{"id":2471,"date":"2026-05-31T19:55:30","date_gmt":"2026-05-31T17:55:30","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2471"},"modified":"2026-06-13T12:08:57","modified_gmt":"2026-06-13T10:08:57","slug":"das-leere-gesetz-und-der-vollkommene-christus","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/das-leere-gesetz-und-der-vollkommene-christus\/","title":{"rendered":"Das leere Gesetz und der vollkommene Christus"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge dem Namen des Herrn alle Ehre zuteilwerden. Schlagen wir auf und lesen Kolosser, Kapitel 2, die Verse 16 bis 23: \u201eSo richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten der k\u00fcnftigen Dinge sind, der K\u00f6rper selbst aber ist des Christus. Und den Kampfpreis soll euch niemand nehmen, der seinen eigenen Willen tut in scheinbarer Demut und Anbetung der Engel, der auf das eingeht, was er in Visionen gesehen hat, grundlos aufgeblasen von der Gesinnung seines Fleisches, und nicht festh\u00e4lt das Haupt, von dem aus der ganze Leib durch die Gelenke und B\u00e4nder unterst\u00fctzt und zusammengef\u00fcgt, das Wachstum Gottes w\u00e4chst. Wenn ihr mit Christus den Elementen der Welt gestorben seid, was unterwerft ihr euch Satzungen, als lebtet ihr noch in der Welt? Ber\u00fchre nicht, schmecke nicht, betaste nicht, was doch alles zur Vernichtung durch den Gebrauch bestimmt ist nach den Geboten und Lehren der Menschen. Das alles hat zwar einen Anschein von Weisheit in eigenwilligem Gottesdienst und in Demut und im Nichtverschonen des Leibes \u2013 also nicht in einer gewissen Wertsch\u00e4tzung \u2013 dient aber zur Befriedigung des Fleisches.\u201c<\/p>\n<p>Allm\u00e4chtiger und guter Vater, wir danken dir f\u00fcr diesen sch\u00f6nen Tag, den du uns heute geschenkt hast, und danken dir daf\u00fcr, dass du uns dieses, dein Wort, geschenkt hast. Wir bitten dich darum, Vater, dass du mich f\u00fchren m\u00f6gest, diese Worte zu verk\u00fcndigen und zu erkl\u00e4ren. Und wir bitten dich f\u00fcr alle Zuh\u00f6renden, dass dein Wort in ihnen wirken m\u00f6ge. Wir bitten dich darum, dass du diese Predigt von Anfang bis zum Ende f\u00fchren und leiten m\u00f6gest. M\u00f6ge durch jedes Wort allein dein heiliger Name verherrlicht werden. Amen.<\/p>\n<p>Wir befinden uns in der fortlaufenden Betrachtung des Kolosserbriefes. Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv mit der Genugsamkeit des Werkes Jesu Christi besch\u00e4ftigt. Wir haben gesehen, dass durch das vollkommene Opfer Jesu Christi Gottes Gerechtigkeit und heiliger Zorn zufriedengestellt worden sind und so das Werk Christi ausreichend ist. Christus hat die Trennung, die zwischen uns und Gott geherrscht hat, vernichtet.<\/p>\n<p>Durch die Gnade Gottes sind uns unsere S\u00fcnden vergeben worden, und wir sind mit Gott vers\u00f6hnt worden. Der Schuldschein, der gegen uns in Satzungen bestand, den hat Gott durch Jesus Christus zerrissen und ans Kreuz genagelt. Er hat am Kreuz triumphiert. Heute m\u00f6chten wir genau daran ankn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Wir wollen uns die Verse 16 und 17 anschauen. Eine traurige Beobachtung, die wir heutzutage in der Christenheit feststellen k\u00f6nnen, ist, dass Christen sich unterwerfen lassen \u2013 n\u00e4mlich von verf\u00fchrerischer und listiger Rede falscher Lehre. Diese Lehre ummantelt sich in verf\u00fchrerischen Worten, sodass sich Gl\u00e4ubige davon verf\u00fchren lassen und sich solchen Satzungen und falschen Lehren unterwerfen. Christen lassen sich ablenken und beherrschen von Philosophien, menschlichen Traditionen und T\u00e4uschungen.<\/p>\n<p>Weil sich solche Dinge auch in die Gemeinde von Koloss\u00e4 eingeschlichen haben, schreibt Apostel Paulus diesen Brief. Es geht um eine Art von Lehre, die sagt: Christus alleine ist nicht genug; wir m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus unsere eigenen Werke hinzuf\u00fcgen. Wir haben jedoch in der fortlaufenden Betrachtung gesehen, dass die Wahrheit der Schrift ist, dass Christus absolut genugsam ist, dass er vollkommen ist und dass kein Mangel in ihm ist. Er ist unser Erl\u00f6ser und ist in jeder Hinsicht unseres Lebens genugsam.<\/p>\n<p>Wenn wir uns nun die Verse 16 und 17 anschauen m\u00f6chten, tun wir das unter dem Titel \u201eDie Lehre des Gesetzes und die Vollkommenheit\u201c. Wir sehen, dass Vers 16 mit dem Wort \u201eso\u201c beginnt. Dieses einleitende Wort fordert uns auf, uns anzuschauen, was bisher gesagt worden ist. Wir m\u00fcssen den vorherigen Abschnitt betrachten, insbesondere jenen von Vers 9 bis 15.<\/p>\n<p>Was steht denn in diesem Abschnitt vorher, wenn wir das wiederholen? Es hei\u00dft dort unter anderem, dass die ganze F\u00fclle der Gottheit in Christus leibhaftig wohnt. In ihm sind wir alle zur F\u00fclle gebracht. In Christus ist uns eine Beschneidung geschehen, die nicht mit H\u00e4nden geschieht. Wir sind durch den Glauben auferweckt worden. In Christus sind uns alle unsere Vergehungen vergeben worden und der Schuldschein gegen uns ist gel\u00f6scht worden.<\/p>\n<p>Von dort kommend geht es nun in Vers 16 weiter: Wegen all dem soll euch nun niemand richten wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes, Neumondes oder Sabbats. Weil Christus am Kreuz triumphiert hat und der Sieger ist, soll euch niemand richten. Christus hat uns am Kreuz so einen gro\u00dfen Sieg geschenkt. Was wollen wir dar\u00fcber hinaus?<\/p>\n<p>Und weil das so ist, kann und darf uns niemand richten wegen Speise, Trank, Fest, Neumond oder Sabbat. Im zweiten Kapitel in Vers 8 haben wir bereits gesehen, dass Paulus warnt: Seht zu, dass niemand euch einf\u00e4ngt durch die Philosophie und leeren Betrug nach der \u00dcberlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gem\u00e4\u00df.<\/p>\n<p>Diese Dinge sind also nicht Christus gem\u00e4\u00df, sondern folgen den \u00dcberlieferungen der Menschen und den Elementen dieser Welt. Das Problem, das sich in Koloss\u00e4 einschlich, ist folgendes: Wir wollen Christus, aber wir wollen zu Christus noch unsere eigenen Werke hinzuf\u00fcgen. Auf menschliche \u00dcberlieferungen wurde in dieser Irrlehre, die sich einschlich, sehr viel Gewicht gelegt. Deswegen adressiert der Apostel Paulus dies hier.<\/p>\n<p>Das Hauptziel hier ist, uns unsere Freiheit in Christus zu rauben und uns einzuschr\u00e4nken. Das Ziel der Irrlehrer ist, dass man sich von Christus abwendet; das ist eine sehr gef\u00e4hrliche Sache. Paulus warnt deswegen die Kolosser: Lasst euch nicht durch Menschenweisheit oder Menschen\u00fcberlieferungen die Freiheit nehmen, die euch Christus geschenkt hat.<\/p>\n<p>Damit haben wir uns in den letzten Wochen besch\u00e4ftigt, unter anderem mit den Versen 14 und 15: Er hat den Schuldschein gegen uns gel\u00f6scht, den in Satzungen bestehenden, der gegen uns war, und hat ihn aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte.<\/p>\n<p>Empfangen. Diesen mit dem Kreuz sind sie.<\/p>\n<p>Diese Dinge sich aufzuzwingen, als w\u00e4ren sie noch Gebote, die wir halten m\u00fcssen, wird uns von Christus entfernen. Das ist die Warnung, die der Apostel Paulus uns gibt. Dasselbe oder ein \u00e4hnliches Problem ist auch der Gemeinde in Galatien begegnet; ihr kennt das vielleicht. Lasst uns Galater Kapitel 5, die Verse 1 und 2 lesen: \u201eF\u00fcr die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten. Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass Christus euch nichts n\u00fctzen wird, wenn ihr euch beschneiden lasst.\u201c<\/p>\n<p>Der Apostel Paulus spricht: Warum lasst ihr euch wieder in eine Sklaverei hineinf\u00fchren, wo ihr doch von Christus frei gemacht worden seid? Steht nun fest darin; steht fest in der Freiheit, die Christus euch geschaffen hat. Kommen wir zur\u00fcck zu Vers 16 in Kolosser Kapitel 2. Dort hei\u00dft es: \u201eSo richtet euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder wegen eines Feiertags, Neumonds oder Sabbats.\u201c<\/p>\n<p>Es handelt sich hier um Gesetze, die dem Volk Israel von Mose gegeben worden sind. Zum Beispiel haben wir im dritten Buch Mose, Kapitel 11, im ganzen Kapitel die Gebote und Bestimmungen bez\u00fcglich dessen, was die Israeliten essen d\u00fcrfen und was sie nicht essen d\u00fcrfen. So gibt es viele Gebote aus dem Alten Testament, aus dem Gesetz Moses, bez\u00fcglich Speise und Trank.<\/p>\n<p>Lasst uns einige wenige Beispiele lesen. In 3. Mose Kapitel 10, Vers 7 bis 9 hei\u00dft es: \u201eVom Eingang des Zeltes der Begegnung sollt ihr nicht weggehen, damit ihr nicht sterbt, denn das \u00d6l der Salbung des Herrn ist auf euch.\u201c Und sie taten nach dem Wort des Mose. Und der Herr redete zu Aaron: \u201eWein und berauschendes Getr\u00e4nk sollst du nicht trinken, du und deine S\u00f6hne mit dir, wenn ihr in das Zelt der Begegnung hineingeht, damit ihr nicht sterbt. Eine ewige Ordnung f\u00fcr eure Generationen. Und damit ihr unterscheidet zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen und zwischen dem Reinen und dem Unreinen.\u201c<\/p>\n<p>Hier haben wir ein Beispiel f\u00fcr die Gebote bez\u00fcglich der Getr\u00e4nke, insbesondere f\u00fcr die Priester, die kein berauschendes Getr\u00e4nk trinken durften, wenn sie in das Zelt der Begegnung hineingingen. Wir sehen dies zum Beispiel auch in 4. Mose, Kapitel 6.<\/p>\n<p>Vierter Mose, Kapitel 6, ab Vers 1: Der Herr redete zu Mose und sprach: Sage den S\u00f6hnen Israels: Wenn ein Mann oder eine Frau ein besonderes Gel\u00fcbde ablegt, das Gel\u00fcbde eines Nasireers, um sich dem Herrn zu weihen, so soll er sich des Weins und des Rauschtranks enthalten. Er soll weder Essig von Wein noch Essig von Rauschtrank trinken; er soll keinerlei Traubensaft trinken und weder frische noch getrocknete Trauben essen. Alle Tage seiner Weihe soll er nichts essen, was vom Weinstock bereitet wird, von den Kernen bis zu den Schalen. Hier sehen wir Gebote bez\u00fcglich Speise und Getr\u00e4nk, die speziell f\u00fcr diejenigen galten, die das Gel\u00fcbde eines Nasireers abgelegt hatten. Ein Beispiel hierf\u00fcr sehen wir in Richter Kapitel 13, wo dieses Nasireer-Gel\u00fcbde auf Simson angewendet wird.<\/p>\n<p>Diese Gebote bez\u00fcglich Speise und Getr\u00e4nk haben ihre Wurzeln im Gesetz des Mose im Alten Testament. Sie sind nicht einfach zuf\u00e4llig aufgetaucht, sondern wurden im Gesetz begr\u00fcndet und daraus abgeleitet. Wenn man diese Gebote studiert, sieht man, dass es Gesetze gab, die f\u00fcr einzelne Personen oder besondere Gruppen galten. Manche hatten zum Ziel, die k\u00f6rperliche Gesundheit des Volkes Israel zu bewahren. Andere wiederum dienten dazu, dass sich das Volk Israel von den anderen Nationen unterscheidet, geheiligt ist und abgesondert f\u00fcr Gott dasteht.<\/p>\n<p>Obwohl diese Gesetze dem Volk Israel durch Mose gegeben wurden, sehen wir durch den Herrn Jesus Christus und seinen Tod am Kreuz, dass diese Gebote aufgehoben beziehungsweise beseitigt worden sind. Wir sehen beim Herrn Jesus selbst, wie er w\u00e4hrend seiner Zeit auf Erden \u00fcber diese Gebote gesprochen hat, unter anderem in Markus Kapitel 7 und Matth\u00e4us Kapitel 15.<\/p>\n<p>In Markus Kapitel 7, ab Vers 17 hei\u00dft es: \u201eUnd als er von der Volksmenge weg in ein Haus eintrat, befragten ihn seine J\u00fcnger \u00fcber das Gleichnis. Und er spricht zu ihnen: Seid auch ihr so unverst\u00e4ndig? Begreift ihr nicht, dass alles, was von au\u00dfen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es geht nicht in sein Herz hinein, sondern in den Bauch, und es geht heraus in den Abort.\u201c Damit erkl\u00e4rte er alle Speisen f\u00fcr rein. Er sagte aber: \u201eWas aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die b\u00f6sen Gedanken hervor: Unzucht, Dieberei, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Neid, L\u00e4sterung, Hochmut, Torheit. Alle diese b\u00f6sen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.\u201c Wir sehen hier, dass Jesus f\u00fcr sein damaliges Publikum etwas Revolution\u00e4res lehrte.<\/p>\n<p>Ihr sagt: Begreift ihr nicht, dass alles, was von au\u00dfen in den Menschen hineingeht, ihn nicht unrein machen kann? Denn es geht nicht in das Herz hinein, sondern in den Bauch und wird wieder ausgeschieden. Damit erkl\u00e4rt Jesus alle Speisen f\u00fcr rein. Wir sehen in den Evangelien, dass diese b\u00f6sen Dinge stattdessen von innen aus dem Menschen herauskommen. F\u00fcr die Juden war es ersch\u00fctternd, als Jesus solche Worte sprach. Diesen revolution\u00e4ren Gedanken und diese Lehre haben sie zun\u00e4chst nicht begriffen.<\/p>\n<p>In Apostelgeschichte 10, Vers 9 bis 14, sehen wir auch die Erscheinung, die Petrus hatte \u2013 mit dem Tuch, das vom Himmel herabkommt. Diese Vision ist euch vielleicht bekannt: Dreimal erscheint sie ihm, und er wird aufgefordert: \u201eSchlachte und iss!\u201c Petrus verweigert sich jedoch dreimal, obwohl Gott zu ihm sagt: \u201eWas Gott gereinigt hat, das nenne du nicht unrein.\u201c Auch in Apostelgeschichte 15 sehen wir diese Thematik wieder. Wir erkennen also, dass diese Speise- und Trinkgebote ihr Ende am Kreuz gefunden haben.<\/p>\n<p>Wir sehen jedoch, dass falsche Lehrer versuchen, diese Gesetze wieder einzuf\u00fchren. Sie wollen die Gl\u00e4ubigen erneut unter das Joch solcher Gebote unterwerfen. Wenn wir uns die Religionen dieser Welt anschauen, sehen wir, dass sie alle darauf basieren, dass der Mensch Werke tun muss. Das Christentum ist jedoch die einzige Religion, die lehrt, dass man nicht basierend auf seinen Werken gerettet wird. Da man unw\u00fcrdig ist, sich durch eigene Werke vor Gott zu rechtfertigen, nimmt Gott den Unw\u00fcrdigen an und rettet ihn allein aus Gnade.<\/p>\n<p>Wer Christus Werke noch hinzuf\u00fcgen m\u00f6chte, der f\u00e4llt von der Gnade hinweg und wird von Christus gefangen weggef\u00fchrt. Wir sehen, dass es auch heute noch diese falschen Formen des Christentums gibt, die zum Beispiel gebieten, sich freitags bestimmter Arten von Speisen zu enthalten. Oder die Siebentags-Adventisten, die immer noch den Sabbat so halten, wie er im Alten Testament geboten wurde. Wir sehen verschiedene falsche Formen des Christentums, die eben genau das tun, was Paulus hier beschreibt.<\/p>\n<p>Zum Beispiel im Katholizismus sehen wir, dass freitags kein Fleisch gegessen werden soll, sondern nur Gem\u00fcse. \u00c4hnlich sehen wir einige dieser Gruppierungen und falschen Formen des christlichen Glaubens. Niemand soll euch richten wegen Speise und Trank, wie wir schon gesehen haben. Als N\u00e4chstes sehen wir die Vorschriften betreffs eines Festes, eines Neumondes oder Sabbats. Diese Dinge sind Gebote aus dem Alten Testament, aus dem Gesetz Moses.<\/p>\n<p>Wir sehen zum Beispiel im Gesetz Moses unterschiedliche befohlene Feste: Wir haben das Passahfest, den Tag des F\u00fcnfzigsten und das Laubh\u00fcttenfest unter anderem. Also sehen wir im Alten Testament diese verschiedenen Feste, die geboten werden, oder Gebote und Opfer, die man zum Neumond \u2013 also zum Monatsende bzw. Monatsanfang \u2013 bringen soll. Auch Sabbat-Gebote gab es unterschiedliche im Alten Testament. \u00dcber solche Dinge sagt der Apostel Paulus, dass euch niemand richten soll. Christen sind solchen Arten von Geboten nicht mehr unterworfen und m\u00fcssen diesen nicht mehr folgen.<\/p>\n<p>Denn wir haben in den vergangenen Wochen gesehen: Christus ist genugsam. Er ist ausreichend und vollkommen f\u00fcr uns. Er ist unsere Zufriedenheit, er ist unser Alles. Wir k\u00f6nnen und d\u00fcrfen dem nichts hinzuf\u00fcgen. Das ist es, was Paulus hier adressiert \u2013 diese falschen Lehrer, die sagen, Christus allein sei nicht genug, und man m\u00fcsse sich neben Christus auch noch diesen Geboten unterwerfen.<\/p>\n<p>Und so sagt der Apostel Paulus: Lasst euch von niemandem richten bez\u00fcglich solcher Dinge. Lasst euch nicht eurer Freiheit rauben, die euch in Christus geschenkt ist und die er durch seinen Triumph errungen hat.<\/p>\n<p>Wir werden hier sehen, dass der Titel \u201eDie Lehre des Gesetzes und die Vollkommenheit Jesu\u201c lautet. In Vers 17 kommen wir nun zu dieser Vollkommenheit Jesu. Dort sehen wir, wie die Gesetze ein Schatten der k\u00fcnftigen Dinge sind. Der K\u00f6rper selbst aber ist des Christus.<\/p>\n<p>Denkt an einen Schatten: Kann ein Schatten irgendetwas von selbst tun? Nein. Wie k\u00f6nnte man dann den Christus beiseite lassen und sich auf den Schatten fokussieren? All diese Gesetze waren nur ein Schatten. Der K\u00fcnftige, der gekommen ist \u2013 der K\u00f6rper \u2013 ist unter uns. Wieso sollten wir uns dann noch mit dem Schatten besch\u00e4ftigen? Der Schatten hat keinen Nutzen mehr, denn der K\u00f6rper dieses Schattens ist unter uns. Der Messias ist gekommen, aber wir schauen uns oft noch das gemalte Bild des Messias an, anstatt den Realen zu betrachten. Der Reale, auf den das Bild zeigen sollte, ist bereits da.<\/p>\n<p>Lasst uns dazu Hebr\u00e4er Kapitel 10, Vers 1 lesen: \u201eDenn da das Gesetz einen Schatten der k\u00fcnftigen G\u00fcter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es niemals mit denselben Schlachtopfern, die sie allj\u00e4hrlich darbringen, die Hinzunahenden f\u00fcr immer vollkommen machen.\u201c Und in Vers 5 hei\u00dft es weiter: \u201eDarum spricht er, als er in die Welt kommt: Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet.\u201c<\/p>\n<p>Diese Gesetze sind ein Schatten dessen, was kommen sollte; ein Schatten der Person, die kommen sollte, nicht der Dinge Ebenbild selbst. Wie wir in Vers 5 sehen, hat Gott Schlachtopfer und Opfergaben nicht gewollt, sondern einen Leib bereitet. Wir m\u00fcssen uns vor Augen halten: Den Schatten k\u00f6nnen wir gar nicht fassen. Es w\u00e4re wahnsinnig, den Schatten festzuhalten, aber nicht die Person, die zu diesem Schatten geh\u00f6rt. Die Realit\u00e4t \u2013 der K\u00f6rper, auf den dieser Schatten hingezeigt hat \u2013 ist Christus. So lasst uns am K\u00f6rper festhalten und nicht am Schatten.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir f\u00fcr unser Leben aus diesen Versen lernen? Unser Wandel ist nicht etwas, das wir durch von au\u00dfen auferlegte Gesetze f\u00fchren, sondern er flie\u00dft aus der engen Beziehung und Einheit mit Christus heraus. Niemand darf uns zwingen, uns damit drohen oder dar\u00fcber richten, dass wir solche alten Gesetze befolgen m\u00fcssen. Wenn wir uns solchen Dingen unterwerfen, dann verlieren wir unsere Freiheit in Christus.<\/p>\n<p>Wer von seiner eigenen Gerechtigkeit, seinen eigenen Werken und seiner eigenen Gesetzestreue umkehrt und mit leeren H\u00e4nden zu Christus kommt \u2013 nur derjenige wird gerettet werden. Denn Epheser 2, 8 bis 9 spricht davon, dass wir aus Gnade gerettet sind durch den Glauben. Das kommt nicht aus uns, sondern es ist eine Gabe Gottes; nicht aus unseren Werken, sodass sich niemand r\u00fchme.<\/p>\n<p>So werden wir also ohne Werke gerettet, sondern allein durch Christus und den Glauben an ihn. Aber auch wir Gl\u00e4ubigen m\u00fcssen vorsichtig sein gegen\u00fcber jeder Art von Einfluss und Dingen, die sich in unser Leben oder in unsere Gemeinde einschleichen k\u00f6nnen. Es sind Einfl\u00fcsse, die behaupten: \u201eWenn du eine h\u00f6here Geistlichkeit erreichen willst, dann musst du dies und jenes tun.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir jedoch von unserer eigenen Gerechtigkeit hinwegblicken und unser Vertrauen allein auf Christus setzen, wird der Heilige Geist uns erneuern, einen neuen Menschen in uns schaffen und uns retten. W\u00e4hrend manche sagen: \u201eTu dies und tu das nicht, um gerettet zu werden\u201c, spricht der christliche Glaube: \u201eDu kannst \u00fcberhaupt nichts tun.\u201c Erkenne deine Schuld vor Gott an und komme mit leeren H\u00e4nden zu Christus statt mit deiner eigenen Gerechtigkeit, und du wirst gerettet werden.<\/p>\n<p>Christus ist unser Alles. Egal welche Last wir im Leben tragen oder welchen Kampf wir gerade k\u00e4mpfen: Christus ist absolut genug f\u00fcr uns. Er ist viel besser als all diese menschlichen Traditionen und menschlich auferlegten Gesetze. Christus ist genug.<\/p>\n<p>Amen. Amen. Allm\u00e4chtiger und guter Vater, wir danken dir f\u00fcr all die Worte, die du uns geschenkt hast, und f\u00fcr deine Hilfe, diese Worte zu verk\u00fcnden. Unser Gott und Vater, wir danken dir, dass du deinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde herabgesandt hast. Wir haben nichts getan, sondern du bist gekommen, hast uns zuerst geliebt und hast uns gerettet. Lass uns jeden Tag vor Augen haben, dass du allein genug f\u00fcr uns bist.<\/p>\n<p>Wir bitten dich darum, Vater, dass du uns bewahren m\u00f6gest in dieser Welt, in der wir leben, die so voller T\u00e4uschungen und Verf\u00fchrungen jener Art ist, die wir heute gesehen haben. Wir bitten dich, dass du uns davor bewahren und beh\u00fcten m\u00f6gest.<\/p>\n<p>Wir danken dir, Herr, dass du uns nicht den Schattendingen \u00fcberlassen hast, sondern dass du selbst gekommen bist \u2013 als die Erf\u00fcllung und das Wahre dieser Dinge. Wir danken dir daf\u00fcr. Wir danken dir f\u00fcr deine Worte, Vater, und bitten dich, dass wir in deinen Worten verwurzelt wandeln. Lass uns in unserem irdischen Leben hier auf dich h\u00f6ren und leben. Amen. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge dem Namen des Herrn alle Ehre zuteilwerden. Schlagen wir auf und lesen Kolosser, Kapitel 2, die Verse 16 bis 23: \u201eSo richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten der k\u00fcnftigen Dinge sind, der K\u00f6rper selbst aber ist des Christus. 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