Januar 25, 2026

Gott sei Dank – Teil 2

Serie:
Passage: Kol 1:3-8

Automatisch generiertes Transkript

Schlagen wir auf Kolosserbrief Kapitel 1 und lasst uns lesen die Verse 3 bis 8. Kolosserbrief Kapitel 1, die Verse 3 bis 8.

Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, alle Zeit, wenn wir für euch beten, da wir von eurem Glauben in Christus Jesus gehört haben und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt. Wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln aufbewahrt ist. Von ihr habt ihr vorher schon gehört im Wort der Wahrheit des Evangeliums, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist. Und Frucht bringt und wächst, wie auch unter euch, von dem Tag an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. So habt ihr es gelernt von Epaphras, unserem geliebten Mitknecht, der ein treuer Diener des Christus für euch ist und uns auch eure Liebe im Geist kundgetan hat.

Lasst uns beten.

Unser Vater im Himmel, Gott und Vater des Herrn Jesus Christus. Wir danken dir, denn du bist die Quelle allen Segens und dir gilt all unser Dank. Wir möchten dir danken für all das Gute, das du uns schenkst. Denn alles Gute und jeder Segen erkommt von oben, von der Himmelswelt, von dir. Wir danken dir, dass wir heute hier sein dürfen, um dein Wort zu hören. Dass du uns über all die Jahre und vor allem auch in diesem letzten Jahr These Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hast, um zusammenzukommen, sich zu versammeln und dich anzubeten. In diesem Jahr, um zusammenzukommen und dein Wort zu hören, darin ermahnt, erbaut zu werden und miteinander die Gemeinschaft der Heiligen zu genießen. Wir danken dir dafür.

Wir danken dir über allem für deinen Sohn Jesus Christus, den du gegeben hast für uns. Er lebte an unserer Stelle, er starb an unserer Stelle. Und er wurde zum Leben auferweckt, so wie wir es auch eines Tages sein werden. Vater, wir danken dir. Dass du uns den Glauben geschenkt hast, dass du uns gegeben hast, was wir nicht verdient haben. Und dass du uns vorenthalten hast, das, was wir eigentlich verdient hätten. Wir danken dir für dieses Erbarmen und beten dich an und bitten dich, dass du diese Stunde segnest, die Zuhörer segnest und mich auch führst, um dein Wort zu verkündigen.

Möge dein Wort auf guten Boden fallen, Frucht bringen und wachsen. Möge dein Evangelium, diese frohe Botschaft, wachsen und gedeihen in dieser Gemeinde und auch in dieser Welt. Wir bitten dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.

Setzt euch gerne.

Vergangene Woche haben wir bereits begonnen, uns diesen Abschnitt aus dem Kolosserbrief anzuschauen, die Verse 3 bis 8, unter dem Titel: „Gott sei Dank“. Im Zuge damit, sich mit Dankbarkeit zu beschäftigen, wie wir es in diesem Text auch tun, bin ich auf ein Zitat gestoßen, das Folgendes gesagt hat:

„He who forgets the language of gratitude can never be on speaking terms with happiness.“

Wer die Sprache der Dankbarkeit vergisst, wird sich niemals mit Fröhlichkeit unterhalten. Ach, wer die Sprache der Dankbarkeit vergisst, wird sich niemals mit Fröhlichkeit unterhalten.

Was dieses Zitat quasi sagt, ist: Wer nicht Dank sagt. Wer es vergisst, Dank zu sagen, dankbar zu sein und diesen Dank auch dazu bringen. Wer diese Sprache der Dankbarkeit vergisst, der wird sich nie mit Fröhlichkeit unterhalten. Der wird fern sein von Fröhlichkeit, denn er hat vergessen, dankbar zu sein.

Dankbarkeit und Freude sind eng miteinander verbunden. Wer in seinem Leben fröhlich sein möchte, der muss lernen, dankbar zu sein. Es ist nämlich sehr leicht, niedergeschlagen und verbittert durch das Leben zu gehen, indem man nur den Mangel sieht, in dem man immer nur die Dinge sieht, die man nicht hat. Das Haus, das man nicht hat, den Wohlstand, den man sich wünscht, aber nicht hat. Oder irgendeinen anderen Wunsch, den wir uns, ein Bedürfnis oder einen Wunsch, den wir haben, und wir sehen nur das, was wir nicht haben. So kann man schnell in Undankbarkeit verfallen, und diese Undankbarkeit nötigt uns die Freude rauben.

Undankbarkeit trübt unseren Sinn für die Dinge, die wir haben, und wir sehen nur noch die Dinge, die wir nicht haben, die uns fehlen, unserer Meinung nach. Daher müssen wir uns darin disziplinieren, Undankbarkeit abzulegen und Dankbarkeit anzulegen, anzuziehen. Und die Gründe dafür, Dank zu sagen, die Gründe für Dankbarkeit: Wir müssen uns darin disziplinieren, diese Gründe uns stets vor Augen zu führen.

Paulus weist im Kolosserbrief die Gemeinde mehrfach dazu auf, Dank zu sagen. Wir haben vergangene Woche schon darüber geredet, aber noch einmal zur Wiederholung. Kolosser 3, Vers 15 sagt Paulus: „Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib. Und seid dankbar.“ Er befiehlt ihnen: „Seid dankbar“ in Kolosser 3,15. Nur zwei Verse später, in Kolosser 3, Vers 17, sagt Apostel Paulus: „Alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk. Alles tut im Namen des Herrn Jesus und sagt Gott dem Vater Dank durch ihn.“ Sagt Gott dem Vater Dank durch Jesus Christus. Und in Karosser 4, 2, nur ein wenige Verse später, sagt er erneut: „Haltet fest am Gebet und wacht darin mit Danksagung.“ Wacht im Gebet mit Danksagung. Das ist ein Befehl, das ist eine Anordnung des Paulus an die Gemeinde. Seid dankbar.

Und wie wir gesehen haben, Dankbarkeit und Freude sind eng miteinander verbunden. Und Paulus ist aber jemand: Er gibt nicht nur die Anweisung und den Befehl, dankbar zu sein; er macht es den Kolossern vor. Und genau das sehen wir hier in den Versen 3 bis 8. Er beschreibt seine Danksagung zu Gott über die Kolosser.

Eine kurze Wiederholung für den Hintergrund des Briefes. Wir haben gesehen: Der Kolosserbrief wird von Paulus geschrieben als Antwort auf den Bericht von Epaphras, dem Gründer der Gemeinde, der wegen einer gefährlichen Irrlehre den weiten Weg von Kolossae nach Rom zu Paulus auf sich genommen hat. Es war eine Lehre, die heidnische Philosophie, griechische Philosophie, mit jüdischer Gesetzlichkeit verband, um damit eine höhere Stufe der Geistlichkeit zu erreichen, sowohl bezüglich des Heils und auch des christlichen Lebens. Und am Ende des Tages stellte diese Irrlehre die Genugsamkeit von Jesus in Frage. Paulus antwortet in diesem Brief darauf, auf diesen Bericht und auf diese einschleichende Irrlehre, indem er die Erhabenheit und völlige Genugsamkeit von Jesus für Heil und Gott Seligkeit.

Und in diesen Versen 3 bis 8, wo Paulus seine Danksagung für die Kolosser beschreibt, sehen wir, dass Paulus. Dass wir drei Aspekte lernen können, mit denen haben wir in der vergangenen Woche begonnen. Vom Paulus‘ Danksagen können wir drei Aspekte lernen, die unsere Dankbarkeit ausmachen sollen. Unsere Dankbarkeit soll gekennzeichnet werden, soll gekennzeichnet sein von unter anderen drei Aspekten. Wenn wir uns darin disziplinieren, diese drei Aspekte auch in unserer Dankbarkeit anzuwenden, werden wir auch Freude haben, denn Dankbarkeit leitet zur Freude.

Wir haben gesehen: Erstens ging es um das Adressat unserer Dankbarkeit. Erstens: Der Adressat unserer Dankbarkeit. Wir haben in der vergangenen Woche gesehen, dass Gott die Quelle allen Segens ist. Er, ihm gebührt all unser Dank. Und genau das macht Paulus hier, wenn er sagt: „Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus.“ Als Gott und Vater sehen wir die Beziehung zwischen uns und Gott, nämlich dass wir Kinder Gottes sind, Söhne und Töchter Gottes, die Geschwister des Herrn Jesus Christus sozusagen. Er ist der Erstgeborene unter vielen Brüdern, der sich nicht schämt, uns Brüder zu nennen. Wir danken unserem Vater, unserem Schöpfer, aber unserem Vater vor allem durch Jesus Christus, der uns durch Jesus Christus zu Söhnen gemacht hat, zu Kindern Gottes gemacht hat. Unser Dank gilt unserem Vater im Himmel.

Das ist der, erstens, das haben wir gesehen, letzte Woche, der Adressat unserer Dankbarkeit. Zweitens: der Gegenstand unserer Dankbarkeit. Wofür sollen wir dankbar sein? Wofür ist Paulus hier dankbar? Er ist dankbar für den Glauben in Christus.

Er ist dankbar für die Liebe zu den Heiligen, und er ist dankbar für die Hoffnung im Himmel. Der Glaube an Christus und die daraus resultierende Liebe zu den Heiligen sind Anlass zum Dank. Der Glaube ist ein Geschenk Gottes. Gleichzeitig ist es der Mensch, der sich Gott anvertraut, der sich Gott hingibt.

That not Fakten zustimmt über Jesus, der nicht nur that Jesus or the Dinge, die He said, wahr sind, sondern es ist das Anvertrauen der Seele an Christus. Der Glaube, dass man ein Sünder ist, der verloren ist, der den gerechten Zorn Gottes in der ewigen Hölle verdient hätte. Aber der sein Vertrauen in Christus Jesus setzt, das sein Opfer, was er da am Kreuz vollbracht hat, meine Hölle war. Was er da am Kreuz getan hat, meine Strafe war. Und durch seine Sühnung, durch sein Opfer wurde, kann ich gerechtfertigt werden. Es ist der Glaube und das Vertrauen darin. Dafür ist er dankbar.

Und aus diesem Glau fließt die Liebe zu den Heiligen. Wir haben gesehen: Liebe in der Schrift ist eine aufopferungsvolle Liebe. Es ist eine Liebe, die selbstlos ist. Nur der, der das Vertrauen in das einmalig vollbrachte Opfer Jesu gesetzt hat – dieses Opfer, was uns mit Christus versöhnt – nur der kann diese Liebe zu den anderen Heiligen haben. Und nur der kann diese aufopferungsvolle Liebe zu den Heiligen haben und leben, während der Hoffnung festhält, die in den Himmeln aufbewahrt ist.

Nur wer diese Hoffnung hat und an dieser Hoffnung festhält, die in den Himmeln aufbewahrt ist – unsere Verherrlichung, Jesus Christus von Angesicht zu Angesicht zu sehen, die Ewigkeit mit ihm zu verbringen, den Lohn des Verhehrens, der im Himmel auf uns wartet, das unverwälgliche Erbe, das im Himmel auf uns wartet – nur wer diese Hoffnung hat. Nur wer diese Hoffnung festhält, kann sein Leben auf dieser Erde hier verlieren. Das bedeutet: Nur der ist bereit, auf Wohlstand, auf Bequemlichkeiten, auf die scheinbaren Bedürfnisse dieser Erde zu verzichten, diese Dinge aufzugeben und diese Liebe zu den Heiligen aufzuwenden, selbst wenn es zum eigenen Verlust dient. Dafür ist er dankbar.

Wir haben gesehen: Der Adressat unserer Dankbarkeit, der Gegenstand unserer Dankbarkeit, der Glaube, Liebe und Hoffnung. Diese drei Dinge, wir haben darüber geredet, wie zentral sie für das christliche Leben sind. Nun kommen wir zu drittens: die Grundlage unserer Dankbarkeit. Wir möchten nun zur Grundlage unserer Dankbarkeit kommen.

Was ist die Grundlage? Was ist das Fundament, auf dem der Gegenstand unserer Dankbarkeit beruht? Was ist das Fundament, aus dem die Dinge, Glaube, Liebe und Hoffnung, überhaupt entstanden sind oder vorhanden sind? Was ist das Fundament? Wir möchten ab dem B-Teil, ab dem zweiten Teil von Vers 5, beginnen: „Von ihr habt ihr vorher schon gehört im Wort der Wahrheit des Evangeliums, dass zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist und Frucht bringt und wächst, wie auch unter euch, von dem Tag an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt.“

Paulus spricht davon: „Von ihr habt ihr vorher schon gehört im Wort der Wahrheit des Evangeliums.“ Von ihr – hier redet er über die Hoffnung, über die er vorher geredet hat in Vers 5, „wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmel aufbewahrt ist.“ Und dann kommt „von ihr“. Von wem? Von der Hoffnung. Von der Hoffnung habt ihr vorher schon gehört. Wo haben die Kolosser von dieser Hoffnung gehört? Was ist die Grundlage oder was ist das Fundament von der Hoffnung? Im Wort der Wahrheit des Evangeliums. Das Evangelium ist die Grundlage für die Dankbarkeit des Paulus.

Versteht ihr, liebe Geschwister? Ohne die Verkündigung des Evangeliums, welcher die Kolosser geglaubt haben, gäbe es den Glauben nicht, gäbe es die Liebe zu den Heiligen nicht, und gäbe es auch die Hoffnung nicht. Es gäbe an dieser Stelle keine Grundlage, Dank zu sagen, ohne das Evangelium. Es ist das Evangelium. Wir wissen: Das Wort Evangelium bedeutet frohe Botschaft, gute Nachricht. Paulus nennt das hier das Wort der Wahrheit.

Im Wort der Wahrheit des Evangeliums. Dieses Evangelium, diese Botschaft, sie ist wahr. Sie ist wahres Wort. Weder Paulus noch Epaphras sind ausgeklügelten Fabeln gefolgt, haben sich diese Botschaft ausgedacht. Oder haben sich etwas ausgedacht? Nein, Paulus als Apostel hat mit seinen eigenen Augen den auferstandenen Herrn Jesus gesehen und wurde von ihm beauftragt, diese Botschaft zu bezeugen. Diese Augenzeugen wie Paulus haben die Botschaft an Menschen wie Epaphras weitergegeben, Have from them berichtet, what they see, what they heard, with their eyes and earns. And this Epahr has this Botschaft given to the Colossa. Das ist das Evangelium. Es ist das Wort der Wahrheit. Es ist wahres Wort.

Wir haben uns einige Wochen zuvor im Zuge des Lukasevangeliums und den Auferstehungsberichten mit diesen Versen beschäftigt, aber ich möchte sie erneut einmal lesen, nämlich aus 2. Petrus Kapitel 1, ab Vers 15. 2. Petrus Kapitel 1, ab Vers 15. Petrus, kurz vor seinem Tod, er ist sich bewusst, dass er nicht mehr lange auf dieser Erde weilen wird. Er möchte in Erinnerung bringen das Wesentliche für die Gläubigen. Ja, in Vers 14 redet er davon. Er weiß, das Ablegen seines Zeltes wird bald geschehen. Und deswegen möchte er in Vers 15: „Ich werde darauf bedacht sein, dass ihr auch nach meinem Abschied jederzeit imstande seid, euch diese Dinge ins Gedächtnis zu rufen.“ Was ist die Botschaft, die Petrus kurz vor seinem Tod dem Gläubigen noch mitgeben möchte?

„Denn wir haben euch die Macht und die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundgetan, nicht indem wir ausgekügelten Fabeln folgten, sondern weil wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe gewesen sind. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der erhabenen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn entging: ‚Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.'“ Sie sind nicht Fabeln gefolgt, sie haben sich nichts ausgedacht, sie sind Zeugen gewesen, sie haben es mit ihren eigenen Augen gesehen. Und sie haben gesehen, wie zum Beispiel auf dem Berg der Verklärung Jesus in seiner Herrlichkeit erschien. Der Vater hat Zeugnis gegeben vom Himmel, dass dieser sein geliebter Sohn ist, an dem er Wohlgefallen gefunden hat. Vers 18: „Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem Heiligen Berg waren. Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester. Und ihr tut gut darauf zu achten, als auf eine Lampe, die in einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht.“

Petrus‘ finale Botschaft here is: Haltet fest an dem Wort Gottes! Haltet fest an dem prophetischen Wort! Haltet fest an, we have it, umso fester. Was er gesehen hat, aber das, was er hier weitergibt, ist nicht aus der Fantasie von Menschen entstanden. Er hat es sich nicht ausgedacht, sondern er hat es gesehen, und er bezeugt es, und es wurde niedergeschrieben. Und dann in Vers 20 heißt es: „Indem ihr dies zuerst wisst, dass ist keine Weißsaugung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben von Heiligem Geist.“ Das Evangelium ist ein Wort, ist das Wort der Wahrheit. Es ist wahres Wort, von Gott selbst, dem Geist, niedergeschrieben durch Menschen, aber es ist genau Gottes Wort. Es ist das Wort der Wahrheit.

Das Evangelium, es ist die frohe Botschaft, es ist Wahrheit. Es ist nicht nur ein religiöses Gefühl, der Inhalt dieser Botschaft ist wahr. Und man muss sich dieser Wahrheit unterordnen. Deswegen ist oft auch im Neuen Testament vom Glaubensgehorsam die Rede. Zum Beispiel in der Apostelgeschichte, Kapitel 6, Vers 7 heißt es: „Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger in Jerusalem mehrte sich sehr, und eine große Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.“ Auch im Römerbrief Kapitel 1 wird vom Glaubensgehorsam die Rede. Diese Botschaft ist eine wahre Botschaft. Es ist die Wahrheit, der man sich unterwerfen muss.

Wer das Evangelium ablehnt, lehnt die Wahrheit ab. Wer dem Evangelium widerspricht, redet Lüge. Vor allem im Zusammenhang der Kolosse ist das wichtig, dass Paulus sie daran erinnert.

Ich habe bereits letzte Woche gesagt: Dieses Gebet beinhaltet fast eigentlich schon die ganze Struktur, wenn vor allem, wenn wir das Gebet auch bis weiter Vers 14 uns anschauen, beziehungsweise 12 bzw. 14, beinhaltet fast schon den ganzen Inhalt des Briefes, was Paulus noch sagen wird. Aber äh, hier sehen wir die Kolosser, die eben von einer falschen Irrlehre angegriffen werden.

Sie erinnert Paulus: Dies ist das Wort der Wahrheit. Das, was ihr gehört habt. Das ist das Wort der Wahrheit. Alles, was dem widerspricht, ist Lüge und Falschheit. Diese Irrlehre, die das Evangelium ergänzen möchte, die das Leben eines Gläubigen, was das Evangelium auch über das Leben eines Gläubigen sagt, infrage stellt – das ist Falschheit, denn dies ist das Wort der Wahrheit. Ihr habt es gehört. Im Evangelium, im Wort der Wahrheit.

Und hier sehen wir bereits, und bevor wir in die Details der weiteren Elemente gehen: Seht ihr in diesen Versen, dass Paulus immer wieder da von dem redet, was die Kolosser bereits gehört haben?

Er redet hier in Vers 5 am Ende: Von ihr habt ihr vorher schon gehört. Dann redet er in Vers 6, dass zu euch gekommen ist. Er redet dann in Vers 6 am Ende von dem Tag an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. Vers 7: So habt ihr es gelernt von Ephrast.

Also mehrfach bezieht sich Paulus auf die Vergangenheit, auf den Zeitpunkt, oder nimmt er Bezug auf damals *as the Colossa that* Evangelium zum ersten Mal *geheard* beziehungsweise gelernt.

Er sagt: Ihr habt schon davon gehört. Von dem Tag, als es zu euch gekommen ist, von dem Tag an, da ihr es gehört und erkannt habt. Wirkt es unter euch. So habt ihr es gelernt von Epaphras.

Also in dieser Danksagung, und wo er das Fundament seiner Danksagung darlegt, bezieht sich Paulus immer wieder darauf: Ihr habt dieses Evangelium bereits gehört. Es ist bereits zu euch gekommen. Er bezieht sich auf die ursprüngliche Verkündigung durch Epaphras. Es ist dieselbe Botschaft, welche die Kolosser damals gehört und geglaubt haben.

Denn nachdem sie diese frohe Botschaft damals gehört haben, kommen jetzt Irrlehrer, die behaupten, diese Botschaft sei falsch, oder diese Botschaft sei nicht genug. Es besteht die Gefahr, dass sie durch diese Irrlehre von Philosophie und Gesetzlichkeit von dieser Botschaft abkommen und damit die Grundlage der Dankbarkeit des Paulus für die Kolosse rauben.

Diese Irrlehre raubt den Kolossern, raubt dem Paulus die Grundlage für seine Dankbarkeit, denn sie leugnet das Evangelium. Paulus sagt doch: Ihr habt schon die Wahrheit gehört. Ihr habt das Evangelium bereits gehört. Alles, was jetzt kommt und dem widerspricht, dem Das sei ferne von euch.

Die Galater, die Gemeinde in Galatien, hat ein ähnliches Problem. Sie haben auch dem Evangelium geglaubt, wurden aber infiltriert *with jüdischer Gesetzlichkeit*, also *that was not so the heidnish philosophy*, sondern *judicial gesetzlichkeit align*.

Und Paulus erinnert auch die Galater, festzuhalten, was sie zu Beginn gehört und geglaubt haben. In Kapitel 1, Vers 6, Galater Kapitel 1, Abvers 6, Galaterbrief, Kapitel 1, Abvers 6, sagt Paulus: „Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, wo es doch kein anderes gibt.“

„Einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren. Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigen, was wir euch als Evangelium verkündigt haben, er sei verflucht.“

Paulus sagt ihnen: Ihr habt bereits das Evangelium gehört, und denen wir glaubt! Wieso wendet ihr euch jetzt von dem ab? Selbst when ich, irgendjemand anderes, oder selbst wenn ich morgen to euch come and Engel aus dem Himmel morgen bei euch auftaucht und euch ein anderes Evangelium predigt als das, was ihr bereits habt: Er sei verflucht. Und er wiederholt es in den Versen danach.

Denn in Kapitel 3, 1 bis 3, Galater, Kapitel 3, 1-3, sagt er auch: „Unverständiger Galater! Wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus als gekreuzigt vor Augen gemalt wurde? Nur dies will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens? Seid ihr so unverständlich? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden?“

Paulus fragt: Euch wurde Christus so wunderbar vor Augen gemalt. Das Evangelium wurde euch so klar präsentiert und gepredigt. Wieso wendet ihr euch jetzt von dem ab?

Also, was wir hier sehen, ist: Paulus bezieht sich immer wieder auf dieses, was ihr gehört habt, was Epaphras euch verkündigt hat, was von dem Tag an da, ihr es gehört habt. Er bezieht sich auf diese ursprüngliche Verkündigung des Evangeliums zurück und sagt:

Alles, was dem widerspricht: Dies ist das Wort der Wahrheit, die darin liegt, die Hoffnung, die im Himmel liegt. Von ihr, von dieser Hoffnung habt ihr nicht in diesen neuen Philosophien oder in diesen gesetzlichen Sachen gehört, sondern diese Hoffnung, von der ihr gehört habt, die Hoffnung, die im Himmel liegt. Von ihr habt ihr gehört im Evangelium. Es ist dasselbe Evangelium, das Epaphras euch damals verkündigt hat. Es ist dasselbe Evangelium, das von dem Tag an, da ihr es geglaubt habt, in euch wirkt. Alles, was dem widerspricht, jeder, der diesem widerspricht: Er sei verflucht. So sagt er es in Galata.

Weiter sehen wir in Vers 6. Dort: „Der Wahrheit des Evangeliums, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist und Frucht bringt. Und wächst, wie auch unter euch, von dem Tag an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt.“

Wir sehen hier, Paulus. Es ist sehr interessant. Wir sehen hier einerseits: Paulus redet über das Evangelium und die Auswirkungen des Evangeliums unter den Kolossern. Und sie stellt das auch parallel damit, unter den Auswirkungen des Evangeliums in der ganzen Welt. Also wir haben hier quasi zwei globale und lokale Aspekte des Evangeliums, beziehungsweise der Auswirkungen des Evangeliums: Global und lokal.

Wir sehen hier das Wort des Wahrheit des Evangeliums, das erstens lokal, persönlich zu euch gekommen ist: Zu euch, den Kolossern. Und er sagt: Dieses Evangelium, dasselbe Evangelium, das zu euch gekommen ist, wie es auch in der ganzen Welt ist. Dasselbe Evangelium, das lokal, persönlich zu euch gekommen ist, das ist dasselbe Evangelium, das auch global in die ganze Welt hinausgeht und ist. Dieses Evangelium ist nicht nur eine Botschaft für euch Kolosser. Es ist nicht nur eine Botschaft für Juden. Es ist nicht nur eine Botschaft für Heiden; es ist eine Botschaft an alle Menschen, an die ganze Welt.

Zwei Aspekte, die wir darin sehen. Eure – was Paulus damit auch deutlich macht: Diese Irrlehr war ja etwas Lokales; es ist etwas, was sich in Phrygien, in dieser Region, entwickelt hat. Es ist nicht die Botschaft, die zu euch gekommen ist, und es ist auch nicht die Botschaft, die in die Welt hinausgegangen ist.

Seht ihr? Paulus ist dankbar für, dankbar für das Evangelium, das zu ihnen gekommen ist und das in die Welt hinausgegangen ist. Das Evangelium hat sich nicht verändert. Es hat sich nicht angepasst an die Region von Kolossee and Phrygien und hat sich dann angepasst, wenn es weiter hinaus in die Welt geht. Es ist dieselbe Botschaft. Dieselbe Botschaft in Kolosse, dieselbe Botschaft in Laodicea, dieselbe Botschaft in Herapolus, und es ist dieselbe Botschaft in Rom, in Galatien, in ganz Asien und in der ganzen Welt. Es ist dieselbe Botschaft.

Wie kann eure Irrlehre, dieses philosophische und gesetzliche Wahrsein, wenn es doch dasselbe Evangelium ist, das vor euch verkündigt worden ist und das in der ganzen Welt verkündigt wird?

Und nicht nur das, und darüber wird dann in Kapitel 3 wird das wieder auch ein bisschen auftauchen. Es ist auch eine Erinnerung an uns, liebe Geschwister. Die Botschaft des Evangeliums ist eine Botschaft, nicht nur für hier, nicht nur für diese Gemeinde, nicht nur für München oder Deutschland: es ist eine Botschaft an die ganze Welt. Das Evangelium ist für die ganze Welt. Es ist dieselbe Botschaft für die ganze Welt.

Und Gott hat gefallen daran, dass sein Evangelium in die ganze Welt hinausgeht. Menschen aus allen Nationen, egal welche Herkunft, egal ob Arm oder Reich, egal ob Herr oder Sklave, das Evangelium soll in die ganze Welt hinaus und alle Arten von Menschen retten.

Denn wir sehen in der Zukunft, in Offenbarung Kapitel 7, Vers 9, sehen wir was? Offenbarung Kapitel 7, Vers 9: Nach diesem sah ich, sagt Johannes, siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte. Aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen.

Liebe Geschwister, das Evangelium ist lokal, es ist persönlich, aber es ist global. Es geht in die ganze Welt hinaus, es soll in die ganze Welt hinausgehen, und es wird alle Arten von Menschen retten, sodass am Ende des Tages vor dem Thron des Lammes eine unzählbare Menge aus jeder Nation, aus Stämmen und Völkern und Sprachen stehen wird. Seht ihr das Fundament unserer Dankbarkeit, die Auswirkungen des Evangeliums, nicht nur lokal, nicht nur in Kolosse, nicht nur klein, sondern es ist global. Das ist die Grundlage unserer Dankbarkeit.

Und wir sehen weiter, Paulus sagt, es ist global und lokal in seiner Reichweite, sage ich mal. Dann ist es aber auch global und lokal darin, dass es Frucht bringt und wächst. Seht ihr, das zu euch gekommen ist, lokal, wie es auch in der ganzen Welt ist, global. Und dann geht es weiter global und Frucht bringt und wächst. Und dann wieder lokal, wie auch unter euch, von dem Tag, an da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt.

Also zwei Aspekte, jeweils global und lokal. Es ist unter euch, es ist zu euch gekommen, so wie sie in die ganze Welt kommt, global und lokal. Dann haben wir wieder global, lokal. Es bringt in der ganzen Welt Frucht und wächst in der ganzen Welt, genauso wie es unter euch Frucht bringt und wächst, in dem Tag, da ihr gehört habt.

Seht ihr, liebe Geschwister, what is the Grundlage unserer Dankbarkeit? This is the Evangelium. It is the Evangelium that not only here, but in the world, and Menschen from all Nationen rettet. It is an Evangelium that Frucht bringt.

Das Evangelium ist also nicht einfach nur eine leere Botschaft, die mit dem Verstand für wahrgehalten wird. Es ist eine Botschaft, die verwandelt. Es ist eine Botschaft, die bei einem Menschen bewirkt, dass er Frucht bringt.

Wovon reden wir, wenn wir von Frucht bringen, reden? Wir reden von, um es in einem Wort zusammenzufassen: Verwandlung oder Veränderung. Frucht zu bringen bedeutet, verändert zu werden. Im Denken, im Reden, im Handeln verändert zu werden.

Das Evangelium ist eine Botschaft, die einen gotthassenden Sünder in einen gerechtfertigten Gläubigen verwandelt, der Gott sein Leben unterwirft. Das Evangelium ist eine Botschaft, die einen selbstsüchtigen Egoisten verwandelt in jemanden, der aufopferungsvolle Liebe für alle Heiligen hat. Und andere höher achtet als ich selbst.

Das Evangelium ist eine Botschaft, die Menschen dazu bringt, für das jenseitige Leben und für die Hoffnung, die im Himmel aufbewahrt ist, sein Leben hier auf dieser Erde wegzuwerfen und aufzuopfern, sei es Wohlstand, sei es Beliebtheit, sei es Unversehrtheit, sei es Bequemlichkeit, sei es…

The Bedürfnisse and beginning that he had, this Evangelium verändert einen Menschen, so dass er bereit is, all these things um the Himmelswillen, um Christi Willen, um the Hoffnung willen, die im Himmel aufbewahrt ist. Seht ihr, das Evangelium bringt Frucht, sowohl in der Welt, global, überall wo es gepredigt wird, überall, wo es Menschen errettet und verwandelt und transformiert, als auch unter euch.

Diese Botschaft ist es, die Frucht bringt und eben die auch wächst. Wachsen natürlich im Sinne von Frucht bringen. Ist die persönliche Transformation, könnte man sagen. Das Wachsen bezieht sich dann eher darauf, wie weiter immer mehr Menschen zum Glauben kommen, wie immer mehr Menschen, wie die Frucht an sich, die Anzahl dieser Frucht, sage ich mal, vielleicht, oder Anzahl der, der, der Reben des Weinstocks quasi wachsen und dann aber auch, wie die Frucht selbst wächst, wie die Reben selbst Frucht bringen, die an Christus dran sind.

Wenn das Evangelium diese Kraft hat, wenn das Fundament unserer Dankbarkeit diese Veränderung und diese Auswirkungen hat, Liebe Kolossa, wie kann eure Philosophie und Gesetzlichkeit der wahre Schlüssel zur Geistlichkeit sein, wenn dieselbe Botschaft, die euch verkündigt worden ist, dieselbe Botschaft, die auf der ganzen Welt verkündigt wird, lebensverändernde Frucht bringt?

Seht ihr, wie Paulus in seiner Beschreibung, seiner Dankbarkeit, das Evangelium bereits hochstellt und die Kolosser dazu bringt, sich zu fragen: „Wie könnte es sein, dass diese Irrlehre wahr ist, wenn das Evangelium doch so eine Macht hat, so eine Auswirkung hat?“ Liebe Geschwister, Paulus erinnert sie daran: Dieses Evangelium bringt Frucht. Er erinnert sie, was wir vorhin gesagt haben, die Dinge zu sehen, die das Evangelium bereits in ihrem Leben gemacht hat, die Dinge zu sehen, die das Evangelium unter ihnen und in der ganzen Welt macht. Es bringt Menschen zum Glauben, es wächst. Es bringt Frucht, es verändert euch, es verändert Menschen in der Welt.

Wieso möchtet ihr jetzt, um diese neue geistliche Stufe zu erreichen oder um dieses eine Ding zu erreichen, was ihr meint, dass euch fehlt? Wieso wollt ihr euch jetzt von diesem Evangelium euch entfernen? Liebe Geschwister, das ist so eine wichtige Lehre, doch auch für uns. Wenn wir denken, es geht nicht weiter, es geht nicht voran, wir brauchen diesen nächsten Schritt der Geistlichkeit. Oh, wie sehr müssen wir daran erinnert werden, dass das Evangelium, was das bereits in unserem Leben gemacht hat.

Liebe Geschwister, denkt doch darüber nach, wer wart ihr vor zwei Jahren, vor vier Jahren, vor fünf Jahren, vor zehn Jahren, vor 15 Jahren, je nachdem wann ihr gläubig geworden seid. Was für eine Veränderung, was für eine Frucht hat das Evangelium in eurem Leben bereits hervorgebracht? Was für eine Transformation habt ihr erlebt: Verwandlung von eurer Gesinnung, eurem Denken und eurem Reden und eurem Handeln. Was hat sich bereits nicht so alles schon verändert? Wo wollt ihr hin, um die nächste geistliche Stufe zu erreichen? Wo wollt ihr hin? Weg vom Evangelium. Weg von Christus.

Wenn ihr nicht nur an euch denkt: Paulus sagt, denkt auch an die ganze Welt, wie das Evangelium in die ganze weite Welt hinausgeht, wie Leute zum Glauben kommen, wie Leute bereit sind, ihr Leben wegzuwerfen für das Evangelium, wie Menschen, die in Verfolgung leben und gläubig werden, bereit sind, ihr, your Wohlstand, your Laden, your family to verlieren um das Evangelium, um Christi willen. Seht ihr die Frucht that the Evangelium in the ganze hinausträgt and hervorbringt? Denkt ihr, das Evangelium, das einen Menschen – wir lesen in den Nachrichten von Nigeria, wie viele Christen dort getötet werden – denkt ihr, dass das Evangelium, das einen Menschen wie zum Beispiel aus Nigeria dazu bringen kann, bereit zu sein, für seinen Glauben zu sterben, dass es nicht genug ist, um euch zu helfen, um euch zu verändern, um euch Heiligung zu schenken?

Ist Christus stark genug, dass ein Gläubiger bereit ist, Folter und Qual und Tod zu ertragen? Dieser Christus ist aber nicht genug, um euch Stärke und Mut und Heiligung und Überwindung von Sünde zu geben.

Paulus sagt: Denkt, schaut, wie das Evangelium wirkt. Schaut die Auswirkungen dieser Botschaft. In euch, unter euch. Deswegen habe ich gesagt, denkt an euch selbst, wo ihr wart vor ein Jahren, vor zwei Jahren, vor zehn Jahren. Aber auch in der ganzen Welt. Schaut euch an, was geschieht. Wo wollen wir hin, außer zu Christus? Wo wollen wir hin, außer zu diesem Evangelium?

Paulus sagt, dass wie auch unter euch von dem Tag an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. Von dem Tag an, da ihr diese Botschaft gehört habt, wirkt es unter euch. Es wächst. Menschen werden gläubig in eurer Umgebung oder um euch herum. Aber auch in der Welt, in der ganzen Welt. Und ihr bringt Frucht von dem Tag an. Nicht, wo ihr diese Philosophie eingeführt habt. Nein, bereits vorher, von dem Tag an, wo ihr diese Botschaft gehört habt, das Wort der Wahrheit des Evangeliums und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt, von dem Tag an wirkt es bereits in euch. Wo wollt ihr nun also hin, weg von dieser Botschaft?

Von dem Tag an, da ihr es gehört und die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt habt. Die Erkenntnis der Gnade. Wir haben auch bei den ersten beiden Versen bei der Einführung darüber geredet: Gnade ist die unverdiente Gunst Gottes, die du durch nichts erarbeiten oder verdienen kannst. Die Gnade Gottes in Wahrheit zu erkennen, ist synonym, ist gleichbedeutend damit, dem Wort der Wahrheit des Evangeliums zu glauben. Es bedeutet, zu erkennen, dass man ein verlorener Sünder ist, ein Rebell und ein Feind Gottes ist und vor dem Gesetz Gottes ohne Ausrede und ohne Entschuldigung verurteilt dasteht. Es bedeutet, die Gnade Gottes in Wahrheit zu erkennen, bedeutet, sich der Wahrheit zu unterwerfen: Dass nichts, was ich tun kann, nichts – keine religiösen Aktivitäten, keine guten Werke, nicht meine eigene Gerechtigkeit – dass nichts mich vor dem gerechten und heiligen Zorn Gottes retten kann, als einzig und allein das vollkommene Opfer Jesu am Kreuz.

Das bedeutet es, die Gnade Gottes in Wahrheit zu erkennen. Es gibt – ich habe in der Predigt gehört – im Englischen gibt es für „Grace,“ das Wort Gnade, dieses Akronym, wird als Akronym verwendet, um Gnade zu definieren. „Grace,“ ihr wisst ja den Buchstaben, G-R-A-C-E. Grace, unser Akronym, um Gnade zu erklären, ist „God’s Riches at Christ’s Expense.“ Also, „Grace“: G, God; R, Riches; A, at; C, Christ; und E, Expense. „God’s Riches at Christ’s Expense.“ Das ist Gnade. Gottes Reichtümer auf Kosten von Christus.

Gottes Reichtümer auf Kosten von Christus. Das ist Gnade. Du hast nicht das bekommen, was du verdient hast. Dir wurde vorenthalten, das, was du verdient hast. Dir wurde es vorenthalten, und es wurde auf Christus gelegt, das, was du eigentlich verdient hättest, wegen deiner Sünde. Stattdessen hast du das bekommen, was du nicht verdient hast. Das, was Christus eigentlich bekommen, wie hätte Christus eigentlich behandelt werden sollen, das hast du bekommen: Vergebung deiner Sünden, Gnade, ewiges Leben, Hoffnung, Liebe, Glaube, all diese Dinge. Das ist Gnade.

Und seitdem die Kolosser diese Erkenntnis gewonnen haben, diese Gnade Gottes in Wahrheit erkannt haben, wirkt es Frucht bringen unter ihnen. Seit dem Tag, da ihr es gehört habt. Erinnert euch zurück, sagt Paulus. Verse 7 und 8.

Das Fundament unserer Dankbarkeit, es wurde verkündet von einem Werkzeug Gottes, von einem Diener Gottes. So habt ihr es gelernt von Epaphras, unserem geliebten Mitknecht, der ein treuer Diener des Christus für euch ist und uns auch eure Liebe im Geist kundgetan hat. Das Fundament der Dankbarkeit, das Evangelium, wurde euch von diesem treuen Diener und geliebten Mitsklaven verkündigt.

Wir haben uns in der Einführung angeschaut, Epaphras ist wahrscheinlich in den zwei Jahren, die Paulus in Ephesus unterrichtet hat und gelehrt hat.

Von Paulus unterrichtet worden und hat dann in Kolosse das Evangelium verkündet, und wahrscheinlich war er auch der Gründer der Gemeinde. Paulus nennt ihn hier unseren geliebten Mitknechten.

Vielleicht auch kurz: Epaphras ist die Kurzform des griechischen Namens Epaphroditus. Es gibt aber auch einen anderen Epaphroditus im Philippabrief; das sind nicht dieselbe Person. Das ist Epaphras, der andere Epaphroditus. Epaphras ist nur eine Kurzform des Griechennamens Epaphroditos und bedeutet so ähnlich, so etwas Ähnliches wie: „Geehrt von der Aphrodite.“ Epaphroditus: „Geehrt von der Aphrodite.“ Also sicherlich ein mit heidnischem Hintergrund, Epahr, mit diesem Namen.

Paulus nennt ihn hier unseren geliebten Mitknecht. Unser Geliebter, also er ist geliebt, sowohl von Paulus als auch von der Gemeinde in Kolosse. Und er ist ein Mitknecht, besser übersetzt mit Sklave. Es ist das griechische Wort hier: Syn-Dulos. Dulos ist das Wort für Sklaven. Auch Tychikos wird später im Kapitel 4 ein Mitsklave genannt.

Sklave, Dulos, bedeutet: Ein Sklave ist jemand, der das Eigentum eines anderen ist. Ein Sklave ist dem Willen seines Herrn unterworfen. Paulus nennt ihn hier Syndulos, also Mitsklaven, mit Knechten. Er sagt also, wir sind gemeinsame Knechte. Wir sind beide Sklaven. Wir haben, indem er sagt ‚Mitsklave,‘ mit—ähm—mit Sklave demonstriert er, dass sie alle – Er ist ja unser geliebter Mitsklave – also Paulus, Epaphras und die Kolosse – alle sind gemeinsam miteinander Sklaven.

Wir hatten es heute, glaube ich, in der Lesung. In Römer 14 kam es ja auch dazu: „Wieso richtest du einen Mitsklaven oder einen Haussklaven eines anderen Herrn?“ Im Sinne von: Wir sind alle Sklaven des Herrn Jesus Christus. Das ist die Identität eines jeden Gläubigen. Er gehört dem Herrn Jesus Christus. Jeder Gläubige ist ein Sklave, Untertan und Eigentum vom Herrn Jesus Christus. Wir sind Sklaven des Herrn.

Dadurch, dass wir uns ihm unterworfen haben durch Glauben, gleichzeitig sind wir Sklaven, aber auch durch den Kauf unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns erlöst und uns erkauft mit seinem kostbaren Blut.

Und unsere Beziehung untereinander: Wir sind Mitsklaven. Wir haben alle denselben Herrn. Wir sind alle Eigentum des einen Herrn. Diese Bezeichnung ‚Mitsklave‘ beoffenbart natürlich einerseits Demut. Ja, wir sind – er selbst und auch Epaphras – wir sind alle gemeinsame Sklaven. Aber es ist auch eine Einheit. Wir sind Mitsklaven. Ja, wir sind miteinander verbunden, indem wir demselben Herrn gehören.

Weiterhin bezeichnet Paulus ihn als treuen Diener des Christus für die Kolosse. Er ist treu, also er ist wahrhaftig, er ist zuverlässig, er ist vertrauenswürdig. Er ist ein Diener, ja, Diakonos. Dieses Wort kennen wir von dem Amt des Diakons, des Dieners. Aber Paulus verwendet Diener oft auch eben nicht nur im Sinne dieses Amtes des Diakons, sondern er verwendet es oft auch im Sinne eines Dieners für eine Gemeinde.

Und er sagt: Er ist Diener des Christus. Er sagt nicht direkt, er ist Diener von euch, sondern er ist Diener des Christus. Erstmal dient er dem Christus, aber er dient dem Christus für euch. Für euch. Er ist Diener des Christus für euch.

So, ihr habt gelernt. Von wem habt ihr dieses Evangelium gehört? Von wem habt ihr das Evangelium gehört, das unter euch Frucht bringt, in der ganzen Welt Frucht bringt? Es ist Epaphras. Und dieser Epaphras ist ein Mitsklave. Der geliebte Mitsklave. Er ist ein treuer, wahrhaftiger Diener des Christus für euch.

Und Vers 8: „Und hat auch uns eure Liebe im Geist kundgetan.“ Er hat Paulus berichtet von der Liebe der Kolosse. Er hat Paulus berichtet von all den Dingen, für die Paulus hier dankbar ist. Dieser treue Diener ist es, von dem ihr das Evangelium gehört habt. Und was bedeutet auch: Wenn diese falsche Lehre, die sich bei euch einschleicht, wahr ist, dann ist Epaphras ein Lügner! Dann ist dieser Epaphras, von dem ihr das Evangelium gelernt habt, dieser geliebte Mitsklave, dieser treue, wahrhaftige Diener.

Ja, er war ein Diener, er war nicht nur ein passiver Zuschauer, er war ein Diener, ein aktiver Diener für den Herrn, für die Gemeinde in Kolosse. Wenn diese falsche Irrlehre wahr ist, dann ist er ein Lügner, er, der euch dieses Evangelium verkündigt hat. Über Epaphras erfahren wir noch mehr in Kapitel 4.

Ich möchte nicht zu detailliert darauf eingehen. Darüber werden wir dann reden, wenn wir in Kapitel 4 sein werden, aber nur kurz.

Kapitel vier, Kolosser vier, zwölf bis dreizehn. Kolosser Kapitel vier, zwölf bis dreizehn.

Es grüßt euch Epaphras, der von euch ist, ein Knecht Christi Jesu. Hier haben wir wieder Knecht als Sklave, Dulos, ein Sklave Christi Jesu, der alle Zeit für euch ringt in den Gebeten, dass ihr vollkommen und völlig überzeugt in allem Willen Gottes dasteht. Denn ich gebe ihm Zeugnis, dass er viel Mühe hat um euch und die in Laodicea und die in Hierapolis.

Nur kurz hier. Hier lernen wir so viel von Epaphras in diesen wenigen Zeilen, aber ich möchte es kurz halten. Er ist aus Kolosse, er ist von euch, end in hier wie der Sklaven Christi Jesu.

Und hier sehen wir: Er charakterisiert Epaphras als jemanden, der alle Zeit für die Kolosser betet. Seht ihr diesen Epaphras, wie sehr er um diese Gemeinde besorgt ist? Er betet alle Zeit für die.

Ich habe in einem Kommentar gelesen. Ich konnte es nicht vollständig überprüfen, aber ich müsste stimmen, soweit ich mich erinnern kann. Epaphras ist der Einzige, den Paulus als Vorbild heranzieht und darstellt für Gebet.

Nur um das mal in die Perspektive zu setzen. Paulus sagt: „Ich bete und danke alle Zeit, wenn ich bete für euch.“ Von Epaphras sagt er: „Er alle Zeit ringt er in Gebeten.“

Das Wort Ringen hier, er ringt in Gebeten. Er betet einfach nicht nur. Das Wort Ringen hier, es ist ein Wort, das im Sport, wie im Ringkampf oder heutzutage würde ich vielleicht Wrestling sagen, verwendet wird.

Es ist ein Kampf. Er kämpft in Gebeten um euch. Es ist ein Kämpfen und Ringen im Gebet für diese Gemeinde.

Das Substantiv dieses Wortes Ringen hier wird verwendet in Lukas 22,44, um das Gebet von Jesus in Gethsemane zu beschreiben.

In Lukas 22, Vers 44 heißt es: „Und als er in Angst war, betete er heftiger, es wurde aber sein Schweiß wie große Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen.“

Dieses „Als er in Angst war,“ dieses in Angst – Jesus war in Angst, Agonia. Ja, vielleicht hört ihr das englische Wort Agony aus diesem Wort heraus. Es kann auch übersetzt werden, und in der CSV Elberfelder wird es übersetzt, als er in ringendem Kampf war. Ringender Kampf hat Jesus hier in Gethsemane, als er gebetet hatte.

Und das hat auch Epaphras, wenn er für die Gemeinde betet.

Was uns zeigt auch, ist: Gebet ist ein Kampf. Es ist nicht etwas, was einem immer leicht fallen wird. Es ist nicht etwas, was man einfach mal macht und dann läuft es schon.

Echtes und hingegebenes Gebet ist ein Ringen und Kämpfen in der stillen Kammer.

Gebet, so wie Epaphras hier getan hat, dringendes Gebet erfordert Anstrengung, es erfordert Opfer, es bedeutet Hingabe.

Ansonsten wird man nicht so beten, wie Epaphras es getan hat für die Gemeinde.

Ein Missionar namens Samuel Zwemer, der 1918. Jahrhundert gelebt hat, der unter Muslimen gewirkt hat, sagt: „Das Gebet ist die Turnhalle der Seele.“

Ein anderer Prediger hat dieses Zitat benutzt und darauf beziehend gesagt: „Gebet ist nicht die heiße Badewanne. Gebet ist nicht die Sauna, wo man sich ausruht.“

Gebet ist die Turnhalle. Heutzutage würde man vielleicht Fitnessstudio sagen.

Gebet ist etwas. Wir sagen heutzutage, wenn wir unsere Faulheit überwinden müssen, um Sport zu machen, um in die Turnhalle zu gehen, dass man seinen inneren Schweinehund überwinden muss. Gebet ist auch etwas, wo du dich dazu überwinden musst, wo du dich dazu hingeben musst.

Und er tat das alle Zeit. Er tat das für die Kolosser, er tat das für die Laodicea, tat das für Hierapolis. Er hat viel Mühe um sie, heißt es da.

Viel Mühe bezieht sich auf Anstrengung, auf Schmerzen und Qual. Seine Sorge um die Gemeinden lagen auf ihm.

Und wofür hat er gebetet? Er hat nicht dafür gebetet, dass sie reich werden, dass all ihre Wünsche erfüllt werden, dass sie beliebt wären, dass sie, was weiß ich, ihre jüdischen Probleme überwinden. Nein, er betet dafür, dass sie vollkommen und völlig überzeugt in allem Willen Gottes dastehen.

Er betet für ihr geistliches Leben. Sie sollen vollkommen sein, in Christusähnlichkeit, die Vollkommenheit, der Vollkommenheit streben und darin vollkommen. Sie sollen völlig überzeugt sein. Gerade diese Gemeinde und die Gemeinden, wo sich diese falsche Irrlehre langsam einschleicht: Oh, mögen sie doch vollkommen überzeugt sein in dem Willen Gott, in allem Willen Gottes und so vollkommen dastehen.

Pepa Phras ist jemand, der umgeben ist. Sein Gebet ist umgeben von der Last dieser Sorge. Und sein Fokus ist nicht so auf sich selbst. Sein Fokus ist auf den Gemeinden. Charles Burgeon hat gesagt: „Niemand kann mir in dieser Welt eine größere Freundlichkeit erweisen, als für mich zu beten.“ Und wie viel können wir von diesem Epafress beten und von diesem Epafhras lernen? Und wie beschämend ist es, für mich selbst auch, wenn ich diesen Beta-Epahr sehe und mein Gebetsleben damit vergleiche.

Lasst uns zum Schluss kommen. Paulus sagt: „Gott sei Dank.“ Er ist dem Gott, unserem Vater und dem Vater des Herrn Jesus, dankbar. Er dankt Gott, denn er ihm gilt und gebührt aller Dank. Wir haben gesehen, er dankt für den Glauben, die Liebe und die Hoffnung der Kolosser, von denen er gehört hat. Und all diese Sachen, wofür er dankbar ist – der Glaube, die Liebe, die Hoffnung – sie sind bei den Kolossern vorhanden, weil das Evangelium ihnen verkündigt worden ist und sie geglaubt haben. Es ist dieselbe Botschaft, die unter ihnen und in der Welt wächst und Menschen verändert. Diese frohe Botschaft ist die Grundlage für Paulus Dankbarkeit.

Was können wir daraus lernen? Die Anwendung ist sehr ähnlich zu vergangenen Mal.

Erstens: Schließe dich dem Dank von Paulus an, für dich und für alle Heiligen. Paulus macht es uns vor. Wir haben vergangene Woche über die Glauben, die Liebe und die Hoffnung geredet. Heute haben wir den Fokus auf das Evangelium gehabt. Schließe dich deinem Dank an. Danke für das Evangelium! Was für eine Botschaft! Was für eine Kraft steckt in dieser Botschaft! Nicht nur hier, sondern in der ganzen Welt. Und wir können mittlerweile sagen, schon über seit 2000 Jahren: Was macht diese Botschaft mit dir persönlich, mit den Menschen in deinem Umfeld, in deiner Gemeinde, in deiner Stadt? Was macht das Evangelium weltweit? Sieh an, wie es wächst. Sieh, wie es Frucht bringt, in dir selbst und in der ganzen Welt. Sei dankbar dafür. Sage Dank für dich.

Aber wir sehen es bei Paulus, aber auch von Epaflas. Denke nicht nur an dich, wenn du Dank sagst. Denke nicht nur an dich, wenn du betest. Denke an andere. Denke, Paphras betet nicht mal nur für die Menschen, die ihr immer seht, die Gemeinde in Kolosse, sondern eben auch für die in Lauritia und Herapolis. Denke doch auch im Gebet an Menschen, die du nicht immer siehst: Für die Gläubigen in dieser Welt, für die Verfolgten in dieser Welt, für die Verlorenen in dieser Welt. Sagen wir vor allem Dank.

Es ist so leicht, in unserem Leben zu vergessen, dankbar zu sein. So schnell ist unser Blick auf all die Dinge gerichtet, die wir nicht haben, und wir sehen gar nicht mehr die Dinge, die wir alle haben. Wir sehen das Haus, das Gehalt, die Ehe, die Errungenschaften, die wir nicht haben. Und während wir darauf fokussiert sind, was wir nicht haben, verlieren wir das Auge für alle Dinge, die unzähligen Segnungen, die wir haben. Und wir gewöhnen uns ab, Dank zu sein, Dank zu sagen und dankbar zu sein. Und Unzufriedenheit darüber, was man nicht hat, führt am Ende immer dazu, dass wir uns auf sündige Weise das nehmen, was wir meinen zu brauchen.

Dass wir uns das nehmen, auf sündige Weise, weil wir meinen, dass wir es verdient haben. Und genau hier sehen wir, wie Undankbarkeit unsere Augen trübt. Denn wenn es darum geht, dass wir bekommen, was wir verdienen, müssen wir uns doch erinnern, was müssten wir denn eigentlich alle empfangen? Was würden wir denn alle verdienen? Ewige Verdammnis. Du möchtest auf deine Rechte bestehen, du möchtest darauf bestehen, ich verdiene das: Das Haus, das Geld oder was auch immer. Das Einzige, worauf du das Recht hast, ist die Hölle. Das ist das, was du verdient hättest.

Wenn du dich aber darin disziplinierst, dir den Gegenstand und die Grundlage für Dankbarkeit in Erinnerung, ins Gedächtnis zu rufen, dann hast du Grund zur Freude. Diszipliniere dich daran. Es ist etwas, woran wir Undankbarkeit anzunehmen. Sich bewusst hinzusetzen und so in Erinnerung zu rufen, all das Gute, was der Herr geschenkt hat. Du hast hier drei Beispiele: Glaube, Hoffnung und Liebe.

Du hast das Evangelium, that dich von dieser ewigen Verdammnis, die du eigentlich verdient hast, gerettet hat. Und dir jede geistliche Segnung in der Himmelsfeld geschenkt hat, die dich verändert hat. Seit dem Tag, da du daran geglaubt hast, hat es Menschen um dich herum gerettet, hat es dich und die Menschen um dich herum und in der ganzen Welt verändert. Sehe auf dieses Evangelium, was in der ganzen Welt verkündet wird und Menschen in das Reich Gottes bringt und sie verändert und auch unter ihnen Frucht bringt. Sei dankbar dafür, lerne dafür, dankbar zu sein. Und du wirst beginnen, aus dieser Dankbarkeit auch mehr und mehr und stabile Freude zu haben.

Danke, Gott. Und du wirst dir angewöhnen, all das Gute zu sehen, was du hast und was dir Gott geschenkt hat. Danke Gott für den Glauben an Christus, danke für die daraus resultierende Liebe, danke Gott für die unersprechliche Hoffnung, die in den Himmel aufbewahrt ist. Danke für die Grundlage, auf der all diese Dinge aufbauen, die Botschaft, die frohe Botschaft des Herrn Jesus Christus. Danke Gott für Zeugen wie Epaphras, die in deinem Leben und in die Welt hinausgehen, um das Evangelium zu verkündigen. Danke Gott für treue Diener wie Epaphras, die mit Mühe und Ringen für dein geistliches Leben beten. Danke Gott für dich selbst, danke Gott für deine Familie, danke Gott für die Gemeinde, danke Gott für alle Heiligen.

Zweitens: Finde Trost und Ermutigung, wenn du diese Gründe, wenn du diese Dinge in deinem Leben erkennst, also den Gegenstand der Dankbarkeit, das Fundament der Dankbarkeit. Wenn du das in deinem Leben erkennst, dann finde Trost und Ermutigung darin. Wir haben letztes Mal davon geredet. Glaube, Liebe und Hoffnung. Wenn du diese Dinge in deinem Leben siehst, dann sei dankbar und finde Trost darin, denn es ist ein Zeugnis dafür, dass du gerettet bist.

Heute haben wir gesehen: Dieses Evangelium, wenn es dein Leben verändert. Nicht nur die Existenz dieser Dinge von Glaube, Liebe, Hoffnung, sondern auch das kontinuierliche Wachstum dieser Dinge. Das Frucht bringen demonstriert that the Wort in deinem Leben wirkt. Finde Trost darin. Wenn du zurückblickst auf deine Jahre als Gläubiger von dem Tag an, da du die Gnade Gottes in Wahrheit erkannt hast, finde Trost in der Frucht, die Gott in deinem Leben geschenkt hat. In der Veränderung deines Charakters, in der Veränderung deines Denkens, deines Willens, deines Redens und deines Handelns. Finde Trost darin. Es geht nicht um Perfektion, sondern ob diese Dinge wie Glaube, Liebe, Hoffnung, Veränderung und Frucht in deinem Leben vorhanden sind und ob sie wachsen. Wenn das so ist, dann lass dich trösten, denn Gott wirkt in dir, seine Botschaft wirkt in dir.

Du brauchst nichts anderes. Du brauchst nicht das extra Plus. Alles, was du hast und alles, was du brauchst, ist in der Person Jesu Christi und in seiner Fronbotschaft zu finden. Drittens: Nimm die Epaphras als Vorbild, als Verkündiger des Evangeliums. Sei ein Verkündiger des Evangeliums.

Diese Botschaft, das ist das Fundament für Dankbarkeit. Verkündige es: deinen Freunden, deiner Familie in deiner Umgebung, deinen Arbeitskollegen. Sei ein Verkündiger. Lasst uns diese Botschaft in diese Welt hinausbringen. This force. This with all the things to still. We have this. We have the Wasser of evil. Let us bring it.

Es ist diese eine Botschaft, die Epaphras den Kolossern verkündigt hat. Die Botschaft, die in die Welt damals hinausgegangen ist, die Botschaft, die auch heute in die Welt hinausgeht. Lasst uns dieser Welt doch diese Botschaft verkündigen.

Lasst uns beten wie Epaphras. Lasst uns ein Ringkämpfer sein im Gebet. Überwinde deinen inneren Schweinehund. Diszipliniere dich dazu, zu beten, wie Epaphras das getan hat. Darf es dich Opfer erfordern von dir? Es kann dein Schlaf sein. Es kann das lange Aufbleiben am Abend davor sein. Es kann sein, dass du von deinem Fernsehen, von deinem Smartphone im Bett, YouTube oder allen möglichen TV-Shows oder Serien oder was auch immer das ist, was dich ablenkt und davon abhält, dich im Gebet hinzugeben.

Du musst dir diese Dinge abgewöhnen. Du musst sie ablegen und dir gute Gewohnheiten aneignen: früh ins Bett zu gehen, ohne Geräte, fixe Zeiten zum Gebet. Frühes Aufstehen kann helfen. All diese Gewohnheiten können helfen. Ringe im Gebet. Sei ein Kämpfer.

Wenn du nicht kämpfst fürs Gebet, wirst du niemals ein Beter sein, wie Epaphras war. Du möchtest den Heiligen dienen. Oft denkst du dir vielleicht: „Wie diene ich denn den Heiligen?“ Wir denken nur an die Dienste, die öffentlich sichtbar sind, wie Predigen oder sonstige Dinge. Denke an Spurgeons Worte: Das Freundlichste, was du ihm erweisen konntest, war, für ihn zu beten. Weißt du, wie viel du dienst, wenn du für Heilige betest? Dein Gebet ist so ein wertvoller Dienst in den Augen Gottes.

Und zuletzt: Wenn du heute hier bist und dein Vertrauen nicht in Christus gesetzt hast, dann tue Buße. Wir haben viel über Dankbarkeit geredet. Wir haben über den Gegenstand der Dankbarkeit geredet. Wir haben über die Grundlage der Dankbarkeit geredet. Aber wenn du nicht an Christus glaubst, wenn du dich nicht ihm unterworfen hast, dann hast du keinen Anlass zur Dankbarkeit. Glaube, Liebe, Hoffnung sind nicht in deinem Leben vorhanden. Du merkst nicht, dass dieses Evangelium, diese Botschaft, in dir wirkt, dass es Frucht bringt, dich verändert, dich von Neuem geboren hat.

Vielleicht bist du jemand, der schnell mal „Gott sei Dank“ sagt, aber du meinst es nicht wirklich. Du hast dein Leben Jesus nicht anvertraut. Du hast dich selbst nie als so einen großen Sünder gesehen. „So schlimm bin ich doch gar nicht, wie die da draußen.“ Du hältst fest an deinen guten Werken und deiner eigenen Gerechtigkeit und du bist nicht bereit, die Wertlosigkeit deiner eigenen Werke vor einem heiligen Gott anzuerkennen.

Dann sage ich dir: Tue Buße. Lass los von deiner Selbstgerechtigkeit, lass los von deinen Werken, lass los von deinem Stolz und demütige dich unter die mächtige Hand Gottes. Er ruft den Sünder. Er möchte dir Glauben schenken. Er möchte den Sünder retten. Er möchte den Verlorenen finden. Er bietet dir lebendiges Wasser an. Du möchtest Freude haben, wahre Freude haben in deinem Leben. Dann brauchst du Dinge, für die du wahrhaftig dankbar sein kannst. Aber ohne Jesus hast du keinen Anlass zur Dankbarkeit.

So komme zu Jesus. Auch heute schreckt er noch seine Hände aus nach Sündern wie dir. Kehre um von deiner Sünde und vertraue dich Jesus Christus an. Und er wird dir vergeben und dir ewiges Leben schenken. Ihm sei alle Ehre. Amen.

Lass uns beten. Unser Vater im Himmel. Deine frohe Botschaft ist die Basis für jeden Dank, den wir da bringen. Denn ohne diese Botschaft gäbe es keinen Grund zur Fröhlichkeit. Ohne diese Botschaft gäbe es kein Wachstum, es gäbe keine Frucht. Es gäbe keine Hoffnung, keinen Glauben, keine Liebe. Du hast dich dazu entschieden, Vater.

Dass in dieser Botschaft und der Verkündigung, der Predigt dieser Botschaft, das Heil verkündet wird. Die Torheit der Predigt ist das Werkzeug deiner Wahl, um Menschen zu erlösen. Wir beten dich an für diese Weisheit. Wir beten dich an für die. Dieses Evangelium. Denn wir preisen dich dafür, wie dieses Evangelium seit 2000 Jahren in diese Welt hinausgegangen ist, wächst und Frucht bringt.

Es ist ein Evangelium, das, wenn wir zurück auf unser Leben schauen, auch uns verändert hat. Es hat uns durch das Wort des Evangeliums, diesen Samen. Sind wir zu einer neuen Schöpfung geworden? Das Alte ist vergangen, und Neues ist geworden durch die Macht deines Wortes. Nicht nur das, täglich verändert es uns. Täglich werden wir davon überführt, wir werden davon belehrt, zurechtgewiesen, erzogen und unterwiesen in der Gerechtigkeit. Es macht uns richtig, für jedes gute Werk ausgerüstet zu sein. Es ist die Botschaft, die uns verändert, die uns, wenn wir fallen, wieder Trost schenkt und uns wieder aufrichtet. Es ist die Botschaft, die uns demütigt, wenn wir hochmütig und stolz werden und wenn wir uns selbst oder unsere Taten überbewerten. Es ist die Botschaft, die uns an unsere Hoffnung erinnert, die in den Himmel aufbewahrt ist. Es ist die Botschaft, die uns immer wieder zurück zu Jesus Christus bringt.

Vater, wir danken dir für dieses Evangelium. Wie kraftvoll ist es, wie wunderbar ist es! Es ist die Grundlage für jeden Dank, den wir dir darbringen. Vater, lass uns doch dankbar sein. Lass uns dankbar sein für das Evangelium.

Lass uns zu Betern werden, wie Epaphras es war. Voller Dankbarkeit, aber auch voller. Voll von Anliegen und Last für die Gemeinde, für deine Gemeinden und für die Heiligen. Dass wir doch in jedem Gläubigen sehen mögen, Christus in vollkommener Reife und völliges Überzeugtsein in allem, was deinen Willen betrifft.

Lass uns zu Betern, wie Epaphras werden. Lass uns ihn als Vorbild nehmen, und hilf uns, abzulehnen und uns abzugewöhnen, in schlechte Gewohnheiten, die uns daran hindern, zu solchen Betern zu werden. Hilf uns und hilf uns, abzulegen: Undankbarkeit und den Blick auf nur die Dinge, die wir nicht haben, die wir meinen, zu brauchen. Hilf uns zu lernen und anzuziehen: Zufriedenheit in Christus. Der Blick vor all den Segen und all den Reichtum, den du uns auf Kosten Christi geschenkt hast. Hilf uns, anzuziehen: Dankbarkeit und die daraus resultierende Freude zu genießen. Ich bitte dich um all dies im Namen Jesu Christi. Amen.

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