{"id":2489,"date":"2026-06-14T00:12:44","date_gmt":"2026-06-13T22:12:44","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2489"},"modified":"2026-06-25T17:19:23","modified_gmt":"2026-06-25T15:19:23","slug":"himmlische-gesinnung-fuer-den-irdischen-wandel-teil-1","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/himmlische-gesinnung-fuer-den-irdischen-wandel-teil-1\/","title":{"rendered":"Himmlische Gesinnung f\u00fcr den irdischen Wandel \u2013 Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge dem Namen unseres Herrn Jesus Christus alle Ehre zuteil werden. Schlagen wir auf den Kolosserbrief und lasst uns lesen aus Kapitel 3, die Verse 1 bis 4. Kolosser Kapitel 3, 1 bis 4: \u201eWenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns gemeinsam beten. O Gott, dir sei Ehre, der du Gro\u00dfes getan. Du liebtest die Welt und nahmst der S\u00fcnder dich an. Du liebtest eine Welt, die dich gehasst hat. Du liebtest S\u00fcnder, die dich nicht wollten, sondern deine Feinde waren, Rebellen gegen deine Autorit\u00e4t und gegen dein Gesetz. Du nahmst dich S\u00fcnde an, die nichts anderes verdient h\u00e4tten als deinen heiligen und gerechten Zorn. Und doch hast du solchen S\u00fcndern deinen Sohn hingegeben, ihn zum Opfer geweiht, sodass er deinen heiligen und gerechten Zorn zufriedengestellt hat, indem er an unserer Stelle am Kreuz das Gericht getragen hat und unsere Schuld bezahlt hat.<\/p>\n<p>Vater, wir danken dir, dass wir davon singen d\u00fcrfen, dass Christus allein unser Trost ist. Dass wir Sicherheit und Festigkeit darin haben d\u00fcrfen, weil wir durch das Blut Christi erl\u00f6st worden sind. Wir danken dir, dass wir sogar im Tod darauf vertrauen, Hoffnung haben d\u00fcrfen, denn Christus lebt. Und mit ihm werden wir eines Tages vereint sein in Herrlichkeit, wo wir sein Angesicht sehen werden. O Vater, wie sehr sehnen wir uns nach diesem Tag, wenn wir ihn sehen werden, wie er ist, frei von S\u00fcnde und Tod sein werden und in Herrlichkeit sein werden mit deinem Sohn in Ewigkeit.<\/p>\n<p>Solange wir noch auf diesen Tag uns sehnen m\u00fcssen und hoffen m\u00fcssen, bitte ich dich darum, Vater, dass unser Wandel hier auf dieser Erde doch trotzdem bereits ausgerichtet sein m\u00f6ge auf diese Ewigkeit und auf den Himmel, wo dein Sohn ist, zu deiner Rechten. Ich m\u00f6chte dich darum bitten, Vater, dass du diese Stunde segnest, sodass unsere Augen ausgerichtet werden auf den Himmel, unsere Augen ausgerichtet werden auf deinen Sohn. M\u00f6ge durch diesen Text und die Erkl\u00e4rung dieses Textes \u2013 wirke durch deinen Geist, sodass unsere Herzen, unser Verstand, unser Wille ganz und gar auf Christus und auf die Ewigkeit fokussiert sein m\u00f6ge.<\/p>\n<p>Lass unseren irdischen Wandel gekennzeichnet sein von einer himmlischen Gesinnung. Ich bitte dich darum, Vater, dass du diese Stunde daf\u00fcr nutzt, die Verk\u00fcndigung deines Wortes daf\u00fcr nutzt, dass die Geschwister erbaut werden, ihre Ausrichtung und ihre Herzenshaltung korrigiert wird, gegebenenfalls, auf den Himmel. Und dass diejenigen, die auch hier sitzen und deinen Sohn noch nicht kennen, nicht an ihn glauben, dass sie durch dein Wort \u00fcberf\u00fchrt werden m\u00f6gen und dass dein Wort ihnen durch das Wirken deines Geistes ein neues Herz schenken m\u00f6ge. Wir bitten dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne. Es gibt ein Prinzip aus der Informatik und auch in meinem Arbeitsumfeld kommt es immer wieder vor. Das Prinzip hei\u00dft: \u201eGarbage in, garbage out.\u201c M\u00fcll rein, M\u00fcll raus. Die Idee dahinter ist: Selbst der beste Computer der Welt kann nichts Gutes hervorbringen, nichts Gutes produzieren, wenn der Input, also das, was dem Computer gef\u00fcttert wird, die Eingaben falsch sind oder einfach schlecht sind.<\/p>\n<p>Gerade heutzutage ist euch das vielleicht bekannt im Kontext von diesen Large Language Models, AI, ChatGPT oder Claude oder was auch immer ihr nutzt, dass er, dass selbst diese k\u00fcnstliche Intelligenz manchmal viel Schmarr hervorbringen kann. Und oft geht es dabei auch darum, diesem Modell, zum Beispiel ChatGPT, dass es \u2013 dass der Output, das, was es produziert, sehr stark davon abh\u00e4ngt, was du dieser Maschine als Input gibst, als Eingabe gibst. Ja, es gibt diese ganze Kategorie mittlerweile des Prompt Engineering.<\/p>\n<p>Ja, also es ist quasi eine daf\u00fcr vorgesehene \u2013 daf\u00fcr vorgesehener Bereich bzw. ist das fast schon ein Beruf, dass jemand Prompt Engineering betreibt. Also er ist spezialisiert darauf, Modellen wie ChatGPT den richtigen Input zu geben, weil es so wichtig ist, dass der Input gut ist, damit dementsprechend der Output auch gut ist.<\/p>\n<p>Auch in meinem Job, wenn es um Computersimulationen geht: Man kann immer \u2013 der Computer kann immer simulieren, kann immer Modelle berechnen. Aber wenn ich dem Modell schlechte Daten als Eingabe gebe, schlechte Randbedingungen oder Materialmodelle, dann wird das Output, die Ausgabe dieser Simulation, auch schlecht sein. Ja, M\u00fcll sein. M\u00fcll rein, M\u00fcll raus.<\/p>\n<p>In gewissem Sinne ist unser Verstand wie ein Computer. Unser Verstand bekommt einen Input von dem, was wir sehen, was wir lesen, womit wir uns besch\u00e4ftigen, was wir h\u00f6ren, was wir uns anschauen. Und das, womit wir unseren Verstand f\u00fcllen, wird letztendlich das beeinflussen, wie wir uns verhalten.<\/p>\n<p>Jonathan Edwards stellt es so dar, dass das, was in unseren Verstand hineinkommt, unsere Zuneigungen. Jonathan Edwards redet oft von den &#8222;Affections&#8220; oder &#8222;Holy Affections&#8220;. Also die Zuneigungen \u2013 das, was wir begehren, das, was wir lieben \u2013 wird von unserem Verstand bestimmt. Unsere Zuneigungen bestimmen dann unseren Willen \u2013 das, was wir wollen \u2013 und unser Wille bestimmt unser Verhalten. Wir tun am Ende das, was wir wollen. Was wir wollen, kommt von dem, was wir begehren, was wir lieben, wof\u00fcr wir die Zuneigung haben. Unsere Zuneigung kommt letztendlich von dem, was wir denken, von unserem Verstand. Was wir also \u2013 womit wir also unseren Verstand f\u00fcttern \u2013 wird letztendlich bestimmen, wie uns verhalten, wie unser Wandel sein wird.<\/p>\n<p>John Stott hat Folgendes gesagt \u00fcber das christliche Leben. Im Englischen hat er gesagt: \u201eThe battle for the Christian life is the battle for the Christian might.\u201c Der Kampf um das christliche Leben ist der Kampf um den christlichen Verstand. Denn letzten Endes ist der Verstand der Ursprung, wo dein Wandel beginnt. Um deinen Wandel also richtig auszurichten, muss dein Verstand richtig ausgerichtet sein.<\/p>\n<p>Deswegen hat er das folgenderma\u00dfen formuliert \u2013 nicht nur John Stott hat das gesagt, das ist ein sehr bekannter Satz, auch Dr. Martin Lloyd Jones hat eine Predigt dar\u00fcber gehalten mit diesem Titel \u201eThe Battle for the Christian Life\u201c. Oder \u201eThe Battle for the Mind\u201c war der Titel dieser Predigt. Aber die Idee dahinter ist der Kampf, das Schlachtfeld der Gedanken, des Verstandes. Ist das Schlachtfeld, ist das letztendliche Schlachtfeld des christlichen Lebens. Dort beginnt es.<\/p>\n<p>Es ist also unheimlich wichtig, unseren Verstand auf die dich richtigen Dinge auszurichten, sodass dann unser Herz, was das Kontrollzentrum unseres Willens ist \u2013 der Verstand ist unser Denken, das Herz ist das Kontrollzentrum unseres Willens. Diese Dinge m\u00fcssen richtig ausgerichtet sein, damit wir heilig und gottwohlgef\u00e4llig wandeln k\u00f6nnen. Wenn wir unseren Verstand mit M\u00fcll f\u00fcllen, \u201eGarbage in\u201c \u2013 das hei\u00dft mit weltlichen Dingen, falschen Lehren, einem falschen Gottesbild, mit nichtigen und s\u00fcndhaften Dingen der Begierde \u2013 dann wird auch unser Wandel nichtig, blind und verloren sein und s\u00fcndhaft.<\/p>\n<p>Genau das ist das Problem, das in die Gemeinde in Kolosse sich eingeschlichen hat. Diese falsche Lehre, die sich in Kolosse eingeschliche in die Gemeinde, infizierte den Verstand, also das Denken, und zerst\u00f6rte somit auch den Wandel der Kolosse, zumindest bestand die Gefahr daf\u00fcr. Und wir wollen heute sehen, dass der gottesf\u00fcrchtige Wandel mit unserem Verstand und unserem Herzen beginnt, der auf den Himmel, wo Christus ist, ausgerichtet sein soll. Dort beginnt der christliche Wandel. Denn wir befinden uns nun und steigen nun ein in den dritten Kapitel des Kolosserbriefes.<\/p>\n<p>Wo Paulus den haupts\u00e4chlichen Lehrabschnitt des Briefes beendet hat in den ersten beiden Kapiteln und nun in die Umsetzung und die Implikationen f\u00fcr den Wandel eingeht ab Kapitel 3 bis in Kapitel 4 hinein. Aber dieser Wandel beginnt eben beim Verstand, in unserer Gesinnung. Und so ist der Titel der heutigen Predigt: \u201eHimmlische Gesinnung f\u00fcr irdischen Wandel. Himmlische Gesinnung f\u00fcr irdischen Wandel.\u201c<\/p>\n<p>Wir haben uns die vergangenen Wochen intensiv mit dem Herzen des Kolossabriefes, dem Herzen dieses Lehrabschnittes besch\u00e4ftigt. Beginnend \u2013 und wir werden sehen, dieser begonnen hat es in Kapitel 2, 6 und 7 \u2013 und wir werden sehen, wie dieser Befehl, den wir uns damals angeschaut haben, sich eigentlich hier durch diesen praktischen Teil der Umsetzung auch hindurchziehen wird.<\/p>\n<p>In Kapitel 2, 6 und 7 haben wir n\u00e4mlich gesehen, dass Paulus&#8216; erster Imperativ in diesem Brief war: \u201eWie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und aufgebaut in ihm, gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr \u00fcberreich seid in Danksagung.\u201c Paulus&#8216; erster Befehl war also: Wandelt in Christus. Wie sollen wir in Christus wandeln? So wie wir ihn empfangen haben. Und wir haben uns damals damit besch\u00e4ftigt, das Prinzip, wie wir Christus empfangen haben, dass unsere Einheit mit Christus \u2013 aus dieser Einheit flie\u00dft der Wandel des Gl\u00e4ubigen.<\/p>\n<p>Denn dann im folgenden Abschnitt, in den Versen 9 bis 15 in Kapitel 2, haben wir uns mehr oder weniger angeschaut, wie Paulus beschreibt \u2013 die Beschreibung von Paulus, wie wir denn Christus empfangen haben. Wie haben wir Christus empfangen? Kurz gesagt, wir haben Christus in vollkommener Genugsamkeit empfangen. Wie haben wir Christus empfangen? In Genugsamkeit. Wir haben gesehen, seine Person ist genug. Er ist vollkommener Gott und wahrlich Mensch. Die F\u00fclle der Gottheit wohnt in ihm leibhaftig. Wir haben gesehen, in ihm sind wir zur F\u00fclle gebracht. Seine Person ist so reichhaltig und vollkommen, so genugsam, dass unsere F\u00fclle in ihm ist und wir in ihm bereits vollendet sind. Wir haben gesehen, er ist \u00fcber alle Gewalten erhaben. Gr\u00f6\u00dfer als alle Engel, D\u00e4monen, der Teufel \u2013 er ist \u00fcber alles erhaben. Seine Person ist genug. Wie haben wir Christus empfangen in der Genugsamkeit seiner Person?<\/p>\n<p>Wir haben auch gesehen, nicht nur seine Person ist genug, sein Werk ist genug. Wir haben gesehen, er hat unsere Natur vollkommen ver\u00e4ndert. Das Alte ist weg, ausgezogen, get\u00f6tet, gekreuzigt. Eine neue Natur wurde uns geschenkt. Ein Werk, das wir aus uns selbst nicht hervorbringen k\u00f6nnen, ein Werk, das wir auch \u2013 dem wir nichts hinzuf\u00fcgen k\u00f6nnen, sondern das Christus in der geistlichen Beschneidung unseres Herzens vollbracht hat. Wir haben weiter gesehen, in der Einheit mit ihm sind wir der Macht der S\u00fcnde gestorben und haben ein neues Leben, frei von der Sklaverei der S\u00fcnde. Wir sind mit ihm so eng identifiziert, dass als er gestorben ist, wir auch gestorben sind, wir mitbegraben worden sind und mit auferweckt worden sind, sodass wir ein neues Leben in Einheit mit ihm sind, frei von der Macht der S\u00fcnde und frei zum Gehorsam Gottes empfangen haben.<\/p>\n<p>Wir haben weiter gesehen, er hat unsere Beziehung mit Gott wiederhergestellt und uns unsere S\u00fcnden vergeben. Wir haben \u2013 wir waren tot und entfremdet dem Leben Gottes, aber wir haben ein neues Leben empfangen und sind mit Christus eins gemacht worden. Gott. Wieder in eine Beziehung getreten, indem er uns unsere S\u00fcnden vergeben hat. Und das hat er nicht einfach so gemacht, sondern er hat unsere Schuld getilgt und uns mit Gott vers\u00f6hnt, indem er am Kreuz unseren Schuldschein genagelt hat und Gottes Zorn zufriedengestellt hat, sodass Gott gerecht sein kann and gleichzeitig der sein kann, der den rechtfertigt, der des Glaubens an Jesus Christus ist. Er hat \u00fcber alle d\u00e4monischen M\u00e4chte wie den Teufel am Kreuz triumphiert und sie blo\u00dfgestellt. Seht ihr, liebe Schwester, sein Werk ist genug. All das hat er vollbracht.<\/p>\n<p>All das hat Gott mit uns vollbracht in der Einheit mit Christus, weil wir so eng mit ihm identifiziert sind. Wie haben wir Christus empfangen? Als einen genugsamen Erl\u00f6ser. Als einen Erl\u00f6ser, dem wir nichts mehr hinzuzuf\u00fcgen haben \u2013 keine Engel, keine Visionen. Als einen Erl\u00f6ser, dessen Werk so genugsam ist, dass wir durch menschliche Rituale, zeremonielle Gesetze oder menschengemachter Gebote seinem Werk niemals etwas hinzuf\u00fcgen k\u00f6nnten. Kein Werk, das ich vollbringe, k\u00f6nnte diesem m\u00e4chtigen Werk Christi, seinem Kreuzeswerk, seinem Wirken in uns etwas hinzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Und genau davor warnt Paulus uns dann in den Versen 16 bis 23. Er hat uns gesagt, wie wir Christus empfangen haben. In den Versen 16 bis 23 sagt er uns gewisserma\u00dfen, wie wir nicht wandeln sollen. Er sagt also in Vers 6: \u201eWandelt, wie ihr ihn empfangen habt.\u201c Dann beschreibt er uns, wie wir ihn empfangen haben, und dann sagt er uns, wie wir nicht wandeln sollen.<\/p>\n<p>Weil Christus und sein Werk genugsam sind, sollst du dich nicht einfangen lassen von zeremoniellen Gesetzen \u2013 seine Speisegebote, j\u00fcdische Feste oder den Sabbat und diese Feiertage. Sie sind nur der Schatten. Diese zeremoniellen Gesetze, die Opfer, die Speisegebote \u2013 Christus ist die Substanz, Christus ist das Wahre. Es w\u00e4re nicht nur t\u00f6richt, sich noch an diese Dinge zu halten oder sich von diesen Dingen richten zu lassen oder sich an diesen Dingen zu halten, sich diesen Dingen zu unterwerfen, als w\u00fcrden sie deiner Geistlichkeit noch etwas hinzuf\u00fcgen. Es w\u00e4re nicht nur t\u00f6rig, das zu tun, sondern es w\u00e4re eine Verwerfung des genugsamen Werkes Christi. Zu sagen: \u201eIch muss diese Dinge noch tun, um vor Gott wohlgef\u00e4llig zu sein. Ich muss diese Dinge noch tun, weil meine Natur noch nicht ver\u00e4ndert genug ist durch das Werk Christi.\u201c<\/p>\n<p>Auch ein asketischer Lebensstil in heuchlerischer Demut, Engelsanbetungen und Visionen \u2013 wir haben uns letzte Woche damit besch\u00e4ftigt. Diese falsche Demut, die behauptet: \u201eIch bin nicht gut genug, um Gott zu nahen. Ich brauche einen Engel.\u201c Oder heutzutage wie in der katholischen Kirche: \u201eIch brauche einen Mittler, ich brauche die Heiligen, ich brauche Maria und ich brauche diesen und jenen.\u201c Das ist keine Demut. Das ist jemand, der das Werk Christi nicht verstanden hat oder der die Genugsamkeit des Werkes Christi leugnet. Es ist eigenwilliger Gottesdienst. Es ist, wie Paul, wie wir es letztes Mal gesagt haben: Es dient zur Befriedigung des Fleisches.<\/p>\n<p>Eine Demut vom Menschen, die sagt: \u201eOh, ich bin nicht gut genug.\u201c Es ist offensichtlich, dass wir nicht gut genug sind. Aber Christus And sein Werk ist genug. When you also nach dem Werk Christian sagst, that du nicht gut genug bist, dann hast du entweder das Werk Christi nicht verstanden oder wirfst die Genugsamkeit des Werkes Christi. Es mag vor Menschenaugen gottesf\u00fcrchtig und heilig erscheinen: \u201eAh, ich bin nicht gut genug. Ich brauche einen Mittler, ich brauche die Engel.\u201c Aber in Gottes Augen \u2013 Paulus ist ganz klar in seinen Worten \u2013 es ist eigenwilliger Gottesdienst und dient zur Befriedigung des Fleisches. Es geht vielmehr um dich und dein Ansehen vom Menschen als Gott anzubeten.<\/p>\n<p>Wir brauchen keine Engel als Mittler, denn in Christus haben wir die Freim\u00fctigkeit, vor Gott zu treten, ohne das Halten menschengemachter Gebote, ohne unseren Leib k\u00fcnstlich zu knechten. Wie es damals in Kolosse die Irrlehrer gesagt haben oder wie es auch heute viele Religionen und falsche Formen des Christentums tun und geboten.<\/p>\n<p>Wenn wir zu dem heutigen Abschnitt kommen, sehen wir, dass Paulus jetzt an diesen Abschnitt, vorherigen Abschnitt, ankn\u00fcpft und nun \u00fcber die Konsequenzen bzw. die nat\u00fcrliche Schlussfolgerung aus seiner vorherigen Argumentation nun spricht, weil die Person und das Werk Jesu Christi genug sind f\u00fcr Heil und Heiligung.<\/p>\n<p>Weil leere Philosophie in seines zeremonielle Gesetz aus dem Judentum oder mystische Askese und falscher Demut ist, weil diese Dinge nichtig und zu verwerfen sind, weil Jesus die Substanz dieser Schattendinge ist \u2013 aus all diesem folgt nun der richtige Wandel des Gl\u00e4ubigen. Er hat also ein Kapitel, deswegen habe ich gesagt: Es zieht sich die ganze Zeit hindurch. Kapitel 2, Vers 6 sagt: \u201eEr wandelt so in Christus, wie ihr ihn empfangen habt.\u201c Dann kommt: \u201eSo habt ihr ihn empfangen in Genugsamkeit.\u201c So sollt ihr nicht wandeln, und jetzt kommt: So sollt ihr wandeln.<\/p>\n<p>Wie sieht der Wandel aus, der dem entspricht, wie wir Christus empfangen haben? Wie sieht ein Wandel aus, der aus sich, aus der Einheit mit Christus, und der sich aus der Genugsamkeit der Person und des Werkes Jesu Christi flie\u00dft? Wie sieht so ein Wandel aus? Wir haben gesehen, wie er nicht aussieht: nicht menschlichen Geburten, Ritualen unterworfen. Und ein falscher Ansatz w\u00e4re es, ins andere Extrem zu gehen und zu sagen: \u201eJa, es gibt gar keine Gesetze und gar keine Gebote. Wir k\u00f6nnen einfach leben, wie wir wollen, denn Christus ist ja genug.\u201c Nein, wir wollen \u2013 und damit haben wir uns auch in Kapitel 2 besch\u00e4ftigt \u2013 wir wollen keine Gesetzlichkeit, wir wollen aber auch nicht Gesetzlosigkeit, nicht ein Leben im eigenen Willen, sondern ein Leben, das Christus wohlgef\u00e4llig ist und diesem genugsamen Werk entspricht.<\/p>\n<p>Wie denn sollen wir nun wandeln? Und genau darum geht es nun in diesen folgenden Abschnitten, ab Kapitel 3. Es beginnt heute, aber es geht weiter. Und Paulus geht ein auf allgemeine Heiligung, er geht dann ein auf die Gemeinde, er geht ein auf den Haushalt, er geht ein auf unseren Arbeitsplatz sozusagen. Es geht um Gebet, und da sind Gebote. Ja, es geht nicht darum, gesetzlos zu leben, ohne Gebote zu leben, aber es geht darum, dass diese Gebote aus der Einheit mit Christus herausflie\u00dfen, aus dem genugsamen Werk Jesu Christi entsprechen. Weder gesetzlich menschengemachte Gebote oder Gebote, mit denen gesagt wird, dass du dadurch etwas dem Werk Christi hinzuf\u00fcgst, was dem fehlen w\u00fcrde, aber auch nicht gesetzlos.<\/p>\n<p>Darum geht es heute im heutigen Abschnitt und in den folgenden Abschnitten. Aber gerade heute geht es da um die Wurzel. Es beginnt bei der Wurzel unseres Wandels, und diese Wurzel ist unser Verstand, ist unsere Gesinnung. Die Schlacht oder der Kampf des christlichen Lebens ist der Kampf um den christlichen Verstand. Wir werden sehen: Paulus fordert den Gl\u00e4ubigen auf, seinen Verstand auf den Himmel und Christus auszurichten, weil wir eins mit Christus sind, wie es auch offenbart werden wird. Er gibt uns die Befehle, die Begr\u00fcndung f\u00fcr die Befehle und eine Ermutigung f\u00fcr das Befolgen der Befehle. Er gibt uns die Befehle, die Begr\u00fcndung f\u00fcr die Befehle und eine Ermutigung, um diesen Befehlen zu folgen.<\/p>\n<p>Wie ich vorhin gesagt habe: Der Titel der heutigen Predigt ist \u201eHimmlische Gesinnung f\u00fcr irdischen Wandel\u201c. Wir werden uns drei Punkte anschauen, und wir m\u00f6chten mit dem ersten jetzt beginnen. Erstens: Strebe nach dem Obigen. Strebe nach dem Obigen. Vers 1: \u201eWenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.\u201c<\/p>\n<p>Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid. Wenn wir \u201ewenn\u201c lesen, dann denken wir sofort an einen Bedingungssatz \u2013 eine Bedingung, die erf\u00fcllt werden muss, damit das Folgende, was danach beschrieben wird, eintrifft. Aber bei Paulus geht es hier weniger um eine Bedingung, das wird auch sprachlich deutlich. Also es geht nicht um ein unsicheres Szenario: \u201eWenn es regnet, dann brauche ich einen Regenschirm\u201c \u2013 vielleicht regnet es, vielleicht auch nicht \u2013 sondern Paulus geht hier eigentlich sicher, geht hier davon aus, dass diese Bedingung bereits erf\u00fcllt ist. Dass \u201ewenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid\u201c genauso gut mit \u201eweil ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist\u201c \u00fcbersetzt werden&#8230; or sometimes gedanklich could be.<\/p>\n<p>Denn Paulus sagt sp\u00e4ter ja auch noch: &#8222;You seid gestorben, euer Leben is verborgen with Christus.&#8220; Er geht also davon aus, dass diese Menschen auferweckt worden sind. In Kapitel 2, Vers 12 haben wir gesehen, dass er sagt: &#8222;Ihr seid in ihm auch mit auferwechs durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes.&#8220; Also, es ist nicht eine Bedingung hier, vielleicht oder vielleicht nicht, sondern \u2013 was Paulus hier macht, ist, er m\u00f6chte uns gedanklich dazu bringen, der logischen, nat\u00fcrlichen und zwingenden Schlussfolgerungen zu folgen, die sich daraus ergibt, wenn wir mit Christus auferweckt worden sind.<\/p>\n<p>Wenn wir nun mit Christus auferweckt worden sind \u2013 und das ist bei euch der Fall \u2013 was muss logisch darauf folgen? Was ist die zwingende Konsequenz davon, dass ihr mit Christus auferweckt worden seid? Und genau das werden wir gleich sehen, aber bleiben wir zuerst bei dieser bereits als erf\u00fcllt erachteten Bedingungen. Es geht also darum: wenn ihr mit Christus auferweckt worden seid. Wer auferweckt wurde, ist vorher gestorben. Siehe Vers 3, er redet: &#8222;Denn ihr seid gestorben.&#8220; Es geht also \u2013 und es geht darum \u2013 dass wir mit Christus auferweckt worden sind.<\/p>\n<p>Und beim Vorbereiten ist mir aufgefallen, wie oft wir in diesen Kolossabriefen, in unseren Abschnitten, eine Kombination mit diesem Mitweisen plus Verb hatten. Im Griechischen ist es so ein Pr\u00e4fix, der vor die ganzen Verben gestellt wird: &#8222;Syn&#8220;. Und wir haben immer wieder diese Verben, wo wir das Hauptverbauverb haben, wie auferstehen. Und dann ist das kombiniert mit diesem Pr\u00e4fix, um dieses &#8222;Mit-Auferstehen&#8220; zu sagen. Also es ist ein Wort, zusammengesetzt aus &#8222;mit&#8220; plus dem Hauptverb.<\/p>\n<p>Wir haben in Kapitel 2, Vers 12: &#8222;mit ihm begraben&#8220;. Das ist ein Wort, &#8222;mitbegraben&#8220;. Dann in Vers 2,12 haben wir auch &#8222;mit auferweckt&#8220;. Das ist dasselbe Wort wie hier in Kapitel 3, also ein Wort, &#8222;mitauferweckt&#8220;. Dann haben wir in Kapitel 2, Vers 13: &#8222;Euch hat der mit lebendig gemacht.&#8220; Auch ein Wort, &#8222;mitlebendig gemacht&#8220;. Dann haben wir hier in Kapitel 3, Vers 1, wie wir gerade gesehen haben, &#8222;mit auferweckt&#8220;. Dasselbe Wort wie in 2,12, ein Wort. Und nur zur Vollst\u00e4ndigkeit \u2013 und es kommt sp\u00e4ter auch nochmal vor \u2013 in 2. Timotheus 2,11 haben wir auch diese W\u00f6rter, also diese Zusammensetzung: &#8222;mit gestorben&#8220; und &#8222;mit Leben&#8220;. Haben wir in 2. Timotheus 2,11. Also es ist immer mit plus Verb, mit plus Verb.<\/p>\n<p>Mit wem? Mit Christus. Es ist unsere Einheit mit Christus. Wir sind mit ihm gestorben, mit ihm begraben worden, mit ihm auferweckt worden, mit lebendig gemacht worden, und heute leben wir mit ihm. Wir sind so mit Christus eins gemacht, dass uns diese Dinge mit ihm geschehen sind. Wir sind mit Christus auferweckt worden. Da ist eine enge Verbindung und Vereinigung zwischen dem, zwischen Christus und uns, zwischen dem, was ihm passiert ist, und zwischen dem, was uns passiert ist. Als Christus auferweckt worden ist vor 2000 Jahren, als er aus diesem Grab auferstanden ist, geistlich sind wir mit ihm auferstanden.<\/p>\n<p>Das bedeutet, das alte Leben ist vorbei. Die Herrschaft der S\u00fcnde und der Elemente dieser Welt \u2013 das haben wir in 2020 gesehen \u2013 ist vorbei. Es ist ein neues Leben, das uns geschenkt worden ist. Als Jesus auferstanden ist, dasselbe mit uns auf eine geistliche Weise geschehen. R\u00f6mer 6,3 bis 4 sagt: &#8222;R\u00f6mer 6, 3 bis 4. Oder wisst ihr nicht, dass wir so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Namen, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tot, damit wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist, durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch weiter in Neuheit des Lebens wandeln.&#8220;<\/p>\n<p>We are mit ihm auferweckt zum Wandel in Neuheit des Lebens. Wir sind in Christus hineinversetzt worden, sodass, als er zu seinem neuen Leben auferweckt worden ist, wir mit ihm eines neuen Lebens teilhaftig geworden sind.<\/p>\n<p>Es ist nicht nur ein verbessertes Leben \u2013 damit haben wir uns in Kapitel 2 auch schon besch\u00e4ftigt \u2013, sondern es ist ein Leben, das v\u00f6llig neu in seiner Art ist, neu in Qualit\u00e4t. Es ist nicht das alte Leben, das mit Salz und Pfeffer nachgew\u00fcrst worden ist. Es ist nicht das alte Leben, dem wir noch etwas Zucker und Sahne hinzugef\u00fcgt haben, damit es schmackhafter wird. Es ist ein vollst\u00e4ndig erneuertes Leben.<\/p>\n<p>Christi Auferstehung war meine Auferstehung. Wenn ihr \u2013 und wie gesagt, das ist eine als erf\u00fcllt erachtete Bedingung \u2013, weil ihr mit Christus auferweckt worden seid, weil seine Auferweckung eure Auferweckung war zum neuen Leben. Was ist nun die zwingende Konsequenz davon? So sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zu Rechten Gottes. Weil das so ist, ist die zwingende Konsequenz, dass unser Leben davon gepr\u00e4gt sein soll, dass wir das suchen, was droben ist.<\/p>\n<p>Das Suchen hier beschreibt einen fortlaufenden Befehl, also eine anhaltende Haltung, die unser Leben kennzeichnen soll. Unser Leben soll charakterisiert sein vom Suchen, was droben ist. Das Wort beschreibt das eifige Streben und Trachten, um etwas zu finden oder etwas zu erreichen. Ja, es wird normal f\u00fcr Suchen und Finden verwendet, aber es wird auch zum Beispiel in Matth\u00e4us 6,33 verwendet. \u00dcbrigens einer der zwei Lieblingsverse von meinem Vater: Matth\u00e4us Kapitel 6, Vers 33, wo es folgenderma\u00dfen \u00fcbersetzt wird \u2013 Matth\u00e4us Kapitel 6,33. Dort wird es \u00fcbersetzt mit: \u201eTrachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugef\u00fcgt werden.\u201c<\/p>\n<p>Hier wird das Wort also mit \u201etrachtet nach\u201c \u00fcbersetzt. Da geht es&#8230; im Matth\u00e4us 6,33 geht es ja nicht darum, etwas zu finden, was man verloren hat. Ja, sucht nach dem Reich Gottes, als h\u00e4tte man es verloren, sondern es geht darum, den Dingen des Reiches Gottes und der Gerechtigkeit Gottes zu&#8230; nach diesen Dingen zu streben. \u201eTrachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes.\u201c Gebt diesen Dingen eure Aufmerksamkeit! Im Zusammenhang von Matth\u00e4us 6 geht es ja darum: Sorgt euch nicht darum, was ihr essen sollt oder was ihr euch kleiden solltet, sondern stattdessen: Gebt eure Gedanken&#8230; Eure Sorgen sollen sich nicht um das drehen, sondern eure Gedanken sollen eingenommen sein von den Dingen des Reiches Gottes und der Gerechtigkeit Gottes. Euer Herz und euer Verstand und euer Sinnen soll erf\u00fcllt und euer Begehren soll auf diese Dinge ausgerichtet sein.<\/p>\n<p>Darum geht es auch hier. \u201eSucht nach dem, was droben ist\u201c, bedeutet, dass die Dinge, die zu droben geh\u00f6ren, also zur himmlischen Welt geh\u00f6ren, dass diese Dinge unser Herr, unser Herz, unser Verstand, unser Begehren erf\u00fcllen sollen. Dass unser Denken ausgerichtet ist und erf\u00fcllt ist mit den Dingen des Himmels, mit den Dingen der Ewigkeit, mit den Dingen, die \u00fcber diese Welt hinausgehen.<\/p>\n<p>Das Wort \u201edroben\u201c wird von Jesus verwendet in Johannes 8,23, wo er sagt \u2013 Johannes 8,23 \u2013 und er sprach zu ihnen: \u201eIhr seid von dem, was unten ist. Ich bin von dem, was oben ist. Ihr seid von dieser Welt. Ich bin nicht von dieser Welt.\u201c Hier sehen wir den Kontrast. Die Pharis\u00e4er, mit denen Jesus sich gerade unterh\u00e4lt, sie sind von dem, was unten ist. Was bedeutet? Sie sind von dieser Welt. Jesus ist von oben. Und was bedeutet das? Er ist nicht von dieser Welt. Er kommt von der Welt, die \u00fcber diese Welt hinausgeht, die \u00fcber das Irdische hinausgeht.<\/p>\n<p>Das Drogen beschreibt den Himmel, das beschreibt die Ewigkeit. 1. Jonas 2,17 charakterisiert diese Welt, dieses \u201eunten\u201c hier, als: \u201eDie Welt vergeht und ihre Begierde. Wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.\u201c Wir haben also die Welt, das, was unten ist, das vergeht. Unsere Gedanken sollen ausgerichtet sein auf das, was nicht vergeht, auf die Ewigkeit, auf den Himmel und auf die himmlischen Dinge.<\/p>\n<p>In Matth\u00e4us sechs, zwanzig bis einundzwanzig, sagt Jesus. Matth\u00e4us sechs, zwanzig bis einundzwanzig, sagt Jesus.<\/p>\n<p>\u201eSammelt euch aber Sch\u00e4tze im Himmel, wo weder Motte noch Fra\u00df zerst\u00f6ren und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen, denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.\u201c Der Ort, wo wir unsere Sch\u00e4tze sammeln sollen \u2013 dieser Ort soll unser Trachten vereinnahmen. Dort, wo unser Schatz sein soll. Er sagt ja, unser Schatz soll im Himmel sein. \u201eDa wird auch unser Herz sein\u201c, sagt Jesus. \u201eDort, wo dein Schatz ist, wird auch dein Herz sein.\u201c Und Jesus sagt, euer Schatz soll im Himmel sein. Das bedeutet auch: Dein Herz soll im Himmel sein. Dein Herz soll auf den Himmel ausgerichtet werden, auf diese ewige St\u00e4tte, wo Motte und Fra\u00df nicht zerst\u00f6ren, wo Liebe nicht durch Graben noch stehlen.<\/p>\n<p>Jonathan Edwards wird ein folgendes Gebet zugeschrieben. Man wei\u00df nicht genau, ob es von ihm ist oder ob es ihm nur zugeschrieben wird, aber zumindest wird es ihm zugeschrieben, dass Jonathan Edwards gesagt hat oder gebetet hat: \u201eHerr, pr\u00e4ge die Ewigkeit auf meine Augen.\u201c Oder genauer \u00fcbersetzt, w\u00f6rtlicher \u00fcbersetzt: \u201eHerr, stemple mir die Ewigkeit auf meine Augapfel.\u201c \u201eStemple mir die Ewigkeit auf meine Augapfel.\u201c Genau darum geht es hier. Sucht nach dem, was droben ist.<\/p>\n<p>Jonathan Edwards, wenn er sagt \u201estempele mir\u201c \u2013 stellt euch vor, das bildlich mal vor: Ihr stempelt euch etwas auf eure Aug\u00e4pfel. Was passiert? Ihr werdet alles durch den Filter dieses Stempels sehen. Alles, was ihr mit euren Augen seht, wird gefiltert werden von diesem Stempel. Und dieser Stempel, sagt Jonathan Edward, soll die Ewigkeit sein. Also alles, was er sieht, wird er sehen im Filter der Ewigkeit, im Lichte der Ewigkeit, im Lichte des Himmels. Das soll alles bestimmen, was er sieht. So soll unser Sinnen, unser Bestreben, unser Begehren, unsere Sehnsucht, unser Denken \u2013 es soll erf\u00fcllt und vereinnahmt sein von der Welt da droben. Die Heimat da droben, wenn wir das Lied zitieren wollen, das wir auch singen.<\/p>\n<p>Und das Droben wird hier n\u00e4her definiert in Vers 1: \u201eSucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.\u201c Das Droben ist also dort, wo Jesus ist. Wenn wir also nach den himmlischen Dingen streben und diese Dinge uns vereinnahmen sollen \u2013 was ist das himmlische Ding beziehungsweise wer ist das himmlische Ding \u00fcberhaupt? Jesus Christus selbst. Er dort ist das, was da oben ist; es ist Jesus. Er ist dort. Wenn wir also nach den himmlischen Dingen streben, sollen wir letztendlich nach Christus selbst streben. Wir sollen unseren Fokus und unser Begehren auf die Person Jesu Christi ausrichten.<\/p>\n<p>Sucht nach dem, was droben ist. Ja, wer ist denn droben? Jesus Christus. Wir trachten nach ihm. Er soll unser Denken, unser Begehren, unser Sinnen vereinnahmen. Nach ihm zu trachten \u2013 was bedeutet das? Nach seinem Willen, nach seinem Ma\u00dfstab, nach seiner Gesinnung, seiner Herrlichkeit, seiner Sch\u00f6nheit, seiner Genugsamkeit, seiner G\u00f6ttlichkeit, seiner Menschlichkeit, seiner Erhabenheit, seiner W\u00fcrdigkeit \u2013 und wir k\u00f6nnten die Liste unendlich weiterf\u00fchren. Du sollst suchen, streben, trachten nach dem, was oben ist. Was ist oben? Wer ist droben? Jesus selbst. Jesus ist oben. Und das soll dein Denken und dein Begehren ausmachen.<\/p>\n<p>Christus ist uns n\u00e4her beschrieben. Der, der Drogen ist, ist Christus, und er ist uns n\u00e4her beschrieben. Seine Aktivit\u00e4t sozusagen \u2013 er wird uns n\u00e4her beschrieben \u2013 oder sein Zustand. Er wird uns n\u00e4her beschrieben als zur Rechten Gottes sitzend. Das beschreibt Christus in seiner Erhabenheit als Messias, in Autorit\u00e4t und in Macht. Er sitzt. Ja, es ist Sitzen; es ist ein Ausdruck von Ruhe nach einem vollbrachten Werk. Dass er sitzt, deutet an, dass sein Werk vollbracht ist, dass diesem Werk nichts mehr hinzugef\u00fcgt werden muss. Das Sitzen dr\u00fcckt auch eine Autorit\u00e4t und eine Macht aus. Er sitzt zur Rechten Gottes wie der Prinz, der auf seine Kr\u00f6nung wartet, insbesondere im Lichte von Psalm 110 nat\u00fcrlich. Und wir sehen, wie Jesus diesen Vers verwendet; wir sehen, wie die Apostel diesen Vers verwenden. So oft haben wir im Neuen Testament diesen Ausdruck.<\/p>\n<p>Christus, sitzend zur Rechten Gottes oder zu Rechten der Macht. Psalm 110, Vers 1: \u201eSpruch des Herrn f\u00fcr meinen Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Sch\u00e4mel deiner F\u00fc\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p>Seine Herrschaft \u00fcber allem ist eng verbunden mit dem Trachten nach Jesus. Wir trachten nach dem Himmel. Wer ist im Himmel? Jesus. Und wie ist er dort in all seiner Erhabenheit und seiner Autorit\u00e4t? Wir trachten nach dem, der vom Himmel aus \u00fcber alles herrscht. Wir trachten nach dem, der triumphiert hat \u00fcber alle Macht, \u00fcber Tod, Teufel und alle d\u00e4monische Macht, und der sich gesetzt hat zu Rechten der Macht, zu Rechten Gottes.<\/p>\n<p>Oft haben wir diese Verse gelesen, Evesser Kapitel 1, 20 bis 22. Die hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat. Hoch \u00fcber jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in den zuk\u00fcnftigen genannt wird. Und alles hat er seinen F\u00fc\u00dfen unterworfen und ihn als Haupt \u00fcber alles der Gemeinde gegeben.<\/p>\n<p>Seht ihr, liebe Geschwister, unsere Gesinnung, unser Trachten, unser Denken, unser Begehren soll auf ihn ausgerichtet sein. Diesen Erhabenen, der \u00fcber alles erhoben ist. Dieser Jesus ist w\u00fcrdig, das Objekt unserer Sehnsucht und unserer Zuneigung zu sein. Dieser K\u00f6nig hat es verdient, dass unser Denken und unsere Liebe ver\u00e4ndert \u2013 dass er unser Denken und unsere Liebe vollst\u00e4ndig erobert. Gebt ihm euren ganzen Verstand und euer ganzes Herz. M\u00f6ge er euch vereinnahmen, denn er ist der Einzige, der w\u00fcrdig ist, dich voll und ganz zu vereinnahmen.<\/p>\n<p>Paulus setzt den Befehl fort, gibt uns einen zweiten, sehr \u00e4hnlichen Befehl in Vers 2: \u201eSinn auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist.\u201c Ein weiterer Befehl, sehr \u00e4hnlich zu Vers 1. Auch dieser Befehl ergibt sich daraus, dass wir mit Christus auferweckt worden sind \u2013 weil ihr mit Christus auferweckt worden seid, einst seid in seiner Auferung, dieses neue Leben empfangen habt.<\/p>\n<p>Wir sollen auf das sinnen, was droben ist. Sinnen hier wird auch mit \u201eDenken\u201c oder \u201eAchten\u201c, also etwas wird geachtet, \u00fcbersetzt. Es beinhaltet das Wort f\u00fcr den Verstand, betrifft aber auch unseren Willen und unsere Zuneigungen. Es ist Sinnendenken, aber nicht nur der Verstand, sondern eben auch unser Willen und unsere Zuneigung. Also das, was wir begehren und das, was wir lieben.<\/p>\n<p>Es geht darum, seinen Verstand, seinen Willen und seine Zuneigung auf die himmlischen Dinge auszurichten und bewusst \u00fcber die Dinge der Ewigkeit und die Dinge bez\u00fcglich des Christus nachzudenken, nachzusinnen. Und auch das sollen wir anhaltend tun: suchen und sinnen, streben und nachdenken. Zum Objekt unseres unseres Denkens, unseres Willens und unseres unserer Liebe sollen wir Christus und die Dinge von droben machen.<\/p>\n<p>Wer ist oben, wer ist oben? Das haben wir gerade gesehen. Jesus, sitzend zu Rechten Gottes. Ihn als erhabenen K\u00f6nig \u2013 die Lehre \u00fcber seine Person, seine Erh\u00f6hung, seine Autorit\u00e4t \u2013 soll unseren Verstand einnehmen. Wir sollen bewusst \u00fcber Jesus nachdenken, nachsinnen. Es soll eine bewusste Tat von uns sein, von \u00fcber ihn nachzusinnen.<\/p>\n<p>Der Hebr\u00e4erbrief formuliert es folgenderma\u00dfen: Hebr\u00e4er Kapitel 12, 1 und 2. Hebr\u00e4erbrief, Kapitel 12, 1 und 2, wo es hei\u00dft&#8230; Der Schreiber des Hebr\u00e4erbriefes benutzt das Bild eines Wettlaufs: \u201eDeshalb lasst uns nun auch uns, da wir eine so gro\u00dfe Wolke von Zeugen um uns haben, jede B\u00fcrde und die uns so leicht umstrittende S\u00fcnde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf.\u201c<\/p>\n<p>Und wie sollen wir diesen Wettlauf laufen? Indem wir hinschauen auf Jesus, den Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zu Rechten des Thrones Gottes. Haben wir wieder: Er hat sich gesetzt zur Rechten Gottes, zur Rechten des Thrones Gottes.<\/p>\n<p>Und wir sollen schauen, wir sollen laufen auf den \u2013 auf Jesus, indem wir auf ihn schauen. Unsere Augen \u2013 ich glaube, im Englischen ist das so \u00fcbersetzt \u2013 unsere Augen auf ihn fixieren. Denn er ist unser Ziel. Ja, ein L\u00e4ufer muss auf das Ziel schauen. Sobald er anf\u00e4ngt, auf sich selbst zu schauen, nach links oder rechts zu schauen, wo die anderen sind, wird er nicht mehr so schnell laufen? Wird er wahrscheinlich seine Bahn verlassen und nicht mehr aufs Ziel hinauslaufen? Jesus sagt&#8230; Paul, der Schreiber des Hebr\u00e4er-Briefes hier, sagt uns: \u201eFixiert eure Augen auf Jesus. Schaut auf ihn. Er ist der Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens.\u201c<\/p>\n<p>Das bedeutet es, auf das zu sinnen, was droben ist: Nachdenken \u00fcber Jesus, \u00fcber die Lehre, \u00fcber ihn, \u00fcber seine Person, \u00fcber sein Werk. Und Paulus hat uns so viel Material im Kolosserbrief daf\u00fcr gegeben, um \u00fcber diesen Jesus nachzusinnen. Ich w\u00fcrde behaupten, es fehlt, mangelt uns nicht an Dingen, um \u00fcber Jesus nachzudenken. Wir m\u00fcssen das aber tun. Wir m\u00fcssen bewusst \u00fcber diesen Jesus nachdenken.<\/p>\n<p>In 2. Korinther 3,18, auch ein Vers, den wir oft zitieren, sagt der Apostel Paulus: \u201eWir alle aber schauen mit aufgedeckt die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist geschieht.\u201c Auf ihn zu schauen, \u00fcber ihn nachzusinnen \u2013 das ist es, wie wir verwandelt werden, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Sind also auf das, was droben ist. Das, was droben ist \u2013 was ist oben? Jesus. Er soll euren Verstand und euer Denken und euren Willen und eure Zuneigung vereinnahmen. Nicht das, was auf der Erde ist \u2013 das ist die andere Seite. Diese Dinge sollen deinen Verstand nicht einnehmen.<\/p>\n<p>Die Dinge der Erde sind auf der einen Seite nat\u00fcrlich s\u00fcndhafte Dinge: Begierde. Das sind Dinge der Erde. In 1. Johannes 2, 15 und 16 wird beschrieben, was diese Welt ausmacht. Die Dinge dieser Welt, 1. Johannes 2, 15 und 16, sagen Folgendes: \u201eLiebt nicht die Welt, noch was in der Welt ist.\u201c Er liebt diese Dinge nicht. Hier haben wir die Zuneigung, oder beziehungsweise diese Willensentscheidung der Zuneigung: \u201eLiebt nicht diese Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm, denn alles, was in der Welt ist, ist Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens \u2013 ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt.\u201c \u201eLiebt diese Dinge nicht\u201c, sagt Johannes.<\/p>\n<p>Und Paulus sagt: F\u00fcllt euren Verstand nicht mit diesen Dingen. Diese Dinge sollen nicht euren Verstand vereinnahmen: S\u00fcnde, Begierde, Hochmut des Lebens, Lust, Begierde der Augen, Begierde des Fleisches \u2013 das soll euren Verstand nicht vereinnahmen. Aber nicht nur diese Dinge, auch das, was diese gesetzlichen Irrlehrer in Koloss\u00e4 versucht haben, einzubringen. Auch das sind Dinge der Erde. Wir haben ja gesehen in Kapitel 2, Vers 20: Paulus sagt: \u201eWenn ihr mit Christus den Elementen der Welt gestorben seid, was unterwerft ihr euch noch Satzungen? Es lebtet ihr noch in der Welt.\u201c<\/p>\n<p>Paulus sagt: Ihr seid diesen weltlichen Dingen, diesen irdischen Dingen gestorben. Diesen zeremoniellen Gesetzen, diesen menschengemachten Geboten, dieser Unterwerfung von Gesetzen \u2013 ihr seid diesen Dingen gestorben. Das sind auch Dinge der Welt. Und wenn ihr Gesetzlichkeit seht, wenn ihr die Religion in der Gesetzlichkeit geht \u2013 es geht ums Irdische. Es geht um das, was auf der Erde ist. Das f\u00fcllt meinen Verstand: was ich auf dieser Erde noch leisten muss, um in den Himmel zu kommen oder um vor Gott wohlgef\u00e4llig zu sein, um eine Stufe der Geistlichkeit zu erreichen. Auch diese Dinge sollen nicht eure Gedanken ausrichten.<\/p>\n<p>Also, wir haben Gesetzlosigkeit \u2013 ja, also diese Welt, was diese Welt ausmacht, die Begierde der Welt \u2013 soll nicht euren Verstand einnehmen. Gesetzlichkeit soll aber auch nicht euren Verstand einnehmen, denn das ist auch auf der Erde, auf die Erde ausgerichtet: den Elementen dieser Welt. Fleischliche Befriedigung in scheinheiliger Demut.<\/p>\n<p>Aber es gibt auch Dinge, die an sich nicht falsch sind, die aber zum Problem werden, wenn sie unseren Verstand vereinnahmen. Fortlaufend. Unser Aussehen, unsere Beliebtheit vor Menschen, wie Menschen von uns denken, Geld und Wohlstand. Unser Auto, unsere Kleidung, unsere Karriere \u2013 alle Dinge, die an sich nicht unbedingt falsch sind. Dinge, um die wir uns zu einem gewissen Grad auch k\u00fcmmern m\u00fcssen. Aber nehmen sie deinen Verstand ein? Ist es das, was deinen Wandel auf dieser Erde bestimmt? Wie andere Menschen \u00fcber dich denken? Von anderen Menschen gelobt zu werden oder anerkannt zu werden? Deine Kleidung, wie du ausschaust? Deine Karriere, deine Arbeit \u2013 ist das, was dein Leben ausmacht? Ist dein Herz darauf ausgerichtet und deine Gedanken damit erf\u00fcllt?<\/p>\n<p>Ganz einfacher Test, wie oft \u2013 wenn ihr euch erinnert, in Kapitel 1 haben wir den, ich w\u00fcrde ihn den Robert Mary McShane-Test nennen, anwenden. Wie oft schaust du dich im Spiegel an? Und im Vergleich dazu, wie oft hast du \u00fcber Christus nachgedacht? Wie oft hast du dar\u00fcber nachgedacht und bist dar\u00fcber besorgt, wie Menschen \u00fcber dich denken und was sie von dir denken? Und im Vergleich dazu, wie oft bist du davon gepr\u00e4gt, was Christus \u00fcber dich denkt und das, was du tust? Worauf ist dein Herz ausgerichtet? Was erf\u00fcllt deinen Sinnen? Das ist es, was letztendlich deinen Wandel bestimmen wird.<\/p>\n<p>Matth\u00e4us 16,23, dort spricht Jesus zu Petrus: \u201eGeh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ansto\u00df, denn du sinnst nicht auf das, was Gottes ist, sondern auf das, was der Menschen ist.\u201c Petrus war es wichtiger, nicht zu leiden, als den Willen Gottes zu tun. Das ist ein Beispiel f\u00fcr eine Gesinnung, wo auf das gesinnt wird, was auf der Erde ist: k\u00f6rperliche Unversehrtheit, Komfort und Bequemlichkeit. Wenn diese Dinge wichtiger werden als der Wille Gottes, als Christus; wenn diese Dinge deinen Verstand und dein Herz mehr vereinnahmen als Jesus Christus, als die Ewigkeit, als das, was droben ist \u2013 dann ist das ein Problem. Dann wird dein Wandel auch nicht dementsprechend, dass du mit Christus auferweckt worden bist, wenn wir \u00fcbersinnen und suchen nach dem, was droben ist.<\/p>\n<p>Wir haben so in der Lesung vorhin im Gottesdienst Psalm 73 gelesen. Asaf hatte damit zu k\u00e4mpfen, ob seine Gesinnung mit dem erf\u00fcllt ist, was auf der Erde ist, oder mit dem erf\u00fcllt ist, was himmlisch ist. Wir haben gelesen, wie beschreibt Azav seinen Zustand? Psalm 73: Er dachte, die Gottlosen haben es gut. Er hat sogar sich gedacht: \u201eF\u00fcrwahr umsonst\u201c, Psalm 73, Vers 13, \u201eund f\u00fcrwahr umsonst habe ich mein Herz reingehalten und in Unschuld gewaschen meine H\u00e4nde.\u201c Er beschreibt seinen Zustand vorher, sagt er, wie ein Traum nach dem Erwachen. Ich meine Vers 21: \u201eAls mein Herz erbittert war und es mich in meinen Nieren stach, da war ich dumm und verstand nicht. Wie ein Tier war ich bei dir.\u201c Das ist der Verstand, der auf die Erde ausgerichtet ist. Er ist blind. Er ist dumm. Er ist wie ein Tier.<\/p>\n<p>Ich muss da immer an den K\u00f6nig Nebukadneza denken. Es ist nicht dieselbe Situation oder Beschreibung, aber als Illustration funktioniert das, glaube ich. Sieben Jahre lang wurde er dazu von Gott bestraft, wie ein Tier zu leben, ohne Verstand. Am Ende dieser sieben Jahre \u2013 und ich liebe diese Formulierung, wie es in Daniel Kapitel 4 hei\u00dft \u2013 am Ende dieser sieben Jahre sagt Nebukadneza (Kapitel 4,31): \u201eUnd am Ende der Tage erhob ich, Nebukadneza, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kehrte zu mir zur\u00fcck. Und ich prieste den H\u00f6chsten, und ich r\u00fchmte und verherrlichte den Ewig Lebenden.\u201c Ich erhob meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kehrte zu mir zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Oh, liebe Geschwister, wie sch\u00f6n sind solche Worte. Das ist die Idee, die auch Asaf hier sagt: \u201eAls ich erbittert war, da war ich dumm und verstand nicht und war wie ein Tier.\u201c Ein auf die Erde ausgerichteter Verstand ist wie ein Tier, ist wie ein Nebukadneza, der sich wie ein Tier verhalten hat. Richte aber deine Augen auf den Himmel aus, und dein Verstand wird zu dir zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, wie gesagt, nicht die perfekte Analogie, aber als Illustration: Richte deinen Verstand auf den Himmel aus. F\u00fclle deine Gedanken auf den Himmel aus. Und du wirst nicht dumm und wie ein Tier dich verhalten. Du wirst nicht auf diese Erde gerichtet leben, sondern du wirst ewigkeitsgerichtet leben.<\/p>\n<p>Asaf sagt \u2013 wann ist Asavs Verstand zur\u00fcckgekehrt? Psalm 73: \u201eBis ich hineinging in das Heiligtum Gottes, bedenken will ich dort ihr Ende.\u201c Bis ich zur\u00fcckging in das Heiligtum Gottes und bedenken, bedacht habe ihr Ende, als Asaf seinen Verstand wieder auf Christus ausgerichtet hat, auf Gott ausgerichtet hat. Als er sich ausgerichtet hat, als er in das Heiligtum ging, als er sich ausgerichtet hat auf die Gegenwart Gottes. Dann, dann ist sein Verstand zu ihm zur\u00fcckgekehrt. Dann wurde seine Sicht korrigiert. Und er ist nicht in diese Falle getappt, in der die Gefahr stand zu fallen.<\/p>\n<p>Lasst uns an dieser Stelle, liebe Geschwister, Schluss machen und n\u00e4chstes Mal fortsetzen. Was haben wir heute gesehen in diesen ersten beiden Versen? Paulus beginnt in Kapitel 3 diesen Abschnitt des christlichen Wandels. Es geht darum: Wie sollen wir denn nun wandeln, Paulus? Du hast gesagt: \u201eWandelt in Christus, wie wir ihn empfangen haben.\u201c Du hast uns beschrieben, wie wir ihn empfangen haben. Du hast uns erkl\u00e4rt, wie wir nicht wandeln sollen: in Gesetzlichkeit und mystischer Askese und falscher Demut und scheinheiligem Gottesdienst.<\/p>\n<p>Wie sollen wir denn nun wandeln? Paulus wird es uns erkl\u00e4ren in diesen Kapiteln. Er sagt: \u201eT\u00f6tet eure Glieder.\u201c Er sagt: \u201eLegt ab.\u201c Dann sagt er: \u201eZieht an.\u201c Dann sagt er, spricht er zu den Frauen: \u201eOrdnet euch euren M\u00e4nnern unter.\u201c Er spricht zu den M\u00e4nnern: \u201eLiebt eure Frauen.\u201c Er spricht zu den Kindern, er spricht zu den Eltern, er spricht zu den Sklaven und Herren. Er spricht \u00fcber Gebet. Keine Sorge, liebe Geschwister, Paulus wird uns noch beschreiben, wie wir wandeln sollen.<\/p>\n<p>Die Gebote kommen, aber der Wandel beginnt bei unserem Verstand. Der Kampf des christlichen Lebens ist der Kampf um den christlichen Verstand. Und dieser Verstand und der Wandel flie\u00dft aus dem, was wir denken. Und Paulus sagt uns, wie wir denken sollen. Wir sollen auf das sinnen, was droben ist. Wir sollen sinnen auf das Himmlische, weil wir mit Jesus so vereint sind, dass wir mit ihm auferweckt worden sind. Die zwingende Konsequenz: Wenn A erf\u00fcllt ist, muss B eintreffen. A ist, dass wir mit Christus auferweckt worden sind; dann ist die zwingende Konsequenz, dass wir nach dem streben, was da oben ist.<\/p>\n<p>Und so m\u00f6chte ich dich fragen, lieber Bruder, liebe Schwester: Worauf ist dein Herz ausgerichtet? Worauf ist dein Verstand ausgerichtet? Die Anwendung, erstens: Pr\u00fcfe die Dinge, die dein Denken erf\u00fcllen. Was erf\u00fcllt dein Denken? Was macht dein Denken aus? Schau in die letzte Woche, die vergangene Woche. Wenn jemand in deinen Kopf eine Kamera implantieren k\u00f6nnte oder ein Mikrofon und aufgezeichnet werden w\u00fcrde, was deinen Verstand diese Woche gef\u00fcllt hat: Wie w\u00fcrde diese Audioaufnahme aussehen, sich anh\u00f6ren? Wie w\u00fcrde der Film ausschauen, der deine Gedanken widerspiegelt?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich denkst du vielleicht gerade an s\u00fcndhafte Gedanken \u2013 die Begierden und Lust, die in deinen Gedanken waren. Aber ich m\u00f6chte, dass du auch \u00fcber die anderen Dinge nachdenkst. Ja, diese Dinge sind auch schlimm und diese Dinge sollen auch deinen Verstand nicht f\u00fcllen. Aber was ist mit anderen Dingen, die an sich nicht falsch sind? Wir haben vorhin die Beispiele gesehen: dein Aussehen, deine Gesundheit, deine Karriere, was andere Menschen \u00fcber dich denken. Wie sehr f\u00fcllt dich das?<\/p>\n<p>Wenn du auf die letzte Woche zur\u00fcckblickst \u2013 und vielleicht setzt sich das ja durch, wenn ich das so nenne \u2013 und den Robert-Mary McShane-Test durchziehst: Wie oft hast du in den Spiegel geschaut? Und wie oft hast du im Vergleich \u00fcber Christus nachgedacht? Und du kannst das \u201eIn den Spiegel schauen\u201c mit allem anderen ersetzen.<\/p>\n<p>Wie oft hast du dar\u00fcber nachgedacht, was Menschen \u00fcber dich denken? Wie oft hast du \u00fcber dein Auto nachgedacht? Wie oft hast du \u00fcber dein Geld und deine Finanzen und deinen Wohlstand nachgesinnt? Was hat dein Denken bestimmt? Pr\u00fcfe dich, lieber Bruder, liebe Schwester.<\/p>\n<p>Und mit diesem Pr\u00fcfen, wenn du siehst, dass dein Denken ausgerichtet ist auf diese Erde, auf die Dinge dieser Erde \u2013 sei es S\u00fcnde, Begierde, sei es Gesetzlichkeit; sei es ein Ausrichten darauf, wie du durch deine eigene Leistung dich vor Gott pr\u00e4sentieren kannst; sei es das Halten von menschengemachten Geboten; sei es dieser scheinheilige Demut, ein Dienen und ein Wandel vor den Augen der Menschen, aber wo kein Dienen und Wandel im Verborgenen geschieht \u2013 wenn du diese Dinge in deinem Leben erkennst, wenn du eine Vereinnahmung deines Verstandes in diesem Leben erkennst, dann tue Bu\u00dfe. Kehre um.<\/p>\n<p>Du bist frustriert, wieso es im Kampf der S\u00fcnde nicht weitergeht? Du wei\u00dft nicht und verstehst nicht, wieso du immer wieder in dieselbe S\u00fcnde f\u00e4llst? Die L\u00f6sung sind nicht menschengemachte Gebote. Die L\u00f6sung ist nicht, dass du dich selbst knechtest oder gei\u00dfelst und Engel anbetest oder nach Visionen suchst. Die L\u00f6sung beginnt bei deinem Verstand. Wenn du dort nicht anf\u00e4ngst aufzur\u00e4umen, wird sich dein Wandel auch nicht \u00e4ndern. Wo ist dein Verstand, lieber Bruder? Was f\u00fcllt deine Gesinnung, liebe Schwester? Tue Bu\u00dfe.<\/p>\n<p>Und zweitens: Strebe nach den himmlischen Dingen. Suche danach, strebe danach, denke \u00fcber diese Worte nach: \u201eSuchen\u201c und \u201estreben\u201c. Das sind bewusste Entscheidungen, die du t\u00e4glich treffen musst, dass du dein Leben ausrichtest auf die himmlischen Dinge. Das ist kein Gef\u00fchl, das du einfach mal hast, dich geistlich zu f\u00fchlen und dann suchst du nach den himmlischen Dingen. Es ist eine bewusste Entscheidung, die dir tagt\u00e4glich treffen musst, wo du heute, nachdem du zum Beispiel aufstehst, sagst: \u201eIch m\u00f6chte mich auf diesen Himmel ausrichten. Ich m\u00f6chte mich auf die Ewigkeit ausrichten. Ich m\u00f6chte nach dem streben, was des Christus ist.\u201c<\/p>\n<p>Wie schrebst du? Wie tust du das? Ganz einfach, und vielleicht entt\u00e4usche ich dich mit diesen Antworten, aber es gibt nicht diese magische Formel, nach der du suchst. Oder die einzige magische Formel, die es gibt, ist, dass du \u00fcber diesen Christus nachsinnen musst. Und das Beste, wie du das tun kannst, ist durch das Wort Gottes. Du tust es, indem du das Wort Gottes liest, deine Gedanken mit dem Wort f\u00fcllst. Du tust es, indem du \u00fcber das Wort Gottes nachsinnst. Nicht nur ganz schnell lesen, um deinen Haken beim Leseplan zu machen, sondern in dir zu halten und nachzudenken \u00fcber das, was du gelesen hast.<\/p>\n<p>Tust du das? Lernst du das Wort Gottes auswendig? Der Psalmistin im Psalm 119 sagt: \u201eDein Wort habe ich meinen Herzen bewahrt, damit ich nicht gegen dich s\u00fcndige.\u201c Bewahrst du das Wort Gottes in deinem Herzen? In einem Lied wird das Wort folgenderma\u00dfen beschrieben; dort hei\u00dft es: \u201eDas Wort ist das Portr\u00e4t des Angesichtes Jesu.\u201c Die Schrift ist das&#8230; Du willst Jesus sehen? Sein Angesicht, seine Herrlichkeit zu sehen, ist ja das, was uns verwandelt. There will do unsere Gedanken erf\u00fcllen. So lies es, sinne dar\u00fcber nach, lerne es auswendig, studiere es, besch\u00e4ftige dich damit. So strebst du danach, so suchst du danach. Bete \u00fcber das Wort. Bete mit dem Wort. Sinne \u00fcber dieses Wort nach.<\/p>\n<p>Wie strebst du nach den himmlischen Dingen? Wie f\u00fcllst du deine Gedanken? Auch ganz simpel, indem du zur Gemeinde kommst. Dort, wo wir verharren gemeinsam in der Lehre der Apostel, in Gemeinschaft, im Brechen des Brotes, was uns den Tod Christi verk\u00fcndigt, und im Gebet. Die Versammlung der Heiligen, wo wir uns gegenseitig dienen und erbauen, um gemeinsam in diesem Christus zu wachsen, zur F\u00fclle Christi. So strebst du und suchst du nach den himmlischen Dingen. Die Gemeinde ist das \u2013 das, was uns am n\u00e4chsten kommt zum Himmel auf Erden. Die Gemeinde ist das, was dem Himmel auf Erden am n\u00e4chsten kommt. Du willst deinen Gedanken aufrichten auf das Himmlische.<\/p>\n<p>Dann komm hierher und sei ein aktives, verbindliches Mitglied einer Versammlung von Menschen, die genauso nach dem streben, wonach du streben sollst. Strebe nach den himmlischen Dingen. F\u00fclle deinen Verstand, denke dar\u00fcber nach, entscheide das bewusst.<\/p>\n<p>Wenn die anderen Gedanken kommen \u2013 und dazu werden wir noch kommen, wenn es darum geht: \u201eT\u00f6tet eure Glieder\u201c, \u201eLegt ab Zorn, Wut\u201c \u2013, dann geht es um den Kampf und das Schlachtfeld unseres Wandels, der beginnt bei unseren Gedanken. Ja, ich habe vor Kurzem das &#8230; es gibt ein kleines Buch von Pastor Peter Schild, das hei\u00dft \u201eDas Schlachtfeld der Gedanken\u201c. Kleines Buch, aber ein tolles Buch, was man, glaube ich, nicht nur einmal liest, sondern, glaube ich, immer wieder mal lesen sollte und einfach zur Hand haben sollte. Weil es genau darum geht: das Schlachtfeld der Gedanken. Wie k\u00e4mpfe ich und gewinne ich und erlange Kontrolle und Herrschaft \u00fcber meine Gedanken, statt mich von meinen Gedanken beherrschen zu lassen?<\/p>\n<p>Der Kampf beginnt mit deinen Gedanken. K\u00e4mpfe um deine Gedanken. Lege falsche Gedanken ab. Lege falsche Lehre ab. Auch daf\u00fcr \u2013 wegen eben &#8230; die Gemeinde ist wichtig, um die richtige Lehre von Jesus zu empfangen und so richtig \u00fcber Jesus nachzusinnen. Strebe nach den himmlischen Dingen.<\/p>\n<p>Und an den Ungl\u00e4ubigen, der Jesus neu noch nicht an Jesus glaubt: Dieses \u201eWenn ihr mit Christus auferweckt worden seid\u201c \u2013 Paulus benutzt das als wahr erachtete Bedingung, weil es ja \u00fcber den Gl\u00e4ubigen bereits stimmt, weil er das \u00fcber die Kolosse bereits als wahrhaftig erachtet. Wenn du aber an Jesus noch nicht glaubst, dann ist diese Bedingung noch nicht erf\u00fcllt. Du bist mit Christus noch nicht auferweckt worden, du bist noch nicht mit ihm eins gemacht worden. Du kannst dein Leben nicht auf eine Ewigkeit ausrichten, deren Teil du nicht bist.<\/p>\n<p>Wie wirst du Teil dieser Welt jenseits dieser Welt, dieser Erde? Wie wirst du Teil dieser Ewigkeit? Indem du an Jesus Christus glaubst. Kehre um von deinen S\u00fcnden. Kehre um von deinen Versuchen, diesem genugsamen Werk Jesu Christi etwas durch deine eigenen Werke hinzuzuf\u00fcgen. Komme mit leeren H\u00e4nden zu Jesus Christus und glaube an ihn. Mit ihm eins zu sein, die Einheit mit Christus, ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr ein Leben f\u00fcr die Ewigkeit; f\u00fcr einen Wandel, der nicht auf diese Erde und die Nichtigkeit dieser Erde ausgerichtet ist, sondern f\u00fcr einen Wandel, der \u00fcber diese Welt hinausgeht, der f\u00fcr die Ewigkeit und auf Christus, diesen erhabenen K\u00f6nig, ausgerichtet ist. Der sitzt zur Rechten Gottes. Kehre also um und glaube an Jesus Christus. Ihm m\u00f6ge alle Ehre zuteil werden. Amen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, wie gl\u00fcckselig d\u00fcrfen wir uns sch\u00e4tzen, dass wir mit Christus eins gemacht worden sind. Wir sind so eins mit ihm und so eng mit ihm verbunden, dass, als er auferweckt worden ist, wir mit ihm auferweckt worden sind. Als er aus diesem Grab herauskam, sind auch wir aus dem Grab herausgekommen. In geistlicher Weise sind wir auferstanden, haben ein neues Leben empfangen, das mit derselben Kraft gef\u00fchrt werden kann, mit der Jesus auferweckt worden ist.<\/p>\n<p>Wir danken dir, Vater, dass du uns so eins mit Christus gemacht hast, dass wegen dieser Auferweckung wir nun unsere Gesinnung ausrichten d\u00fcrfen auf etwas, was jenseits dieser Welt ist; auf etwas, was Bestand hat, was ewig z\u00e4hlt, und nicht nur auf diese Erde, auf Nichtiges und auf S\u00fcnde und auf Gesetzlichkeit gerichtet ist. O gro\u00dfer Gott, wir bitten dich darum: Hilf uns, dass wir nach dem streben, was oben ist. Hilf uns, dass wir uns ausrichten auf deinen Sohn, der zu deiner Richten sitzt. Oh, wie herrlich ist es bereits, dass er sitzt in Triumph und in Macht und in Autorit\u00e4t zur Rechten deines Thrones. Aber wie gro\u00df wird auch noch die Herrlichkeit, wenn er wiederkommen wird, wenn er aufstehen wird von dieser Rechten und kommen wird in Herrlichkeit, um die Seinen zu sammeln und seine Herrschaft anzutreten. Solange wir diesem Tag entgegenschauen, lass uns in diesem irdischen Wandel eine himmlische Gesinnung haben.<\/p>\n<p>Und Vater, ich bitte dich f\u00fcr diejenigen, die deinen Sohn noch nicht kennen, noch nicht an ihn glauben: Schenke ihnen die Bu\u00dfe. Leuchte in ihr finsteres Herz hinein und schenke ihnen ein neues Leben. M\u00f6gen sie umkehren, Vater, von S\u00fcnden. M\u00f6gen sie umkehren von dieser nichtigen Welt, die nichts zu bieten hat \u2013 nichts Anhaltendes und nichts Best\u00e4ndiges zu bieten hat \u2013 sondern m\u00f6gen sie sich wenden zu deinem Sohn, dem Ewigen und Erhabenen, der wahrlich Eine, der uns erf\u00fcllen kann und in dem wir zur F\u00fclle gebracht worden sind als Gl\u00e4ubige. Ich bitte dich darum f\u00fcr diejenigen, die nicht an Christus glauben.<\/p>\n<p>Und ich bitte dich f\u00fcr uns Gl\u00e4ubigen: Hilf uns, dass wir jeden Tag bewusst die Entscheidung dazu treffen, unseren Verstand, unser Denken auszurichten auf deinen Sohn und auf den Himmel und auf die Ewigkeit. Schenke uns diese Kraft und hilf uns dabei.<\/p>\n<p>Ich bitte dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge dem Namen unseres Herrn Jesus Christus alle Ehre zuteil werden. Schlagen wir auf den Kolosserbrief und lasst uns lesen aus Kapitel 3, die Verse 1 bis 4. 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