März 15, 2026

Paulus Diener des Leibes Christi. Das fröhliche Leiden des Dieners. Teil 1

Serie:
Passage: Kol 1:24-29

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Möge der Name des Herrn Jesus Christus verherrlicht werden. Schlagen wir auf den Kolossabrief und lasst uns lesen die Verse 24 bis 29. Kolosserbrief, Kapitel 1, die Verse 24 bis 29:

„Jetzt freue ich mich in den Leiden für euch und ergänze in meinem Fleisch, was noch aussteht, von den Bedrängnissen des Christus für seinen Leib. Das ist die Gemeinde. Ihr Diener bin ich geworden nach der Verwaltung Gottes, die mir im Blick auf euch gegeben ist, um das Wort Gottes zu vollenden. Das Geheimnis, das von den Zeitaltern und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen offenbart worden ist. Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei. Und das ist Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Ihn verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, um jeden Menschen vollkommen in Christus darzustellen. Worum ich mich auch bemühe und kämpfend ringe, gemäß seiner Wirksamkeit, die in mir wirkt, in Kraft.“

Lasst uns beten. Unser Vater im Himmel, gepriesen sei dein heiliger Name. Wir danken dir, dass wir uns als Gemeinde nun deinem Wort widmen dürfen. Du großer Gott, wir danken dir für deinen Sohn, Jesus Christus. Er, die Ausstrahlung, vollkommene Ausstrahlung deiner Herrlichkeit und der perfekte Abdruck deines Wesens, sowohl als ewiger Sohn als auch als Mensch gewordener Christus, der auf dieser Erde wandelte und dich offenbart hat, der du in einem unzugänglicht wohnst.

Herr Jesus Christus, wir preisen deinen heiligen Namen. Deine Diener zu sein, dazu hast du uns berufen. Deine Diener für deinen Leib, die Gemeinde, deine Braut zu sein, dazu hast du uns berufen. Du hast diese Braut geliebt und dein Leben für sie hingegeben, sie erkauft mit deinem kostbaren Blut und dir zu eigen gemacht. Und du hast uns als Gläubige, als Glieder dieses Leibes, die Verantwortung und die Aufgabe gegeben, dir zu dienen, deiner Braut zu dienen, zu ihrer Auferbauung mit beizutragen – zu deiner Erde, damit wir alle gemeinsam zu dir, dem Haupt, hinwachsen mögen.

Herr Jesus Christus, wir bitten dich darum, dass wir uns nun mit diesem Text beschäftigen, dass du in uns wirken mögest; dass die Aufmerksamkeit auf dein Wort gerichtet sein möge, dass du ablenkende Gedanken und Zerstreuungen hinwegnehmen mögest und dass du uns ausrichten mögest auf das, was du uns in deinem Wort zu sagen hast. Lass uns lernen von deinem Diener Paulus, den du eingesetzt hast als Herold und als Apostel, als Diener der Gemeinde, insbesondere für die Nationen. Lass uns von ihm lernen, was es bedeutet, ein Diener deiner Gemeinde zu sein. Sprich zu uns durch deinen Text, wirke durch deinen Geist in unseren Herzen, sodass wir verändert, sodass wir verwandelt werden – dir zur Ehre und zur Erbauung der Gemeinde. Dir sei alle Ehre. Amen.

Setzt euch gerne. You know, but you know, you’re… Wir alle kennen Jobprofile oder Beschreibungen einer Arbeitsstelle. Entweder haben wir uns selbst beworben und haben gesehen, dass ein Job bei der Ausschreibung einer Stelle das Profil dieses Berufs beschrieben wird, oder wir haben vielleicht selbst sogar schon Leute eingestellt und dabei ein Profil definiert, wonach wir suchen. Ja, dieses Profil charakterisiert, welche Kriterien diese Person erfüllen muss, die diesen Job haben möchte, die eingestellt werden soll. Und sie beschreibt auch die Tätigkeiten und die Verantwortungen dieses Profils und dieser Person, wenn sie den Job bekommen sollte.

Und in unterschiedlichen Berufsfeldern gibt es unterschiedliche Profile. Einige hier aus dieser Gemeinde, wir arbeiten im Softwarebereich am Computer. Das Profil an so einem Beruf ist anders als zum Beispiel die anderen, die hier aus der Gemeinde in der Gastronomie arbeiten. Das Profil ist anders. Die Stellenbeschreibung wird anders sein.

Die Verantwortung, die mit einem Beruf einhergeht, das Profil, das von einem Beruf erfordert wird, hängt natürlich von dieser Aufgabe und von der Verantwortung ab, die man hat in dieser Tätigkeit. Wir befinden uns hier im Kolosserbrief in einem Abschnitt, wo der Apostel Paulus seinen Dienst beschreibt und uns damit ein Profil, sozusagen eine Art Jobbeschreibung, gibt für einen Diener der Gemeinde Jesu Christi.

Paulus, der – und wir haben uns in den vergangenen Wochen damit beschäftigt – diese Gemeinde in Kolosse nicht selbst gegründet hat und sie auch noch nicht gesehen hat, nachdem er sie begrüßt hat, nachdem er für sie gebetet hat, gedankt hat, sowohl gedankt hat als auch für sie Fürbitte geleistet hat; nachdem er ihnen im Rahmen seines Gebetes die erhabene Person, die Erhabenheit der Person Jesu Christi und seines Werkes verdeutlicht hat, präsentiert den Kolosser nun und stellt nun seinen Dienst für die Gemeinde vor.

Wir haben in den vergangenen Wochen gesehen, dass insbesondere ab Vers 15 der Apostel Paulus die Erhabenheit der Person und des Werkes Jesu Christi beschreibt. Verse 15 bis 17, da ging es um die universelle Erhabenheit Jesu als Gott, Jesus als ewiger Sohn. Welche Erhabenheit er hat: dass er das Bild des unsichtbaren Gottes ist, dass er der Erstgeborene aller Schöpfung ist und somit Vorrang hat über alle Schöpfung aus der Natur seiner Person heraus und seiner schöpferischen Urheberschaft.

Wir haben uns weiterhin beschäftigt, Verse 18 bis 23, mit seinen Errungenschaften als Mensch. Er ist das Haupt der Gemeinde. Er ist der Erstgeborene aus den Toten. Er ist die Fülle der Gottheit, die in einem Menschen wohnt, als menschgewordener Sohn Gottes. Wir haben gesehen: Er ist der Wiederhersteller der Schöpfung, die Schöpfung, die durch die Sünde des Menschen in Fluch gefallen ist. Er, durch sein Kreuzeswerk und das Blut seines Kreuzes – durch ihn versöhnt er die Schöpfung mit ihrem Schöpfer. Aber nicht nur die Schöpfung allgemein; nein, Jesus ist auch der Versöhner von Sündern. Er versöhnt mit Gott verfeindete Sünder, indem er Sühnung geschaffen hat im Leib seines Fleisches durch den Tod, mit dem Ziel, dass wir eines Tages vor Gott heilig, tadellos und unsträflich sind.

Wir haben heute gesungen: „Ohne Sünde, rein und heilig werden wir vor ihm stehen.“ Das war das Ziel von der Versöhnung, des Versöhnungswerkes Jesu Christi, dass wir eines Tages so ohne Sünde, rein und heilig vor Gott stehen werden, vor Gott präsentiert werden. Paulus warnt die Kolosser, in diesem Evangelium, in diesem Glauben zu bleiben. Denn wenn sie es nicht tun, ist das der Beweis und demonstriert es, dass sie nie wahrlich gläubig waren.

Nun fährt Paulus, wie ich gesagt habe, dazu nun fort, dass er seinen Dienst vorstellt. Und in diesem Abschnitt können wir anhand der Beschreibung von Paulus seines eigenen Dienstes für die Gemeinde die Merkmale eines Dieners der Gemeinde Jesu Christi lernen. Der Titel der heutigen Predigt ist also: „Paulus, Diener des Leibes Christi“. Und heute – wir werden diesen Abschnitt heute nicht beenden – wir werden uns, genauer gesagt, nur den Vers 24 heute anschauen. Und dieser Teil 1 hat quasi den Untertitel: „Das fröhliche Leiden des Dieners. Das fröhliche Leiden des Dieners.“

Also der Abschnitt insgesamt ist „Paulus, Diener des Leibes Christi“, und heute nur Vers 24, Teil 1, sozusagen, „Das fröhliche Leiden des Dieners“. Denn in diesem Abschnitt zählt Paulus anhand seines Dienstes mehrere Merkmale eines Dieners der Gemeinde auf, die uns herausfordern, ihn nachzuahmen. Anhand des Dienstes von Paulus können wir lernen, anhand der Merkmale seines Dienstes für die Gemeinde können wir lernen und nachahmen, wie unser Dienst der Gemeinde gegenüber characterized sein. What our life and our Dienst for the Gemeinde will learn an hand of Merkmale, which Paulus here on hands heran. Und dieses erste Merkmal ist eben das fröhliche Leiden des Dieners. Ein Diener der Gemeinde Jesu Christi ist ein – leidet fröhlich.

Vers 24, lasst uns beginnen: „Jetzt freue ich mich in den Leiden für euch. Und ergänze in meinem Fleisch, was noch aussteht, von den Bedrängnissen des Christus für sein Leib.“ Das ist die Gemeinde. Wir beginnen bei: „Jetzt freue ich mich in den Leiden für euch“. Wir sehen, dass Paulus diesen Vers beginnt mit „jetzt“. Wenn er mit dem „jetzt“ beginnt, stellt er das in Kontrast oder stellt er das gegenüber mit etwas Vergangenem? Nämlich in Vers 23 am Ende sehen wir, dass Paulus sagt – er redet vom Evangelium –, dass ihr gehört habt, dass in der ganzen Schöpfung und in den Himmel gepredigt worden ist. Und als Letztes: „… dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.“

Paulus ist also in der Vergangenheit Diener dieses Evangeliums geworden, das die Kolosser gehört haben. In der Vergangenheit wurde er als Herold und als Apostel eingesetzt; von Gott auserkoren, ein Diener dieses Evangeliums zu sein. Und ein Diener – der, der als in der Vergangenheit Diener des Evangeliums geworden ist, jetzt freut er sich in seinen Leiden für sie. Also er ist Diener der Gemeinde geworden. Jetzt freut er sich in den Leiden für sie.

Und hier, ab Vers 24 bis Kapitel 2, Vers 5, beschreibt Paulus quasi seinen Dienst – seinen Dienst, ihn als Diener des Evangeliums beziehungsweise ihn als Diener der Gemeinde. Von hier, Kapitel 1, Vers 24, bis circa Kapitel… bis Kapitel 2, Vers 5. Und ein wesentliches Merkmal seines Dienstes sind die Leiden und die Bedrängnisse, die er erfährt. Aber er redet davon, dass er sich in diesen Leiden für die Gemeinde erfreut. Er freut sich in diesen Leiden.

Wir sehen, er sagt: „Jetzt freue ich mich“, und die Verbform dieses Wortes „freuen“ drückt einen fortwährenden Zustand aus. Es ist nicht eine momentane Freude, die da ist oder und dann schnell mal verschwinden kann. Es ist ein Zustand der Freude. Es ist eine fortwährende Freude. And Paulus freut sich also; grundsätzlich hat Paulus Freude. Und zwar diese Freude hat er in dem Leiden für die Kolosse, für die Gemeinde.

Wenn wir über Freude reden, wenn wir über fortwährende Freude reden, dann reden wir normalerweise darüber im Zusammenhang mit… mit Gesundheit. Wir freuen uns, wenn es uns gesund geht. Wir freuen uns über unsere Erfolge. Wir freuen uns über positive Dinge, schöne Dinge. Paulus freut sich im Rahmen seiner unterschiedlichen Leiden. Was sind diese Leiden, in denen sich Paulus befindet? Und wie kann er sich innerhalb in diesen Leiden überhaupt freuen?

Erinnern wir uns, in welcher Lage sich Paulus gerade befindet. Er schreibt diesen Kolossabrief in seiner Gefangenschaft in Rom. Ihr wisst, zum Ende von der Apostelgeschichte, Kapitel 28, sehen wir, dass Paulus in Rom ankommt und dort zwei Jahre lang in Gefangenschaft befindet – es wird oft auch Hausarrest genannt, weil er in seiner eigenen Mietwohnung wohnen durfte. Er hatte gewisse Freiheiten, dass er Menschen empfangen konnte, aber es war trotzdem Gefangenschaft. In dieser Gefangenschaft war er an seinem Handgelenk an einen römischen Soldaten gekettet, und das 24 Stunden am Tag. Alle sechs Stunden wurde der Soldat ausgewechselt, also es war eine Schicht vorbei. Also er hatte im Laufe eines Tages vier verschiedene Soldaten an seinem Handgelenk angekettet.

Also manchmal stellen wir uns den Hausarrest oder diese Gefangenschaft in Rom etwas gemütlich vor. Ja, sie war gemütlicher als jetzt vielleicht in einem Kerker oder so. Er hatte gewisse Freiheiten, er konnte das Evangelium predigen, aber es war trotzdem eine Gefangenschaft. 24 Stunden am Tag war an ihm ein Soldat gekettet, an seinem Handgelenk, und das für zwei Jahre. Aber nicht nur während dieser Zeit in Rom hat Paulus diese Leiden erlebt, sondern eben auch… sondern sein ganzer Dienst war geprägt von Leiden und Bedrängnissen um Christi Willen. Eine Zusammenfassung finden wir vor im 2. Korintherbrief, Kapitel 11, Verse 23 bis 28. Schlagt bitte auf: 2. Korintherbrief, Kapitel 11, 23 bis 28. Zweiter Korinther elf, dreiundzwanzig bis achtundzwanzig.

Paulus in Korinth ist die Situation, dass sich falsche Apostel in Korinth eingeschlichen haben und sich befinden und die Autorität von Paulus als Apostel und als Diener Christi versuchen zu zerstören und angreifen. Und Paulus in diesem ganzen Brief, aber gerade auch in diesem Abschnitt, verteidigt sich dagegen; zeigt seine Lauterkeit, seine Authentizität als Apostel, unter anderem, indem er auf seine Leiden hinweist.

2. Korinther 11, ab Vers 23: „Sie sind Diener Christi“ – also diese falschen Apostel, sie sagen, sie werden Diener Christi. Und dann sagt er: „Ich rede unsinnig, ich über die Maßen.“ Also er sagt, wenn diese falschen Apostel behaupten, Diener Christi zu sein, wie viel mehr ich? Und wie beweist er das? Wie demonstriert er, dass er umso viel mehr ein Diener Christi ist? „In Mühen umso mehr, in Gefängnissen umso mehr, in Schlägen übermäßig, in Todesgefahren oft. Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Schläge weniger einen bekommen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten. Einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht. Oft auf Reisen, in Gefahren von Flüssen, in Gefahren von Flüssen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von meinem Volk, in Gefahren von den Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Mühe und Beschwerde, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Blöße. Außer dem Übrigen noch das, was täglich auf mich eindringt: Sorge um alle Gemeinden.“

Paulus sagt also: Sie nennen sich – diese falschen Apostel nennen sich – Diener Christi; ich umso viel mehr. Er sagt, er redet unsinnig; dieses „so viel mehr“ ist natürlich, ähm, ist natürlich übertrieben gesagt. Aber wie demonstriert er, dass er umso viel mehr ein Diener Christi ist? Er sagt, es ist gezeigt in den Leiden. Ein wahrer Diener Christi leidet. Timot – im Timotheusbrief sagt er: „Wer gottesfürchtig leben will, der wird verfolgt werden.“ Leiden sind ein Merkmal eines Dieners Jesu Christi, eines Dieners der Gemeinde. Denn falsche Apostel und falsche Lehrer und falsche Diener werden ganz schnell verschwinden, sobald Leid und Verfolgung und Bedrängnis auftaucht. Falsche Lehrer, Wohlstandsevangelisten und ähnliche, und falsche und Irrlehrer, falsche Namenschristen, falsche Diener Christi – sie verschwinden, sobald es hart wird, sobald Verfolgung kommt, sobald Leid und Bedrängnis kommt. Paulus demonstriert aber als Wahrer, demonstriert in seinen Leiden, dass er ein wahrer Diener und Apostel des Herrn Jesus ist.

Paulus leidet also. Sein ganzer Dienst war gekennzeichnet von Leiden. Lest die Apostelgeschichte, wo er beginnt zu dienen, ab ca. Kapitel 14: wie oft er verfolgt wird, wie oft er geschlagen wird, gefangen genommen wird, gesteinigt wird. Ja, hier auch am Ende von Kapitel 11 in 2. Korinther heißt es: „In Damaskus bewachte der Statthalter des Königs Aretas die Stadt der Damaszener, um mich gefangen zu nehmen. Und durch ein Fenster wurde ich in einem Korb durch die Mauer hinabgelassen und in dran seinen Händen.“

Lebensgefahr, Gefangenschaft, Folter, Schläge – von den Juden, von den Heiden, von den Naturgewalten; ja, Flüsse und die Gewässer und Räuber und alles. Hunger, Durst – das hat das Leben und den Dienst von des Apostel Paulus geprägt. Aber in diesen Leiden hat er Freude. In all dem hatte Paulus eine fortwährende Freude, einen Zustand der Freude. Er freute sich in diesen Leiden. Das sehen wir hier: „Jetzt freue ich mich in den Leiden.“ Wir haben gerade den Philippa-Brief gelesen im Hinblick auf diesen Text. Er redet von Freude. Hier im Kolosserbrief, Kapitel 2, Vers 5, redet er davon: „Wenn ich auch im Leib abwesend bin, bin ich doch im Geist bei euch, freue mich und sehe eure Ordnung.“ Er freut sich über die Kolosser. Er freut sich in seiner Gefangenschaft. We have the Philippa Brief Kapitel 1 gelesen, where it says that he freed dark that Christmas vertically. Das freut ihn.

Der ganze Philippa-Brief, Kapitel 1, Kapitel 2, Kapitel 3 und 4, sagt er immer wieder den Philippern, sich zu freuen und sich über die Maßen zu freuen. Er hatte Freude in seinem Leid. Denn er wusste – und das haben wir ja gerade in Philippa gelesen vorhin – dass es zum Wohl der Gemeinde dient, dass es zur Verkündigung und Verbreitung des Evangeliums dient.

Er sagt aber, er sagt aber: „Was macht das denn? Wird doch auf jede Weise“ – Philippe 1,18 haben wir vorhin gelesen – „wird doch auf jede Weise, sei es aus Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich.“ Er freut sich in seinem Leid, denn es dient der Gemeinde. Er freut sich in seiner Gefangenschaft, denn es bringt die – es ermutigt die Brüder dazu, noch mutiger zu sein. Am Ende vom Philippabrief lesen wir, dass fast das ganze Haus des Kaisers zum Glauben gekommen ist. Wieso? Weil Paulus dort in Gefangenschaft ist. Und deswegen freut er sich in seinem Leiden. Er freut sich in seinem Leiden, denn es dient der Verbreitung des Evangeliums. Es dient der Gemeinde, dem Leib Jesu Christi.

In Philippa Kapitel 2, 17 und 18 sagt er, Philippa Kapitel 2, 17 und 18: „Wenn ich aber auch als Trankopfer über das Opfer und den Dienst eures Glaubens gesprengt werde, so freue ich mich und freue ich mich mit euch allen. Ebenso aber freut auch ihr euch und freut euch mit mir.“ Paulus würde sich darüber freuen, wenn er im Dienst für den Glauben der Gemeinde als Trankopfer gesprengt wird, also sein Leben lassen würde, sein Leben opfern würde für den Dienst der Gemeinde.

Wenn es dem Wohl der Gemeinde dient, dann freue ich mich in diesen Leiden. Selbst wenn mein Leben gesprengt wird wie ein Trankopfer. Wenn ich mein Leben opfere und hingerichtet werde, wenn es eurem Glauben dient, wenn es der Gemeinde dient, dann freue ich mich. Seht ihr die Perspektive von Paulus? Die Perspektive eines Dieners der Gemeinde. Er leidet, aber in seinem Leiden freut er sich. Denn es dient dem Wohl der Gemeinde, der Verbreitung des Evangeliums zur Ehre Gottes. Er ist bereit, zugunsten der Gemeinde zu leiden. Und all die Leiden, die der Gemeinde zugunsten kommen, bereiten ihm Freude.

Wenn durch seine Leiden das Evangelium weiter verkündigt wird, die Heiligen ermutigt werden, die Gemeinde erbaut wird, sie in der Erkenntnis Gottes und der Heiligung wachsen, dann ist er bereit, all das Leid und mehr auf sich zu nehmen. Wenn mein Leid dazu dient, dass andere ermutigt werden, das Evangelium zu verkündigen, dann lass mich in diesem Gefängnis verrotten. Wenn mein Leid dazu dient, dass andere ermutigt werden und dadurch im Glauben gestärkt werden, dann lass mich in diesem Gefängnis leiden und Schläge ertragen. Wenn mein Leiden dazu dient, dass andere Christus – dem Bilde Christus – ähnlicher werden, dann lass mich leiden, lass mich noch mehr leiden, lass mich sterben, wenn es sein muss.

Das ist ein Diener der Gemeinde. Was für ein Vorbild, was für ein Profil! Ein Diener des Leibes Christi freut sich also in den Leiden um Christi und seines Leibes willen. Er ist nicht nur bereit, seinen Comfort, sein Wohlergehen, seine Freiheit, seine körperliche Unversehrtheit or gar sein zu opfern. Er is nicht nur bereit dazu, er tut das mit Freude. Das ist ein Diener Jesu Christi. Was für ein Vorbild! Was für ein Vorbild dieser Apostel Paulus.

Kommen wir zum zweiten Teil von Vers 24: „Und ergänze in meinem Fleisch, was noch aussteht von den Bedrängnissen des Christus für sein Leib. Das ist die Gemeinde.“ Paulus fährt fort, seine Leiden als Diener der Gemeinde zu beschreiben. Er freut sich in seinen Leiden. Und dann sagt er: Er ergänzt in seinem Fleisch die noch ausstehenden Bedrängnisse des Christus für die Gemeinde. Dieser Teil des Verses klingt erstmal komisch. Was sagt Paulus hier? Paulus‘ Aussage wirkt auf den ersten Blick vielleicht sogar skandalös.

Paulus erfüllt or ergänzt die Bedrängnisse of Christi. Als wären die Bedrängnisse Christi nicht genug für die Gemeinde? Und Paulus muss das, was nicht genug ist – das, was noch fehlt – er muss es noch ergänzen? Dieser Vers wird von falschen Lehrern unter anderem dafür verwendet, dass Heilige oder die Kirche Anteil am Süneopfer Christi hat; dass das Sühneopfer Jesu Christi wohl nicht genug sei, nicht ausreichend sei; dass Leiden Jesu nicht genug sei für das Heil und deswegen die Kirche bzw. Heilige diesem etwas beitragen müssen, so wie Paulus es hier anscheinend beschreibt.

Ist es das, was Paulus hier sagt? Dass er dem mangelhaften Süneopfer Jesu Christi etwas beiträgt? Um es in den Worten Paulus‘ aus dem Römerbrief zu sagen: „Das sei ferne!“ Paulus und die gesamte Schrift lehren deutlich, dass das Leiden Jesu Christi für die Erlösung von Sünden vollkommen und, so weiter, genugsam ist.

Paulus hat ja gerade in den Versen eben im Kolosserbrief beschrieben, wie erhaben die Person und das Werk Jesu Christi ist. Ja, Verse 19 bis 20: „Die ganze Fülle wohnt in ihm.“ Und diese Beschreibung in Vers 20: „Durch der ganzen Fülle gefiel es, durch ihn alles mit sich zu versöhnen.“ Wie? Indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes, durch ihn – nochmal durch ihn – sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist. Paul, das Blut Jesu Christi, sein Kreuzeswerk, ist genug, die gesamte Schöpfung durch ihn mit Gott zu versöhnen. Und nicht nur das; er hat, Vers 21 und 22: „Die ihr Feinde wart, hat er aber nun versöhnt.“ Es ist geschehen „In the Fleisch“ durch den Tod, um sich heilig, anders and unstreflig „for“ sich hin zu stellen.

Paulus hat also gerade eben beschrieben, wie Jesus durch seinen Tod und sein Leiden am Kreuz Sünder versöhnt hat. Und das ganze Ziel von diesem Brief – und das werden wir im Rest des Briefes damit verbringen, da werden wir uns das anschauen – ist, dass Paulus den Kolossern demonstriert, dass die Person und das Werk Jesu Christi genug ist und diesem nichts hinzugefügt werden muss. Er versucht ja in diesem Brief gerade in den Kolossan „to sagen“: „You braucht nicht diese heidnische Philosophie, diesen Mystizismus and these Vision, you braucht not the judicial ceremonial gets to hold, sondern Christmas ist für Heil und Leben genug.“ Er ist erhaben über all diese Dinge und er ist ausreichend für euch.

Wenn Paulus also hier sagen würde, dass das Werk Jesu Christi oder sein Süneopfer nicht genug wäre, dann würde er dem Ganzen widersprechen, was er eben bisher beschrieben hat und auch im Rest des Briefes beschreiben wird. Aber nicht nur Paulus hier, sondern auch in der ganzen Schrift – vor allem im Neuen Testament natürlich – wird deutlich gemacht, dass das Versöhnungswerk Jesu Christi genug ist.

Johannes 19, Vers 30: Jesus selbst sagt am Kreuz, als er den Essig genommen hatte, sprach er: „Es ist vollbracht.“ Ja, und ihr wisst – ihr habt vielleicht gehört – das ist auch in der sprachlichen Form: Das Perfekt ist dieses geschehene Resultat. „Es ist vollbracht“, und an diesem Resultat ist nichts mehr zu ändern, nichts mehr hinzuzufügen. An diesem Vollbringen ist nichts mehr zu – fehlt nichts. Römer 6, Vers 10, Paulus selbst sagt: „Denn was er gestorben ist, ist er ein für alle Mal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott.“ Ein für alle Mal der Sünde gestorben! Es muss dem nichts hinzugefügt werden.

Der Hebräerbrief, ironischerweise – der Hebräerbrief wird oft verwendet oder missbraucht, um Menschen zu zeigen oder Menschen zu sagen, dass man das Heil verlieren kann. Aber der Hebräer-Brief ist das auf der anderen Seite, der so verdeutlicht „that the“ einmalige Werk Jesu Christi uns eine ewige Erlösung erworben hat, an dem nichts zu rütteln ist. Hebräer Kapitel 7, 27 sagt er – heißt es Hebräer Kapitel 7, 27 – Jesus im Vergleich zu den Hohepriestern des Alten Testamentes. Hebräer 7, 27: „Der nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohepriester, zuerst für die eigenen Sünden Schlachtopfer darzubringen, dann für die des Volkes.“

Denn dies hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst dargebracht hat. Anders als die Hohepriester, die ständig opfern müssen für sich selbst, Tag für Tag und dann für das Volk. Jesus hat das ein für alle Mal getan.

Hebräer Kapitel 9, Vers 12 und 26: Und nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen und hat uns eine ewige Erlösung erworben. Ein für allemal und ewige Erlösung. Also ein für allemal, es muss nicht wiederholt werden, es muss nicht – dem muss nichts hinzugefügt werden. Eine ewige Erlösung. Eine Erlösung, die sich nicht mehr ändert, die nicht mehr weggenommen werden kann, die nicht mehr geraubt werden kann.

Und Hebräer 9, 26: „Sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegungen der Welt an.“ Jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter offenbar geworden, um durch sein Opfer die Sünde aufzuheben. Wäre er wie ein alttestamentlicher Priester, hätte er oftmals leiden müssen. Wäre er nicht ausreichend, hätte er oftmals leiden müssen vor Grundlegung der Welt, von Grundlegung der Welt an. Jetzt aber ist er einmal gekommen und hat mit seinem Opfer die Sünde aufgehoben. Einmaligkeit.

Hebräer Kapitel 10, Vers 10: „In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.“ Ein für allemal geschehene Opfer – dem ist nichts hinzufügen, dem fehlt nichts. Denn unter Hebräer 10, Vers 14: „Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht.“ Mit einem Opfer für immer vollkommen gemacht.

Wir sehen also, dass sowohl Paulus, das Neue Testament, der Kolossabrief, ist ganz klar, dass dem Sühneopfer Jesu Christi für das Heil nichts fehlt. Dass dem Sühneopfer Jesu Christi nichts hinzugefügt werden muss. Dass Paulus nichts der Sühnung hinzufügen muss, die Jesus erworben hat. Was meint Paulus denn hier, wenn er sagt: „Ergänze in meinem Fleisch, was noch aussteht von den Bedrängnissen des Christus“? Er redet von Ergänzen, also etwas, was aufgefüllt werden muss. Und er redet von etwas, was noch fehlt, was noch aussteht von den Bedrängnissen des Christus. Also die Bedrängnisse des Christus, die gibt es, aber die sind noch mangelhaft, oder ihnen fehlt noch etwas. Und Paulus ergänzt diese in seinem Fleisch.

Was meint er damit? Und um das zu verstehen, müssen wir verstehen, dass im Neuen Testament das Leiden der Jünger Jesu repräsentativ für das Leiden von Jesus gesehen wird. Dass durch die Einheit zwischen Jesus und den Gläubigen, zwischen dem Haupt und dem Leib, Jesus sich mit dem Leid seiner Braut identifiziert. Dass das Leiden der Gläubigen gesehen wird wie das Leiden von Jesus – wir werden uns gleich anschauen, wieso und wo –, aber was Paulus also hier sagt: Seine Leiden, seine Leiden hier sind die Bedrängnisse des Christus, von denen er hier spricht. Deswegen ergänzt er sie ja in seinem Fleisch. Das Leid, die Gefangenschaft, die Schläge, die Folter – und all diese Dinge, die er in seinem Leib erfährt, mit seinen Leiden ergänzt er die Leiden des Christus.

Was meine ich damit? Erstens, wir sehen im Neuen Testament: Gläubige leiden ähnlich, wie Jesus gelitten hat. Gläubige leiden ähnlich, wie Jesus gelitten hat. Lasst uns dafür lesen 1. 1. Petrus Kapitel 4, Verse 12 bis 16. Schlagt bitte auf, 1. Petrus, Kapitel vier, Verse zwölf bis 16: „Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes. Sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut. Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr, denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch. Denn niemand von euch leidet als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der sich in fremde Sachen mischt. Wenn er aber als Christ leidet, schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen.“

Paulus schreibt hier an verfolgte Gläubige. Yeah, the Gläubigen, who in the Zerstreuung waren wegen the Christenverfolgung, sagt ihnen, they not wundern over the Verfolk, they not as Fremartiges say, sondern sie sollen sich darin freuen. Und er sagt er: „Insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid.“

Gläubige können also am Leid des Christus teilhaben, dieser Leiden teilhaftig sein. Was bedeutet das? Dass sie am Sühneopfer Jesu Christi teilhaben? Nein. Der Rest des Neuen Testaments — wir haben es gerade gesehen — macht deutlich, dass das ein ein für alle Mal von Christus vollbrachtes Werkes. Was meint Petrus hier dann, wenn er davon redet, dass die Gläubigen am Leid teilhaftig sind, an den Leiden Christi?

Er meint damit, dass sie so leidet, wie Jesus gelitten hat. Namely, er sagt ja: „Ihr leidet nicht als Mörder, als Ehebrecher, als Diebe. Ihr leidet nicht, weil ihr etwas Falsches getan habt. Ihr leidet nicht als Ungerechte, sondern ihr leidet als — ihr leidet zu Unrecht. Ihr leidet als Christen um Christi Willen, obwohl ihr gerecht seid.“ Und hat nicht Christus genauso gelitten? Hat Christus gelitten, weil er ein Dieb, ein Mörder, ein Krimineller war? Nein, Christus war gerecht. Er hat zu Unrecht gelitten.

Und wenn du also als Christ leidest, dann hast du Teil an den Leiden Christi, weil du wie er leidest, ähnlich wie Christus leidest, nämlich zu Unrecht. Du leidest — in Vers 19 heißt es später: „Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, einem trauen Schöpfer ihre Seelen anbefehlen im Gutes tun.“ Christus litt nach dem Willen Gottes. So leiden die verfolgten Christen nach dem Willen Gottes. Sie leiden wie Christus, und so haben sie Teil an den Leiden Jesu.

Ähnliches sehen wir in Matthäus Kapitel 20, 22 bis 23. Matthäus Kapitel 20, 22 bis 23. Paul, äh, P. — Jesus hat gerade den Jüngern davon nochmal zum dritten Mal in dem Matthäus-Evangelium davon geredet, dass er nach Jerusalem hingehen wird, dort eben überliefert werden wird, sterben wird und wieder auferweckt werden wird. Er hat gerade also über sein Leid gesprochen.

Dann kommt die Mutter der Söhne des Tibedeus — also die Mutter von Johannes und Jakobus — und bittet Jesus darum, dass seine Jünger, that your son in such Reich to safety and link sites. Jakobus and Johannes will to rechten and linken Jesus sit down, image im Reich Gottes, im Reich Jesu. Und Jesus antwortet darauf in Matthäus 20, 22 und 23. Jesus aber antwortete und sprach: „Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?“ Sie sagen zu ihm: „Wir können es.“

Also Jesus sagt Johannes und Jakobus: „Ihr wisst nicht, worum ihr bittet.“ Denn derjenige, der leidet für das Reich Gottes — derjenige wird belohnt werden für sein Leid im Reich Gottes. Also wenn hier vom Kelch die Rede ist, ist vom Kelch des Leides die Rede. Denn das Leid, das the Gläubige, the light that Jesus eran would… The Kelch Jesus was a besonder. It was the Kelch des Zorns, who he drunk had. Und deswegen sagt er: „Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke?“ Sie sagen zu ihm: „Wir können es.“

Jakobus und Johannes in ihrem Übermut und ihrem Eifer sagen: „Natürlich können wir das.“ Auch wenn ihnen damals wahrscheinlich noch nicht ganz bewusst war, was das bedeutet. Dann spricht Jesus zu ihnen: „Meinen Kelch werdet ihr zwar trinken. Aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu vergeben, steht nicht bei mir, sondern ist für die, denen es von meinem Vater bereitet ist.“

Also er sagte: „Ihr werdet meinen Kelch trinken.“ Sagt Jesus damit: „Ihr werdet den Zornkelch des Vaters trinken“? Nein. Aber sie werden dieselben Leiden erfahren wie Jesus. Denn was ist mit Jakobus passiert? In Apostelgeschichte 12 wurde er für den Glauben hingerichtet, er wurde enthauptet. Was ist mit Johannes passiert? Er wurde verfolgt und schlussendlich auf eine Insel Patmos ins Exil geschickt wegen seinem Glauben. Paul, also haben Johannes und Jakobus — sie haben den Kelch von Jesus getrunken.

Nicht den Zorneskelch des Vaters, aber den Kelch des Leides. Und deswegen kann Jesus auch sagen: „Meinen Kelch, meinen Kelch werdet ihr zwar trinken.“ Ihr werdet leiden, so wie ich gelitten habe. Nicht das Leid im Sinne des Gerichtes Gottes auf sich und den Zorn Gottes auf sich zu nehmen, aber in dem Sinne, dass ihr in euren Leibn, dass ihr physisch diese diese Leiden haben werdet: enthauptet zu werden, verfolgt zu werden, gefoltert zu werden, bedrängt zu werden.

Ihr Leiden ist nicht exakt dasselbe, aber dem Leiden Jesu ähnlich. Und ihr Leiden repräsentiert das Leiden von Jesus. Versteht ihr? Wenn Jakobus und Johannes für Jesus und die Gemeinde leiden, ihr Leben hingeben, hingerichtet werden, ins Exil geschickt werden – sieht man in ihrem Leid. Es zeigt, es ist repräsentativ für das Leiden von Jesus. Den Kelch, den sie trinken, erinnert und weist uns hin auf den Kelch, den Jesus getrunken hat, der natürlich weit über das hinausging, was sie erlebt haben, was sie erfahren haben.

Seht ihr? Wenn Gläubige leiden, ist das dem Leiden Jesu ähnlich. Wir sehen diese Formulierung oft im Neuen Testament. Ein weiteres Beispiel: 2. Korinther Kapitel 1, 5 bis 6. 2. Korintherbrief, Kapitel 1, die Verse 5 bis 6. Zweiter Korinthapitel eins, fünf bis sechs: „Denn wie die Leiden des Christus überreich auf uns kommen, so ist auch durch den Christus unser Trost überreich. Sei es aber, dass wir bedrängt werden, so ist es zu eurem Trost und Heil. Sei es, dass wir getröstet werden, so ist es zu eurem Trost, der wirksam wird im geduldigen Ertragen derselben Leiden, die auch wir leiden.“

Paulus spricht davon: Die Leiden des Christus kommen überreich auf uns – also auf sich und seine Gefährten. Was meint er hier? Es geht um die Verfolgung, die Bedrängnis, die Drohungen, die Schläge, die Gefangenschaft, Folter, die Qual. Die Leiden, die auch Christus erfahren hat. Christus wurde verfolgt, Christus wurde bedrängt, Christus wurde bedroht, Christus wurde geschlagen, Christus wurde gefangen genommen und am Ende hingerichtet. Die Leiden, die ja auch Christus erfahren hat – die Leiden des Christus – kommen überreich auf uns. Und er sagt: „Sei es aber, dass wir bedrängt werden, so ist es zu eurem Trost und Heil.“

Seht ihr wieder? Er leidet, aber er sieht in diesem Leiden den – den Vorteil und den Segen für die Gemeinde. Es ist für euch Trost und Heil. Denn wenn ihr uns leiden seht, seht ihr: Unser Leiden zeigt auf das Leiden von Jesus Christus. Darin könnt ihr ermutigt werden. Darin könnt ihr getröstet werden. Wenn wir in unserem Leiden feststehen, wenn wir trotz unseres Leidens feststehen – in unserem Glauben fest –, ist das euch Trost. Denn es zeigt euch, dass der Herr Jesus Christus Kraft hat, im Leiden zu tragen. Es zeigt euch, dass der Herr Jesus Christus es würdig ist, für ihn zu leiden. Und es zeigt euch unsere Liebe zu euch und unsere Fürsorge für euch, wenn wir für euch leiden. Und so umso viel mehr zeigt es euch – ist es ein Hinweis auf das Leiden Christi und seine Fürsorge für euch?

Wir sehen also: Gläubige leiden ähnlich wie Christus. Aus demselben Grund, wie Christus gelitten hat – nach dem Willen Gottes. Als Gerechte leiden sie zu Unrecht, nicht als Diebe oder so. Sie trinken den Kelch Christi; nicht in dem Sinne, dass sie den Zoriskelch trinken, aber dass sie dieselben Leiden durchgehen. Die Leiden des Christus, die gleichen oder ähnlichen Leiden, kommen auf die Gläubigen wie auf Apostel Paulus.

Wir sehen sogar: Jesus Christus identifiziert sich mit den Leiden des Gläubigen. Das heißt, wenn die Gläubigen leiden, leidet Christus. Wir sehen nämlich Apostelgeschichte, Kapitel 9, 4 bis 5 – das Ereignis, das natürlich der Weg nach Damaskus, die Straße nach Damaskus, die das Leben von Apostel Paulus (damals noch Saulus) verändert hat. Apostelgeschichte Kapitel 9, 4 und 5: „Und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.“

Zweimal in diesen Versen spricht Jesus davon, dass Saulus ihn verfolgt. Aber genau gesehen hat Saulus doch gar nicht Jesus verfolgt. Jesus war im Himmel, zur Rechten Gottes. Saulus hat doch die Gemeinde verfolgt. Er hat Gläubige gefangen genommen und gebunden und nach Jerusalem gebracht. Er hat die Gemeinde verfolgt, aber Jesus hat gesagt: „Was verfolgst du mich? Ich bin Jesus, den du verfolgst.“

Jesus identifiziert sich also so eng mit der Bedrängnis und der Verfolgung der Gemeinde, dass, wenn Saulus die Gemeinde verfolgt, er letztendlich Jesus verfolgt. Ich sage zu diesem Vers gerne also: „Wenn du dich mit der Gemeinde anlegst, legst du dich mit Jesus an.“ So eng identifiziert sich Jesus mit der Gemeinde. Wenn die Gemeinde leidet und verfolgt wird, wird Jesus… leidet Jesus sozusagen und leidet, wird Jesus verfolgt. Das Geleit der Gemeinde ist in gewissem Sinne das Leid Jesu Christi.

Wir sehen also, wenn Paulus von den Bedrängnissen des Christus spricht, geht es nicht um das Leiden als Sühneopfer, sondern es geht um das Leiden, die dem körperlichen Leiden von Jesus ähneln. Mit denen sich Jesus – die Leiden der Gläubigen, mit denen sich Jesus identifiziert – die Verfolgung, die Gefangenschaft. Diese Leiden repräsentieren das Leiden Jesu. Sie leiden wie Jesus. In ihrem Leiden sieht man oder kann man das Leiden Jesu wiedererkennen. Und Jesus identifiziert sich mit diesen Leiden.

Jetzt ist aber noch die Frage: Inwiefern ergänzt Paulus nun dieses Leiden? Inwiefern füllt er etwas aus, was noch fehlen würde? Was fehlt denn jetzt genau an diesem Leiden des Christus? Und das sehen wir jetzt anhand zwei Verse; können wir das sehen, wo wir sehr ähnliche Konstruktionen haben. Wir haben fast exakt dieselben Wörter. Gerade für dieses „was noch aussteht“, das, was noch aussteht, als im Kolossa übersetzt wird, und dieses Ergänzen. Es ist nicht das exakt selbe Wort von Ergänzen, es hat nur einen anderen Präfix, aber der Wortstamm ist dasselbe.

That’s… Lass uns lesen 1. Korinther 16, 17 bis 18. Erster Korinther Kapitel sechzehn, siebzehn bis achtzehn. 1. Korinther 16, 17 bis 18: „Ich freue mich aber über die Ankunft des Stephanas und Fortunatus und Achaiikus. Denn diese haben eure Abwesenheit ersetzt. Denn sie haben meinen und euren Geist erquickt. Er kennt nun solche an.“

Hier redet Paulus davon, dass diese drei Männer von Korinth eben gekommen ist. Und was hier übersetzt ist: „Denn diese haben eure Abwesenheit ersetzt.“ In euren Fußnoten seht ihr vielleicht die wörtlichere Übersetzung. Es heißt nämlich dieses „Eure Abwesenheit ersetzt“. Wörtlich gesehen kann man sagen: „Diese haben, woran ihr es fehlen ließet, ausgefüllt.“ Also hier haben wir dieselben „woran ihr es fehlen ließet“ – das ist dasselbe Wort, was im Colossal verwendet wird für „was noch aussteht“, also „was noch fehlt“ – und dieses „ausgefüllt“ hat denselben Wortstamm wie das Wort ergänzen in Kolosser. Es ist nicht exakt dasselbe Wort, aber der Wortstamm ist dasselbe, nur der Präfix ist etwas anders.

Also hier haben wir auch einen Mangel. Die Kolossen und die Korinther haben etwas fehlen lassen, und diese drei Brüder haben dies ausgefüllt bzw. ergänzt. Was haben die Korinther fehlen lassen? Die Tatsache, dass sie nicht da waren. Sie waren physisch nicht anwesend. Sie waren nicht bei Paulus. Aber an Stelle der Korinther erfüllten diese drei Brüder die Aufgabe, repräsentativ für die Gemeinde, für die Korinther, Paulus zu erquicken. Er sagt ja: „Sie haben meinen und euren Geist erquickt.“

Der Mangel war hier also durch die Abwesenheit. With the physical abwesenheit of Krynter given, and the full, the mangles, the ausgle of these mangles, was given to the Dienst dieser driver, die für die Korinther, repräsentativ für die Korinther, die nicht anwesend sind, Paulus erquickt haben. Wir sehen also den Mangel als physische, körperliche Abwesenheit, der ersetzt wird, der ergänzt wird, der erfüllt wird repräsentativ durch die physische Anwesenheit von anderen.

Ähnliche, ganz genau denselben Wortlaut oder dieselben Worte wie in 1. Korinther 16 haben wir auch in Philippa 2, 30 – Philippa Kapitel 2, Vers 30: „Denn um des Werkes Christi willen ist er dem Tod nahe gekommen und hat sein Leben gewagt, um den Mangel in eurem Dienst für mich auszugleichen.“ Ja, Philipperbrief, Kapitel 2, Vers 30, da geht es gerade um Epaphroditus.

Nicht zu verwechseln mit unserem Epaphras aus Kolosser. Hier geht es um den Epaphroditus aus Philippi. Und Paulus redet von ihm und gibt Zeugnis von ihm. Und er sagt, er wäre fast gestorben um des Werkes Christi willen und hat sein Leben gewagt, um den Mangel in eurem Dienst für mich auszugleichen. Hier haben wir wieder Mangel – das, was fehlt, das, was noch aussteht – in eurem Dienst für mich auszugleichen. Hier haben wir dasselbe Wort wie in 1. Korinther 16: zu erfüllen oder zu ersetzen oder zu ergänzen.

Inwiefern mangelte es am Dienst der Philippa für Paulus? Insofern sie nicht alle nach Rom gekommen sind und den weiten Weg auf sich genommen haben, nach Rom zu kommen. In Kapitel 4 sehen wir, dass die Philippa Paulus mit ihrer Gabe dienen wollten, ihn unterstützen wollten, und dafür haben sie Epaphroditus gesandt. Nämlich in Kapitel 4, Vers 18 lesen wir – Philipper Kapitel 4, Vers 18 lesen wir: „Ich habe aber alles erhalten.“ Und Paulus redet in diesem ganzen Abschnitt über die Gabe der Philipper und wie er sich darüber freut. Und in Kapitel 4, Vers 18 sagt er: „Ich habe aber alles erhalten und habe Überfluss. Ich habe die Fülle, da ich von Epaphroditus das von euch Gesandte empfangen habe. Ein duftenden Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer.“

Also die Philippa dienten dem Paulus mit ihrer Gabe. Sie haben Aphroditus gesandt, um Paulus diese Gabe zu geben. Der sich – der auch hier während des Philippa-Briefes in Rom befindet, in dieser Gefangenschaft. Epaphroditus erfüllte also in der Abwesenheit der Philipper ihren Dienst an Apostel Paulus. Also was war der Mangel? Dass die Philippern nicht alle gemeinsam diese weite Strecke von Philippi nach Rom auf sich genommen haben. Aber sie haben Epaphroditus genannt, gesandt, der stellvertretend, der repräsentativ für die Gemeinde in Philippi Paulus diese Gabe überbracht hat und ihm gedient hat.

Wir sehen also: In beiden Fällen waren die Gesandten Repräsentanten der Sender. Die physische Abwesenheit der Gemeinde – der Korinther und der Philippa – verursachte den sogenannten Mangel. Ihr wart nicht da. Ihr konntet mir nicht direkt in Person von Angesicht zu Angesicht diesen Dienst erweisen oder diese Gabe geben. Aber diesen Mangel wurde von der physischen Anwesenheit, von der körperlichen Anwesenheit eurer Repräsentanten erfüllt beziehungsweise ausgeglichen. Das heißt, diese drei Männer von Korinth und auch Epaphoditus, sie waren Repräsentanten der Fürsorge und der Liebe der Gemeinden für Paulus.

Den Dienst, den diese drei an Paulus geleistet haben, war repräsentativ für den Dienst der Gemeinden für Paulus. Der Mangel war die körperliche Anwesenheit, aber diese Repräsentanten erfüllten diesen Mangel und demonstrierten darin die Liebe, die Fürsorge der Gemeinden für Paulus. Die Liebe, die Fürsorge und der Dienst dieser Gemeinden wurde von diesen Boten quasi getragen und zu Paulus gebracht. In ihnen konnte Paulus den Dienst und die Gabe und die Liebe der Geschwister erkennen in diesen Boten.

Und genau in diesem Sinne erfüllt, ergänzt Paulus durch sein Leiden die Bedrängnisse des Christus, was noch aussteht. Was steht noch aus? Was ist der Mangel hier? Jesus, Jesu physische Abwesenheit. Die Gemeinde in Kolosse und auch heute die Gemeinde kann Jesu Leiden nicht mehr sehen: wie er gefangen genommen wurde, wie er verfolgt und bedrängt wurde, wie er bespuckt und geschlagen wurde, wie er gefangen gehalten wurde; wie er verspottet wurde, wie er eine Dornenkrone trug, wie er gegeißelt wurde, sein Rücken und sein Fleisch aufgerissen wurde; wie an ein Kreuz genagelt wurde und dieses Kreuz erhoben wurde, aufgerichtet wurde.

Jesus hat sein Leiden auf der Erde vollbracht und ist in den Himmel aufgefahren. Er ist physisch, körperlich nicht mehr anwesend. Die Kolosser können das Leid des Herrn Jesus nicht sehen, nicht mehr sehen. Dieser durch die körperliche Abwesenheit Jesu entstandene Mangel – diesen erfüllt Paulus durch seine Leiden. Sein Leiden im Fleisch repräsentiert das Leiden ihres Herrn.

Wir haben gesehen: Jesus identifiziert sich mit den Leiden seiner Jünger. Wenn sie leiden, ist das sein Leiden. Sie leiden ähnlich, wie Jesus gelitten hat. Also ist das Leiden des Paulus eine Repräsentation, ist der Sichtbare, eine sichtbare Demonstration für die unsichtbaren Leiden Christi, die nicht mehr gesehen werden können, die mangelhaft in dem Sinne sind, dass man sie nicht sehen kann.

Sie können also die Gefangennahme Jesu nicht sehen, aber sie können den Gefangen genommen in Paulus in Rom sehen, erkennen. Sie können im Leid des Christus – sie können die Liebe, die Hingabe und die Fürsorge des Herrn Jesus Christus für die Gemeinde – nicht mehr in seinem Leiden physisch sehen. Aber sie können im Diener des Herrn Jesus, im Diener für die Gemeinde, die Liebe, die Hingabe und die Fürsorge Jesu Christi erkennen. Der Diener der Gemeinde repräsentiert das Leiden Jesu, und damit repräsentiert er die Fürsorge, die Liebe, die Hingabe und die Opferbereitschaft ihr des Herrn.

Wenn dieser Paulus als Diener der Gemeinde derartig leidet, was sagt das über seinen Herrn aus und die Liebe und die Aufopferung dieses Herrn für die Gemeinde? Sie können die Aufopferung des Herrn Jesus nicht mehr in seinem Leiden sehen. Das ist vorbei. Er ist nicht mehr da, körperlich. Sie können aber die Liebe, die Hingabe und die Aufopferung des Apostel Paulus in dem Leid seines Dieners sehen.

Deswegen spricht Paulus davon (1. Korinther 4,10): „Allezeit das Sterben Jesu am Leib umhertragend, damit auch das Leben Jesu an unserem Leibe offenbar wird.“ Oder in Galater 6, Vers 17 sagt er: „In Zukunft mache mir keiner Mühe, denn ich trage die Mahlzeichen Jesu an meinem Leib.“ Was meint ihr damit – „ich trage die Mahlzeichen Jesu in meinem Leib“? Dass er so gelitten hat, wie Jesus das getan hat. Die Bedrängnisse, die Leiden – nicht den Sühne, nicht die Sühneopfer, nicht den Zorn Gottes, aber die physischen Leiden. Er trägt das Sterben Jesu am Leib. Sein Leben und sein Leid ist eine Demonstration des Leidens und des Sterbens Jesu Christi.

Jesus kann seine Male an der Hand durch die Nägel uns nicht zeigen. Aber wir können – die Kolosser können die Male in den Händen, oder die Galater können die Male zeichnen von Paulus an seinen Händen und Armen und Körpern sehen und darin die Mahlzeichen Jesu erkennen. Darin die Liebe Jesu erkennen. Wenn Paulus also bedrängt wird, wenn er verfolgt wird, wenn er geschlagen wird, wenn er gegeißelt wird, wenn er gesteinigt wird, dann verkörpert er die Leiden des Christus.

So eng is Paulus mit seinem Christus vereint and so verbunden that seine Leiden Christi Leiden sind, dass in seinem Leiden Christi Leiden erkannt werden können, weil Jesus jetzt nicht mehr auf der Erde anwesend ist – körperlich. Es ist eine innige Gemeinschaft mit dem Herrn, die im Feuer der Bedrängnis geschmiedet wird. Philippa Kapitel 3, Vers 10 (in diesem Abschnitt Philippa 7 bis 11) redet Paulus davon – wir kennen diese Verse –, dass er alles, was er für Gewinn gehalten hat, bereit ist für Verlust zu halten, dass er bereit ist für die Erkenntnis Christi alles für Dreck zu halten. Und dann heißt es um ihn (Philippa Kapitel 3, Vers 10): „…um ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden zu erkennen, indem ich seinem Tod gleich werde.“

Paulus sagt hier, Paulus sehnt sich danach, die Gemeinschaft der Leiden Christi zu erkennen. Was für ein Wunsch, was für eine Sehnsucht ist das, um die Gemeinschaft der Leiden Christi zu erkennen? Und Paulus sagt, dafür hat er all seinen Gewinn für Verlust. Dafür ist er bereit, all seinen Gewinn für Verlust zu halten und sogar dem Tod Christi gleich zu werden.

Bedeutet das, dem Tod Christi gleich zu werden, dass Paulus auch ein Sühnoopfer ist? Nein, aber dieselben Leiden, dieselbe Bedrängnis und denselben Tod – um Gottes Willen, nach Gottes Willen zu erleiden, um Gemeinschaft auch in seinen Leiden zu haben.

Gemeinschaft in den Leiden Christi, das ist etwas, was menschlich gesehen, weltlich gesehen etwas ist, wonach man nicht strebt. Paulus strebt danach, damit ich ihn erkenne, damit ich die Gemeinschaft seiner Leiden erkenne. Dieser Jesus – die Erkenntnis seiner, sogar die Erkenntnis in der Gemeinschaft seiner Leiden – dieser Jesus ist es würdig, dass ich alles für Dreck halte, alle Errungenschaften für Verlust halte, um diesen Jesus zu erkennen, auch in seinen Leiden.

Ist uns bewusst, was das hier bedeutet? Lieber Bruder, liebe Schwester! Du als Gläubiger kannst in deinem Leid für die Gemeinde ein Repräsentant der Leiden Jesu Christi sein. Verstehst du, dass Geschwister in dir das Leiden von Jesus Christus erkennen können, wenn du für die Gemeinde leidest? Wenn du für die Gemeinde Opfer bringst, kannst du den Heiligen die Liebe, die Hingabe und die Fürsorge des Heilands verkörpern. Was für ein Privileg! Du kannst in der Abwesenheit, in der physischen Abwesenheit von Jesus Christus, der Gemeinde, den Heiligen ein Repräsentant der Leiden Christi sein, dass, wenn sie dich leiden sehen, es für sie ein Hinweis und eine Verkörperung und eine Repräsentation der Leiden Jesu Christi ist. Du kannst die Bedrängnisse des Christus ergänzen, die durch seine Abwesenheit noch aufstehen. Du kannst leiden, damit seine Botschaft verbreitet wird und seinen Geliebten, die ihn selbst, aufzuzeigen.

Das war eine erhabene Aufgabe. Ist dir das bewusst, dass du die Leiden Christi und mit den Leiden Christi ja seine Liebe, seine aufopferungsvolle und hingebungsvolle Liebe ihnen repräsentieren kannst? Dein Dein Mitteilhaber des Erbes, dein Bruder, deine Schwester im Herrn, sie können in dir Jesus erkennen – in deinem Leiden. Was für ein Privileg. Was für eine noble Aufgabe.

Was sehen wir also? Ein Diener des Leibes Christi verkörpert das Leiden seines Herrn und damit die aufopferungsvolle Liebe und Hingabe seines Meisters für die Gemeinde. Ein Diener des Leibes Christi ist so eng mit Jesus, seinem Haupt, verbunden, dass er Gemeinschaft mit Jesus hat, auch in seinen Leiden. Er leidet als Repräsentant seines Herrn für die Braut seines Herrn und demonstriert der Braut seine Liebe. Er sieht die Erkenntnis Jesus, einschließlich der Gemeinschaft mit den Leiden Jesu, als höheren Gewinn als alles, was die Welt ihm bieten könnte oder was er sonst als Gewinn achten könnte. Diesen Jesus zu erkennen, ihn sogar in seinen Leiden zu erkennen, vielleicht gerade in seinen Leiden zu erkennen, ist so viel mehr wert als alle Gewinne dieser Welt.

Lass uns zum Schluss kommen. Was haben wir heute in diesem Vers gesehen? Paulus beginnt in diesen Versen, in diesem Abschnitt, den Koloss an seinen Dienst für den Leib Jesu, der Gemeinde, zu beschreiben. Und wir werden in diesen weiteren Abschnitten sehen, in welchem Zusammenhang das steht. Nachdem er den Jesus vorgestellt hat und präsentiert hat, zeigt er sich als Diener dieses Herrn und als Diener des Evangeliums und als Diener der Gemeinde, des Leibes dieses Herrn. Und natürlich, um auch den Kolossern Kraft und Mut zu geben und sie zu bewahren vor dieser Irrlehre, die sich bei ihnen einschleicht, die sie von Jesus, von diesem Evangelium abwenden wollen. Und er verdeutlicht ihnen – wir haben heute gesehen, dass er ihnen verdeutlicht –, dass er sich in den Leiden, die er im Rahmen seines Dienstes für sie erfährt, freut. Diese Leiden demonstrieren in der physischen, in der körperlichen Abwesenheit des Herrn Jesus die Liebe des Herrn Jesus und die Hingabe des Herrn Jesus für die Gemeinde. Jesus identifiziert sich mit dem Leiden seiner Diener, sodass ihr Leiden sein Leiden ist.

Und was noch gelitten werden muss für die Verbreitung des Evangeliums, für die Vervollkommnung der Gläubigen, wird noch ergänzt werden. Was können wir aus diesen Versen lernen? Es gibt nur einen Punkt der Anwendung heute: Gebe dein Leben fröhlich hin für den Dienst an der Gemeinde Jesu Christi.

Wir haben heute begonnen zu sehen, was das Profil, die Jobbeschreibung eines Dieners Christi, eines Dieners der Gemeinde ist. Ein Diener des Leibes Christi freut sich in den Leiden um Christi und seines Leibes willen. Er ist nicht nur bereit, seinen Komfort, sein Wohlergehen, seine Freiheit, seine körperliche Unversehrtheit oder gar sein Leben für das Wohl der Gemeinde zu opfern, sondern er tut es mit Freude.

Ein Diener Jesu Christi ist ein Repräsentant seines Herrn und seiner Leiden für die Gemeinde. Er demonstriert und verkörpert in seinem Leiden die Liebe seines Heilands für seine Braut. Wenn du ein Diener des Leibes Christi bist – und jeder Gläubige ist ein Diener –, dann muss diese Haltung auch dein Leben charakterisieren. Für die Gemeinde zu leiden, fröhlich zu leiten, das muss deine Bereitschaft sein, deine freudige Bereitschaft.

Nun, wir sind nicht alle – wahrscheinlich die meisten von uns – dazu berufen, so wie Paulus oder Petrus zu leiden in Gefangenschaft, Folter oder Hinrichtung. Aber wenn wir nicht schon auf diese Weise leiden müssen – Gefangenschaft, Verfolgung, Hinrichtung –, sollten wir nicht umso mehr dazu bereit sein, fröhlich unsere Zeit, unsere Energie für die Gemeinde hinzugeben? Unsere Gemütlichkeit und unseren Komfort für die Braut Christi aufzugeben?

In 2. Korinther 12, Vers 15, im Abteil des Verses, sagt Paulus: „Ich will aber sehr gern alles aufwenden und mich aufopfern für eure Seelen.“ Paulus würde alles aufwenden. Und alles und sich selbst aufopfern – wir haben vorhin gelesen, sich sprenkeln lassen wie ein Trankopfer für die Seelen der Heiligen. In 2. Timotheus 2, Vers 10, sagt er: „Deswegen erdulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie die Rettung, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit erlangen.“

Ist das etwas, das dein Leben charakterisiert? Willst du für deine Geschwister im Herrn sehr gern alles aufwenden und dich aufopfern für ihre – für ihre Seelen? Bist du bereit zu ertragen um den Auserwählten willen? Leidest du fröhlich für die Gemeinde? Vielleicht nicht durch Verfolgung, Hinrichtung, Folter, aber bist du bereit, deine Zeit, deine Abende, deine Vormittage, vielleicht sogar ganze Tage deinen Geschwistern zu opfern, um die Versammlungen nicht zu vernachlässigen, um deine Geschwister durch deine Teilnahme, durch dein Gebet, durch die Gemeinschaft, durch die Erkundigung zu ermutigen?

Bist du bereit, deine Zeit zu opfern, ihnen zu dienen, indem du sie tröstest, indem du sie ermahnst, indem du sie stärkst? Bist du bereit, oberflächliche Beziehungen aufzugeben und unangenehme Gespräche mit deinen Geschwistern zu führen, um deinen Bruder oder deine Schwester auf Sünde hinzuweisen, vor Liebe zur Welt zu bewahren oder vor falscher Lehre zu bewahren? Bist du bereit, diese gemütlichen Beziehungen und oberflächlichen Beziehungen aufzugeben?

Sehnst du dich danach und bemühst du dich darum, dass die Heiligen in der Kenntnis Jesu wachsen, und bist du bereit, fröhlich dafür dein Leben hinzugeben? Deine Zeit, deine Energie, deine Ressourcen, deine von Gott geschenkten Gaben, Talente hinzugeben? Bist du bereit, zum Beispiel auch nach einem langen Arbeitstag, nach der Gebetsstunde oder nach dem Gottesdienst das lange Gespräch zu führen, um deinen Bruder oder deiner Schwester Christus groß zu machen?

Auch wenn du müde bist, auch wenn du erschöpft bist, bist du bereit, Opfer zu bringen für die Gemeinde, zu leiden für die Gemeinde? Öffnest du ihnen dein Haus? Bist du ihnen gastfreundlich? Nimmst du sie auf? Und wenn du das tust, tust du das ohne Stöhnen, ohne Murren?

Tust du es einfach, weil du es einfach tun musst, obwohl du es nicht willst? Oder tust du es mit Freude? Weil du innen diesem Opfer, das du vielleicht bringst – die Gemütlichkeit, die Zeit, die Ruhe, den Frieden, auf den du vielleicht verzichtest, indem du die Geschwister aufnimmst – weil du darin siehst, ihr Wohl siehst, wie dieses Leid, wie dein Leid ihnen zum Wohl dient. Weil dir bewusst ist, dass du mit deinem Dienst und deinem aufopferungsvollen Dienst ihnen Jesus Christus zeigen kannst, seine Leiden.

Kannst du dich in Aufopferung und Verzicht freuen, wenn es der Gemeinde dient? Ein Diener des Leibes Christi ist durch Freude im Leid für die Gemeinde gekennzeichnet. Wenn du das nämlich tust, demonstrierst du das Wesen Jes, der Gemeinde und dieser Welt. Was für ein Privileg ist das, was für ein Vorrecht ist das, dass Jesus sich mit den Leiden der Gemeinde und mit deinen Leiden identifiziert? Mit welcher Freude und Hingabe solltest du dich den Seinen aufopfern, wenn es bedeutet, dass du dadurch Christus gewinnst? Das heißt, innige Gemeinschaft mit ihm hast und auch diese Gemeinschaft in diesem Leiden und diesem Opfer für die Gemeinde erfährst an deinem eigenen Leib.

Dieser Jesus – und wir haben gesehen, wer dieser Jesus ist in den Versen 15 bis 23, wer er ist, was er errungen hat, was er vollbracht hat – er ist es würdig, dass du seinem Leib, der Gemeinde, dein Leben hingibst. Lieber Bruder, liebe Schwester, du bist nicht dazu berufen worden, in dieser Welt gemütlich und ohne Opfer zu leben und zu führen. Jesus hat gesagt: „Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels haben Nester, aber der Sohn des Menschen hat keinen Ort, wo er sein Haupt niederlegen kann.“ Jesus hat gesagt: „Wenn du mir nachfolgen willst, nimm dein Kreuz auf, täglich, und folge mir nach.“

Nimm doch dein Kreuz auf, indem du deine Gemütlichkeiten und deine Zeit und deine Energie und dein Haus und deine Fürsorge und deine Zeit opferst für die Gemeinde und für die Geschwister. Demonstriere ihnen Christi Leiden. Wie schön ist es, wenn Geschwister in deinem Leben das Leiden Christi sehen können. Wenn die Geschwister in deiner Fürsorge und in deiner Liebe die Liebe ihres Heilands erkennen können, was für eine Nobelaufgabe ist das?

Vor euch, wenn man sich für die Gemeinde dient und aufopfert und nur auf das Irdische blickt und vielleicht nicht die Frucht sieht, nicht die Veränderung sieht, die man sich erhofft, ist es leicht, verbittert zu werden. Dann möchte ich dich ermutigen und dir sagen: Wenn du leidest für deine Geschwister, wenn du dich aufopferst für deine Geschwister, zeigst du ihnen die Liebe Christi. Was für ein Vorrecht, was für ein Privileg ist das. Auf ihn ausgerichtet kannst du dein Leben auf dieser Erde hier verlieren, damit du es gewinnst. Und dann kannst du dein Kreuz täglich auf dich nehmen und ihm nachfolgen.

Wenn du heute hier sitzt und nicht an ihn glaubst, dann tue Buße. Nur ein Diener dieses Herrn wird die Ewigkeit mit ihm verbringen. Wenn du heute von diesem Jesus gehört hast, für den Paulus ist, willig ist, zu leiden und zu sterben – ich sage dir, dieser Jesus ist es würdig, dein Leben hinzugeben. Er ist Herr und König über alles, auch über dein Leben. Wenn du ihm dein Leben nicht hingibst, wenn du nicht an ihn glaubst, wirst du die Ewigkeit in der Hölle verbringen, weil du ein Feind Gottes geblieben bist.

Aber dieser Jesus ist gekommen und hat den Dienst der Versöhnung vollbracht durch seinen Tod, indem er die Sünden auf sich genommen hat und die Schuld bezahlt hat. Jeder, der an ihn glaubt, wird gerettet werden. Jeder, der sich anvertraut, wird ewiges Leben empfangen. So rufe ich dich auf: Tue Buße von deiner Sünde. Tue Buße von deinem eigenen sinnigen Leben und lass dich versöhnen mit Gott durch Jesus Christus. Ihm möge alle Erde zuteil werden. Amen.

Let’s beat it. Unser Herr Jesus Christus, du bist würdig. Du bist würdig, dass wir leiden.

Und alles, was wir hier auf dieser Erde haben – unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Unversehrtheit, unsere Freiheit, alles, was wir als Gewinn achten könnten in dieser Welt: Du bist würdig, dass wir alles aufgeben und für deine Braut, für deinen Leib aufgeben und opfern.

Wir sehen das Profil eines Dieners, dass er einer ist, der sich in Leiden freut, der dein Leiden verkörpert und der Gemeinde demonstriert. Was für ein Privileg, Herr Jesus, dass du uns das auf Vorrecht gegeben hast, deine Repräsentanten und Repräsentanten deines Leides, aber auch Repräsentanten deiner Liebe und deiner Hingabe und deiner Aufopferung für die Gemeinde zu sein.

Wie süßlich ist es zu wissen oder wie süßlich wäre es zu wissen und zu hören, dass in unserem Leben Geschwister die Liebe, deine Liebe erkennen können, dein Leiden erkennen können, deine Hingabe erkennen können. Was für ein Privileg, dass du elende Sünder wie uns dazu berufen hast, dich zu repräsentieren hier auf Erden, in deiner Abwesenheit.

Jesus Christus, ich bitte dich darum: Mögen diese Worte uns bewegen. Möge deine Größe und deine Erhabenheit und deine Liebe für uns dazu bewegen, uns selbst der Gemeinde hinzugeben. Zum Wohl der Gemeinde, zu ihrem Segen, zur Verbreitung des Evangeliums, zur Erbauung der Gemeinde, zur Heiligung der Geschwister, alles zu geben und bereit zu sein, zu leiden, zur Aufopferung zu bringen.

Herr Jesus Christus, du hast uns gnädigerweise davor bewahrt, dass wir nicht in einem Land leben, wo wir verfolgt werden, wo wir für unseren Glauben gefoltert oder in Gefängnisse geworfen werden. Dafür sind wir dankbar. Aber wir möchten dich bitten, dass wir, wenn wir diese Art von Verfolgung und Leid nicht erleben, dass wir doch dazu bereit sind, unsere Gemütlichkeiten, unsere Bequemlichkeiten, unsere Zeit und unsere Energie und all diese Dinge, unsere Talente und unsere Gaben, die du uns geschenkt hast, alles hinzugeben, opferberei aufzuopfern für deine Braut.

Jesus Christus, bitte wirke durch dieses Wort und lass uns treue Diener sein, die sich im Leid für die Gemeinde freuen. Dir sei alle Ehre. Amen.

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