erkl\u00e4rung, eine umfassende Kundgebung.<\/p>\n<p>Wenn wir also Christus verk\u00fcndigen, handelt es sich \u2013 ist es kein Fl\u00fcstern. Es ist auch kein wohlgemeinter Rat oder ein Vorschlag, wenn wir Christus verk\u00fcndigen. Wenn wir Christus verk\u00fcndigen, handelt es sich nicht um eine Botschaft von vielen m\u00f6glichen Botschaften. Es ist eine klare und \u00f6ffentliche Deklaration dieses erhabenen Jesus. Wenn wir ihn verk\u00fcndigen, ist das eine \u00f6ffentliche Kundgebung dieser Person, Jesu Christi. Wir verk\u00fcndigen Christus. Es ist eine Proklamation.<\/p>\n<p>Wie machen wir das genau? \u201eIndem\u201c beschreibt die Art und Weise, wie etwas geschehen wird. Predigen wir diesen Christus. Wie verk\u00fcndigen wir ihn? Indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren. Ich m\u00f6chte gerne mit dem Lehren zuerst beginnen, weil das dann etwas einfacher zu erkl\u00e4ren ist, und danach reden wir \u00fcber das Ermahnen. Ja, zuerst also: jeden Menschen in aller Weisheit lehren.<\/p>\n<p>Lehren, das Wort, das hier verwendet wird, kann wortw\u00f6rtlich damit \u00fcbersetzt werden: Es ist das Veranlassen zum Lernen. Wenn du lehrst, veranlasst du jemanden zu lernen. Du bringst ihn dazu zu lernen. Lernen ist die Vermittlung von Informationen und die Weitergabe von Wissen. Lehren betrifft zuerst einmal den Verstand. Ja, ich habe vorhin gesagt, wir predigen nicht nur Wissen oder geben nicht nur Wahrheiten weiter. Das stimmt, das ist nicht die Essenz; die Essenz ist Christus. Aber es geht auch nicht ohne die Weitergabe von Informationen. Wenn wir Christus predigen sollen \u2013 wer er ist, was er vollbracht hat, was sein Wille ist \u2013, dann m\u00fcssen wir ja die Wahrheit \u00fcber ihn kennen und weitergeben. Wie bereits gesagt, Christus zu verk\u00fcndigen ist nicht nur eine Auflistung von Fakten. Aber es geht nicht ohne die Weitergabe von Wahrheiten und von Lehre.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen Christus nicht verk\u00fcndigen, wenn unser Verstand nicht erf\u00fcllt ist von der Wahrheit \u00fcber ihn und seinem Wort. Damit zusammenh\u00e4ngt es: die ganze Wahrheit der Schrift, denn Christus ist ja in der gesamten Schrift auch zu finden. Und das sind Aspekte \u00fcber ihn: die Lehre von der Schrift, die Glaubw\u00fcrdigkeit der Bibel, die Inspiration der Bibel, die Wahrhaftigkeit der Schrift, die Lehre von Gott, die Lehre der Dreieinigkeit \u2013 Vater, Sohn und Heiliger Geist. Ein Gott, ein Wesen, drei Personen. What the Bible learned, what the Bible S\u00fcnde laid, what the Bible left, what the Bible learned, and all these God, and all the Christmas.<\/p>\n<p>Denn zum Beispiel, damit wir das Werk Christi verstehen, m\u00fcssen wir ja verstehen, was S\u00fcnde ist, wer der Mensch ist. Damit wir die Gemeinde verstehen \u2013 die Gemeinde ist der Leib Christi, die Braut Christi. Wir m\u00fcssen Gott verstehen, damit wir Christus verstehen. Diese Einigkeit und all diese Dinge, sie h\u00e4ngen alle miteinander zusammen. Das ist nicht nur f\u00fcr einige wenige Intellektuelle, systematische Theologie. Nein, sondern jeder Mensch \u2013 wieder, wir haben gesehen, dreimal: jeder Mensch wird belehrt.<\/p>\n<p>Markus 12, 30 sagt Jesus: \u201eJa, wir sollen den Herrn \u2013 du sollst den Herrn, dein Gott \u2013 unter anderem mit deinem ganzen Verstand lieben.\u201c Nicht nur mit dem Herzen, nicht nur mit der Seele, auch mit deinem Verstand. Dein Verstand muss erf\u00fcllt sein mit Wahrheiten, mit Lehre. Denn wenn das nicht der Fall ist, wie willst du Christus predigen? Wie willst du den wahren Christus predigen, wenn du nicht die Wahrheit \u00fcber ihn kennst und \u00fcber die Wahrheit \u00fcber ihn gelehrt bist? Wenn du die Wahrheit von Christus nicht kennst, wenn dein Verstand nicht damit erf\u00fcllt ist, dann wirst du einen falschen Christus predigen. Einen Christus deiner Vorstellung, einen Christus, der nicht Christus ist.<\/p>\n<p>Christus zu verk\u00fcndigen ist also nicht nur die Weitergabe von Wahrheiten, aber es geschieht auch nicht ohne die Weitergabe von Wahrheiten, ohne Lehre. Wir lernen auch die Wahrheit also, wenn wir Christus verk\u00fcndigen. Wir geben Wahrheit weiter. Wir bringen Menschen dazu zu lernen, Wahrheiten \u00fcber Christus. Und wie gesagt, es geht nicht nur um theologische Wahrheiten und Realit\u00e4ten. Es geht ja auch darum, seinen Willen, \u00fcber seinen Willen zum Beispiel zu lehren. Dasselbe Wort f\u00fcr Lehren kommt sehr oft im Neuen Testament vor. Es kommt ja unter anderem auch in Matth\u00e4us 28 vor. Matth\u00e4us 28 im Missionsbefehl, Verse 19 bis 20, hei\u00dft es folgenderma\u00dfen: \u201eMatth\u00e4us 28, 19 bis 20. Geht nun hin und macht alle Nationen zu J\u00fcngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie&#8230;\u201c Was soll gelehrt werden? Geht es hier einfach nur um die Informationen von? Nein. \u201eLeard sie alles to bewahren, was ich euch geboten habe.\u201c Lehrt sie zu gehorchen.<\/p>\n<p>Lehrt sie systematische Theologie und die Wahrheit \u00fcber Gott und die Welt und S\u00fcnde und Mensch und das Heilswerk und all diese Dinge, und lehrt sie zu gehorchen. Das bedeutet es, ein J\u00fcnger zu sein und J\u00fcnger zu machen. Lehrt sie zu gehorchen. Wir sollen nicht nur H\u00f6rer des Wortes sein, wir sollen T\u00e4ter des Wortes sein. Also ein Lerner zu sein bedeutet zu h\u00f6ren und zu tun. Ein J\u00fcnger zu sein \u2013 J\u00fcnger bedeutet ja, das griechische Wort bedeutet Sch\u00fcler. Ein J\u00fcnger Christi ist ein Sch\u00fcler. Und der Sch\u00fcler lernt nicht nur und erf\u00fcllt damit seinen Verstand, er lernt auch zu gehorchen. Ein J\u00fcnger, ein Lerner h\u00f6rt nicht nur, sondern er tut auch. Wir sollen lehren zu gehorchen. Das bedeutet nat\u00fcrlich, wenn wir lehrernen sollen, wenn wir Lehrer sein sollen, m\u00fcssen wir zuerst und m\u00fcssen wir auch Lehrer sein. Lernen, bereit sein zu lernen, sowohl die Wahrheit als auch den Gehorsam.<\/p>\n<p>Jeden Menschen in aller Weisheit lernen, und dann haben wir auch: jeden Menschen ermahnen. Das Wort ermahnen hier ist auch interessant. W\u00f6rtlich besteht es aus dem Wort Verstand und legen oder hinlegen oder platzieren. Ja, also w\u00f6rtlich k\u00f6nnte es hei\u00dfen: Verstand platzieren, in den Verstand platzieren.<\/p>\n<p>Ein Kommentator definierte dieses Wort als das In-Ordnung-Bringen der Gedanken einer Person. Zu ermahnen bedeutet also, die Gedanken einer Person in Ordnung zu bringen, in eine rechte Ordnung zu bringen. Es wird in der Bibel mit \u201eermahnen\u201c und \u201ezurechtweisen\u201c \u00fcbersetzt im Neuen Testament. Wir verk\u00fcnden Christus also nicht nur durch das Lehren, sondern auch durch Zurechtweisung und Ermahnung. Indem man jemanden \u2014 zum Beispiel der sich in S\u00fcnde befindet oder jemand, der sich auf dem falschen Weg befindet, indem er einer falschen Lehre folgt \u2014 indem man in sein Leben hineinspricht, ihn von dieser S\u00fcnde \u00fcberf\u00fchrt und ihn korrigiert und ihn zur\u00fcck auf den rechten Weg bringt. Wir verk\u00fcndigen Christus, indem wir jeden Menschen ermahnen.<\/p>\n<p>Spr\u00fcche 27, Vers 6 \u2014 dort hei\u00dft es, Spr\u00fcche 27, Vers 6: \u201eTreu gemeint sind die Schl\u00e4ge dessen, der liebt, aber \u00fcberreichlich die K\u00fcsse des Hassers.\u201c Einen Menschen zu ermahnen oder zurechtzuweisen, ist kein Merkmal von Lieblosigkeit oder H\u00e4rte. Es ist das Gegenteil. Die Spr\u00fcche reden davon: Treu gemeint sind diese Schl\u00e4ge. Wessen Schl\u00e4ge? Dessen, der liebt. Liebe ist es, Schl\u00e4ge zu verteilen, laut Spr\u00fcche. Wir sehen das \u00e4hnliche Prinzip bei Eltern: Wer sein Kind liebt, wird die Rute nicht schonen.<\/p>\n<p>Zum Beispiel, wenn wir einem Ungl\u00e4ubigen Christus zu verk\u00fcndigen vermitteln, lernen wir ihn \u00fcber diese Wahrheiten; aber es ist auch unsere Aufgabe, ihm zum Beispiel durch das Gesetz, durch die zehn Gebote seine S\u00fcnde aufzuzeigen, seinen Zustand vor Gott als Schuldigen aufzuzeigen. Und was das f\u00fcr ihn bedeuten w\u00fcrde: ihn zu warnen, ihn zu ermahnen, dass er in die H\u00f6lle gehen wird, wenn er ohne Christus vor Gott steht. Nur dann wird er ja auch die Notwendigkeit f\u00fcr einen Erl\u00f6ser erkennen, dass er aus sich selbst heraus nicht gut genug ist, sondern einen Erl\u00f6ser und einen Stellvertreter braucht.<\/p>\n<p>Zu ermahnen bedeutet zum Beispiel, einen Bruder oder eine Schwester in der Gemeinde von ihrer S\u00fcnde zu \u00fcberf\u00fchren, wenn wir in seinem Leben eine S\u00fcnde sehen. Wenn wir sehen, dass er sich auf einem falschen Weg befindet, wenn wir sehen, dass er zum Beispiel beginnt, einer falschen Lehre zu folgen. Dann ist es die Verantwortung eines Gl\u00e4ubigen, ihn zu ermahnen, ihn durch die Ermahnung Christus zu predigen.<\/p>\n<p>Das ist oft eine unangenehme Aufgabe. Und wir vermeiden es lieber zu ermahnen oder zurechtzuweisen, weil es einfacher ist, weil es komfortabler ist, das zu vermeiden. Auf der einen Seite ist es unsere Menschenfurcht. Wir sorgen uns um die Reaktion auf unsere Ermahnung: Was wird er von mir denken? Was wird er von mir sagen? Was, wenn er es nicht annimmt? Was, wenn er stattdessen mir einen Fehler aufzeigen will? Menschenfurcht. Auf der anderen Seite m\u00f6gen wir es auch nicht, ermahnt zu werden, und reagieren schnell beleidigt, wenn wir ermahnt oder zurechtgewiesen werden.<\/p>\n<p>Aber liebe Geschwister, das darf nicht unser Ma\u00dfstab sein. Wir d\u00fcrfen nicht fleischlich sein, wir d\u00fcrfen nicht wie die Welt sein und auf Ermahnung beleidigt reagieren oder uns f\u00fcrchten vor Ermahnung und Zurechtweisen \u2014 unseren Bruder oder unsere Schwester zu ermahnen und zurechtzuweisen \u2014, weil wir Angst vor der Reaktion haben. Wenn du in ihrem Leben S\u00fcnde siehst oder merkst, dass sie sich auf einem falschen Weg befinden, aber aus Gem\u00fctlichkeit und Menschenfurcht nichts sagst, dann hasst du deinen Bruder. Du bist nicht sorgf\u00e4ltig, du bist nicht liebevoll oder verst\u00e4ndnisvoll, du hasst deinen Bruder. Das ist das, was die Bibel sagt.<\/p>\n<p>Seht, was \u2014 und das Beispiel fand ich interessant, das habe ich in einer Predigt geh\u00f6rt \u2014 was der Apostel Paulus mit den Ephesern jahrelang gemacht hat. Ja, Apostelgeschichte, Kapitel 20. Apostelgeschichte Kapitel 20, ab Vers 20. Ich glaube, wir haben uns diese Verse auch im Rahmen dieses Textes immer wieder angeschaut. Apostelgeschichte Kapitel 20, ausgew\u00e4hlte Verse ab Vers 20: \u201eWie ich nichts zur\u00fcckgehalten habe von dem, was n\u00fctzlich ist, dass ich es euch nicht verk\u00fcndigt.\u201c Wir haben hier das Wort \u201everk\u00fcndigen\u201c.<\/p>\n<p>&#8222;Und euch gelehrt h\u00e4tte&#8220; \u2013 hier haben wir das Wort f\u00fcr Lehren \u2013 &#8222;\u00f6ffentlich und in den H\u00e4usern, da ich sowohl Juden als auch Griechen die Bu\u00dfe zu Gott und den Glauben an so den Herrn Jesus Christus bezeugte.&#8220; Hier sehen wir den Lehrenteil, wie Paulus sie jahrelang belehrt hat. Er hat nichts zur\u00fcckgehalten. Wir haben sp\u00e4ter auch gesehen, dass er davon redet, dass er den ganzen Ratschluss Gottes ihnen verk\u00fcndigt hat. Also die ganze Wahrheit. Er hat ihnen nichts zur\u00fcckgehalten. Er hat sie belehrt.<\/p>\n<p>Und wir sehen hier: Das Belehren bin, haltet auch das Lehren, Bu\u00dfe zu tun, &#8222;da ich sowohl Juden als auch Griechen die Bu\u00dfe zu Gott und den Glauben an Jesus Christus bezeugte&#8220;. Hier haben wir das Lehren, dann haben wir aber auch das Ermahnen in Vers 31. Apostelschete 20, 31: &#8222;Darum wacht und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Nacht und Tag nicht aufgeh\u00f6rt habe, einen jeden unter Tr\u00e4nen zu ermahnen.&#8220;<\/p>\n<p>Und hier haben wir dasselbe Wort f\u00fcr Ermahnen. Tag und Nacht, drei Jahre lang, hat Paulus sie ermahnt. Sie gewarnt. Das m\u00fcsst ihr euch mal vorstellen: drei Jahre lang Tag und Nacht ermahnt werden. Das ist hart, sowohl f\u00fcr Paulus, aber nat\u00fcrlich sicherlich auch f\u00fcr die Zuh\u00f6rer gewesen. Aber waren die Ef\u00e4sser beleidigt? &#8222;Paulus ist reich, drei Jahre lang hast du uns nun ermahnt, uns zurechtgewiesen.&#8220; Waren sie froh, als Paulus endlich weg war? &#8222;Endlich h\u00f6rte auf, uns mal zu ermahnen, Tag und Nacht.&#8220; Das sind ja die Abschiedsworte von Paulus an die Ef\u00e4\u00dfer. Kapitel 20, Vers 37: &#8222;Es entstand aber lautes Weinen bei allen, und sie fielen Paulus um den Hals und k\u00fcssten ihn&#8220; \u2013 diesen Paulus, der sie drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgeh\u00f6rt hat, zu ermahnen. Zurecht zu weisen, zu korrigieren. Wie gehen sie mit ihm um? Sie w\u00fcnschten sich, er w\u00fcrde sie nicht verlassen. Sie legen ihn um den Hals und k\u00fcssen ihn und weinen.<\/p>\n<p>So soll Gemeinde sein. So soll Gemeinde sein. Ein gegenseitiges Belehren und Ermahnen. Und dass man sich daf\u00fcr gegenseitig sch\u00e4tzt und liebt, dass man sich ermahnt. Genau das dazu fordert Paulus die Kolosser dann im Kapitel 3 sp\u00e4ter auf. Wir werden es sehen dann im Kapitel 3. 3, Vers 16, dort hei\u00dft es: &#8222;Das Wort des Christus wohnen reichlich in euch. In aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig. Mit Psalmen und Lobbildern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade.&#8220;<\/p>\n<p>So soll eine Gemeinde sein. Liebe Geschwister, lasst uns nicht wie die Welt sein, die beleidigt ist, wenn sie ermahnt wird, die Menschenfurcht hat zu ermahnen. Lasst uns eine Gemeinschaft von Menschen sein. Wer sind wir? Sind wir Menschen, die durch ihre eigene Gerechtigkeit hier sind? Was verlieren wir, wenn wir ermahnt werden? Dass wir S\u00fcnder sind? Dass rauskommt, dass wir S\u00fcnder sind? Newsflash. Wir sind alle hier, weil wir S\u00fcnder sind. Nicht, weil wir besser als andere Menschen sind. Nicht, weil wir uns vor Menschen uns eine falsche, geheuchelte Reputation bewahren wollen. Wir sind eine Versammlung von S\u00fcndern, denen Gnade widerfahren ist. Wieso f\u00fcrchten wir also den Menschen? Wieso sind wir wie die Welt, wenn wir korrigiert werden? Lasst uns nicht so sein, liebe Geschwister.<\/p>\n<p>Lasst uns eine Gemeinde sein, die belehrt und ermahnt und die Belehrung und Ermahnung annimmt. &#8222;In aller Weisheit&#8220;, sagt Paulus. &#8222;In aller Weisheit&#8220; kommt mit dem Lehren zusammen, aber ich glaube, es ist auf beides, auf das Lehren und Ermahnen, bezogen. Das Lehren und Ermahnen muss in Weisheit geschehen. Wir sind keine Roboter, denen einprogrammiert ist: &#8222;Predigt Christus, indem ihr ermahnt und lehrt.&#8220; Es ist nicht das kalte Deklarieren von &#8222;Du bist S\u00fcnder&#8220; oder &#8222;Du hast das falsch gemacht&#8220;. Es muss in Liebe, es muss in Sanftmut, es muss in Weisheit geschehen. Wann ist Ermahnung notwendig? Wann ist Lehren notwendig? Was muss gelehrt werden? Wann und wie muss ermahnt werden? Das erfordert Weisheit. Weisheit ist die rechte Anwendung des Wissens und des Gelerntens. Lasst uns also ermahnen, lasst uns lernen in Weisheit.<\/p>\n<p>Was sagt Paulus in Kolosser 3,16, wo ich gerade gesegt habe? &#8222;Das Wort des Christus wohnt reich in euch.&#8220; Und dann: &#8222;In aller Weisheit und lehrt und ermahnt euch gegenseitig.&#8220; I must from the Word of Christus erfilled sein, from him error, but at the end of the day and leere Christus. Er is the Inhalt meiner Botschaft, auch when I learn. Also muss meine Botschaft auch diesen Christus beinhalten \u2013 in all seiner G\u00fcte, in all seiner Sanfmut, in all seiner Weisheit, in seiner Liebe.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte es nur kurz nochmal wiederholen: Dreimal in diesem Vers wird &#8222;jeder Mensch&#8220; wiederholt. Die Verk\u00fcndigung kennt keine Grenzen. Die Verk\u00fcndigung kennt auch nicht das Ansehen der Person. Ob reich oder arm, Heide oder Jude, gl\u00e4ubig oder ungl\u00e4ubig, ob uns jemand sympathisch ist oder unsympathisch ist \u2013 spielt keine Rolle. Jeden Menschen ermahnen, jeden Menschen belehren, damit jeder Mensch in Christus voller Nett dastehen kann.<\/p>\n<p>Wir sehen also: Der Diener der Gemeinde verk\u00fcndet Christus, indem er jeden Menschen lehrt und ermahnt. Er gibt die Wahrheiten \u00fcber Jesus, sein Wort und seinen Willen weiter und spricht auch in das Leben der Menschen hinein, um Menschen zurechtzuweisen, wenn es n\u00f6tig ist. Dabei macht er keinen Unterschied und sieht nicht auf das Ansehen der Person.<\/p>\n<p>Damit wollen wir heute abschlie\u00dfen. Wir haben gesehen: Paulus beschreibt seinen Dienst. Als Diener der Gemeinde, des Leibes, freut er sich in seinen Leiden. Wir haben das fr\u00f6hliche Leiden des Dieners gesehen. Er ist ein von Gott berufener Diener und Verwalter, der das Geheimnis Gottes vom innewohnenden Christus verk\u00fcndet. Und heute haben wir begonnen zu sehen: Christus, was die Verk\u00fcndigung des Dieners ist. Und Christus ist die Essenz seiner Verk\u00fcndigung. Und er tut das, indem er verk\u00fcndigt \u2013 also proklamiert, \u00f6ffentlich erkl\u00e4rt und kundgebt \u2013, indem er ermahnt und indem er lehrt, und zwar jeden Menschen.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir daraus lernen? Die Anwendung heute, das ist eine einzige Anwendung: Verk\u00fcndige jeden Menschen Christus. Das ist es, was ein Diener des Christus macht. Er verk\u00fcndigt Christus, und zwar jedem Menschen, indem er lehrt und ermahnt. Vergangene Woche haben wir bereits gesehen \u2013 und es war vergangene Woche wichtig zu verstehen \u2013, dass jeder Gl\u00e4ubige ein Diener der Gemeinde ist. Jeder Gl\u00e4ubige hat seinen Dienst.<\/p>\n<p>Ja, dienen bedeutet nicht nur predigen, es bedeutet nicht nur irgendwie vor Menschen etwas Sichtbares zu tun. Dienen beginnt damit \u2013 wir haben in der vergangene Woche dar\u00fcber geredet \u2013 zu kommen zum Bibelstudium, zum Gebet, zum Gottesdienst. Dienen bedeutet, in der Gemeinschaft gemeinsam sich zu ermutigen, zu ermahnen, zurechtzuweisen, Anliegen auszutauschen, f\u00fcreinander zu beten, mitzusingen, der Predigt zu folgen, Gemeinschaft zu haben, sich auszutauschen, Essen mitzunehmen, mit anzupacken, financial zu unterst\u00fctzen. All diese Arten, all diese Dinge k\u00f6nnen Dienst der Gemeinde sein.<\/p>\n<p>Heute haben wir einen ganz konkreten Aspekt des Dienstes gesehen, n\u00e4mlich den Dienst der Verk\u00fcndigung. Als Diener der Gemeinde Christi \u2013 also jeder Gl\u00e4ubige, denn jeder Gl\u00e4ubige ist Diener der Gemeinde Christi \u2013 ist es deine Aufgabe, Christus zu verk\u00fcndigen. Es ist nicht nur die Aufgabe des Predigers, der \u00c4ltesten, des Evangelisten; es ist deine Aufgabe, Christus zu verk\u00fcndigen. Und nein, nicht jeder tut das von der Kanzel aus. Nicht jeder tut das auf der Stra\u00dfe durch eine Stra\u00dfenpredigt. Aber du kannst es tun. Du kannst es tun, und du sollst es tun.<\/p>\n<p>Zum Beispiel \u2013 oder \u00fcber die Beispiele wollen wir gleich reden. Zuerst m\u00f6chte ich noch beim Inhalt bleiben: Es ist nicht deine Aufgabe, Diskussionen zu gewinnen oder wissenschaftlich den Glauben zu belegen. Sondern der Kern deiner Botschaft ist Jesus Christus. Nicht nur eine abstrakte Wahrheit oder ein philosophisches Prinzip, sondern eine Person. Und liebe Geschichte, es gibt nichts Gr\u00f6\u00dferes. Es gibt keins W\u00fcrdigeres, was der Inhalt unserer Botschaft sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Allein im Kolossabrief haben wir schon gesehen, wie erhaben dieser Jesus ist, wie herrlich er ist. Wenn deine Botschaft einen anderen Innehalt hat als diesen Jesus, dann enth\u00e4ltst du deinem Zuh\u00f6rer des Kosmos. Was es gibt. Du enth\u00e4ltst es ihm. Wie verk\u00fcndigst du Jesus? Wie machst du das? Du sagst ja nicht einfach nur: \u201eChristus, Christus, Christus\u201c, st\u00e4ndig und hintereinander. Du tust es, indem du \u00fcber die Wahrheiten \u00fcber ihn lehrst \u2013 \u00fcber ihn, seine Person, sein Werk, sein Wort, sein Willen. Und indem du ermahnst; du sprichst in das Leben von Menschen hinein, zeigst ihnen auf, wenn sie sich auf dem falschen Weg befinden, und rufst sie und ermahnst sie, auf den richtigen Weg zu kommen.<\/p>\n<p>Wem verk\u00fcndest du diesen Jesus? Wen sollst du lehren und ermahnen? Jeden Menschen. Jeden Menschen, jeden Menschen. Ohne Ansehen der Person. Ob in der Gemeinde oder ob in der Welt, ob angenehm oder unangenehm. Was bedeutet das f\u00fcr dich? Wie gesagt, nicht jeder steht, macht das von der Kanzler aus, nicht jeder macht das von der Stra\u00dfe in der Stra\u00dfenpredigt aus. Aber du kannst Christus verk\u00fcndigen, zum Beispiel deinen ungl\u00e4ubigen Nachbarn, deinen Freunden, deinen Arbeitskollegen und deinen Verwandten. Verk\u00fcndige ihnen diesen Christus. Du sollst ja jedem Menschen Christus verk\u00fcndigen. Das muss nicht von einem Kanzel aus geschehen, das kann in einem Gespr\u00e4ch geschehen: am Mittagstisch, beim Abendessen, beim Familientreffen. Verk\u00fcndige den Verlorenen dieser Welt Christus.<\/p>\n<p>Lehre sie \u00fcber Christus: seine Gottheit, seine Gerechtigkeit, seine Heiligkeit. Lehre sie \u00fcber ihre S\u00fcnde, \u00fcberf\u00fchre sie. Ja, ihr kennt das \u2013 wie durch das&#8230; durch die zehn Gebote zum Beispiel. Man k\u00f6nnte die zehn Gebote durchgehen und sie dar\u00fcber belehren, was Gottes Ma\u00dfstab ist und wie wir in dem Licht dieses Ma\u00dfstabs sind. Belehre sie \u00fcber das Heilswerk Jesu Christi, wie er den Zorn Gottes anstelle von S\u00fcndern auf sich genommen hat. Wie er Gottes Zorn zufriedengestellt hat. Und wie durch den Glauben der S\u00fcnder gerechtfertigt wird, indem die Gerechtigkeit Christi auf den S\u00fcnder, dem S\u00fcnder angerechnet wird, w\u00e4hrend die Schuld und S\u00fcnde des S\u00fcnders Christus am Kreuz angerechnet wurde.<\/p>\n<p>Belehre sie dar\u00fcber. Aber belehre sie da nicht nur; ermahne sie, weise sie zurecht, dass sie sich auf einem falschen Weg befinden, auf dem breiten Weg, der ins Verderben f\u00fchrt. Dass, wenn sie ohne Christus bleiben, sie eines Tages vor Gott gestehen werden, die B\u00fccher aufgetan werden und sie in die H\u00f6lle fahren werden wegen ihrer S\u00fcnde. Weise sie zurecht, indem du sie aufrufst zur Bu\u00dfe, zur Umkehr von ihrem s\u00fcndhaften Weg und s\u00fcndhaften Leben zu Christus, zu Gott. Warne sie vor einem Leben ohne Christus, das in der H\u00f6lle enden wird. So verk\u00fcndigst du Christus, indem du das Evangelium weitergibst deinen Mitmenschen.<\/p>\n<p>Und vergiss dabei nicht: Du verk\u00fcndigst eine Person. Du redest von deinem Heiland. Du willst die Leute nicht einfach nur fertigmachen. Du willst nicht einfach nur ihnen Wahrheiten pr\u00e4sentieren. Du pr\u00e4sentierst ihnen deinen Heiland, Jesus Christus. Wie w\u00fcrdig ist er, dass du ihn verk\u00fcndest diesen Verlorenen, die keine andere Hoffnung haben als Jesus?<\/p>\n<p>Wie kannst du Christus noch verk\u00fcndigen? In der Gemeinde kannst du Christus verk\u00fcndigen. Lass uns eine Gemeinde sein, die sich gegenseitig Christus verk\u00fcndigt. Denn auch wir brauchen die Verk\u00fcndigung von Christus. F\u00fcr Ermutigung, f\u00fcr Trost, f\u00fcr die \u00dcberwindung von Versuchungen und S\u00fcnden brauchen wir Christus und die Verk\u00fcndigung von ihm. Wir tun das, indem wir gemeinsam \u00fcber ihn reden, unser Zeugnis miteinander teilen, wie Christus uns gerettet hat. Was wir \u00fcber Christus diese Woche gelernt haben, zum Beispiel; wie Christus in unserem Leben gewirkt hat. Wir verk\u00fcndigen uns Christus, indem wir f\u00fcr unsere Anliegen austauschen und f\u00fcreinander beten. Denn das repr\u00e4sentiert uns doch auch Christi F\u00fcrsorge f\u00fcr uns. Ich m\u00f6chte erneut sagen: Wirklich \u00fcber ihn.<\/p>\n<p>Manchmal sind wir Menschen einfach manchmal so verdreht, dass wir im geistlichen Deckmantel zwar oberfl\u00e4chlich von Christus reden, aber am Ende des Tages sind wir Zentrum des Gespr\u00e4chs und Zentrum der Geschichte. Lass uns \u00fcber ihn reden und ihn zum Helden machen, ihn zum Mittelpunkt machen \u2013 auch in der Gemeinde. Rede \u00fcber die Herrlichkeit des Christus, seine Sch\u00f6nheit, seine Gr\u00f6\u00dfe, seine Erhabenheit.<\/p>\n<p>Schau deinem Bruder, lehre sie und ermahne sie. Lieben wir uns einander, indem wir uns ermahnen, treue Schl\u00e4ge verteilen, wo es n\u00f6tig ist. Schau deinem Bruder oder deiner Schwester nicht zu, wie er oder sie sich auf einem falschen Weg entlanggeht, und sprich in sein Leben hinein. Mit Sanftmut und Liebe zeige ihm auf, dass er sich auf dem falschen Weg befindet, und unterweise ihn auf den richtigen Weg. Das bedeutet es, Christus zu verk\u00fcndigen. So dienst du deiner Gemeinde, indem du der Welt da drau\u00dfen und deinen Geschwistern hier drinnen Christus verk\u00fcndigst, indem du sie belehrst, indem du sie ermahnst und zurechtweist.<\/p>\n<p>Und zu guter Letzt: Du kannst Christus nur verk\u00fcndigen, wenn du an ihn glaubst. Wenn du nicht an ihn glaubst, dann kannst du ihn nicht verk\u00fcndigen. Dann m\u00f6chte ich ihn dir heute verk\u00fcndigen. Und ich habe schon \u00fcber diesen Christus geredet. Die Botschaft, die wir an die Ungl\u00e4ubigen und an die Verlorenen in dieser Welt gehen, geht auch an dich, wenn du vor Gott eines Tages stehen wirst \u2013 und eines Tages wirst du vor Gott stehen. Und das ohne Christus, dann wirst du in den Feuersee geworfen werden und ewige Verdammnis erleben. Denn nach Gottes Ma\u00dfstab, nach seinem perfekten und heiligen Ma\u00dfstab und seiner Gerechtigkeit, bist du ein S\u00fcnder, bist du sein Feind.<\/p>\n<p>Aber dieser Jesus, dieser Erhabene, der selbst Gott ist, ist Mensch geworden, auf diese Erde gekommen und hat sein Leben f\u00fcr S\u00fcnder gegeben als L\u00f6segeld. Er hat dich freigekauft, deinen Schuldschein \u2013 den Schuldschein von S\u00fcndern \u2013 zerrissen am Kreuz, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben hat. Wer ihn anruft, wer an ihn glaubt, wer daran glaubt, dass er f\u00fcr deine S\u00fcnden am Schuld am Kreuz bezahlt hat, stellvertretend, dieser wird gerettet werden. Wer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Diesen Christus verk\u00fcndige ich dir heute. Und ich ermahne dich, Buchst du zu tun. Kehre um von deinem Weg, kehre um von deinen S\u00fcnden und kehre zu Christus, dem Heiland. Ihm m\u00f6ge alle Erde zuteil werden. Amen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Jesus Christus, wir haben gesungen: \u201eDas h\u00f6chste Gut bist du, unser Erl\u00f6ser.\u201c Es gibt nichts mehr, was Gott uns schenken k\u00f6nnte. Wie wahr sind diese Worte. Du bist wahrhaftig das h\u00f6chste Gut und das Kostbarste, was uns Gott h\u00e4tte schenken k\u00f6nnen. Du in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit, ist das gro\u00dfe Geheimnis \u2013 eines dieser Geheimnisse, das verborgen war, nun aber offenbar ist. Was f\u00fcr ein Geschenk!<\/p>\n<p>Herr Jesus, wenn du Zentrum und Mittelpunkt des Universums bist, wenn alles in dir, durch dich und zu dir hin geschaffen worden ist, wie sehr \u2013 wie w\u00fcrdig bist du und wie viel w\u00fcrdiger bist du, der Zentrum und der Mittelpunkt unserer Botschaft und unserer Verk\u00fcndigung zu sein? Du bist w\u00fcrdig, dass unser Herz und unser Leben und unsere Gedanken sich ganz allein um dich drehen. Und du bist w\u00fcrdig, dass du der Inhalt unserer Botschaft bist, sowohl an die verlorenen Seelen in dieser Welt als auch unseren Geschwistern in der Gemeinde.<\/p>\n<p>Jesus Christus, ich bitte dich: Damit wir dich verk\u00fcndigen k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir erf\u00fcllt sein von der Erkenntnis von dir. So erf\u00fclle uns. Du hast uns dein Wort geschenkt, mit dem wir uns t\u00e4glich besch\u00e4ftigen d\u00fcrfen. Du hast uns die Predigt geschenkt. Auch in den vergangenen Wochen, in diesem Kolossabrief, hast du uns diese unermesslich gro\u00dfen Wahrheiten \u00fcber dich geschenkt. Lasst uns dar\u00fcber nachsinnen. Lasst uns erf\u00fcllt damit sein. Lasst das geschenkt, dass unsere Tage damit erf\u00fcllt sind, wo wir reflektieren \u00fcber dich und deine Person \u2013 wer du bist, was du vollbracht hast.<\/p>\n<p>Lass uns erf\u00fcllt sein von der Lehre von dir, vom Wissen von dir, sodass wir dich lieben. Und diese Liebe, deine Liebe zu uns, uns dazu dr\u00e4ngen m\u00f6ge, dich auch zu verk\u00fcndigen, heilig zu leben, unseren Geschwistern und der Gemeinde zu dienen, indem wir dich verk\u00fcndigen. In Wahrheit und in Treue. In Belehrung und in Ermahnung. Darum bitten wir dich, Herr Jesus Christus.<\/p>\n<p>Schenk, dass diese Gemeinde hier, diese Solideo Gloria-Gemeinde hier, eine Gemeinde ist, die sich gegenseitig Christus verk\u00fcndigt, die in diese Welt hinaus den Verlorenen Christus verk\u00fcndigt, indem wir jeden Menschen lehren und jeden Menschen ermahnen. Damit jeder Mensch vollkommen in dir dargestellt werden kann, schenke das doch in dieser Gemeinde. Dein Name m\u00f6ge verherrlicht werden. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatically generated transcript Schlagen wir auf Kolosser, Kapitel 1, und lasst uns die Verse 24 bis 29 lesen. Kolossabrief, Kapitel 1, die Verse 24 bis 29: \u201eJetzt freue ich mich in den Leiden vor euch und erg\u00e4nze in meinem Fleisch, was noch aussteht von den Bedr\u00e4ngnissen des Christus f\u00fcr sein Leib \u2013 das ist die [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"wpfc_preacher":[7],"wpfc_sermon_series":[28],"wpfc_sermon_topics":[],"wpfc_bible_book":[29],"wpfc_service_type":[],"class_list":["wpfc_preacher-john-wesley-benjamin","wpfc_sermon_series-kolosserbrief","wpfc_bible_book-kolosser","wpfc-sermon-single","post-2389","wpfc_sermon","type-wpfc_sermon","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3 | Soli Deo Gloria<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Predigt zu Kolosser 1,24-29: Was bedeutet es, Christus zu verk\u00fcndigen? Der Inhalt, die Art und die Kraft der Verk\u00fcndigung des Dieners der Gemeinde.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3 | Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Predigt zu Kolosser 1,24-29: Was bedeutet es, Christus zu verk\u00fcndigen? Der Inhalt, die Art und die Kraft der Verk\u00fcndigung des Dieners der Gemeinde.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-04-01T09:01:42+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/\",\"url\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/\",\"name\":\"Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3 | Soli Deo Gloria\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-04-01T07:59:59+00:00\",\"dateModified\":\"2026-04-01T09:01:42+00:00\",\"description\":\"Predigt zu Kolosser 1,24-29: Was bedeutet es, Christus zu verk\u00fcndigen? Der Inhalt, die Art und die Kraft der Verk\u00fcndigung des Dieners der Gemeinde.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Predigten\",\"item\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/\",\"name\":\"Soli Deo Gloria\",\"description\":\"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3 | Soli Deo Gloria","description":"Predigt zu Kolosser 1,24-29: Was bedeutet es, Christus zu verk\u00fcndigen? Der Inhalt, die Art und die Kraft der Verk\u00fcndigung des Dieners der Gemeinde.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3 | Soli Deo Gloria","og_description":"Predigt zu Kolosser 1,24-29: Was bedeutet es, Christus zu verk\u00fcndigen? Der Inhalt, die Art und die Kraft der Verk\u00fcndigung des Dieners der Gemeinde.","og_url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/","og_site_name":"Soli Deo Gloria","article_modified_time":"2026-04-01T09:01:42+00:00","twitter_card":"summary_large_image","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/","name":"Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3 | Soli Deo Gloria","isPartOf":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website"},"datePublished":"2026-04-01T07:59:59+00:00","dateModified":"2026-04-01T09:01:42+00:00","description":"Predigt zu Kolosser 1,24-29: Was bedeutet es, Christus zu verk\u00fcndigen? Der Inhalt, die Art und die Kraft der Verk\u00fcndigung des Dieners der Gemeinde.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/paulus-diener-des-leibes-christi-die-verkuendigung-des-dieners-teil-3\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Predigten","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Paulus Diener des Leibes Christi. Die Verk\u00fcndigung des Dieners. Teil 3"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/","name":"Soli Deo Gloria","description":"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"}]}},"sermon_audio":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sermons\/2026\/04\/SID4610310-SDG_2026-03-29_TASC_COL_1_24-29_Die_Verkuendigung_des_Dieners_Teil_3.mp3","sermon_audio_duration":"01:20:30","_views":"7","bible_passage":"Kolosser 1:24-29","sermon_video_embed":"","sermon_video_url":"","sermon_bulletin":"","_featured_url":false,"sermon_date":1774778399,"_sermon_date_auto":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon"}],"about":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/wpfc_sermon"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2396,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2389\/revisions\/2396"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"wpfc_preacher","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_preacher?post=2389"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_series","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_series?post=2389"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_topics","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_topics?post=2389"},{"taxonomy":"wpfc_bible_book","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_bible_book?post=2389"},{"taxonomy":"wpfc_service_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_service_type?post=2389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}