{"id":2456,"date":"2026-05-27T15:40:21","date_gmt":"2026-05-27T13:40:21","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2456"},"modified":"2026-05-31T19:49:26","modified_gmt":"2026-05-31T17:49:26","slug":"die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-3","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-genugsamkeit-des-werkes-christi-teil-3\/","title":{"rendered":"Die Genugsamkeit des Werkes Christi \u2013 Teil 3"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf und lasst uns lesen den Kolosserbrief, Kapitel 2, die Verse 6 bis 15. Kolosserbrief, Kapitel zwei, die Verse sechs bis f\u00fcnfzehn.<\/p>\n<p>Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und aufgebaut in ihm und gefestigt im Glauben. Wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr \u00fcberreich seid in Danksagung. Seht zu, dass niemand euch einf\u00e4ngt durch die Philosophie und Lehrenbetrug nach der \u00dcberlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gem\u00e4\u00df. Denn in ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig. Und ihr seid in ihm zur F\u00fclle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht. In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit H\u00e4nden geschehen ist, sondern dem Ausziehen des fleischlichen Leibes in der Beschneidung des Christus. Mit ihm begraben in der Taufe, in ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat.<\/p>\n<p>Und euch, die ihr tot ward in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Er hat den Schuldschein gegen uns gel\u00f6scht, den Entsatzung bestehenden, der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte. Er hat die Gewalten und die M\u00e4chte v\u00f6llig entwaffnet und sie \u00f6ffentlich zur Schau gestellt. In ihm hat er den Triumph \u00fcber sie gehalten.<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel. Wahrlich blicke ich voll Beugung und Staunen hinein in das Meer deiner Gnade. Am Kreuz trug Jesus Christus meine Schuld. Einfache Worte, die schnell unsere Lippen verlassen, die doch so schwer sind, was ihre Bedeutung und ihre Tragweite angehen. Dein Sohn, der ewige Sohn Gottes, der S\u00fcnde nicht kannte, Schuld nicht kannte, er trug meine Schuld an diesem Kreuz. Meine Anklageschrift war \u00fcber ihn, \u00fcber ihm, \u00fcber seinem Haupt, auf seinem Kreuz genagelt. Mein Schuldschein war es, den er an diesem Kreuz bezahlt hat.<\/p>\n<p>Und gro\u00dfer Gott, welch unendlich tief ist das Meer deiner Gnade, dass der Gerechte f\u00fcr die Ungerechten starb, sodass die Gerechtigkeit des Gerechten zu meiner Gerechtigkeit wurde. Und meine Schuld und meine S\u00fcnde und die Strafe meiner Schuld auf den Gerechten fiel und er sie an meiner Stelle bezahlte. Vater, wir danken dir f\u00fcr diese Gnade, f\u00fcr diese unendlich gro\u00dfe Gnade, f\u00fcr das S\u00fchnewerk Jesu Christi. Und wir danken dir, dass du ihn hingestellt hast als S\u00fcneort, sodass du gerecht bist und den rechtfertigen kannst, der des Glaubens an Jesus Christus ist.<\/p>\n<p>Wir beten dich an, Vater, f\u00fcr deine Weisheit und f\u00fcr das L\u00fcnewerk Christi. Und wir bitten dich darum, dass du die Zeit segnest, dass, wenn wir uns heute wieder diesem S\u00fchnewerk widmen, wenn wir uns dem Kreuz widmen und dem, was Christus, was du in Christus vollbracht hast, dass unsere Herzen ge\u00f6ffnet werden f\u00fcr die tiefe Reichweite dieses Werkes. Dass wir dar\u00fcber staunen m\u00f6gen. O Vater, lass unsere Herzen nicht kalt bleiben \u00fcber die Wahrheit des Kreuzes, \u00fcber den Triumph Jesu Christi, sondern m\u00f6gen unsere Herzen erf\u00fcllt sein und erf\u00fcllt werden von dem, was dein Sohn vollbracht hat.<\/p>\n<p>Segne diese Stunde der Verk\u00fcndigung, sodass dein Wort gro\u00df sein m\u00f6ge, dass die Ohren und die Herzen, auf die dein Wort treffen m\u00f6ge, dass es darin Wohnung finden m\u00f6ge und wirken m\u00f6ge, Vater. Darum bitten wir dich. Wir bitten dich, dass du diese Stunde segnest zur Erbauung der Gemeinde und zur Verherrlichung deines Namens. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne. Wir leben in einer Zeit und in einer Welt, wo Dinge niemals genug sind. Unsere Unterhaltung ist uns nie genug. Auf unseren Handys haben wir eine Aufmerksamkeitsspanne von 5 bis 10 Sekunden, bis wir die n\u00e4chste Unterhaltung brauchen, weil die Unterhaltung, die wir haben, nicht genug ist. Wir haben die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Auswahl an Essen, unterschiedliche Richtungen, unterschiedliche Herk\u00fcnften von der K\u00fcche. Italienisch.<\/p>\n<p>Essen aus dem Mittleren Osten, deutsches Essen, asiatisches Essen. Ich war diese Woche mit meinen Kollegen unterwegs, aber viel, wor\u00fcber sie sich beschwert haben, dass es in M\u00fcnchen nicht genug gibt: Es gibt nicht genug Restaurants, es gibt nicht genug Auswahl. Nichts ist genug. Nichts wirkt ausreichend in dieser Welt, in der wir leben. Wir brauchen st\u00e4ndig etwas Neues. St\u00e4ndig muss etwas Neues, etwas Erfrischendes her. Weil nichts genug ist. Nichts reicht aus.<\/p>\n<p>In diese Zeit spricht der Apostel Paulus durch den Kolossabrief. Eine Botschaft, die dem entgegensteht, was diese Welt heute ausmacht. Die Botschaft des Apostels Paulus ist: Christus ist genug. Christus ist genug. Das Wort &#8222;Genugsamkeit&#8220; \u2013 das Kennen kennt man im Deutschen heutzutage im deutschen Vokabular gar nicht. Dass etwas genugsam sein kann, v\u00f6llig und vollkommen ausreichend sein kann, ist heutzutage fast schon fremd. Der Apostel Paulus sagt: &#8222;Christus ist genug.&#8220; Und seit einigen Wochen besch\u00e4ftigen wir uns damit, wie genugsam Christus ist, welche Argumente und welche Aspekte der Apostel Paulus heranf\u00fchrt, um zu zeigen, dass Christus genug ist.<\/p>\n<p>Sowohl in der Zeit, in der die Kolosser gelebt haben, wo diese Irrlehre begann Fu\u00df zu fassen, dass Christus nicht genug ist: Man m\u00fcsse Engel anbeten, man m\u00fcsse Visionen haben. Man m\u00fcsse j\u00fcdische, zeremonielle Gesetze folgen, wie das Beachten der Sabbatte, der Feste, die Beschneidung und \u00e4hnliche zeremonielle, gesetzliche Werke. Man m\u00fcsse seinen eigenen Leib knechten, um vor Gott bestehen zu k\u00f6nnen und um wahre Geistlichkeit zu erlangen.<\/p>\n<p>Auch heute haben wir ein unendliches Meer an Religionen, Philosophien, Weltanschauungen und Werte und Denksysteme, die sagen, dass man mit eigenen Werken, dass man mit Psychologie und weltlicher Philosophie wahre Geistlichkeit finden kann, dass Nirvana finden kann oder Gott finden kann. Seien es die falschen Religionen der Selbstgerechtigkeit, wie zum Beispiel der Islam, oder auch die falschen Formen des Christentums, wie der Katholizismus oder auch das, was die orthodoxe Kirche lehrt, sein es christliche Sekten oder Philosophien, die sagen: &#8222;Christus ist nicht genug. Du brauchst die Taufe. Du brauchst dies, du brauchst das.&#8220;<\/p>\n<p>Paulus sagt: &#8222;Christus ist genug.&#8220; Er befiehlt auf der einen Seite: &#8222;Wandelt in Christus so, wie ihr ihn empfangen habt.&#8220; Auf der anderen Seite sagt er: &#8222;H\u00fctet euch vor leerer Menschenweisheit, die euch von Christus hinweg gefangen nehmen wollen.&#8220; Wieso, Paulus, wieso sollen wir all diese leere Menschenweisheit ablehnen? Weil Jesus Christus genug ist.<\/p>\n<p>Und so besch\u00e4ftigen wir uns seit einigen Wochen mit der Genugsamkeit Jesu Christi. Wir haben die Genugsamkeit seiner Person gesehen. Er ist genug, denn in ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig. In ihm ist kein Mangel, kein Fehl. Die volle Gottheit wohnt in Jesus Christus. Und nicht nur das: In ihm sind wir zur F\u00fclle gebracht. Aus seiner F\u00fclle sind wir F\u00fclle vollendgemacht. Er ist erhaben \u00fcber alle Autorit\u00e4ten und alle M\u00e4chte.<\/p>\n<p>Aber nicht nur die Person Jesu Christi ist ausreichend, ist genugsam. Auch das Werk Jesu Christi ist genugsam. Diesem Werk darf und kann nichts hinzugef\u00fcgt werden. Keine menschliche Weisheit, keine menschlichen Werke k\u00f6nnen dem hinzugef\u00fcgt werden, was Jesus Christus vollbracht hat \u2013 beziehungsweise was Gott in Christus vollbracht hat.<\/p>\n<p>Wir haben uns mit der Genugsamkeit seiner Person besch\u00e4ftigt. Wir haben begonnen, uns die vergangenen Wochen mit der Genugsamkeit seines Werkes zu besch\u00e4ftigen. Wir haben gesehen: Paulus beschreibt uns f\u00fcnf Aspekte der Genugsamkeit des Werkes Christi, die uns das Fundament daf\u00fcr geben, uns vor Lehrerphilosophie zu h\u00fcten und in Christus so zu wandeln, wie wir ihn empfangen haben. Wir haben uns bereits mit drei der f\u00fcnf Aspekte besch\u00e4ftigt. Wir haben erstens gesehen: die Genugsamkeit der geistlichen Beschneidung. Wir haben gesehen, dabei ging es um die Ver\u00e4nderung unserer Natur.<\/p>\n<p>Der alte Mensch, der Gott gehasst hat, der S\u00fcnde geliebt hat und der nach seinem eigenen Willen und Bestreben leben wollte \u2013 dieser alte Mensch wurde get\u00f6tet, er wurde gekreuzigt. Und ein neues Mensch wurde geschaffen. Das alte Herz wurde hinweggenommen, und ein neues Herz wurde geschenkt. Ein neues Herz, das Jesus liebt, das Gott gehorchen will und auch in der Lage ist, Gott zu gehorchen. Unsere Natur wurde also ver\u00e4ndert. Und diese geistliche Beschneidung Jesu Christi, sie ist genug. Das hat unsere Natur ver\u00e4ndert, und wir k\u00f6nnen dieser Ver\u00e4nderung der Natur, die Jesus vollbracht hat, nichts hinzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Zweitens haben wir gesehen die Genugsamkeit der geistlichen Taufe. Wir haben gesehen die Taufe, die geistliche Taufe. Nicht die Taufe mit dem Wasser, sondern die Taufe durch den Heiligen Geist. Sie ist die Identifikation mit Jesus Christus, das Einsmachen mit Jesus. Wenn ihr euch erinnert an das Bild der Faust, die umwickelt ist von diesem Ballon: So sind wir umwickelt mit Jesus Christus, insbesondere mit seinem Tod, seinem Begr\u00e4bnis und seiner Auferstehung. Wir sind mit Jesus gestorben, mit ihm sind wir begraben worden und mit ihm sind wir auferweckt worden.<\/p>\n<p>Wir sind so eins gemacht worden mit Jesus Christus, sodass sich unsere Beziehung zur S\u00fcnde ver\u00e4ndert hat. Denn als wir mit Christus gestorben sind, sind wir unserem alten Herrn und Meister, dem der S\u00fcnde, gestorben, sodass wir nicht mehr beherrscht werden von der S\u00fcnde, sondern wir sind zur Neuheit des Lebens auferweckt worden, sodass wir nun frei sind von der Macht der S\u00fcnde und Jesus Christus, unserem neuen Herrn, unser Leben widmen k\u00f6nnen und hingeben k\u00f6nnen. Unsere Natur hat sich also ver\u00e4ndert. Wir sind mit Christus identifiziert worden, sodass sich unsere Beziehung zur S\u00fcnde ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Und drittens haben wir gesehen die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung. Nicht nur hat sich die Beziehung zur S\u00fcnde ver\u00e4ndert, auch die Beziehung zu Gott hat sich ver\u00e4ndert, denn wir waren einst tot, entfremdet dem Leben Gottes, blind und in Finsternis. Unf\u00e4hig, uns selbst zu retten, unf\u00e4hig, irgendetwas zu tun, geschweige denn uns selbst zu retten. Aber in Christus hat uns Gott lebendig gemacht mit ihm, sodass wir neues Leben haben, sodass wir nun eine lebendige Beziehung mit Gott haben.<\/p>\n<p>Und all diese Dinge sind genugsam. Sie sind ausreichend. Das sind Dinge, die Gott vollbracht hat in Christus, mit uns und durch Christus. Diesen Dingen \u2013 dieser Ver\u00e4nderung unserer Natur, die Ver\u00e4nderung der Beziehung zur S\u00fcnde, dass wir hier nicht mehr Sklaven der S\u00fcnde sind, sondern nun frei sind und Sklaven Gottes sein k\u00f6nnen, dass wir nun eine lebendige Beziehung mit Gott haben \u2013 das sind alles Dinge, die Gott vollbracht hat in Christus Jesus und die niemals durch menschliche Werke oder leere Menschenweisheit erreicht werden k\u00f6nnen. Durch Askese, durch Selbstpeinigung oder Gei\u00dfelung. Durch das Extra, das Halten von Gesetzen, die au\u00dferhalb von dem gehen, was Gott geboten hat. Durch Anbetung der Engel oder \u00e4hnliche Dinge k\u00f6nnen niemals diese Dinge erm\u00f6glicht werden, erreicht werden. Das, was Christus vollbracht hat, ist genugsam.<\/p>\n<p>Und wir haben uns mit all diesen Dingen bereits besch\u00e4ftigt und kommen nun zu den letzten beiden Aspekten der Genugsamkeit des Werkes Christi. Denn eine wichtige Frage stellt sich jetzt: Unsere alte Natur wurde \u2013 unsere Natur wurde ver\u00e4ndert, die alte Natur ist vergangen, eine neue Natur wurde uns geschenkt. Wir sind mit Christus identifiziert worden, mit seinem Tod und seiner Auferstehung. Unsere Beziehung zur S\u00fcnde hat sich ge\u00e4ndert, sodass wir ihr nicht mehr dienen m\u00fcssen. Wir sind lebendig gemacht worden, sodass wir nun eine Beziehung mit Gott haben k\u00f6nnen. Aber der Elefant im Raum ist: Was ist nun mit unseren S\u00fcnden passiert? Unsere Natur wurde ver\u00e4ndert, unsere Beziehung zur S\u00fcnde wurde ver\u00e4ndert, unsere Beziehung mit Gott wurde ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Aber was ist mit den Vergehungen, die wir gerade gelesen haben, in denen wir tot waren? Was hat Gott mit diesen Vergehungen gemacht? Er kann unsere Natur \u00e4ndern, er kann unsere Beziehung zur S\u00fcnde ver\u00e4ndern, unsere Beziehung zu Gott \u00e4ndern, aber was ist mit der Schuld passiert, die wir angeh\u00e4uft haben? Was ist mit den Vergehungen geschehen, in denen wir tot waren?<\/p>\n<p>Es ist wie diese ersten drei Aspekte. Wenn wir uns diese Illustration hernehmen wollen, ist es, wenn man zum Beispiel ein Kind adoptieren m\u00f6chte. Man learned this kind of man bought a being to this kind of and man f\u00e4ngt an this kind with a end of the time of the Papiers eingereicht werden and rechts this kind of adopted, damit it auch wirklich und rechtlich dein Kind sein kann.<\/p>\n<p>Und so haben wir gesehen, dass Gott uns innerlich ver\u00e4ndert hat, unsere Natur ver\u00e4ndert hat, unsere Beziehung zur S\u00fcnde ver\u00e4ndert hat, unsere Beziehung zu ihm ver\u00e4ndert hat, aber \u2013 wie gesagt \u2013 der Elefant im Raum steht: Was passiert mit der S\u00fcnde? Etwas muss damit geschehen. Was passiert mit unserer Schuld? Etwas muss mit unserer Schuld geschehen, um diese Ver\u00e4nderung offiziell zu machen, wirklich vollkommen zu machen. Was ist mit unseren Vergehungen? Wie kann Gott uns von Tod in Vergehungen zu lebendig mit Christus machen? Wie geht das?<\/p>\n<p>Und so kommen wir zu den beiden noch \u00fcbrigen Aspekten. Viertens: die Genugsamkeit der S\u00f6hnung. Und f\u00fcnftens: die Genugsamkeit des Triumphes. Viertens: die Genugsamkeit der S\u00fchnung. Und f\u00fcnftens: die Genugsamkeit des Triumphes. Und wie bereits vergangene Woche erw\u00e4hnt, diese f\u00fcnf Aspekte sind nicht strikt voneinander trennbar. Sie \u00fcberschneiden sich in den Bereichen, die sie beschreiben. Aber wir m\u00f6chten jetzt beginnen bei viertens: die Genugsamkeit der S\u00fchnung. Die Genugsamkeit der S\u00fchnung.<\/p>\n<p>Beginnen wir nochmal in Vers 13: \u201eUnd euch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat.\u201c Wenn ihr euch erinnert, haben wir, abgesehen von diesem letzten Teil, abgesehen von dem letzten Satzteil, den Vers 13 bereits betrachtet: dass wir tot in unseren Vergehungen waren, keine Beziehung zu Gott, entfremdet den Leben Gottes, unf\u00e4hig uns selbst zu retten. Sowohl durch unsere s\u00fcndhaften Taten als auch durch unsere s\u00fcndhafte Natur.<\/p>\n<p>Aber Gott hat uns lebendig gemacht mit Jesus Christus, uns neues Leben geschenkt, sodass wir heute eine lebendige Beziehung mit Gott haben d\u00fcrfen. Ihr erinnert euch an das Bild vielleicht von vergangener Woche, wie wir tot am Grund des Meeresbodens lagen, Gott hinein in den Ozean gegriffen hat und uns Leben eingehaucht hat und uns so gerettet hat. Und wir haben aber diesen letzten Teil dieses Verses noch nicht anbetrachtet, und den beginnen. Dort m\u00f6chten wir heute ankn\u00fcpfen, wo wir sehen: Wie hat Gott das gemacht? Indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Wie hat Gott uns mit Jesus lebendig gemacht? Indem er uns alle Vergehungen vergeben hat.<\/p>\n<p>Vergehungen \u2013 dieses Wort kam ja schon im Beginn von Vers 13 vor: \u201eUnd euch, die ihr tot wart in den Vergehungen.\u201c Dasselbe Wort haben wir hier: \u201eIndem er uns alle Vergehungen vergeben hat.\u201c Das Wort Vergehungen beschreibt unsere \u00dcbertretungen, unsere s\u00fcndhaften Handlungen. Es beschreibt das, worin wir tot waren. Unsere Vergehungen waren das, was uns von Gott getrennt hat, vom Leben Gottes entfremdet hat. Es sind unsere \u00dcbertretungen, unsere S\u00fcnden, unsere s\u00fcndhaften Taten. In Jesaja 59, Vers 2 hei\u00dft es: \u201eSondern eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure S\u00fcnden haben sein Angesicht vor euch verh\u00fcllt, das er nicht h\u00f6rt.\u201c Unsere Vergehungen, unsere \u00dcbertretungen, das sind die Dinge, die uns von Gott trennen, in denen wir tot waren.<\/p>\n<p>Damit wir also mit Christus lebendig gemacht werden \u2013 also, das hei\u00dft ja, mit Gott in eine lebendige Beziehung kommen k\u00f6nnen \u2013, ist etwas mit unseren Vergehungen geschehen? Es ist etwas mit dem Geschenk, mit den Dingen geschehen, die uns ja von Gott getrennt haben, die uns vom Leben Gottes entfremdet haben. Etwas ist mit diesen Vergehungen geschehen. Etwas musste mit diesen Vergehungen geschehen, damit wir eine lebendige Beziehung zum heiligen Gott haben k\u00f6nnen. Denn der heilige Gott kann nicht Gemeinschaft mit S\u00fcnde haben. Was ist geschehen? Was ist mit dem geschehen, was zwischen uns und Gott lag? Indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Er hat uns alle Vergehungen vergeben.<\/p>\n<p>Das Wort \u201evergeben\u201c hier \u2013 es gibt das typische Wort im Neuen Testament f\u00fcr \u201evergeben\u201c. Hier ist ein anderes Wort verwendet als das typische Wort. Das Wort \u201evergeben\u201c hier wird auch \u00fcbersetzt mit \u201eschenken\u201c oder \u201efreigiebig geben\u201c. Das ist die Idee dahinter, denn es beinhaltet das Wort \u201eGnade\u201c. Es ist quasi das Wort \u201egn\u00e4dig geben\u201c, wenn man es w\u00f6rtlich \u00fcbersetzen w\u00fcrde. Die Idee ist also: Es geht darum, dass man etwas unverdient schenkt. Es geht darum, dass man etwas frei erl\u00e4sst, etwas freigiebig schenkt.<\/p>\n<p>In Lukas 7 wird dieses Wort verwendet, im Gleichnis von den zwei Schuldnern. Lukas Kapitel 7, 41 und 42, dort hei\u00dft es \u2013 Lukas 7, 41 und 42: \u201eEin Gl\u00e4ubiger hatte zwei Schuldner. Der eine schuldete 500 Denare, der andere aber 50. Da sie aber nicht zahlen konnten, schenkte er es beiden. Wer nun von ihnen wird ihn am meisten lieben?\u201c Hier haben wir das Wort \u201eschenkte er es beiden\u201c. Dieses Wort \u201eschenken\u201c ist dasselbe Wort, das hier im Kolossabrief verwendet wird f\u00fcr \u201evergeben\u201c. Ja, da ist also ein Schuldner, ein Gl\u00e4ubiger, der zwei Schulden hatte, und er schenkte es ihnen. Das hei\u00dft, er gab ihnen diese Schuld umsonst. Er lie\u00df sie frei von ihren Schulden und er erlie\u00df ihnen ihre Schulden.<\/p>\n<p>Das Bild ist also folgendes: Wir haben durch unsere S\u00fcnden, durch unsere Begierden, durch unsere L\u00fcgen, durch unsere G\u00f6tzen, durch alle \u00dcbertretungen des Gesetzes Gottes haben wir Schuld angeh\u00e4uft, die eine Strafe fordert \u2013 eine Strafe, die zu zahlen ist. Wir kennen das alle aus unserem Alltag, wenn wir einen Strafzettel bekommen, zum Beispiel f\u00fcr das falsche Parken. Die Idee ist, dass wir Gesetze \u00fcbertreten haben, wir haben falsch geparkt. Und als Strafe f\u00fcr die \u00dcbertretung des Gesetzes haben wir eine Schuld angeh\u00e4uft, ein Bu\u00dfgeld, das wir zahlen m\u00fcssen. Wenn wir das st\u00e4ndig machen w\u00fcrden, dann w\u00fcrden wir eine Schuld anh\u00e4ufen, die immer schwieriger wird zu zahlen.<\/p>\n<p>Das Problem hier aber ist, dass wir gegen einen unendlich heiligen Gott ges\u00fcndigt haben. So ist die Schuld, die wir angeh\u00e4uft haben, unendlich gro\u00df. In Matth\u00e4us Kapitel 18, Vers 24, im Gleichnis wird unsere Schuld verglichen mit einer Schuld von 10.000 Talenten. Ja, das ist ein \u2013 das ist \u2013 was mit diesen 10.000 Talenten ausgedr\u00fcckt werden soll, ist, dass es eine unendlich gro\u00dfe Schuld ist. Denn 10.000 ist die gr\u00f6\u00dfte Zahl, die es gab, um \u2013 die gr\u00f6\u00dfte Zahl, die es im Vokabular gab. Es war also die gr\u00f6\u00dfte Schuld, eine unbezahlbar gro\u00dfe Schuld. Damit wird in Matth\u00e4us unsere S\u00fcndenschuld verglichen. Wir haben gegen einen unendlich heiligen Gott ges\u00fcndigt und haben so eine unendlich gro\u00dfe Schuld angeh\u00e4uft. Eine Menge an Strafzetteln, die unz\u00e4hlbar ist. Eine Menge an Bu\u00dfgeld, die unbezahlbar f\u00fcr uns ist.<\/p>\n<p>Deswegen in Vers 14 sehen wir sp\u00e4ter ja auch, ist die von einem Schuldschein die Rede. Die Idee von \u201evergeben\u201c ist hier also, dass Gott uns unsere Vergehungen \u2013 die Dinge, die uns von ihm getrennt haben, die Dinge, in denen wir tot waren \u2013, er hat sie uns \u2013 die Schuld, die wir durch diese Vergehungen angeh\u00e4uft haben, die Strafe, die wir durch diese Vergehungen h\u00e4tten zahlen m\u00fcssen \u2013, er hat sie uns frei erlassen. Wie in dem Gleichnis von Matth\u00e4us 18 dieser K\u00f6nig seinem Sklaven diese 10.000 Talente an Schulden einfach umsonst erlassen hat.<\/p>\n<p>Und liebe Geschwister, achtet auf diese Worte hier: indem er uns einige Vergehungen vergeben hat, viele Vergehungen vergeben hat, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Alle ohne Ausnahme, vollkommen und vollst\u00e4ndig. Diese unendlich gro\u00dfe Schuld, alle Vergehungen \u2013 sie sind uns gn\u00e4dig erlassen worden. Es gibt keine Ausnahmen, es gibt keine Einschr\u00e4nkungen, sondern Gott hat uns alle Vergehungen umsonst erlassen. Das ist es, was Gott tut, wenn er vergibt: vollst\u00e4ndig und vollkommen.<\/p>\n<p>Im Psalm 103, Vers 12 hei\u00dft es: \u201eSofern der Osten ist vom Westen, hat er uns entfernt \u2013 hat er von uns entfernt \u2013 unsere Vergehen.\u201c Wie weit sind Osten und Westen voneinander entfernt? Unendlich weit. Es sind die Himmelsrichtungen, die sich nie treffen werden. So weit hat Gott unsere S\u00fcnden von uns entfernt. Das passiert, wenn Gott unsere Vergehungen vergibt, uns diese Schuld erl\u00e4sst.<\/p>\n<p>In Micha Kapitel 7 spricht der Prophet davon, wie das Volk Israel den Herrn r\u00fchmen wird. Und sie sagen in Micha Kapitel 7, 18 und 19 \u2013 Micha Kapitel 7, 18 und 19: \u201eWer ist ein Gott wie du, der Schuld vergibt und Vergehen verzeiht dem Rest seines Erbteils? Nicht f\u00fcr immer beh\u00e4lt er seinen Zorn, denn er hat gefallen dann gerade. Er wird sich wieder \u00fcber uns erbarmen, wird unsere Schuld niedertreten. Und du wirst all ihre S\u00fcnden in die Tiefen des Meeres werfen.\u201c<\/p>\n<p>Das passiert, wenn Gott uns S\u00fcnden vergibt. Alle Vergehungen. Liebe Geschwister, vergesst nicht: das \u201eAlle\u201c. Alle Vergehungen \u2013 Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Alle Vergehungen sind uns vergeben. Gott hat diese Schuld niedergetreten. Er wirft sie in die Tiefen des Meeres. That is the illustration. Wer ist ein Gott wie du? Was macht diesen Gott aus? Was macht den einen wahren Gott aus? Was macht ihn anders? Dass er Schuld vergibt und Vergehen verzeiht.<\/p>\n<p>In Jeremia 50, Vers 20 hei\u00dft es: \u201eIn jener Zeit und zu jener Zeit, spricht der Herr, wird Israels Schuld gesucht werden, und sie wird nicht da sein. Und die S\u00fcnden Judas, und sie werden nicht gefunden werden, denn ich will denen vergeben, die ich \u00fcbrig lasse.\u201c Seht ihr, liebe Geschwister, wie sch\u00f6n dieses Bild ist? Man wird suchen nach der Schuld, aber man wird sie nicht finden. Man wird suchen nach den S\u00fcnden Judas \u2013 du wirst sie nirgendwo finden. Wieso? Weil Gott sie vergeben hat. Alle ihre S\u00fcnden hat er ihnen vergeben. Es ist so, als g\u00e4be es ihn nicht mehr. Das macht Gott, wenn er vergibt.<\/p>\n<p>Das hat Gott mit unseren Vergehungen gemacht. Er hat diese Vergehungen, die uns von ihm getrennt haben, in denen wir tot waren \u2013 er hat sie uns \u2013 er hat uns diese Schuld erlassen, und zwar gn\u00e4dig und zwar umsonst, ohne Mitwirken oder Zuwirken von uns. Frei und umsonst sind uns unsere S\u00fcnden vergeben, die Schuld ist uns erlassen.<\/p>\n<p>Aber es geht noch weiter. Paulus betont hier die Absolutheit dieser Schuldenerlassung bereits durch&#8230; indem er sagt nat\u00fcrlich: \u201eindem er uns alle Vergehen vergeben hat.\u201c Aber in Vers 14 geht es weiter, wie Paulus die Absolutheit dieser Schulterlassung betont. Vers 14: \u201eEr hat den Schuldschein gegen uns gel\u00f6scht, die in den Satzungen bestehenden, der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte.\u201c Unsere \u00dcbertretungen wurden uns unverdient erlassen, die Schuld wurde uns unverdient erlassen.<\/p>\n<p>Und hier steht dann weiter, es geht weiter: Der Schuldschein gegen uns wurde gel\u00f6scht. Der Schuldschein \u2013 das Wort, das hier verwendet wird, war in der damaligen Zeit im R\u00f6mischen Reich eine Urkunde, ein Schreiben, in der jemand best\u00e4tigt, dass ihm Geld von einer anderen Person entweder anvertraut oder geliehen wurde und zu einem festgelegten Zeitpunkt zur\u00fcckzuzahlen ist. Ja, das ist das, was wir heute vielleicht eher in der Form eines Kreditvertrags oder \u2013 oder \u00e4hnlich \u2013 eines Vertrages nennen w\u00fcrden. Das ist der Schuldschein damals, der festgehalten hat: \u201eIch schulde dieser Person Geld. Und ich werde bis zu diesem Zeitpunkt dieser Person mein Geld zur\u00fcckzahlen.\u201c Das ist dieser Schuldschein.<\/p>\n<p>Er ist eine Urkunde, ein Zertifikat oder eine Festhaltung des Der Schuld und der Verpflichtung, der Zur\u00fcckzahlung dieser Schuld. Und in diesem Zusammenhang geht es um den Schuldschein, den in Satzungen bestehenden. Also dieser Schuldschein \u2013 er bestand in Satzungen. Das Wort \u201eSatzungen\u201c wird auch \u00fcbersetzt mit Verordnungen oder Beschl\u00fcssen, und in diesem Zusammenhang beschreiben die Satzungen das Gesetz, das Gesetz Gottes, wie es auch im Alten Testament zu finden ist.<\/p>\n<p>Zum Beispiel sehen wir in Epheser Kapitel 2, 15 bis 16, dasselbe Wort verwendet. Dort hei\u00dft es: \u201eEr hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt.\u201c Also das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei friedenstiftend in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen. Da ging es darum, dass das Gesetz das war, was die Juden und die Heiden voneinander getrennt hat. Und Christus hat durch seinen Tod am Kreuz dieses Gesetz, dieses in Satzungen bestehende Gesetz beseitigt, um diese beiden Seiten miteinander zu vereinen.<\/p>\n<p>Die Satzungen und der Schuldschein waren gegen uns. Das Gesetz Gottes zeugte gegen uns, weil wir es \u00fcbertreten haben. Es war gegen uns. Das Gesetz Gottes hat geschrien: \u201eSchuldig, schuldig, schuldig.\u201c Es hat geschrien: \u201eVerflucht, verflucht, verflucht.\u201c So wie es in Galater Kapitel 3, Vers 10 hei\u00dft: \u201eDenn alle, die aus Gesetzeswerken sind, sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in all dem, in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun.\u201c Das Gesetz ist gegen uns, es zeugt gegen uns, es schreit: \u201eVerflucht\u201c, denn wir haben es \u00fcbertreten in unseren Vergehungen.<\/p>\n<p>Jakobus 2, Vers 10 hei\u00dft es: \u201eDenn wer das ganze Gesetz h\u00e4lt, aber in einem stauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden.\u201c Und so zeugt das Gesetz gegen uns: \u201eSchuldig, schuldig, schuldig.\u201c Was hat Gott mit dem Schuldschein gegen, mit dem Schuldschein, den in Satzungen bestehenden, der gegen uns war, was hat Gott damit gemacht? Zwei Dinge.<\/p>\n<p>Er hat the shuld shine gel und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft. The word gel\u00f6shed here can also. It was tilgen und ausl\u00f6schen. Es geht also darum, dass etwas vollst\u00e4ndig getilgt wird, vollst\u00e4ndig ausgel\u00f6scht wird. Im Alten Testament sehen wir Worte wie tilgen und ausl\u00f6schen in Bezug auf Vergehungen, in Bezug auf Schuld.<\/p>\n<p>In Psalm 51 hei\u00dft es, Verse 3 und 4. Psalm 51, 3 und 4: \u201eIch, \u00e4h, ne, sei mir gn\u00e4dig.\u201c Das ist David nat\u00fcrlich, der betet, hier sein Gebet der Bekenntnis, nachdem er ges\u00fcndigt hat und von Natan darauf hingewiesen worden ist, \u00fcberf\u00fchrt worden ist. Dort betet dann David: \u201eSei mir gn\u00e4dig, Gott, nach deiner Gnade. Tilge meine Vergehen nach der Gr\u00f6\u00dfe deiner Barmherzigkeit. Wasche mich v\u00f6llig von meiner Schuld und reinige mich von meiner S\u00fcnde.\u201c David betet: \u201eGott, nimm all diese Schuld hinweg, tilge meine Vergehen, l\u00f6sche sie aus. Wasche mich v\u00f6llig.\u201c<\/p>\n<p>In Jesaja 43, Vers 25 ist es Gott, der spricht. Jesaja 43, Vers 25. Gott spricht dort: \u201eIch, ich bin es, der deine Verbrechen ausl\u00f6scht um meinen Willen, und deine S\u00fcnden will ich nicht gedenken.\u201c Gott spricht hier: \u201eIch will deine Verbrechen ausl\u00f6schen.\u201c Sie werden nicht mehr da sein, und deiner S\u00fcnden will ich nicht gedenken.<\/p>\n<p>Gott l\u00f6scht den Schuldschein. Ja, wir hatten einen Schuldschein gegen\u00fcber dem Bestand aus den Satzungen, dem Gesetz der, das schuldig geschrien hat. All unsere \u00dcbertretungen, die Schuld, die wir angeh\u00e4uft haben, die unendliche Schuld und Strafe, die wir h\u00e4tten bezahlen m\u00fcssen \u2013 er hat diesen Schuldschein genommen und er hat ihn ausgel\u00f6scht. Er hat ihn quasi wie Schmutz abgewischt von der Scheibe, sodass er nicht mehr da ist. Er hat ihn ausgel\u00f6scht, er hat ihn zerrissen.<\/p>\n<p>Aber das ist nun immer noch nicht genug. Er hat ihn nicht nur gel\u00f6scht, er hat ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft. Weggetan. Vollst\u00e4ndig entfernt. Aus der Mitte weggenommen. Das Hindernis, das da war. Ja, der Schuldschein ist hier pr\u00e4sentiert wie das Hindernis zwischen uns und Gott.<\/p>\n<p>Ja, die Vergehungen waren das Hindernis zwischen uns und Gott. Und vor allem auch durch der Schuldschein, der eben bestand wegen unserer Vergehungen. Und der Schuldschein wurde fortgeschafft, vollst\u00e4ndig entfernt. Paulus benutzt hier absolute Sprache \u2014 \u201eausl\u00f6schen\u201c, \u201eaus der Mitte fortgeschaffen\u201c \u2014, um deutlich zu machen, dass dieser Schuldschein nicht mehr da ist. Die Absolutheit des Schuldenerlasses wird betont, wird hier betont von Paulus durch seine Wortwahl. Alle Vergehungen sind vollst\u00e4ndig erlassen und vergeben. Was f\u00fcr eine Gnade, liebe Geschwister!<\/p>\n<p>Ich habe am Anfang gefragt: Was ist mit unseren S\u00fcnden geschehen? Ja, Gott ver\u00e4ndert unsere Natur, er ver\u00e4ndert unsere Beziehung zur S\u00fcnde und unsere Beziehung zu ihm. Aber was ist mit unseren Vergehungen? Das, was uns von Gott trennt, das, worin wir tot waren \u2014 was macht Gott damit? Gott l\u00f6scht sie aus. Er vergibt sie uns und rei\u00dft den Schuldschein ins St\u00fccke und verbrennt ihn auch noch. So vollst\u00e4ndig entfernt ist der Schuldschein.<\/p>\n<p>Und wie macht er das? Wie hat er das gemacht? Vers 14: Indem er ihn ans Kreuz nagelte. Und liebe Sch\u00fcsse, deswegen ist S\u00fchnung so wichtig. Und wir werden nochmal darauf kommen, was das bedeutet. Dieser Satz, auch dieser letzte Teil des Satzes, er ist so wichtig: Indem er ihn ans Kreuz nagelte. Wie hat Gott unsere S\u00fcnden vergeben, uns diesen Schuldschein zu rissen? Indem er ihn ans Kreuz nagelte.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, wir vergessen manchmal, wie skandal\u00f6s eigentlich diese letzten Worte ab dem Ende von Vers 13 sind: \u201eIndem er uns alle Vergehungen vergeben hat, den Schuldschein gegen uns gel\u00f6scht hat und ihn aus unserer Mitte fortgeschafft hat.\u201c Liebe Schwester, das sind skandal\u00f6se Worte. Gott ist in den Gerichtssaal gekommen \u2014 wir waren die Angeklagten \u2014, und Gott ist gekommen und hat die Anklageschrift zerrissen. Wir aus christlicher Perspektive sehen das Bild und freuen uns dar\u00fcber, aber wir m\u00fcssen uns nochmal darin versetzen, dass das eigentlich ein absoluter Skandal ist.<\/p>\n<p>Wir haben vorhin in der Lesung R\u00f6mer 3 gehabt, R\u00f6mer 3, 23 und 24: \u201eDenn alle haben ges\u00fcndigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes.\u201c Wie m\u00fcsste dieser Satz normalerweise weitergehen? Wie m\u00fcsste der Satz normalerweise weitergehen, wenn es hei\u00dft: \u201eDenn alle haben ges\u00fcndigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes\u201c? \u201eUnd werden gerechterweise auf ewig verdammt.\u201c So m\u00fcsste der Vers normalerweise weitergehen. Das w\u00e4re das Erwartbare, wenn es gerade die ganze Zeit darum ging, wie s\u00fcndhaft der Mensch ist, dass alle ges\u00fcndigt haben ohne Unterschied und den Ma\u00dfstab Gottes nicht erf\u00fcllen. Aber Vers 24 geht weiter, wo es hei\u00dft: \u201eUnd werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erl\u00f6sung, die in Christus Jesus ist.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, das ist ein Skandal. Wie kann Paulus den Satz beginnen mit \u201eAlle haben ges\u00fcndigt\u201c und beenden mit \u201eund werden mit umsonst gerechtfertigt\u201c? Wie kann Verbrechern einfach vergeben werden? Wie kann \u00dcbertretern des Gesetzes umsonst ihre Schuld erlassen werden? Stell dir vor, gegen dich wurde ein Unrecht getan. Jemand schuldet dir nun Bu\u00dfgeld oder Schadensersatz oder jemand hat gegen dich ein Verbrechen vergangen und er wird ins Gef\u00e4ngnis verurteilt. Und jemand kommt rein und rei\u00dft die Anklageschrift einfach auseinander. W\u00e4re das nicht ungerecht? W\u00fcrdest du dich nicht betrogen f\u00fchlen? Ist das nicht falsch? Ist es nicht ungerecht, wenn der Schuldschein einfach zerrissen wird?<\/p>\n<p>Aber genau deswegen ist dieser letzte Teil von Vers 14 so wichtig. Der Schuldschein wurde nicht einfach so zerrissen. Gott kam nicht einfach und hat die Anklageschrift einfach in St\u00fccke gerissen. Er hat diesen Schuldschein ausgel\u00f6scht, indem er ihn ans Kreuz nagelte. Indem er ihn ans Kreuz nagelte. Gott hat das nicht einfach so gemacht \u2014 den Schuldschein uns vergeben, den Schuldschein ausgel\u00f6scht und aus der Mitte fortgeschafft. Er hat das gemacht, indem er diesen Schuldschein ans Kreuz genagelt, und zwar an das Kreuz von Jesus Christus. Ans Kreuz genagelt. Das erinnert uns direkt an die Aufschrift.<\/p>\n<p>Der Beschuldigung bei der Kreuzigung: In Markus 15,26 \u2013 Markus Kapitel 15, Vers 26 \u2013 lesen wir n\u00e4mlich Folgendes, und wir lesen das in allen Evangelien. In Markus 15, Vers 26 lesen wir: \u201eUnd die Aufschrift seiner Beschuldigung war oben angeschrieben: Der K\u00f6nig der Juden.\u201c<\/p>\n<p>Das Bild, das Paulus hier also verwendet, ist das der Kreuzigung. Und \u00fcber dem Haupt des Gekreuzigten stand seine Beschuldigung, seine Anklage; die war \u00fcber seinem Haupt ans Kreuz genagelt. Die Beschuldigung von Jesus, die offizielle Beschuldigung von Jesus laut dem R\u00f6mischen Reich, war: \u201eK\u00f6nig der Juden\u201c \u2013 als w\u00e4re er ein Rebell, der das R\u00f6mische Reich st\u00fcrzen wollte oder den Kaiser angreifen wollte.<\/p>\n<p>Das Bild, das Paulus hier verwendet, sagt: Gott hat deinen Schuldschein genommen und \u00fcber dem Haupt von Jesus an dieses Kreuz genagelt, also als w\u00e4re das seine Anklageschrift gewesen. Versteht ihr? Jesus hing an diesem Kreuz. W\u00e4hrend die Anklageschrift der R\u00f6mer \u201eK\u00f6nig der Juden\u201c war, war die Anklageschrift Gottes: meine Schuld und meine S\u00fcnden. Als Gott Jesus an diesem Kreuz h\u00e4ngen sah, sah er \u00fcber ihm die Anklageschrift; aber diese Anklageschrift war die Schuld all derer, die an Jesus Christus glauben.<\/p>\n<p>Als Jesus n\u00e4mlich am Kreuz hing, nahm er die ganze Schuld auf sich \u2013 die ganze Schuld aller, die an ihn glauben. Er nahm sie auf sich und bezahlte ihre Schuld. Jesu Anklageschrift: Er wurde so behandelt, als h\u00e4tte er meine S\u00fcnden begangen, als h\u00e4tte er meine Schuld zu begleichen. Deswegen wurde mein Schuldschein genommen und an das Kreuz von Jesus Christus genagelt, und er bezahlte f\u00fcr diese Schuld. Mein Schuldschein und meine Anklageschrift waren dort angeschrieben.<\/p>\n<p>Versteht ihr, liebe Geschwister? Die Schuld blieb nicht einfach unbezahlt. Die unendlich gro\u00dfe Schuld wurde vom unendlich kostbaren Sohn Gottes am Kreuz bezahlt. Das ist es, was am Kreuz geschehen ist. Das ist es, was wir in der Lesung des Neuen Testamentes heute hatten: R\u00f6mer Kapitel 3, R\u00f6mer Kapitel 3, Verse 25 bis 26. R\u00f6merkapitel drei, Verse f\u00fcnfundzwanzig bis sechsundzwanzig. R\u00f6mer Kapitel 3, 25 bis 26: \u201eIhn hat Gott hingestellt als einen S\u00fchneort durch den Glauben an sein Blut, zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingelassens der vorher geschehenen S\u00fcnden unter der Nachsicht Gottes; zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht ist und den rechtfertigt, der des Glaubens an Jesus ist.\u201c<\/p>\n<p>Ihn hat Gott hingestellt als einen S\u00fchneort. Das ist ein kompliziert klingender Vers, aber wir m\u00f6chten uns auf die wichtigen Begriffe hier fokussieren. Ihn hat Gott \u2013 Gott hat Jesus hingestellt als S\u00fchneort. Und dieses Wort S\u00fchneort wird auch im Hebr\u00e4erbrief verwendet als Begriff f\u00fcr den Deckel der Bundeslade. In der Bundeslade befanden sich die Gebote, neben anderen Dingen, und damit nat\u00fcrlich auch die Forderung des Gesetzes. Wir haben vorhin gesehen: der Schuldschein, der in Satzungen bestand. Was haben die Satzungen gefordert? Was hat das, was in der Bundeslade lag, gefordert? Fluch und Tod, unser Gericht.<\/p>\n<p>Auf diesen Deckel der Bundeslade wurde das Blut des Opfers gesprengt, das die S\u00fcnde des Volkes auf sich genommen hat. Die S\u00fcnden des Volkes wurden quasi auf das Opfer gelegt, wenn ihr 3. Mose Kapitel 16 lest, den Vers\u00f6hnungstag. Das Opfer wurde geschlachtet, und dann wurde das Blut dieses Opfers auf den Deckel der Bundeslade gesprengt, auf die Forderung des Gesetzes, die sich in dieser Bundeslade befand. Wurde das Blut gesprengt, um zu zeigen, dass mit diesem Opfer die Forderung des Gesetzes erf\u00fcllt worden ist.<\/p>\n<p>Das war im Alten Testament lediglich ein Bild. Die Realit\u00e4t ist Jesus Christus, auf den die S\u00fcnden der Gl\u00e4ubigen gelegt worden sind. Er wurde geopfert und sein Blut wurde versprengt. Er ist der S\u00fchneort, der zeigt, dass die Forderung des Gesetzes erf\u00fcllt worden ist. Die Gerechtigkeit Gottes ist erf\u00fcllt worden. Deswegen hei\u00dft es dir die ganze Zeit in diesen Versen: \u201ezum Erweis der Gerechtigkeit\u201c, \u201ezum Erweis der Gerechtigkeit\u201c, sodass Gott gerecht ist.<\/p>\n<p>Und den rechtfertigt, der des Glaubens an Jesus Christus ist. Versteht ihr, liebe Geschwister? Wir haben vorhin gesehen: Gott kommt einfach in den Gerichtssaal und zerrei\u00dft die Anklageschrift. Nein! Gott cannot einfach in den Gerichtssaal und had den Schuldschein des Angeklagten zerrissen. Jesus hat diese Schuld vollkommen beglichen und danach, and dadurch hat Gott den von Christus bezahlten Schuldschein entfernt. Er hat nicht einfach so dem Verbrecher vergeben. Er hat die Schuld des Verbrechers in Christus bezahlt und hat ihn dadurch vergeben und f\u00fcr gerecht erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>In Galater Kapitel 3, Vers 13 \u2013 wir haben vorhin gesehen, Galater Kapitel 3, Vers 10, wo es hei\u00dft: \u201eDas Gesetz fordert Fluch.\u201c Galater Kapitel 3, Vers 13 sagt dann: \u201eChristus hat uns losgekauft vom Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch f\u00fcr uns geworden ist.\u201c Denn es steht geschrieben: \u201eVerflucht ist jeder, der am Holz h\u00e4ngt.\u201c Das Gesetz forderte Fluch, Christus wurde f\u00fcr uns zum Fluch und trug diesen Fluch, der auf uns h\u00e4tte kommen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Deswegen hei\u00dft es in Jesaja 53, 5 bis 6: \u201eDoch er wird durchbohrt um unsere Vergehen willen, zerschlagen um unsere S\u00fcnden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Wir alle irrten umher wie Schafe. Wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg, aber der Herr lie\u00df ihn treffen unser aller Schuld.\u201c Gott lie\u00df ihn treffen unser aller Schuld wegen.<\/p>\n<p>Christus war das Opfer, das an unserer Stelle von Gott gerichtet worden ist. Die Forderung des Gesetzes wurde erf\u00fcllt. \u201eOhne Blutvergie\u00dfen gibt es keine Vergebung der S\u00fcnden\u201c, hei\u00dft es im Hebr\u00e4erbrief. Blut wurde vergossen \u2013 aber nicht meines, sondern das des Sohnes Gottes. Das ist die Genugsamkeit der S\u00fchnung.<\/p>\n<p>Und ich habe gesagt, dieses Wort \u201eS\u00fchnung\u201c \u2013 ich wollte es euch noch einmal definieren, aber ich wollte es am Ende tun, doch weil wir durch diesen Text verstanden haben, was denn die S\u00fchnung ist. Aaron, wenn du kurz auf die n\u00e4chste Folie gehen kannst: In unserem Lehrbekenntnis haben wir das folgenderma\u00dfen definiert oder beschrieben, die S\u00fcndung. N\u00e4mlich: Wir lernen, dass der Herr Jesus Christus durch seinen vollkommenen Gehorsam und sein Opfer die Gerechtigkeit Gottes vollkommen befriedigt hat, den Zorn Gottes bes\u00e4nftigt hat, die Vers\u00f6hnung erwirkt hat, und zwar f\u00fcr alle, die der Vater ihm gegeben hat.<\/p>\n<p>Ich habe am Anfang gefragt: Was hat Gott mit so einen Vergehungen gemacht? Er ver\u00e4ndert unsere Beziehungen, unsere Natur und alles, aber was geschieht mit den Vergehungen? Wie kann dieser heilige Gott mit uns eine lebendige Beziehung haben, die wir S\u00fcnder sind? Er hat mit unseren Vergehungen etwas gemacht. Er hat sich vergeben. Er hat uns diese Schuld erlassen. Er hat den Schuldschein ausgel\u00f6scht und v\u00f6llig entfernt.<\/p>\n<p>Aber er hat das nicht einfach so gemacht, denn sonst w\u00e4re er ungerecht. Sondern er hat das gemacht, indem er seinen eigenen Sohn auf diese Erde gesandt hat, der die Forderung des Gesetzes erf\u00fcllt hat \u2013 sowohl die Forderung des Gesetzes nach vollkommener Gerechtigkeit, denn Jesus hat ein vollkommenes Leben in Gehorsam gef\u00fchrt, als auch die Forderung des Gesetzes nach Strafe, nach Blutvergie\u00dfen. Auch das hat Christus vollbracht, n\u00e4mlich durch sein Opfer. Dadurch ist die Gerechtigkeit Gottes vollkommen befriedigt, der heilige Zorn Gottes bes\u00e4nftigt, Vers\u00f6hnung erwirkt, und zwar f\u00fcr alle, die der Vater ihm gegeben hat.<\/p>\n<p>Das ist die genug S\u00fchnung Jesu Christi. Das ist es, wieso wir leere Philosophie und leere Menschenweisheit ablehnen. Denn was Christus an diesem Kreuz vollbracht hat, war genug, um mit unseren Vergehungen abzuschlie\u00dfen, um unsere Vergehungen zu entfernen. Oh, liebe Geschwister, lasst uns blicken auf diesen S\u00fcneort Gottes, das Kreuz Jesu Christi. Lasst uns darauf blicken und lasst uns darauf ruhen. Paulus sagt: \u201eH\u00fcte dich for philosophy and Menschenweisheit.\u201c Und liebe Geschwister, Christus, was er vollbracht hat, ist genug, um uns unsere Vergehungen zu vergeben und Gottes Zorn und Gerechtigkeit zu bes\u00e4nftigen.<\/p>\n<p>Was Christus vollbracht hat, ist genug, um die Forderung des Gesetzes zu erf\u00fcllen und unsere Schuld so weit von uns zu entfernen, dass Gott nicht mehr daran denken wird; dass, wenn man unsere Schuld suchen w\u00fcrde, man sie nicht mehr finden w\u00fcrde. Kein Werk, das du vollbringen kannst, kein Engel, den du anbeten kannst, keine selbst auferlegten Gesetze, die du befolgst, k\u00f6nnen das bewerkstelligen. Nur dass der eine Synort, den Gott hingestellt hat, kann das bewerkstelligen. Christi Werk ist genugsam; seine S\u00fchnung ist genugsam.<\/p>\n<p>Im Zuge der Beschreibung des Werkes Christi sagt Paulus in R\u00f6mer Kapitel 8, Vers 32: \u201eEr, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn f\u00fcr uns alle hingegeben hat, wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?\u201c Hier haben wir das Wort \u201eschenken\u201c \u2013 dasselbe Wort, was f\u00fcr \u201evergeben\u201c verwendet wird. Mit ihm alle schenken. Er hat uns den Sohn gegeben und im Sohn die S\u00fchnung geschenkt. Wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Alles schenken bedeutet nicht, dass du alles bekommst, was du willst. In diesem Zusammenhang geht es darum, dass Gott mit dir das gute Ziel erf\u00fcllen wird, n\u00e4mlich deine Verherrlichung. Und Paulus argumentiert dieses Ziel deiner Verherrlichung, deines Gleichf\u00f6rmigwerdens mit Christus: Gott garantiert dir diese Erf\u00fcllung dieses Ziels, denn er hat dir schon seinen eigenen Sohn geschenkt. Er wird dir mit ihm auch alles schenken.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, schauen wir auf diesen S\u00fchnerort Jesu Christi. Ruhen wir in der S\u00fchnung, die er vollbracht hat. Ruhen wir darin, dass mit unserer S\u00fcnde ein f\u00fcr alle Mal Christus abgeschlossen hat. Nicht dass wir nicht mehr s\u00fcndigen, aber die Schuld ist bezahlt. Der Schuldschein ist ausgel\u00f6scht und aus der Mitte fortgeschafft. Wenn du zu k\u00e4mpfen hast mit Zweifel, wenn du zu k\u00e4mpfen hast damit, ob deine Schuld wirklich vor Gott beglichen ist, ob deine S\u00fcnden wirklich vergeben sind \u2013 alle S\u00fcnden wirklich vergeben sind \u2013 oh, dann schaue auf das, schaue auf den S\u00fchnort. Schaue auf Jesus Christus.<\/p>\n<p>Lass dir von niemandem und nichts einreden: \u201eTu das, und dann wirst du Sicherheit haben, dass alles Schuld beglichen ist. Du musst zum Priester gehen und Bekenntnis ableisten, dann wei\u00dft du, dass dir vergeben ist. Du musst f\u00fcr deine schlechte Tat eine gute Tat in Antwort tun, um die schlechte Tat auszuwirken und so Vergebung und Ausgleichung wiederherzustellen.\u201c H\u00f6re nicht auf diese weltliche Weisheit. H\u00f6re nicht auf diese falschen Systeme. Christus hat am Kreuz gesagt: \u201eEs ist vollbracht.\u201c Und seine Synom hat es vollbracht. Deine Schuld ist bezahlt. Gottes Zorn ist zufriedengestellt. Und alle deine Vergehungen sind vergeben in Jesus Christus. Blicke auf den S\u00fcneort Gottes, das Kreuz Jesu Christi. Ruhe darin. Ermutige dich, indem du darauf schaust, und schaue darauf, damit du nicht gefangen weggef\u00fchrt wirst von irgendeiner Form der Gesetzlichkeit oder weltlichen Weisheit. Niemand anderes kann deine Schuld tilgen als Jesus Christus, und er hat es am Kreuz getan.<\/p>\n<p>Kommen wir zum letzten Punkt. F\u00fcnftens: die Genugkeit des Triumphes. F\u00fcnftens: die Genugsamkeit des Triumphes. Vers 15: \u201eEr hat die Gewalten und die M\u00e4chte v\u00f6llig entwaffnet und sie \u00f6ffentlich zur Schau gestellt. In ihm hat er den Triumph \u00fcber sie gehalten.\u201c Paulus ist immer noch nicht zu Ende damit, die Genugsamkeit des Werkes Christi zu beschreiben. Er ist immer noch nicht zu Ende. Er redet davon, wie genug Christus ist, aber Paulus hat nicht genug davon, von der Genugsamkeit Jesu Christi zu reden. Und er f\u00fchrt weiter fort; nicht nur ist die S\u00fchnung durch Christus genugsam, sondern er sagt: \u201eBlickt auf seinen Triumph und wie genugsam er ist.\u201c Er hat die Gewalten und M\u00e4chte v\u00f6llig entwaffnet und sie \u00f6ffentlich zur Schau gestellt. Gewalten und M\u00e4chte \u2013 diese Worte sind uns schon oft im Rahmen des Kolossabris begegnet. Sie beschreiben himmlische Autorit\u00e4ten, Engel und D\u00e4monen, meistens oft D\u00e4monen im negativen Sinne.<\/p>\n<p>Sie sind uns in Vers 10 schon begegnet, wo es Hai, wo es hie\u00df: Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht. Auch in Kapitel 1, Vers 16 haben wir gesehen, dass alles in Christus geschaffen worden ist \u2013 seines Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder M\u00e4chte. Es geht also um himmlische Wesen, m\u00e4chtige Wesen, Engel und D\u00e4monen. Insbesondere auch D\u00e4monen in diesem Zusammenhang, weil er diesejenigen entwaffnet hat.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft, er hat sie v\u00f6llig entwaffnet. Das Wort ist &#8222;ausziehen&#8220;. Ja, als w\u00fcrde man Kleidung ausziehen, vollkommen ausziehen. Ja, es wird verwendet in Matth\u00e4us Kapitel 27, Vers 28, wo es hei\u00dft, dass die Soldaten Jesus ausgezogen haben, bevor sie ihm den scharlachroten Mantel umgeworfen und ihn verspottet haben. Wenn es also hier davon geht, dass Christus diese Gewalten und M\u00f6chte v\u00f6llig ausgezogen hat, geht es darum, dass er alle Gewalt, alle Waffen von diesen himmlischen M\u00e4chten weggenommen hat. Er hat sie ihnen geraubt. Sie haben keine Gewalt mehr. Sie haben keine Macht mehr.<\/p>\n<p>Wir haben es in den ersten Kapiteln immer wieder gesehen und auch in Vers 10 nochmal gesehen: Christus hat nicht nur mehr Macht als diese M\u00e4chte und Gewalten, als diese Engel und D\u00e4monen \u2013 er hat alle Macht. Und er hat sie, ihnen ihrer Macht geraubt. Er hat sie entwaffnet. Er hat sie erobert und sie \u00f6ffentlich zur Schau gestellt. \u00d6ffentlich zur Schau gestellt. Das ist nichts anderes als: Er hat sie \u00f6ffentlich blo\u00dfgestellt. Er hat sie \u00f6ffentlich gedem\u00fctigt.<\/p>\n<p>Das Wort wird in Matth\u00e4us 1,19 verwendet, dass Josef Maria nicht \u00f6ffentlich blo\u00dfstellen wollte, als er herausgefunden hat, dass sie schwanger ist, und gedachte, sie heimlich zu entlassen. Er wollte sie nicht \u00f6ffentlich blo\u00dfstellen und sie der \u00d6ffentlichkeit und dem Volk blo\u00dfstellen und pr\u00e4sentieren als eine Ehebrecherin. Christus hat diese M\u00e4chte aber \u00f6ffentlich blo\u00dfgestellt. Er hat sie gedem\u00fctigt.<\/p>\n<p>Ja, das ist die biblische Sprache daf\u00fcr, wie wenn wir heute sagen w\u00fcrden: Er hat mit ihnen den Boden gewischt. Er hat sie \u2013 im Sportcontext with im English oft davon geredet, dass ein Team &#8222;the other&#8220; zerst\u00f6rt hat, yeah, or das a team in English said they &#8222;owned&#8220; them \u2013 einfach gedem\u00fctigt hat, deklassiert hat. Ja, ein Beispiel, das ich glaube, Fu\u00dfball an das, an das die Fu\u00dfballnation Deutschland wahrscheinlich denkt, wenn es um \u00f6ffentliche Dem\u00fctigung und Blo\u00dfstellung geht: Dann denkt man an das Halbfinale von 2014, als Deutschland Brasilien 7 zu 1 geschlagen hat. In ihrem eigenen Land im WM-Halbfinale 7 zu 1 zu schlagen und dann auch noch w\u00e4hrenddessen den Retorrekord zu brechen, den ein Brasilianer aufgestellt hatte \u2013 das wird immer noch heute als eine der gr\u00f6\u00dften Dem\u00fctigungen in der Fu\u00dfballgeschichte&#8230; da wird dar\u00fcber gesprochen. Das ist die Idee vom Blo\u00dfstellen. \u00d6ffentlich blo\u00dfstellen. Jesus hat diese M\u00e4chte \u00f6ffentlich blo\u00dfgestellt.<\/p>\n<p>Worum geht es da? Hebr\u00e4er Kapitel 2, 14 und 15 hilft uns, das zu verstehen. Aaron, du kannst gerne auf die n\u00e4chste Folie. Hebr\u00e4er Kapitel 2, 14 und 15: &#8222;Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil gehabt, um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel; und um alle \u2013 und um alle \u2013 die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.&#8220;<\/p>\n<p>Der, der die Macht des Todes hat, ist der Teufel. Wurde durch Jesus Christus \u2013 und zwar durch den Tod Jesu \u2013 wurde er zunichte gemacht. Den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat&#8230; Jesus Christus durch seinen Tod hat den Teufel und alle teuflischen M\u00e4chte zunichte gemacht. Er hat ihnen alle Gewalt genommen. Und er hat sie \u00f6ffentlich blo\u00dfgestellt. Die Ironie ist, dass er das durch seinen Tod getan hat. Er hat an diesem Kreuz triumphiert \u00fcber diese M\u00e4chte. Er hat uns, die wir im Reich der Finsternis waren, durch diesen Tod in sein Reich versetzt.<\/p>\n<p>Wir, die wir unter der Knechtschaft der Furcht des Todes waren, unter der Macht der Finsternis und der teuflischen und d\u00e4monischen M\u00e4chte \u2013 er hat uns durch seinen Tod aus diesem Reich befreit und uns in sein Reich gebracht. Und es hei\u00dft weiter: \u201eIn ihm hat er den Triumph \u00fcber sie gehalten.\u201c Das Wort \u201eTriumph halten\u201c darum \u2013 das Wort beschreibt die \u00f6ffentliche Zuschaustellung des Sieges. Es beschreibt die Siegesparade der r\u00f6mischen Armee. Daf\u00fcr wurde dieses Wort verwendet: die Siegesparade, die die r\u00f6mische Armee gehalten hat, wenn sie ein ausl\u00e4ndisches Reich oder eine ausl\u00e4ndische Armee besiegt haben.<\/p>\n<p>In einem Lexikon hei\u00dft es folgenderma\u00dfen: \u201eIn der r\u00f6mischen Welt war ein Triumph \u2013 dieses Wort Triumph \u2013 ein staatlich organisierter Festzug zu Ehren eines Feldherrn, der einen ausl\u00e4ndischen Feind besiegt hatte. Gefangene, Beute und Zeichen der unterworfenen G\u00f6tter wurden durch die Stra\u00dfen gef\u00fchrt, was in Opfergaben an die r\u00f6mischen Gottheiten gipfelte. Der Kaiser oder der siegreiche Feldher tritt an der Ehrenposition, w\u00e4hrend Weihrauchtr\u00e4ger R\u00e4uchergef\u00e4\u00dfe schwangen, die die Luft mit Duft erf\u00fcllten. Jeder Zuschauer sah darin den untr\u00fcglichen Beweis, dass Rom gesiegt hatte.\u201c<\/p>\n<p>Das war der Triumph; das war das, was dieses Wort beschreibt: den Triumph \u00fcber sie gehalten, also den Siegeszug, die Siegesparade zu feiern. Ja, ganz vorne waren quasi die Besiegten und Eroberten, die Gefangengenommenen, die Beute. Und dahinter waren die Armeen und der r\u00f6mische Feldherr-Oderkehr-Kaiser, der diesen Sieg gefeiert hat. Das gab es ja nicht nur in Rom; auch im Bayerischen Reich wurde er \u2013 gerade hier auch in M\u00fcnchen \u2013 durch das Sieges Tor hindurch wurde die Siegesparade gefeiert. Und die Stra\u00dfe entlang wurde, ist die Armee gekommen, um den Sieg zu pr\u00e4sentieren und zu feiern mit dem ganzen Volk.<\/p>\n<p>Das hat Jesus mit den M\u00e4chten der H\u00f6lle getan. Sie sind seine Gefangenen und seine Eroberten. Er f\u00fchrt sie vorne in dieser Parade entlang sozusagen. Und wir, wir sind hier nicht die Gefangenen oder Erbeuteten, sondern wir sind die, die am Triumph von Jesus Christus teilhaben. Wir sind die Armee, die teil hat am Sieg des Feldherrn. Und so hat Jesus triumphiert, und er hat diesen Triumph im Kreuz zur Schau gestellt, die Siegesparade gefeiert. Triumph \u00fcber Teufel, Tod und S\u00fcnde.<\/p>\n<p>So hei\u00dft es in 1. Korinther: \u201eWo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?\u201c Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus. Sein Sieg ist unser Sieg, liebe Geschwister. Er hat triumphiert und er hat diese M\u00e4chte blo\u00dfgestellt, und der Sieg ist so sicher, dass er quasi die Siegesparade gehalten hat. Den untr\u00fcglichen Beweis, dass er gesiegt hat \u2013 dieser ist bereits geschehen. Wir sehen also: Nicht nur in der Natur seiner Person ist Jesus \u00fcber diese M\u00e4chte behaben. Er ist das, er ist bereits \u00fcber sie erhaben als ewiger Sohn Gottes, sondern auch in seinem Werk hat er \u00fcber diese M\u00e4chte triumphiert. Sein vollkommener Gehorsam, sein Opfer am Kreuz.<\/p>\n<p>Liebe Schiffster, unsere Feinde sind besiegt. Die M\u00e4chte, die uns von Gott ferngehalten haben und fernhalten wollen, die M\u00e4chte, in deren Finsternis, finsterem Reich wir waren \u2013 sie sind besiegt durch Jesus Christus mit dem Triumph des Sohnes am Kreuz. Die M\u00e4chte, die auch hinter Religionen, G\u00f6tzen, Philosophien stecken \u2013 sie haben keine Macht mehr \u00fcber dich, denn Christus hat \u00fcber sie triumphiert. Mit seinem Tod hat er diese M\u00e4chte entwaffnet und \u00fcber sie triumphiert, liebe Geschwister.<\/p>\n<p>Und dieser Triumph ist genugsam. Es geht wieder darum: Nichts das, was du tun kannst, und kein menschliches System kann diesem Triumph etwas hinzuf\u00fcgen. Nein, die ganze Idee ist, dass Jesus eigentlich \u00fcber all diese M\u00e4chte triumphiert hat. Und auch all die d\u00e4monischen M\u00e4chte, die oft hinter falschen Religionen und G\u00f6tzen und leeren Philosophien stecken \u2013 Jesus hat \u00fcber sie alle triumphiert und hat dir und mir Anteil an diesem Sieg geschenkt. Und so d\u00fcrfen wir ruhen in der Genugsamkeit des Triumphes des Sohnes.<\/p>\n<p>Und wir kommen nun zum Schluss, und auch wirklich zum Schluss dieses ganzen Abschnittes, der uns jetzt einige Wochen lang besch\u00e4ftigt hat: Die Genugsamkeit des Werkes Jesu Christi. Wieso lehnen wir Lehrerphilosophie ab? Ein Wort: Jesus Christus. Zwei W\u00f6rter: Jesus Christus. Die Genugsamkeit seiner Person und die Genugsamkeit seines Werkes. Wir haben die Genugsamkeit seiner Person gesehen, und wir haben uns die vergangenen Wochen mit der Genugsamkeit seines Werkes besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Die Genugkeit der geistlichen Beschneidung, der Ver\u00e4nderung unserer Natur. Die Genugsamkeit der geistlichen Taufe, Identifikation mit Jesus, dass wir der Herrschaft der S\u00fcnde gestorben sind und nun ein neues Leben haben mit unserem einem neuen Herrn. Die Genugsamkeit der geistlichen Auferweckung \u2013 von v\u00f6lliger Unf\u00e4higkeit und Entfremdung dem Leben Gottes zu einer lebendigen Beziehung mit Gott. Die Genugsamkeit der S\u00fchnung: Alle unsere S\u00fcnden sind uns vergeben. Der Schuldschein ist entfernt und Gottes Zorn ist zufriedengestellt. The genuxamen seines Triumphes: Der absolute Sieg Jesu Christi am Kreuz \u00fcber d\u00e4monische M\u00e4chte. The Triumph Jesu Christi, an dem wir Anteil haben. Die Siegesparade ist bereits stattgefunden. Keine Macht haben diese Feinde mehr \u00fcber uns, so ist auch keine Furcht mehr notwendig.<\/p>\n<p>Schaue auf den Triumph Christi. Was k\u00f6nnen wir daraus lernen? Erstens: Schaue auf den Triumph Christi und ruhe darin. Schaue auf den Sieg, den er errungen hat. Er hat f\u00fcr dich und mich den Triumph bereits errungen und die Siegesparade bereits gehalten. Du kannst diesem nichts hinzuf\u00fcgen. Du solltest nicht und du kannst auch nicht. So ruhe im Triumph Jesu Christi.<\/p>\n<p>Auch heute werden diese menschlichen Systeme und auch diese finsteren, h\u00f6llischen M\u00e4chte versuchen, dich von Christus gefangen wegzunehmen, dich zu verstricken in Selbstgerechtigkeit, in Selbstgei\u00dfelung oder auch in einer Form der Gesetzlosigkeit, wo es hei\u00dft: \u201eLebe wie du willst, denn Christus hat dir ja eh schon vergeben.\u201c Paulus aber sagt: \u201eSo wie du Christus Jesus den Herrn empfangen hast, so wandle in ihm.\u201c Wie hast du ihn empfangen? Du hast ihn als genugsamen Herrn empfangen. Genugsam in seiner Person und genugsam in seinem Werk. Du hast ihn empfangen als jemanden, der absolut triumphiert hat \u00fcber die d\u00e4monischen M\u00e4chte, und so ruhe darin.<\/p>\n<p>Und dann wandle entsprechend des Triumphs. Zweitens: Wandle entsprechend des Triumphes, den Christus errungen hat. Du musst nicht besiegt durch dein Leben gehen, denn Christus hat gesiegt. Er hat \u00fcber Tod, Teufel und S\u00fcnde gesiegt. Wir m\u00fcssen also nicht besiegt und niedergeschlagen durch unser Leben wandeln, denn Christus hat gesiegt und hat uns Anteil gegeben an seinem Sieg. Die Macht des Teufels, die Macht der S\u00fcnde herrscht nicht mehr \u00fcber uns, sondern wir haben triumphiert in Christus Jesus. Wir d\u00fcrfen einem neuen Herrn dienen und dementsprechend wandeln.<\/p>\n<p>Wir brauchen uns nicht zu f\u00fcrchten vor d\u00e4monischen M\u00e4chten, denn Christus hat \u00fcber sie triumphiert. Er hat sie gedem\u00fctigt, \u00f6ffentlich zur Schau gestellt und seine Siegesparade gehalten. Lasst uns dementsprechend wandeln, liebe Schwester. Wir m\u00fcssen der S\u00fcnde nicht mehr dienen. Wir m\u00fcssen nicht mehr diesen falschen Religionen, hinter denen diese D\u00e4monen und finsteren M\u00e4chte stecken, folgen, sondern wir d\u00fcrfen so wandeln, wie wir Christus empfangen haben: triumphierend \u00fcber diese M\u00e4chte und triumphierend \u00fcber S\u00fcnde und Tod und Teufel.<\/p>\n<p>Ich habe am Anfang gesagt, wir haben bisher gesehen, wie unsere Beziehung verhindert worden ist, wie die \u2013 wie \u00e4hnlich wie bei einer Adoption vielleicht die Beziehung zu einem Kind bereits aufgebaut worden ist. Man f\u00fchlt sich fast schon wie, als w\u00e4re man der Vater oder die Mutter dieses Kindes. Aber es muss dieses Rechtliche, es muss das \u00d6ffentliche gekl\u00e4rt werden, damit es wirklich dein Kind wird. So haben wir gesehen, dass Gott mit unserer Natur ver\u00e4ndert hat, unsere Beziehung zur S\u00fcnde ver\u00e4ndert hat, unsere Beziehung zu ihm ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Aber es musste etwas mit unserer S\u00fcnde geschehen, mit unserer Schuld geschehen, damit auch rechtlich und Gott in seiner Natur wahrlich mit uns Gemeinschaft haben kann, damit wir wirklich in Christus zur Verendung gebracht sein k\u00f6nnen. Es wusste etwas mit unseren Vergehungen geschehen. Und wir haben gesehen: Christus, in Christus und durch die S\u00fchnung von Jesus Christus hat Gott uns unsere S\u00fcnden vergeben, den Schuldschein entfernt und Gottes Gerechtigkeit und die Forderung des Gesetzes erf\u00fcllt. Und er triumphiert \u00fcber all diese M\u00e4chte.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, wir haben uns wochenlang mit diesen Texten besch\u00e4ftigt, aber am Ende des Tages kommt es zur\u00fcck zu dem, was wir in Vers 6 und 8 gelesen haben: \u201eWie ihr nun den Christus Jesus empfangen habt, so wandelt in ihm.\u201c Und wir haben uns wochenlang nun damit besch\u00e4ftigt, wie wir ihn empfangen haben \u2013 n\u00e4mlich in Genugsamkeit. Selbstgerechtigkeit, falsche Religionen, selbst auferlegte Gesetze, weltliche Psychologie, Medikamente und falsche Religionen, sie k\u00f6nnen manchmal so verlockend erscheinen: \u201eTu dies und dann wirst du geistlich sein. Folge dem, dieser Weisheit und dann wirst du deine S\u00fcnden \u00fcberwinden.\u201c Paulus sagt: \u201eChristus ist genug. Und das, was er vollbracht hat, ist genug.\u201c Wir haben Christus als einen Herrn empfangen, der genugsam ist, sowohl in seiner Person als auch in seinem Wandel.<\/p>\n<p>So lasst uns dementsprechend wandeln, indem wir uns h\u00fcten vor jeder Philosophie, die uns von Christus wegbringt, und indem wir entsprechend des genugsamen Werkes Christi wandeln: Nicht mehr Sklaven der S\u00fcnde, sondern Sklaven Christi. Nicht mehr tot in den Vergehungen, sondern lebendig mit Gott. Nicht mehr eine alte Natur, die Gott hasst, sondern eine neue Natur, die Gott und seine Gebote liebt. Lasst uns wandeln als solche, denen unsere S\u00fcnden vollkommen vergeben sind. Lasst uns als Wandeln, als solche, die Anteil haben am Triumph von Jesus Christus. Ihm m\u00f6ge alle Ehre zuteil werden. Amen.<\/p>\n<p>Last one: Unser Vater im Himmel, wir sagen dir Danke daf\u00fcr, wie genugsam dein Sohn ist, wie ausreichend er ist, uns mit der Genugsamkeit der Person und des Werkes Jesu Christi zu besch\u00e4ftigen. Vater, es war so ein n\u00e4hrreicher Boden, an den wir uns s\u00e4ttigen durften, und ein Boden, der nie zu Ende gehen wird. Ich bete dich an, Vater, f\u00fcr deinen Sohn, dass du ihn uns geschenkt hast. Das, was du mit uns in ihm getan hast und vollbracht hast \u2013 es ist so gro\u00dfartig und so mysteri\u00f6s in gewisser Weise, dass wir die Tiefen dieser Geheimnisse, wie unserer Identifikation mit Christus, der S\u00fchnung und wie Christus unsere Schuld und unsere Strafe und unsere H\u00f6lle am Kreuz getragen hat, wie wir&#8230; dass wir das alles nie vollend und richtig begreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber Vater, wir staunen dar\u00fcber. Wir staunen \u00fcber das, was wir begreifen k\u00f6nnen. Vater, wir sehen, wie Paulus nicht davon genug bekommt, von der Genugsamkeit Christi zu reden. Und ich bitte dich, Vater, dass wir auch nicht genug von Christus bekommen. So schnell kann es passieren, dass unsere Herzen kalt dar\u00fcber werden, \u00fcber dieses S\u00fchnewerk Christi nachzudenken, dar\u00fcber nachzudenken, wie uns alle Vergehungen vergeben sind oder wie Christus triumphiert hat.<\/p>\n<p>Ich bitte dich, Vater, wirke in unseren Herzen, sodass wir dar\u00fcber staunen m\u00f6gen, dass das unsere Herzen derartig erf\u00fcllen m\u00f6ge, dass wir f\u00fcr unseren Wandel eben nicht diese selbst auferlegten Gesetze und Philosophien brauchen, sondern f\u00fcr unseren Wandel unsere Einheit mit Christus genugsam ist. Dass unser Wandel flie\u00dfen m\u00f6ge aus unserer Einheit mit Christus, diesem genugsamen Herrn. Vater, ich bitte dich darum, dass die Besch\u00e4ftigung mit diesem Text uns nicht nach diesem Sonntag einfach verlassen m\u00f6ge, sondern dass sie uns und alle Geschwister hier begleiten m\u00f6ge in den kommenden Wochen und auch f\u00fcr den Rest unseres Lebens. Dass wir uns n\u00e4hren und halten m\u00f6gen, nah an Christus und an der Genugsamkeit seiner Person und seines Werkes.<\/p>\n<p>Vater, ich bitte dich f\u00fcr diejenigen, die heute hier sind und nicht an Christus glauben, deren Schuldschein nicht zerrissen ist, die noch entfremdet sind deinem Leben.<\/p>\n<p>O Vater, ich bitte dich, dass diese doch umkehren m\u00f6gen, dass sie Bu\u00dfe tun m\u00f6gen von aller Selbstgerechtigkeit, von aller falschen Religionen und Versuchen des Menschen, um Gl\u00fcckseligkeit oder Geistlichkeit zu finden, die Dinge zu finden, die nur du bieten kannst und die nur in Christus geschenkt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>O Vater, ich bitte dich, erbarme dich ihrer. Ziehe sie zu deinem Sohn. Erneuere ihre Herzen. Und schenke ihnen die Bu\u00dfe. Vater, ich bitte dich f\u00fcr sie, dass sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und dass sie an deinen Sohn und sein genugsames Werk glauben m\u00f6gen. Ich bitte dich darum, im Namen deines Sohnes, Jesus Christus. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf und lasst uns lesen den Kolosserbrief, Kapitel 2, die Verse 6 bis 15. Kolosserbrief, Kapitel zwei, die Verse sechs bis f\u00fcnfzehn. 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