{"id":2505,"date":"2026-06-28T00:38:06","date_gmt":"2026-06-27T22:38:06","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2505"},"modified":"2026-07-12T23:50:54","modified_gmt":"2026-07-12T21:50:54","slug":"wer-ist-jesus-christus","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/wer-ist-jesus-christus\/","title":{"rendered":"Wer ist Jesus Christus?"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>Lass uns beten. Himmlischer Vater, wir haben gesungen: \u201eDie Ehre sei dir.\u201c Und Herr, das ist unser Ziel. Wir m\u00f6chten dir Ehre geben, weil du w\u00fcrdig bist, weil du wunderbar bist und weil du uns herausgerissen hast aus dieser Finsternis und uns neues und ewiges Leben geschenkt hast. Und Herr, wenn wir jetzt dein Wort aufschlagen, so sprich zu uns.<\/p>\n<p>Herr, wir m\u00f6chten diesen Ort nicht verlassen, so wie wir gekommen sind. Herr, wir m\u00f6chten dich sehen. Wir m\u00f6chten dich kennenlernen. Wir m\u00f6chten sehen, wer du bist durch dein Wort. Hilf uns, Herr, hilf uns. Denn wir scheuen uns. Wir sind abgelenkt, wir sind schwach. Ja, und nicht nur das, die Hitze, Herr, der Schwei\u00df, die Stickigkeit des Raumes, so viele Umst\u00e4nde, die wir so gerne doch beklagen. Herr, hilf uns, konzentriert zu sein, deinem Wort Geh\u00f6r zu schenken, damit wir dich kennen, Herr. Damit wir diese Lieder mit mehr Zuversicht und Sicherheit und wahrer, tiefer \u00dcberzeugung singen d\u00fcrfen. Darum legen wir diese Zeit dir in deine wunderbare Hand. In Jesu Namen. Amen.<\/p>\n<p>Bitte setzt euch. Es ist ein wundersch\u00f6ner Morgen heute und sonntags in M\u00fcnchen, es ist einfach wunderbar. Ich wohne hier in der Landwehrstra\u00dfe und wenn ich am Morgen die Stra\u00dfe entlang spaziere, schon fr\u00fch am Morgen f\u00e4ngt es an, sehr belebt zu werden. Aber es ist ruhig heute Morgen. Es scheint so, als w\u00fcrde die ganze Stadt zur Ruhe kommen und f\u00fcr uns innehalten, weil dieser Tag ist besonders. Dieser Tag ist der Tag des Herrn, wo wir zusammenkommen, um sein Wort aufzuschlagen, wo wir zusammenkommen, um zu wissen, wer er ist.<\/p>\n<p>Ja, ich m\u00f6chte euch alle ganz herzlich begr\u00fc\u00dfen hier in der Soli Deo Gloria Gemeinde. Wir freuen uns, dass ihr hier seid. Und wir freuen uns auch \u00fcber all die G\u00e4ste, die heute hier sind. Wir freuen uns, dass ihr zu uns gekommen seid. Wir freuen uns, dass wir mit euch diesen Gottesdienst feiern d\u00fcrfen. Und auf diesem Weg hierher habe ich mir gedacht, was machen andere Menschen gerade an einem Sonntagmorgen? Der Deutsche geht fr\u00fch morgens, vielleicht heute wandern, schnell kurz zu den Bergen, hat seine, wie sagt man, Nordic Walking Sticks ready. Und er geht raus. Einige andere haben sich wahrscheinlich das Fu\u00dfballspiel angeschaut, Kroatien, Ghana, und schlafen vielleicht noch. Und wieder andere gehen zur Kirche, gehen zur Gemeinde.<\/p>\n<p>Aber wir k\u00f6nnen eigentlich sagen, wir leben in einer Stadt und wir leben in einem Land, das v\u00f6llig engagiert ist. Engagement ist wichtig in Deutschland. Ich habe kurz in die Statistiken geschickt. Deutschland ist das Land mit den meisten Vereinen. Ungef\u00e4hr 615.000 Vereine gibt es. Stell dir das mal vor, 615.000 Vereine. Besonders hier in Bayern versammeln sich viele Menschen um verschiedene Interessen und Hobbys. Ihr alle kennt es, also das Statistische Bundesamt sagt, dass mehr als sieben Vereine auf 1000 Menschen zusammenkommen. Das bedeutet, 60 Prozent der Bev\u00f6lkerung sind oder waren Mitglied in einem Verein.<\/p>\n<p>Und wir kennen Vereine, kennen wir sie nicht? Es gibt die Schreberg\u00e4rtner, die Kleing\u00e4rtner, es gibt die Fu\u00dfballvereine, es gibt den Schachverein. Menschen kommen gerne zusammen, Menschen vereinen sich mit Freude, Menschen wollen zusammen sein und sie investieren Zeit. Sie investieren ihr Geld, sie zahlen einen Beitrag, ehrenamtliches Engagement. Sie identifizieren sich mit einem Verein. Menschen tragen sogar mit Stolz, ja und wir haben das alle gesehen in der WM, die Farben ihres Vereins oder die Farben ihres Landes in ihrem Gesicht und in ihrem K\u00f6rper. F\u00fcr viele pr\u00e4gt die Vereinszugeh\u00f6rigkeit, besonders hier in M\u00fcnchen und in Bayern, einen gro\u00dfen Teil ihres Lebens.<\/p>\n<p>Und jetzt, heute, wenn wir ehrlich sind, k\u00f6nnte jemand hierher kommen und vielleicht ihr G\u00e4ste sogar euch denken, ihr seid auch nur ein Verein. Oder? Schlie\u00dflich treffen wir uns auch regelm\u00e4\u00dfig. Wir haben eine Satzung, wir haben Vorst\u00e4nde, die wir \u00c4lteste nennen. Wir geben auch, wir sammeln Spenden, wir dienen ehrenamtlich. Jetzt stellt sich die Frage: Was unterscheidet denn die Gemeinde Jesu von jedem anderen Verein? Hast du dir die Frage mal gestellt? Was unterscheidet die Gemeinde Jesu Christi von jedem anderen Verein? Oder ist es, dass wir einfach nur ein anderer, religi\u00f6ser Verein sind?<\/p>\n<p>Ich freue mich, dass du diese Frage stellst. Genau diese Frage, genau mit dieser Tatsache wollen wir uns in den n\u00e4chsten Wochen besch\u00e4ftigen. Die \u00c4ltesten haben beschlossen, dass wir bis zum Ende dieses Schuljahres, das bedeutet bis Ende Juli, uns aktiv mit der Frage besch\u00e4ftigen: Was ist die Gemeinde? Und was bedeutet die Gemeinde?<\/p>\n<p>Wir wollen uns dar\u00fcber im Klaren sein, was die Identit\u00e4t der Gemeinde ist, was die Aufgabe der Gemeinde ist und warum sie Gottes Plan f\u00fcr diese Zeit ist. Und warum gibt es nichts, nichts Vergleichbares auf dieser Erde?<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass wir Ende Juli, wenn das Schuljahr zu Ende geht und jemand uns fragt: &#8222;Ihr seid doch auch nur ein Verein&#8220;, die H\u00e4nde hochrei\u00dfen und sagen: &#8222;Gott bewahre!&#8220; Und dass uns bewusst wird und dass wir mit Zuversicht und mit \u00dcberzeugung sagen k\u00f6nnen: Die Gemeinde ist das Fundament und die Grundfeste der Wahrheit. Und die Gemeinde wird nicht vergehen. Die Welt wird vergehen. Nationen werden vergehen. Politiker, L\u00e4nder, Staaten werden vergehen. Religi\u00f6se Organisationen werden vergehen. Aber die Gemeinde Jesu wird in Ewigkeit bestehen.<\/p>\n<p>Es ist die einzige Institution Gottes, wo Gott sagt: &#8222;Die Pforten des Hades, die H\u00f6lle, der Tod selbst, wird die Gemeinde nicht \u00fcberwinden.&#8220; Und genau damit m\u00f6chten wir uns in den n\u00e4chsten Wochen besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Und wenn wir uns mit der Gemeinde besch\u00e4ftigen und \u00fcber die Gemeinde besch\u00e4ftigen, wo fangen wir an? Wo fangen wir an? Jede Gebrauchsanweisung, wenn du sie aufschl\u00e4gst, f\u00e4ngt erstmal mit Warnungen an, richtig? &#8222;Fass es nicht an, du kannst einen Stromschlag bekommen, ja, steck es richtig an.&#8220; Katie und ich haben gestern ein B\u00fccherregal gekauft. Und wir haben es aufgemacht und erstmal ist so ein M\u00e4nnchen da und sagt: &#8222;Es kann auf dich drauf fallen, du k\u00f6nntest sterben.&#8220; Und dann steht: &#8222;Ja, es k\u00f6nnte giftig sein, lass es ausl\u00fcften.&#8220;<\/p>\n<p>Wo fangen wir an, wenn wir \u00fcber die Gemeinde reden? Es ist so interessant und ich m\u00f6chte, dass du das verstehst: Bevor wir verstehen k\u00f6nnen, was die Gemeinde ist, m\u00fcssen wir anfangen, wo die Bibel anf\u00e4ngt. Und das Spannende ist, die Bibel f\u00e4ngt nicht mit einer Organisationsstruktur an. Die Bibel sagt nicht: &#8222;Da ist der Boss, da sind die Untertanen und dann gibt es ein Schneeballsystem nach unten mit einem Business-Organigramm.&#8220; Die Bibel f\u00e4ngt nicht so an, uns die Gemeinde zu erkl\u00e4ren. Die Bibel f\u00e4ngt nicht mit einer Satzung an. Die Bibel f\u00e4ngt noch nicht einmal damit an, uns eine lange Lehrauffassung, einen theologischen Aufsatz zu pr\u00e4sentieren, was die Gemeinde ist.<\/p>\n<p>Pass auf! Die Gemeinde f\u00e4ngt an mit einer Person. Die Gemeinde f\u00e4ngt an mit einer Person. Die Gemeinde f\u00e4ngt an mit der Person Jesu Christi. Die Gemeinde existiert nur wegen Jesus. Die Gemeinde, sie geh\u00f6rt Jesus. Die Gemeinde, sie lebt und existiert aufgrund von Jesus. Und die Gemeinde, sie wird gebaut auf einer Person: Jesus Christus.<\/p>\n<p>Genau aus diesem Grund stellt Jesus die alles entscheidende Frage in Matth\u00e4us Kapitel 16. Genau aus diesem Grund stellt Jesus die alles entscheidende Frage. Und diese alles entscheidende Frage begleitet uns heute. Dich und mich stellt sich genau die gleiche, alles entscheidende Frage. Und die Frage ist: Wer ist Jesus Christus? Wer ist Jesus Christus?<\/p>\n<p>Der Titel unserer Predigt heute ist: &#8222;Wer ist Jesus?&#8220; In Matth\u00e4us Kapitel 16, Verse 13 bis 17, sehen wir vier Abschnitte, die uns die Frage beantworten, wer Jesus wirklich ist, damit du deine Sicht auf ihn pr\u00fcfst. In Matth\u00e4us 16, Verse 13 bis 17, sehen wir vier Abschnitte, die uns die Frage beantworten, wer Jesus wirklich ist, damit du deine Sicht auf Jesus pr\u00fcfst.<\/p>\n<p>Und ich m\u00f6chte euch eine kurze Gliederung geben. Wir werden uns in vier Abschnitten diesen Text anschauen. Erstens der Ort, Vers 13. Zweitens, die Wahrnehmung, Vers 14. Drittens, das Bekenntnis, die Verse 15 und 16. Viertens, die Offenbarung, Vers 17. Ich wiederhole, die Gliederung ist: der Ort, Vers 13. Zweitens, die Wahrnehmung, Vers 14. Drittens, das Bekenntnis, Verse 15 und 16. Und viertens, die Offenbarung, Vers 17. Und bevor wir einsteigen, m\u00f6chte ich den Text nochmal im Ganzen lesen.<\/p>\n<p>Bitte schlagt auf, Matth\u00e4us Kapitel 16. Und wir sind in den Versen 13 bis 17. Und das ewige Wort Gottes sagt: \u201eAls aber Jesus in die Gegend von C\u00e4sarea Philippi gekommen war, fragte er seine J\u00fcnger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist? Sie aber sagten: Einige Johannes der T\u00e4ufer, andere aber Elia und andere wieder Jeremia oder einer der Propheten. Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Gl\u00fcckselig bist du, Simon Bar Jona, denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.\u201c<\/p>\n<p>Unser erster Punkt, Vers 13, der Ort. \u201eAls aber Jesus in die Gegend von C\u00e4sarea Philippi gekommen war, fragte er seine J\u00fcnger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist?\u201c Gleich zu Beginn dieses Abschnittes gibt uns Matth\u00e4us einen ganz klaren geografischen Hinweis. Es ist wichtig f\u00fcr uns zu verstehen, dass wenn die Bibel uns gewisse Informationen gibt, wir sie nicht verdr\u00e4ngen. Gott hat es niedergeschrieben, damit du und ich informiert sind.<\/p>\n<p>Und bevor wir einsteigen in diese Lokalit\u00e4t, ich glaube, es ist ganz wichtig, damit wir verstehen, was die gro\u00dfe Botschaft des Matth\u00e4us in seinem Evangelium ist. Matth\u00e4us m\u00f6chte dir und mir von Anfang an mitteilen und zum Verst\u00e4ndnis geben, dass Jesus der verhei\u00dfene K\u00f6nig Israels ist. Verstehst du das? Das Ziel von Matth\u00e4us von Anfang an, und jedes Wort, das er schreibt, alles, was er sagt, hat den Hintergrund, dass du und ich verstehen, dass Jesus der verhei\u00dfene K\u00f6nig Israels ist.<\/p>\n<p>Und bereits in Kapitel 1, Vers 1, sagt er was? \u201eBuch des Geschlechts Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.\u201c Er macht klar, Jesus ist K\u00f6nig. Und Jesus ist nicht irgendein K\u00f6nig, er ist der verhei\u00dfene K\u00f6nig. Wei\u00dft du, was das bedeutet? Das Volk Israel hat Jahrtausende auf diesen K\u00f6nig gewartet. Wie weit geht Matth\u00e4us zur\u00fcck? Er geht zu Abraham. Hast du das gesehen? Er geht zu Abraham. Das bedeutet in 1. Mose Kapitel 12, wenn Jesus, wenn Abraham die Verhei\u00dfung bekommt \u00fcber das Land und \u00fcber seine Nachkommen, und in 15 Jahren die Verhei\u00dfung erneuert, und er sagt, er wird fragen. Und in 17, und hier ist die Erf\u00fcllung. Hier ist die Erf\u00fcllung. Jesus, der verhei\u00dfene K\u00f6nig. Er ist da. Und er baut seinen Case, er verbaut, er macht ein Argument, er gibt uns ein Argument. Er sagt, dass Jesus der verhei\u00dfene K\u00f6nig Israels ist.<\/p>\n<p>Und wei\u00dft du was? Die Welt hat das mitbekommen. Weise aus dem Morgenland, Ausl\u00e4nder, Ausl\u00e4nder kommen, um diesen K\u00f6nig zu huldigen. Und wei\u00dft du was? Nicht nur das. Er w\u00e4chst auf, er wird gro\u00df. Und es scheint so, als ist er unscheinbar. Und dann wird er getauft. Die Himmel \u00f6ffnen sich in Kapitel 3 und Gott selbst bezeugt: \u201eDies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.\u201c Kapitel 3. Und nicht nur das. Jesus, nachdem er gekl\u00e4rt ist, wer er ist, f\u00e4ngt an, in Kapitel 4 seinen Dienst anzutreten. Und das ist hier wichtig. Der K\u00f6nig kommt, aber der K\u00f6nig hat ein Ziel.<\/p>\n<p>Kapitel 4, Vers 17 sagt, mit Johannes der T\u00e4ufer, Jesus f\u00e4ngt seinen Dienst an mit einer Botschaft: \u201eTut Bu\u00dfe, denn das Reich der Himmel ist nahegekommen.\u201c Was braucht ein K\u00f6nig? Was braucht ein K\u00f6nig? Ein K\u00f6nig braucht ein Reich. Ein K\u00f6nig ohne Reich ist wie der iranische Kronprinz, der heruml\u00e4uft und sagt: \u201eHelft mir, helft mir\u201c, aber er hat kein Reich. Versteht ihr das? Ein K\u00f6nig braucht ein Reich. Und Jesus, mit Johannes der T\u00e4ufer, steht auf und sagt: \u201eTut Bu\u00dfe, denn das Reich der Himmel ist nahegekommen.\u201c Das ist die zentrale Botschaft seines Dienstes. Es ist nicht nur er, der es verk\u00fcndigt. In Kapitel 5, Vers 7, bis Kapitel 7, beruft Jesus J\u00fcnger, auch Apostel genannt. Und er gibt ihnen die Verfassung seines Reiches. Er sagt: &#8222;Ihr m\u00f6chtet mein Reich, ihr m\u00f6chtet unter meine K\u00f6nigsherrschaft kommen.&#8220; Kapitel 5, Vers 7, die Bergpredigt, wie wir sie kennen, stellt uns die Verfassung des K\u00f6nigs dar. Es stellt uns die klaren Charaktereigenschaften und das klare Verst\u00e4ndnis von Gerechtigkeit, von Nachfolge als Fundament dar f\u00fcr alle Himmelsb\u00fcrger. F\u00fcr alle Himmelsb\u00fcrger.<\/p>\n<p>Was passiert? Jesus beendet die Bergpredigt in Kapitel 7, und die Leute sind erstaunt. Und sie sagen: &#8222;Dieses ist anders. Er lehrt uns mit Vollmacht, anders als alle Menschen.&#8220; Kapitel 8 und 9, ganz wichtig: Jesus predigt nicht nur. Jesus stellt mit Vollmacht dar, mit Wundern und Machttaten, dass er nicht nur der K\u00f6nig ist, sondern der Messias, der Verhei\u00dfene mit Kraft und Vollmacht.<\/p>\n<p>Was passiert? In Acht und Neun heilt er Auss\u00e4tzige, er gibt Blinden das Augenlicht, er macht Lahme gesund, er stillt den Sturm, er treibt D\u00e4monen aus. Und er vergibt sogar S\u00fcnden. Er weckt sogar Tote auf. Und immer wieder best\u00e4tigt Gott \u00f6ffentlich: &#8222;Dieser ist der verhei\u00dfene K\u00f6nig.&#8220; In Kapitel 10 sendet er seine J\u00fcnger aus, und in Kapitel 10 gibt er ihnen dieselbe Botschaft. Er sagt: &#8222;Geht und verbreitet die Botschaft, das Reich der Himmel ist nahe gekommen.&#8220; Zehn Kapitel. Zehn Kapitel. Jesus in Vollmacht stellt sich dar.<\/p>\n<p>Aber die Stimmung kippt. Die Stimmung kippt. Und eine Opposition, eine Feindschaft gegen Jesus macht sich bereit. Die Menschen folgen ihm, weil sie geben, sie empfangen viel. Aber die religi\u00f6se Elite, die Pharis\u00e4er, die Schriftgelehrten f\u00fchlen sich provoziert. Und in Kapitel 12 kommt es zum gro\u00dfen Finale, dass sie sogar sagen, dass alles, was Jesus macht, macht er durch Satan, im Namen Beelzebubs. Kannst du dir das vorstellen? Kannst du dir das vorstellen? Nichts als Gutes. Nichts als Gaben und Freundlichkeit. Aber die religi\u00f6se Elite sagt, er tut diese Dinge aus Satan.<\/p>\n<p>Jesu Dienst ver\u00e4ndert sich. Und in Kapitel 13 kommt der Wendepunkt, wo Jesus anf\u00e4ngt, in Gleichnissen zu reden. Und er sagt: &#8222;Mit dem Reich der Himmel ist es wie&#8230;&#8220; Er sagt: &#8222;Das Reich der Himmel wird nicht kommen, so wie ihr erwartet. Das Reich der Himmel wird sich entwickeln, trotz seines Widerstands. Aber es wird anders. Es wird entgegen eurer Erwartungen sein.&#8220; Und trotzdem Kapitel 14 und 15 zeigen uns die G\u00fcte Jesu, sie zeigen uns die Freundlichkeit Jesu. Warum tun sie das? Was tut Jesus in Kapitel 14 und 15? Er heilt weiter, aber nicht nur das, er speist 5000 und dann speist er 4000. Siehst du die \u00fcberragende G\u00fcte und Freundlichkeit unseres Herrn?<\/p>\n<p>Und genau hier. Ich habe euch eine Vogelperspektive gegeben. Jetzt lasst uns rausspringen aus diesem Flugzeug und reinfallen in unser Einsatzgebiet: Kapitel 16. Genau hier. Fliegen wir, landen wir in Kapitel 16. Und Jesus nimmt seine J\u00fcnger. Und Vers 13 sagt: &#8222;Jesus geht in die Gegend von Caesarea Philippi.&#8220; Das ist eine spannende Ansage. Caesarea Philippi ist ungef\u00e4hr 40 Kilometer n\u00f6rdlich von Genezareth. Es ist eine heidnische Gegend. Katie und ich waren dort und haben uns das angeschaut. Es ist umgeben von H\u00f6hlen und von G\u00f6tzenbildern. Der Gott Pan. Und wenn ihr euch vorstellen wollt, wer Pan ist: Habt ihr schon mal diesen griechischen Gott gesehen, der den Oberk\u00f6rper einer Ziege hat und auf Ziegenf\u00fc\u00dfen heruml\u00e4uft? Im neuesten Film \u00fcber Odysseus wird er dargestellt. F\u00fcr ihn ist ein Tempel dort gebaut. Und nicht nur f\u00fcr ihn, es ist ein Zentrum der G\u00f6tzenanbetung.<\/p>\n<p>Und die Frage stellt sich: Warum geht Jesus hin? Warum geht Jesus an einen Ort, wo kein Jude sein m\u00f6chte? Wei\u00dft du noch, was die Juden normalerweise tun? Wenn ein Heide kommt, wenn ein G\u00f6tzendiener kommt, sie isolieren sich, sie gehen weg, sie wollen nichts mit ihm zu tun haben. Aber Jesus geht sehr bewusst zu diesem Platz. Und inmitten all dieser falschen G\u00f6tter stellt Jesus diese wichtige Frage. Ist es nicht? Jesus m\u00f6chte Bilanz ziehen. Verstehst du das? Und daf\u00fcr isoliert er sich von allen m\u00f6glichen Menschen, die ihm nachfolgen, und m\u00f6chte intensive Zweisamkeit oder intime Zeit mit seinen J\u00fcngern verbringen. Und er stellt die Frage, und die Frage sagt: \u201eWer sagen die Menschen, dass der Sohn des Menschen ist?\u201c Er zieht Bilanz. Was sagen die Menschen?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte, dass du Folgendes hier nochmal klar verstehst: Wie bezeichnet sich Jesus hier? Sagt er: \u201eWas denken die, wer ich bin?\u201c Sagt Jesus: \u201eWas sagen die Leute denn \u00fcber mich?\u201c Er benutzt einen sehr klaren Titel. Was ist der Titel? \u201eWer sagen die Menschen, dass der Sohn des Menschen ist?\u201c Ist dir das schon mal aufgefallen? Der Sohn des Menschen. Im Matth\u00e4usevangelium wird dieser Titel \u00fcber 30 Mal verwendet. Es ist Jesus&#8216; Lieblingstitel f\u00fcr ihn selbst.<\/p>\n<p>Und dieser Titel betont einerseits seine wahre Menschlichkeit. Sie betont, dass er ein Mensch ist. Sie betont, dass er wahre Menschlichkeit hat. Und haben wir das nicht bis jetzt gesehen im Matth\u00e4usevangelium? Jesus war m\u00fcde. Jesus hatte Hunger. Jesus weinte. Und wir wissen auch, dass Jesus leiden wird. Jesus ist wahrer Mensch.<\/p>\n<p>Aber dieser Titel hat eine zweifache Dimension. Dieser Titel kommt aus Daniel Kapitel 7, Vers 13 bis 14. Schlagen wir das auf? Daniel Kapitel 7, Vers 13 und 17. Daniel Kapitel 7, Verse 13 und 17. Und hier hat dieser Name eine besondere Bedeutung.<\/p>\n<p>In Daniel Kapitel 7, Vers 13 bis 14 sehen wir: \u201eIch schaute in Gesichten der Nacht, und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem alten Antan, und man brachte ihn vor ihm. Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und K\u00f6nigtum gegeben. Und alle V\u00f6lker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, sein K\u00f6nigtum, so dass es nicht zerst\u00f6rt wird.\u201c<\/p>\n<p>Das ist, was Jesus hier ausdr\u00fcckt. Es sind die beiden Medaillen einer M\u00fcnze: wahre Menschlichkeit, wahres menschliches Gebrechen, M\u00fcdigkeit, Hunger, Leid. Die andere Seite der Medaille: ein Messias mit dem Titel, der alle Macht haben wird und alle V\u00f6lker regieren wird. Er wird ein ewiges K\u00f6nigreich haben. Jesus versteckt nicht, wer er ist. Richtig? Und die Juden wussten das. Die Juden wussten \u00fcber diesen Titel Bescheid.<\/p>\n<p>Nun kommt die Stunde der Wahrheit. Ich m\u00f6chte, dass euch bewusst wird, dass Jesus zu diesem Zeitpunkt zweieinhalb Jahre \u00f6ffentlich gewirkt hat. Das bedeutet, die Menschen, die J\u00fcnger und das gesamte Volk hat Jesus nun zweieinhalb Jahre wirken, \u00f6ffentlich wirken, gesehen. Das hei\u00dft, wir haben ungef\u00e4hr ein halbes bis dreiviertel Jahr bis zu seiner Kreuzigung. Das ist nicht eine Begebenheit, die gleich am Anfang geschieht. Zweieinhalb Jahre sp\u00e4ter nimmt Jesus seine J\u00fcnger mit und er stellt die Frage, weit entfernt von Jerusalem, an diesem heidnischen Ort: \u201eWer denken die Menschen, dass ich bin?\u201c<\/p>\n<p>Wir haben uns mit dem Ort besch\u00e4ftigt. Wir kommen nun zu Vers 14 und unserem zweiten Punkt, die Wahrnehmung. Vers 14, die Wahrnehmung. Und immer wieder behalte die Frage im Kopf, die den Titel unserer Predigt: \u201eWer ist Jesus?\u201c Und in Vers 14 lesen wir: \u201eSie aber sagten, einige Johannes der T\u00e4ufer, andere aber Elia und andere wieder Jeremia oder einer der Propheten.\u201c<\/p>\n<p>Jesus stellt die Frage und prompt und gleich kommt die Antwort. Ich stelle mir das vor, Jesus ist in einem \u2014 also wenn ihr schon mal in Israel wart, es gibt viele Felder und Steinwege, wo man sich einfach hinsetzen kann. Und ich stelle mir vor, dass Jesus in Caesarea Philippi ist. Es ist h\u00fcgelig. Und er stellt die Frage: \u201eWas denken die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist?\u201c Und prompt! Und gleich kommt die Antwort.<\/p>\n<p>Was sagen die J\u00fcnger? Es gibt verschiedene Ansichten, richtig? Schaut genau hin. Die erste Ansicht ist: Johannes der T\u00e4ufer. Das ist irgendwie weird, oder? Was wissen wir denn \u00fcber Johannes? Johannes ist Jesus&#8216; Cousin. Aber wir wissen auch vom Matth\u00e4usevangelium, Kapitel 4, Vers 12, dass Johannes der T\u00e4ufer von Herodes gefangen genommen wurde. Weird, oder? In Kapitel 14, 4 bis 12, sehen wir, dass Herodes ihn gek\u00f6pft hat. Und Herodes, als er von Jesus h\u00f6rt, denkt, dass Johannes der T\u00e4ufer wieder lebendig geworden ist. Herodes ist nicht ein Mensch, der an \u00dcbernat\u00fcrliches glaubt. Herodes sagt es, weil sein Gewissen ihn nicht in Ruhe l\u00e4sst. Er wird panisch.<\/p>\n<p>Irgendwie, obwohl die Menschen wissen, dass er tot ist, assoziieren sie Jesus mit dem T\u00e4ufer. Vielleicht, weil sie die gleiche Botschaft hatten, oder? Siehe, das Reich der Himmel ist nahe, tut Bu\u00dfe. Vielleicht deswegen.<\/p>\n<p>Aber da gab es eine zweite Ansicht: Elia. Sie sagen in Vers 14: \u201eJohannes der T\u00e4ufer, andere aber Elia.\u201c Auch das sollte uns nicht \u00fcberraschen. Die Juden, die das Alte Testament klar kennen, haben eine Wiederkunftserwartung von Elia. Wenn wir zu Maleachi Kapitel 3 gehen, sehen wir, dass Elia wiederkommen wird.<\/p>\n<p>Und irgendwie spannend, oder? Weil Elia kam wieder und sie t\u00f6teten ihn. Wen? Johannes den T\u00e4ufer. Seht ihr die Ironie hier? Seht ihr hier, wie der Text uns zeigt, die Menschen sind irgendwie \u00fcberrascht, aber planlos? Juden decken heute sogar noch einen extra Platz, wenn sie Sabbat feiern, f\u00fcr Elia, weil sie denken, dass er wiederkommen wird. Also es \u00fcberrascht uns nicht.<\/p>\n<p>Aber der dritte Punkt ist auch interessant: Jeremia! Was wissen wir \u00fcber Jeremia? Mir f\u00e4llt nur eins ein: die Klagelieder. Erinnert ihr euch an die Klagelieder? Jeremia? Was ist denn der Spitzname von Jeremia? Der weinende Prophet, richtig?<\/p>\n<p>Manche Kommentatoren denken, dass Jesu Botschaft gepr\u00e4gt war von Gericht und Umkehr und dass Jesus vielleicht auch nicht gelacht hat. Und dass einige dachten, er sei der weinende Prophet. Ich glaube, dass Jesus schon gelacht hat. Und ich glaube, es gibt auch Verse, die uns zeigen k\u00f6nnen, dass Jesus gl\u00fccklich war.<\/p>\n<p>Aber es wird nochmal spannender: In der intertestamentalen Periode, also wir nennen das die Zeit von Maleachi bis Matth\u00e4us geschrieben wurde, bis zur Geburt Jesu, man nennt das die Zwischenzeit, die zwischentestamentliche Zeit, wurden B\u00fccher geschrieben, die sogenannten Apokryphen. Und in 2. Makkab\u00e4er Kapitel 2 gibt es eine Verhei\u00dfung oder eine \u00dcberlieferung. Und das Buch der Makkab\u00e4er ist nicht inspiriert. It is not the Word Gottes, it is a \u00dcberlieferung, a legend of Leuten. But dort hei\u00dft, dass Jeremiah come and the Bundeslade wieder aufrichten wird anders Licht bringen wird. Versteht ihr das? Also sie denken, dass Jesus Jeremia ist, der die Bundeslade vielleicht bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Hm, interessante R\u00fcckmeldung, nicht? Was w\u00fcrden wir jetzt machen? Ich habe im Consulting gearbeitet, wir w\u00fcrden jetzt eine Statistik aufstellen. Altersgruppe 20 bis 30 sagt es. Altersgruppe 40 bis 50 sagen das, Verheiratete sagen das, Singles sagen das. Und dann w\u00fcrde ich jetzt eine Kampagne starten, um die Leute zu ver\u00e4ndern. Eine Marketingkampagne. Schreibt das nach einem Marketing-Ruf. Ich wei\u00df nicht, ob jemand von euch im Marketing arbeitet, ja. Aber nachdem diese R\u00fcckmeldung kam, was w\u00fcrden wir machen?<\/p>\n<p>Es ist faszinierend zu sehen, welche Erkenntnis und Wahrnehmung von Jesus existiert. Aber schau genau hin. Schau genau hin, schau auf diese Namen: Johannes der T\u00e4ufer, Elia, Jeremia und sogar einer der Propheten, also jemand, der mit Gottes Autorit\u00e4t redet. Was f\u00e4llt dir auf? Was f\u00e4llt dir auf? Es gibt keine negative Wahrnehmung. Siehst du das? Niemand sagt, Jesus ist ein Monster! Niemand sagt, das ist ein Scharlatan. Niemand sagt, bringt unsere Kinder und Frauen in Schutz. Er wird sie alle nehmen. Siehst du das?<\/p>\n<p>Die Wahrnehmung von Jesus ist grunds\u00e4tzlich positiv. Und sie ist nicht nur grunds\u00e4tzlich positiv, sie denken sogar sehr hoch von ihm. Siehst du das? Was denken sie denn? Er ist von Gott. Und teilweise denken sie sogar, dass er gute Botschaft bringt. Siehst du das? Keiner dieser Personen ist negativ. Es ist nicht wie die Pharis\u00e4er, die sagen, dass er im Geist des Beelzebul diese Dinge tut. Die Menschen sind durchaus und vollst\u00e4ndig positiv eingestellt gegen\u00fcber Jesus. Interessant, nicht? Was haben die Menschen schon alles gesehen? Wir k\u00f6nnten jetzt durch das gesamte Matth\u00e4us-Evangelium gehen und sagen, was die Menschen alles gesehen haben. Aber wir wissen, dass sie Gott verherrlichten wegen Jesus. Wir wissen, dass sie ihm durch gro\u00dfe Volksmengen folgten. Matth\u00e4us beschreibt uns das Volk durchaus fasziniert von Jesus, durchaus angetan von Jesus. Wir w\u00fcrden sagen, durchaus interessiert und beeindruckt von Jesus. Aber nicht ein einziges Mal, nicht ein einziges Mal, sagt Matth\u00e4us, sie glaubten. Nicht ein einziges Mal, sagt er, sie glaubten.<\/p>\n<p>Das ist heute nicht anders, richtig? Viele Menschen denken sehr positiv \u00fcber Jesus. Viele Menschen sind beeindruckt von Jesus. Viele Menschen w\u00fcrden Jesus, wenn er an ihrer T\u00fcr klopft, wahrscheinlich ein bisschen spenden, ein bisschen sich engagieren f\u00fcr ihn. Was haben wir bisher gesehen? Die Wahrnehmung der Menschen. Die Menschen, die Jesus beobachteten. Bis jetzt war die Fragestellung sehr allgemein. Jesus fragt die J\u00fcnger: Was denken die Menschen, wer ich bin? Man k\u00f6nnte sagen, es ist eine Bestandsaufnahme, eine allgemeine Bestandsaufnahme.<\/p>\n<p>Und wisst ihr was? Es ist ganz einfach, \u00fcber andere Menschen zu reden, oder? Also wir tun uns auch leicht. Das ist ganz einfach. Wir sind gerne Fu\u00dfballkommentatoren, richtig? Wir stehen gerne am Seitenrand und sagen, der San\u00e9, der h\u00e4tte mehr Tore schie\u00dfen m\u00fcssen. Wir reden gerne \u00fcber andere. Wir beurteilen gerne andere. Es f\u00e4llt uns leicht. Wir schauen Fernsehen, wir h\u00f6ren eine Predigt und sagen, ja, das, das und dies h\u00e4tte man anders machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber jetzt wird&#8217;s pers\u00f6nlich. Jetzt wird es sehr pers\u00f6nlich. Jesus stellt nun diese Frage an die J\u00fcnger sehr direkt und sehr klar. Unser dritter Punkt, das Bekenntnis, Verse 15 und 16. Das Bekenntnis, Vers f\u00fcnfzehn und sechzehn. Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Jesus sagt: Ihr aber. Zwei Worte, ihr aber. Diese beiden Worte ver\u00e4ndern das gesamte Gespr\u00e4ch. Sie ver\u00e4ndern die Natur des Gespr\u00e4chs. Etwas, das sehr allgemein, sehr informativ war, wird sehr schnell pers\u00f6nlich. Es wird intim. Es geht um dich. Es geht um dich, mein Freund. Es geht um dich, mein lieber J\u00fcnger. Ihr aber. Du aber.<\/p>\n<p>Jesus sagt, die Meinung der Masse, die Meinung der Menschen ist irrelevant. Was z\u00e4hlt, ist, es geht nicht mehr um die \u00f6ffentliche Warnung, es geht um ein pers\u00f6nliches Bekenntnis. Ihr aber, es reicht nicht mehr zu wissen, was andere \u00fcber Jesus denken. Jetzt m\u00fcssen die J\u00fcnger selbst Stellung beziehen. Und genau darin liegt die Sch\u00e4rfe dieser Frage. Ist es nicht so? Wir sitzen gerne und reden \u00fcber Allgemeines, \u00fcber Generelles. Aber wenn es pers\u00f6nlich wird, wenn es vor unsere T\u00fcr geht, wird es unangenehm, richtig? Es wird schnell schwierig. Aber Jesus stellt diese Frage.<\/p>\n<p>Bevor wir weitergehen, \u00fcberlege noch dieses: Was haben diese M\u00e4nner fast zweieinhalb Jahre gesehen? Wovon durften sie Zeugen sein? Und was haben sie geopfert? Hast du dir dar\u00fcber schon mal Gedanken gemacht? Sie haben alles verlassen, als Jesus gesagt hat, folge mir. Sie haben ihren Beruf verlassen, ihre Familien verlassen, ihre Sicherheit verlassen. Sie haben jede Predigt Jesu geh\u00f6rt. Sie haben jedes Wunder Jesu gesehen. Sie haben erlebt, wie er D\u00e4monen austreibt und sogar ihm gehorchen. Sie haben gesehen, wie Blinde sehen, Lahme gehen und Tote auferstehen.<\/p>\n<p>Doch jetzt stellt Jesus die Frage, auf die alles zuf\u00e4llt. Das ist ein Moment. Das ist ein H\u00f6hepunkt. Wer sagt ihr, dass ich bin? Nicht, was habt ihr erlebt? Jesus lenkt nicht ab. Wisst ihr, wenn wir Gespr\u00e4che f\u00fchren, wie wir erstmal drei Positive, etwas Negatives. Vier gute Dinge, wir sandwichen Dinge, richtig? Aber Jesus ist klar. Er fragt nicht, was habt ihr erlebt? Was habt ihr verstanden? Welche Wunder habt ihr gesehen? Und dann macht er die Br\u00fccke und sagt: So und? Was denkt ihr, wer ich nun bin? Es ist direkt. Wer bin ich? Denn letztendlich entscheidet sich an dieser Frage alles. Das ewige Leben h\u00e4ngt nicht daran, wie viel wir \u00fcber Jesus wissen. Es h\u00e4ngt nicht daran, wie viel Bibelwissen wir haben. Das ewige Leben h\u00e4ngt daran, dass wir erkennen, oder an der Frage, ob wir erkennen, wer Jesus Christus ist.<\/p>\n<p>Und Petrus antwortet. Nat\u00fcrlich, Petrus. Nat\u00fcrlich, Petrus. Und er antwortet, und was sagt er? &#8222;Du bist der Christus.&#8220; Seine Antwort ist bemerkenswert, nicht nur wegen der K\u00fcrze, sondern wegen ihrer Tiefe. Was bedeutet es denn, wenn ein Jude sagt: &#8222;Du bist der Christus&#8220;? Dieses Wort war den Juden nicht unbekannt. Das Matth\u00e4usevangelium beschreibt Jesus bereits in Kapitel 1, Vers 1 als Christus. Herodes fragt nach dem Geburtsort, als die Magier kommen, als die Weisen aus dem Morgenland kommen, wo der Christus geboren wird. Johannes der T\u00e4ufer in Matth\u00e4us 11 schickt seine J\u00fcnger und fragt: &#8222;Bist du der Christus?&#8220;<\/p>\n<p>Der Begriff Christus bedeutet &#8222;der Gesalbte&#8220;. Es ist eine griechische \u00dcbersetzung des hebr\u00e4ischen Wortes Messias. Im Alten Testament wurden Propheten, Priester und K\u00f6nige gesalbt. Christus bedeutet &#8222;der Gesalbte&#8220;. Doch all diese Salbungen haben gedeutet auf eine Salbung. Sie alle sind Schatten auf den verhei\u00dfenen K\u00f6nig aus dem Haus Davids, dem Nachkommen Abrahams, dem Sohn Davids. Den K\u00f6nig, dessen Reich, denk an Daniel, niemals enden wird.<\/p>\n<p>Also, wenn Petrus sagt: &#8222;Du bist der Christus&#8220;, dann sagt Petrus: &#8222;Du bist die Erf\u00fcllung der Verhei\u00dfung an Abraham. Du bist der Sohn Davids. Du bist der verhei\u00dfene K\u00f6nig Israels. Du bist der Erl\u00f6ser.&#8220; Mit einem einzigen Satz fasst Petrus die Hoffnung der Juden von Jahrhunderten zusammen. Von Jahrhunderten fasst er es zusammen. Und er sagt, was? &#8222;Du bist der Christus, auf den wir alle gewartet haben.&#8220;<\/p>\n<p>Aber Petrus h\u00f6rt da nicht auf, richtig? Petrus h\u00f6rt da nicht auf. Was sagt er dann als N\u00e4chstes? &#8222;Der Sohn des lebendigen Gottes.&#8220; Freunde, sein Bekenntnis wird noch tiefer. Er sagt nicht nur: &#8222;Du bist der Messias&#8220;, er sagt: &#8222;Du bist der Sohn des lebendigen Gottes.&#8220; Damit beschreibt Petrus nicht nur seinen Auftrag von Jesus, sondern seine Identit\u00e4t.<\/p>\n<p>Im Alten Testament bezeichnet &#8222;Sohn Gottes&#8220; manchmal Engel oder sogar den K\u00f6nig von Israel in einem repr\u00e4sentativen Sinn. Doch bei Jesus und in dem Kontext, wie Petrus diesen Namen benutzt, bedeutet es nicht einfach nur ein Sohn Gottes. Es ist &#8222;der Sohn&#8220;. Ist dir das aufgefallen? Dass er nicht sagt: &#8222;Du bist Sohn Gottes.&#8220; Im Griechischen wird es sehr, sehr klar mit den Artikeln, die hier gesetzt werden. &#8222;Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Sohn&#8220; bedeutet hier der Inhaber der g\u00f6ttlichen Natur. Der Inhaber der g\u00f6ttlichen Natur. Er ist der ewige Sohn. Was Petrus hier bekennt, ist nicht nur, dass Jesus von Gott gesandt wurde, er bekennt, dass Jesus selbst g\u00f6ttlich ist. Dass in ihm Gott selbst unter den Menschen steht. Das ist es, was Petrus hier bekennt. Und er f\u00fcgt hinzu: &#8222;der lebendige Gott.&#8220;<\/p>\n<p>Und noch ein Wort d\u00fcrfen wir hier einfach nicht \u00fcbersehen. Petrus sagt: &#8222;Der Sohn des lebendigen Gottes.&#8220; Warum f\u00fcgt Petrus das hinzu? &#8222;Der Sohn des lebendigen Gottes.&#8220; Ich glaube nicht, dass es zuf\u00e4llig ist. Denk an den Ort. Wo ist Jesus? Er ist umringt, umzingelt von heidnischen G\u00f6tzen. Wir sind in Caesarea Philippi. Und Petrus erkennt, diese G\u00f6tzen sind tot. Petrus erkennt, dass es hier einen Kontrast gibt. Die G\u00f6tzen sind tot. Jesus lebt. Die G\u00f6tzen m\u00fcssen getragen und gehuldigt werden. Jesus Christus tr\u00e4gt sein Volk. Die G\u00f6tzen k\u00f6nnen nicht sprechen, aber Christus ist das ewige Wort Gottes. Die G\u00f6tzen kann niemand retten. Christus ist der Retter. Jesus ist der Retter.<\/p>\n<p>Siehst du hier den Unterschied in der Antwort? Kannst du das wahrnehmen? Wei\u00dft du, wie die Volksmenge gedacht hat? Erinnerst du dich? Sie sagten: &#8222;Er ist Johannes.&#8220; Sie sagten: &#8222;Er ist Elias.&#8220; Sie sagten: &#8222;Elia&#8220;, sie sagten: &#8222;Jeremia oder ein Prophet.&#8220; Petrus sagt: &#8222;Der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.&#8220; Die Volksmenge erkennt einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Menschen. Petrus erkennt den Gott, den Messias. Und genau darin besteht heute der Unterschied zwischen blo\u00dfer Religion und rettendem Glauben. Verstehst du das? Es geht nicht darum, dass Christus mehr Respekt hat, dass man mehr Respekt hat vor Jesus als vor anderen, sondern es geht darum zu erkennen, wer Jesus wirklich ist. Diese Frage ist alles entscheidend.<\/p>\n<p>Und lass mich dich heute fragen: Wer ist Jesus f\u00fcr dich? Was w\u00e4re deine Antwort, wenn Jesus hier st\u00fcnde und die Frage an dich stellen w\u00fcrde? Wo w\u00fcrdest du dich wiederfinden? Unter der Volksmenge? Oder stimmst du ein mit Petrus? Sind deine Gedanken hoch \u00fcber Jesus? Respekt eher erbietend wie die Meinung des Volkes? Oder folgst du Jesus wie das Volk, weil er deine Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllt? Oder weil du deine Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllt sehen m\u00f6chtest, so wie das Volk es tat?<\/p>\n<p>Wei\u00dft du, die Tatsache \u00fcber Jesus ist heute, heute noch relevant. Und das ist die alles entscheidende Frage. Wei\u00dft du, alle Religionen dieser Welt denken sehr positiv \u00fcber Jesus. Ist dir das schon mal aufgefallen? Muslime denken, dass Jesus der Messias ist. Muslime denken, dass Jesus von einer Jungfrau geboren wurde. Muslime denken, dass Jesus keine S\u00fcnden begangen hat. Aber Muslime glauben, Jesus sei nur ein Prophet und nur der Messias. Sie sagen nicht, dass er Gott ist.<\/p>\n<p>In der liberalen Theologie, wenn du heute zur LMU gehst, dann werden die Leute sagen, dass Jesus ein guter Lehrer, ein j\u00fcdischer Rabbi, eine moralische Figur ist. Sie sagen nicht, dass er Gott ist. Gehst du zu den Zeugen Jehovas? Sie glauben, dass Jesus das h\u00f6chste geschaffene Wesen ist. Sie glauben nicht, dass er Gott ist. Gehst du zu einem s\u00e4kularen Menschen? Vielleicht solltest du mal in den Englischen Garten gehen und eine Umfrage machen. Menschen werden sagen, er ist eine einflussreiche Person in der Geschichte.<\/p>\n<p>Verstehst du, dass der Text hier lehrt, dass es m\u00f6glich ist, Jesus zu ehren, hoch von ihm zu denken und trotzdem ihn abzulehnen? Jesus sucht nicht nach deinen Komplimenten. Jesus sucht nicht danach, dass in einer Meinungsumfrage die Statistik gut aussieht. Jesus sucht nicht nach deiner Ehrerbietung im \u00fcbertragenen Sinne. Jesus m\u00f6chte, dass du erkennst, dass er Gott, der Sch\u00f6pfer und der Retter, der ewige K\u00f6nig, der Messias ist.<\/p>\n<p>Was haben wir soweit gesehen? Der Ort, wo die Frage gestellt wird. Wir haben uns die Wahrnehmung angeschaut, was denken die Menschen. Wir haben uns das Bekenntnis angeschaut, das die Wahrheit \u00fcber die Identit\u00e4t Jesu Christi darlegt. Nun aber kehren wir unsere Aufmerksamkeit auf die Quelle der Offenbarung zu, unserem vierten Punkt. Und wir werden hier feststellen, dass Petrus nicht der Held ist. Er ist nicht der Held dieser Geschichte. Und viele wollen Petrus hier zum Hauptprotagonisten machen. Aber wir werden ganz schnell feststellen, dass Petrus dieser nicht w\u00fcrdig ist.<\/p>\n<p>Vers 17 und unser Punkt 4, die Offenbarung. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: \u201ePetrus, gl\u00fcckselig bist du, Simon Bar Jona. Denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.\u201c Was f\u00fcr eine Antwort! Was f\u00fcr eine krasse Antwort von Jesus! Was w\u00fcrdest du erwarten? Ja. Petrus hat gerade das gr\u00f6\u00dfte Bekenntnis ausgesprochen, das bis zu diesem Zeitpunkt im Matth\u00e4usevangelium \u00fcber Jesus abgelegt wurde. Es gibt kein gr\u00f6\u00dferes Bekenntnis. Er hat Jesus als den Christus, den Sohn des lebendigen Gottes, bezeugt.<\/p>\n<p>Und vielleicht w\u00fcrden wir jetzt erwarten, dass Jesus sagt: \u201eGood job, gut gemacht.\u201c Wir lernen das heute, oder? Positive Best\u00e4rkung, oder? Ganz toll! Gut hast du das gemacht. Ich bin so gl\u00fccklich. Endlich hast du es verstanden, Petrus! Du hast gut aufgepasst. Aber Jesus sagt was v\u00f6llig anderes, richtig? Jesus nimmt Petrus jede M\u00f6glichkeit, sich selbst zu r\u00fchmen. Was sagt er? \u201eGl\u00fcckselig bist du.\u201c Noch bevor Jesus erkl\u00e4rte, woher Petrus diese Erkenntnis hat, spricht er ihm etwas zu. \u201eGl\u00fcckselig bist du!\u201c Hast du das schon mal geh\u00f6rt? Hast du das schon mal geh\u00f6rt? Diesen Ausdruck, gl\u00fcckselig bist du, im Matth\u00e4usevangelium, kommt ihr das bekannt vor? Matth\u00e4us Kapitel 5 bis 7? Was sagt denn Matth\u00e4us Kapitel 5 bis 7? Die Bergpredigt, oder? Erinnerst du dich an die Seligpreisungen in der Bergpredigt? Gl\u00fcckselig seid ihr? Gl\u00fcckselig seid ihr?<\/p>\n<p>Ganz am Anfang des \u00f6ffentlichen Dienstes, Jesus in der Bergpredigt, sagt: &#8222;Gl\u00fcckselig die Armen im Geist, gl\u00fcckselig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern.&#8220; Jesus spricht hier nicht ihm einfach nur ein Kompliment zu. Das Wort &#8222;gl\u00fcckselig&#8220; beschreibt einen Menschen, der unter Gottes Gnade steht, ein Mensch, den Gott gesegnet hat.<\/p>\n<p>Lieber Freund, was H\u00f6heres k\u00f6nnen wir anstreben, als von Gott gl\u00fcckselig genannt zu werden? Was f\u00fcr ein h\u00f6heres Gut k\u00f6nnen wir haben, als von Christus selbst als gl\u00fcckselig angesehen zu werden? Jesus spricht es ihm zu. Petrus, du bist gesegnet. Petrus, du bist gl\u00fcckselig. Warum? Weil Petrus jetzt etwas erkannt hat, das sein ganzes Leben ver\u00e4ndern wird. Diese Erkenntnis ist nicht nur blo\u00df eine Information, sie ist keine theologische Theorie. Sie ist eine Wahrheit, die das ganze Leben ver\u00e4ndern wird. Verstehst du das?<\/p>\n<p>Diese Wahrheit wird dein gesamtes Leben ver\u00e4ndern. Denn wenn Jesus wirklich der Christus ist, wenn Jesus wirklich Gott ist, dann geh\u00f6rt ihm dein Leben. Verstehst du das? Dann bin ich nicht mein eigener Herr. Dann schulde ich ihm Gehorsam, denn er ist nicht nur mein Retter, er ist mein K\u00f6nig.<\/p>\n<p>Und Jesus sagt: &#8222;Simon Bar Jonah.&#8220; Das geschieht nur im Matth\u00e4usevangelium. Warum? Ich glaube, Jesus erinnert Petrus daran, dass er von Natur aus ein ganz normaler Mensch ist. Du bist ein normaler Mensch. Du bist kein Gelehrter, du bist kein Rabbi. Du bist kein Theologe, du bist kein Mensch mit hoher Intelligenz oder au\u00dfergew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeiten. Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart. Mit anderen Worten, Petrus, diese Erkenntnis hast du nicht selbst erarbeitet. Verstehst du das?<\/p>\n<p>Die Erkenntnis \u00fcber die wahre Identit\u00e4t und Natur Jesu Christi kann ein Mensch nicht sich selbst erarbeiten. Nicht deine Intelligenz, nicht deine Beobachtungsgabe, nicht deine Erfahrung und nicht einmal zweieinhalb Jahre, die du mit mir unterwegs warst. Denn viele andere haben dieselben Wunder gesehen, richtig? Sie h\u00f6rten dieselben Predigten, sie sahen dieselbe Heilung und trotzdem kamen sie zu anderen Schlussfolgerungen, richtig? Warum? Weil der nat\u00fcrliche Mensch Christus niemals von sich aus erkennen will. Verstehst du das?<\/p>\n<p>Verstehst du das? Wenn Jesus Gott ist, dann bedeutet es, dass du und ich Gesch\u00f6pfe sind. Wenn Jesus Gott ist, dann ist er dein Sch\u00f6pfer und du bist Gesch\u00f6pf. Das bedeutet, von Natur aus hat der Sch\u00f6pfer einen Anspruch auf deine gesamte, totale Unterwerfung. Und das m\u00f6gen wir nicht, oder? Das m\u00f6gen wir gar nicht. Wir Deutschen m\u00f6gen das gar nicht, oder? Also wir wehren uns ja gegen jegliche Technologie, die unsere Privatsph\u00e4re eindr\u00fccken k\u00f6nnte. Wir wollen das nicht. Der nat\u00fcrliche Mensch will es nicht.<\/p>\n<p>In R\u00f6mer Kapitel 1 hei\u00dft es, dass wir die Wahrheit in Ungerechtigkeit unterdr\u00fccken. Der Mensch m\u00f6chte einen Gott nicht. Er hasst den Gedanken, dass er Gesch\u00f6pf ist und somit unbedeutend ist in der gesamten Geschichte und des Kosmos. Verstehst du das? Es gef\u00e4llt uns viel mehr zu denken, dass alles sich um uns dreht: meine Welt, meine Wahrnehmung, meine Einsch\u00e4tzung, meine Ma\u00dfst\u00e4be, meine Gef\u00fchle, mein Zuspruch. Deswegen wehrt sich das Fleisch. Deswegen str\u00e4ubt sich das Blut. Deswegen k\u00e4mpfen wir. Deswegen m\u00f6chten wir diese Wahrheit unterdr\u00fccken. Weil wenn wir dieser Wahrheit Raum geben, dann haben wir keine Ruhe. Dann haben wir keinen Frieden. Weil uns klar wird, wir brauchen eine Beziehung zu diesem Sch\u00f6pfer, zu dem Ursprung unseres Lebens, zu dem, der uns so wunderbar geschaffen hat.<\/p>\n<p>Verstehst du die Konsequenz dieser Aussage? Und verstehst du, warum der nat\u00fcrliche Mensch unter keinen Umst\u00e4nden diese Wahrheit wahrhaben m\u00f6chte? Der Grund, warum Menschen Jesus nicht akzeptieren. Der Grund, warum Menschen Jesus nicht als Gott und Retter bekennen, ist nicht die fehlende Information. Es ist nicht das fehlende Verst\u00e4ndnis. Es ist nicht der Beweis, der letzte Beweis aus der Wissenschaft, der fehlt. Es ist pure, eigenn\u00fctzige, gewollte, absichtlich erkl\u00e4rte Rebellion gegen einen Sch\u00f6pfergott.<\/p>\n<p>Du kannst Jesus guthei\u00dfen, du kannst Jesus respektieren, du kannst Jesus sogar in eine religi\u00f6se Ecke stecken und sagen, es ist ein toller Kerl. Aber wenn du deine Knie nicht beugst und ihn als den Sch\u00f6pfergott in deinem Leben annimmst, rebellierst du. Du stellst dich gegen ihn. Petrus, Jesus sagt: \u201eEs war nicht dein Fleisch, es war nicht dein Blut, denn dieses rebelliert gegen die Wahrheit. Es war der Vater, sondern mein Vater, der im Himmel ist.\u201c Das ist die einzige Erkl\u00e4rung. Petrus hat Christus erkannt, weil Gott ihm die Augen ge\u00f6ffnet hat. Nicht Petrus ist der Held dieser Geschichte. Das ist der Vater im Himmel.<\/p>\n<p>Hier begegnen wir der wunderbaren Gnade Gottes, der den S\u00fcnder sucht, der Menschen die Augen \u00f6ffnet. Siehst du, dass Gott dem Menschen die Augen hier \u00f6ffnet, ihm diese Erkenntnis schenkt? Der Mensch bringt sich nicht selbst zum Glauben, Gott offenbart ihm in seinem Sohn. Ist es nicht, was Jesus sp\u00e4ter sagt in Johannes Kapitel 6? \u201eNiemand kann zu mir kommen, wenn der Vater ihn nicht zieht.\u201c Oder wenn Paulus schreibt in 2. Korinther 4, Vers 6: \u201eDer Gott, der sprach, aus Finsternis leuchte Licht. Er ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Licht der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.\u201c<\/p>\n<p>Genauso wie Gott am ersten Sch\u00f6pfungstag sprach: \u201eEs werde Licht\u201c, so spricht Gott auch in das finstere Herz des S\u00fcnders. Und pl\u00f6tzlich erkennt er Christus. Nicht vollkommen, aber wahrhaftig. Verstehst du das?<\/p>\n<p>Liebe Freunde, wir haben heute uns die Frage gestellt: Wer ist Jesus? Wir haben gesehen, in vier Abschnitten: den Ort der Erkenntnis, die Wahrnehmung der Menschen, das Bekenntnis der Wahrheit und die Quelle der Offenbarung, der Vater selbst. Und warum schauen wir uns diese Dinge an? Weil diese Gemeinde nicht einfach nur ein Verein ist. Diese Gemeinde f\u00e4ngt an mit einer Person. Und diese Person ist Jesus Christus, Gott und Retter. Und diese Person wird nun aufgrund dieses Bekenntnisses etwas bauen, das einzigartig ist in der Menschheitsgeschichte: diese Gemeinde. Die Gemeinde, die die Pforten des Hades nicht \u00fcbertreffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und nun frage ich dich, wer ist Jesus f\u00fcr dich? Wo findest du dich wieder? Findest du dich wieder unter der Volksmenge? Oder findest du dich wieder unter den J\u00fcngern Jesu? Erkennst du, dass Jesus wahrer Gott, Sch\u00f6pfer und du Gesch\u00f6pf bist? Oder bezeugst du Jesus einfach nur als m\u00e4chtigen Lehrer?<\/p>\n<p>Und ich m\u00f6chte dich heute aufrufen, dass du dein Leben und deine Sicht auf Jesus pr\u00fcfst. Pr\u00fcfe deine Sicht. Es ist nicht genug, \u00fcber Jesus zu wissen. Es ist notwendig, Jesus als Gott und Herrscher und Retter zu bekennen. Und das ist spannend, weil Jesus aufruft: \u201eTut Bu\u00dfe! Kehrt um!\u201c Wenn du heute hier dastehst und sagst, ich geh\u00f6re zur Volksmenge, ich geh\u00f6re nicht zu den J\u00fcngern, dann bitte ich dich, kehre um. Fliehe zu Jesus, der dich einl\u00e4dt, der ruft und sagt: \u201eTut Bu\u00dfe, kehrt um, denn das Reich der Himmel ist nahe.\u201c Denn wenn nicht, dann wirst du die Konsequenz der S\u00fcnde tragen. Der ewige Tod, das ewige Verderben, die ewig brennende H\u00f6lle wird dich empfangen.<\/p>\n<p>Und wenn du ein Gl\u00e4ubiger bist, so frage ich dich, lebst du nach deinem Bekenntnis? Verstehst du das, wenn du bekennst, dass Jesus der Sohn des lebendigen Gottes ist, dann kannst du nicht einfach weiterleben. Dann kannst du nicht einfach weitermachen. Dann kannst du nicht einfach dich einer normalen Karriere, diesem normalen Weltlauf und allen Trends und allen Wehungen dieser Welt widmen. Wenn du erkennst, dass es einen Sch\u00f6pfer gibt und du sein Gesch\u00f6pf bist, dann muss dein Leben es widerspiegeln. Du musst getrieben sein, um diesen Sch\u00f6pfer zu kennen, ihm zu dienen, ihn zu lieben. Weil du erkennst, dass, wenn es einen Sch\u00f6pfer gibt, du nicht nur sein Gesch\u00f6pf bist, sondern dass dieser Sch\u00f6pfer der Einzige ist, der dein Leben erf\u00fcllen kann. Und dieses Bekenntnis ist wichtig. Dieses Bekenntnis ist allentscheidend, weil unser Leben nicht gut sein wird.<\/p>\n<p>Nach diesem Bekenntnis sagt Jesus: \u201eIch werde nach Jerusalem gehen, ich werde gekreuzigt werden, ich werde sterben. Und euch wird \u00c4hnliches widerfahren.\u201c Und wenn Jesus dein Gott ist, wenn Jesus dein Herr ist, dann sagst du: \u201eDu bist der Sch\u00f6pfer, ich folge dir. Ich m\u00f6chte bei dir sein.\u201c<\/p>\n<p>Was sind Leiden? Was sind Schmerzen? Was ist Verfolgung? Was ist schwach, wenn ich mit dem sein kann, der dieses Universum aus dem Wort seines Mundes geschaffen hat? Ist das dein Bekenntnis? Ist das dein Leben? Oder lebst du jeden Tag? Ach, morgen. Heute ein bisschen Instagram, heute ein bisschen scrollen, heute ein bisschen chillen, heute ein bisschen schlafen, heute ein bisschen die Seele baumeln lassen, sagt man hier.<\/p>\n<p>Oder bist du getrieben? Bist du getrieben, diesen Sch\u00f6pfer zu sehen, zu dienen, zu leben? Bist du getrieben davon, seinem einzigen Gebilde der Gemeinde alles zu geben? Ihm alles zu geben? Wenn dieser Sch\u00f6pfer und wenn du bekennst, dass er der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes ist, dann kannst du kein einfaches, gesellschaftliches, angenehmes, gem\u00fctliches, gesellschaftlich unkompliziertes, wohlergehendes Leben leben.<\/p>\n<p>Du kannst nicht die Tr\u00e4ume von Elon Musk leben. Du kannst nicht den Mars anstreben. Du kannst nicht nach einem Tesla, Road Star oder Model S streben. Du kannst nicht danach streben, Germany&#8217;s Next Topmodel zu werden. Du kannst nicht danach streben, ein H\u00e4uschen zu bauen, dich gem\u00fctlich niederzulegen und einfach nur von deinen ersparten Zinsen zu leben.<\/p>\n<p>Wenn dieser Jesus dein Gott ist, dann lebst du nicht f\u00fcr diese Welt, weil du reich bist, du bist B\u00fcrger seines Reiches. Verstehst du? Und Jesus wird sagen, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist. Du wirst ein Leben leben als Fremdling. Du wirst ein Leben leben in der Erwartung, dass der K\u00f6nig kommt und sein Reich ausrufen wird.<\/p>\n<p>Ist das dein Leben? Ist das dein Bestreben? Ist das deine Zuversicht? Oder lebst du im Sumpf des einfachen b\u00fcrgerlichen Lebens? Bedenke, der Tod kommt. Der Tod kommt. Dein Leben wird vergehen. Und es kommt die Nacht, wo das Wirken vorbei ist. So kaufe die Zeit aus.<\/p>\n<p>Lass uns beten. Herr Jesus, wir haben uns die Frage gestellt, wer du bist. Und Herr, es ist deinem Wort nichts hinzuzuf\u00fcgen. In Demut staunen wir \u00fcber die G\u00fcte, dass du dich offenbarst. Herr, ich bitte dich f\u00fcr mich. Ich bitte dich f\u00fcr deine Gemeinde. Ich bitte dich f\u00fcr alle Anwesenden hier. M\u00f6gen sie doch Klarheit haben \u00fcber deine Person. Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript Lass uns beten. Himmlischer Vater, wir haben gesungen: \u201eDie Ehre sei dir.\u201c Und Herr, das ist unser Ziel. 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