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Möge der Name des Herrn verherrlicht werden. Schlagen wir den Text für die heutige Predigt auf und lasst uns Kolosser Kapitel 3 lesen.
Kolosser Kapitel 3: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn ziemt. Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie. Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn dies ist wohlgefällig im Herrn.“
Lasst uns beten. Allmächtiger und guter Vater, wir danken dir für diesen Tag, den du uns geschenkt hast. Wir danken dir für die Kraft, die du mir schenkst, um dein Wort zu verkündigen. Stärke alle Geschwister, die hier sind und zuhören. Möge dein Wort in ihren Herzen wirken. Du hast dein Wort verherrlicht und erhoben; möge dein Wort in den Herzen wirken und Buße bewirken. Mögest du mit deiner Liebe bei allen hier sein und sie führen. Möge dein Heiliger Geist die Worte dieser Predigt jedem Einzelnen erklären und Verständnis schenken. Wir bitten dich um all dies im Namen deines Sohnes Jesus Christus.
Amen.
Wir befinden uns in unserer fortlaufenden Betrachtung des Kolosserbriefes. In den vergangenen drei Wochen haben wir uns in drei Predigten und unter drei Gesichtspunkten einen Abschnitt unter dem Titel „Die angemessene Kleidung des Gläubigen“ angeschaut: wie wir als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte unsere Identität ausleben sollen.
Zuvor haben wir in Kolosser Kapitel 3, den Versen 8 und 9, gesehen, welche Dinge wir ablegen oder ausziehen sollen. Von Vers 12 bis 14 haben wir gesehen, welche Dinge wir anziehen sollen. Danach haben wir gesehen, wie der Friede des Christus in unseren Herzen regieren soll. Zudem haben wir gesehen, dass wir dem Herrn von Herzen dankbar und überreich in Dankbarkeit sein sollen und dass das Wort des Christus reichlich in unseren Herzen wohnen soll.
Alles, was wir tun, soll für den Herrn und in seinem Namen geschehen, zur Ehre seines Namens, damit der Name des Herrn Jesus verherrlicht wird.
In diesen Versen, von Kapitel 3, Vers 1, bis Vers 17, haben wir den persönlichen Wandel eines Gläubigen angeschaut. Damit haben wir uns bisher beschäftigt, und das hat der Apostel Paulus in diesem Kapitel bisher thematisiert. Wir haben gesehen, wie sich dieser neue Mensch in Christus in seinem persönlichen Wandel verhalten soll.
Nun werden wir damit beginnen, wie sich dieser neue Mensch in Christus in seinen Beziehungen verhalten soll, insbesondere hier in der Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau.
Zum Einstieg möchten wir uns etwas den jüdischen Hintergrund anschauen, der damals geherrscht hat. In der damaligen Zeit wurden Frauen eher wie Gegenstände betrachtet, wie ein Gegenstand, den man im Haushalt hat. Frauen hatten damals vor dem Gesetz nicht viele Rechte. Ein Mann konnte sich von seiner Frau scheiden lassen und so oft heiraten, wie er wollte.
In der griechischen, heidnischen Kultur war es nicht anders. Frauen durften das Haus quasi nicht verlassen. Sie konnten nicht allein in die Öffentlichkeit gehen oder dort Dinge erledigen, sondern durften das nur mit anderen Frauen oder mit ihrem Mann tun. Der Mann durfte alles Mögliche tun und auch allerlei Unmoral und Unzucht treiben.
Vor diesem Hintergrund schreibt der Apostel Paulus diese Worte an die Gemeinde in Kolossä. Heute werden wir uns nur mit den Versen 18 und 19 beschäftigen. Wenn man der Predigt einen Titel geben würde, dann würde er lauten: „Die Ehebeziehung des neuen Menschen“.
Wir beginnen als Erstes mit der Pflicht der Ehefrau. In diesem Abschnitt werden verschiedene Personen angesprochen: die Ehefrauen, die Ehemänner und die Kinder; anschließend auch die Eltern. Die Fortsetzung werden wir uns nächste Woche anschauen.
Die Idee ist, dass der neue Mensch in Christus auch zu Hause, im Haushalt und in der Familie neue Beziehungen hat und diese Beziehungen diesem neuen Menschen in Christus entsprechen sollen.
Wir sehen in Vers 17: „Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn.“ Dieses Prinzip, alles im Namen des Herrn zu tun und Gott, dem Vater, Dank zu sagen, beginnt zu Hause. Es beginnt damit, dass man dies in der Familie anwendet, bevor man es irgendwo draußen tut. Der christliche Wandel beginnt immer zu Hause, immer in der Familie, bevor man draußen große Dinge zu tun oder zu erreichen versucht.
Nachdem Paulus also die allgemeinen Prinzipien für den persönlichen Wandel eines jeden Gläubigen gegeben hat, geht er nun auf die unterschiedlichen Rollen ein und beginnt hier mit den Frauen.
Wenn wir das ganze Neue Testament anschauen, sehen wir, dass Verantwortungen sowohl für die Frau als auch für den Mann gegeben werden. Beginnend mit der Schöpfung sehen wir, dass Gott eine Ordnung etabliert hat. Im Neuen Testament finden wir klare Anweisungen dazu, wie sich die Frau und Ehefrau verhalten soll.
Wir sehen zum Beispiel in 1. Korinther Kapitel 14, Vers 34, dass die Frau schweigen soll. Darin sehen wir ein Prinzip, das wir nicht nur im Neuen Testament finden, sondern das auch im Alten Testament durch das Gesetz hindurch beständig ist. Auch im ersten Timotheusbrief lesen wir davon, dass die Frau sich unterordnen soll. Im ersten Petrusbrief lesen wir, dass die Frauen nicht durch äußeren Schmuck auffallen sollen, sondern dass ihr inneres Wesen ihr Schmuck sein soll.
Wir sehen also durch die Schrift hindurch Prinzipien und Anweisungen dazu, wie das Verhalten des neuen Menschen, der neuen Frau in Christus, sein soll.
Der Ehefrau wird gesagt, dass sie sich ihrem Mann unterordnen soll, wie es sich im Herrn ziemt. Es ist der eigene Ehemann, mit dem sie ein Fleisch ist. Mann und Frau sollen ihre gegenseitigen Pflichten aneinander erfüllen. Das biblische Prinzip ist sehr deutlich: Die Ehefrau soll sich ihrem Ehemann unterordnen.
Das heißt nicht, dass die Frau von geringerem Wert als der Mann ist. Dass sie sich unterordnen soll, bedeutet nicht, dass sie einen geringeren Wert als der Mann hat. Das sehen wir im Neuen Testament auch daran, dass unsere Ehefrauen zugleich Schwestern im Herrn sind. Ein sanftes, friedfertiges und ruhiges Wesen soll ihr Verhalten ausmachen und ihr Schmuck sein.
All diese Dinge stehen natürlich in dem Zusammenhang, den wir unter anderem vorher in Vers 14 hatten: Alles soll in Liebe geschehen.
„Wie es sich im Herrn ziemt“ bedeutet, dass die Frauen sich entsprechend dem Wort Gottes unterordnen sollen. Es ist eine Ordnung und ein Prinzip, das Gott bereits bei der Schöpfung eingeführt hat. Es ist Gottes Plan, dass der Mann auch für seine Frau Verantwortung trägt. Das Wort Gottes macht das klar.
Es soll im Herrn eine ehrliche und treue Beziehung zwischen Mann und Frau sein. Das ist es, was Vers 17 beschreibt: alles im Namen des Herrn Jesus und zu seiner Ehre zu tun. Es beginnt zu Hause, bevor es draußen beginnt, und es beginnt bei dieser Beziehung.
Als Nächstes sehen wir in Vers 19 die Pflicht des Ehemannes: „Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.“
Auch hier sehen wir den kulturellen Hintergrund, in dem Paulus diese Worte schreibt. Nach der rabbinischen Tradition konnte ein Mann sich aus einem beliebigen Grund von seiner Frau scheiden lassen, zum Beispiel wenn er eine attraktivere Frau sah. Auch in der griechischen Kultur war es so, dass die Aufgabe der Frau in nichts anderem bestand, als sich um den Haushalt und die Kinder zu kümmern. Der Mann durfte alles tun, was er wollte, pflegte aber sonst kaum eine Beziehung zu seiner Frau.
Heutzutage wird zwar viel von Liebe gesprochen, aber oft ist am Ende in den Familien keine wahrhaftige Liebe zu finden. Stattdessen sehen wir kaputte Familien und verletzte, zerstörte Herzen. Es gibt große Liebeserklärungen: „Meine Liebe ist so groß wie der Mount Everest.“ Aber oft ist es in der Realität überhaupt nicht so.
Bei der Hochzeit versprechen Menschen einander Liebe bis zum Lebensende, aber dieselben Gelöbnisse werden bei der dritten, vierten oder fünften Hochzeit gesprochen. All dies ist unwahr und keine wahre Liebe.
Wieso? Denn in unserem Fleisch wohnt nichts Gutes. Ohne dass der Herr Jesus Christus in unser Leben kommt, können wir nichts Gutes tun.
In Kapitel 3, Vers 8, sehen wir, was den alten Menschen und auch seine Beziehungen ausgemacht hat: „Jetzt aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Mund.“
In Vers 10 lesen wir dann von dem neuen Menschen, den ihr angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat. Nur diesem neuen Menschen ist es möglich, seine Frau wahrhaftig zu lieben.
In Vers 1 hieß es: „Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist.“ Wir haben gesehen: „Ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.“ Als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte, sollen wir einander ertragen und einander vergeben, wenn einer Klage gegen den anderen hat.
Wenn der Herr Jesus Christus nicht in unser Leben gekommen ist und wir nicht mit Christus in Gott verborgen sind, können wir diese Dinge nicht tun.
Wenn wir Vers 19 in der griechischen Sprache anschauen, wird deutlich, dass der Befehl lautet: „Ihr Männer, liebt.“ Liebt eure Frauen fortlaufend, liebt sie kontinuierlich. Die zweite Hälfte kann deutlicher so übersetzt werden: „Hört auf, bitter gegen sie zu sein.“ Der erste Befehl an den Mann lautet: Liebt eure Frauen. Der zweite Befehl lautet: Seid nicht bitter gegen sie.
Wie oft kommt es in der Beziehung zwischen Ehemann und Ehefrau vor, dass Bitterkeit aufkommt? Wo ist die Liebe hin, die ihr vielleicht vor der Hochzeit oder bei der Hochzeit hattet? Verschwindet sie? Ist sie verschwunden? Wo habt ihr sie gelassen?
Der Befehl lautet: Liebt eure Frau kontinuierlich, liebt sie fortlaufend. Heißt das, dass du deine Frau nur lieben sollst, wenn du einen guten Tag hast? Wenn meine Laune gerade schlecht ist, kann ich dann bitter gegen sie sein? Wo ist die Liebe hin, die ihr vielleicht am Anfang hattet? Haben wir unserer Liebe Grenzen gesetzt, sodass sie nur an einem bestimmten Ort und zu bestimmten Zeiten gilt?
Liebe ist kein Gefühl. Liebe ist viel mehr als ein Gefühl. Liebe ist eine wahrhaftige, demütige Hingabe an die andere Person. Liebe ist eine Willensentscheidung, die sich in Werken zeigt. Liebe bedeutet, Opfer zu bringen. Es ist eine Willensentscheidung, eine Entscheidung, die du triffst: Ich liebe meine Frau.
Das große Vorbild dafür, wie ein Mann seine Frau lieben soll, ist Jesus Christus selbst, der sich aus Liebe zu seiner Braut selbst hingegeben hat.
In Epheser Kapitel 5, Vers 25, lesen wir: „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort.“
Seht ihr das Opfer unseres Herrn Jesus Christus? Er ist das Vorbild, er ist der Maßstab für dich als Ehemann. So sollst du deine Frau lieben. Er hat die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben, um sie zu heiligen und sie ohne Flecken oder Runzel darzustellen.
Lasst uns Johannes Kapitel 15, Vers 9, lesen, einen wunderbaren Vers: „Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe.“ Was für ein wunderbares Wort.
Jesus sagt hier: „Wie der Vater mich geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe.“ Das Maß für die Liebe Jesu, also die Liebe, mit der der Vater ihn liebt, ist das Maß dafür, wie Jesus uns liebt. Und das ist auch der Maßstab dafür, wie du deine Frau lieben sollst.
Der Herr Jesus Christus hat uns zuerst geliebt, und dementsprechend sollen wir unsere Frauen lieben. Wir haben den neuen Menschen angezogen. Wir sollen die Kleidung, die Eigenschaften und den Wandel anziehen, die diesem neuen Menschen entsprechen. Dazu gehört auch, seine Frau zu lieben.
Dann sehen wir den zweiten Befehl: „Seid nicht bitter gegen sie.“ Hört auf, bitter gegen sie zu sein. Wie kann Bitterkeit entstehen, wenn wahre Liebe herrscht?
Das Wort, das hier in der griechischen Sprache verwendet wird, kann bedeuten: Murrt nicht gegen sie, reizt sie nicht zum Murren oder zum Seufzen. Wie können wir, die wir neue Menschen sind und die Kleidung des neuen Menschen angezogen haben, so mit unserer Frau umgehen?
Unsere Frau ist eine Schwester im Herrn, jemand, für den der Herr Jesus Christus sein Leben gegeben und den er mit seinem Blut erkauft hat. Die Frau wird im Wort Gottes als schwächeres Gefäß bezeichnet, und die Aufgabe des Mannes ist es, sie zu tragen.
Solange du auf dieser Erde lebst, bis zu deinem Tod, ist sie deine Frau. Sie gehört zu dir, und sie ist deine Priorität. Für viele Männer heutzutage sind dagegen Geld, Wohlstand, Titel, Bildung und andere Dinge wichtiger und haben eine höhere Priorität.
Sie verbringen keine Zeit mit ihrer Frau. Sie finden keine Zeit, mit ihrer Frau zu reden und Zeit mit ihr zu verbringen, haben aber genug Zeit für Geld, Arbeit, Wohlstand, Politik und alle möglichen Dinge. Wenn das so ist, wie kann dieser neue Mensch dann eine Familie gestalten, die dem neuen Menschen entspricht?
Wir sehen in 1. Mose Kapitel 24, im letzten Vers, was über Isaak und Rebekka berichtet wird. Rebekka wurde die Frau Isaaks. Aber hat es damit aufgehört? Nein. Wir lesen dort, dass er sie in das Zelt seiner Mutter Sara brachte: „Und Isaak führte sie in das Zelt seiner Mutter Sara; und er nahm Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb.“
Er gewann sie lieb, er liebte sie fortwährend. Und wenn du als Mann möchtest, dass deine Frau sich dir unterordnet, wie es in Vers 18 heißt, dann ist es deine Verantwortung, sie zu lieben, sie kontinuierlich zu lieben, wie auch Isaak Rebekka geliebt hat. Wenn du sie liebst, wird es in ihrem Herzen wirken, sodass sie sich dir unterordnet.
Das ist der Plan Gottes für die Familie des neuen Menschen. Das ist die Ordnung, die Gott für die Familie des Gläubigen geschaffen hat: Die Frau soll sich ihrem Mann unterordnen. Der Mann soll seine Frau lieben und nicht bitter gegen sie sein.
Nur wenn Ehemann und Ehefrau in Christus und in ihrer Identität in Christus verwurzelt sind, ihre jeweiligen Rollen annehmen, die sie vom Herrn bekommen haben, und danach streben, gemeinsam nach diesen Ordnungen zu leben, wird es eine gesegnete Familie entsprechend der Ordnung Gottes sein.
Das ist Gottes Plan und Gottes Wille. Das ist die Ordnung, die Gott für die Familie vorgesehen hat. Nur eine Familie, die dieser Ordnung entspricht, kann auch nach außen hin Dinge verändern und beeinflussen. Das ist der Wille Gottes und das, was sein Wort uns vorgibt.
Wir wollten uns heute nur mit diesen beiden Versen beschäftigen und wollen uns zum Schluss noch einmal vor Augen führen, was wir daraus lernen können.
Allem voranstellen möchte ich dies: Wenn du keine lebendige Beziehung zu Jesus hast, werden diese Ordnungen niemals Realität in deiner Beziehung, deiner Ehe oder deiner Familie werden. Nur wer durch Christus mit Gott vereint ist, kann diese Dinge ausleben. Es beginnt damit, Gott und den Herrn zu lieben; daraus fließen diese Dinge hervor.
Wenn dann zu Hause und in der Familie diese Beziehung und dieses Miteinander herrschen, können wir nach außen hin ein Zeugnis sein. Denn wo der neue Mensch ist, dort ist auch Christus. So wird Christus auch in dieser Familie und in dieser Beziehung sein.
Eine solche Familie kann nach außen hin wirken und Einfluss haben, weil sie der Ordnung Gottes entspricht und den Menschen draußen ein Zeugnis sein kann. Dein christliches Leben, deine neue Identität in Christus, muss zuerst zu Hause Einfluss haben; dann kannst du nach außen hin diese Welt beeinflussen.
Der Ehemann hat eine große Verantwortung. Ich habe es in früheren Predigten oft gesagt: Er ist wie ein General im Militär. Er muss besonnen sein und hat Verantwortung für die Menschen, die ihm gegeben worden sind, denn die Autorität ist dem Mann gegeben worden. Wenn der Mann schläft, dann geht diese Familie zugrunde.
Wenn wir uns richtig verhalten, wird es zur Folge haben, dass es für die Frau leichter wird, sich uns unterzuordnen, und für uns, unsere Kinder richtig und im Herrn zu erziehen.
Wenn euch als Mann und Frau gegenseitig Dinge auffallen, die euch nicht gefallen oder die ihr nicht richtig findet, dann betet darüber. Manchmal ändert es sich allein dadurch schon. Und redet weiterhin miteinander.
Was ich oft beobachte, ist, dass viele Männer nicht reden. Sie vermeiden das Gespräch, weil sie denken: „Wenn ich rede, wird es Streit geben. Dann ist der Tag ruiniert oder die Laune im Keller.“
Wenn wir miteinander reden, auch über Dinge, die uns gegenseitig nicht gefallen, können wir diese Dinge ansprechen und klären und Versöhnung, Frieden und Klarheit schaffen. Wenn wir aber nicht miteinander reden, wird genau das passieren, was am Ende von Vers 19 steht: Es wird Bitterkeit entstehen.
Wir müssen in der Liebe wachsen und darüber nachdenken: Wie kann ich in der Liebe zu ihr wachsen? Der Schlüssel dafür ist Christus als unser Vorbild. Wenn du ihn liebst, wird er dir die nötige Gnade schenken. Ohne dass du dich in all diesen Dingen aus eigener Kraft abmühen musst, kann ich dir sagen: Wenn du Christus liebst, wird er Dinge verändern und Wege in deiner Familie ebnen.
Wann hast du das letzte Mal gemeinsam mit deiner Frau gebetet? Wann hast du deiner Frau das letzte Mal ein Geschenk gemacht? Oder wartest du noch bis zum nächsten Geburtstag? All diese kleinen Dinge bringen Liebe zum Ausdruck. Das ist wichtig, und deswegen habe ich es gesagt.
Bisher werdet ihr als Ehemänner und Ehefrauen Fehler gemacht haben. Wir sind alle Sünder und machen Fehler, solange wir hier auf dieser Erde leben. Aber lasst uns zum Herrn gehen. Lasst uns zum Herrn Jesus gehen und seine Liebe sehen: welch großes Opfer er für uns vollbracht und wie er sich selbst hingegeben hat. Er vergibt uns und kann unsere Familie nach seinem Willen verändern.
Lasst uns hiermit enden und mit Gebet abschließen.
Allmächtiger und guter Vater, wir danken dir für dein Wort. Es gibt so viele Dinge, Vater, bei denen wir leider versagen und Mängel haben, bei denen wir deinen Worten und deinem Willen nicht entsprechen. Wir bitten dich: Vergib uns diese Dinge, verändere uns und fülle uns mit deinem Wort.
Wir bitten dich darum, dass die Worte, die alle hier gehört haben, in ihren Herzen wirken mögen. Hilf den Ehemännern, Vater, dass sie ihre Ehefrauen lieben, und hilf den Ehefrauen, dass sie sich ihren Männern unterordnen, damit sie erfüllte und gesegnete Familien bauen können. Möge dein Wort in die Herzen jedes Einzelnen sprechen.
Wir bitten dich für alle Ehen hier, für Ehemänner und Ehefrauen, dass sie von dir geführt und geleitet werden und die Kraft haben mögen, einander zu vertrauen und füreinander verlässlich zu sein; dass die Frau sich auf den Mann verlassen kann und dass der Mann seine Frau als Helferin und als Priorität sehen möge. Segne die Familien.
Wir bitten dich im Namen Jesu Christi.
Amen.