{"id":2446,"date":"2026-05-22T16:39:47","date_gmt":"2026-05-22T14:39:47","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2446"},"modified":"2026-05-22T16:48:54","modified_gmt":"2026-05-22T14:48:54","slug":"die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-2","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-2\/","title":{"rendered":"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name unseres Herrn verherrlicht werden. Schlagen wir auf Kolosser Kapitel 2 und lasst uns lesen die Verse 6 bis 15. Kolosserbrief Kapitel 2, die Verse 6 bis 15.<\/p>\n<p>Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihn. Gewurzelt und aufverbaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr \u00fcberreich seid in Danksagung. Seht zu, dass niemand euch einf\u00e4ngt durch die Philosophie und leeren Betrug nach der \u00dcberlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht christusgem\u00e4\u00df. Denn in ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig. Und ihr seid in ihm zur F\u00fclle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht. In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit H\u00e4nden geschehen ist, sondern im Ausziehen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung des Christus. Mit ihm begraben in der Taufe. In ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Und euch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem Unbestittensein eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Er hat den Schuldschein gegen uns gel\u00f6scht, den in Satzung Bestehenden, der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte. Er hat die Gewalten und die M\u00e4chte v\u00f6llig entwaffnet und sie \u00f6ffentlich zur Schau gestellt. In ihm hat er den Triumph \u00fcber sie gehalten.<\/p>\n<p>Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, ich sage dir Dank f\u00fcr deinen Sohn, f\u00fcr Jesus Christus, den du auf dieser Erde gesandt hast, der f\u00fcr uns und um uns zu retten Mensch geworden ist, Sklavengestalt angenommen hat, auf dieser Erde gelebt hat, gewandelt ist, ohne Fehl und ohne Makel, vollkommen Gerechtigkeit gerecht gelebt hat und alle Forderungen deines Gesetzes an unserer Stelle erf\u00fcllt haben. Wir danken dir, dass er trotzdem an dieses Kreuz ging, in Gehorsam dir gegen\u00fcber, und unsere Schuld, unsere S\u00fcnde und damit auch die Strafe und den deinen Zorn f\u00fcr diese Schuld auf sich genommen hat. Wir haben gesungen: \u201eDer Vorhang ist zerrissen.\u201c Dieser Vorhang ist zerrissen, weil du deinen Sohn zerbrochen hast. Es gefiel dir, ihn zu zerbrechen. Und durch seinen Tod, durch die S\u00fchnung, die sein Tod vollbracht hat, haben wir nun Zugang zu dir. Das Gewissen ist befreit. Und mit Freim\u00fctigkeit d\u00fcrfen wir eintreten und kommen vor deinem Thron.<\/p>\n<p>Das Wunder von Golgatha, es ist unbeschreiblich. Es ist unendlich reichlich. Und es bietet so viel Nahrung f\u00fcr unsere Seele. Das, was da am Kreuz geschehen ist \u2013 wir werden die Ewigkeit damit verbringen, uns damit zu besch\u00e4ftigen. Und ich danke dir f\u00fcr das Wunder, Vater, das du dort vollbracht hast. Wir bitten dich, dass wir doch heute auch mehr davon lernen m\u00f6gen und mehr dar\u00fcber staunen m\u00f6gen, was dort geschehen ist und was du in Christus Jesus vollbracht hast, was du mit uns gemacht hast in Christus.<\/p>\n<p>Ich bitte dich darum, dass du uns doch diese Zeit der Verk\u00fcndigung deines Wortes, dass du sie segnen m\u00f6gest. Dass du deine Worte klar und deutlich durch die Ohren und in die Herzen der Zuh\u00f6rer senken m\u00f6gest, sodass dein m\u00e4chtiges Wort wirken m\u00f6ge. Unsere Gesinnung m\u00f6ge erneuert werden durch dein Wort, auf dich und auf deinen Sohn ausgerichtet werden, sodass wir in Christus Jesus wandeln m\u00f6gen, so wie wir ihn empfangen haben. Segne diese Stunde, Vater, und verherrliche dich, und m\u00f6ge diese Zeit zur Erbauung deiner Gemeinde dienen. Im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<p>Seit einigen Wochen besch\u00e4ftigen wir uns mit diesem Abschnitt aus dem Kolosserbrief Kapitel 2. Ja, das her. Teil wirklich dieses, des Herzens dieses Abschnittes und dieses Briefes, und die Warnung des Paulus ist sehr deutlich. Auf der einen Seite spricht er davon und befiehlt er uns, in Christus so zu wandeln, wie wir ihn empfangen haben. Auf der anderen Seite warnt er uns: H\u00fctet euch vor Lehrer Philosophie und eitler und leerer Menschenweisheit.<\/p>\n<p>Er gibt uns diese Befehle nicht einfach so, sondern er begr\u00fcndet seine Befehle auch in diesem Abschnitt. Und die Begr\u00fcndung seiner Befehle \u2013 damit haben wir uns die vergangenen Wochen besch\u00e4ftigt \u2013 ist in einem Wort zusammengefasst: Christus.<\/p>\n<p>Wegen Christus lehnen wir leere Philosophie ab, jede Form von einer Weltanschauung oder einem Denksystem oder einer Religion, die uns weg von Christus bringt und einfangen will in Gesetzlichkeit, in Gesetzlosigkeit, in reine \u00e4u\u00dfere Religion, statt uns bei Christus zu halten.<\/p>\n<p>Die Genugsamkeit von Jesus Christus \u2013 dass er genug ist, dass er ausreichend ist, sowohl in seiner Person als auch in seinem Werk, das er vollbracht hat \u2013 ist die Begr\u00fcndung des Paulus, wieso wir diese Dinge ablehnen. Wenn man Christus sieht und seine Genugsamkeit und die Genugsamkeit seiner Person, wird unmissverst\u00e4ndlich deutlich, es ist offensichtlich, dass all diese menschlichen Rituale und zeremoniellen Gesetze und heidnischen Philosophien zu verwerfen sind.<\/p>\n<p>Wer die Genugsamkeit von Christus sieht, der sieht, dass all das, was hier in Kolosse von den Irrlehrern verbreitet wird oder was heutzutage durch Religionen und Sekten und Philosophien verbreitet wird, was der Genugsamkeit des Christus widerspricht, dass all das wirkungslos ist, nutzlos ist im Vergleich zu der Genugsamkeit von Jesus Christus.<\/p>\n<p>Ein Gedanke, der mir dabei gekommen ist \u2013 auch diese Woche ist es mir in der U-Bahn nochmal aufgefallen \u2013, dass man immer wieder die dass es Anweisungen gibt daf\u00fcr, wie man in einem Notfall handeln soll. Unter anderem wird beschrieben, wie man, wenn man sieht, dass jemand einen Herzstillstand hat, die Herzdruckmassage ausf\u00fchren soll. Jeder von euch, der einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht hat oder auch wird, das erlebt haben und gelernt haben, wie man das machen soll.<\/p>\n<p>Ich kann mich erinnern, im Flughafen von Los Angeles muss es sein, gibt es so einen Simulator, wie man eine Herzdruckmassage ausf\u00fchren soll. Man kann dort eine \u2013 da gibt es so eine Fl\u00e4che, wo man die Herzdruckmassage ausf\u00fchren kann \u2013, die einem dann sagt, ob das richtig ist, ob das oft genug ist oder tief genug ist und stark genug ist und all diese Dinge. Und wenn ihr das schon mal in einem Erste-Hilfe-Kurs oder so gemacht habt oder an so einer Puppe ge\u00fcbt habt, dann habt ihr bestimmt gemerkt, dass man da ordentlich Kraft aufwenden muss; dass es nicht nur ein leichtes Dr\u00fccken ist, sondern es ist wirklich ein starkes Pressen in den Brustkorb, um diese Herzdruckmassage richtig auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich setzt man sie ein, wenn ein Herzstillstand vorliegt, damit immer noch die Herzfunktion quasi wiederhergestellt werden kann, das Blut gepumpt werden kann. Das ersetzt ja quasi oder soll die \u00fcber Zeit \u00fcberbr\u00fccken, wo das Herz selbst nicht pumpt. Und es ist absolut sinnvoll und es ist kritisch, dass man bei Herzschillstand diese Herzdruckmassage ausf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Aber stell dir vor, man w\u00fcrde die Herzdruckmassage nicht bei einem Herzschillstand ausf\u00fchren, sondern bei einem ganz normal gesunden Menschen, wo das Herz normal und gesund schl\u00e4gt. Das w\u00fcrde gar keinen Sinn machen, bei dieser Person die Herzogmassage auszuf\u00fchren. Oder stell dir vor, jemand wurde bereits erfolgreich reanimiert. Er wurde bereits, sagen wir \u2013 ob durch Defibrillator oder Herzdruckmassage \u2013 sein Herz wieder zum Schlagen gebracht.<\/p>\n<p>Und nachdem die Person wiederhergestellt ist, w\u00fcrde man wieder anfangen, die Herzdruckmassage auszuf\u00fchren. Das w\u00fcrde gar keinen Sinn machen. Nicht nur w\u00e4re das unn\u00f6tig \u2013 wie ich gesagt habe, das ist schon ein starkes Pressen, wenn man diese Herzdruckmassage ausf\u00fchrt \u2013, nicht nur, dass es unn\u00f6tig ist, es kann sogar Schaden anrichten. Rippen k\u00f6nnen geprellt werden oder sogar gebrochen werden. Es ist nicht gut f\u00fcr das ein normal schlagende Herz, wenn von au\u00dfen pl\u00f6tzlich nochmal so ein Druck aufkommt. Nicht nur ist so etwas also unn\u00f6tig bei einer gesunden, lebendigen Person, es kann sogar gro\u00dfen Schaden anrichten.<\/p>\n<p>Denn die Herz-Huck-Massage ist nicht f\u00fcr den Lebenden gedacht, sondern f\u00fcr den, der gerade kein Leben hat, dessen Herz gerade nicht schl\u00e4gt. Und in \u00e4hnlichem Gedanken befinden wir uns hier im Kolossabrief in diesem Abschnitt auch, wo es darum geht \u2013 vor allem in den Versen, die wir uns heute anschauen \u2013, dass wir tot waren, dass wir gestorben sind, begraben worden sind, aber wieder in Christus zum Leben auferweckt worden sind. Und weil wir mit Christus neues Leben geschenkt bekommen haben, bereits reanimiert worden sind \u2013 in gewissem Sinne, k\u00f6nnte man sagen \u2013, brauchen wir keine zus\u00e4tzliche geistliche Wiederbelebung.<\/p>\n<p>Christus hat uns so ausreichend zu neuem Leben berufen und uns neues Leben geschenkt, dass keine menschliche Religion, Philosophie, \u00e4u\u00dfere Rituale oder Gesetzlichkeit notwendig sind. Nicht nur sind sie unn\u00f6tig, nicht nur sind Gesetzlichkeit und menschliche Philosophie unn\u00f6tig; sie w\u00fcrden sogar gro\u00dfen Schaden anrichten. Denn in Christus sind wir bereits lebendig. Wir wurden wiederhergestellt. Unser neues geistliches Herz schl\u00e4gt bereits gesund und munter. Und alles andere, was wir versuchen, von drau\u00dfen dem hinzuf\u00fcgen zu wollen \u2013 wie eine geistliche Herzdruckmassage, diese Gesetzlichkeit, dieses Ritual \u2013, es lenkt den Blick von Christus weg und von dem, was er bereits vollbracht hat, und kann gro\u00dfen Schaden anrichten.<\/p>\n<p>Was Paulus hier in diesem Abschnitt tut, er zeigt uns, dass Christi Wiederbelebung, das, was Christus mit uns gemacht hat, ausreichend ist, ein vollendetes Werk ist. Und genau damit besch\u00e4ftigen wir uns in diesem Abschnitt. Denn die Irrlehre, wie wir es immer wieder die vergangenen Wochen gesehen haben, greift genau diese Genugsamkeit von Jesus an: &#8222;Jesus ist nicht genug. Wir brauchen Philosophie, wir m\u00fcssen Engel anbeten, wir m\u00fcssen uns selbst unseren Leib peinigen und uns \u00fcberm\u00e4\u00dfige Gesetze auf auferlegen, um geistlich zu sein \u2013 um, um ja, um geistlich zu sein.&#8220;<\/p>\n<p>Paulus antwortet dieser Irrlehre, indem er uns die Erhabenheit und die Genugsamkeit von Jesus Christus aufzeigt. Gerade in den vergangenen Wochen haben wir eben gesehen, wie er begr\u00fcndet, wie er den Befehl begr\u00fcndet, wieso wir menschliche Weisheit und leere Philosophie ablehnen: wegen der Genugsamkeit von Jesus Christus. Es ging in den Versen 9 und 10 von Kapitel 2 um die Genugsamkeit seiner Person. Die F\u00fclle der Gottheit wohnt in ihm leibhaftig \u2013 die ganze F\u00fclle der Gottheit. In ihm ist kein Mangel. Und wir sind in ihm zur F\u00fclle gebracht. Dadurch, dass wir mit Christus vereint sind, haben wir auch keinen Mangel. Alles, was notwendig ist, es ist uns in Christus bereits geschenkt. Er ist erhaben \u00fcber jede Macht seines Engels oder D\u00e4monen, egal jede Autorit\u00e4t; Jesus steht \u00fcber ihnen. Das war die Genugsamkeit seiner Person.<\/p>\n<p>Und vergangene Woche haben wir begonnen zu sehen: die Genugsamkeit des Werkes Christi. Die Genugsamkeit des Werkes Christi. Und wir sehen in diesem Abschnitt, dass Paulus uns f\u00fcnf Aspekte der Genugsamkeit des Werkes Christi beschreibt, die uns das Fundament daf\u00fcr geben, For learning philosophies to hut and in Christmas so to wand, we emphangen. For the week we began the error aspect anzuschau, the genuxampe der geistlichen Beschneidung.<\/p>\n<p>Die weiteren Punkte, die wir heute und, so der Herr will, n\u00e4chste Woche anschauen werden, sind die folgenden:<br \/>\nZweitens, die Genugsamkeit der geistlichen Taufe. Die Genugsamkeit der geistlichen Taufe.<br \/>\nDrittens, die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung. Drittens, die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung.<br \/>\nViertens, die Genugsamkeit der S\u00fchnung. Viertens, die Genugsamkeit der S\u00fchne.<br \/>\nUnd f\u00fcnftens, die Genugsamkeit des Triumphes. Die Genugsamkeit des Triumphes.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Aspekte der Genugsamkeit des Werkes Christi, die uns das Fundament daf\u00fcr schenken, Lehre, Menschenphilosophie abzulehnen und in Christus so zu wandeln, wie wir ihn empfangen haben. Diese f\u00fcnf Aspekte sind nicht strikt voneinander trennbar, sondern sie \u00fcberschneiden sich in den Dingen, die sie beschreiben.<\/p>\n<p>Vergangene Woche haben wir den ersten Aspekt gesehen: die Genugsamkeit der geistlichen Beschneidung. Und wir haben gelernt, dass in der geistlichen Beschneidung \u2013 anders als in der physischen Beschneidung der Vorhaut an unserem K\u00f6rper \u2013 unsere alte s\u00fcndhafte Natur vollst\u00e4ndig weggenommen und erneuert wurde. Das Herz, das Gott gehasst hat, seine Gebote gehasst hat, S\u00fcnde liebte und nach dem eigenen Willen leben wollte und gelebt hat, wurde weggenommen und uns ein neues Herz geschenkt. Ein neues Herz, das Gott liebt, seine Gebote liebt, ihm gehorchen will, Gerechtigkeit und Heiligung, der Heiligkeit nachstreben m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen: Diese geistliche Beschneidung geht viel tiefer als diese \u00e4u\u00dfere physische Beschneidung. Es ist die Beschneidung des Christus; die wurde von dem Herrn der Herren vollzogen und erneuert unsere Natur vollst\u00e4ndig. Die Beschneidung des alten Mundes war lediglich ein Bild f\u00fcr diese geistliche Realit\u00e4t. Christus ist aber der Diener des neuen Bundes, der bessere Mose. Als er, und mit ihm, kam die Realit\u00e4t, auf die diese physische Beschneidung hingewiesen hat. Und seine Beschneidung ist absolut genug. Die Verwandlung, die uns diese Idee uns damit geschenkt hat, ist genugsam.<\/p>\n<p>Und heute m\u00f6chten wir uns die Punkte 2 und 3 anschauen. Heute beginnen mit Punkt 2: die Genugsamkeit der geistlichen Taufe. Die Genugsamkeit der geistlichen Taufe. Vers 12: \u201eMit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.\u201c Mit ihm begraben in der Taufe.<\/p>\n<p>Paulus erkl\u00e4rt weiterhin \u2013 also deswegen habe ich gesagt, die f\u00fcnf Punkte \u00fcberschneiden sich \u2013 er f\u00fchrt den Gedanken der geistlichen Beschneidung fort, \u00e4ndert aber hier die Perspektive auf die der Taufe oder verwendet hier die Illustration bzw. das, was die Taufe hier beschreibt: den Tod und die Auferstehung von uns mit Christus. Wenn wir das Wort \u201eTaufe\u201c h\u00f6ren, dann denken wir zuerst, meistens, an die Wassertaufe, an das Untertauchen in Wasser. Das Wort \u201eTaufe\u201c aber, so wie es im Neuen Testament verwendet wird, bedeutet w\u00f6rtlich erst einfach mal: eintauchen.<\/p>\n<p>Neben der bekannten Verwendung f\u00fcr die Wassertaufe, die auch Jesus befohlen hat, zum Beispiel in Matth\u00e4us 28,19, wird das Wort auch f\u00fcr die zeremoniellen Waschungen verwendet von den Juden \u2013 wie die Juden ihre T\u00f6pfe und alles Drum und Dran gewaschen haben, zum Beispiel in Markus 7. Wir sehen also, dass dieses Wort \u201eeintauchen\u201c, \u201etaufen\u201c w\u00f6rtlich verwendet wird in der Schrift. W\u00f6rtlich werden Menschen, zum Beispiel im Fluss Jordan, getauft oder Jesus befiehlt, sie zu taufen. Oder sie: Die Gef\u00e4\u00dfer werden eingetaucht, gewaschen, also w\u00f6rtlich mit Wasser gewaschen.<\/p>\n<p>Aber wenn wir uns das Neue Testament anschauen, wird sehr schnell deutlich, dass dieses Wort f\u00fcr Taufe nicht nur w\u00f6rtlich verwendet wird, sondern auch bildlich verwendet wird, um Identifikation auszudr\u00fccken. Um Identifikation auszudr\u00fccken. Das deutlichste Beispiel sehen wir in 1. Korinther, Kapitel 10, Vers 2. 1. Korinther, Kapitel 10, Vers 2 \u2013 schlage das gerne auf, weil wir auch ein bisschen in die Verse vorher und nachher schauen werden. 1. Korintherbrief, Kapitel 10, Vers 2.<\/p>\n<p>Ich lese ab Vers 1 f\u00fcr den Zusammenhang: \u201eDenn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis dar\u00fcber seid, Br\u00fcder, dass unsere V\u00e4ter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden.\u201c Wir sehen also, hier wird das Wort \u201etaufen\u201c verwendet, und zwar, dass das Volk Israel, die V\u00e4ter, auf Mose getauft worden sind. Das Wort \u201eauf\u201c hier im Deutschen mit \u201eauf\u201c \u00fcbersetzt \u2013 wortw\u00f6rtlich hei\u00dft das eigentlich \u201ein Mose\u201c \u2013 in Mose hineingetauft worden sind.<\/p>\n<p>Also, wenn wir normalerweise \u00fcber Taufe nachdenken, ist das, worin wir eingetaucht werden, das Wasser. W\u00f6rtlich verstanden. Aber hier ist das, worin die V\u00e4ter \u2013 also das Volk Israel \u2013 eingetaucht worden sind, Mose. Mose w\u00e4re hier das Wasser, in das sie eingetaucht worden sind.<\/p>\n<p>Aber nat\u00fcrlich ist Mose kein Wasser, er ist eine Person. Sie wurden also in eine Person eingetaucht. Das ist nat\u00fcrlich billig zu verstehen. Die Idee ist, dass die V\u00e4ter, das Volk\u2014the folk that durch das Meer ging, unter der Wolke war, that these geistlichen Speisenars, den geistlichen Trank trank, and aus dem geistlichen Felsen, and so weiter\u2014all this folk is eng with Mose identifiziert. Mose als ihr Anf\u00fchrer quasi, als ihr&#8230; es eine Art Repr\u00e4sentant, sie sind eng mit Mose identifiziert. Das ist das Volk, das mit Mose aus Israel hinausging, das mit Mose durch die W\u00fcste ging, dort die Gegenwart Gottes gesehen hat in Form der Wolkens\u00e4ule und der Feuers\u00e4ule, das all die Wunder und Segnungen erlebt hat wie das Wasser aus dem Felsen, das Manner aus dem Himmel und so weiter. Sie sind also in Mose getauft in dem Sinne, dass sie eng mit Mose identifiziert sind.<\/p>\n<p>Wenn wir \u00fcber Mose reden und Mose Zeit reden und das alles, was Mose erlebt hat und getan hat, dann ist das hier auch \u00fcber dieses Volk wahr. Das eben&#8230; und dann geht es eben in die Verse; Verse 3 und 4, da geht es genau darum. Sie a\u00dfen dieselbe geistliche Speise, denselben geistlichen Trank. Sie haben also all diese Dinge getan, die auch eben Mose getan hat bzw. ihnen geschenkt hat durch Gott. Und der ganze Sinn von 1. Korinther 10 hier ist, dass Paulus sagt: Dieses Volk war so eng mit Mose identifiziert. Sie sind in Mose eingetaucht quasi, so eng mit ihm verbunden. Aber trotzdem hatte Gott an den meisten von ihnen keinen Gefallen. Das ist dann Vers 5, und dann geht es so weiter. \u201eNehmt euch ihnen nicht ein Vorbild\u201c, sagt Paulus, sondern sie seien euch eine Warnung. Also, das ganze Ziel von diesem Abschnitt in 1. Korinther 10 ist zu sagen: Dieses Volk war so eng mit Mose verbunden. Sie haben all das erlebt mit Mose und diese Zeiten der Wunder, aber an den meisten hatte Gott keinen Gefallen. Das hat ihnen nicht wohlgefallen vor Gott gebracht.<\/p>\n<p>Genauso\u2014also wir sehen also\u2014das Wort wird verbildlich verwendet, um Identifikation auszudr\u00fccken, um enge Verbundenheit mit einer Person auszudr\u00fccken. Und genauso ist es auch hier zu verstehen im Kolosserbrief, wenn der Apostel Paulus sagt, von der Taufe redet und davon redet, dass er sagt: \u201eWird ihm begraben in der Taufe.\u201c Nicht in der Wassertaufe, sondern in der Identifikation mit Jesus Christus, in der Vereinigung und Verbundenheit mit Jesus Christus. Die Person, das worin wir, das Objekt, in das wir eingetaucht worden sind in diesem Zusammenhang, ist Jesus Christus. Jesus ist der, Christus ist der, in den wir eingetaucht sind; also eng verbunden. Es geht um unsere Einheit mit Jesus Christus. Kolosser 3, Vers 3 sagt: \u201eDenn ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.\u201c Was f\u00fcr eine sch\u00f6ne Realit\u00e4t, was f\u00fcr ein sch\u00f6ner Satz. Unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott.<\/p>\n<p>Ja, wenn ich an dieses Eintauchen in eine Person, dieses \u201eVerborgen mit Christus in Gott\u201c, wenn ich das h\u00f6re, dann musste ich an etwas Anatomisches denken. Meine Masterarbeit war ja \u00fcber das Herz und unser Herz aus anatomischer Sicht\u2014also das physische Herz. Es schwebt ja nicht einfach in unserem K\u00f6rper in der Luft, sondern unser Herz sitzt in einer sackartigen Struktur, die man Perikard nennt oder das Perikadium. Und dieses Perikadium umschlie\u00dft das Herz und ist \u00fcber B\u00e4nder und Sehnen an Brustbreien und Zwerchfell fixiert. Und um dieses Perikadium zu illustrieren\u2014was eine h\u00e4ufige Analogie f\u00fcr das Perikadium ist\u2014man soll sich vorstellen, dass man eine Faust in einen aufgeblasenen Ballon dr\u00fcckt. Ja, wenn man davon ausgeht, dass der Ballon nat\u00fcrlich nicht zerplatzt, in einen aufgeblasenen Ballon meine Faust hineindr\u00fccke, dann schmiegt sich dieser Ballon um meine Faust herum. Und so liegt das Herz in diesem Perikat, das sich um das Herz schmiegt und um das Herz wickelt, sozusagen. Das Herz ist umschlossen von dieser sackartigen Struktur, die man Perikat nennt.<\/p>\n<p>Und in diesem Sinne, wenn von der Taufe von Jesus Christus ist, wenn davon die Rede ist, dass wir in ihn hineingetaucht sind, dann ist das wie dieser Ballon oder wie dieses Pedikat, das Herz umschlie\u00dft. Wir sind in Christus hineingetaucht. Wir sind so eng mit ihm eins gemacht, dass Christus uns umschlie\u00dft. Wenn wir davon reden, dass wir in Christus sind, was Paulus ja so oft verwendet, geht es um diese Einheit mit Christus, um diese Identifikation mit Christus, sodass er uns umschlie\u00dft. Unser Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wir sind ganz umschlossen von Jesus Christus.<\/p>\n<p>Ein weiterer Grund, wieso es keinen Sinn machen w\u00fcrde, dass Paulus here from the Wassertaufe remained, sondern from dieser identification of the geistlichen Taufe, which we often know, ist, dass es ja im ganzen Abschnitt hier nicht \u2013 dass es hier im ganzen Abschnitt um geistliche Realit\u00e4ten geht, nicht um menschliche physische Aktivit\u00e4ten oder Werke. Das ganze Argument, wie bei der Beschneidung, ist ja: Es geht um Dinge, die nicht mit H\u00e4nden geschehen sind. Die Wassertaufe ist aber etwas, was mit H\u00e4nden geschieht. Es ist ein Befehl des Herrn, dem jeder Gl\u00e4ubige gehorchen soll. Ja, man soll sich im Wasser taufen lassen. Aber darum geht es hier Paulus nicht.<\/p>\n<p>Er sagt nicht: \u201eH\u00fctet euch vor diesen menschlichen Physophien wie Leute, die euch zwingen, physische Beschneidung zu tun, denn Christus hat euch geistlich beschnitten\u201c, um dann im n\u00e4chsten Satz zu sagen: \u201eAch ja, aber lasst euch stattdessen im Wasser taufen, denn das ist. Das ist so essentiell wie die geistliche Beschneidung und diese geistlichen Realit\u00e4ten, die ich hier beschreibe.\u201c Das w\u00fcrde gar keinen Sinn machen. Es geht hier um geistliche Realit\u00e4ten und so ist auch die Taufe, von der hier die Rede ist, die geistliche Taufe, die geistliche Realit\u00e4t der identification and vereinigung, unser Einsign with Christus.<\/p>\n<p>Insbesondere, und das sehen wir ja, unser Vereint sein mit Christus in seinem Tod beziehungsweise seinem Begr\u00e4bnis und seiner Auferstehung: Wir sind mit ihm begraben in der Taufe. Zusammenbegraben mit ihm in der Taufe. Wenn wir das einfach so lesen w\u00fcrden in einem Text und davon lesen w\u00fcrden, dass jemand mit einer anderen Person begraben worden ist, was w\u00fcrden wir denken? Dass zwei Menschen, zwei Personen in ein Grab gelegt worden sind. Wenn jemand mit einem begraben worden ist, dann wurden zwei Menschen in dieses Grab gelegt. Und genau das ist passiert. Zwei Menschen waren in diesem Grab: Christus und ich. Weil ich mit Christus eins bin, weil ich in ihm eingeschlossen bin, wurde ich mit ihm begraben. Das ist unser Einssein mit Christus.<\/p>\n<p>Das ist wie, als w\u00e4re ich in einem Aufzug. Wohin der Aufzug hingeht, dort werde ich hingehen. So wie Christus ins Grab gegangen ist und ihm begraben worden ist, so bin ich auch mit ihm ins Grab gegangen, mit ihm begraben worden. Begraben \u2013 das Begr\u00e4bnis \u2013 in einem Lexikon hie\u00df es: Das Begr\u00e4bnis besiegelt die Realit\u00e4t des Todes. Sp\u00e4testens bei dem Begr\u00e4bnis eines Menschen ist absolut klar und deutlich: Er ist tats\u00e4chlich tot. Er ist tot. Er ist begraben, er liegt unter der Erde. Er ist wirklich tot. Er ist nicht einfach nur ohnm\u00e4chtig, er ist nicht eingeschlafen, sondern er ist wirklich tot.<\/p>\n<p>Lazarus war wirklich tot, als er vier Tage lang in diesem Grab lag. Es ist die Best\u00e4tigung des Todes, wenn jemand begraben wird. Es verdeutlicht, dass dieser Mensch wirklich tot ist, dass das alte Leben wirklich nicht mehr da ist. Es ist vorbei. Und genau diese Sprache verwendet Paulus auch in R\u00f6mer Kapitel 6. Wir haben es vorhin gelesen in unserer Lesung. R\u00f6mer Kapitel 6, die Verse 3 bis 4: \u201eOder wisst ihr nicht, dass wir so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?\u201c Auch hier Taufe \u2013 es geht nicht um die Wassertaufe, sondern um die Identifikation mit Christus in seinem Tod. Wir sind, als Christus gestorben ist, sind wir auch gestorben.<\/p>\n<p>So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch we in Neuheit des Lebens wandeln. We sind auf den Tod getauft worden. Mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod. Wir sind mit Christus gestorben und wir sind mit ihm begraben worden.<\/p>\n<p>Also wir sind wirklich tot. Wir sind wirklich gestorben mit Christus. Dieses alte Leben, dieser alte Mensch \u2013 sp\u00e4ter sagt Paulus \u2013 wurde mitgekreuzigt. Eine Kreuzigung wird nicht \u00fcberlebt. Bei der Kreuzigung stirbt der Gekreuzigte. Und so sind wir mit Christus \u2013 unser alter Mensch, unsere alte Natur, das, was wir uns vergangene Woche angeschaut haben, diese Natur, die Gott gehasst und S\u00fcnde geliebt hat \u2013 diese ist wahrhaftig gestorben, begraben worden. Dieses Leben ist vorbei.<\/p>\n<p>Und wir haben vergangene Woche gesehen \u2013 und deswegen habe ich gesagt, das h\u00e4ngt alles zusammen, diese Aspekte \u2013 wir sind der Herrschaft der S\u00fcnde gestorben. Diese alte Natur ist gestorben, so dass Paulus dann im Rest dieses Kapitel 6 von R\u00f6mer \u2013 und wir haben es in der Lesung gehabt \u2013 sagt, so dass wir der S\u00fcnde nicht mehr dienen. Vers 6. Vers 12: \u201eSo herrsche nun nicht die S\u00fcnde in eurem sterblichen Leib.\u201c Vers 14: \u201eDenn die S\u00fcnde wird nicht \u00fcber euch herrschen.\u201c Vers 17: \u201eGott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der S\u00fcnde ward.\u201c Vers 18: \u201eFreigemacht aber von der S\u00fcnde.\u201c Vers 20: \u201eDenn als ihr Sklaven der S\u00fcnde ward&#8230;\u201c Vers 22 dann: \u201eJetzt aber von der S\u00fcnde freigemacht und Gottes Sklaven geworden.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir mit Christus gestorben sind, wenn wir mit ihm begraben worden sind, ist das die definitive und absolute Deklaration, dass dieser alte Mensch tot ist, gestorben ist und nicht mehr da ist; dass wahrhaftige und definitive Freiheit geschenkt worden ist von der Sklaverei der S\u00fcnde und nun dieser alte Meister der S\u00fcnde keine Macht mehr \u00fcber uns hat. Er hat keine Macht mehr \u00fcber uns.<\/p>\n<p>Wir sind aber nicht im Grab geblieben. Wir sind diesem alten Meister nicht nur gestorben. Wir sehen in Kolosser 2, Vers 12: \u201eMit ihm begraben in der Taufe.\u201c Es geht weiter: \u201eIn ihm auch mit auferweckt.\u201c In ihm auch mit auferweckt. Wir wurden nicht im Grab gelassen. Wir wurden auferweckt. Die haben wir wieder: \u201emit auferweckt\u201c. Ja, mitgestorben \u2013 das ist ein Wort im Griechischen \u2013 und hier auch ein Wort im Griechischen: \u201emit auferweckt\u201c. Zusammen auferweckt. In der Identifikation mit Jesus, in diesem Umschlie\u00dftsein von Jesus, sind wir mit ihm am Kreuz gestorben, wir sind mitbegraben worden, wir sind aber auch mit auferweckt worden.<\/p>\n<p>Wir sind der Herrschaft der S\u00fcnde gestorben. Wir sind aber auch zu einem neuen Leben auferweckt worden \u2013 eins, das frei von dieser Herrschaft ist und nun Gott geh\u00f6rt. Wir haben es vorhin in R\u00f6mer 6, 3 und 4 gelesen: \u201eWir sind in der Taufe in den Tod, damit wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.\u201c Wir sind mit auferweckt worden zum Wandel in Neuheit des Lebens, zu einem neuen Leben auferweckt worden. Wir sind in Christus hineinversetzt und mit ihm eines neuen Lebens teilhaftig geworden \u2013 nicht nur neuen Verbesserung, sondern v\u00f6llig neu in Art und Weise und in Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Seht ihr, liebe Geschwister, wir sind mit Christus gestorben, diese alte Natur wurde entfernt und es wurde uns eine neue Natur geschenkt. Es wurde nicht nur etwas entfernt, es wurde uns etwas Neues gegeben: neues Leben, eine neue Natur. Versteht ihr, Gott hat uns nicht genommen, so wie wir sind, und einfach Salz und Pfeffer nachgew\u00fcrzt oder Zucker und Sahne hinzugef\u00fcgt, damit wir schmackhafter werden. Gott hat das Alte weggenommen, get\u00f6tet, begraben und etwas v\u00f6llig Neues geschaffen.<\/p>\n<p>Vergangene Woche haben wir 2. Korinther 5, 17 gelesen: \u201eSiehe, das Alte ist vergangen. Siehe, Neues ist geworden.\u201c Neues Leben wurde uns geschenkt. Dass wir sterben und im Tod bleiben, war nicht der letztendliche Zweck, den Gott verfolgte, als er uns mit Christus eins gemacht hat.<\/p>\n<p>Sondern der Tod war nur der notwendige Durchgang zu seinem eigentlichen Zweck. N\u00e4mlich, dass wir zur Neuheit des Lebens durchdringen. Ich habe sicherlich von Zeitreisen geh\u00f6rt, vielleicht Filme dar\u00fcber geschaut oder B\u00fccher gelesen, wo es um Zeitreisen ging. Liebe Geschwister, ist euch bewusst, dass ihr eine Zeitreise gemacht habt, beziehungsweise Gott mit euch eine Zeitreise sozusagen gemacht hat?<\/p>\n<p>Gott hat n\u00e4mlich dich und mich genommen. Wann immer diese geistliche Taufe, die Neugurt in unserem Leben stattgefunden hat, wann immer das war, er hat dich zu diesem Zeitpunkt genommen. Dich 2000 Jahre in die Vergangenheit gebracht und mit Christus an dieses Kreuz genagelt, mit Christus in dieses Grab gelegt und mit Christus auferweckt. Gott hat mit dir sozusagen eine Zeitreise gemacht. Er hat dich so mit Christus eins gemacht, dass als an diesem Kreuz Christus gestorben ist, nicht nur er gestorben ist, sondern zwei Personen sind gestorben. Zwei Personen sind begraben worden, zwei Personen sind zum neuen Leben auferweckt worden: Christus und ich.<\/p>\n<p>Sodass Christi Tod mein Tod war, Christi Begr\u00e4bnis war mein Begr\u00e4bnis und seine Auferstehung war meine Auferstehung. Eine Auferstehung zu neuem Leben. Nicht mehr Sklave der S\u00fcnde, sondern nun Sklave Gottes. Nun frei, endlich, nach dem Willen Gottes zu leben und das zu tun, was ihm wohl gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Wodurch ist das geschehen? Wodurch sind wir in ihm auch mit auferweckt worden? Vers 12: Durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Durch Glauben. Durch Glauben sind wir mit auferweckt worden. Der Glaube ist also das Mittel. Und wir sehen im Neuen Testament, es ist deutlich: All die Dinge, wovon wir hier nat\u00fcrlich reden, sind die Dinge, die Gott vollbracht hat, und auch der Glaube ist ein Geschenk Gottes. Auch dieser Glaube, durch den wir mit auferweckt worden sind, ist ein Geschenk Gottes, dass er uns im Zuge dieser Erneuerung, der Neugeburt, dieser neuen Sch\u00f6pfung schenkt.<\/p>\n<p>Wir sehen im Neuen Testament Philippe 1,29: \u201eDenn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch f\u00fcr ihn zu leiden.\u201c Es ist euch geschenkt, an ihnen zu glauben, nicht nur an ihnen zu glauben, sondern an ihnen zu leiden. Es ist ein Geschenk. 2. Petrus 1,1: \u201eSimon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters, Jesus Christus.\u201c Der Glaube ist ein Geschenk Gottes, den wir empfangen haben.<\/p>\n<p>Und ja, es wirkt wie ein Widerspruch f\u00fcr uns, aber beides ist wahr laut der Schrift. Der S\u00fcnder ist aufgerufen zu glauben und er wird \u2013 du musst glauben, um gerettet zu werden \u2013 und du wirst daf\u00fcr gerichtet werden, wenn du nicht glaubst. Du wirst f\u00fcr deinen Unglauben gerichtet werden. Gleichzeitig macht die Schrift auch deutlich: Der rettende Glaube, genauso wie die Bu\u00dfe, ist ein Geschenk Gottes. Der rettende Glaube ist ein Geschenk Gottes. Und Gott, in der Erneuerung unserer Natur, schenkt uns den rettenden Glauben, durch den wir mit Jesus Christus auch verweckt worden sind.<\/p>\n<p>Es ist der Glaube an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus dem Toten auferweckt hat. Woran glauben wir? Was ist der Inhalt dieses Glaubens? Es ist der Glaube an die wirksame Kraft Gottes. Und dieses Wort \u201ewirksam\u201c ist dann schon oft begegnet. Im Deutschen wird es nicht so deutlich, aber dieses Wort \u201ewirksam\u201c enth\u00e4lt auch das Wort Kraft in sich. Also es geht um die kr\u00e4ftig wirkende Kraft Gottes, um die kr\u00e4ftige Kraft Gottes sozusagen, wenn man das so nennen will.<\/p>\n<p>Es ist der Glaube an Gottes Kraft, dass er die Kraft hat, die Macht hat, die Autorit\u00e4t hat, das zu tun, was er tun m\u00f6chte, das zu tun, was er uns verhei\u00dfen hat, das zu tun, was er uns beschreibt, was er tut. N\u00e4mlich uns mit Christus eins zu machen und mit ihm aufzuerwecken. Auf die Frage: Kann Gott mich retten? Kann Gott mich wirklich so mit Christus vereinen, dass ich mit ihm auferweckt werde?<\/p>\n<p>Dass ich ein neues Leben in Christus habe, so dass ich vollkommen erneuert bin. Kann Gott? Der Glaube antwortet: Gott kann. Gott kann. Damals war der Slogan von Obama sehr beliebt: \u201eJa, yes, we can.\u201c Die Bibel sagt nicht: \u201eYes, we can.\u201c Die Bibel sagt: \u201eYes, Gott can.\u201c Gott kann. Gott kann. Es ist der Glaube an die wirksame Kraft Gottes \u2013 die Kraft Gottes, die Kraft des Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Derselbe Gott und dieselbe Kraft, die ihm bereits Jesus auferweckt hat. Gott hat diese Macht, diese wirksame Kraft bereits demonstriert, als er Jesus Christus aus den Toten auferweckt hat.<\/p>\n<p>Denn als Jesus Christus aus den Toten auferweckt worden ist, dort wurde demonstriert, wie Gott Tod, S\u00fcnde und den Teufel besiegt hat. In der Auferstehung ist uns gezeigt Gottes m\u00e4chtig wirkende Kraft, indem er triumphiert hat: \u00fcber den Tod, der seit dem S\u00fcndenfall \u00fcber den Menschen geherrscht hat; \u00fcber den Teufel, der laut Hebr\u00e4er 2 uns versglavt hat durch die Furcht des Todes. Es triumphiert \u00fcber S\u00fcnde, die uns den Lohn bereitet hat des Todes, wie wir heute in R\u00f6mer 6 gelesen haben. Denn der Lohn der S\u00fcnde ist der Tod. Der Tod konnte Jesus nicht halten, das Grab konnte ihn nicht halten. So gro\u00df ist die Macht Gottes und die Kraft Gottes, die er bereits demonstriert hat in Christus Jesus und in seiner Auferstehung. Was f\u00fcr eine immense Macht! Was f\u00fcr eine gro\u00dfe Kraft.<\/p>\n<p>Vergangenes Jahr haben wir uns Epheser Kapitel 1 angeschaut, das ist Gebet. Und auch damals in unserer Auslegung von Epheser haben wir uns damit besch\u00e4ftigt. Schaut euch Everser Kapitel 1, die letzten Verse nochmal an, ab Vers 18, wo diese Macht beschrieben wird in au\u00dferordentlicher Sch\u00f6nheit, mit Worten und Beschreibungen, die&#8230; die uns eigentlich wortlos dastehen lassen, wie gro\u00df diese Macht ist. An so eine Macht glauben wir, an so einen Gott glauben wir, liebe Geschwister. Das ist es, wodurch wir auferweckt worden sind: der Glaube an diesen Gott und an die Macht dieses Gottes.<\/p>\n<p>Wir sehen also: Paulus beschreibt die Genugsamkeit der Identifikation mit Jesus. Wir sind so mit Jesus eins gemacht, w\u00f6rtlich in ihn hineingetaucht, dass wir mit ihm gestorben, begraben und auferweckt wurden. Der alte, von S\u00fcnde beherrschte Mensch ist tot und begraben. Ein neuer Mensch ist zum Leben auferweckt worden \u2013 einer, der frei von der Herrschaft der S\u00fcnde ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns bedeutet das erstens: Haltet euch diese Realit\u00e4t der geistlichen Taufe vor Augen. Liebe Geschwister, was k\u00f6nnen euch Lehre, Philosophien und menschliche Weisheit bieten, wenn du mit Christus \u2013 den Christus, in dem die Gottheit, die ganze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig wohnt \u2013 wenn du mit diesem Christus vereint bist? Was kann dir menschliche Weisheit bieten? Wenn du mit ihm gestorben und begraben und auferstanden bist, was soll ein \u00e4u\u00dferes Ritual bewirken, was nicht diese Taufe, dieser Tod und diese Auferweckung mit Jesus nicht schon bereits vollbracht hat?<\/p>\n<p>Die leere Menschenweisheit spricht: \u201eChristus ist nicht genug. Du brauchst Engel, du brauchst weltliche Therapie, du brauchst Sakramente, selbst auferlegte Gesetze wie Speisegebote oder Selbstgei\u00dfelung.\u201c Die Schrift spricht jedoch: \u201eDu bist mit Christus vereint worden in seinem Tod, in seinem Begr\u00e4bnis, in seiner Auferstehung. Du glaubst an eine Macht.\u201c Gott hat dir den Glauben an eine Macht geschenkt, die Tod, Teufel und S\u00fcnde besiegt hat und dich von der Herrschaft der S\u00fcnde befreit hat.<\/p>\n<p>Wenn du also mit S\u00fcnden zu k\u00e4mpfen hast, wenn du in der Heiligung vorankommen willst, frustriert wirst, weil es schwer ist, weil es nicht voranzugehen scheint, dann lass dich nicht von billigen menschlichen Tricks und Systemen t\u00e4uschen. Halte dir die Genugsamkeit der geistlichen Taufe vor Augen. Die Realit\u00e4t der Vereinigung mit Christus \u2013 das ist es, aus der dein Wandel flie\u00dfen muss. Die Realit\u00e4t&#8230; es ist Realit\u00e4t, es ist wahr. Gott hat das bereits mit dir gemacht, dich mit Christus eins zu machen, dich vollkommen zu ver\u00e4ndern. Aus dieser Realit\u00e4t soll der Wandel flie\u00dfen.<\/p>\n<p>So wie du Christus empfangen hast, so wandel in ihm. Wie hast du Christus empfangen? Du bist mit ihm in ihn hineingetauft worden. Du bist mit ihm einst gemacht worden. Du bist gestorben der Herrschaft der S\u00fcnde, deinem alten Menschen. Und dir wurdest neues Leben geschenkt. Daraus flie\u00dft dein Wandel.<\/p>\n<p>Deswegen spricht Paulus in Galater 2, 19 und 20: \u201eIch bin mit Christus gekreuzigt und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst f\u00fcr mich hingegeben hat.\u201c Galater Kapitel 2, 19, 20. \u201eIch bin mit Christus gekreuzigt. Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.\u201c<\/p>\n<p>Siehst du, wie verbunden du mit Christus bist? Der alte Mensch ist tot. Jetzt lebst du identifiziert mit Christus. So eng identifiziert mit Christus, dass Paulus sagen kann: \u201eIch lebe gar nicht mehr, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst f\u00fcr mich hingegeben hat.\u201c Das ist das Fundament f\u00fcr deinen Wandel. Das informiert deinen Wandel, so wie du Christus empfangen hast. So wandeln ihn.<\/p>\n<p>Dann n\u00e4mlich, dass du eins gemacht bist mit ihm. Ruhe darin, lieber Bruder, lieber Schwester, dass du heute mit Christus eins bist. Lass dich dadurch tr\u00f6sten. Selbst wenn du f\u00e4llst, selbst wenn du s\u00fcndigst. An der Einheit mit Christus wird sich nichts \u00e4ndern. Gott nimmt dich nicht kurz aus Christus heraus und steckt dich wieder herein. Nein, du bist mit ihm gestorben und auferstanden; du bist eins mit ihm. In Momenten der Frustration lass dich nicht verf\u00fchren. Christus hat dich bereits neu gemacht.<\/p>\n<p>Deswegen, zweitens: Wandele entsprechend deiner Einheit mit Christus. Lebe entsprechend dem, wie du Christus empfangen hast. Verstehe \u2013 und deswegen musst du dir diese Realit\u00e4t vor Augen f\u00fchren, deswegen musst du dich an diesen Realit\u00e4ten, geistlichen Realit\u00e4ten n\u00e4hern \u2013 verstehe, dass die Zellent\u00fcr des Kerkers, in dem du gefangen warst, nun offen ist. Die Gef\u00e4ngnist\u00fcr ist offen. Du musst nicht mehr in der Gef\u00e4ngniszelle bleiben, die dir die S\u00fcnde geschaffen hat, in der du warst. Du musst nicht mehr s\u00fcndigen, du bist nun frei.<\/p>\n<p>Glaube an diese immense Macht, die Jesus aus den Toten auferweckt hat. Es gibt keine gr\u00f6\u00dfere Macht. Kein menschliches Ritual kann an diese Macht nur herankommen. Diese Macht hat dich bereits von der Herrschaft der S\u00fcnde befreit. Eines Tages wird sie dich auch von der Gegenwart der S\u00fcnde befreien. Vertraue ihr heute zur \u00dcberwindung deiner S\u00fcnden und zum Wandel in der Heiligkeit. Deswegen sagt Paulus in R\u00f6mer 6, Vers 11: \u201eSo auch ihr: Haltet euch der S\u00fcnde f\u00fcr tot und Gott aber lebend in Christus Jesus.\u201c<\/p>\n<p>Das ist die Genugsamkeit der geistlichen Taufe. Du bist mit Christus eins gemacht, mit dem gestorben, mit dem begraben, mit dem auferstanden. Und dadurch bist du der alten Herrschaft der S\u00fcnde gestorben und neu zum Leben auferweckt, um Christus, um Gott wohlgef\u00e4llig zu leben.<\/p>\n<p>Wir wollen zum dritten Punkt kommen. Drittens: Die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung. Die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung. Vers 13: \u201eUnd euch, die ihr tot wart in Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat.\u201c<\/p>\n<p>Paulus kommt nun zu einem weiteren Aspekt des genugsamen Werkes Christi. Gerade eben ging es um unsere Einheit mit Christus in der Taufe, in dieser engen Identifikation. Insbesondere die Identifikation mit Christi Tod, Begr\u00e4bnis und Auferstehung. Es ging viel um unsere Beziehung zur S\u00fcnde. Die, wo der alte Mensch gestorben ist mit Christus, begraben worden ist und ein neuer Mensch auferweckt worden ist, der frei von der Herrschaft der S\u00fcnde ist. Die vollst\u00e4ndige Verwandlung unserer Natur bez\u00fcglich unserer Beziehung zur S\u00fcnde.<\/p>\n<p>Nun geht es weiter, und wie gesagt, das kann man nicht\u2014absolutely strict trend, but the focus is wieder, or the focus is etwas\u2014and the Verwandlung unseres Zustandes between unserer Beziehung zu God. Bez\u00fcglich unserer Beziehung zu Gott: Wie wir einst waren in unserer Beziehung zu Gott, und was Christus mit uns gemacht hat heute in unserer Beziehung zu Gott.<\/p>\n<p>Unser Alterzustand war folgender: \u201eEuch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches.\u201c Wir waren einst tot. Und Tod bedeutet tot. Nicht krank, nicht schwach, nicht ochtig; tot bedeutet tot. Wenn wir einst tot waren, bedeutet das, dass wir kein Leben hatten. Und das bedeutet, dass wir keine Beziehung zu Gott hatten, Gott gegen\u00fcber tot waren, geistlich tot waren. Es bedeutet, dass wir unf\u00e4hig waren. Ein Toter kann nichts tun. Er kann sich nicht regen, er kann sich nicht bewegen, geschweige denn ver\u00e4ndern. Ein Toter kann nichts tun. Es bedeutet, dass wir blind waren und in Finsternis uns befanden. Wir waren tot.<\/p>\n<p>In Epheser Kapitel 4, 17 bis 19 wird es folgenderma\u00dfen gesagt: \u201e&#8230;wie auch die Nationen wandeln in Nichtigkeit ihres Sinnes.\u201c Epheser Kapitel 4, 17 bis 19: Sie sind verfinstert am Verstand, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens. Sie, die abgestumpft sind, haben sich selbst der Ausschweifung hingegeben zum Aus\u00fcben jeder Unreinheit mit Gier. Wir waren dem Leben Gottes entfremdet. Entfremdet. Wir kannten das Leben Gottes nicht und waren abgeschnitten von der Quelle allen Lebens.<\/p>\n<p>In Hesekel Kapitel 37 wird das Volk Israel in seinem Zustand vor seiner bevorstehenden Wiederherstellung verglichen mit einem Tal, das gef\u00fcllt ist mit vertrockneten Gebeinen. Ja, nicht nur Gebeine. Gebeine sind schon tot, aber sie sind auch noch vertrocknet. Sie sind lange schon tot. Das ist die Illustration f\u00fcr den Zustand des Volkes Israel, bevor Gott sie wiederherstellt. Und wenn wir davon reden, dass wir geistlich tot waren, passt diese Illustration auch zu unserem geistlichen Zustand. Tod, trockene Gebeine\u2014da war kein Leben, da war keine Regung.<\/p>\n<p>Und wir waren tot in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches. Vergehungen\u2014in dem Wort steckt \u201eFallen\u201c drin\u2014dass wir quasi dem Ma\u00dfstab Gottes, seinen Geboten, nicht gerecht werden, sondern eben fallen vor ihnen. Es geht um die \u00dcbertretungen der Gebote Gottes, unsere s\u00fcndhaften Handlungen. In diesen Dingen waren wir tot. Ja, wir haben gehandelt. Wir haben s\u00fcndhaft gehandelt. Aber geistlich gesehen war das Tod. Und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches\u2014wir haben dar\u00fcber geredet\u2014unser Fleisch, es geht nicht um unseren K\u00f6rper, physischen K\u00f6rper, sondern unser Fleisch beschreibt unsere alte, s\u00fcndhafte Natur. Wir waren unbeschnitten am Herzen.<\/p>\n<p>Wir sehen also beides. Unser toter Zustand ergibt sich sowohl aus unserer Natur\u2014Unbeschnittensein eures Herzens\u2014als auch unserem Wandel in den Vergehungen. In jeder Hinsicht, in dem, was wir waren und in dem, was wir taten, waren wir tot.<\/p>\n<p>\u201eUnd euch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem unbeschnittenen Seinen eures Leibes, hat er mit lebendig gemacht mit ihm.\u201c Und es ist so sch\u00f6n; vielleicht manchmal, wenn ihr die Bibel lest und \u00fcber etwas stolpert, das klingt irgendwie komisch, dann achtet mal darauf, weil wir sehen hier: \u201ehat er mit lebendig gemacht mit ihm.\u201c Und wenn ihr darauf achtet, wir haben hier \u201emit lebendig\u201c und nochmal \u201emit ihm\u201c. Weil das \u201emit lebendig\u201c, das ist das Verb, das steckt in\u2014das ist wieder ein Wort, wie wir vorhin schon hatten\u2014\u201emit lebendig gemacht\u201c, zusammen lebendig gemacht, das ist ein Wort. Und dann nochmal \u201emit ihm\u201c, mit Jesus. Wir haben also \u201emit begraben\u201c, \u201emit auferweckt\u201c und jetzt \u201emit lebendig gemacht\u201c. Vorher ging es darum, es gab diesen alten Menschen, der gekreuzigt worden ist, begraben worden ist und auferweckt worden ist, vor allem in der Beziehung zur S\u00fcnde.<\/p>\n<p>Jetzt geht es darum, dass wir in Bezug zur Beziehung zu Gott tot waren, also keine Beziehung hatten, jetzt aber lebendig gemacht worden sind \u2013 also nun eine Beziehung zu Gott haben. Nun ist dort Leben, wo vorher keines war, lebendig gemacht worden. Es ist die Umkehrung, die v\u00f6llige Umkehrung des Zustandes. Vorher waren wir tot, entfremdet den Leben Gottes. Nun haben wir eine lebendige Beziehung zu Gott. Wir kennen Gott und wir sind von Gott erkannt. Vorher waren wir blind und in Finsternis, heute sind wir erleuchtet und haben ein neues Leben.<\/p>\n<p>Vorher waren wir unf\u00e4hig wie tote Gebeine, unf\u00e4hig zur Ver\u00e4nderung, unf\u00e4hig, \u00fcberhaupt zu agieren in Beziehung zu Gott. Nun sind wir f\u00e4hig. Wir haben Leben. Wir sind f\u00e4hig zur Ver\u00e4nderung, f\u00e4hig zu einer Beziehung mit Gott. Und genau das sind die Dinge, die auch in Epheser 2 beschrieben werden, in den ersten Versen: dass wir auferweckt worden sind. Epheser Kapitel 2, 1 bis 3 und auch in den Versen 5 bis 6. Wir waren also tot, absolut tot, und sind lebendig gemacht worden. Wo vorher Unf\u00e4higkeit und Tod war, ist nun F\u00e4higkeit und Leben. Wo keine Beziehung zu Gott war, ist nun Beziehung zu Gott da.<\/p>\n<p>Ich muss, wenn ich an diese Auferweckung denke, an das Lied von Shailin denken. Das Lied hei\u00dft \u201eElection\u201c, es geht um Erw\u00e4hlung und redet von einer g\u00e4ngigen Illustration, die verwendet wird. Ja, dort hei\u00dft es, manche sagen, wir seien im Meer ertrunken und haben uns kaum \u00fcber Wasser gehalten, und Gott hat uns dann ein Seil zugeworfen. Und unser freier Wille half uns, um uns vorw\u00e4rts zu tasten und mit unserem Glauben \u2013 die Hand, mit dem Glauben der Hand \u2013 das Seil zu ergreifen. Und Gott hat uns dann an diesem Seil wieder ins Boot gezogen.<\/p>\n<p>Und Shailin antwortet darauf: \u201eOhne mich verteidigen zu wollen, weise ich diese Illustration \u2013 ich weise sie zur\u00fcck. Die Wahrheit ist nicht, dass wir uns an der Wasseroberfl\u00e4che uns gehalten haben, uns \u00fcber Wasser gehalten haben. Die Wahrheit ist: Wir lagen tot auf dem Meeresgrund. Da war kein Leben, da war keine Bewegung, da war kein \u00dcber-Wasser-Halten. Wir waren tot auf dem Meeresgrund. Ich war eine Leiche ohne Hoffnung, bis der Herr vom Ufer zum Meeresgrund tauchte, in diesen Meeresgrund seine Hand gestreckt hat und mich aus dem Wasser gezogen hat \u2013 ganz ohne mein Zutun. Er hat mir Leben eingehaucht und er hat mich dabei nicht um Erlaubnis gefragt.\u201c<\/p>\n<p>Das ist die viel passendere Analogie zu dem, wie wir gerettet worden sind. Wir waren tot am Meeresgrund, trockene Gebeine, nichts, wo Regung, Leben oder Beziehung zu Gott dava. Gott hat in den Meeresgrund seine Hand gestreckt, gegriffen, uns Leben eingehaucht und uns an die Oberfl\u00e4che gezogen, zu sich gezogen, mit lebendig gemacht mit Christus. Das ist das, was Christus vollbracht hat.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, es ging um die geistliche Taufe, unsere Identifikation mit Christus. Jetzt ging es um die geistliche Auferweckung in Christus und die Genugsamkeit davon. Nicht nur unsere Beziehung zur S\u00fcnde wurde in Christus v\u00f6llig ver\u00e4ndert, auch unsere Beziehung zu Gott wurde vollkommen umgekehrt. Einst waren wir tot und hatten keine Beziehung zu Gott und waren so entfernt von ihm, dass wir dem Leben Gottes entfremdet waren in geistlicher Unf\u00e4higkeit und Finsternis. Aber heute sind wir lebendig und befinden uns in einer lebendigen Beziehung mit Gott, nun f\u00e4hig, nach seinem Willen zu leben.<\/p>\n<p>Und auch hier ist die Anwendung und die Lektion dieselbe. Erstens: Halte dir die Realit\u00e4t der geistlichen Auferweckung vor Augen. Nicht nur die geistliche Taufe, sondern auch die geistliche Auferweckung. Verstehst du, lieber Bruder, liebe Schwester, du musst keine Engel anbeten, du musst zu keinen Heiligen beten. Du brauchst auch keine Visionen, du brauchst auch nicht in Zungen reden, um dich mit Gott in Verbindung zu f\u00fchlen, um eine lebendige Beziehung mit Gott zu haben. In Christus wurde deine Beziehung mit Gott vollst\u00e4ndig und vollkommen wiederhergestellt. Du warst einst tot.<\/p>\n<p>Und das Einzige, was dich lebendig gemacht hat, ist deine Einheit mit Christus \u2013 dass Gott dich mit ihm lebendig gemacht hat. Heute lebst du als Gl\u00e4ubiger in Christus. Du brauchst keine weitere Reanimation, du brauchst keine Herzdruckmassage und keinen Defibrillator mehr. Du hast Leben geschenkt bekommen, Leben in F\u00fclle von der Quelle allen Lebens.<\/p>\n<p>Fliehe vor jeder falschen Lehre, die dich in eine scheinbar wahrhaftigere oder lebendigere oder geistlichere Beziehung mit Gott bringen will. H\u00fcte dich vor allem, was dir verspricht: \u201eDann wirst du dich geistlicher f\u00fchlen, dann wirst du sp\u00fcren, dass Gott in deinem Leben gegenw\u00e4rtig ist oder dass du eine lebendige Beziehung mit Gott hast\u201c, aber dich von Christus hinwegf\u00fchren m\u00f6chte. H\u00fcte dich vor all diesen Dingen: Lehren, Philosophien, Religionen.<\/p>\n<p>Gerade diese Woche habe ich \u2013 ich muss sagen, ich kenne mich nicht sehr mit der orthodoxen Kirche aus, aber ich habe diese Woche davon geh\u00f6rt \u2013, dass die orthodoxe Kirche lehrt und von Gl\u00e4ubigen verlangt, dass man Ikonen, also Bilder \u2013 wirklich wortw\u00f6rtlich Bilder von Jesus, Maria und den Heiligen \u2013 in Kirchen aufstellen soll und diese verehren soll. Verehren bedeutet, dass man diese Bilder k\u00fcsst, sich vor ihnen verneigt, sie mit Weid auch beweih\u00e4uchert. Und wer das ablehnt, wird ausdr\u00fccklich von der orthodoxen Kirche verurteilt und lebt nicht, laut der orthodoxen Kirche lebt nicht in der Wahrheit der Kirche. Und damit impliziert ist nat\u00fcrlich, dass so eine Person, die diese Ikonen, diese Bilder nicht verehrt, nicht in rechter Gemeinschaft, in Ungehorsam zu Gott wandelt.<\/p>\n<p>Wir sehen also, wie relevant die Warnung des Paulus an die Kolosser ist. Um in der rechten Kirche zu wandeln \u2013 und nat\u00fcrlich in Gehorsam zu Gott und in der Gemeinschaft mit Gott zu wandeln \u2013 muss man Heilige verehren, Bilder von Heiligen verehren, beweir\u00e4uchern, k\u00fcssen, verneigen. H\u00fcte dich vor diesen falschen Lehren. H\u00fcte dich vor dieser leeren Menschenweisheit.<\/p>\n<p>Christus ist genug. Du m\u00f6chtest mit Gott eine lebendige Beziehung haben? Christus hat dich alles vollbracht, was daf\u00fcr notwendig ist. Gott hat dich mit Christus so eins gemacht, dass du mit ihm lebendig gemacht worden bist, mit ihm auferweckt worden bist. Alles andere ist oberfl\u00e4chlicher Menschen, oberfl\u00e4chliches Menschen tun, das nicht nur unn\u00f6tig ist, sondern Schaden anrichten wird. Die Schrift sagt: Christus ist genug. Er hat dich lebendig gemacht und in Gemeinschaft mit Gott gebracht. Er freue dich und tr\u00f6ste dich mit dieser Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Du wirst die Gegenwart Gottes oder deine Beziehung zu Gott nicht immer sp\u00fcren oder f\u00fchlen. Es kann sogar sein, dass du dich danach f\u00fchlst oder das Gef\u00fchl hast, den Eindruck hast, dass Gott nicht da ist oder dich verlassen hat. Dann lass dich nicht von menschlicher Weisheit verf\u00fchren, die sagt: \u201eAh, tu das, bete Engel an, du musst in Zungen reden, du musst dies tun, Bilder verehren oder sonst etwas.\u201c Bleibe bei Christus. Halte dir die Realit\u00e4t der geistlichen Auferweckung vor Augen und halte daran fest. Halte an Christus fest.<\/p>\n<p>Und zweitens: Wandle entsprechend deiner Auferweckung in Christus. Du bist nicht mehr tot, lieber Bruder. Du bist nicht mehr unf\u00e4hig, du bist nicht mehr blind. H\u00f6r also auf, so zu wandeln, als w\u00e4rst du noch tot. Du wurdest lebendig gemacht, dein Verstand wurde erleuchtet. Du hast Teil, Anteil am Leben Jesu Christi. Wandle mit offenen geistlichen Augen f\u00fcr den Willen Gottes \u2013 R\u00f6mer 12 nennt es das Gute, Wohlgef\u00e4llige und Vollkommen.<\/p>\n<p>Du hast keine Ausrede mehr. Du kannst \u2013 nicht aus dir selbst heraus, aber durch das, was Christus vollbracht hat, durch sein genugsames Werk. Ich habe es vorhin gesagt: Die Zellent\u00fcr ist offen, du musst nicht in der Gef\u00e4ngniszelle der S\u00fcnde bleiben. Du bist diesem Herrscher, alten Herrscher, gestorben. Du bist nicht mehr tot, sondern lebendig. Und so wie Paulus sagt: Halte dich der S\u00fcnde f\u00fcr tot, Gott aber lebendig in Christus Jesus. Stelle deine Lieder nicht mehr der Ungerechtigkeit zur Verf\u00fcgung. Du musst nicht mehr.<\/p>\n<p>Sondern stelle deine Gerechtigkeit Gott zur Verf\u00fcgung als Sklave der Gerechtigkeit, als Werkzeug der Gerechtigkeit. Du kannst der Widersuversuchung widerstehen. Du kannst gehorchen durch das, was Christus vollbracht hat \u2013 ohne irgendwelche Tricks und menschlichen Ritualen.<\/p>\n<p>Und wenn du heute hier bist und noch nicht gl\u00e4ubig bist, noch nicht von Neuem geboren bist, dann flehe ich dich an und bitte dich: Komme zu diesem Christus! Diese Welt bietet dir so viel an, an Falschheit und leerer Menschenweisheit, Religionen und Selbstgerechtigkeit, Angebote und Angebote \u00fcber Angebote und Optionen \u00fcber Optionen, wie du eine Wana erreichen kannst, wie du wahre Geistlichkeit erreichen kannst. Wege um Wege, wie du Gott nahe sein kannst oder den Sinn deines Lebens finden kannst. Der einzige Weg ist Jesus Christus und deine Vereinigung und eine Vereinigung mit ihm. Mit ihm eins zu sein, mit ihm in Verbindung gebracht zu werden, ist das einzige genugsame Mittel zum Heilen.<\/p>\n<p>Und so bitte ich dich: Kehre um! Kehre um von Selbstgerechtigkeit, falscher Religion und menschlicher Philosophie und kehre zu Jesus Christus. Glaube an ihn! Glaube an diese wirksame Kraft Gottes, die ihn aus den Toten aufverweckt hat, die Macht hat, einen Menschen vollkommen zu erneuern. Jedes menschliche Ritual ist so, als w\u00fcrdest du einen Haufen von Menschenkot nehmen und darauf Salz und Pfeffer und Zucker streuen. Gott nimmt aber die F\u00e4ulnis deiner alten Natur, entfernt sie vollst\u00e4ndig von dir, reinig dich von aller Ungerechtigkeit und schenkt dir neues Leben: Jesus Christus. Eine neue Natur. Von einem Rebell und Feind und Toten zu einem Kind Gottes \u2013 lebendig und in der Lage, Gott zu gehorchen und f\u00fcr ihn zu leben. Kehre um zu Christus!<\/p>\n<p>Und liebe Geschwister, uns fehlt noch ein Abschnitt von diesem bis Vers 15 oder ein Teil, also zwei Punkte bis zu diesem Vers 15 vom genugsamen Werk Christi. Und dort werden wir sehen: Wie hat Gott uns mit Christus lebendig gemacht? Wie hat er das gemacht? Wie konnte Gott dieses Wunder vollbringen? Und damit werden wir uns das n\u00e4chste Mal besch\u00e4ftigen. Die Geist \u2013 so der Herr will \u2013 die Geistliche&#8230; nee, die Genugsamkeit der S\u00fchnung und die Genugsamkeit des Triumphes. M\u00f6ge dem Herrn Jesus Christus alle Ehre zuteil werden. Lasst uns beten.<\/p>\n<p>Unser Vater im Himmel, unz\u00e4hlig sind die Segnungen und die Realit\u00e4ten, die du vollbracht hast in Christus Jesus. Dass wir mit ihm eins sind, es ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr so vieles: f\u00fcr unser Verst\u00e4ndnis unseres Zustandes, f\u00fcr die Beziehung, die wir heute zu dir haben, f\u00fcr die Bef\u00e4higungen und die Freiheit, die du uns geschenkt hast. Alles kommt darauf zur\u00fcck, dass du uns mit Christus eins gemacht hast. Unser Einssein mit ihm, unsere Einheit mit ihm.<\/p>\n<p>Vater, ich bete dich an f\u00fcr dieses Wunder. Wer sind wir, dass wir eins mit deinem Sohn sein d\u00fcrfen? Dass wir in ihm verborgen sein d\u00fcrfen, umschlossen? Und umschlossen und verborgen mit ihm in dir? Wir, die wir einst tot waren, dem Herrscher und Meister unseres Lebens, der S\u00fcnde, gedient haben, dich weder gesucht haben noch irgendetwas Gutes oder Gerechtes getan haben. Du hast dich unserer erbarmt.<\/p>\n<p>Reich an Barmherzigkeit und um der vielen Liebe willen, mit der du uns geliebt hast, hast du uns auferweckt. Du hast diesen alten Menschen, unsere alte Natur, gekreuzigt mit Christus. Und er ist wahrlich tot. Diese alte Natur ist nicht mehr da, sie ist begraben worden. Aber du hast uns auch nicht im Grab gelassen, sondern hast uns zu neuem Leben auferweckt, uns lebendig gemacht mit Christus.<\/p>\n<p>Vater, ich danke dir f\u00fcr all das. All das ist das Fundament f\u00fcr unsere Identit\u00e4t und f\u00fcr unser Wandel. Wer wir in Christus sind, wie wir wandeln sollen \u2013 so wie wir ihn empfangen haben, so sollen wir wandeln. Und wir haben ihn auf so glorreiche Weise empfangen. Wir haben ihn empfangen in so vielen verschiedenen Facetten, in so einem Reichtum der Wahrheit und der geistlichen Realit\u00e4ten hast du uns Christus geschenkt.<\/p>\n<p>O Vater, ich bitte dich, hilf jedem von uns hier, das vor Augen zu halten, uns t\u00e4glich daran zu erinnern. Diese Wahrheiten, diese Realit\u00e4ten, das, was du in Christus mit uns vollbracht hast, die Genugsamkeit des Werkes von Jesus Christus, es ist das Fundament f\u00fcr unseren Wandel. Es ist das Fundament daf\u00fcr, dass wir bewahrt werden vor all der menschlichen Weisheit, die uns von Christus hinweg gefangen nehmen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Vater, ich bitte dich, hilf jedem von uns, dass wir uns die Zeit nehmen, uns mit deinem Wort zu besch\u00e4ftigen, uns mit Christus zu besch\u00e4ftigen, um uns mit dem Evangelium zu besch\u00e4ftigen, sodass uns diese Wahrheiten vor Augen bleiben m\u00f6gen. Dass wir diese Genugsamkeit des Werkes Christi nicht aus den Augen verlieren. M\u00f6gen diese Gedanken, auch die, die wir heute geh\u00f6rt haben, uns begleiten in der kommenden Woche. Ich bitte dich darum, Vater. Ich bitte dich darum, dass wir auch informiert durch diese Realit\u00e4ten wandeln m\u00f6gen. So wandeln m\u00f6gen. Entsprechend dem, was du mit uns vollbracht hast.<\/p>\n<p>Dass wir lebendig heute sind, dass der alte Mensch gestorben ist und gekreuzigt ist und eine neue Sch\u00f6pfung geschaffen worden ist. All diese Dinge, Vater, ich bitte dich darum, lass uns dementsprechend leben. Bewahre uns vor Ausreden, das wir nicht k\u00f6nnen. Bewahre uns vor leichtfertigem Umgang mit S\u00fcnde. Zeige uns den Widerspruch auf, wie wahnsinnig es ist, wie irrsinnig es ist, wenn wir heute noch diesem alten Herrscher der S\u00fcnde gehorchen, wo du uns doch Freiheit geschenkt hast, wo du uns doch neues Leben geschenkt hast, indem du uns so mit Christus eins gemacht hast.<\/p>\n<p>Vater, ich bitte dich darum, lass uns diese Realit\u00e4ten vor Augen bleiben, sodass wir dich in unserem Wandel verherrlichen, sodass wir bewahrt und beh\u00fctet bleiben vor menschlicher Lehrerphilosophie. Ich bitte dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name unseres Herrn verherrlicht werden. Schlagen wir auf Kolosser Kapitel 2 und lasst uns lesen die Verse 6 bis 15. Kolosserbrief Kapitel 2, die Verse 6 bis 15. Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihn. 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