{"id":2577,"date":"2026-09-08T17:25:13","date_gmt":"2026-09-08T15:25:13","guid":{"rendered":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/?post_type=wpfc_sermon&#038;p=2577"},"modified":"2026-09-16T08:44:25","modified_gmt":"2026-09-16T06:44:25","slug":"die-ehebeziehung-des-neuen-menschen","status":"publish","type":"wpfc_sermon","link":"https:\/\/solideogloria-muenchen.de\/en\/sermons\/die-ehebeziehung-des-neuen-menschen\/","title":{"rendered":"Die Ehebeziehung des neuen Menschen"},"content":{"rendered":"<p><em>Automatisch generiertes Transkript<\/em><\/p>\n<p>M\u00f6ge der Name des Herrn verherrlicht werden. Schlagen wir den Text f\u00fcr die heutige Predigt auf und lasst uns Kolosser Kapitel 3 lesen.<\/p>\n<p>Kolosser Kapitel 3: \u201eIhr Frauen, ordnet euch euren M\u00e4nnern unter, wie es sich im Herrn ziemt. Ihr M\u00e4nner, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie. Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn dies ist wohlgef\u00e4llig im Herrn.\u201c<\/p>\n<p>Lasst uns beten. Allm\u00e4chtiger und guter Vater, wir danken dir f\u00fcr diesen Tag, den du uns geschenkt hast. Wir danken dir f\u00fcr die Kraft, die du mir schenkst, um dein Wort zu verk\u00fcndigen. St\u00e4rke alle Geschwister, die hier sind und zuh\u00f6ren. M\u00f6ge dein Wort in ihren Herzen wirken. Du hast dein Wort verherrlicht und erhoben; m\u00f6ge dein Wort in den Herzen wirken und Bu\u00dfe bewirken. M\u00f6gest du mit deiner Liebe bei allen hier sein und sie f\u00fchren. M\u00f6ge dein Heiliger Geist die Worte dieser Predigt jedem Einzelnen erkl\u00e4ren und Verst\u00e4ndnis schenken. Wir bitten dich um all dies im Namen deines Sohnes Jesus Christus.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Wir befinden uns in unserer fortlaufenden Betrachtung des Kolosserbriefes. In den vergangenen drei Wochen haben wir uns in drei Predigten und unter drei Gesichtspunkten einen Abschnitt unter dem Titel \u201eDie angemessene Kleidung des Gl\u00e4ubigen\u201c angeschaut: wie wir als Auserw\u00e4hlte Gottes, als Heilige und Geliebte unsere Identit\u00e4t ausleben sollen.<\/p>\n<p>Zuvor haben wir in Kolosser Kapitel 3, den Versen 8 und 9, gesehen, welche Dinge wir ablegen oder ausziehen sollen. Von Vers 12 bis 14 haben wir gesehen, welche Dinge wir anziehen sollen. Danach haben wir gesehen, wie der Friede des Christus in unseren Herzen regieren soll. Zudem haben wir gesehen, dass wir dem Herrn von Herzen dankbar und \u00fcberreich in Dankbarkeit sein sollen und dass das Wort des Christus reichlich in unseren Herzen wohnen soll.<\/p>\n<p>Alles, was wir tun, soll f\u00fcr den Herrn und in seinem Namen geschehen, zur Ehre seines Namens, damit der Name des Herrn Jesus verherrlicht wird.<\/p>\n<p>In diesen Versen, von Kapitel 3, Vers 1, bis Vers 17, haben wir den pers\u00f6nlichen Wandel eines Gl\u00e4ubigen angeschaut. Damit haben wir uns bisher besch\u00e4ftigt, und das hat der Apostel Paulus in diesem Kapitel bisher thematisiert. Wir haben gesehen, wie sich dieser neue Mensch in Christus in seinem pers\u00f6nlichen Wandel verhalten soll.<\/p>\n<p>Nun werden wir damit beginnen, wie sich dieser neue Mensch in Christus in seinen Beziehungen verhalten soll, insbesondere hier in der Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau.<\/p>\n<p>Zum Einstieg m\u00f6chten wir uns etwas den j\u00fcdischen Hintergrund anschauen, der damals geherrscht hat. In der damaligen Zeit wurden Frauen eher wie Gegenst\u00e4nde betrachtet, wie ein Gegenstand, den man im Haushalt hat. Frauen hatten damals vor dem Gesetz nicht viele Rechte. Ein Mann konnte sich von seiner Frau scheiden lassen und so oft heiraten, wie er wollte.<\/p>\n<p>In der griechischen, heidnischen Kultur war es nicht anders. Frauen durften das Haus quasi nicht verlassen. Sie konnten nicht allein in die \u00d6ffentlichkeit gehen oder dort Dinge erledigen, sondern durften das nur mit anderen Frauen oder mit ihrem Mann tun. Der Mann durfte alles M\u00f6gliche tun und auch allerlei Unmoral und Unzucht treiben.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund schreibt der Apostel Paulus diese Worte an die Gemeinde in Koloss\u00e4. Heute werden wir uns nur mit den Versen 18 und 19 besch\u00e4ftigen. Wenn man der Predigt einen Titel geben w\u00fcrde, dann w\u00fcrde er lauten: \u201eDie Ehebeziehung des neuen Menschen\u201c.<\/p>\n<p>Wir beginnen als Erstes mit der Pflicht der Ehefrau. In diesem Abschnitt werden verschiedene Personen angesprochen: die Ehefrauen, die Ehem\u00e4nner und die Kinder; anschlie\u00dfend auch die Eltern. Die Fortsetzung werden wir uns n\u00e4chste Woche anschauen.<\/p>\n<p>Die Idee ist, dass der neue Mensch in Christus auch zu Hause, im Haushalt und in der Familie neue Beziehungen hat und diese Beziehungen diesem neuen Menschen in Christus entsprechen sollen.<\/p>\n<p>Wir sehen in Vers 17: \u201eUnd alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn.\u201c Dieses Prinzip, alles im Namen des Herrn zu tun und Gott, dem Vater, Dank zu sagen, beginnt zu Hause. Es beginnt damit, dass man dies in der Familie anwendet, bevor man es irgendwo drau\u00dfen tut. Der christliche Wandel beginnt immer zu Hause, immer in der Familie, bevor man drau\u00dfen gro\u00dfe Dinge zu tun oder zu erreichen versucht.<\/p>\n<p>Nachdem Paulus also die allgemeinen Prinzipien f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Wandel eines jeden Gl\u00e4ubigen gegeben hat, geht er nun auf die unterschiedlichen Rollen ein und beginnt hier mit den Frauen.<\/p>\n<p>Wenn wir das ganze Neue Testament anschauen, sehen wir, dass Verantwortungen sowohl f\u00fcr die Frau als auch f\u00fcr den Mann gegeben werden. Beginnend mit der Sch\u00f6pfung sehen wir, dass Gott eine Ordnung etabliert hat. Im Neuen Testament finden wir klare Anweisungen dazu, wie sich die Frau und Ehefrau verhalten soll.<\/p>\n<p>Wir sehen zum Beispiel in 1. Korinther Kapitel 14, Vers 34, dass die Frau schweigen soll. Darin sehen wir ein Prinzip, das wir nicht nur im Neuen Testament finden, sondern das auch im Alten Testament durch das Gesetz hindurch best\u00e4ndig ist. Auch im ersten Timotheusbrief lesen wir davon, dass die Frau sich unterordnen soll. Im ersten Petrusbrief lesen wir, dass die Frauen nicht durch \u00e4u\u00dferen Schmuck auffallen sollen, sondern dass ihr inneres Wesen ihr Schmuck sein soll.<\/p>\n<p>Wir sehen also durch die Schrift hindurch Prinzipien und Anweisungen dazu, wie das Verhalten des neuen Menschen, der neuen Frau in Christus, sein soll.<\/p>\n<p>Der Ehefrau wird gesagt, dass sie sich ihrem Mann unterordnen soll, wie es sich im Herrn ziemt. Es ist der eigene Ehemann, mit dem sie ein Fleisch ist. Mann und Frau sollen ihre gegenseitigen Pflichten aneinander erf\u00fcllen. Das biblische Prinzip ist sehr deutlich: Die Ehefrau soll sich ihrem Ehemann unterordnen.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft nicht, dass die Frau von geringerem Wert als der Mann ist. Dass sie sich unterordnen soll, bedeutet nicht, dass sie einen geringeren Wert als der Mann hat. Das sehen wir im Neuen Testament auch daran, dass unsere Ehefrauen zugleich Schwestern im Herrn sind. Ein sanftes, friedfertiges und ruhiges Wesen soll ihr Verhalten ausmachen und ihr Schmuck sein.<\/p>\n<p>All diese Dinge stehen nat\u00fcrlich in dem Zusammenhang, den wir unter anderem vorher in Vers 14 hatten: Alles soll in Liebe geschehen.<\/p>\n<p>\u201eWie es sich im Herrn ziemt\u201c bedeutet, dass die Frauen sich entsprechend dem Wort Gottes unterordnen sollen. Es ist eine Ordnung und ein Prinzip, das Gott bereits bei der Sch\u00f6pfung eingef\u00fchrt hat. Es ist Gottes Plan, dass der Mann auch f\u00fcr seine Frau Verantwortung tr\u00e4gt. Das Wort Gottes macht das klar.<\/p>\n<p>Es soll im Herrn eine ehrliche und treue Beziehung zwischen Mann und Frau sein. Das ist es, was Vers 17 beschreibt: alles im Namen des Herrn Jesus und zu seiner Ehre zu tun. Es beginnt zu Hause, bevor es drau\u00dfen beginnt, und es beginnt bei dieser Beziehung.<\/p>\n<p>Als N\u00e4chstes sehen wir in Vers 19 die Pflicht des Ehemannes: \u201eIhr M\u00e4nner, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.\u201c<\/p>\n<p>Auch hier sehen wir den kulturellen Hintergrund, in dem Paulus diese Worte schreibt. Nach der rabbinischen Tradition konnte ein Mann sich aus einem beliebigen Grund von seiner Frau scheiden lassen, zum Beispiel wenn er eine attraktivere Frau sah. Auch in der griechischen Kultur war es so, dass die Aufgabe der Frau in nichts anderem bestand, als sich um den Haushalt und die Kinder zu k\u00fcmmern. Der Mann durfte alles tun, was er wollte, pflegte aber sonst kaum eine Beziehung zu seiner Frau.<\/p>\n<p>Heutzutage wird zwar viel von Liebe gesprochen, aber oft ist am Ende in den Familien keine wahrhaftige Liebe zu finden. Stattdessen sehen wir kaputte Familien und verletzte, zerst\u00f6rte Herzen. Es gibt gro\u00dfe Liebeserkl\u00e4rungen: \u201eMeine Liebe ist so gro\u00df wie der Mount Everest.\u201c Aber oft ist es in der Realit\u00e4t \u00fcberhaupt nicht so.<\/p>\n<p>Bei der Hochzeit versprechen Menschen einander Liebe bis zum Lebensende, aber dieselben Gel\u00f6bnisse werden bei der dritten, vierten oder f\u00fcnften Hochzeit gesprochen. All dies ist unwahr und keine wahre Liebe.<\/p>\n<p>Wieso? Denn in unserem Fleisch wohnt nichts Gutes. Ohne dass der Herr Jesus Christus in unser Leben kommt, k\u00f6nnen wir nichts Gutes tun.<\/p>\n<p>In Kapitel 3, Vers 8, sehen wir, was den alten Menschen und auch seine Beziehungen ausgemacht hat: \u201eJetzt aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit, L\u00e4sterung, sch\u00e4ndliches Reden aus eurem Mund.\u201c<\/p>\n<p>In Vers 10 lesen wir dann von dem neuen Menschen, den ihr angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat. Nur diesem neuen Menschen ist es m\u00f6glich, seine Frau wahrhaftig zu lieben.<\/p>\n<p>In Vers 1 hie\u00df es: \u201eWenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist.\u201c Wir haben gesehen: \u201eIhr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.\u201c Als Auserw\u00e4hlte Gottes, als Heilige und Geliebte, sollen wir einander ertragen und einander vergeben, wenn einer Klage gegen den anderen hat.<\/p>\n<p>Wenn der Herr Jesus Christus nicht in unser Leben gekommen ist und wir nicht mit Christus in Gott verborgen sind, k\u00f6nnen wir diese Dinge nicht tun.<\/p>\n<p>Wenn wir Vers 19 in der griechischen Sprache anschauen, wird deutlich, dass der Befehl lautet: \u201eIhr M\u00e4nner, liebt.\u201c Liebt eure Frauen fortlaufend, liebt sie kontinuierlich. Die zweite H\u00e4lfte kann deutlicher so \u00fcbersetzt werden: \u201eH\u00f6rt auf, bitter gegen sie zu sein.\u201c Der erste Befehl an den Mann lautet: Liebt eure Frauen. Der zweite Befehl lautet: Seid nicht bitter gegen sie.<\/p>\n<p>Wie oft kommt es in der Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau vor, dass Bitterkeit aufkommt? Wo ist die Liebe hin, die ihr vielleicht vor der Hochzeit oder bei der Hochzeit hattet? Verschwindet sie? Ist sie verschwunden? Wo habt ihr sie gelassen?<\/p>\n<p>Der Befehl lautet: Liebt eure Frau kontinuierlich, liebt sie fortlaufend. Hei\u00dft das, dass du deine Frau nur lieben sollst, wenn du einen guten Tag hast? Wenn meine Laune gerade schlecht ist, kann ich dann bitter gegen sie sein? Wo ist die Liebe hin, die ihr vielleicht am Anfang hattet? Haben wir unserer Liebe Grenzen gesetzt, sodass sie nur an einem bestimmten Ort und zu bestimmten Zeiten gilt?<\/p>\n<p>Liebe ist kein Gef\u00fchl. Liebe ist viel mehr als ein Gef\u00fchl. Liebe ist eine wahrhaftige, dem\u00fctige Hingabe an die andere Person. Liebe ist eine Willensentscheidung, die sich in Werken zeigt. Liebe bedeutet, Opfer zu bringen. Es ist eine Willensentscheidung, eine Entscheidung, die du triffst: Ich liebe meine Frau.<\/p>\n<p>Das gro\u00dfe Vorbild daf\u00fcr, wie ein Mann seine Frau lieben soll, ist Jesus Christus selbst, der sich aus Liebe zu seiner Braut selbst hingegeben hat.<\/p>\n<p>In Epheser Kapitel 5, Vers 25, lesen wir: \u201eIhr M\u00e4nner, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst f\u00fcr sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort.\u201c<\/p>\n<p>Seht ihr das Opfer unseres Herrn Jesus Christus? Er ist das Vorbild, er ist der Ma\u00dfstab f\u00fcr dich als Ehemann. So sollst du deine Frau lieben. Er hat die Gemeinde geliebt und sich selbst f\u00fcr sie hingegeben, um sie zu heiligen und sie ohne Flecken oder Runzel darzustellen.<\/p>\n<p>Lasst uns Johannes Kapitel 15, Vers 9, lesen, einen wunderbaren Vers: \u201eWie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe.\u201c Was f\u00fcr ein wunderbares Wort.<\/p>\n<p>Jesus sagt hier: \u201eWie der Vater mich geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe.\u201c Das Ma\u00df f\u00fcr die Liebe Jesu, also die Liebe, mit der der Vater ihn liebt, ist das Ma\u00df daf\u00fcr, wie Jesus uns liebt. Und das ist auch der Ma\u00dfstab daf\u00fcr, wie du deine Frau lieben sollst.<\/p>\n<p>Der Herr Jesus Christus hat uns zuerst geliebt, und dementsprechend sollen wir unsere Frauen lieben. Wir haben den neuen Menschen angezogen. Wir sollen die Kleidung, die Eigenschaften und den Wandel anziehen, die diesem neuen Menschen entsprechen. Dazu geh\u00f6rt auch, seine Frau zu lieben.<\/p>\n<p>Dann sehen wir den zweiten Befehl: \u201eSeid nicht bitter gegen sie.\u201c H\u00f6rt auf, bitter gegen sie zu sein. Wie kann Bitterkeit entstehen, wenn wahre Liebe herrscht?<\/p>\n<p>Das Wort, das hier in der griechischen Sprache verwendet wird, kann bedeuten: Murrt nicht gegen sie, reizt sie nicht zum Murren oder zum Seufzen. Wie k\u00f6nnen wir, die wir neue Menschen sind und die Kleidung des neuen Menschen angezogen haben, so mit unserer Frau umgehen?<\/p>\n<p>Unsere Frau ist eine Schwester im Herrn, jemand, f\u00fcr den der Herr Jesus Christus sein Leben gegeben und den er mit seinem Blut erkauft hat. Die Frau wird im Wort Gottes als schw\u00e4cheres Gef\u00e4\u00df bezeichnet, und die Aufgabe des Mannes ist es, sie zu tragen.<\/p>\n<p>Solange du auf dieser Erde lebst, bis zu deinem Tod, ist sie deine Frau. Sie geh\u00f6rt zu dir, und sie ist deine Priorit\u00e4t. F\u00fcr viele M\u00e4nner heutzutage sind dagegen Geld, Wohlstand, Titel, Bildung und andere Dinge wichtiger und haben eine h\u00f6here Priorit\u00e4t.<\/p>\n<p>Sie verbringen keine Zeit mit ihrer Frau. Sie finden keine Zeit, mit ihrer Frau zu reden und Zeit mit ihr zu verbringen, haben aber genug Zeit f\u00fcr Geld, Arbeit, Wohlstand, Politik und alle m\u00f6glichen Dinge. Wenn das so ist, wie kann dieser neue Mensch dann eine Familie gestalten, die dem neuen Menschen entspricht?<\/p>\n<p>Wir sehen in 1. Mose Kapitel 24, im letzten Vers, was \u00fcber Isaak und Rebekka berichtet wird. Rebekka wurde die Frau Isaaks. Aber hat es damit aufgeh\u00f6rt? Nein. Wir lesen dort, dass er sie in das Zelt seiner Mutter Sara brachte: \u201eUnd Isaak f\u00fchrte sie in das Zelt seiner Mutter Sara; und er nahm Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb.\u201c<\/p>\n<p>Er gewann sie lieb, er liebte sie fortw\u00e4hrend. Und wenn du als Mann m\u00f6chtest, dass deine Frau sich dir unterordnet, wie es in Vers 18 hei\u00dft, dann ist es deine Verantwortung, sie zu lieben, sie kontinuierlich zu lieben, wie auch Isaak Rebekka geliebt hat. Wenn du sie liebst, wird es in ihrem Herzen wirken, sodass sie sich dir unterordnet.<\/p>\n<p>Das ist der Plan Gottes f\u00fcr die Familie des neuen Menschen. Das ist die Ordnung, die Gott f\u00fcr die Familie des Gl\u00e4ubigen geschaffen hat: Die Frau soll sich ihrem Mann unterordnen. Der Mann soll seine Frau lieben und nicht bitter gegen sie sein.<\/p>\n<p>Nur wenn Ehemann und Ehefrau in Christus und in ihrer Identit\u00e4t in Christus verwurzelt sind, ihre jeweiligen Rollen annehmen, die sie vom Herrn bekommen haben, und danach streben, gemeinsam nach diesen Ordnungen zu leben, wird es eine gesegnete Familie entsprechend der Ordnung Gottes sein.<\/p>\n<p>Das ist Gottes Plan und Gottes Wille. Das ist die Ordnung, die Gott f\u00fcr die Familie vorgesehen hat. Nur eine Familie, die dieser Ordnung entspricht, kann auch nach au\u00dfen hin Dinge ver\u00e4ndern und beeinflussen. Das ist der Wille Gottes und das, was sein Wort uns vorgibt.<\/p>\n<p>Wir wollten uns heute nur mit diesen beiden Versen besch\u00e4ftigen und wollen uns zum Schluss noch einmal vor Augen f\u00fchren, was wir daraus lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Allem voranstellen m\u00f6chte ich dies: Wenn du keine lebendige Beziehung zu Jesus hast, werden diese Ordnungen niemals Realit\u00e4t in deiner Beziehung, deiner Ehe oder deiner Familie werden. Nur wer durch Christus mit Gott vereint ist, kann diese Dinge ausleben. Es beginnt damit, Gott und den Herrn zu lieben; daraus flie\u00dfen diese Dinge hervor.<\/p>\n<p>Wenn dann zu Hause und in der Familie diese Beziehung und dieses Miteinander herrschen, k\u00f6nnen wir nach au\u00dfen hin ein Zeugnis sein. Denn wo der neue Mensch ist, dort ist auch Christus. So wird Christus auch in dieser Familie und in dieser Beziehung sein.<\/p>\n<p>Eine solche Familie kann nach au\u00dfen hin wirken und Einfluss haben, weil sie der Ordnung Gottes entspricht und den Menschen drau\u00dfen ein Zeugnis sein kann. Dein christliches Leben, deine neue Identit\u00e4t in Christus, muss zuerst zu Hause Einfluss haben; dann kannst du nach au\u00dfen hin diese Welt beeinflussen.<\/p>\n<p>Der Ehemann hat eine gro\u00dfe Verantwortung. Ich habe es in fr\u00fcheren Predigten oft gesagt: Er ist wie ein General im Milit\u00e4r. Er muss besonnen sein und hat Verantwortung f\u00fcr die Menschen, die ihm gegeben worden sind, denn die Autorit\u00e4t ist dem Mann gegeben worden. Wenn der Mann schl\u00e4ft, dann geht diese Familie zugrunde.<\/p>\n<p>Wenn wir uns richtig verhalten, wird es zur Folge haben, dass es f\u00fcr die Frau leichter wird, sich uns unterzuordnen, und f\u00fcr uns, unsere Kinder richtig und im Herrn zu erziehen.<\/p>\n<p>Wenn euch als Mann und Frau gegenseitig Dinge auffallen, die euch nicht gefallen oder die ihr nicht richtig findet, dann betet dar\u00fcber. Manchmal \u00e4ndert es sich allein dadurch schon. Und redet weiterhin miteinander.<\/p>\n<p>Was ich oft beobachte, ist, dass viele M\u00e4nner nicht reden. Sie vermeiden das Gespr\u00e4ch, weil sie denken: \u201eWenn ich rede, wird es Streit geben. Dann ist der Tag ruiniert oder die Laune im Keller.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir miteinander reden, auch \u00fcber Dinge, die uns gegenseitig nicht gefallen, k\u00f6nnen wir diese Dinge ansprechen und kl\u00e4ren und Vers\u00f6hnung, Frieden und Klarheit schaffen. Wenn wir aber nicht miteinander reden, wird genau das passieren, was am Ende von Vers 19 steht: Es wird Bitterkeit entstehen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen in der Liebe wachsen und dar\u00fcber nachdenken: Wie kann ich in der Liebe zu ihr wachsen? Der Schl\u00fcssel daf\u00fcr ist Christus als unser Vorbild. Wenn du ihn liebst, wird er dir die n\u00f6tige Gnade schenken. Ohne dass du dich in all diesen Dingen aus eigener Kraft abm\u00fchen musst, kann ich dir sagen: Wenn du Christus liebst, wird er Dinge ver\u00e4ndern und Wege in deiner Familie ebnen.<\/p>\n<p>Wann hast du das letzte Mal gemeinsam mit deiner Frau gebetet? Wann hast du deiner Frau das letzte Mal ein Geschenk gemacht? Oder wartest du noch bis zum n\u00e4chsten Geburtstag? All diese kleinen Dinge bringen Liebe zum Ausdruck. Das ist wichtig, und deswegen habe ich es gesagt.<\/p>\n<p>Bisher werdet ihr als Ehem\u00e4nner und Ehefrauen Fehler gemacht haben. Wir sind alle S\u00fcnder und machen Fehler, solange wir hier auf dieser Erde leben. Aber lasst uns zum Herrn gehen. Lasst uns zum Herrn Jesus gehen und seine Liebe sehen: welch gro\u00dfes Opfer er f\u00fcr uns vollbracht und wie er sich selbst hingegeben hat. Er vergibt uns und kann unsere Familie nach seinem Willen ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Lasst uns hiermit enden und mit Gebet abschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Allm\u00e4chtiger und guter Vater, wir danken dir f\u00fcr dein Wort. Es gibt so viele Dinge, Vater, bei denen wir leider versagen und M\u00e4ngel haben, bei denen wir deinen Worten und deinem Willen nicht entsprechen. Wir bitten dich: Vergib uns diese Dinge, ver\u00e4ndere uns und f\u00fclle uns mit deinem Wort.<\/p>\n<p>Wir bitten dich darum, dass die Worte, die alle hier geh\u00f6rt haben, in ihren Herzen wirken m\u00f6gen. Hilf den Ehem\u00e4nnern, Vater, dass sie ihre Ehefrauen lieben, und hilf den Ehefrauen, dass sie sich ihren M\u00e4nnern unterordnen, damit sie erf\u00fcllte und gesegnete Familien bauen k\u00f6nnen. M\u00f6ge dein Wort in die Herzen jedes Einzelnen sprechen.<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle Ehen hier, f\u00fcr Ehem\u00e4nner und Ehefrauen, dass sie von dir gef\u00fchrt und geleitet werden und die Kraft haben m\u00f6gen, einander zu vertrauen und f\u00fcreinander verl\u00e4sslich zu sein; dass die Frau sich auf den Mann verlassen kann und dass der Mann seine Frau als Helferin und als Priorit\u00e4t sehen m\u00f6ge. Segne die Familien.<\/p>\n<p>Wir bitten dich im Namen Jesu Christi.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Automatisch generiertes Transkript M\u00f6ge der Name des Herrn verherrlicht werden. Schlagen wir den Text f\u00fcr die heutige Predigt auf und lasst uns Kolosser Kapitel 3 lesen. 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