{"id":2496,"date":"2026-06-25T17:04:05","date_gmt":"2026-06-25T15:04:05","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2496"},"modified":"2026-06-25T17:22:10","modified_gmt":"2026-06-25T15:22:10","slug":"himmlische-gesinnung-fuer-den-irdischen-wandel-teil-2","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/himmlische-gesinnung-fuer-den-irdischen-wandel-teil-2\/","title":{"rendered":"Himmlische Gesinnung f\u00fcr den irdischen Wandel \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf: Kolosserbrief Kapitel 3 und lesen die Verse 1 bis 4. Kolosser Kapitel 3, 1 bis 4: \u201eWenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zu Rechten Gottes. Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist. Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, zur Heimat da oben sehnt sich unser Herz. Dort zieht es uns hin, weil wir hier auf dieser Erde lediglich Fremdlinge und G\u00e4ste sind. Wir m\u00f6gen hier leben und wandeln, aber unser B\u00fcrgerrecht und unsere Heimat, wahrhafte Heimat, ist dr\u00fcben, ist droben, wie es auch in diesen Versen hei\u00dft. Dort, wo Christus Jesus ist, sitten, sitzend zur Rechten Gottes. Dort ist unsere Heimat, weil er dort ist. Weil unser Herr und Heiland der, mit dem wir eins gemacht sind, mit dem wir so eng verbunden sind, dass wir mit ihm gestorben sind, mit ihm auferweckt worden sind, mit ihm in den himmlischen \u00c4rtern sitzen. So eins sind wir mit ihm, dass er unser Leben ist. Und weil er dort ist, ist auch dort unsere Heimat. Wo er ist, ist unser Zuhause, ist unser Ziel, unsere Sehnsucht und auch unser ganzer Lebenssinn.<\/p>\n<p>Ich danke dir, Vater, dass du uns diese Heimat geschenkt hast. Wir waren dieser nicht w\u00fcrdig, sondern waren S\u00fcnder und deine Feinde, die du h\u00e4ttest in die ewige Verdammnis senden k\u00f6nnen. Doch du hast dich erbarmt, denn deine Gnade ist so hoch, wie der Himmel ist. Du hast dich unserer erbarmt und hast diesen deinen Sohn an unserer Stelle sterben lassen. Unsere Schuld hat er auf sich genommen und unsere Strafe hat er bezahlt, sodass wir mit ihm eins sein d\u00fcrfen, sodass wir dort, wo er ist, unsere Heimat nennen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Ich flehe dich an, Vater, dass du diese Stunde segnest, die Verk\u00fcndigung deines Wortes segnest zur Erbauung deiner Gemeinde, zur Verherrlichung deines Namens. M\u00f6ge dieser Text uns daran erinnern und uns auch dazu anspornen, dass unsere Heimat und damit auch unsere Sehnsucht, unser Ziel und unser ganzes Bestreben die Welt da droben sein sollte, unser Herr Jesus Christus selbst sein sollte. Dass unser Wandel hier auf dieser Erde bestimmt wird von himmlischer Gesinnung und unserer Einheit und unserer Vereinigung mit Jesus Christus.<\/p>\n<p>Segne uns, Vater, auch bei diesen warmen Temperaturen, schenke uns die Gnade, aufmerksam zu sein auf dein Wort. Dein Geist m\u00f6ge wirken, und dein Geist m\u00f6ge durch dein Wort wirken, sodass M\u00fcdigkeit, Tr\u00e4gheit, dass du sie doch hinwegnehmen m\u00f6gst. Dass die Kraft deines Wortes auch hier w\u00e4hrend der Verk\u00fcndigung wirken m\u00f6ge, sodass wir durch dein Wort gepr\u00e4gt, erf\u00fcllt werden. Ich bitte dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>\n<p>Setzt euch gerne. Wir setzen heute die Betrachtung dieses Abschnittes fort, den wir vergangene Woche begonnen haben: Kolosser Kapitel 3, 1 bis 4. Wir haben begonnen, diesen Abschnitt anzuschauen unter dem Titel \u201eHimmlische Gesinnung f\u00fcr irdischen Wandel\u201c. Heute kommen wir quasi zum zweiten Teil dieser Betrachtung.<\/p>\n<p>Und bereits vergangene Woche haben wir mit diesem Prinzip eingeleitet, das uns sehr wohl bekannt ist gerade auch im Bereich der Informatik, des Software Engineering und auch in dem Bereich, wo ich arbeite, der numerischen Simulation: des Prinzips \u201eGarbage in, Garbage out\u201c \u2013 M\u00fcll rein, M\u00fcll raus. Die Idee dieses Prinzipes ist: Selbst der beste Computer kann aus falschen oder schlechten Angaben keine guten Ausgaben erzeugen.<\/p>\n<p>Und bereits letzte Woche haben wir auch gesagt, wir kennen das heutzutage im Alltag vielleicht auch sehr durch Tools wie ChatGPT, wo die Ausgabe, die uns so ein Modell liefert, sehr stark davon abh\u00e4ngt, wie gut die Eingabe ist. Ja, ich habe diese Woche noch einmal gegoogelt, und es gibt wirklich Jobpositionen, die Prompt Engineering hei\u00dfen.<\/p>\n<p>Deren Aufgabe, dieser so eines Berufes, ist es, die Eingaben f\u00fcr so ein Large Language Model oder f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenzmodelle, dieser Eingaben zu optimieren. Diese Eingaben so zu optimieren \u2013 dieses Prompt, das, was man da reingibt, so zu optimieren \u2013, sodass die bestm\u00f6gliche Ausgabe vom Modell generiert wird. An diesem Prinzip erkennen wir, dass f\u00fcr richtigen Output, f\u00fcr richtige Ausgabe, der richtige Input, die richtige Eingabe von enormer Bedeutung ist.<\/p>\n<p>Und wir haben gesagt, unser Verstand ist in gewisser Weise auch wie so ein Computer. Er braucht richtige Eingaben. Unsere Gedanken, unsere Gesinnung muss erf\u00fcllt sein mit den richtigen Gedanken, mit guten Gedanken, mit \u2013 wie wir gesehen haben \u2013 himmlischen Gedanken, damit unser Wandel, die Ausgabe am Ende, auch auf den Himmel ausgerichtet ist, auf Christus ausgerichtet ist.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen: Jonathan Edwards beschreibt den Prozess derartig, dass das, was unseren Freund hineinkommt, unsere Zuneigungen bestimmt. Also das, was wir lieben, das, was wir begehren, wird von dem bestimmt, was wir denken, was wir wissen. Wir k\u00f6nnen nicht das lieben und begehren, was wir nicht kennen. Unsere Zuneigungen sind es dann, die unseren Willen bestimmen. Wir wollen das, was wir begehren. Und unser Begehr, unser Wille ist das, was letztendlich dann unser Verhalten bestimmt. Wir werden das tun, was wir wollen. Das bedeutet also: Worauf wir unseren Verstand ausrichten, das wird letztendlich unseren Willen und unser Verhalten bestimmen.<\/p>\n<p>Vergangene Woche habe ich bereits John Stott zitiert, der gesagt hat: \u201eThe battle for the Christian life is the battle for the Christian mind.\u201c Der Kampf des christlichen Lebens ist der Kampf um den christlichen Verstand. Es ist unheimlich wichtig, unseren Verstand, unser Denken und unser Herz \u2013 das Kontrollzentrum unseres Willens \u2013 auf die richtigen Dinge auszurichten, damit unser Wandel heilig und dementsprechend Gott wohlgef\u00e4llig ist. Wenn wir unseren Verstand mit weltlichen Dingen, wenn wir unseren Verstand mit nichtigen Dingen, s\u00fcndhaften Dingen f\u00fcllen, dann wird unser Wandel auch dementsprechend sein.<\/p>\n<p>Genau dieses Problem gab es in der Gemeinde in Kolosse. Dort hat sich eine Irrlehre eingeschlichen, die den Verstand infiziert hat und sich somit auch auf den Wandel der Kolosser zerst\u00f6rt \u2013 und somit auch auf den Wandel der Kolosser Konsequenzen hatte und zerst\u00f6ren wollte. Und vergangene Woche haben wir begonnen zu sehen, dass der gottesf\u00fcrchtige Wandel mit unserem Verstand und unserem Herzen beginnt, der auf den Himmel und auf Christus ausgerichtet sein soll.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, Paulus in diesem Kolossalbrief, in Kapitel 2, Vers 6, kam der Befehl: \u201eWie ihr nun den Christus Jesus den Herrn empfangen habt, so wandelt in ihm.\u201c Der Wandel soll also dementsprechend, wie man Jesus Christus empfangen hat. Wir haben gesehen, danach beschreibt der Apostel Paulus in Kapitel 2, 9 bis 15, wie wir Jesus Christus empfangen haben. Zusammengefasst haben wir Jesus Christus in absoluter Genugsamkeit empfangen. Jesus in seiner Person ist genugsam, ausreichend, vollkommen. Und das Werk Jesu Christi ist genugsam.<\/p>\n<p>Daraufhin haben wir in Kapitel 2 gesehen, dass Paulus uns warnt, wie wir nicht wandeln sollen. Wir sollen uns nicht j\u00fcdischer Gesetzlichkeit unterwerfen und immer noch diese zeremoniellen Schatten befolgen, ihnen unter uns unterwerfen, w\u00e4hrend die Substanz \u2013 der K\u00f6rper dieser Dinge \u2013 bereits gekommen ist und diese Dinge in Erf\u00fcllung gebracht hat. Wir sollen auch nicht wandeln in scheinheiliger Demut, in Engelsanbetung, die versucht, dem\u00fctig zu erscheinen, indem sie sagt: \u201eOh, ich bin nicht w\u00fcrdig, um mit Gott zu kommunizieren, ich bin nicht w\u00fcrdig, um in Gottes Gegenwart zu treten, deswegen brauche ich Engel. Ich muss Engel anbeten als Mittler zwischen mir und Gott.\u201c Ich brauche Visionen, weil das Wort Gottes und Jesus in seiner Genugsamkeit, die Besch\u00e4ftigung mit Jesus, nicht genug ist. Um wahre Geistlichkeit zu erreichen, brauche ich Visionen.<\/p>\n<p>Davor warnt uns Paulus und beschreibt diese Dinge als eigenwilligen Gottesdienst zur Befriedigung des Fleisches, auch wenn sie scheinbar geistlich wirken. Paulus sagt also: \u201eWandelt in Christus so, wie er ihn empfangen hat.\u201c Dann beschreibt er uns, wie wir Christus empfangen haben \u2013 in absoluter Genugkeit \u2013 und dann hat er uns beschrieben, wie wir nicht wandeln sollen, n\u00e4mlich diesen Elementen der Welt unterworfen.<\/p>\n<p>Und nun in Kapitel 3 \u2013 und wir werden sehen im restlichen Kapitel bis hin zu Kapitel 4 \u2013 wird er uns beschreiben, wie wir denn wandeln sollen. Wie sollen wir wandeln im Lichte dieses genugsamen Jesus? Wie sollen wir wandeln im Lichte des genugsamen Werkes Jesu Christi? Wir wissen, wie wir nicht wandeln sollen: in Gesetzlichkeit. Wie sollen wir nun wandeln?<\/p>\n<p>Und Paulus \u2013 wir haben vergangene Woche gesehen \u2013 beginnt damit: Der christliche Wandel beginnt bei unserem Denken. Paulus fordert den Gl\u00e4ubigen auf, seinen Verstand auf den Himmel und auf Christus auszurichten, weil wir eins mit Christus sind, so wie es auch offenbar werden wird. Er gibt uns Befehle, wie wir wandeln sollen, wonach wir uns ausrichten sollen. Er gibt uns die Begr\u00fcndung f\u00fcr diese Befehle. Und er schenkt uns auch eine Ermutigung, die Motivation, wieso wir diese Befehle befolgen sollen.<\/p>\n<p>Vergangene Woche haben wir uns mit den Befehlen besch\u00e4ftigt, zusammengefasst unter dem Punkt: Strebe nach dem Obigen. Strebe nach dem, was oben ist. Paulus&#8216; Argumentationskette ist: Die zwingende Schlussfolgerung unserer Einheit mit Jesus Christus ist&#8230; Die zwingende Schlussfolgerung aus dem, dass wir mit ihm auferweckt worden sind \u2013 also ein neues Leben bekommen haben und das alte Leben vergangen ist? Die zwingende Schlussfolgerung ist, dass unser Leben von einem Streben nach dem Himmel gekennzeichnet sein soll. Ein st\u00e4ndiges und fortlaufendes Bestreben nach dem, was oben ist.<\/p>\n<p>Und was ist oben? Beziehungsweise besser gefragt: Wer ist oben? Jesus Christus, sitzend zur Rechten Gottes. Paulus sagt uns also: Unser Denken, unser Begehren soll auf den Himmel ausgerichtet sein, auf die Ewigkeit ausgerichtet sein, auf Jesus Christus ausgerichtet sein, der in den Himmel ist. Wir haben uns das Zitat von Jonathan Edwards angeschaut \u2013 oder zumindest ein Zitat, das ihm zugeschrieben wird \u2013 wo er sagt: \u201eHerr, stemple die Ewigkeit auf meine Aug\u00e4pfel. Lass mich alles durch den Filter der Ewigkeit sehen. Lass mich alles betrachten durch den Filter des Himmels. Nicht auf diese Erde ausgerichtet, sondern eben auf den Himmel und auf Christus ausgerichtet.\u201c<\/p>\n<p>Der Befehl ist klar: Wir sollen unseren Fokus, unser Begehren, unser Denken auf Jesus Christus w\u00fcrden. Setzen. Wir sollen nach ihm trachten: seinem Willen, seinem Ma\u00dfstab, seiner Gesinnung, seiner Herrlichkeit, seiner Sch\u00f6nheit, seiner Genugsamkeit, seiner G\u00f6ttlichkeit, seiner Menschlichkeit. Das soll unser Denken ausmachen, das soll unsere Gesinnung ausmachen. Christus sitzt im Zurechten Gottes als Herrscher, als jemand, der w\u00fcrdig ist, Objekt unserer Sehnsucht und unserer Zuneigung zu sein. Dieser K\u00f6nig, der es verdient hat, dass er unser Denken und unsere Liebe vollst\u00e4ndig erobert und erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen vergangene Woche: Nichts anderes ist w\u00fcrdig, unseren Verstand zu bestimmen. Nichts ist anderes hat es verdient, dass wir unsere ganze Gesinnung darauf ausrichten, als nur unser Herr Jesus Christus. Nicht diese Erde, nicht unsere Karriere, nicht unsere Kleidung, nicht unser Auto, nicht Wohlstand. Christus allein ist w\u00fcrdig, dass wir unser Leben, unser Verstand, unsere Ges\u00fcndung und unser Begehren auf ihn ausrichten.<\/p>\n<p>Und heute m\u00f6chten wir daran ankn\u00fcpfen und sehen \u2013 wir haben gesehen die Befehle vergangene Woche und heute m\u00f6chten wir sehen die Begr\u00fcndung. Wieso sollen wir unser&#8230; uns auf Jesus Christus, auf den Himmel ausrichten? Und wir wollen die Ermutigung sehen, die Motivation daf\u00fcr, wieso wir uns auf Christus ausrichten sollen. Lasst uns zu der Begr\u00fcndung kommen im Vers 3. Vers 3.<\/p>\n<p>\u201eDenn ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.\u201c<\/p>\n<p>Wir kommen zu zweitens. Erstens haben wir vergangene Woche gesehen: Strebe nach dem Obigen. Und es klingt vielleicht erstmal komisch, wenn ihr diesen Punkt h\u00f6rt, aber ich glaube, es wird deutlich, wenn wir uns diesen Vers anschauen: Wieso sollst du dich nach dem Himmel ausrichten? Weil du mit Jesus bereits dort bist.<\/p>\n<p>Was meine ich damit? \u201eDenn ihr seid gestorben.\u201c Wir sehen: \u201eDenn\u201c leitet eine Begr\u00fcndung ein, wieso wir nach Droben suchen und nach dem Drobigen streben sollen. Weil ihr gestorben seid. Wir hatten vorher in Vers 1: \u201eWenn ihr mit Jesus Christus auferweckt worden seid\u201c. Wir haben da bereits gesehen: Jemand, der auferweckt worden ist, ist vorher gestorben. Und hier haben wir das \u201egestorben\u201c. Ihr seid gestorben. Wir sind gestorben. Das hatten wir bereits mehrfach im Kolosserbrief. Zum Beispiel in Kapitel 2, Vers 12 haben wir gesehen: Wir sind mit Jesus begraben worden; nur jemand, der stirbt. Und in Kapitel 2, Vers 20 hatten wir auch schon: \u201eWenn ihr mit Christus den Elementen der Welt gestorben seid.\u201c<\/p>\n<p>Die Elemente der Welt waren diese zimoniellen Gesetze, die menschengemachten Gebote, die sich diese Irrlehre auferlegt haben und den Kolossan auferlegen wollten, um wahre Geistlichkeit und \u00e4hm gewahre Geistlichkeit zu erreichen. Paulus sagt: Ihr seid gestorben, euer altes Leben ist vorbei. Das, was \u00fcber euer altes Leben geherrscht hat, herrscht nun nicht mehr \u00fcber euch. Ihr seid diesen Dingen gestorben. Sei es die S\u00fcnde, die \u00fcber euch geherrscht hat \u2013 ihr seid der Herrschaft der S\u00fcnde gestorben. Sei es das Gesetz, das \u00fcber euch geherrscht hat, euch versklavt hat \u2013 ihr seid dem Gesetz und der Gesetzlichkeit gestorben.<\/p>\n<p>In R\u00f6mer 6, Verse 6 und 11 sagt Paulus ja auch: \u201eDa wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der S\u00fcnde abgetan sein soll, dass wir der S\u00fcnde nicht mehr dienen.\u201c Der alte Mensch ist mitgekreuzigt. Letzte Woche haben wir gesehen, diese ganzen Mitaussagen \u2013 mitgestorben, mit begraben, mit lebendig gemacht \u2013, die haben wir mitgekreuzigt. Wir sind mit Christus, in der Einheit mit Jesus, gekreuzigt worden. Und jemand, der gekreuzigt wird, \u00fcberlebt nicht. Jemand, der gekreuzigt wird, stirbt. Der Tod des Gekreuzigten steht au\u00dfer Frage. Damit der Leib der S\u00fcnde abgetan sein soll, dass wir der S\u00fcnde nicht mehr dienen.<\/p>\n<p>Die S\u00fcnde ist nicht mehr dein Herr und Meister. Du bist nicht mehr der S\u00fcnde-Sklave, sondern du bist gestorben. Du bist auch den Elementen dieser Welt gestorben, denen du dich nicht mehr unterwerfen musst. Diesen Gesetzlichkeiten, wo versuchen durch das Halten von Geboten sich vor Gott wohlgef\u00e4llig darzustellen oder das Heil zu erreichen oder eine Geistlichkeit zu erreichen. Nein, du bist diesen Dingen gestorben, weil \u2013 und damit haben wir uns im Kapitel 2 besch\u00e4ftigt \u2013 Christus ist so ausreichend. Christus ist so genug, dass du dich diesen Dingen nicht mehr unterwerfen musst. Wer er ist und was er vollbracht hat, reicht aus, um dich zu retten und dich zu halten.<\/p>\n<p>Paulus sagt also: Richte deine Gesinnung auf den Himmel aus, wo Christus ist, weil du den Dingen dieser Erde gestorben bist. Du lebst nicht mehr f\u00fcr diese Erde. Du hast die Beziehung zu den Elementen dieser Welt verloren. Du bist gestorben dieser Welt. Dein Leben, dein neues Leben \u2013 wir haben ja in Vers 1 gehabt: \u201eDu bist auferweckt worden\u201c \u2013, dein neues Leben hat eine neue Heimat, hat ein neues Ziel und hat eine andere, einen anderen Ort. Und das ist nicht mehr diese Erde. Du hast ein neues Leben empfangen und du bist dieser Erde gestorben. Diese Erde hat f\u00fcr dich nicht mehr die Bedeutung, die sie vorher hatte. Sie ist nun nur noch Ort unserer Fremdlingschaft. Wir sind ihr gestorben und haben keine Beziehung zu der.<\/p>\n<p>Paulus\u2019 Begr\u00fcndung ist: Richtet euch auf den Himmel aus, weil ihr dieser Erde bereits gestorben seid. Wie k\u00f6nnt ihr euch noch auf das Irdische ausrichten, wenn ihr diesen irdischen Dingen tot seid? Es ist \u00e4hnlich, wie Paulus in R\u00f6mer 6 sagt: Haltet euch der S\u00fcnde f\u00fcr tot, Gott aber lebend in Christus. Paulus\u2019 Argumentation ist: Ihr seid der S\u00fcnde noch gestorben \u2013 wie k\u00f6nnt ihr noch der S\u00fcnde leben nun? Genauso die Argumentation hier ist: Richtet euch auf den Himmel aus, denn ihr seid gestorben. Wie k\u00f6nnt ihr euch noch auf das Erde J\u00fcdische ausrichten? Wie kann das euren Verstand und eure Sehnsucht und eure \u2013 euer Begehren f\u00fcllen, wenn ihr diesen Dingen gestorben seid? Richtet euch auf den Himmel aus, denn dort geh\u00f6rt euer neues Leben hin, zu dem ihr auferweckt worden seid.<\/p>\n<p>Und das ist nicht die einzige Begr\u00fcndung. Ihr seid diesen Ding \u2013 ihr seid gestorben und dann, und das ist dieser Satz \u2013 einfach nur wundersch\u00f6n: \u201eUnd euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.\u201c Ihr seid gestorben, ihr seid dieser Erde gestorben. Richtet euch aus dem Himmel auf, weil ihr dieser Erde gestorben seid. Und jetzt kommt: Zudem ist euer Leben verborgen mit Christus in Gott. Dieses neue Leben \u2013 wir sind ja auferweckt worden, Vers 1 \u2013 dieses neue Leben, zu dem wir auferweckt worden ist, ist verborgen.<\/p>\n<p>Das Wort \u201everborgen\u201c \u2013 naja, das Wort kommt uns heutzutage vielleicht bekannter vor \u2013 ist \u201eKrypto\u201c. Es beinhaltet die Idee sowohl des Geheimnisses (etwas zu verstecken oder geheim zu halten) als auch des Schutzes (etwas zu sch\u00fctzen, verborgen zu sch\u00fctzen). Zum Beispiel wird es in Hebr\u00e4er 11, 23 verwendet, wie die Eltern von Mose ihn nach seiner Geburt drei Monate verborgen gehalten. Das war ja, um ihn geheim zu halten, um ihn zu verstecken, aber nat\u00fcrlich auch, um ihn vor den \u00c4gyptern zu sch\u00fctzen, die ja alles M\u00e4nnliche umbringen wollten.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, wenn es hei\u00dft, wir sind verborgen, was damit ausgesagt werden soll: Unser Leben ist nun \u2013 unser neues Leben, was wir haben, wir sind ja gestorben und auferweckt worden \u2013 dieses neue Leben ist nun an einem sicheren Ort. Es ist verborgen mit Christus in Gott. Wir haben schon wieder dieses \u201emit\u201c, ja, wir haben es vergangene Woche erst gesehen: \u201emit Christus\u201c. Wie oft das kommt! Das ist unsere, deine Einheit mit Christus. Du bist mit ihm verborgen. Das hei\u00dft, in der Einheit mit Jesus, dass dadurch, dass wir eins gemacht worden sind, eng identifiziert sind mit ihm, darin liegt unser Schutz und darin liegt unsere Geborgenheit in unserer Einheit mit Christus.<\/p>\n<p>Und der Ort, wo sind wir verborgen mit Christus? Der Ort ist \u201ein Gott\u201c. Dieser sichere Ort ist Gott selbst. Wir sind verborgen, wir sind gesch\u00fctzt mit Christus. Er ist mit uns dort, sozusagen. Und wir sind verborgen in Gott. Der Ort, Gott selbst, ist die Festung unseres Schutzes und unserer Geborgenheit.<\/p>\n<p>Und liebe Geschwister, in unserem Leseplan befinden wir uns immer sehr lange im Jahr in den Psalmen. Und wir haben oft auch \u00fcber diese Psalmen geredet in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen. Ihr kennt diese Psalmen. Auch in den letzten Wochen hatten wir zum Beispiel Psalm 91 \u2013 etwas l\u00e4nger her \u2013 aber wo es hei\u00dft, Psalm 91, 1 und 2: \u201eWer im Schutz des H\u00f6chsten wohnt, bleibt im Schatten des Allm\u00e4chtigen. Ich sage zum Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn.\u201c Wir lieben diese Verse, wir sch\u00e4tzen solche Verse und solche Verhei\u00dfungen und diese Beziehung zu Gott, die wir haben d\u00fcrfen, wie der Psalmist hier sie ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Aber kannst du diese Verse vielleicht in einem neuen Licht sehen, wenn du das mit diesem Satz in Kolosser vereinst, dass dein Leben mit Christus in Gott verborgen ist? Dass die Tatsache, dass er unsere Zuflucht, unsere Burg ist, bedeutet \u2013 hat nochmal eine viel tiefere Bedeutung, wenn du bedenkst, dass du mit Christus in Gott verborgen bist. Dass du so eins mit Christus bist, dass Gott \u2013 dass du mit Christus in Gott \u2013 er die Festung deiner Zuversicht geworden ist, deiner Zuflucht, seines Schutzes.<\/p>\n<p>In Psalm 94, 22 hei\u00dft es: \u201eDoch der Herr wurde mir zur Burg, mein Gott zum Fels meiner Zuflucht.\u201c Liebe Geschwister, wie viel sch\u00f6ner sind diese Verse im Lichte der Einheit mit Christus, die wir haben! Deiner Vereinigung mit Christus, dass du mit Christus in Gott diesen Schutz hast, diese Zuflucht hast. Du bist in Gott, du bist in dieser Festung, und du bist dort nicht alleine \u2013 du bist mit Christus. Gott selbst ist die Festung, und Christus ist mit dir dort. Das ist ein fast doppelter Schutz. Ja, die Burg selbst ist Gott, und du bist in ihm, und Christus selbst ist mit dir dort, wie derjenige, der dich verteidigt oder der dich sch\u00fctzt. Eine Art doppelter Schutz, eine doppelte Zuflucht.<\/p>\n<p>Was sagt also Paulus? Was ist seine Argumentation hier? Richte dich auf den Himmel aus, denn du bist dieser Erde gestorben. Und weil dieser Christus \u2013 und weil dein neues Leben mit Christus in Gott Zuflucht und Schutz gefunden hat. Richte dich auf den Himmel aus, weil diese Erde keine Bedeutung mehr f\u00fcr dich hat, zumindest nicht mehr die Bedeutung, die sie fr\u00fcher hatte. Und richte dich auf den Himmel aus, weil dein neues Leben mit Christus in Gott seinen Schutz und seine Zuflucht gefunden hat.<\/p>\n<p>Denn dieser Christus, mit dem unser Leben verborgen ist \u2013 wo ist denn Jesus? Und jetzt beginnt vielleicht dieser Stichpunkt Sinn f\u00fcr euch zu machen: Weil wir mit Jesus bereits dort sind. Wo ist denn Jesus, hat Paulus gerade gesagt? Sitzend zu richten Gottes droben. Wo ist dieser Jesus, mit dem wir in Gott verborgen sind? Er ist ja genau im Himmel. Christus ist droben. Droben, wo Christus ist, sitzen zu Rechten Gottes.<\/p>\n<p>Was also Paulus sagt, ist: Dein Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Und wo ist dieser Christus? Er ist oben. Dein Leben ist also bereits \u2013 Paulus sagt, in gewissem Sinne bist du bereits mit Christus im Himmel. Deswegen sinne dich auf den Himmel, weil du bereits mit Christus dort bist. Weil du geborgen in Christus bist und er dort ist, er deine Burg und die Festung deiner Zuflucht ist. Weil er es ist, mit dem du verborgen bist, und er selbst ist dort im Himmel.<\/p>\n<p>Epheser Kapitel 2, 6 und 7. Dort hei\u00dft es \u2013 Epheser Kapitel 2, 6 bis 7: \u201eEr hat uns mit auferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den \u00fcberragenden Reichtum seiner Gnade in G\u00fcte an uns erweist in Christus Jesus.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, ist uns bewusst: In gewisser Weise sind wir bereits im Himmel. Denn in unserer Position, in unserer Stellung hat Gott uns mit auferweckt. Ihr seht wieder: \u201emit auferweckt\u201c. Achtet mal im Neuen Testament auf all diese Mit-Worte, die unsere Einheit mit Christus beschreiben, neben dem Ganzen \u201ein Christus\u201c nat\u00fcrlich: \u201emit auferweckt\u201c und \u201emit sitzen lassen\u201c in der Himmelswelt in Christus Jesus. In unserer Position sitzen wir bereits mit Jesus in der Himmelswelt. Es ist noch nicht offenbar, aber in unserer Position: Sind wir bereits mit Christus im Himmel?<\/p>\n<p>Versteht ihr jetzt diesen Stichpunkt: Weil du mit Jesus bereits dort bist? Richte dich auf den Himmel aus, weil dort dein Leben ist. Gleich in Vers 4 wird Christus euer Leben genannt. Christus, dein Leben \u2013 er ist dort. Und in gewisser Weise bist du schon mit ihm dort. Was f\u00fcr ein sch\u00f6ner Gedanke, liebe Geschwister: Unser Leben ist bereits dort. Unser Herr ist bereits dort. In unserer Position sind wir bereits dort. Deswegen richte dich auch auf dort aus \u2013 auf den Himmel.<\/p>\n<p>Ich habe diese Illustration geh\u00f6rt und fand sie auch ganz passend an dieser Stelle. Stellt euch vor, ihr lebt hier in M\u00fcnchen. Hier ist euer Leben, eure Familie, die Gemeinde, eure Kinder gehen hier zur Schule \u2013 euer Kind geht hier zur Schule \u2013, eure Freunde sind hier. Und pl\u00f6tzlich kommt jemand, sagen wir der Familienvater oder sonst etwas, und sagt: \u201eJa, wir wollen umziehen. Nach Berlin, sagen wir zum Beispiel.\u201c<\/p>\n<p>Und du fragst dich: \u201eWieso denn pl\u00f6tzlich umziehen? Was ist denn los? Unsere Freunde sind hier, die Kinder gehen hier zur Schule, die Gemeinde ist hier, wieso? Unser ganzes Leben ist hier, wieso willst du nach Berlin?\u201c Genau das ist die Argumentation von Paulus hier, liebe Schwester. Du bist dieser Welt gestorben. Dein Leben ist verborgen mit Christus, der im Himmel ist. Alles, was in deinem Leben Priorit\u00e4t hat, alles, was dein Denken und deinen Verstand ausf\u00fcllen sollte und deinen Wandel bestimmen sollte, ist droben, ist im Himmel dort. Wie kannst du noch auf diese Erde ausgerichtet leben? Wie kannst du dich noch ausrichten auf das, was auf die Erde, was irdisch ist, wenn du diesen Dingen gestorben bist und dein Leben im Himmel ist?<\/p>\n<p>Wie kannst du f\u00fcr Berlin leben, wenn all dein Leben doch in M\u00fcnchen ist? Wieso sollst du nach dem Obigen streben? Wieso sollst du deinen Verstand und dein Begehren f\u00fcllen auf Christus, der im Himmel ist und im Himmel thont? Weil dein Leben bereits dort ist. Dein Leben, das verborgen ist mit Christus in Gott, es ist bereits dort. Alles, was in deinem Leben z\u00e4hlt, alles, was Wert hat f\u00fcr die Ewigkeit, darauf sollst du auch dein Leben ausrichten, deinen Verstand, deine Gesinnung.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass du dort bist, dass du bereits dort bist, ist \u2013 geistlich gesehen \u2013 sie ist wahr, sie ist real, aber sie ist noch nicht offenbar. Und genau darum geht es in unserem dritten Punkt. Strebe nach dem Obigen, weil du mit Jesus bereits dort bist, das ist die Begr\u00fcndung. Und jetzt kommt die Motivation, die Ermutigung:<\/p>\n<p>3. Weil deine herrliche Offenbarung mit Jesus bevorsteht.<\/p>\n<p>Drittens: weil deine herrliche Offenbarung mit Jesus bevorsteht. Vers 4: \u201eWenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.\u201c Wenn der Christus, euer Leben&#8230; Gerade eben hatten wir die Begr\u00fcndung, wieso wir unser Leben und unseren Verstand auf das Himmlische ausrichten sollen: weil unser Leben bereits dort ist. Jetzt kommt die Ermutigung. Es ist eine Ermutigung, weil, liebe Geschwister, wir m\u00fcssen verstehen: Ja, unser Leben ist bereits dort. In geistlichem Sinne, in unserer Position sind wir bereits dort, aber das ist noch nicht offenbar.<\/p>\n<p>This Christmas, that we so verborgen in God with Christus. Es ist wahr, es ist eine reality, aber es ist noch nicht offenbar. Dass wir so zur himmlischen Welt geh\u00f6ren, ist wahr, aber es ist noch nicht offenbar, es ist noch nicht zu sehen. Und Paulus gibt uns hier die Ermutigung: Eines Tages wird es offenbar sein. Eines Tages wird es offenbar werden. Und er gibt uns das als Ermutigung, als Motivation. Wenn der Christus euer Leben&#8230; Wir haben also: \u201eWenn der Christus, euer Leben\u201c, Fortsetzung.<\/p>\n<p>Christus wird uns gewisserma\u00dfen hier definiert: \u201eChristus, euer Leben.\u201c Liebe Schwester, das ist keine Aufforderung. Paulus sagt hier nicht: \u201eMacht Christus zu eurem Leben\u201c, sondern er macht hier eine Tatsachenaussage. Das ist eine Realit\u00e4t: Christus ist euer Leben. Wir sind so eins mit Christus, dass er unser Lebensinhalt ist.<\/p>\n<p>In Galater Kapitel 2 hei\u00dft es, 19, der B-Teil von 19 und 20, Galater Kapitel 2, 19 bis 20: \u201eIch bin mit Christus gekreuzigt und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleische lebe, so lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst f\u00fcr mich hingegeben hat.\u201c Ich bin gekreuzigt. Wir haben vorhin gesagt: Denn ihr seid gestorben. Das alte Leben ist weg. Was ist mein neues Leben? Der ganze Inhalt meines neuen Lebens ist Christus.<\/p>\n<p>Versteht ihr wiederum die Begr\u00fcndung von vorher? Euer Leben ist verborgen mit Christus dort. Richtet euch auf den Himmel aus, denn mein Jesus ist dort. Mein Leben ist dort. Philippa Kapitel 1, 21: Paulus sagt: \u201eDenn das Leben ist f\u00fcr mich Christus und das Sterben Gewinn.\u201c Das ist nicht nur ein netter Slogan, den wir m\u00f6gen, dieser Vers in Philippa, den wir gerne immer wieder mal zitieren, um zu sehen, weil er so sch\u00f6n ist, weil er so sch\u00f6n zum Sagen ist.<\/p>\n<p>Es ist eine Realit\u00e4t, dass Christus unser Leben ist. Paul Washer hatte mal in einer Predigt gesagt, dass nach einer Predigt jemand zu ihm gekommen ist und gesagt hat: \u201ePaul Washer, Sie haben recht, alles was ich brauche, ist Christus.\u201c Paul Washer hat ihm entgegengegeben: \u201eJunger Mann, alles was du hast, ist Christus.\u201c Alles, was ich brauche, ist Christus \u2013 das ist wahr. Alles, was du brauchst, ist Christus. Paul Rush hat es umgedreht und gesagt, was mag zerstimmen, aber: \u201eAlles, was du hast, ist Christus.\u201c Er ist alles, was wir haben. Er ist unser Leben.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb von Christus, lieber Gl\u00e4ubiger, lieber Bruder, liebe Schwester, hast du kein Leben. Wenn du dein Leben in irgendetwas anderes f\u00fcllst als Christus, es ist nichtig. Wenn du dein Leben und deine Gedanken f\u00fcllst mit Irdischen, dann verpasst du den Sinn deines Lebens. Dann verpasst du den Inhalt deines Lebens.<\/p>\n<p>Und lieber Ungl\u00e4ubiger, auch an dich, der du heute hier sitzt und nicht an Christus glaubst: Au\u00dferhalb von Christus gibt es kein Leben. Du magst all deine Begehren und Begehren deines Herzens erf\u00fcllen. Du magst allem nachjagen: Geld, Wohlstand, Lust, Begierde. Das alles wird dir kein Leben schenken. Christus ist der Einzige, der wahres Leben schenken kann. Und wenn du Christus verpasst, verpasst du das Leben. So kehre um zu diesem Christus und lass ihn dein Leben werden, indem du Bu\u00dfe tust von deinen S\u00fcnden, von einem Leben, das auf diese Erde ausgerichtet ist, und kehre um zu einem Leben, zu Christus, und glaube an ihn.<\/p>\n<p>Paulus sagt: \u201eWenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.\u201c Das Wort \u201eoffenbart werden wird\u201c bedeutet, etwas \u00f6ffentlich zu machen, etwas sichtbar zu machen, sichtbar zu erscheinen. Und es hei\u00dft: \u201eWenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird\u201c \u2013 also wenn Christus sichtbar wird, wenn Christus sichtbar erscheint. Das bedeutet, wir haben gesehen: Christus ist sitzend zur Rechten Gottes. Aber er wird dort nicht sitzen bleiben. Er wird wieder aufstehen von der Rechten Gottes und sich offenbaren, um die Seinen zu sammeln und um zu herrschen.<\/p>\n<p>Und wenn er sichtbar werden wird, wenn er auf diese Erde zur\u00fcckkehren wird, wenn er offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit. Dann werden auch wir sichtbar erscheinen. Dann werden wir auch \u00f6ffentlich gemacht werden. Und wir haben wieder dieses \u201emit ihm\u201c, schon wieder: \u201emit ihm offenbart werden in Herrlichkeit\u201c. Es wird dann also das \u00f6ffentlich sichtbar werden, was in unserer Position bereits Realit\u00e4t ist. Versteht ihr, liebe Geschwister? Unsere Einheit mit Christus, unser Leben, das dort mit ihm verborgen ist \u2013 es ist wahr, aber es ist im Moment nicht sichtbar. Aber wenn Jesus Christus offenbar werden wird, wenn er zur\u00fcckkommen wird, dann wird es offenbar werden.<\/p>\n<p>Dann wird es \u00f6ffentlich sichtbar werden. Das hei\u00dft dann: in Herrlichkeit. In Herrlichkeit, mit einem verherrlichten Auferstehungsleib. Frei von S\u00fcnde, nicht nur von der Macht der S\u00fcnde, sondern wirklich auch frei von dem Fleisch der S\u00fcnde, mit dem wir noch zu k\u00e4mpfen haben. Und liebe Geschwister, das soll uns heute motivieren, nach dem Himmlischen zu streben. Paulus sagt: \u201eStrebe heute nach dem Himmel, weil dein Leben in Position bereits dort ist.\u201c Und siehe es als Motivation, dass eines Tages offenbar werden wird in Herrlichkeit, was in Position bereits Realit\u00e4t ist, was geistlich bereits wahr ist.<\/p>\n<p>In R\u00f6mer Kapitel 8, 19 und 23 lesen wir: \u201eDenn das sehns\u00fcchtige Harren der Sch\u00f6pfung wartet auf die Offenbarung der S\u00f6hne Gottes. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erl\u00f6sung unseres Leibes.\u201c Die Sch\u00f6pfung wartet auf diese Offenbarung. Auch wir warten und sehnen uns nach dieser Offenbarung. Und Paulus sagt: \u201eNehmt das als Motivation.\u201c Nimm diese Hoffnung auf die Zukunft, auf die Erl\u00f6sung deines Leibes, auf die wartende Herrlichkeit.<\/p>\n<p>Nehme sie heute als Motivation, nach dem Himmel zu streben. Eines Tages wird diese Ewigkeit, nach der du strebst, die Herrlichkeit, nach der du strebst, das Himmlische, nach der du strebst, nach dem du strebst, Christus selbst, nach dem du strebst, wird offenbar werden. Und dann wirst auch du mit ihm offenbar werden.<\/p>\n<p>Der ganz \u00e4hnliche Gedanke ist es auch, den wir in 1. Johannes Kapitel 2 finden. In Versen 2 und 3 hei\u00dft es, 1. Johannes Kapitel 2, 2 und 3: \u201eGeliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes. Und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie auch jener rein ist.\u201c<\/p>\n<p>Wir sind Kinder Gottes. Es ist noch nicht offenbar, was wir sein werden. Das ist im Moment noch nicht \u00f6ffentlich sichtbar. Aber eines Tages, wenn wir ihn sehen werden, wie er ist, wird es offenbar werden. Dann wird es \u00f6ffentlich sichtbar werden. Dann werden wir ihm gleich sein, frei von S\u00fcnde, verherrlicht.<\/p>\n<p>Und Paulus sagt, jeder, der diese Hoffnung \u2013 diese Hoffnung also \u2013 jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, dass man ihn eines Tages sehen wird, wie er ist, dass eines Tages offenbar wird, was wir sind und was wir sein werden: Jeder, der diese Hoffnung heute hat, wird sich reinigen, wie auch jener reines. Und genau das sagt Paulus: Habe heute die Hoffnung, dass offenbar werden wird, wenn er wiederkommen wird. Und habe heute diese Hoffnung daf\u00fcr und strebe heute nach dem Himmlischen, weil eines Tages offenbar werden wird, dass du mit ihm vereint bist und dass dein Leben bereits dort ist.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, was kann uns diese Erde bieten, wenn wir so eine ewige Hoffnung haben? Wenn wir eine Hoffnung haben, die \u00fcber diesen Himmel hinausgeht. Eine Berufung, eine himmlische Berufung wird sie in dem Hebr\u00e4erbrief genannt. Wie k\u00f6nnen wir f\u00fcr diese Erde leben, wenn unsere Berufung doch himmlisch ist? Wenn unser Leben doch im Himmel ist? Und wenn unsere Hoffnung auf den ausgerichtet ist, der vom Himmel wiederkommen wird. Genau das ist es.<\/p>\n<p>Wir haben uns letzte Woche in der Lesung Psalm 73 gehabt. Und wir haben gesehen, wie Asaf fast&#8230; seine Schritte geglitten w\u00e4ren. Wie er fast auf den Weg der Gottlosen gegangen w\u00e4re. Wann haben wir gesehen, ist Asafs Verstand wieder zur\u00fcckgekehrt? Wie, wann ist seine Gesinnung korrigiert worden, haben wir letzte Woche gesehen? Als er in das Heiligtum ging und das Ende der Gottlosen bedachte, als er in die Gegenwart Gottes ging und seinen Verstand mit dem gef\u00fcllt hat, was Gott gesagt hat \u2013 n\u00e4mlich \u00fcber das Ende der Gottlosen.<\/p>\n<p>Er sagte im Psalm 73, Vers 17: \u201eBis ich hineinging in das Heiligtum Gottes, bedenken will ich dort ihr Ende.\u201c Er f\u00fcllt seinen Verstand mit Gottes Wahrheiten, bedenkt das Ende der Gottlosen, die G\u00fcte Gottes, den Rat Gottes. Er hat gesagt, er war wie ein Tier, dumm und verstand nicht. Und was sind seine&#8230; was ist seine Schlussfolgerung, nachdem er in den Tempel hineingegangen ist? Womit endet Psalm 73, nachdem sein Verstand erf\u00fcllt worden ist mit den rechten Dingen?<\/p>\n<p>Ab Vers 25, Psalm 73, ab Vers 25: \u201eWen habe ich im Himmel? Und au\u00dfer dir habe ich an nichts gefallen auf der Erde. Mag auch mein Leib und mein Herz vergehen, meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig. Denn siehe, es werden umkommen die, die sich von dir fernhalten. Du bringst zum Schweigen jeden, der dir die Treue bricht. Ich aber, Gott zu nahen, ist mir gut. Ich habe meine Zuversicht auf den Herrn, Herrn, gesetzt, zu erz\u00e4hlen all deine Taten.\u201c<\/p>\n<p>Womit endet Asafs Erkenntnis, nachdem er in das Heiligtum ging? Vers 25: \u201eWen habe ich im Himmel? Und au\u00dfer dir habe ich an nichts gefallen auf der Erde.\u201c Passt das nicht wunderbar zu dem, wenn Paulus hier sagt: \u201eChristus, euer Leben\u201c? Was haben wir im Leben au\u00dfer Jesus? Wen habe ich im Himmel? Woran k\u00f6nnen wir gefallen haben auf dieser Erde, als an Gott selbst, als an unseren Herrn Jesus Christus selbst?<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, mag auch mein Leib und mein Herz vergehen, mag dieses Irdische vergehen, mag ich durch Tr\u00fcbsal und Leid und Verfolgung gehen: Meines Herzens Fells und mein Teil ist Gott auf ewig. Wir hatten in der Lesung im Neuen Testament gerade eben Matth\u00e4us 16. Petrus, dem Jesus sagt: &#8222;Du sinst auf das, was auf Menschen ist, nicht auf das, was Gott ist.&#8220; Wieso? Petrus wollte unversehrt bleiben. Petrus wollte kein Leid. Jesus sagt aber: &#8222;Ich werde leiden, und jeder, der mir nachfolgt, wird leiden.&#8220;<\/p>\n<p>Azaf sagt: &#8222;Mein Leib, mein Herz m\u00f6gen vergehen, meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig.&#8220; Wenn Christus mein Leben ist, liebe Geschwister, mag alles vergehen auf dieser Erde hier: mein Wohlstand, mein Geld, meine Gesundheit, mein Wohlergehen, meine Gem\u00fctlichkeit. M\u00f6ge alles vergehen, solange ich Christus habe, er mein Leben. Das ist eine auf Himmlisch ausgerichtete Gesinnung.<\/p>\n<p>Er sieht, denn siehe: &#8222;Es werden umkommen, die sie, die sie vor dir fernhalten.&#8220; Vorher hat er noch gesagt: &#8222;F\u00fcr warum, sonst habe ich mein Herz reingelassen&#8220;, aber jetzt ist sein Verstand richtig ausgerichtet, sodass er sieht: Jeder, der sich fernh\u00e4lt von Gott, wird umkommen. Jeder, der die Treue zu Gott bricht, wird gerichtet werden. Ich aber, Vers 28: &#8222;Gott zu nahen ist mir gut. Ich habe meine Zuversicht auf den Herrn, Herrn gesetzt, zu erz\u00e4hlen all deine Taten.&#8220; Meine Zuversicht ist der Herr, mein Leben ist der Her, meine Ausrichtung ist der Herr, mein Begehren ist der Herr. Das ist himmlische Gesinnung, liebe Geschwister.<\/p>\n<p>Und so kommen wir zum Schluss heute, zur Betrachtung dieses Abschnittes. Wo beginnt der christliche Wandel, liebe Geschwister? Was, wenn du eines Tages dich in der Situation von Asaf wiederfindest? Du beneidest den Gottlosen. Du fragst dich, ob es sich lohnt, heilig zu wandeln. Du k\u00e4mpfst gegen eine S\u00fcnde an, kommst aber nicht weiter und fragst dich: &#8222;Wieso falle ich immer wieder in dieselbe Falle? Was soll ich tun? Wie kann ich mich \u00e4ndern?&#8220; Du wirst frustriert.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung ist nicht Gesetzlichkeit: &#8222;Halte den Sabbat. Unterwerfe dich dem Sabbat. Du musst den Sabbat halten, sonst wirst du es nicht schaffen. Du musst aufh\u00f6ren, Schweinefleisch zu essen, sonst wirst du es nicht schaffen.&#8220; Die L\u00f6sungen sind auch nicht Engelsanbetungen oder Heilige: &#8222;Du musst zu Maria beten. Du musst diese Gebete beten, die es zum Beispiel in der katholischen Kirche gibt oder in der orthodoxen Kirche. Du musst die Pilgerfahrt machen, du musst dies machen, das machen, dann kommst du weiter.&#8220;<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung ist auch nicht Gesetzlosigkeit: &#8222;Leb einfach in deinen S\u00fcnden, ist nicht schlimm, Christus ist eh genug.&#8220; Nein, wir sehen, wie viele Anweisungen und Gebote an uns noch kommen. Was ist die L\u00f6sung? Die L\u00f6sung beginnt bei deinem Verstand. Wenn du bei deinem Verstand nicht beginnst aufzur\u00e4umen, wenn du dein Denken nicht beginnst aufzur\u00e4umen, wird sich dein Wandel auch nicht \u00e4ndern. Du magst vielleicht f\u00fcr kurze Zeit dir Gesetze auferlegen und Gebote auferlegen, und es klappt eine Weile gut, aber es wird keine langfristige Ver\u00e4nderung bringen.<\/p>\n<p>Du musst bei deinem Verstand beginnen. Der christliche Wandel beginnt beim Verstand. Ich sage es nochmal: &#8222;The battle of the Christian life is the battle for the Christian mind.&#8220; Der Kampf des christlichen Lebens ist der Kampf um den christlichen Verstand. Dein Wandel flie\u00dft aus deinem Verstand, flie\u00dft aus deinen Zuneigungen, aus deinem Willen. Und dein Verstand soll erf\u00fcllt sein mit dem Himmlischen. Dein Verstand \u2013 der Input, die Eingabe deines Verstandes \u2013 soll nicht M\u00fcll sein, sondern Himmlisches, Ewiges und Christus selbst.<\/p>\n<p>Der christliche Wandel flie\u00dft aus der Einheit mit Jesus Christus. Er flie\u00dft aus und ist die notwendige und konsequente Schlussfolgerung daraus, dass du mit Christus eins gemacht worden bist; dass du mit ihm gestorben, mit ihm begraben, mit ihm aufverweckt worden bist; dass du mit ihm sitzt in den himmlischen Welten.<\/p>\n<p>Wir sollen auf das Himmlische sinnen, weil unser Leben so mit Jesus vereint ist, dass wo er ist, unser Leben ist. Wir sind dieser Erde gestorben und unser Leben ist im Himmel. Denn Christus ist im Himmel und er ist unser Himmel. Er ist unser Leben. Und, liebe Geschwister, das mag alles heute noch nicht sichtbar sein. Diese Herrlichkeit, diese Geborgenheit in Christus, diese Einheit mit Christus, sie ist heute noch nicht offenbar. Aber sie wird es eines Tages werden, in Herrlichkeit, frei von S\u00fcnde. Und das m\u00f6ge uns doch heute bereits ermutigen, auf diese Ewigkeit ausgerichtet zu sein.<\/p>\n<p>Nun, so bitte ich dich, liebe Geschwister, die Anwendung beginnt oder ist \u00e4hnlich zu dem, was wir vergangene Woche gesehen haben. Erstens: Pr\u00fcfe dich. Pr\u00fcfe dein Denken. Was erf\u00fcllt dich? Ich habe vergangene Woche dieses Beispiel benutzt: Wenn wir diese Woche in deinem Kopf, in deine Gedanken eine Kamera implantiert h\u00e4tten oder ein Audioger\u00e4t und es aufnehmen k\u00f6nnte, was deinen Gedanken, was deine Gedanken erf\u00fcllt hat \u2013 was w\u00fcrden wir sehen und was w\u00fcrden wir h\u00f6ren? S\u00fcndhafte Gedanken, Begehr der Lust, Hochmut, Menschenfurcht? Oder auch Dinge \u2013 sind deine Dinge auch erf\u00fcllt mit Dingen, die an sich nicht b\u00f6se sind, an sich nicht schlimm sind, aber die auch nicht deine Gedanken einnehmen sollten? Dein Aussehen, deine Gesundheit, deine Karriere, was andere Menschen \u00fcber dich denken. Wie sehr f\u00fcllt dich das? Wie sehr vereinnahmt es deine Gedanken?<\/p>\n<p>Ich hoffe, es setzt sich durch. Das habe ich vergangene Woche begonnen, ihn das so zu nennen: den Robert Mary McShane-Test. Robert Mary McShane hat ja gesagt: &#8222;F\u00fcr jeden Blick auf dich selbst wirf zehn Blicke auf Christus.&#8220; Wie oft hast du dich im Spiegel angeschaut heute, bevor du hierher gekommen bist zum Beispiel? Und wie oft hast du im Vergleich deine Gedanken mit Christus erf\u00fcllt? Wie oft hast du dar\u00fcber nachgedacht, was andere Menschen \u00fcber dich denken? Und wie oft hast du dar\u00fcber nachgedacht, was Christus von dir denkt und von deinem Verhalten? Oder auch deiner Identit\u00e4t in Christus. Wie oft hast du \u00fcber dein Auto nachgedacht, \u00fcber deine Karriere, \u00fcber deine Finanzen, \u00fcber deine Absicherung? Was hat dein Denken bestimmt? Pr\u00fcfe dich, lieber Bruder und liebe Schwester: Was f\u00fcllt deinen Verstand? Denn wenn du deinen Verstand mit M\u00fcll f\u00fcllst, wird nur M\u00fcll herauskommen. Womit solltest du stattdessen deinen Verstand f\u00fcllen?<\/p>\n<p>Zweitens: Strebe nach den himmlischen Dingen, insbesondere lichte darin, dass dein Herr und dein Leben bereits dort ist. Wie strebe ich nach den himmlischen Dingen? Es sind bewusste Entscheidungen. Es soll dich fortlaufend ausmachen. Du musst dich t\u00e4glich bewusst dazu entscheiden, dass du heute dich auf die himmlischen Dinge ausrichten m\u00f6chtest. Es ist kein Gef\u00fchl \u2013 &#8222;Heute f\u00fchle ich mich geistlich und dann strebe ich nach den himmlischen Dingen&#8220; \u2013 sondern es ist eine bewusste Entscheidung, dass du heute deinen Verstand mit den himmlischen Dingen, mit den Dingen, die Christus betreffen, erf\u00fcllen m\u00f6chtest.<\/p>\n<p>Wie tust du das? Du tust es, indem du das Wort Gottes liest, deine Gedanken mit dem Wort Gottes f\u00fcllst. Du tust es, indem du \u00fcber das Wort Gottes nachsinnst, es auswendig lernst, dar\u00fcber betest, indem du betest. Psalm 119, 11: &#8222;In meinem Herzen habe ich dein Wort verwahrt, damit ich nicht gegen dich s\u00fcndige.&#8220; F\u00fclle dein Herz, beginne. So gut es geht, beginne deinen Tag mit dem Wort Gottes. F\u00fclle dich damit. Beginne deinen Tag mit Gebet. Denn das wird bestimmen, womit du deinen Tag ausrichtest. Ich kann euch nur empfehlen, es morgens zu tun. Nat\u00fcrlich, es ist kein Gebot. Aber ich empfehle es euch. Weil du willst doch deinen Tag ausrichten auf den Himmel, oder? Den Rest des Tages: Lies das Wort Gottes, sinne dar\u00fcber nach. Lerne es auswendig, studiere es, besch\u00e4ftige dich damit. So strebst du nach dem Himmlischen, so strebst du nach Christus. Es gibt dieses christliche Hip-Hop-Lied, wo es hei\u00dft: &#8222;Das Wort ist das Portr\u00e4t deines Sohnes und der Herrlichkeit deines Sohnes.&#8220;<\/p>\n<p>Das Wort ist das Portr\u00e4t des Angesichts Christi. Du willst Christus sehen, du willst deine Gedanken mit ihm f\u00fcllen \u2013 dieses Buch hier in deinen H\u00e4nden, es ist das Portr\u00e4t Jesu Christi. Das Wort: Dort wirst du Jesus sehen.<\/p>\n<p>Du strebst nach den himmlischen Dingen, indem du zur Gemeinde kommst. Dort, wo wir verharren gemeinsam in der Lehre der Apostel, im Gebet, im Brechen des Brotes und in der Gemeinschaft. Das Brotbrechen, wo wir den Tod Christi Jesu verk\u00fcndigen und uns ausrichten auf den Himmel und auf ihn. Wir sagen das nicht zum Spa\u00df beim Herrn mal, wenn wir sagen, es erinnert uns daran, dass Jesus Christus wiederkommen wird. Es erinnert uns, weil Jesus Christus gesagt hat: \u201eIch werde nicht mehr von der Frucht des Weinstockes trinken, bis ich es tun werde in meinem Reich.\u201c<\/p>\n<p>Das bedeutet: Jedes Mal, wenn wir das Herrn mal feiern, sind wir eine Woche n\u00e4her dran an dem Tag der Offenbarung. An den Tag, wo offenbar werden wird, wo Jesus offenbar werden wird und wir auch mit ihm in der Herrlichkeit offenbar werden werden. Das Herrn, es erinnert uns an das Vergangene, was geschehen ist, an das Kreuz, aber es erinnert uns auch an die Zukunft, die noch bevorsteht, und kann dir heute Ermutigung schenken, sich auf das Himmlische auszurichten. Es ist so eine gute, sch\u00f6ne Gelegenheit, dieser Gottesdienst und auch das Herrnmal selbst, dich nochmal neu auszurichten, dich zu erinnern, worauf es im Leben ankommt. Dieses Brot, dieser Kelch, diese Symbole \u2013 sie stehen f\u00fcr das, was dein Leben ausmachen sollte und wonach du dich ausrichten solltest.<\/p>\n<p>In der Gemeinde, in der Versammlung der Heiligen ist, dass es gescheht es, wo wir uns gegenseitig dienen, uns erbauen, um gemeinsam zu Christus, zur F\u00fclle Christi zu wachsen. So strebst du nach den himmlischen Dingen. Denn die Gemeinde, sie ist das, was dem Himmel auf Erden am n\u00e4chsten kommt. Du willst dich nach dem Himmel ausrichten? Diese Versammlung der Heiligen kommt dem am n\u00e4chsten, was im Himmel ist. Strebe also nach den himmlischen Dingen, f\u00fclle dich damit.<\/p>\n<p>Und drittens, und ich habe es vorhin schon begonnen anzusprechen, an diejenigen, die nicht an Christus glauben: Verschwendet euer Leben nicht f\u00fcr diese Erde. Alles, was auf dieser Erde ist und alles, was diese Welt ausmacht, ist die Begierde des Fleisches, die Begierde des Auges und die Hochmut des Lebens. Du kannst es probieren, dein Leben zu f\u00fcllen mit allem, was dein Herz begehrt. Das haben viele Menschen vor dir schon getan, zum Beispiel auch der K\u00f6nig Salomo. Nichts wird dich erf\u00fcllen. Nichts wird deinen Durst stillen, als nur Jesus Christus allein. Du wurdest geschaffen, um ihn anzubeten. Du wurdest geschaffen, dich mit ihm zu f\u00fcllen und ihn zum Zentrum deines Lebens zu machen. Und solange du das nicht tust, bist du verloren.<\/p>\n<p>Du wandelst auf deinen eigenen Wegen und wirst verdammt werden, wenn du nicht zu ihm zurumkehrst. Und so rufe ich dich auf: Tue Bu\u00dfe. Kehre um zu Jesus Christus. Verlasse deine eigenen Wege. Verlasse die Wege der S\u00fcnde und einem Leben, das nach deinem eigenen Willen bestimmt ist. Und glaube an Jesus Christus. Er starb am Kreuz an Stelle von S\u00fcndern, nahm die Schuld von S\u00fcndern auf ihn selbst, sodass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung seiner S\u00fcnden empf\u00e4ngt und ewiges Leben haben darf. Jeder, der an Christus glaubt, er zu ihm, dessen Lebensinhalt ist Jesus selbst, und dein Leben wird sich neu ausrichten auf die Ewigkeit und auf das, worauf es z\u00e4hlt. M\u00f6ge ihm alle Ehre zuteil werden. Amen.<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, wir haben gesungen: \u201eDie Heimat da droben, dort zieht es uns hin.\u201c Wir haben gesungen: \u201eNicht stillt hier mein Sehnen, mein Herz bleibt leer. Dort ewig zu wohnen ist, was ich begehr.\u201c O Vater, wie bei so vielen Liedern, lass diese Lieder und lass diese Worte nicht leere Lippenbekenntnisse sein, sondern lass sie wahrhaftig unser Leben charakterisieren. So sch\u00f6n diese himmlischen H\u00f6hen sein werden, die wir sehen werden \u2013 das H\u00f6chste und Sch\u00f6nste und das Beste.<\/p>\n<p>Was die Heimat da droben ausmacht, ist, dass wir dort unseren Heilern, dich, Herr Jesus Christus, mit unseren eigenen Augen sehen werden. Ich bitte dich, Herr Jesus, m\u00f6ge diese Hoffnung uns heute ermutigen, bereits auf dieser Welt hin zu leben. Ich bitte dich, Herr Jesus Christus, du bist so gro\u00df und so w\u00fcrdig. Deine Liebe ist so tief, so unermesslich gro\u00df. Deine Person ist erhaben und dein Werk ist genug. Du allein, gro\u00dfer K\u00f6nig, bist es w\u00fcrdig, unser Denken und unser Begehren voll und ganz zu erobern.<\/p>\n<p>Alles, was unser Herz sonst \u00fcbernimmt, ist nichtig, ist es nicht wert \u2013 selbst an sich. Dinge, die an sich nicht b\u00f6se sind: unsere Familie, unser Wohlergehen, unsere Arbeit und solche Dinge. Ja, wir sollen uns um diese Dinge k\u00fcmmern, aber sie sollen unseren Verstand nicht einnehmen. Wir sollen nicht auf diese Dinge ausgerichtet sein, sondern wir sollen auf den Himmel ausgerichtet sein. Und ich bitte dich darum, Herr Jesus, richte uns auf den Himmel aus. So schnell und so leicht lassen wir uns ablenken und auf diese Erde unseren Blick wenden, wobei wir doch singen: &#8222;Vater, nicht stillt hier mein Sehnen, mein Herz bleibt leer.&#8220; Vater, ich bitte dich darum, bewahre uns davor, mit diesen leeren und nichtigen Dingen zu f\u00fcllen und immer und immer wieder dieselbe Entt\u00e4uschung zu erleben. Ich bitte dich darum, Vater, richte du unsere Herzen aus auf das, was z\u00e4hlt: auf den Himmel und auf deinen Sohn.<\/p>\n<p>Ich flehe dich an, Vater, lass unseren Wandel beginnen mit unserem Verstand, unserem Begehren und unserem Willen. Und lass diese Dinge ausgerichtet sein auf Jesus Christus. Ich bitte dich, Vater, f\u00fcr all diejenigen, die hier sind und dich, deinen Sohn nicht kennen: Schenke ihnen neues Leben. Lass sie von Neuem geboren sein und schenke ihnen den Glauben, den rettenden Glauben an Jesus Christus. Lass ihr Leben nicht verschwendet auf diese Erde gerichtet sein und der Verdammnis und der H\u00f6lle entgegengehen, sondern rette sie. Ziehe sie aus diesem Feuer heraus und auf dem Weg zu dieser Verdammnis heraus und bringe sie zu Jesus Christus. Ziehe sie zu deinem Sohn, Vater, ich bitte dich darum.<\/p>\n<p>O Vater, ich bitte dich darum, dass wir zu selbst in Momenten der Schwachheit, der Anfechtung, der Verzweiflung, des Kampfes doch denselben Wandel und dieselbe Umkehr tun, wie Asaf es im Psalm getan hat. Dass am Ende des Tages wir mit ihm sagen d\u00fcrfen: &#8222;Wen haben wir im Himmel? Und auf der Erde haben wir an keinem Gefallen, au\u00dfer dir, Herr.&#8220; Dass wir bereit sind, wie es dein Herr Jesus, wie es dein Sohn verlangt, uns selbst zu verleugnen, unser Kreuz auf uns zu nehmen, unser Leben auf dieser Erde hier zu verlieren, weil wir so auf die Ewigkeit und auf den Himmel ausgerichtet sind.<\/p>\n<p>Schenke uns diese Gesinnung, Vater, die notwendig ist, um ein J\u00fcnger Jesu zu sein, um auf unser Leben \u2013 um bereit zu sein, auf unser irdisches Leben, Wohlergehen und Bequemlichkeit zu verzichten, um Opfer zu bringen, um so zu leben, wie wir es auch in den restlichen Kapiteln und Versen vom Kolosser jetzt sehen werden. Hilf uns, bei unserem Verstand zu beginnen. F\u00fclle unseren Verstand. Gib uns die Disziplin und die Hingabe und die Liebe zu uns, deinem Sohn, dass wir uns f\u00fcllen mit deinem Wort und f\u00fcllen mit der Erkenntnis seiner selbst. Ich bitte dich, Vater, richte uns auf auf Christus. Du bist unser Fels, unser Schutz, unsere Festung. Du bist unser Anteil. Lass uns unsere Zuversicht und unser Vertrauen, unseren Verstand auf dich setzen, unseren Fokus auf dich setzen, sodass unser Wandel auch dir wohlgef\u00e4llig ist. Ich bitte dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf: Kolosserbrief Kapitel 3 und lesen die Verse 1 bis 4. Kolosser Kapitel 3, 1 bis 4: \u201eWenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zu Rechten Gottes. 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