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Wir werden den Namen unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht sehen. Wenn wir uns heute Psalm 130 anschauen, den Abschnitt, den wir gerade auch in der Lesung gehört haben.
Lasst uns beten.
Vater voller Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, wir danken dir für deine Gnade, dass du jeden Einzelnen von uns hier versammelt hast.
Wir danken dir für deine Rechte, für deine Gnade, dass sie mit uns war, dass du uns bewahrt hast und hier wieder versammelt hast. Wir danken dir dafür, dass wir heute auch singen durften, dass du der rettende Gott bist, dass du unser Fels bist. Nicht nur das, du bist die Quelle allen Segens und dafür danken wir dir.
Wir danken dir dafür, dass du uns durch deinen Sohn gerettet und uns erlöst hast. Wir danken dir für die unermessliche Gnade, die du uns erwiesen hast. Wir danken dir für die Worte, die du uns jetzt nun schenken wirst.
Schenk mir nun die Weisheit und die Kraft, dein Wort zu verkünden. Möchte ich auch für den übersetzenden Bruder bitten, dass du mit ihm sein mögest und ihn führen mögest.
Ich möchte dich auch für die bitten, die zuhören, dass du ihre Herzen stärken mögest, dass sie nicht abgelenkt sein mögen, sondern auf dein Wort hören mögen. Ich möchte dich bitten, dass du diese Zeit segnen mögest. Amen. Amen.
Ihr könnt euch gerne setzen.
In Psalm 130 sehen wir einen Gläubigen, der seine Sünde bekennt und davon umkehrt. Wir sehen dieses gleiche Muster auch in anderen Psalmen, da sehen wir, wie Sünder ihre Sünden bekennen und davon umkehren.
Beispiele hierfür sind Psalm 6, Psalm 32, 38, 51, Psalm 102 und 143. Dort sehen wir auch das gleiche Muster, wie Menschen ihre Sünden bekennen und davon umkehren.
Bei Psalm 130 wissen wir nicht, wer es geschrieben hat. Und zu Beginn des Psalms lesen wir, dass es sich um ein Wallfahrtslied handelt. Und wir wissen, dass es in Jerusalem verschiedene Feste gab, die die Juden gefeiert haben.
Und ein Wallfahrtslied ist ein Lied, das die Juden auf ihrem Weg nach Jerusalem zum Tempel gesungen haben.
Der Psalmist bekennt seine Sünden und fleht Gott um Vergebung an.
Wir können diesem Psalm einen Titel geben, und der Titel lautet: Vergebung bei Gott.
Wir wissen, dass gestern der Reformationstag war. Und an diesem Tag hat Martin Luther zentrale Wahrheiten des Wortes verkündigt. Er hat verkündigt, dass wir aus Gnade durch Glauben in Christus allein gerettet sind.
Aus Gnade allein, durch Glauben allein, in Christus allein sind wir gerettet und erlöst durch Jesus Christus. Das ist der Reformationsstag, das hat Martin Luther verkündigt, und wir wissen, wie die Welt diesen Tag nutzt, um Halloween zu feiern.
Und in diesem Psalm wollen wir genau die gleichen zentralen Wahrheiten sehen. Vergebung gibt es allein bei Gott. Uns wird allein vergeben aus seiner Gnade.
Wenn wir an Jesus Christus glauben, werden wir gerettet werden, dann werden wir Vergebung empfangen.
In den Versen 1 bis 4 spricht der Pisalmist zu Gott und er bittet um Vergebung.
In den Versen 5 und 6 spricht der Pisalist zu seinem eigenen Herzen, erstärkt und ermutigt sein Herz.
Wir wollen uns zunächst die ersten zwei Verse anschauen und wir wollen diese Verse unter einem bestimmten Punkt anschauen.
Die ersten zwei Verse können wir unter einem Punkt anschauen, und der Punkt lautet: Das Flehen aus der Tiefe.
Lass uns die ersten zwei Verse lesen. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, Herr. Herr, höre auf meine Stimme. Lass deine Ohren aufmerksam sein auf die Stimme meines Flehens.
Der Pesamist sagt: Aus den Tiefen rufe ich zu dir, Herr. Das Wort Tiefe bezeichnet im Hebräischen tiefes Gewässer.
Es bedeutet zu versinken, zu ertrinken und unterzugehen im tiefen Wasser.
Es bezeichnet den tiefsten Punkt, den Grund.
In den anderen Psalmen nutzt der Pisamist das Wort Tiefe, um schwierige äußere Umstände und Probleme zu beschreiben.
But in the context of Psalm 130 geht es um was ganz anderes. Tiefe bedeutet hier die eigene Schuld, die eigene Sünde des Pizza Misten.
The Pisamist is in der Tiefe seiner Schuld.
Lesen, erinnert es uns vielleicht an die Geschichte von Jonah, dass er in der Tiefe des Meeres war und von dort zu Gott ruft.
Der Pisamist ist gläubig.
Denn nur ein Gläubiger kann die Tiefe seiner Schuld erkennen.
Denn ein Gläubiger möchte den Willen Gottes tun.
Zorn, Lust, Neid, wir begehren, wir sind eifersüchtig. Wir sehen das auch bei Gläubigen.
Aber wenn der Gläubige in dieser Sünde fällt, dann erkennt er seine eigene Sünde. Er erkennt, dass er gegen Gott gesündigt hat und kehrt um. Er fleht zu Gott.
Er fleht und bittet zu Gott.
Und gleicher Weise ruft der Pessamist aus der Tiefe seiner Schuld zu Gott. Er fleht um Vergebung zu Gott.
Er belässt es nicht nur beim Rufen, im Vers 2 sagt er: Herr, höre auf meine Stimme, lass deine Ohren aufmerksam sein auf die Stimme meines Friedens.
Er fleht zu Gott und bittet, dass Gott auf seine Stimme, auf sein Flehen hören möge.
Er fleht um Barmherzigkeit und um Vergebung bei Gott.
Und wenn er zu Gott ruft und sagt, höre auf meine Stimme, dann kommt er mit leeren Händen. Er hat nichts. Er kommt wie ein Bettler zu Gott. Wir sehen also in den ersten zwei Versen, wie der Psalmist seine Sünden bekennt und umkehrt. Er fleht zu Gott um Vergebung, er fleht um seine Gnade und er fleht um seine Barmherzigkeit.
Wenn wir uns die ersten zwei Verse anschauen, dann können wir als Gläubige auch viel lernen, wenn wir selbst sündigen, wenn wir uns selbst in der Tiefe der Schuld befinden, wie wir zu Gott um Vergebung flehen sollten, wie wir Gott um Vergebung bitten sollten, wie wir Gott um seine Gnade und Barmherzigkeit bitten sollen. Wir können von diesen zwei Versen vieles lernen.
Rufen wir zu Gott, flehen wir zu Gott aufgrund dieser Sünde. Ja, der Psalmist sagt aus den Tiefen, er bezeichnet es als die Tiefe seiner Schuld und seiner Sünde.
Wie gehen wir um, wenn wir selbst in Sünde fallen? Schreien wir zu Gott, flehen wir zu Gott um seine Vergebung, um seine Gnade, um seine Barmherzigkeit? Er selbst zeigt es als tief. Erkennen wir unsere eigene Schuld, erkennen wir, wie tief eigentlich unsere Schuld und unsere Sünde ist, und flehen wir zu Gott um unsere Vergebung? Ja, wir sehen, der Psalmist ruft, er fleht. Ist unser Herz zerbrochen? All diese Dinge müssen wir uns als Gläubige fragen.
Lasst uns nun zu Vers 3 gehen.
In Vers 3 sehen wir den zweiten Punkt, und zwar die vollkommene Gerechtigkeit Gottes. Wenn du ja die Sünden anrechnest, Herr, wer wird bestehen?
Wir lesen hier von den Sünden, wenn du ja die Sünden anrechnest. Sünden bezeichnet auch im Alten Testament Vergehungen. Das ist gleichbedeutend: Vergehungen und Sünden.
Es ist eine Vergehung, es ist eine Sünde, wenn wir das Gesetz Gottes übertreten.
Und er sagt, wenn du ja die Sünden anrechnest, ja, wenn er jede einzelne Sünde anrechnet. Die Sünden anzurechnen, bedeutet, dass Gott diese Sünden beachtet und sie bewahrt.
Und Gott unsere Sünden anrechnet, wer wird vor ihm bestehen? Denn Gott sieht jede einzelne Sünde.
Wir können dafür einige Verse lesen. Wir können hierfür Sprüche 5, Vers 21 lesen.
Sprüche 5, Vers 21: „Denn vor den Augen des Herrn liegen eines jeden Wege, und auf alle seine Bahnen gibt er Acht.“
Auf den Augen des Herrn liegen alle Wege. Er gibt Acht auf alle Bahnen des Menschen. Er sieht alles. Er sieht jede einzelne Sünde. Wir wollen auch Psalm 90, Vers 8 lesen.
Psalm 90, Vers 8: Du hast unsere Ungerechtigkeiten vor dich gestellt, unser verborgenes Tun vor das Licht deines Angesichts.
Doch Hebräer 4, Vers 13. Hebräer 4, Vers 13:
Und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit denen wir es zu tun haben. Alles ist bloß und aufgedeckt vor Gott. Alles ist vor ihm offenbart.
Gott sieht jede einzelne Sünde, sei es sichtbar oder verborgen. Er sieht jede einzelne Sünde, er kennt jede einzelne Sünde.
Er sieht jede einzelne Sünde, er hört unsere Gedanken, er sieht, was wir reden, er sieht, wie wir handeln, er sieht, wie wir leben. Alles ist vor ihm bloß und aufgedeckt. Sei es sichtbar, sei es verborgen für uns, alles ist bloß und aufgedeckt vor ihm.
Er sieht jede einzelne Sünde und erkennt jede einzelne Sünde.
Wenn Gott jede einzelne Sünde sieht und jede einzelne Sünde kennt, kann niemand vor ihm bestehen.
Denn Gottes Zorn und seine Gerechtigkeit kommt über jede einzelne Sünde.
Gott antwortet mit vollkommener Gerechtigkeit und errichtet jede einzelne Sünde. Wir lesen davon auch im zweiten Buch Mose, Kapitel 34, Vers 4: Aber keineswegs ungestraft lässt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern an der dritten und vierten Generation.
Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über alles Verborgene bringen.
Denn Gott ist gerecht.
Wir können auch Esra 9, die Verse 13 bis 15 lesen.
Esra 9, die Verse 13 bis 15:
Und nach allem, was wegen unserer bösen Taten und wegen unserer großen Schuld über uns gekommen ist, obwohl du, unser Gott, mehr geschont hast, als unsere Sünden es verdienten und du uns eine solche Rettung gewährt hast, sollten wir da wieder deine Gebote aufheben und mit den Völkern dieser Gräuel verschwägern? Musst du da nicht gegen uns zürnen, bis es ganz aus ist, sodass kein Rest und keine Rettung mehr bleiben? Herr, Gott Israels, du bist gerecht, denn wir sind als Gerettete übrig geblieben, wie es heute ist. Siehe, hier sind wir vor dir mit unserer Schuld, denn bei einem solchen Verhalten ist es unmöglich, vor dir zu bestehen.
Gott ist gerecht und errichtet, wenn wir ihm ungehorsam sind, wenn wir seine Gebote nicht halten.
Mit Sünde können wir vor ihm nicht bestehen.
Gute Werke können uns von Sünde nicht erlösen.
Wenn Gott jede einzelne Sünde nach seiner vollkommenen Gerechtigkeit richtet und bestraft, dann gibt es keinerlei Hoffnung für uns vor ihm.
Er ist ein Gott, der jede einzelne Sünde bestraft.
Wir haben keinerlei Hoffnung, wir würden vergehen, wir würden vernichtet werden.
Wir wollen nun zum dritten Punkt kommen.
In Vers 4 lesen wir: Doch bei dir ist die Vergebung.
Wir haben in Vers 3 gesehen, dass wir keinerlei Hoffnung haben. Vers 4 beginnt mit dem Wort „doch“, und dann fährt das Wort fort: „Bei dir ist die Vergebung.“
Wir wollen uns die folgenden Verse unter dem Punkt „Hoffnung in der Vergebung“ anschauen.
Der Pesamist sagt: „Doch bei dir ist die Vergebung.“
Vergebung bedeutet, dass Gott die Schuld, die durch unsere Vergehungen und Sünden verursacht wird, von uns entfernt und sie zunichtemacht.
Vergebung bedeutet, dass Gott unsere Schuld von uns entfernt.
Vergebung bedeutet, dass wir nun nicht mehr schuldig sind vor Gott.
Aber in Micha 7, Vers 19 lesen wir, dass Gott unsere Schuld niedertritt und er die Sünden in die Tiefe des Meeres geworfen hat.
Doch in Psalm 103, Vers 12: „Sofern der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Vergehen.“ Wir sehen also, dass Gott unsere Schuld von uns entfernt hat.
Und er sagt: „Doch bei dir, bei dir ist die Vergebung.“ Es zeigt uns, dass wir allein bei Gott Vergebung finden.
„Du aber bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Gnade.“
Wir lesen das in Psalm 86, Vers 5 und Micha 7, Vers 18. Da lesen wir genauso, dass Gott ein Gott der Vergebung ist. Wir können auch Daniel 9 lesen, ab Vers 9. Daniel 9, Vers 9.
„Bei dem Herrn, unserem Gott, ist es Erbarmen und die Vergebung. Denn wir haben uns gegen ihn aufgelehnt, wir haben nicht auf die Stimme des Herrn, unseres Gottes, gehört, der uns gebot, in seinen Gesetzen zu leben, der uns durch seine Knechte, die Propheten, vorgelegt hat.“
Und nun können wir uns die Frage stellen: Wie kann ein vollkommen gerechter Gott unsere Sünden einfach so vergeben?
Er kann das nicht tun. Um unsere Sünden zu vergeben, um die Schuld von uns zu entfernen, um sie zunichtezumachen, benötigt man ein Opfer. Wir sind im Alten Testament, wie Tiere geopfert wurden, um Sühnung zu erwirken.
In Hebräer 9, Vers 22 lesen wir, dass es ohne Blutvergießen keine Vergebung gibt. Wir sehen im Alten Testament, dass es Opfer gab, dass Opfer dargebracht wurden, aber diese Opfer haben niemals wirklich Sühnung erwirkt.
Nur das Opfer Jesu Christi allein ist vollkommen. Nur sein Opfer allein hat Gott angenommen.
Wir lesen davon, wie Christus die Strafe auf sich genommen hat. Er hat die Strafe auf sich genommen, an einer Kutumlinge.
Um Schuld auszulöschen, muss ein Opfer dargebracht werden. Tod war notwendig. Blut musste vergossen werden.
In Epheser 1, Vers 7 sehen wir, wie Christus es ist, der unsere Schuld getragen hat. In ihm haben wir die Vergebung.
Das vollkommene Opfer Jesu Christi hat uns Freiheit von unserer Schuld geschenkt.
Wie empfangen wir diese Vergebung, wenn wir umkehren und an unseren Herrn Jesus Christus glauben?
Es gibt zwei Optionen. Entweder du kehrst nicht um und wirst von Gott gerichtet und bestraft. Oder die zweite Option ist, du kehrst um und glaubst an den Herrn Jesus Christus, und er wird die Strafe von dir wegnehmen. Du wirst nicht bestraft werden, du wirst vergeben und gerettet werden.
Wir sehen also, wenn wir unsere Sünden bekennen und umkehren, dass wir Vergebung in Christus empfangen.
Wir haben zuvor gesehen, dass wir keinerlei Hoffnung vor Gott haben. Nun aber haben wir Hoffnung in der Vergebung Gottes.
Der Pisamist sagt doch: „Bei dir ist Vergeben, bei Gott ist Gnade, bei ihm ist Erlösung, bei ihm ist Rettung.“ Da geht es weiter, Vers 4, damit man dich fürchte.
Wir lesen doch: „Bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte.“ Dieser Vers zeigt uns also auch den Zweck der Vergebung, das Ziel der Vergebung. Gott zu fürchten, bedeutet ein Leben nach seinem Willen zu führen.
In Sprüche 8, Vers 13 lesen wir: „Die Furcht des Herrn bedeutet, Böses zu hassen.“ Es bedeutet, von der Sünde umzukehren, sich abzuwenden von dem, was böse ist.
Fürchten bezeichnet ein Leben, das Gott wohlgefällig ist, das Gott gehorcht, das ein Leben nach seinem Willen ist.
Wir haben gesehen, Gott ist vollkommen gerecht, er bestraft jede einzelne Sünde. Auf der anderen Seite haben wir gesehen, bei ihm ist Vergebung. Und es ist die Vergebung, die dazu führt oder den Zweck hat, dass wir ihn fürchten. Denn wir erkennen, wer Gott ist. Wir erkennen, dass bei ihm allein Vergebung ist. Und das führt dazu, dass wir ihn fürchten.
Es ist die Erkenntnis, dass Gott uns vergeben hat. Ja, er ist vollkommen gerecht. Er hätte uns bestrafen müssen für unsere Sünden. Aber er ist auch ein Gott der Vergebung. Und diese Erkenntnis ist es, die uns dazu führt, dass wir ihn fürchten.
Und wir waren einst unter seinem Gericht, wir waren einst unter seiner vollkommenen Gerechtigkeit.
Aber uns hat Gott diese Gnade erwiesen, dass er seinen eingeborenen Sohn in dieser Welt gesandt hat. Er ist Mensch geworden und hat das sündenlose Leben geführt, das wir nicht leben konnten. Gott hat uns Gnade und Barmherzigkeit erwiesen. Er hat uns eine so große Vergebung geschenkt. Und wie ist unsere Reaktion darauf?
Unser Leben sollte erfüllt sein in Anbetung. Wir sollten Gott fürchten, ihm dienen, ihm gehorchen. Das sollte unsere Reaktion sein auf die Vergebung, die wir von ihm empfangen haben. Wenn unsere Sünden, unsere Vergehungen nicht vergeben werden würden, dann würden wir vergeben.
Aber wir haben Vergebung empfangen und wie wir es auch vor der Predigt gesungen haben, wir haben die Hoffnung eines Tages ohne Sünde vor ihm stehen zu dürfen.
Und deshalb sagt der Zesamist, doch bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte, damit wir ein Leben hingegeben für ihn führen.
Lass uns nun Vers 5 und Vers 6 lesen. Ich hoffe auf den Herrn, meine Seele hofft und auf sein Wort harre ich. Meine Seele harrt auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen, die Wächter auf den Morgen.
In Vers 5 sehen wir die Hoffnung des Pesamisten. Er hofft und er vertraut auf Gott und nicht nur darauf, er harrt auf das Wort Gottes.
Er hofft auf Gott, denn Gott allein ist es, wo wir Vergebung finden, wo wir Vergebung empfangen und nicht nur das, er harrt auf Gottes Wort.
Denn Gottes Wort ist ewig, Gottes Wort ist unvergänglich und deshalb hart er auf Gottes Wort.
Lesen in Lukas 16, Vers 17, lässt der Himmel und die Erde vergehen werden, aber das Strichlein des Gesetzes wird nicht wegfallen.
23 bis 25 lesen wir, denn ihr seid wiedergeboren, nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes, sondern lesen wir, das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Er sagt, seine Seele hofft auf Gott. Er selbst hofft auf Gott. Er mutigt seine Seele, er stärkt seine Seele.
Und er harrt auch auf das Wort, weil das Wort ewig ist und nicht nur das, das Wort ist wahr und das Wort erfüllt sich.
Aus diesen Gründen hofft er auf Gott, auf diesen Gründen harrt er auf sein Wort. Und in Vers 6 lesen wir, wie er sein Harren beschreibt.
Er sagt, meine Seele hart auf den Herrn, mehr als die Wächter auf den Morgen.
Wenn wir uns das Wort Wächter anschauen, wenn wir es heute in unserer Zeit sehen, dann sehen wir zum Beispiel Security-Mitarbeiter oder Wachmänner, die die ganze Nacht hindurch wachen und warten, bis sie abgelöst werden von einem neuen Wachmann.
Zur damaligen Zeit beschreibt das Wort Wächter die Priester und die Leviten, die im Tempel wachten. Sie warteten, bis der Morgen kommen würde, bis die Sonne aufgehen würde. Sie würden exakt darauf warten, bis die Sonne aufgehen würde, damit sie die Morgenopfer darbringen konnten, damit sie das Volk in den Tempel reinlassen können. Sie wachten die ganze Nacht hindurch bis zum Morgen und sie standen in der Kälte, sie wachten die ganze Nacht.
Aber der Psalm ist sagt, mehr als diese Wächter, mehr als ihr Wachen, mehr als sie, hat das der Herr getan.
Er harrt auf Gott, denn bei Gott ist Vergebung. Sein Wort ist wahr, deshalb harrt er auch auf sein Wort.
Er harrt auf Gott, nicht nur weil Gott ihm seine Sünden vergeben hat, er harrt auf Gott, weil er eines Tages auch vor ihm stehen wird, ohne Sünde, weil er diese Hoffnung hat. Wir sehen also seine Erwartung und sein Harren.
Lasst uns nun zu Vers 7 und Vers 8 kommen. Harre Israel auf den Herrn, denn bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm. Ja, er wird Israel erlösen von allen seinen Sünden.
In Versen 7 bis 8 spricht der Psalmist nun zum Volk Gottes.
Er sagte, Vers 7: Harre auf den Herrn, denn bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm.
Der Psalmist macht dem Volk Gottes deutlich, dass es bei Gott allein Vergebung und Gnade und Erlösung gibt.
Die Gott unverdienten Menschen schenkt. Gnade kommt allein von Gott.
Wir können nichts tun, um diese Gnade zu empfangen. Gnade kommt vollkommen von Gott.
Gnade kommt allein von Gott, damit wir nichts zum Rühmen haben.
Könnte Pesal 86 Vers 1.
Es gibt viele Verse zur Gnade Gottes, aber ein Vers wäre Psalm 86, Vers 5. Psalm 86, Vers 5: Denn du, Herr, bist gut und zum Vergeben bereit, groß an Gnade gegen alle, die dich anrufen.
Er sagt hier, wie groß die Gnade Gottes ist gegen alle, die ihn anrufen. Und wir sehen selbst, wie der Psalmist es ist, der zu Gott ruft um Gnade.
Bei dem Herrn ist nicht nur Gnade, bei ihm ist auch viel Erlösung. Erlösung bedeutet zunächst, dass ein hoher Preis bezahlt werden muss. Erlösung bedeutet, dass wir erkauft worden sind mit einem hohen Preis.
In der Praxis, wenn wir ein Haus vermieten, dann brauchen wir wieder Geld dafür. Das ist diese Erlösung. Und diesen Preis, den hat Christus für uns gezahlt. Er ist es, der uns erlöst hat.
Christus hat den Preis bezahlt für unsere Erlösung. In Epheser 1, Vers 7 lesen wir: „In ihm haben wir die Erlösung, durch sein kostbares Blut die Vergebung unserer Vergebung.“
Gott hat seinen Sohn hingegeben und die Gläubigen durch ihn erlöst. Gott hat uns Gnade und Erlösung geschenkt durch seinen Sohn. So finden wir allein bei Gott Gnade und Erlösung.
Und das macht auch der Psalmist zu seinem Volk deutlich: „Beim Herrn allein ist Gnade und Erlösung bei ihm.“ Vers 8 sagt der Psalmist: „Ja, er wird Israel erlösen von allen seinen Sünden.“
Gott wird Israel, Gott wird sein Volk erlösen und retten von allen seinen Sünden und von allen seinen Vergehungen.
Das bedeutet, dass sie befreit werden von der Strafe der Sünde. Das bedeutet, dass sie befreit werden von der Herrschaft der Sünde. Das bedeutet, dass sie in der Zukunft befreit sein werden von der Gegenwart der Sünde.
Wir haben uns diesen Abschnitt unter drei Punkten angeschaut.
Dann haben wir die vollkommene Gerechtigkeit Gottes gesehen. Und dann haben wir gesehen die Hoffnung in der Vergebung Gottes. Wir finden Hoffnung allein in der Vergebung Gottes.
Wir sollten prüfen, wie wir unsere Sünden vor Gott bekennen. Sind wir zerbrochen? Schreien wir zu Gott? Flehen wir um seine Vergebung?
Ist es nur Lippenbekenntnis oder ist unser Herz zerbrochen über unsere Sünde? Augen aus was für einer Schuld uns Gott erlöst und gerettet hat.
Er hat alle unsere Sünden vergeben. Wir waren würdig seines Gerichtes, aber er hat alles vergeben und er hat uns erlöst und gerettet.
Denken wir über unsere Erlösung, über unsere Vergebung nach, die wir von Gott empfangen haben.
Wir sehen diese Vergebung, die wir allein aus der Gnade Gottes empfangen haben. Leben wir ein Leben, das ihm hingegeben ist? Demütigen wir uns vor ihm?
Der Psalmist sagt: „Bei dir ist Vergebung, damit man dich fürchte.“ Leben wir ein Leben, das Gott wohlgefällig ist?
Wenn du ungläubig bist, so kehre um von deinen Sünden und erkenne, dass du vor Gottes Gerechtigkeit nicht bestehen kannst. Wenn du nicht umkehrst, wird Gott dich richten.
Wir finden Erlösung und Vergebung allein in Christus. Kehre um und glaube an Christus, um Vergebung von Gott zu empfangen. Amen. Amen.
Vater von Herz Gott und Gnade, wir danken dir für dein Wort. Wir danken dir dafür, dass wir allein Vergebung bei dir finden.
Wir danken dir dafür, dass du ein Gott der Vergebung bist, wenn wir zu dir umkehren. Wir danken dir für deine unermessliche Gnade.
Wir danken dir für die Kraft, die du geschenkt hast, um dein Wort zu vertreten.
Amen. Amen.