{"id":2436,"date":"2026-05-10T22:28:09","date_gmt":"2026-05-10T20:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2436"},"modified":"2026-05-11T22:54:46","modified_gmt":"2026-05-11T20:54:46","slug":"die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/","title":{"rendered":"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name unseres Herrn, m\u00f6ge der Name Jesu Christi verherrlicht werden. Schlagen wir auf: der Brief des Apostel Paulus an die Kolosser, Kapitel 2, und lasst uns lesen die Verse 6 bis 15. Kolosserbrief, Kapitel zwei, die Verse sechs bis f\u00fcnfzehn:<\/p>\n<p>\u201eWie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen hat, so wandelt in ihm. Gewurzelt und aufgebaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr \u00fcberreich seid in Danksagung. Seht zu, dass niemand euch einf\u00e4ngt durch die Philosophie und Lehrenbetrug nach der \u00dcberlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht christusgem\u00e4\u00df. Denn in ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig. Und ihr seid in ihm zur F\u00fclle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht. In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit H\u00e4nden geschehen ist, sondern im Ausziehen des fleischlichen Leibes in der Beschneidung des Christus. Mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Und euch, die ihr Tod ward in den Vergehungen und in dem Unbestimmtensein eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Er hat den Schuldschein gegen uns gel\u00f6scht, den Entsatzung bestehenden, der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte. Er hat die Gewalten und die M\u00e4chte v\u00f6llig entwaffnet und sie \u00f6ffentlich zur Schau gestellt. In ihm hat er den Triumph \u00fcber sie gehalten.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, unser Mund ist wahrlich voller Jubel. Unser Herz ist so froh, wenn wir dar\u00fcber nachsinnen d\u00fcrfen, dass du uns in Christus Jesus erl\u00f6st hast und f\u00fcr ewig erkauft hast. Wenn wir dar\u00fcber singen, wie weder Todesmacht noch Satans Mann, noch irgendeine andere Macht uns aus deiner Hand rei\u00dfen kann und uns von deinem Sohn trennen kann. Vater, wir m\u00f6chten niederfallen und dich anbeten f\u00fcr dieses Werk, das du vollbracht hast. Wie eng du uns mit Christus eins gemacht hast, sodass kein Blatt mehr zwischen uns und ihm hineinpasst. Dass wir \u00fcberhaupt gar nicht mehr \u2013 weder durch unser eigenes Tun noch durch das Tun irgendeines anderen Wesens oder einer anderen Kraft \u2013 von diesem Christus, mit dem wir eins gemacht worden sind&#8230; wir k\u00f6nnen nicht mehr getrennt werden. Und daf\u00fcr danken wir dir, daf\u00fcr beten wir dich an.<\/p>\n<p>Vater, wir danken dir, dass du uns so mit Christus vereint hast, dass er uns eine neue Natur geschenkt hat, uns zu einer neuen Sch\u00f6pfung gemacht hat, sodass das Alte vergangen ist und Neues geworden ist. Du hast uns beschnitten in unseren Herzen. Hast das alte steinerne Herz hinweggenommen, uns uns ein neues Fleisch an das Herz gegeben \u2013 ein Herz, das Dich liebt, das sich nach dir und deinem Gesetz sehnt und nach Gehorsam und Heiligung strebt. Das war dein Werk, dein Wunder, das du allein vollbracht hast. Und daf\u00fcr danken wir dir.<\/p>\n<p>Vater, ich bitte dich, dass wenn wir uns jetzt deinem Text widmen und diesem Abschnitt widmen, dass du uns alle segnest und uns die Aufmerksamkeit und die Achtsamkeit schenkst zu lernen, was du in Christus f\u00fcr uns vollbracht hast. Wie genugsam, wie reichlich all das Werk ist, das du in Christus bereits vollbracht hast. M\u00f6ge uns doch mehr und mehr bewusst werden, dass wir nirgendwo anders hin m\u00fcssen, keine andere Quelle suchen m\u00fcssen, weil alles in Christus genug sam ist. Weil er genugsam ist. Lehre uns das auch durch die heutige Verk\u00fcndigung. Verherrliche dich durch die Worte, leite mich und wirke durch diese Worte, durch deine Worte in den Herzen der Zuh\u00f6rer. M\u00f6gest du verherrlicht werden in allem. Im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne. Ich habe vor kurzem meine Illustration geh\u00f6rt, wo ich da auch an einen meiner Arbeitskollegen denken musste, der k\u00fcrzlich sein Baby bekommen hat. Die in der Gebetsstunde wissen auch davon, wir haben daf\u00fcr gebetet.<\/p>\n<p>Vor circa eineinhalb Wochen hat mein Kollege sein Kind \u2013 erstes Kind \u2013 auf die Welt gekommen. Und woran mich diese Illustration erinnert hat, ist, als der Kollege mir davon erz\u00e4hlt hat, dass seine Frau schwanger geworden ist, und als die ersten Untersuchungen stattgefunden haben, hat er mir ein Bild vom Ultraschall geschickt. Ja, das ist ganz typisch, dass man dieses Bild vom Ultraschall zeigt oder versendet. Ich muss ehrlich sagen, ich bin mit Ultraschall-Bildern nicht besonders; ich kann da nicht sehr viel erkennen, leider. Ich bin mir sicher, viele von euch k\u00f6nnen das besser. Aber das ist etwas, was man gerne teilt, dieses Ultraschall-Bild \u2013 das erste, wo eben etwas vom Kind zu sehen ist.<\/p>\n<p>Jetzt, wo das Kind aber geboren ist, sendet er mir nat\u00fcrlich und teilt mit mir Bilder vom Baby selbst. Es w\u00e4re verr\u00fcckt, wenn er mir nach der Geburt immer noch Bilder des Ultraschalls zeigen w\u00fcrde. Jetzt, wo das Baby da ist, braucht man das Ultraschallbild nicht mehr, denn das Baby, das ich&#8230; das dort \u2013 ja, im Ultraschall in einer nicht so klaren Form, wo man nur lediglich so die Formen und die Gestalten erkennen konnte \u2013 so war es im Ultraschall zu erkennen. Jetzt ist aber das Baby selbst da. Jetzt braucht es nicht dieses unklare Bild, Ultraschall-Bild vom Baby. Jetzt ist das Reale da. Das Baby selbst ist da. Ich kann es sehen. Ich kann die Bilder davon sehen, seine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe und das Gesicht. Und es w\u00e4re wahnsinnig, jetzt noch das Ultraschallbild, sich darauf zu fokussieren, das zu teilen. Denn das Baby ist ja da.<\/p>\n<p>In dem Text, den wir uns heute anschauen, oder zumindest beginnen, uns heute anzuschauen, geht es teilweise auch um dieses selbe Prinzip. Wir haben n\u00e4mlich im Alten Bund einen Schatten von Dingen bekommen, ein Abbild von einer Realit\u00e4t, das lediglich ein Schatten, eine nicht eindeutige bzw. eine nicht klare Form von dem war, worauf es eigentlich zeigen sollte. Wir werden uns heute mit der Beschneidung besch\u00e4ftigen, die hier in diesem Text erw\u00e4hnt ist. Wenn wir die Beschneidung h\u00f6ren, dann denken wir an die alttestamentliche Beschneidung, wie das m\u00e4nnliche Kind des israelitischen Nachkommens am achten Tag an der Vorhaut beschnitten werden sollte.<\/p>\n<p>Wir werden heute aber sehen, und in diesem Text sehen, dass diese Beschneidung lediglich ein Schatten war. Lediglich ein Abbild von einer Realit\u00e4t, auf die diese Beschneidung zeigen sollte. Denn wir werden heute im Text sehen: die Beschneidung, die in Christus geschehen ist. Dass die Beschneidung, die die wahre Realit\u00e4t von dem ist, worauf die physische Beschneidung \u2013 die Beschneidung des Alten Bundes \u2013 lediglich hingewiesen hat, als Abbild und als Schatten. Wir werden heute sehen, wie der Gl\u00e4ubige in Christus beschnitten ist. Und wie Paulus das Reale betont, auch eben im Kontrast zum Schatten, im Kontrast zum Sogenannten \u2013 um sozusagen \u2013 des Ultraschallbildes. Und wir werden sehen, dass es \u00e4hnlich wie beim Baby wahnsinnig w\u00e4re, keinen Sinn machen w\u00fcrde, wenn wir immer noch uns auf den Schatten fokussieren und den Schatten vorhalten, w\u00e4hrend doch eine viel tiefere Realit\u00e4t innerlich in Christus geschehen ist.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, und das begleitet uns durch diesen ganzen Brief, und jetzt gerade, wo wir uns diesem Herzabschnitt \u2013 dieses Herz dieses Briefes \u2013 and these wichtigen abschnittens comes, where Paulus the Irrlehre, that he&#8217;s in Colosse eingeschlichen hat, adressiert. Kurze Wiederholung: Es geht um eine Mischung zwischen heidnischer Philosophie und j\u00fcdischer Gesetzlichkeit. Eine Irrlehre, die sagt, dass Jesus allein nicht genug ist, sondern dass man Engel anbeten muss, dass man Visionen haben muss, dass man j\u00fcdische zeremonielle Gesetze wie den Sabbat und Speisegesetze und \u2013 wie wir heute sehen \u2013 auch Beschneidung befolgen muss, um wahre Geistlichkeit zu erreichen.<\/p>\n<p>Paulus warnt in diesem Brief vor dieser Irrlehre. Er adressiert sie und betont die Erhabenheit und die Genugsamkeit von Jesus Christus. Vergangene Woche oder in den vergangenen Wochen haben wir zwei Befehle gesehen.<\/p>\n<p>Er, der erste Befehl, ein quasi positiver Befehl, war: Wandelt in Christus, so wie ihr ihn empfangen habt. Vergangene Woche haben wir uns mit einem zweiten Befehl besch\u00e4ftigt, eher negativ in dem Sinne, dass er ein Befehl ist, der sagt: H\u00fctet euch vor leerer Menschenweisheit. Paulus sagt: H\u00fcte dich f\u00fcr all dem, was ich weg von Christus gefangen nehmen will. All dieser leere Betrug, sei es Philosophie, seien es andere Religionen, seien es irgendwelche Denkweisen oder Weltanschauungen, die dich weg von Christus ziehen m\u00f6chten. H\u00fcte dich vor allem, fliehe von diesem Ding. Wieso? Weil sie nach den \u00dcberlieferungen der Menschen sind, weil sie dich unter diese Elemente der Welt wieder versklaven will, unter die Gesetze und Gebote, und weil sie nicht christusgem\u00e4\u00df sind.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, das ist quasi die zusammengefasste Begr\u00fcndung, wieso wir Lehre, Philosophie ablehnen. Ein Wort. Wieso wir das ablehnen, in einem Wort zusammengefasst: Wir lehnen es ab wegen Christus. Er ist der Grund, wieso wir all diese Lehre, leere Menschenweisheit ablehnen. Sei es Gesetzlosigkeit, sei es Gesetzlichkeit; wir lehnen beides ab. Denn in Christus \u2013 denn Christus ist genug. Vergangene Woche haben wir quasi gesehen, Paulus begr\u00fcndet die Ablehnung dieser leeren Menschenweisheiten mit der Person Jesu Christi, mit der Genugsamkeit der Person Jesu Christi. Wir haben gesehen: Christus ist \u00fcber alles erhaben und genugsam. In ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig. Vollkommene, vollst\u00e4ndige Gottheit, ohne Mangel und ohne Fehl wohnt im Menschen, im Gottmenschen Jesus Christus. Und weil er so voll ist, so vollkommen ist, sozusagen aus seiner F\u00fclle d\u00fcrfen wir sch\u00f6pfen, denn wir sind in ihm zur F\u00fclle gebracht. Auch in unserem Zustand gibt es keinen Mangel, nichts, das fehlt, denn in Christus sind wir vollendet. Alles zum Leben und zur Gottseligkeit ist uns geschenkt in Christus. Wir haben gesehen, auch er ist erhaben \u00fcber alle M\u00e4chte und Gewalten. Kein Engel, kein D\u00e4mon, keine \u2013 nichts anderes steht h\u00f6her als Christus. Wieso lehnen wir also leere Menschenweisheit und betr\u00fcgerische Philosophien ab? Wegen Christus und wegen der Genugsamkeit seiner Person, weil er ausreichend ist. Du brauchst nicht mehr als Christus, und es gibt auch nicht mehr. Es gibt nicht mehr als Christus, denn die F\u00fclle seiner Person ist genugsam.<\/p>\n<p>Damit haben wir uns vergangene Woche besch\u00e4ftigt. Nachdem Paulus also jetzt einmal den Gegl\u00e4ubigen aufgefordert hat und gesagt hat: &#8222;Wandle in Christus, wie du ihn empfangen hast&#8220;, und auf der anderen Seite sagt: &#8222;H\u00fcte dich vor diesen leeren Philosophien&#8220;, f\u00fchrt er nun weiter aus \u2013 das ist jetzt die Fortsetzung seiner Argumentation \u2013, wieso wir diese leere Menschenweisheit verwerfen. Er hat in den Versen 9 bis 10 (damit haben wir uns vergangene Woche besch\u00e4ftigt) gesagt: Wegen der Genugsamkeit der Person Jesu Christi verwerfen wir diese leere Menschenweisheit. In seiner F\u00fclle brauchen wir diese nicht, denn er ist vollkommen und \u00fcber allem erhaben. Und in den Versen 11 bis 15 geht diese Argumentation weiter. Wieso lehnen wir Lehre, Menschenweisheit ab? Nicht nur wegen der Genugsamkeit der Person Jesu Christi, sondern auch der Genugsamkeit seines Werkes. Seine Person und die F\u00fclle seiner Person ist ausreichend, und sein Werk, das Heilswerk Jesu Christi, ist genugsam, ausreichend. Deswegen lehnen wir das ab.<\/p>\n<p>Und daher ist der Titel der heutigen Predigt \u2013 und wir werden uns heute nur einen Vers anschauen \u2013 der Titel der heutigen und der folgenden Predigten wird sein: Die Genugsamkeit des Werkes Christi. Die Genugsamkeit des Werkes Christi, heute Teil 1. Denn in diesem Text, in diesem Abschnitt werden wir die verschiedenen Gr\u00fcnde sehen, die Paulus anbringt, wieso wir diese leere Menschenweisheit ablehnen. Wir haben vergangene Woche gesehen: die Genugsamkeit seiner Person. Wir werden sie heute und in den folgenden Wochen sehen: die Genugsamkeit seines Werkes. Und heute werden wir uns&#8230; Und wir werden die verschiedenen Aspekte seines Heilswerkes anschauen.<\/p>\n<p>Und heute werden wir uns nur mit dem ersten Aspekt besch\u00e4ftigen: die Genugsamkeit der geistlichen Beschneidung. Die Genugsamkeit der geistlichen Beschneidung. Lasst uns beginnen im Vers 11: \u201eIn ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit H\u00e4nden geschehen ist, sondern im Ausziehen des fleischlichen Leibes in der Beschneidung des Christus.\u201c<\/p>\n<p>Paulus f\u00e4hrt also seine Argumentation, geht hier weiter. Christus, die F\u00fclle seiner Person ist genug, deswegen lehnen wir und h\u00fcten wir uns vor diesen leeren Philosophien. Und weiter geht es: In Christus sind wir beschnitten worden mit einer Beschneidung. \u201eIn ihm\u201c hei\u00dft also nat\u00fcrlich: in Christus. Das \u201eihm\u201c in diesem Satz ist der Christus, der, der uns in Vers 8 w\u00f6rtlich nochmal eben erw\u00e4hnt wurde, wo es hei\u00dft, dass diese leere Philosophie nicht christusgem\u00e4\u00df ist. Denn \u201ein ihm\u201c geht in Vers 9 weiter und hier wieder in Vers 11, \u201ein ihm\u201c, also in Christus.<\/p>\n<p>Und wenn wir von diesem Christus reden, wenn wir den unmittelbaren Zusammenhang nehmen, ist das nicht einfach nur Christus. Sondern es ist der Christus, in dem die ganze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig wohnt. In diesem Christus sind wir beschnitten worden. Es ist der Christus, in dem wir zur F\u00fclle gebracht sind. In diesem Christus sind wir beschnitten worden. Es ist der Christus, der das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht ist. In diesem Christus bist du beschnitten worden. Das ist das \u201eihm\u201c, wovon hier die Rede ist.<\/p>\n<p>Vor allem, wenn wir die Verse 9 bis 10, diesen unmittelbaren Zusammenhang nehmen \u2013 diesen makellosen Christus, diesen vollkommenen Christus, diesen erhabenen Christus \u2013, in ihm, in der Einheit mit ihm. Christus und in der Einheit mit Christus, das ist die Sph\u00e4re, wo diese Aktivit\u00e4ten geschehen. In ihm, in der Einheit mit ihm. Nur der, der eins mit diesem erhabenen und genugsamen Christus ist, nur der eins mit diesem Christus ist, \u00fcber den sind diese Dinge, die hier beschrieben werden, sind wahr.<\/p>\n<p>Er redet hier von: \u201eIn ihm seid ihr auch beschnitten worden.\u201c Beschnitten worden \u2013 das Wort, das hier verwendet wird, ist das typische neutestamentliche Wort f\u00fcr Beschneidung, die wir urspr\u00fcnglich aus dem Alten Testament nat\u00fcrlich kennen. Wenn wir in das Alte Testament schauen, lesen wir in Genesis Kapitel 17, die Verse 9 bis 11, wie Gott mit Abraham den Bund schlie\u00dft, dessen Zeichen die Beschneidung ist.<\/p>\n<p>Genesis Kapitel 17, die Verse 9 bis 11. Dort lesen wir, Genesis 17, 9 bis 11: \u201eUnd Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir, durch ihre Generationen. Dies ist mein Mund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir. Alles, was m\u00e4nnlich ist, soll bei euch beschnitten werden, und zwar sollt ihr am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden. Das wird das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.\u201c<\/p>\n<p>Wir sehen also die Beschneidung, die wir im Alten Testament in der \u2013 \u00e4h \u2013 beschrieben bekommen und hier sehen, ist das Zeichen des Bundes zwischen Gott und Abraham und den Nachkommen Abrahams, dem Volk, das aus Abraham entsteht. Es war ein Zeichen, das das Volk Israel, die Nachkommen Abrahams, mit den restlichen Nationen auf der Welt unterschieden hat. Es war ein Zeichen, das ausgedr\u00fcckt hat, dass die Nachkommen Abrahams, dass das Volk Israel f\u00fcr Gott abgesondert sind. Es war ein Zeichen ihrer Heiligung f\u00fcr Gott im Unterschied zu den restlichen Nationen.<\/p>\n<p>Wir sehen auch im Gesetz Moses, dass es geboten wird, in 3. Mose Kapitel 12. Und wir sehen auch Jesus, der nat\u00fcrlich das ganze Gesetz erf\u00fcllt hat an unserer Stelle. Auch er wurde beschnitten. Das sehen wir in Lukas Kapitel 2. Und damit haben wir uns in der Auslegung von Lukas auch besch\u00e4ftigt. Das ist also die Beschneidung, die wir aus dem Alten Testament, die uns wahrscheinlich als erstes einf\u00e4llt, wenn wir vom Beschneiden reden. Wir k\u00f6nnen uns denken, dass die Irrenlehre in Kolosse Elemente beinhaltet hat, die Beschneidung f\u00fcr Heil und wahre Geistlichkeit forderten.<\/p>\n<p>Wir haben ja gesehen, und wir sehen auch hier, weil er weiter sehen im Kapitel 2, dass diese Irrenlehrer gefordert haben, dass man das zeremonielle Gesetz halten soll. Wir lesen sp\u00e4ter in den Versen 16 von Speise und Trank, Feste und Neumonde und Sabbat. Also diese j\u00fcdischen zeremoniellen Aspekte des Gesetzes, auf die wurde anscheinend hingewiesen oder man sollte sie halten laut dieser Irrlehren. Es wurde gesagt: \u201eBer\u00fchre nicht, schmecke nicht, betaste nicht.\u201c Und so wie Paulus hier die Beschneidung heranbringt, k\u00f6nnen wir uns vorstellen, dass auch das etwas war, was die Irrlehrer in Kolosser gefordert haben. Dass das Teil von wahrer Geistlichkeit, vom Heil auch sein kann, dass man beschnitten werden muss.<\/p>\n<p>Die Forderung der Beschneidung, diese Problematik der Beschneidung, ist etwas, was wir bereits ganz fr\u00fch in der Geschichte der Gemeinde sehen. Wenn wir zum Beispiel in die Apostelgeschichte schauen, nachdem mehr und mehr aus den Nationen auch gl\u00e4ubig geworden sind, sehen wir, wie dieses Problem der Beschneidung bereits fr\u00fch in der Geschichte der Gemeinde auftaucht. Lasst uns lesen: Apostelgeschichte, Kapitel 15. Apostelgeschichte, Kapitel 15, ab Vers 1, ein paar ausgew\u00e4hlte Verse. Apostelgeschichte, Kapitel 15, ab Vers 1.<\/p>\n<p>\u201eUnd einige kamen von Jud\u00e4a herab und lehrten die Br\u00fcder: Wenn ihr nicht beschnitten worden seid nach der Weise Moses, so k\u00f6nnt ihr nicht gerettet werden.\u201c<\/p>\n<p>Wir sehen also: Es kommen Leute aus der Gemeinde in Jud\u00e4a herab zu den Gemeinden, wo Paulus gedient hat, and sagen: \u201eWenn ihr nicht beschnitten seid nach der Weise des Mose, k\u00f6nnt ihr nicht gerettet werden.\u201c Und wir sehen sp\u00e4ter, and Barnabas nach Jerusalem geschickt, um das mit den Aposteln zu kl\u00e4ren. We sehen, dieses Apostelkonzil findet statt. Und in Vers 5 sehen wir wieder: \u201eEinige aber von denen aus der Sekte der Pharis\u00e4er, die gl\u00e4ubig waren, traten auf und sagten, man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz Moses zu halten.\u201c<\/p>\n<p>Wir sehen also ganz fr\u00fch, kurz zur Zeit, nachdem es begonnen hat, dass auch Keiden gl\u00e4ubig geworden sind, sehen wir dieses Problem der Beschneidung, wie es aufgetaucht ist in der Gemeinde. Was ist die Antwort der Apostel und sp\u00e4ter auch des \u00e4ltesten Jakobus hier auf dieses Problem, das aufgetaucht ist? Wir sehen in den Versen 8 bis 11 folgende Argumentation von Petrus, der ja als erstes den Heiden das Evangelium gebracht hat:<\/p>\n<p>\u201eUnd Gott, der Herzenskenner, gab ihnen Zeugnis, indem er ihnen den Heiligen Geist gab, wie auch uns. Und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, da er durch den Glauben ihre Herzen reinigte. Nun denn, was versucht ihr Gott, was versucht ihr Gott, ein Joch auf den Hals der J\u00fcnger zu legen, das weder unsere V\u00e4ter noch wir zu tragen vermochten? Vielmehr glauben wir durch die Gnade des Herrn Jesus in derselben Weise gerettet zu werden, wie auch jene.\u201c<\/p>\n<p>Petrus argumentiert: Die Nationen, die vor meinen Augen gl\u00e4ubig geworden sind, sind ohne Beschneidung gl\u00e4ubig geworden, genauso wie wir. Gott hat keinen Unterschied zwischen ihnen und uns gemacht. Weil sie unbeschnitten waren? Nein, sie sind genauso wie wir gerettet worden. Genauso haben sie den Heiligen Geist empfangen wie auch wir.<\/p>\n<p>And here we should where it is. Petrus sagt hier, dass die Herzen gereinigt werden m\u00fcssen und gereinigt worden sind von den Nationen hier. Etwas, das viel tiefer geht als diese oberfl\u00e4chliche physische Beschneidung, sondern es geht um die Reinigung des Herzens, die demonstriert worden ist bei den unbeschnittenen Nationen.<\/p>\n<p>Wir sehen also, dieses Problem ist fr\u00fch aufgetaucht und das Problem hat auch einige Gemeinden begleitet, leider. Wir sehen das auch in der Gemeinde in Galata war die Beschneidung ein Problem. In dem Rahmen dieser Gesetzlichkeit, des Problems der Gesetzlichkeit, das dort aufgetaucht ist. Und Paulus adressiert es direkt, zum Beispiel sagt er ganz deutlich in Galater, Kapitel 5, Vers 6. Galater, Kapitel 5, Vers 6.<\/p>\n<p>Denn in Christus Jesus hat weder Beschneidung noch Unbeschnitten-Sein irgendeine Kraft, sondern der durch Liebe wirksame Glaube. Also weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit hat in Christus irgendeine Kraft, sondern das, was z\u00e4hlt, ist der durch Liebe wirksame Glaube.<\/p>\n<p>Auch in 1. Korinther Kapitel 7, Vers 19 macht Paulus unmissverst\u00e4ndlich klar: \u201e1. Korinther 7, Vers 19: Die Beschneidung ist nichts, und das Unbeschnittensein ist nichts. Sondern das Halten der Gebote Gottes.\u201c Ja, deutlicher geht es kaum: Die Beschneidung ist nichts, und das Unbeschnittensein ist nichts, sondern das Halten der Gebote Gottes.<\/p>\n<p>Wenn also Paulus jetzt hier im Kolosser Kapitel 2, Vers 11 davon redet, dass wir in Christus beschnitten worden sind, redet er offensichtlich nicht. Sondern Paulus redet here from einer Beschneidung, die anders ist, die in Christus geschehen ist. Und diese Beschneidung hat die folgenden drei Eigenschaften. Das sehen wir in den Versen 11. Drei Eigenschaften der Beschneidung, die in Christus geschehen ist: Erstens, die Beschneidung ist nicht mit H\u00e4nden geschehen. Zweitens, die Beschneidung ist dem Ausziehen des fleischlichen Leibes geschehen. Und drittens, die Beschneidung ist durch Christus geschehen. Drei Eigenschaften dieser Beschneidung in Christus. Und wie wir sehen werden, werden wir daran auch die Genugsamkeit dieser geistlichen Beschneidung erkennen.<\/p>\n<p>Beginnen wir mit der ersten Eigenschaft dieser Beschneidung. Erstens: Die Beschneidung ist nicht mit H\u00e4nden geschehen. Das sagt der Vers ja ganz deutlich hier: \u201eIn ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung.\u201c Mit was f\u00fcr einer Beschneidung? \u201eDie nicht mit H\u00e4nden geschehen ist.\u201c Das erste hier beschriebene Merkmal oder die Eigenschaft dieser Beschneidung ist in Christus ist, dass sie nicht mit H\u00e4nden geschehen ist.<\/p>\n<p>\u201eNicht mit H\u00e4nden geschehen\u201c ist sehr w\u00f6rtlich, k\u00f6nnen wir sehr w\u00f6rtlich und deutlich verstehen. Im Griechischen ist das die Verneinung \u2013 ihr kennt das im Griechischen, wenn eine Verneinung ist, dieses \u201eA\u201c vorne steht. Ist das die Verneinung von dem \u201emit H\u00e4nden geschehen\u201c? Also, wie es hier auch direkt \u00fcbersetzt ist oder sch\u00f6n \u00fcbersetzt ist: nicht mit H\u00e4nden geschehen.<\/p>\n<p>Es wird verwendet, um zum Beispiel, wenn wir jetzt das Wort \u201eMithentengeschehen\u201c anschauen in der Schrift, um Werke zu beschreiben, physische Werke zu beschreiben. We zum Beispiel an Tempel in contrast to geistlich. When also mit Handy geschehen is, is this physical that not too. Was geistlich ist.<\/p>\n<p>Ja, zum Beispiel in Apostelschichte Kapitel 7, Verse 47 bis 48. Apostelschichte Kapitel 7, 47 bis 48, wir sehen die Rede des Stephanos, wo er sagt: \u201eSalomo aber baute ihm ein Haus. Aber der H\u00f6chste wohnt nicht in Wohnungen, die mit H\u00e4nden gemacht sind, wie der Prophet spricht.\u201c Salomo baute Gott den Tempel. Er baute Gott ein Haus, ein physisches Haus, ein mit H\u00e4nden gemachtes Haus.<\/p>\n<p>Stephanus betont hier, und eigentlich wiederholt er die Worte, die wir auch in Jesaja, im Propheten Jesaja finden, wo es dann hei\u00dft: \u201eAber der H\u00f6chste wohnt nicht in Wohnungen, die mit H\u00e4nden gemacht sind.\u201c Ja, in Jesaja geht es weiter, denn der Himmel ist sein Thron und die Erde ist der Schemel seiner F\u00fc\u00dfe. Dieser Gott, der Geist ist, wohnt nicht in physischen Geb\u00e4uden, nicht in H\u00e4nden gemachten Tempeln \u2013 der H\u00f6chste. Geht weit \u00fcber das Physische hinaus. Ist viel gr\u00f6\u00dfer und viel umfassender, viel gr\u00f6\u00dfer und viel erhabener, als es so ein physisch gebautes Haus sein kann.<\/p>\n<p>Wir sehen also: mit H\u00e4nden gemacht, physisch. Im Kontrast dazu haben wir Gott, den H\u00f6chsten, f\u00fcr den der Himmel sein Thron ist und die Erde der Schemel seiner F\u00fc\u00dfe ist, der Geist ist. Im Hebr\u00e4erbrief haben wir oft diese Formulierung \u201emit H\u00e4nden geschehen\u201c bzw. \u201enicht mit H\u00e4nden geschehen\u201c, weil der Hebr\u00e4erbrief nat\u00fcrlich den alten und den neuen Bund sehr oft an vielen Stellen miteinander vergleicht. Der alte Bund, der viele Dinge mit H\u00e4nden geschehen hat, wohl viele Dinge mit H\u00e4nden geschehen sind; im neuen Bund aber viele Dinge eben nicht. Mit H\u00e4nden gesch\u00e4lt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend im Alten Bund \u2013 im Hebr\u00e4erbrief sehen wir es immer wieder \u2013 viele Dinge in physische Natur waren, die ein Schatten waren und Bilder waren auf die Realit\u00e4t, ist im Neuen Bund die Dinge geistlicher Natur. Ein Beispiel nur \u2013 wie gesagt, im Hebr\u00e4erbrief findet man das oft \u2013 ein Beispiel nur: Hebr\u00e4er Kapitel 9, Vers 11.<\/p>\n<p>Hebr\u00e4er 9, Vers 11: \u201eChristus aber ist gekommen als Hohepriester der zuk\u00fcnftigen G\u00fcter und ist durch das gr\u00f6\u00dfere und vollkommenere Zelt, das nicht mit H\u00e4nden gemacht, das hei\u00dft, nicht von dieser Sch\u00f6pfung ist.\u201c Christus, ja, der bessere, h\u00f6here Hohepriester, der finale Hohepriester, ist der Hohepriester der zuk\u00fcnftigen Dinge. Is durch das gr\u00f6\u00dfere und vollkommene Zelt, das nicht mit H\u00e4nden gemacht is. In contrast zu dem Zelt, das mit H\u00e4nden gemacht was. Das physische Zelt der Begegnung, that in Exodus ja gebaut worden is, with all these instructionen. Das war das physische Zelt, das war das Zelt, das mit H\u00e4nden gemacht worden ist. Im Hebr\u00e4erbrief woanders hei\u00dft es: die H\u00fctte, die mit H\u00e4nden gemacht worden ist.<\/p>\n<p>Christus ist aber durch das Zelt gekommen, das nicht mit H\u00e4nden gemacht ist. Das hei\u00dft, nicht von dieser Sch\u00f6pfung ist. Wenn also etwas nicht mit H\u00e4nden gemacht ist, wenn etwas nicht durch H\u00e4nde geschehen ist, dann steht es im Kontrast zu Dingen, die physischer Natur sind \u2013 die physischer Natur sind, denn das, was nicht mit H\u00e4nden gemacht ist, ist geistlicher Natur. Wenn also Paulus hier sagt, eine Beschneidung, die nicht mit H\u00e4nden geschehen ist, geht es um eine Beschneidung, die nicht physischer Natur ist, sondern geistlicher Natur ist.<\/p>\n<p>Im Epheserbrief, Kapitel 11 und 12, haben wir das auch konkret in Bezug auf die Beschneidung \u2013 Kapitel 2, 11 bis 12. Epheser 2, 11 bis 12: \u201eDeshalb denkt daran, dass ihr einst aus den Nationen dem Fleisch nach, Unbeschnittener genannt von der sogenannten Beschneidung, die im Fleisch mit H\u00e4nden geschieht, zu jener Zeit ohne Christus waren, ausgeschlossen vom B\u00fcrgerrecht Israels und Fremdlinge hinsicht der B\u00fcndnisse der Verhei\u00dfung. Und ihr had keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt.\u201c<\/p>\n<p>Wir waren unbeschnittene, wir wurden Unbeschnittene genannt von der sogenannten Beschneidung, die im Fleisch mit H\u00e4nden geschieht. This is also the physical Beschneidung, die wir in Genesis 17 gesehen haben, die in 3. Mose 12 geboten worden ist, die mit Hemden geschieht. Das ist die physische Beschneidung der Vorhaut. Im Kontrast zu Beschneidung, die im Fleisch mit H\u00e4nden geschieht, aus Ef\u00e4sser, haben wir hier Beschneidung, die nicht mit H\u00e4nden geschehen ist. Also eine Beschneidung, die&#8230; die geistiger Natur war. Eine Beschneidung, die nicht mit H\u00e4nden geschieht.<\/p>\n<p>Und dieses Konzept einer geistlichen Beschneidung ist nicht neu im Neuen Testament. Sie ist dem Alten Testament nicht fremd. Wir haben im Alten Testament \u2013 sehen wir bereits \u2013 dass die mit H\u00e4nden geschehene Beschneidung, also die physische Beschneidung, bereits verwendet wurde als ein Symbol und als ein Symbol f\u00fcr die geistliche Beschneidung, die innerlich geschieht, die auch hier beschrieben wird.<\/p>\n<p>Wir haben bereits im Alten Testament gesehen \u2013 und damals, einige von euch waren noch nicht da, aber die, die da waren, k\u00f6nnt ihr euch vielleicht an die Auslegung von Lukas Kapitel 2 erinnern, als wir die Beschneidung Jesu angeschaut haben. Und da haben wir uns besch\u00e4ftigt, dass wenn man sich die Beschneidung und die Beschneidungsgebote anschaut, vor allem das Kapitel 12 des Dritten Buches Mose. Ja, ist ein kurzes Kapitel. Ihr k\u00f6nnt es gerne mal dieses ganze Kapitel nochmal durchlesen. Da geht es auch um die Reinigung der Frau nach der Geburt, wie lange sie unrein ist bei der Geburt eines Sohnes, bei der Geburt einer Tochter und welche Opfer dann gebracht werden m\u00fcssen nach der Geburt eines Kindes. Und wir haben damals schon gesehen in der Betrachtung von Lukas 2, dass die Beschneidung und auch dieser ganze Zusammenhang mit der Reinigung der Frau und ihrer Unreinheit eine Illustration f\u00fcr die S\u00fcndhaftigkeit des Menschen war.<\/p>\n<p>&#8230;und der Notwendigkeit der Reinigung. Denn wieso muss eine Frau Opfer darbringen? Wieso ist sie unrein, wenn sie ein neues Leben in die Welt gebracht hat? Es war ein Symbol, es war ein Hinweis darauf f\u00fcr die S\u00fcndhaftigkeit des Menschen. Denn wenn ein neues Kind auf die Welt gekommen ist, ist auch ein neuer S\u00fcnde auf die Welt gekommen \u2013 ein in Adam gefallener, der S\u00fcnde versklavter Mensch, der, wie David es in Psalm 51 ausgedr\u00fcckt hat: \u201eIn Schuld bin ich geboren.\u201c Und wie er in Schuld geboren ist.<\/p>\n<p>Und wir sehen die zeremoniellen Gesetze aus 3. Mose, Kapitel 12, wie sie ein Hinweis auf diese S\u00fcndhaftigkeit sind, wie sie darauf hinweisen, dass Reinigung notwendig ist, bereits von Geburt des Kindes an. Denn ein S\u00fcnder, ein in Adam gefallener, ist auf diese Welt gekommen. Wie die Tage der Reinigung der Mutter, so deutet auch die Beschneidung des m\u00e4nnlichen Nachkommens, dass er, wenn ein Kind geboren ist, ein weiterer S\u00fcnder auf die Welt gekommen ist, der S\u00fchnung braucht und der Reinigung braucht. Aber nicht nur dort sehen wir, dass die physische Beschneidung bereits ein Hinweis und ein Symbol auf tiefere geistliche Realit\u00e4t war, sondern wir sehen das durch das ganze Alte Testament. Es gibt so viele Beispiele, wir werden einige lesen. Ihr m\u00fcsst die Stellen nicht aufschlagen, weil es einige sind und wir schneller durchgehen, aber schreibt euch gerne die Stellen auf.<\/p>\n<p>3. Mose, Kapitel 26, Vers 41. 3. Mose 26, Vers 41. In dem Kapitel 26 geht es um den Segen und Fluch des Volkes Israel: der Segen, wenn sie gehorchen; der Fluch, wenn sie ungehorsam sind. Dort hei\u00dft es in Vers 41, wenn das Volk Israel dann Bu\u00dfe tut, nachdem all der Fluch \u00fcber sie gekommen ist, dann hei\u00dft es (3. Mose 26, 41): \u201eIch meinerseits werde mich ihnen entgegenstellen und sie in das Land ihrer Feinde bringen. Ob sich endlich ihr unbeschnittenes Herz dem\u00fctigt und sie endlich ihre Schuld bezahlen.\u201c<\/p>\n<p>Wir sehen, Gott redet hier davon. Ja, in diesem Zusammenhang, wenn das Volk Israel Bu\u00dfe tut, nachdem all der Fluch auf sie gekommen ist, und redet davon, ob sich endlich ihr unbeschnittenes Herz dem\u00fctigt. Wir sehen also bereits hier im dritten Buch Mose: Gott verwendet die Beschneidung als Illustration f\u00fcr etwas Innerliches, f\u00fcr etwas Tieferes, n\u00e4mlich die Beschneidung des Herzens. Hier geht es konkret: Sehen wir, dass sich das Herz dem\u00fctigt. Es geht um Bu\u00dfe in diesem Zusammenhang.<\/p>\n<p>In 5. Mose, Kapitel 10, Vers 16. 5. Mose, Kapitel 10, Vers 16. Hei\u00dft es: \u201eSo beschneidet denn die Vorhaut eures Herzens und verh\u00e4rtet euren Nacken nicht mehr.\u201c Auch hier: \u201eBeschneidet die Vorhaut eures Herzens.\u201c Darum geht es Gott hier. Euer Herz muss sich \u00e4ndern. Es geht in diesem Zusammenhang auch wieder darum, sich zu dem\u00fctigen, Gott zu dem\u00fctigen, Bu\u00dfe zu tun. \u201eVerh\u00e4rtet\u201c, und genau wir sehen es auch, \u201everh\u00e4rtet eure Nacken nicht mehr.\u201c Ja, es geht nat\u00fcrlich nicht um den physischen Nacken und die Verh\u00e4rtung des physischen Nackens. Nein, es ist eine Illustration f\u00fcr Herzenshertigkeit, f\u00fcr die Weigerung, Bu\u00dfe zu tun und sich zu dem\u00fctigen. Und genauso geht es hier um: \u201eBeschneidet denn die Vorhaut eures Herzens.\u201c Es geht um Ver\u00e4nderung des Herzens. Es geht um Umkehr und Bu\u00dfe.<\/p>\n<p>5. Mose, Kapitel 30, Vers 6 auch wieder. Segen und Fluch werden beschrieben. Und nachdem all der Fluch \u00fcber das Volk gekommen ist, hei\u00dft es in Kapitel 30, Vers 6 (in 3. Mose wurde es quasi als Frage, ob sie endlich ihr unbeschnitztes Herz dem\u00fctigen): Hier ist es eine Verhei\u00dfung Gottes. Gott verhei\u00dft und sagt: \u201eMose, dieses Volk wird von mir sich abkehren, ich werde es bestrafen und all den Fluch auf das Volk kommen lassen, das ich hier dir gegeben habe.\u201c Aber danach verhei\u00dfe ich diesem Volk, 5. Mose 30, Vers 6: \u201eUnd der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden. Damit du den Herrn, deinen Gott, liebst, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, dass du am Leben bleibst.\u201c Seht ihr auch hier die Ver\u00e4nderung zu 3.<\/p>\n<p>Mose? Ob sich ihr Herz, unbeschnittenes Herz, dem\u00fctig \u2013 hier verhei\u00dft Gott: \u201eIch werde euer Herz beschneiden. Damit ihr mich von ganzem Herzen liebt.\u201c Seht ihr die Beschneidung des Herzens als eine tiefere geistliche Realit\u00e4t, das das Herz bef\u00e4higt, Gott ganz zu lieben? Eine innere Ver\u00e4nderung. Davon ist hier die Rede.<\/p>\n<p>Jeremia 4,4: Gott sagt: \u201eBeschneidet f\u00fcr euch f\u00fcr den Herrn.\u201c Jeremia 4,4. In Jeremia 9,25, im B-Teil hei\u00dft es: \u201eDenn alle Nationen sind unbeschnitten, und das ganze Haus Israel hat ein unbeschnittenes Herz.\u201c Alle Nationen sind unbeschnitten \u2013 das k\u00f6nnte physisch oder geistlich zu verstehen sein, theoretisch. Dann wird noch hinzugef\u00fcgt: \u201eund das ganze Haus Israel hat ein unbeschnittenes Herz.\u201c Ja, das Haus Israel ist an der Vorhaut physisch beschnitten. Aber ihr Herz ist unbeschnitten, genauso wie die Nationen unbeschnitten sind.<\/p>\n<p>Wir sehen auch im Neuen Testament, wie diese \u00dcberwendung ins Neue Testament getragen wird. Wieder der Stephanus. In seiner Rede, Apostelgeschichte 7,51. Apostelgeschichte 7,51, dort hei\u00dft es \u2013 jetzt habe ich in meinen Notizen denselben Vers von oben kopiert, deswegen muss ich den nochmal kurz aufschlagen \u2013 Apostelgeschichte, Kapitel 7, 51: \u201eIhr Halstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist; wie eure V\u00e4ter, so auch ihr.\u201c<\/p>\n<p>Kurzer Seitenkommentar (das ist jetzt nicht so wichtig, aber seht ihr, wie die Sprache von Stephanus vom Wort Gottes gepr\u00e4gt ist?): \u201eIhr Halstarrigen und unbeschnittenen Herz und Ohren.\u201c Genau das hat doch gesehen, da haben wir doch zum Beispiel in 5. Mose 10,16 geschrieben: \u201eBeschneidet denn die Vorhaut eures Herzens und verh\u00e4rtet eure Nacken nicht mehr.\u201c Seht ihr, wie erf\u00fcllt Stephanus vom Wort Gottes war, dass wenn er geredet hat, sein Wort das Wort Gottes war? Seine Worte waren so vom Wort Gottes erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Er sagt: \u201eIhr Halsstarrigen\u201c \u2013 wieder die Weigerung, Bu\u00dfe zu tun, die Herzensh\u00e4rtigkeit. Halsstarrigkeit und dann: \u201eUnbeschnittenen an Herz und Ohren.\u201c Ihr Herz, ihre Ohren sind unbeschnitten. Sie h\u00f6ren nicht, sie widerstreben dem Heiligen Geist, sie weigern sich, Bu\u00dfe zu tun, sie weigern sich, Gott unterzuordnen.<\/p>\n<p>Wir sehen, in der ganzen Rede geht es darum, wie das Volk sich den Gott eingesetzten Anf\u00fchrern nicht unterordnet und letzten Endes auch Jesus nicht untergeordnet hat. Er sagt: \u201eUnbeschnitten an dein Herz und Ohren.\u201c Sie waren alle beschnitten am Fleisch, aber ihre Herzen, ihre Ohren waren unbeschnitten \u2013 waren unver\u00e4ndert, fern von Gott.<\/p>\n<p>Und wir haben in der Lesung vorhin gehabt: R\u00f6mer Kapitel 2, 28 bis 29. Auch das ist, wie gesagt, aus dem Alten Testament heraus. Es ist kein neues Konzept, diese geistliche Beschneidung. R\u00f6mer 2, 28 bis 29: \u201eDenn nicht der ist ein Jude, der es \u00e4u\u00dferlich ist, noch ist die \u00e4u\u00dferliche Beschneidung im Fleisch Beschneidung, sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist. Und Beschneidung ist die des Herzens im Geist, nicht im Buchstaben. Sein Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.\u201c<\/p>\n<p>Was macht einen wahren Juden aus laut Paulus hier? Nicht die \u00e4u\u00dferliche Beschneidung. Die kann jeder machen, die Beschneidung im Buchstaben. Jeder kann dann das Lob von Menschen sozusagen bekommen und sagen, er ist beschnitten, er geh\u00f6rt zu Gott. \u00c4u\u00dferlich. Ist das das Merkmal? Aber der ist ein wahrer Jude, der es innerlich ist, der im Herz, im Geist beschnitten ist. Es geht also um eine geistige Beschneidung, eine innerliche Ver\u00e4nderung.<\/p>\n<p>Wir sehen also: Bereits seit dem Alten Testament gibt es das Konzept der inneren geistlichen Beschneidung. Es geht um eine viel tiefer gehende Ver\u00e4nderung als das, was die \u00e4u\u00dferliche Beschneidung ausmacht. Es geht um Ver\u00e4nderung und Reinigung des Herzens. Auch hier schauen wir, wenn wir in den Kolosserbrief schauen, ein paar Verse sp\u00e4ter: Vers 13, Kapitel 2, Vers 13, dort hei\u00dft es: \u201eUnd euch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches.\u201c Wir sehen hier, wie \u201eTod in den Vergehungen\u201c parallel dazu ist, dass man unbeschnitten am Fleisch war.<\/p>\n<p>Und dann hei\u00dft es: Tot in Vergehungen, parallel zu unbeschnitten seinem Fleisch, hat er mittlebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Wir waren tot in Vergehungen, unbeschnitten am Fleisch. Und das wurde nicht gel\u00f6st, indem wir am Fleisch beschnitten worden sind, sondern mit dem Lebendigmachen in Christus und dem Vergeben unserer S\u00fcnden.<\/p>\n<p>So wie Unbeschnittenheit \u2014 also ein Bild auf geistlichen Todes und Ferne von Gott, wie wir es in der F\u00e4sser gesehen haben: War auch bereits die physische Beschneidung ein Bild auf geistliche Auferweckung und geistliche Erneuerung? Wir sehen also die erste Eigenschaft dieser Beschneidung: Sie ist nicht mit H\u00e4nden geschehen. Sie ist von geistlicher Natur. Ein Konzept that aus dem Alten Testament gab, also in dem Sinne nichts Neues is, and where es um innere Ver\u00e4nderung andering geht.<\/p>\n<p>Was genau passiert bei dieser geistlichen Beschneidung? Wir sehen die zweite Eigenschaft. Zweitens: Sondern im Ausziehen des fleichlichen Leibes. Also hier ist der Kontrast: Wir haben die Beschneidung negativ \u2014 sie geschieht nicht mit H\u00e4nden, ja, keine physische, nicht physischer Natur \u2014 positiv stattdessen: Sondern im Ausziehen des fleischlichen Leibes. Statt der physischen Beschneidung geht es also um das Ausziehen des fleischlichen Leibes.<\/p>\n<p>Und wenn wir das h\u00f6ren \u2014 im Ausziehen des fleischlichen Leibes \u2014 h\u00f6rt sich das erst einmal wieder sehr physisch an, als w\u00fcrde es sich um etwas K\u00f6rperliches, \u00c4u\u00dferliches gehen. Aber Paulus w\u00fcrde sich ja gerade direkt widersprechen, wenn er gerade sagt: &#8222;Es geschieht nicht mit H\u00e4nden, es ist nicht physischer Natur&#8220; \u2014 ach ja, stattdessen geht es aber um etwas der physischen Natur. Nein. Wenn Paulus auch, wenn er Worte verwendet wie &#8222;Ausziehen des fleischlichen Leibes&#8220;, redet er von geistlichen Realit\u00e4ten und nicht k\u00f6rperlichen, \u00e4u\u00dferlichen Prozessen. Geistliche Realit\u00e4t: Das Ausziehen des Fleisches.<\/p>\n<p>Diese Verwendung dieser Begriffe \u2014 fleischlich, Fleisch oder Leib und so weiter \u2014 dass sie nicht physisch zu verstehen sind, sondern geistlich zu verstehen sein k\u00f6nnen, sehen wir ganz oft im Neuen Testament, gerade auch im Zusammenhang von den \u00e4hnlichen Prinzipien bzw. Konzepten. Dort reden wir auch vom Leib oder vom Fleisch, obwohl nicht vom physischen Leib oder physischen Fleisch die Rede ist.<\/p>\n<p>R\u00f6mer Kapitel 6, Vers 6. Dort hei\u00dft es \u2014 R\u00f6mer Kapitel 6, Vers 6: Da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der S\u00fcnde abgetan sein soll, dass wir der S\u00fcnde nicht mehr dienen. Hier haben wir also auch den alten Menschen, der mitgekreuzigt ist, den Leib der S\u00fcnde, der abgetan sein soll, dass wir der S\u00fcnde nicht mehr dienen. Und uns bewusst: Es geht hier nicht um den physischen Leib, sondern es geht um geistliche Realit\u00e4ten: Unsere alte Natur, der alte Mensch, wie er hier genannt wird.<\/p>\n<p>Galater Kapitel 5, Vers 24. Galater Kapitel 5, Vers 24: Die aber dem Christus Jesus angeh\u00f6ren, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Auch hier haben wir das Fleisch, was nat\u00fcrlich nicht physisch zu verstehen ist. Some as our alter nature to the soundhafte, falling nature, that flesh samt the leadenschaft and begin. This alter that Sunday geliebt had, God gehassed had, that God had, sondern auf seinen eigenen Wegen ging. Wie es in R\u00f6mer 3 beschrieben wird: Die Natur, die keine Furcht Gottes hatte, die durch und durch verdorben war, diese alte Natur. Das Fleisch mit den Leidenschaften, mit den Begierden wurde gekreuzigt.<\/p>\n<p>Epheser Kapitel 4, dort haben wir es auch, aber lassen wir Epheser 4 aus. Epheser 4, 22 bis 24, falls ihr die Notiz haben wollt: Epheser 4, 22 bis 24. Aber wir sehen dasselbe auch im Kolosserbrief, Kapitel 3, 9 bis 10. Kolosserbrief, Kapitel 3, 9 bis 10: Bel\u00fcgt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den Neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn geschaffen hat, der ihn erschaffen hat. Ihr habt den alten Menschen ausgezogen.<\/p>\n<p>In dem Erfaserbrief hei\u00dft es: \u201eihn abgelegt und einen neuen Menschen angezogen\u201c. Wenn also hier vom Ausziehen des fleischlichen Leibes die Rede ist, geht es nicht um physische Ver\u00e4nderung, sondern der fleichliche Leib beschreibt unsere s\u00fcndhafte Natur \u2013 der alte Mensch, den Leib der S\u00fcnde, wie er in diesen Versen eben beschrieben wird. Es ist die Natur eines Menschen ohne Christus, der nat\u00fcrliche Zustand und die nat\u00fcrliche Natur eines Menschen, die v\u00f6llig verdorben ist und der S\u00fcnde unterworfen ist. Das ist der fleischliche Leib, von dem hier im Kolosserbrief die Rede ist.<\/p>\n<p>Und es geht um das Ausziehen des fleischlichen Leibes. Was bedeutet das, das Ausziehen? Das Wort, das hier verwendet wird f\u00fcr \u201eAusziehen\u201c, kommt nur einmal im Neuen Testament vor. Und laut dem Lexikon ist es folgenderma\u00dfen: Es hat zwei Pr\u00e4fixe, und unter der Verwendung zweier Pr\u00e4fixe ist das ein starker Ausdruck f\u00fcr \u201evollst\u00e4ndig von sich wegnehmen\u201c. Also das Ausziehen \u2013 das Wort, das hier verwendet wird, ist ein starker Ausdruck f\u00fcr vollst\u00e4ndige Wegnahme.<\/p>\n<p>Ja, es ist nicht nur&#8230; das hei\u00dft, in dieser geistlichen Beschneidung wurde dieses Fleisch, wurde unsere alte, s\u00fcndhafte Natur vollst\u00e4ndig weggenommen. Das passt zu dem, was wir gerade in R\u00f6mer 6 und Galater 5 gelesen haben: Ja, dass der alte Mensch gekreuzigt worden ist. So \u00fcberlebt die alte Natur, das Fleisch, nicht diese Ver\u00e4nderung. W\u00e4hrend die Irrlehrer in Kolosse sagen: \u201eWir brauchen die physische Beschneidung, nur das rettet uns oder nur das macht uns wahrlich geistlich\u201c, entgegnet Paulus ihnen: \u201eDu als Gl\u00e4ubiger bist bereits beschnitten.\u201c Und zwar geistlich, und damit ist deine alte, s\u00fcndhafte Natur vollst\u00e4ndig weggenommen.<\/p>\n<p>Wenn diese innere, s\u00fcndhafte Natur ausgezogen ist, weggenommen ist vollst\u00e4ndig \u2013 was m\u00f6chtest du noch mit der physischen Beschneidung? Wenn das, worauf die physische Beschneidung hingewiesen hat \u2013 die geistliche und innere Realit\u00e4t des T\u00f6tens und des&#8230; und dass der Kreuzigung deines alten Menschen, deiner alten, s\u00fcndhaften Natur in Christus geschehen ist \u2013 was m\u00f6chtest du denn noch mit der physischen Beschneidung? Was erhoffst du dir damit zu erreichen, dich physisch beschneiden zu lassen, wenn die geistliche Realit\u00e4t, worauf sie hingewiesen hat, die physische Beschneidung, in Christus bereits geschehen ist?<\/p>\n<p>Und wenn wir die Sprache der geistlichen Beschneidung des Herzens durch die Schriften durchsehen \u2013 wir haben bereits gesehen: einige Verse, Galater Kapitel 5, R\u00f6mer Kapitel 6, Erferser 4, Kolosser 3 \u2013 dann erkennen wir ganz deutlich, ganz schnell: Es geht um nichts anderes als die Neugeburt, das \u00fcbernat\u00fcrliche Werk Gottes, bei dem er den toten S\u00fcnder auferweckt und ihm neues Leben sowie eine neue Natur schenkt. Die geistliche Beschneidung ist Inhalt oder betrifft die Neugeburt. Und bei der Neugeburt, bei dieser geistlichen Beschneidung, wird dem Gl\u00e4ubigen nicht nur eine neue Natur dazugestimmt zu erhalten; die neue Natur wird nicht auch krampfhaft einfach nur dr\u00fcber gest\u00fclpt. Nein, die alte Natur wird entfernt, vollst\u00e4ndig, und ihm wird eine vollkommen neue Natur geschenkt. Das ist es, wovon wir hier reden.<\/p>\n<p>Was ist die Sprache der Neugeburt, die wir in der Schrift finden? Die wohl uns bekannteste Stelle, die wir sehen, wenn wir \u00fcber Neugeburt reden, ist Johannes Kapitel 3. Und wenn wir Johannes Kapitel 3 lesen, k\u00f6nnen wir gleich eigentlich auch zu Jesekel Kapitel 36 gehen, wo wir sehen, was geschieht. Hesekiel Kapitel sechsunddrei\u00dfig, Abwehr f\u00fcnfundzwanzig; Hesekiel sechsunddrei\u00dfig, Abwehr f\u00fcnfundzwanzig: \u201eUnd ich werde reines Wasser auf euch sprengen und ihr werdet rein sein. Von all euren Unreinheiten und von all euren G\u00f6tzen werde ich euch reinigen. Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben. Und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben, und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut.\u201c<\/p>\n<p>Ein neues Herz wird geschenkt, der Geist wird geschenkt, Wasser wird auf einen gesprengt und man wird gereinigt. Aber nicht nur das: Das alte Herz wurde auch weggenommen. Das steinerne Herz wurde weggenommen und ein fleischeres Herz wurde gegeben. Wir sehen also eine vollst\u00e4ndige Erneuerung der Natur, eine 180-Grad-Wende. Wir haben vorhin in den Versen in Mose, 3. Mose und 5. Mose, gelesen. Gott davon spricht, dass das Volk doch sich beschneiden lassen soll im Herzen, doch Bu\u00dfe tun soll, doch umkehren soll und dem Herrn gehorchen soll. Und hier sehen wir, dass Gott verhei\u00dft: \u201eIch werde euch ver\u00e4ndern. Und werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut.\u201c<\/p>\n<p>In 2. Korinther 5,17 lesen wir \u2013 2. Korinther 5,17: \u201eDaher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Sch\u00f6pfung. Das Alte ist vergangen; siehe, Neues ist geworden.\u201c Seht ihr, das Ausziehen des Fleischern des Leibes \u2013 das Alte ist vergangen. Es ist weg, es wurde entfernt. Neues ist geworden; eine neue Sch\u00f6pfung ist da.<\/p>\n<p>Titus Kapitel 3, Vers 5. Titus Kapitel 3, Vers 5: \u201eEr rettete uns nicht aus Werken, die in Gerechtigkeit vollbracht wir getan h\u00e4tten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes.\u201c Es ist die Waschung der Wiedergeburt. Wir haben bereits gesehen, in 3. Mose 12 wird deutlich: Die Beschneidung deutet auf die S\u00fcndhaftigkeit hin, deutet darauf hin, dass hier S\u00fchnung, dass hier Waschung und Reinigung und Erneuerung stattfinden muss. Und wir sehen: In der Wiedergeburt sind wir gewaschen worden und durch den Heiligen Geist erneuert worden.<\/p>\n<p>Bei dieser geistlichen Beschneidung, die nicht mit H\u00e4nden geschehen ist, wird unsere Natur vollst\u00e4ndig erneuert. Das Herz, das Gott gehasst hat, das auf seinen eigenen Wegen ging, S\u00fcnde liebte \u2013 es wurde hinweggenommen und ein neues Herz wurde uns geschenkt. Ein Herz, das Gott liebt. Ein Herz, das Gott sucht und danach strebt, Gott zu gehorchen, Gottes Willen zu tun. Diese Neugeburt, diese geistliche Beschneidung ist ein zentrales Ereignis im Zeugnis eines jeden Gl\u00e4ubigen. Es ist diese quasi unerkl\u00e4rliche 180-Grad-Wende, die in jedem Zeugnis eines Gl\u00e4ubigen vorhanden sein muss.<\/p>\n<p>Es ist oft nicht, wenn wir uns daran erinnern, ist es oft nicht dieser eine Moment oder dieser eine Tag. Manchmal ist es auch eher eine Phase, wenn wir uns versuchen, daran zu erinnern oder es festzulegen. Aber es gibt diese Zeit oder diesen Moment oder eben diese Zeit, wo ganz klar das Vorher und das Nachher voneinander trennt. Es gab das Vorher, wo das alte Herz noch geherrschte, war, da war, wo die alte Natur noch da war, wo man vielleicht religi\u00f6s war und dies gemacht hat und das gemacht hat, aber Gott gehasst hat in seinem Herzen. Entweder in Selbstgerechtigkeit und in Gesetzlosigkeit seinen eigenen Wegen gegangen ist, S\u00fcnde geliebt hat.<\/p>\n<p>Aber es gab dann dieses \u00fcbernat\u00fcrliche Ereignis, diese unerkl\u00e4rliche Wendung: Das, was du vielleicht zum Beispiel von klein auf geh\u00f6rt hast, hat pl\u00f6tzlich angefangen, \u201eKlick\u201c zu machen. Pl\u00f6tzlich hast du angefangen, das Wort Gottes zu lieben, Gott zu lieben und hattest diesen Sehnsucht nach Gott und danach, nach seinem Willen zu leben. Das ist die Neugeburt, das ist die geistliche Beschneidung, wo der fleischliche Leib ausgezogen worden ist, wo du ver\u00e4ndert worden bist und zu einer neuen Sch\u00f6pfung gemacht worden bist. Wo du gereinigt worden bist und erneuert worden bist.<\/p>\n<p>Das Herz wurde beschnitten, das alte Herz wurde abgeschnitten und entfernt, und ein neues Herz wurde geschenkt. Das ist die geistliche Beschneidung, von der hier die Rede ist. Sie ist nicht mit H\u00e4nden geschehen. Du erwiders an dieser Stelle vielleicht: \u201eAber wenn die alte Natur vollst\u00e4ndig entfernt wurde \u2013 ist ja vollst\u00e4ndig entfernt worden ist \u2013 warum s\u00fcndige ich noch? Warum s\u00fcndige ich noch, wenn die alte Natur doch vollst\u00e4ndig entfernt ist?\u201c Und das ist eine legitime Frage.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen verstehen \u2013 und wir werden es auch im Laufe der weiteren Verse, es wird uns deutlicher werden, wenn wir auch vom Tod und der Auferstehung und der und der geistlichen Taufe reden: Wir m\u00fcssen verstehen, dass unsere Natur vollst\u00e4ndig erneuert wurde. Es gibt keine zwei Naturen. Eine neue Natur. Und ein neues Herz mit einem neuen Willen und neuen Bestreben geschenkt wurde, wir von der Strafe und auch der Macht der S\u00fcnde befreit worden sind.<\/p>\n<p>Sind wir noch in der Gegenwart der S\u00fcnde? Wir sind noch nicht von der Gegenwart der S\u00fcnde befreit worden. Die alte Herrschaftsstruktur wurde gebrochen. Wir werden es in R\u00f6mer 6 sehen, auch in der kommenden Woche. Wir m\u00fcssen und wollen diesem alten Meister der S\u00fcnde nicht mehr gehorchen, aber die Aktivit\u00e4t der S\u00fcnde ist leider noch da. Die Natur ist weg. Unsere versklavte Natur ist weg. Aber unser \u2013 die Aktivit\u00e4t der S\u00fcnde ist noch da. Wir befinden uns immer noch in unserem gefallenen Leib.<\/p>\n<p>Und wir m\u00fcssen verstehen: Bei der Erneuerung deiner Natur geht es nicht darum, dass du nicht mehr s\u00fcndigen wirst, sondern dass dein innerer Mensch vollkommen erneuert ist, frei von der Macht der S\u00fcnde. Befreit worden ist, sodass du als Gl\u00e4ubiger \u2013 du kannst zwar noch s\u00fcndigen, aber du musst nicht mehr s\u00fcndigen wie fr\u00fcher. Und du willst nicht mehr s\u00fcndigen wie fr\u00fcher. Das ist deine neue Natur.<\/p>\n<p>Und wir werden sehen, wir werden weiter sehen, wie es danach darum geht; der Befehl ist: Lebe entsprechend deiner Natur. Lebe entsprechend dieser neuen Natur, die nach Gott geschaffen ist. Aber dazu werden wir noch kommen. Wir haben es vorher in Kolosser 3 schon gesehen: Bel\u00fcgt einander nicht! Wieso? Weil ihr den alten Menschen ausgezogen habt und einen neuen Menschen angezogen habt. Leb also entsprechend deiner neuen Natur. Darum geht es dann in der Praxis. Aber in der inneren Natur sind wir bereits eine neue Sch\u00f6pfung. Und das Alte ist wahrlich vergangen und entfernt worden.<\/p>\n<p>Die dritte Eigenschaft dieser Beschneidung: Sie ist nicht mit H\u00e4nden geschehen, sie ist geistlicher Natur. Zweitens: Es geht um die vollst\u00e4ndige Erneuerung des Herzens, das Vergehen der alten, s\u00fcndhaften Natur und der Schaffung und Schenkung der neuen Natur. Und drittens: Die Beschneidung ist eine in der Beschneidung des Christus. Die geistliche Beschneidung hat einen Urheber. Es ist Christi Beschneidung. Und er ist es, der diese Beschneidung vollzogen hat. Es ist keine Beschneidung, die ein Mensch vollziehen kann. Daher kann es sich nicht um die physische Beschneidung handeln. Ein weiterer Grund. Sondern Christus ist es, der diese Beschneidung vollzieht, und zwar am Herzen.<\/p>\n<p>Wir haben in den Versen vorher gesehen, dass Gott es ist, der die Neugeburt bewirkt, ja nicht durch unsere eigenen Werke, die wir in Gerechtigkeit verbracht h\u00e4tten, hat Titus gesagt, sondern von Gott durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, durch die Waschung der Wiedergeburt. Und hier sehen wir in der Beschneidung des Christus. So ist die Beschneidung des Christus. Es ist seine Beschneidung. Er vollzieht sie im inneren Menschen.<\/p>\n<p>Und wiederum: Wer ist dieser Christus, der diese Beschneidung vollzieht? Wenn wir wieder den Zusammenhang nehmen, den unmittelbaren Zusammenhang: Es ist der Christus, in dem die F\u00fclle der Gottheit leibhaftig wohnt. Es ist der Christus, in dem wir zur F\u00fclle gebracht sind. Es ist der Christus, der das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht ist. Wenn dieser genugsame Christus, wenn dieser erhabene Christus dich an deinem Herzen beschnitten hat, wenn du seine Beschneidung empfangen hast \u2013 was m\u00f6chtest du noch mit der alten physischen Beschneidung?<\/p>\n<p>Die geistliche Beschneidung, die so viel tiefer geht als das \u00c4u\u00dfere: Sie wurde von dem Herrn der Herren vollzogen und sie erneuert deine Natur vollst\u00e4ndig. Die Beschneidung des Alten Mundes war lediglich ein Bild f\u00fcr diese geistliche Realit\u00e4t. Nun aber hat der bessere Mose im besseren Bund die bessere Beschneidung vollbracht an Gl\u00e4ubigen.<\/p>\n<p>Die Realit\u00e4t ist da und seine Beschneidung, die geistliche Beschneidung, ist absolut genug. Lasst uns zum Schluss kommen. Wir haben heute gesehen, dass Paulus seine Argumentation fortsetzt, wieso wir leere Philosophien ablehnen. Alles, was uns von Christus entfernt \u2013 wieso lehnen wir sie ab? Wegen Christus. Wegen seiner Person, die F\u00fclle seiner Person, die Genugsamkeit seiner Person. Und wir haben heute begonnen zu sehen, auch, wir lehnen all das ab wegen des genugsamen Werkes Jesu Christi. Das, was er vollbracht hat, das Heilswerk, das er vollzogen hat. Es ist genug. Es ist ausreichend.<\/p>\n<p>Daher, h\u00fctet euch vor diesen leeren Philosophien. Paulus sagt, h\u00fctet euch vor denen, die euch wieder in die Beschneidung, in die physische, \u00e4u\u00dferliche Beschneidung ziehen wollen. That was Christmas mit euch verbracht hat, is so viel gr\u00f6\u00dfer, so viel mehr und ging so viel tiefer als das, was diese Irrlehrer von euch wollen andern. Seine Beschreibung ist eine, die nicht mit H\u00e4nden geschehen ist. Sie ist geistlicher Natur. Sie ist, und es ist etwas, das aus dem Alten Testament bereits immer wieder angedeutet worden ist. Es geht um etwas Geistliches. Es geht um die innere Ver\u00e4nderung des Menschen.<\/p>\n<p>Er hat euer Fleisch, den fleischlichen Leib, ausgezogen, vollst\u00e4ndig entfernt. Er hat diese alte, s\u00fcndhafte, der S\u00fcnde versklavten Natur entfernt. Sie ist gekreuzigt worden mit ihm. Und er hat euch ein neues Herz geschenkt \u2013 ein Herz, das Gott liebt, das nach Gott strebt, das Gott gehorchen kann und will. Es ist die Beschneidung, die dieser Christus vollbracht hat, der so erhaben und so eine F\u00fclle hat.<\/p>\n<p>Paulus warnt die Geschwister. Ja, \u00e4hnlich wie ich am Anfang erz\u00e4hlt habe: mein Kollege. Wie wahnsinnig w\u00e4re es, wenn er jetzt noch das Ultraschirl-Bild teilen w\u00fcrde, diese unklare Form des Kindes, und das Abbild des Kindes teilen w\u00fcrde, wenn das reale Kind doch jetzt bereits zur Welt gekommen ist? Wie wahnsinnig w\u00e4re es, sich dann mit dem Abbild und dem Schatten abzugeben und noch daran festzuhalten, wenn die Realit\u00e4t doch bereits da ist, wenn Christus den Gl\u00e4ubigen geistlich beschnitten hat? Und diese geistliche Beschneidung, sie ist genugsam. Du brauchst nicht die \u00e4u\u00dferliche Beschneidung noch dazu. Du brauchst nicht das zeremonielle Gesetz und die Sabbatte und all das noch dazu, denn Christus hat dich in deiner Natur erneuert.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir daraus lernen, liebe Geschwister? Erstens: Erfreue dich an der Beschneidung deines Herzens durch Jesus Christus. Liebe Geschwister, wir haben vielleicht nicht die gr\u00f6\u00dfte Gefahr in unserem Zusammenhang oder in unserem Kontext, dass Leute uns damit verf\u00fchren, uns physisch beschneiden zu lassen. Aber nee, seht, wir haben uns die letzten Wochen oft damit besch\u00e4ftigt. Seht die physische Beschneidung oder als Repr\u00e4sentation vor all alle Philosophien, all Lehrenbetrug der Gesetzlichkeit, die uns unter die Elemente dieser Welt versklaven m\u00f6chten und sagen: &#8222;Das, was Christus mit uns gemacht hat&#8230; du brauchst noch dies, du brauchst noch das. Du brauchst noch Heilige,&#8220; wie es die katholische Kirche sagt, &#8222;oder den Papst und diese Sakramente, du musst die Checkliste noch erf\u00fcllen. Du brauchst noch weltliche Weisheit, Philosophien und Psychologien, um wirklich geistlich zu sein.&#8220;<\/p>\n<p>Gerade wenn du \u2013 wir haben es vergangene Woche auch gesehen \u2013 gerade wenn du frustriert bist und dir Ver\u00e4nderung w\u00fcnschst, mit deiner S\u00fcnde k\u00e4mpfst und denkst: &#8222;Ich brauche einen Trick, ich brauche diese magische Formel, um mich ver\u00e4ndern zu lassen&#8220;, dann erscheint die Philosophie, dann erscheint Gesetzlichkeit, dann erscheint der leere Betrug so verlockend. Aber ist dir bewusst, dass Christus dich geistlich beschnitten hat, dass er deine Natur vollst\u00e4ndig ver\u00e4ndert hat, dass die alte Natur gekreuzigt ist? Und du ein neues Leben geschenkt bekommen hast, ein neues Herz mit neuem Willen und neuem Und einer Freiheit in Christus, dass du nun endlich ihm auch gehorchen kannst, nicht mehr der S\u00fcnde dienen musst.<\/p>\n<p>Die S\u00fcnde in deinem Leben, die in dir wohnende S\u00fcnde, wie sie Paulus in R\u00f6mer 7 nennt, sie schreit noch, sie ruft noch nach dir. Aber Paulus sagt: Halte dich der S\u00fcnde f\u00fcr tot, denn in der Natur bist du ihr bereits gestorben. In deiner Stellung bist du bereits dieser S\u00fcnde gestorben mit Christus. Wenn du dich also frustriert wirst, wenn die Verf\u00fchrung kommt, probier das \u2013 sei es Beschneidung, sei es irgendeine Gesetzlichkeit, sei es weltliche Weisheit oder Philosophie: Entgegne ihr damit, dass du in Christus bereits beschnitten worden bist.<\/p>\n<p>In ihm ist ja alles \u2013 und ich wiederhole mich, ich wei\u00df, aber genau darum geht es ja in diesem Text. Alles f\u00fcr Leben und Gott Seligkeit wurde dir bereits in Christus geschenkt. Auch ein neues Herz, das ihm gehorchen kann. Suche nicht woanders. Erfreue dich an dieser Beschneidung deines Herzens durch Jesus Christus. Er hat es vollbracht, du hast dazu nichts beigetragen. Es war ein souver\u00e4nes und \u00fcbernat\u00fcrliches Wunder Gottes, dich zu erneuern, dich zu einer neuen Sch\u00f6pfung zu machen. Oh, liebe Geschwister, wie sehr d\u00fcrfen wir uns daran freuen! Wie sehr d\u00fcrfen wir uns daran festhalten \u2013 wir brauchen nicht mehr.<\/p>\n<p>Du brauchst keine. In diesem Zusammenhang bei der geistlichen Beschneidung ist oft von einer geistlichen Herztransplantation die Rede. Dein geistliches Herz wurde transplantiert. Du hast ein neues geistliches Herz bekommen von Christus. Er hat die OP durchgef\u00fchrt. Es ist die Beschneidung des Christus. Lass dich nicht verf\u00fchren von menschlichen Ritualen, Gesetzlichkeiten, zeremoniellen Gesetzen oder irgendeinem anderen, anderer weltlichen Menschenweisheit, die dich verf\u00fchren m\u00f6chte. In Christus hast du alles, was du brauchst, auch die neue Natur, die dich bef\u00e4higt, ihm zu gehorchen.<\/p>\n<p>Also erstens: Erfreue dich an der Beschneidung deines Herzens. Zweitens: Wandle entsprechend deiner neuen beschnittenen Natur. Wir werden uns damit weiter n\u00e4her besch\u00e4ftigen, vor allem auch in Kapitel 3 und fortlaufend. Aber das ist doch der Befehl des Neuen Testaments. Was haben wir vor einigen Wochen gesehen? Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn empfangen habt, so wandelt wir in ihm.<\/p>\n<p>Wie haben wir Christus Jesus empfangen? Wir haben ihn als den empfangen, der uns geistlich beschnitten hat, mit dem wir gekreuzigt worden sind der S\u00fcnde, der uns ein neues Leben geschenkt hat, der diese alte, s\u00fcndhafte Natur entfernt hat. So haben wir Christus empfangen. Wie du nun also Christus empfangen hast, so wandle in ihm. Halte dich der S\u00fcnde f\u00fcr tot. Du musst ihr nicht mehr gehorchen. Sie hat keine Macht mehr \u00fcber dich.<\/p>\n<p>Was im Umkehrschluss bedeutet, lieber Bruder, liebe Schwester: Du hast keine Ausrede. Du kannst nicht sagen: \u201eOh, die S\u00fcnde ist&#8230; sie ist zu m\u00e4chtig, oh, die Versuchung, sie ist zu stark, ich kann ihr nicht widerstehen.\u201c Doch, du kannst! Du kannst, denn Christus hat dich geistlich beschnitten. Er hat dieses Fleisch, diese alte Natur vollst\u00e4ndig entfernt. Du kannst widerstehen. Du kannst gehorchen. Du hast keine Ausrede. So lebe! Lebe entsprechend deiner Natur. Lebe entsprechend dessen, dass Christus dich beschnitten hat am Herzen. Denn du kannst.<\/p>\n<p>Drittens an den Ungl\u00e4ubigen: Flehe den Herrn Jesus an, dein Herz zu beschneiden. Die Beschneidung des Herzens, die kannst du nicht vollbringen. Keine Werke dieser Welt, keine Religion in dieser Welt, keine Selbstgerechtigkeit wird dein Herz beschneiden. Du musst den Herrn, den Gott, der allein dieses \u00fcbernat\u00fcrliche Wunder wirken kann, anflehen: \u201eBeschneide mein Herz, Herr.\u201c Es ist eine \u00fcbernat\u00fcrliche Operation, die du nicht vollbringen kannst. Dein Herz, es ist verdorben.<\/p>\n<p>R\u00f6mer 3 sagt: \u201eDa ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. Da ist keiner, der Gott sucht. Da ist keine Furcht Gottes in ihren Augen.\u201c Mit so einem Herz wirst du vor diesem heiligen Gott nicht bestehen. Und du kannst nichts aus dir selbst heraus tun, dieses Herz zu ver\u00e4ndern. Alles, was du tun kannst, ist lediglich oberfl\u00e4chlich.<\/p>\n<p>Du kannst dich abstauben, du kannst dich. Du kannst dich \u00e4u\u00dferlich waschen, das bringt alles nichts. Du brauchst eine geistliche Herztransplantation. Und diese kann nur Gott bewirken: der Gott, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern an Stelle von S\u00fcndern ans Kreuz genagelt hat, ihn auferweckt hat. Dieser Gott kann dein Herz ver\u00e4ndern und erneuern. So flehe ihn an.<\/p>\n<p>Flehe den Christus an, der dessen Beschneidung diese geistliche Beschneidung ist. Flehe ihn an, dass er dein Herz beschneidet, dass du von Neuem geboren werden wirst. Denn du musst von Neuem geboren werden. Wer nicht von Neuem geboren ist, wird das Reich Gottes nicht sehen. So flehe diesen Gott an, dir die Neugeburt zu schenken.<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, unser Herr Jesus Christus: \u00dcber dich zu reden \u2013 die F\u00fclle deiner Person, die Genugsamkeit deines Werkes \u2013 es ist so eine Freude zu sehen, dass wir nichts anderes brauchen. Und auch in Wahrheit einfach nichts anderes haben als dich, Jesus Christus. Du bist der Hirte unserer Seelen. Du bist sozusagen der Chirurg, der unser Herz erneuert hat, das alte Herz entfernt hat und ein neues Herz uns geschenkt hat.<\/p>\n<p>Vater, Herr Jesus, wir m\u00f6chten dir danken f\u00fcr die physische Beschneidung, die bereits von Anfang an auf diese geistliche Realit\u00e4t hingewiesen hat: die Notwendigkeit einer Reinigung, die Notwendigkeit des Entfernens unserer s\u00fcndhaften Natur, die Notwendigkeit f\u00fcr Erneuerung. Wir danken dir, dass es nicht bei diesem physischen Symbol, bei diesem Schatten geblieben ist, sondern dass du uns die Realit\u00e4t in Christus Jesus geschenkt hast.<\/p>\n<p>Herr Jesus, du hast uns beschnitten mit einer Beschneidung, die nicht mit H\u00e4nden geschehen ist. Sondern geistlich hast du uns eine neue Natur geschenkt und unsere alte Natur vollst\u00e4ndig entfernt. Vater, wir f\u00fchlen uns vielleicht \u2013 das ist nicht etwas, was wir f\u00fchlen oder ertasten k\u00f6nnen, sondern es ist eine geistliche Realit\u00e4t. Und wir k\u00f6nnen die Auswirkungen dieser Ver\u00e4nderung in unserem Leben beobachten. Und wir danken dir daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Wir danken dir, Herr Jesus, dass du uns aus der Macht der S\u00fcnde befreit hast, sodass wir dir nun dir gehorchen k\u00f6nnen und dir gehorchen wollen. Du bist unser neuer Herr und Meister. Und wie lieblich ist es, dir zu folgen, dir zu gehorchen und nach deinem Willen zu leben. Ich danke dir, Herr Jesus, f\u00fcr die geistliche Beschneidung. Ich danke dir daf\u00fcr, dass sie genugsam ist; dass sie uns so vollst\u00e4ndig erneuert hat, dass wir nichts anderes brauchen, um uns zu erneuern, sondern dass uns alle geschenkt ist, diese neue Natur geschenkt ist.<\/p>\n<p>Jesus, ich bitte dich: So wie wir dich empfangen haben, so wie wir diese geistliche Beschneidung empfangen haben, ich bitte dich, lass uns dementsprechend wandeln, der S\u00fcnde uns f\u00fcr tothaltend, Gott aber lebend in dir. Dass wir nun unsere Glieder dir zur Verf\u00fcgung, der Heiligkeit und Gerechtigkeit zur Verf\u00fcgung stellen und nicht mehr der S\u00fcnde und unserem Begierden. Lass uns Kraft und Nahrung sch\u00f6pfen aus der geistlichen Beschneidung, dass aus unserer neuen Natur, aus der Wahrheit und der geistlichen Realit\u00e4t, dass du uns geistlich bestritten hast. Lass unseren Wandel aus dieser geistlichen Realit\u00e4t herausflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Ich bitte dich darum und ich flehe dich an f\u00fcr diejenigen, die noch unbeschnitten sind an ihren Herzen. Erbarme dich ihrer, Herr Jesus. Erbarme dich diesen S\u00fcndern \u2013 S\u00fcnder wie auch wir es waren. Erbarme dich ihrer und beschneide ihre Herzen. Schenke ihnen die neue Geburt. Rei\u00df heraus ihr altes Fleisch, ihre Liebe zur S\u00fcnde, ihre Liebe zu sich selbst, ihren Stolz, ihren Stolz, ihre Selbstgerechtigkeit und die Herzenshertigkeit, die sich weigert, sich zu dem\u00fctigen. Rei\u00df alles heraus und schenke ihnen ein neues Herz: ein Herz, das sich dir dem\u00fctigt, das deine Herrschaft \u00fcber ihr Leben annimmt und dich liebt. Darum bitte ich dich, Herr Jesus. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name unseres Herrn, m\u00f6ge der Name Jesu Christi verherrlicht werden. Schlagen wir auf: der Brief des Apostel Paulus an die Kolosser, Kapitel 2, und lasst uns lesen die Verse 6 bis 15. Kolosserbrief, Kapitel zwei, die Verse sechs bis f\u00fcnfzehn: \u201eWie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen hat, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"wpfc_preacher":[7],"wpfc_sermon_series":[28],"wpfc_sermon_topics":[],"wpfc_bible_book":[29],"wpfc_service_type":[],"class_list":["wpfc_preacher-john-wesley-benjamin","wpfc_sermon_series-kolosserbrief","wpfc_bible_book-kolosser","wpfc-sermon-single","post-2436","wpfc_sermon","type-wpfc_sermon","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 1 | Soli Deo Gloria<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Kolosser 2,11-15 (Teil 1): Wie das Werk Christi \u2013 Beschneidung, Taufe, Auferstehung und Sieg am Kreuz \u2013 vollkommen gen\u00fcgt und uns in Ihm zur F\u00fclle gebracht hat.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 1 | Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Kolosser 2,11-15 (Teil 1): Wie das Werk Christi \u2013 Beschneidung, Taufe, Auferstehung und Sieg am Kreuz \u2013 vollkommen gen\u00fcgt und uns in Ihm zur F\u00fclle gebracht hat.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-05-11T20:54:46+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\\\/\",\"name\":\"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 1 | Soli Deo Gloria\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-05-10T20:28:09+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-11T20:54:46+00:00\",\"description\":\"Kolosser 2,11-15 (Teil 1): Wie das Werk Christi \u2013 Beschneidung, Taufe, Auferstehung und Sieg am Kreuz \u2013 vollkommen gen\u00fcgt und uns in Ihm zur F\u00fclle gebracht hat.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Predigten\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 1\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\",\"name\":\"Soli Deo Gloria\",\"description\":\"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 1 | Soli Deo Gloria","description":"Kolosser 2,11-15 (Teil 1): Wie das Werk Christi \u2013 Beschneidung, Taufe, Auferstehung und Sieg am Kreuz \u2013 vollkommen gen\u00fcgt und uns in Ihm zur F\u00fclle gebracht hat.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 1 | Soli Deo Gloria","og_description":"Kolosser 2,11-15 (Teil 1): Wie das Werk Christi \u2013 Beschneidung, Taufe, Auferstehung und Sieg am Kreuz \u2013 vollkommen gen\u00fcgt und uns in Ihm zur F\u00fclle gebracht hat.","og_url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/","og_site_name":"Soli Deo Gloria","article_modified_time":"2026-05-11T20:54:46+00:00","twitter_card":"summary_large_image","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/","name":"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 1 | Soli Deo Gloria","isPartOf":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website"},"datePublished":"2026-05-10T20:28:09+00:00","dateModified":"2026-05-11T20:54:46+00:00","description":"Kolosser 2,11-15 (Teil 1): Wie das Werk Christi \u2013 Beschneidung, Taufe, Auferstehung und Sieg am Kreuz \u2013 vollkommen gen\u00fcgt und uns in Ihm zur F\u00fclle gebracht hat.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-1\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Predigten","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 1"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/","name":"Soli Deo Gloria","description":"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"}]}},"sermon_audio":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sermons\/2026\/05\/SID4614510-SDG_2026-05-10_TASC_COL_2_11-15_Die_Genugsamkeit_des_Werkes_Christi_Teil_1.mp3","sermon_audio_duration":"01:18:17","_views":"2","bible_passage":"Kolosser 2:11-15","sermon_video_embed":"","sermon_video_url":"","sermon_bulletin":"","_featured_url":false,"sermon_date":1778452089,"_sermon_date_auto":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon"}],"about":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/wpfc_sermon"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2436\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2443,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2436\/revisions\/2443"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"wpfc_preacher","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_preacher?post=2436"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_series","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_series?post=2436"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_topics","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_topics?post=2436"},{"taxonomy":"wpfc_bible_book","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_bible_book?post=2436"},{"taxonomy":"wpfc_service_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_service_type?post=2436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}