{"id":2530,"date":"2026-07-19T18:09:32","date_gmt":"2026-07-19T16:09:32","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2530"},"modified":"2026-07-27T18:15:36","modified_gmt":"2026-07-27T16:15:36","slug":"die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/","title":{"rendered":"Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>Lass uns beten. Himmlischer Vater, wie wunderbar ist dein Wort! O Herr Jesus Christus, wie wunderbar ist deine Liebe! Deine Liebe, die so gro\u00df ist, dass du das Himmelreich verlassen hast und Mensch wurdest. O Herr, was f\u00fcr eine Demut, aber auch was f\u00fcr eine Liebe, die alles verl\u00e4sst und Mensch wird. Und nicht irgendein Mensch, sondern ein Baby, das in einem Stall geboren wird. Schwach, hilflos. Ja, das richtige Wort ist einfach nur menschlich. Gott wurde Mensch in Christus Jesus. O Herr, was f\u00fcr eine Liebe! Und wenn es nur das gewesen w\u00e4re, w\u00e4re es wunderbar. Aber es ging noch weiter.<\/p>\n<p>O Herr, du lebtest f\u00fcr uns. Dreiunddrei\u00dfig Jahre, jeden Tag, gebunden an diese Erde. Gebunden an diese Naturgewalten. Gebunden an menschliche Limitationen. Du hungertest. Wir sehen dich m\u00fcde, Herr Jesus. Wir sehen dich sogar versucht vom Satan selbst. Und Herr, warum? Weil wir es nicht konnten. O Herr, weil wir nicht gehorchen konnten. Weil wir das Gesetz nicht erf\u00fcllen konnten. O Herr, du hast f\u00fcr uns gehorcht und f\u00fcr uns gelebt und f\u00fcr uns die Gerechtigkeit des Gesetzes erf\u00fcllt. Und selbst dort bist du nicht stehen geblieben, o Herr. Du gingst ans Kreuz und du nahmst die Strafe unserer S\u00fcnde auf dich. Herr, du hast f\u00fcr uns bezahlt. Herr, was kann gr\u00f6\u00dfere Liebe sein? Wie kann Liebe noch mehr dargelegt werden?<\/p>\n<p>Aber Herr, der Himmel schwieg nicht. Drei Tage sp\u00e4ter besiegtest du den Tod. O Herr, was f\u00fcr ein Sieg! Was f\u00fcr eine Zuversicht, die Macht des Todes besiegt! Der Erstgeborene unter vielen Br\u00fcdern, der Lebendig Gewordene, der uns jetzt das Leben schenkt. Was f\u00fcr ein wunderbares Evangelium! Was f\u00fcr eine wunderbare Botschaft! Und dann gingst du, Herr, mit dem Versprechen, dass du wiederkommst. Und Herr, wir sehnen uns danach. Wir sehnen uns nach deiner Wiederkunft, Herr Jesus. Wir sehnen uns auf eine Welt und auf einen Zustand, wo wir mit dir sind und wo wir nicht mehr s\u00fcndigen, wo wir frei sind.<\/p>\n<p>Aber Herr, du wei\u00dft es besser. Und du bist vollkommen. So wenden wir uns auch an dich f\u00fcr unser Leben, Herr, hier auf dieser Erde. Herr, wenn wir jetzt dein Wort \u00f6ffnen und uns deinem Wort unterordnen, so sprich zu uns. Lass uns wissen, Herr, wie wir leben sollen. Lass uns wissen, was dein Wille ist. Und vor allem lass uns wissen, was deine Gemeinde ist, Herr, sodass wir treu wandeln, sodass wir dich verherrlichen und sodass unser Fleisch immer mehr zur\u00fcckgedr\u00e4ngt wird und wir immer mehr nach dem Geist wandeln und dir ein Wohlgeruch sind. Bewahre uns vor Ablenkungen, bewahre uns vor Umst\u00e4nden, die uns die Aufmerksamkeit rauben. Gib uns klare, n\u00fcchterne Gedanken. Und Herr, f\u00fcr mich bitte ich dich, dass du mir klare Worte schenkst, um deiner erkauften Gemeinde, die du mit deinem Blut erkauft hast, dein Wort zu verk\u00fcndigen. Dies alles bitten wir dich in deinem Namen. Amen.<\/p>\n<p>Bitte setzt euch. Auch ich m\u00f6chte euch alle sehr, sehr herzlich begr\u00fc\u00dfen zu unserem Gottesdienst. Der Gottesdienst ist der Tag, an dem eine neue Woche beginnt. Und diese neue Woche beginnt damit, dass wir es beginnen, indem wir uns versammeln und unseren Herrn anbeten. Und es ist ein Vorrecht, diesen ersten Tag der Woche ganz Gott zu widmen. Nicht als ein Sabbat, nicht als ein Ritual, das uns verordnet ist aus Gesetzeswegen, sondern als Tag der Freude, weil Christus alles erf\u00fcllt hat.<\/p>\n<p>So schlag mit mir auf, bitte, Matth\u00e4us Kapitel 16. Und heute werden wir uns die Verse 19 bis 20 anschauen. Und wie ihr wisst, befinden wir uns gerade in einer Reihe \u00fcber die Gemeinde. Und wir haben uns in den letzten Wochen verschiedenste Textstellen angeschaut, die uns heute zu unserer Predigt f\u00fchren. Und ich m\u00f6chte beginnen mit einem kurzen R\u00fcckblick. Bevor wir heute in den Text einsteigen, wollen wir uns kurz ansehen, wo wir gerade stehen in der Argumentation von Matth\u00e4us in Kapitel 16. Jesus hat gepredigt, Jesus hat Wunder getan, Jesus hat Kranke geheilt, Jesus hat D\u00e4monen ausgetrieben und sogar Tote wieder zum Leben erweckt. Doch obwohl die Volksmenge seine Macht gesehen hat, haben sie nicht erkannt, wer dieser Jesus wirklich ist. Jesus nun stellt eine der wichtigsten Fragen an seine J\u00fcnger. Er nimmt sie mit nach Caesarea Philippi und er fragt sie: &#8222;Ihr aber, was sagt ihr, dass ich bin?&#8220; Und wir wissen, dass Petrus ihm antwortet und sagt: &#8222;Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.&#8220;<\/p>\n<p>Und auf Grundlage dieses Zeugnisses f\u00e4ngt etwas v\u00f6llig Neues an. Es f\u00e4ngt an, dass Christus seine Gemeinde baut. Christus baut seine Gemeinde auf dieser Grundlage. Und wir haben uns angeschaut, dass diese Grundlage ganz klar und ganz feststeht. Und Jesus sagt zu Petrus: &#8222;Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen.&#8220;<\/p>\n<p>Und wir haben uns im Rahmen dieses Bekenntnisses angeschaut, dass die Gemeinde auf dem richtigen Fundament steht. Die Gemeinde, die Jesus baut, hat das richtige Fundament. Und wir haben mit einer Lehre aufger\u00e4umt, dass viele Menschen anders in der Geschichte christliche Bekenntnisse haben. Die Menschen bekennen, dass Petrus dieser Fels ist. Und wir durften feststellen, dass Petrus nicht dieser Fels ist. Sondern wir d\u00fcrfen feststellen, dass die Gemeinde Christi auf dem Bekenntnis, und zwar der Wahrheit, die auf Jesus hinweist oder die Wahrheit \u00fcber Jesus bekennt, die Gemeinde gebaut ist.<\/p>\n<p>Wir durften feststellen, dass die Gemeinde nicht auf einen Menschen gebaut ist. Sie ist gebaut auf Jesus Christus selbst, auf der Wahrheit, wer er ist. Und es ist nicht alles, was Jesus sagt. Nachdem Jesus das Fundament gelichtet hat, richtet er den Blick auf den Baumeister. Und wir haben gesehen, dass Jesus sagt: &#8222;Ich werde meine Gemeinde bauen.&#8220; Und wir haben uns damit besch\u00e4ftigt, was f\u00fcr eine intime und was f\u00fcr eine gro\u00dfartige Verhei\u00dfung das doch ist. Nicht Petrus baut die Gemeinde, nicht die Apostel bauen die Gemeinde und nicht einmal die Gemeinde selbst baut sich auf.<\/p>\n<p>Die Gemeinde, die Jesus baut, sie geh\u00f6rt ihm, er erh\u00e4lt sie, er f\u00fchrt sie und wir haben vor allem gesehen, er vollendet sie. Und am Ende letzter Woche haben wir uns mit einer wunderbaren Verhei\u00dfung besch\u00e4ftigt, und zwar der Verhei\u00dfung, dass die Pforten des Hades sie nicht \u00fcberw\u00e4ltigen werden. Wir haben gesehen, dass Jesus hier nicht von einer \u00e4ngstlichen Gemeinde spricht, die sich hinter Mauern versteckt, sondern wir haben dar\u00fcber geredet, dass ganz im Gegenteil der Tod, der Hades, das Totenreich zur\u00fcckzieht und versucht, die frohe Botschaft des Evangeliums rauszuhalten.<\/p>\n<p>Wir haben gesehen, dass mit dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi der Tod f\u00fcr ein f\u00fcr alle Mal besiegt wurde. Das Evangelium entrei\u00dft jedes Mal Menschen aus der Gewalt des Todes, errettet sie und bringt sie in das Reich Christi. Liebe Geschwister, was f\u00fcr eine wunderbare Wahrheit es ist, dass die Tore des Hades nicht eine sich verteidigende, eine sich zur\u00fcckziehende, sich versteckende und hinter Mauern verbarrikadierende Gemeinde beschreibt, sondern eine Gemeinde, die im Vormarsch ist und Menschen durch das Evangelium aus der Macht des Todes befreit.<\/p>\n<p>Wir haben damit aufgeh\u00f6rt zu sehen, dass Paulus in 1. Korinther 15 die Frage stellt: &#8222;O Tod, wo ist dein Stachel?&#8220; Liebe Geschwister, der Tod und die Auferstehung Christi hat den Tod besiegt und damit uns Leben gegeben. Also haben wir festgestellt, dass die Gemeinde auf Christus steht, sie geh\u00f6rt Christus. Und wir haben auch festgestellt, dass sie von Christus bewahrt wird. Eine wunderbare Verhei\u00dfung, die heute noch g\u00fcltig ist. Und es ist wichtig f\u00fcr uns als Gemeinde, dass wir verstehen, dass wir einen wunderbaren Jesus haben, der diese Gemeinde baut und diese Gemeinde erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Heute geht es weiter, weil die Frage, die sich stellt, ist: Wie tut er das? Wie baut Christus seine Gemeinde? Und es ist wichtig f\u00fcr uns zu verstehen, dass Jesus hier noch nicht fertig ist. Versteht ihr, Jesus h\u00f6rt nicht auf und sagt: &#8222;Die Tore des Hades oder die Pforten des Hades werden euch nicht \u00fcberw\u00e4ltigen&#8220;, sondern er f\u00fchrt den Vers fort und wir lesen in Vers 19 weiter. Und somit kommen wir zu unserem heutigen Text und zu unserer heutigen Stelle. Der Titel unserer Predigt heute ist: Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt. Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt. In Matth\u00e4us Kapitel 16, 19 bis 20, sehen wir drei Wahrheiten \u00fcber die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt, sodass wir pr\u00fcfen k\u00f6nnen, ob wir treu handeln. Und die Gliederung werden wir uns in drei Abschnitten anschauen.<\/p>\n<p>Als Erstes werden wir uns in Vers 19 die anvertraute Vollmacht anschauen. Zweitens die ausge\u00fcbte Vollmacht, auch in Vers 19, und in Vers 20 werden wir uns mit der begrenzten Vollmacht besch\u00e4ftigen. Die anvertraute Vollmacht, die ausge\u00fcbte Vollmacht und die begrenzte Vollmacht. Lasst uns lesen von Gottes Wort. Erst Matth\u00e4us Kapitel Sechzehn, Vers Neunzehn. Und da lesen wir: \u201eIch werde dir die Schl\u00fcssel des Reiches der Himmel geben, und was immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein, und was immer du auf der Erde l\u00f6sen wirst, wird in den Himmeln gel\u00f6st sein.\u201c<\/p>\n<p>Eine wunderbare Wahrheit, die wir hier sehen, und eine wunderbare Klarheit im Wort Gottes. Unser erster Punkt heute ist die anvertraute Vollmacht. Und wir befinden uns im ersten Abschnitt dieses Verses: \u201eUnd ich werde dir die Schl\u00fcssel des Reiches der Himmel geben.\u201c Lass uns nochmal kurz zusammenfassen, wo wir hier stehen.<\/p>\n<p>Nun, nachdem Jesus das Fundament seiner Gemeinde preisgegeben hat, und nachdem er sich selbst als Baumeister vorgestellt hat, und nachdem Christus versprochen hat, dass selbst die Pforten des Hades seine Gemeinde nicht \u00fcberw\u00e4ltigen k\u00f6nnen, stellt sich f\u00fcr uns die Frage: Wie baut Christus seine Gemeinde? Wie gelangen Menschen \u00fcberhaupt in dieses Reich? Wie sammelt Jesus S\u00fcnder aus der Finsternis in sein Reich?<\/p>\n<p>Und es ist faszinierend f\u00fcr uns festzustellen, was Jesus nicht sagt. Ist euch aufgefallen, dass in diesen Versen Jesus nicht von einer milit\u00e4rischen Macht spricht? Jesus spricht nicht von politischem Einfluss. Er spricht nicht von wirtschaftlicher St\u00e4rke, und er spricht auch nicht von menschlicher Weisheit. Er spricht noch nicht einmal von Wundern. Ist das nicht faszinierend?<\/p>\n<p>Ist es nicht so, dass wenn wir aus menschlicher Perspektive nun dieses wunderbare, offenbarte Geheimnis der Gemeinde sehen, und aus menschlichen Aspekten Pl\u00e4ne schmieden w\u00fcrden, was w\u00fcrde der Mensch machen? Er w\u00fcrde versuchen, Macht auszu\u00fcben in der Politik. Er w\u00fcrde versuchen, Macht auszu\u00fcben, Einfluss auszu\u00fcben in der Kultur. Er w\u00fcrde versuchen, die Medienlandschaft, er w\u00fcrde versuchen, die menschlichen Einflussbereiche, die Menschen kontrollieren und die Menschen f\u00fchren und in eine gewisse Richtung lenken, zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Und Geschwister, es gibt Christen, die diesen Weg einschlagen. Aber es ist wichtig und es ist ganz entscheidend f\u00fcr uns, heute festzustellen, dass das nicht das Mittel ist, das Christus seiner Gemeinde vorschl\u00e4gt. Was ist denn das Mittel, das Christus seiner Gemeinde vorschl\u00e4gt? Er sagt: \u201eIch werde dir die Schl\u00fcssel geben.\u201c<\/p>\n<p>Was ist ein Schl\u00fcssel? Ich meine, es ist keine fragw\u00fcrdige Frage. Jeder von uns wei\u00df, was ein Schl\u00fcssel ist. Ein Schl\u00fcssel baut aber kein Haus, richtig? Ein Schl\u00fcssel schenkt auch kein Leben, richtig? Ein Schl\u00fcssel \u00f6ffnet oder verschlie\u00dft eine T\u00fcr. Verstehen wir, dass Jesus hier nicht von einem magischen Schl\u00fcssel redet, wie ein Zauberstab, den wir wedeln und wodurch Menschen gerettet werden? Das ist nicht, was Jesus hier sagt.<\/p>\n<p>Wenn Jesus \u00fcber einen Schl\u00fcssel spricht, spricht er \u00fcber ein Bild, \u00fcber etwas, das Zugang gew\u00e4hrt oder Zugang ausschlie\u00dft. Ein Schl\u00fcssel ist ein Bild f\u00fcr eine anvertraute Vollmacht, Zugang zu gew\u00e4hren oder auch Zugang zu verwehren. Doch bevor wir uns die Frage stellen, was die Schl\u00fcssel \u00f6ffnen, m\u00fcssen wir uns zun\u00e4chst die Frage stellen, und das ist absolut wichtig f\u00fcr uns: Wem geh\u00f6ren diese Schl\u00fcssel? Wem geh\u00f6ren diese Schl\u00fcssel? Und Jesus spricht hier zu Petrus in Vers 19, und was sagt er dem Petrus? Er sagt: \u201eIch werde dir die Schl\u00fcssel geben.\u201c Wem geh\u00f6ren die Schl\u00fcssel? Das bedeutet, die Schl\u00fcssel geh\u00f6ren Jesus selbst. Es sind seine Schl\u00fcssel. Verstehen wir das nicht? Petrus, dem der Schl\u00fcssel geh\u00f6rt. Es ist wichtig, dass der Schl\u00fcssel nicht den Aposteln geh\u00f6rt, der Schl\u00fcssel geh\u00f6rt nicht der Gemeinde, der Schl\u00fcssel geh\u00f6rt noch nicht einmal der gesamten Christenheit. Der Eigent\u00fcmer dieses Schl\u00fcssels, derjenige, der das Eigentum besitzt, ist Christus selbst. Er ist der Besitzer, er ist der Alleinentscheider und Verwalter, wem er die Schl\u00fcssel anvertraut.<\/p>\n<p>Warum betone ich das? Liebe Geschwister, es gibt eine Kirche, die katholische, die sagt, dass diese Schl\u00fcssel dem Petrus geh\u00f6ren und dass Petrus bestimmt, wer in den Himmel kommt und wer nicht in den Himmel kommt. Aber der Text, das Wort Gottes, in Klarheit verk\u00fcndet uns: Es sind nicht die Schl\u00fcssel Petrus. Es ist der Schl\u00fcssel Christi. Er ist Eigent\u00fcmer, er ist Besitzer und Verwalter.<\/p>\n<p>Nun haben wir festgestellt, wem diese Schl\u00fcssel geh\u00f6ren. Und jetzt m\u00fcssen wir uns nat\u00fcrlich die Frage stellen: Was bewirkt ein Schl\u00fcssel? Und wie schon angedeutet, ist ein Schl\u00fcssel ein Instrument, das Zugang gew\u00e4hrt oder Zugang verwehrt. Ein Schl\u00fcssel ist ein Symbol, ein Bild f\u00fcr Vollmacht. Und das ist nicht etwas Neues in der Bibel. Diese Schl\u00fcssel wurden bereits einmal im Alten Testament, und schlagen wir dazu auf Jesaja Kapitel 22, Vers 22, gebraucht. Und wir sehen das \u00e4hnliche Bild, das uns Klarheit dar\u00fcber verschafft, was mit diesem Schl\u00fcssel und mit der Eigenschaft oder auch der Verantwortung dieses Schl\u00fcssels kommuniziert wird.<\/p>\n<p>Schlagen wir auf Jesaja Kapitel 22, Vers 22, und das Wort Gottes spricht: \u201eUnd ich werde den Schl\u00fcssel des Hauses Davids auf seine Schulter legen, er wird \u00f6ffnen und niemand wird schlie\u00dfen, und er wird schlie\u00dfen und niemand wird \u00f6ffnen.\u201c Das ist ein faszinierendes Bild. Hier im Alten Testament, hier im Buche Jesaja, ist der Schl\u00fcssel ein Zeichen f\u00fcr eine \u00fcbertragene Vollmacht. Eliakim handelt hier nicht in seinem eigenen Namen, er handelt im Auftrag des K\u00f6nigs. Er verwaltet die Vollmacht, die ihm gegeben wird, um das Tor zu \u00f6ffnen oder zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Also wir sehen bereits im Alten Testament, dass der Schl\u00fcssel ein Symbol f\u00fcr eine Vollmacht, f\u00fcr eine Verantwortung ist, Zugang zu gew\u00e4hren oder auch Zugang zu verwehren. Also dieses Bild wurde schon einmal benutzt, um diese Vollmacht, \u00fcbertragene Vollmacht, zu illustrieren.<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr uns stellt sich noch eine weitere Frage. Okay, wir haben verstanden, dass es Vollmacht ist, Zugang zu gew\u00e4hren, aber auch Zugang zu verwehren. Jetzt stellt sich nat\u00fcrlich die Frage: Zu was? Und was ist der Inhalt dieses Zuganges? Lass uns aufschlagen Lukas Kapitel 11, Vers 52. Lukas Kapitel 11, Vers 52. Und dieser Text gibt uns nochmal einen Einblick, wie Jesus selbst hier Schl\u00fcssel in einer R\u00fcge und einer Ermahnung gegen\u00fcber den Pharis\u00e4ern und Schriftgelehrten nutzt.<\/p>\n<p>Lukas Kapitel 11, Vers 52. Und in Lukas Kapitel 52, die ber\u00fchmte Weherede des Herrn Jesus, sagt er: \u201eWehe euch Gesetzesgelehrten, denn ihr habt den Schl\u00fcssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und die hineingehen wollten, habt ihr gehindert.\u201c Jesus selbst benutzt das Bild eines Schl\u00fcssels in Verbindung mit der Wahrheit oder auch Erkenntnis, die in das Reich Gottes hineinf\u00fchrt. Und was ist sein Vorwurf gegen\u00fcber den Pharis\u00e4ern und den Schriftgelehrten? \u201eIhr habt den Schl\u00fcssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und die hineingehen wollten, habt ihr gehindert.\u201c<\/p>\n<p>Sehen wir hier, wie Jesus dieses Gebild gebraucht? Ich m\u00f6chte nochmal zusammenfassen. Die Gemeinde ist nicht der Eigent\u00fcmer dieses Schl\u00fcssels. Die Gemeinde ist \u2013 oder anders formuliert \u2013 die Gemeinde hat eine delegierte Vollmacht erhalten von Christus selbst, Menschen Zugang zu gew\u00e4hren und Menschen Zugang zu verwehren. Das ist die Funktion eines Schl\u00fcssels. Und nicht nur das. Wir sehen, dass Jesus selbst diesen Schl\u00fcssel in Verbindung bringt mit der Erkenntnis der Wahrheit. Also, was ist denn dieser Schl\u00fcssel? Liebe Geschwister, es ist das Evangelium. Es ist das Evangelium. Nochmal genauer formuliert hier in Matth\u00e4us Kapitel 16: Es ist die Wahrheit \u00fcber Christus. Es ist die Wahrheit, dass Christus der Messias ist und der Sohn des lebendigen Gottes. Das Evangelium.<\/p>\n<p>Und Jesus \u00fcbertr\u00e4gt die Aufgabe, die Vollmacht, diese Wahrheit Menschen zu gew\u00e4hren oder auch sie zu verwehren. Liebe Geschwister, warum ist das so wichtig f\u00fcr uns? Wir haben eine wunderbare Aufgabe vom Herrn empfangen. Gleichzeitig ist diese Aufgabe nicht ein Machtinstrument, wie es heute zum Beispiel die katholische Kirche benutzt, wie es zum Beispiel sogar bis zum heutigen Tag die katholische Kirche durch den Ablassbrief handelt, f\u00fcr Gesch\u00e4ftszwecke gebraucht. Sondern es ist eine Botschaft, die Menschen befreit von dem Reich der Toten und ihnen lebendiges Leben gibt.<\/p>\n<p>Gleichzeitig, durch die Erkenntnis und die Offenbarung, dass der Eigent\u00fcmer nicht wir sind und dass die Macht nicht von uns ausgeht, bewahrt uns diese Wahrheit vor Stolz. Liebe Geschwister, wir entscheiden nicht \u00fcber das Heil eines Menschen. Wir verf\u00fcgen nicht \u00fcber den Himmel. Wir sind nicht Herren \u00fcber das Reich der Himmel. Es ist sein Schl\u00fcssel und es ist sein Reich. Wir haben nur eine \u00fcbertragende Verantwortung bekommen, eine Vollmacht.<\/p>\n<p>Gleichzeitig bewahrt es auch uns vor Angst. Ist es nicht so? Denn wenn wir das Evangelium verk\u00fcndigen, reden wir auch nicht in unserem eigenen Namen. Wir verk\u00fcndigen das Evangelium nicht, weil wir Zuwachs bekommen wollen, weil wir etwas anzubieten haben. Nein. Wir verk\u00fcndigen das Evangelium, um Menschen in sein Reich zu f\u00fchren. Die Gemeinde Gottes hat eine \u00fcbertragende Vollmacht oder eine anvertraute Vollmacht von Christus bekommen.<\/p>\n<p>Als N\u00e4chstes m\u00fcssen wir uns die Frage stellen: Welche Schl\u00fcssel sind das? Jesus spricht hier nicht einfach von irgendwelchen Schl\u00fcsseln. Lasst uns nochmal den Vers anschauen hier, und ich denke, das ist absolut wichtig f\u00fcr uns zu verstehen. Er sagt: &#8222;des Reiches der Himmel&#8220;. Und das ist auch wichtig f\u00fcr uns. Jesus sagt nicht: &#8222;Ich gebe euch die Schl\u00fcssel der Gemeinde.&#8220; Jesus sagt nicht: &#8222;Ich gebe euch den Schl\u00fcssel f\u00fcr die Ekklesia.&#8220; Versteht ihr hier, warum das so wichtig ist?<\/p>\n<p>Jesus benutzt hier ein Wort, das er die ganze Zeit im Matth\u00e4us-Evangelium gebraucht hat. Und es ist wichtig f\u00fcr uns zu verstehen, dass das neue Konzept hier die Gemeinde ist, aber das Reich der Himmel ist nicht ein neues Konzept. Das Reich der Himmel wurde bereits in Matth\u00e4us Kapitel 3, Vers 2 von Johannes dem T\u00e4ufer verk\u00fcndigt. In Matth\u00e4us Kapitel 3, Vers 2 spricht Johannes der T\u00e4ufer: &#8222;Tut Bu\u00dfe, denn das Reich der Himmel ist nahegekommen.&#8220; Und dann in Matth\u00e4us Kapitel 4, Vers 17, Jesus selbst spricht dort und sagt: &#8222;Tut Bu\u00dfe, denn das Reich der Himmel ist nahegekommen.&#8220;<\/p>\n<p>Jesus verk\u00fcndigt von Anfang an das Reich der Himmel. Matth\u00e4us&#8216; gesamtes Evangelium ist aufgebaut, um zu zeigen, dass der K\u00f6nig dieses Reiches gekommen ist. Das Reich der Himmel, nachdem Jesus in Matth\u00e4us Kapitel 4, Vers 17 gesagt hat, ist nah gekommen, in Matth\u00e4us Kapitel 5. Bis Matth\u00e4us Kapitel 7 beschreibt er den Charakter eines Himmelreichb\u00fcrgers in der Bergpredigt. Die Bergpredigt wird auch als die Konstitution oder das Grundgesetz des Himmelreichs wahrgenommen. Jesus spricht: &#8222;Gl\u00fcckselig welche&#8230;&#8220;, und dann beschreibt er in seinen Segnungen den Charakter und die Identit\u00e4t und die Eigenschaften eines Himmelreichb\u00fcrgers.<\/p>\n<p>In Matth\u00e4us Kapitel 13, und das ist ganz wichtig, vielleicht schlagen wir das vielleicht auf, f\u00e4ngt Jesus etwas an zu sagen, das komplett anders ist. Er sagt in Vers Elf: &#8222;Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben.&#8220; Jesus f\u00e4ngt an, nicht vorher gekannte Wahrheiten \u00fcber das Reich der Himmel in Gleichnisform seinen J\u00fcngern zu geben. Und wir lernen, und hier m\u00fcssen wir kurz anhalten: Das Reich der Himmel wird von den Juden als ein Reich wahrgenommen, das durch apokalyptisches Gericht und die Herstellung des davidischen und salomonischen Reiches verstanden wird. Die Juden verstehen bis zum heutigen Tag, dass der Messias kommen wird und ein Reich aufbauen wird in Israel, das physisch und politisch wahrhaftig in Israel sein wird und dass der Messias vom Thron Davids herrschen wird.<\/p>\n<p>Aber Jesus in Matth\u00e4us Kapitel 13 f\u00e4ngt an, in den sogenannten Himmelreichsgleichnissen Wahrheiten zu sagen, die nicht vorher in der biblischen Offenbarung bekannt waren. Und wir lernen durch diese Gleichnisse \u2013 und es w\u00fcrde mir die Zeit rauben, durch dieses Kapitel mit euch durchzugehen \u2013, dass das Reich durch die Wiedergeburt geschehen wird. Das ist das Gleichnis vom S\u00e4mann, oder wir k\u00f6nnen auch sagen, das Gleichnis der B\u00f6den. Nur ein Samenfeld erbringt gute Frucht. Also, wir sehen, es wird viel gestreut, aber nur einige kommen, wenige kommen zum Glauben.<\/p>\n<p>In Vers 24 sagt Jesus: &#8222;Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Mit dem Reich der Himmel ist es wie mit einem guten Samen.&#8220; Und hier ist es ganz wichtig, und das ist so eine Stolperfalle in der Auslegung: Jesus beschreibt mit jedem dieser sieben Gleichnisse oder sechs \u2013 das kommt darauf an, wie man z\u00e4hlt \u2013 einen Aspekt vom Reich der Himmel. Im ersten beschreibt er, dass der Same ges\u00e4t wird und nur wenige in dieses Reich hineinfinden. Im zweiten Gleichnis offenbart er, dass das Reich und die Kinder des Reiches gleichzeitig mit den S\u00f6hnen des Ungehorsams existieren werden und dass es am Ende ein Gericht geben wird.<\/p>\n<p>Also, er beschreibt, dass es nicht ein politisches, apokalyptisches Reich sein wird, das kommt, alles vernichtet und nur noch die Guten leben, sondern er besagt, dass die S\u00f6hne des Gehorsams und die S\u00f6hne des Ungehorsams gleich existieren werden und er am Ende kommt und Gericht \u00fcben wird. Und ich k\u00f6nnte jetzt weitermachen und weitermachen. Das Senfkorn beschreibt das Wachstum. Der Sauerteig beschreibt den Einfluss.<\/p>\n<p>Und Jesus erkl\u00e4rt es: Das Gleichnis des verborgenen Schatzes gibt uns Einsicht \u00fcber den Wert und die Werte. Das Gleichnis der kostbaren Perle und das Gleichnis des Netzes und das Gleichnis des Hausvaters geben uns Eindr\u00fccke, dass dieses Reich v\u00f6llig anders ist und eine gesamte andere Ausdehnung, Wachstum und Auspr\u00e4gung haben wird, als die Juden es erwartet haben.<\/p>\n<p>Und es ist wichtig f\u00fcr uns zu verstehen, weil es ganz, ganz wichtig f\u00fcr uns ist zu verstehen, dass das Reich Gottes nicht die Gemeinde ist. Die Menschen in der Gemeinde sind Himmelreichb\u00fcrger. Aber das Reich Gottes ist eine zuk\u00fcnftige, es ist eine zuk\u00fcnftige Realit\u00e4t, die physisch und wirklich im Land Israel f\u00fcr tausend Jahre existieren wird.<\/p>\n<p>Und es gibt Gemeinden und es gibt Christen, die treu und gl\u00e4ubig und wahrhaftig sind, die sagen, dass Israel durch die Gemeinde ersetzt und erf\u00fcllt wurde. Und diese Lehre vertreten wir nicht, weil die Schrift eine klare, physische und zuk\u00fcnftige Reich Gottes in Israel vorhersagt. Und es ist wichtig, dass wir verstehen, dass die Gemeinde nicht das Reich Gottes ist.<\/p>\n<p>Und woher wissen wir das? Jesus spricht in der Bergpredigt, als er sie lehrt, zu lernen, wie zu beten ist: &#8222;Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, Matth\u00e4us 6, Vers 10, wie im Himmel, so auch auf Erden.&#8220; In der Apostelgeschichte, als Jesus auff\u00e4hrt, fragen die J\u00fcnger: &#8222;Wie ist es denn nun mit dem Reich?&#8220; Und Jesus sagt: &#8222;Es ist euch nicht gestattet, der Vater setzt an, wann das Reich beginnt.&#8220; Gleichzeitig aber in Kolosser 1, Vers 13 lesen wir: &#8222;Er hat uns errettet aus der Gewalt der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.&#8220;<\/p>\n<p>Und das ist ganz wichtig: Auch wenn die Gemeinde nicht das Reich Gottes ist, ist die Gemeinde das Herrschaftsgebiet Gottes auf der Erde. Und wir als Gl\u00e4ubige sind Reichsb\u00fcrger des Reiches der Himmel. So, wie haben wir das zu verstehen? Wir haben es so zu verstehen, dass wir hineinversetzt sind in das geistliche Reich Gottes. Nicht in das Physische, nicht in das Wortw\u00f6rtliche, sondern in das Geistliche. And this is without us to see, weil ich w\u00fcnschte, I had six weeks on the Himmelsreichness for first austen. Weil in diesen Himmelsreichsgleichnissen Jesus verk\u00fcndet, dass das Himmelreich, das Reich Gottes, in verschiedenen Stadien und mit verschiedenen Auspr\u00e4gungen progressiv, fortlaufend sich erf\u00fcllen wird.<\/p>\n<p>Weil die Juden aber die Erwartung hatten, dass alles sofort und gleich und mit einem apokalyptischen Ereignis stattfinden wird, konnten sie das, was Jesus ihnen angeboten hat, nicht nachvollziehen. Und warum ist das f\u00fcr uns auch wichtig? Weil das Reich Gottes eine Zukunft hat. Beten wir nicht heute noch: Dein Reich komme?<\/p>\n<p>Und es gibt eine weitere gro\u00dfe, gro\u00dfe Irrtumsgeschichte, und zwar, dass das Reich der Himmel und das Reich Gottes, so wie andere Evangelien es beschreiben, zwei verschiedene Wirklichkeiten sind. Aber das Reich der Himmel, so wie Matth\u00e4us es beschreibt, und das Reich Gottes, wie die anderen synoptischen Evangelien es verbringen, ist dasselbe. Wir m\u00fcssen nur eines verstehen: Matth\u00e4us war ein Jude. Die anderen waren zumindest Heiden. Von Lukas wissen wir es. Von Markus k\u00f6nnen wir es annehmen, k\u00f6nnen wir es vielleicht glauben, aber Matth\u00e4us als Jude, der Levi hie\u00df, konnte nicht den Namen des Herrn aussprechen. Und deswegen nennt er das Reich der Himmel. Und es gibt verschiedene Stellen, wo beides im Austausch verwendet wird: das Reich Gottes und das Reich der Himmel.<\/p>\n<p>Also ein kleiner Exkurs zum Reich. Jetzt kommen wir wieder zur\u00fcck zu unserer Predigt, und ich wei\u00df, wahrscheinlich rattern bei euch die K\u00f6pfe und ihr versucht, alle m\u00f6glichen Teilbereiche zusammenzusetzen. Ich kann nur sagen: Fortsetzung folgt. Wir werden nach dieser Serie, wahrscheinlich im September, durch die Apostelgeschichte predigen, Vers f\u00fcr Vers. Und das Reich der Himmel oder das Reich Gottes wird ein gro\u00dfes Thema sein dort.<\/p>\n<p>Also bitte ich euch, euch zu gedulden und zu verstehen, dass das Reich Gottes eine wunderbare, sich fortlaufend auspr\u00e4gende Wahrheit ist. Aber das Reich Gottes ist nicht die Gemeinde, aber die Menschen in der Gemeinde sind Bewohner und B\u00fcrger des Reiches Gottes. Und das Reich Gottes wird physisch, lokal und in einer katastrophalen Weise mit Gottes Gericht bei seiner zweiten Wiederkunft wiederhergestellt werden. Und darauf sehnen wir uns. Und darauf freuen wir uns. Weil er dann das tausendj\u00e4hrige Reich, das sogenannte Millennium, einl\u00e4uten wird, wo er regiert. Und die Gemeinde wird mit ihm sein, nicht als Untertanen, sondern als Regenten dieses Reiches.<\/p>\n<p>So kommen wir zur\u00fcck zu unserer Predigt und zu unserem Text. Zwar ein bisschen gr\u00f6\u00dferer Umschwung oder, wie sagt man, ein Exkurs, aber jetzt m\u00fcssen wir zur\u00fcckkommen zu der Predigt und zu unserem Text. Also was Jesus hier sagt, ist: Ich werde dir die Schl\u00fcssel des Reiches der Himmel geben. Vielleicht muss ich das noch sagen. Wie kommt denn jemand in das Reich der Himmel? Johannes Kapitel 3, was sagt Jesus zu Nikodemos? Du musst vom Neuen geboren werden. Also k\u00f6nnen wir auch sagen, dass jeder, der vom Neuen geboren ist, ein B\u00fcrger des Reichs der Himmel ist.<\/p>\n<p>Also, wie sehen wir denn das praktiziert? Wo hat denn Petrus diesen Schl\u00fcssel, den er vom Herrn Jesus Christus bekommen hat, eingesetzt? Und das wird ganz deutlich in der Apostelgeschichte. In der Apostelgeschichte ist Petrus derjenige, der zum ersten Mal nach dem Tod und dem Auffahren des Herrn Jesus Christus das Evangelium f\u00fcr die Juden \u00f6ffnet und etwa 3000 Juden zum Glauben kommen. Und nicht nur das, es ist in Apostelgeschichte 8 Petrus, der das Evangelium den Samaritern verk\u00fcndet und dass die Samariter in das Reich Gottes hineinkommen als Gl\u00e4ubige. Und dann in Apostelgeschichte 10 sehen wir, dass es Petrus ist. der zum ersten Mal Heiden das Evangelium verk\u00fcndet, und sie empfangen den Heiligen Geist und werden, ohne zuerst Juden werden zu m\u00fcssen, in das Reich Gottes aufgenommen. Ist das nicht bemerkenswert? Juden, Samariter, Heiden. Schritt f\u00fcr Schritt \u00f6ffnet Christus durch die Verk\u00fcndigung des Petrus den Zugang zu seinem Reich.<\/p>\n<p>Nicht Petrus baut die Gemeinde, nicht Petrus rettet Menschen. Christus baut seine Gemeinde. Christus rettet Menschen. Petrus gebraucht lediglich treu die Schl\u00fcssel, also den Zugang. Er gew\u00e4hrt den Zugang, den Christus ihm anvertraut hat. Damit erf\u00fcllt sich genau das, was Jesus hier in Matth\u00e4us 16 verhei\u00dfen hat.<\/p>\n<p>Geschwister, ist das nicht ein gewaltiges Vorrecht? \u00dcberleg doch: Jesus h\u00e4tte Engel senden k\u00f6nnen. Jesus h\u00e4tte jedem Menschen pers\u00f6nlich erscheinen k\u00f6nnen, allen Erw\u00e4hlten pers\u00f6nlich. Er h\u00e4tte den Himmel \u00f6ffnen k\u00f6nnen. Doch stattdessen gebraucht er seine Gemeinde. Jedes Mal, wenn das Evangelium von dieser Kanzel gepredigt wird, jedes Mal, wenn Eltern ihren Kindern von Christus erz\u00e4hlen, jedes Mal, wenn ein Missionar einem unerreichten Volk das Evangelium verk\u00fcndigt, gebraucht Christus, werden die Schl\u00fcssel des Reiches gebraucht, um Menschen Zugang zum Himmel zu gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Darum lautet unsere erste Wahrheit: Die Gemeinde besitzt keine eigene Vollmacht. Die Gemeinde besitzt keine eigene Vollmacht. Sie verwaltet treu die Vollmacht, die Christus ihr anvertraut hat.<\/p>\n<p>Kommen wir zu unserem zweiten Punkt: die ausge\u00fcbte Vollmacht. Und wir lesen in Vers 19, Matth\u00e4us Kapitel 16, Vers 19: \u201eUnd ich werde dir die Schl\u00fcssel des Reiches der Himmel geben, und was immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmel gebunden sein, und was immer du auf der Erde l\u00f6sen wirst.\u201c<\/p>\n<p>Wie wird diese Vollmacht ausge\u00fcbt? Jesus spricht nun von zwei Begriffen, die uns heute v\u00f6llig fremd sind. Vielleicht h\u00f6ren wir uns das gerade an und wir denken an Zauberei. Und leider, leider werden diese zwei Begriffe, das Binden und das L\u00f6sen, oft mit D\u00e4monen in Verbindung gebracht, dass D\u00e4monen gebunden werden und dass sie gel\u00f6st werden. In der charismatischen Bewegung ist das eine laufende Praxis, dass Menschen herumlaufen und binden und l\u00f6sen, anscheinend Menschen. Oft werden andere denken, es gibt besondere Kr\u00e4fte, die ausge\u00fcbt werden. Und manche denken, es ist eine Vollmacht, durch die die Gemeinde selbst \u00fcber Himmel und H\u00f6lle entscheidet.<\/p>\n<p>Aber das ist nicht, was hier gemeint wird, liebe Geschwister. Die erste Frage der Auslegung ist immer: Wie h\u00e4tten die J\u00fcnger es verstanden? Immer wieder muss ich diesen Satz wiederholen: Die Bibel ist nicht an uns geschrieben, aber die Bibel ist f\u00fcr uns geschrieben. Die Bibel ist an die Menschen, der Juden, an die Juden geschrieben worden, die in dieser jener Zeit gelebt haben. Das war Matth\u00e4us&#8216; erste Zielgruppe. Also m\u00fcssen wir verstehen, wie h\u00e4tten sie das verstanden?<\/p>\n<p>Binden und L\u00f6sen waren bekannte Begriffe. F\u00fcr einen Juden des 1. Jahrhunderts waren diese Ausdr\u00fccke nichts Neues. Die Rabbiner verwendeten diesen Begriff regelm\u00e4\u00dfig. Es ist eine rabbinische Redewendung. Binden bedeutet, etwas als verboten oder verbindlich zu erkl\u00e4ren. L\u00f6sen bedeutet, etwas freizugeben oder f\u00fcr erlaubt zu erkl\u00e4ren. Ich wiederhole das: Binden bedeutet, etwas als verboten oder verbindlich zu erkl\u00e4ren. L\u00f6sen bedeutet, etwas freizugeben oder f\u00fcr erlaubt zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Es ging also zun\u00e4chst um das Aussprechen eines Urteils. Was bedeutet das? Es geht nicht um Magie, es geht nicht um eine mystische Kraft und es geht nicht um \u00fcbernat\u00fcrliche Rituale. Es sind juristische, rabbinische Begriffe. Und hier ganz besonders geht es um die Anwendung der Wahrheit Gottes. Aber Jesus geht hier noch einen Schritt weiter, und ich glaube, es ist wichtig, dass wir verstehen: Er spricht nicht einfach von rabbinischer Autorit\u00e4t. Er spricht von der Autorit\u00e4t, die nun der Gemeinde gegeben wird. Was bedeutet das? Jesus sagt nicht, dass die Gemeinde den Himmel kontrolliert. Er sagt nicht, dass die Gemeinde nach Belieben entscheidet, wer gerettet wird und wer verloren geht. Liebe Geschwister, lasst uns festhalten: Christus allein entscheidet, wer gerettet und wer verloren geht. Es ist nicht der Mensch. Jesus Christus allein rettet. Jesus Christus allein richtet. Aber Christus hat seiner Gemeinde die Aufgabe gegeben, sein Evangelium treu zu verk\u00fcndigen. Und genau dort, wo Menschen auf dieses Evangelium sich bekehren, spricht die Gemeinde das Urteil Gottes aus.<\/p>\n<p>Wenn ein Mensch Bu\u00dfe tut, an Christus glaubt und ihm nachfolgt, darf die Gemeinde mit voller Gewissheit sagen: Dir sind deine S\u00fcnden vergeben. Nicht, weil die Gemeinde diese Vergebung erzeugt h\u00e4tte, sondern weil sie verk\u00fcndigt, was Gott bereits verhei\u00dfen hat. Und wenn ein Mensch Christus ablehnt, wenn ein Mensch im Unglauben verharrt, das Evangelium verwirft, dann muss die Gemeinde ebenso treu sagen: Wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht.<\/p>\n<p>Geschwister, das Evangelium ist klar. Und wir k\u00f6nnen mit Klarheit zu Menschen sprechen auf der Basis und der Autorit\u00e4t dieses Wortes: Deine S\u00fcnden sind dir vergeben. Und wir vergeben sie nicht. Wir geben keine Absolution, sondern wir sprechen aus, was Gott in seinem Wort gesagt hat. Und wir k\u00f6nnen mit Klarheit sagen: Wenn jemand Christus ablehnt und jemand sagt, ich will nicht, ich m\u00f6chte leben, wie ich es m\u00f6chte, ich m\u00f6chte mein eigener Gott und Herr sein, dann m\u00fcssen wir mit Klarheit sagen: Wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht.<\/p>\n<p>Und auch das ist kein menschliches Urteil. Es ist die treue Verk\u00fcndigung dessen, was Gott bereits im Himmel verk\u00fcndet hat. Also, mit anderen Worten k\u00f6nnen wir sagen: Die Gemeinde schreibt nicht das Urteil des Himmels, sie verk\u00fcndigt das, was im Himmel bereits beschlossen worden ist. Ich wiederhole, und das ist ein gewaltiger Unterschied: Die Gemeinde schreibt nicht das Urteil des Himmels, sondern sie verk\u00fcndigt das Urteil des Himmels.<\/p>\n<p>Und jetzt k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich sagen, aber das ist nicht, was der Text sagt, oder? Hier steht: \u201eUnd was immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmel gebunden sein.\u201c Und hier m\u00f6chte ich gerne, dass wir uns ganz klar werden, und ich muss euch ein bisschen jetzt darum bitten, ein bisschen eure Schulm\u00fctzen aufzusetzen und Grammatik mit mir zu \u00fcben.<\/p>\n<p>Also, die Grammatik hier im Deutschen kann uns den Eindruck vermitteln oder auch erwecken, dass Petrus zuerst handelt. Petrus bindet etwas oder l\u00f6st etwas, und anschlie\u00dfend schlie\u00dft sich der Himmel dementsprechend an. Man k\u00f6nnte vielleicht zu dem Eindruck gelangen, dass Petrus handelt und dann, auf der Basis dessen, was Petrus getan hat, der Himmel nachzieht. Aber das ist nicht, was der Text sagt.<\/p>\n<p>Bereits in unserer Elberfelder hier, oder ich wei\u00df auch nicht, vielleicht habt ihr eine Schlachter oder eine Luther, k\u00f6nnen wir sehen, dass hier ein Passiv angedeutet wird im Deutschen. Und zwar, es steht hier: \u201ewird in den Himmeln gebunden sein.\u201c Und das ist vielleicht auch eine bisschen schwache \u00dcbersetzung. Ich m\u00f6chte euch sagen, dass eine wahrhaftige \u00dcbersetzung oder vielleicht eine mehr wortgetreue \u00dcbersetzung folgenderma\u00dfen hei\u00dfen kann. Und zwar: \u201eUnd was immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein.\u201c Ja, das ist so, wie wir es verstehen.<\/p>\n<p>Aber im Urtext ist das Wort \u201ebinden\u201c, das Wort \u201ebinden\u201c im Urtext ist ein Futur Perfekt Passiv. Und ja, ich wei\u00df, manche von euch sind in Deutschkursen und ihr handelt gerade mit diesen Begrifflichkeiten. Aber es ist eine grammatikalische Form. Futur hei\u00dft Zukunft. Perfekt hei\u00dft, es ist vollendet. Und Passiv ist, dass es etwas ist, das nicht aktiv getan wird, sondern etwas, das bereits geschehen ist. Also mit diesem, und das ist im Koine-Griechischen ganz klar, und es ist sehr, sehr selten. Ja, also man findet das nicht oft in der Bibel, aber genau hier, genau an dieser Stelle wird der Futur Perfekt Passiv genutzt. Und dann muss sich das folgenderma\u00dfen \u00fcbersetzen. Und zwar: Und was du auf Erden binden wirst, wird im Himmel gebunden gewesen sein. Oder, wir k\u00f6nnen auch sagen, wird im Himmel gebunden stehen. Versteht ihr den Unterschied? Vielleicht schaut ihr jetzt noch mal in eure Bibel, wie es \u00fcbersetzt ist. Das w\u00e4re, also die \u00dcbersetzer versuchen nicht, euch irrezuleiten mit der \u00dcbersetzung, die bei euch in der Bibel steht. Aber man trachtet immer danach, einen Text m\u00f6glich, also im Englischen sagt man immer &#8222;flow&#8220;, dass es sich sch\u00f6n anh\u00f6rt, dass es flie\u00dft. Und leider manchmal geht es auf die Kosten der Klarheit. Okay?<\/p>\n<p>Und was wir hier auch verstehen m\u00fcssen, das h\u00f6rt sich so ein bisschen gebrochen an. Niemand spricht so mehr. Aber, zumindest in meiner Bibel wird zumindest dieses Futur Perfekt Passiv angedeutet mit dem kleinen Wort &#8222;sein&#8220;. Okay? Also, die Nuance an dieser ganzen Sache ist, es betont, dass der Zustand im Himmel bereits feststeht, wenn die Handlung auf der Erde ausgef\u00fchrt wird. Ich wiederhole, die Nuance ist: Es betont, dass der Zustand im Himmel bereits feststeht, wenn die Handlung auf der Erde ausgef\u00fchrt wird. Und das dreht die gesamte Geschichte um. Weil mit anderen Worten, die Gemeinde setzt den Willen Gottes nicht fest. Sie spricht auf der Erde aus, was im Himmel bereits beschlossen ist. Darum besitzt die Gemeinde niemals eine unabh\u00e4ngige Autorit\u00e4t. Ihre Vollmacht ist immer eine abgeleitete Vollmacht. Sie steht vollst\u00e4ndig unter der Herrschaft Christi und unter der Autorit\u00e4t seines Wortes.<\/p>\n<p>Und wo sehen wir diese Vollmacht praktisch? War Matth\u00e4us 16 einfach nur eine Ank\u00fcndigung? Nein, liebe Geschwister, in Apostelgeschichte 2, Vers 37 fragen die Menschen, die Zuh\u00f6rer, nachdem Petrus gepredigt hat: &#8222;Was sollen wir tun, Br\u00fcder?&#8220; Und Petrus sagt in 2,38: &#8222;Tut Bu\u00dfe, und jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer S\u00fcnden.&#8220; Und was geschieht? Und nun, die nun, Vers 41, sein Wort aufnahmen, wurden getauft und es wurden an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan. Was sehen wir? Nicht Petrus rettet Menschen, Christus rettet Menschen. Aber Christus gebraucht die Predigt des Petrus, um die T\u00fcr seines Reiches f\u00fcr die Juden zu \u00f6ffnen. Und dasselbe sehen wir in Apostelgeschichte 8 und dasselbe sehen wir auch in der Apostelgeschichte 10, in 8 mit den Samaritern, in Apostelgeschichte 10 mit den Heiden. Petrus hatte das unglaubliche Vorrecht, zum ersten Mal die T\u00fcr des Reiches auch f\u00fcr die V\u00f6lker weit zu \u00f6ffnen. Juden, Samariter, Heiden.<\/p>\n<p>Und jetzt stellt sich f\u00fcr uns nat\u00fcrlich die Frage, und die m\u00fcssen wir beantworten: Hat diese Macht nur Petrus? Oder haben wir sie auch? Ist diese Verhei\u00dfung und diese Schl\u00fcssel und diese Macht nur dem Petrus gegeben worden? Oder ist das auch etwas, das die Gemeinde als Gesamtheit f\u00fcr sich in Anspruch nehmen kann? Und ich sage euch, Geschwister, es ist wichtig, dass wir nicht einfach sagen, ja, Jesus hat es Petrus gesagt, also stimmt es auch f\u00fcr mich \u00fcberein. Grammatikalisch k\u00f6nnte man solch eine Aussage nicht halten. Weil alle Aussagen, die Jesus zu Petrus t\u00e4tigt, sind zweite Person Singular: Du! Aber das Wort Gottes hilft uns. Matth\u00e4us Kapitel 18, Vers 18. Matth\u00e4us Kapitel 18, Vers 18. Nur zwei Kapitel sp\u00e4ter sehen wir und wir lesen, Jesus spricht: &#8222;Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer irgend auf der Erde binden werdet, mit dem Himmel gebunden sein. Und was irgend ihr auf der Erde l\u00f6sen werdet, wird im Himmel gel\u00f6st sein.&#8220;<\/p>\n<p>Zu wem spricht Jesus hier? Habt ihr den Unterschied gemerkt zwischen Matth\u00e4us Kapitel 16 und Matth\u00e4us Kapitel 18? In Matth\u00e4us Kapitel 16 spricht Jesus zu Petrus. Und in Matth\u00e4us Kapitel 18, Vers 18 spricht Jesus zu wem? Er spricht zur Gemeinde. Er spricht \u00fcber die Gemeinde und er spricht \u00fcber die Gemeinde zu allen J\u00fcngern. Und wisst ihr, was er hier noch mal ganz konkret bespricht? Es geht um Gemeindezucht. Und liebe Geschwister, hier sehen wir diese Macht zu binden und zu l\u00f6sen auch auf einer negativen Weise. Und das ist es zu binden. Wiederum sage ich euch, es ist nicht unsere Macht. Es ist nicht unsere Autorit\u00e4t. Es sind nicht wir, die wir herumlaufen und sagen \u2013 und ihr seht das in anderen Gemeinden, in anderen Richtungen, wo Leute einfach Macht sprechen, sagen: &#8222;Du bist gel\u00f6st&#8220; oder &#8222;Du bist gebunden.&#8220; Es ist das Wort Gottes. Es ist ein Urteil, das bereits im Himmel feststeht, das wir verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Und es wird nochmal h\u00e4rter, und ich m\u00f6chte euch das zeigen. Johannes Kapitel 20, Vers 23. Und vielleicht schlagen wir das auf. Johannes Kapitel 20, Vers 23. In Johannes 20, Vers 23 lesen wir: &#8222;Er spricht zu allen J\u00fcngern: Wenn ihr jemandem die S\u00fcnden vergebt, dem sind die S\u00fcnden vergeben; wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie ihm behalten.&#8220;<\/p>\n<p>Jesus meint damit nicht, dass Menschen selbst S\u00fcnden vergeben k\u00f6nnten. Und das wissen wir, oder? Nur Gott kann Menschen S\u00fcnden vergeben. Aber die Gemeinde kann aufgrund des Evangeliums und dem Wort Gottes Menschen Vergebung zusprechen. Sie darf sagen, aufgrund des Evangeliums, wem Vergebung zugesprochen werden darf und wem sie nicht zugesprochen werden darf.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, die Gemeinde entscheidet nicht \u00fcber den Himmel. Sie verk\u00fcndigt treu, was der Himmel bereits entschieden hat. Ich wiederhole: Die Gemeinde entscheidet nicht \u00fcber den Himmel. Sie verk\u00fcndigt treu, was der Himmel bereits entschieden hat.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, welche eine Verantwortung hat Christus seiner Gemeinde gegeben! Nicht neue Wahrheit zu erfinden, nicht eigene Ma\u00dfst\u00e4be aufzustellen, Regelwerke aufzustellen, nicht kulturellen Trends hinterherzulaufen, sondern was ist denn die Verantwortung, die wir haben? Treu das zu verk\u00fcndigen, was er bereits festgesetzt hat. Verstehen wir das?<\/p>\n<p>Und wir k\u00f6nnen sehen, dass es bereits Menschen gibt, die diese Macht missbrauchen, zu ihren Gunsten interpretieren, die Gemeinde zu einer Institution machen, die sie nicht ist. Liebe Geschwister, ich m\u00f6chte betonen: Die Gemeinde hat keine Macht, unabh\u00e4ngig von Christus und seinem Wort.<\/p>\n<p>Und deswegen setzt Jesus unmittelbar nach dieser Tatsache Grenzen zur Vollmacht. Jetzt kommen wir zu unserem dritten Punkt: die begrenzte Vollmacht. Die begrenzte Vollmacht, Vers 20. In Vers 20, Matth\u00e4us 16, Vers 20, lesen wir: &#8222;Dann gebot er den J\u00fcngern, dass sie niemandem sagten, dass er der Christus sei.&#8220;<\/p>\n<p>Also, nachdem Jesus seiner Gemeinde eine gewaltige Vollmacht anvertraut hat, setzt er sich sofort eine Grenze. Und das \u00fcberrascht uns, oder? Also, ich wei\u00df nicht, wie ihr diesen Text wahrgenommen habt, aber es ist nicht so, dass wir eigentlich denken m\u00fcssen: Es ist klar, Jesus ist Gott. Es ist klar, Jesus ist der Messias. Lasst uns rausgehen und das Volk rufen, damit sie alle die Wahrheit erkennen und zu ihm gehen, zu Christus.<\/p>\n<p>Aber was sagt Jesus? &#8222;Dann gebot er den J\u00fcngern, dass sie niemandem sagen, dass er der Christus sei.&#8220; Ist das nicht merkw\u00fcrdig? Hat Jesus nicht gerade erkl\u00e4rt, dass seine Gemeinde Menschen in das Reich Gottes hineinrufen soll? Warum verbietet er nun, von ihm zu reden?<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, die Antwort liegt hier im Kontext. Die J\u00fcnger haben bestimmte Dinge gerade verstanden, die sie vorher nicht verstanden hatten. Sie haben verstanden, wer Jesus ist. Das Bekenntnis des Petrus war klar: &#8222;Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.&#8220;<\/p>\n<p>Aber was sie noch nicht verstanden haben, ist, warum \u2013 oder wof\u00fcr, vielleicht &#8222;wof\u00fcr&#8220; ist besser \u2013 Christus gekommen ist. Ich wiederhole: Sie haben verstanden, wer Christus ist, aber sie haben nicht verstanden, wof\u00fcr Christus gekommen ist. Warum? Vers 21. Was sagt Vers 21? &#8222;Von der Zeit an begann Jesus seinen J\u00fcngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen m\u00fcsse, von den \u00c4ltesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und get\u00f6tet und am dritten Tag auferweckt werden m\u00fcsse.&#8220;<\/p>\n<p>Schaut genau auf den Text in Vers 21. &#8222;Von da an&#8220;, sagt Matth\u00e4us. Matth\u00e4us markiert hier einen neuen Abschnitt und eine neue Offenbarung in seinem Dienst. Bis hierhin ging es vor allem um die Person Jesu, wer er ist, was er tut, um zu beweisen, dass er der Messias und Gott ist. Aber von nun an geht es darum, sein Werk zu offenbaren. Zum ersten Mal im Matth\u00e4us-Evangelium k\u00fcndigt er seinen Tod an. Zum ersten Mal spricht er von seiner Auferstehung, und zum ersten Mal erkl\u00e4rt er, dass der Weg zur Herrlichkeit \u00fcber das Kreuz f\u00fchrt. Zum ersten Mal erkl\u00e4rt Christus: Der Weg zur Herrlichkeit f\u00fchrt \u00fcber das Kreuz.<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger verstehen den Christus, aber noch nicht das Kreuz. Woher wissen wir das? Weil Petrus unmittelbar danach Jesus zurechtweist und sagt: \u201eGott beh\u00fcte dich, Herr, dies wird dir keinesfalls widerfahren.\u201c Hier sehen wir, dass Petrus Jesus liebt, aber den Weg des K\u00f6nigs ablehnt. Er bekennt den Christus, aber er versteht den Erl\u00f6ser noch nicht. Er kennt die Person, aber das Werk versteht er noch nicht. Und genau deshalb sagt Jesus: \u201eGeh hinter mich, Satan.\u201c<\/p>\n<p>Warum, liebe Geschwister? Weil ein Evangelium ohne Kreuz kein Evangelium ist. H\u00e4tten die J\u00fcnger jetzt gepredigt: \u201eDer Messias ist da, er ist gekommen\u201c, dann h\u00e4tten die Menschen fragen k\u00f6nnen: \u201eWas hat er getan?\u201c Die Antwort w\u00e4re unvollst\u00e4ndig gewesen. Denn Christus muss erst sterben. Er muss auferstehen. Er musste das Werk der Erl\u00f6sung vollbringen. Erst dann konnte das Evangelium vollst\u00e4ndig verk\u00fcndigt werden.<\/p>\n<p>Liebe Schwester, ist euch aufgefallen, was Jesus hier eigentlich tut? Er gibt seiner Gemeinde eine gewaltige Vollmacht: die Schl\u00fcssel des Reiches, die Autorit\u00e4t zu binden und zu l\u00f6sen. Und unmittelbar danach sagt er: \u201eIhr schweigt.\u201c Warum? Weil die Gemeinde niemals unabh\u00e4ngig von Christus handelt. Sie bestimmt weder den Zeitpunkt noch den Inhalt noch die Botschaft. Die Gemeinde empf\u00e4ngt alles von ihrem Herrn.<\/p>\n<p>Ich wiederhole: Die Gemeinde handelt niemals unabh\u00e4ngig von Christus. Sie bestimmt weder den Zeitpunkt noch den Inhalt noch die Botschaft. Sie empf\u00e4ngt alles von ihrem Herrn. Versteht ihr, was das f\u00fcr uns bedeutet? Die Gemeinde besitzt keine kreative Autorit\u00e4t. Die Gemeinde besitzt eine dienende Autorit\u00e4t, aber wir sind nicht berufen, eine neue Botschaft zu erfinden oder zu erweitern oder etwas zu sagen, das Christus nicht geboten hat. Wir sind nicht berufen, das Evangelium an unsere Kultur anzupassen. Wir sind nicht berufen, irgendetwas von diesem Evangelium wegzulassen, was heute Menschen nicht mehr h\u00f6ren wollen.<\/p>\n<p>Unsere Aufgabe ist viel einfacher und gleichzeitig viel schwieriger. Unsere Aufgabe ist treu. Wir sagen nicht mehr, wir sagen aber auch nicht weniger. Wir sprechen dort, wo Christus gesprochen hat. Und wir schweigen dort, wo Christus schweigt. Das ist die einzige Autorit\u00e4t, die wir als Gemeinde haben.<\/p>\n<p>Liebe Geschwister, wir haben uns heute drei Wahrheiten angeschaut. Und zusammenfassend haben wir erkannt: ein wunderbares Bild der Gemeinde. Die Gemeinde empf\u00e4ngt ihre Vollmacht von Christus. Die Gemeinde \u00fcbt ihre Vollmacht durch die treue Verk\u00fcndigung des Evangeliums aus. Und die Gemeinde bleibt dabei immer der Autorit\u00e4t Christi und seines vollendeten Evangeliums untergeordnet.<\/p>\n<p>Und Geschwister, darauf d\u00fcrfen wir mit gro\u00dfer Zuversicht dienen. Nicht, weil wir gro\u00dfe Menschen sind. Nicht, weil wir au\u00dfergew\u00f6hnliche F\u00e4higkeiten besitzen, sondern weil wir dem gro\u00dfen K\u00f6nig der K\u00f6nige, Herr der Herren, dienen, der seine Gemeinde baut, ihr Vollmacht gibt und ihr bis zum Ende treu bleibt.<\/p>\n<p>Darf ich dich fragen, wie es mit deiner Treue aussieht? Darf ich dich fragen, wo du versucht bist, Dinge wegzulassen, Dinge nicht zu verk\u00fcndigen? Darf ich dich fragen, wo du \u00fcber deine Kompetenzen hinausgehst und selbst Autorit\u00e4t f\u00fcr dich in Anspruch nimmst, die du nicht hast?<\/p>\n<p>Und all diejenigen, die nicht Christi sind, liebe Freunde, wir m\u00f6chten mit Zuversicht sagen: Deine S\u00fcnden sind dir vergeben, weil du dem Herrn dein Leben gegeben, deine S\u00fcnden bekannt und dich abgewendet hast und ihm nachfolgst. Aber wenn nicht, m\u00fcssen wir auch mit voller biblischer Autorit\u00e4t sagen: Wer den Sohn nicht hat, hat das Leben nicht. So rufe ich dich auf: Tu Bu\u00dfe. Vertraue auf den Herrn. Rufe ihn an. Er wird dir vergeben. Er wird dich aufrichten. Er wird dir seine Vergebung zusprechen und er wird dich in sein Reich willkommen hei\u00dfen. M\u00f6ge sein Name allein verherrlicht werden.<\/p>\n<p>Himmlischer Vater, wir danken dir f\u00fcr dein Wort. Und Herr, auch wenn heute viele schwierige Themen und schwierige Konzepte besprochen wurden, bitte ich dich doch, dass du deine Kinder segnest, sie ermutigst und ihnen klarmachst, Herr, dass du es bist, der alles in seiner Hand h\u00e4lt und nicht wir.<\/p>\n<p>Und ich bitte dich, Herr, dass diejenigen, die nicht deine sind, Bu\u00dfe tun, Herr, und ihr ganzes Vertrauen auf dich setzen und umkehren. Segne jene, Herr, die deine sind, dass sie ruhen in der Wahrheit, dass die Vollmacht der Gemeinde v\u00f6llig und absolut in Christus gr\u00fcndet, dem, dem die Gemeinde geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>In Jesu Namen, Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript Lass uns beten. Himmlischer Vater, wie wunderbar ist dein Wort! O Herr Jesus Christus, wie wunderbar ist deine Liebe! Deine Liebe, die so gro\u00df ist, dass du das Himmelreich verlassen hast und Mensch wurdest. O Herr, was f\u00fcr eine Demut, aber auch was f\u00fcr eine Liebe, die alles verl\u00e4sst und Mensch wird. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"template":"","wpfc_preacher":[22],"wpfc_sermon_series":[31],"wpfc_sermon_topics":[],"wpfc_bible_book":[32],"wpfc_service_type":[],"class_list":["wpfc_preacher-william-carey-benjamin","wpfc_sermon_series-die-gemeinde","wpfc_bible_book-matthaeus","wpfc-sermon-single","post-2530","wpfc_sermon","type-wpfc_sermon","status-publish","hentry"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt | Soli Deo Gloria<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"In Matth\u00e4us 16:19\u201320 erkl\u00e4rt William Carey Benjamin, welche Vollmacht Christus seiner Gemeinde gibt und wie sie treu unter seinem Wort handelt.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt | Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In Matth\u00e4us 16:19\u201320 erkl\u00e4rt William Carey Benjamin, welche Vollmacht Christus seiner Gemeinde gibt und wie sie treu unter seinem Wort handelt.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Soli Deo Gloria\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-07-27T16:15:36+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\\\/\",\"name\":\"Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt | Soli Deo Gloria\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-07-19T16:09:32+00:00\",\"dateModified\":\"2026-07-27T16:15:36+00:00\",\"description\":\"In Matth\u00e4us 16:19\u201320 erkl\u00e4rt William Carey Benjamin, welche Vollmacht Christus seiner Gemeinde gibt und wie sie treu unter seinem Wort handelt.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Predigten\",\"item\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/sermons\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/\",\"name\":\"Soli Deo Gloria\",\"description\":\"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/solideogloria-muenchen.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt | Soli Deo Gloria","description":"In Matth\u00e4us 16:19\u201320 erkl\u00e4rt William Carey Benjamin, welche Vollmacht Christus seiner Gemeinde gibt und wie sie treu unter seinem Wort handelt.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt | Soli Deo Gloria","og_description":"In Matth\u00e4us 16:19\u201320 erkl\u00e4rt William Carey Benjamin, welche Vollmacht Christus seiner Gemeinde gibt und wie sie treu unter seinem Wort handelt.","og_url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/","og_site_name":"Soli Deo Gloria","article_modified_time":"2026-07-27T16:15:36+00:00","twitter_card":"summary_large_image","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/","name":"Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt | Soli Deo Gloria","isPartOf":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website"},"datePublished":"2026-07-19T16:09:32+00:00","dateModified":"2026-07-27T16:15:36+00:00","description":"In Matth\u00e4us 16:19\u201320 erkl\u00e4rt William Carey Benjamin, welche Vollmacht Christus seiner Gemeinde gibt und wie sie treu unter seinem Wort handelt.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/die-vollmacht-die-christus-seiner-gemeinde-gibt\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Predigten","item":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/sermons\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Die Vollmacht, die Christus seiner Gemeinde gibt"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/#website","url":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/","name":"Soli Deo Gloria","description":"Christliche Gemeinde M\u00fcnchen","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"}]}},"sermon_audio":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sermons\/2026\/07\/SID4621510-SDG_2026-07-19_TASC_MAT_16_19-20_Die_Vollmacht_die_Christus_seiner_Gemeinde_gibt.mp3","sermon_audio_duration":"01:17:50","_views":"5","bible_passage":"Matth\u00e4us 16:19-20","sermon_video_embed":"","sermon_video_url":"","sermon_bulletin":"","_featured_url":false,"sermon_date":1784484572,"_sermon_date_auto":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2530","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon"}],"about":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/wpfc_sermon"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2530\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2533,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon\/2530\/revisions\/2533"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"wpfc_preacher","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_preacher?post=2530"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_series","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_series?post=2530"},{"taxonomy":"wpfc_sermon_topics","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_sermon_topics?post=2530"},{"taxonomy":"wpfc_bible_book","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_bible_book?post=2530"},{"taxonomy":"wpfc_service_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/wpfc_service_type?post=2530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}